Privileg Dynamic 76606 Bedienungsanleitung
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Produktspezifikationen
| Marke: | Privileg |
| Kategorie: | Waschmaschine |
| Modell: | Dynamic 76606 |
Bedienungsanleitung Privileg Dynamic 76606 – Volltext
2Sehr geehrte Kundin,Sehr geehrter Kunde,vielen Dank für Ihren Einkauf bei Quelle.Überzeugen Sie sich selbst: auf unsereProdukte ist Verlass.Damit Ihnen die Bedienung leicht fällt,haben wir eine ausführliche Anweisungbeigelegt. Sie soll Ihnen helfen, schnellmit Ihrem neuen Gerät vertraut zu wer-den. Bitte lesen Sie diese Anweisungvor der Inbetriebnahme aufmerksamdurch und beachten Sie auch die ange-führten Sicherheitshinweise.Wir wünschen Ihnen viel Freude mit Ih-rem neuen Waschvollautomaten.Ihre Quelle GmbHTransportschadenEines sollten Sie auf jeden Fall sofortüberprüfen: ob Ihr Gerät unbeschädigtbei Ihnen angekommen ist.
Falls Sie ei-nen Transportschaden feststellen, neh-men Sie das Gerät im Zweifelsfall nichtin Betrieb, sondern wenden Sie sich bit-te an die Quelle Verkaufsstelle, bei derSie das Gerät gekauft haben, oder dasRegionallager, das es angeliefert hat.Die Telefonnummer finden Sie auf demKaufbeleg bzw. auf dem Lieferschein.Hotline / Quelle direkt Sollten die in der Gebrauchsanweisungangeführten Hinweise nicht ausreichen,so helfen Ihnen kompetente Fachleuteweiter.Rufen Sie uns an:Montag - Freitag von 8.00 - 20.00 UhrSamstag von 9.00 - 14.00 UhrInfo-Telefon 0180-52 54 757
3Inhalt Hinweise zum Umweltschutz. 5Sicherheitshinweise und Warnungen. 6Hinweise. 7Gerätebeschreibung. 8Transportsicherung entfernen. 9Installation. 11Aufstellung. 11Wasserzulauf/Kaltwasser. 11Wasserablauf. 13Elektrischer Anschluss. 13Umweltschutz und Spar-Tipps. 14Bedienblende. 15Programmbeschreibung. 16Vor dem ersten Waschen. 17Vorreinigung durchführen. 17Waschgang durchführen. 18Einfülltür öffnen/Wäsche einfüllen. 18Waschmittelzugabe. 18Gerät einschalten/Programm einstellen. 19Programmzusätze wählen. 19VORWÄSCHE. 19EXTRA KURZ. 19FLECKEN. 20SANFT WASCHEN. 20Schleuderdrehzahl ändern. 20Spülstopp wählen. 20Zeitvorwahl einstellen. 21Programm starten. 21Ablauf des Programms. 21Programm unterbrechen/Wäsche nachlegen. 21Waschgang beendet/Wäsche entnehmen. 22Überdosiert. 22Internationale Pflegesymbole für Textilien. 23Waschvorbereitungen. 24Wäsche vorbereiten. 24Flecken in der Wäsche. 25.
4Färben und Entfärben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26Wäschegewichte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26Waschmittelart und -menge. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27Ratschläge und Tipps . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29Pflege und Wartung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30Entnahme der Grobkörperfalle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30Reinigungswaschgang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33Behebung kleiner Störungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35Kundendienst. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5Hinweise zum UmweltschutzEntsorgung der VerpackungVerpackungen und Packhilfsmittel un-serer Elektro-Großgeräte sind mit Aus-nahme von Holzwerkstoffenrecyclingfähig und sollen grundsätzlichder Wiederverwertung zugeführt wer-den.–Verpackungen von Großgeräten kön-nen Sie bei der Anlieferung der Gerä-te unseren Vertragsspediteurenzurückgeben. Diese veranlassendann die Weitergabe zur Verwertungbzw.
Entsorgung.Falls Sie davon nicht Gebrauch ge-macht haben, empfehlen wir Ihnen: –Papier, Pappe- und Wellpappeverpa-ckungen sollten in die entsprechen-den Sammelbehälter gegebenwerden.–Kunststoffverpackungsteile solltenebenfalls in die dafür vorgesehenenSammelbehälter gegeben werden.Solange solche in Ihrem Wohnge-biet noch nicht vorhanden sind, kön-nen Sie diese Materialien zumHausmüll geben.Als Packmittel setzen wir nur recycling-fähige Kunststoffe ein, z.B.:In den Beispielen stehtEntsorgung des AltgerätesWarnung: Damit von dem ausgedientenGerät keine Gefahr mehr ausgehenkann, vor der Entsorgung unbrauchbarmachen.Dazu Gerät von der Netzversorgungtrennen und das Netzanschlusskabelvom Gerät entfernen.Ebenso Türverschluss unbrauchbarmachen, damit Kinder sich nichtselbst einschließen können.Dieses Produkt darf am Endeseiner Lebensdauer nicht überden normalen Haushaltsabfallentsorgt werden, sondern mussan einem Sammelpunkt für dasRecycling von elektrischen und elektro-nischen Geräten abgegeben werden.Das Symbol auf dem Produkt, der Ge-brauchsanleitung oder der Verpackungweist darauf hin.Die Werkstoffe sind gemäß ihrer Kenn-zeichnung wiederverwertbar.
Mit derWiederverwendung, der stofflichen Ver-wertung oder anderen Formen der Ver-wertung von Altgeräten leisten Sie einenwichtigen Beitrag zum Schutze unsererUmwelt.Bitte erfragen Sie bei der Gemeindever-waltung die zuständige Entsorgungs-stelle. PE für Polyethylen** 02 PE-HD04 PE-LDPP für PolypropylenPS für Polystyrolw
6Sicherheitshinweise und Warnungen •Die Benutzung des Gerätes darf nurdurch Erwachsene erfolgen. Es istgefährlich, wenn Sie es Kindern zumGebrauch oder Spiel überlassen. •Es ist nicht zulässig und außerdemgefährlich, Veränderungen am Gerätoder seinen Eigenschaften vorzu-nehmen. •Lassen Sie die beim Elektro- bzw. Wasseranschluss des Gerätes ent-stehenden Arbeiten von einem fach-kundigen und zugelassenenInstallateur ausführen. •Verwenden Sie keine Vielfachste-cker, Kupplungen und Verlänge-rungskabel für den elektrischen An-schluss. Brandgefahr durchÜberhitzung. •Entfernen Sie vor der Inbetriebnah-me sorgfältig das ganze Verpa-ckungs- und Transportsicherungs-material, sonst könnten Gerät undWohnung schwerwiegende Beschä-digungen erleiden (siehe entspre-chenden Abschnitt in derGebrauchsanweisung). •Stellen Sie sicher, dass das Gerätnicht auf dem Netzkabel steht.
•Der Aufstellplatz darf nicht mit texti-ler Auslegware, hochflorigem Tep-pichboden, usw. belegt sein, damitdie Belüftung des Motors gewähr-leistet ist. •Es kann vorkommen, dass Haustierein die Waschmaschine gelangen. Versichern Sie sich daher vor Inbe-triebnahme des Gerätes, dass sichnur Wäsche darin befindet. •Das Gerät ist für den Haushalt undnur zum Waschen von haushaltsübli-cher Wäsche bestimmt. Wird der Waschautomat falsch be-dient oder zweckentfremdet einge-setzt, kann keine Haftung füreventuelle Schäden übernommenwerden. •Wäschestücke, die mit lösungsmit-telhaltigen Reinigungsmitteln, z. B. Waschbenzin, Fleckenentfernern o. ä. , vorbehandelt wurden, müssen vordem Waschen an der Luft getrocknetwerden, ansonsten besteht Explosi-onsgefahr. •Während des Waschens mit hohenTemperaturen wird die Einfülltür sehrheiß. Deshalb nicht berühren undKinder vom Gerät fernhalten.
Sollten Sie das Gerät verkaufen oder Dritten über-lassen, so sorgen Sie dafür, dass das Gerät komplett mit derGebrauchsanweisung übergeben wird, damit der neue Besitzer sich über die Ar-beitsweise des Gerätes und die diesbezüglichen Hinweise informieren kann. Diese Hinweise dienen der Sicherheit und sollten daher vor der Installation und In-betriebnahme aufmerksam gelesen werden.
7•Überprüfen Sie stets, bevor Sie dasGerät öffnen, durch die Einfülltür, obdas Wasser abgepumpt wurde. Soll-te sich noch Wasser im Waschbot-tich befinden, so lassen Sieabpumpen, bevor Sie die Einfülltüröffnen. Ziehen Sie im Zweifelsfall dieGebrauchsanweisung zu Rate. •Unterbrechen Sie nach Gebrauchdes Gerätes die Stromzufuhr unddrehen Sie den entsprechendenWasserhahn zu. •Trennen Sie bei Pflege- und War-tungsarbeiten das Gerät vom Strom-netz. Dazu Netzstecker aus derSteckdose ziehen oder Sicherung imSicherungskasten ausschalten bzw. herausdrehen. •Auch ein automatisch arbeitendesGerät wie die Waschmaschine darfwährend der Laufzeit nicht längereZeit unbeaufsichtigt gelassen wer-den. Entfernen Sie sich längere Zeitvon dem Gerät, dann unterbrechenSie bitte den Waschvorgang, durchAbschalten des Gerätes. •Versuchen Sie keinesfalls, das Gerätselbst zu reparieren.
Reparaturen,die nicht von Fachleuten ausgeführtwerden, können zu schweren Unfäl-len oder Betriebsstörungen führen. Wenden Sie sich an die für Ihren Be-reich zuständige Kundendienststel-le. Die Anschriften sind im Quelle-Katalog zu finden. •Eventuell befinden sich in IhremWaschvollautomaten geringe Was-serrückstände. Diese sind auf diesehr gründlichen Prüfungen im Werkzurückzuführen, denen jedes Gerätunterzogen wird. •Das im Vergleich zu früheren Wasch-maschinen abweichende Geräuschbeim Schleudern Ihres neuenWaschvollautomaten ist Kennzei-chen einer modernen Antriebstech-nik mit einem Invertermotor. Dadurcharbeitet das Gerät sehr leise. •Wird nur ein Wäschestück gewa-schen, kann es vorkommen, dassdas Gerät nicht schleudert, da dasUnwucht-Kontrollsystem angespro-chen hat. Wasserschutz•Bei Schäden am Zulaufschlauchblockiert das System direkt am Was-serhahn den weiteren Wasserzulaufzum Gerät.
9Transportsicherung entfernenAchtung!Bevor Sie das Gerät in Betrieb neh-men, muss unbedingt die Transport-sicherung entfernt werden. 1. Beide Schlauchhalter an der Geräte-rückseite öffnen und Schläuche so-wie Netzkabel herausnehmen. 2. Beide Schlauchhalter mit kräftigemRuck vom Gerät abziehen. 3. Beide Kunststoffkappen seitlich ab-ziehen. 4. Schraube (D) inkl. Druckfeder mitSpezialschlüssel (A) entfernen. 5. Verschlusskappe (C) gemäß Abbil-dung umstülpen.6. Loch mit Verschlusskappe (C) ver-schließen.
107. Die 2 Schrauben (E) mit beiliegen-dem Spezialschlüssel (A) heraus-schrauben.8. Die 4 Schrauben (F) mit Spezial-schlüssel (A) herausschrauben.9. Transportschiene (G) abnehmen.10. Die nun sichtbaren 2 großen Löchermit den beiliegenden Verschlusskap-pen (B) verschließen.11. Die 4 Schrauben (F) wieder ein-schrauben. Achtung! Verschlusskappen so fest ein-drücken, dass sie in die Rückwand ein-rasten. Ihr Gerät ist nun gegenSpritzwasser geschützt.Hinweis: Alle Teile der Transportsiche-rung aufbewahren, weil sie bei einemeventuellen Umzug wieder montiertwerden müssen.
11InstallationAufstellungDer Waschautomat kann auf jedemebenen und stabilen Fußboden aufge-stellt werden. Er muss mit allen vier Fü-ßen fest auf dem Boden stehen.Waagerechte, einwandfreie Aufstellung,zum Beispiel mit einer Wasserwaage,überprüfen.Kleine Unebenheiten lassen sich durchHeraus- oder Hineindrehen der vier Ge-rätefüße ausgleichen.Das Verstellen der vier Gerätefüße istdurch den mitgelieferten Spezialschlüs-sel durchzuführen. Unebenheiten des Bodens dürfen nie-mals durch Unterlegen von Holz, Pappeoder ähnlichen Materialien ausgeglichenwerden.Bei einer Aufstellfläche mit einer Holz-balkenkonstruktion stellen Sie das Ge-rät besser auf eine mindestens 3 cmstarke und 60 x 60 cm große Sperrholz-platte.
Diese muss mit dem Fußbodenfest verschraubt sein.Den Waschvollautomat, auch in Kombi-nation mit einem Trockner, sollten Siemöglichst in einer Ecke des Raumesaufstellen, denn dort ist der Boden ambesten eingespannt und neigt am we-nigsten zum Schwingen.Aufstellung auf einem Beton-sockelBei Aufstellung auf einem Betonsockelmüssen aus Sicherheitsgründen unbe-dingt Standbleche montiert werden, inwelche der Waschautomat eingestelltwird. Die Standbleche sind beim Kun-dendienst erhältlich.
WasseranschlussWasserzulauf/KaltwasserDazu ist ein Wasserhahn mit Schlauch-verschraubung 3/4“ erforderlich.Der Wasserdruck (Fließdruck) muss 10bis 100 N/cm2 (1-10 bar) betragen.Der Waschvollautomat kann ohneRückflussverhinderer an jede Wasserlei-tung angeschlossen werden.Das Gerät ist mit Sicherheitseinrichtun-gen ausgestattet, die eine Rückver-schmutzung des Trinkwassers ver-hindern und die den landesrechtlichen
12Vorschriften entsprechen (z. B. fürDeutschland den DVGW-Richtlinien).Achtung!Geräte für Kaltwasser-Anschluss dür-fen nicht an Warmwasser angeschlos-sen werden.Der mitgelieferte Wasserzulaufschlauchwird mit dem Winkelstück am Gerät be-festigt.Vor dem Anschrauben der Kunststoff-mutter Dichtring einlegen, falls noch kei-ner vorhanden ist. Das andere Ende wird am Wasserhahnbefestigt.Die Dichtringe und das Flachsieb sind,wenn sie nicht schon eingelegt sind, imBeipack vorhanden. Nun prüfen Sie bei geöffnetem Wasser-hahn (unter vollem Leitungsdruck) dieAnschlussstellen am Gerät und amWasserhahn auf Dichtheit.Zur Vermeidung von Wasserschädenmuss der Wasserhahn nach dem Wa-schen abgestellt werden.Niemals den vorhandenen Sicher-heits-Zulaufschlauch verlängern!
Wird ein längerer Zulaufschlauch benö-tigt, so sind derartige Schläuche bei un-serem Kundendienst erhältlich.WasserstoppDas Wasserstopp-System schützt vorWasserschäden. Durch natürliche Alte-rung kann der Wasserzulaufschlauchschadhaft werden, so blockiert das Sys-tem die Wasserzufuhr zum Gerät. DieStörung wird durch die Erscheinungeiner roten Markierung im Fenster-
13chen (A) angezeigt. Der Kunden-dienst muss verständigt werden. Eventuelle besondere Vorschriftendes örtlichen Wasserwerks sind ge-nauestens zu beachten! WasserablaufFür den Siphonanschluss ist auf demAblaufschlauch ein Gummiformteilmontiert. Der Ablaufschlauch sollte si-phonseitig mit der Schelle befestigtwerden. Ist kein Siphonanschluss vor-gesehen, muss der Ablaufschlauch inden beiliegenden Krümmer eingescho-ben werden und kann dann über denRand eines Wasch- oder Spülbeckensausreichender Größe oder in eine Bade-wanne eingehängt werden. Der Becken-rand darf nicht höher als 100 cm überdem Fußboden liegen. Ein genügendgroßer Abflussquerschnitt muss ge-währleistet sein. Kleine Handwasch-becken eignen sich deswegen nicht.Der Ablaufschlauch ist knickfrei zu ver-legen und während des Betriebes ge-gen herunterfallen zu sichern (z. B.
ander Öse des Krümmers).Auslaufhöhe maximal 100 cmElektrischer AnschlussDer Anschluss darf nur über eine vor-schriftsmäßig installierte Schutzkontakt-Steckdose an 220-230 V (50 Hz) erfol-gen. Der Anschlusswert beträgt ca.2,2 kW. Erforderliche Absicherung:10 A - LS-L-Schalter.Das Gerät entspricht den VDE-Vor-schriften. Besondere Vorschriften desörtlichen Elektrizitätswerkes sind ge-nauestens zu beachten.Wichtig! Das Stromanschlusskabelmuss nach Aufstellung des Gerätesleicht zugänglich sein.Nur für ÖsterreichBei installationsseitiger Verwendung ei-nes Fehlerstromschalters muss dieserauch für pulsierende Fehlerströme ge-eignet sein.
14Umweltschutz und Spar-TippsUmweltbewusst waschen, das heißt En-ergie, Wasser und Waschmittel sparen,ohne das Waschergebnis zu vernach-lässigen. Um Wasser und Waschmitteloptimal zu nutzen, dauern die heutigenWaschprogramme etwas länger. Denwichtigsten Beitrag zum umweltbe-wussten Waschen können Sie jedochselbst leisten, wenn folgende Spartippsbeachtet werden:1. Maximale BeladungAm sparsamsten waschen Sie, wenndie maximale Beladung des jeweiligenProgramms genutzt wird.2. Waschen ohne VorwäscheBei normal verschmutzter Wäsche ge-nügt im Regelfall ein Programm ohneVorwäsche.3. EnergiesparprogrammZu empfehlen ist dieses Energie undWasser sparende Programm für leichtbis normal verschmutzte Koch-/Bunt-wäsche, die nur kurzzeitig benutzt oderfrisch beschmutzt wurde. Die verlänger-te Waschzeit sorgt für eine intensiveNutzung der reinigungsaktiven Substan-zen der Waschmittel.
Besonders geeig-net für flüssige Waschmittel.4. Extra-KurzprogrammeBei gering verschmutzter Wäsche und/oder geringer Beladung können Pro-gramme mit der Taste EXTRA KURZverkürzt werden.5. Blitzprogramm Beachten Sie auch das im Gerät vor-handene separate ProgrammBLITZ 30°. Dieses Programm eignetsich besonders für frisch gering ver-schmutzte und durchgeschwitzte Wä-sche. 6. WaschmittelzugabeDas Waschmittel entsprechend Wasser-härte, Wäschemenge und Verschmut-zungsgrad dosieren.Beachten Sie die Dosier-Hinweise aufder Waschmittelverpackung.7. WeichspülerVerwenden Sie Weichspüler nurdann,wenn es notwendig ist, z.B. beisynthetischen Mischgeweben, um stati-sche Aufladung zu vermeiden. Benut-zen Sie einen Wäschetrockner, wird IhreWäsche auch ohne Weichspüler weichund flauschig.
15Bedienblende Hinweis: Das Programm und die Tem-peratur sind richtig eingestellt, wenn imgewünschten Waschbereich die Markie-rung am Programmwähler mit der ent-sprechenden Temperatur bzw. mit dementsprechenden Sonderprogrammübereinstimmt. Programmwähler und Ein-/Aus-SchalterProgrammablauf-AnzeigeMultidisplayFunktions-Tasten Tast e START/PAUSE
16ProgrammbeschreibungKOCHWÄSCHEProgramm für normal bis stark ver-schmutzte Kochwäsche aus Baumwol-le/Leinen. BUNT/PFLEGELEICHTUniversalprogramm für bunte und pfle-geleichte Wäsche aus Baumwolle/Leinen sowie für pflegeleichte Mischge-webe und Synthetics. Das Programmpasst sich automatisch an die unter-schiedlichen Gewebearten und Füll-mengen an. Bei reiner Beladung mitpflegeleichter Wäsche nur 3kg einfüllen,um eine erhöhte Knitterbildung zu ver-meiden. STÄRKENSeparates Stärken, Weichspülen, Form-spülen, Imprägnieren von feuchter Wä-sche. ABPUMPENAbpumpen des Wassers nach einemSpülstopp. SCHLEUDERNAbpumpen und Schleudern, z. B. nachSpülstopp, bzw. separates Schleudernvon handgewaschener Koch-, Bunt-oder pflegeleichter Wäsche. SCHONSCHLEUDERNAbpumpen und schonendes Schleu-dern nach einem Spülstopp bzw. sepa-rates schonendes Schleudern vonhandgewaschener Feinwäsche, Wolle,Seide.
FEINWÄSCHESchonprogramm für feine Textilien wieSchichtfasern, Mikrofasern, Synthetics,Gardinen (max. 20 bis 25 m2 Gardineneinfüllen). Mit SPÜLSTOPP auch fürTextilien mit Klimamembrane, z. B. Out-door-Bekleidung, geeignet. WOLLE/H (HANDWÄSCHE)Besonders schonendes Programm fürmaschinen- und handwaschbare Wolleoder Wollgemische. SEIDE/H (HANDWÄSCHE)Besonders schonendes Programm fürmaschinen- und handwaschbare Sei-de. Sehr empfindliche Stücke einzelnwaschen. Keinesfalls mit anderen rauenTextilien zusammen zu waschen. VISKOSESchonendes Spezialprogramm für Texti-lien wie Viskose, Modal, Cupro, Lyocell,mit sanfterer Behandlung als im Pro-gramm Feinwäsche und intensivererReinigungswirkung als in den Hand-waschprogrammen. BLITZ 30°Spezialprogramm bei 30°C, ca. 20 Mi-nuten, zum kurzen Durchwaschen vonleicht verschmutzer oder neuer Wäsche.
Pflegeleichte Ober-hemden oder Blusen, die nach dem Wa-schen auf einem Kleiderbügelgetrocknet werden, brauchen entwedergar nicht oder nur noch kurz gebügeltwerden. Die Füllmenge darf 1kg Tro-ckenwäsche nicht überschreiten. ENERGIESPARENEnergie- und wassersparendes Pro-gramm bei 60°C für leicht bis normalverschmutzte Koch-/Buntwäsche ausBaumwolle/Leinen.
17Drucktasten• Bei den Drucktasten handelt es sichum Kurzhub-Tasten die nicht einrasten.Durch den Tastendruck wird die Funkti-on eingeschaltet, die entsprechendeLampe leuchtet. Zum Ausschalten derFunktion wird die gleiche Taste erneutgedrückt.• Die Kombinationsmöglichkeiten derTasten sind im Kapitel „Programmüber-sicht“ dargestellt. Vorreinigung durchführenVor dem ersten Waschen einen Wasch-gang ohne Wäsche durchführen (Pro-gramm BUNT/PFLEGELEICHT 60°,Taste EXTRA KURZ, ca. 1/4 Messbe-cher Waschpulver). Dadurch werdenfertigungsbedingte Rückstände anTrommel und Laugenbehälter entfernt.Vor dem ersten Waschen
18Waschgang durchführenEinfülltür öffnen/Wäsche einfüllen1. Einfülltür öffnen: am Griff der Einfüll-tür ziehen.Die Anzeige an der Einfülltür zeigt beieingeschaltetem Gerät an, ob die Ein-fülltür geöffnet werden kann: 2. Wäsche auseinanderfalten und lo-cker einfüllen. Große und kleine Teilemischen. Achtung! Keine Wäsche zwischenEinfülltür und Gummidichtung ein-klemmen. 3. Einfülltür fest zudrücken. Schlossmuss hörbar einrasten.Der Waschvollautomat läuft nur an,wenn die Tür richtig geschlossen ist.WaschmittelzugabeSchublade für Wasch- und Pflegemittel Pulverartige Waschmittel•Einspülfach A (rechts)Waschmittel für Vorwäsche. •Einspülfach B (links)Waschmittel für Hauptwäsche undWasserenthärter.•Einspülfach C (Mitte hinten)Fleckensalz, wenn ProgrammzusatzFLECKEN gewählt wurde.
19Hinweis! Alle Waschmittel werden vor Pro-grammbeginn in die jeweiligen Fä-cher der Waschmittelschubladegegeben. Flüssige Waschmittel und WaschmitteltabsAn Stelle von Waschpulver können auchflüssige Waschmittel und Waschmit-teltabs für die Hauptwäsche verwendetwerden.Füllen Sie diese Mittel in die Haupt-waschkammer B.Achtung! Beginnt das Programm später, durchVerwendung von Zeitvorwahl, muss fürFlüssigwaschmittel ein Dosierbehälterverwendet werden, der von den Wasch-mittelherstellern angeboten wird, z. B.eine Dosierkugel.Hinweise zu Wasch- und Pflegemit-teln siehe Kapitel „Waschmittelartund -menge“.
Gerät einschalten/Pro-gramm einstellenProgramm und Temperatur mit Pro-grammwähler wählen.Indem Sie ein Programm wählen, schal-ten Sie zugleich das Gerät ein.–Die Programmablauf-Anzeige zeigtdie Programmschritte an, die dasgewählte Programm ausführen wird.–Im Multidisplay erscheint die voraus-sichtliche Programm-Laufzeit (inStunden und Minuten).–Die START/PAUSE-Lampe blinkt.Programmzusätze wählenFalls gewünscht, Programmzusatz-Tas-te(n) drücken. Die zugehörige Anzeigeleuchtet. Wenn „Err“ im Multidisplay blinkt, istder gewählte Programmzusatz mit demeingestellten Waschprogramm nichtkombinierbar.VORWÄSCHE Warmes Vorwaschen vor dem automa-tisch folgenden Hauptwaschgang; mitZwischenschleudern bei KOCH/BUNT-WÄSCHE und PFLEGELEICHT, ohneZwischenschleudern bei FEINWÄSCHE.Erforderlich nur bei besonders stark ver-schmutzter Wäsche.EXTRA KURZVerkürztes Waschprogramm für leichterverschmutzte Wäsche.
20FLECKEN Für stark verschmutzte oder verfleckteWäsche. Fleckenmittel wird zeitopti-miert während des Programmablaufseingespült. Der Hauptwaschgang wirddadurch verlängert.Nur für Waschtemperaturen ab 40°Ceinstellbar, da Fleckenmittel erst bei hö-heren Temperaturen wirksam werden.SANFT WASCHENErhöhte Spülwirkung durch zusätzlichenSpülgang. Ideal, wenn häufig gewa-schen werden muss, z. B. bei Übersen-sibilität der Haut.Schleuderdrehzahl ändernDer Waschautomat schlägt die maximalzulässige Drehzahl vor, die für das ge-wählte Programm geeignet ist. DieseDrehzahl können Sie verringern: Dazu Taste SCHLEUDERN so oft drü-cken, bis die gewünschte Anzeigeleuchtet.Die Drehzahl für das Endschleudernkann während des Programms noch ge-ändert werden. Dazu:1. Taste START/PAUSE drücken.2. Drehzahl ändern.3.
Taste START/PAUSE erneut drücken.Spülstopp wählenBei SPÜLSTOPP bleibt die Wäsche imletzten Spülwasser liegen. Knitterbil-dung wird dadurch vermindert, wenndie Wäsche nicht gleich entnommenwird. Es erfolgt kein Endschleudern, je-doch Zwischenschleudern bei den Pro-grammen ENERGIESPAREN,KOCHWÄSCHE, BUNT/PFLEGE-LEICHT, VISKOSE und BLITZ 30°. DasZwischenschleudern ist programm-abhängig und kann nicht geändert wer-den.
21Zeitvorwahl einstellenMit der Taste ZEITVORWAHL könnenSie den Start eines Programms um 30Minuten (30') bis max. 23 Stunden (23h)aufschieben. 1. Programm wählen. 2. Taste ZEITVORWAHL so oft drücken,bis der gewünschte Startaufschubim Multidisplay erscheint, z. B. 12h,wenn das Programm nach 12 Stun-den starten soll. Die Anzeige ZEIT-VORWAHL leuchtet. Wird 23h angezeigt und Sie drücken einweiteres Mal, ist die Zeitvorwahl wiederaufgehoben. Es erscheint 0' und an-schließend die Laufzeit des eingestell-ten Programms. 3. Um die Zeitvorwahl zu aktivieren,Taste START/PAUSE drücken. Dieverbleibende Zeit bis zum Pro-grammstart wird fortlaufend ange-zeigt (z. B. 12h, 11h, 10h,. 30'usw. ). Programm starten1. Kontrollieren, ob der Wasserhahngeöffnet ist. 2. Taste START/PAUSE drücken. Diezugehörige Lampe leuchtet nun kon-stant. Das Programm wird gestartet,bzw.
startet nach Ablauf der einge-stellten Zeitvorwahl. Wenn nach Drücken der Taste START/PAUSE E40 im Multidisplay blinkt undzugleich 4x ein Signalton ertönt, ist dieEinfülltür nicht richtig geschlossen. Ein-fülltür fest zudrücken und Taste START/PAUSE nochmals drücken. Ablauf des Programms•Die Programmablauf-Anzeige zeigtden Programmschritt an, der geradeausgeführt wird. •Das Multidisplay zeigt die voraus-sichtliche Restlaufzeit (in Stundenund Minuten) bis zum Programmen-de an. Die Restlaufzeit kann sich während desWaschvorgangs verlängern oder kurzstehen bleiben, da sich das Programman unterschiedliche Bedingungen beimWaschen anpasst (z. B. Wäscheart und-menge, Unwuchterkennung beimSchleudern, Sonderspülgang etc. ).
Programm unterbrechen/Wäsche nachlegenProgramm unterbrechen•Durch Drücken der Taste START/PAUSE kann ein Programm jederzeitunterbrochen und durch erneutenTastendruck auf START/PAUSE wie-der fortgesetzt werden. Während derPause blinkt die Lampe. •Zum vorzeitigen Abbruch eines Pro-gramms den Programmwähler aufAUS drehen. Achtung. Wasser im Gerät beach-ten. Wäsche nachlegen1.
222. Wäsche nachlegen und Einfülltürwieder schließen.3. Taste START/PAUSE erneut drücken.Programm läuft weiter.Waschgang beendet/Wäsche entnehmenAm Programmende leuchtet ENDE aufder Programmablauf-Anzeige und es er-tönen 6x drei Signaltöne. Nachdem dieTür-Anzeige erloschen ist, lässt sich dieEinfülltür öffnen.1. Einfülltür öffnen und Wäsche entneh-men.2. Programmwähler auf AUS drehen.3. Nach dem Waschen die Waschmit-telschublade etwas herausziehen,damit sie austrocknen kann. Einfüll-tür nur anlehnen, damit der Wasch-automat auslüften kann.Wenn SPÜLSTOPP gewählt war: Der Spülstopp wird im Multidisplaydurch eine blinkende „0“ angezeigt.
DieSpülstopp-Lampe über der Taste und inder Programmablaufanzeige leuchtetund es ertönen 6x drei Signaltöne.Nach SPÜLSTOPP muss zuerst dasWasser abgepumpt werden:–Entweder Programmwähler auf AUS,anschließend auf ABPUMPEN dre-hen und Taste START/PAUSE drü-cken (es wird ohne Schleudernabgepumpt), –oder Programmwähler auf AUS undanschließend auf SCHLEUDERNoder SCHONSCHLEUDERN drehen.Gegebenenfalls Drehzahl ändernund Taste START/PAUSE drücken(es wird abgepumpt und geschleu-dert).Achtung! Wird der Waschautomat län-gere Zeit nicht benutzt: Wasserhahnschließen und Waschautomat vomStromnetz trennen. (Wasserschutzsys-tem Aqua Control arbeitet nicht bei un-terbrochener Stromzufuhr.) ÜberdosiertLeuchtet die Anzeige ÜBERDOSIERT,so wurde im abgelaufenen Programmzuviel Waschmittel verwendet. Beimnächsten Waschen Dosierungsanga-ben des Waschmittel-Herstellers sowieFüllmenge beachten!
24WaschvorbereitungenWäsche sortieren Beachten Sie die Pflegekennzeichen inden Wäschestücken und die Waschan-weisung der Hersteller.Sortieren Sie die Wäsche nach:•Kochwäsche •Bunt- und pflegeleichte Wäsche •Feinwäsche •Wolle •Seide •Farbige und weiße Wäsche gehörtnicht zusammen. Weiße Wäsche ver-graut sonst beim Waschen.•Neue farbige Wäsche kann beim ers-ten Waschen Farbe verlieren. Wa-schen Sie solche Stücke das ersteMal besser allein.Wäsche vorbereiten•Achten Sie darauf, dass keine Me-tallteile (z. B. Büroklammern, Sicher-heitsnadeln, Stecknadeln) in derWäsche verbleiben. Bezüge zuknöp-fen, Reißverschlüsse, Haken undÖsen schließen. Lose Gürtel, langeSchürzenbänder zusammenbinden.•Hartnäckige Flecken vor dem Wa-schen behandeln. Stark verschmutz-te Stellen evtl. mit einemSpezialwaschmittel oder einerWaschpaste einreiben.•Gardinen besonders vorsichtig be-handeln.
Röllchen aus den Gardinenentfernen oder in ein Netz oder einenBeutel einbinden.•Besonders kleine oder auch emp-findliche Wäschestücke (z. B. Baby-söckchen, Damenstrumpfhosen etc.)in einem Kissen mit Reißverschlussoder in größeren Socken waschen.Wäsche einfüllen Beachten Sie die Wäschefüllmengen! Die Angaben über die Wäschemengen,gegliedert nach Geweben (mit Beispie-len), finden Sie in der Programmüber-sicht.Faustregeln•Trockene Koch- und Buntwäsche biseine Handbreite unter den oberenTrommelrand einfüllen.•Ein vollgestopfter 10-Liter-Eimerfasst 2,5 kg Trockenwäsche (Baum-wolle).•Wäsche locker in die Waschtrommelfüllen – möglichst kleine und großeStücke gemischt.Hinweis: Wenn zu wenig Wäsche in der Trommelist (z. B. einzelner Bademantel), könnenVibrationsgeräusche und unruhiger Laufentstehen. Legen Sie mehr Teile ein.
25Flecken in der WäscheFleckenentfernung Die in den Wäschestücken vorhande-nen Flecken werden, sofern sie laugen-löslich sind, im Zuge desWaschprozesses beseitigt. Flecke spezieller Art können mit Wasch-mittellauge allein nicht gelöst werden. Bei der Fleckenentfernung auf buntenStücken Farbechtheit an einer unauffäl-ligen Stelle prüfen. Es empfiehlt sich,die Flecken vor dem Waschen zu be-handeln. Achtung. •Atmen Sie keine größeren Mengenvon Lösungsmitteln ein. Sie sind ge-sundheitsschädigend. •Vorsicht bei feuergefährlichenFleckenentfernungsmitteln. •Schließen Sie alle Fleckenentfer-nungsmittel vor Kindern weg (Vergif-tungsgefahr. ). Blut: Frische Flecken mit kaltem Wasserauswaschen. Geronnenes Blut überNacht mit Spezialwaschmittel einwei-chen. In Waschmittellauge ausreiben.
Ölfarbe: Mit Waschbenzin betupfen,Fleck auf weicher Unterlage vorsichtigklopfen, lockern, nochmals oder mehr-mals betupfen. Altes Fett: Mit Terpentin betupfen, aufweicher Unterlage mit Fingerspitze undBaumwolltuch ausklopfen. Textilfarben: Mit Entfärber kochend be-handeln (nur weiße Sachen). Rost: Kleesalz, heiß gelöst, oder „Rost-teufel“ kalt. Vorsicht bei älteren Rost-flecken, weil das Zellulosegefüge dannbereits angegriffen ist und das Gewebezur Lochbildung neigt. Stockflecken: Mit Chlorbleichlauge be-handeln, gut spülen (nur weiße undchlorecht gefärbte Wäsche). Gras: Heiße Seifenlauge mit etwas Sal-miak, Rest mit Entfärber behandeln. Kugelschreiber und Alleskleber: MitAceton flüssig*) abtupfen und auf wei-cher Unterlage ausklopfen. Lippenstift: Wie vorher mit Aceton*),dann mit Alkohol behandeln. Restbe-standteile auf weißen Stoffen mit Entfär-ber beseitigen.
Rotwein: In Waschmittellauge einwei-chen, spülen und mit Essig- oder Zitro-nensäure behandeln, wieder spülen. Rest evtl. mit Entfärber behandeln. Tinte: Je nach Herkunft der Tinte erstAceton*) danach anfeuchten mit Essig-säure.
26Färben und EntfärbenFärben von Textilien •Nur Färbemittel benutzen, die aus-drücklich für den Gebrauch inWaschvollautomaten vorgesehensind.•Angaben der Färbemittelherstellerbefolgen.•Programm wählen, das der optima-len Färbetemperatur entspricht.•Wäschemenge max. 1,5 kg.Achtung: Nach jedem Färben muss einKochwaschprogramm ohne Wäschedurchgeführt werden, damit die Farb-reste im Gerät entfernt werden.Geben Sie einen 1/2 Becher Waschmit-tel in die Hauptwaschkammer.Hinweis: Verfärbungen von Gummi-und Kunststoffteilen können auftreten.Entfärben von Textilien Die Entfärbemittel sind generell sehr ag-gressiv. Aus diesem Grunde dürfen siein der Waschmaschine nicht verwendetwerden.Bei diesen Wäschestücken handelt es sich um Teile aus Baumwolle.WäschegewichteTeil Gewichtin g ca.
27Waschmittelart und -mengeWaschmittelDie Wahl des Waschmittels ist abhängigvon der Textilart, der Farbe der Textilien,der Waschtemperatur und dem Ver-schmutzungsgrad.Sie können in diesem Waschautomatenalle handelsüblichen Markenvoll- undSpezialwaschmittel für Trommelwasch-maschinen verwenden.•Pulverartige Vollwaschmittel für alleTextilarten.•Pulverartige Feinwaschmittel fürPflegeleicht (max. 60° C) und Wolle.•Flüssige Waschmittel, vorzugsweisefür Waschprogramme ohne Vorwä-sche mit niedrigen Waschtemperatu-ren (max.
60° C) für alle Textilartenoder speziell für Wolle.WaschmitteldosierungDie Waschmittelart und -menge richtetsich nach•der Textilart und -menge•dem Verschmutzungsgrad der Wä-sche,•der Wasserhärte des verwendetenLeitungswassers.Die Wasserhärte ist eingeteilt in soge-nannte Wasserhärtebereiche.Auskunft über den Wasserhärtebereicherteilt Ihnen das zuständige Wasser-werk oder Ihre Gemeindeverwaltung.Auf den Waschmittelverpackungen fin-den Sie Dosierhinweise der Waschmit-telhersteller.Wasserhärteangaben Folgen bei zu wenig Waschmittel:•Die Wäsche wird grau oder nichtsauber.•Es können sich punktförmige dunkleSchmutzteilchen (Fettläuse) auf derWäsche ablagern.•Verkalkung des Heizkörpers.Folgen bei zuviel Waschmittel:•Unnötige Umweltbelastung.•Starke Schaumbildung und dadurchgeringe Waschbewegung.•Schlechtes Reinigungs-, Spül- undSchleuderergebnis.Pulverartige Waschmittel Nachstehend unsere Dosierempfehlun-gen für verschiedene Beladungen:•Bei voller Beladung bitte nach Anga-ben der Waschmittelhersteller dosie-ren.•Bei halber Beladung nur 3/4 der an-gegebenen Waschmittelmenge do-sieren.•Bei kleinster Beladung nur die Hälfteder angegebenen Waschmittelmen-ge dosieren.Härte-bereichWasserei-genschaftGesamthär-te in mmol/ldeutscheHärte in °dI weich 0-1,3 0-7II mittel 1,3-2,5 7-14III hart 2,5-3,8 14-21IV sehr hart über 3,8 über 21
28Flüssigwaschmittel Die Dosierung erfolgt im Einlaugenver-fahren (nur Hauptwäsche) entsprechendder Empfehlung der Waschmittelher-steller.Wasseraufbereitung Bei hartem, kalkhaltigem Wasser abHärtebereich 3 können Sie einen Was-serenthärter verwenden. (Bitte Dosier-hinweise des Herstellers genaubeachten.) In Verbindung damit dieWaschmittelmenge auf den Härtebe-reich I reduzieren.Bei sehr weichem Wasser kann eineübermäßige Schaumentwicklung durchZugabe schaumbremsender Mittel ver-hindert werden. Gemeinsam mit demWaschmittel dosieren.Dosierung von Waschmittel-Baukastensystemen Im Gegensatz zu herkömmlichen Voll-waschmitteln liegen die verschiedenenInhaltsstoffe meist in 3 Komponentengetrennt vor, z. B. Grundwaschmittel,Wasserenthärter und Bleichmittel.
DieseKomponenten werden nach den jeweili-gen Anforderungen dosiert.Dadurch lassen sich beträchtliche Che-mieeinsparungen erreichen.Bitte achten Sie deshalb besonders aufdie Dosierangaben der einzelnen Anbie-ter.Weichspüler Weichspüler machen die Wäsche weichund griffig. Außerdem vermindern siedie statische Aufladung beim maschi-nellen Trocknen synthetischer Gewebe.Formspüler Formspüler sind synthetische Stärke-mittel und geben z. B. Hemden, Bett-und Tischwäsche einen festeren Griff.Fleckensalz Fleckensalz beseitigt im Hauptwasch-gang die in der Wäsche vorhandenenProblemflecken, z. B. Rotwein, Obst-und Gemüsesäfte, sowie fetthaltigeFlecken, die durch die Waschmittelnicht immer restlos entfernt werden.Weiterhin verwendbar für vergraute ver-gilbte Wäschestücke.
29Ratschläge und Tipps•Waschmaschinen sollten nicht alsAufbewahrungsort für getrageneWäsche benutzt werden.Feuchte getragene Wäsche begüns-tigt Pilzbefall und Fleckenbildung.•Vor allem bei hochkonzentriertenPulverprodukten kann es möglicher-weise zu Einspülschwierigkeiten(z. B. Rückständen in den Waschmit-telkammern) kommen. In diesem Fallsind (falls vorhanden) die denWaschmittelpackungen beiliegen-den Dosierhilfen zu verwenden.•Durch die heutigen Waschmittel(flüssig oder pulverartig) kann sichauch noch im letzten Spülwasseroder beim Endschleudern Schaumentwickeln. Dadurch wird das Spül-ergebnis jedoch nicht beeinflusst.•Nach Ablauf eines Waschprogram-mes können vor allem auf dunklenTextilien möglicherweise weißeWaschmittelrückstände sichtbarsein. Diese sind nicht die Folge einerunzureichenden Spülwirkung.
Eshandelt sich zumeist um die unlösli-chen Wasserenthärtungsmittel mo-derner phosphatfreier Waschmittel.Mögliche Abhilfe: Ausschütteln oderAusbürsten, Waschmittelauswahlüberprüfen bzw. Flüssigwaschmittelverwenden.•Bitte prüfen Sie, bevor die Wäsche indie Waschmaschine gelegt wird, obsich Metallteile an oder in Wäsche-stücken, wie z. B. Metallknöpfe, Bü-gel von Büstenhaltern usw. nichtlösen können.Es besteht sonst die Möglichkeit,dass derartige Teile in den Bottichgelangen und Geräusche verursa-chen.
Reparaturen dieser Art, kön-nen auch innerhalb der Garantiezeitnicht kostenlos erfolgen.•Der Waschautomat ist auf äußerstsparsamen Wasserverbrauch imNormalbetrieb eingestellt und arbei-tet mit nur 3 Spülgängen.Möchten Sie, dass Ihre Wäsche inden Waschprogrammen (außer Wol-le) intensiver gespült wird, so kannein zusätzlicher Spülgang hinzuge-schaltet werden (siehe Kapitel „Pro-gammzusätze wählen: SANFTWASCHEN“). Dadurch erhöht sichder Wasserverbrauch.
30Pflege und WartungEntnahme der Grob-körperfalleKontrollieren Sie von Zeit zu Zeit die imSockelbereich des Gerätes vorhandeneGrobkörperfalle. Dort können sichFremdkörper, die mit der Wäsche insGerät gelangen, ablagern und die Ab-laufpumpe blockieren. Prüfen Sie immer erst die Grobkörper-falle bevor Sie den Kundendienst rufen.Folgende Handgriffe sind erforderlich:1. Netzstecker aus der Steckdoseziehen oder bei Festanschluss Si-cherung abschalten oder entfer-nen. 2. Die Klappe im rechten Bereich derSockelblende nach unten aufklap-pen und abziehen. 3. Den Notentleerungsschlauch aus derHalterung nehmen und etwas her-ausziehen. 4.
Ein Auffanggefäß unterstellen unddie Verschlusskappe des Notentlee-rungsschlauchs öffnen.Das Restwasser läuft ab.Je nach Wassermenge kann es er-forderlich sein, dass das Gefäßmehrfach geleert werden muss.Dazu den Notentleerungsschlauchzwischenzeitlich wieder mit der Ver-schlusskappe verschließen.
315. Den Deckel der Ablaufpumpe entge-gen dem Uhrzeigersinn abschraubenund herausziehen. 6. Eventuelle Fremdkörper aus demPumpengehäuse entfernen. 7. Den Deckel wieder einsetzen. Stegeam Deckel seitlich in die Führungs-schlitze einführen und den Deckel imUhrzeigersinn festschrauben. 8. Notentleerungsschlauch wieder ver-schließen, einschieben und in dieHalterung einlegen.Hinweis: Es ist normal, dass beimnächsten Programmstart die Pumpeein sehr lautes Geräusch verur-sacht, da sich kein Wasser im Gerätmehr befindet. 9. Die Sockelklappe wieder in dieScharnierstifte einrasten und Klappeschließen.
32Reinigung der Waschmit-telschublade Die Kammern der Waschmittelschubla-de sollten von allen erkennbarenWaschmittelrückständen gereinigt wer-den.1. Waschmittelschublade herauszie-hen und mit kräftigem Ruck entneh-men.2. Den Weichspülereinsatz aus demmittleren Fach herausnehmen undunter fließendem Wasser reinigen. 3. Die Einspülkammer mit warmemWasser von der Rückseite her reini-gen. Am besten eine Flaschenbürstebenutzen. 4. Den Weichspülereinsatz wieder auf-stecken und bis zum Anschlag ein-drücken.5. Auch den gesamten Einspülbereichdes Gerätes und die Düsenplatte ander Oberseite des Führungsgehäu-ses mit einer Bürste reinigen. 6. Die Waschmittelschublade in dieFührungsschienen einsetzen undeinschieben.
33Reinigung der Wasser-einlaufsiebe Die Siebe im Wasserzulauf sollten vonZeit zu Zeit gereinigt werden, spätes-tens jedoch dann, wenn bei geöffnetemWasserhahn kein oder nicht genügendWasser in das Gerät einläuft. Die Siebebefinden sich in der Schlauchver-schraubung am Wasserhahn und im An-schlussstutzen an der Geräterückseite.Achtung: Wasserhahn schließen. Gummimanschette Kontrollieren Sie ab und zu die Gummi-manschette hinter der Einfülltür und ent-fernen Sie evtl. Fremdkörper, die mit derWäsche ins Gerät gelangen und sichdort in der Falte ablagern können.Rostbildung ist dadurch möglich, wennderartige Gegenstände wie Nägel, Bü-roklammern usw. längere Zeit nicht ent-fernt werden. ReinigungswaschgangFalls überwiegend mit niedriger Tempe-ratur gewaschen wird, von Zeit zu Zeitein Kochprogramm durchführen.
Sowerden eventuelle Ablagerungen redu-ziert und das Gerät von innen gereinigt.Gerät entkalken Bei richtiger Waschmitteldosierung istein Entkalken im allgemeinen nicht er-forderlich. Falls Sie doch entkalkenmöchten, verwenden Sie hierzu aus-schließlich Markenentkalkungsmittel mitKorrosionsschutz für Waschmaschinen.Dosierung nach Herstellerangaben.Notentleerung Wenn Sie aus zwingenden Gründen dasGerät entleeren müssen, gehen Sie bittewie folgt vor:•Netzstecker aus der Steckdose zie-hen.•Wasserhahn schließen.•Abkühlung der evtl. aufgeheiztenLauge abwarten.•Gefäß, Schüssel o. ä. für das Rest-wasser unterstellen.•Dann das Wasser über den Notent-leerungsschlauch ablassen.Pflege des Waschautoma-ten Bedienblende und Gehäuse mit einemfeuchten Tuch abwischen.
Keinesfallsdürfen jedoch Scheuermittel oder Lö-sungsmittel verwendet werden.Die Waschtrommel besteht aus „Edel-stahl rostfrei“ und ist damit weitgehendkorrosionsfest.Treten trotzdem Rostansätze auf, so istdas stets auf eisenhaltige Fremdkörperzurückzuführen, die mit der Wäsche ein-gebracht wurden. Fremdrost ist auchbei „Edelstahl rostfrei“ möglich.
34Aufstellung in einem frost-gefährdeten Raum Steht Ihr Gerät in einem solchen Raum,müssen Sie in der kalten Jahreszeitnach dem Waschen das Restwasserentleeren (siehe Abschnitt „Notentlee-rung“) und ebenso den Zulaufschlaucham Wasserhahn abschrauben und voll-ständig entleeren. Falls der Ablauf-schlauch in einer Schleife verlegt wurde,muss auch dieser entleert werden.Gummiteile im Gerät Teile aus Gummi unterliegen nicht nurdem Verschleiß, sondern auch der na-türlichen Alterung. Dies trifft auch füralle Gummiteile Ihres Waschvollautoma-ten zu.
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