Privileg Dynamic 7440 Bedienungsanleitung

Privileg Waschmaschine Dynamic 7440

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Waschvollautomat
Dynamic 7420 – 7440 – 7460 – 7480
Gebrauchsanweisung

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Produktspezifikationen

Marke: Privileg
Kategorie: Waschmaschine
Modell: Dynamic 7440

Bedienungsanleitung Privileg Dynamic 7440 – Volltext

2Sehr geehrte Kundin,Sehr geehrter Kunde,vielen Dank für Ihren Einkauf bei Quel-le. Überzeugen Sie sich selbst: auf un-sere Produkte ist Verlass.Damit Ihnen die Bedienung leicht fällt,haben wir eine ausführliche Anweisungbeigelegt. Sie soll Ihnen helfen, schnellmit Ihrem neuen Gerät vertraut zu wer-den. Bitte lesen Sie diese Anweisungvor der Inbetriebnahme aufmerksamdurch und beachten Sie auch die an-geführten Sicherheitshinweise.Wir wünschen Ihnen viel Freude mit Ih-rem neuen Waschvollautomaten.Ihre QuelleTransportschadenEines sollten Sie auf jeden Fall sofortüberprüfen: ob Ihr Gerät unbeschädigtbei Ihnen angekommen ist.

Falls Sie ei-nen Transportschaden feststellen, neh-men Sie das Gerät im Zweifelsfall nichtin Betrieb, sondern wenden Sie sichbitte an die Quelle Verkaufsstelle, beider Sie das Gerät gekauft haben, oderdas Regionallager, das es angelieferthat.Die Telefonnummer finden Sie auf demKaufbeleg bzw. auf dem Lieferschein.Hotline ( / Quelle direktSollten die in der Gebrauchsanweisungangeführten Hinweise nicht ausrei-chen, so helfen Ihnen kompetenteFachleute weiter.Rufen Sie uns an:Montag - Freitag von 8.00 - 20.00 UhrSamstag von 9.00 - 14.00 UhrInfo-Telefon 0180-52 54 757

3InhaltsverzeichnisVerpackungsentsorgung. 4Sicherheitshinweise und Warnungen. 5/6Hinweise. 6Gerätebeschreibung. 7Transportsicherung. 8/9Entfernen der Transportsicherungen. 8Installation. 10Aufstellung. 10Wasserzulauf/Kaltwasser. 11Wasserablauf. 12Elektrischer Anschluss. 12Umweltschutz und Spar-Tipps. 13Beschreibung der Bedienungsblende. 14Funktion der Bedienungselemente. 15-19Funktionshinweise. 20-22Extra Spülen. 20Laugenabkühlung. 20Einfüllen der Wäsche. 23Einfülltür öffnen und schließen. 23Füllmengen. 23Waschmittelzugabe. 24Kurzanweisung. 25Waschvorbereitungen. 26Wäsche vorbehandeln. 26Internationale Pflegesymbole. 28Flecken in der Wäsche. 29Färben und Entfärben. 30Wäschegewichte. 30Waschmittelart und -menge. 31/32Ratschläge und Tipps. 33Pflege und Wartung. 34-37Entnahme der Grobkörperfalle. 34Behebung kleiner Störungen. 38/39Was ist, wenn. 38Kundendienst. 40Kindersicherung.

4VerpackungsentsorgungVerpackungen und Packhilfsmittel vonQuelle-Elektro-Großgeräten sind mitAusnahme von Holzwerkstoffen recyc-lingfähig und sollen grundsätzlich derWiederverwertung zugeführt werden– Verpackungen von Großgerätenkönnen Sie bei der Anlieferung derGeräte unseren Vertragsspediteurenzurückgeben. Diese veranlassendann die Weitergabe zur Verwer-tung bzw.

Entsorgung.Falls Sie davon nicht Gebrauch ge-macht haben, empfehlen wir Ihnen: – Papier, Pappe- und Wellpappever-packungen sollten in die entspre-chenden Sammelbehälter gegebenwerden.– Kunststoffverpackungsteile solltenebenfalls in die dafür vorgesehenenSammelbehälter gegeben werden.Solange solche in Ihrem Wohnge-biet noch nicht vorhanden sind,können Sie diese Materialien zumHausmüll geben.Als Packmittel sind bei Quelle nur re-cyclingfähige Kunststoffe zugelassen,z.B.:In den Beispielen stehtDas Altgerät ist vor der Verschrottungfunktionsuntüchtig zu machen, d. h.das Netzkabel muss entfernt werden.Ebenso muss der Türverschluss un-brauchbar gemacht werden, damit Kin-der sich nicht selbst einschließenkönnen.Alle Kunststoffteile des Gerätes sindmit international genormten Kurzzei-chen gekennzeichnet.

Somit ist bei derGeräteentsorgung eine Trennung nachsortenfreien Kunststoffabfällen für um-weltbewusstes Recycling möglich.Bitte erfragen Sie in Ihrer Gemeinde-verwaltung die zuständige Entsor-gungsstelle.Auf besonderen Wunsch nehmen wirbei Anlieferung des Neugerätes dasAltgerät gegen eine geringe Gebührsofort zurück.PE für Polyethylen** 02 PE-HD04 PE-LDPP für PolypropylenPS für PolystyrolEntsorgung der Altgeräte

5Sicherheitshinweise und Warnungen• Die Benutzung des Gerätes darf nurdurch Erwachsene erfolgen. Es istgefährlich, wenn Sie es Kindernzum Gebrauch oder Spiel überlas-sen. • Es ist nicht zulässig und außerdemgefährlich, Veränderungen am Ge-rät oder seinen Eigenschaften vor-zunehmen. • Lassen Sie die beim Elektro- bzw. Wasseranschluss des Gerätes ent-stehenden Arbeiten von einemfachkundigen und zugelassenen In-stallateur ausführen. • Verwenden Sie keine Vielfachste-cker, Kupplungen und Verlänge-rungskabel für den elektrischen An-schluss. Brandgefahr durchÜberhitzung. • Entfernen Sie vor der Inbetriebnah-me sorgfältig das ganze Verpa-ckungs- und Transportsicherungs-material, sonst könnten Gerät undWohnung schwerwiegende Beschä-digungen erleiden (siehe entspre-chenden Abschnitt in der Ge-brauchsanweisung). • Stellen Sie sicher, dass das Gerätnicht auf dem Netzkabel steht.

• Der Aufstellplatz darf nicht mit texti-ler Auslegware, hochflorigem Tep-pichboden, usw. belegt sein, damitdie Belüftung des Motors gewähr-leistet ist. • Es kann vorkommen, dass Haustie-re in die Waschmaschine gelangen. Versichern Sie sich daher vor Inbe-triebnahme des Gerätes, dass sichnur Wäsche darin befindet. • Das Gerät ist für den Haushalt undnur zum Waschen von haushaltsüb-licher Wäsche bestimmt. Wird der Waschautomat falsch be-dient oder zweckentfremdet einge-setzt, kann keine Haftung füreventuelle Schäden übernommenwerden. • Wäschestücke, die mit lösungsmit-telhaltigen Reinigungsmitteln, z. B. Waschbenzin, Fleckenentfernern o. ä. , vorbehandelt wurden, müssenvor dem Waschen an der Luft ge-trocknet werden, ansonsten bestehtExplosionsgefahr. • Während des Waschens mit hohenTemperaturen wird die Einfülltürsehr heiß. Deshalb nicht berührenund Kinder vom Gerät fernhalten.

Sollten Sie das Gerät verkaufen oder Drittenüberlassen, so sorgen Sie dafür, dass das Gerät komplett mit der Ge-brauchsanweisung übergeben wird, damit der neue Besitzer sich über dieArbeitsweise des Gerätes und die diesbezüglichen Hinweise informierenkann. Diese Hinweise dienen der Sicherheit und sollten daher vor der Installationund Inbetriebnahme aufmerksam gelesen werden.

6• Überprüfen Sie stets, bevor Sie dasGerät öffnen, durch die Einfülltür, obdas Wasser abgepumpt wurde. Sollte sich noch Wasser im Wasch-bottich befinden, so lassen Sie ab-pumpen, bevor Sie die Einfülltüröffnen. Ziehen Sie im Zweifelsfalldie Gebrauchsanweisung zu Rate. • Unterbrechen Sie nach Gebrauchdes Gerätes die Stromzufuhr unddrehen Sie den entsprechendenWasserhahn zu. • Trennen Sie bei Pflege- und War-tungsarbeiten das Gerät vomStromnetz. Dazu Netzstecker ausder Steckdose ziehen oder Siche-rung im Sicherungskasten aus-schalten bzw. herausdrehen. • Auch ein automatisch arbeitendesGerät wie die Waschmaschine darfwährend der Laufzeit nicht längereZeit unbeaufsichtigt gelassen wer-den. Entfernen Sie sich längere Zeitvon dem Gerät, dann unterbrechenSie bitte den Waschvorgang, durchabschalten des Gerätes. • Versuchen Sie keinesfalls, das Ge-rät selbst zu reparieren.

Reparatu-ren, die nicht von Fachleutenausgeführt werden, können zuschweren Unfällen oder Betriebs-störungen führen. Wenden Sie sich an die für IhrenBereich zuständige Kundendienst-stelle. Die Anschriften sind im Quel-le-Katalog zu finden. • Eventuell befinden sich in IhremWaschvollautomaten geringe Was-serrückstände. Diese sind auf diesehr gründlichen Prüfungen imWerk zurückzuführen, denen jedesGerät unterzogen wird. • Das im Vergleich zu früherenWaschmaschinen abweichende Ge-räusch beim Schleudern Ihres neu-en Waschvollautomaten ist Kenn-zeichnung einer modernen An-triebstechnik mit einem elektronischgeregelten Universalmotor. Dieser neue Antrieb ermöglicht – das wäscheschonende Waschenmit Sanftanlauf,– die bessere Wäscheverteilung beimSchleudern und– das gute Standverhalten währenddes Schleuderns. • Die Gebrauchsanweisung gilt fürmehrere Geräte.

8TransportsicherungEntfernen der Transportsiche-rungenAchtung!Bevor Sie das Gerät zum ersten Maleinschalten, müssen unbedingt dieSicherheitsvorrichtungen für denTransport wie folgt entfernt werden.1. An der Geräterückseite beideSchlauchhalter öffnen und Schläu-che sowie Netzkabel herausneh-men.2. Beide Schlauchhalter mit kräftigemRuck vom Gerät abziehen.3. Die Schraube (D) mit Spezialschlüs-sel (A) herausschrauben und inkl.Druckfeder entnehmen.4. Das nun vorhandene Loch mit derbeiliegenden Verschlusskappe (C)verschließen.5. Die 2 Schrauben (E) mit beiliegen-dem Spezialschlüssel (A) heraus-schrauben.6. Die 4 Schrauben (F) mit Spezial-schlüssel (A) herausschrauben.7. Die Transportschiene (G) abneh-men.8. Die nun sichtbaren 2 großen Löchermit den beiliegenden Verschluss-kappen (B) verschließen.

99. Die 4 Schrauben (F) wieder ein-schrauben.Achtung! Die Verschlusskappen sofest eindrücken, dass sie in die Rück-wand einrasten.Ihr Gerät ist nun gegen Spritzwassergeschützt.Der Waschautomat ist jetzt trans-portentriegelt und kann angeschlos-sen werden.Hinweis: Es ist ratsam, alle Sicher-heitsvorrichtungen für den Transportaufzubewahren, weil sie bei einemeventuellen Umzug wieder montiertwerden müssen.

10InstallationAufstellungDer Waschautomat kann auf jedemebenen und stabilen Fußboden aufge-stellt werden. Er muss mit allen vier Fü-ßen fest auf dem Boden stehen.Waagerechte, einwandfreie Aufstel-lung, zum Beispiel mit einer Wasser-waage, überprüfen.Kleine Unebenheiten lassen sich durchHeraus- oder Hineindrehen der vierGerätefüße ausgleichen.Das Verstellen der vier Gerätefüße istdurch den mitgelieferten Spezial-schlüssel durchzuführen.Unebenheiten des Bodens dürfen nie-mals durch Unterlegen von Holz, Pap-pe oder ähnlichen Materialienausgeglichen werden.Bei einer Aufstellfläche mit einer Holz-balkenkonstruktion stellen Sie das Ge-rät besser auf eine mindestens 3 cmstarke und 60 x 60 cm große Sperr-holzplatte.

Diese muss mit dem Fußbo-den fest verschraubt sein.Den Waschvollautomat, auch in Kom-bination mit einem Trockner, sollten Siemöglichst in einer Ecke des Raumesaufstellen, denn dort ist der Boden ambesten eingespannt und neigt am we-nigsten zum Schwingen.Aufstellung auf einem BetonsockelBei Aufstellung auf einem Betonsockelmüssen aus Sicherheitsgründen unbe-dingt Standbleche montiert werden, inwelche der Waschautomat eingestelltwird. Die Standbleche sind beim Kun-dendienst erhältlich.

11WasseranschlussWasserzulauf/KaltwasserDazu ist ein Wasserhahn mit Schlauch-verschraubung 3/4“ erforderlich.Der Wasserdruck (Fließdruck) muss 10bis 100 N/cm2 (1-10 bar) betragen.Der Waschvollautomat kann ohneRückflussverhinderer an jede Wasser-leitung angeschlossen werden.Das Gerät ist mit Sicherheitseinrichtun-gen ausgestattet, die eine Rückver-schmutzung des Trinkwassers ver-hindern und die den landesrechtlichenVorschriften entsprechen (z. B.

fürDeutschland den DVGW-Richtlinien).Achtung!Geräte für Kaltwasser-Anschluss dür-fen nicht an Warmwasser angeschlos-sen werden.Der mitgelieferte Wasserzulauf-schlauch wird mit dem Winkelstück amGerät befestigt.Vor dem Anschrauben der Kunststoff-mutter Dichtring einlegen, falls nochkeiner vorhanden ist.Das andere Ende wird am Wasserhahnbefestigt.Die Dichtringe und das Flachsieb sind,wenn sie nicht schon eingelegt sind, imBeipack vorhanden.Nun prüfen Sie bei geöffnetem Was-serhahn (unter vollem Leitungsdruck)die Anschlussstellen am Gerät und amWasserhahn auf Dichtheit.Zur Vermeidung von Wasserschädenmuss der Wasserhahn nach dem Wa-schen abgestellt werden.Niemals den vorhandenen Sicher-heits-Zulaufschlauch verlängern!Wird ein längerer Zulaufschlauch benö-tigt, so sind derartige Schläuche beiunserem Kundendienst erhältlich.

12WasserstoppDas Wasserstopp-System schützt vorWasserschäden. Durch natürliche Alte-rung kann der Wasserzulaufschlauchschadhaft werden, so blockiert dasSystem die Wasserzufuhr zum Gerät.Die Störung wird durch die Erschei-nung einer roten Markierung imFensterchen (A) angezeigt. Der Kun-dendienst muss verständigt werden.Eventuelle besondere Vorschriftendes örtlichen Wasserwerks sind ge-nauestens zu beachten!WasserablaufFür den Siphonanschluss ist auf demAblaufschlauch ein Gummiformteilmontiert. Der Ablaufschlauch sollte si-phonseitig mit der Schelle befestigtwerden. Ist kein Siphonanschluss vor-gesehen, muss der Ablaufschlauch inden beiliegenden Krümmer eingescho-ben werden und kann dann über denRand eines Wasch- oder Spülbeckensausreichender Größe oder in eine Ba-dewanne eingehängt werden. Der Be-ckenrand darf nicht höher als 100 cmüber dem Fußboden liegen.

13Umweltschutz und Spar-TippsEnergiesparen und Umwelt-belastung geht uns alle anIhr neuer Waschvollautomat ist mitMengenautomatik und „Fuzzy-Logic“ausgestattet. Der dadurch sensorgesteuerte Wasch-prozess sorgt durch seine• Wassersprüh-Automatik, seine• variablen Spülgänge, seine• schaum- und beladungsabhängigeWassermenge, seine• Unwucht geregelten Schleudergän-ge, für beste Wasch- und Spüler-gebnisse bei geringstem, auto-matisch angepasstem Wasserver-brauch. Weitere Vorteile sind:• Die 100%ige Waschmittelausnut-zung durch das Wassersprühsys-tem. • Die Schöpfrippen in der Wasch-trommel, die dafür sorgen, dass dieWäsche intensiv und gleichmäßigmit Wasser durchtränkt wird. • Das Programm für maschinen- undhandwaschbare Wolle. • Das Fleckenprogramm für verschie-dene Wäschearten, zur Beseitigungvon Problemflecken.

Umweltbewusst waschen, das heißtEnergie, Wasser und Waschmittel spa-ren, ohne das Waschergebnis zu ver-nachlässigen. Um Wasser undWaschmittel optimal zu nutzen, dauerndie heutigen Waschprogramme etwaslänger. Den wichtigsten Beitrag zumumweltbewussten Waschen könnenSie jedoch selbst leisten, wenn folgen-de Spartipps beachtet werden:1. Maximale BeladungAm sparsamsten waschen Sie, wenndie maximale Beladung des jeweiligenProgramms genutzt wird. 2. Waschen ohne VorwäscheBei normal verschmutzter Wäsche ge-nügt im Regelfall ein Programm ohneVorwäsche. 3. EnergiesparprogrammBei diesem Programm kann bis zu30% Strom gespart werden. Die ver-längerte Waschzeit sorgt für eine inten-sive Nutzung der reinigungsaktivenSubstanzen Ihrer Waschmittel. Besonders gut geeignet für flüssigeWaschmittel.

14Beschreibung der Bedienungsblende1 Waschmittelschublade2 Programmwähler und Hauptschalter3Multidisplay4 Programmablauf-Anzeige5 Taste: Schleudern mit Drehzahlanzeige6 Taste: Vorwäsche7 Taste: Flecken8 Taste: Extra Kurz9Taste: Spülstopp10 Taste: Einweichen11 Taste: Zeitvorwahl12 Start/Pause13 Überdosier-AnzeigeHinweis: Das Programm und die Temperatur sind richtig eingestellt, wenn im ge-wünschten Waschbereich die Markierung am Wahlschalterknopf (2) mit der ent-sprechenden Temperatur bzw. mit dem entsprechenden Sonderprogrammübereinstimmt.

15Funktion der Bedienungselemente1 WaschmittelschubladeDie Waschmittelschublade befindetsich auf der linken Seite der Bedie-nungsblende.In die Griffmulde fassen und Schubla-de nach vorne herausziehen.In die verschiedenen Fächer wird dasWaschmittel für die Vor- und Hauptwä-sche, sowie Fleckensalz, Weichspülerund Stärke gegeben.Die Waschmittel werden dann pro-grammgemäß eingespült.Einzelheiten siehe Seite 24.2 Programmwähler undHauptschalterDer Waschvollautomat hat 5 verschie-dene Waschbereiche:• Koch- und BuntwäscheWaschtemperaturen 95°, E (ca. 67°),60°, 50°, 40°, 30° C möglich.• PflegeleichtWaschtemperaturen 60°, 50°, 40° Cmöglich.• FeinwäscheWaschtemperaturen 40°, 30° C mög-lich.• WolleWaschtemperaturen 40°, 30° C, kaltmöglich.• SonderprogrammeSeide, Stärken, Abpumpen, Schleu-dern, Schonschleudern.Zum jeweiligen Bereich gehören diewaschtechnisch notwendigen Tempe-raturen.

Somit sind Waschprogrammund Temperatur in einem zusammen-gefasst – die bequeme Einknopfauto-matik mit freier Temperaturwahl.ProgrammwahlDurch Drehen des Wählers nach rechtsoder links, wählen Sie den Waschbe-reich und die erforderliche Temperaturbzw. das entsprechende Sonderpro-gramm.Durch Einstellen des Programms wirdauch gleichzeitig das Gerät einge-schaltet.Das Programm beginnt erst, wenn dieStart-Taste gedrückt wird.Nach Programmende muss das Ge-rät ausgeschaltet werden. Wahl-schalter auf Stellung „AUS“ drehen.

16Programm-KorrekturSolange die Start/Pause-Taste nichtgedrückt wurde, kann das Programmnoch geändert werden.Soll ein bereits gestartetes Programmgelöscht werden, den Programmwahl-schalter auf Stellung „AUS“ drehen.3 MultidisplayIm Multidisplay werden folgende Funk-tionen angezeigt:•Lauf- und RestzeitDie Laufzeit des gewählten Pro-gramms bzw. die Restlaufzeit in Mi-nuten wird angezeigt. Gleichzeitigleuchtet die Anzeigelampe „LAUF-ZEIT“.Beispiel:•ZeitvorwahlDie gewählte Zeitvorwahl 1 bis 19 hbzw. die verbleibende Zeit bis zumProgrammstart wird in Stunden an-gezeigt. Gleichzeitig leuchtet dieAnzeigelampe „ZEITVORWAHL“.Beispiel:•FehlercodeFehler die Sie evtl. selbst behebenkönnen bzw. dem Kundendienstwichtige Hinweise geben, werdenangezeigt, z. B.

„C1“.Siehe auch Seite 39.Beispiel:4 Programmablaufanzeige• Wenn das gewünschte Programmeingestellt ist, leuchten die Lampender Programmschritte, die in die-sem Programm ausgeführt werden.• Nachdem die Start/Pause-Taste ge-drückt wurde, wird der aktuelle Pro-grammschritt angezeigt der geradeabläuft.• Wenn die Lampe „ENDE“ leuchtet,ist das Programm beendet, die Türist entriegelt und die Wäsche kannentnommen werden.• Im Sonderprogramm „ABPUM-PEN“ erfolgt keine Anzeige.

175 Taste: Schleudern mitDrehzahlanzeigeMit dieser Taste können Sie die maxi-male Schleuderdrehzahl, die für daseingestellte Programm vorgesehen ist,ändern.Durch Drücken der Taste wählen Sie,mit welcher Endschleuderdrehzahl IhreWäsche geschleudert werden soll.Die Anzeigelampe der gewählten Funk-tion leuchtet.Es stehen folgende Schleuderdrehzah-len zur Verfügung:Koch-/Buntwäsche400 / 600 / 800 / 1000 / 1200 U/minPflegeleicht400 / 600 / 800 / 1000 / 1200 U/minFeinwäsche / Wolle / Seide400 / 600 / 800 / 1000 / 1200 U/minKoch-/Buntwäsche400 / 800 / 1000 / 1200 / 1400 U/minPflegeleicht400 / 800 / 1000 / 1200 U/minFeinwäsche / Wolle / Seide400 / 800 / 1000 / 1200 U/minKoch-/Buntwäsche400 / 800 / 1000 / 1200 / 1600 U/minPflegeleicht400 / 800 / 1200 U/minFeinwäsche / Wolle / Seide400 / 800 / 1200 U/minKoch-/Buntwäsche400 / 800 / 1200 / 1400 / 1800 U/minPflegeleicht400 / 800 / 1200 U/minFeinwäsche / Wolle / Seide400 / 800 / 1200 U/minDie Drehzahl für das Zwischenschleu-dern ist vom gewählten Programm ab-hängig und kann nicht verändertwerden.Hinweis!Während des Programmablaufeskann die Schleuderdrehzahl nochgeändert werden.Andere Einstellungen können in die-ser Situation nicht mehr geändertwerden.6 Taste: VorwäscheDurch Drücken der Taste läuft das ein-gestellte Waschprogramm mit kalterVorwäsche ab.Erforderlich nur bei besonders starkverschmutzter Wäsche.Die Funktion ist wirksam, wenn diedarüberliegende Lampe leuchtet.Hinweis:In dem Bereich „WOLLE“ und in denSonderprogrammen, sowie bei ge-drückter „EXTRA KURZ“-Taste istdie Vorwaschfunktion nicht wirk-sam.Dynamic 7420Dynamic 7440Dynamic 7460Dynamic 7480

187 Taste: FleckenDie Taste muss gedrückt werden, wennFleckensalz zur Behandlung von ver-fleckter Wäsche verwendet wird. Der Hauptwaschgang mit zeitoptimier-ter Fleckensalzeinspülung wird da-durch verlängert. Achtung. Das Fleckensalz soll nur bei einerWaschtemperatur von 40° bis 95° Cverwendet werden. Hinweis. Die Funktion ist im Wolle- und Seide-Programm nicht einstellbar. 8 Taste: Extra KurzDurch Drücken der Taste wird derHauptwaschgang in dem eingestelltenProgramm verkürzt. Geeignet für leichtverschmutzte Wäsche. Hinweis:Die Funktion ist im Programm Spar-Kochwäsche „E“ und im Wolle-Pro-gramm nicht einstellbar. 9 Taste: SpülstoppWird die Taste gedrückt, so bleibt dieWäsche im letzten Spülwasser liegen. Knitterbildung wird dadurch vermin-dert, wenn die Wäsche nicht gleichentnommen wird. Diese Funktion ist in allen Waschberei-chen wirksam.

Der Spülstopp wird im Multidisplaydurch „0“ angezeigt. Die START/PAU-SE-Lampe blinkt. Soll die Wäsche anschließend ge-schleudert werden, so drücken Sie dieSTART/PAUSE-Taste. 10 Taste: EinweichenDurch Drücken der Taste wird vor Be-ginn der Hauptwäsche ein Einweich-programm ausgeführt. Die Temperaturbeträgt 40° C, die Dauer 1 Stunde. Eine Verlängerung bis 19 Stunden istmöglich durch die „ZEITVORWAHL“-Taste. Die Funktion ist eingeschaltet,wenn die darüberliegende Lampeleuchtet. Hinweis. Die Funktion ist im Wolle- und Seide-Programm nicht einstellbar. 11 Taste: ZeitvorwahlDurch Drücken der Taste kann derStart des eingestellten Programms um1 bis max. 19 h aufgeschoben werden. Die Taste so oft drücken, bis im Multi-display der gewünschte Startaufschub(1 h-19 h) angezeigt wird. Die Anzeige-lampe „ZEITVORWAHL“ leuchtet.

• Nachdem die Start/Pause-Taste ge-drückt wurde, wird die verbleibendeZeit bis zum Programmstart jeweilsin vollen Stunden angezeigt. • Während des Ablaufs der Zeitvor-wahl kann die Einfülltür zum Nach-legen von Wäsche noch geöffnetwerden.

19• Die Zeitvorwahl kann während desAblaufes geändert bzw. abgebro-chen werden. Taste so oft drücken,bis die gewünschte Zeit angezeigtwird, bzw. bis die Stunden abge-wählt sind. Wenn die Programm-laufzeit des eingestellten Pro-gramms im Multidisplay erscheint,wird das Waschprogramm gestar-tet.Einstellen der Zeitvorwahl• Waschprogramm wählen.• Evtl. Zusatztasten drücken.• Zeitvorwahl einstellen, wie oben be-schrieben.• Start/Pause-Taste drücken.• Das Programm beginnt, wenn dieeingestellte Zeit abgelaufen ist.Bitte beachten!• Wurde die Taste „EINWEICHEN“gedrückt, so beginnt das Programmnach Drücken der Start/Pause-Tas-te sofort. Die von Ihnen eingestellteZeitvorwahl bestimmt die Einweich-dauer (max. 19 h).

Danach beginntautomatisch die Hauptwäsche desgewählten Programms.Bei „EINWEICHEN“ bestimmt dieZeitvorwahl die Dauer der Einweich-zeit.12 Taste: Start/PauseDie Taste hat 2 Funktionen:•StartDie Lampe der Taste blinkt, wennein Waschprogramm gewählt wur-de. Durch Drücken der Taste wirddas eingestellte Programm gestar-tet und die Lampe leuchtet dau-ernd.Wurde eine Zeitvorwahl eingestellt,so wird der Zeitablauf gestartet.Nach Ablauf der eingestellten Zeitbeginnt dann das Programm auto-matisch.•PauseDurch Drücken der Taste kann einlaufendes Waschprogramm jeder-zeit unterbrochen und durch einenerneuten Tastendruck wieder fort-gesetzt werden.

Während der Pau-se blinkt die Lampe.Hinweis:Eine Änderung des Waschpro-gramms ist während der Pausenicht zu empfehlen.13 Überdosier-AnzeigeLeuchtet die Anzeige, so wurde im ab-gelaufenen Waschprogramm zuvielWaschmittel verwendet.Beim nächsten Waschgang Dosierungs-angaben des Waschmittelherstellerssowie Füllmenge und Wasserhärte be-achten.

20FunktionshinweiseExtra Spülen• Ihr Waschvollautomat ist auf spar-samen Wasserverbrauch einge-stellt. In den Programmen Koch-/Buntwäsche, Pflegeleicht und Fein-wäsche kann ein weiterer Spülgangzugeschaltet werden. • Dies ist zu empfehlen für Menschenmit empfindlicher Haut und in Ge-bieten mit besonders weichemWasser. • Bei Auslieferung des Gerätes istkein zusätzlicher Spülgang einge-schaltet. Einstellung „Extra Spülen“Führen Sie folgende Schritte aus:1. Programmwähler auf SCHON-SCHLEUDERN drehen. 2. Taste EINWEICHEN mindestens 5Sekunden gedrückt halten. Nun blinkt die Lampe EXTRA SPÜ-LEN auf der Programmablaufanzei-ge 5 Sekunden lang. 3. Während die Lampe EXTRA SPÜ-LEN blinkt, die Taste EINWEICHENloslassen. Nachdem das Blinkenaufgehört hat, ist der zusätzlicheSpülgang eingestellt. Das ExtraSpülen ist solange wirksam, bis eswieder aufgehoben wird. Hinweis.

Wenn Sie kontrollieren wollen, ob derzusätzliche Spülgang eingeschaltet ist:• Programmwähler auf SCHON-SCHLEUDERN drehen. • Taste EINWEICHEN kurz drücken. • Blinkt die Lampe EXTRA SPÜLENauf der Programmablaufanzeige, istdas Extra Spülen eingestellt. Achtung. Durch einen zusätzlichen Spülgang er-höhen sich Wasserverbrauch und Pro-grammlaufzeitAufhebung „Extra Spülen“1. Programmwähler auf SCHON-SCHLEUDERN drehen. 2. Taste EINWEICHEN mindestens 5Sekunden gedrückt halten. Sofort beim Drücken der Tasteblinkt die Lampe EXTRA SPÜLENauf der Programmablaufanzeige. Nach 5 Sekunden hört das Blinkenauf und die Lampe leuchtet kon-stant 5 Sekunden lang. 3. Während die Lampe EXTRA SPÜ-LEN konstant 5 Sekunden leuchtet,Taste EINWEICHEN loslassen. Nachdem die Lampe EXTRA SPÜ-LEN aufgehört hat zu leuchten, istder zusätzliche Spülgang aufgeho-ben.

21Einstellung „Laugenabkühlung“Führen Sie folgende Schritte aus:1. Programmwähler auf SCHON-SCHLEUDERN drehen.2. Taste VORWÄSCHE mindestens 5Sekunden gedrückt halten. Nunblinkt die Lampe HAUPTWÄSCHEauf der Programmablaufanzeige 5Sekunden lang.3. Während die Lampe HAUPTWÄ-SCHE blinkt, die Taste VORWÄ-SCHE loslassen. Nachdem dasBlinken aufgehört hat, ist die Lau-genabkühlung eingestellt. Die Lau-genabkühlung ist solange wirksam,bis sie wieder aufgehoben wird.Hinweis!Wenn Sie kontrollieren wollen, ob dieLaugenabkühlung eingeschaltet ist:• Programmwähler auf SCHON-SCHLEUDERN drehen.• Taste VORWÄSCHE kurz drücken.• Blinkt die Lampe HAUPTWÄSCHEauf der Programmablaufanzeige, istdie Laugenabkühlung eingestellt.Achtung!Durch eine Laugenabkühlung erhöhensich Wasserverbrauch und Programm-laufzeit.Aufhebung „Laugenabkühlung“1. Programmwähler auf SCHON-SCHLEUDERN drehen.2.

Taste VORWÄSCHE mindestens 5Sekunden gedrückt halten. Sofortbeim Drücken der Taste blinkt dieLampe HAUPTWÄSCHE auf derProgrammablaufanzeige. Nach 5Sekunden hört das Blinken auf unddie Lampe leuchtet konstant 5 Se-kunden lang.3. Während die Lampe HAUPTWÄ-SCHE konstant leuchtet, TasteVORWÄSCHE loslassen. Nachdemdie Lampe HAUPTWÄSCHE aufge-hört hat zu leuchten, ist die Lau-genabkühlung aufgehoben.Drucktasten• Bei den Drucktasten handelt es sichum Kurzhub-Tasten die nicht ein-rasten.Durch den Tastendruck wird dieFunktion eingeschaltet, die entspre-chende Lampe leuchtet.• Betrifft die Drucktasten„VORWÄSCHE, SPÜLSTOPP,EXTRA KURZ, FLECKEN, EINWEI-CHEN“.– Zum Umwählen der Funktion, eineandere Taste drücken.– Zum Ausschalten der Funktion, diegleiche Taste erneut drücken.• Kombinieren lassen sich nur dieTasten– Vorwäsche / Flecken / Spülstopp– Einweichen / Flecken / Spülstopp–Exta Kurz/Spülstopp

22ProgrammlaufzeitBei der Programmwahl wird im Multi-display die Programmdauer in Minutenangezeigt. Die Programmdauer wird jedoch vonmehreren Faktoren beeinflusst, z. B. Wäschemenge, Temperatur des zulau-fenden Wassers, Raumtemperaturusw. Diese Faktoren werden von derElektronik registriert und gespeichert. Nach mehrmaligem Waschen werdendann die Laufzeiten errechnet und denWaschgewohnheiten und den Umge-bungsbedingungen am Aufstellort an-gepasst. Diese errechneten Zeiten werden dannim Multidisplay angezeigt. Programm-KorrekturProgrammwähler auf Position „AUS“drehen und neues Programm wählen. Programm-UnterbrechungTaste „START/PAUSE“ drücken (sieheSeite 19/Pos. 12). Pflegeleicht BÜGELFIXIm Bügelfix-Programm wird bei 40° Cso schonend gewaschen, so dassKnitterfalten kaum noch entstehen.

Pflegeleichte Oberhemden oder Blu-sen, die nach dem Waschen auf einemKleiderbügel getrocknet werden, brau-chen entweder gar nicht oder nur nochkurz nachgebügelt werden. Die Füll-menge im Programm BÜGELFIX darf1 kg Trockenwäsche nicht überschrei-ten. Hinweis: Wenn Programm BÜGELFIXgewählt war, erfolgt nach Programm-ende eine Knitterschutzphase von ca. 30 Minuten. Das Multidisplay zeigt da-bei noch eine Restzeit von 1 Minute anund die Anzeige ENDE leuchtet. Wäh-rend der Knitterschutzphase kann dieEinfülltür nicht geöffnet werden. Soll je-doch der Knitterschutz unterbrochenwerden, muss die Taste START/PAUSEgedrückt werden. Die Einfülltür lässtsich sofort öffnen. Anschließend denProgrammwähler auf „AUS“ drehen.

Wolle-Programm PIn diesem Programm kann nicht nurmaschinenwaschbare Wolle mit demHinweis „filzt nicht“, sondern auchhandwaschbare Wolle und anderehandwaschbare Textilien gewaschenwerden. Das lästige Waschen im Handwasch-becken übernimmt nun das Gerät fürSie. Seide-Programm PDieses Programm eignet sich für hand-und maschinenwaschbare Seide. Die Waschtemperatur beträgt 30° C.

Da es sich bei Seide um eine sehrempfindliche Textilie handelt, empfeh-len wir, nach Möglichkeit nur ein Klei-dungsstück zu waschen undkeinesfalls mit anderen rauen Textilienzusammen zu waschen. Für extrem empfindliche Seidenteilekann durch Drücken der Taste „EXTRAKURZ“ eine noch sanftere Behandlungerreicht werden.

23Einfüllen der WäscheEinfülltür öffnenZum Öffnen der Tür ziehen Sie dasGriffstück „A“ nach vorne.Wenn die Tür verriegelt ist, leuchtet dieKontrolllampe „B“ oberhalb des Tür-griffes.Erst wenn die Lampe selbsttätig er-lischt, kann die Tür wieder geöffnetwerden.NotentriegelungWenn es unbedingt erforderlich ist dieEinfülltür zu öffnen, bevor ein Pro-gramm beendet ist: Programmwählerauf Stellung „Aus“ drehen.Nach ca. 2 Minuten kann dann die Ein-fülltür geöffnet werden (Achtung!

Was-ser im Gerät beachten).Einfülltür schließenNach Einlegen der Wäsche die Tür ein-fach zudrücken, bis der Türverschlusshörbar einrastet.Der Waschvollautomat läuft nur an,wenn die Tür richtig geschlossen ist.Einfüllen der WäscheDie Wäschestücke entfalten und lockerin die Waschtrommel einfüllen.Möglichst große und kleine Wäsche-stücke gemischt waschen.Wäschegewicht beachten.Wenn nur ein einzelnes größeres Wä-schestück in der Trommel ist (z. B. Ba-demantel), können Vibrationsge-räusche und unruhiger Lauf entstehen.Die Funktion des Gerätes wird dadurchnicht beeinflusst.Hinweis!Beim Schließen der Tür keine Wä-schestücke einklemmen.Textilien und Gummimanschettekönnen beschädigt werden.FüllmengenDie Wäsche-Füllmengen betragen:Koch-/Buntwäschenormal verschmutztstark verschmutzt5,0 kg3,5 kgPflegeleichtwäschebei BÜGELFIX2,5 kg1,0 kgFeinwäsche 2,5 kgWolle 2,0 kgSeide Siehe Seite 22

24WaschmittelzugabeSchublade für Wasch- und PflegemittelPulverartige Waschmittel•Einspülfach A (rechts)In dieses Fach füllen Sie dasWaschmittel für Vorwäsche undEinweichen. Damit die Mittel pro-grammgemäß eingespült werden,muss nach der Programmwahl die„VORWASCH“- bzw. die „EIN-WEICH“-Taste gedrückt werden.•Einspülfach B (links)In dieses Fach geben Sie dasWaschmittel für die Hauptwäscheund evtl. Enthärter.•Einspülfach C (Mitte hinten)Wird zu einem Waschprogramm die„FLECKEN“-Taste gedrückt, somuss in dieses Fach das Flecken-salz dosiert werden.

Das Mittel wirddann zeitoptimiert im Hauptwasch-gang eingespült.•Einspülfach D (Mitte vorne)In dieses Fach geben Sie die flüssi-gen Zusatzmittel, wie Weichspüler,Formspüler, flüssige Stärke usw.Bitte achten Sie darauf, dass dieseMittel nur bis zur Markierung „MAX“eingefüllt werden, ansonsten be-steht die Möglichkeit, dass sie vor-zeitig abgesaugt werden.Hinweis!Alle Waschmittel werden vor Pro-grammbeginn in die jeweiligenFächer der Waschmittelschubla-de gegeben.Flüssige Waschmittel und WaschmitteltabsAn Stelle von Waschpulver könnenauch flüssige Waschmittel und Wasch-mitteltabs für die Hauptwäsche ver-wendet werden.Füllen Sie diese Mittel in die Haupt-waschkammer B.Achtung!Beginnt das Programm später, durchVerwendung von Zeitvorwahl, muss fürFlüssigwaschmittel ein Dosierbehälterverwendet werden, z. B.

25KurzanweisungInbetriebnahmeWurde das Transportsicherungsma-terial entfernt (s. Seite 8/9). Die wichtigsten Handgriffe bei der In-betriebnahme des Gerätes sind folgen-de:1. Wasserzulaufschlauch am Gerätund am Wasserhahn anschließenund Wasserhahn öffnen. 2. Wasserablaufschlauch in Ausgussoder ähnliches einhängen und be-festigen. 3. Netzstecker in die Schutzkontakt-Steckdose einstecken. Wir raten Ihnen zur Reinigung vonTrommel und Bottich, einen Koch-waschgang ohne Vorwäsche imNormalprogramm durchzuführen. Füllen Sie bitte 1/2 MessbecherWaschmittel in die Waschtrommelund verzichten Sie bei dieser Reini-gung auf jegliche Wäschestücke. Anschließend können Sie Ihr Gerätnach den Empfehlungen der Ge-brauchsanweisung in Betrieb neh-men. So wird gewaschen. 4. Einfülltür öffnen und vorsortierteWäsche einlegen. 5. Laugenabkühlung bzw. Extra Spü-len, wenn gewünscht, einschalten. 6.

Waschmittel in die Waschmittelein-spülschublade einfüllen und ein-schieben. 7. Programmwähler auf das entspre-chende Programm drehen. Das Ge-rät ist eingeschaltet. Im Multidisplaywird die Programmdauer, im Pro-grammablauf die Programmschritteangezeigt. 8. Tasten für die ZusatzfunktionenVORWÄSCHE / EINWEICHEN /EXTRA KURZ / FLECKEN nach Be-darf drücken. 9. Eventuell Schleuderdrehzahl redu-zieren bzw. Spülstopp wählen. DieTastenfunktion ist wirksam, wenndie entsprechende Lampe leuchtet. 10. Wenn der Programmstart später er-folgen soll, Einstellung der Zeitvor-wahl vornehmen, max. 19 h. 11. Erst jetzt das Gerät durch Drückender Taste „START/PAUSE“ starten. Das Programm läuft nun automa-tisch ab. Wurde die Spülstopp-Funktion eingeschaltet, so bleibtam Programmende die Wäsche imletzten Spülwasser liegen.

Wählen Sie deshalb aus den Pro-grammen „ABPUMPEN“,„SCHLEU-DERN“, „SCHONSCHLEUDERN“das für Ihre Wäsche geeignete Pro-gramm aus. 12. Tür öffnen. Erst wenn dieProgrammablaufanzeige „ENDE“anzeigt und die Kontrolllampe ander Einfülltür erloschen ist, kann dieTür geöffnet werden. 13. Nach Programmende den Pro-grammwähler auf „AUS“ drehen. Das Gerät ist ausgeschaltet. 14. Wenn nicht mehr gewaschenwird, Wasserhahn schließen. Ein-fülltür spaltbreit geöffnet lassen,damit die Trommel austrocknenkann.

26WaschvorbereitungenWäsche sortierenBeachten Sie die Pflegekennzeichen inden Wäschestücken und die Waschan-weisung der Hersteller.Sortieren Sie die Wäsche nach:• Kochwäsche•Buntwäsche• pflegeleichtes Gewebe• Feinwäsche• WolleWäsche vorbehandeln• Farbige und weiße Wäsche gehörennicht zusammen. Weiße Wäschevergraut beim Waschen.• Neue farbige Wäsche kann beimersten Waschen Farbe verlieren.Waschen Sie solche Stücke daserste Mal besser allein.• Bekleidungsstücke und Wäscheaus Wolle müssen mit dem Wollsie-gel und einem Zusatz „filzt nicht“,„nicht filzend“ oder „waschmaschi-nenfest“ gekennzeichnet sein. Auchhandwaschbare Wolle lässt sichohne Probleme im Waschvollauto-maten waschen.• Achten Sie darauf, dass keine Me-tallteile (z. B. Büroklammern, Si-cherheitsnadeln, Stecknadeln) inder Wäsche verbleiben. Bezüge zu-knöpfen, Reißverschlüsse, Hakenund Ösen schließen.

Lose Gürtel,lange Schürzenbänder zusammen-binden.• Hartnäckige Flecken vor dem Wa-schen entfernen. Stark verschmutz-te Stellen evtl. mit einemSpezialwaschmittel oder einerWaschpaste einreiben.• Gardinen besonders vorsichtig be-handeln. Schon bei geöffnetenFenstern oder beim Abnehmenkönnen sie beschädigt werden (sog.„Zieher“). Röllchen aus den Gardi-nen entfernen oder in ein Netz odereinen Beutel einbinden.Eine Haftung für solche Schädenkönnen wir keinesfalls übernehmen.• Besonders kleine oder auch emp-findliche Wäschestücke (z. B. Baby-söckchen, Damenstrumpfhosenetc.) lassen sich problemlos in ei-nem kleinen Kissen mit Reißver-schluss oder in größere Söckchengesteckt waschen.

27Wäsche einfüllenBeachten Sie die Wäschefüllmen-gen!Die Angaben über die Wäschemengen,gegliedert nach Geweben (mit Beispie-len), finden Sie in der Programmüber-sicht.Faustregeln• Trockene Koch- und Buntwäschebis eine Handbreite unter den obe-ren Trommelrand einfüllen.• Ein vollgestopfter 10-Liter-Eimerfasst 2,5 kg Trockenwäsche (Baum-wolle).• Wäsche locker in die Waschtrom-mel füllen – möglichst kleine undgroße Stücke gemischt.Hinweise:• Wenn zu wenig Wäsche in derTrommel ist (z. B. einzelner Bade-mantel), können Vibrationsgeräu-sche und unruhiger Lauf entstehen.Legen Sie mehr Teile ein.• Maschinen- und handwaschbareWolle können Sie nun problemlosin Ihrem Gerät waschen.

29Flecken in der WäscheFleckenentfernungDie in den Wäschestücken vorhande-nen Flecken werden, sofern sie laugen-löslich sind, im Zuge des Waschpro-zesses beseitigt. Flecke spezieller Art können mitWaschmittellauge allein nicht gelöstwerden. Bei der Fleckenentfernung aufbunten Stücken ist Vorsicht geboten. Die Entfernungsmittel selbst sind zumTeil auch giftig oder feuergefährlich. Esempfiehlt sich, die Flecken vor demWaschen zu entfernen. Achtung• Schütten Sie Entfärber nie in dieTrommel. • Atmen Sie keine größeren Mengenvon Lösungsmitteln ein. Sie sindgesundheitsschädigend. • Vorsicht bei feuergefährlichen Fle-ckenentfernungsmitteln. • Schließen Sie alle Fleckenentfer-nungsmittel vor Kindern weg (Ver-giftungsgefahr. ). Blut: Frische Flecken sind mit kaltemWasser auszuwaschen. GeronnenesBlut über Nacht mit Spezialwaschmit-tel einweichen. In Waschmittellaugeausreiben.

Ölfarbe: Mit Waschbenzin betupfen,Fleck auf weicher Unterlage vorsichtigklopfen, lockern, nochmals oder mehr-mals betupfen. Altes Fett: Mit Terpentin betupfen, aufweicher Unterlage mit Fingerspitze undBaumwolltuch ausklopfen. Textilfarben: Mit Entfärber kochendbehandeln (nur weiße Sachen). Rost: Kleesalz, heiß gelöst, oder„Rostteufel“ kalt. Vorsicht bei älterenRostflecken weil das Zellulosegefügedann bereits angegriffen ist und dasGewebe zur Lochbildung neigt. Stockflecken: Mit Chlorbleichlaugebehandeln, gut spülen (nur weiße undchlorecht gefärbte Wäsche). Gras: Heiße Seifenlauge mit etwas Sal-miak, Rest mit Entfärber behandeln. Kugelschreiber und Alleskleber: MitAceton flüssig*) abtupfen und auf wei-cher Unterlage ausklopfen. Lippenstifte: Wie vorher mit Aceton*),dann mit Alkohol behandeln. Restbe-standteile auf weißen Stoffen mit Ent-färber beseitigen.

30Färben und EntfärbenFärben von TextilienFärben in Ihrem Waschvollautomatenist grundsätzlich möglich, wenn Sie fol-gende Hinweise beachten:• Nur Färbemittel, die ausdrücklichfür den Gebrauch in Waschvollauto-maten vorgesehen sind, benutzen.• Angaben der Färbemittelherstellerbefolgen.• Waschprogramm, das der optima-len Färbetemperatur entspricht,wählen.• Wäschemenge max. 1,5 kg.Achtung: Nach jedem Färben mussein Kochwaschprogramm ohne Wä-sche durchgeführt werden, damit dieFarbreste im Gerät entfernt werden.Geben Sie einen 1/2 Becher Wasch-mittel in die Hauptwaschkammer.Hinweis: Verfärbungen von Gummi-und Kunststoffteilen können auftreten.Entfärben von TextilienDie Entfärbemittel sind generell sehraggressiv. Aus diesem Grunde dürfensie in der Waschmaschine nicht ver-wendet werden.Bei diesen Wäschestücken handelt es sich um Teile aus Baumwolle.WäschegewichteTeil Gewicht in g ca.

31Waschmittelart und -mengeWaschmittelDie Wahl des Waschmittels ist abhän-gig von der Textilart (Pflegeleicht, Wol-le, Baumwolle etc. ), der Farbe derTextilien, der Waschtemperatur unddem Verschmutzungsgrad. Sie können in diesem Waschvollauto-maten alle empfohlenen handelsübli-chen Markenvoll- und Spezialwasch-mittel für Trommelwaschmaschinenverwenden. • Pulverartige Vollwaschmittel für alleTextilarten. • Pulverartige Feinwaschmittel fürPflegeleicht (max. 60° C) und Wolle. • Flüssige Waschmittel, vorzugsweisefür Waschprogramme ohne Vorwä-sche mit niedrigen Waschtempera-turen (max. 60° C) für alle Textilartenoder speziell für Wolle. WaschmitteldosierungDieser Waschvollautomat berücksich-tigt mit seiner technischen Ausstattungalle umweltrelevanten Gesichtspunkteeines optimalen, zeitgemäßen maschi-nellen Waschprozesses.

Die Waschmittelart und -menge richtetsich nach• der Textilart und -menge• dem Verschmutzungsgrad der Wä-sche,• der Wasserhärte des verwendetenLeitungswassers. Die Wasserhärte ist eingeteilt in soge-nannte Wasserhärtebereiche. Auskunft über den Wasserhärtebe-reich erteilt Ihnen das zuständige Was-serwerk oder Ihre Gemeindever-waltung. Auf den Waschmittelverpa-ckungen finden Sie Dosierhinweise derWaschmittelhersteller in ml, für den je-weiligen Härtebereich. Folgen bei zu wenig Waschmittel:• Die Wäsche wird grau oder nichtsauber. • Es können sich punktförmige dunk-le Schmutzteilchen (Fettläuse) aufder Wäsche ablagern. • Verkalkung des Heizkörpers. Folgen bei zuviel Waschmittel:• Unnötige Umweltbelastung. • Starke Schaumbildung und da-durch geringe Waschbewegung. • Schlechtes Reinigungs-, Spül- undSchleuderergebnis.

32FlüssigwaschmittelDie Dosierung erfolgt im Einlaugenver-fahren (nur Hauptwäsche) entspre-chend der Empfehlung der Wasch-mittelhersteller.WasseraufbereitungBei hartem, kalkhaltigem Wasser abHärtebereich 3 können Sie ein speziel-les Enthärtungsmittel verwenden. (BitteDosierhinweise des Herstellers genau-estens beachten.) In Verbindung damitist die Waschmittelmenge auf den Här-tebereich I zu reduzieren.Bei sehr weichem Wasser kann eineübermäßige Schaumentwicklung durchZugabe schaumbremsender Mittel ver-hindert werden. Gemeinsam mit demWaschmittel dosieren.Dosierung von Waschmittel-BaukastensystemenAm Markt gibt es die unterschiedlichs-ten Baukastensysteme. Im Gegensatzzu herkömmlichen Vollwaschmittelnzeichnen sie sich dadurch aus, dassdie verschiedenen Waschmittelinhalts-stoffe in meist 3 Komponenten ge-trennt vorliegen z. B. Grundwasch-mittel, Enthärter und Bleichmittel.

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