Boretti BGW 60 Bedienungsanleitung
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Produktspezifikationen
| Marke: | Boretti |
| Kategorie: | Ofen |
| Modell: | BGW 60 |
Fehlercodes Boretti BGW 60
Fehlercodes aus der offiziellen Bedienungsanleitung, mit Bedeutung und Lösung.
| Code | Bedeutung | Lösung |
|---|---|---|
| F1 | Hilfsbrenner G25 Regelung | Überprüfen Sie die Gasregelung für den Hilfsbrenner G25 |
| F2 | Schnellbrenner G25 Regelung | Überprüfen Sie die Gasregelung für den Schnellbrenner G25 |
| F3 | Dreifacher Brennkranz G25 Regelung | Überprüfen Sie die Gasregelung für den dreifachen Brennkranz G25 |
Bedienungsanleitung Boretti BGW 60 – Volltext
6Wir bitten Sie, die vorliegenden Anleitungen vor dem Einbau und Gebrauch des Geräts zu lesen. Es ist sehr wichtig, dass das Handbuch auch in Zukunft verfügbar ist; deshalb sollte es in der Nähe des Geräts aufbewahrt werden. Bei Weiterverkauf oder Drittabtretung des Geräts sind die Anleitungen mitzuliefern, damit sich der neue Gebraucher über den Betrieb und die entsprechenden Hinweise informieren kann. Das vorliegende Gerät gehört zur Klasse 3 und wurde für einen nicht berufsmäßigen Hausgebrauch durch Privatpersonen entwickelt. DE ALLGEMEINE HINWEISE - Die Installation muss von qualifiziertem Fachpersonal nach den geltenden Vorschriften vorgenommen werden.
- Dieses Gerät ist nicht bestimmt für die Benutzung durch Personen (einschließlich Kinder) mit eingeschränkten psychischen oder motorischen Fähigkeiten, oder mit fehlender Erfahrung und fehlendem Wissen, außer dass sie bezüglich der Benutzung des Geräts der Aufsicht und Anleitung einer Person unterliegen, die für ihre Sicherheit verantwortlich ist. - Kinder müssen überwacht werden, um sicher zu gehen, dass sie nicht mit dem Gerät spielen. - Während der gesamten Betriebszeit des Geräts müssen Kinder davon ferngehalten werden; die Oberflächen dürfen erst berührt werden, wenn sie zur Gänze abgekühlt sind. - Vor der Speisung des Geräts ist die Übereinstimmung mit der verfügbaren Gasart der Zuleitungen zu kontrollieren (Siehe Abschnitt „Einbau“). - Vor allen Wartungs- und Einigungseingriffen muss das Gerät ausgesteckt und abgekühlt werden.
- Stellen Sie eine ausreichende Luftzirkulation rund um das Gasgerät sicher. Bei unzureichender Entlüftung kann es zu einem Sauerstoffmangel kommen. - Bei intensivem oder lang anhaltendem Gebrauch des Geräts kann eine zusätzliche Entlüftung erforderlich werden, die beispielsweise durch Öffnen eines Fensters oder Erhöhen der Leistung der eventuell vorhandenen mechanischen Entlüftungsanlage erzielt werden kann.
- Die Verbrennungsprodukte müssen durch eine Abzugshaube oder einen Elektrobelüfter ins Freie abgeleitet werden (siehe Abschnitt „Einbau“). - Alle Eingriffe und Änderungen dürfen ausschließlich von einer ermächtigten Kundendienststelle durchgeführt werden. Verlangen Sie nur Original-Ersatzteile. ACHTUNG. Das Produktschild mit der Seriennummer befindet sich unter der Kochfläche. Der Hersteller weist jegliche Haftung für eventuelle Schäden an Personen und Sachen von sich, die auf den nicht korrekten Einbau oder uneigenen oder unvernünftigen Gebrauch des Geräts zurückgehen. Das Gerät entspricht folgenden Richtlinien:EWG 2009/142/CE (Gas) EWG 2004/108/CE (Elektromagnetische Kompatibilität)EWG 2006/95/CE (Niederspannung) EWG 89/109 (Kontakt mit Lebensmitteln)Dieses Produkt ist konform mit der EG-Richtlinie 2002/96/EG.
Das Symbol des durchgestrichenen Abfallbehälters weist darauf hin, dass das Produkt am Ende seines Lebens als Sondermüll durch ein Entsorgungsunternehmen für elektrische und elektronische Altgeräte entsorgt oder beim Einkauf eines neuen, gleichwertigen Geräts dem Händler übergeben werden muss. Der Benutzer ist dafür verantwortlich, dass das Gerät am Ende seines Lebens den entsprechenden Sammelstellen übergeben wird, andernfalls können laut einschlägigem Abfallbeseitigungsgesetz Geldstrafen verhängt werden. Die differenzierte Sammlung von Altgeräten und deren Weiterverwertung, Behandlung und umweltverträgliche Beseitigung trägt dazu bei, die Schadstoffbelastungen von Umwelt und Gesundheit zu verringern und die Weiterverwendung der Baumaterialien zu fördern.
Für nähere Informationen zu den verfügbaren Sammelverfahren wenden Sie sich bitte an die lokale Entsorgungsstelle oder an den Händler, der Ihnen das Gerät verkauft hat.
7ANLEITUNGEN FÜR DEN GEBRAUCHERAlle Einbau-, Einstell- und Umstellvorgänge auf die verfügbare Gasart müssen von Fachpersonal nach den geltenden Vorschriften vorgenommen werden. Die spezifischen Anleitungen sind im Abschnitt dieses Handbuches enthalten, welcher dem Installationspersonal vorbehalten ist. Gebrauch der BrennerDie mit Siebdruck seitlich an den Bedienungsknöpfen angebrachten Symbole zeigen die Übereinstimmung zwischen Brenner und Knopf an. Automatische Zündung mit SicherheitsventilGewünschten Bedienungsknopf entgegen dem Uhrzeigersinn auf die große Flamme drehen (Abb. 1) und Knopf drücken. Nach erfolgter Zündung muss der Bedienungsknopf noch 6 Sekunden lang gedrückt bleiben. Gebrauch der BrennerUm maximale Leistungen ohne Energieverschwendung zu erzielen, muss der Pfannendurchmesser der Leistung des Brenners angepasst sein (siehe nachstehende Tabelle).
Die Flamme sollte möglichst nicht über den Pfannenrand hinaus reichen (Abb. 2). Die große Flamme wird zum Erhitzen von Flüssigkeiten verwendet, die kleine zum Aufwärmen oder Warmhalten von Speisen. Alle Betriebspositionen sind zwischen der großen und kleinen Flamme zu wählen und auf keinen Fall zwischen der großen Flamme und dem Ausschaltpunkt. Die Gaszufuhr wird durch Drehen des Bedienungsknopfes im Uhrzeigersinn auf die Nullanzeige unterbrochen. Bei Stromausfall können die Brenner mit Streichhölzern gezündet werden, indem man den Bedienungsknopf auf die große Flamme (Abb. 1) dreht und drückt. Brenner Leistung in W Ø KochtopfHilfsbrenner 1000 10 - 14 cmMittlerer Brenner 1750 16 - 18 cmSchnellbrenner 3000 20 - 22 cmDoppel Brennkranz 3500 24 - 26 cmDreifacher Brennkranz 3800 24 - 26 cmHinweise - Stellen Sie immer sicher, dass die Bedienungsknöpfe auf Null stehen (siehe Abb.
1), wenn das Gerät nicht in Betrieb ist. - Beim zufälligen Erlöschen der Flamme wird die Gaszufuhr nach einigen Sekunden durch das Sicherheitsventil automatisch unterbrochen.
Um den Betrieb wieder herzustellen, wird der Bedienungsknopf wieder auf die große Flamme (Abb. 1) gedreht und gedrückt. - Beim Kochen mit Fetten und Ölen Vorsicht walten lassen, weil sich diese entzünden könnten. - Keine Sprays in der Nähe des betriebenen Geräts verwenden. - Keine verformten oder unstabilen Pfannen auf die Brenner stellen, die kippen oder überlaufen könnten. - Versichern Sie sich, dass die Handgriffe der Pfannen korrekt positioniert sind. - Beim Zünden eines Brenners ist zu prüfen, dass die Flamme regelmäßig brennt; Flamme immer zurückbzw. abschalten, wenn man die Pfannen abnimmt. REINIGUNGVor jedem Eingriff ist die elektrische Versorgung des Geräts auszuschalten. Keine Dampfreiniger zur Reinigung des Geräts verwenden. Es empfiehlt sich, erst mit dem Eingriff zu beginnen, wenn das Gerät abgekühlt ist.
Emaillierte TeileDie emaillierten Teile müssen mit einem Schwamm und Seifenwasser bzw. mit einem leichten Reinigungsmittel gereinigt werden. Verwenden Sie keine schleifenden oder korrosiven Produkte. Verhindern Sie, dass Substanzen wie Zitronensaft, Tomaten, Salzwasser, Essig, Kaffee oder Milch lange auf den emaillierten Flächen bleiben. Teile aus EdelstahlKommt der Edelstahl langfristig mit kalkhaltigem Wasser oder aggressiven Spülmitteln in Berührung, können auf demselben Flecken zurückbleiben. Wir empfehlen, diese Teile mit Seifenwasser zu reinigen und mit einem weichen Tuch zu trocknen. Den Glanz erhalten Sie, wenn Sie diese Teile in regelmäßigen Zeitabständen mit spezifischen, im Handel erhältlichen chemischen Produkte behandeln. Brenner und TopfrosteDiese Teile können zur Reinigung problemlos abgenommen werden. Die Brenner sind mit einem Schwamm und Seifenwasser bzw.
mit einem leichten Reinigungsmittel zu reinigen, gut zu trocknen und wieder perfekt in ihren Sitzen einzurasten. Kontrollieren Sie, dass die Flammenkränze nicht verstopft sind.
Kontrollieren Sie auch, dass die Sonde des Sicherheitsventils und die Einschaltelektrode immer sauber sind, um einen optimalen Betrieb zu gewährleisten. Die Topfroste können im Geschirrspüler gewaschen werden. GashähneDie Schmierung der Gashähne darf ausschließlich von Fachpersonal vorgenommen werden. Bei Verhärtungen oder Betriebsstörungen der Gashähne wenden Sie sich bitte an den Kundendienst.
8ANLEITUNGEN FÜR DEN INSTALLATEURWICHTIGER HINWEIS. ALLE NACHSTEHENDEN VORGÄNGE DÜRFEN NACH DEN GELTENDEN VORSCHRIFTEN AUSSCHLIESSLICH VON FACHPERSONAL VORGENOMMEN WERDEN. DIE HERSTELLERFIRMA WEIST JEGLICHE VERANTWORTUNG FÜR SCHÄDEN AN PERSONEN, TIEREN ODER SACHEN BEI NICHTBEACHTUNG DIESER ANWEISUNGEN VON SICH. EINBAUMontage der KochmuldeDas Gerät ist für den Einbau in hitzebeständige Untermöbel bestimmt. Die Möbelwände müssen einer Temperatur von mindestens 90° standhalten. Das Gerät entspricht dem Typ „Y“ und kann also nur mit einer Seite - rechts oder links -der Kochmulde installiert werden. Vermeiden Sie den Einbau des Geräts in der Nähe von brennbaren Materialien, wie Vorhängen, Küchentüchern, usw. Möbeloberfläche gemäß den in Abb. 3 angeführten Abmessungen ausschneiden. Dabei ist ein Mindestabstand von 50 mm vom Geräterand zu den umliegenden Wänden einzuhalten.
MODELL L (mm) P (mm)BGW 60 560 480BGW 75 720 480BGW 90 860 480BGVI 75 Sehen die Zeichnung am Ende des AnleitungenbuchsDas eventuelle Vorhandensein eines Hängeschrankes über der Kochfläche setzt einen Mindestabstand von 760 mm voraus. Das Gerät muss vom darunter liegenden Möbel durch eine Trennung isoliert werden, bei welcher ein Depressionsraum von mindestens 10 mm vorzusehen ist (Abb. 4). Beim Einbau in ein Untermöbel mit Backofen ist darauf zu achten, dass die entsprechenden Vorsichtsmassnahmen getroffen werden, damit die Installation den im jeweiligen Land geltenden Unfall verhütenden Bestimmungen entspricht. Es ist ferner darauf zu achten, dass das Stromkabel und das Versorgungsrohr so positioniert sind, dass sie nicht mit den heißen Teilen der Ummantelung des Backofens in Berührung kommen.
Im Falle der Installation über einem Einbauofen ohne verstärkte Kühlventilation müssen zur entsprechenden Belüftung Öffnungen vorgesehen werden, die mit einem Zustrom von unten von mindestens 200 cm2 und einem Auslass vom oberen Teil von mindestens 60 cm2 sicherstellen.
Festmachen der KochmuldeAlle Kochmulden sind mit einer Spezialdichtung ausgestattet. Mitgeliefert werden zudem eine Reihe von Haken für die Befestigung der Kochmulde. Je nach Typ des Unterbaus, wird ein bestimmter Feststellhakentyp geliefert (Haken A oder Haken B). Zur Installation wie folgt vorgehen: - Topfroste und Brenner abnehmen. - Gerät umdrehen und die Dichtung S längs dem Außenrand auslegen (Abb. 5). - Kochmulde in den Ausschnitt im Möbel einsetzen, korrekt positionieren und mit den Schrauben V der Feststellhaken G blockieren (Abb. 6/6A). EinbaulokalDieses Gerät verfügt über keine Auslassvorrichtung der Verbrennungsprodukte. Daher müssen die entstehenden Abgase durch eine Abzugshaube oder einen Elektroentlüfter ins Freie abgeleitet werden, die immer dann in Betrieb genommen werden, wenn man das Gerät verwendet.
Das Installationslokal muss über einen natürlichen Luftzufluss zur regelmäßigen Gasverbrennung und Entlüftung des Lokals verfügen. Das erforderliche Luftvolumen darf nicht unter 20 m3 liegen. Der Luftzufluss muss durch permanente Öffnungen in den Wänden des Lokals gewährleistet werden, die ins Freie führen. Die Entlüftung kann auch von einem Nebenlokal kommen. In diesem Fall sind die geltenden Vorschriften zu berücksichtigen. Die Öffnungen müssen einen Mindestschnitt von 200cm2 aufweisen. GasanschlussVersichern Sie sich, dass das Gerät für die verfügbare Gasart vorbereitet ist – siehe Schild unter dem Gerät. Die eventuelle Anpassung an andere Gasarten ist gemäß den Anleitungen des Absatzes „Gasumstellung und Einstellungen“ vorzunehmen. Das Gerät ist durch steife Metallrohre oder flexible Stahlrohre mit durchgehenden Wänden gemäß den geltenden Vorschriften an die Gasanlage anzuschließen.
Bei einigen Modellen werden zwei Rohrverbindungen mitgeliefert: eine zylindrische A und eine konische B (Abb. 7). Wählen Sie die geeignete Rohrverbindung je nach Installationsland.
9ANLEITUNGEN FÜR DEN INSTALLATEURElektrischer AnschlussDer Stromanschluss ist von Fachpersonal nach den geltenden Vorschriften vorzunehmen. Die Spannung der Stromanlage muss mit der Angabe auf dem Schild unter dem Gerät übereinstimmen. Sicherstellen, dass die Stromanlage gemäß den gesetzlichen Vorschriften und Verordnungen mit einer effizienten Erdungsanlage ausgestattet ist. Die Erdung ist bindend vorgeschrieben. Zum Direktanschluss an das Stromnetz ist es erforderlich, dass ein Schalter vorgesehen ist, der die völlige Trennung von Stromnetz sicherstellt, mit einer Kantaktöffnungsweite die der Überspannungskategorie III entspricht und den örtlichen Installationsvorschriften entsprechend angebracht wird. GASUMSTELLUNGEN UND EINSTELLUNGENAustausch der DüsenWenn das Gerät für eine andere als der verfügbaren Gasart vorbereitet ist, müssen die Düsen der Brenner ersetzt werden.
Die Wahl der auszutauschenden Düsen ist aus der nachstehenden Tabelle der „Technischen Daten“ ersichtlich. Vorgehensweise: - Topfroste und Brenner abnehmen. - Mit einem geraden Schlüssel L die Düse U aufdrehen (Abb. 8) und durch die entsprechende Düse ersetzen. - Düse fest zudrehen. Einstellung der BrennerDie Einstellung der kleinen Flamme muss immer korrekt vorgenommen werden. Das bedeutet, dass die Flamme auch bei einer schnellen Bewegung von der großen auf die kleine Flamme eingeschaltet bleiben muss. Sollte dies nicht der Fall sein, muss die kleine Flamme wie folgt eingestellt werden: - Brenner einschalten. - Den Hahn auf die kleine Flamme drehen. - Bedienungsknopf vom Stab des Hahnes abziehen. - Schlitzschraubenzieher in die Öffnung F des Hahnes einführen (Abb. 9/9A) und das Umleitventil solange drehen, bis eine korrekte Einstellung der kleinen Flamme erzielt ist.
WARTUNGAustausch des SpeisekabelsBei Austausch des Speisekabels muss ein Normkabel des Typs H05VV-F oder H05RR-F mit einem Schnitt von 3 x 0,75 mm2 verwendet werden. Der Anschluss an das Klemmenbrett wird gemäß Abb. 10-10A vorgenommen:Braunes Kabel L (Phase)Blaues Kabel N (Nullleiter)Gelb-grünes Kabel (Erde).
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