Dometic MT LB90 Bedienungsanleitung


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MT LB50, MT LB60, MT LB90
Charging booster
Installation and Operating Manual. . . . . . .15
Ladebooster
Montage- und Bedienungsanleitung. . . . .34
Amplificateur de charge
Instructions de montage
et de service. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .54
Booster di carica
Istruzioni di montaggio e d’uso . . . . . . . . .75
Laadbooster
Montagehandleiding en
gebruiksaanwijzing . . . . . . . . . . . . . . . . . . .95
Ladebooster
Monterings- og betjeningsvejledning . . . 115
Laddningsförstärkare
Monterings- och bruksanvisning . . . . . . .134
Ladeboosteren
Monterings- og bruksanvisning. . . . . . . . 153
EN
DE
FR
IT
NL
DA
SV
NO
POWER & CONTROL
CHARGER

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Produktspezifikationen

Marke: Dometic
Kategorie: Ladegerät
Modell: MT LB90

Bedienungsanleitung Dometic MT LB90 – Volltext

34 4445103618DELesen und befolgen Sie bitte alle Anweisungen, Richtlinien und Warnhin-weise in diesem Produkthandbuch sorgfältig, um sicherzustellen, dass Sie das Produkt ordnungsgemäß installieren und stets ordnungsgemäß betrei-ben und warten. Diese Anleitung MUSS bei dem Produkt verbleiben. Durch die Verwendung des Produktes bestätigen Sie hiermit, dass Sie alle Anweisungen, Richtlinien und Warnhinweise sorgfältig gelesen haben und dass Sie die hierin dargelegten Bestimmungen verstanden haben und ihnen zustimmen. Sie erklären sich damit einverstanden, dieses Produkt nur für den angegebenen Verwendungszweck und gemäß den Anweisungen, Richtlinien und Warnhinweisen dieses Produkthandbuchs sowie gemäß allen geltenden Gesetzen und Vorschriften zu verwenden.

Eine Nichtbeach-tung der hierin enthaltenen Anweisungen und Warnhinweise kann zu einer Verletzung Ihrer selbst und anderer Personen, zu Schäden an Ihrem Produkt oder zu Schäden an anderem Eigentum in der Umgebung führen. Dieses Produkthandbuch, einschließlich der Anweisungen, Richtlinien und Warn-hinweise, sowie die zugehörige Dokumentation können Änderungen und Aktualisierungen unterliegen. Aktuelle Produktinformationen finden Sie unter documents. dometic. com. InhaltErläuterung der Symbole. 34Sicherheitshinweise. 34Lieferumfang. 37Zubehör. 37Bestimmungsgemäßer Gebrauch. 37Technische Beschreibung. 38Ladebooster montieren. 41Ladebooster anschließen. 42Betrieb. 45Reinigung und Pflege. 48Fehlersuche und Fehlerbehebung. 49Gewährleistung. 51Entsorgung. 51Technische Daten. 52Erläuterung der SymboleD.

AISicherheitshinweiseBeachten Sie die vom Fahrzeughersteller und vom Kfz-Handwerk herausgegebenen Sicherheitshinweise und Auflagen. Grundlegende Sicherheit. WARNUNG. Nichtbeachtung dieser Warnungen kann zum Tod oder schwerer Verletzung führen. Gefahr durch Stromschlag• Installation und Deinstallation des Batterielade-geräts dürfen nur durch qualifiziertes Personal erfolgen.

• Wenn das Gerät sichtbare Beschädigungen auf-weist, dürfen Sie es nicht in Betrieb nehmen. • Wenn das Netzkabel dieses Geräts beschädigt ist, muss das Netzkabel durch den Hersteller, einen Kundendienstmitarbeiter oder eine ent-sprechend ausgebildete Fachkraft ersetzt wer-den, um Gefahren zu verhindern. • Reparaturen an diesem Gerät dürfen nur von Fachkräften durchgeführt werden. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren entstehen. GEFAHR. Sicherheitshinweis: Kennzeichnet eine Gefahrensituation, die zum Tod oder schwerer Verletzung führt, wenn die jeweiligen Anweisungen nicht befolgt werden. WARNUNG. Sicherheitshinweis: Kennzeichnet eine Gefahrensituation, die zum Tod oder schwerer Verletzung führen könnte, wenn die jeweiligen Anweisungen nicht befolgt werden. VORSICHT.

Sicherheitshinweis: Kennzeichnet eine Gefahrensituation, die zu geringer oder mittelschwerer Verletzung führen könnte, wenn die jeweiligen Anweisun-gen nicht befolgt werden. ACHTUNG. Kennzeichnet eine Situation, die zu Sach-schäden führen kann, wenn die jeweili-gen Anweisungen nicht befolgt werden. HINWEIS Ergänzende Informationen zur Bedie-nung des Produktes.

4445103618 35• Falls Sie das Gerät demontieren:– Lösen Sie alle Verbindungen. – Stellen Sie sicher, dass alle Ein- und Ausgänge spannungsfrei sind. • Verwenden Sie das Gerät nicht bei Nässe und tauchen Sie es nicht in Flüssigkeiten ein. Lagern Sie das Gerät an einem trockenen Ort. • Verwenden Sie nur vom Hersteller empfohlenes Zubehör. • Führen Sie keine Änderungen bzw. Anpassun-gen an Komponenten durch.

• Trennen Sie das Gerät von der Stromversor-gung:– Vor jeder Reinigung und Pflege– Nach jedem Gebrauch– Vor einem Sicherungswechsel– Vor Durchführung von Elektroschweißarbei-ten oder Arbeiten an der elektrischen AnlageGesundheitsgefahr• Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren und von Personen mit verringerten physischen, sen-sorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Man-gel an Erfahrung und/oder Wissen verwendet werden, wenn diese Personen beaufsichtigt werden oder im sicheren Gebrauch des Geräts unterwiesen wurden und die daraus resultieren-den Gefahren verstanden haben. • Elektrogeräte sind kein Kinderspielzeug. Verwahren und benutzen Sie das Gerät außer-halb der Reichweite kleiner Kinder. • Kinder sollten beaufsichtigt werden, um sicher-zustellen, dass sie nicht mit dem Gerät spielen. • Reinigung und Benutzerwartung dürfen nicht durch unbeaufsichtigte Kinder durchgeführt werden.

AACHTUNG. Beschädigungsgefahr• Prüfen Sie vor der Inbetriebnahme, ob die Span-nungsangabe auf dem Typenschild mit der vor-handenen Netzspannung übereinstimmt. • Achten Sie darauf, dass andere Gegenstände keinen Kurzschluss an den Kontakten des Gerätes verursachen können. • Achten Sie darauf, dass die Plus- und Minusan-schlüsse niemals miteinander in Kontakt kom-men. Sichere Installation des GerätsDGEFAHR. Nichtbeachtung dieser Warnungen führt zum Tod oder schwerer Verletzung. Explosionsgefahr• Montieren Sie das Gerät niemals in Bereichen, in denen die Gefahr einer Gas- oder Staubexplo-sion besteht. VORSICHT.

Nichtbeachtung dieser Hinweise kann zu leichten bis mittel-schweren Verletzungen führen. Verletzungsgefahr• Achten Sie auf einen sicheren Stand. Das Gerät muss so sicher aufgestellt und befes-tigt werden, dass es nicht umstürzen oder her-abfallen kann. • Stellen Sie beim Aufstellen des Geräts sicher, dass alle Kabel korrekt gesichert sind und keine Stolpergefahr besteht. AACHTUNG. Beschädigungsgefahr• Platzieren Sie das Batterieladegerät nicht in der Nähe von Wärmequellen (Heizungen, direkte Sonneneinstrahlung, Gasöfen usw. ). • Stellen Sie das Gerät an einem trockenen und gegen Spritzwasser geschützten Platz auf. Sicherheit beim elektrischen Anschluss des GerätsDGEFAHR. Nichtbeachtung dieser Warnungen führt zum Tod oder schwerer Verletzung.

Gefahr durch Stromschlag• Bei Installation auf Booten:Bei falscher Installation elektrischer Geräte auf Booten kann es zu Korrosionsschäden am Boot kommen. Lassen Sie das Gerät von einem fach-kundigen (Boots-)Elektriker anschließen. • Wenn Sie an elektrischen Anlagen arbeiten, stel-len Sie sicher, dass jemand in der Nähe ist, um Ihnen im Notfall helfen zu können. WARNUNG. Nichtbeachtung dieser Warnungen kann zum Tod oder schwerer Verletzung führen. Gefahr durch Stromschlag• Beachten Sie die empfohlenen Kabelquer-schnitte.

36 4445103618• Verlegen Sie die Kabel so, dass sie nicht durch die Türen oder die Motorhaube beschädigt wer-den können. Eingequetschte Kabel können zu lebensgefährli-chen Verletzungen führen. AACHTUNG. Beschädigungsgefahr• Benutzen Sie Leerrohre oder Leitungsdurchfüh-rungen, wenn Leitungen durch Blechwände oder andere scharfkantige Wände geführt wer-den müssen. • Verlegen Sie 230-V-Netzleitung und 12-V-Gleichstromleitung nicht im gleichen Kabelka-nal (Leerrohr). • Verlegen Sie Kabel nicht lose oder scharf abge-knickt. • Befestigen Sie die Leitungen sicher. • Ziehen Sie nicht an den Leitungen. Sicherheit beim Betrieb des Gerätes. WARNUNG. Nichtbeachtung dieser Warnungen kann zum Tod oder schwerer Verletzung führen. Explosionsgefahr• Benutzen Sie das Gerät ausschließlich in geschlossenen, gut belüfteten Räumen. VORSICHT.

Nichtbeachtung dieser Hinweise kann zu leichten bis mittel-schweren Verletzungen führen. Explosionsgefahr• Betreiben Sie das Gerät nicht unter den folgen-den Bedingungen:– In salzhaltiger, feuchter oder nasser Umge-bung– In der Nähe von aggressiven Dämpfen– In der Nähe brennbarer Materialien– In explosionsgefährdeten BereichenGefahr durch Stromschlag• Unterbrechen Sie bei Arbeiten am Gerät immer die Stromversorgung. • Beachten Sie, dass auch nach Auslösen der Schutzeinrichtung (Sicherung) Teile des Gerätes unter Spannung bleiben können. • Lösen Sie keine Kabel, wenn das Gerät noch in Betrieb ist. AACHTUNG. Beschädigungsgefahr• Stellen Sie sicher, dass Luftein- und -auslässe des Geräts nicht verdeckt werden. • Stellen Sie eine gute Belüftung sicher. • Ziehen Sie den Stecker nie am Anschlusskabel aus der Steckdose. • Das Gerät darf keinem Regen ausgesetzt wer-den.

Verhindern Sie jeden Körperkontakt mit der Batterieflüssigkeit. Sollte Ihre Haut mit Batterie-flüssigkeit in Berührung kommen, so spülen Sie das entsprechende Körperteil gründlich mit Wasser ab. Suchen Sie bei Verletzungen durch Säure unbe-dingt einen Arzt auf. VORSICHT. Nichtbeachtung dieser Hinweise kann zu leichten bis mittel-schweren Verletzungen führen. Verletzungsgefahr• Tragen Sie während der Arbeit an Batterien keine Metallgegenstände wie Uhren oder Ringe. Bleisäurebatterien können Kurzschlussströme erzeugen, die zu schweren Verletzungen führen können. • Tragen Sie eine Schutzbrille und Schutzklei-dung, wenn Sie an Batterien arbeiten. Berühren Sie nicht Ihre Augen, während Sie an Batterien arbeiten. Explosionsgefahr• Versuchen Sie nie, eine eingefrorene oder defekte Batterie zu laden.

Stellen Sie die Batterie in diesem Fall an einen frostfreien Ort und warten Sie, bis sich die Batte-rie der Umgebungstemperatur angepasst hat. Beginnen Sie erst dann mit dem Ladevorgang. • Rauchen Sie in der Nähe des Motors oder einer Batterie nicht, verwenden Sie keine offenen Flammen und verursachen Sie keine Funken. AACHTUNG. Beschädigungsgefahr• Verwenden Sie ausschließlich wiederaufladbare Batterien.

4445103618 37• Verhindern Sie, dass metallische Teile auf die Batterie fallen. Das kann Funken erzeugen oder die Batterie und andere elektrische Teile kurz-schließen. • Beachten Sie beim Anschluss der Batterie die korrekte Polarität. • Beachten Sie die Anleitungen des Batterieher-stellers und des Herstellers der Anlage oder des Fahrzeugs, in denen die Batterie verwendet wird. • Falls Sie die Batterie ausbauen müssen, trennen Sie als erstes den Masseanschluss. Trennen Sie alle Verbindungen und alle Verbraucher von der Batterie, bevor Sie diese ausbauen. • Lagern Sie nur vollständig geladene Batterien ein. Laden Sie die eingelagerten Batterien regel-mäßig auf. • Laden Sie tiefentladene Bleibatterien sofort wie-der auf, um eine Sulfatierung zu vermeiden. • Prüfen Sie den Säurestand bei offenen Bleibatte-rien regelmäßig. Sicherheit beim Umgang mit Lithium-batterien. VORSICHT.

Nichtbeachtung dieser Hinweise kann zu leichten bis mittel-schweren Verletzungen führen. Verletzungsgefahr• Verwenden Sie ausschließlich Batterien mit inte-griertem Batteriemanagementsystem und Zel-lenausgleich. AACHTUNG. Beschädigungsgefahr• Installieren Sie die Batterie ausschließlich in Umgebungen mit einer Umgebungstemperatur von mindestens 0 °C. • Vermeiden Sie eine Tiefentladung der Batterien. LieferumfangZubehörAls Zubehör erhältlich (nicht im Lieferumfang ent-halten):Bestimmungsgemäßer GebrauchDas Batterieladegerät (auch Ladebooster genannt) dient der Überwachung und Aufladung von 12-V-Bordbatterien in Reisemobilen von der Lichtma-schine während der Fahrt.

Der Ladebooster ist zum Laden der folgenden Bat-terietypen vorgesehen:• Blei-Säure-Batterien • Blei-Gel-Batterien• Vliesbatterien (AGM-Batterien)• LiFePO4-BatterienAnzahl Beschreibung1 MT LB 50, MT LB 60 oder MT LB 90 1 Temperatursensor mit Kabel (3 m)1 Montage- und BedienungsanleitungBezeichnung Art. -Nr.

38 4445103618Der Ladebooster darf nicht zum Laden anderer Batterietypen verwendet werden (z. B. NiCd, NiMH usw. ). Der Ladebooster ist geeignet für:• Die Installation in Reisemobile• Den stationären oder mobilen Einsatz • Verwendung in Innenräumen Der Ladebooster ist nicht geeignet für:• Betrieb am Stromnetz• Den Einsatz im Freien Dieses Produkt ist nur für den angegebenen Ver-wendungszweck und die Anwendung gemäß die-ser Anleitung geeignet. Dieses Handbuch enthält Informationen, die für die ordnungsgemäße Installation und/oder den ordnungsgemäßen Betrieb des Produkts erforder-lich sind. Installationsfehler und/oder ein nicht ordnungsgemäßer Betrieb oder eine nicht ord-nungsgemäße Wartung haben eine unzurei-chende Leistung und u. U. einen Ausfall des Geräts zur Folge.

Der Hersteller übernimmt keine Haftung für Verlet-zungen oder Schäden am Produkt, die durch Fol-gendes entstehen:• Unsachgemäße Montage oder falscher Anschluss, einschließlich Überspannung• Unsachgemäße Wartung oder Verwendung von anderen als den vom Hersteller gelieferten Ori-ginal-Ersatzteilen• Veränderungen am Produkt ohne ausdrückliche Genehmigung des Herstellers• Verwendung für andere als die in der Anleitung beschriebenen ZweckeDometic behält sich das Recht vor, das Erschei-nungsbild des Produkts und dessen technische Daten zu ändern. Technische BeschreibungAllgemeine BeschreibungMT LB 50: Während der Fahrt lädt das Gerät mit 50 A. Die Ladeleistung kann auf 45 A begrenzt werden. MT LB 60: Während der Fahrt lädt das Gerät mit 60 A. Die Ladeleistung kann auf 50 A begrenzt werden. MT LB 90: Während der Fahrt lädt das Gerät mit 90 A. Die Ladeleistung kann auf 75 A begrenzt werden.

Der Temperatursensor überwacht die Batterietem-peratur während des Ladevorgangs (siehe Kapitel „Temperatursensor“ auf Seite 41). Der Ladebooster ist mit einer abnehmbaren Anzei-getafel zur Fernbedienung ausgestattet. Der Ladebooster bietet folgende Funktionen:• Mikroprozessorgesteuerte, temperaturkom-pensierte IU0U-Ladeprogramme für verschie-dene Batterietypen• Zusätzlicher Ladeausgang für die Starterbatterie • Pufferbetrieb: Einhaltung der Ladekennlinie auch beim Laden der Batterie bei angeschlosse-nen Verbrauchern• Integrierter Netzentstörfilter: Stellt den Parallel-betrieb des Ladeboosters mit anderen Lade-quellen, z. B. Netzladegeräten, Solaranlagen oder Generatoren, sicher.

2, Seite 3Bezeichnung Beschreibung1Service- AnschlussNur für autorisiertes Personal2 Anschluss VB–/VB+ (AUSGANG)Ausgänge für Sense-Kabel zum Messen und Steuern der Ladespan-nung an der Bord-batterie3 T-T-Anschluss 2 Anschlüsse für Temperatursensor4 CI-Anschluss (ohne Funktion)5 TR-Anschluss Ausgang zur Steue-rung eines Bypassrelais6 Anschluss VS–/VS+ (EINGANG)Eingänge für Sense-Kabel zum Messen und Steuern der Ladespan-nung an der Starterbat-terie7 D+-Anschluss Eingang für D+-Signal der Lichtmaschine oder Zündschlosssignal (Klemme 15) 8 DIP-Schalter für BatterietypEinstellung des Lade-programms (siehe Kapi-tel „Ladeprogramm einstellen“ auf Seite 45)9 DIP-Schalter für Batteriekapazi-tät und Funktionsein-stellungenEinstellung des Lade-stroms (siehe Kapitel „Ladestrom anpassen“ auf Seite 46) und wei-tere Funktionen10 BORD+ Anschluss an den Plus-anschluss der 12-V-Bordbatterie11 COM– Anschluss an Minusan-schluss der Bord-batterie/Chassis12 START+ Anschluss an den Plus-anschluss der 12-V-StarterbatterieNr.

40 4445103618BatterieladefunktionDie Ladekennlinie für vollautomatischen Dauerbe-trieb ohne Überwachung wird als IU0U-Kennlinie bezeichnet (siehe Ladekurve in Abb. 8, Seite 6).1: I-Phase (Konstantstromphase)Zu Beginn des Ladevorgangs wird die leere Batte-rie konstant mit dem maximalen Ladestrom (100 %) geladen. Der Ladestrom nimmt ab, wenn die Bat-terie einen Ladezustand von 75 % erreicht hat (90 % bei Lithiumbatterien). Tiefentladene Batte-rien werden mit reduziertem Ladestrom geladen, bis die Batteriespannung über 8 V liegt. Die Dauer der I-Phase hängt vom Zustand der Batterie, der Last von den Verbrauchern und dem Ladezustand ab. Aus Sicherheitsgründen wird die I-Phase nach maximal 15 Stunden beendet (im Fall von Batterie-zellendefekten o. Ä.).2: U1-Phase (Konstantspannungsphase)Die U1-Phase beginnt, wenn die Batterie vollstän-dig geladen ist. Der Ladestrom wird reduziert.

Während der U1-Phase wird die Batteriespannung konstant auf einem hohen Pegel gehalten. Die Dauer der U1-Phase hängt vom Batterietyp und der Entladetiefe ab.3: U2-Phase (Erhaltungsladung)Die U2-Phase dient der Aufrechterhaltung der Bat-teriekapazität (100 %). Die U2-Phase wird mit abgesenkter Ladespannung und variablem Strom durchgeführt. Falls DC-Verbraucher angeschlos-sen sind, werden diese vom Gerät versorgt. Nur wenn die erforderliche Leistung die Kapazität des Geräts übersteigt, wird die überschüssige Leis-tung durch die Batterie bereitgestellt. Die Batterie wird dann entladen, bis das Gerät wieder in die I-Phase eintritt und die Batterie auflädt.

4445103618 41Tempe rat u rse n sorBei angeschlossenem Temperatursensor passt der Ladebooster die Ladespannung (bei Bleibatterien) oder den Ladestrom (bei LiFePO4-Batterien) ent-sprechend der an der Bordbatterie gemessenen Temperatur an.IDie Ladekennlinie wird wie folgt eingestellt:• Bleisäurebatterien siehe Abb. 9, Seite 6.• Blei-Gel-Batterien siehe Abb. 0, Seite 6.• AGM-1-Batterien (14,4 V) siehe Abb. a, Seite 6.• AGM-2-Batterien (14,7 V) siehe Abb. b, Seite 6.• LiFePO4-Batterien (13,9 V) siehe Abb. b, Seite 6.• LiFePO4-Batterien (14,2 V) siehe Abb. c, Seite 7.• LiFePO4-Batterien (14,4 V) siehe Abb. d, Seite 7.• LiFePO4-Batterien (14,6 V) siehe Abb. e, Seite 7.LegendeLadebooster montierenMontageortAIBeachten Sie bei der Wahl des Montageortes fol-gende Hinweise:• Stellen Sie sicher, dass die Montagefläche fest und eben ist.• Beachten Sie die Abstandsvorgaben (Abb.

4, Seite 4).Anzeigetafel verwendenDie Anzeigetafel kann je nach Einbaulage des Ladeboosters montiert werden.➤Um die Anzeigetafel zu drehen und wieder ein-zusetzen, gehen Sie wie gezeigt vor (Abb. 6, Seite 5).➤Um die Anzeigetafel als Fernbedienung zu ver-wenden, gehen Sie wie gezeigt vor (Abb. 7, Seite 5).HINWEIS • Bei Bleibatterien: Ohne angeschlosse-nen Temperatursensor wird die Lade-spannung auf 20/25 °C bezogen.• Bei LiFePO4-Batterien: Ohne ange-schlossenen Temperatursensor funkti-oniert der Ladebooster nicht.Ladekurve ohne angeschlossenen Tem-peratursensorLadekurve mit angeschlossenem Tempe-ratursensorACHTUNG! BeschädigungsgefahrBevor Sie irgendwelche Bohrungen vor-nehmen, stellen Sie sicher, dass keine elektrischen Kabel oder andere Teile des Fahrzeuges durch Bohren, Sägen und Feilen beschädigt werden.HINWEIS Der Ladebooster kann in jeder beliebi-gen Montageposition (Abb.

42 4445103618Ladebooster anschließen. AIBitte beachten Sie beim Anschluss des Ladeboos-ters folgende Hinweise:• Wählen Sie die geeignete Verbindungsvariante aus. Legende für Abb. g, Seite 8 bis Abb. k, Seite 12:• Schließen Sie den Ladebooster immer vor dem Anschließen der Batterien an. • Verwenden Sie keine Aderendhülsen. Isolieren Sie die Kabelenden wie folgt ab:– Signalkabel 6 mm (0,75 – 1,5 mm²)– Ladekabel 12 mm• Bestimmen Sie den Kabelquerschnitt (siehe Kapitel „Kabelquerschnitt bestimmen“ auf Seite 43). • Schließen Sie den Fühler des Temperatursen-sors an den Minusanschluss der Bordbatterie an (Abb. g 1, Seite 8 bis Abb. k 1, Seite 12). • Wenn die Starterbatterie und die Bordbatterie nicht jeweils am Chassis geerdet sind: Schließen Sie den Minusanschluss der Bordbatterie an den Minusanschluss der Starterbatterie oder an Masse (Fahrgestell) an (Abb. g 2, Seite 8 bis Abb.

k 2, Seite 12). • Schützen Sie das Pluskabel der Bordbatterie mit einer SicherungΙ (siehe Kapitel „Kabelquer-schnitt bestimmen“ auf Seite 43). • Schützen Sie das Pluskabel der Starterbatterie mit einer SicherungΙΙ (siehe Kapitel „Kabelquer-schnitt bestimmen“ auf Seite 43). • Wählen Sie das Ladeprogramm, das für den ver-wendeten Bordbatterietyp geeignet ist (siehe Kapitel „Ladeprogramm einstellen“ auf Seite 45). Der Anschluss an die Stromversorgung muss von einer Fachkraft ausgeführt wer-den, die nachweislich über Fähigkeiten und Kenntnisse in Bezug auf den Aufbau und den Betrieb von Elektrogeräten und -anlagen verfügt und ein Sicherheitstrai-ning zum Erkennen und Vermeiden der diesbezüglichen Gefahren absolviert hat. VORSICHT. Brandgefahr• Beachten Sie die empfohlenen Kabel-querschnitte, Kabellängen und Siche-rungen (Kapitel „Kabelquerschnitt bestimmen“ auf Seite 43).

• Stellen Sie sicher, dass die Schrauben an den Anschlüssen fest angezogen sind (Anzugsmoment: 2 Nm ± 0,1). Ziehen Sie die Schrauben an den Anschlüssen nach Montage des Geräts und endgültiger Kabelverle-gung nochmals fest. ACHTUNG. BeschädigungsgefahrAchten Sie darauf, dass die Polarität nicht vertauscht wird. HINWEIS • Bei zwei oder mehr Batterien ist ein paralleler Anschluss zulässig, wenn die Batterien vom gleichen Typ, von glei-cher Kapazität und gleichem Alter sind. Schließen Sie die Batterien dia-gonal an. • Bei LiFePO4-Batterien: Um sicherzu-stellen, dass die Innentemperatur der Batterie gemessen wird, schließen Sie mithilfe des Temperatursensorsteckers den Fühler des Temperatursensors an den Minusanschluss der Bordbatterie an. BordbatterieStarterbatterie.

44 4445103618Anschlussvariante A (Abb. g, Seite 8)Anschlussvariante für Reisemobile, die mit einer Bordbatterie und einem Ladegerät ausgerüstet werden sollen (Standardanschlussvariante). ➤Gehen Sie wie in Abb. g, Seite 8 gezeigt vor, um den Ladebooster anzuschließen. Anschlussvariante B (nur MT LB 50) (Abb. h, Seite 9)Anschlussvariante für Reisemobile mit vorhande-nem Abschaltrelais. A➤Installieren Sie den Ladebooster zwischen dem vorhandenen Abschaltrelais (3) und der Bord-batterie. ➤Klemmen Sie das vorhandene Ladekabel an einer geeigneten Stelle ab. Verbinden Sie die beiden Kabelenden jeweils auf einer Seite der Klemmleiste (4). ➤Gehen Sie wie in Abb. h, Seite 9 gezeigt vor, um den Ladebooster anzuschließen. Anschlussvariante C (MT LB 50, MT LB 60) (Abb.

i, Seite 10)Anschlussvariante für Reisemobile, die mit einem Lastrelais ausgestattet werden sollen, um höhere Verbrauchsströme zu ermöglichen, als der Lade-booster unterstützt. • Das Lastrelais wird über den TR-Anschluss gesteuert. • Wenn angeschlossene Verbraucher einen hohen Strom von der Bordbatterie ziehen (z. B. Klimaanlagenbetrieb während der Fahrt), bleibt das Lastrelais geschlossen, um höhere Lade-ströme zu ermöglichen. Nach Unterschreiten dieses Stroms öffnet der Ladebooster das Lastre-lais und übernimmt den Ladevorgang. I➤Gehen Sie wie in Abb. i, Seite 10 gezeigt vor, um den Ladebooster anzuschließen. Anschlussvariante D1 (nur MT LB 50) (Abb. j, Seite 11)Anschlussvariante für Wohnmobile mit vorhande-nem zentralen elektrischen System mit integrier-tem Trennrelais und integriertem Ladegerät.

I➤Installieren Sie den Ladebooster im Starterbatte-riekabel zwischen dem zentralen elektrischen System (3) und der Starterbatterie. ➤Installieren Sie das Bypassrelais (4) parallel zum Ladebooster. ➤Gehen Sie wie in Abb. j, Seite 11 gezeigt vor, um den Ladebooster anzuschließen. ACHTUNG.

BeschädigungsgefahrDie vorhandene Verkabelung und das Trennrelais können während des Betriebs überlastet werden. Begrenzen Sie die maximale Stromaufnahme (siehe Kapitel „Stromaufnahme begrenzen“ auf Seite 47), wenn die vorhandene Verka-belung nicht entsprechend den empfoh-lenen Kabelquerschnitten, Kabellängen und Sicherungen ausreichend dimensio-niert ist (siehe Kapitel „Kabelquerschnitt bestimmen“ auf Seite 43). VORSICHT. Brandgefahr• Passen Sie die Kabelquerschnitte, Kabellängen und Sicherungen an den höchsten Verbraucher an (z. B. Wech-selrichter). • Beachten Sie beim Anschluss des Last-relais die maximale Kabellänge von 0,5 m und den erforderlichen Kabel-querschnitt von – MT LB 50: 10 mm²– MT LB 60: 16 mm²HINWEIS Verwenden Sie das Lastrelais (3) mit dem Installationskabelsatz (als Zubehör erhält-lich).

HINWEIS • Verwenden Sie das Bypassrelais (NC, 100 A) mit dem Installationskabelsatz (als Zubehör erhältlich). • Bei LiFePO4-Batterien: Deaktivieren Sie das integrierte Ladegerät, wenn es nicht über eine temperaturgeregelte Ladung und die Ladekennlinie für LiFe-PO4-Batterien verfügt.

4445103618 45Anschlussvariante D2 (MT LB 60, MT LB 90) (Abb. k, Seite 12)Anschlussvariante für Wohnmobile mit vorhande-nem zentralen elektrischen System mit integrier-tem Trennrelais und integriertem Ladegerät. AI➤Installieren Sie den Ladebooster parallel zum vorhandenen zentralen elektrischen System (3) mit separater Verkabelung mit entsprechenden Kabelquerschnitten (siehe Kapitel „Kabelquer-schnitt bestimmen“ auf Seite 43). ➤Installieren Sie das Bypassrelais (4) im Starterbat-teriekabel zwischen zentralem elektrischem Sys-tem (3) und der Starterbatterie. ➤Gehen Sie wie in Abb. k, Seite 12 gezeigt vor, um den Ladebooster anzuschließen. Parallelschaltung von zwei Ladeboostern (Abb. l, Seite 13)Anschlussvariante bei sehr hohen Lasten (z. B. Kli-maanlagenbetrieb) oder bei großen Batteriegrup-pen zur Erhöhung der Ladeleistung.

I➤Stellen Sie die DIP-Schalter in die Position „D+“ und „Low“ (siehe Kapitel „Betriebsart einstellen“ auf Seite 47). ➤Gehen Sie wie in Abb. l, Seite 13 gezeigt vor, um die Ladebooster parallel zu schalten. BetriebILadeprogramm einstellenAI➤Stellen Sie die DIP-Schalter (Abb. 2 8, Seite 3) in die in der folgenden Tabelle gezeigte Posi-tion, um das Ladeprogramm für den jeweiligen Bordbatterietyp einzustellen. ACHTUNG. KurzschlussgefahrDie Ladeleistung des Ladeboosters ist zu stark, um den Ladebooster in die vorhan-dene Verkabelung einzusetzen. Verwen-den Sie das Bypassrelais (NC, 100 A) mit dem Installationskabelsatz (als Zubehör erhältlich), um die Starter- und Bordbat-terie bei laufendem Motor zu trennen. HINWEIS • Verwenden Sie optional den Ladeka-belsatz (als Zubehör erhältlich).

• Bei LiFePO4-Batterien: Deaktivieren Sie das integrierte Ladegerät, wenn es nicht über eine temperaturgeregelte Ladung und die Ladekennlinie für LiFe-PO4-Batterien verfügt. VORSICHT.

Gefahr durch Strom-schlagStellen Sie sicher, dass die empfohlenen Kabelquerschnitte, Kabellängen und Sicherungen entsprechend den höheren Ladeströmen, die auftreten können, ver-doppelt werden. HINWEIS Eine Parallelschaltung ist nur zulässig, wenn die Geräte vom gleichen Typ und von gleicher Kapazität sind. HINWEIS Bewegen Sie die DIP-Schalter vorsichtig mit einem kleinen Schraubendreher in die gewünschte Position. ACHTUNG. BeschädigungsgefahrVerwenden Sie nur Batterien, die für die angegebene Ladespannung geeignet sind. HINWEIS • Wählen Sie das für den verwendeten Bordbatterietyp geeignete Ladepro-gramm anhand der Herstellerspezifi-kationen, der Informationen in der folgenden Tabelle und der techni-schen Daten aus (siehe Kapitel „Tech-nische Daten“ auf Seite 52). • Die angegebenen Ladezeiten gelten für eine durchschnittliche Umge-bungstemperatur von 20 °C.

46 4445103618Ladestrom anpassen➤Stellen Sie den DIP-Schalter (Abb. 2 9, Seite 3) in die in der folgenden Tabelle gezeigte Position, um den Ladestrom an die Kapazität der Bordbatterie anzupassen.Zusätzlichen Ladeausgang aktivierenDer zusätzliche Ladeausgang kann zur automati-schen Erhaltungsladung der Starterbatterie akti-viert werden, z. B. bei Leistungsaufnahme während langer Ruhezeiten.I➤Stellen Sie den DIP-Schalter (Abb. 2 9, Seite 3) in die in der folgenden Tabelle angege-bene Position, um den zusätzlichen Ladeaus-gang für die Starterbatterie zu aktivieren oder zu deaktivieren.DIP-Schalter-position (grau)Gewünschtes LadeprogrammBleisäurebatterien (14,4 V) (Abb. 9, Seite 6)•U1: 14,4V (2 – 6h)•U2: 13,5VBlei-Gel-Batterien (14,4 V) (Abb. 0, Seite 6)• U1: 14,4 V (6 – 12 h)•U2: 13,8VAGM-Batterien (14,4 V) (Abb. a, Seite 6)• U1: 14,4 V (1,5 – 5 h)•U2: 13,5VAGM-Batterien (14,7 V) (Abb.

4445103618 47Stromaufnahme begrenzenI➤Stellen Sie den DIP-Schalter (Abb. 2 9, Seite 3) in die in der folgenden Tabelle gezeigte Position, um die Stromaufnahme vom Anlasser-kreis oder der Lichtmaschine zu reduzieren. Betriebsart einstellenJe nach eingestellter Betriebsart wird der Lade-booster über das D+-Signal oder die Spannung an der Starterbatterie aktiviert. ➤Stellen Sie die DIP-Schalter (Abb. 2 9, Seite 3) in die in der folgenden Tabelle gezeigte Posi-tion, um die Betriebsart einzustellen. I• Der Ladebooster beginnt mit dem Laden der Bordbatterie, sobald der Wert für „Erhöhung der Ladeleistung“ an der Starterbatterie erreicht ist. Der Ladebooster erhöht kontinuierlich die Ladeleistung von 3 % der Ladeleistung, bis die erforderliche (maximale) Ladeleistung erreicht ist.

• Wenn die Spannung für 30 Sekunden unter den Wert für die „Abschaltschwelle“ abfällt, schaltet sich der Ladebooster automatisch ab. • Fällt die Spannung unter den Wert für „Reduzie-rung der Ladeleistung“ (z. B. durch hohe Las-ten), reduziert der Ladebooster die Ladeleistung, um den Anlasserkreis zu entlasten. Die Ladeleistung beträgt immer mindestens 3 % der möglichen Ladeleistung. HINWEIS Abhängig von der Ladephase (siehe Kapitel „Batterieladefunktion“ auf Seite 40) kann die Stromaufnahme des Ladeboosters vom Anlasserkreis oder der Lichtmaschine höher sein als der Ladestrom für die Bordbatterie während der Fahrt. Reduzieren Sie die Stromauf-nahme: • um eine Lichtmaschine mit geringer Leistung zu entlasten • zum Ausgleich für eine unterdimensio-nierte Verkabelung auf der Fahrzeug-seite zwischen Starterbatterie und zentralem elektrischem System.

HINWEIS • Wird der Ladebooster über das D+-Signal aktiviert, kann die Starterbatte-rie bei eingeschalteter Zündung und abgestelltem Motor entladen werden. Verwenden Sie einen D+ Aktiv-Simula-tor, wenn kein D+-Signal verfügbar ist. • Um eine Änderung der Einstellungen zu aktivieren, trennen Sie das Gerät vorübergehend von der Stromversor-gung, der Starterbatterie und der Bordbatterie.

Alle LEDs auf der Anzeigetafel außer der LED „Current“ sind ausgeschaltet.➤Drücken Sie einmal die Ein-/Aus-Taste auf der Anzeigetafel, um den Nachtbetrieb zu aktivieren oder zu deaktivieren.✔ Die LED „Current“ leuchtet schwach rot.Reinigung und PflegeA➤Reinigen Sie das Gerät gelegentlich mit einem weichen, feuchten Tuch.➤Prüfen Sie stromführende Kabel regelmäßig auf Isolationsmängel, Brüche oder lose Verbindun-gen.DIP-Schalter-position (grau)BeschreibungFunktionsauswahl zur Steuerung über die Ladespannung an der Starterbatterie.• Erhöhung der Ladeleistung an Anschluss „START+“ > 13,5 V• Reduzierung der Ladeleistung an Anschluss „START+“ 13,3 V• Reduzierung der Ladeleistung an Anschluss „START+“ 12,5 V• Reduzierung der Ladeleistung an Anschluss „START+“ 11,7 V• Reduzierung der Ladeleistung an Anschluss „START+“

4445103618 49Fehlersuche und FehlerbehebungStörung Mögliche Ursache LösungsvorschlagDer Ladebooster funktio-niert nicht. Die rote LED „Power“ leuchtet nicht.Isolationsmängel, Brüche oder lose Ver-bindungen an den stromführenden Kabeln.➤ Prüfen Sie stromführende Kabel auf Isolationsmängel, Brüche oder lose Verbindungen.➤ Wenn Sie keinen Fehler finden kön-nen, wenden Sie sich an einen autori-sierten Kundendienst.Es wurde ein Kurzschluss erzeugt. Die Gerätesicherung muss durch einen zugelassenen Kundendienstbetrieb aus-getauscht werden, wenn sie bei Über-strom ausgelöst hat.Der Ladebooster funktio-niert nicht. Die gelbe LED „Main Charging“ blinkt.Überspannungsschutz der Bordbatterie. Die Batteriespannungen sind zu hoch (> 15,5 V).➤ Reduzieren Sie die angeschlossenen Spannungen.

Die Wechselstrom-/Gleichstrom-Lade-gerät-Kombination startet automatisch neu, wenn die Spannung auf den Wie-deranlaufwert ( 50 °C) überschreitet. ➤ Vergewissern Sie sich, dass die Luft-ein- und -auslässe nicht verdeckt oder verstopft sind.➤ Lassen Sie die Batterie abkühlen.Der Ladebooster kehrt automatisch auf die volle Ladespannung und den vollen Ladestrom zurück, wenn die Temperatur auf den Wiederanlaufwert ( 0 °C) überschreitet.Ungewöhnlich lange Lade-zeit. Die gelbe LED „Batt. II“ blinkt.Überspannungsschutz der Starterbatte-rie. Die Batteriespannung ist zu hoch (> 16,5 V).Der Ladeverstärker kehrt automatisch zum vollen Ladestrom zurück, wenn die Spannung auf den Wiederanlaufwert (

50 4445103618Ungewöhnlich lange Lade-zeit. Die gelbe LED „Batt. II“ blinkt. Die rote LED „Power“ blinkt lang-sam.Unterspannungsschutz der Starterbatte-rie. Die Batteriespannung ist zu niedrig (> Sollwert für „Erhöhung der Ladeleis-tung“, siehe Kapitel „Betriebsart einstel-len“ auf Seite 47). Der Ladebooster schaltet zum Schutz der Batterie auf redu-zierten Ladestrom ( 15 Stunden).➤ Setzen Sie das Gerät zurück, indem Sie das Steuersignal an D+ entfer-nen. Schalten Sie den Motor aus und trennen Sie das Gerät vom Netz.Zu viele Gleichstromlasten angeschlos-sen.➤ Reduzieren Sie die Anzahl an ange-schlossenen Gleichstromlasten. Die Batterie ist defekt.➤ Ersetzen Sie die Batterie. Überhitzung des Ladeboosters. Der Ladebooster startet automatisch neu, wenn die Temperatur fällt.Der volle Ladestrom wird nicht erreicht.

Die rote LED „Power“ leuchtet.Die Bordbatterie ist bereits geladen.➤ Ladung mit leistungsstarken Verbrau-chern.Die Sense-Kabel sind verpolt angeschlos-sen.➤ Überprüfen Sie die Anschlüsse an START (VS–/VS+) und BORD (VB–/VB+).Der Ladestrom ist nicht korrekt eingestellt. ➤ Prüfen Sie die Einstellung des Lade-stroms (siehe Kapitel „Ladestrom anpassen“ auf Seite 46).Die Batterie ist stark sulfatiert.➤ Ersetzen Sie die Batterie.Der volle Ladestrom wird nicht erreicht. Die LED „Batt. II“ blinkt.Spannung an START+

4445103618 51GewährleistungEs gilt die gesetzliche Gewährleistungsfrist. Sollte das Produkt defekt sein, wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler oder die Niederlassung des Herstellers in Ihrem Land (siehe dometic. com/dealer). Bitte senden Sie bei einem Reparatur- bzw. Gewährleistungsantrag folgende Unterlagen mit dem Produkt ein:• Eine Kopie der Rechnung mit Kaufdatum• Einen Reklamationsgrund oder eine Fehlerbe-schreibungBitte beachten Sie, dass eigenständig oder nicht fachgerecht durchgeführte Reparaturen die Sicherheit gefährden und zum Erlöschen von Gewährleistungsansprüchen führen können. EntsorgungRecycling von VerpackungsmaterialRecycling von Produkten mit nicht auswech-selbaren Batterien, wiederaufladbaren Bat-terien oder LeuchtmittelnDer Ladebooster schaltet ständig zwischen aktivem und Ruhezustand um. Die Spannung der Starterbatterie ist zu niedrig.

➤ Der Ladestrom ist für die Lichtma-schine zu hoch. Reduzieren Sie die Ladeleistung (siehe Kapitel „Strom-aufnahme begrenzen“ auf Seite 47). ➤ Prüfen Sie die Starterbatterie und die Lichtmaschine. D+-Signal schwach. ➤ Prüfen Sie das D+-Signal. ➤ Verwenden Sie alternativ das Zünd-schlüsselsignal (Klemme 15) oder ins-tallieren Sie einen D+ Aktiv-Simulator. Die Batterie nimmt keine Ladung mehr auf oder kann keine Ladung halten. Die Batterie ist defekt. ➤ Ersetzen Sie die Batterie. Die Anzeigetafel funktio-niert nicht. Die Anzeigetafel ist falsch angeschlossen. ➤ Prüfen Sie die Anschlüsse (siehe Kapi-tel „Anzeigetafel verwenden“ auf Seite 41). Die Anzeigetafel leuchtet nur schwach. Der Nachtbetrieb ist aktiviert. ➤ Schalten Sie den Nachtbetrieb aus (siehe Kapitel „Nachtbetrieb einstel-len“ auf Seite 48).

➤ Wenn das Produkt nicht auswechselbare Batterien, wiederaufladbare Batterien oder Leuchtmittel enthält, brauchen Sie diese vor der Entsorgung nicht zu entfer-nen. ➤ Wenn Sie das Gerät endgültig entsorgen möchten, informieren Sie sich bitte bei Ihrem Wertstoffhof vor Ort oder bei Ihrem Fachhändler, wie dies gemäß den gelten-den Entsorgungsvorschriften zu tun ist. ➤ Das Produkt kann kostenlos entsorgt wer-den.

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