Miele h 3140 e Bedienungsanleitung
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Produktspezifikationen
| Marke: | Miele |
| Kategorie: | Ofen |
| Modell: | h 3140 e |
Bedienungsanleitung Miele h 3140 e – Volltext
Gerätebeschreibung. 6Ausstattung. 7Zubehör. 8Backblech, Fettpfanne und Rost. 8Fettfilter. 8Kombinierbare Kochfelder. 9Ihr Beitrag zum Umweltschutz. 10Sicherheitshinweise und Warnungen. 11Vor dem ersten Benutzen. 17Tageszeit erstmalig eingeben. 17Gerät reinigen und erstes Aufheizen. 17Backofen. 17Glaskeramik-Kochfeld. 18Kochfeldfunktionen. 19Kochzonen. 19Restwärmeanzeige. 19Kochzonenerweiterung. 19Kochfeldgebrauch. 20Kochzonenknebel. 20Kochfeld benutzen. 20Kochzoneneinstellung wählen. 20Hinweise zum Kochgeschirr. 21Wichtige Gebrauchshinweise. 22Beheizungssysteme im Backofen. 23Backofen bedienen. 24Bedienelemente. 24Wahlschalter für die Betriebsarten. 24Temperaturwähler. 25Backofen benutzen. 25Betriebsart Schnellaufheizen Änutzen. 26Backofen vorheizen. 26Fertiggerichte garen. 26Zeitschaltuhr. 27Bedienelemente. 27Bedienprinzip. 27Tageszeit eingeben. 28Inhalt3.
Kurzzeit eingeben. 28Kurzzeit überprüfen und ändern. 28Kurzzeit löschen. 28Signalton ändern. 29Garvorgänge programmieren. 29Garvorgänge automatisch ausschalten. 29Garvorgänge zeitverzögert starten. 29Eingegebene Zeiten überprüfen und ändern. 30Programmierte Garvorgänge löschen. 30Backen. 31Backtabelle. 34Braten. 36Brattabelle. 38Grillen. 39Grilltabelle. 41Einkochen. 42Auftauen. 43Garen. 44Garen von Fertiggerichten. 44Beispiele für Fertiggerichte. 45Prüfgerichte/Energie-Effizienzklasse. 46Reinigung und Pflege. 47Glaskeramik-Kochfeld. 47Reinigung und Pflege. 49Gerätefront, Bedienelemente. 49Rost und Aufnahmegitter. 50Fettfilter. 50PerfectClean-veredeltes Email. 51Katalytisches Email. 53Garraum. 55Gerätetür abnehmen. 55Gerätetür einsetzen. 57Aufnahmegitter herausnehmen. 58Oberhitze-Heizkörper absenken. 58Rückwand und Deckenblech herausnehmen. 59Inhalt4.
Bedienblende *aWahlschalter für die BetriebsartenbTemperaturwählercSignallampe für die Backofenbehei-zungdZeitschaltuhr *eKochzonenknebel *fKontrolllampe für die Kochzonen *GarraumgOberhitze-/Grill-Heizkörper mitDeckenblechhAnsaugöffnung für das GebläseiAufnahmegitter mit vier Einschub-ebenenjGerätetür* je nach ModellGerätebeschreibung6
AusstattungBackofensteuerungDie Backofensteuerung ermöglicht dieNutzung der verschiedenen Betriebsar-ten zum Backen, Braten und Grillen.Bei Geräten mit Zeitschaltuhr ermög-licht sie darüber hinaus auch–die Tageszeitanzeige,–einen Kurzzeitwecker,–das automatische Ein- und Ausschal-ten von Garvorgängen.WrasenkühlsystemSobald der Backofen eingeschaltetwird, läuft automatisch das Kühlgeblä-se an.
Es sorgt dafür, dass der heißeWrasen aus dem Garraum mit kalterRaumluft gemischt und abgekühlt wird,bevor er zwischen Gerätetür und Be-dienblende austritt.Nach einem Garvorgang bleibt dasKühlgebläse noch eine Weile einge-schaltet, damit sich keine Luftfeuchtig-keit im Garraum, an der Bedienblendeoder am Schrankumbau niederschla-gen kann.Es schaltet sich automatisch ab, wennder Garraum unter eine bestimmte Tem-peratur abgekühlt ist.PerfectClean-veredelte OberflächenDie Oberflächen von–Garraum,–Aufnahmegittern,–Backblech,–Fettpfanne und–Rostsind PerfectClean-veredelt.Die hervorragenden Anti-Hafteigen-schaften dieser Oberflächenveredelungverhindern ein Festbacken des Gargutsund erleichtern die Reinigung.Bitte beachten Sie die Hinweise im Ka-pitel "Reinigung und Pflege".Katalytisch emaillierte OberflächenRückwand und Deckenblech sind mitdunkelgrauem katalytischem Email be-schichtet, das sich bei hohen Tempera-turen von Öl- und Fettspritzern selbsttä-tig reinigt.Die Reinigung dieser schwer zugängli-chen Bereiche im Garraum wird da-durch erleichtert.Bitte beachten Sie die Hinweise im Ka-pitel "Reinigung und Pflege".Gerätebeschreibung7
ZubehörNachfolgend ist das mitgelieferte Zube-hör aufgeführt.Weiteres Zubehör erhalten Sie überIhren Fachhändler oder den Miele Kun-dendienst. Informationen über diesesnachkaufbare Zubehör finden Sie imgleichnamigen Kapitel.Backblech, Fettpfanne und RostBackblech, Fettpfanne und Rost sindmit einer Ausziehsicherung versehen,die verhindert, dass sie ganz herausrut-schen, wenn sie nur teilweise heraus-gezogen werden sollen.Achten Sie beim Einschieben da-rauf, dass sich die Ausziehsiche-rung hinten befindet.Nur durch Anheben können Sie Back-blech, Fettpfanne und Rost aus demGarraum nehmen.FettfilterDer Fettfilter muss vor der Ansaugöff-nung des Gebläses angebracht wer-den:–bei Heißluft Dzum Braten auf demRost und im offenen Topf oder Bräter.–beim Umluftgrillen N.Die vom Luftstrom mitgerissenen Fett-tröpfchen werden im Fettfilter aufgefan-gen.
Der Garraum und der Raum hinterder Rückwand bleiben dadurch saube-rer.Beim Backen den Fettfilter nicht ein-setzen. Die Backzeit verlängert sichdadurch.Gerätebeschreibung8
Kombinierbare KochfelderDie Miele-Herde dürfen nur mit den vonMiele vorgegebenen Kochfeldern kom-biniert werden.Über Kombinationsmöglichkeiten infor-miert Sie Ihr Fachhändler oder derMiele Kundendienst.In dieser Gebrauchsanweisung findenSie die Informationen zu den Glaskera-mik-Kochfeldern KM 227 und KM 228Die Bedienung und den Einbau derKochfelder KM 200 und KM 610 bisKM 622 entnehmen Sie bitte der sepa-raten Kochfeld-Gebrauchsanweisung.Typenschild des KochfeldesDa nach dem Einbau des Kochfeldesdas Typenschild nicht mehr sichtbar ist,liegt dem Gerät ein zweites Typenschildbei.
Kleben Sie es bitte unter das Kapi-tel "Kundendienst".Im Kundendienstfall werden Modellbe-zeichnung und Fabrikationsnummer Ih-res Kochfeldes benötigt.Glaskeramik-Kochfeld KM 228aVario-Kochzone: 14,5 cm / 21 cm CbKochzone: 14,5 cm CcKochzone / Bräterzone:17 cm C/ 17 cm x 26 cm *dKochzone: 14,5 cm CeAnzeigefeld des Kochfeldes,RestwärmeanzeigenKM 227* Kochzone: 18 cm CGerätebeschreibung9
Entsorgung der Transportver-packungDie Verpackung schützt das Gerät vorTransportschäden. Die Verpackungs-materialien sind nach umweltverträgli-chen und entsorgungstechnischen Ge-sichtspunkten ausgewählt und deshalbrecycelbar.Das Rückführen der Verpackung in denMaterialkreislauf spart Rohstoffe undverringert das Abfallaufkommen.Ihr Fachhändler nimmt die Verpackungzurück.Entsorgung des AltgerätesElektrische und elektronische Altgeräteenthalten vielfach noch wertvolle Mate-rialien. Sie enthalten aber auch schädli-che Stoffe, die für ihre Funktion und Si-cherheit notwendig waren. Im Restmülloder bei falscher Behandlung könnendiese der menschlichen Gesundheitund der Umwelt schaden.
Geben SieIhr Altgerät deshalb auf keinen Fall inden Restmüll.Nutzen Sie stattdessen die von IhrerKommune eingerichtete Sammelstellezur Rückgabe und Verwertung elektri-scher und elektronischer Altgeräte.Bitte sorgen Sie dafür, dass Ihr Altgerätbis zum Abtransport kindersicher auf-bewahrt wird. Hierüber informiert Siediese Gebrauchsanweisung im Kapitel"Sicherheitshinweise und Warnungen".Ihr Beitrag zum Umweltschutz10
Dieses Gerät entspricht den vorge-schriebenen Sicherheitsbestimmun-gen. Ein unsachgemäßer Gebrauchkann jedoch zu Schäden an Perso-nen und Sachen führen. Lesen Sie die Gebrauchsanweisungaufmerksam durch, bevor Sie dasGerät in Betrieb nehmen. Sie enthält wichtige Hinweise für denEinbau, die Sicherheit, den Ge-brauch und die Wartung des Gerä-tes. Dadurch schützen Sie sich undverhindern Schäden am Gerät. Bewahren Sie die Gebrauchsanwei-sung auf, und geben Sie sie einemeventuellen Nachbesitzer weiter. BestimmungsgemäßeVerwendungBenutzen Sie das Gerät aus-schließlich im Haushalt zumBacken, Braten, Auftauen, Garen,Einkochen, Trocknen und Grillen vonLebensmitteln. Andere Anwendungsarten sind unzu-lässig und möglicherweise gefährlich. Der Hersteller haftet nicht für Schäden,die durch bestimmungswidrigen Ge-brauch oder falsche Bedienung verur-sacht werden.
Kinder dürfen das Gerät nur ohneAufsicht benutzen, wenn Ihnen dieBedienung so erklärt wurde, dass siedas Gerät sicher bedienen können. Kin-der müssen mögliche Gefahren einerfalschen Bedienung erkennen können. Technische SicherheitVergleichen Sie vor dem Anschlie-ßen des Gerätes unbedingt dieAnschlussdaten (Spannung und Fre-quenz) auf dem Typenschild mit denendes Elektronetzes. Diese Daten müssen unbedingt über-einstimmen, damit keine Schäden amGerät auftreten. Im Zweifelsfall fragenSie Ihren Elektroinstallateur. Die elektrische Sicherheit des Ge-rätes ist nur dann gewährleistet,wenn es an ein vorschriftsmäßig instal-liertes Schutzleitersystem angeschlos-sen wird. Es ist sehr wichtig, dass diesegrundlegende Sicherheitsvorausset-zung vorhanden ist. Lassen Sie imZweifelsfall die Hausinstallation durcheinen Fachmann überprüfen.
Der Hersteller kann nicht verantwortlichgemacht werden für Schäden, diedurch einen fehlenden oder unterbro-chenen Schutzleiter verursacht werden(z. B. elektrischer Schlag).
Benutzen Sie das Gerät nur im ein-gebauten Zustand, damit keineelektrischen Bauteile berührt werdenkönnen. Öffnen Sie auf keinen Fall das Ge-häuse des Gerätes. Eventuelles Berühren spannungsfüh-render Anschlüsse sowie Veränderndes elektrischen und mechanischenAufbaus gefährden Sie und führenmöglicherweise zu Funktionsstörungendes Gerätes. Sicherheitshinweise und Warnungen11.
Installations- und Wartungsarbeitensowie Reparaturen dürfen nur qua-lifizierte Fachleute durchführen. Durch unsachgemäße Installations- undWartungsarbeiten oder Reparaturenkönnen erhebliche Gefahren für denBenutzer entstehen, für die der Herstel-ler nicht haftet. Das Gerät ist nur dann elektrischvom Netz getrennt, wenn eine derfolgenden Bedingungen erfüllt ist:–die Sicherungen der Hausinstallationausgeschaltet sind,– die Schraubsicherungen der Hausin-stallation ganz herausgeschraubtsind,– die Netzanschlussleitung vom Elek-tronetz getrennt ist. Ziehen Sie bei Geräten mit Netzste-cker nicht an der Anschlussleitung,sondern am Stecker, um das Gerätvom Netz zu trennen. Der Anschluss des Gerätes an dasElektronetz darf nicht über ein Ver-längerungskabel erfolgen. Verlängerungskabel gewähren nicht dienötige Sicherheit des Gerätes (z. B. Überhitzungsgefahr).
Der Einbau und die Montage die-ses Gerätes an nichtstationärenAufstellungsorten (z. B. Schiffe) dürfennur von Fachbetrieben / Fachleutendurchgeführt werden, wenn sie dieVoraussetzungen für den sicherheits-gerechten Gebrauch dieses Gerätessicherstellen. GebrauchVorsicht. Verbrennungsgefahr. Im Kochzonen- und Backofenbe-reich entstehen hohe Temperaturen. Hindern Sie Kinder daran, das Ge-rät während des Betriebes zu be-rühren. Die Haut von Kindern reagiertempfindlicher auf hohe Temperaturenals die von Erwachsenen. Das Gerät erwärmt sich an der Tür-scheibe, am Schwadenaustritt und ander Bedienblende. Der Herd wird an den Kochzonen heiß. Ebenfalls können sich die Kinder durchHerunterziehen von Töpfen oder Pfan-nen verbrennen. BackofenVerwenden Sie Topfhandschuhebeim Einschieben oder Herausneh-men von heißem Gargut sowie beimHantieren im heißen Garraum.
Beim Betrieb mit Ober- und Unterhitzeoder beim Grillen erhitzen sich der imBerührungsbereich befindliche obereHeizkörper und das Deckenblech sehrstark. Verbrennungsgefahr.
Benutzen Sie kein Geschirr ausKunststoff. Es schmilzt bei hohenTemperaturen. Der Backofen kann be-schädigt werden. Kochen Sie keine Dosen im Back-ofen ein. Es entsteht ein Über-druck. Die Dosen können platzen. Ver-letzungs- und Beschädigungsgefahr. Schieben Sie auf dem Garraum-boden keine Gegenstände, wiez. B. Töpfe und Pfannen, hin und her. Die Oberfläche des Bodens kann be-schädigt werden. Stellen oder setzen Sie sich nichtauf die geöffnete Gerätetür, undstellen Sie keine schweren Gegenstän-de darauf ab. Das Gerät kann beschä-digt werden. Die Belastbarkeit der Ge-rätetür beträgt maximal 15 kg. Achten Sie darauf, dass nichtszwischen Tür und Backofen einge-klemmt wird. Decken Sie Speisen stets zu, wennSie sie im Backofen aufbewahren. Die Feuchtigkeit der Speisen kann zuKorrosion im Gerät führen. Außerdemvermeiden Sie das Austrocknen derSpeisen.
Schalten Sie das Gerät nicht aus,wenn Sie die Restwärme zumWarmhalten nutzen wollen. Lassen Sie die gewählte Betriebsarteingeschaltet, und stellen Sie die nied-rigste Temperatur ein. Schalten Sie den Backofen auf keinenFall aus. Die Luftfeuchtigkeit steigt anund führt zum Beschlagen der Bedien-blende, zur Tropfenbildung unter derArbeitsplatte oder zum Beschlagen derMöbelfront. Durch Kondenswasser kann– der Schrankumbau oder die Arbeits-platte beschädigt werden. – Korrosion im Gerät auftreten. Backen Sie Tiefkühl-Kuchen oderPizza auf dem Rost mit aufgeleg-tem Backpapier und nicht auf demBackblech oder der Fettpfanne. Letztere können sich so stark verzie-hen, dass sie im heißen Zustand nichtentnommen werden können. Jedes wei-tere Benutzen bringt einen erneutenVerzug mit sich.
Legen Sie niemals bei Ober- undUnterhitze Aden Garraumbodenmit Alu-Folie aus.Stellen Sie auch keine Pfannen, Töpfe,Backbleche oder Fettpfannen auf denGarraumboden.Achten Sie beim Einschieben einerFettpfanne anderen Fabrikats darauf,dass der Abstand zwischen UnterkanteFettpfanne und Garraumboden mindes-tens 6 cm beträgt.Werden diese Hinweise nicht beachtet,wird die Unterhitze blockiert. Dadurchkann das Email des Garraumbodensreißen oder abplatzen.Im Handel werden Verkleidungenaus Alu-Folie angeboten, die denGarraum vor Verschmutzungen schüt-zen und den Reinigungsaufwand ver-ringern sollen. Beim Einsatz solcherFolien verändern sich die Back- undBratergebnisse erheblich.Gleichzeitig kann auch das Gerät be-schädigt werden (z. B. durch Wärme-stau).Glaskeramik-KochfeldDie Kochzonen werden nach demEinschalten heiß.
Verbrennungsge-fahr!Eine Restwärmeanzeige zeigt an, obeine Kochzone heiß ist.Stellen Sie auf das Anzeigefeld desKochfeldes keine heißen Töpfeoder Pfannen. Die Restwärmeanzeigenkönnen beschädigt werden.Schalten Sie das Kochfeld sofortaus, wenn in der Glaskeramik-scheibe ein Bruch, Sprung, Riss ent-steht. Überkochende Speisen könnendurch diese defekten Stellen an span-nungsführende Teile des Kochfeldesgelangen und einen Kurzschluss auslö-sen.Ziehen Sie den Netzstecker des Gerä-tes, oder schalten Sie die Sicherungder Hausinstallation aus. Benachrichti-gen Sie dann den Kundendienst.Die Kochfläche darf nicht als Abla-gefläche benutzt werden.Bei versehentlichem Einschalten odervorhandener Restwärme besteht dieGefahr, dass das Ablagegut zu schmel-zen oder zu brennen beginnt.Benutzen Sie kein Geschirr ausKunststoff oder Alu-Folie.
Fester oder flüssiger Zucker sowieKunststoff und Alu-Folie dürfennicht auf die heißen Glaskeramik-Koch-zonen gelangen. Wenn die Glaskeramikscheibe erkaltet,können dadurch Risse oder Brücheentstehen. Schalten Sie im Schadens-fall die Kochzone aus, und schaben Siedie Reste sofort mit einem Glasschaberab, solange die Kochzone noch warmist. Schützen Sie Ihre Hände dabei vorVerbrennungen. Vermeiden Sie, dass Gegenständeauf das Kochfeld fallen. Auch vermeintlich leichte Gegenstän-de, wie ein Salzstreuer, können bei un-günstigem Fall Risse oder Brüche er-zeugen. Verwenden Sie auf dem Kochfeldkeine Töpfe oder Pfannen mit ei-nem Boden, der Ränder und Grate auf-weist oder der unsauber emailliert ist. Es entstehen bleibende Kratzer. Reinigen Sie die Fugen zwischenKochfeldrahmen und Arbeitsplattesowie zwischen Rahmen und Glaskera-mikscheibe nicht mit spitzen Gegen-ständen.
Die Dichtungen können beschädigtwerden. Zubehör: Schieben Sie nach demBenutzen des Glasschabers dieKlinge wieder ein. Verletzungsgefahr. AllgemeinLassen Sie das Gerät bei Arbeitenmit Ölen und Fetten nicht unbeauf-sichtigt. Öle und Fette können sich beiÜberhitzung entzünden. Brandgefahr. Benutzen Sie das Gerät nicht zumBeheizen von Räumen. Durch diehohe Temperaturentwicklung im Back-ofen können leicht entzündbare Gegen-stände in der Nähe zu brennen begin-nen. Sorgen Sie dafür, dass die Speisenimmer ausreichend erhitzt werden. Die erforderliche Zeit hängt von vielenFaktoren ab, wie z. B. von der Aus-gangstemperatur, der Menge, der Artund Beschaffenheit der Speise, vonRezeptänderungen. Eventuell vorhandene Keime in denSpeisen werden nur bei einer ausrei-chend hohen Temperatur (ü70 °C)und bei einer ausreichend langen Zeit(ü10 Min. ) abgetötet.
Wenn Sie Zweifelhaben, ob die Speise genügend erhitztwird, wählen Sie eine etwas längereZeit. Es ist außerdem wichtig, dass die Tem-peratur in der Speise gleichmäßig ver-teilt ist. Wenden Sie die Speise oderrühren Sie sie um.
Achten Sie beim Benutzen einerSteckdose in Backofennähe da-rauf, dass die Anschlussleitung des je-weiligen Elektrogerätes nicht von derheißen Gerätetür eingeklemmt wird.Die Isolierung der Anschlussleitungkann beschädigt werden. Stromschlag-gefahr!Verwenden Sie zum Reinigen desGerätes auf keinen Fall ein Dampf-Reinigungsgerät.Der Dampf kann an spannungsführen-de Teile gelangen und einen Kurz-schluss verursachen.Verwendung alkoholischer Geträn-ke zum Backen oder Braten:Zur Zubereitung von Lebensmitteln imBackofen werden vielfach alkoholischeGetränke, wie Rum, Cognac, Wein etc.verwendet.Der Alkohol verdampft durch die hohenTemperaturen.Beachten Sie, dass der Dampf sich un-ter ungünstigen Umständen an heißenHeizkörpern entzünden kann.Entsorgung des AltgerätesAusgediente Geräte unbrauchbarmachen. Dazu den Netzsteckerziehen und die Anschlussleitung durch-trennen.
Lassen Sie bei Geräten mitFestanschluss das Anschlusskabel voneinem Fachmann aus der Netzan-schlussdose entfernen.Sie verhindern damit, dass ein Miss-brauch mit den Geräten getrieben wird.Der Hersteller kann nicht für Schä-den verantwortlich gemacht werden,die infolge von Nichtbeachtung derSicherheitshinweise und Warnungenverursacht werden.Sicherheitshinweise und Warnungen16
Tageszeit erstmalig eingebenBei Geräten mit Zeitschaltuhr müssenSie zuerst die Tageszeit eingeben, be-vor Sie den Backofen nutzen können.Die Tageszeit kann nur eingegebenwerden, wenn der Wahlschalter fürdie Betriebsarten auf "0" steht.Nach dem Anschließen des Gerätesblinken im Anzeigefeld der Zeitschalt-uhr "0k00" und "AUTO".^Taste "i" drücken.^Solange der Punkt "k" im Anzeigefeldblinkt, die Tageszeit mit der Taste "+"oder "–" in StundenkMinuten einge-ben.Die Zeitschaltuhr hat eine 24-Stun-denanzeige.Nach beendeter Eingabe läuft dieTageszeit minutenweise ab.Das Symbol "l" über dem Punkt "k"zeigt an, dass der Backofen unabhän-gig von der Zeitschaltuhr benutzt wer-den kann.Gerät reinigen und erstes Auf-heizenBackofenEntfernen Sie– eventuell vorhandene Aufklebervon Backblech, Fettpfanne oderGarraumboden.– eventuell vorhandene Abstands-halter aus Kork seitlich oberhalbdes Garraums.– eventuell vorhandene Schutz-folie von der Gerätefront.Bitte beachten Sie die Hinweise im Ka-pitel "Reinigung und Pflege".Bevor Sie den Backofen benutzen, soll-ten Sie– das Zubehör aus dem Garraum neh-men und spülen.– das Gerät einmal leer aufheizen,damit unangenehme Gerüche, diebeim ersten Aufheizen entstehen kön-nen, schneller verschwinden.Vor dem ersten Benutzen17
^Bevor Sie das Gerät aufheizen, säu-bern Sie den Garraum am Besten miteinem feuchten Tuch von eventuellemStaub und Verpackungsresten.^Drehen Sie den Wahlschalter für dieBetriebsarten auf SchnellaufheizenÄ.^Stellen Sie mit dem Temperaturwählerdie höchste Temperatur ein.Heizen Sie den leeren Backofenmindestens eine Stunde.Sorgen Sie während dieser Zeit füreine gute Durchlüftung der Küche.Vermeiden Sie, dass Geruchsbeläs-tigungen in ihre anderen Räume zie-hen.^Warten Sie, bis das Gerät wieder aufRaumtemperatur abgekühlt ist.^Reinigen Sie abschließend den Gar-raum mit warmem Wasser, dem einmildes Reinigungsmittel zugegebenist, und trocknen Sie ihn mit einemsauberen Tuch.Schließen Sie die Gerätetür erst,wenn der Garraum trocken ist.Bei Geräten mit Zeitschaltuhr könnenSie den Aufheizvorgang auch automa-tisch ausschalten lassen, siehe gleich-namiges Kapitel.Glaskeramik-KochfeldDas Glaskeramik-Kochfeld vor demersten Gebrauch gründlich reinigen(siehe Kapitel "Reinigung und Pflege").Beim ersten Benutzen kann es vorüber-gehend zu einer Geruchsentwicklungkommen; die Restfeuchtigkeit in derIsolierung verdampft.Vor dem ersten Benutzen18
KochzonenDie Kochzonen sind auf dem Kochfelddeutlich markiert.Beheizt wird nur die eingeschalteteKochzone.RestwärmeanzeigeIm Anzeigefeld des Kochfeldes ist jederKochzone ist eine Restwärmeanzeigezugeordnet.Wird nach dem Einschalten der Koch-zone eine bestimmte Temperatur er-reicht, leuchtet die Signallampe.Stellen Sie auf das Anzeigefeld desKochfeldes keine heißen Töpfe oderPfannen. Die Restwärmeanzeigenkönnen beschädigt werden.Solange eine Kochzone nach dem Ab-schalten noch heiß ist, leuchtet dieRestwärmeanzeige.Diese Kochzonen nicht berühren,und keine hitzeempfindlichen Ge-genstände darauf ablegen.
Verbren-nungsgefahr!KochzonenerweiterungDiese Funktion können Sie nur nutzen,wenn Ihr Kochfeld über Vario-Kochzo-nen oder eine Koch- / Bräterzone ver-fügt.Die Kochzonenerweiterung schalten Sieüber den entsprechenden Kochzonen-knebel zu.Diesen Knebel nur rechtsherum biszum Anschlag drehen.Der Knebel wird sonst zerstört.^Den Knebel nur rechtsherum auf dasSymbol "n" drehen.^Auf die gewünschte Einstellung zu-rückdrehen.Wenn Sie den Knebel auf "0" drehen,schalten Sie– die Kochzone aus.– die Kochzonenerweiterung aus.Kochfeldfunktionen19
KochzonenknebelDie Kochzonen werden durch Energie-regler gesteuert.Die Kochzonenknebel, die mit demSymbol "n" hinter Einstellung 9 ge-kennzeichnet sind, nur rechtsherummaximal bis zum Anschlag und wie-der zurückdrehen.Diese Knebel werden sonst zerstört.Die anderen Knebel können in beideRichtungen gedreht werden.Sobald ein Knebel auf eine Einstellunggedreht wird, leuchtet die Kontrolllampefür die Kochzonen.Sie erlischt, wenn alle Kochzonenkne-bel auf "0" gedreht werden.Kochfeld benutzen^Zum Ankochen / Anbraten eine hoheEinstellung wählen.^Wird eine Dampffahne am Deckel-rand sichtbar, auf die Fortkochstufezurückschalten.Durch rechtzeitiges Umschalten–vermeiden Sie ein Überkochen derSpeisen.–vermeiden Sie ein Anbrennen derSpeisen.–sparen Sie Energie.Kochzoneneinstellung wählenZubereitung. . . . . . . . . . . . EinstellungButter/Schokolade schmelzen,Gelatine auflösen,Joghurt bereiten . . . .
. . . . . . . . . . . . . 1Speisen warmhalten,Kleine Speise-/Flüssigkeits-mengen erwärmen,Soßen/Cremes abschlagen,Omelette backen . . . . . . . . . . . . . . 1 – 2Teigwaren/Milchreis/Haferbrei quellen,Brühen/Hülsenfruchtsuppen garen,Obst/Gemüse/Fisch dünstenTiefkühlkost auftauen. . . . . . . . . . . 2 – 3Fleisch/Fisch/Gemüse/Klöße garen,Kartoffeln/Eintopfgerichte/Suppen kochenGelee/Marmelade bereiten . . . . . . 3 – 5Schnitzel/Leber/Bratwurst/Fisch/Spiegelei braten. . . . . . . . . . 5 – 7Pfannkuchen/Kartoffelpuffer backenSteaks bratenIn Fett ausbacken (Frittieren). . . . . 6 – 9Diese Angaben sind Richtwerte. Siebeziehen sich auf normale Portionen für4 Personen. Bei höheren Töpfen, beimKochen ohne Deckel und für größereMengen ist eine höhere Einstellung er-forderlich. Werden kleinere Mengen zu-bereitet, ist die niedrigere Einstellungzu wählen.Kochfeldgebrauch20
Hinweise zum KochgeschirrWenn Sie folgende Hinweise beachten,–erzielen Sie beim jeweiligen Koch- /Bratvorgang einen optimalen Ener-gieverbrauch.–kann Überkochendes nicht auf dieKochzone fließen und festbrennen.TopfbodenDas Koch- / Bratgeschirr soll einen sta-bilen, ganz leicht nach innen gewölbtenTopfboden haben. Im heißen Zustandliegt er dann eben auf der Kochzone.Verlangen Sie beim Kauf glaskeramik-taugliche Töpfe und Pfannen.TopfgrößeDen Durchmesser des Topfes / derPfanne entsprechend dem Kochzonen-durchmesser wählen.TopfdeckelEin Deckel auf dem Topf verhindert,dass die Wärme entweicht.Kochfeldgebrauch21
Wichtige GebrauchshinweiseVor dem Einschalten der Kochzonegrundsätzlich einen Topf mit Gargutaufsetzen, sonst entsteht unnötigerEnergieverbrauch.Die Kochzone und der Geschirrbodensollen trocken und sauber sein.
Das er-spart nach dem Kochen unnötiges Rei-nigen.speziell für Glaskeramik-KochzonenAuf der Glaskeramikscheibe darf zuBeginn des Kochens / Bratens keinSand liegen.Gelangt Sand unter den Topf und die-ser wird geschoben, entstehen Kratzer!Der Topfboden darf keine Ränderund Grate aufweisen, oder unsauberemailliert sein.Beim Verschieben können Kratzer aufder Glaskeramikscheibe entstehen.Aluminium-Geschirr oder Edelstahl-Geschirr mit Aluminiumboden kannauf der Glaskeramikscheibe perl-muttfarbene Flecken hinterlassen.Diese Flecken entfernen Sie am Bestensofort nach dem Auftreten mit einemSpezial-Reinigungsmittel (siehe Kapitel"Reinigung und Pflege").Auf erhitzten Kochzonen keinen Zu-cker in fester oder flüssiger Form,keine Kunststoffteile und keine Alu-Folie liegen lassen.Wenn die Glaskeramikscheibe erkaltet,können dadurch Risse oder Brücheentstehen.
Schalten Sie im Schadens-fall die Kochzone aus, und schaben Siedie Reste sofort mit einem Glasschabergründlich ab, solange die Kochzonenoch warm ist. Schützen Sie ihre Händedabei vor Verbrennungen.Erkaltet die so behaftete Kochflächeohne vorheriges Reinigen, gibt es kra-terähnliche Materialausbrüche im Glas-keramikwerkstoff, die je nach Ver-schmutzungsmenge unterschiedlichgroß sind.Kochfeldgebrauch22
Heißluft DDiese Betriebsart arbeitet mit heißemLuftstrom.Das Gebläse an der Rückwand saugtdie Luft aus dem Garraum an, führt sieüber den ringförmigen Heizkörper undbläst die erhitzte Luft durch die Öffnun-gen in der Rückwand wieder zurück.Da die Hitze sofort das Nahrungsmittelerreicht, ist ein Vorheizen des Back-ofens nicht erforderlich.Ausnahme: Beim Braten von Roastbeef/Filet und zum Backen von dunklen Brot-teigen den Backofen vorheizen.Bei Heißluft kann in mehreren Ebenengleichzeitig gebacken und gebratenwerden.Aufgrund des Luftstromes wird bei die-ser Betriebsart mit niedrigeren Tempe-raturen gearbeitet als bei Ober- undUnterhitze.Schnellaufheizen ÄIn dieser Betriebsart werden Grill- undUnterhitze-Heizkörper und das Gebläsegleichzeitig eingeschaltet, um das Ge-rät möglichst rasch auf die gewünschteTemperatur aufzuheizen.
Sobald dieSignallampe für die Backofenbehei-zung erlischt, ist die eingestellte Tem-peratur erreicht. Der Wahlschalter mussdann auf die gewünschte Betriebsartgedreht werden.Ober- und Unterhitze ABei dieser konventionellen Betriebsartwird die Wärme von oben und unten andas Nahrungsmittel herangeführt.Ein Vorheizen des Backofens ist nurnotwendig zum–Backen von Kuchen, Gebäck mitkurzer Backzeit (bis ca.
30 Minuten),–Backen von empfindlichen Teigen,–Backen von dunklen Brotteigen,–Braten von Roastbeef, Filet.Grill nDer Grillheizkörper wird durch seinehohe Heizleistung wenige Minuten nachdem Einschalten rotglühend und er-zeugt die zum Grillen erforderliche In-frarotstrahlung.Umluftgrillen NBeim Umluftgrillen verteilt das Gebläsean der Rückwand die Hitze des Grill-heizkörpers auf das gesamte Grillgut.Die Temperatureinstellung ist niedrigerals beim herkömmlichen Grillen.Beheizungssysteme im Backofen23
BedienelementeDie Bedienelemente des Backofens be-stehen aus dem Wahlschalter für dieBetriebsarten und dem Temperaturwäh-ler.Wahlschalter für die BetriebsartenDen Wahlschalter drehen Sie–rechtsherum, um die BetriebsartenSchnellaufheizen Ä, Heißluft DoderUmluftgrillen Nzu wählen.–linksherum, um die BetriebsartenBeleuchtung H, Ober- und Unterhit-ze Aund Grill nzu wählen.Den Wahlschalter nur jeweils rechts-oder linksherum drehen. Die Dre-hung um 360° ist nicht möglich; derWahlschalter wird zerstört.–Beleuchtung HZum separaten Einschalten der Gar-raumbeleuchtung.–Ober- und Unterhitze AZum Backen / Braten von traditionel-len Rezepten, Soufflé.–Grill nZum Grillen von Grillgut wie z.
B.Kotelett, Steak, Geflügel, Schaschlik.Zum Grillen die Gerätetür schließen!–Schnellaufheizen ÄZur Verkürzung der Aufheizzeitendes Gerätes, zum Vorheizen.Für die Zubereitung von Fertiggerich-ten.– Heißluft DZum gleichzeitigen Backen / Garenauf mehreren Ebenen.– Umluftgrillen NZum Grillen von Grillgut mit größeremDurchmesser, z. B. Rollbraten, Geflü-gel.Zum Grillen die Gerätetür schließen!Backofen bedienen24
TemperaturwählerMit dem Temperaturwähler stellen Siestufenlos die Temperaturen für die Zu-bereitung ein.Den Temperaturwähler nur rechtshe-rum maximal bis zum Anschlag undwieder zurückdrehen.Der Wähler wird sonst zerstört.Sobald eine Temperatur eingestelltwird, leuchtet die Signallampe überdem Temperaturwähler. Sie leuchtet im-mer dann, wenn der Backofen heizt.Ist die gewählte Temperatur erreicht,schaltet sich die Beheizung ab.
Sobalddie Temperatur jedoch unter den einge-stellten Wert sinkt, schaltet sich die Be-heizung wieder ein.Backofen benutzenBei Geräten mit Zeitschaltuhr mussim Anzeigefeld das Symbol "l"leuchten, damit sie unabhängig vonder Uhr benutzt werden können.Hierzu die Taste "i" drücken.^Das Gargut in den Backofen geben.^Den Wahlschalter auf die Betriebsartdrehen.^Mit dem Temperaturwähler die erfor-derliche Temperatur einstellen.Die Backofenbeheizung startet und dasKühlgebläse wird eingeschaltet.^Nach dem Garvorgang das Gargutaus dem Ofen nehmen.Wahlschalter und Temperaturwählerauf "0" drehen.Je nach Modell können Sie Garvorgän-ge auch automatisch aus oder ein- undausschalten lassen, siehe hierzu unter"Zeitschaltuhr".Backofen bedienen25
Betriebsart SchnellaufheizenÄnutzenDie Betriebsart Schnellaufheizen Äkönnen Sie nutzen, um–den Backofen vorzuheizen.–um Fertiggerichte zu garen.Backofen vorheizenDie meisten Gerichte können Sie direktin den kalten Garraum setzen, um dieWärme schon während der Aufheizpha-se zu nutzen.Nur in einigen Fällen sollten Sie denBackofen vorheizen.Bei Heißluft Dzum– Backen von dunklen Brotteigen,– Braten von Roastbeef und Filet.Bei Ober- und Unterhitze Azum– Backen von Kuchen und Gebäck mitkurzer Backzeit (bis ca.
30 Minuten),–Backen von empfindlichen Teigen(Biskuit),–Backen von dunklen Brotteigen,–Braten von Roastbeef und Filet.Setzen Sie bei Pizza sowie bei emp-findlichen Teigen wie Biskuit oderKleingebäck während der Vorheiz-phase nicht die Betriebsart Schnell-aufheizen Äein.Dieses Backgut wird sonst von obenzu schnell gebräunt.Zum Vorheizen:^Den Wahlschalter auf Schnellaufhei-zen Ädrehen.^Mit dem Temperaturwähler die erfor-derliche Temperatur einstellen.Die Backofenbeheizung startet.^Nachdem die Signallampe über demTemperaturwähler zum ersten Mal er-loschen ist, die gewünschte Betriebs-art einstellen, und das Gargut in denBackofen geben.Fertiggerichte garenDie Betriebsart Schnellaufheizen Äistauch für das Garen von Fertiggerichtengeeignet, siehe gleichnamiges Kapitel.Das Umschalten auf eine andere Be-triebsart entfällt dabei.Für herkömmliche Back- und Gar-vorgänge ist die Betriebsart Schnell-aufheizen Änicht geeignet.Backofen bedienen26
Je nach Modell ist Ihr Gerät mit einerZeitschaltuhr ausgestattet.Die Zeitschaltuhr– zeigt die Tageszeit an.– schaltet den Backofen automatischaus- oder ein- und aus.BedienelementeMit den Drucktasten können Sie fol-gende Funktionen eingeben:lKurzzeitgGarzeit)Garendei– Tageszeit– Garzeiten löschen–– Zeiten verringern– Signalton ändern+Zeiten erhöhenDie Eingaben werden im Anzeigefelddargestellt.BedienprinzipUm eine Funktion einzugeben, gehenSie so vor:^Die Taste drücken.Im Anzeigefeld blinkt das entsprechen-de Symbol.^Solange das Symbol blinkt, kann mitder Taste "+" oder "–" die Zeit in Stun-denkMinuten eingegeben werden.Ist dieser Eingabezeitraum von ca.5 Sekunden verstrichen, muss ererst durch Druck auf die entspre-chende Taste wieder aufgerufenwerden.Ist eine eingegebene Zeit abgelaufen,ertönt ein akustisches Signal und dasentsprechende Symbol blinkt.Wenn nur das Symbol "l" angezeigtwird, kann der Backofen unabhängigvon der Zeitschaltuhr benutzt werden.Zeitschaltuhr27
Tageszeit eingebenProgrammierte Garvorgänge werdenbei Änderung der Tageszeit ge-löscht.^Taste "i" drücken.^Solange der Punkt "k" blinkt, die Ta-geszeit eingeben.Die Zeitschaltuhr hat eine 24-Stun-denanzeige.Nach beendeter Eingabe läuft dieTageszeit minutenweise ab.Beachten Sie bitte:Die Tageszeit kann auch nach gleich-zeitigem Drücken der Tasten "g" und")" geändert werden.Kurzzeit eingebenEine Kurzzeit können Sie zum Überwa-chen externer Vorgänge, z. B. zum Eier-kochen, eingeben.Gleichzeitig zu einem programmiertenGarvorgang können Sie den Kurzzeit-wecker zur Erinnerung nutzen, um z. B.dem Gargut nach einem Teil der Gar-zeit Gewürze hinzuzufügen oder es zubegießen.Eine Kurzzeit kann für einen Zeitraumvon 1 min.
bis zu 23 h 59 min.eingegeben werden.Hierzu:^Taste "l" drücken.^Solange die Glocke "l", blinkt, dieKurzzeit eingeben.Nach dem die Eingabe übernommenist, erscheint wieder die Tageszeit imAnzeigefeld. Das Symbol "l" weist aufdie eingegebene Kurzzeit hin.Nach Ablauf der Kurzzeit–blinkt die Glocke "l",–ertönt für ca. 7 Minuten ein akusti-sches Signal.^Taste "l" drücken.Das akustische und optische Signalwerden abgestellt.Kurzzeit überprüfen und ändern^Taste "l" drücken.Die verbleibende Kurzzeit wird ange-zeigt. Die letzte Minute einer Kurzzeitläuft sekundenweise ab.^Solange "l" blinkt, kann jetzt dieKurzzeit geändert werden.Kurzzeit löschen^Taste "l" drücken.^Solange die Glocke "l" blinkt, dieTasten "–" und "+" gleichzeitig kurzdrücken.Die Kurzzeit wird gelöscht und es er-scheint die Tageszeit.Zeitschaltuhr28
Signalton ändernSie können zwischen drei Signaltönenwählen.^Die Taste "–" solange drücken, bisdas eingestellte Signal ertönt.Betätigen Sie innerhalb von ca. 5 Se-kunden nochmals die Taste "–", so er-tönt mit jedem Druck ein anderes akus-tisches Signal.Nach Ablauf von ca. 5 Sekunden wirddas Signal, das zuletzt ertönt, über-nommen.Garvorgänge programmierenGarvorgänge automatischausschalten^Das Gargut in den Backofen geben.^Betriebsart und Temperatur wählen.^Taste "g" drücken.Im Anzeigefeld erscheint "0k00".^Solange "AUTO" blinkt, die Garzeiteingeben (maximal 10 h).Anschließend wird wieder die Tageszeitangezeigt. Zur Erinnerung an den pro-grammierten Garvorgang leuchten"AUTO" und "l" im Anzeigefeld.Garvorgänge zeitverzögert startenDas automatische Ein- und Ausschaltenvon Garvorgängen ist empfehlenswertzum Braten.Das Backen sollte nicht zu lange vorge-wählt werden.
Der Teig würde antrock-nen und das Triebmittel in seiner Wir-kung nachlassen.^Das Gargut in den Backofen geben.^Betriebsart und Temperatur wählen.Zuerst die Garzeit eingeben:^Taste "g" drücken.Im Anzeigefeld erscheint "0k00".^Solange "AUTO" blinkt, die Garzeiteingeben (maximal 10 h).Nun das Garende verschieben:^Taste ")" drücken.Im Anzeigefeld erscheint die Tageszeitplus der eingegebenen Garzeit.^Solange "AUTO" blinkt, mit der Taste"+" das Garende verschieben.Der Backofen schaltet sich aus. Im An-zeigefeld erscheint die Tageszeit."AUTO" leuchtet als Erinnerung an denprogrammierten Garvorgang.Sobald der Garbeginn erreicht ist,schaltet sich die Backofenbeheizungein.Zeitschaltuhr29
GarendeBeim Erreichen des Garendes–schaltet sich die Backofenbeheizungautomatisch aus.–bleibt das Kühlgebläse in Betrieb.–ertönt für ca. 7 Minuten ein akusti-sches Signal.–blinkt "AUTO".^Taste "i" drücken.Das akustische und optische Signalwerden abgestellt.Sobald die Taste "i" gedrückt wird,startet die Backofenbeheizung wie-der.
Schalten Sie daher auf jedenFall den Backofen aus.^Wahlschalter und Temperaturwählerauf "0" drehen.Eingegebene Zeiten überprüfen undändernNach Eingabe eines Garvorgangs wirdwieder die Tageszeit angezeigt."AUTO" im Anzeigefeld weist auf einge-gebene Zeiten hin.Zeiten, die für einen Garvorgang einge-geben wurden, können jederzeit über-prüft oder geändert werden.^Die jeweilige Taste drücken.gDie eingegebene Garzeit oder dieRestzeit eines ablaufenden Vorgan-ges wird angezeigt.)Das Ende des Garvorganges wirdangezeigt.Programmierte Garvorgänge löschen^Taste "i" drücken.Sobald der Vorgang gelöscht ist,startet die Backofenheizung.Schalten Sie daher den Backofenauf jeden Fall aus, wenn Sie ihnnicht mehr benötigen.Zeitschaltuhr30
Zum Backen empfehlen wir:–Heißluft D–Ober- und Unterhitze ABackformBeachten Sie bei der Wahl der Be-triebsart das Material der Backform,um ein optimales Backergebnis zu er-zielen.Heißluft DSie können jede Backform aus tempe-raturbeständigem Material einsetzen.Ober- und Unterhitze AHier verwenden Sie bitte matte unddunkle Backformen aus Schwarzblech,dunklem Email, aus nachgedunkeltemWeißblech und mattem Aluminium so-wie Formen aus hitzebeständigem Glasoder beschichtete Formen.Verwenden Sie möglichst keine hellenBackformen aus blankem Material. Siereflektieren die Wärmestrahlung desBackofens. Dadurch kann die Wärmedas Backgut schlechter erreichen, undes ergibt eine ungleichmäßige oderschwache Bräunung in der Form.Unter ungünstigen Umständen wird dasBackgut auch nicht richtig gar.Heißluft DSie können in mehreren Ebenen gleich-zeitig backen.
Wir empfehlen:1 Blech = Einschubebene 12 Bleche = Einschubebene 1 + 33 Bleche = Einschubebene 1, 2 + 4Backen Sie nicht gleichzeitig mehrals zwei Bleche mit feuchtem Ge-bäck, Kuchen oder Brot.Achten Sie darauf, dass sich derFettfilter nicht vor der Ansaugöff-nung des Gebläses befindet. DieBackzeit verlängert sich dadurch.Die Backtemperatur ist niedriger alsbei Ober- und Unterhitze A. BeachtenSie die Angaben in der Backtabelle.Backen31
Ober-Unterhitze AVerwenden Sie matte, dunkle Back-formen.Helle Formen aus blankem Materialergeben eine ungleichmäßige oderschwache Bräunung in der Form,und unter ungünstigen Umständenwird das Backgut auch nicht richtiggar.Die Einschubebene 1 oder 2wählen.Hinweis zu Rezeptangaben ältererKochbücher oder RezepthefteEine geänderte Vorschriftenlage (diedeutsche Norm DIN 44547 wurdedurch die europäische Norm EN 60350ersetzt) hat dazu geführt, dass die Tem-peratureinstellungen an den Gerätengeringfügig geändert werden mussten.Im mitgelieferten Rezeptheft sind dieTemperaturangaben für das Garen mitOber-Unterhitze bereits auf diese Ände-rungen abgestimmt.Verwenden Sie ältere Kochbücher oderRezepthefte, so stellen Sie zur optima-len Nutzung Ihres Gerätes beim Garenmit Ober-Unterhitze die Temperaturen10° niedriger ein als im Rezept angege-ben.Die Garzeiten ändern sich nicht.Tipps zum BackenBeachten Sie die in der Backtabelleangegebenen Temperaturbereiche,Einschubebenen und Zeitspannen.Backblech und Fettpfanne müssenaufgrund der Antihafteigenschaften ih-rer PerfectClean-veredelten Oberflächevor dem Backen nicht eingefettet odermit Backpapier belegt werden.Zubereitetes Backgut lässt sich leichtablösen.Backpapier ist nur erforderlich bei–Laugengebäck (z.
B. Brezel, Stan-gen), da die bei der Teigzubereitungverwendete Natronlauge diePerfectClean-veredelte Oberflächebeschädigen kann.–Teigen, die aufgrund ihres hohenEiweißanteils leicht festkleben, wiez. B. Biskuit, Baiser oder Makronen.Backen Sie Obstkuchen und hohePlattenkuchen in der Fettpfanne; da-durch bleibt der Garraum sauberer.Kuchen in Kastenformen oder längli-chen Formen quer in den Backofenstellen. Dadurch ist die Wärmevertei-lung in der Form optimal, und eingleichmäßiges Backergebnis wird er-reicht.Backen32
TiefkühlprodukteStellen Sie zum Backen von Tief-kühl-Kuchen, -Pizza oder -Baguettesdie niedrigste der auf der Verpackungangegebenen Backtemperaturen ein.Backen Sie diese Gerichte auf demRost mit aufgelegtem Backpapier undnicht auf dem Backblech oder der Fett-pfanne.Letztere können sich so stark verzie-hen, dass sie im heißen Zustand nichtentnommen werden können. Jedes wei-tere Benutzen bringt einen erneutenVerzug mit sich.Tiefkühlprodukte wie Pommes Frites,Kroketten oder ähnliches können aufdem Backblech oder der Fettpfannegebacken werden. Legen Sie zumschonenden Garen dieser Tiefkühlpro-dukte Backpapier unter und stellen Siedie niedrigste der Backtemperaturenein, die auf der Verpackung angegebe-nen sind.Die schonende Behandlung von Le-bensmitteln dient Ihrer Gesundheit.Kuchen, Pizza, Pommes frites, ...
soll-ten nur goldgelb gebräunt und nichtdunkelbraun gebacken werden.Eine schonende Zubereitung undgleichmäßige Bräunung erreichenSie bei Kuchen und Gebäcken, wennSie–die untere Temperatur der Tabellen-angaben wählen.Stellen Sie die Temperatur nichthöher ein als in der Backtabelleangegeben. Höhere Temperaturenverkürzen zwar die Backzeit, habenaber nicht selten einen sehr unter-schiedlichen Bräunungsgrad zurFolge.Unter ungünstigen Umständen istdas Backgut nicht gar.– nach Ablauf der kürzesten Backzeitprüfen, ob das Backgut gar ist.Stechen Sie dazu mit einem Holz-stäbchen in den Teig.Haften keine feuchten Teigkrümel amHolzstäbchen, ist das Backgut gar.Backen33
Zum Braten empfehlen wir:–Heißluft D–Ober- und Unterhitze AHeißluft D:Setzen Sie den Fettfilter ein, wennSie auf dem Rost oder im offenenGeschirr braten.Wir empfehlen das Braten im Topf, da– genügend Bratenfond zum Zuberei-ten einer Soße bleibt.– der Garraum sauberer bleibt alsbeim Braten auf dem Rost.GeschirrSie können jedes hitzebeständige Ge-schirr verwenden:Bräter, Bratentopf, feuerfeste Glasform,Bratfolie, Römertopf, ...Das Geschirr wird auf den Rost in denkalten Backofen gesetzt.Ausnahme:Zum Braten von Roastbeef und Filetden Backofen auf die im Rezept ange-gebene Temperatur vorheizen.EinschubebeneWählen Sie zum Braten die Einschub-ebene 1.Ausnahme:Bei Ober- und Unterhitze Azum Bratenvon– Geflügel bis zu 1 kg,– Roastbeef, Filet,– Fisch,die Einschubebene 2 benutzen.TemperaturDie Temperatureinstellungen entneh-men Sie bitte der Brattabelle.Stellen Sie die Brattemperatur nicht hö-her ein, als angegeben ist.
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