Remko DKT55 Bedienungsanleitung


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Ausgabe D – S07
REMKO DKT
DKT 25, DKT 35, DKT 45, DKT 55,
DKT 65, DKT 95, DKT 125
Kaltwasser-Deckenkassette
Bedienung · Technik · Ersatzteile

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Produktspezifikationen

Marke: Remko
Kategorie: Klimaanlage
Modell: DKT55

Bedienungsanleitung Remko DKT55 – Volltext

InhaltVor Inbetriebnahme / Verwendung der Geräte ist diese Betriebsanleitung sorgfältig zu lesen!Diese Anleitung ist Bestandteil des Gerätes und muss immer in unmittelbarer Nähe des Aufstellungsortes, bzw. am Gerät aufbewahrt werden.Änderungen bleiben uns vorbehalten; für Irrtümer und Druckfehler keine Haftung!Sicherheitshinweise 4Umweltschutz und Recycling 4Gewährleistung 4Transport und Verpackung 5Systemaufbau 5Gerätebeschreibung 6Bedienung 6-12Außerbetriebnahme 13Pflege und Wartung 13-14Störungsbeseitigung und Kundendienst 15Montageanweisung für das Fachpersonal 16-17Installation 17-20Kondensatanschluß 21Elektrischer Anschluß 21Elektrisches Schaltschema 22Dichtigkeitskontrolle 23Vor der Inbetriebnahme 23Inbetriebnahme 23-24Geräteabmessungen 25Technische Daten 26Gerätedarstellung 27Ersatzteilliste 27Made by REMKO3

SicherheitshinweiseLesen Sie vor der ersten Inbetrieb-nahme des Gerätes die Betriebsan- leitung aufmerksam durch. Sie enthält nützliche Tips, Hinweise sowie Warnhinweise zur Gefahren-abwendung von Personen und Sachgütern. Die Mißachtung der Anleitung kann zu einer Gefähr-dung von Personen, der Umwelt und der Anlage und somit zum Ver-lust möglicher Ansprüche führen. ■ Bewahren Sie diese Betriebsan-leitung in der Nähe der Geräte auf. ■ Die Aufstellung und Installation der Geräte und Komponenten darf nur durch Fachpersonal erfolgen. ■ Aufstellung, Anschluß und Betrieb der Geräte und Kom-ponenten müssen innerhalb der Einsatz– und Betriebsbedin-gungen gemäß der Anleitung erfolgen und den geltenden regionalen Vorschriften entspre-chen. ■ Die Geräte zum mobilen Einsatz sind auf geeigneten Untergrün-den betriebssicher und senkrecht aufzustellen.

Geräte für den stationären Betrieb sind nur in fest installiertem Zustand zu betreiben. ■ Umbau oder Veränderung der von REMKO gelieferten Geräte oder Komponenten sind nicht zulässig und können Fehlfunkti-onen verursachen. ■ Die Geräte und Komponenten dürfen nicht in Bereichen mit erhöhter Beschädigungsgefahr betrieben werden. Die Mindest-freiräume sind einzuhalten. ■ Die elektrische Spannungsver-sorgung ist auf die Anforde-rungen der Geräte anzupassen. ■ Die Betriebssicherheit der Geräte und Komponenten ist nur bei bestimmungsgemäßer Verwen-dung und im komplett mon-tiertem Zustand gewährleistet. Sicherheitseinrichtungen dürfen nicht verändert oder überbrückt werden. ■ Die Bedienung von Geräten oder Komponenten mit augen-fälligen Mängeln oder Beschädi-gungen ist zu unterlassen. ■ Alle Gehäuseteile und Geräte-öffnungen, z. B.

■ Die Geräte und Komponenten erfordern einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu entzünd-lichen, explosiven, brennbaren, aggressiven und verschmutzten Bereichen oder Atmosphären. ■ Bei der Berührung bestimmter Geräteteile oder Komponenten kann es zu Verbrennungen oder Verletzungen kommen. ■ Installation, Reparaturen und Wartungen dürfen ausschließlich von autorisiertem Fachpersonal, Sichtkontrollen und Reinigungen können vom Betreiber im span-nungslosen Zustand durchge-führt werden. ■ Bei der Installation, Reparatur, Wartung oder Reinigung der Geräte sind durch geeignete Maßnahmen Vorkehrungen zu treffen, um von dem Gerät aus-gehende Gefahren für Personen auszuschließen. ■ Die Geräte oder Komponentensind keiner mechanischen Be-lastung, extremer Feuchtigkeit und direkten Sonneneinstrah-lung auszusetzen.

Entsorgung der VerpackungAlle Produkte werden für den Transport sorgfältig in umwelt-freundlichen Materialien verpackt. Leisten Sie einen wertvollen Bei-trag zur Abfallverminderung und Erhaltung von Rohstoffen und ent-sorgen Sie das Verpackungsmate-rial daher nur bei entsprechenden Sammelstellen. Entsorgung der AltgeräteDie Gerätefertigung unterliegt einer ständigen Qualitätskontrolle. Es werden ausschließlich hochwer-tige Materialien verarbeitet, die zum größten Teil recyclebar sind. Tragen auch Sie zum Umwelt-schutz bei, indem Sie sicherstellen, dass Ihr Altgerät nur auf um-weltverträgliche Weise nach den regional gültigen Vorschriften, z. B. durch autorisierte Fachbetriebe der Entsorgung und Wiederverwertung oder Sammelstellen entsorgt wird.

GewährleistungVoraussetzungen für eventuelle Gewährleistungsansprüche sind, dass der Besteller oder sein Ab- nehmer im zeitlichen Zusammen-hang mit Verkauf und Inbetrieb-nahme die dem Gerät beigefügte „Gewährleistungsurkunde” vollständig ausgefüllt an die REMKO GmbH & Co. KG zurückgesandt hat.

Die Gewährleistungsbedingungen sind in den „Allgemeinen Ge-schäfts- und Lieferbedingungen“ aufgeführt. Darüber hinaus können nur zwischen den Vertragspartnern Sondervereinbarungen getroffen werden. Infolge dessen wenden Sie sich bitte erst an Ihren direkten Vertragspartner. Umweltschutz und RecyclingREMKO DKT4.

Die Geräte werden in einer stabilen Transportverpackung geliefert. Überprüfen Sie bitte die Geräte sofort bei der Anlieferung und vermerken Sie eventuelle Schäden oder fehlende Teile auf dem Lieferschein und informieren Sie den Spediteur und Ihren Vertragspartner.Für spätere Reklamationen kann keine Gewährleistung übernom-men werden.Transport und Verpackung Kaltwasser-ErzeugerSystemaufbauMediumeintrittMediumaustrittInnenbereich 1AußenbereichSystemaufbauDas Gerät ist für ein 2-Leiter- System konzipiert. Das System besitzt 2 Mediumrohre (Leiter: Vor- und Rücklauf) zum Kühlen mit kaltem Medium oder zum Heizen mit warmem Medium.Das kombinierte Kühl-/Heizregister im Innengerät gibt im Kühlbe-trieb die Wärme aus der Raumluft an das Betriebsmedium ab.

Eine Umwälzpumpe transportiert das erwärmte Medium zu einem Kalt-wasser-Erzeuger, der dem Medium die Wärme in einem Verdampfer entzieht und über einen Kälte-kreis in einem Verflüssiger an die Außenluft wieder abgibt. Das ab-gekühlte Betriebsmedium wird in dem Mediumkreislauf dem Gerät erneut zugeführt.Bei 2-Leiter-Systemen, die zum Kühlen oder Heizen verwendet werden, kann die Heizleistung durch einen Kaltwasser-Erzeuger mit Wärmepumpenfunktion oder durch einen Heizkessel erzeugt und dem Kreislauf zugeführt werden. Im Heizbetrieb kann das Innengerät die Wärme des Betriebsmediums an die Raum- luft abgeben.Innenbereich 2 Innenbereich 3Infrarot-FernbedienungInfrarot-Fernbedienung Kabel-FernbedienungKaltwasser-Abnehmer Kaltwasser-Abnehmer Kaltwasser-AbnehmerKondensatleitung Kondensatleitung KondensatleitungKondensat-Sammelleitung5

BedienungDas Gerät wird komfortabel mit der serienmäßigen Infrarot-Fernbe-dienung bedient. Die ordnungsge-mäße Datenübermittlung wird vom Gerät mit einem Signalton quittiert. Sollte eine Programmierung über die Infrarot-Fernbedienung nicht möglich sein, kann das Gerät auch manuell bedient werden. Manuelle BedienungDie Gerät kann manuell in Be-trieb genommen werden. Durch Betätigen der Taste ON/OFF am Empfangsteil der Abdeckung wird der Automatikmodus aktiviert.

Im manuellen Betrieb gelten die folgenden Einstellungen: Kühlbetrieb: 24°C Ventilatorgeschwindigkeit: AUTO-Heizbetrieb: 26°C Ventilatorgeschwindigkeit: AUTO-Durch Betätigen einer Taste der GerätebeschreibungDas Gerät (Kaltwasser-Abnehmer) nimmt im Kühlbetrieb die Wärme aus dem zu kühlenden Innenraum im Lamellenregister auf und gibt sie an das kalte Betriebsmedium Wasser oder einem Gemisch aus Wasser und Glykol innerhalb eines geschlossenen Mediumkreises ab. Infolge des Wärmeaustausches erwärmt sich das Medium, die aus-tretende Luft kühlt den Raum ab. Im Heizbetrieb kann ein warmes Betriebsmedium den zu behei-zenden Raum erwärmen. Das Medium kühlt sich infolge des Wärmemaustausches ab.

Zur Regelung der Kühl- oder Heiz-leistung wird eine Ventilbaugruppe verwendet, die das Betriebsmedi-um in das Register (Leistung wird abgegeben) oder am Register vorbei (Leistung wird nicht abge-geben) leitet. Das Gerät ist im Innenbereich für Zwischendecken mit Euroraster-Abmessungen konzipiert. Unsicht-bar innerhalb der Zwischendecke befindet sich die Kassette, sicht-bar ist lediglich die Abdeckung. Die Bedienung erfolgt über eine Infrarot-Fernbedienung. Das Gerät kann mit einer Steuerung zum Anschluß externer Regelungen ausgerüstet werden, und ist dann über eine Raumtemperatur-Rege-lung oder eine GLT (Gebäudeleit-technik) einzeln oder in Gruppen bedienbar. Das Gerät besteht aus einem Lamellenregister, Umluftventilator, Regelung und Kondensatwanne mit Kondensatpumpe.

Als Zubehör sind Ventilbaugrup-pen, Kondensatpumpen, Raum-temperatur-Regelungen und elek-trische Steuerungen zum Anschluß externer Regelungen erhältlich. MMSchema MediumkreisAnschluß MediumeintrittVentilbaugruppe(Zubehör)Anschluß MediumaustrittUmluftventilatorKühl-/HeizregisterInfrarot-Fernbedienung wird der manuelle Betrieb unterbrochen. AnzeigeDie Anzeige LED‘s leuchten ent-sprechend der eingestellten Ventila-tordrehzahl. LED Betriebs-LEDLED SLEEP-Funktion aktiviertLED TIMER-Funktion aktiviertBlinken die LED´s, liegt eine Störung des Innengerätes vor (Siehe Kapitel Störungsbeseiti-gung und Kundendienst). ACHTUNGLED LEDLED Taste ON/OFFManueller BetriebEmpfangsteilHelfen Sie mit, Energieverbräuche im Stand-By-Betrieb einzusparen. Wird das Gerät, die Anlage oder die Komponente nicht verwendet, empfehlen wir eine Unterbrechung der Spannungsversorgung.

Ersetzen Sie entladene Batte-rien sofort durch einen neuen Satz, da sonst die Gefahr des Auslaufens besteht. Bei län-geren Außerbetriebnahmen empfiehlt es sich die Batterien zu entfernen. Infrarot-FernbedienungDie Infrarot-Fernbedienung sendet die programmierten Einstellungen in einem Abstand von bis zu 6 m zum Empfangsteil des Gerätes (Bild 1). Ein ungestörter Emp-fang der Daten ist nur möglich, wenn die Fernbedienung auf das Empfangsteil gerichtet und keine Gegenstände die Übertragung behindern. Vorbereitend sind die im Lieferumfang befindlichen Batterien (2 Stück, Typ AAA) in die Fernbedienung einzusetzen. Ziehen Sie dazu die Klappe des Batteriefachs ab und setzen die Batterien polungsrichtig ein (siehe Markierung). HINWEIS 2. Kühlmodus (COOL): Im Kühlmodus wird die wär-mere Raumluft auf den ein-gestellten, kälteren Sollwert abgekühlt. 3.

Entfeuchtungsmodus (DRY):In diesem Modus wird der Raum überwiegend entfeuchtet. 4. Umluftmodus (FAN) Im Umluftmodus wird nur die Luft umgewälzt. Der Raum wird nicht temperiert. 5. Heizmodus (HEAT): Im Heizmodus wird die kältere Raumluft auf den eingestellten, wärmeren Sollwert erwärmt. Taste „SW“ (SWING)Diese Taste aktiviert die oszillie-renden Lamellen zur besseren Luftverteilung im Raum, und ermöglicht zusätzlich die Arre-tierung der Lamellen. Taste „FAN“Mit dieser Taste wird die ge-wünschte Ventilatordrehzahl eingestellt. 4 Stufen stehen zur Verfügung: Automatik, hohe, mittlere und kleine Ventilator-stufe. Taste „STOP“ (TIME aus)Mit dieser Taste wird das automatische Ausschalten des Innengerätes programmiert. Taste „START“ (TIME an)Mit dieser Taste wird das automatische Einschalten des Innengerätes programmiert.

Taste „SEND“Mit dieser Taste werden die eingestellten an das Gerät übermittelt. Taste „LV“ (Louver)Diese Funktion unterbricht den Swingmodus in Intervallen von ca. 40 Sekunden. Tasten der Fernbedienung Taste „POWER“Mit dieser Taste nehmen Sie das Gerät in Betrieb. Taste „TEMP“Mit dieser Taste wird die ge- wünschte Temperatur in einem Bereich von 16 °C bis 30 °C in Schritten von 1 °C eingestellt. Taste „ “ (Uhrzeit)Mit dieser Taste wird die Uhr-zeit eingestellt. Taste „HR“Diese Taste dient zum Einstellen der Stunden von Uhrzeit bzw. Timer. Taste „MIN“Diese Taste dient zum Einstellen der Minuten von Uhrzeit bzw. Timer. Taste „MODE“Mit dieser Taste wird der Betriebsmodus gewählt. Das Innengerät verfügt über 5 Modi: 1. Automatikmodus (COOL/HEAT): Im Automatikmodus wird die Temperatur konstant auf dem eingestellten Sollwert gehalten. max. 6 m 1 max. Abstand 6 mTasten der Fernbedienung7.

Die Übermittlung der Einstellungen wird durch ein Symbol im Display angezeigt.TastenfunktionenPOWER Taste Aktivieren bzw. deaktivieren Sie das Gerät mit der POWER Taste. Im Display erscheinen die vor der Abschaltung des Gerätes pro- grammierten Werte und Einstellungen.TEMP Taste Die Taste TEMP ermöglicht die Einstellung der gewünschten Soll- temperatur in 1 °C Schritten. Im Umluftmodus FAN ist diese Einstellung nicht möglich.UHRZEIT Taste Nach Drücken dieser Taste kann die Uhrzeit eingestellt werden. Durch Betätigen der Taste HR können die Stunden und mit der Taste MIN die Minuten der Uhrzeit eingestellt werden. Nach erfolgter Programmierung der Uhrzeit sind die Einstellungen durch Betätigen der Taste SEND an das Innengerät zu übermitteln, die Anzeige blinkt nicht mehr.MODE Taste Verwenden Sie die Taste MODUS um zwischen einzelnen Betriebsarten zu wählen. Zur Verfügung stehen 5 Modi:1.

Modus FAN Betätigen Sie ein– bzw. mehrmals die Taste Modus um in den Umluft-modus zu wechseln. Die Anzeige „FAN“ muß im Display erscheinen. In diesem Modus wird das Gerät als Umluftgerät genutzt. Es wird keine Kühl– oder Heizleistung an den Raum abgegeben.Beachten Sie bitte zusätzlich die folgenden Informationen:Mit diesem Modus kann im Winter die Stauwärme unter der Decke in die unteren Bereiche des Raumes gefördert werden.UMLUFTBETRIEBModus COOL Betätigen Sie ein– bzw. mehrmals die Taste Modus um in den Kühlmodus zu wechseln. Nutzen Sie diesen Modus um den Raum auf den gewünsch-ten Wert abzukühlen.Stellen Sie die gewünschte Raumtemperatur durch Betätigen der Taste TEMP in 1 °C Schritten ein. Liegt die Raumtemperatur oberhalb der ge-wünschten Temperatur und steht ausreichend Kühlmedium mit einer Temperatur unterhalb von mind.

15 °C zur Verfügung, beginnt das In- nengerät damit die Raumluft abzukühlen. Wird die eingestellte Raumtem-peratur um ca. 2 C° unterschritten, schaltet die Regelung die Kühlung ab.Beachten Sie bitte zusätzlich die folgenden Informationen:Es ist empfehlenswert, die Solltemperatur bis zu maximal 6°C unterhalb der Außentemperatur einzustellen, die automatische Ventilatorgeschwin-digkeit und die Funktion Swing oder Louver zu verwenden.KÜHLBETRIEBModus DRY Betätigen Sie ein– bzw. mehrmals die Taste Modus um in den Entfeuch-tungsmodus zu wechseln. Nutzen Sie diesen Modus um den Raum unge-regelt zu entfeuchten.Nach Betätigen der Taste „DRY“ kann die gewünschte Temperatur und die Lamellenstellung gewählt werden. Eine Einstellung der Ventilator-geschwindigkeit ist nicht möglich. In bestimmten Intervallen wird der Ventilator abgeschaltet, um die Lamellentemperatur zu senken.

Das Kühlregister unterschreitet aufgrund der geringen Mediumtempera-tur den Taupunkt der Luft, ein Auskondensieren der Luftfeuchtigkeit ist die Folge. Der Modus DRY entfeuchtet so den Raum.ENTFEUCHTUNGS-BETRIEB9

Modus HEAT Betätigen Sie ein– bzw. mehrmals die Taste Modus um in den Heizmodus zu wechseln. Nutzen Sie diesen Modus um den Raum auf den gewünsch-ten Wert zu erwärmen. Voraussetzung hierfür ist eine entsprechende Einbindung der Kaltwasseranlagen an ein Heizungssystem.Stellen Sie die gewünschte Raumtemperatur durch Betätigen der Taste TEMP in 1 °C Schritten ein. Liegt die Raumtemperatur unterhalb der gewünschten Temperatur, öffnet das bauseitige Ventil. Steht ausreichend Heizmedium mit einer Temperatur oberhalb von mind. 40 °C zur Verfü-gung, beginnt das Innengerät damit die Raumluft zu erwärmen. Wird die eingestellte Raumtemperatur um ca.

1 C° überschritten, schaltet die Regelung das Ventil ab.Beachten Sie bitte zusätzlich die folgenden Informationen:Es ist empfehlenswert, die Solltemperatur auf bis zu maximal 28°C einzu-stellen, die maximale Ventilatorgeschwindigkeit und die unterste Lamel-leneinstellung zu verwenden.HEIZBETRIEBModus COOL HEATBetätigen Sie ein– bzw. mehrmals die Taste Modus um in den Automa-tikmodus zu wechseln. Die Anzeigen „COOL“ und „HEAT“ müssen im Display erscheinen.In diesem Modus wählt die Regelung, abhängig von der Temperatur, selbstständig den COOL oder HEAT Modus und hält den eingestellten Temperaturwert konstant, vorausgesetzt es steht genügend Kühl– bzw. Heizmedium mit ausreichender Temperatur zur Verfügung.

Die FAN Ein-stellung sollte auf „AUTO“ eingestellt werden.KÜHLENoderHEIZENEingestellte Temperatur liegtunter der RaumtemperaturEingestellte Temperatur liegtüber der RaumtemperaturFAN Taste Nach Betätigung der FAN Taste erscheint die Anzeige der momentan ein-gestellten Ventilatorgeschwindigkeit im Display. Jede weitere Betätigung der FAN Taste führt zu einer Änderung der Geschwindigkeit. Im Auto-matikbetrieb stellt sich die Geschwindigkeit proportional auf die Differenz zwischen der eingestellten Solltemperatur und der tatsächlichen Isttemperatur ein.REMKO DKT10

40 Sek.40 Sek.40 Sek.SWING Taste / LOUVER Taste Die Taste SWING ermöglicht eine kontinuierliche, automatische vertikale Flügelverstellung. Im eingeschalteten Zustand wird die gekühlte Luft bes-ser im Raum verteilt. Wird die Taste SWING während der Swingbewegung gedrückt, arretieren die Flügel in der momentanen Position. Eine nochma-lige Betätigung der Taste setzt die Swingfunktion wieder in Gang.Durch Betätigung der Taste LOUVER wird der Swingmodus in Intervallen von 40 Sekunden unterbrochen.40 Sek.SWINGLOUVERTIMER Tasten Die TIMER-Tasten werden zur Programmierung einer Ein- bzw. Aus-schaltverzögerung verwendet. Soll das Innengerät verzögert eingeschal-tet werden, drücken Sie die Taste START. Stellen Sie durch Drücken der Taste HR die Stunde und mit der Taste MIN die Minute der Einschaltzeit ein. Die Minuten lassen sich in Schritten von 10 Minuten einstellen.

Soll das Innengerät verzögert ausgeschaltet werden, drücken Sie die Taste STOP und stellen Sie nun die Ausschaltzeit wie oben beschrieben ein.Nach erfolgter Einstellung übermitteln Sie die programmierte Einstellung durch Betätigung der Taste an das Gerät. Die Zeitanzeige blinkt nicht mehr und die LED auf dem Display des Innengerätes quittiert die Pro-grammierung des Timerbetriebes.Wird die eingestellte Zeit erreicht, schaltet sich das Gerät automatisch ein bzw. aus. Wird das Innengerät automatisch eingeschaltet, sind der Modus, die Temperatur und die Ventilatorgeschwindigkeit der letzten Einstellung aktiviert.Die vorzeitige Löschung des Einschalttimers erfolgt durch Betätigung der Taste START, die vorzeitige Löschung des Ausschalttimers durch die Taste STOP.EinschaltverzögerungAusschaltverzögerungEinschaltverzögerungAusschaltverzögerung11

SLEEP Taste Nach Betätigung der Taste SLEEP wird die Raumtemperatur 30 Minuten nach Start dieser Funktion um 0,5 °C erhöht. Nach weiteren 30 Minuten hat sich die Raumtemperatur um 1 °C erhöht. Diese Temperatur wird konstant gehalten. Beendet wird diese Funktion durch Betätigen der Taste POWER bzw. SLEEP. Das Zeichen verschwindet.SEND Taste Durch Betätigung der Taste SEND wird die Programmierung einer Ein– oder Ausschaltverzögerung sowie die Einstellung der Uhrzeit an das Gerät übertragen. Die Anzeige der programmierten Zeit blinkt nach der Übertragung nicht mehr.REMKO DKT12

Art der Arbeit Kontrolle / Wartung / InspektionInbetriebnahmeMonatlichHalbjährlichJährlichAllgemein •Entlüftung Mediumkreis • •Mediumfüllung kontrollieren • •Verschmutzung Lamellenregister • •Verschmutzung Filter • •Spannung und Strom prüfen • •Funktion Ventilator überprüfen • •Kondensatablauf kontrollieren • •Isolation kontrollieren • •AußerbetriebnahmeBefristete Außerbetriebnahme1. Lassen Sie das Gerät 2 bis 3 Stunden im Umluftbetrieb oder im Kühlbetrieb mit maximaler Temperatureinstellung laufen, damit die Restfeuchtigkeit aus dem Gerät transportiert wird. 2. Nehmen Sie die Anlage mit-tels der Fernbedienung außer Betrieb. 3. Schalten Sie die Spannungsver-sorgung des Gerätes ab. 4. Kontrollieren Sie das Gerät auf sichtbare Beschädigungen und reinigen Sie es wie im Kapitel „Pflege und Wartung“ beschrieben.

Unbefristete AußerbetriebnahmeDie Entsorgung der Geräte und Komponenten ist nach den regi-onal gültigen Vorschriften, z. B. durch autorisierte Fachbetriebe der Entsorgung und Wiederver-wertung oder Sammelstellen, durchzuführen. Die Firma REMKO GmbH & Co. KG oder Ihr zuständiger Vertrags-partner nennen Ihnen gerne einen Fachbetrieb in Ihrer Nähe. Pflege und WartungDie regelmäßige Pflege und War-tung gewährleisten einen stö-rungsfreien Betrieb und eine lange Lebensdauer des Gerätes. Pflege- und Wartungsarbeiten dürfen nur in spannungsfreiem Zustand erfolgen. ACHTUNGPflege■ Halten Sie das Gerät frei von Verschmutzung, Bewuchs und sonstigen Ablagerungen. ■ Reinigen Sie das Gerät nur mit einem angefeuchteten Tuch. Nutzen Sie keine scharfen, schabenden oder lösungsmit-telhaltige Reiniger. Setzen Sie keinen Wasserstrahl ein.

■ Reinigen Sie vor Beginn einer längeren Stillstandsperiode die Lamellen des Gerätes. Wartung■ Wir empfehlen einen War-tungsvertrag mit jährlichem Wartungsintervall mit einer entsprechenden Fachfirma abzuschließen. Reinigung der Abdeckung1.

Unterbrechen Sie die Span-nungsversorgung zum Gerät. 2. Öffnen Sie das Ansauggitter der Abdeckung und klappen Sie es nach unten. 3. Reinigen Sie das Gitter und die Abdeckung mit einem weichen angefeuchtetem Tuch. 4. Schalten Sie die Spannungs-versorgung wieder ein. Luftfilter des InnengerätesReinigen Sie den Luftfilter, in einem Intervall von längstens 2 Wochen. Reduzieren Sie diesen Zeitraum bei stark verunreinigter Luft. Mit einem Wartungsvertrag gewährleisten Sie jederzeit die Betriebssicherheit der Anlage. TIP13.

Reinigung der Filter1. Unterbrechen Sie die Span-nungsversorgung zum Gerät.2. Öffnen Sie das Ansauggitter der Abdeckung und klappen Sie es nach unten. Der Filter wird von seitlich angeschraubten Laschen des Ansauggitters gehalten (Bild 2).3. Kippen Sie den Filter an und ziehen Sie ihn heraus (Bild 3).4. Reinigen Sie den Filter mit Hilfe eines handelsüblichen Staub-saugers. Drehen Sie dazu die verunreinigte Seite nach oben (Bild 4).5. Sie können Verschmutzungen auch vorsichtig mit lauwarmen Wasser und milden Reinigungs-mitteln entfernen. Drehen Sie dazu die verunreinigte Seite nach unten (Bild 5).6. Lassen Sie den Filter beim Einsatz von Wasser erst an der Luft vollständig trocken, bevor Sie ihn wieder in das Gerät einsetzen.7. Setzen Sie den Filter vorsichtig ein. Achten Sie dabei auf korrekten Sitz.8. Schließen Sie die Abdeckung wie oben beschrieben in umge-kehrter Reihenfolge.9.

Schalten Sie die Spannungsver-sorgung wieder ein.10. Schalten Sie das Gerät wieder ein.Reinigung der KondensatpumpeIm Gerät befindet sich eine einge-baute Kondensatpumpe, die das anfallende Kondensat zu höher gelegenen Abläufen pumpt. Die Pumpe ist weitestgehend war-tungsfrei. Lassen Sie jedoch die Kondensatleitungen in regelmä-ßigen Abständen auf Verschmut-zungen kontrollieren und reinigen Sie diese, falls erforderlich. Sollte darüber hinaus eine externe Pumpe genutzt werden, beachten Sie die Pflege und Wartungsan-weisungen in der separaten Bedienungsanleitung. 2 Ansauggitter der Abdeckung 3 Filter herausziehen 4 Reinigung mit dem Staubsauger 5 Reinigung mit lauwarmen WasserREMKO DKT14

Störungsbeseitigung und KundendienstDie Geräte und Komponenten werden mit modernsten Fertigungsmethoden hergestellt und mehrfach auf feh-lerfreie Funktion geprüft. Sollten dennoch Funktionsstörungen auftreten, so überprüfen Sie bitte die Funktion nach untenstehender Liste. Bei Systemen zum Kühlen oder Heizen mit Innengerät, Kaltwasser-Erzeuger oder Heizungsanlagen ist auch das Kapitel „Störungsbeseitigung und Kundendienst“ in allen Bedienungsanleitungen zu beachten. Wenn alle Funktionskontrollen durchgeführt wurden und das Gerät immer noch nicht einwandfrei arbeitet, benachrichtigen Sie bitte Ihren Fachhändler. Störung mögliche Ursache Überprüfung AbhilfeDas Gerät läuft nicht an oder schaltet sich selbst- ständig ab. Stromausfall, Unterspannung, Netzsicherung defekt / Haupt-schalter ausgeschaltet. Arbeiten alle anderen elektrischen Betriebsmittel. Spannung überprüfen ggf.

auf Wiedereinschalten warten. Netzzuleitung beschädigt. Arbeiten alle anderen elektrischen Betriebsmittel. Instandsetzung durch einen Fachbetrieb. Wartezeit nach dem Einschalten zu kurz. Sind nach dem Neustart ca. 5 Minuten vergangen. Längere Wartezeiten einplanen. Arbeitstemperatur unter- / über-schritten. Arbeiten die Ventilatoren von Innengerät und Außenteil. Temperaturbereiche von Innenge-rät und Außenteil beachten. Überspannungen durch Gewitter. Gab es in letzter Zeit regionale Blitzeinschläge. Abschaltung der Netzsicherung und erneuter Einschaltung. Über-prüfung durch Fachbetrieb. Störung der externen Kondensat-pumpe. Hat die Pumpe eine Störabschal-tung durchgeführt. Pumpe überprüfen ggf. reinigen. Das Gerät reagiert nicht auf die Fernbedienung. Sendedistanz zu groß / Empfang gestört. Bei Tastendruck Signalton am Innengerät. Distanz auf unter 6 m reduzieren und Standort wechseln.

Ist die Funktion bei Beschattung gegeben. Sendeteil bzw. Empfangsteil beschatten. Elektromagnetische Felder stören die Übertragung. Ist die Funktion nach Ausschalten eventueller Störquellen gegeben. Keine Signalübertragung bei gleichzeitigem Betrieb von Störquellen. Taste der FB eingeklemmt / doppelte Tastenbedienung. Erscheint das “Sende”- Symbol in der Anzeige. Taste entriegeln / nur eine Taste betätigen. Batterien der Fernbedienung erschöpft. Sind frische Batterien eingesetzt. Ist die Anzeige unvollständig. Frische Batterien einsetzen. Das Gerät arbeitet mit reduzierter oder ohne Kühl-/ bzw. Heizleistung. Ventilbaugruppe, klemmt, arbeitet nicht, ist noch nicht vollständig aktiviertIst Spannung am Ventilkopf vorhanden oder die Zeitdauer von 3 Minuten nach Aktivierung vergangen. Ventilkopf austauschen lassen, bzw. Zeitdauer abwarten.

Filter ist verunreinigt / Luftein-tritts-/Austrittsöffnung durch Fremdkörper blockiert. Sind die Filter gereinigt worden. Filterreinigung durchführen. Fenster und Türen geöffnet. Wär-me-/ bzw. Kältelast wurde erhöht. Gibt es eine bauliche / anwendungsmäßige Veränderung. Fenster und Türen schließen / zusätzliche Anlagen montieren. Kein Kühlbetrieb eingestellt. Ist das Kühl-Symbol in der Anzeige aktiviert. Einstellung des Gerätes korrigieren. Vorlauftemperatur im Kühlbetrieb zu hoch. Beträgt die Vorlauftemperatur ca. + 5. + 10 °C und arbeitet die Umwälzpumpe. Vorlauftemperatur reduzieren. Vorlauftemperatur im Heizbetrieb zu gering. Beträgt die Vorlauftemperatur ca. + 25. + 45 °C und arbeitet die Umwälzpumpe. Vorlauftemperatur erhöhen. Kondensatwasseraustritt am Gerät. Ablaufrohr des Sammelbehälters verstopft / beschädigt. Ist der ungehinderte Kondensatab-lauf gewährleistet.

Reinigen des Ablaufrohres und des Sammelbehälters. Externe Kondensatpumpe bzw. Schwimmer defekt. Ist die Auffangwanne voll Wasser und die Pumpe arbeitet nicht. Pumpe vom Fachunternehmen ersetzen lassen.

Es befindet sich nicht abge- laufenes Kondensat in der Kon-densatleitung. Ist die Kondensatleitung mit Ge- fälle verlegt und nicht verstopft. Die Kondensatleitung mit Gefälle verlegen, bzw. reinigen. Kondensat kann nicht abgeleitet werden. Sind die Kondensatleitungen frei und mit Gefälle verlegt. Arbeitet die Kondensatpumpe und der Schwimmerschalter. Die Kondensatleitung mit Gefälle verlegen, bzw. reinigen. Ist der Schwimmerschalter bzw. die Kondensatpumpe defekt, diese ersetzen lassen. Schwimmer klebt oder klemmt wegen hohem Anteil an Schmutz. Blinken die LED´s am Empfangsteil des Innengerätes. Von Fachunternehmen reinigen lassen. Funktionelle Störung15.

mögliche Ursache Abhilfean Gerät aktiviert Normaler Betriebszustandan an SLEEP-Funktion aktiviert Normaler Betriebszustandan an TIMER-Funktion aktiviert Normaler Betriebszustandan blinkt Umlufttemperatursensor Innengerät defekt/angesprochen Fachhändler kontaktierenan blinkt Frostschutzsensor Innengerät defekt/angesprochen Fachhändler kontaktierenblinkt blinkt blinkt Schwimmerschalter Kondensatpumpe defekt/angesprochen Fachhändler kontaktierenblinkt/ Pause Kühlbetrieb: Vorlauftemperatur zu hochHeizbetrieb: Vorlauftemperatur zu niedrig Fachhändler kontaktierenStöranzeige durch BlinkcodeMontageanweisung für das FachpersonalWichtige Hinweise vor der Installation■ Zur Installation der Gesamt-anlage sind die Betriebsanlei-tungen des Innengerätes und des Kaltwasser-Erzeugers bzw. Heizungsanlage zu beachten. ■ Die Innengeräte und Kaltwas-ser-Erzeuger arbeiten eigen-ständig.

Eine Verbindungslei-tung untereinander ist nicht erforderlich. ■ Bringen Sie das Gerät in der Originalverpackung so nah wie möglich an den Montageort. Sie vermeiden so Transport-schäden. ■ Kontrollieren Sie den Verpa-ckungsinhalt auf Vollständigkeit und das Gerät auf sichtbare Transportschäden. Melden Sie eventuelle Mängel umgehend Ihrem Vertragspart-ner und der Spedition. ■ Wählen Sie einen Montageort, der einen freien Lufteintritt und -austritt gewährleistet. (Siehe Abschnitt „Mindestfrei-räume“). ■ Installieren Sie das Gerät nicht in unmittelbarer Nähe von Geräten mit intensiver Wärme-strahlung. Die Montage in der Nähe von Wärmestrahlungen reduziert die Geräteleistung. ■ Heben Sie das Gerät an den Ecken und nicht an den Medi-um- oder Kondensatanschlüs-sen an. ■ Die Mediumanschlußleitungen, Ventile und die Verbindungen sind dampfdiffusionsdicht zu isolieren.

Gegebenfalls ist auch die Kondensatleitung zu isolieren. In kombinierten Anlagen mit Kühl– und Heizbetrieb sind die Anforderungen der aktuellen Energie-Einspar-Verordnung (En EV) zu beachten.

■ Schotten Sie offene Leitungen gegen den Eintritt von Schmutz ab und knicken oder drücken Sie nie die Leitungen ein. ■ Vermeiden Sie unnötige Bie-gungen. Sie minimieren so den Druck-verlust in den Leitungen. ■ Führen Sie alle elektrischen Anschlüsse nach den gültigen DIN- und VDE Bestimmungen durch. ■ Befestigen Sie elektrische Lei-tungen stets ordnungsgemäß in den Elektroklemmen (Es könnte sonst zu Bränden kommen). ■ Für Wartungsarbeiten am Schaltkasten bzw. an der Ven-tilbaugruppe sind in der Zwi-schendecke Revisionsöffnungen vorzusehen. ■ Eventuelle Lüftungskanäle bzw. –rohre für einen Zweitrauman-schluß bzw. einen Frischluftan-schluß sind einschließlich der Anschlußstücke mit diffusions-dichter Wärmedämmung zu versehen. ■ Montieren Sie die Ventilbau-gruppe oder andere Anbauteile erst nach erfolgter Installation des Innengerätes. REMKO DKT16.

Montagematerial Das Gerät wird mittels 4 bau- seitig zu stellenden Gewinde- stangen befestigt. Um die Installation vollständig durchführen zu können, werden entsprechende Dübel, Trapez-blechaufhänger, Profilstahl, Schel-len für Medium- und Kondensat- leitungen (bzw. Verlegekanäle) und Anschlußstücke für die Kon-densatleitung benötigt. Wahl des Installationsortes Das Gerät ist für eine Montage in waagerechten Zwischendecken mit Euroraster– Abmessungen kon-zipiert. Es ist aber auch in Zwi-schendecken mit anderen Maßen einsetzbar. Berücksichtigen Sie die Montage-höhe der Geräte. MindestfreiräumeDie Mindestfreiräume sind zum einen für Wartungs– und Repa-raturarbeiten innerhalb der Zwi-schendecke und zum anderen für die optimale Luftverteilung der Abdeckung vorzusehen. Ohne Abb.

DKT 65-125: umlaufend 365 mmMindestfreiräumeInstallationGeräteinstallation Das Gerät wird an vier Gewin-destangen mit der Abdeckung nach unten, unter Beachtung des Deckenrasters und eventueller Einbauten, installiert. 1. Markieren Sie gemäß den Abmessungen der eingesetzten Deckenkassette die Befesti-gungspunkte der Gewindestan-gen an statisch zulässigen Bauwerksteilen und oberhalb der Zwischendecke. 2. Sollen Zweitraum- und Frisch-luftanschlüsse eingebaut werden, sind die erforderlichen Anschlußstutzen vor der Ge-rätemontage anzubauen (Siehe Abschnitt Zweitraum– und Frischluftanschluß). 3. Setzen Sie das Gerät in die Gewindestangen ein und brin-gen Sie die Geräte durch die untere Mutter in eine waage-rechte Position (Bild 6). Nur so ist der Ablauf des Kon-densatwassers in die Auffang-wanne gewährleistet. 4.

Halten Sie dabei den Abstand Maß A, wie in der Tabelle unten angegeben, zwischen Unterseite der Aufhängung und Unterseite der Zwischen-decke ein (Bild7). 5. Schließen Sie, wie im weiteren beschrieben, die Kältemittel-, Elektro- und Kondensatleitung an das Innengerät an. 6. Überprüfen Sie nochmals die waagerechte Ausrichtung des Gerätes. 7.

Angaben in mmGeräteaufhängungDKT 25 - DKT 55520554DKT 65785512Anschluß der Mediumleitungen■ Der bauseitige Anschluß der Leitungen erfolgt an einer ab-geschrägten Geräteseite. ■ Für Servicezwecke sind die Anschlüsse mit Absperrventilen auszurüsten und der Volumen-strom mittels Strangregulierven-tile einzustellen. ■ Zusätzliche automatische Ent-lüftungsventile sind im Vor- und Rücklauf, an der höchsten Stelle der Installation, vorzusehen. ■ Die Mediumleitungen dürfen keine statischen Belastungen auf das Gerät ausüben. ■ Der Anschluß der Leitungen darf keine thermische oder mechanische Beanspruchung auf das Gerät erzeugen. Ggf. Leitung kühlen bzw. mit dem zweiten Werkzeug gegenhalten. Erforderliche AnlagenkomponentenVentilbaugruppe (Zubehör)Bei 2-Leiter-Systemen wird kaltes oder warmes Medium durch das Register in das Gerät geführt und es kann kalte bzw. warme Luft abgeben werden.

Die Regelung erfolgt durch die 3-Wege-Ventil-baugruppe. Sie besteht aus dem elektrisch betätigtem Ventilkopf und dem Ventilkörper. Wird der Kopf elektrisch aktiviert, betätigt er den Körper, der das Medium in das Register leitet. Ist die Temperatur erreicht, wir der Kopf abgeschaltet und das Medium wird am Register vorbei in den Bypass geführt. Der Bypass dient zur Sicherstellung des Mindestvolumenstromes für den Kaltwasser-Erzeuger. Die Zeitdauer zwischen voll-ständiger Öffnung bzw. Schlie-ßung kann ca. drei Minuten betragen. HINWEISStrangregulierventileDurch bauseitig zu stellende Strangregulierventile werden die in der Rohrnetzauslegung er-rechneten Einzel-Druckverluste jedes einzelnen Gerätes an die Gesamtanlage angepasst. Infolge des Druckverlustes passen sich die Nennvolumenströme des Mediums an die erforderlichen Werte an.

Je nach Einsatz des verwendeten Glykoltyps und –menge verändert sich die Viskosität, der Druckver-Membranausdehnungs- gefäß (MAG)Um Druckschwankungen im Stillstand infolge von Tempera-turveränderungen zu vermeiden sind MAG´s mit Stickstofffüllung (feuchtigkeitsneutral) in die Anlage einzubinden. In der Stickstofffüllung kann kei-ne Feuchtigkeit kondensieren. HINWEISSicherheitsventilSicherheitsventile begrenzen einen zu großen Betriebsdruck infolge zu starker Erwärmung oder Über-füllung des Betriebsmediums. Der Austritt des Ventils erfordert einen freien Einlauf in eine Ablaufleitung. Bei der Verwendung von Glykol sind die örtlichen Entsorgungsvor-schriften zu beachten. Automatische EntlüftungsventileDas Gerät besitzt einen bzw. zwei manuelle Entlüftungsventile am Sammelrohr des Registers. Nach Füllen der Anlage kann hier separat das Gerät entlüftet werden.

Zudem sind automatische Entlüftungsven-tile in der Sammelleitung an der höchsten Stelle zu montieren. lust erhöht sich und die abgege-bene Kühl-/bzw. Heizleistung des Gerätes wird reduziert. Alle Anlagen-Komponenten müs-sen für die Verwendung mit Glykol freigegeben sein. Bei der Entsorgung sind die Produkt-Anforderungen des verwendeten Glykoltyps zu beachten. ACHTUNGREMKO DKT18.

Bei der Verwendung von glykolhaltigen Medien sind glykolbeständige Entlüftungs-ventile erforderlich. ACHTUNGManuelle EntlüftungManuelle EntlüftungKondensatwanne (Serienausstattung) Im Lieferumpfang befindet sich eine zusätzliche Kondensatwanne zur seitlichen Gerätemontage in der Zwischendecke. Diese wird für das Auffangen des an einer Ven-tilbaugruppe oder an bauseitig zu stellenden Ventilen entstehenden Kondensats benötigt. Nachträglich ist die korrekte Funktion zu testen.KondensatwanneZusätzliche KondensatwanneZweitraum- und Frischluftanschluß Das Innengerät ist für die Kühlung eines zweiten Raumes und unab-hängig davon, für die Einbringung von Frischluft vorbereitet.Es dürfen nur ein Frischluft- und ein Zweitraumanschluß verwendet werden! ACHTUNGMontageanweisung Zur Montage des Frischluftan-schlusses und des Zweitrauman-schlusses gehen Sie folgender-maßen vor:1.

Beachten Sie, dass sich direkt hinter der zu entfernenden Öffnung die Tauscherlamellen befinden, und diese auf keinen Fall beschädigt werden dürfen (Bild 8).2. Entfernen Sie vorsichtig die Dämmung hinter der Öffnung (Bild 9).3. Brechen Sie nun die entspre-chende Öffnung durch (Bild 10).4. Halten Sie die Lüftungsrohre so kurz wie möglich und verlegen Sie diese mit so wenig Biegungen wie nötig. 5. Beachten Sie, dass die Bundkragen, Schrauben, Flex-/Wickelfalzrohre und Dämmstoffe bauseitig zu stellen sind. Die genannten Teile sind im Fachhandel erhältlich (Bild 10).

8 Anstanzung entfernen 9 Dämmung entfernen 10 Öffnung durchbrechen 11 Stutzen montierenZusätzlich ist bei den Innengerä-ten DKT 25-55 die im Bild unten umrandete Polystyrol-Trennwand der Tropfwanne mit einem Messer zu entfernen (Bild 12).Zweitraum- und FrischluftanschlußFrischluftanschlußZweitraumanschlußZweitraumanschluß 12 FrischlufteinlaßFrischlufteinlaß19

FrischluftanschlußWie bereits beschrieben besteht die Möglichkeit mit dem Innen-gerät auch Frischluft (Außenluft), zusätzlich zur Raumluft, anzusau-gen und diese zu temperieren.Diese Variante wird bevorzugt in Räumen mit sich schnell verbrau-chender Luft genutzt.■ Für den Frischluftanschluß ist ein Bundkragen NW 70 mm zu montieren.■ Der Anteil der Frischluft darf nicht mehr als 10 % des Nenn-luftvolumenstromes des Gerätes ZweitraumanschlußDas Innengerät bietet die Möglich-keit, einen Nebenraum über ein Kanalsystem, z. B. in einer abge-hängten Decke, mitzukühlen.

Dafür müssen folgende Vorausset-zungen erfüllt sein:■ Die Kühlleistung des Innenge-rätes muß für die Kühlung der beiden Räume ausreichend sein.■ Zwischen den beiden Räumen muß eine Öffnung geschaffen werden, die eine Luftzirkulation zwischen den beiden Räumen zulässt.■ Eine maximale Rohrlänge von 7 m darf nicht überschritten werden. ■ Um den Transport der Luft in den Nebenraum zu gewährlei-sten, sind 1 bzw. 2 der 4 Aus-trittsöffnungen der Abdeckung zu verschließen. Kleben Sie dazu einen schwarzen, einseitig klebenden Gewebestreifen auf die zu verschließenden Öff-nungen. Der Streifen muß der Beanspruchung durch den Luft-strom dauerhaft standhalten.betragen.

Die Frischluftzufuhr sollte durch den Einsatz eines zusätzlichen, drehzahlgeregel-ten Ventilators erfolgen.■ Um das Eindringen von Regenwasser zu verhindern, darf die Luft am Außenluftein-tritt mit einer Geschwindigkeit von maximal 2,5 m/s über einen Staubfilter angesaugt werden.■ Für den Anschluß des Venti-lators ist eine bauseitig zu erstellende, separat abzu- sichernde Elektroinstallation erforderlich.Zweitraumanschlußmax. 7 mZweitraumHauptraumFrischluftanschlußAußenluft-eintrittInnen AußenREMKO DKT20

■ Die Klemmleiste befindet sich innerhalb des Gerätes. Nach Öffnen der Abdeckung ist sie erreichbar. Zum Anschluß gehen Sie bitte folgendermaßen vor:1. Öffnen Sie die Abdeckung des Schaltkastens, indem Sie die Be-festigungsschrauben entfernen und die Abdeckung abnehmen. 2. Führen Sie die spannungsfreie Leitung durch die Kanten-schutzringe in den Schalt- kasten ein und arretieren Sie die Leitung in der Zugentlastung. 3. Verbinden Sie dann die Leitung laut Anschlußschema. 4. Verbinden Sie die elektrischen Stecker der Abdeckung mit den entsprechenden Gegenstücken der Kassette. Eine Verwechs-lung ist nicht möglich. 5. Montieren Sie alle demontierten Teile. KondensatanschlußAuf Grund der Taupunktunter-schreitung am Register kommt es während des Kühlbetriebes zur Kondensatbildung. Unterhalb des Registers befin-det sich eine Auffangwanne mit serienmäßiger Kondensatpumpe und Schwimmerschalter.

Sollte der Schwimmerschalter auf Grund mangelndem Abtransport des Kondensats eine Sicherheitsab-schaltung durchführen, schaltet die Pumpe sofort ein und läuft ca. drei Minuten nach. ■ Die bauseitige Kondensatlei-tung ist mit einem Gefälle von min. 2 % zu verlegen. Gegebe-nenfalls sehen Sie eine dampf-diffusionsdichte Isolation vor. ■ Befindet sich das Niveau der Kondensatleitung an dem Gerät oberhalb des Geräteaustrittes, so ist die Leitung sofort vertikal nach oben (max. 800 mm ab Unterkante Gerät) und dann mit Gefälle zum Abfluß zu verlegen. ■ Führen Sie die Kondensatlei-tung des Gerätes frei in die Ab-laufleitung. Falls das Kondensat in eine Abwasserleitung geführt wird, sehen Sie einen Siphon als Geruchsverschluß vor. ■ Bei einem Gerätebetrieb unter 0 °C Außentemperatur ist auf eine frostsichere Verlegung der Kondensatleitung zu achten. Ggf. ist eine Rohrbegleitheizung vorzusehen.

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