Dimplex VFDi 20C Bedienungsanleitung


Lies die bedienungsanleitung für Dimplex VFDi 20C (32 Seiten) kostenlos online; sie gehört zur Kategorie Heizung. Dieses Handbuch wurde von 58 Personen als hilfreich bewertet. Hast du eine Frage zu Dimplex VFDi 20C oder möchtest du andere Nutzer dieses Produkts befragen? Stelle eine Frage

Montage- und Gebrauchsanweisung
Instructions pour l’installation et l’utilisation
Montagehandleiding en gebruiksaanwijzing
Instrucciones para el montaje y de servicio
ThermoComfort duo-electronic
VFDi 20 … VFDi 70C
Elektro-Speicherheizgerät
Radiateurs électriques à accumulation
Elektrische accumulatorkachels
Acumuladores eléctricos

Bewerten Sie dieses Handbuch


Produktspezifikationen

Marke: Dimplex
Kategorie: Heizung
Modell: VFDi 20C

Bedienungsanleitung Dimplex VFDi 20C – Volltext

2DGebrauchshinweise für den BenutzerInhaltsverzeichnis SeiteGebrauchshinweise für den Benutzer 2-3Anlieferungszustand, Aufstellung 10Mindestabstände 10Gerätemontage 12-20Schaltbilder 18-19Rücksetzen des Temperaturbegrenzers 20Betrieb mit Aufladesteuerung 22Abschalttemperaturen am Laderegler 22Inbetriebnahme 22Funktionsprüfung des Ladereglers 23Technische Geräteinformation 31Allgemeine HinweiseBei der Installation, dem Betrieb und der Wartung ist dieseAnweisung zu beachten. Dieses Gerät darf nur von einemFachmann installiert und repariert werden. Durch unsach-gemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für denBenutzer entstehen. Nach den VDE-Bestimmungen muß die Montage- und Ge-brauchsanweisung jederzeit verfügbar sein und bei Arbei-ten am Gerät dem Fachmann zur Kenntnisnahme überge-ben werden.

Wir bitten Sie deshalb, die Anweisung bei Wohnungswech-sel dem Nachmieter oder Besitzer zu übergeben. Bei Renovierungsarbeiten mit Staubanfall Gerät nur mitabgeschaltetem Lüfter betreiben. Warnhinweise. Achtung. Die Oberflächentemperaturen können währenddes Betriebes 80°C überschreiten. Die beschriebenen Mindestabstände sind einzuhalten. DieAbstände dürfen sich nicht durch herabhängende oderherabfallende Gegenstände verringern. Gegenstände jeglicher Art müssen mindestens 300 mmvom Luftaustrittsgitter entfernt sein. – Gerät nicht abdecken. – Durch Bedecken mit Gegenständen kann Stauwärme auftreten, die zu einer überhöhten Temperatur an derGeräteoberfläche und an den Gegenständen führt. – Keine Gegenstände in das Gerät einführen oder inBerührung bringen. Dies könnte zu Funktionsstörungenoder zum Entzünden der Gegenstände führen.

– Hinter das Speicherheizgerät gefallene Gegenstände sindsofort zu entfernen. – Sicherstellen, daß Kleinkinder oder gebrechliche Men-schen die Geräteflächen, inbesondere das Luftaustritts-gitter nicht berühren. Es ist unbedingt darauf zu achten, daß keine Gegenständewie z. B.

Vorhänge, Papier, Spraydosen etc. an, vor oder aufdas Gerät gebracht oder von Warmluft angeblasen werden. Elektro-Speicherheizgeräte dürfen nicht in Räumen betrie-ben werden, in denen durch außergewöhnliche Raumluft-belastung durch Staub, Dampf oder Gasen Explosionsge-fahr besteht. Eine solche Gefährdung kann auch vorübergehend beiRenovierungsarbeiten wie Parkettabschleifen, Fußbodenrei-nigungsarbeiten, Reinigung mit organischen Lösungsmit-teln vorliegen. In diesen Fällen muß das Speicherheizgerät ausgeschaltetbleiben bis sich durch ausreichende Lüftung die Raumluft-zusammensetzung normalisiert hat. Keine Dampfreiniger zur Reinigung des Speicherheizgerä-tes einsetzen. FunktionDas Speicherheizgerät nimmt in der Nacht, die für den fol-genden Tag benötigte Wärmemenge im Speicherkern auf.

Dadurch kann kostengünstig elektrische Energie in einerZeit gespeichert werden, in der die Verteilnetze der Elektri-zitäts-Versorgungsunternehmen nicht voll belastet sind. In einigen Gebieten kann bei tieferen Außentemperaturenzusätzlich zu bestimmten Tageszeiten nachgespeichertwerden. Bei solchen Anlagen mit möglicher Tagnachladung erfolgtdie hauptsächliche Aufladung durch die Aufladesteuerungin der Nacht. Die an allen Geräteoberflächen fühlbaren Temperaturensind nur bedingt ein Maß für den Wärmeinhalt. Dies giltverstärkt bei Geräten unterschiedlicher Leistungsgröße. Gelegentlich beim Betrieb auftretende Knackgeräuschesind durch die Temperaturänderungen im Speicherkernbedingt. Erste AufheizungWie bei allen neuen Geräten können bei der ersten Nut-zung leichte Gerüche auftreten. Bitte sorgen Sie für ausrei-chende Lüftung.

3Gebrauchshinweise für den BenutzerAufladung-AutomatikbetriebDie Aufladung des Speicherheizgerätes erfolgt währendder vom Elektrizitäts-Versorgungsunternehmen freigegebe-nen Ladedauer und wird über die witterungsgeführte Auf-ladesteuerung geregelt. Die zu speichernde Wärmemenge wird dabei je nachAußentemperatur und unter Berücksichtigung der Restwär-me im Gerät bestimmt. Der oben rechts am Gerät unterder Abdeckkappe befindliche Aufladeregler wird bei dieserBetriebsweise auf volle Aufladung - im Uhrzeigersinn - aufEndanschlag gestellt (Werkseinstellung). Aufladung-Manuell (Handbetrieb)Wenn die Aufladung am Gerät manuell geregelt werdensoll, wird das Einstellrad bis zum Anschlag auf die Achsedes Aufladereglers aufgesteckt. Dazu die rechte obereAbdeckkappe an der Seitenwand entfernen. Die zu speichernde Wärmemenge wird durch die Einstel-lung des Drehknopfes verändert.

Faustregel: An sehr kalten Tagen hohe Einstellung III(Rechtsanschlag), bei höherer Außentemperatur niedrigereEinstellung wählen. Bei geringfügiger Änderung der Aufladung (Wärmeinhalt)bitte Einstellung des Einstellrades nur geringfügig verdre-hen. Bei Linksanschlag sfindet keine Aufladung statt. RaumtemperaturregelungDie Abgabe der gespeicherten Wärme des Speicherheiz-gerätes wird über den Raumtemperaturregler automatischgeregelt. Die gewünschte Temperatur (z. B. 20°C) wird aufder Skala eingestellt. Man unterscheidet zwischen wand-montierten und im Speicherheizgerät integrierten Raum-temperaturreglern. Während der Nacht oder wenn ein Raum nicht genutztwird, sollte die Raumtemperatur um ca. 4°C abgesenktwerden. Ein weiteres Absenken ist nicht sinnvoll, da sonstdie Raumwände zu stark abkühlen.

Bei Änderung der Tem-peratureinstellung dauert es einige Zeit, bis die Raum-temperatur erreicht ist. Es ist deshalb zu berücksichtigen,daß die Nachtabsenkung ausreichende Zeit (z. B. 1 Stunde)vor Benutzung des Raumes aufgehoben wird.

Bei vielenReglern kann dies ferngesteuert über eine Zeitschaltuhrautomatisch erfolgen. Bei längerer Abwesenheit ist auf Frostschutz zu achten. WartungDie Speicherheizgeräte bedürfen nur geringer Wartung. Gelegentliches Absaugen im Bereich des Luftaustrittsgittersund der unteren Schlitzreihen der rechten Seitenwand istratsam. Im Rahmen der Wartungszyklen empfiehlt es sichauch die Kontroll- und Regelorgane auf ordungsgemäßeFunktion zu überprüfen. Diese Überprüfung ist spätestensalle 10 Jahre durchzuführen, um einen unnötigen Energie-verbrauch zu vermeiden. Störung - was tun. Sollten an dem Gerät Störungen auftreten, beachten Siebitte die nachfolgenden Hinweise. Können Sie keine Ursa-che für die Störung feststellen, rufen Sie bitte ihren zustän-digen Installateur. Geben Sie dabei bitte die Service-Nr. Ihres Geräts an und beschreiben Sie die festgestellteStörung möglichst genau.

Die Service-Nr. (E-Nr. und FD-Zahl) befindet sich auf dem Typschild rechts unterhalb desAusbIasgitters. Die Anschriften der Kundendienststellenbefinden sich auf Seite 32. TypschildService-Nr. Kleine Störungen selbst behebenTritt eine Störung auf, so liegt es oft nur an einer Kleinig-keit. Netzspannungsschwankungen, z. B. durch Gewitter-einflüsse, können trotz interner Schutzmaßnahmen dasProgramm des elektronischen Aufladereglers gegebenen-falls beeinflussen. Bevor Sie den Kundendienst benachrichtigen, nehmen Siebitte die Spannung für ca. 1 bis 2 Minuten vom Regler weg,z. B. durch Wegschalten der Sicherung am Zählerschrank. Prüfen Sie, ob nach der Wiedereinschaltung die Einstellun-gen noch mit den Vorgaben für Ihre Anlage übereinstimmen. 1. Raum wird nicht genügend erwärmt●Sicherungen für Speicherheizgeräte in der Schaltvertei-lung überprüfen und evtl. auswechseln bzw. wieder ein-schalten.

●Ventilator im Speicherheizgerat läuft nicht. Sicherung inder Schaltverteilung überprüfen und evtl. wechseln bzw. wieder einschalten. Falls Sicherung wieder auslöst,Installateur benachrichtigen. ●Einstellrad des Aufladereglers nicht auf volle Aufladunggestellt. Einstellung korrigieren. ●Fenster und Türen sind dauernd geöffnet. ●Bei Automatikbetrieb: Elektronische Aufladesteuerungfalsch eingestellt. Korrektur gemäß Gebrauchsanwei-sung „Aufladesteuerung“ vornehmen. 2. Raum zu warm●Sicherung der Aufladesteuerung in der Schaltverteilungüberprüfen und evtl. wechseln bzw. einschalten. WennSicherung wieder auslöst, Installateur benachrichtigen. ●Aufladung am Speicherheizgerät zu hoch eingestellt. Einstellung korrigieren. ●Raumtemperaturregler falsch eingestellt: Einstellung kor-rigieren.

10DMontageanweisung für den InstallateurAnlieferungszustandGehäuse, Heizkörpersatz und Speichersteine werdengetrennt verpackt geliefert. Der Heizkörpersatz beinhaltet folgende Teile:3 Heizkörper1 Heizkörperschild,1 Drehknopf für Aufladeregler,1 Schraube, Dübel, Unterlegscheibe für Kippsicherung,6 Befestigungsschrauben für die Wandanschlußleisten. Die Wandanschlußleisten liegen auf den Styroporschalender Geräteverpackung. Bitte prüfen, ob die Lieferung komplett ist. Transportschä-den entsprechend Hinweisblatt reklamieren. Kleine Schä-den an den Speichersteinen sind für den Betrieb des Gerä-tes bedeutungslos. AufstellungSpeicherheizgeräte dürfen nicht aufgestellt werden:– in explosionsgefährdeten Räumen,– in Räumen in denen korrosive Luft zu erwarten ist. a. Aufstellung auf dem FußbodenDie Tragfähigkeit des Bodens muß geeignet sein, die Gerä-tegewicht aufzunehmen (siehe Tabelle).

Die Aufstellflächemuß glatt und eben sein. Ungleichmäßige Aufstellflächen vermeiden. Diese könnendurch Teppiche oder Fliesen entstehen, die teilweise unterdas Heizgerät reichen. Die Geräte können auf jeden herkömmlichen Fußbodengestellt werden, jedoch können im Kufenbereich bei PVC-,Parkett- und hellen Teppichböden unter Druck- und Wär-meeinwirkungen Veränderungen auftreten (auf ausrei-chende Temperaturbeständigkeit achten. ). Wand- oder Teppichleisten, die an der Geräterückwandanliegen, müssen entfernt werden. Unterlegplatten oder Bodenkonsolen (Sonderzubehör)müssen verwendet werden:– bei wärmeempfindlichen Bodenbelägen, dieTemperatu-ren von 80°C nicht zuverlässig widerstehen, – wenn zu erwarten ist, daß die Kufen im Bodenbereicheinsinken, so daß die Konvektion unter dem Speicher-heizgerät behindert wird. b.

12DGerätemontage1. Gerät aus der der Verpackung nehmen. Verpackungs-material ordnungsgemäß entsorgen. Die beiden seitlichenWandanschlußleisten an der Geräterückwand anschrau-ben. Obere Wandanschlußleiste an den beiden seitlichenWandanschlußleisten anschrauben.3. Linke und rechte Seitenwand ca. 5 mm senkrecht nachoben drücken und anschließend waagrecht abziehen. Befe-stigungsschrauben für Vorderwand herausschrauben.5. KippsicherungBei festem Anschluß an das Netz (ohne Wanddose) müssenalle Gerätetypen gegen Kippen gesichert werden.Die Gerätetypen VFDi 20 und VFDi 30 müssen auch bei Ver-wendung einer Wanddose gegen Kippen gesichert werden.Das fertig montierte Gerät muß an der Oberkante einemwaagrechten Zug von mindestens 200N widerstehen, ohnezu kippen oder zu verrücken.

Wird die geforderte Standsi-cherheit mit dem mitgelieferten Zubehör nicht erreicht, z.B.bei Leichtbauwänden, muß vom Installateur eine geeigneteWandbefestigung gewählt werden. Es empfiehlt sich unabhängig von der Gerätegröße und derAnschlußart alle Geräte gegen Kippen zu sichern.2. Befestigungsschrauben für die beiden Seitenwände her-ausschrauben.4. Vorderwand nach vorne schwenken und aus der oberenUmkantung herauslösen. Anschlußleitungen einführen undzugentlasten (siehe auch elektrischer Anschluß Seite 18).Leitungen so kürzen, dass sie im Betrieb keine heißenGeräteflächen berühren können. Keine Kabelschleifen hin-ter oder unter das Gerät legen.6. Kernraumabdeckung entfernen. Dazu die mittlere Befe-stigungsschraube herausschrauben, Kernraumabdeckungauf der rechten Seite etwas herausschwenken und nachrechts ziehen.

Die Kernraumabdeckung so abstellen, daßdie Wärmedämmung nicht beschädigt werden kann.Achtung! Dieses Gerät darf nur von einem Fachmann installiert und repariert werden.

Gerätemontage7. Transportsicherung (Faltkarton) entfernen.9. Nach Einlegen der unteren Steinreihe ersten Heizkörpereinsetzen.11. Nach Einlegen der vierten Steinreihe dritten Heizkörpereinsetzen. Fünfte Steinreihe unter den dritten Heizkörperschieben.14D8. Untere Reihe Speichersteine einlegen. Rechtsbündigbeginnen.10. Zweite und dritte Steinreihe einlegen. Zweiten Heizkör-per einsetzen.12. Letzte Steinreihe einlegen (insgesamt 6 Steinreihen).Luftausblasraum und Schaltraum reinigen.Nach erfolgter Heizkörpermontage ist die axiale Gleitfähig-keit der Heizkörper zu prüfen. Verklemmte Heizkörperführen zur Geräuschentwicklung.

16D13. Kernraumabdeckung einsetzen.Linke Seite:Oberer Umbug der Kernraumabdeckung muß auf der lin-ken Zwischenwand aufliegen.Die seitliche Kante der Kernraumabdeckung muß hinterden Umbug der linken Zwischenwand geschoben werden.14. Heizkörper anschließen.Dazu die benummerten Anschlußleitungen auf die Anschlußenden der Heizkörper stecken. Die Zwischenwand ist eben-falls mit den entsprechenden Zahlen versehen. Lose Kabel am Kabelbaum fixieren.15. Leistungsschild des Heizkörpersatzes auf Freifeld des Gerätetypschildes kleben. Aufladedauer, Betriebsgewicht Steuerteil Zusatzheizung LüfterNennleistungRechte Seite:Seitenumbug der Kernraumabdeckung zwischen Wärme-dämmung und Zwischenwand einführen. Auf Führungs-schlitze achten. Kernraumabdeckung fest andrücken undan der rechten Zwischenwand festschrauben.

20D17. Vorderwand in die Abkantung am Deckel einhängen,dazu Deckel etwas anheben.19. Die Seitenwände sind mit schlüsselförmigen Aus-sparungen versehen. Seitenwände über die Schraubenschieben und nach unten drücken.21. Rücksetzen des Temperaturbegrenzers (Störungsfall)Nur vom Fachmann auszuführen!– Speicherheizgerät spannungsfrei schalten.– Gerät ausreichend abkühlen lassen.– Rechte Seitenwand abnehmen.– Rücksetzknopf z.B. mit flacher Schraubendreherklingebetätigen.18. Vorderwand festschrauben (Schrauben B). Funktions-prüfung durchführen - siehe Seite 22, 23.20. Seitenwände festschrauben. Die Montage ist nunabgeschlossen.

Abschalttemperaturen am LadereglerDie Speicherheizgeräte können auf reduzierte Aufladung(verminderte Abschalttemperaturen) gesteckt werden. Werksseitig ist die höchste Abschalttemperatur (520°C)vogesehen. Soll die Abschalttemperatur reduziert werden, so kann derProgrammstecker (b) entsprechend umgesteckt werden. Die Steckposition T ist nur für werksinterne Prüfungen vor-gesehen. Sie darf nicht verwendet werden. Bei Reduzierung der Abschalttemperaturen mittels Pro-grammstecker verringert sich die Heizleistung und diemaximale statische Wärmeabgabe des Speicherheizgerätes,wie aus nachstehender Tabelle ersichtlich. Abschalttemperatur Heizleistungs- Reduzierung der in °C reduzierung in % max. stat. Wärme-abgabe in %520+ 0 0520 0 18455 17 18390 32 39325 44 51InbetriebnahmeSind alle Montage- und Anschlußarbeiten beendet ist dasGerät auf seine Funktion zu prüfen.

Achtung:Durch Kurzschluß am Thermorelais wird der Laderegler zer-stört. Bei Installationen im Geltungsbereich der VDE-Vor-schrifen sind folgende Mindestprüfungen durchzuführen:Isolationsprüfung mit einer Spannung von mindestens 500 V. Der Isolationswiderstand muß mindestens 0,5 M betra-Ωgen. Vom Errichter ist die Leistungsaufnahme zu messen (z. B. mit kWh-Zähler). Ersatzweise kann eine Kaltwiderstands-messung erfolgen. Die Erstaufheizung der Geräte durch eine Fachkraft istnicht erforderlich. Die Geräte können nach abgeschlosse-ner Funktionsprüfung dem Benutzer sofort für den Heizbe-trieb übergeben werden. 22Betrieb mit AufIadesteuerungHierfür bitte die entsprechenden Hinweise in denBetriebsanweisungen der Aufladesteuerungen beachten. 1.

Betrieb an DC-Aufladesteuerung(Steuersignal: Gleichspannung 0,91 - 1,43V DC)Für Betrieb an DC-Aufladesteuerung (Zentral- oderGruppensteuergeräte) muß das Steuersignal der externenAufladesteuerung an die Anschlußklemmen A1+, A2- desSpeicherheizgerätes angeschlossen werden (siehe Schalt-bild Seite 18 - Polung beachten. ).

Einstellung - StörverhaltenDas Speicherheizgerät ist werksseitig auf „positivesStörverhalten (P. S. )“ programmiert, d. h. bei Ausfall derSteuerspannung (an A1+, A2-), z. B. Defekt an der Aufla-desteuerung, lädt das Gerät auf maximalen Wärmeinhalt. Wird für diesen Störfall keine Aufladung gewünscht, sokann der Programmstecker (a) am Laderegler auf „negati-ves Störverhalten“ (N. S. ) umgesteckt werden. 2. Betrieb an AC-Aufladesteuerung(Steuersignal: Wechselspannung 230V)Für Betrieb an AC-Aufladesteuerung (Zentral- oderGruppensteuergeräte) muß das Steuersignal der externenAufladesteuerung an die Anschlußklemmen A1~, A2~ desSpeicherheizgerätes angeschlossen werden (siehe Schalt-bild Seite 18). Einstellung - StörverhaltenDas Speicherheizgerät ist werksseitig auf “positives Störver-halten (P. S. )" programmiert, d. h. bei Ausfall der Steuer-spannung (an A1~/Z1, A2/Z2~), z. B.

Defekt an der Aufla-desteuerung, lädt das Gerät auf maximalen Wärmeinhalt. Wird für diesen Störfall keine Aufladung gewünscht, sokann der Programmstecker (a) am Laderegler desSpeicherheizgerätes auf “negatives Störverhalten (N. S. )“umgesteckt werden. Achtung: Programmierung auf negatives Störverhaltenkann nur erfolgen wenn:– Zentralsteuergerät ZWM 99 AC, ZWM 95 MC verwen-det, oder– Zentralsteuergerät ZWM 99 AC, ZWM 95 MC mit Grup-pensteuergerät GRM 95 verwendet– Schalter am Zentralsteuergerät auf Modus „Direktan-steuerung (siehe Betriebsanweisung)2. 1. Anpassung an ED-SysternDer Laderegler des Speicherheizgerätes kann an Auflade-steuerungen der ED-Systeme 80%, 72%, 68%, 40% und37% betrieben werden. Die werksseitige Einstellung ist für80% ED-Systeme vorgesehen. Wird das Speicherheizgerät an einer Aufladeautomatik mitkleinerem ED-System betrieben (72%.

Funktionsprüfung des LadereglersBeschreibung Der LRD 2000 ist ein steuerbarer elektronischer Zweipunkt-regler, der in Abhängigkeit von der Kerntemperatur, desAufladesteuersignals (Klemmen A1+, A2- bzw. A1/Z1~,A2/Z2~), der Ladefreigabe (Klemmen L-SH, N-SH) und derEinstellung am Potentiometer über einen Triac-Ausgang230V~ an den PTC-Heizwiderstand des Thermorelais schal-tet. Die Kerntemperatur (Ist-Ladegrad) wird mit einem Platin-Restwärmefühler erfaßt. Voraussetzungen– Die Funktionsprüfung muß am kalten Gerät erfolgen. – Der Programmstecker am Laderegler (Bild 1, Stecker a)muß auf „PS. 80%“ gesteckt sein (Werkseinstellung). – An den Klemmen „L-R, N-R“ (SpannungsversorgungLaderegler) und „L-SH, N-SH“ (Ladefreigabe) mußNetzspannung anliegen. Achtung. Der Steuerausgang des elektronischen Ladereglers zumThermorelais ist mit maximal 100 mA belastbar. Bei Über-last wird der Laderegler zerstört.

Wichtiger HinweisDie Freischaltung der Ladung zum Heizkörper erfolgt,nachdem der Heizwiderstand des Thermorelais für ca. 2Minuten beheizt wurde. 23Prüfung bei Handbetrieb(manuelle Ladungsvorwahl)Es ist keine Aufladesteuerleitung an den Klemmen A1+,A2- bzw. A1/Z1~, A2/Z2~ angeschlossen. Der Widerstandswert des Restwärmefühlers beiRaumtemperatur beträgt: R2O°C = 107Ω. Poti auf Rechtsanschlag (R = 0Ω). Achtung: Nachdem Netzspannung an den Ladereglerangelegt wurde, dauert es ca. 2 Minuten bis das Thermo-relais angesteuert wird. Nach ungefähr 2 Minuten schaltetdann das Thermorelais die Heizkörper an Spannung. ➛Der Heizwiderstand des Thermorelais muß angesteuertwerden. Poti auf Linksanschlag (R = 10 kΩ). ➛Der Heizwiderstand des Thermorelais darf nicht ange-steuert werden.

Liegt die DC-Steuerspannung beim Einschalten der Netz-spannung bereits an, so erfolgt die erste Ansteuerung desThermorelais nach ca. 15 Sekunden. Nach ungefähr 2 Minuten schaltet dann das Thermorelais die Heizkörperan Spannung. Steuersignal an den Klemmen A1+, A2- < 1,40 V:➛Der Heizwiderstand des Thermorelais muß angesteuertwerden. Steuersignal an den Klemmen A1+, A2- ≥1,43 V:➛Der Heizwiderstand des Thermorelais darf nicht ange-steuert werden. Prüfung bei Betrieb mit AC-Aufladesteuerung(Wechselspannung 230 V)Die AC-Aufladesteuerleitung ist an den Klemmen A1/Z1~,A2/Z2~ angeschlossen. Der Widerstandswert des Restwärmefühlers bei Raumtem-peratur beträgt: R2O°C = 107Ω. Poti auf Rechtsanschlag (R = 0Ω). Achtung: Nachdem Netzspannung an den Ladereglerangelegt wurde, dauert es ca. 2 Minuten bis das Thermo-relais angesteuert wird.

Nach ungefähr 2 Minuten schaltetdann das Thermorelais die Heizkörper an Spannung. Steuersignal an den Klemmen A1/Z1~, A2/Z2~ < 80% ED:➛Der Heizwiderstand des Thermorelais muß angesteuertwerden. Steuersignal an den Klemmen A1/Z1~, A2/Z2~ 80% ED:≥➛Der Heizwiderstand des Thermorelais darf nicht ange-steuert werden. GenerellPoti auf Linksanschlag (R = 10 kΩ). ➛Der Heizwiderstand des Thermoreiais darf nicht ange-steuert werden. Platin-Restwärmefühler (107 / 20°C)ΩIntensitätssteller (Poti: 10 kΩ)ElektronischerDUO-Aufladeregler LRD 2000Thermorelais.

30D FErneute MontageGeräte, die bereits in Betrieb waren, zerlegt und an ande-rer Stelle neu aufgebaut werden, müssen nach ihrerAufstellung entsprechend den Anweisungen unter"Inbetriebnahme" in Betrieb genommen werden. Bei derMontage ist darauf zu achten, daß die Wärmedämmungunbeschädigt ist. Beschädigte Teile der Wärmedämmungmüssen ausgetauscht werden. Die erste Aufladung nach Wiederzusammenbau, ausge-hend vom kalten Gerätezustand (Raumtemperatur) bis zumAbschalten des Ladereglers muß vom Fachmann über-wacht werden. Die dabei aufgenommene elektrischeArbeit ist festzustellen. Sie darf nicht mehr als 125% derauf dem Leistungsschild angegebenen Nennaufladungbetragen. ReparaturhinweisReparaturen an Elektro-Speicherheizgeräten dürfen nurvon Fachkräften durchgeführt werden. Durch unsach-gemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für denBenutzer entstehen.

01/05/AGarantieurkundeDie nachstehenden Bedingungen, die Voraussetzungen undUmfang unserer Garantieleistung umschreiben, lassen dieGewährleistungsverpflichtungen des Verkäufers aus demKaufvertrag mit dem Endabnehmer unberührt. Für die Geräteleisten wir Garantie gemäß nachstehenden Bedingungen: Wie beheben unentgeltlich nach Maßgabe der folgendenBedingungen Mängel am Gerät, die nachweislich auf einemMaterial- und/oder Herstellungsfehler beruhen, wenn sie unsunverzüglich nach Feststellung innerhalb von 24 Monatennach Lieferung an den Erstendabnehmer gemeldet werden. Bei gewerblichen Gebrauch innerhalb von 12 Monaten. Zeigtsich der Mangel innerhalb von 6 Monaten ab Lieferung, wirdvermutet, dass es sich um einen Material- oder Herstellungs-fehler handelt.

Dieses Gerät fällt nur dann unter diese Garantie, wenn es voneinem Unternehmer in einem der Mitgliedstaaten der Europäi-schen Union gekauft wurde, es bei Auftreten des Mangels inDeutschland oder Österreich betrieben wird und Garantielei-stungen auch in Deutschland oder Österreich erbracht werdenkönnen. Die Behebung der von uns als garantiepflichtig anerkannterMängel geschieht dadurch, dass die mangelhaften Teileunentgeltlich nach unserer Wahl instandgesetzt oder durcheinwandfreie Teile ersetzt werden. Durch Art oder Ort des Ein-satzes des Gerätes bedingte außergewöhnliche Kosten derMängelbeseitigung werden nicht übernommen. AusgebauteTeile, die wir zurücknehmen, gehen in unser Eigentum über. Die Garantiezeit für Nachbesserungen und Ersatzteile endetmit dem Ablauf der ursprünglichen Garantiezeit für das Gerät.

Die Garantie erstreckt sich nicht auf leicht zerbrechliche Teile,die den Wert oder die Gebrauchstauglichkeit des Gerätes nurunwesentlich beeinträchtigen. Es ist jeweils der Original-Kauf-beleg mit Kauf- und/oder Lieferdatum vorzulegen.

Zur Erlangung der Garantie für Fußbodenheizmatten, ist dasden Projektierungsunterlagen oder das in der Montageanwei-sung enthaltene Prüfprotokoll ausgefüllt innerhalb vierWochen, nach Einbau der Heizung, an unten stehende Adres-se zu senden. Eine Garantieleistung entfällt, wenn vom Endabnehmer odereinem Dritten die entsprechenden VDE-Vorschriften, dieBestimmungen der örtlichen Versorgungsunternehmen oderunsere Montage- und Gebrauchsanweisung nicht beachtetworden sind. Durch etwa seitens des Endabnehmers oder Drit-ter unsachgemäß vorgenommene Änderungen und Arbeiten,wird die Haftung für die daraus entstehenden Folgen aufge-hoben. Die Garantie erstreckt sich auf vom Lieferer bezogeneTeile. Nicht vom Lieferer bezogene Teile und Geräte-/Anlagen-mängel, die auf nicht vom Lieferer bezogene Teile zurückzu-führen sind, fallen nicht unter den Garantieanspruch.

Sofern der Mangel nicht beseitigt werden kann, oder dieNachbesserung von uns abgelehnt oder unzumutbar ver-zögert wird, wird der Hersteller entweder kostenfreien Ersatzliefern oder den Minderwert vergüten. Im Falle einer Ersatzlie-ferung behalten wir uns die Geltendmachung einer angemes-senen Nutzungsanrechnung für die bisherige Nutzungszeitvor. Weitergehende oder andere Ansprüche, insbesondere sol-che auf Ersatz außerhalb des Gerätes entstandener Schäden,sind soweit eine Haftung nicht zwingend gesetzlich angeord-net ist ausgeschlossen. Telefon +49 (0) 92 21/7 09-5 64Telefax +49 (0) 92 21/7 09-5 65E-Mail: Kundendienst@dimplex. deInternet: www. dimplex. deKKW Kulmbacher Klimageräte-Werk GmbHGeschäftsbereich DimplexAm Goldenen Feld 18D-95326 KulmbachIm Kundendienstfall ist die Robert Bosch Hausgeräte GmbH als zuständiger Kundendienst zu informieren.

comErsatzteilzeichnungen und Ersatzteile-Bestellungen bei der Robert Bosch Hausgeräte GmbH im Internet unter: http://www. dimplex. de/dimplex_quickfinderFür die Auftragsbearbeitung werden die Erzeugnisnummer und das Fertigungsdatum des Gerätes benötigt. E-Nr. FD Diese Angaben befinden sich auf dem Typschild, in dem stark umrandeten Feld. Bereitschaftsdienst in Notfällen auch an Wochenenden und Feiertagen. Die Robert Bosch Hausgeräte GmbH ist an 7 Tagen, 24 Stunden für Sie persönlich erreichbar. Technische Änderungen vorbehaltenGedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier.

Brauchst du Hilfe?

Wenn Sie Hilfe mit Dimplex VFDi 20C benötigen, stellen Sie unten eine Frage und andere Benutzer werden Ihnen antworten