Justus Gronland I Bedienungsanleitung


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Aufstellungs- und
Bedienungsanleitung
für Kaminofen
Typ
Grönland I
Typgeprüft nach DIN EN 13240
Bauart 1
§15a B-VG Österreich
JUSTUS
GMBH - D-35075 Gladenbach - Telefon (06462) 923-601 - Telefax (06462) 923-609
Internet http://www.justus.de - e-mail: [email protected]
2907985000- Stand 08.11
Für den Schornsteinfegermeister:
Wirkungsgrad und Emissionen siehe beiliegende Konformitätserklärung !
Achtung !
Vor Installation und Betrieb unbedingt prüfen, ob evtl. beim Transport ent-
standene Beschädigungen an den Funktionsteilen ( Luftschieber, Ausmaue-
rung, Dichtungen, Feuertür, Rohrstutzen etc. ) festzustellen sind.
Bei Feststellung solcher Mängel bitte mit unserem Kundenservice in Verbin-
dung setzen.
Die Feuerstätte darf nicht verändert werden !

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Produktspezifikationen

Marke: Justus
Kategorie: Herd
Modell: Gronland I

Bedienungsanleitung Justus Gronland I – Volltext

Aufstellungs- und Bedienungsanleitung für Kaminofen Typ Grönland I Typgeprüft nach DIN EN 13240 Bauart 1 §15a B-VG Österreich JUSTUS GMBH - D-35075 Gladenbach - Telefon (06462) 923-601 - Telefax (06462) 923-609 Internet http://www.justus.de - e-mail: [email protected] 2907985000- Stand 08.11 Für den Schornsteinfegermeister: Wirkungsgrad und Emissionen siehe beiliegende Konformitätserklärung ! Achtung ! Vor Installation und Betrieb unbedingt prüfen, ob evtl. beim Transport ent-standene Beschädigungen an den Funktionsteilen ( Luftschieber, Ausmaue-rung, Dichtungen, Feuertür, Rohrstutzen etc. ) festzustellen sind. Bei Feststellung solcher Mängel bitte mit unserem Kundenservice in Verbin-dung setzen. Die Feuerstätte darf nicht verändert werden !

JUSTUS - Kundendienst Serviceleistungen können innerhalb Deutschlands nur über unsere Kundendienstzentrale in Anspruch ge-nommen werden. Weidenhäuser Strasse 1 – 7 35075 Gladenbach Heiztechnik Telefon (0049) 06462 923 360 Telefax (0049) 06462 923 369 E- mail - Adresse [email protected] Alle Dienste sind telefonisch erreichbar: Montag bis Donnerstag 7.30 bis 16.30 Uhr Freitag 7.30 bis 14.30 Uhr Bitte beachten Sie Damit unser Kundendienst Reparaturen sorgfältig vor-be-reiten und die benötigten Ersatzteile bereitstellen kann, benötigen wir folgende Informationen: 1. Ihre genaue Anschrift 2. Ihre Telefon- und ggf. Telefaxnummer 3. Wann kann der Kundendienst Sie besuchen ? 4. Alle auf dem Geräteschild enthaltenen Angaben 5. Kaufdatum / Kaufbeleg 6. Genaue Beschreibung des Problems oder Ihres Service – Wunsches.

Entsorgung der Verpackung Die Verpackung schützt das Gerät vor Transportschä-den. Die Verpackungsmaterialien sind nach umweltver-träglichen und entsorgungstechnischen Gesichtspunk-ten ausgewählt und recyclebar. Das Rückführen der übrigen Verpackung wie Ver-packungsbänder, PE- Beutel etc. in den Material-kreislauf spart Rohstoffe und verringert das Abfall-aufkommen. Ihr Fachhändler nimmt diese Verpackungteile im All-gemeinen zurück. Sollten Sie selbst entsorgen, erfragen Sie bitte die Anschrift des nächsten Wertstoff- und Recycling – Centers.PRAKTISCH ! Der Holzanteil der Verpackung besteht aus unbehandeltem, trockenem Nadelholz und kann daher als Brennholz (Anheizholz) ver-wendet werden. Es lohnt sich, den Holzver-schlag zu zerkleinern und auf die gewünsch-te Grösse zu bringen.

Wir beglückwünschen Sie zum Kauf dieses formschönen JUSTUS - Kaminofens. Diese Bedienungsanleitung macht Sie mit der Funktion und Handhabung des Ofens vertraut. Der Erwerber und Betreiber eines Kaminofens ist verpflichtet, sich an Hand dieser Anleitung über die richtige Handhabung zu informieren. Unsere Gewähr für eine einwandfreie Funktion gilt nur, wenn die folgenden Richtlinien beachtet werden. Bewahren Sie die Anleitung gut auf, damit Sie sich bei Be-ginn einer Heizperiode wieder über die richtige Bedienung informieren können. 1. Aufstellhinweise Der Kaminofen ist anschlussfertig montiert und muss mit einem Verbindungsstück an den bestehenden Schornstein angeschlossen werden. Das Verbindungsstück soll möglichst kurz, geradlinig, und leicht steigend angeordnet sein. Ver-bindungen sind abzudichten.

Nationale und Europäische Normen, örtliche und baurechtli-che Vorschriften sowie feuerpolizeiliche Bestimmungen sind einzuhalten. Informieren Sie daher vorher Ihren Bezirks- Schornsteinfegermeister. Es ist sicherzustellen, dass die für die Verbrennung benötig-te Luftmenge ausreichend ist. Hierauf ist besonders bei dicht schliessenden Türen und Fenstern zu achten. Es ist sicherzustellen, dass die für die Verbrennung benötig-te Luftmenge ausreichend ist. Hierauf ist besonders bei dicht schliessenden Türen und Fenstern zu achten. Ob ausreichend Verbrennungsluft für Ihren Ofen zur Verfü-gung steht, sagt Ihnen Ihr zuständiger Schornsteinfegermeis-ter Eine ausreichende Frischluftzufuhr zum Aufstellungsraum muß gewährleistet sein. Bei Aufstellung in Räumen mit besonders abgedichteten Fenstern und Türen sind Funktionsstörungen möglich.

1) Für besonders dichte Räume kann hier eine Luftversor-gung von aussen angeschlossen werden. Achten Sie dabei auf dichte Rohrführungen. Die gestreck-te Rohrlänge darf nicht länger als 6 m sein, keine Redu-zierungen beinhalten, sowie maximal 3 Stck. 90°- Bog en aufweisen. Bei Nichtbetrieb sind alle Luftschieber geschlossen zu halten, damit keine Kaltluft über den Schornstein zirkulie-ren kann. Gegf. Kondensatbildung kann durch Isolierung des Luftrohres vermieden werden.  Der Schornsteinzug muss die zusätzlichen Wi-derstände der Feuerungsanlage überwinden kön-nen. Der in dieser Anleitung beschriebene Kaminofen der Bauart 1 ist nach DIN EN 13240 geprüft und zugelas-sen. Kaminöfen dieser Bauart dürfen an mehrfach belegte Schornsteine angeschlossen werden, sofern die Di-mension des Schornsteins dies zuläßt. Ihr Schornstein trägt massgeblich zur einwandfreien Funktion Ihres Kaminofens bei.

Empfehlung:  Wirksame Höhe des Schornsteins : mind. 5 m  Zug- Querschnitt max. 160 mm  Lassen Sie in jedem Fall die Eignung Ihres Schorn-steins vom Fachmann prüfen. Wird der Ofen an einen mehrfach belegten Schornstein angeschlossen, dürfen auf keinen Fall die Schließfedern der Tür entfernt werden. Die Tür muß sich nach der Brennstoffaufgabe selbstän-dig schließen können, damit eine Beeinflussung des Zugs (Förderdruck) und die damit verbundenen Gefahren für mitangeschlossene Feuerstätten vermieden werden. 3. Aufstellung des Kaminofens und Rauchrohranschluß 3. 1 Abgasanschluß Zum Anschluß an den Schornstein sollte ein Rauchrohr aus 2 mm dickem Stahlblech verwendet werden. Alle Verbindungen vom Ofen zum Schornstein müssen fest und dicht verbunden sein. Achten Sie darauf, daß das Rauchrohr nicht in den freien Querschnitt des Schornsteins hineinragt.

Sicherheitshinweise Durch den Abbrand von Brennmaterial wird Wär-meenergie frei, die zu einer starken Erhitzung der Oberflächen, Feuerraumtüren, Bediengriffen, Sicht-scheibe und Rauchrohre führt. Die Berührung dieser Teile ohne entsprechenden Schutz oder Hilfsmittel ( Bedienhandschuh ver-wenden. ) ist bei Betrieb zu unterlassen. Externe Luft-versorgung Abb. 1 Achtung. Bei zu niedrigem aber auch bei zu hohem Förderdruck kann es zu Funktionsstörungen kommen. Liegen die Abweichungen gegenüber dem notwendigen Förderdruck (Pkt. 4) über 25 % müssen entsprechende Massnahmen am Schornstein vorgenommen werden.

3. 2 Brandschutzregeln Bei der Aufstellung müssen die Brandschutzregeln einge-halten werden ( FeuVo). Beachten Sie die erforderlichen Mindestabstände zu Auf-stellwänden, brennbaren Wohnungsgegenständen und den Schutz des Fußbodens. Mindestabstände A > 80 cm im Strahlungsbereich der Scheibe B1 20 cm Wandabstand hinten B2 20 cm Wandabstand seitlich C 30 cm Bodenschutz seitl. d. Füllöffnung D 50 cm Bodenschutz vor der Füllöffnung Hintere (B1) und seitliche (B2) Mindestabstände sind auf dem Typenschild Ihres Ofens angegeben 4. Technische Daten Kaminofen Typ Nenn- wärme- leistung kW Abgas- massen- strom g/s mittlere Abgas- temperatur °C Förder- druck bei NWL mbar Rohr- stutzen ∅ mm Stutzen-Ø externe Luft-versorgung mm Höhe bis Unterkante Rohrstutzen mm Maße H/B/T mm Gewicht kg Grönland I 6 5,5 223 0,11 150 100 Abgang oben 1030/ 503/ 430 133/162* *Stahl/Stein 5.

Allgemeines zum Betrieb des Kaminofens Benutzen Sie zum Anheizen keine brennbaren Flüssigkeiten. Die Feuerraumtür darf nur zur Brennstoffaufgabe geöffnet werden. Nur emfohlenes Brennmaterial verwenden ( siehe 5. 3 ) Prüfen Sie bei raumluftabhängigem Betrieb, ob für den Auf-stellraum eine ausreichende Frischluftzufuhr sichergestellt ist (Verbrennungsluftverbund). Der Kaminofen darf nur von Erwachsenen beheizt werden. Achten Sie darauf, daß Kinder nie allein beim Ofen verwei-len. Lassen Sie den Kaminofen nicht längere Zeit ohne Aufsicht. Der Kaminofen darf nur nach dieser Bedienungsanleitung betrieben werden. 5. 1 Inbetriebnahme 1. Primär- und Sekundärluftregler max. öffnen. Achten Sie darauf, dass die evtl. im Verbindungsstück eingebaute Drosselklappe ebenfalls ganz geöffnet ist. 2. 2 – 3 Anzündwürfel mittig auf den Rost legen, darauf Reisig und kleine Holzstücke schichten. 3.

Dadurch wird vermieden, dass die entstehenden Rauchgase an der relativ kalten Sichtscheibe kondensieren können. 4. Nach etwa 5 – 10 Min. , wenn sich das Feuer gut entwi-ckelt hat, öffnen Sie die Feuertür vorsichtig, legen etwa 1 bis 2 Holzscheite ( etwa armdick ) nach, und schlies-sen nun die Feuertür ganz. 5. Wenn die nachgelegte Holzmenge gut angebrannt ist, und der Ofen Betriebstemperatur erreicht hat, stellen Sie den Primärluftregler stufenweise soweit zurück, dass Sie aber noch Flammen sichtbar sind. Bei optimalem Schornsteinzug und Brennstoffqualität kann die Primär-luft ganz geschlossen werden. 6. Öffnen Sie die Feuertür erst dann wieder vorsichtig, wenn der aufgelegte Brennstoff heruntergebrannt ist, und Sie neuen Brennstoff nachlegen wollen. 7. Es wird empfohlen, den Sekundärluftregler max.

offen zu halten, damit möglichst viel „Scheibenspülluft“ ein Beschlagen der Sichtscheibe verhindert. 8. Regeln Sie daher den Wärmebedarf Ihres Raumes mit der Aufgabemenge des Brennstoffs. Zu starker Drossel-betrieb führt zu unnötiger Umweltbelastung, Verrussung des Feuerraums, der Sichtscheibe und der Rauchgas-züge.  Evtl. auftretende Geruchsbildung durch Nachtrocknung der Schutzfarbe verliert sich nach kurzer Zeit. Öffnen Sie anfangs die Fenster des Raumes zum Lüften. 5. 2 Geeignete Brennstoffe Der Kaminofen ist nur zur Verbrennung von naturbelasse-nem Scheitholz, Holzbriketts und Braunkohlebriketts geeig-net. Klassisches Kaminholz ist Buche und Birke. Diese Holzarten haben den höchsten Heizwert und verbrennen sauber, so-fern sie trocken gelagert wurden.

Nicht verbrannt werden dürfen: -feuchtes oder mit Holzschutzmitteln behandeltes Holz -Feinhackschnitzel -Papier und Pappe ( außer zum Anzünden ) -Rinden oder Spanplattenabfälle -Kunststoff oder sonstige Abfälle Frisch geschlagenes Holz sollte gespalten 12 - 18 Monate im Freien regengeschützt vorgelagert werden. Nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz darf Brennholz nur max.

5. 3 maximale Aufgabemengen u. Lufteinstellung bei Nennwärmeleistung Brennstoff Brennstoffmenge Primärluft Sekundärluft Holz 2 Scheite(1,5 kg) zu auf Braunkohle-briketts 2 - 3 Briketts (1,7 kg) ½ bis auf ½ auf Anordnung der Luftregler siehe 5. 6 Wichtiger Hinweis zum Schwachlastbetrieb. - Vermeiden Sie einen Schwachlastbetrieb bei maximaler Brennstoffmenge und Drosselung der Luftschieber. - Legen Sie bei niedrigem Wärmebedarf entsprechend weniger Brennstoff auf, und achten Sie darauf, dass immer lebhafte Flammen sichtbar sind. - Lassen Sie den Sekundärluftschieber möglichst immer ganz geöffnet, da die Sekundärluft auch gleichzeitig für die Reinhaltung der Sichtscheibe sorgt. 5. 4 Ascheentleerung Achten Sie darauf, daß der Aschekasten rechtzeitig geleert wird, damit der Aschekegel nicht zu dicht an den Rost her-anwächst.

Es besteht sonst die Gefahr, daß der Rost ungenügend gekühlt und dadurch zerstört Vor der Ascheentleerung bitte stets prüfen, ob keine Restglut in der Asche vorhanden ist. Auch wenn nach außen hin die Asche kalt ist, können sich im Inneren noch Glutreste befinden, die zu einem Brand in der Mülltonne führen. 5. 5 Reinigung und Pflege Der Kaminofen darf nur im kalten Zustand gereinigt wer-den. Jährlich mindestens einmal, im Bedarfsfall auch häufiger, sollten die Ascheablagerungen im Rauchrohr, sowie im Feu-erraum und den Rauchgaswegen, entfernt werden. Dazu eignet sich ein Staub- bzw. Ascheabsauger. Verschmutzungen der Sichtscheibe entfernen Sie am besten mit Sidolin o. ä. • Die Oberflächen des Ofens dürfen nicht mit „scharfen„ Putzmitteln gereinigt werden – verwenden Sie ein sau-beres, trockenes Staubtuch. 5. 6 Anordnung und Bedienung der Luftschieber 6.

0 Raumheizvermögen nach DIN 18893 6 kW günstig m3 124 weniger günstig m3 73 ungünstig m3 48 Die angegebenen Werte gelten für Räume, die nicht der Wärmeschutzverordnung entsprechen.

Für Räume, die der zur Zeit geltenden Wärmeschutzverordnung entsprechen, sind geringere Leistungen erforderlich. Sekundärluftregler Primärluftregler Auf (einschieben) Auf (einschieben) Achtung. Die Lackierung des Ofens erreicht erst eine stabile End-festigkeit, wenn mehrmals mit Nennwärmeleistung ge-heizt wurde. Um Lackbeschädigungen zu vermeiden, ist erst danach eine Oberflächenreinigung zu empfehlen. 5. 4 Hinweis bei Schornsteinbrand Wird falscher oder zu feuchter Brennstoff verwendet, kann es aufgrund von Ablagerungen im Schornstein zu einem Schornsteinbrand kommen.  Verschliessen Sie sofort alle Luftöffnungen am Ofen und informie-ren Sie die Feuerwehr.  Anschliessend muss vom Fachmann sichergestellt werden, dass an der gesamten Abgasanlage keine Risse bzw. Undichtigkeiten entstanden sind.

JUSTUS – Werksgarantie ( gültig für die auf Seite 2 genannten Länder ) Zur Inanspruchnahme von Garantieleistungen ist in jedem Fall die Vorlage des Kaufbeleges erforderlich. Für unsere JUSTUS- Geräte leisten wir unabhängig von den Verpflichtungen des Händlers aus dem Kaufvertrag gegen-über dem Endabnehmer unter den nachstehenden Bedin-gungen Werksgarantie: Die JUSTUS- Garantie erstreckt sich auf die unentgeldliche Instandsetzung des Gerätes bzw. der beanstandeten Teile. Anspruch auf kostenlosen Ersatz besteht nur für solche Teile, die Fehler im Werkstoff und in der Verarbeitung auf-weisen. Übernommen werden dabei sämtliche direkten Lohn- und Materialkosten, die zur Beseitigung dieses Mangels anfallen. Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen. 1. Die Werksgarantie beträgt 24 Monate und beginnt mit dem Zeitpunkt der Übergabe, der durch Rechnung oder Lieferschein nachzuweisen ist. 2.

Innerhalb der Werksgarantie werden alle Funtionsfehler, die trotz vorschriftsmässigem Anschluss, sachgemässer Behandlung und Beachtung der gültigen JUSTUS- Ein-bauvorschriften und Betriebsanleitungen nachweisbar auf Fabrikations- oder Materialfehler zurückzuführen sind, durch unseren Kundendienst beseitigt. Emaille- und Lackschäden werden nur dann von dieser Werksgarantie erfasst, wenn sie innerhalb von 2 Wo-chen nach Übergabe des JUSTUS- Gerätes unserem Kundendienst angezeigt werden. Transportschäden (diese müssen entsprechend den Bedingungen des Transporteurs gegen den Transporteur geltend gemacht werden) sowie Einstellungs-, Einregulierungs- und Um-stellarbeiten an Gasverbrauchseinrichtungen fallen nicht unter diese Werksgarantie. 3. Durch Inanspruchnahme der Werksgarantie verlängert sich die Garantiezeit weder für das JUSTUS- Gerät noch für neu eingebaute Teile.

Über Ort, Art und Umfang der durchzuführenden Repa-ratur oder über einen Austausch des Gerätes entschei-det unser Kundendienst nach billigem Ermessen. Soweit nicht anders vereinbart, ist unsere Kundendienstzentrale zu benachrichtigen. Die Reparatur wird in der Regel am Aufstellungsort, ausnahmsweise in der Kundendienst-werkstatt durchgeführt. Zur Reparatur anstehende Gerä-te sind so zugänglich zu machen, dass keine Beschädi-gungen an Möbeln, Bodenbelag etc. entstehen können. 5. Die für die Reparatur erforderlichen Ersatzteile und die anfallende Arbeitszeit werden nicht berechnet. 6. Wir haften nicht für Schäden und Mängel an Geräten und deren Teile, die verursacht wurden durch: - Äussere chemische oder physikalische Einwirkun-gen bei Transport Lagerung, Aufstellung und Be-nutzung (z. B. Schäden durch Abschrecken mit Wasser, überlaufende Speisen, Kondenswasser, Überhitzung).

Haarrissbildung bei emaillierten oder kachelglasierten Teilen ist kein Qualitätsmangel. - Falsche Grössenwahl - Nichtbeachtung unserer Aufstellungs- und Be-dienungsanleitung, der jeweils geltenden bau-rechtlichen allgemeinen und örtlichen Vorschrif-ten der zuständigen Behörden, Gas- und Elekt-riziätsversorgungsunternehmen. Darunter fallen auch Mängel an den Abgasleitungen (Ofenrohr, ungenügender oder zu starker Schornsteinzug) sowie unsachgemäss ausgeführte Instandset-zungsarbeiten, insbesondere Vornahme von Veränderungen an den Geräten, deren Armatu-ren und Leitungen. - Verwendung ungeeigneter Brennstoffe bei mit Kohle und Heizöl gefeuerten Geräten; ungeeig-nete Gasbeschaffenheit und Gasdruckschwan-kungen bei Gasgeräten; ungewöhnlichen Spannungsschwankungen gegenüber der Nennspannung bei Elektrogeräten.

- Falsche Bedienung und Überlastung und dadurch verursachte Überhitzung der Geräte, unsachgemässer Behandlung, ungenügende Pflege, unzureichende Reinigung der Geräte oder ihrer Teile; Verwendung ungeeigneter Putzmittel (siehe Bedienungsanleitung).

- Verschleiss der den Flammen unmittelbar aus-gesetzten Teilen aus Eisen und Schamotte (z. B. Stahl- Guss- oder Schamotteauskleidun-gen). Wir haften nicht für mittelbare und unmittelbare Schäden, die durch die Geräte verursacht werden. Dazu gehören auch Raumverschmutzungen, die durch Zersetzungsprodukte organischer Staubanteile hervorgerufen werden und deren Pyrolyseprodukte sich als dunkler Belag auf Tapeten, Mö-beln, Textilien und Ofenteilen niederschlagen können. Fällt die Beseitigung eines Mangels nicht unter unsere Ge-währleistung, dann hat der Endabnehmer für die Kosten des Monteurbesuches und der Instandsetzung aufzukommen. JUSTUS GmbH Weidenhäuser Str. 1 – 7 35075 Gladenbach.

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