Eva Calor Punto Bedienungsanleitung
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Produktspezifikationen
| Marke: | Eva Calor |
| Kategorie: | Herd |
| Modell: | Punto |
Bedienungsanleitung Eva Calor Punto – Volltext
INHALT01. Sicherheitshinweise302. Montageanleitung303. Schornstein404. Schornsteinaufsatz505. Zug506. Wirkungsgrad vom Ofen507. Allgemeine Sicherheitsvorschriften608. Gerätekennzeichnung809. Elektronische Steuerung Micronova mit LED-Display1110. Elektronische Steuerung Micronova mit LCD-Display1811. Elektronische Steuerung Duepi mit LED-Display3412. Reinigung und Wartung4112.1 Allgemeine Hinweise4112.2 Tägliche Reinigung4112.3 Haftungsbegrenzung4113. Funktionsstörungen und Abhilfe42
1. SicherheitshinweiseDie Installation und der Anschluss dürfen nur von qualifiziertem Fachpersonal und unter Beachtung der europäischen(DIN 10683) und nationalen Normen, der vor Ort geltenden Bestimmungen und der beiliegenden Montageanleitungdurchgeführt werden. Die elektrische Anlage am Installationsort vom Ofen muss den geltenden gesetzlichenBestimmungen entsprechen. Die Verbrennung von Abfällen, insbesondere von Plastik und Kunststoff, führt zu Schäden am Ofen und amSchornstein und ist außerdem von den Vorschriften zum Schutz vor schädlichen Emissionen verboten. Auf keinen Fall Alkohol, Benzin oder andere leicht entflammbare Flüssigkeiten verwenden, um das Feuer anzuzündenoder den eingeschalteten Ofen anzufeuern.
Die Öfen EVA CALOR wurden nach Vorgabe folgender Richtlinie konstruiert und gebaut:Richtlinie 89/106/EG (Bauprodukterichtlinie),Richtlinie 2006/95/EG (Niederspannungsrichtlinie),Richtlinie 2004/108/EG (Elektromagnetische Verträglichkeit). Die harmonisierten Normen oder technischen Spezifikationen (Verwendungszweck) wurden nach Vorgabe allermaßgeblichen Sicherheitsbestimmungen angewendet, die in der EG Gültigkeit haben, und zwar:Normen oder andere maßgebliche BestimmungenEN 14785EN 60335-1EN 60335-2-102EN 55014-1EN 61 000-3-2EN 61 000-3-3EN 55014-22. MontageanleitungBevor mit der Installation begonnen wird, müssen folgende Anweisungen beachtet werden:Den endgültigen Standort für den Ofen auswählen. Dann:Den Anschluss vom Schornstein für die Ableitung vom Rauch vorsehen. Die Luftzuführung von außen (Verbrennungsluft) vorsehen.
Den Stromanschluss an eine Stromleitung mit ordnungsmäßiger Erdung vorsehen. Die elektrische Anlage in dem Raum, in dem der Ofen aufgestellt wird, muss ordnungsgemäß geerdet sein. Eine nichtkorrekt ausgeführte Erdung kann zu Funktionsstörungen am Bedienfeld führen.
Den Ofen in einer Position auf dem Boden abstellen, die ein problemloses Anschließen an den Schornsteinermöglicht. Die Lüftungsöffnung für die "Verbrennungsluft" muss sich in der Nähe befinden. Der Boden am Ofenstandort muss eine ausreichende Tragfähigkeit für das Ofengewicht haben. Wenn die Bauweise vom Gebäude nicht für eine ausreichende Tragfähigkeit garantiert, müssen geeignete Maßnahmenergriffen werden (z. B. Bodenplatte zur Verteilung der Last). Alle Strukturen, die sich entzünden können, wenn sie hohen Temperaturen ausgesetzt sind, müssen vor Wärmegeschützt werden. Holzböden oder Böden aus entflammbaren Materialien müssen mit nicht brennbarem Materialgeschützt werden (z. B. 4 mm starkes Blech oder Glaskeramik). Die Installation muss einen problemlosen Zugang zum Ofen, zum Ofenrohr und zum Schornstein zurReinigungszwecken gewährleisten.
Der Ofen eignet sich nicht für die Installation mit mehrfach belegten Schornsteinen. Der Ofen entzieht der Umgebung bei Betrieb eine gewisse Luftmenge. Es muss deshalb eine externe Lüftungsöffnungauf Höhe vom Rohr an der Ofenrückseite vorgesehen werden. Die Rohre, die für die Ableitung der Abgase verwendetwerden, müssen für Pelletöfen geeignet sein: Es müssen Rohre aus lackiertem Stahl oder Edelstahl mit einemDurchmesser von 8 cm und speziellen Dichtungen verwendet werden. Die Lüftungsöffnung (Ø 80 mm) muss in einer Außenwand angelegt werden oder in einen angrenzenden Raumführen, in dem eine Lüftungsöffnung (Ø 80 mm) nach außen vorhanden ist. Die Lüftungsöffnung darf nicht in Zimmerführen, die als Schlafzimmer oder Badezimmer genutzt werden oder in denen Brandgefahr besteht, wie Abstellräume,Garage, Lagerräume für Brennstoffe, usw.
stufa stufaINCLINAZIONE INFERIORE A 45°STROZZATURANOFig. 4Fig. 3Wenn der Ofen an einem Ort aufgestellt wird, an dem sichbrennbares Material in der Nähe befindet (z. B. Möbel,Holzverkleidungen, usw. ), müssen folgende Mindestabständeeingehalten werden:Abstand zur Rückwand: 200mmAbstand zu den seitlichen Wänden: 200 mmAbstand vorne vor dem Ofen: 1000 mmEs wird in jedem Fall dazu geraten, zusätzlich zu den Mindestabständen auch feuerfeste und wärmebeständigeIsolierplatten (Steinwolle, Porenbeton, usw. ) zu installieren. Wenn der Ofen eingeschaltet ist, kann ein Unterdruck im Raum entstehen, in dem der Ofen steht. In diesem Raumdarf es deshalb keine anderen Geräte mit offenem Feuer geben, mit Ausnahme von Heizungen vom Typ C (dicht).
Die Ansaugung der Verbrennungsluft prüfen: Die Verbrennungsluft muss aus einem freien Raum (ohneAnsauggebläse und ohne Lüftung) oder von draußen angesaugt werden. Der Ofen darf nicht im Schlafzimmer installiert werden. 3. SchornsteinDer Schornstein ist von entscheidender Bedeutung für ein gutes Funktionieren vom Ofen. Am besten sind Schornsteineaus Stahl (Edelstahl oder Aluminium-Stahl) aufgrund ihrer Qualität, Widerstandsfähigkeit und Beständigkeit und dereinfachen Reinigung und Instandhaltung. An der Rückseite vom Ofen befinden sich ein runder Rauchrohrausgang mit Ø 80 mm und ein Rohrstutzen, der an denSchornstein angeschlossen werden muss. Um das Anschließen an den starren Schornstein aus Stahl zu erleichtern, sollten geeignete Anschlussstückeverwendet werden.
Diese erleichtern nicht nur das Anschließen, sondern gleichen auch die Wärmeausdehnung vomFeuerraum und vom Schornstein selbst aus. Den Schornstein mit hitzebeständigem Silikon (bis 1000°C) am Rohrstutzen vom Ofen befestigen. Wenn sich derAnschluss an den vorhandenen Schornstein nicht perfekt senkrecht zur Abgasöffnung vom Feuerraum befindet, muss fürden Anschluss ein schräges Verbindungsstück verwendet werden.
Der Neigungswinkel vom Verbindungsstück darf 45°nicht übersteigen. Es dürfen keine Engpässe entstehen. Wenn der Schornstein durch die Decke geführt wird, muss eine 10 cm starke Isoliermanschette eingesetzt werden. Der Schornstein muss auf gesamter Länge wärmeisoliert werden. Die Wärmeisolierung gewährleistet, dass dieTemperatur der Abgase hoch bleibt und der Schornstein optimal zieht. Dadurch wird die Bildung von Kondensatvermieden und die Ablagerung von Rußpartikeln an den Innenwänden vom Schornstein reduziert. Es muss geeignetesIsoliermaterial verwendet werden (Glaswolle, Keramikfaser, nicht brennbares Material der Klasse A1). Damit ein Pelletofen korrekt zieht, muss der Schornstein mindestens 2 m vertikal geführt werden. Der Schornstein muss für Witterungseinflüsse undurchlässig sein. Häufige Richtungswechsel sind zu vermeiden.
4. SchornsteinaufsatzEine korrekte Installation vom Schornsteinaufsatz garantiert dafür, dass der Ofen optimal funktioniert. Die Summe vomQuerschnitt der Elemente, aus denen der Schornsteinaufsatz besteht, muss doppelt so groß sein wie der Querschnittvom Schornstein. Der Schornsteinaufsatz muss so positioniert werden, dass er den Dachfirst um ca. 150 cm überragt,damit er vollständig dem Wind ausgesetzt ist. 5. ZugDie bei der Verbrennung entstehenden Gase erhitzen sich und vergrößern dadurch ihr Volumen. Das bedeutet, dass ihreDichte geringer ist als die der kälteren Umgebungsluft. Dieser Temperaturunterschied zwischen der Luft im Kamin und außerhalb vom Kamin führt zur Entstehung einesUnterdrucks, der so genannten thermischen Konvektion, die umso größer ist, je höher der Schornstein und dieTemperatur sind.
Der Zug vom Schornstein muss so groß sein, dass er die Widerstände im Abgaskreislauf überwindet und alle, im Ofenbei der Verbrennung entstehenden Abgase abgesaugt und durch die Abgasöffnung und den Schornstein nach draußenabgeleitet werden. Die Funktionstüchtigkeit vom Schornstein wird von verschiedenen Wetterfaktoren beeinflusst, wieRegen, Nebel, Schnee und Höhenlage. Die größte Bedeutung aber hat der Wind, der neben der thermischen Konvektionauch einen dynamischen Sog verursachen kann. Die Auswirkung vom Wind hängt davon ab, ob die Strömungsrichtung aufsteigend, waagrecht oder fallend ist. Aufsteigender Wind führt immer dazu, dass die Sogwirkung und damit der Schornsteinzug erhöht werden. Wind mit waagrechter Strömungsrichtung führt bei korrekter Installation vom Schornsteinaufsatz dazu, dass dieSogwirkung erhöht wird.
Fallwind führt immer dazu, dass die Sogwirkung verringert oder sogar umgekehrt wird. Ein zu starker Zug führt zur Überhitzung der Verbrennung und damit zu einem Verlust vom Wirkungsgrad des Ofens.
Ein Teil der Verbrennungsabgase werden zusammen mit kleinen Partikeln Brennstoff in den Schornstein gesaugt, bevorsie verbrannt werden und verringern so den Wirkungsgrad vom Ofen, erhöhen den Pelletverbrauch und führen zurEmission schädlicher Abgase. Gleichzeitig führt die hohe Temperatur vom Brennstoff, die durch den Sauerstoffüberschuss bedingt ist, zu einemvorzeitigen Verschleiß vom Feuerraum. Ein zu schwacher Zug dagegen verlangsamt die Verbrennung, der Ofen kühlt sich ab und die Abgase werden in denRaum zurückgeleitet. Das führt dazu, dass der Wirkungsgrad des Ofens verringert wird und sich gefährlicheAblagerungen im Schornstein bilden. 6. Wirkungsgrad vom OfenParadoxer Weise können Öfen mit hohem Wirkungsgrad das Funktionieren vom Schornstein erschweren.
Das gute Funktionieren vom Schornstein hängt von der Erhöhung der Temperatur im Schornstein ab, die durch dieVerbrennungsabgase verursacht wird. Der Wirkungsgrad eines Ofens wird von der Fähigkeit des Ofens bestimmt, den Großteil der erzeugten Wärme in denRaum abzugeben, der geheizt werden soll. Das bedeutet, je höher der Wirkungsgrad eines Ofens ist, desto "kälter" sinddie Verbrennungsabgase und desto geringer ist dementsprechend der "Zug". Ein herkömmlicher Schornstein mit normaler Bauweise und Isolierung funktioniert weitaus bessermit einem traditionellenoffenen Kamin oder einem Ofen schlechter Qualität, bei dem der Großteil der erzeugten Wärme zusammen mit denAbgasen verloren geht. Wenn man einen Qualitätsofen kauft, muss deshalb der Schornstein besser isoliert werden, auch wenn er bereits mitalten Heizungsanlagen funktioniert hat.
Wenn der Ofen nicht heizt oder raucht, liegt das immer aneinem schlechten Schornsteinzug. Ein häufiger Fehler ist das Anschließen vom Ofenrohran einen vorhandenen Schornstein, an den auch die alteHeizung angeschlossen ist. Auf diese Weise sind zweiFeuerungen mit dem gleichen Schornstein verbunden. Das ist falsch und gefährlich. Wenn die beiden Feuerungen gleichzeitig im Einsatzsind, kann die Gesamtlast der Abgase zu groß für denQuerschnitt vom Kamin sein, sodass die Abgasezurückkehren. Wenn nur eine Feuerung im Einsatz ist,führt die Wärme der Abgase zwar dazu, dass derSchornstein zieht, es wird aber auch kalte Luft aus derÖffnung der abgeschalteten Feuerung angesaugt,wodurch sich die Abgase abkühlen und der Zug blockiertwird.
Wenn sich beide Feuerungen dazu noch aufunterschiedlicher Höhe befinden, kommen zu den obengenannten Problemen noch die Störungen vom Typkommunizierende Röhren, die zu einem unregelmäßigenund unvorhergesehenen Abzug der Verbrennungsabgaseführen. 7. SicherheitsvorschriftenEs darf nur der im vorliegenden Handbuch beschriebene Gebrauch vom Ofen gemacht werden. Jeder nichtbestimmungsgemäße Gebrauch, der nicht vom Hersteller empfohlen ist, kann zu Brand oder zu Personenschädenführen. Sicherstellen, dass die Daten der Stromversorgung mit den Angaben auf dem Typenschild übereinstimmen(220V~/50Hz). Der Ofen ist kein Spielzeug. Kinder müssen beaufsichtigt werden um sicherzustellen, dass sie nicht mit dem Ofenspielen.
Der Ofen ist nicht für Personen (einschließlich Kinder) mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen undeingeschränkter Sinneswahrnehmung bestimmt, ebenso wenig wie für Personen, die nicht über die für den Gebraucherforderliche Erfahrung und das entsprechende Wissen verfügen, außer dann, wenn sie auf angemessene Weise voneiner Person, die für ihre Sicherheit verantwortlich ist, überwacht werden oder von dieser in den Gebrauch des Gerätseingewiesen worden sind.
Wenn der Ofen nicht verwendet wird oder wenn er sauber gemacht wird, muss die Stromversorgung vom Ofen getrenntwerden. Um den Ofen vom Stromnetz zu trennen, den Schalter auf "0" (OFF) stellen oder den Stecker ziehen. Dazu denStecker anfassen und nicht am Kabel ziehen. Die Öffnungen der Verbrennungsluftzuleitung und die Abgasöffnung dürfen auf keinen Fall verschlossen werden. Den Ofen nicht mit nassen Händen anfassen, da der Ofen elektrische Bauteile hat. Den Ofen nicht verwenden, wenn Kabel oder Stecker beschädigt sind. Der Ofen ist als Typ Y eingestuft, dasStromkabel darf deshalb nur von einem qualifizierten Elektriker ausgewechselt werden. Wenn das Stromkabelbeschädigt ist, muss es vom Hersteller oder vom technischen Kundendienst ausgewechselt werden oder voneiner Person mit vergleichbarer Qualifizierung. Keine Gegenstände auf das Kabel stellen. Das Kabel nicht knicken.
Keine Verlängerungen verwenden: Verlängerungen können überhitzen und einen Brand verursachen. Auf keinen Falleine einzige Verlängerung für mehrere Geräte verwenden. Bei normalem Gebrauch können einige Ofenteile, wie die Tür, die Scheibe und der Griff, sehr heiß werden: Esist deshalb Vorsicht geboten, vor allem bei Kindern. Den Hautkontakt mit den heißen Oberflächen vermeiden. ACHTUNG. BEI LAUFENDEM OFEN DIE TÜR VOM FEUERRAUM, DIE SCHEIBE, DEN GRIFF UND DASOFENROHR NICHT ohne geeigneten Schutz ANFASSEN: Diese Teile werden bei der Verbrennung der Pelletssehr heiß. Entflammbare Materialien, wie Möbel, Kissen, Decken, Papier, Kleidung, Vorhänge und Ähnliches müssen einenSicherheitsabstand zum Ofen von 1 m im Strahlungsbereich vor dem Ofen und von 30 cm an den Seiten und derRückseite einhalten.
Wenn der eingeschaltete Ofen abgedeckt wird oder mit entflammbaren Materialien wie Vorhänge, Gardinen, Deckenusw. in Berührung kommt, besteht Brandgefahr. DIESE GEGENSTÄNDE MÜSSEN EINEN SICHERHEITSABSTANDZUM OFEN EINHALTEN. Im Ofen gibt es Teile, die zur Bildung von Lichtbögen oder Funken führen können. Der Ofen darf deshalb nicht inBereichen verwendet werden, in denen dies zu Gefahren führen kann, wie z. B. in Bereichen mit Brand- undExplosionsgefahr und in Bereichen mit chemischen Substanzen oder sehr feuchter Atmosphäre. Den Ofen nicht in unmittelbarer Nähe von Badewannen, Duschen, Waschbecken oder Schwimmbecken verwenden. Den Ofen nicht unter einer Steckdose aufstellen. Den Ofen nicht im Freien aufstellen. Nicht versuchen, den Ofen zu reparieren, auseinanderzubauen oder zu verändern. Der Ofen hat keine Teile, die vomBenutzer selbst repariert werden können.
Alle Arbeiten dürfen nur am kalten Ofen bei abgeschalteter Stromversorgung mit gezogenem Stecker durchgeführtwerden. HINWEISE: VOR DURCHFÜHRUNG VON ARBEITEN AM OFEN MUSS IMMER DER STECKER GEZOGEN WERDEN. ACHTUNG. Dieser Ofen von EVA CALOR funktioniert ausschließlich mit Pellets. AUF KEINEN FALL ANDERE BRENNSTOFFEALS PELLETS VERWENDEN. Das Verbrennen anderer Materialien führ zu Schäden und Funktionsstörungen amOfen. Die Pellets an einem kühlen und trockenen Ort lagen. Die Lagerung an zu kalten oder zu feuchten Orten kanndazu führen, dass die Wärmeleistung vom Ofen beeinträchtigt wird. Bei der Lagerung und dem Transport derPellets ist Vorsicht geboten, damit die Pellets nicht zerbröseln und sich kein Sägemehl bilden kann. Der Brenntopf muss vor jedem Anzünden oder Nachfüllen von Pellets gereinigt werden.
Den Ofen nicht ständig aus- und einschalten, da dadurch die elektrischen und elektronischen Komponenten vom Ofenbeschädigt werden können. Den Ofen nicht zum Verbrennen von Materialien oder zu anderen als den ausdrücklich vom Hersteller vorgesehenenZwecken verwenden. Keine Flüssigbrennstoffe verwenden. Keine Änderungen am Ofen ohne Genehmigung des Herstellers durchführen. Es dürfen nur Originalersatzteile vom Hersteller verwendet werden. Die als Brennstoff verwendeten Pellets haben die Form kleiner Zylinder mit einem Durchmesser von Ø 6-7 mm, einerLänge von maximal 30 mm und einer maximalen Feuchtigkeit von 8%. Der Ofen wurde für das Verbrennen von Pelletsverschiedener Holzarten gebaut und kalibriert, die unter Beachtung der maßgeblichen Umweltschutzbestimmungengepresst worden sind.
Das Wechseln zu einem anderen Pelletstyp kann zu leichten Änderungen vom Wirkungsgrad führen, die meistenskaum bemerkbar sind. Um diese Änderungen zu beheben, kann die Leistung bei Gebrauch um eine Stufe erhöht oderverringert werden. Der Ofen muss unter Beachtung der maßgeblichen Sicherheitsvorschriften transportiert werden. Unvorsichtigkeit undStöße beim Transport müssen vermieden werden, da sie zu Schäden an der Keramik oder der Ofenstruktur führenkönnen. Die Metallstruktur ist mit temperaturbeständigem Lack behandelt. Beim ersten Einschalten können unangenehmeGerüche auftreten, bedingt durch das Trocknen vom Lack auf den Metallteilen. Diese Gerüche stellen keine Gefahr darund lassen sich durch Lüften der Räume beseitigen. Nach dem ersten Einschalten vom Ofen erlangt der Lack seinemaximale Härte und seine endgültigen chemischen und physikalischen Eigenschaften.
In den Pellettank passen maximal 15 kg Pellets. Zum Nachfüllen den Deckel vom Pellettank anheben und die Pellets inden Tank füllen. Das Nachfüllen ist auch bei eingeschaltetem Ofen möglich. Darauf achten, dass die Pellets in den Tankfallen.
Den Pellettank auffüllen, bevor der Ofen für längere Zeit unbeaufsichtigt ist, um für eine ausreichende Autonomiezu garantieren. Wenn der Pellettank leer ist, kann es vorkommen, dass die Förderschnecke vollständig leer wird und sich der Ofenausschaltet. Um den Ofen wieder einzuschalten, kann es erforderlich sein, den Ofen zwei Mal zu zünden, da dieFörderschnecke sehr lang ist. ACHTUNG. Wenn die Installation nicht unter Beachtung der im Handbuch angegebenen Prozedur durchgeführtwird, kann es passieren, dass bei Stromausfall ein Teil der Verbrennungsabgase in den Raum gelangt. In einigen Fällen kann die Installation eines USV-Geräts erforderlich sein. ACHTUNG. Der Ofen erfüllt den Zweck einer Heizung und weist deshalb sehr heiße Oberflächen auf. Aus diesem Grundist bei eingeschaltetem Ofen größte Vorsicht geboten. BEI EINGESCHALTETEM OFEN:Auf keinen Fall die Tür vom Feuerraum öffnen.
Auf keinen Fall die Scheibe der Tür anfassen, die sehr heiß ist. Aufpassen, dass Kinder nicht in die Nähe vom Ofen gelangen. Die Ofenrohre nicht anfassen. Keine Flüssigkeiten in den Feuerraum schütten. Keine Arbeiten am Ofen durchführen, bevor dieser komplett abgekühlt ist. Sicherstellen, dass Arbeiten nur von qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt werden. Sicherstellen, dass alle, im vorliegenden Handbuch enthaltenen Anweisungen beachtet werden.
9. Elektronische Steuerung Micronova mit LED-DisplayINHALT9.1. Korrekter Ofenbetrieb und Bedienfeld129.1.1 Beschreibung vom Bedienfeld129.2. Bedeutung der LEDs139.3. Display139.4. Funktionen für den Benutzer149.4.1 Einschalten vom Ofen149.4.2 Einfüllen der Pellets von Hand149.4.3 Flammenkontrolle149.4.4 Ofen in Betrieb149.4.5 Ändern der eingestellten Wärmeleistung149.4.6 Ändern der eingestellten Raumtemperatur149.4.7 Ausschalten vom Ofen159.4.8 Reinigen vom Brenntopf159.4.9 Zeitschaltuhr159.5. Alarmmeldungen169.5.1 Alarm Sonde Abgastemperatur179.5.2 Alarm Übertemperatur Abgase179.5.3 Alarm Zündung nicht erfolgt179.5.4 Alarm Abschaltung bei Ofenbetrieb179.5.5 Alarm Zug179.5.6 Alarm Sicherheitsthermostat17
9. 1. Korrekter Ofenbetrieb und BedienfeldZuerst den Stecker vom Ofen in eine Netzsteckdose einstecken. Dann den Pellettank füllen. Beim Füllen vom Pellettank muss darauf geachtet werden, den Sack nicht in einem Schwung auszukippen, sondern diePellets nach und nach langsam einzufüllen. 9. 1. 1 Beschreibung vom BedienfeldTASTE 1 (P1) - Temperatur erhöhen:Im Modus Set Temperatur kann mit dieser Taste der Wert vom Thermostat im Bereich von 6°C bis 41°Cerhöht werden. Der Wert wird auf dem unteren Display angezeigt. Auf dem oberen Display wird dieMeldung SET angezeigt. Beim Einstellen der Parameter für Benutzer und Techniker kann mit dieser Tasteder Wert von dem Parameter erhöht werden, der auf dem unteren Display angezeigt wird. Bei eingeschaltetem Ofen kann mit der Taste die Abgastemperatur auf dem unteren Display angezeigt werden.
TASTE 2 (P2) - Temperatur senken:Im Modus Set Temperatur kann mit dieser Taste der Wert vom Thermostat im Bereich von 41°C bis 6°Cgesenkt werden. Der Wert wird auf dem unteren Display angezeigt. Auf dem oberen Display wird dieMeldung SET angezeigt. Beim Einstellen der Parameter für Benutzer und Techniker kann mit dieser Tasteder Wert von dem Parameter verringert werden, der auf dem unteren Display angezeigt wird. Bei eingeschaltetem Ofen kann mit der Taste die Uhrzeit auf dem unteren Display angezeigt werdenTASTE 3 (P3) - Set/Menü:Mit dieser Taste kann der Modus Set Temperatur und das Menü mit den Parametern für Benutzer undTechniker aufgerufen werden. Im Menü kann durch mehrmaliges Drücken der Taste die Liste mit denParametern durchgeblättert werden. Auf dem oberen Display wird die Bezeichnung vom Parameterangezeigt, auf dem unteren Display der Wert.
Bei Auftreten von Alarmen, die zur Blockierung vom Ofen geführt haben, kann mit der Ofen mit dieserTaste freigegeben und abgeschaltet werden. Beim Einstellen der Parameter für Benutzer und Techniker kann mit dieser Taste das Menü zu jedem beliebigenZeitpunkt verlassen werden. TASTE 5 (P5) - Leistung verringern:Im Modus Betrieb kann mit dieser Taste der Wert der Leistung (Benutzerparameter) im Bereich von 5 bis 1verringert werden. Der Wert wird auf dem oberen Display angezeigt. TASTE 6 (P6) - Leistung erhöhen:Im Modus Betrieb kann mit dieser Taste der Wert der Leistung (Benutzerparameter) im Bereich von 1 bis 5erhöht werden. Der Wert wird auf dem oberen Display angezeigt.
riS/ ECO - Temperatur erreicht:Wenn auf dem Display die Meldung riS/ ECO angezeigt wird, wurde die eingestellte Temperatur erreicht und die TastenP5 und P6 werden automatisch deaktiviert. Die Temperatur ändern, um die Tasten P5 und P6 wieder zu aktivieren unddie Leistung zu regulieren.9.2. Bedeutung der LEDsLED Zeitschaltuhr aktiviert (L1):Die LED ist an, wenn der Benutzer-Parameter UT1 im Menü ungleich OFF ist, d.h. wenn die Wochen- oderTagesprogrammierung aktiviert ist.LED Schnecke ON (L2):Die LED ist an, so lange die Schnecke eingeschaltet ist und der Motor für das Befördern der Pellets in den Feuerraumläuft.
Die geschieht in den Phasen START und BETRIEB.LED Empfang von Fernbedienung (L3):Die LED blinkt, wenn die Steuerkonsole von der Infrarot-Fernbedienung einen Befehl zur Änderung vonTemperatur/Leistung empfängt.LED Raumthermostat (L4):Die LED ist an, wenn die Raumtemperatur über der eingestellten Temperatur liegt und kein externer Thermostatverwendet wird. Wenn ein externer Thermostat (falls verfügbar) verwendet wird, ist die LED an, wenn die Temperaturder Abgase über 250°C liegt.LED Ändern Set Temperatur (L5):Die LED blinkt, wenn am Bedienfeld das Menü Benutzer/Techniker aufgerufen ist oder beim Set Temperatur.9.3. DisplayDisplay Status/Leistung/Name Parameter (D1):Zeigt beim Einschalten den Status der Karte an.Zeigt beim Betrieb die vom Benutzer eingestellte Wärmeleistung an.Zeigt beim Bearbeiten der Parameter Benutzer/Techniker die Bezeichnung vom Parameter an, der bearbeitet wird.
Display Status/Temperatur/Wert vom Parameter (D2):Zeigt beim Einschalten den Status der Karte an. Zeigt beim Betrieb die vom Benutzer eingestellte Temperatur an. Zeigt beim Bearbeiten der Parameter Benutzer/Techniker den Wert vom Parameter an, der bearbeitet wird. 9. 4. Funktionen für den Benutzer9. 4. 1 Einschalten vom OfenUm den Ofen einzuschalten, die Taste P4 einige Sekunden lang drücken. Das Einschalten vom Ofen wird aufdem Display angezeigt. Der Ofen schaltet 90 Minuten in den Status Vorlüften/Vorwärmen. Der Ofen schaltet für die mitParameter PR45 vorgegebene Zeit auf Vorfüllen. Während dieser Zeit dreht sich die Förderschnecke der Pelletsununterbrochen. Nach Ablauf der Zeit PR45 schaltet das System auf die mit Parameter PR46 festgelegte Wartezeit. Nach Ablauf der Wartezeit PR46 beginnt das Füllen mit der mit Parameter PR04 festgelegten Geschwindigkeit.
DasEinschalten der Förderschnecke wird durch die LED Förderschnecke ON angezeigt. Der Glühzünder bleibteingeschaltet, bis die Abgastemperatur den mit Parameter PR13 eingestellten Wert erreicht hat. Die Abgastemperatursteigt um ca. 3°C pro Minute. 9. 4. 2 Einfüllen der Pellets von HandUm die Pellets von Hand einzufüllen, die Tasten P5 und P6 gleichzeitig drücken. Diese Funktion ist nur beiabgeschaltetem und kaltem Ofen aktiviert. 9. 4. 3 FlammenkontrolleNachdem die Abgastemperatur den mit Parameter PR13 eingestellten Wert erreicht und überstiegen hat, schaltet dasSystem auf den Einschaltmodus. In dieser Phase stabilisiert sich die Temperatur und es wird geprüft, ob die Temperaturmindestens für die mit Parameter PR2 eingestellte Zeit konstant bleibt. Falls nicht, schaltet sich der Ofen ab und es wirdeine Fehlermeldung angezeigt. 9. 4.
4 Ofen in BetriebWenn die Abgastemperatur den mit Parameter PR13 eingestellten Wert erreicht und überstiegen hat und die Temperaturmindestens für die mit Parameter PR02 eingestellte Zeit gehalten hat, schaltet der Ofen in den Betriebsmodus, also aufnormalen Ofenbetrieb. Auf dem oberen Display wird die Leistung angezeigt, die mit den Tasten P5 und P6eingestellt werden kann. Auf dem unteren Display wird die Raumtemperatur angezeigt. HINWEIS: Es kann direkt in den Betriebsmodus umgeschaltet werden. Dazu die Taste P6 ca. 2 s drücken. Um die Abgastemperatur und die Geschwindigkeit vom Abgasgebläse anzuzeigen, die Taste P1 drücken. 9. 4. 5 Ändern der eingestellten WärmeleistungWenn der Ofen normal läuft (Ofen in Betrieb) kann die Wärmeleistung mit der Taste P6 erhöht und mit der TasteP5 verringert werden. Die eingestellte Leistung wird auf dem oberen Display angezeigt. 9. 4.
6 Ändern der eingestellten RaumtemperaturUm die Raumtemperatur zu ändern, die Taste SET (P3) drücken, um die eingestellte Raumtemperatur (SETTemperatur) anzuzeigen. Dann die Raumtemperatur mit der Taste P1 erhöhen und mit P2 verringern. Nach ca. 3 Sekunden wird der neue Wert gespeichert und am Display wieder die normale Anzeige angezeigt. Die eingestellte Raumtemperatur (SET Temperatur) kann durch Drücken der Taste P3 (SET) angezeigt werden. Nach ca. 2 Sekunden wird wieder die Raumtemperatur angezeigt.
9. 4. 7 Ausschalten vom OfenUm den Ofen auszuschalten, die Taste P4 ca. 2 Sekunden lang drücken. Auf dem oberen Display wird dieMeldung OFF angezeigt, auf dem unteren die Uhr. Die Raumtemperatur erreicht die eingestellte Temperatur (SET Temperatur)Wenn die Raumtemperatur den eingestellten Wert erreicht, wird die Wärmeleistung automatisch auf den Mindestwertheruntergefahren. Wenn dieser Status erreicht ist, wird auf dem oberen Display ECO (Energiesparmodus) angezeigt unddie LED vom Raumthermostat schaltet sich ein. Der Motor der Förderschnecke schaltet sich ab und die Geschwindigkeitvom Abgasgebläse erhöht sich. Das Gebläse vom Wärmetauscher bleibt eingeschaltet, bis die Abgastemperatur unterden mit Parameter PR15 eingestellten Wert sinkt. Nach ca. 10 Minuten schalte sich das Abgasgebläse ab.
Je nachOfenmodell muss eventuell die mit Parameter PR73 eingestellte Wartezeit ablaufen, bevor der Ofen wiedereingeschaltet werden kann. Wenn innerhalb der vorgegebenen Wartezeit die Taste P4 gedrückt wird, reagiertdas System nicht und es wird eine Meldung angezeigt, die den Benutzer darauf hinweist, das Ende der Abschaltzeitabzuwarten. Die gleiche Bedingung tritt ein, wenn die Abgastemperatur den mit Parameter PR14 eingestellten Höchstwert erreicht. Sobald die Temperatur wieder innerhalb der zulässigen Spanne liegt, schaltet der Ofen wieder auf normalen Betrieb. 9. 4. 8 Reinigen vom BrenntopfBei normalem Ofenbetrieb wird mit in den mit Parameter PR03 festgelegten Abständen der Modus REINIGUNGBRENNTOPF für die mit Parameter PR12 festgelegte Zeit aktiviert. 9. 4. 9 ZeitschaltuhrMit der Zeitschaltuhr kann ein Wochenprogramm für das automatische Ein- und Ausschalten vom Ofen erstellt werden.
Zum Aufrufen der Programmierungsfunktion die Taste P3 zwei Mal drücken. Die Taste P3 nochmalsdrücken, um die verschiedenen Parameter durchzublättern. Die Taste P4 drücken, um denProgrammierungsmodus zu verlassen.
Die Parameter der Zeitschaltuhr haben folgende Bedeutung:ParameterBeschreibungEinstellbare WerteUT01Einstellen vom aktuellen Tag und Ein-/Ausschalten derZeitschaltuhrDay1,. Day7; OFF;UT02Einstellen der aktuellen Uhrzeit: Stunde00 bis 23UT03Einstellen der aktuellen Uhrzeit: Minuten00 bis 60UT04NUR FÜR TECHNIKER - NICHT einstellen00 bis P5UT05Einstellen Uhrzeit Einschalten PROGRAMM 100:00 bis 23:50 in 10 min StepsUT06Einstellen Uhrzeit Abschalten PROGRAMM 100:00 bis 23:50 in 10 min StepsUT07Auswahl der Tage mit Ofeneinschaltung nach PROGRAMM 1ON/OFF für Tag 1 bis 7UT08Einstellen Uhrzeit Einschalten PROGRAMM 200:00 bis 23:50 in 10 min StepsUT09Einstellen Uhrzeit Abschalten PROGRAMM 200:00 bis 23:50 in 10 min StepsUT10Auswahl der Tage mit Ofeneinschaltung nach PROGRAMM 2ON/OFF für Tag 1 bis 7Im Folgenden werden einige Parameter detaillierter erläutert.
UT01Zum Einschalten der Zeitschaltuhr die Tasten P1 und P2drücken und dann den korrekten Wochentag einstellen (Day 7 =Sonntag). Zum Abschalten der Zeitschaltuhr die Tasten P1 und P2drücken und dann OFF einstellen. Display D1BedeutungDay 1MontagDay 2DienstagDay 3MittwochDay 4DonnerstagDay 5FreitagDay 6SamstagDay 7SonntagOFFZeitschaltuhr aus.
PROGRAMM 1 EINSCHALTEN/AUSSCHALTEN (vormittags)UT05 – UT06Mit diesen beiden Parametern wird die Uhrzeit von PROGRAMM 1 für das Einschalten und Ausschalten vom Ofeneingestellt. Die Einstellung ist aktiv, wenn der Parameter UT01 auf Tagesprogramm oder Wochenprogramm gestellt ist. UT07Mit dem Parameter UT07 werden die Tage eingestellt, an denen PROGRAMM 1 aktiviert werden soll (ON) und die Tage,an denen es NICHT AKTIVIERT werden soll (OFF). Dieser Parameter ist aktiviert, wenn der Parameter UT01 aufWochenprogramm gestellt ist. Mit der Taste P2 wird der Wochentag ausgewählt und mit der Taste P1 wird das Ein- und Ausschaltenvom Ofen nach Vorgabe von PROGRAMM 1 aktiviert (ON) oder deaktiviert (OFF). Im Beispiel unten wird der Ofen nur am Samstag und am Sonntag nach Vorgabe von PROGRAMM 1 (vormittags)eingeschaltet.
Day 1MontagDay 2DienstagDay 3MittwochDay 4DonnerstagDay 5FreitagDay 6SamstagDay 7SonntagOff 1Off 2Off 3Off 4Off 5On 6On 7PROGRAMM 2 EINSCHALTEN/AUSSCHALTEN (nachmittags)UT08 -UT9Mit diesen beiden Parametern wird die Uhrzeit von PROGRAMM 2 für das Einschalten und Ausschaltenvom Ofen eingestellt. Die Einstellung ist aktiv, wenn der Parameter UT01 auf Tagesprogramm oderWochenprogramm gestellt ist. UT10Mit dem Parameter UT10 werden die Tage eingestellt, an denen PROGRAMM 2 aktiviert werden soll (ON) und die Tage,an denen es NICHT AKTIVIERT werden soll (OFF). Dieser Parameter ist aktiviert, wenn der Parameter UT01 aufWochenprogramm gestellt ist. Mit der Taste P2 wird der Wochentag ausgewählt und mit der Taste P1 wird das Ein- und Ausschaltenvom Ofen nach Vorgabe von PROGRAMM 2 aktiviert (ON) oder deaktiviert (OFF).
B. 07,00 Uhr)UT06 --- 1. AUSSCHALTEN (z. B. 09,00 Uhr)UT07 --- BESTÄTIGUNG TAGE (z. B. Day 1-off/Day2-off/Day3-off/Day4-off/Day5-off/Day6-on/Day7-on)PROGRAMM 2UT08 --- 2. EINSCHALTEN (z. B. 18,00 Uhr)UT09 --- 2. AUSSCHALTEN (z. B. 24,00 Uhr)UT10 --- BESTÄTIGUNG TAGE(z. B. Day 1-on/Day2-on/Day3-on/Day4-on/Day5-on/Day6-off/Day7-off)9. 5. AlarmmeldungenBei Auftreten von Funktionsstörungen hat die Karte eine Diagnostikfunktion, die dem Benutzer auf dem Display anzeigt,wo die Störung aufgetreten ist. Die Taste P4 drücken, um die Anzeige auf dem Display zu löschen. AlarmAnzeigeSonde AbgastemperaturALARM SOND FUMIÜbertemperatur AbgaseALARM HOT TEMP.
Zündung nicht erfolgtALARM NO FIREStromversorgung getrenntALARM NO RETESicherheitsthermostatALARM SICAbzug verstopftALARM DEPDie Alarme haben folgende Bedeutung9. 5. 1 Alarm Sonde AbgastemperaturDieser Alarm wird angezeigt, wenn die Sonde zur Messung der Abgastemperatur defekt oder nicht korrektangeschlossen ist. Wenn der Alarm ausgelöst wird, schalten das Abgasgebläse und das Gebläse vom Wärmetauscherauf maximale Drehzahl und die Pelletszufuhr wird durch Abschalten vom Motor der Förderschnecke unterbrochen. NachAblauf von 10 Minuten wird auch das Absauggebläse abgeschaltet. 9. 5. 2 Alarm Übertemperatur AbgaseDieser Alarm wird angezeigt, wenn die Sonde der Abgastemperatur eine Temperatur über 220°C misst. Es wird dieMeldung "alarm hot temp" angezeigt.
Wenn der Alarm ausgelöst wird, wird die Pelletszufuhr durch Abschalten vomMotor der Förderschnecke unterbrochen und das Abgasgebläse schaltet auf maximale Drehzahl. Nach Ablauf von 10Minuten wird das Absauggebläse abgeschaltet. 9. 5. 3 Alarm Zündung nicht erfolgtDer Alarm wird angezeigt, wenn der zweite Zündversuch fehlgeschlagen ist, d. h. wenn die Temperatur in zweiZündphasen zu niedrig ist für das Zünden vom Ofen (es ist ein Temperaturanstieg von 3°C/min erforderlich). Auf demDisplay wird die Meldung "alarm no fire" angezeigt. Wie bei den anderen Alarmen auch startet der Ofen dieAbschaltphase und schaltet sich nach ca. 10 Minuten vollständig ab. 9. 5.
4 Alarm Abschaltung bei OfenbetriebWenn sich die Flamme beim Ofenbetrieb abschaltet und die Abgastemperatur unter den für den Ofenbetrieberforderlichen Mindestwert sinkt, zeigt das System die Meldung "alarm no fire" an und der Ofen schaltet sich ab. 9. 5. 5 Alarm ZugDer Alarm wird angezeigt, wenn der Schornstein oder das Ofenrohr verstopft sind. 9. 5.
6 Alarm SicherheitsthermostatSollte der Sicherheitsthermostat eine Temperatur über dem zulässigen Höchstwertmessen, wird die Förderschnecke abgeschaltet (Stromversorgung der Schnecke inReihenschaltung) und gleichzeitig wird an der Klemme AL1 auf CN4 derStatuswechsel überwacht. Es wird die Meldung "ALARM SIC" angezeigt. Den schwarzen Deckel an der Rückseite vom Ofen abschrauben und die Tastedrücken, um den Kontakt rückzustellen.
10.1. Korrekter Ofenbetrieb und Bedienfeld10.1.1 DisplayAuf dem Display werden die Informationen über den Betriebsstatus vom Ofen angezeigt. Mit den Menüs könnenverschiedene Parameter angezeigt und Einstellungen durchgeführt werden, je nach Level.In Abhängigkeit von der Betriebsart können die Anzeigen je nach Position auf dem Display unterschiedlicheBedeutungen haben.Abbildung 2 zeigt das Display bei ausgeschaltetem oder eingeschaltetem Ofen.Abbildung 2Abbildung 3 beschreibt die Bedeutung der Symbole links neben dem Display, die denStatus vom Ofen anzeigen.Die Aktivierung eine der Statusanzeigen links auf dem Display im Bereich "Status" zeigtan, dass die Vorrichtung, die vom Symbol angezeigt wird, aktiviert worden ist.Abbildung 3Abbildung 4Abbildung 4 zeigt die Anordnung der Meldungen bei der Programmierung oder Einstellung der Betriebsparameter:1.
Im Eingabebereich (Input) werden die Werte angezeigt, die für die Parameter programmiert worden sind.2. Im Bereich Level vom Menü wird der aktuelle Level vom Menü angezeigt. Nähere Informationen hierzu können demKapitel Menü entnommen werden.
10. 1. 2 BedienfeldTASTE 1 (P1) - Temperatur erhöhen:Im Programmierungsmodus kann mit dieser Taste der Wert vom auswählten Menü geändert/erhöht werden,im Modus Betrieb/Aus wird der Temperaturwert vom Raumthermostat erhöht. TASTE 2 (P2) - Temperatur verringern:Im Programmierungsmodus kann mit dieser Taste der Wert vom auswählten Menü geändert/verringertwerden, im Modus Betrieb/Aus wird der Temperaturwert vom Raumthermostat verringert. TASTE 3 (P3) - Set/Menü:Mit dieser Taste kann der Modus Set Temperatur und das Menü mit den Parametern für den Benutzer undden Techniker aufgerufen werden. Im Menü kann damit der nächste Level vom Untermenü aufgerufenwerden. Im Programmierungsmodus wird damit der Wert bestätigt und zur nächsten Menüoptiongewechselt.
TASTE 4 (P4) - ON/OFF Freigabe:Wenn die Taste zwei Sekunden lang gedrückt wird, kann der Ofen manuelle eingeschaltet oderabgeschaltet werden, je nachdem, ob er gerade an oder aus ist. Bei Auftreten von Alarmen, die zur Blockierung vom Ofen geführt haben, kann mit der Ofen mit dieser Tastefreigegeben und abgeschaltet werden. Im Modus Menü/Programmierung wird damit zum nächsthöheren Level vomMenü gewechselt und die durchgeführten Änderungen werden gespeichert. TASTE 5 (P5) - Leistung verringern:Im Modus Betrieb kann mit dieser Taste der Wert der Leistung verringert werden. Im Modus Menü kanndamit zum nächsten Menüpunkt gewechselt werden. Im Programmierungsmodus wird damit zur vorherigenMenüoption gewechselt. Im Modus Menü/Programmierung wird damit zur Option vom nächsten Untermenügewechselt und die durchgeführten Änderungen werden gespeichert.
TASTE 6 (P6) - Leistung erhöhen:Im Modus Betrieb kann mit dieser Taste die Geschwindigkeit vom Gebläse vom Wärmetauscher geändertwerden. Im Modus Menü kann damit zum vorherigen Menüpunkt gewechselt werden. ImProgrammierungsmodus wird damit zur Option vom vorherigen Untermenü gewechselt und die durchgeführtenÄnderungen werden gespeichert. 10. 2.
MenüDurch Drücken der Taste P3 (MENU) wird das Menü aufgerufen. Das Menü enthält verschiedene Optionen und Untermenüs (Level), mit denen die Einstellungen und die Programmierungder Karte aufgerufen werden können. Die Menüoptionen, mit denen die technischen Parameter aufgerufen werden können, sind Passwort geschützt. 10. 2. 1 BenutzermenüDie Übersicht auf der folgenden Seite zeigt den Menüaufbau. Es werden nur die Optionen gezeigt, die vom Benutzeraufgerufen und eingestellt werden können. Die Menüoption 01 - Regulierung Gebläse ist nur dann vorhanden, wenn die entsprechende Funktion aktiviert wurde.
Level 1Level 2Level 3Level 4Wert29 - Start Prog 4Uhrzeit30 - Stop Prog 4Uhrzeit31 - Montag Prog 4On/Off32 - Dienstag Prog 4On/Off33 - Mittwoch Prog 4On/Off34 - Donnerstag Prog 4On/Off35 - Freitag Prog 4On/Off36 - Samstag Prog 4On/Off37 - Sonntag Prog 4On/Off04 - Progr. Wochenende01 - ZeitschaltuhrWochenende02 - Start 103 - Stop 104 - Start 205 - Stop 204 - Sprachauswahl01 - ItalienischSet02 - FranzösischSet03 - EnglischSet04 - DeutschSet05 - Modus StandbyOn/Off06 - SummerOn/Off07 - Befüllen vorEinschaltenSet08 - Ofenstatus-10.2.2 Menü 01 - Regulierung GebläseDamit können die beiden zusätzlichen Gebläse separat reguliert werden.Für jedes der beiden Gebläse sind die in der Tabelle gelisteten Einstellungen möglich.
Mit den Tasten P1(Gebläse 2) und P2 (Gebläse 3) die Regulierung durchführen.EinstellungGebläse 2Gebläse 3Aentspricht der eingestellten Leistungentspricht der eingestellten Leistung0Gebläse abgeschaltetGebläse abgeschaltet1vorgegebene Geschwindigkeit Pr57vorgegebene Geschwindigkeit Pr622vorgegebene Geschwindigkeit Pr58vorgegebene Geschwindigkeit Pr633vorgegebene Geschwindigkeit Pr59vorgegebene Geschwindigkeit Pr644vorgegebene Geschwindigkeit Pr60vorgegebene Geschwindigkeit Pr655vorgegebene Geschwindigkeit Pr61vorgegebene Geschwindigkeit Pr66
10.2.3 Menü 02 - Set UhrEinstellen von Uhrzeit und Datum. Die Karte hat eine Lithiumbatterie, die für eine Autonomie der internen Uhr von 3-5 Jahren garantiert.10.2.4 Menu 03 - Set ZeitschaltuhrUntermenü 03 - 01 - Zeitschaltuhr einschaltenDamit kann die Funktion Zeitschaltuhr komplett abgeschaltet oder eingeschaltet werden.Untermenü 03 - 02 - TagesprogrammierungDamit kann die Funktion der Tagesprogrammierung der Zeitschaltuhr aktiviert oder deaktiviert werden.
Es können zwei Einschaltphase vom Ofen programmiert werden, die von den eingestellten Uhrzeiten (siehe Tabelleunten) vorgegeben werden. Mit der Einstellung OFF wird der Befehl deaktiviert.Untermenü 03 - 03 - WochenprogrammierungDamit kann die Funktion der Tagesprogrammierung der Zeitschaltuhr aktiviert oder deaktiviert werden.Die Wochenprogrammierung hat 4 separate Programme. Die Gesamtprogrammierung ergibt sich durch dieKombination der 4 einzelnen Programme.Die Wochenprogrammierung kann aktiviert oder deaktiviert werden.Wenn Im Feld der Uhrzeit der Wert OFF eingestellt wird, ignoriert die Zeitschaltuhr den entsprechenden Parameter.Achtung: Bei der Programmierung ist Vorsicht geboten.
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