Justus Island 7 Bedienungsanleitung


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Aufstellungs- und
Bedienungsanleitung
für Kaminofen
Typ
4672 - 5 Island 5
4672 - 5 Island Fun
4672 - 7 Island 7
Typgeprüft nach DIN EN 13240
Österreich § 15a B- VG
JUSTUS GMBH - D-35075 Gladenbach - Telefon (06462) 923-601 - Telefax (06462) 923-609
Internet http://www.justus.de - e-mail: [email protected]
2907719000
- Stand 03.10
Für den Schornsteinfegermeister:
Wirkungsgrad und Emissionen siehe beiliegende Konformitätserklärung !
Achtung !
Vor Installation und Betrieb unbedingt prüfen, ob evtl. beim Transport entstan-
dene Beschädigungen an den Funktionsteilen ( Luftschieber, Ausmauerung,
Dichtungen, Feuertür, Rohrstutzen etc. ) festzustellen sind.
Bei Feststellung solcher Mängel bitte mit unserem Kundenservice in Verbindung
setzen.
Die Feuerstätte darf nicht verändert werden !

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Produktspezifikationen

Marke: Justus
Kategorie: Herd
Modell: Island 7

Bedienungsanleitung Justus Island 7 – Volltext

Aufstellungs- und Bedienungsanleitung für Kaminofen Typ 4672 - 5 Island 5 4672 - 5 Island Fun 4672 - 7 Island 7 Typgeprüft nach DIN EN 13240 Österreich § 15a B- VG JUSTUS GMBH - D-35075 Gladenbach - Telefon (06462) 923-601 - Telefax (06462) 923-609 Internet http://www.justus.de - e-mail: [email protected] 2907719000 - Stand 03.10 Für den Schornsteinfegermeister: Wirkungsgrad und Emissionen siehe beiliegende Konformitätserklärung ! Achtung ! Vor Installation und Betrieb unbedingt prüfen, ob evtl. beim Transport entstan-dene Beschädigungen an den Funktionsteilen ( Luftschieber, Ausmauerung, Dichtungen, Feuertür, Rohrstutzen etc. ) festzustellen sind. Bei Feststellung solcher Mängel bitte mit unserem Kundenservice in Verbindung setzen. Die Feuerstätte darf nicht verändert werden !

JUSTUS - Kundendienst Serviceleistungen können innerhalb Deutschlands nur über unsere Kundendienstzentrale in Anspruch ge-nommen werden. Weidenhäuser Strasse 1 – 7 35075 Gladenbach Heiztechnik Telefon (0049) 06462 923 360 Telefax (0049) 06462 923 369 E- mail - Adresse [email protected] Alle Dienste sind telefonisch erreichbar: Montag bis Donnerstag 7.30 bis 16.30 Uhr Freitag 7.30 bis 14.30 Uhr Bitte beachten Sie Damit unser Kundendienst Reparaturen sorgfältig vor-bereiten und die benötigten Ersatzteile bereitstellen kann, benötigen wir folgende Informationen: 1. Ihre genaue Anschrift 2. Ihre Telefon- und ggf. Telefaxnummer 3. Wann kann der Kundendienst Sie besuchen ? 4. Alle auf dem Geräteschild enthaltenen Angaben (Siehe auch Rückseite dieser Anleitung !) 5. Kaufdatum / Kaufbeleg 6. Genaue Beschreibung des Problems oder Ihres Service – Wunsches.

Ihr Beitrag zum Umweltschutz Entsorgung der Verpackung Die Verpackung schützt das Gerät vor Transportschä-den. Die Verpackungsmaterialien sind nach umweltver-träglichen und entsorgungstechnischen Gesichtspunk-ten ausgewählt und recyclebar. Das Rückführen der übrigen Verpackung wie Ver-packungsbänder, PE- Beutel etc. in den Material-kreislauf spart Rohstoffe und verringert das Abfall-aufkommen. Ihr Fachhändler nimmt diese Verpackungteile im All-gemeinen zurück. Sollten Sie selbst entsorgen, erfragen Sie bitte die Anschrift des nächsten Wertstoff- und Recycling – Centers.PRAKTISCH ! Der Holzanteil der Verpackung besteht aus unbehandeltem, trockenem Nadelholz und kann daher als Brennholz (Anheizholz) ver-wendet werden. Es lohnt sich, den Holzver-schlag zu zerkleinern und auf die gewünsch-te Grösse zu bringen.

Wir beglückwünschen Sie zum Kauf dieses formschönen JUSTUS - Kaminofens. Diese Bedienungsanleitung macht Sie mit der Funktion und Handhabung des Ofens vertraut. Der Erwerber und Betreiber eines Kaminofens ist ver-pflichtet, sich an Hand dieser Anleitung über die richtige Handhabung zu informieren. Unsere Gewähr für eine einwandfreie Funktion gilt nur, wenn die folgenden Richtlinien beachtet werden. Bewahren Sie die Anleitung gut auf, damit Sie sich bei Beginn einer Heizperiode wieder über die richtige Bedie-nung informieren können. 1. Beschreibung Der Kaminofen besteht aus einer geschweißten Stahlkon-struktionen. Im Mittelteil befindet sich der mit Schutzplat-ten ausgekleidete Feuerraum. Unter dem stabilen Gußrost befindet sich der Aschekasten und darunter ein Holzlager-fach. Nach oben ist der Ofen durch ein Warmhaltefach abgeschlossen. Diese Kaminöfen arbeiten im Konvektionsbetrieb, d.

h. die Umluft wird in den im Ofen befindlichen Konvektions-schächten erwärmt und in den Wohnraum abgegeben. 2. Allgemeines Die Aufstellung Ihres Kaminofens hat unter Berück-sichtigung der jeweiligen Landesbauordnung und in Ab-sprache mit dem Bezirksschornsteinfegermeister zu erfol-gen. Dieser prüft auch den ordnungsgemäßen Anschluß der Feuerstätte. Eine ausreichende Frischluftzufuhr zum Aufstellungsraum muß gewährleistet sein. Bei Aufstellung in Räumen mit besonders abgedichteten Fenstern und Türen sind Funktionsstörungen möglich. Ob ausreichend Verbrennungsluft für Ihren Ofen zur Ver-fügung steht, sagt Ihnen Ihr zuständiger Schornsteinfe-germeister. ► Diese Kaminofen sind mit einem Anschluss (Ø 100) für externe Verbrennungsluftzuführung ausgerüstet. ( Abb. 1) Für besonders dichte Räume kann hier eine Luftversor-gung von aussen angeschlossen werden. Achten Sie dabei dichte Rohrführung.

Bei Nichtbetrieb sind alle Luftschieber geschlossen zu halten, damit keine Kaltluft über den Schornstein zirkulie-ren kann. Gegf. Kondensatbildung kann durch Isolierung des Luftrohres vermieden werden.  Der Schornsteinzug muss die zusätzlichen Wi-derstände der Feuerungsanlage überwinden kön-nen. Die in dieser Anleitung beschriebenen Kaminöfen der Bauart 1 sind nach DIN EN 13240 geprüft. Kaminöfen dieser Bauart dürfen an mehrfach belegte Schornsteine angeschlossen werden, sofern die Di-mension des Schornsteins dies zuläßt. Ihr Schornstein trägt massgeblich zur einwandfreien Funktion Ihres Kaminofens bei. ► Lassen Sie in jedem Fall die Eignung Ihres Schornsteins für Ihren Kaminofen vom Fachmann prüfen. Wird der Ofen an einen mehrfach belegten Schornstein angeschlossen, dürfen auf keinen Fall die Schließfedern der Tür entfernt werden.

Die Tür muß sich nach der Brennstoffaufgabe selbständig schließen können, damit eine Beeinflussung des Zugs (Förderdruck) und die damit verbundenen Gefahren für mitangeschlossene Feuerstätten vermieden werden. 3. Aufstellung des Kaminofens und Rauchrohranschluß 3. 1 Abgasanschluß Zum Anschluß an den Schornstein sollte ein Rauchrohr aus 2 mm dickem Stahlblech verwendet werden. Alle Verbindungen vom Ofen zum Schornstein müssen fest und dicht verbunden sein. Achten Sie darauf, daß das Rauchrohr nicht in den freien Querschnitt des Schornsteins hineinragt. Es wird die Verwendung eines Mauerfutters empfohlen. Das Rauchrohr muß zum Schornstein leicht ansteigend, zumindest aber waagrecht verlaufen. Bei Kaminöfen mit Anschlußmöglichkeit nach oben oder hinten muß der zu wechselnde Verschlußdeckel wieder rauchdicht verschraubt werden. Externe Luft-versorgung Abb. 1 Achtung.

3. 2 Brandschutzregeln Bei der Aufstellung müssen die Brandschutzregeln ein-gehalten werden ( FeuVo). Beachten Sie die erforderlichen Mindestabstände zu Auf-stellwänden, brennbaren Wohnungsgegenständen und den Schutz des Fußbodens. Mindestabstände A > 80 cm im Strahlungsbereich der Scheibe B1 s. Typenschild Wandabstand hinten B2 s. Typenschild Wandabstand seitlich C 30 cm Bodenschutz seitl. d. Füllöffnung D 50 cm Bodenschutz vor der Füllöffnung Hintere (B1) und seitliche (B2) Mindestabstände sind auf dem Typenschild Ihres Ofens angegeben 4.

Technische Daten Kaminofen Typ Nenn- wärme- leistung kW Abgas- massen- strom g/s Abgas- temperatur am Stutzen °C Förder- druck bei NWL mbar Rohr- stutzen ∅ mm Stutzen-Ø externe Luftversor-gung mm Höhe bis Unterkante Rohrstutzen mm Maße H/B/T mm 4672 - 5 Island 5 /Fun 5,0 5,0 300 0,11 150 100 840 1060 / 522 / 384 4672 - 7 Island 7 6,5 6,5 330 0,12 150 100 870 1108 / 590 / 499 5. Allgemeines zum Betrieb des Kaminofens Benutzen Sie zum Anheizen keine brennbaren Flüssigkeiten. Die Feuerraumtür darf nur zur Brennstoffaufgabe geöffnet werden. Nur emfohlenes Brennmaterial verwenden ( siehe 5. 2 ) Prüfen Sie bei raumluftabhängigem Betrieb, ob für den Auf-stellraum eine ausreichende Frischluftzufuhr sichergestellt ist (Verbrennungsluftverbund). Der Kaminofen darf nur von Erwachsenen beheizt werden. Achten Sie darauf, daß Kinder nie allein beim Ofen verwei-len.

Lassen Sie den Kaminofen nicht längere Zeit ohne Aufsicht. Der Kaminofen darf nur nach dieser Bedienungsanleitung betrieben werden. 5. 1 Inbetriebnahme 1. Primär- und Sekundärluftregler max. öffnen. Achten Sie darauf, dass die evtl. im Verbindungsstück eingebaute Drosselklappe ebenfalls ganz geöffnet ist. 2. 2 – 3 Anzündwürfel mittig auf den Rost legen, darauf Reisig und kleine Holzstücke schichten. 3. Entzünden Sie die Würfel und lehnen Sie die Feuertür zunächst nur an (nicht ganz schliessen).

Dadurch wird vermieden, dass die entstehenden Rauchgase an der relativ kalten Sichtscheibe kondensieren können. 4. Nach etwa 5 – 10 Min. , wenn sich das Feuer gut entwi-ckelt hat, öffnen Sie die Feuertür vorsichtig, legen etwa 1 bis 2 max. armdicke Holzscheite nach, und schliessen nun die Feuertür ganz. 5. Wenn die nachgelegte Holzmenge gut angebrannt ist, und der Ofen Betriebstemperatur erreicht hat, stellen Sie den Primärluftregler stufenweise nur soweit zurück, dass keinesfalls die Flammen erlöschen. Bei optimalem Schornsteinzug und Brennstoffqualität kann die Primär-luft ganz geschlossen werden. 6. Öffnen Sie die Feuertür erst dann wieder vorsichtig, wenn der aufgelegte Brennstoff heruntergebrannt ist, und Sie neuen Brennstoff nachlegen wollen. 7. Es wird empfohlen, den Sekundärluftregler max.

offen zu halten, damit möglichst viel „Scheibenspülluft“ ein Be-schlagen der Sichtscheibe verhindert. 8. Regeln Sie daher den Wärmebedarf Ihres Raumes mit der Aufgabemenge des Brennstoffs. Zu starker Drossel-betrieb führt zu unnötiger Umweltbelastung, Verrussung des Feuerraums, der Sichtscheibe und der Rauchgas-züge.  Evtl. auftretende Geruchsbildung durch Nachtrocknung der Schutzfarbe verliert sich nach kurzer Zeit. Öffnen Sie anfangs die Fenster des Raumes zum Lüften. 5. 2 Geeignete Brennstoffe Der Kaminofen ist nur zur Verbrennung von naturbelasse-nem Scheitholz, Holzbriketts und Braunkohlebriketts (BB7“) geeignet. Klassisches Kaminholz ist Buche und Birke. Diese Holzarten haben den höchsten Heizwert und verbrennen sauber, so-fern sie trocken gelagert wurden. Frisch geschlagenes Holz sollte gespalten 12 - 18 Monate im Freien regengeschützt vorgelagert werden.

Nicht verbrannt werden dürfen: -feuchtes oder mit Holzschutzmitteln behandeltes Holz -Feinhackschnitzel -Papier und Pappe ( außer zum Anzünden ) -Rinden oder Spanplattenabfälle -Kunststoff oder sonstige Abfälle Durch den Abbrand von Brennmaterial wird Wärmeenergie frei, die zu einer starken Erhitzung der Oberflächen, Feurrraumtüren, Bediengriffen, Sichtscheibe und Rauchrohre führt. Die Berüh-rung dieser Teile ohne entsprechenden Schutz oder Hilfsmittel (Bedienhandschuh verwenden. ) ist bei Betrieb zu unterlassen.

5. 3 maximale Aufgabemengen u. Lufteinstellung bei Nennwärmeleistung u. angeg. Förderdruck 4672 – 5 Island 5/ Fun Brennstoff Brennstoffmenge Primärluft Sekundärluft Scheitholz 2 Scheite, 20 cm ¼ auf auf BB7“ 2 Briketts auf ¼ auf 4672 – 7 Island 7 Brennstoff Brennstoffmenge Primärluft Sekundärluft Scheitholz 3 Scheite, 33 cm ¼ auf auf BB7“ 3 Briketts auf ¼ auf Anordnung der Luftregler siehe 5. 6 5. 4 Ascheentleerung Achten Sie darauf, daß der Aschekasten rechtzeitig geleert wird, damit der Aschekegel nicht zu dicht an den Rost he-ranwächst. Es besteht sonst die Gefahr, daß der Rost ungenügend ge-kühlt und dadurch zerstört Achtung. Vor der Ascheentleerung bitte stets prüfen, ob keine Rest-glut in der Asche vorhanden ist. Auch wenn nach außen hin die Asche kalt ist, können sich im Inneren noch Glutreste befinden, die zu einem Brand in der Mülltonne führen. 5.

5 Reinigung und Pflege Der Kaminofen darf nur im kalten Zustand gereinigt wer-den. Jährlich einmal, im Bedarfsfall auch häufiger,sollten die A-scheablagerungen im Rauchrohr, sowie im Feuerraum und den Rauchgaswegen, entfernt werden. Dazu eignet sich ein Staub- bzw. Ascheabsauger. Verschmutzungen der Sichtscheibe entfernen Sie am besten mit Sidolin o. ä. • Die Oberflächen des Ofens dürfen nicht mit „scharfen„ Putzmitteln gereinigt werden – verwenden Sie ein sau-beres, trockenes Staubtuch. 5. 6 Anordung und Bedienung der Luftschieber 4672 – 5 Island 5/ Fun 4672 – 7 Island 7 Raumheizvermögen nach DIN 18893 5 kW 6,5 kW günstig m3 88 131 weniger günstig m3 53 78 ungünstig m3 34 53 Die angegebenen Werte gelten für Räume, die nicht der Wärmeschutzverordnung entsprechen. Für Räume, die der zur Zeit geltenden Wärmeschutzver-ordnung entsprechen, sind geringere Leistungen erforder-lich Achtung.

JUSTUS – Werksgarantie Zur Inanspruchnahme von Garantieleistungen ist in jedem Fall die Vorlage des Kaufbeleges erforderlich. Für unsere JUSTUS- Geräte leisten wir unabhängig von den Verpflichtungen des Händlers aus dem Kaufvertrag gegen-über dem Endabnehmer unter den nachstehenden Bedin-gungen Werksgarantie: Die JUSTUS- Garantie erstreckt sich auf die unentgeldliche Instandsetzung des Gerätes bzw. der beanstandeten Teile. Anspruch auf kostenlosen Ersatz besteht nur für solche Tei-le, die Fehler im Werkstoff und in der Verarbeitung aufwei-sen. Übernommen werden dabei sämtliche direkten Lohn- und Materialkosten, die zur Beseitigung dieses Mangels anfallen. Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen. 1. Die Werksgarantie beträgt 24 Monate und beginnt mit dem Zeitpunkt der Übergabe, der durch Rechnung oder Lieferschein nachzuweisen ist. 2.

Innerhalb der Werksgarantie werden alle Funtionsfehler, die trotz vorschriftsmässigem Anschluss, sachgemässer Behandlung und Beachtung der gültigen JUSTUS- Ein-bauvorschriften und Betriebsanleitungen nachweisbar auf Fabrikations- oder Materialfehler zurückzuführen sind, durch unseren Kundendienst beseitigt. Emaille- und Lackschäden werden nur dann von dieser Werksgarantie erfasst, wenn sie innerhalb von 2 Wo-chen nach Übergabe des JUSTUS- Gerätes unserem Kundendienst angezeigt werden. Transportschäden (diese müssen entsprechend den Bedingungen des Tranporteurs gegen den Tranporteur geltend gemacht werden) sowie Einstellungs-, Einregulierungs- und Um-stellarbeiten an Gasverbrauchseinrichtungen fallen nicht unter diese Werksgarantie. 3. Durch Inanspruchnahme der Werksgarantie verlängert sich die Garantiezeit weder für das JUSTUS- Gerät noch für neu eingebaute Teile.

Soweit nicht anders vereinbart, ist unsere Kundendienstzentrale zu benachrichtigen. Die Reparatur wird in der Regel am Aufstellungsort, ausnahmsweise in der Kundendienst-werkstatt durchgeführt. Zur Reparatur anstehende Gerä-te sind so zugänglich zu machen, dass keine Beschädi-gungen an Möbeln, Bodenbelag etc. entstehen können. 5. Die für die Reparatur erforderlichen Ersatzteile und die anfallende Arbeitszeit werden nicht berechnet. 6. Wir haften nicht für Schäden und Mängel an Geräten und deren Teile, die verursacht wurden durch: - Äussere chemische oder physikalische Einwirkun-gen bei Transport Lagerung, Aufstellung und Benut-zung (z. B. Schäden durch Abschrecken mit Wasser, überlaufende Speisen, Kondenswasser, Überhit-zung). Haarrissbildung bei emaillierten oder kachel-glasierten Teilen ist kein Qualitätsmangel.

- Falsche Grössenwahl - Nichtbeachtung unserer Aufstellungs- und Be-dienungsanleitung, der jeweils geltenden bau-rechtlichen allgemeinen und örtlichen Vorschrif-ten der zuständigen Behörden, Gas- und E-lektriziätsversorgungsunternehmen. Darunter fallen auch Mängel an den Abgasleitungen (O-fenrohr, ungenügender oder zu starker Schorn-steinzug) sowie unsachgemäss ausgeführte In-standsetzungsarbeiten, insbesondere Vornah-me von Veränderungen an den Geräten, deren Armaturen und Leitungen. - Verwendung ungeeigneter Brennstoffe bei mit Kohle und Heizöl gefeuerten Geräten; ungeeig-nete Gasbeschaffenheit und Gasdruckschwan-kungen bei Gasgeräten; ungewöhnlichen Spannungsschwankungen gegenüber der Nennspannung bei Elektrogeräten.

- Falsche Bedienung und Überlastung und da-durch verursachte Überhitzung der Geräte, un-sachgemässer Behandlung, ungenügende Pflege, unzureichende Reinigung der Geräte oder ihrer Teile; Verwendung ungeeigneter Putzmittel (siehe Bedienungsanleitung). - Verschleiss der den Flammen unmittelbar aus-gesetzten Teilen aus Eisen und Schamotte (z. B. Stahl- Guss- oder Schamotteauskleidun-gen).

Wir haften nicht für mittelbare und unmittelbare Schäden, die durch die Geräte verursacht werden. Dazu gehören auch Raumverschmutzungen, die durch Zersetzungsprodukte organischer Staubanteile hervorgerufen werden und deren Pyrolyseprodukte sich als dunkler Belag auf Tapeten, Mö-beln, Textilien und Ofenteilen niederschlagen können. Fällt die Beseitigung eines Mangels nicht unter unsere Ge-währleistung, dann hat der Endabnehmer für die Kosten des Monteurbesuches und der Instandsetzung aufzukommen. JUSTUS GmbH Weidenhäuser Str. 1 – 7 35075 Gladenbach.

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