Zibro Carmen Bedienungsanleitung
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Produktspezifikationen
| Marke: | Zibro |
| Kategorie: | Herd |
| Modell: | Carmen |
Bedienungsanleitung Zibro Carmen – Volltext
31. LEGGERE DAPPRIMA LE INSTRUZIONI D’USO.2. IN CASO DI DUBBI RIVOLGERSI AL RIVENDITORE DELL’APPARECCHIO. Liebe Käuferin, lieber Käufer,wir beglückwünschen Sie zum Kauf Ihres Zibro-Kaminofens. Sie haben ein hoch-wertiges Produkt erworben, dass Ihnen bei verantwortungsvoller und richtiger Benutzung jahrelang Freude machen wird. Im Hinblick auf eine möglichst lange und sichere Benutzung Ihres Zibro-Kamino-fens lesen Sie bitte vor der Benutzung diese Anleitung durch und bewahren Sie sie so auf, dass Sie sie jederzeit zu Rate ziehen können.Wir gewähren im Auftrag des Herstellers eine 24-monatige Garantie auf sämtliche Material- und Produktionsfehler. Viel Freude an Ihrem Zibro!Mit freundlichen GrüßenPVG International b.v.Kundendienstabteilung21. LESEN SIE SICH BITTE ZUERST DIE GEBRAUCHSANWEISUNG DURCH2. WENDEN SIE SICH BEI FRAGEN BITTE AN IHREN FACHHÄNDLER
4A. SICHERHEITSHINWEISEInstallieren Sie das Gerät nur, wenn es den örtlichen Normen und Vorschriften ent-spricht. Dieses Produkt ist zum Beheizen von Wohngebäuden bestimmt und darf nur in trockener Umgebung, unter normalen Haushaltsverhältnissen, in Wohnräu-men, Küchen und Garagen verwendet werden. Der Ofen darf nicht im Schlafzim-mer oder Bad betrieben werden. Die richtige Installation dieses Kaminofens ist für die einwandfreie Funktion des Produkts und für Ihre persönliche Sicherheit von größter Wichtigkeit. Beachten Sie daher Folgendes:• DerOfenmussvoneinemvonZibroanerkanntenHeizungsmonteurinstalliertwerden. Die Bedienungsanweisungen in dieser Anleitung weichen möglicher-weise von den örtlichen Vorschriften ab. In dem Fall gilt jeweils die strengste Vorschrift. Die Garantie gilt nur, wenn das Produkt von einem von Zibro aner-kannten Fachmann installiert wurde.
Der Hersteller und der Händler weisen jegliche Haftung für die Folgen einer nicht den örtlichen Vorschriften entspre-chenden Installation bzw. einer nicht richtigen Lüftung bzw. nicht richtigen Benutzung zurück. • DerKaminofendarfnurineinemRauminstalliertwerden,andemAufstel-lungsort, Gebäudekonstruktion und Benutzung des Raumes der sicheren Be-nutzung des Kaminofens nicht im Wege stehen. Falls Probleme mit dem Kaminofen auftreten oder Sie Schwierigkeiten beim Lesen oder Verstehen dieser Anleitung haben, wenden Sie sich sofort an Ihren Händler oder Installateur. Für die Verbrennung der Pellets ist Sauerstoff (d. h. Luft) erforderlich. Sorgen Sie für ausreichende Frischluftzufuhr in dem Raum, in dem der Kaminofen steht. Pro Stunde sind 50 m³ Luft zusätzlich zum normalen Lüftungsbedarf für den Raum erforderlich.
Möglicherweise müssen Sie mechanische Lüftung, Wäsche-trockner bzw. Abzugshauben in der Küche ausschalten, da dies den für den Ofen erforderlichen Rauchgasabzug negativ beeinflussen kann. • Verwenden Sie zum Transport des Ofens die richtige Ausrüstung. Wenn Sienicht die richtigen Geräte verwenden, besteht Verletzungsgefahr bzw. die Ge-fahr einer Beschädigung des Ofens. • BrennbareGegenständebzw. brennbaresMaterialdarfsichnichtnäherals200mm an den Seiten und der Rückseite des Ofens befinden und nicht näher als 800 mm an der Vorderseite des Ofens. • DerOfenwurdezurfreienAufstellungkonzipiertundeignetsichnichtzumEinbau. Zwischen Wänden und den Seiten bzw. der Rückseite des Ofens muss mindestens ein Zwischenraum von 200 mm sein. 2HINWEIS Alle Abbildungen in dieser Anleitung und auf der Verpackung dienen lediglich zur Verdeutlichung.
52• WennderFußbodenausentzündbaremMaterialist,müssenSiedenOfenaufeine feuerfeste Unterlage stellen. Diese Unterlage muss so bemessen sein, dass sie bis mindestens 400 mm vor dem Ofen reicht und an den Seiten 200 mm brei-ter ist als der Ofen (siehe Abb. 1, Maße D und E). • WenndieWändeausentzündlichemMaterialsind,mussderOfen(Seiten/Rück-seite) weit genug von der Wand entfernt sein. Selbst bei größter Heiz-intensität darf die Wandtemperatur nie höher sein als 80 °C. Bringen Sie im Zweifelsfall eine feuerfeste Schutzplatte an. • DieOberächedesOfenskannwährenddesBetriebssehrheißwerden. LassenSie Kinder NIEMALS unbeaufsichtigt in der Nähe des Ofens. Achten Sie darauf, dass Kinder nicht mit dem Ofen spielen.
• DieserOfendarfnichtvonPersonen(einschließlichKindern)mitbeeinträchtig-ten körperlichen, Sinnes oder geistigen Fähigkeiten oder fehlender Erfahrung oder fehlendem Wissen benutzt werden, es sei denn, sie werden beaufsichtigt oder wurden in der Benutzung des Ofens von einer Person eingewiesen, die für ihre Sicherheit verantwortlich ist. • DieOberächedesOfenskannwährenddesBetriebssehrheißwerden. BeimBedienen des Ofens sollten Sie Wärmeschutzhandschuhe oder ähnliche Schutz-kleidung tragen. • BeachtenSiebeimNachfällenvonPellets,dassderOfennochheißist. AchtenSie darauf, dass sich der Pellets-Sack nicht entzünden kann. • VorsichtmitentzündlicherKleidung:beigroßerNähezumFeuerimInnerendes Ofens kann die Kleidung Feuer fangen. • VerwendenSieindemRaum,indemderKaminofeninBetriebist,keineent-zündlichen Lösungsmittel.
Um jegliches Risiko auszuschließen, sollten Sie ent-zündliche Lösungsmittel und brennbares Material aus dem Raum entfernen. • DerOfenistschwer:LassenSiedaherdieTragkraftdesFußbodensvoneinemFachmann prüfen. • Verwenden Sie ausschließlich trockene, hochwertige Holzpellets ohne Rück-stände von Leim, Harz oder anderen Zusätzen. Durchmesser 6 mm, maximale Länge 30 mm, entsprechend DIN+ bzw. Ö-Norm. Halten Sie die in Abschnitt D12 aufgeführten Anforderungen ein. • LassenSiedenSchornsteindenörtlichenVorschriftenoderdenAuagenIhrerVersicherungentsprechendregelmäßigreinigen/fegen. Wenneskeineentspre-chenden örtlichen Vorschriften oder Auflagen der Versicherung gibt: Lassen Sie Ihre gesamte Ofenanlage – einschließlich des Schornsteins – mindestens zwei-mal pro Jahr (das erste Mal zu Anfang der Heizsaison) von einem Fachmann kontrollieren und warten.
Bei intensiver Benutzung des Ofens muss die gesam-te Anlage einschließlich des Schornsteins häufiger gereinigt werden. • BenutzenSiedenOfennichtalsGrill. • SchließenSiejeweilsnureineneinzigenKaminofenaneinenRauchgaskanalan. • HaltenSieimmerdieAnweisungenderörtlichenFeuerwehrein. • Verwenden Sie als Brennstoff ausschließlich die vorstehend beschriebenenHolzpellets. Andere Brennstoffe – z. B. Holzspäne mit Leim- oder Lösungsmittel-resten, Holzabfälle, Karton, Flüssigbrennstoffe wie Alkohol oder Benzin, Abfäl-le usw. – sind ungeeignet und dürfen nicht verwendet werden. Dieser Kaminofen benötigt einen Stromanschluss. Lesen Sie sich die untenstehen-den Warnhinweise und Anweisungen gründlich durch:• VerwendenSiekeinbeschädigtesStromkabel. Abbildung 1, sichere Entfernungen zum Ofen. 200STOVE800200200200 200400E EDL LPR.
• WennSienichtsichersind,oballesinOrdnungist,müssenSiedieelektrischeAnlage von einem Elektrofachmann kontrollieren lassen. • Lufteinlassundauslassgitterdürfenniemalsabgedecktsein. • SteckenSiekeineGegenständeindieÖffnungdesGeräts. • DasGerätdarfniemalsmitWasserinBerührungkommen. BesprühenSiedasGerät nicht mit Wasser und tauchen Sie es nicht in Wasser ein: Kurzschlussge-fahr. • ZiehenSievordemReinigenoderAuswechselndesGerätsodereinesTeilsdesGeräts immer den Stecker des Geräts aus der Steckdose. • StetsdenSteckerausderSteckdoseziehen,bevoramOfenWartungsarbeitenvorgenommen werden.
• SchließenSiedasGerätNIEMALSmiteinemVerlängerungskabelan. Wennkei-ne geeignete Schuko-Steckdose zur Verfügung steht, müssen Sie von einem Elektrofachmann eine entsprechende Steckdose installieren lassen. • ZiehenSieimmerdenSteckerdesGerätsausderSteckdose,wenndasGerätnicht benutzt wird. • EinbeschädigtesStromkabeldarfnurvomLieferantenodereinemofziellan-erkannten Fachmann bzw. einer anerkannten Kundendienststelle ausgewech-selt werden. A. 1 BEENDEN DES OFENBETRIEBS IN EINEM NOTFALLIn einem Notfall: Versuchen Sie nie, das Feuer mit Wasser zu löschen. Benutzen Sie einen CO2-Feuerlöscher (Kohlendioxid) oder rufen Sie die Feuerwehr. Schließen Sie bei einem Schornsteinbrand auch die Schornsteinklappe (sofern eingebaut). A.
2 NORMALES BEENDEN DES OFENBETRIEBSDer Ofenbetrieb wird normal beendet, indem man das Holz vollständig verbren-nen lässt, wodurch das Feuer von selbst erlischt. Der Ofenbetrieb muss ordnungsgemäß beendet werden; vgl. Kapitel D. 3.
72Durch Nichtbeachten der in dieser Anleitung aufgeführten Anforderungen können gefährliche Situationen entstehen und das kann dazu führen, dass die Garantie erlischt. GHINWEISE ZUR BENUTZUNG:•AchtenSiedarauf,dassderKaminofen,dessenAbzugsrohrundderRauchgaskanal von allen Seiten gut zugänglich sind. •WennSiedenKaminofenzumerstenMalbenutzen,müssenSiemitniedriger Hitze beginnen (siehe Kapitel C). B. INSTALLATION DES OFENS UND DES RAUCH- GASKANALSDie Anordnung des Rauchgaskanals ist für die einwandfreie und sichere Benut-zung des Ofens von großer Wichtigkeit. Daher ist die Installation der gesamten Anlage(Ofen+Rauchgaskanal)bzw. vonTeilenderAnlageausschließlichofziellanerkannten Fachleuten vorbehalten. Siehe die Montageanleitung.
Der Rauchgaskanal muss stets sauber gehalten werden, denn Rußablagerungen oder nicht verbrannte Rückstände könnten die Öffnung verringern. Eine Anhäu-fung von Rußablagerungen oder Rückständen könnte anfangen zu brennen, wo-durch eine gefährliche Situation entstünde. Lassen Sie den Schornstein den örtlichen Vorschriften oder den Auflagen Ihrer Ver-sicherungentsprechendregelmäßigreinigen/fegen. Wenneskeineentsprechen-den örtlichen Vorschriften oder Auflagen der Versicherung gibt: Lassen Sie Ihre gesamte Ofenanlage – einschließlich des Schornsteins – mindestens einmal pro Jahr vor Anfang der Heizsaison von einem Fachmann kontrollieren und warten. Bei in-tensiver Benutzung des Ofens muss der Schornstein häufiger gereinigt werden. Der Abzug der Rauchgase aus dem Ofen wird durch ein internes Gebläse sicherge-stellt. Der Betrieb von Hilfsgebläsen im Rauchgasrohr bzw.
ERSTE INBETRIEBNAHME GVor dem Anzünden des Kaminofens müssen alle Gegenstände wie die Anleitung, Papier, Handschuhe (sofern zutreffend), Kaminwerkzeug usw. aus der Feuerstelle entfernt werden. GBei der ersten Inbetriebnahme des Ofens benötigt die Förderschnecke zusätzliche Zeit für die Beladung mit den Holzpellets. Daher sind mindestens drei Startversuche erforderlich, da auch die Brennschale leer ist. Nach der Fertigstellung eines Neubaus oder nach einer Gebäudesanierung: Lassen Sie das Gebäude ausreichend trocknen, bevor Sie den Ofen zum ersten Mal benut-zen. Es dauert lange, bis Wände, Decken bzw. Fußböden vollständig getrocknet.
82sind. An nicht vollständig getrockneten Wänden können sich leicht Ruß, Aschepar-tikel usw. festsetzen. Der Ofen ist aus hochwertigem Stahl und ist mit einer Schutzschicht überzogen. Währendder erstenHeizzyklenhärtetdieBeschichtungausundderStahlsetztsich. Dies dauert eine Weile. Damit der Ofen nicht dauerhaft beschädigt wird, muss dieses anfängliche Heizen allmählich und mit geringer Hitze erfolgen. Halten Sie das Feuer in den ersten 24 Stunden niedrig, und erhöhen Sie danach die Kapazität allmählich. Lassen Sie den Ofen mindestens drei bis vier Stunden ununterbrochen brennen. Es ist völlig normal, dass während des ersten Betriebs ein unangenehmer Geruch auftritt. Dieser Geruch ist nicht schädlich. Auf diese Weise ist mindestens die ersten vier Male, dass der Ofen benutzt wird, vorzugehen. Achten Sie darauf, dass der Raum ausreichend belüftet ist.
Der Ofen darf nicht bei offener Ofentür betrieben werden. Achten Sie darauf,dassdieTürwährenddesBetriebsgeschlossenbleibt. D. NORMALER BETRIEB DES OFENS TASTEP1TASTEP2LED 1TASTEP3TASTEP6TASTEP5TASTEP4LED 5LED 4DISPLAY BDISPLAY A LED 2 LED 3Abb. 2• TasteP1:ErhöhungderSolltemperatur(Raumtemperatur). MitP1kannauchdie Rauchgastemperatur und der Brenngrad angezeigt werden. • TasteP2:SenkungderSolltemperatur(Raumtemperatur). • TasteP3:ÄnderungderSolltemperatur(Raumtemperatur). • TasteP4:Ein-undAusschaltenbzw. RücksetzennachWarnsignal. • TastenP5undP6:Erhöhungbzw. SenkungderHeizleistung.
• LED1:Timeraktiviert• LED2:Förderschneckeaktiviert• LED3:EingangssignalvonFernsteuerung• LED4:Thermostat-Anzeige• LED5:TemperatureinstellungoderEinstellungsmenüaktiv• DisplayA:ZeigtnachdemEinschaltendenOfenzustandan. ImNormalbetriebwird die Heizleistung angezeigt. Bei Parametereinstellungen erscheint zusätz-lich der Name des zu ändernden Parameters. • DisplayB:ZeigtnachdemEinschaltendenOfenzustandan. ImNormalbetriebwird die eingestellte Solltemperatur angezeigt. Bei Parametereinstellungen er-scheint zusätzlich der Name des zu ändernden Parameters.
92D. 1 BEDIENUNG D. 1. 1. Inbetriebnahme und Betrieb D. 1. 1. 1 Normale Inbetriebnahme und NormalbetriebDer Ofen wird wie folgt eingeschaltet und betrieben: 1. Kontrollieren Sie die Brennschale; sie muss sauber und leer sein. 2. Schließen Sie die Ofentür. 3. Beladen Sie den Füllschacht mit Holzpellets. 4. HaltenSiedieTasteP4mindestens4Sekundengedrückt,bisdieMeldung„FanCand“ erscheint. Der Ofen wird jetzt ohne Gebläse vorgeheizt. Das dauert rund 2 Minuten. 5. Nach der Vorheizphase werden die Pellets in die Brennschale geladen. Im Dis-play erscheint die Meldung „Load Wood“. In dieser Phase transportiert dieFörderschnecke die Pellets aus dem Füllschacht in die Brennschale. Gleichzeitig wird die Brennschale aufgeheizt. 6. DieTemperatursteigtsostarkan,dasssichdiePelletsentzünden. 7. ImDisplayerscheintdieMeldung„Fireon“. 8.
Das Umluftgebläse schaltet sich ein. Die Umgebungsluft wird an der Rückseite des Ofens eingesaugt, im Ofen aufgeheizt und dann in den Raum geblasen. 9. BeiNormalbetriebwirddieHeizleistungimDisplayAangezeigt(z. B. „On4“). DisplayBzeigtdieaktuelleRaumtemperaturan(z. B. „20°C“);vgl. Abb. 3. Abb. 310. MitdenTastenP5undP6könnenSiedieHeizleistungnachobenoderuntenregeln. Je niedriger die Heizleistung, desto länger braucht das Gerät, um den RaumaufdieeingestellteTemperaturzuerwärmen. 11. Sobald die Solltemperatur erreicht worden ist, schaltet der Ofen automatisch indieniedrigsteHeizstufeundimDisplayAerscheintdieMeldung„On1“. DisplayBzeigtdieMeldung„rIS“an,d. h.
dieeingestellteRaumtemperaturwurde erreicht und der Ofen hat selbsttätig die unterste Heizstufe eingestellt. GBei Erreichen der eingestellten Solltemperatur schaltet sich der Ofen NICHTaus. ErwechseltautomatischindieuntersteHeizstufe;bleibtalsoeingeschaltet und heizt weiter, wenn auch mit verminderter Leistung. GBei der ersten Inbetriebnahme des Ofens benötigt die Förderschnecke zusätzliche Zeit für die Beladung mit den Holzpellets. Es sind mindestens drei Startversuche erforderlich, da auch die Brennschale leer ist. D. 1. 1. 2 Inbetriebnahme bei Temperaturen zwischen 0 und 12°C. Wenn die Raumtemperatur unter 12°C liegt bzw. die Ansaugluft kälter als 12°C ist, müssen Sie bei der Inbetriebnahme des Ofens zusätzliche Aspekte beachten. BeidiesenniedrigenTemperaturenkannu. U. keineausreichendeVorheiztempe-raturerreichtwerden.
102und nehmen Sie den Ofen nach 1 Minute entsprechend der Anleitung in Abschnitt D. 1. 1. 1 in Betrieb. GVerwenden Sie als Brennstoff ausschließlich die vorstehend beschriebenen Holzpellets. Andere Brennstoffe – z. B. Holzspäne mit Leim- oder Lösungsmittelresten, Holzabfälle, Karton, Flüssigbrennstoffe wie Alkohol oder Benzin, Abfälle usw. – sind ungeeignet und dürfen nicht verwendet werden. D. 1. 1. 3 Inbetriebnahme bei Temperaturen unter 0°CWenn die Raumtemperatur unter 0°C liegt bzw. die Ansaugluft kälter als 0°C ist, müssen Sie bei der Inbetriebnahme des Ofens zusätzliche Aspekte beachten. BeidiesenniedrigenTemperaturenkannu. U. keineausreichendeVorheiztempera-turerreichtwerden. IndiesemFallerscheintimDisplaydieMeldung„Ont“. Geben Sie eine Anzündhilfe in das Glutbett.
Zünden Sie die Anzündhilfe an und nehmen Sie den Ofen nach 1 Minute entsprechend der Anleitung in Abschnitt D. 1. 1. 1 in Betrieb. Sollte dies nicht zu einer ausreichenden Vorheiztemperatur führen, müssen die Betriebswerte von einem Fachmann eingestellt werden. Wenden Sie sich an einen Installateur, der von Zibro autorisiert wurde. GVerwenden Sie als Brennstoff ausschließlich die vorstehend beschriebenen Holzpellets. Andere Brennstoffe – z. B. Holzspäne mit Leim- oder Lösungsmittelresten, Holzabfälle, Karton, Flüssigbrennstoffe wie Alkohol oder Benzin, Abfälle usw. – sind ungeeignet und dürfen nicht verwendet werden. D. 2 ÄNDERN DER SOLLTEMPERATUR1. DrückenSiedieTasteP3. 2. DrückenSieinnerhalbvon3SekundendieTasteP1,umdieSolltemperaturzuerhöhen. DieeingestellteSolltemperaturwirdimDisplayBangezeigt. 3.
Sobald Display B die gewünschte Solltemperatur anzeigt, drücken Sie keineTastemehr. Nach3SekundenschaltetdasDisplaywiederindennormalenAn-zeigemodus. 5. Die neue Solltemperatur ist damit eingestellt. Die Solltemperatur kann zwischen 6 und 41 °C betragen. D. 3 GERÄT AUSSCHALTENHaltenSie dieTasteP4gedrückt,bisinDisplayAdieMeldung„OFF“erscheint. Während des Ausschaltens wird die Zufuhr von Holzpellets in die Brennschale ge-.
112stoppt und das Umluftgebläse ausgeschaltet. Das Abzugsgebläse wird nach 20 Mi-nuten ausgeschaltet. D. 4 NOT-AUSIn einem Notfall: Versuchen Sie nie, das Feuer mit Wasser zu löschen. Benutzen Sie einen CO2-Feuerlöscher (Kohlendioxid) oder rufen Sie die Feuerwehr. Schließen Sie bei einem Schornsteinbrand auch die Schornsteinklappe (sofern eingebaut). D. 5 HEIZSTUFE EINSTELLENWenn der Ofen eingeschaltet ist und die Solltemperatur noch nicht erreicht wurde, könnenSiedieHeizstufedurchDrückenderTastenP5undP6erhöhenbzw. reduzie-ren. DieÄnderungderHeizstufewirdinDisplayAangezeigt. SieheAbbildung4. Abb. 4In der Vorheizphase, wenn noch kein Feuer brennt, lässt sich die Heizstufe fol-gendermaßenanpassen:HaltenSiegleichzeitigdieTastenP1undP5(bzw. P6)ge-drückt, um die Heizstufe zu reduzieren (bzw. zu erhöhen).
Sobald die Solltemperatur erreicht worden ist, schaltet der Ofen automatisch in dieniedrigsteHeizstufeundimDisplayAerscheintdieMeldung„On1“. DisplayBzeigtdieMeldung„rIS“an,d. h. dieeingestellteRaumtemperaturwurdeerreichtund der Ofen hat selbsttätig die unterste Heizstufe eingestellt. Bei Erreichen der eingestelltenSolltemperaturschaltetsichderOfenNICHTaus. Erwechseltauto-matisch in die unterste Heizstufe; bleibt also eingeschaltet und heizt weiter, wenn auch mit verminderter Leistung. D. 6 RAUMLUFTUMWÄLZUNGDieser Kaminofen verfügt über ein Raumumluftgebläse. Wenn das Gebläse einge-schaltet ist, wird Raumluft über die warmen Innenflächen des Kaminofens ange-saugt und wärmt sich dadurch auf. D.
7 FLAMMENEINSTELLUNGNach der Vorheizphase können Sie die Flamme einstellen, indem Sie die PVC-Dros-selklappe (Durchmesser 40 mm) auf das Zuluftrohr an der Rückseite des Ofens auf-setzen; vgl. Abb. 5 und Abb. 6.
Sollten die brennenden Holzpellets öfter aus der Brennschale fallen oder fliegen, ist der Verbrennungsluftstrom zu stark. Durch Drehen der Drosselklappe können Sie den Luftstrom einstellen. Je kleiner die Einlassöffnung, desto weniger wahr-scheinlich ist es, dass Holzpellets herausfallen oder -fliegen. Abb. 5: Drosselklappe. Die Drosselklappe wird als Zubehör mitgeliefert. Abb. 6: Rückansicht. Die Drosselklappe am Zuluftrohr.
122 GDie Zugwirkung der Drosselklappe hängt von der Gesamtkonfiguration ab(Schornstein,Ofen,Zuluftrohr). BeieinigenSystemenhatdasSchließenderKlappekaumeinenEffekt,beianderenSystemenkanndieWirkungdagegen sehr groß sein. D. 8 STROMAUSFALL Abb. 7: Display-Meldung nach Stromausfall. NacheinemStromausfallerscheintimDisplaydieMeldung„A1ArnorEtE“. DasAbluftgebläse schaltet sich nach dem Wiederherstellen der Stromversorgung auto-matisch ein und bleibt 20 Minuten in Betrieb. Anschließend schaltet sich der Ofen aus. WennSiedieTasteP4längerals1Sekundegedrückthalten,schaltetsichderOfennicht aus, sondern heizt weiter. D. 9 RAUCHGASTEMPERATURWennSiewährenddesNormalbetriebsdieTasteP1drücken,zeigtdasDisplayBdrei Sekunden lang die aktuelle Rauchgastemperatur an. D.
10 BEFÜLLEN DES PELLET-SCHACHTSWährend des Betriebs dürfen keine Pellets nachgefüllt werden. BerührenSiekeinesichdrehendenTeileimPellet-Schacht. SiesolltendenOfen immer ausschalten und von der Stromversorgung trennen, bevor Sie in den Schacht greifen. Sollte ein Nachfüllen während des Betriebs erforderlich sein, achten Sie darauf, dass die Pellets bzw. der Pellet-Sack nicht mit heißen Ofenteilen in Berührung kommt, da sich die Pellets sonst entzünden könnten. Berühren SiekeinesichdrehendenTeileimPellet-Schacht. BeimBefüllendesPellet-Schachtsistumsichtigvorzugehen(vgl. Punkt29derTei-lezeichnung). Vergewissern Sie sich, dass sich der Pellet-Schacht immer vollständig schließenlässt(Punkt20derTeilezeichnung). BefüllenSiedenFüllschachtnichtmitRückständen aus der Brennschale.
Tag Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag kein Tag (*) DisplayB Day1 Day2 Day3 Day4 Day5 Day6 Day7 Off(*)EswirdkeinTagfürdasOfenprogrammfestgelegt. IndieserEinstellungwerdendieProgramm1und2ausgeschaltet. WennDisplayBdieMeldung„Off“anzeigt,wurdekeinTagfestgelegt. So stellen Sie die Uhrzeit ein: 1. DrückenSiezweimaldieTasteP3. ImDisplayBerscheintdieMeldung„UT02“. 2. Stellen Sie mit P1 bzw. P2 die Stunden ein. 3. BestätigenSiedieEinstellungmitP3. ImDisplayBerscheintdieMeldung„UT03“. 4. Stellen Sie nun mit P1 bzw. P2 die Minuten ein. 5. Bestätigen Sie die Einstellung mit P4. D. 11. 2 Wochentimer einstellenVergewissern Sie sich, dass der richtige Wochentag bereits programmiert wurde (UT01).
So stellen Sie den Wochentimer für Programm 1 ein: 1. DrückenSiewiederholtdieTasteP3,bisinDisplayAdieMeldung„UT05“er-scheint. 2. Stellen Sie mit P1 bzw. P2 die Startzeit von Programm 1 ein. Die Startzeit wird inDisplayBangezeigt. 3. BestätigenSiedieEinstellungmitP3. ImDisplayAerscheintnundieMeldung„UT06“undSiekönnenjetztdieSchlusszeiteinstellen. 4. StellenSiedieSchlusszeitmitP1bzw. P2ein. DieSchlusszeitwirdinDisplayBangezeigt. 5. BestätigenSiedieEinstellungmitP3. ImDisplayAerscheintdieMeldung„UT07“. Sie können nun für jeden Wochentag separat festlegen, ob der Ofen zu den eingestellten Zeiten (UT 05 und UT 06) ein- und ausgeschaltet werden.
142soll. 6. ImDisplayBerscheint„Off“oder„On“,gefolgtvoneinerZiffer(Beispiel:„On2“oder„Off4“). - Beispiel:DieAnzeige„On3“bedeutet,dassProgramm1am3. TagderWo-che(Mittwoch)ausgeführtwird. AndiesemTagschaltetsichderOfenzurprogrammiertenStartzeit(UT05)einundzurprogrammiertenSchlusszeit(UT06)wiederaus. - Beispiel:DieMeldung„Off3“inDisplayBbedeutet,dassProgramm1nichtausgeführt werden kann. Am dritten Wochentag (Mittwoch) würde sich der Ofen also nicht einschalten. 7. DurchDrückenderTasteP2legenSiefest,obProgramm1amaktuellausge-wähltenTagausgeführtwerdensoll. Beispiel:WenninDisplayBdieMeldung„On3“angezeigtwirdundSieP2drücken,wirddasProgrammnichtamdrit-tenWochentagausgeführtundDisplayBzeigt„Off3“an.
WennSieP2einzweitesMaldrücken,wirddasProgrammwiedereingeschaltetunddasDisplayzeigt„On3“an. 8. Mit P1 wählen Sie den gewünschten Wochentag aus. Das Ein- bzw. Ausschalten des Programms legen Sie mit P2 fest. Beispiel für die Ausführung von Programm 1 an den einzelnen Wochentagen:Tag 1 Tag 2 Tag 3 Tag 4 Tag 5 Tag 6 Tag 7Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag SonntagDisplayB on 1 on 2 On 3 on 4 off 5 off 6 off 7WennderWochentaginUT01als„Off“eingestelltwurde,wirdProgramm1aus-geschaltet. So stellen Sie den Wochentimer für Programm 2 ein:1. DrückenSiewiederholtdieTasteP3,bisinDisplayAdieMeldung„UT08“er-scheint. 2. Stellen Sie mit P2 bzw. P2 die Startzeit von Programm 1 ein. Die Startzeit wird inDisplayBangezeigt. 3.
152Ofen also nicht einschalten. 7. DurchDrückenderTasteP2legenSiefest,obProgramm2amaktuellausge-wähltenTagausgeführtwerdensoll. Beispiel:WenninDisplayBdieMeldung„On3“angezeigtwirdundSieP2drücken,wirddasProgrammnichtamdrit-tenWochentagausgeführtundDisplayBzeigt„Off3“an. WennSieP2einzweitesMaldrücken,wirddasProgrammwiedereingeschaltetunddasDisplayzeigt„On3“an. 8. Mit P1 wählen Sie den gewünschten Wochentag aus. Das Ein- bzw. Ausschalten des Programms legen Sie mit P2 fest. Beispiel für die Ausführung von Programm 2 an den einzelnen Wochentagen:Tag 1 Tag 2 Tag 3 Tag 4 Tag 5 Tag 6 Tag 7Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag SonntagDisplayB off 1 on 2 off 3 off 4 on 5 on 6 off 7WennderWochentaginUT01als„Off“eingestelltwurde,wirdProgramm2aus-geschaltet. D.
12 BRENNSTOFFVerwenden Sie ausschließlich hochwertige Holzpellets mit 6 mm Durchmesser, die nicht länger als 30 mm sind. Auf dem Markt werden Holzpellets in unterschiedli-chen Qualitäten angeboten. Hochwertige Holzpellets lassen sich folgendermaßen erkennen:- 6 mm Durchmesser- 30 mm Maximallänge- DIN+ bzw. Ö-Norm werden erfüllt- gute Pressung, kein Rückstände (Leim, Harz oder andere Zusätze)- glatte und glänzende Oberfläche- einheitliche Länge, geringer Staubanteil- Restfeuchte < 10%- Aschegehalt < 0,5%- Gute Pellets sinken zu Boden, wenn man sie in Wasser wirft. Ungeeignete Pellets haben oft folgende Eigenschaften:- Durchmesser ist nicht 6 mm bzw. schwankt- Länge nicht einheitlich, höherer Prozentsatz kurzer Pellets- Risse in der Oberfläche- relativ hoher Staubanteil- Oberfläche glänzt nicht- Schlechte Pellets sinken nicht zu Boden, wenn man sie in Wasser wirft.
116- mehr Asche und mehr nicht verbrannte Holzreste- höhere WartungskostenDurch minderwertige Pellets kann der Ofen beschädigt werden. Diese Schäden werden nicht von der Gewährleistung abgedeckt. Weitere Informationen zu Pellets erhalten Sie von Ihrem Zibro-Händler oder einem autorisierten Zibro-Installateur. Auch bei Verwendung hochwertiger standardisierter Pellets können Heizleistung, Aschemenge und Ablagerungen schwanken. G Pellets müssen absolut trocken gelagert und transportiert werden. Bei Kontakt mit Feuchtigkeit können Holzpellets erheblich aufquellen. GE. SICHERHEITSVORRICHTUNGENDer Ofen ist mit mehreren Sicherheitsvorrichtungen ausgestattet. Falls Sie die be-nötigteLösungnichtindiesemKapitelnden,schlagenSieimKapitelH„Störungs-suche und abhilfe“ nach. E. 1 UNTERDRUCKDer Unterdruck im Feuerraum wird überwacht.
Sollte der Unterdruck außerhalb deszulässigenDruckbereichsliegen,erscheintimDisplaydieMeldung„AlArdEp“. Daraufhin stellt der Ofen die Pelletförderung in die Brennschale ein und leitet die Abschaltung ein. Erforderliche Schritte:1. SchaltenSiedenOfenmitP4(On/Off)aus. 2. SchlagenSieimKapitelH„Störungssucheundabhilfe“diemöglicheStörungs-ursache nach. 3. Führen Sie die Anleitung aus dem Kapitel H „Störungssuche und abhilfe“durch, um die Störung zu beseitigen. Sollte das nicht möglich sein, wenden Sie sichaneinenautorisiertenZibro-Techniker. 4. Reinigen Sie die Brennschale. 5. Schalten Sie den Ofen wieder ein. E. 2 RAUCHGASTEMPERATURDie Rauchgastemperatur wird kontinuierlich gemessen. Wenn der Messfühler beschädigtodernichtangeschlossenist,erscheintimDisplaydieMeldung„AlArsond“.
117E. 3 OFEN SCHALTET SICH NICHT EINWenn sich kein Feuer im Ofen entzündet oder das Feuer wieder ausgeht oder die Temperaturzuniedrigist,erscheintimDisplaydieMeldung„AlArnoFirE“. Dar-aufhin bricht der Ofen die Förderung von Pellets in die Brennschale ab und leitet die Abschaltung ein. Erforderliche Schritte:1. SchaltenSiedenOfenmitP4(On/Off)aus. 2. SchlagenSieimKapitelH„Störungssucheundabhilfe“diemöglicheStörungs-ursache nach. 3. Führen Sie die Anleitung aus dem Kapitel H „Störungssuche und abhilfe“durch, um die Störung zu beseitigen. Sollte das nicht möglich sein, wenden Sie sichaneinenautorisiertenZibro-Techniker. 4. Reinigen Sie die Brennschale. 5. Schalten Sie den Ofen wieder ein. E. 4 ÜBERHITZUNGWenndieTemperaturzustarksteigt,erscheintimDisplaydieMeldung„RiS“.
Da-raufhin fördert der Ofen automatisch weniger Pellets in die Brennschale, um die Temperaturzusenken. GleichzeitigwirddieDrehzahldesAbzugsgebläsesaufdasMaximum erhöht. SolltedieTemperaturdennochweitersteigen,brichtderOfendieFörderungvonPelletsindieBrennschaleabundleitetdieAbschaltungein. ImDisplayerscheintdieMeldung„AlaRHottEmp“. AlszusätzlicheSicherheitsmaßnahmeistderOfenmiteinemdrittenTemperatur-fühler ausgestattet, der die Rauchgastemperatur und die Raumtemperatur misst. MisstdieserFühlereinezuhoheTemperaturwirddieStromversorgungdesPellet-FördermechanismusunterbrochenundderOfenschaltetsichaus. ImDisplayer-scheintdieMeldung„AlaRSec“. Erforderliche Schritte:SchlagenSieimKapitelH„Störungssucheundabhilfe“nach. E.
5 STROMAUSFALLNacheinemStromausfallerscheintimDisplaydieMeldung„AlarnorEtE“undderOfen bricht die Förderung von Pellets in die Brennschale ab. Erforderliche Schritte:1. SchaltenSiedenOfenmitP4(On/Off)aus. 2. SchlagenSieimKapitelH„Störungssucheundabhilfe“diemöglicheStörungs-ursache nach. 3. Führen Sie die Anleitung aus dem Kapitel H „Störungssuche und abhilfe“durch, um die Störung zu beseitigen. Sollte das nicht möglich sein, wenden Sie sichaneinenautorisiertenZibro-Techniker. 4. Reinigen Sie die Brennschale. 5. Halten Sie P4 länger als 1 Sekunde gedrückt, um die Alarmmeldung zu lö-schen. 6. Schalten Sie den Ofen wieder ein. 2.
118F. WARTUNG Da bei der Verbrennung des Brennholzes Hitze, Asche und Ablagerungen entste-hen, muss der Ofen regelmäßig sowohl vom Endverbraucher als auch von einem anerkannten Fachmann gereinigt und gewartet werden. Die regelmäßige sorgfäl-tige Reinigung des Ofens ist von großer Wichtigkeit für den sicheren und effizien-ten Betrieb und verlängert gleichzeitig die Lebensdauer des Ofens. VerwendenSie zum Reinigen desInneren oder ÄußerendesOfens keine Stein-wolle, Chlorwasserstoff oder andere ätzende, scharfe oder kratzende Produkte. Insbesondere nach längeren Betriebspausen müssen Ofen und Schornstein auf Ab-lagerungen und Verstopfungen untersucht werden. F.
1 VOM BENUTZER/ENDBENUTZER AUSZUFÜHRENDE WARTUNGWartungsarbeit HäufigkeitReinigen des Ofen-Inneren Wöchentlich (während der Heizsaison)ReinigendesOfen-Äußeren Nach Belieben, mindestens alle zwei MonateFilter reinigen MonatlichReinigen des Ofenfensters Wenn es verschmutzt istRauchkammer reinigen Alle 2 WochenFeuerraum reinigen Alle 2 WochenBrennschale reinigen Vor jedem Einschalten und nach jeweils zwei BetriebstagenAschenzieher reinigen Sobald er voll ist sowie vor jedem Einschal-tenOfentürdichtung kontrollieren Zweimal im Jahr, davon einmal vor Beginn der Heizsaison. Pellet-Schacht und Förderschnecke reinigenEinmal pro MonatBei Verwendung minderwertiger Pellets muss der Ofen häufiger gereinigt werden. Kontrollieren Sie vor Beginn der Wartungs oder Reinigungsarbeiten, ob das Feuer vollständig erloschen ist und alle heißen Flächen ausreichend abgekühlt sind.
• WerdendieWartungsarbeitennichtkorrektausgeführt,dannbestehtdieGefahr von Verletzungen, Betriebsstörungen und irreparablen Schäden an Ofen und Gebäude. • DerRauchgaskanalmussstetssaubergehaltenwerden,dennRußablagerungen oder nicht verbrannte Rückstände könnten die Öffnung verkleinern.
Eine Anhäufung von Rußablagerungen oder Rückständen könnte anfangen zu brennen, wodurch eine gefährliche Situation entstünde. • LassenSiedenSchornsteindenörtlichenVorschriftenoderdenAuagenIhrer Versicherung entsprechend regelmäßig von einem offiziell anerkanntenFachmannreinigen/fegen. Wenneskeineentsprechendenörtlichen Vorschriften oder Auflagen der Versicherung gibt: Lassen Sie Ihre gesamte Ofenanlage – einschließlich des Schornsteins – mindestens zweimal pro Jahr (das erste Mal vor Anfang der Heizsaison) von einem anerkannten Fachmann kontrollieren und warten. Bei intensiver Benutzung des Ofens muss die gesamte Anlage einschließlich des Schornsteins häufiger gereinigt werden. F. 2 2.
119VOM FACHMANN AUSZUFÜHRENDEWARTUNGWartungsarbeit Häufigkeit*Professionelle Inspektion und Wartung des Ofens (und der Rauchgasanlage)Zweimal pro Saison, das erste Mal vor Anfang der SaisonReinigen/FegenvonRauchgasrohrundSchornsteinZweimal pro Saison, das erste Mal vor Anfang der SaisonAuswechseln von nicht in dieser Anlei-tungaufgeführtenTeilenSobald Beschädigungen festgestellt werdenAnschließen des Ofens an den Rauch-gaskanalZweimal pro Saison, das erste Mal vor Anfang der SaisonAlle anderen nicht speziell in dieser An-leitung aufgeführten Wartungsarbei-tenEinmal pro Saison, das erste Mal vor An-fang der SaisonReinigen des Gebläses Zweimal pro Saison, das erste Mal zu Anfang der Heizsaison(*)Die genannte Häufigkeit ist als Mindestanforderung zu verstehen. Örtliche Vorschriften und/oderIhreVersicherungsbedingungenhabenVorrang,wenndiesestrengersind.
Beihäu-figem Gebrauch des Ofens muss der Schornstein öfter gereinigt werden. F. 3 WARTUNGSMASSNAHMEN Kontrollieren Sie vor Beginn der Wartungs oder Reinigungsarbeiten, ob das Feuer vollständig erloschen ist und alle heißen Flächen ausreichend abgekühlt sind. Kontrollieren Sie vor allen Reinigungs- und Wartungsarbeiten, dass der Ofen von der Stromversorgung getrennt wurde. Folgende Wartungsarbeiten sind regelmäßig auszuführen: F. 3. 1 Reinigen des Äußeren und Inneren des OfensReinigen Sie die Oberfläche des Ofens mit heißem Wasser und Seife. Benutzen Sie zum Reinigen kein Scheuermittel oder Lösungsmittel, denn dies könnte die Ober-flächen beschädigen. F. 3. 2 Filter reinigenNehmen Sie den Umluftfilter heraus und säubern Sie ihn einmal im Monat mit ei-nem weichen Pinsel. Saugen Sie ihn anschließend mit einem Hausstaubsauger ab. So nehmen Sie den Filter heraus (vgl. auch Abb. F1 und F2):1.
Das Glas ist hitzebeständig, kann jedoch bei schnellen Temperaturwechseln bersten. Benutzen Sie normales Glasreinigungs-sprayundeinenReinigungslappen. SieheAbbildungF3. 2Abb. F1: Umluftfilter an der Rückseite des OfensAbb. F2: Filter herausnehmenAbb. F3: Reinigen des Fensters. Abb. F4: Öffnen Sie die Rauchkammer mit den beiden Zylinderstiften. Abb. F5: Reinigen Sie die Kammer mit Hilfe eines Staubsaugers und eines weichen Pinsels.
120Reinigen Sie das Glas des Fensters nur, wenn der Ofen völlig abgekühlt ist. F. 3. 4 Rauchkammer reinigenDie Rauchkammer ist mindestens alle 2 Wochen zu reinigen. Vergewissern Sie sich, dass der Ofen von der Stromversorgung getrennt wurde. 1. ÖffnenSiedieRauchkammermitdenbeidenZylinderstiften. 2. Reinigen Sie die Kammer mit Hilfe eines Staubsaugers und eines weichen Pin-sels. 3. SchließenSiedieRauchkammervorsichtigmitdenbeidenZylinderstiften. Kon-trollieren Sie die Abdichtung der Rauchkammer. F. 3. 5 Feuerraum reinigenDie Feuerraum ist mindestens alle 2 Wochen zu reinigen. 1. Heben Sie die Brennschale aus ihrem Sitz und nehmen Sie die heraus. Siehe Abb. F6. 2. Ziehen Sie den Aschenzieher heraus. Siehe Abb. F7. 3. Reinigen Sie den Bereich unter der Brennschale mit einem Staubsauger. Siehe Abb. F8. 4.
Heben Sie die Rückwand des Feuerraums an, ziehen Sie sie nach oben und dann aus dem Ofen. Reinigen Sie den Feuerraum zuerst mit einem weichen Pinsel und einem Staubsauger. Anschließend kann der Feuerraum mit Seifenlösung gründlich gereinigt werden. Siehe Abb. F95. Reinigen Sie den Bereich hinter der (herausgenommenen) Rückwand des Feuer-raums mit einem weichen Pinsel und einem Staubsauger. Siehe Abb. F10. Eine Reinigung darf erst nach völliger Abkühlung des Ofens erfolgen. Vergewissern Sie sich, dass der Ofen von der Stromversorgung getrennt wurde. 6. Setzen Sie die Rückwand wieder ein. 7. Setzen Sie den Aschenzieher wieder ein. 8. Setzen Sie die Brennschale wieder ein. F. 3. 6 Brennschale reinigenDie Brennschale muss vor jedem Einschalten und zusätzlich nach jeweils zwei Dau-erbetriebstagen gereinigt werden. Eine Reinigung darf erst nach völliger Abkühlung des Ofens erfolgen. 2Abb.
F9: Heben Sie die Rückwand des Feuerraums an, ziehen Sie sie nach oben und dann aus dem Ofen. Reinigen Sie den Feuerraum zuerst mit einem weichen Pinsel und einem Staubsauger.
Anschließend kann der Feuerraum mit Seifenlösung gründlich gereinigt werden. Abb. F10: Reinigen Sie den Bereich hinter der (herausgenommenen) Rückwand des Feuerraums mit einem weichen Pinsel und einem Staubsauger. Abb. F8: Reinigen Sie den Bereich unter der Brennschale. Abb. F6: Heben Sie die Brennschale aus ihrem Sitz und nehmen Sie die heraus. Abb. F7: Ziehen Sie den Aschenzieher heraus.
1211. Heben Sie die Brennschale aus ihrem Sitz und nehmen Sie sie aus dem Ofen. 2. Nehmen Sie den Brennrost aus der Brennschale (vgl. Abb. F11). 3. Leeren Sie Brennschale und Brennrost vollständig. Wenn die Löcher an der Un-terseite der Brennschale verstopft sind, müssen sie mit einem spitzen Gegen-stand freigemacht werden. Reinigen Sie Brennschale und Brennrost mit Pinsel und Staubsauger. GOffene Löcher und ein sauberer Brennrost sind für eine gute Verbrennung der Pellets äußerst wichtig. Setzen Sie die Brennschale und den Rost wieder ein. Achten Sie darauf, dass die Zündöffnung zur Rückseite des Ofens zeigt (vgl. Abb. F12). F. 3. 7 Aschenzieher reinigenDer Aschenzieher muss gereinigt werden, sobald er voll ist sowie vor jedem Ein-schalten des Ofens. Der Aschenzieher befindet sich unter der Brennschale. Er kann einfach herausge-zogen werden. Siehe Abbildung F 7.
Die Leerung sollte in einen luftdicht verschließbaren Metallbehälter erfolgen. Be-achten Sie, dass Asche sehr lange heiß bleibt. Achten Sie daher darauf, dass sie nicht mit entzündbaren Stoffen in Kontakt kom-men kann (z. B. Holzfußböden). Eine Reinigung darf erst nach völliger Abkühlung des Ofens erfolgen. F. 3. 8 Ofentürdichtung kontrollierenDie Dichtung ist mindestens zweimal jährlich sowie zu Beginn der Heizperiodeauf Risse und Dichtigkeit zu kontrollieren. Siehe Abbildung F13. Ein Austausch darf nur von einem autorisiertenZibro-Technikerdurchgeführtwerden. DabeisindnurvonZibrogenehmigtenEr-satzteile zulässig. Die Kontrolle der Dichtung darf erst nach völliger Abkühlung des Ofens erfolgen. F. 3. 9 Pellet-Schacht und Förderschnecke reinigenPellet-Schacht und Förderschnecke sind einmal pro Monat auf Ablagerungen zu kontrollieren. Der Pellet-Schacht muss leer sein.
TrennenSievorherdenOfenvonderStromversorgung. 2Abb. F 12: Korrekte Ausrichtung der Brennschale A = Zündöffnung (muss zur Rückseite des Ofens zeigen)B = BrennschaleC = Brennrost (muss mit der flachen Seite nach oben zeigen)AABCAbb. F11Abb. F13: Der Aschenzieher befindet sich unter der Brennschale. Er kann einfach herausgezogen werden. Abb. F14: Reinigen Sie den Pellet-Schacht und die Förderschnecke.
122G. KUNDENDIENST, ORIGINAL-ERSATZTEILEJeder Ofen wird vor dem Verlassen des Werks gründlich geprüft und in Betrieb ge-nommen. Alle Reparatur- oder Inbetriebsetzungsarbeiten, die sich während oder nach der Installation als notwendig erweisen, dürfen ausschließlich von Heizungs-monteuren ausgeführt werden, die von Zibro anerkannt sind. Original-Ersatzteile sind ausschließlich bei unseren Kundendienstzentren und offiziellen Verkaufsstel-len erhältlich.Wenn Sie sich an Ihren Händler, ein Kundendienstzentrum oder den von Zibro an-erkannten Heizungsmonteur wenden, sollten Sie zuvor notieren, um welches Mo-dell und welche Seriennummer es sich handelt. Verwenden Sie ausschließlich Zibro-Ersatzteile. Bei Verwendung anderer als Zibro-satzteile erlischt jeglicher Garantieanspruch.H.
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