Max Blank Mega Steel Bedienungsanleitung

Max Blank Herd Mega Steel

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AUFSTELLUNGS- UND
BEDIENUNGSANLEITUNG
FÜR KAMINOFEN

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Produktspezifikationen

Marke: Max Blank
Kategorie: Herd
Modell: Mega Steel

Bedienungsanleitung Max Blank Mega Steel – Volltext

Pflege und Reinigung a) Asche entnehmen…………………………… 10 b) Reinigung der Feuerscheibe…………….…. 11 c) Reinigung des Kaminofens und der Rauchrohre…………………………………... 11 d) Wartung des Kaminofens..……………….… 11 e) Kundendienstanforderung…………..…....... 11 6. Wichtige Tipps und Hinweise…………..……. 12 7. Nützliche Holz-Infos..………………….…….… 14

Seite 3 Vorwort Wir gratulieren Ihnen zu dem Kauf eines Kaminofens aus der Ofenmanufaktur Max Blank. Mit einem Produkt aus dem Hause Max Blank haben Sie sich für höchste Qualität bis ins kleinste Detail entschieden. Ihr neuer Kaminofen ist mit seinem speziellen Holzabbrand bei fachgerechter Montage und bei Beachtung der Bedienungsanleitung nicht nur ein schönes, sondern auch ein effizientes und vor allem umweltbewusstes Heizgerät, für viele Jahre. Damit Sie mit der Bedienung Ihres neuen Kaminofens leichter vertraut werden, bitten wir Sie, diese Anleitung aufmerksam durchzulesen, aufzubewahren und auch die Sicherheitshinweise zu beachten. Der Aufbau des Kaminofens muss durch einen eingetragenen Kaminofen-Fachbetrieb erfolgen, da Sicherheit und Funktionsfähigkeit vom ordnungsgemäßen Aufbau abhängen. Bei nicht fachgerechter Montage und Inbetriebnahme tritt die Gewährleistung außer Kraft.

Viel Erfolg und eine angenehme Wohnatmosphäre wünscht Ihnen Ihre Ofenmanufaktur Max Blank. Wichtige Hinweise sind fett gedruckt und sollten besondere Aufmerksamkeit erhalten. Zusätzlich sind Nationale und Europäische Normen sowie die jeweils länderspezifischen Vorschriften (z. B. Landesbauordnungen und FeuVO) und die gültigen örtlichen Bestimmungen zu beachten! Für Druckfehler und Änderungen nach Drucklegung können wir keine Haftung übernehmen.

Seite 4 1. Aufstellung des Kaminofens 1a) Anlieferung Ihr neuer Max Blank Kaminofen wurde sicher verpackt an Sie geliefert. Die Feuerraum-Elemente (Schamotte) sind aus Gewichtsgrün-den und zur Aufstellungserleichterung getrennt verpackt und im Ofenbrennraum oder an der Verpackung außen platziert. Prüfen Sie bitte die Lieferung des Kaminofens sofort nach Erhalt auf Vollständigkeit, eventuelle Beschädigung und Mängel. Sichtbare äußere Schäden sind umgehend dem Fachhändler zu melden und auf dem Frachtbrief zu vermerken. Eine verspätete Reklamation ist ausgeschlossen. 1b) Auspacken Alle Karton- und Kunststoffteile sind recyclingfä-hig. Die Holzteile sind nicht oberflächenbehan-delt und können als Heizmaterialien für Ihren Kaminofen verwendet werden. Bitte nehmen Sie die außen am Transportgestell angebrachten Auspacktipps zur Kenntnis.

Öffnen Sie die Verpackung bitte vorsichtig, damit Ihr Kaminofen hinter dieser nicht beschädigt wird (z. B. Messer nicht durchdrücken). An der Feuer-Glasscheibe des Kaminofens sind die Bedienungsanleitung und Montage-Anleitung Ihres Kaminofenmodells beigepackt.

Seite 5 1c) Kontrolle Kontrollieren Sie die gelieferte und ausgepackte Ware auf Vollständigkeit (z. B. lose Teile wie Ab-deckungen, Schrauben, Umlenkbleche, Stehrost usw. ). Bitte kontrollieren Sie den Kaminofen auf verdeckte Mängel, diese sind binnen 3 Tagen nach werkseitiger Anlieferung anzuzeigen. 1d) Anforderungen an den Aufstellungsort Damit in Brandschutz- und Schornsteinbelangen die gültigen Vorschriften erfüllt werden, muss in Deutschland grundsätzlich der zuständige Be-zirksschornsteinfegermeister informiert werden. Dieser erteilt nach Prüfung der Kaminofen-Installation die Betriebserlaubnis. Ohne vorheri-ge Abnahme darf der Kaminofen nicht in Betrieb genommen werden. Die jeweils örtlich gültigen Vorschriften und Regeln (Bauvorschriften, Lan-desbauordnung FeuVO, etc. ) müssen unbedingt beachtet werden. Für den Heizbetrieb wird ausreichend Raumluft benötigt.

Normalerweise reicht die vorhandene Luft im Aufstellungsraum aus. Bei gut abgedich-teten Fenstern und Türen sowie bei mechani-schen Entlüftungen und motorischen Entlüftun-gen (wie z. B. Dunstabzug in der Küche, Abluft Wäschetrockner, Lüftungen in Bädern und Toilet-ten) oder bei Betrieb weiterer Heizgeräte kann eine nicht ausreichende Luftversorgung zu Stö-rungen führen. Der Kaminofen benötigt ca. 40 m³ Luft/Stunde. 1 kg Holz benötigt rechnerisch ca. 4 m³ Verbrennungsluft. In diesem Fall kann der Kaminofen mit einem Außenluftanschluss versehen werden (wenn technisch möglich). Dadurch kann die Verbren-nungsluft direkt von außen, vom Keller oder durch das Schornsteinsystem zugeführt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die Zuluftwege für die Verbrennungsluft nicht verschlossen sind. Das Heizen ist bei Unterdruck im Raum nicht zulässig, da Rauchgase austreten können.

Die Qualität eines Produktes und die Wertigkeit der verwen-deten Materialien schlagen sich nicht zuletzt im Gewicht nieder. Bei unzureichender Tragfähig-keit müssen geeignete Maßnahmen (z. B. Platte zur Lastverteilung oder Bodendübel mit Stützbol-zen) getroffen werden. Es sollten alle vorbereitenden Arbeiten, die mit der Montage und dem Anschluss des Ofens in Zusammenhang stehen (z. B. Wandfutter setzen, Außenluftanschluss, Fliesenarbeiten etc. ) kom-plett abgeschlossen sein, bevor Sie mit der Ofenplatzierung beginnen. Möglichkeiten für Außenluftanschlüsse 1e) Kaminofen zum Aufstellungsort bringen Für den Transport Ihres Max Blank Kaminofens dürfen nur zugelassene, gut gepolsterte Trans-porthilfen mit ausreichender Tragfähigkeit ver-wendet werden, damit weder Ihre Einrichtung noch der Ofen beschädigt (zerkratzt) wird.

Wenn der Kaminofen waagrecht transportiert wird, vor-her die losen Bauteile entfernen, um Beschädi-gungen zu vermeiden. Erleichterter und sicherer Transport: Falls der Kaminofen Ihnen beim Transport zu schwer werden sollte, so können Sie gemäß Montage-Anleitung verschiedene schwere Bau-teile abbauen: z. B. Deckel, Rückwand, Seitent-eile etc.

Seite 6 Hier haben Sie für den erschwerten Transport eine weitere Möglichkeit zur Vermeidung von eventuellen Beschädigungen Ihres Kamin-ofens (abstoßen von Ecken und Kanten, ver-kratzen von Flächen). Stellen Sie den Kaminofen an seinen Platz unter Berücksichtigung der vorgeschriebenen Wand-abstände. 1f) Aufbau und Montage siehe: Montage-Anleitung, Kapitel 2 oder www. maxblank. com Kundeninfos unter Montage-Anleitung (Geben Sie den Modellnamen Ihres Ofens ein oder wählen Sie Ihr Modell aus der Liste. ) Der Ofen ist gemäß dieser Anleitung richtig zu justieren und horizontal mit der Wasserwaage auszurichten. 2. Anschließen des Kaminofens 2a) Ofenanschluss Der Schornsteinanschluss ist fachgerecht unter Berücksichtigung der behördlichen Anforderun-gen auszuführen. Der Kaminofen muss an einen für feste Brenn-stoffe geeigneten Schornstein angeschlossen werden.

Ihr Max Blank Kaminofen entspricht der Bauart 1. Dadurch können mehrere Heizgeräte an einen Schornstein angeschlossen werden. Der Schornstein wird nach DIN EN 13384 Teil 1 bzw. Teil 2 bemessen. Aus diesem Grund darf die Fe-der der selbstschließenden Tür nicht entfernt werden. Die zur Schornsteinberechnung erfor-derlichen Daten sind den beiliegenden Montage-Anleitungen, Kapitel 1 zu entnehmen oder im Internet unter www. maxblank. com Kundeninfos unter Montage-Anleitung (Geben Sie den Modellnamen Ihres Ofens ein oder wählen Sie Ihr Modell aus der Liste. ) Rauchrohre sind eine besondere Gefahren-quelle im Hinblick auf Rauchgasaustritt und Brandgefahr. Bitte achten Sie besonders beim Anschließen der Rauchrohre auf die ge-setzlich vorgeschriebenen Bestimmungen zu brennbaren Materialien.

Dieser beachtet im Bereich von holzverkleideten Wänden oder Decken beim An-schluss des Rauchrohres an den Kamin die ge-sonderten Abstände bzw. Einbaurichtlinien. Wenn der Schornstein direkt auf den Kaminofen aufgesetzt werden soll, kann der zuständige Be-zirksschonsteinfeger beurteilen, ob die geltenden baurechtlichen Normen eingehalten werden kön-nen. Der Kaminofen darf in diesem Fall mit max. 20 kg belastet werden. Wenn die auf den Kamin-ofen aufgesetzten senkrechten Rauchrohre oder der Schornstein das Gewicht übersteigen, müs-sen diese bauseits evtl. über die Raumdecke abgefangen werden. Bei dem direkten senkrechten Schornsteinan-schluss ist bauseits auf die Dehnungsbelastun-gen der Rauchrohre, sowie auf den Kondens-wasser-Rücklauf zu achten. Achten Sie darauf, dass der Unterdruck des Schornsteines weder zu gering noch zu hoch ist.

Bei zu hohem Unterdruck empfehlen wir den Einbau einer Drosselklappe im Rauchrohr. Bei nicht optimiertem Schornsteinzug können Um-weltbelastungen, Verrußung von Feuerscheibe und Schamotte sowie zu hoher Brennstoffver-brauch auftreten. Bei zu geringem Schornstein-zug, was besonders in der Übergangszeit auftre-ten kann, sollte ein Lockfeuer im Schornstein entfacht werden. Nachdem der Kaminofen an einen geeigneten Schornstein angeschlossen ist und die Rauch-rohre fachgerecht montiert sind, ist der Ofen be-triebsbereit.

Seite 7 2b) Checkliste des Kaminofens (siehe Seite 19) Prüfen Sie mit Ihrem Fachhändler alle aufgeführ-ten Punkte beiliegender Checkliste sorgfältig. 2c) Kontrolle und Abnahme des Kaminofens Achten Sie vor der Inbetriebnahme darauf, dass Schamotte, Umlenkplatten (nicht seitenverkehrt), Rauchrohre und bewegliche Teile korrekt ange-bracht sind. Die Übergabe des Max Blank Kaminofens erfolgt durch den Fachhändler. Führen Sie den ersten Abbrand gemeinsam mit Ihrem Fachhändler durch, der Sie in die Feue-rungstechnik und Bedienung einweist, sodass keine Fehler im alltäglichen Gebrauch auftreten. Für Aufstell- oder Bedienfehler, welche auf Un-kenntnis oder nicht fachkundige Beratung zu-rückzuführen sind, haftet der Betreiber. 3.

Sicherheitshinweise 3a) Allgemeine Hinweise Ihr Kaminofen wurde gewissenhaft nach DIN EN 13240 für Stückholz und Holzbriketts in der Ofenmanufaktur MAX BLANK – High Quality entwickelt, gefertigt und geprüft. Ihr Kaminofen darf nur mit geschlossener Tür betrieben werden. Das Öffnen der Türe ist nur zum Auflegen von Brennstoff oder zur Reini-gung zulässig. Beachten Sie die seitlichen und hinteren Sicher-heitsabstände Ihres Kaminofens zu brennbaren Wänden und Gegenständen. Diese entnehmen Sie der Montage-Anleitung, Kapitel 2. Bitte achten Sie darauf, dass sich in einem Um-kreis bis 80 cm im Strahlungsbereich der Feu-erscheibe Ihres Kaminofens keine brennbaren Gegenstände befinden. Aufgrund der Hitzestrah-lung besteht Brandgefahr. (siehe Skizze). Bei brennbaren Bodenbelägen müssen Sie diese mit einer Bodenschutzplatte schützen. Das Mindestmaß hierfür beträgt 50 cm (siehe Skizze).

X = siehe Montage-Anleitung, Kapitel 2 (Geben Sie den Modellnamen Ihres Ofens ein oder wählen Sie Ihr Modell aus der Liste. ) Oberflächentemperaturen: Bei Betrieb des Kaminofens werden die Außen-flächen und die Feuerscheibe erhitzt. Vorsicht. Nicht berühren. Verbrennungsgefahr.

Kinder sind hier besonders gefährdet und von der Feuerstelle fernzuhalten. Der patentierte selbstkühlende Griff ihres Max Blank Kaminofens bleibt nahezu kühl, sodass hier kein Schutzhandschuh erforderlich ist. Bei einigen Modellen ist der Kaminofentüre mit Magnete ausgestattet. Magnete können die Funktion von Herzschrittmachern und implantier-ten Defibrillatoren beeinflussen. Halten Sie als Träger solcher Geräte einen genügenden Ab-stand zu Magneten ein. Es dürfen am Kaminofen keine baulichen Verän-derungen vorgenommen werden sowie nur vom Hersteller zugelassene Ersatzteile verwendet werden, ansonsten erlöschen die Zulassung und die Garantie für die Feuerstelle. 3b) Brennstoffzulassung In Ihrem Max Blank Kaminofen dürfen Sie aus-schließlich trockenes (unter 15 % Restfeuchte) und naturbelassenes Stückholz oder Holzbriketts nach DIN EN 14961-3 (A1) verwenden.

Das Verbrennen eines anderen Brennstoffes führt zum Erlöschen der Herstellergarantie und beein-trächtigt das umweltbewusste Abbrandverhalten Ihres Kaminofens. Bodenplatte Strahlungsbereich.

Seite 8 RECHTS ZU LINKS AUF MITTE GEMINDERT Die Verwendung von zu feuchtem Brennma-terial kann zur Versottung Ihres Schornsteins führen. Dadurch können sich leicht ent-flammbare Stoffe wie Ruß und Teer im Schornsteininneren ablagern. In der Folge besteht die Gefahr eines Schornsteinbrandes. Sollte dies eintreten, schließen Sie den Luft-schieber, rufen die Feuerwehr und bringen sich und alle Mitbewohner in Sicherheit. Lassen Sie den Kaminofen und Schornstein re-gelmäßig durch einen Fachmann überprüfen. 4. Bedienung und Heizbetrieb 4a) Erstbenutzung Stellen Sie vor dem ersten Anheizen sicher, dass die eingesetzten Brennraum-Schamottesteine (und ggf. der Backstein für den Backofen) voll-ständig trocken sind. Bis zum erstmaligen Errei-chen der Betriebstemperatur härtet die Oberflä-chenversiegelung aus. Dabei kann es zu Ge-ruchsentwicklungen kommen.

Um das restliche Aushärten zu beschleunigen, legen Sie die ma-ximale Brennstoffmenge auf und stellen den Luft-regler nach links. Wir empfehlen Ihnen, mehrfach nachzulegen. Sorgen Sie bitte für ausreichende Belüftung des Aufstellraumes während der Erst-benutzungsphase. Bitte beachten Sie, dass der Ofen beim Heizen mit Backfach vor der Erstbe-nutzung des Backfachs mindestens 3-mal gut beheizt werden sollte. 4b) Heizen mit lang anhaltendem Abbrand Beim patentierten Max Blank–Grundofenprinzip findet der Holzabbrand von oben nach unten auf dem rostlosen Schamotteboden statt. Ca. 20 Minuten nach dem Anzünden sollte sich das Feuer richtig entfacht haben. Nun stellen Sie den Luftschieber in die Mittelstellung. Somit re-duzieren Sie die nicht mehr benötigte Primärluft (untere Lufteintrittsöffnungen) auf ein Minimum. Vor dem Anheizen ist der Verbrennungsluft-schieber nach links zu stellen.

Auf das gestapelte Scheitholz legen Sie kleines Anzündholz mit handelsüblichem Anzünder. Entzünden Sie das Feuer nun im oberen Teil des Brennholzstapels. Weiteres finden Sie unter www. maxblank. com oder in unserer Montageanleitung. Zudem finden Sie ein Video des Max Blank-Grundofenprinzips auf unserem YouTube-Kanal www. youtube. com Verwenden Sie zum Anzünden kein Spiritus, Benzin oder ähnliche Brennstoffe. Nun beginnt der kontrollierte Abbrand des Feu-ers von oben nach unten (nach dem Grundofen-prinzip). D. h. , das Feuer nimmt sich Stück für Stück das benötigte Brennmaterial.

Seite 9 Mit dem Luftschieber können Sie die Intensität des nachfolgenden Abbrandes steuern. Hierzu führen Sie den Luftschieber (nach weiteren 15 bis 20 Minuten) je nach Bedarf weiter nach rechts (auf ca. RECHTS 3/4). Achten Sie darauf, dass das Feuer immer ausreichend Zuluft erhält, um das Flammenbild aufrechtzuerhalten. Nun genießen Sie das Feuer in seiner schönsten Form für die Dauer des Abbrandes ohne weite-res Eingreifen. Das Max Blank Zuluft System erleichtert Ihnen die Bedienung, indem Primär- und Sekundärluft (Scheibenspül-Luft) mit nur einem Hebel gesteu-ert werden. Achtung: Bei vorstehend beschriebener Stapelung des Scheitholzes im Brennraum ist ein Abbrand von unten nicht zulässig. Wichtiger Hinweis: Die circa 6-stündige Abbrand Dauer erfordert ein 2- bis 3-maliges Anpassen der Luftschieberstel-lung.

Die Stellung des Schiebers ist auch von Ihren örtlichen Schornstein- und Rauchgasfüh-rungen und der Idealstellung der im Rauchrohr integrierten Stellklappe sowie von den täglich verschiedenen Luftdruckverhältnissen abhängig. Ebenso die Holzart, deren Feuchtegehalt und das Bedienerverhalten können den idealen Ab-brand beeinflussen, welcher letztendlich durch ein gutes Bedienergeschick noch gesteigert wer-den kann. Viel Vergnügen beim „Feuer machen“. Sind obige Voraussetzungen nicht fein aufeinan-der abgestimmt, dann ist nur das Heizen mit dem kurzzeitigen Abbrand möglich. 4c) Heizen mit kurzzeitigem Abbrand Beim Anheizen mit kurzzeitigem Abbrand legen Sie den Anzünder zuerst in den Feuerraum, an-schließend füllen Sie den Feuerraum mit Brenn-holz auf. Kleineres Anbrennholz sollte direkt auf dem Anzünder liegen. Füllen Sie den Brennraum mit der maximalen Brennholzmenge pro Std.

) Den Luftschieber stellen Sie ganz nach links, um ausreichend Verbrennungsluft in den Feuerraum zu bringen und zünden das Feuer an. Das aufgelegte Holz entflammt anschließend vollständig. Den Luftschieber bringen Sie nach ca. 20 Minuten auf die Mittelposition. Nach weite-ren 20 Minuten Abbrandregelung wie 4b. Achten Sie darauf, dass im Brennraum schnell die nötige Betriebstemperatur von ca. 600° C erreicht wird. 4d) Nachlegen Mit dem Nachlegen warten Sie, bis das Brenn-material zur noch feurigen Glut heruntergebrannt ist. Belassen Sie den Luftschieber mittig, öff-nen Sie langsam die Tür, legen Sie das Brennmaterial nach und verschließen Sie die Tür. Regeln Sie die Zuluft nun nach Bedarf wie in 4b) beschrieben. War das Feuer vor dem Nachlegen sehr weit ab-gebrannt, lassen Sie den Luftschieber für ca. 5 bis 10 Minuten in der linken Stellung für optima-les Anbrennen des nachgelegten Holzes.

Zum Dauerbrand ist dieser Vorgang beliebig oft zu wiederholen. Nach dem Anheizen und dem erneuten Auflegen von Holz können Schamotteteile und die Feuer-scheibe leicht Ruß ansetzen, jedoch mit zuneh-mender Feuerraumtemperatur auch wieder frei brennen.

Seite 10 Leistungsbereich von 4 bis 8 kW: Ein reduziertes Heizen Ihres Kaminofens ist erst nach der Anheizphase (nach Erreichen der Be-triebstemperatur von ca. 600° C) möglich. Dann können Sie nach Bedarf 1 bis 2 Holzscheite nachlegen, um die gewünschte geringere Heiz-leistung zu erzielen. 4e) Brennstoffmengen Die maximale Brennstoffmenge pro Std. , die für den Kaminofen zulässig ist, finden Sie in der bei-liegenden Montage-Anleitung oder unter www. maxblank. com (Geben Sie den Modellnamen Ihres Ofens ein oder wählen Sie Ihr Modell aus der Liste. ) Neben der quantitativen Vorgabe verweisen wir auf den qualitativen Zustand des Brennholzes, d. h. , das Holz darf nicht mehr Holzfeuchte aufwei-sen als 15 %. Die Nennheizzeit über 3 Abbrände mit der ma-ximalen Brennstoffmenge pro Stunde sollte min-destens 3 Stunden andauern.

4f) Feuerung beenden Das Feuer ist abgebrannt und im Feuerraum be-findet sich nur noch Glut (keine Flammen). Möchten Sie die Glutphase möglichst lange nachwirken lassen, so bringen Sie den Luft-schieber nach ganz rechts in Stellung (-). Der Max Blank Kaminofen gibt nun noch längere Zeit Wärme ab. Andernfalls kühlt der Ofen durch die nachströ-mende (kalte) Frischluft schneller ab, d. h. , der Schornstein entzieht dem Ofen die Restwärme. Wird der Luftschieber bei brennendem Feuer oder nach erneutem Nachlegen von Holz auf noch glühender Asche geschlossen, können die noch im Ofen vorhandenen brennbaren Gase verpuffen (Explosion) und dadurch die Scheibe des Kaminofen zerbersten. 4g) Feuerung in der Übergangszeit Ein Kaminofen ist ideal dazu geeignet, um in der Übergangszeit von Frühjahr und Herbst die Wohnflächen zu beheizen.

Abhilfe: An der Schornsteinsohle mit einem Blatt Zeitungspapier ein sog. Lockfeuer entfachen, um die Kaltluft aus dem Schornstein zu bringen. Wird kein ausreichender Zug erwirkt, so sollten Sie auf den Betrieb Ihres Kaminofens verzichten. Legen Sie in der Übergangszeit weniger Holz auf oder verlängern Sie die Zeit bis zum nächsten Auflegen des Brennstoffes. 4h) Umweltgerechtes Heizen Zu viel Brennholzauflage bewirkt ein Überheizen mit der Folge, dass der Ofen zu stark bean-sprucht wird und dabei schlechte Emissionswer-te entstehen. Zu wenig Brennholzauflage bringt Ihren Ofen nicht auf die erforderliche Betriebstemperatur. Das Holz kann dadurch nicht sauber abbrennen und fördert die Rußbildung an der Scheibe und den Schamottewänden. Verwenden Sie ausschließlich naturbelassenes, trockenes Holz oder Holzbriketts. Ihr Kaminofen stellt keine Müllverbrennungsan-lage dar.

4i) Heizen mit Backfach Bitte beachten Sie, dass der Ofen beim Heizen mit Backfach vor der Erstbenutzung des Back-fachs mindestens 3-mal gut beheizt werden soll-te. Zudem darf die Backfachtüre im Betrieb von Backfachöfen nicht unbeaufsichtigt geöffnet blei-ben. 5. Pflege und Reinigung 5a) Asche entnehmen Als Verbrennungsrückstände (Asche) verbleiben bei abgestimmtem Schornsteinzug, bei passen-der Rauchrohrführung, Verwendung von trocke-nem Hartholz und bei richtiger Bedienung die mineralischen Anteile des Holzes am Feuerbo-den zurück, was unter den genannten Voraus-setzungen etwa 1 % Restasche entspricht (siehe Max Blank Holz-Info`s). Sie können die Heizvorgänge so lange wiederho-len, bis die Höhe der Zuluft Öffnungen (seitlich bzw. an Rückwand) erreicht ist. Verwenden Sie zum Entnehmen der Asche am besten eine kleine Schaufel aus Metall (oder ei-nen handelsüblichen Aschesauger).

In der Asche können noch Glutreste vorhanden sein. Füllen Sie die Asche deshalb nur in nicht brennbare Behälter und stellen Sie diese auf nicht brennba-re Unterlagen.

Seite 11 5b) Reinigung der Feuerscheibe Nehmen Sie ein feuchtes Tuch und reinigen Sie damit die kühle Scheibe. Bei fest anhaftendem Schmutz tauchen Sie den feuchten Lappen kurz in den weißen Anteil der Holzasche und verwen-den diese als ökologisches Reinigungsmittel. Anschließend putzen Sie die Scheibe mit klarem Wasser. Handelsübliche milde Scheibenreinigungsmittel können mit Vorsicht verwendet werden. Flüssig-reiniger nicht direkt auf die Scheibe sprühen, sondern immer mit einem Lappen auf die Schei-be auftragen. Bei der Verwendung von Flüssig-reinigern ist - besonders bei Vollglastüren - da-rauf zu achten, dass dieser nicht zwischen Scheibenrand und Glas fließt, denn dadurch kann die Scheibendichtung und auch der Schei-bendruck beschädigt werden. Beachten Sie auch, dass Reinigungsmittel die Türdichtungen beschädigen können. Die Dich-tungen nicht abbürsten oder nass reinigen.

Verwenden Sie keine Scheuermittel oder ag-gressive Reinigungsmittel. 5c) Reinigung des Kaminofens und der Rauchrohre Nach jeder Heizperiode muss der Kaminofen sowie die montierten Rauchrohrteile von Rück-ständen gereinigt werden. Empfehlenswert ist dazu die Verwendung eines Staubsaugers, um damit die Luftöffnungen im Brennraum reinigen zu können. Wenn der Kaminofen direkt senkrecht an den Schornstein angeschlossen ist, müssen nach jeder Reinigung des Schornsteins die Umlenk-platten der Kaminofens auf Aschereste überprüft und gereinigt werden. siehe Montage-Anleitung Kapitel 6 Zum Reinigen lackierter Verkleidungselemente verwenden Sie ein weiches, mit Wasser ange-feuchtetes Tuch. Die werkseitig imprägnierten Naturstein- und Ke-ramikelemente reinigen Sie lediglich mit einem feuchten Tuch. Benutzen Sie bitte keine lösemittelhaltigen Putz- oder Scheuermittel.

5d) Wartung des Kaminofens Die Wartung beinhaltet, dass die Schamotteplat-ten komplett ausgebaut werden (zur besseren Reinigung des Feuerraums und der Zuluft Füh-rungen).

Zum Reinigen der Rauchrohre werden die Um-lenkplatten im Kaminofen herausgenommen, siehe Montage-Anleitung, Kapitel 6. Achten Sie auf das richtige Einsetzen der Umlenkplatten (nicht seitenverkehrt einbauen. ). Backfach sowie Wasserfallkaminofen siehe Montage-Anleitung, Kapitel 6 oder unter www. maxblank. com (Geben Sie den Modellnamen Ihres Ofens ein oder wählen Sie Ihr Modell aus der Liste. ) Haarrisse in der Feuerraumauskleidung (Scha-mottesteine) bedeuten keinen Mangel, sondern sind naturbedingte Dehnungsrisse, welche die Feuerraumqualität und die Lebensdauer Ihres Ofens nicht beeinträchtigen. Schamotte mit Haarrissen können noch über Jahrzehnte im Feuerraum belassen werden. Erst bei Ausbrü-chen sollte ein Austausch vorgenommen wer-den. Weitere Informationen hierzu siehe unter www. maxblank. com. Nur intakte Dichtungen garantieren die einwand-freie Funktion Ihres Kaminofens.

Eventuell lose oder verschlissene Dichtungen tauschen Sie bit-te aus. Gerne übernimmt Ihr autorisierter Ofenfachbe-trieb für Sie diese Dienstleistung. Wir empfehlen Ihnen bei Normalbetrieb, den Kaminofen spätes-tens nach Ablauf von ca. 400 Heiztagen (2 Heizperioden) warten zu lassen. Hinweis: Kommt ausschließlich trockenes Holz (unter 15 % Feuchtegehalt) zum Einsatz, dann können sich die Wartungs-Intervalle verdoppeln. Wenn alle Angaben der, wie vor beschriebenen, Parameter eingehalten werden und nur bei Be-darf die Türdichtung oder ein Schamotte-Verschleißteil ausgetauscht wird. Kommt jedoch häufiger feuchteres Holz in Ver-wendung, dann halbieren sich sehr schnell die Wartungs-Intervalle Ihres Heizgerätes.

5e) Kundendienstanforderung Wir weisen darauf hin, dass Sie bei Beachtung der Vorschriften von Schornstein- und Rauch-rohrführungen, bei Verwendung von trockenem Holz und bei Nutzung des Kaminofens gemäß der Bedienungsanleitung Störungen vermeiden können und sich dadurch kostenintensive Ser-viceleistungen ersparen können.

Max Blank Kaminöfen sind für die Aufstellung als Kaminofen konzipiert und zugelassen. Sie dürfen nicht als Heiz- oder Kamineinsatz verbaut oder umgebaut werden; andernfalls erlöschen die amtliche Zulassung und die Herstellergarantie. Die Haftung geht dann auf das für den Einbau verantwortliche Unternehmen über.

Seite 14 Nützliche Holz-Infos 1. Holz als natürlicher Rohstoff Holz ist ein Rohstoff, der in der Natur reichlich vorhanden ist. Es ist der älteste Brennstoff der Menschheit, er wird seit ca. 400.000 Jahren genutzt. Holz gewinnt heutzutage für uns als Energieträger (wieder) eine immer größere Bedeutung. Es wächst relativ schnell nach und erfüllt während dieser Zeit eine wichtige Funktion für unsere Umwelt (Produktion von Sauerstoff). Entscheidend für die Nützlichkeit von Brennholz sind der Heizwert und die Brenndauer (siehe auch Kap. 6). Holz weist als nachwachsender Rohstoff eine gute Ökobilanz auf, wenn es nachhaltig angebaut und gewonnen wird. Es besteht im Wesentlichen aus den Elementen Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff. Umweltkritische Stoffe wie Schwefel, Chlor und Schwermetalle sind nur in geringem Umfang enthalten.

Bei der vollständigen Verbrennung von Holz entstehen hauptsächlich Kohlendioxid und Wasserdampf als gasförmige Stoffe sowie in geringerem Umfang Holzasche als fester Verbrennungsrest. Holz wächst als Biomasse schneller nach, als es weltweit geerntet werden kann. Wenn im Wald Holz natürlich verrottet, dann wird genau soviel CO2 freigesetzt, als wenn das Holz in einem Max Blank Kaminofen verbrannt wird. 2. Unser Beitrag zur Umwelt Die Max Blank – Abbrandtechnik funktioniert getreu ökologischen Maßstäben ohne Elektrizität. Ein einziger Bedienhebel optimiert das Verhältnis von Primär- und Sekundärluft, wodurch sich das Emissionsvolumen von Kohlenmonoxid und Feinstaub sowie der Holzverbrauch um bis zu 60 % verringert.

Seite 15 Dadurch erfüllen die Max Blank Kamin-ofenmodelle die weltweit strengsten Normen. Dank einer hoch entwickelten patentierten Holzfeuerungstechnik wird ein Wirkungsgrad von über 80 % erreicht. Massive, bis zu 70 kg schwere, deutsche Qualitätsschamotten speichern im Brennraum lange Zeit die gesunde Strahlungswärme. Die Strahlungs-wärme aus dem Brennraum geht auf die komplette Ofenverkleidung über. Die ökologisch abgestimmte Holzfeuerungstechnik garantiert ein langanhaltendes Glutbett und erfordert das erste Nachlegen von Holz bis zu 6 Stunden nach dem Anzünden bei richtiger Regulierung (laut Bedienungsanleitung). Somit wird Ihr Holz optimal verbrannt und trägt damit zum Schutz der Umwelt bei. Siehe unter www. maxblank. com 3.

Holzbriketts Holzbriketts nach DIN EN 14961-3 (A1) (Qualitätsklasse A1) werden aus trockenen, unbehandelten Holzresten, wie beispielsweise Hobelspänen, unter hohem Druck und ohne Zusatz von Bindemitteln zu gleichmäßig großen und harten Briketts gepresst. Durch diese hohe Verdichtung beim Brikettieren nimmt das Naturprodukt Holz in etwa das Verhalten von Braunkohle an, allerdings mit dem Unterschied, dass die Holzbriketts im Vergleich zum fossilen Brennstoff einen geringeren Asche- und Schwefelgehalt aufweisen. Holzbriketts besitzen eine sehr geringe Restfeuchte. Diese liegt unter 10 %. Es gibt verschiedene Arten von Holzbriketts. Man unterscheidet Hartholzbriketts und Weichholzbriketts mit einem Brennwert von 4,3 bis 5,2 kW/h. Daneben sind im Brennstoffhandel Rin-denbriketts erhältlich. Diese werden aus Rindenspänen unter hohem Druck ohne Bindemittel gepresst.

Die Rindenbriketts halten die Glut im Brennraum lange nach. Alle Holzbriketts müssen trocken gelagert werden, um einen vorzeitigen Zerfall zu verhindern. 4. Holzgewinnung Brennholz für die Befeuerung von Holzbrand-Kaminöfen kann aus dem eigenen Wald oder aus, vom zuständigen Forstamt, freigegebenen Waldflächen mit entsprechender Genehmigung entnommen werden.

Brennholz fällt routinemäßig bei der Waldpflege an. Dabei wird sowohl Weich- als auch Hartholz dem Wald entnommen und aufbereitet. Das Brennholz kann ebenso ofenfertig oder auch als gespaltene Meterware gekauft werden. Die Meterstücke können auf das für Max Blank - High Quality Kaminöfen optimale Fertigmaß von ca. 33-50 cm, je nach Ofentyp geschnitten und weitergespalten werden.

Seite 16 5. Lagerung und Trocknung Holz wird am Besten in den Wintermonaten geschlagen und sollte bereits vor der Lagerung gespalten werden. Dies erleichtert die Austrocknung des Holzes wesentlich. Holz sollte 2 bis 3 Jahre im Holzstapel vor Regen geschützt zur Lufttrocknung gelagert werden. Nach der Lagerzeit sollte das Brennholz eine Restfeuchte von 15 % besitzen. Bei der Lufttrocknung ist auf Regenschutz (Dachüberstand oder Planenabdeckung) zu achten sowie auf eine ausreichende Durchlüftung des Stapels, besonders auch von der Unterseite, siehe Bild oben. Frisch geschlagenes Holz sollte nicht in Kellern oder Garagen gelagert werden. Ein allseitiges Abdecken mit Planen ist ungeeignet. Wassergehalt in % Heizwert kWh/kg Holz-Mehrverbrauch in % fällfrisch 55 2,0 ca.

Seite 17 6. Holzarten mit Brennwerten Das Holz verschiedener Baumarten weist unterschiedliche Heizwerte auf. Laubholz (Hartholz, wie Buche und Eiche) sind als Brennholz für den lang anhaltenden Abbrand besonders geeignet. Zum Anzünden ist Nadelholz (Weichholz, wie Fichte und Kiefer) besser geeignet. 7. Holzverbrennung Für den Verbrennungsvorgang wird Holz und Sauerstoff (Luft) benötigt. Holz muss trocken (15 % Restfeuchte) sein, siehe Tabelle unter Punkt 5. Für die Zuluft reicht in der Regel die Raumluft im Aufstellraum aus. Alternativ kann die Zuluft von außen zugeführt werden (externe Verbrennungsluft). Bei der Verbrennung von Holz wird zuerst das Holz erhitzt. Dabei entweicht das restliche im Brennholz gebundene Wasser als Wasserdampf. Dann verbrennt das Holz mit folgenden Rückständen: Kohlendioxid, Asche und mineralischer Staub (siehe Skizze).

Dadurch entsteht im Feuerraum Wärme, die der Kaminofen nach außen abgibt. Bei der idealen Holzverbrennung ist beim Anheizen darauf zu achten, dass der Feuerraum schnell auf Betriebstemperatur gebracht wird. Dies erkennen Sie an den frei gebrannten Schamottesteinen im Feuerraum (helle Färbung). Den langanhaltenden Abbrand (siehe Bedienungsanleitung, Kap. 4 b) steuern Sie einfach mit der Einhebelregulierung der Zuluft. Achten Sie darauf, dass im Brennraum die Betriebstemperatur gehalten wird. Bei einer unvollständigen Verbrennung können eine Reihe von Umwelt belastenden Substanzen erzeugt werden, z. B. Kohlen-monoxid, Essigsäure, Methanol, Form-aldehyd, Ruß und Teer. Diese können auftreten durch: - nasses Holz - zu geringe Zuluft - nicht ausreichender Kaminzug - zu geringe Holzmenge - zu große Holzstücke 8.

Holzasche Bei der Verbrennung im Max Blank High Quality Kaminofen entsteht nur ein geringer Ascheanteil. In der Restasche verbleiben wichtige Mineralien wie Kalium, Kalzium, Mangan, Phosphor, Magnesium und Eisen. Diese können Sie im Garten als Pflanzendünger oder zur Kompostierung nützen.

Seite 18 Checkliste für Übergabe des Kaminofens nach Montage und Anschluss: Wir beglückwünschen Sie zum Kauf Ihres Max Blank High Quality - Kaminofens und möchten Sie mit dieser Checkliste unterstützen, alle für die Installation wesentlichen Punkte zu beachten. Bitte berücksichtigen Sie, dass Ihre Feuerstätte von einem Schornsteinfeger abgenommen werden muss. Ihr Schornsteinfeger steht Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung. Hinweis: für das stromlose Pelletfeuer-Zubehör verwenden Sie bitte die separate Checkliste. Anhand dieser Checkliste können Sie alle relevanten Übergabepunkte mit Ihrem Fachhändler abgleichen. Kaminofenmodell: ………………………………. Fabr. Nr. ………………………………… Der Kaminofen ist in einem ordnungsgemäßen Zustand geliefert und aufgestellt worden. Der Kaminofen ist nach den Sicherheitsvorschriften korrekt aufgestellt und am Schornstein angeschlossen.

Der Kaminofen, Rauchrohre und Wandfutter sind ordentlich angeschlossen und weisen keine funktionellen oder optisch ersichtlichen Mängel auf. Das Typenschild wurde sichtbar platziert. Der Kunde ist in die Feuerung des Max Blank – Grundofenprinzips eingewiesen worden. Eine Probefeuerung mit der Einweisung in Bedienung und Gebrauch wurde durchgeführt. Auf die Notwendigkeit der Verwendung von trockenem Brennholz wurde hingewiesen. Es wurde darauf hingewiesen, dass die korrekte Rauchgas- und Schornsteinführung einzu-halten ist, die Verwendung von trockenem Brennholz zwingend notwendig ist und der Be-trieb gemäß Bedienungsanleitung zu erfolgen hat. Hinweis: falls Sie noch kein stromloses Max Blank Pelletfeuer-Zubehör besitzen, dann fra-gen Sie Ihren Ofen-Fachhändler nach der nachrüstbaren Variante. Wir wünschen Ihnen wohlige Wärme und eine angenehme Feuerromantik.

Seite 19 Checkliste für Übergabe der Pelletbox nach Montage und Anschluss: Wir beglückwünschen Sie zum Kauf Ihrer Max Blank High Quality – Pelletbox und möchten Sie mit dieser Checkliste unterstützen, alle für die Installation wesentlichen Punkte zu beachten. Bitte berücksichtigen Sie, dass Ihre Feuerstätte von einem Schornsteinfeger abgenommen werden muss. Ihr Schornsteinfeger steht Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung. Hinweis: für den kompletten Kaminofen verwenden Sie bitte die separate Checkliste. Anhand dieser Checkliste können Sie alle relevanten Übergabepunkte mit Ihrem Fachhändler abgleichen. Pelletboxmodell: ………………………………. Serien Nr. ………………………………… Kaminofenmodell: ………………………………. Fabr. Nr. ………………………………… Die Pelletbox ist in einem ordnungsgemäßen Zustand geliefert worden und für die entspre-chende Feuerstätte geeignet.

Der Kaminofen ist nach den Sicherheitsvorschriften korrekt aufgestellt und am Schornstein angeschlossen. Die Bemessung des Schornsteins wurde überprüft. Der Mindestförderdruck beträgt 12 Pa. Der maximale Förderdruck beträgt 15 Pa. Über 15 Pa Unterdruck ist eine Förderdruckbegrenzung vorzunehmen. Das Ü-Zeichen wurde sichtbar platziert. Der Kunde ist in die Feuerung und Funktionsweise der Pelletbox eingewiesen worden. Eine Probefeuerung mit der Einweisung in Bedienung und Gebrauch wurde durchgeführt. Auf die Notwendigkeit nur Pellets zu verwenden, die der Norm EN14961-2 (A1) sowie der Zertifizierung ENplus-A1 und DINplus entsprechen wurde hingewiesen. Es wurde darauf aufmerksam gemacht, dass bei Nichteinhaltung des Förderdrucks sowie bei Verwendung anderer als oben beschriebene, genormter Pellets jeglicher Garantiean-spruch sowohl für die Pelletbox als auch für den gesamten Ofen verfällt.

Seite 20 Anleitung zum Betrieb des Pelletfeuer-Zubehörs Zum Anschließen und Betreiben des Max Blank Pellet-Zubehörs ist folgendes zu beachten und einzuhalten: 1. Vor dem Anschließen des Kamins oder Kaminofens ist die Zugleistung an Ihrem Schornstein zu messen. Sollte diese zwischen 12 Pa und 15 Pa liegen, steht dem Betreiben nichts im Weg. 2. Liegt die Zugleistung unterhalb von 12 Pa, darf der Ofen nur dann mit Pellet befeuert werden, wenn Ihr Ofenfachbetrieb den Schornsteinzug so verändert, dass er diese Mindestleistung erbringt. 3. Liegt die Zugleistung über 15 Pa, ist eine Drosselklappe im Rauchrohr zu integrieren und entsprechend einzustellen. 4. Des Weiteren ist gemäß der Pellet-Zubehör Anleitung zu beachten, dass ca. 10 bis 15 Minuten nach dem Anzünden der am Ofen unterhalb der Ofentür angebrachte Luftschieber auf die Position Mitte zu stellen und so zu belassen ist. 5.

Es sollten nur die vom Hersteller des Pellet-Zubehörs empfohlene Holzpellet-Qualität verwendet werden. Es handelt sich um folgende Marken, die im Pellethandel oder bei Ihrem Ofenfachhandel zu beziehen sind: German-Pellet Binderholz Wohl & Warm Bei Nichtbeachtung aller oder einer der oben aufgeführten Punkte, insbesondere, dass der Luftschieber Hebel nur bis zur Mitte gebracht werden darf, wird nicht nur Ihr Pellet-Zubehör sondern das komplette Heizgerät nicht die beim Hersteller in Langzeiterprobung gewünschte Lebensdauer erreichen und vorher verschleißen. Der Hersteller kann jederzeit nachweisen welche der Hinweise nicht beachtet und eingehalten wurden. Dann erlöschen jegliche Ansprüche.

Selbstverständlich können Sie dann die verschlissene Pelletbox ersetzen und bei Ihrem Ofenfachhandel die Box ohne Abdeckung bei den runden Ausführungen, bei den rechteckigen Ausführungen nur den austauschbaren Speziallochboden käuflich erwerben. Der Lochboden der Pelletboxen ist ein Verschleißteil. Pelletboxen mit verschlissenem Lochboden können im Werk überholt werden.

Seite 21 GARANTIEKARTE / GUARANTEECARD / CARTE DE GARANTIE Kaminofen Ausfüllen und im Garantiefall vorlegen Bei Servicefragen wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler. (siehe Händlerstempel) [email protected] Fax 0049 (0) 9082-2002 www.maxblank.com Dieser Garantieschein ist gültig, wenn Sie innerhalb von 30 Tagen, nach Abnahme des Kaminofens, dieses Blatt, beiderseitig ausgefüllt und unterzeichnet, an untenstehende Adresse zurückgesendet haben. Die Garantiebedingungen ausführlichen Garantiebedingungen finden Sie auf unserer Homepage. Max Blank GmbH - Klaus-Blank-Straße 1 - D-91747 Westheim Irrtümer, Änderungen in Konstruktion, Design, Farbtönen und Lieferumfang sowie Druckfehler vorbehalten.

Seite 22 GARANTIEKARTE / GUARANTEECARD / CARTE DE GARANTIE Pellet-Box Ausfüllen und im Garantiefall vorlegen Bei Servicefragen wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler. (siehe Händlerstempel) [email protected] Fax 0049 (0) 9082-2002 www.maxblank.com Dieser Garantieschein ist gültig, wenn Sie innerhalb von 30 Tagen, nach Abnahme des Kaminofens, dieses Blatt, beiderseitig ausgefüllt und unterzeichnet, an untenstehende Adresse zurückgesendet haben. Max Blank GmbH - Klaus-Blank-Straße 1 - D-91747 Westheim Irrtümer, Änderungen in Konstruktion, Design, Farbtönen und Lieferumfang sowie Druckfehler vorbehalten.

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