Remeha Gas 2000 ECO reminox Bedienungsanleitung
Seiten 20 Heizung
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Alle Fehlercodes Remeha Heizung 11 Fehlercodes aus 2 Bedienungsanleitungen, mit Bedeutung.
Produktspezifikationen
| Marke: | Remeha |
| Kategorie: | Heizung |
| Modell: | Gas 2000 ECO reminox |
Bedienungsanleitung Remeha Gas 2000 ECO reminox – Volltext
3VORWORTDiese technische Unterlage enthält wichtige Informatio-nen zur Inbetriebnahme und Wartung der Gas-Brenn-wertkessel Baureihe remeha Gas 2000 ECO reminox.Lesen Sie diese Information vor der Inbetriebnahme ge-wissenhaft durch und machen Sie sich mit den erforder-lichen Arbeitsgängen zur Inbetriebnahme vertraut. DieEinhaltung aller Hinweise ist die Basis für eine einwand-freie und störungsfreie Betriebsweise des Kessels.Die in dieser technischen Unterlage veröffentlichtenAngaben und Daten stellen den jeweilig letzten techni-schen Stand dar.Wir behalten uns jederzeit die Möglichkeit einer Ände-rung, die dem technischen Fortschritt dient vor, ohnedass daraus eine Verpflichtung erwächst, frühere Liefe-rungen entsprechend anzupassen.
4remeha Gas 2000ECO reminox1.1 AllgemeinesGas-Brennwertkessel nach DIN 4702 Teil 6, übereinstim-mend mit der europäischen Heizkessel- und Wirkungs-gradrichtlinie. CE zugelassen, Kategorie I 2 ELL für Erd-gas H/L. Vollautomatischer zweistufiger Betrieb mitschadstoffarmen Vormischflächenbrennern. Zweistufiggeregeltes Verbrennungsluftgebläse, Gas-/Luft Verbund-regelung.1.2 AufbauGas-Brennwertkessel aus Gusseisen rem-cast mitnachgeschaltetem Wärmetauscher aus Aluminiumrohrenmit hoher Korrosionsbeständigkeit.Vormischflächenbrenner aus Edelstahl mit Metallvlies-oberfläche zur schadstoffarmen Verbrennung von Erd-gas. Zweistufige Drehzahlregelung des Verbrennungs-luftgebläses, Überwachung mittels Differenzdruckwäch-ter. Gas-/Luft-Verbundregelung zur Optimierung der Ver-brennung. Vollautomatischer, zweistufiger Brennerbe-trieb, Hochspannungszündung, Ionisationsflammenüber-wachung.
Gasfeuerungsautomat in Mikroprozessortech-nik zur Steuerung und Überwachung des Kesselbetriebesunter der Verkleidung montiert. Mechanisch arbeitendeAbgasklappe.Eingebautes Kesselschaltfeld in Modulbauweise mitKesseltemperaturregler Stufe 1 und Stufe 2, Betriebs-stundenzähler, Sicherheitstemperaturbegrenzer, elektri-schem Hauptschalter und Anschlussmöglichkeit für Um-wälzpumpe, Ladepumpe sowie Heizungsmischer auf derRückseite des Schaltfeldes über Mehrfachstecker.Einbaumöglichkeit einer witterungsabhängigenRegeleinheit rematic®.Gaskombinationsventil bestehend aus zwei Hauptgas-ventilen, Gasdruckverhältnisregler und Gasdruckwächterunter der Verkleidung montiert.Elektroanschluss: 230 V, 50 Hz.Der Kessel ist werkseitig auf Erdgas H, Wobbe-Index15,0 kwh/m3 eingestellt. Umstellbar auf Erdgas L ohneDüsenwechsel.Farbige pulverbeschichtete Verkleidung.1.3 AnwendungWarmwasserheizungen bis 90°CMax.
73. INSTALLATIONSHINWEISE3. 1 VorschriftenBrennwertkessel nach DIN 4702 Teil 6,übereinstimmendmit der europäischen Heizkessel- und Wirkungsgradricht-linie. CE-zugelassen, Kategorie I 2 ELL für Erdgas H/L. Vollautomatisch, zweistufig. Bei der Installation des Heiz-kessels sind die Vorschriften des Baurechts, des Gewer-berechts und des Immisionsschutzes zu beachten. Wirweisen auf die nachstehend aufgeführten Vorschriften,Richtlinien und Normen hin:- DIN 4751 Teil 2 : Sicherheitstechnische Aus-rüstung von Heizungsanlagen- DVGW-TRGI : Technische Regeln für GasInstallationen einschl. Ergän-zungen- DIN 4705 Teil 1 und 2 : Berechnung von Schornstein-abmessungen- DIN 18160 Teil 1 und 2: Hausschornsteine- Heiz. Anl. V : Heizungsanlagen-Verordnung- Heiz. Betr.
V : Heizungsbetriebs-Verordnung- DIN-VDE : Bestimmungen für die elektri-sche Ausrüstung und denAnschluss- VDI 2035 : Anforderungen an die Was-serbeschaffenheit3. 2 InstallationsortDer Heizkessel muss in einem gut belüfteten trockenenHeizraum aufgestellt werden. Die Zuluft kann über dieAussenwand zugeführt werden, Abluft ist über Dach ab-zuführen. Brennwertkessel der Baureihe remeha Gas2000 ECO reminox haben getrennte Anschlüsse für dieVerbrennungsluftzu - und die Abgasabführung. Es istmöglich, die Verbrennungsluft dem Heizraum zu entneh-men - raumluftabhängiger Betrieb; über eine Verbren-nungsluftleitung kann die Verbrennungsluft auch separatzugeführt werden (raumluftunabhängiger Betrieb). Es istdarauf zu achten, dass die Verbrennungsluft keinerleichemische Zusätze enthalten darf, die bei der Verbren-nung zu Korrosion des Kessels führen.
Lacke, Lösungs-mittel, Sprays und Waschmittel enthalten solche Stoffe. Die Heizraumrichtlinien sind zu beachten. Bei Anschlussder Gaszuleitung sind die Vorschriften der TRGI zu be-achten. Heizkessel der Baureihe remeha Gas 2000 ECOreminox sind für Erdgas H/L eingerichtet. Sie werden vor-eingestellt für Erdgas H ausgeliefert.
Zum sicheren Kes-selbetrieb ist ein Mindestgasfließdruck gemessen amGasgerätehahn vor dem Kessel von 20 mbar erforderlich. 3. 3 WasseranschlüsseDie Vor- und Rücklaufanschlüsse R 11/4 Zoll befindensich links hinten, an der oberen Kesselseite. Absperr-möglichkeiten für Vor- und Rücklauf sind unbedingt vor-zusehen; eine sichere Entlüftung im Vor- und Rücklaufmuss sichergestellt werden (Luftabscheider).
8remeha Gas 2000ECO reminoxDie Neutralisationseinrichtung mit Dosierpumpe, Typen-bezeichnung 310 ist so anzuschliessen, dass der Einlaufin den Sammelbehälter auf der gleichen Höhe oder tieferliegt als der Siphon. Die Verbindung zur Neutralisations-einrichtung muss frei geführt und mit Gefälle verlegtwerden. Das neutralisierte Kondenswasser muss in freiem Zulaufetwa über einen Einlauftrichter dem Abwasserkanal zu-geführt werden. Die Standzeit der Füllung (Granulat) der Neutralisations-anlage entspricht der Heizperiode. Im Rahmen der War-tung ist das Granulat zu prüfen und verbrauchtes Granu-lat nachzufüllen. 3. 4 GasanschlussDer Gasanschluss R 1 Zoll befindet sich links hinten, ander oberen Kesselseite, neben dem Vor- und Rücklauf-anschluss. 3.
5 Weitere InstallationshinweiseDie Gas -Brennwertkessel der Baureihe remeha Gas2000 ECO reminox sind für gleitenden Betrieb (witte-rungsgeführte Vorlauftemperaturregelung) geeignet. Dersteckerfertige Einbau einer Regeleinheit rematic® ist vor-bereitet. Die minimale Rücklauftemperatur aus der Anla-ge kann im Dauerbetrieb 20°C betragen, bei einer Was-serdurchflussmenge entsprechend einem ∆t von 20K. Kurzzeitige unterschreitungen sind möglich. Die Kesselsind so zu installieren, dass die Mindestdurchlaufwasser-menge sichergestellt ist. Die maximale Durchlaufwasser-menge darf nicht überschritten werden (TabellenwerteSeite 6). Bei Mehrkesselanlagen (Kaskadenschaltung)muss der nicht in Betrieb befindliche Kessel wasserseitigvom Netz getrennt werden. Die Aufstellung des Kesselsmuss in einem frostfreien Raum in der Nähe des feuchte-unempfindlichen Abgasschornsteines erfolgen.
Die Ab-gasleitung ist entsprechend der Montageanleitung desHerstellers zu verlegen und mit dem Kessel zu verbin-den. Für Wartungsarbeiten ist nur an der Vorderseite desKessels ein Freiraum von 60 cm erforderlich. 3.
6 KondenswasserabführungBei Betrieb von Gas-Brennwertkesseln fällt sowohl imzweite Wärmetauscher (ECO) des Kessels wie auch imAbgassystem Kondenswasser an. Das Kondenswasserist sauer mit einem PH-Wert von ca. 4,0. Es muss überdas öffentliche Abwassernetz abgeführt werden. DieAbwassersatzungen der Gemeinden lassen die Einlei-tung von saueren Wässern in der Regel nur bis zu einerKesselleistung von 25 kW zu. Für alle Gas-Brennwert-kessel werden Kondenswasserneutralisationseinrichtun-gen angeboten. Diese arbeiten entweder nach demDurchlaufverfahren oder der Durchlauf durch das Neutra-lisationsmittel wird mittels Pumpe erreicht. Die Neutralisa-tionseinrichtung ist zwischen Siphon an der Kondenswas--serauffangwanne des Kessels und dem Abwasserkanalzu installieren. Die Neutralisationsbox, Typenbezeich-nung C ist so zu instal-lieren, dass der Einlauf tiefer liegtals der Auslauf.
9B AabBild 04 Kesselaufstellungcababd3.7 KesselaufstellungDer Kessel wird komplett montiert angeliefert (Lieferungin Teilen auf Anfrage). Durch die spezielle Rahmenkon-struktion ist der Kessel einfach an seinem Montageortaufzustellen. Nachdem der Holzverschlag demontiertworden ist gehen Sie wie folgt vor: Klemmenplatten (a)womit die Transporthölzer (b) am Rahmen (c) desKessels befestigt sind, lösen. Die im Rahmen montiertenverstellbaren Kesselfüsse (d) herausschrauben, so dassdie Transporthölzer frei werden.Transporthölzer entfernen.Nach Entfernen der Transporthölzer ist es möglich, denKessel direkt mittels Palettenwagen an seinem Standortaufzustellen. Der Rahmen des Kessels ist so konstruiert,dass der Kessel von allen Seiten mit einem Palletten-hubwagen angehoben werden kann.
Kessel an seinemStandort mittels verstellbaren Kesselfüssen waagerechtausrichten und auf die gewünschte Höhe einstellen. ZumSchluss müssen die separat mitgelieferten Verkleidungs-teile montiert werden.3.8 AbgassystemeEinsetzbar sind alle bauaufsichlich zugelassenen Abgas-leitungen für niedrige Abgastemperaturen vom Typ B (bismax. 120°C) und Typ C (bis max. 160°C). Der Anschlußan einen feuchteunempfindlichen Schornstein ist möglich.Die Dimensionierung erfolgt anhand der Angaben überAbgastemperaturen, Förderdruck des Ventilators, Abgas-massenstrom und CO2 - Gehalt der Abgase. Die Kesselsind mit einem Sicherheitstemperaturbegrenzer (STBAbgas) ausgerüstet. Der Schaltpunkt liegt bei 110°C. DieKessel können sowohl raumluftabhängig als auch raum-luftunabhängig mit einer separaten Verbrennungsluftlei-tung betrieben werden. Dabei sind die jeweils gültigenHeizraumrichtlinien zu beachten.
113.10 Kesselschaltfeld3.10.1 AllgemeinesAlle Brennwertkessel der Typenreihe remeha Gas 2000ECO reminox sind mit einem in die vordere Verkleidungeingebauten Kesselschaltfeld ausgerüstet.Das Kesselschaltfeld ist in Modulbauweise aufgebaut.Die Module enthalten:Modul A 1. Kesseltemperaturregler Stufe 1,Einstellbereich 35 - 95°C 2. Betriebsstundenzähler Stufe 1Modul B 3. Kesseltemperaturregler Stufe 2,Einstellbereich 35 - 90°C 4. Betriebsstundenzähler Stufe 2Modul C 5. Sicherheitstemperaturbegrenzer 110°C 6. Brennerschalter Ein/Aus mit optischer Anzeige 7. Schalter Ladepumpe Hand/Aus/Automatik 8. Schalter Heizugsumwälzpumpe Hand/Aus/AutomatikModul D 9. Zentrale Störlampe10. Analoge KesseltemperaturanzeigeModul E11. Einbaumöglichkeit für eine elektronische witterungs-geführte Regeleinheit rematicABCD EBild 06 Kesselschaltfeld1234678109115
133.10.3 Anschluss einer Kesselregelung rematicJe nach bauseitiger Anforderung und hydraulischerSchaltung sind verschiedene Reglervarianten vom Typrematic BBU...... in das Kesselschaltfeld einbaubar.Die Regeleinheit rematic® wird als Bausatz in das Kes-selschaltfeld eingeschoben. Die Spannungsversorgungist steckerfertig vorverdrahtet - Stecker X 9-1 und X 10-1.Die Fühleranschlüsse müssen bauseits hergestellt wer-den. Der Anschluss erfolgt auf der 12-poligen Klemmlei-ste (X 3-1) an der Rückseite des Kesselschaltfeldes.Die Anschlüsse für Umwälzpumpe, Mischer und Boiler-ladepumpe sind auf codierte Mehrfachstecker an derRückseite des Kesselschaltfeldes herausgeführt.3.11 GasfeuerungsautomatDer remeha Gas 2000 ECO reminox ist mit einem Gas-feuerungsautomaten in Mikroprozessortechnik ausge-rüstet.
Über ein Zahlendisplay werden sowohl Betriebs-wie Störcodierungen dargestellt.Bedeutung der Betriebsanzeigen:0 Ruhestand, der Kessel ist betriebsbereit1 Ruhestand, der Luftdruckwächter hat nach Regelab-schaltung nicht geöffnet2 Ruhestand, Gasdruckwächter oder Wasserdruckschal-ter ist geöffnet3 Vorspülung - Luftdruckwächter noch nicht geschlos-sen4 Vorspülung - Luftdruckwächter ist geschlossen5 Zündung (Sicherheitszeit)6 Brenner Ein - Teillastbetrieb7 Brenner Ein - VollastbetriebStörmeldungStörungen im Programmablauf werden erfasst und imDisplay angezeigt.
14remeha Gas 2000ECO reminox4. INBETRIEBNAHMEANWEISUNG4.1 AllgemeinesDer remeha Gas 2000 ECO reminox ist werksseitig aufden Betrieb mit Erdgas H voreingestellt. Bei Betrieb mitErdgas L ist eine Leistungsanpassung ohne Düsenwech-sel erforderlich.Erforderlicher Gasfliessdruck: 20 - 25 mbar.4.2 Gas - LuftverbundregelungDer remeha Gas 2000 ECO reminox ist mit einer Gas/Luftverbundregelung ausgerüstet. Diese Regelung hatdie Aufgabe, bei wechselnder Belastung das Gas - Luft-verhältnis innerhalb enger Grenzen konstant zu halten.Dadurch wird die Verbrennung optimiert und gleich-bleibende hohe Wirkungsgrade erreicht. Die Gasnach-führung bei sich verändernder Luftmenge erfolgt überzwei Steuerleitungen, die direkt mit dem Gaskombina-tionsventil verbunden sind.
Die erforderliche Verbren-nungsluftmenge wird mittels Differenzdruckwächter ge-sichert.4.3 Schematischen Darstellung der Gasarmatur4.4 Armaturenliste remeha Gas 2000 ECO reminoxBezeichnung:GaskombinationsventilLuftdruckwächterZündelektrodeIonisationselektrodeSicherheitstemperatur-begrenzer WasserSicherheitstemperatur-begrenzer AbgasKesselregelthermostat 2xGasfeuerungsautomatGebläse 12 und 16 Gl.Gebläse 20 Gl.TrafoKesselschaltfeldSicherung Q1RelaisFunk-EntstörfilterWassermangelsicherungFabrikat:KromschröderKromschröderRebaRebaElmwoodT & GEnconElektrorElektrorBelpaTemTelemecaniqueTelemecaniqueEichhoffBeckTyp: Reg.
154. 5 ErstinbetriebnahmeVor der Erstinbetriebnahme müssen folgende Arbeitendurchgeführt werden:1. Prüfen Sie ob der Kessel wasserseitig angeschlos-sen, die Verbindung zur Kondensatneutralisationsein-richtung angeschlossen, die elektrischen AnschlüsseVDE-gerecht hergestellt wurden. 2. Vor der ersten Wasserfüllung Anlage gründlich durch-spülen. Schweissperlen, Metallspäne, Zunder, Fett,aber auch Schlamm und Ablagerungen bei Altanla-gen müssen gründlich ausgespült werden. Achtung:Der Inbetriebnahme des Kessels während einer Bau-phase kann bei raumlüftabhängiger Betrieb, zur Ver-schmutzung des Brenners und des Gebläses führen. 3. Siphon für den Kondensatablauf mit Wasser füllen. Folgende Arbeitsgänge sind nun durchzuführen:4. Überprüfung der Gaszuleitung auf Dichtheit. 5. Überprüfung der elektrischen Anschlüsse, Phase,Null, Schutzleiter. 6. Überprüfung des Wasserstandes in der Anlage.
DerWasserdruck muss mindestens 1,0 bar betragen, ggf. über den KFE-Hahn Kessel und Anlage langsamnachfüllen, bei gleichzeitigem Entlüften des Kessels. Dazu sind die Kappen aller 3 Schnellentlüfter zu lö-sen. Diese befinden sich unter der Kesselverkleidunglinks und rechts vom gußeisernen Wärmetauscherund am linken Kehrkaste des weiten Wärmetau-schers. Entlüftungsventile erst schliessen wenn nurnoch Wasser austritt. Wir empfehlen einen Kaltwas-serdruck von 1,5 bar. 7. Gashaupthahn öffnen und Gasleitung ausgiebig ent-lüften. 8. Elektrischen Hauptschalter einschalten. 9. Heizungsumwälzpumpe einschalten. 10. Beide Kesselregelthermostate im Schaltfeld auf einenhohen Wert stellen. Sofern vorhanden, rematic-Regelung auf Handbetrieb stellen. 11. Brennerschalter im elektrischen Schaltfeld einschal-ten. 12.
Danach wird das Gebläse eingeschaltet (Code 3) undspült ca. 50 Sekunden lang vor (Code 4). Danach schaltet das Gebläse auf Teillast zurück undspült weitere 10 Sekunden vor. Nach Ablauf der Vorspülzeit erfolgt die Zündung(Code 5), das Gasventil wird geöffnet. Steht am Ende der Sicherheitszeit von 3 Sekundenein ausreichend starkes Flammensignal (> 1 Micro-ampere) an, geht der Automat in den Betriebszustandüber. Die Kessel arbeiten ca. 5 Sekunden in Teillast-betrieb (Code 6), danach Umschaltung auf Vollast-betrieb (Code 7). Alle Brennwertkessel der Baureihe remeha Gas 2000ECO reminox werden im Werk auf Funktion undSicherheit überprüft und auf Nennbelastung mitErdgas H eingestellt. Aufgrund abweichender Instal-lationsgegebenheiten kann an der Verwendungsstelledie Nachregulierung der Nennbelastung oder eineAnpassung an eine andere Gasqualität erforderlichwerden.
Gehen Sie dabei wie folgt vor:13. Messen Sie die Druckdifferenz (∆P Luft) über dieBremsplatte bei Vollastbetrieb mittels eines digitalenDruckmessgerätes (siehe dazu, Bild 09). Vergleichen Sie die gemessenen Werte mit denWerten auf der Tabelle Seite 17. Die gemessene Druckdifferenz über die Bremsplattedarf nicht mehr als 0,5 mbar vom Wert aus derTabelle abweichen. Falls der Wert um mehr als 0,5 mbar abweicht, ist imLuftzuführ- oder Abgassystem zuviel Widerstandvorhanden. 14. Schliessen Sie ein Druckmessgerät zur Messung desDifferenzdruckes (∆P Gas) an die Messnippel ent-sprechend Bild 09 an. Gemessen wird dabei dieDifferenz zwischen dem Brennerdruck und demDruck in der Mischkammer. Vergleichen Sie diegemessenen Werte mit den Werten aus der Tabelleauf Seite 17.
Die gemessene Druckdifferenzzwischen Brennerdruck und Druck in der Mischkam-mer darf bei Vollastbetrieb nicht mehr als 0,2 mbarvon den Tabellenwerten abweichen. Sofern dieAbweichung grösser ist, muss eine Nachregulierungam V-Regler des Gaskombinationsventiles (Bild. 10und 11) erfolgen.
Ergibt die Messung des CO2 Gehaltes einen Wert, dernicht zwischen 7,9 und 8,6% liegt, ist eine erneute Kor-rektur am N-Regler erforderlich. Nach Einregulierung desTeillastpunktes ist der Kessel wieder in Vollast hochzu-schalten. Bei Vollastbetrieb sind sowohl der Differenz-druck (∆P Gas) wie der CO2 Gehalt im Abgas erneut zukontrollieren. Weichen die gemessenen Werte von denTabellenwerten auf Seite 17 ab, ist eine erneuteNachregulierung am V-Regler erforderlich. Danach isteine Kontrolle der Druckdifferenz und des CO2-Gehaltesim Abgas bei Teillastbetrieberforderlich, ggf. mussnochmals korrigiert werden. Die Nachregulierungen beiTeillast und Vollast sind solange durchzuführen, bis dieauf Seite 17 genannten Tabellenwerte für den Differenz-druck und den CO2Gehalt erreicht werden (in der Praxiswird das beim zweiten oder dritten Mal erreicht). 4.
Nun ist der Differenzdruck ∆P Gaszwischen Brennerdruck und Mischkammer entsprechenddem Tabellenwert auf Seite 17 einzustellen. Die Einstellungen bei Vollast erfolgen am V-Regler, dieEinstellungen für Teillast am N-Regler. Eine geringfügigeDrehung des Reglers kann sich bereits stark auf die Be-lastung auswirken, daher sind alle Einstellungsverände-rungen nur in kleinen Schritten durchzuführen. Wiederholen Sie die Vollast-/Teillastumschaltungen, bissich die Werte der Druckdifferenz bei Vollast und Teillastan die Tabellenwerte annähern (zulässige Differenzen0,2 mbar bei Vollast und 0,1 mbar bei Teillast). Messen Sie zur Kontrolle den CO2-Gehalt und verglei-chen Sie diesen mit den Tabellenwerten auf Seite 17. Die Messwerte für den CO2-Gehalt müssen mit denTabellenwerten auf Seite 17 übereinstimmen. Einstellung der witterungsabhängigen Regeleinheitrematic® entsprechend separater Anleitung.
18remeha Gas 2000ECO reminox5. STÖRUNGSHINWEISE5. 1 AllgemeinesBedienen Sie sich bei der Störungssuche des elektri-schen Schaltplanes. Im Falle einer Störung blinkt die Ziffer der Display-Anzei-ge, die aufleuchtende Ziffer signalisiert die Störungsur-sache. Notieren Sie vor der Entriegelung des Gasfeue-rungsautomaten den Störungscode. Entstören Sie denAutomaten durch Druck auf die “reset”-Taste. Bei Wasser- oder Gasmangel (Einstellung GDW = 16mbar) leuchtet die Ziffer 2 im Display - nicht blinkend. 5. 2 StörungenCode0-1-2-3-4-5-6-7-8-BeschreibungAbgastemperatur zu hochLuftdruckschalter öffnet nicht nach "Gebläse aus". Luftdruckschalter schliesst nicht nach "Gebläse ein". Luftdruckschalter öffnet während des Betriebes. Keine Flamme bei Startversuch. Flammenausfall während des Betriebes. Flammensimulierung. Gasfeuerungsautomat defekt. Gasfeuerungsautomat defekt.
Code Kontrollmassnahme1-2-3-4-5-6-7-8-Kontrollieren: Druckdifferenz ∆P Luft (Bild 09) über dieBremsplatte in Ruhestand. Diese muss weniger als 0,5 mbar betragen. Kontrollieren: Druckdifferenz ∆P Luft über die Bremsplatte(Abb. 09). Diese muss mehr als 0,8 mbar betragen. Kontrollieren: Druckdifferenz ∆P Luft über die Bremsplatte(Abb. 09). Diese muss mehr als 0,5 mbar betragen. Kontrollieren: Ist der Zündfunke vorhanden. (Durch Sichtöffnung). Vorhanden, kontrollieren:Kontrollieren: 1. Spannung zum Gaskombinationsventil. 2. Die Ionisationselektrode. 3. Den Ionisationsstrom (min. 1 µA) DC. 4. Den Gasvordruck. 5. Den elektrischen Anschluss. Sind Phase Null vertauscht. Kontrollieren: Ob Gasventilkreislauf unterbrochen ist. Wenn nicht: Gasfeuerungsautomaten ersetzen. Gasfeuerungsautomaten ersetzen. Wenn > 0,5 mbar, bleibt der Druckdifferenzschalter z. B.
196. WARTUNG UND REINIGUNG6. 1 AllgemeinesUm einen optimalen Kesselbetrieb sicherzustellen, ist eserforderlich, dass der Kessel sowie die Regel- undSicherheitseinrichtungen einmal im Jahr gewartet wer-den. Der Wärmetauscher des Kessels ist zu reinigen. Die Neutralisationseinrichtung ist auf Funktion zu prüfen,kräftig mit Wasser durchzuspülen, fehlendes Granulat istzu ersetzen. Der Granulatbehälter ist dabei bis zurmaximalen Marke mit Granulat aufzufüllen. 6. 2 WartungsarbeitenDie Wartung ist wie folgt durchzuführen:Gashahn schliessen, elektrischen Hauptschalter aus-schalten. Obere und vordere Verkleidungsteile abneh-men. Verteilkammer (1) entfernen. Dazu ist die Verschraubung zum Mischbogen (2) zu lö-sen (Gebläse unterstützen). Die vier (12 Glieder) odersechs (16 und 20 Glieder) Muttern M8 lösen (3), danachvier Überwurfverschraubungen für die Steuerleitungenlösen.
Verteilkammer und Brenner entfernen. Nach Abnehmen des Brenners ist der ersteWärmetauscher aus Gusseisen frei, die Abgaszügekönnen gereinigt werden. Weitere Wartungsarbeiten:- Reinigen des Kesselblocks von der Oberseite aus mitHilfe einer Reinigungsbürste. Die abgelösten Rück-stände vom Kesselblock fallen in eine Staublade, diesich zwischen erstem und zweitem Wärmetauscherbefindet. Nach der Reinigung des Kesselblocks soll dieStaublade nach vorne herausgenommen, (dazu ist dasvorder Blech am zweitem Wärmetauscher zu entfer-nen) entleert und wieder zurückgeschoben werden. Beim Herausnehmen der Staublade ist darauf zuachten, dass kein Schmutz auf den zweiten Wärme-tauscher fällt. - Reinigen des zweiten Wärmetauschers von der Vor-derseite aus. Reinigen mit Wasser und einer Reini-gungsbürste aus Kunststoff. - Reinigen der Verkleidung. - Reinigen der Zünd- und Überwachungselektrode.
Achten Sie dabei auf die verschiedenen Abdichtungen(der Kessel steht unter Überdruck. ). Falls eine Abdich-tung beschädigt ist muss sie ersetzt werden, dazu sindausschliesslich Originalersatzteile zu verwenden. NachAbschluss der Wartungsarbeiten und Zusammenbau desKessels sind folgende Prüfungen durchzuführen:- ProgrammablaufDas Betriebsprogramm muss wie unter Punkt 4. 5beschrieben ablaufen. - Die KesseleinstellungWie unter Punkt 4. 5 beschrieben. - Erstellen eines Messprotokolls mit allen feuerungs-technischen Werten. Abschliessend ist eine Kontrolle des Gesamtzustandesder Anlage durchzuführen. 313233- Brenner kontrollieren. Bemerkung:Die Brenner sind selbstreinigend, die Brenneroberflächedarf nicht gereinigt werden. Bild 12 Demontage Verteilkammer.
20remeha Gas 2000ECO reminox® UrheberrechtAlle in dieser technischen Unterlagefestgelegten Informationen sowievon uns zur Verfügung gestelltenZeichnungen und Beschreibungenbleiben unser Eigentum und dürfenohne unsere vorherige schriftlicheErlaubnis nicht vervielfältigt werden.Änderungen vorbehaltenArt. nr. 44.735/1500/04.95/Ho.ISO 9001seit 1988Remeha Heizgeräte GmbH.Bischofstrasse 9647809 KrefeldTelefon 02151 5587-0Telefax 02151 542445
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