Neumann TLM 127 Bedienungsanleitung

Neumann Mikrofon TLM 127

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Bedienungsanleitung
Operating Instructions
TLM 127
Ollenhauerstr. 98
13403 Berlin
Germany
Tel.:+49-30 /417724-0
Fax:+49-30 /417724-50
Email: headoffice@neumann.com
Web: www.neumann.com

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Produktspezifikationen

Marke: Neumann
Kategorie: Mikrofon
Modell: TLM 127

Bedienungsanleitung Neumann TLM 127 – Volltext

2Inhaltsverzeichnis1. Kurzbeschreibung2. Das Kondensatormikrophon TLM 1272. 1 Einige Zusatzinformationen zum Betriebdes TLM 1272. 2 Ausführungsformen und Beschaltung desMikrophonausganges2. 3 Mikrophonkabel3. Stromversorgung3. 1 Phantomspeisung3. 2 Betrieb mit Netzgeräten3. 2. 1 Konventioneller Betrieb3. 2. 2 Betrieb mit fernsteuerbarenRichtcharakteristiken3. 2. 3 Sammelspeisung3. 3 Batteriespeisung3. 4 Betrieb an unsymmetrischen odermittengeerdeten Eingängen4. Technische Daten TLM 1275. Frequenzgänge und Polardiagramme6. Einige Hinweise zur Pflege von Mikrophonen7. Zubehör1. KurzbeschreibungDas Kondensatormikrophon TLM 127 ist ein Studio-mikrophon mit den Richtcharakteristiken Kugel undNiere sowie der Möglichkeit, über ein entsprechen-des Fernsteuernetzteil zwischen den fünf Richtcharak-teristiken Kugel, Breite Niere, Niere, Hyperniere undAcht umzuschalten.

Switching the preattenuation on and offis therefore likewise accompanied by brief noises. 2. 2 Microphone Versions andOutput WiringThe following versions of the TLM 127 microphoneare available:K 127 sehr ausgeglichene Frequenzgänge, die sie füreinen breiten Kreis von Anwendungen empfehlen. DerKlang des Mikrophons wird ausschließlich durch dieKapsel bestimmt, es wird keine elektrische Entzer-rung vorgenommen. Die Kapsel ist zum Schutz gegenKörperschallübertragung elastisch gelagert. Mit einem entsprechenden Fernsteuernetzteil könnendie fünf Richtcharakteristiken Kugel, Niere, Acht so-wie Hyperniere und Breite Niere gewählt werden,wenn der Richtcharakteristikumschalter am Mikrophonin die Position R gestellt wurde.

Die Hyperniere gestattet – besser als die Niere –rechts und links des aufzunehmenden Objekts pos-tierte Schallquellen auszublenden, während die Brei-te Niere vorteilhaft zur Übertragung ausgedehnterSchallquellen eingesetzt wird (siehe dazu Kapitel 3. 2. 2). Auf der Rückseite des Mikrophons TLM 127 befin-den sich zwei weitere Schalter. Der linke senkt dasÜbertragungsmaß des Mikrophons um 14 dB und solltenur verwendet werden, wenn bei sehr hohen Schall-druckpegeln für nachfolgende Geräte die Gefahr derÜbersteuerung besteht. Der Schalter erweitert nichtden Dynamikumfang des Mikrophons, sondern ver-schiebt ihn um 14 dB zu höheren Schalldruckpegeln. Der rechte Schiebeschalter ändert die Grenzfrequenzeines im Mikrophon eingebauten Hochpasses. In derStellung LIN ist bereits ein Hochpass aktiv, der Fre-quenzen unter 20 Hz mit 12 dB/Oktave unterdrückt.

Bei eingeschaltetem Filter liegt die Grenzfrequenz bei100 Hz. Diese Position dient unter anderem der Un-terdrückung des Nahbesprechungseffekts. 2. 1 Einige Zusatzinformationen zumBetrieb des TLM 127Beim Ein- und Ausschalten des Mikrophons entste-hen kurzzeitig Störgeräusche, die durch den Auf- undAbbau der internen Betriebsspannungen bedingt sind.

Ähnliche Störungen entstehen beim Umschalten derRichtcharakteristik, da hierbei eine Hälfte der Kapselumgeladen werden muß. Die Absenkung des Ausgangspegels um 14 dB wirdbeim TLM 127 durch eine Verringerung der Kapsel-vorspannung erreicht. Ein-und Ausschalten der Vor-dämpfung ist deshalb ebenfalls mit kurzen Störgeräu-schen verbunden. 2. 2 Ausführungsformen und Beschaltung desMikrophonausgangsDas Mikrophon kann in folgenden Ausführungsformengeliefert werden:.

6Ausganges eines Speisegerätes BS 48 i-2 oder der Ma-trixbox MTX 191 A an Geräte mit 6,3 mm Mono-klinkenbuchsen. Andere Kabellängen sind auf Wunsch lieferbar. Das Mikrophon ist besonders unempfindlich gegen ka-pazitive Belastung. TIM- und Frequenzgangverzerrun-gen werden daher auch bei Verwendung sehr langerKabel nicht hervorgerufen. Weitere Artikel sind im Katalog „Zubehör“ beschrieben. 3. Stromversorgung3. 1 PhantomspeisungDas TLM 127 wird mit 48 V phantomgespeist (P48,IEC 1938). Bei der Phantomspeisung fließt der Speisestrom vompositiven Pol der Spannungsquelle über die elektri-sche Mitte der beiden Modulationsadern zum Mikro-phon. Er wird hierzu über zwei gleiche Widerständein beiden Tonadern eingekoppelt. Die Rückleitung desGleichstroms erfolgt über den Kabelschirm. Zwischenbeiden Modulationsadern besteht also keine Potenti-aldifferenz.

Daher ist mit der Phantomspeisung einekompatible Anschlußtechnik möglich. Auf die An-schlüsse können wahlweise auch dynamische Mikro-phone oder Bändchenmikrophone sowie die Modula-tionskabel röhrenbestückter Kondensatormikrophonegeschaltet werden, ohne daß die Speisespannung ab-geschaltet werden muß. 3. 2 Betrieb mit Netzgeräten3. 2. 1 Konventioneller BetriebFür die Stromversorgung des TLM 127 sind prinzipi-ell alle P48-Netzgeräte entsprechend IEC 1938 geeig-net, die mindestens 3,2 mA je Kanal abgeben. Dabeikann am Mikrophon zwischen den Richtcharakteristi-ken Kugel und Niere gewählt werden. (Zur Fernumschaltung der Richtcharakteristiken s. Ka-pitel 3. 2. 2)Das Neumann P48-Netzgerät hat die BezeichnungN 48 i-2. N 48 i-2 (230 V)N 48 i-2 (230 V)N 48 i-2 (230 V)N 48 i-2 (230 V)N 48 i-2 (230 V). sw. Best. -Nr.

8Das Gerät BS 48 i-2 ist mit 5-poligen, das BS 48 i mit3-poligen XLR-Steckverbindern ausgerüstet. Ein Mikrophon der Serie fet 100 kann mit einemBS 48 i ca. 20 Stunden betrieben werden (siehe auchNeumann-Druckschrift 68832. „48 V-Phantomspeise-geräte“). Die Zuordnung der Mikrophonanschlüsse und die Po-larität der Modulationsadern ist am Ausgang der Spei-segeräte die gleiche wie am Mikrophon. 3. 4 Betrieb an unsymmetrischen odermittengeerdeten EingängenDie 48 V-Phantomspeisegeräte BS 48 i, BS 48 i-2,N 48 R-2 und N 48 i-2 haben gleichspannungsfreieAusgänge, so daß für den Anschluß an einen unsym-metrischen Eingang kein Übertrager erforderlich ist. Beim TLM 127 ist Pin 2 die „heiße Phase“, und Pin 3muß für unsymmetrische Eingänge an Masse gelegtwerden (siehe Abbildung 1). Bei vielen anderen als den o. g.

Phantomspeisegerä-ten liegen nicht nur die Modulationsleitungen zum Mi-krophon auf dem Potential der Speisespannung von+48 V, sondern auch die vomSpeisegerät abgehenden Mo-dulationsleitungen. Für die inder Studiotechnik allgemeinüblichen symmetrischen underdfreien Verstärker- undMischpulteingänge ist diesohne Bedeutung. Dagegenwird die Speisespannung beimAnschluß an einseitig odermittengeerdete Verstärkerein-gänge kurzgeschlossen, und esist kein Betrieb möglich. Dann bestehen folgende Lö-sungsmöglichkeiten:a) In mittengeerdeten Gerä-ten mit Eingangsübertrager (z. B. einige NAGRA-Geräte) kanndie betreffende Erdverbindungfast immer ohne Nachteile fürdie Funktion des Gerätes auf-getrennt werden. b) In jede abgehende Modu-lationsleitung kann zur Abblok-kung der 48 V-Gleichspannungeine RC-Kombination eingefügtwerden (siehe Abb. 2 und Neu-mann-Information Nr. 84 221).

126. Einige Hinweise zur Pflege vonMikrophonenStaubschutz verwenden: Mikrophone, die nicht im Ein-satz sind, sollte man nicht auf dem Stativ einstaubenlassen. Mit einem Staubschutzbeutel (nicht fusselnd)wird dies verhindert. Wird ein Mikrophon längere Zeitnicht verwendet, sollte es staubgeschützt bei norma-lem Umgebungsklima aufbewahrt werden. Popschutz verwenden: Ein Popschutz hat nicht nur dieAufgabe, bei Gesangsaufnahmen die Entstehung vonPoplauten zu verhindern. Er vermeidet auch effizient,daß sich von der Feuchtigkeit des Atems bis hin zuEssensresten unerwünschte Partikel auf der Memb-ran ablagern. Keine überalterten Windschutze verwenden: AuchSchaumstoff altert. Das Material kann brüchig und krü-melig werden. Anstatt das Mikrophon zu schützen,kann er dann zur Verunreinigung der Mikrophonkap-sel führen. Überalterte Windschutze also bitte ent-sorgen.

Funktionstest: Moderne Kondensatormikrophone neh-men durch lautes Ansprechen keinen Schaden. ZurKontrolle, ob ein solches Mikrophon angeschlossen ist,sollte man es aber keinesfalls anpusten oder anpop-pen, da dies einem akustischen Signal von mehr als140 dB (. ) entsprechen kann. Normale Sprache ge-nügt zum Funktionstest völlig. Selbsthilfe kann teuer sein. Leider kommt es dochvor, daß durch eine Selbstreparatur mehr beschädigtals behoben wird. Insbesondere das Reinigen ver-schmutzter Kapseln erfordert viel Erfahrung und dieHand eines Fachmanns. Der Lackschutz auf Platinenzeigt u. a. an, daß dort nicht gelötet werden darf. Eini-ge Bauteile sind speziell selektiert und können nichtdurch Material von der Stange ersetzt werden. Umunnötige Kosten zu vermeiden, empfiehlt sich die Ein-sendung an unsere Vertretungen oder an uns.

14EA 1EA 1EA 1EA 1EA 1. ni. Best. -Nr. 08449EA 1 mtEA 1 mtEA 1 mtEA 1 mtEA 1 mt. sw. Best. -Nr. 08450(gehört zum Lieferumfang)Die EA 1 ist für die Mikrophone TLM 103, TLM 127,TLM 193 und M 147 Tube vorgesehen. Der schwenk-bare Gewindeanschluß zur Befestigung auf Stativen hat5/8"-27-Gang. Ein Reduzierstück zur Verbindung mit1/2"- und 3/8"-Gewindezapfen wird mitgeliefert. 7. 5 PopschutzPopschirme bieten einen sehr wirksamen Schutz vor densogenannten Popgeräuschen. Sie bestehen aus einemrunden, dünnen Rahmen, der beidseitig mit schwarzerGaze bespannt ist. Popschirme sind an einem etwa 30 cm langen Schwa-nenhals montiert. Eine Klammer mit einer Rändel-schraube an dessen Ende dient der Befestigung amMikrophonstativ. PS 15PS 15PS 15PS 15PS 15. sw. Best. -Nr. 08472Der Rahmendurchmesser beträgt 15 cm. PS 20PS 20PS 20PS 20PS 20 aaaaa. sw. Best. -Nr. 08488Der Rahmendurchmesser beträgt 20 cm. 7.

6 Mikrophon-NeigevorrichtungMNVMNVMNVMNVMNV 8787878787. ni. Best. -Nr. 06804MNVMNVMNVMNVMNV 8787878787 mtmtmtmtmt. sw. Best. -Nr. 06806Die Mikrophonneigevorrichtung MNV 87 besteht auseiner Kabelhalterung und einen Gewindezapfen. Siewird in das Stativgelenk des Kabels IC 4 geschraubt(s. Kapitel 2. 3) und ermöglicht dann die Einstellungder Mikrophonneigung bei frei am Kabel hängendemMikrophon. Gewinde: 1/2"- oder 5/8"-27-Gang. 7. 7 SchaumstoffwindschutzWSWSWSWSWS 8787878787. sw. Best. -Nr. 06753Durchmesser ca. 90 mm. Dämpfung des Windgeräu-sches ca. 26 dB. Dämpfung bei 15 kHz ca. 3 dB. Farbeschwarz. Zum Vermeiden von Störgeräuschen, die bei Nahbe-sprechung, Windeinfluß oder z. B bei schnellemSchwenken des Mikrophongalgens auftreten können,sind Windschutzeinrichtungen aus offenporigem Poly-urethanschaum lieferbar.

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