Max Blank Erfurt SP Bedienungsanleitung
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Produktspezifikationen
| Marke: | Max Blank |
| Kategorie: | Herd |
| Modell: | Erfurt SP |
Bedienungsanleitung Max Blank Erfurt SP – Volltext
Seite 2 Anbringung des Typenschildes Der Gesetzgeber schreibt vor, das beigefügte Typenschild an Ihrem Heizgerät anzubringen. Die technischen Geräte-Daten müssen für die Abnahme durch den Schornsteinfeger am Heizgerät ersichtlich sein. Sie haben somit die freie Wahl, das Typenschild je nach Aufstellungssituation so anzubringen, dass es gut zu lesen und der ausgewählte Platz, gut in das Gesamtofenbild passt. Vorgehensweise zur Anbringung des Typenschildes: 1. Typenschild vom Umschlag entfernen 2. Anbringung des Schildes an einer ersichtlichen Stelle des Gerätes, je nach Aufstellungsart im unteren Bereich des Ofens an einer nicht allzu heißen Stelle. Unsere Empfehlung: a) am unteren Bereich der Rückwand b) am unteren Bereich der Seitenverkleidung c) an der Schublade d) am Stein – oder Stahlboard 3. Klebefolie abziehen und an die von Ihnen vorgesehene Stelle ankleben.
Das Typenschild und der Klebefilm haben eine Hitzebeständigkeit von ca. 180°C. Seriennummer: Die Seriennummer des Heizgerätes finden Sie bei geöffneter Feuerraumtüre im unteren Bereich der Brennraumöffnung.
Seite 3 MONTAGE-ANLEITUNG FÜR KAMINOFEN Modell: Erfurt Inhalt: Seite 1 Datenblatt 4 2 Sicherheitsabstände 6 3 Weitere Hinweise 7 4 Luftschieberstellungen 8 5 Einbau der Schamotte 9 6 Reinigung 12 7 Montage 13 8 Außenluftanschluß 16 9 Zubehör 17 10 Lieferumfang 17 11 Produktdatenblatt 18 Technische Änderungen vorbehalten. Bitte lesen Sie Ihre Technische Anleitung und die beiliegende Aufstellungs- und Bedienungsanleitung aufmerksam durch und bewahren diese gut auf! Nationale und Europäische Normen, sowie die jeweils länderspezifischen Vorschriften (z.B. Landesbauordnungen und FeuVO) und die gültigen örtlichen Bestimmungen sind zu beachten
Seite 6 2 Sicherheitsabstände Alle brennbaren Bauteile, Möbel und Gegenstände in der näheren Umgebung des Kaminofens sind gegen Hitzeeinwirkung zu schützen. Insbesondere sind die jeweils gültigen Landesvorschriften sowie die örtlich geltenden Vorschriften zu beachten. Sicherheitsabstände zu brennbaren Bauteilen: Im Strahlungsbereich (2) der Feuerscheibe muss ein Abstand von 80 cm zu brennbaren Bauteilen eingehalten werden. Seitlich und Hinten ist ein Abstand von mind. 50 cm zu brennbaren Wänden einzuhalten. Wird die zu schützende Wand mit 4 cm isoliert (3), z.B. mit Promasil 950 KS-Platte oder ähnlicher Dämmung, dann ist ein seitlicher und hinterer Abstand von mind. 21 cm einzuhalten. Bei einem brennbaren Fußboden ist dieser mit einer Feuerschutzplatte (1) zu schützen, die von der Feuerraumöffnung aus gemessen, seitlich mind. 30 cm und nach vorne mind. 50 cm den Fußboden abdeckt.
Bei der Wahl der Bodenplatten sind die örtlichen Bestimmungen und die Genehmigung des Schornsteinfegers zu beachten. 1…Feuerschutzplatte 2…Strahlungsbereich 3…Promat-Isolierung Abstand zu isolierter Wand Abstand zu brennbarer Wand
Seite 7 3 Weitere Hinweise Mit Einhaltung der Sicherheitsabstände zu brennbaren und schützenswerten Bauteilen erfüllen Sie die Feuerungsverordnung (FeuVo) der Bundesländer, die die Vorschriften zur Aufstellung der Feuerungsanlagen regelt. Zu nicht brennbaren Bauteilen kann der Abstand verringert werden. Trotz Einhaltung obiger Sicherheitsabstände kann es bei empfindlichen Wandmaterialien zu Verfärbungen kommen, die jedoch keinen Anspruch auf Garantieleistungen gewähren. Ihr Kaminofen ist eine Zeitbrandfeuerstätte. Der Kaminofen sollte deshalb weder deutlich noch dauerhaft überlastet werden. Im Normalbetrieb des Kaminofens bleibt der Heiztürgriff kühl. Sollte der Heiztürgriff einmal zu heiß werden, dann verwenden Sie den Schutzhandschuh. Der Mindestförderduck beträgt 12 Pa. Der maximale Förderdruck beträgt 15 Pa. Über 15 Pa Unterdruck ist eine Förderdruckbegrenzung vorzunehmen.
Bei Außenluftanschluß ist zu berücksichtigen das der atmosphärischer Luftdruck dem des Umgebungsluftdrucks entspricht. Bei Über- bzw. Unterdruck kann die zu negativen Beeinträchtigungen des Abbrandverhaltens führen. Die Einstellung der hitzebeständigen Türmagnete mindestens 1x jährlich prüfen und gegebenenfalls nachstellen, um die Dichtheit der Feuerraumtüre zu gewährleisten. Die Türmagnete dürfen nicht auf den Grundkörper schlagen. Es muss ein Abstand von 1 mm bis 2 mm eingehalten werden. Die Türmagnete sind mind. 1x jährlich auf Beschädigungen (z.B. Risse, Ausbrüche) zu prüfen, und gegebenenfalls durch Ihren Fachhändler auszutauschen. Die Dichtungen an den Feuerraumtüren und Glasscheiben sind thermisch belastet und können verschleißen. Deshalb die Dichtungen regelmäßig überprüfen und 1x jährlich austauschen.
Seite 8 4 Luftschieberstellungen Vor dem Anheizen des Kaminofens prüfen, ob Aschebehälter (4) und Rost (2) eingelegt sind. Wenn Pelletbox (3) vorhanden, kann auch diese optional eingebaut sein. Die für den Abbrand benötigte Verbrennungsluft wird über den Luftschieber (1) geregelt. Mit dem Luftschieber (1) wird die Primärluft (5) und die Sekundärluft (6) mit einem Hebel (1) geregelt. Der Abbrand einer Brennstoffmenge (7) ca. 1,5 /1,8 kg (entspricht ca.2 / 3 Stk. kleine Holzscheite mit 20 bis 25 cm Länge) dauert je nach Brennstoffqualität, Schornstein- und Witterungs-Bedingungen ca. 40 bis 45 Minuten. Nach Abbrand und Erreichen der Grundglut kann eine neue Brennstoffmenge aufgelegt werden. Bei Anheizen den Luftschieber auf ganz links (1), gemäß dem Pfeilsymbol stellen.
Seite 9 5 Einbau der Schamotte Die für den Kaminofen konzipierten Schamotteteile werden nicht mit Mörtel, Kleber oder ähnlichen Materialien ausgemauert. Die einzelnen Schamottesteine werden wie folgt beschrieben in der richtigen Reihenfolge in den Brennraum eingesetzt. Dabei ist auf den richtigen Sitz der Schamotte zu achten, um eine einwandfreie Funktion des Ofens zu gewährleisten. Prüfen der Schamottesteine und Umlenkplatten auf Vollständigkeit. Die Brennraumauskleidung besteht aus folgenden Teilen: - 1x obere Umlenkplatte (1) - 1x untere Umlenkplatte (2) - 2x linker Seitenstein (3) - 2x rechter Seitenstein (4) Schamottesteine und Umlenkplatten griffbereit neben den Kaminofen legen. Brennraumboden auf Verunreinigungen prüfen und evtl. säubern Die Feuerraumtüre (5) durch Hochschwenken des Türfeststellers (6) gegen selbsttätiges Schließen sichern.
Seite 10 Jeweils einen weiteren linken (3) und rechten (4) Seitenstein auf die bereits montierten Seitensteine setzen. Obere Umlenkplatte (1) wie abgebildet einbauen. Die obere Umlenkplatte (1) wie abgebildet auf obere Auflagefläche (O) und hinteren Auflagewinkel (U) ablegen. Die untere Umlenkplatte (2) wie abgebildet in den Feuerraum einführen, vorne auf den seitlichen Auflagen (7) und hinten auf den Seitensteinen (3,4) auflegen. O 4 2 U 4 3 3 1 1 1
Seite 11 Die untere Umlenkplatte (2) muss wie abgebildet auf der oberen Ablage (O) und hinten mit der Lasche (U) auf den Seitensteinen (3,4) aufliegen. Die Umlenkplatte (2) nach hinten schieben, bis sich diese mit der Lasche (7) positioniert. Den Aschebehälter (9) in den Brennraum einsetzen. Den Adapterring (8) in den Feuerraumboden (10) einlegen. Den Feuerbock (11) einsetzen. Den Rost (12) in den Adapterring (8) einlegen. Wenn die Option „Pelletfeuerung“ vorhanden ist, kann die dazugehörige Pelletbox (13) vor dem Einlegen des Rost (12) in den Adapterring (8) eingesetzt werden. Der Ausbau der Schamotte erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. 11 O U 8 10 9 7 2 12 13 8 3,4
Seite 12 6 Reinigung Zum gründlichen Reinigen des Feuerraumes kann die Schamotteauskleidung in umgekehrter Reihenfolge wie in Kapitel 5 beschrieben ausgebaut werden. Dadurch kann der Feuerraum und die Verbrennungsluftöffnungen noch besser gereinigt werden. Zum Reinigen der Rauchrohre können Sie die Umlenkplatten im Kaminofen herausnehmen und dadurch den entfernten Ruß von den Rauchrohren im Brennraum entnehmen. Zum Reinigen der Ofenrohre die beiden Umlenkplatten (1) und (2) ausbauen. Somit hat man freien Zugang zum Rauchrohrstutzen. Zum Entleeren des Aschebehälters (9) den Rost (12) und den Adapterring (8) aus dem Feuerraum entnehmen. Den Revisionsdeckel (14) entnehmen. Die Luftkanäle mit einem geeigneten Staubsauer säubern 1 2 12 8 9 14
Seite 13 7 Montage: Kaminofen Erfurt Achtung! Alle Verkleidungselemente mit besonderer Sorgfalt handhaben! Nicht gegen andere Teile oder Gegenstände stoßen! Verkleidungselemente nicht auf Ecken und Kanten absetzen! Zum Ablegen der Teile weiche Unterlagen (z.B. Karton) verwenden! Werkzeug zur Ofenmontage: Wasserwaage Maulschlüssel SW13 Maulschlüssel SW10 Den Kaminofen (1) vorsichtig aus dem Transportgestell auspacken. Den Stahldeckel (2) vom Kaminofen (1) abnehmen. Außenluft Stahldeckel Feuerraumtür Speicheraufsatz deckel Sockel 2 1
Seite 14 Kaminofen (1) an den Aufstellungsort bringen und mit Wasserwaage auf waagrechte Position prüfen. Bei Bedarf den Kaminofen mit Hilfe der Stellfüße (3) ausrichten. Dazu die Stellfüße (3) mit einem Maulschlüssel drehen. Den Stahldeckel (2) auf den Kaminofen (1) legen. Mit Hilfe den Einstellmuttern (4) auf der Unterseite des Stahldeckels (2) kann die Höheneinstellung vorgenommen werden. 2 1 3 4 3 1
Seite 15 Montage der Speichersteine bei Erfurt SP Zur Montage der Speichersteine den Deckel (2) abnehmen. Der komplette Speicherblock besteht aus 4 gleichen Speichersteinen (5). Die Speichersteine (5) wie abgebildet mit der Ringnut nach unten in den Kaminofen (1) legen. Nebenstehende Abbildung zeigt die eingebauten Speichersteine im Erfurt SP mit Rauchrohranschluß nach oben (6). Den Stahldeckel (2) auf den Kaminofen (1) legen. Mit Hilfe den Einstellmuttern (4) auf der Unterseite des Stahldeckels (2) kann die Höheneinstellung vorgenommen werden. Schamotteeinbau siehe Kapitel 5 . 1 2 4 5 5 5 1 6
Seite 17 9 Zubehör Feuerschutz-Vorlegeplatten Die Max Blank – Vorlegeplatten sind eine praktische Lösung um den Boden seitlich und vor dem Kaminofen zu schützen. Die Vorlegeplatten können zum Reinigen und auch bei Nichtbetreiben des Kaminofens entfernt werden. 10 Lieferumfang - Kaminofen - Brennraumauskleidung - Aufstellungs- und Bedienungsanleitung - Montage-Anleitung mit Typenschild
Seite 18 11 Produktdatenblatt Name oder Warenzeichen Max Blank GmbH Klaus-Blank-Straße 1 D-91747 Westheim Modellkennung KO9 (Erfurt, Erfurt SP) Energieeffizienzklasse A Direkte Wärmeleistung 7,2 kW Indirekte Wärmeleistung (angeben falls zutreffend) N.A. Energieeffizienzindex (EEI) 106 Brennstoff-Energieeffizienz bei Nennwärmeleistung 80 % sowie gegebenenfalls Brennstoff-Energieeffizienz bei Mindestlast N.A. Hinweise zu besonderen Vorkehrungen für Zusammenbau, Installation oder Wartung des Einzelraumheizgerätes - Der Brandschutz- und Sicherheitsabstände u.a. zu brennbaren Baustoffen müssen unbedingt eingehalten werden! - Der Feuerstätte muss immer ausreichend Verbrennungsluft zuströmen können. Luftabsaugende Anlagen können die Verbrennungsluftversorgung stören!
Seite 19 Name oder Warenzeichen Max Blank GmbH Klaus-Blank-Straße 1 D-91747 Westheim Modellkennung KO9 (Erfurt, Erfurt SP) Energieeffizienzklasse A Direkte Wärmeleistung 5,9 kW Indirekte Wärmeleistung (angeben falls zutreffend) N.A. Energieeffizienzindex (EEI) 103 Brennstoff-Energieeffizienz bei Nennwärmeleistung 78 % sowie gegebenenfalls Brennstoff-Energieeffizienz bei Mindestlast N.A. Hinweise zu besonderen Vorkehrungen für Zusammenbau, Installation oder Wartung des Einzelraumheizgerätes - Der Brandschutz- und Sicherheitsabstände u.a. zu brennbaren Baustoffen müssen unbedingt eingehalten werden! - Der Feuerstätte muss immer ausreichend Verbrennungsluft zuströmen können. Luftabsaugende Anlagen können die Verbrennungsluftversorgung stören!
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