Prebena MODUL 11-WP130 Bedienungsanleitung


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PREBENA
Wilfried Bornemann GmbH & Co. KG
BEFESTIGUNGSTECHNIK – FASTENING TECHNOLOGY
PREBENA Telefon: +49(0)6044 / 9601-0 E-mail: info@prebena.de
Wilfried Bornemann GmbH & Co. KG Telefax: +49(0)6044 / 9601-820 www.prebena.de
Seestraße 20-26, D-63679 Schotten
Originalbetriebsanleitung
für stationären, druckluftbetriebenen
Industrienagler
MODUL 11-WP130
975141
07

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Produktspezifikationen

Marke: Prebena
Kategorie: Nicht kategorisiert
Modell: MODUL 11-WP130

Bedienungsanleitung Prebena MODUL 11-WP130 – Volltext

Seite 2 von 30 Vorwort Diese Gebrauchsanleitung hilft Ihnen beim • bestimmungsgemäßen, • sicheren und • wirtschaftlichen Gebrauch des druckluftbetriebenen Industriehefter MODUL 11-WP130. In dieser Betriebsanleitung wird dieser Industriehefter MODUL 11-WP130 kurz Eintreibgerät genannt. Wir setzen voraus, dass jeder Benutzer des Eintreibgeräts über Kenntnisse im Umgang mit druckluftbetriebenen Geräten und den verwendeten Werkstoffen verfügt. Personen ohne diese Kenntnisse müssen durch einen erfahrenen Benutzer in den Betrieb des Eintreibgeräts eingewiesen werden. Diese Gebrauchsanweisung wendet sich an folgende Personen: • Personen, die dieses Eintreibgerät bedienen, • Personen, die dieses Eintreibgerät reinigen oder • Personen, die dieses Eintreibgerät entsorgen. Jede dieser Personen muss den Inhalt dieser Gebrauchsanleitung zur Kenntnis genommen und verstanden haben.

Seite 3 von 30 Inhaltsverzeichnis Gestaltungsmerkmale. 5 Allgemeine Gestaltungsmerkmale. 5 Merkmale der Gefahrenhinweise. 5 Merkmale der Hinweise zu Sach- oder Umweltschäden. 5 Sicherheit. 6 Bestimmungsgemäßer Gebrauch. 6 Bestimmungswidriger Gebrauch. 6 Gefahr tödlicher Verletzungen vermeiden. 6 Explosionsgefahr vermeiden. 6 Beschädigungen des Eintreibgeräts vermeiden. 6 Beschreibung. 7 Angaben im Typenschild. 8 Eintreibgerät vorbereiten. 9 Eintreibgerät auspacken. 9 Zustand prüfen. 9 Montageanleitung. 10 Montage Eintreibgerät. 10 Eintreibgerät an Druckluftversorgung anschließen. 10 Eintreibgerät an Steuerleitung anschließen. 12 Magazin wechseln. 13 Magazin entnehmen. 13 Magazin montieren. 14 Eintreibgerät bedienen. 15 Eintreibgerät über den Betriebsdruck regeln. 15 Eintreibgerät warten. 16 Gehäuse und Außenfläche reinigen. 16 Eintreibgerät ölen. 17 Störungen. 18 Störungsübersicht.

Seite 5 von 30 Gestaltungsmerkmale Allgemeine Gestaltungsmerkmale Verschiedene Elemente der Gebrauchsanleitung sind mit festgelegten Gestaltungsmerkmalen versehen. So können Sie leicht unterscheiden, ob es sich um Normalen Text, ➢ Aufzählungen oder ➢ Handlungsschritte handelt. Tipps enthalten zusätzliche Informationen, wie zum Beispiel besondere Angaben zum wirtschaftlichen Gebrauch des Eintreibgeräts. Merkmale der Gefahrenhinweise Alle Gefahrenhinweise in dieser Gebrauchsanleitung sind nach dem gleichen Muster aufgebaut. Links finden Sie ein Symbol, das die Art der Gefahr darstellt. Rechts davon sehen Sie ein weiteres Symbol und ein Signalwort, das eine Beschreibung der Gefahrenquelle und Hinweise, wie Sie diese Gefahr vermeiden können. GEFAHR Hinweise mit dem Wort GEFAHR warnen vor Gefährdungen, die unmittelbar zu schweren oder tödlichen Verletzungen führen.

WARNUNG Hinweise mit dem Wort WARNUNG warnen vor Gefährdungen, bei denen möglicherweise schwere oder tödliche Verletzungen auftreten. VORSICHT Hinweise mit dem Wort VORSICHT warnen vor Gefährdungen, bei denen möglicherweise leichte bis mittlere Verletzungen auftreten. Merkmale der Hinweise zu Sach- oder Umweltschäden ACHTUNG Diese Hinweise warnen vor Gefährdungen, die zu Sach- oder Umweltschäden führen.

Seite 6 von 30 Sicherheit Beachten und befolgen Sie im Umgang mit dem Eintreibgerät alle Warnungen und Hinweise in dieser Gebrauchsanleitung und auf dem Eintreibgerät. Bestimmungsgemäßer Gebrauch Beachten und befolgen Sie im Umgang mit dem Eintreibgerät alle Warnungen und Hinweise in dieser Gebrauchsanleitung und auf dem Eintreibgerät. Das stationäre Eintreibgerät MODUL 11-WP130 dient zum Eintreiben von Heftklammern in Holzwerkstoffe, Dämmmaterial und Gipskarton. Eine Verwendung mit anderen Materialien ist nur nach Rücksprache mit dem Hersteller zulässig. Zum bestimmungsgemäßen Gebrauch gehört auch das Einhalten der Unfallverhütungsbestimmungen und der am Einsatzort geltenden gesetzlichen Vorschriften und Normen. Jeder andere Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß und kann zu Sachschäden oder sogar zu Personenschaden führen.

Bestimmungswidriger Gebrauch Als bestimmungswidrig gilt insbesondere der Betrieb • Durch Personen ohne Kenntnisse über den Einsatz von Eintreibgeräten und den verwendeten Werkstoffen, • Mit überbrückter Sicherung, • Von eigenmächtig veränderten Eintreibgeräten, • Bei Verwendung von nicht originalen PREBENA Befestigungsmitteln, siehe Seite 24 Die PREBENA WILFRIED BORNEMANN GMBH & CO. KG übernimmt keine Haftung für Schäden, die durch bestimmungswidrigen Gebrauch entstehen. Gefahr tödlicher Verletzungen vermeiden • Das Anschließen des Eintreibgerätes an Steuerungs- und Druckluftnetz ist verboten, solange das Eintreibgerät nicht an der Produktionsanlage in vorgesehener Montagerichtung verbunden ist. • Richten Sie das Eintreibgerät nie auf Menschen, Tiere oder deren Körperteile. • Lassen Sie Kinder nicht mit Verpackungsfolien spielen, es besteht Erstickungsgefahr.

Explosionsgefahr vermeiden • Setzen Sie das Eintreibgerät nicht an explosionsgefährdeten Orten ein. • Betreiben Sie das Eintreibgeräten nie mit Sauerstoff oder mit anderen zündfähigen Gasen oder Gasgemischen.

• Setzen Sie das Eintreibgerät keiner Temperatur über 100°C aus. Beschädigungen des Eintreibgerätes vermeiden • Öffnen Sie niemals das Gehäuse des Eintreibgerätes. Überlassen Sie Reparaturarbeiten stets qualifiziertem Fachpersonal. • Benutzen Sie das Eintreibgerät nicht, wenn es fallen gelassen wurde oder beschädigt ist. Lassen Sie es von qualifiziertem Fachpersonal prüfen, bevor Sie es wieder in Betrieb nehmen.

Seite 8 von 30 Nr. Erklärung 1 Befestigungsschraube mit Mutter 2 Wechselmagazin 3 Sperrklinke 4 Sensor; Magazinfüllstand 5 Sensor; Vorschubüberwachung 6 Widerhaken; Klammer Nachladekanal 7 Widerhaken; Klammereinlauf 8 Entlüftungsöffnung 9 Anschlussbuchse Steuerung 10 Klemmmutter 11 Anschlagpuffer 12 Druckluftanschluss NW10 13 Treiber Angaben im Typenschild Das Typenschild ist auf der linken Seite des Gehäuses aufgeklebt. Es enthält folgende Angaben: • Den Firmennamen und das Herkunftsland, • Die Typenbezeichnung des Eintreibgeräts, • Die Typenbezeichnung der verwendbaren Befestigungsmittel.

Seite 9 von 30 Eintreibgerät vorbereiten Eintreibgerät auspacken ➢ Nehmen Sie das Eintreibgerät aus der Verpackung. ➢ Entfernen Sie sämtliches Verpackungsmaterial, wie Folien und Füllmaterial. WARNUNG Erstickungsgefahr für Kinder beim Spielen mit Verpackungsfolien. ➢ Lassen Sie Kinder nicht mit Verpackungsfolien spielen. ➢ Bewahren Sie Verpackungsmaterial für Kinder unzugänglich auf. ➢ Bewahren Sie das Verpackungsmaterial für einen späteren Gebrauch auf. ➢ Bewahren Sie den Transportkoffer zum Transport des Eintreibgerätes auf. Der Transport des Eintreibgeräts ist nur im Transportkoffer zulässig. Zustand prüfen WARNUNG Verletzungsgefahr beim Betreiben eines beschädigten Eintreibgeräts oder bei nicht richtig befestigtem Zubehör. ➢ Prüfen Sie den Zustand des Eintreibgeräts vor jedem Einsatz. ➢ Stellen Sie den einwandfreien Zustand des Eintreibgeräts sicher.

➢ Prüfen Sie insbesondere folgende Punkte: • Die Schlauchleitung muss unbeschädigt sein. • Alle Teile des Eintreibgeräts und alle Zubehörteile müssen sicher befestigt sein. • Die Sicherheitseinrichtungen dürfen nicht blockiert oder anders in ihrer Funktion beeinträchtigt sein. • Keine Teile des Eintreibgeräts oder des Zubehörs dürfen äußerliche Schäden wie Kratzer oder Dellen aufweisen. Kratzer im Lack des Gehäuse oder des Magazins sind keine Schäden. ➢ Schließen Sie ein beschädigtes Eintreibgerät nicht an eine Druckluftversorgung an. ➢ Lassen Sie ein beschädigtes Eintreibgerät durch Fachpersonal instand setzen, bevor Sie es in Betrieb nehmen.

Seite 10 von 30 Montageanleitung Montage Eintreibgerät Die Montageanbringung kann aufgrund unterschiedlichster Produktionsanlagen, unterschiedlich gestaltet sein. VORSICHT Beim Montieren des Eintreibgeräts, kann es zwischen Eintreibgerät und Anlage zu Klemmungen und Quetschungen kommen. ➢ Montagewerkzeug bereithalten (Ring-/Maulschlüssel SW24) ➢ Eintreibgerät auf ausgewiesen Montageplatz bringen und mithilfe der Befestigungsmutter und Werkzeug befestigen. ➢ Befestigungsmutter mit 210 Nm anziehen. ➢ Eine Höhenstellung ist über die Anlage vorzunehmen. Eintreibgerät an Druckluftversorgung anschließen Schließen Sie das Eintreibgerät erst an eine Druckluftversorgung an, wenn dieses entsprechend der Montageanleitung an der Produktionsanlage befestigt ist. Sie können das Eintreibgerät an einen Kompressor oder eine Druckluftanlage anschließen.

Seite 11 von 30 Der Betrieb mit einem Kompressor oder einer Druckluftanlage ist nur unter folgenden Voraussetzungen zulässig: • Der Betriebsdruck des Kompressors oder der Druckluftanlage darf höchstens um 10% über dem maximalen Betriebsdruck des Eintreibgeräts liegen. Angaben zum Betriebsdruck des Eintreibgeräts finden Sie in diesem Kapitel. • Bei Druckluftanlagen mit höherem Druck muss ein Druckregelventil (Druckminderer) mit einem nachgeschalteten Druckbegrenzungsventil in die Druckluftleitung eingebaut sein. • Die Druckluft muss gefiltert, trocken und mit PREBENA Spezial-Nagleröl geölt sein. • An den Abgängen für die Druckluftleitung zum Eintreibgerät muss an der Kupplungsseite eine Druckluftwartungseinheit montiert sein. Diese soll - einen Filter, - einen Wasserabscheider und - einen Öler enthalten.

• Wenn kein Öler montiert ist, darf die Länge der Luftleitung zum Eintreibgerät maximal 10m betragen. Andernfalls müssen Sie täglich vor Betriebsbeginn zwei bis fünf Tropfen PREBENA Spezial-Nagleröl direkt in den Lufteinlass des Eintreibgeräts einfüllen. • Die Druckluftanlage muss den Betriebsdruck auch bei der gewünschten Luftentnahme aufrecht halten können. • Der Innendurchmesser der Luftleitung muss mindestens 13 mm betragen. • Der Anschluss für das Eintreibgerät muss mit einer Schnellkupplung mit NW 10 und mit mindestens 10 mm Innendurchmesser ausgestattet sein. VORSICHT Der Betrieb an Druckluftanlagen, die nicht die vorher genannten Voraussetzungen erfüllen, kann zu Schäden am Eintreibgerät führen. ➢ Betreiben Sie das Eintreibgerät nur an geeigneten Druckluftanlagen ➢ Setzen Sie das Eintreibgerät nur in einwandfreiem Zustand ein.

WARNUNG Versehentliches Auslösen beim Anschließen an die Druckluftversorgung kann zu schweren oder tödlichen Verletzungen führen. ➢ Richten Sie das Eintreibgerät nicht auf Menschen oder Tiere. ➢ Leeren Sie das Magazin vor dem Anschließen. VORSICHT Beschädigte Schlauchleitungen können platzen und zu Sachschäden durch entweichende Druckluft führen. ➢ Prüfen Sie die Druckluftanlage und das Eintreibgerät vor dem Anschließen auf Sachschäden. ➢ Schließen Sie das Eintreibgerät nur an eine funktionierende Druckluftanlage an.

Seite 12 von 30 ➢ Schieben Sie den Schnellverschluss (1) des Druckluftschlauchs auf den Anschluss (2), bis er hörbar einrastet. ➢ Prüfen Sie den Betriebsdruck an der Druckanzeige des Kompressors. Eintreibgerät an Steuerleitung anschließen Schließen Sie das Eintreibgerät erst an eine Druckluftversorgung an, wenn dieses entsprechend der Montageanleitung 2 an der Produktionsanlage befestigt ist. Es ist ein Anschlussstecker des Typs XLR 6-polig zu verwenden. Die Belegung der Pole ist im Teil Schaltpläne beschrieben. WARNUNG Defekte Kabelverbindungen und offen liegende Kontakte können zu Personen- und Sachschäden führen. ➢ Prüfen Sie die Kabelverbindung auf evtl. Schäden. ➢ Schließen Sie das Eintreibgerät an eine einwandfreie Kabelverbindung an.

Seite 13 von 30 ➢ Schieben Sie das Anschlusskabel (1) auf die Anschlussbuchse (2), bis es hörbar einrastet. Magazin wechseln Das Magazin ist als Wechselmagazin konzipiert und wird nicht beladen, wenn es am Eintreibgerät verbaut ist. Das Magazin wird für den Nachladevorgang vom Gerät getrennt, um es bequem an einer externen Station mit Klammern zu befüllen. Da bei einem Eintreibgerät zwei Magazine zum Lieferumfang gehören, kann der Klammervorgang durch den Magazinwechsel sofort wieder aufgenommen werden. Die Heftklammern werden in einer Industrieverpackung, geliefert um diese schnell und unkompliziert in die Magazine zu bringen. Magazin entnehmen Drehen Sie den Sperrriegel (4) entsprechend der Pfeilrichtung, sodass er sich aus dem Haltestück (5) zurückdreht. Ziehen Sie das Magazin nach hinten vom Eintreibgerät.

Seite 14 von 30 Magazin montieren Montieren Sie das Magazin (1) in umgekehrter Arbeitsweise wie beim Entnehmen. Achten Sie dabei darauf, dass die Führungsschienen beim Einbringen nicht verkanten. Es ist zusätzlich darauf zu achten, dass der Sperrriegel (4) durch die vorhergesehene Bohrung in den Winkel (6) am Magazin (1) führt und es so festhält. Das Magazin (1) wird bis zum Anschlagpuffer (2) mit leichtem Druck geschoben. Reicht dieser Weg nicht aus, muss die Kontermutter (3) gelöst und die Position des Anschlagpuffers (2) über das Gewinde neu eingestellt werden. Anschließend neu kontern. Der Magazinwechsel ist für alle Magazintypen gleich. Die folgende Übersicht gibt Ihnen einen Überblick über die verwendbaren Magazine: Magazinausführung PREBENA-Heftklammer Type WP75 WP75 Type WP100 WP100 Type WP120 WP120 Type WP130 WP130

Seite 15 von 30 Eintreibgerät bedienen Eintreibtiefe über den Betriebsdruck regeln Sie können die Eintreibtiefe des Eintreibgeräts in das Material durch Regeln des Betriebsdrucks einstellen. Bei höherem Betriebsdruck werden die Nägel tiefer eingetrieben, bei niedrigerem Betriebsdruck weniger tief. Stellen Sie den Betriebsdruck so ein, dass Sie die gewünschte Eintreibtiefe erreichen. Dadurch erzielen Sie folgende Vorteile: • Sie sparen Energie (Druckluft), • Sie verringern den Geräuschpegel und • Sie reduzieren den Verschleiß am Eintreibgerät. Um den Betriebsdruck einzustellen gehen Sie wie folgt vor: ➢ Stellen Sie den Druck am Druckventil des Kompressors oder Druckluftanlage ein. ➢ Beobachten Sie die Druckanzeige. Eintreibtiefe prüfen ➢ Schießen Sie mit dem Eintreibgerät auf ein Probe-Werkstück mit den gleichen Eigenschaften wie das zu bearbeitende Material.

Seite 16 von 30 Eintreibgerät warten Das Eintreibgerät darf nur von Personen gewartet werden, die über die dazu notwendigen Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen verfügen. Alle hier nicht beschriebenen Arbeiten dürfen nur durch den Kundendienst des Herstellers oder beim Hersteller durchgeführt werden. Bei allen Wartungsarbeiten sind die Druckluftverbindung und die Steuerleitung zwischen Eintreibgerät und Produktionsanlage zu trennen. WARNUNG Versehentliches Auslösen beim Leeren des Magazins kann zu schweren oder tödlichen Verletzungen führen. ➢ Trennen Sie das Eintreibgerät vor Reinigungsarbeiten von der Druckluftzufuhr. ➢ Entfernen Sie das Magazin und alle Klammern im Einlaufkanal und auf der Einlaufbrücke. Gehäuse und Außenflächen reinigen Achtung Beschädigung des Eintreibgeräts oder des Zubehörs durch nicht geeignete Reinigungsmittel.

➢ Verwenden Sie zum Reinigen nur ein trockenes, leicht angefeuchtetes oder ein mit milder Seifenlauge angefeuchtetes Tuch. Leichte Verschmutzungen ➢ Wischen Sie das Gehäuse des Eintreibgeräts mit einem trockenen Tuch ab. Starke Verschmutzung ➢ Wischen Sie das Gehäuse des Eintreibgeräts mit einem leicht mit milder Seifenlauge angefeuchteten Tuch ab. ➢ Wischen Sie das Gehäuse anschließend mit einem leicht mit Leitungswasser angefeuchteten Tuch ab. ➢ Reiben Sie mit einem trockenen, weichen Tuch nach. Verschmutzungen im Schusskanal/Einlaufbrücke Der Schusskanal und die Einlaufbrücke sollten je nach Schussintensität in regelmäßigen Abständen gereinigt werden. Beim Verarbeiten der Heftklammern kann es zu Ablagerungen von Kleberesten im Schusskanal und auf der Einlaufbrücke kommen. ➢ Entfernen Sie diese mit einer Druckluftpistole und einem feinen Reinigungspinsel.

Seite 17 von 30 Eintreibgerät ölen Achtung Unzureichende Schmierung oder das Verwenden falscher Schmierstoffe kann zu Schäden am Eintreibgerät führen. ➢ Verwenden Sie nur PREBENA Spezial-Nagler-öl. Wenn kein Öler montiert ist und die Länge der Luftleitung zum Eintreibgerät über 10 m beträgt, ist eine ausreichende Schmierung nicht gewährleistet. ➢ Füllen Sie in diesem Fall täglich vor Betriebsbeginn zwei bis fünf Tropfen PREBENA Spezial-Nagleröl direkt in den Anschluss für die Druckluftquelle ein.

Seite 18 von 30 Störungen WARNUNG Bei Betrieb eines beschädigten oder gestörten Eintreibgeräts sind schwere oder tödliche Verletzungen möglich. ➢ Trennen Sie das Eintreibgerät bei einer Störung sofort von der Druckluftversorgung. ➢ Entfernen Sie das Magazin und alle Klammern im Einlaufkanal und auf der Einlaufbrücke. ➢ Verwenden Sie das Eintreibgerät erst dann, wenn die Störung behoben ist. Achtung Das Eintreibgerät kann bei Reparaturen durch unbefugte Personen beschädigt werden. ➢ Stellen Sie sicher, dass Reparaturen am Eintreibgerät nur vom Hersteller durchgeführt werden. Störungsübersicht In der folgenden Übersicht sind mögliche Störungen und die erforderlichen Maßnahmen aufgeführt. Symptom Mögliche Ursache Abhilfe Eintreibgerät verliert Luft. Befestigungsschrauben sind gelöst. Kundendienst benachrichtigen Eine Dichtung ist defekt. Kundendienst benachrichtigen Betriebsdruck zu hoch.

Ventil defekt. Eintreibgerät sofort von der Druckluftversorgung trennen. Kundendienst benachrichtigen. Zu hoher Betriebsdruck eingestellt oder Eintreibgerät beschädigt. Betriebsdruck verringern. Falls das Problem weiterhin besteht: Eintreibgerät sofort vom Druckluftschlauch trennen. Kundendienst benachrichtigen. Klammern werden nicht vollständig eingetrieben Der Betriebsdruck ist zu gering. Betriebsdruck erhöhen. Die Treiberspitze am Eintreibgerät ist abgenutzt/gebrochen Kundendienst benachrichtigen. Kein Auslösen möglich Der Betriebsdruck ist zu gering Betriebsdruck der Druckluftanlage auf den maximal zulässigen Betriebsdruck erhöhen Die beweglichen Teile sind nach langer Lagerung durch Schmiermittel verklebt. Eintreibgerät reinigen maximalen Betriebsdruck einstellen. Probeschüsse auslösen. Wenn ausgelöst wird, den gewünschten Betriebsdruck einstellen.

Seite 19 von 30 Auslösen ohne dass eine Klammer eingetrieben wird. Es wurden falsche Klammern geladen. Klammern entfernen. Eintreibgerät mit PREBENA Klammern füllen Das Eintreibgerät wird nicht ausreichend geschmiert. PREBENA Spezial-Nagleröl in verwendeten Druckluftanschluss einfüllen. Probeschießen. Der Betriebsdruck ist zu gering Betriebsdruck erhöhen. Der Kolben mit dem Treiber geht nach dem Eintreibvorgang nicht in die Ausgangsstellung zurück. Kundendienst benachrichtigen. Der Auslösevorgang wird nicht vollständig ausgeführt. Kundendienst benachrichtigen. Der Treiber ist verbogen Kundendienst benachrichtigen. Der Zyklus des Nachladevorgangs wird unterbrochen. Durchgang der Drosselventile hat sich geändert. Kundendienst benachrichtigen. Klammerstab hat sich beim Nachladen verkeilt. Eintreibgerät von der Druckluftversorgung trennen, Klammern aus Nachladeeingriff entfernen.

Neue Klammern laden und Probe schießen. Weitere Störungen Wenn weitere Störungen am Eintreibgerät aufgetreten sind, die Sie nicht durch Ölen und Reinigen beheben können, müssen Sie den PREBENA-Service benachrichtigen. ➢ Nehmen Sie keine Reparaturarbeiten am Eintreibgerät vor. ➢ Stellen Sie sicher, dass alle Störungen des Eintreibgeräts durch den PREBENA-Service behoben werden.

Seite 21 von 30 Eintreibgerät entsorgen Achtung Umweltschäden bei nicht umweltgerechtem Entsorgen. ➢ Reinigen Sie das Eintreibgerät vor dem Entsorgen. ➢ Befolgen Sie die geltenden Vorschriften für die Entsorgung von Öl. Werfen Sie das Eintreibgerät oder Teile davon keinesfalls in den normalen Hausmüll. Wenn Sie das Eintreibgerät entsorgen möchten, senden Sie es an PREBENA. Die sachgerechte Entsorgung des Eintreibgeräts erfolgt durch PREBENA. Die Kontaktdaten finden Sie auf Seite 23.

Seite 24 von 30 Garantie Für das bezeichnete Gerät leistet PREBENA 1 Jahr Garantie ab Verkaufsdatum gemäß folgenden Garantiebedingungen. PREBENA garantiert die kostenfreie Behebung von Mängeln, die auf Material- oder Fabrikationsfehler zurückzuführen sind. Funktionsstörungen oder Schäden, die durch unsachgemäße Handhabung verursacht wurden, werden im Rahmen der kostenlosen Garantie nicht berücksichtigt. Außerdem dürfen ausschließlich original PREBENA Befestigungsmittel verwendet werden, bei Nichtbeachtung entfällt die Produkthaftung und somit der Garantieanspruch. Die Garantie erstreckt sich nicht auf Verschleißteile wie z. B. O-Ringe etc. Es steht im Ermessen von PREBENA, die Garantie durch Austausch des fehlerhaften Teils oder Ersatzlieferung vorzunehmen. Weitergehende Ansprüche bestehen nicht.

Zur Inanspruchnahme der Garantie muss der vollständig ausgefüllte Garantieschein mit Händlerstempel und Verkaufsdatum beigelegt werden oder aber ein Rechnungsbeleg, aus dem sich die gemäß Garantieschein auszuführenden Daten und Angaben ergeben. Versand: Das beanstandete Gerät muss sorgfältig und bruchsicher verpackt frankiert an PREBENA eingesendet werden.  Garantieschein Modellbezeichnung: Kaufdatum: Händler: (Stempel)

Seite 27 von 30 Einbnbauerklärung nach 2006/42/EG Einbauerklärung im Sinne der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG Anhang II 1B Original-Einbauerklärung Hersteller: PREBENA GmbH & Co. KG Seestraße 20 – 26 63679 – Schotten, Germany Hiermit erklärt der Hersteller, dass das nachfolgend genannte Produkt eine unvollständige Maschine im Sinne der Maschinenrichtlinie ist. Das Produkt ist ausschließlich zum Einbau in eine Maschine oder unvollständige Maschine vorgesehen und entspricht daher noch nicht allen Anforderungen der Maschinenrichtlinie. Eine Liste der für dieses Produkt angewandten und eingehaltenen grundlegenden Anforderungen der Maschinenrichtlinie befindet sich im Anhang dieser Erklärung. Die speziellen technischen Unterlagen gemäß Anhang VII Teil B wurden erstellt.

Der Bevollmächtigte für das Zusammenstellen der technischen Unterlagen verpflichtet sich, die Unterlagen auf begründetes Verlangen an die einzelstaatlichen Stellen zu übermitteln. Die Übermittlung erfolgt postalisch in Papierform oder auf elektronischem Datenträger. Die Inbetriebnahme des Produkts ist so lange untersagt, bis festgestellt wurde, dass die Maschine, in die das nachfolgend genannte Produkt eingebaut wird, allen grundlegenden Anforderungen der Maschinenrichtlinie entspricht.

Das nachfolgend genannte Produkt erfüllt die Anforderungen (oder Teile hieraus) der folgenden einschlägigen Richtlinien, harmonisierten Normen und anderen einschlägigen technischen Standards: Angewandte Richtlinien: 2006/42/EG, 2004/108/EG Angewandte harmonisierte Normen: EN ISO 12100-1+A1:2009, EN ISO 12100-2+A1:2009, EN 792-13+A1:2008, EN 12549+A1:2008, EN ISO 8662-11+A1:2001, EN ISO 14121-1:2007 Bezeichnung der Maschine: Stationäres druckluftbetriebenes Eintreibgerät Maschinen Typ: Maschinen-Nr. : Bevollmächtigter für die Zusammenstellung der technischen Dokumentation: Herr K. -H.

Seite 28 von 30 Anhang zur Einbauerklärung Liste der für das oben genannte Produkt angewandten und eingehaltenen grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen für Konstruktion und Bau von Maschinen. Nummer Anhang I Bezeichnung anwendbar eingehalten Anmerkung 1. Grundlegende Sicherheits- und Gesundheitsschutzanfor-derungen 1.1.2. Grundsätze für die Integration der Sicherheit 1.1.3. Materialien und Produkte 1.1.4. Beleuchtung 1.1.5. Konstruktion der Maschine im Hinblick auf die Handhabung 1.2. Steuerungen und Befehlseinrichtungen 1.2.1. Sicherheit und Zuverlässigkeit von Steuerungen 1.2.2. Stellteile 1.2.3. Ingangsetzen 1.2.4.4. Gesamtheit von Maschinen 1.2.6. Störung der Energieversorgung 1.3. Schutzmaßnahmen gegen mechanische Gefährdungen 1.3.1. Risiko des Verlusts der Standsicherheit 1.3.2. Bruchrisiko beim Betrieb 1.3.3.

Risiken durch herabfallende oder herausgeschleuderte Gegenstände 1.3.4. Risiken durch Oberflächen, Kanten und Ecken 1.3.9. Risiko unkontrollierter Bewegungen 1.5. Risiken durch sonstige Gefährdungen 1.5.1. Elektrische Energieversorgung 1.5.2. Statische Elektrizität 1.5.3. Nichtelektrische Energieversorgung 1.5.4. Montagefehler 1.5.5. Extreme Temperaturen 1.5.6. Brand 1.5.7. Explosion 1.5.8. Lärm 1.5.9. Vibrationen 1.5.13. Emission gefährlicher Werkstoffe und Substanzen 1.5.14. Risiko, in einer Maschine eingeschlossen zu werden 1.5.15. Ausrutsch-, Stolper- und Sturzrisiko 1.6. Instandhaltung 1.6.1. Wartung der Maschine 1.6.2. Zugang zu den Bedienungsständen und den Eingriffspunkten für die Instandhaltung 1.6.3. Trennung von den Energiequellen 1.6.4. Eingriffe des Bedienungspersonals 1.6.5. Reinigung innen liegender Maschinenteile 1.7. Informationen 1.7.1.

Seite 29 von 30 Nummer Anhang I Bezeichnung anwendbar eingehalten Anmerkung 1.7.1.1. Informationen und Informationseinrichtungen 1.7.1.2. Warneinrichtungen 1.7.2. Warnung vor Restrisiken 1.7.3. Kennzeichnung der Maschinen 1.7.4. Betriebsanleitung 1.7.4.1. Allgemeine Grundsätze für die Abfassung der Betriebsanleitung 1.7.4.2. Inhalt der Betriebsanleitung 1.7.4.3. Verkaufsprospekte

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