Oranier 4645 Kopenhagen Bedienungsanleitung

Oranier Herd 4645 Kopenhagen

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Aufstellungs- und
Bedienungsanleitung
für Kaminofen
Typ 4621 Nordik
4645 Helsinki
4645 Kopenhagen
4648 Vasa
4652 Fjord
4653 Viking rund
4660 Skandik
(typgeprüft nach DIN 18891, Bauart 1)
DIN EN 13240
ORANIER Heiz- u. Kochtechnik
GMBH - D-35075 Gladenbach - Telefon (06462) 923-0 - Telefax (06462) 923-349
Internet http://www.oranier.com - e-mail: inf[email protected]
Stand 11.05

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Produktspezifikationen

Marke: Oranier
Kategorie: Herd
Modell: 4645 Kopenhagen

Bedienungsanleitung Oranier 4645 Kopenhagen – Volltext

Honegger AGSägenstrasse 75CH 7500 ChurTelefon 0041- 81- 253 707 1Telefax 0041- 81- 253 733 1ItalienOekothermI 39042 Bressanone / Brixen (BZ)Telefon 0039- 0472- 802090Telefax 0039- 0472- 802091ÖsterreichORANIER Heiz- und Kochtechnik GmbHNiederlassung ÖsterreichDürrnbergerstraße 5A-4020 LinzTelefon 0043 0732/ 660188Telefax 0043 0732/ 660223Bitte beachten SieDamit unser Kundendienst Reparaturen sorgfältig vorbe-reiten und die benötigten Ersatzteile bereitstellen kann,benötigen wir folgende Informationen:1. Ihre genaue Anschrift2. Ihre Telefon- und ggf. Telefaxnummer3. Wann kann der Kundendienst Sie besuchen ?4. Alle auf dem Geräteschild enthaltenen Angaben5. Kaufdatum / Kaufbeleg6.

Genaue Beschreibung des Problems oder Ihres Ser-vice – Wunsches.Ihr Beitrag zum UmweltschutzEntsorgung der VerpackungDie Verpackung schützt das Gerät vor Transportschäden.Die Verpackungsmaterialien sind nach umweltverträgli-chen und entsorgungstechnischen Gesichtspunkten aus-gewählt und recyclebar.Das Rückführen der Verpackung in den Materialkreis-lauf spart Rohstoffe und verringert das Abfallauf-kommen.Ihr Fachhändler nimmt die Verpackung im allgemeinenzurück.Sollten Sie die Transportverpackung selbst entsorgen,erfragen Sie bitte die Anschrift des nächsten Wertstoff-und Recycling – Centers.

Wir beglückwünschen Sie zum Kauf dieses formschönenORANIER - Kaminofens. Diese Bedienungsanleitung macht Sie mit der Funktionund Handhabung des Ofens vertraut. Der Erwerber und Betreiber eines Kaminofens ist ver-pflichtet, sich an Hand dieser Anleitung über die richtigeHandhabung zu informieren. Unsere Gewähr für eine einwandfreie Funktion gilt nur,wenn die folgenden Richtlinien beachtet werden. Bewahren Sie die Anleitung gut auf, damit Sie sich beiBeginn einer Heizperiode wieder über die richtige Bedie-nung informieren können. 1. BeschreibungDiese Öfen sind geschweißte Stahlkonstruktionen. ImMittelteil befindet sich der mit Schamottsteinen oder Ska-mol- Platten ausgekleidete Feuerraum. Unter dem stabilen Gußrost befindet sich der Ascheka-sten und darunter ein Holzlagerfach. Nach oben ist derOfen durch ein Warmhaltefach abgeschlossen. Diese Kaminöfen arbeiten im Konvektionsbetrieb, d. h.

dieUmluft wird in den im Ofen befindlichen Konvektions-schächten erwärmt und in den Wohnraum abgegeben. 2. AllgemeinesDie Aufstellung Ihres Kaminofens hat unter Berück-sichtigung der jeweiligen Landesbauordnung und in Ab-sprache mit dem Bezirksschornsteinfegermeister zu erfol-gen. Dieser prüft auch den ordnungsgemäßen Anschlußder Feuerstätte. Eine ausreichende Frischluftzufuhr zum Aufstellungsraummuß gewährleistet sein. Bei Aufstellung in einem Raum mit besonders abgedich-teten Fenstern und Türen sind Funktionsstörungen mög-lich. Ob ausreichend Verbrennungsluft für Ihren Ofen zur Ver-fügung steht, sagt Ihnen der zuständige Schornsteinfe-germeister. Die in dieser Anleitung beschriebenen Kaminöfen derBauart 1 sind nach DIN 18891 u. DIN EN 13240 geprüft. Kaminöfen dieser Bauart dürfen an mehrfach belegteSchornsteine angeschlossen werden, sofern die Di-mension des Schornsteins dies zuläßt.

Wird der Ofen an einen mehrfach belegten Schornsteinangeschlossen, dürfen auf keinen Fall die Schließfedernder Tür entfernt werden. Die Tür muß sich nach der Brennstoffaufgabe selbständigschließen können, damit eine Beeinflussung des Zugs(Förderdruck) und die damit verbundenen Gefahren fürmitangeschlossene Feuerstätten vermieden werden. 3. Aufstellung des Kaminofens und Rauchrohranschluß3. 1 AbgasanschlußZum Anschluß an den Schornstein sollte ein Rauchrohraus 2 mm dickem Stahlblech verwendet werden. Alle Verbindungen vom Ofen zum Schornstein müssenfest und dicht verbunden sein. Achten Sie darauf, daß das Rauchrohr nicht in den freienQuerschnitt des Schornsteins hineinragt. Es wird die Verwendung eines Mauerfutters empfohlen. Das Rauchrohr muß zum Schornstein leicht ansteigend,zumindest aber waagrecht verlaufen.

Bei Kaminöfen mit Anschlußmöglichkeit nach obenoder hinten muß der zu wechselnde Verschlußdeckelwieder rauchdicht verschraubt werden. 3. 2 BrandschutzregelnBei der Aufstellung müssen die Brandschutzregeln einge-halten werden ( FeuVo). Beachten Sie die erforderlichen Mindestabstände zu Auf-stellwänden, brennbaren Wohnungsgegenständen undden Schutz des Fußbodens. Mindestabstände:Hintere (B1) und seitliche (B2) Mindestabstände sind aufdem Typenschild Ihres Ofens angegeben. A > 80 cm im Strahlungsbereich der ScheibeC 30 cm Bodenschutz seitl. d. FüllöffnungD 50 cm Bodenschutz vor der FüllöffnungAchtung: Bei den Kaminofentypen 4660-6 u. 4660-8muss die senkrechte Rauchrohrführungmind. 400 mm betragen. Achtung. Bei zu niedrigem aber auch bei zu hohem Förderdruckkann es zu Funktionsstörungen kommen. Liegen die Abweichungen gegenüber dem notwendigenFörderdruck (Pkt.

Nur emfohlenes Brennmaterial verwenden ( siehe 5. 3 )Prüfen Sie, ob für den Aufstellraum eine ausreichendeFrischluftzufuhr sichergestellt ist (Verbrennungsluftverbund). Der Kaminofen darf nur von Erwachsenen beheizt werden. Achten Sie darauf, daß Kinder nie allein beim Ofen verwei-len. Lassen Sie den Kaminofen nicht längere Zeit ohne Aufsicht. Der Kaminofen darf nur nach dieser Bedienungsanleitungbetrieben werden. 5. 1 AnzündenLegen Sie zunächst zerknülltes Papier oder Anzündwürfelnach hinten in den Feuerraum und schichten Sie daraufReisig oder Kleinholz. Anzünden und Feuerraumtür schließen. Wenn das Feuerrichtig entfacht ist, legen Sie Holz bzw. Braunkohlebrikettseinlagig nach. Beachten Sie die maximalen Aufgabemengen (siehe 5. 4). 5. 2 InbetriebnahmeDie Feuerstätte muß beim ersten Anheizen behutsam be-stückt mit relativ kleiner Flamme „eingebrannt“ werden.

auftretende Geruchsbildung durch Nachtrocknung derSchutzfarbe verliert sich nach kurzer Zeit. 5. 3 Geeignete BrennstoffeDer Kaminofen ist nur zur Verbrennung von naturbelasse-nem Scheitholz, Holzbriketts und Braunkohlebriketts geeig-net. Klassisches Kaminholz ist Buche und Birke. Diese Holzartenhaben den höchsten Heizwert und verbrennen sauber, so-fern sie trocken gelagert wurden. Frisch geschlagenes Holz sollte gespalten 12 - 18 Monate imFreien regengeschützt vorgelagert werden. Nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz darf Brennholznur max. 20% Restfeuchte aufweisen. Nicht verbrannt werden dürfen:-feuchtes oder mit Holzschutzmitteln behandeltes Holz-Feinhackschnitzel-Papier und Pappe ( außer zum Anzünden )-Rinden oder Spanplattenabfälle-Kunststoff oder sonstige Abfälle5. 4 maximale Aufgabemengen u.

LufteinstellungBrennstoff Brennstoffmenge Primärluft SekundärluftScheitholz 2 - 3 Scheite zu aufHolzbriketts 2 - 3 Stück zu aufBraunkohle-briketts 3 - 4 Briketts auf aufAnordnung der Luftregler siehe 5. 75. 5 AscheentleerungAchten Sie darauf, daß der Aschekasten rechtzeitig geleertwird, damit der Aschekegel nicht zu dicht an den Rost her-anwächst. Es besteht sonst die Gefahr, daß der Rost ungenügend ge-kühlt und dadurch zerstört wird. Achtung. Vor der Ascheentleerung bitte stets prüfen, ob keine Rest-glut in der Asche vorhanden ist. Auch wenn nach außen hindie Asche kalt ist, können sich im Inneren noch Glutrestebefinden, die zu einem Brand in der Mülltonne führen. (. ) - Maße gelten bei Verkleidungen mit Speckstein, Natur-stein.

ä.• Die Oberfläche von lackierten Außenteilen des Ofensdürfen nicht mit scharfen Mitteln gereinigt werden.• Es ist zu empfehlen, die Reinigung der Oberflächen miteinem trockenen Staubtuch vorzunehmen.5.7 Anordung und Bedienung der Luftschieber4621 – 5 Nordik4645 – 6 Helsinki, 4645- 8 Kopenhagen4648 – 7 Vasa4652 – 6 Fjord, 4652 – 8 FjordSekundärluft fest eingestellt ( Scheibenspalt )PrimärluftreglerAufPrimärluftreglerZuSekundärluftreglerAufSekundärluftregler4645 - 6AufPrimärluftreglerAufSekundärluftregler4645 - 8AufSekundärluftreglerAufPrimärluftreglerAufAchtung !Die Lackierung des Ofens erreicht erst eine stabile End-festigkeit, wenn mehrmals mit Nennwärmeleistung ge-heizt wurde.Um Lackbeschädigungen zu vermeiden, ist erst danacheine Oberflächenreinigung zu empfehlen !

4653 – 6 Viking rund4660 – 6, 4660 - 8 Skandik6. Raumheizvermögen nach DIN 188938 kW 7 kW 6 kW 5 kWgünstig m3 186 144 124 88weniger günstig m3 107 84 73 53ungünstig m3 73 56 48 34Die angegebenen Werte gelten für Räume, die nicht der Wärmeschutzverordnung entsprechen.Für Räume, die der zur Zeit geltenden Wärmeschutzverordnung entsprechen, sind geringere Leistungen erforderlich.PrimärluftreglerAufSekundärluftreglerAufSekundärluftreglerAufPrimärluftreglerAuf

ORANIER – Werksgarantie( gültig für die auf Seite 2 genannten Länder )Zur Inanspruchnahme von Garantieleistungen ist in jedemFall die Vorlage des Kaufbeleges erforderlich. Für unsere ORANIER- Geräte leisten wir unabhängig vonden Verpflichtungen des Händlers aus dem Kaufvertraggegenüber dem Endabnehmer unter den nachstehendenBedingungen Werksgarantie:Die ORANIER- Garantie erstreckt sich auf die unentgeldlicheInstandsetzung des Gerätes bzw. der beanstandeten Teile. Anspruch auf kostenlosen Ersatz besteht nur für solcheTeile, die Fehler im Werkstoff und in der Verarbeitung auf-weisen. Übernommen werden dabei sämtliche direkten Lohn- undMaterialkosten, die zur Beseitigung dieses Mangels anfallen. Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen. 1. Die Werksgarantie beträgt 24 Monate und beginnt mitdem Zeitpunkt der Übergabe, der durch Rechnung oderLieferschein nachzuweisen ist. 2.

Innerhalb der Werksgarantie werden alle Funktionsfeh-ler, die trotz vorschriftsmässigem Anschluss, sachgemä-sser Behandlung und Beachtung der gültigen ORANIER-Einbauvorschriften und Betriebsanleitungen nachweis-bar auf Fabrikations- oder Materialfehler zurückzuführensind, durch unseren Kundendienst beseitigt. Emaille-und Lackschäden werden nur dann von dieser Werksga-rantie erfasst, wenn sie innerhalb von 2 Wochen nachÜbergabe des ORANIER- Gerätes unserem Kunden-dienst angezeigt werden. Transportschäden (diese müs-sen entsprechend den Bedingungen des Tranporteursgegen den Tranporteur geltend gemacht werden) sowieEinstellungs-, Einregulierungs- und Um-stellarbeiten anGasverbrauchseinrichtungen fallen nicht unter dieseWerksgarantie. 3. Durch Inanspruchnahme der Werksgarantie verlängertsich die Garantiezeit weder für das ORANIER- Gerätnoch für neu eingebaute Teile.

Soweitnicht anders vereinbart, ist unsere Kundendienstzentralezu benachrichtigen. Die Reparatur wird in der Regel amAufstellungsort, ausnahmsweise in der Kundendienst-werkstatt durchgeführt. Zur Reparatur anstehende Ge-räte sind so zugänglich zu machen, dass keine Beschä-digungen an Möbeln, Bodenbelag etc. entstehen kön-nen. 5. Die für die Reparatur erforderlichen Ersatzteile und dieanfallende Arbeitszeit werden nicht berechnet. 6. Wir haften nicht für Schäden und Mängel an Gerätenund deren Teile, die verursacht wurden durch:- Äussere chemische oder physikalische Einwirkun-gen bei Transport Lagerung, Aufstellung und Benut-zung (z. B. Schäden durch Abschrecken mit Wasser,überlaufende Speisen, Kondenswasser, Überhit-zung). - - Haarrissbildung bei emaillierten oder kachel-glasierten Teilen ist kein Qualitätsmangel.

- Falsche Grössenwahl- Nichtbeachtung unserer Aufstellungs- und Be-dienungsanleitung, der jeweils geltenden bau-rechtlichen allgemeinen und örtlichen Vor-schriften der zuständigen Behörden, Gas- undElektriziätsversorgungsunternehmen. Darunterfallen auch Mängel an den Abgasleitungen(Ofenrohr, ungenügender oder zu starkerSchornsteinzug) sowie unsachgemäss ausge-führte Instandsetzungsarbeiten, insbesondereVornahme von Veränderungen an den Geräten,deren Armaturen und Leitungen. - Verwendung ungeeigneter Brennstoffe bei mitKohle und Heizöl gefeuerten Geräten; ungeeig-nete Gasbeschaffenheit und Gasdruckschwan-kungen bei Gasgeräten; ungewöhnlichenSpannungsschwankungen gegenüber derNennspannung bei Elektrogeräten.

- Falsche Bedienung und Überlastung und da-durch verursachte Überhitzung der Geräte, un-sachgemässer Behandlung, ungenügendePflege, unzureichende Reinigung der Geräteoder ihrer Teile; Verwendung ungeeigneterPutzmittel (siehe Bedienungsanleitung). - Verschleiss der den Flammen unmittelbar aus-gesetzten Teilen aus Eisen und Schamotte(z. B. Stahl- Guss- oder Schamotteauskleidun-gen).

Wir haften nicht für mittelbare und unmittelbare Schäden, diedurch die Geräte verursacht werden. Dazu gehören auchRaumverschmutzungen, die durch Zersetzungsprodukteorganischer Staubanteile hervorgerufen werden und derenPyrolyseprodukte sich als dunkler Belag auf Tapeten, Mö-beln, Textilien und Ofenteilen niederschlagen können. Fällt die Beseitigung eines Mangels nicht unter unsere Ge-währleistung, dann hat der Endabnehmer für die Kosten desMonteurbesuches und der Instandsetzung aufzukommen. ORANIER- Heiz- und Kochtechnik GmbHWeidenhäuser Str. 1 – 735075 Gladenbach.

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