Dimplex SI 11TU Bedienungsanleitung


Seiten 76 Engels Wärmepumpe

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SI 6TU
SI 8TU
SI 11TU
SI 14TU
SI 18TU
Montage- und
Gebrauchsanweisung
Sole-Wasser-
Wärmepumpe
für Innenaufstellung
Installation and
Operating Instruction
Brine-to-Water
Heat Pump for
Indoor Installation
Instuctions d‘installation
et d‘utilisation
Pompe à chaleur
eau glycolée-eau pour
installation intérieure
Glen
Dimplex
Deutschland
Dimplex

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Produktspezifikationen

Marke: Dimplex
Kategorie: Wärmepumpe
Modell: SI 11TU

Bedienungsanleitung Dimplex SI 11TU – Volltext

www. glendimplex. de 452235. 66. 22a · FD 0106 DE-1SI 6TU - SI 18TU DeutschInhaltsverzeichnis1 Sicherheitshinweise. DE-21. 1 Symbole und Kennzeichnung. DE-21. 2 Bestimmungsgemäßer Gebrauch. DE-21. 3 Gesetzliche Vorschriften und Richtlinien. DE-21. 4 Energiesparende Handhabung der Wärmepumpe. DE-22 Verwendungszweck der Wärmepumpe. DE-22. 1 Anwendungsbereich. DE-22. 2 Arbeitsweise. DE-23 Grundgerät. DE-34 Zubehör. DE-34. 1 Soleverteiler. DE-34. 2 Fernbedienung. DE-34. 3 Gebäudeleittechnik. DE-35 Transport. DE-46 Aufstellung. DE-46. 1 Allgemeine Hinweise. DE-46. 2 Schallemissionen. DE-47 Montage. DE-47. 1 Allgemein. DE-47. 2 Heizungsseitiger Anschluss. DE-57. 3 Wärmequellenseitiger Anschluss. DE-57. 4 Temperaturfühler. DE-67. 5 Elektrischer Anschluss. DE-78 Inbetriebnahme. DE-88. 1 Allgemeine Hinweise. DE-88. 2 Vorbereitung. DE-88. 3 Vorgehensweise bei Inbetriebnahme.

DE-2 452235. 66. 22a · FD 0106 www. glendimplex. deDeutsch SI 6TU - SI 18TU1 Sicherheitshinweise1. 1 Symbole und KennzeichnungBesonders wichtige Hinweise sind in dieser Anleitung mit ACHTUNG. und HINWEIS gekennzeichnet. ACHTUNG. Unmittelbare Lebensgefahr oder Gefahr für schwerePersonenschäden oder schwere Sachschäden. HINWEISRisiko für Sachschäden oder leichte Personenschäden oderwichtige Informationen ohne weitere Gefahren für Personenund Sache. 1. 2 Bestimmungsgemäßer GebrauchDieses Gerät ist nur für den vom Hersteller vorgesehenen Ver-wendungszweck freigegeben. Ein anderer oder darüber hinausgehender Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß. Dazuzählt auch die Beachtung der zugehörigen Projektierungsun-terlagen. Änderungen oder Umbauten am Gerät sind zu unter-lassen. 1.

3 Gesetzliche Vorschriften und RichtlinienDiese Wärmepumpe ist gemäß Artikel 1, Abschnitt 2 k) der EU-Richtlinie 2006/42/EG (Maschinenrichtlinie) für den Gebrauchim häuslichen Umfeld bestimmt und unterliegt damit den An-forderungen der EU-Richtlinie 2014/35/EU (Niederspannungs-richtlinie). Sie ist damit ebenfalls für die Benutzung durch Laienzur Beheizung von Läden, Büros und anderen ähnlichen Ar-beitsumgebungen, von landwirtschaftlichen Betrieben und vonHotels, Pensionen und ähnlichen oder anderen Wohneinrich-tungen vorgesehen. Die Wärmepumpe entspricht allen relevanten DIN-/VDE-Vor-schriften und EU-Richtlinien. Diese können der CE-Erklärungim Anhang entnommen werden. Der elektrische Anschluss der Wärmepumpe muss nach dengültigen VDE-, EN- und IEC-Normen ausgeführt werden. Zu-sätzlich sind die Anschlussbedingungen der Versorgungsunter-nehmen zu beachten.

Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren und darüber sowievon Personen mit verringerten physischen, sensorischen odermentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissenbenutzt werden, wenn sie beaufsichtigt oder bezüglich des si-cheren Gebrauchs des Gerätes unterwiesen wurden und diedaraus resultierenden Gefahren verstehen. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Be-nutzer- Wartung dürfen nicht von Kindern ohne Beaufsichti-gung durchgeführt werden. ACHTUNG. Für den Betrieb und die Wartung einer Wärmepumpe sind dierechtlichen Anforderungen des Landes einzuhalten, in demdie Wärmepumpe betrieben wird. Je nachKältemittelfüllmenge ist die Dichtheit der Wärmepumpe inregelmäßigen Abständen durch entsprechend geschultesPersonal zu überprüfen und zu protokollieren. Nähere Angaben dazu befinden sich im beiliegenden Logbuch. 1.

4 Energiesparende Handhabung der WärmepumpeDurch das Betreiben dieser Wärmepumpe tragen Sie zur Scho-nung unserer Umwelt bei. Für den effizienten Betrieb ist einesorgfältige Bemessung der Heizungsanlage und der Wärme-quelle sehr wichtig. Dabei ist besonderes Augenmerk auf mög-lichst niedrige Wasservorlauftemperaturen zu richten. Darumsollten alle angeschlossenen Energieverbraucher für niedrigeVorlauftemperaturen geeignet sein. Eine um 1 K höhereHeizwassertemperatur steigert den Energieverbrauch um ca. 2,5 %. Eine Niedertemperaturheizung mit Vorlauftemperaturenzwischen 30 °C und 50 °C ist für einen energiesparenden Be-trieb gut geeignet. 2 Verwendungszweck der Wärmepumpe2. 1 AnwendungsbereichDie Sole/Wasser-Wärmepumpe ist ausschließlich für die Erwär-mung von Heizungswasser vorgesehen. Sie kann in vorhande-nen oder neu zu errichtenden Heizungsanlagen eingesetzt wer-den.

2 ArbeitsweiseDas Erdreich speichert Wärme die von Sonne, Wind und Regeneingebracht wird. Diese Erdwärme wird im Erdkollektor, derErdsonde oder ähnlichem von der Sole bei niedriger Tempera-tur aufgenommen. Eine Umwälzpumpe fördert dann die "er-wärmte" Sole in den Verdampfer der Wärmepumpe. Dort wirddiese Wärme an das Kältemittel im Kältekreislauf abgegeben. Dabei kühlt sich die Sole wieder ab, so dass sie im Solekreis wie-der Wärmeenergie aufnehmen kann. Das Kältemittel wird vom elektrisch angetriebenen Verdichterangesaugt, verdichtet und auf ein höheres Temperaturniveau"gepumpt". Die bei diesem Vorgang zugeführte elektrische An-triebsleistung geht nicht verloren, sondern wird größtenteilsdem Kältemittel zugeführt. Daraufhin gelangt das Kältemittel in den Verflüssiger und über-trägt hier wiederum seine Wärmeenergie an das Heizwasser.

www. glendimplex. de 452235. 66. 22a · FD 0106 DE-3SI 6TU - SI 18TU Deutsch3 GrundgerätDas Grundgerät besteht aus einer anschlussfertigen Wärme-pumpe für Innenaufstellung mit Blechgehäuse, Schaltkastenund integriertem Wärmepumpenmanager. Der Kältekreis ist„hermetisch geschlossen“ und enthält das vom Kyoto-Protokollerfasste fluorierte Kältemittel R410A. Angaben zum GWP-Wertund CO2-Äquivalent des Kältemittels finden sich im Kapitel Ge-räteinformation. Es ist FCKW-frei, baut kein Ozon ab und istnicht brennbar. Am Schaltblech sind alle für den Betrieb der Wärmepumpe not-wendigen Bauteile angebracht. Ein Fühler für die Außentempe-ratur mit Befestigungsmaterial sowie ein Schmutzfänger liegender Wärmepumpe bei. Die Zuleitung für Last- und Steuerspan-nung ist bauseits zu verlegen. Die Zuleitung der bauseits zu stellenden Solepumpe ist amSchaltblech anzuschließen.

Dabei ist - falls erforderlich - fürdiese ein Motorschutz bzw. Schütz vorzusehen. Die Wärmequellenanlage mit Soleverteiler ist bauseits zu erstel-len. 1) Verflüssiger2) Schaltblech3) Verdampfer4) Verdichter5) Filtertrockner6) Economizer7) Expansionsventil4 Zubehör4. 1 SoleverteilerDer Soleverteiler vereinigt die Kollektorschleifen der Wärme-quellenanlage zu einer Hauptleitung, welche an die Wärme-pumpe angeschlossen wird. Mittels der integrierten Kugel-hähne können zum Entlüften einzelne Solekreise abgesperrtwerden. 4. 2 FernbedienungAls Komforterweiterung ist im Sonderzubehör eine Fernbedien-station erhältlich. Bedienung und Menüführung sind identischmit denen des Wärmepumpenmanagers. Der Anschluss erfolgtüber eine Schnittstelle (Sonderzubehör) mit Westernstecker RJ12. HINWEISBei Heizungsreglern mit abnehmbarem Bedienteil kanndieses direkt als Fernbedienstation genutzt werden. 4.

Für den genauen An-schluss und die Parametrierung der Schnittstelle muss dieergänzende Montageanweisung der Schnittstellenkarte beach-tet werden. Für den Wärmepumpenmanager sind folgende Netzwerkver-bindungen möglich:ModbusEIB, KNXEthernetACHTUNG. Bei einer externen Ansteuerung der Wärmepumpe bzw. derUmwälzpumpen ist ein Durchflussschalter vorzusehen, derdas Einschalten des Verdichters bei fehlendemVolumenstrom verhindert.

DE-4 452235. 66. 22a · FD 0106 www. glendimplex. deDeutsch SI 6TU - SI 18TU5 TransportZum Transport auf ebenem Untergrund eignet sich ein Hubwa-gen. Muss die Wärmepumpe auf unebenem Untergrund oderüber Treppen befördert werden, kann dies mit Tragriemen ge-schehen. Diese können direkt unter der Palette hindurchge-führt werden. ACHTUNG. Die Wärmepumpe ist nicht an der Palette befestigt. ACHTUNG. Die Wärmepumpe darf nur bis zu einer Neigung von maximal45° (in jeder Richtung) gekippt werden. Zum Anheben des Gerätes ohne Palette sind die seitlich imRahmen vorgesehenen Bohrungen zu benutzen. Die seitlichenVerkleidungsbleche sind dabei abzunehmen. Als Tragehilfekann ein handelsübliches Rohr dienen. ACHTUNG. Gerät nicht an den Bohrungen in den Verkleidungsblechenanheben. 6 Aufstellung6.

1 Allgemeine HinweiseDie Sole/Wasser-Wärmepumpe muss in einem frostfreien undtrockenen Raum auf einer ebenen, glatten und waagerechteFläche aufgestellt werden. Dabei sollte der Rahmen rundumdicht am Boden anliegen, um eine ausreichende Schallabdich-tung zu gewährleisten. Werden Stellfüße verwendet, ist dieWärmepumpe waagrecht auszurichten. In diesem Fall kannsich der angegebene Schallpegel um bis zu 3 dB(A) erhöhenund zusätzliche schalldämmende Maßnahmen notwendig wer-den. Die Wärmepumpe muss so aufgestellt sein, dass ein Kunden-diensteinsatz problemlos durchgeführt werden kann. Dies istgewährleistet, wenn ein Abstand von ca. 1 m vor und neben derWärmepumpe eingehalten wird. Im Aufstellraum dürfen zu keiner Jahreszeit Frost oder höhereTemperaturen als 35 °C auftreten. 6. 2 SchallemissionenAufgrund der wirkungsvollen Schallisolation arbeitet dieWärmepumpe sehr leise.

www. glendimplex. de 452235. 66. 22a · FD 0106 DE-5SI 6TU - SI 18TU Deutsch7. 2 Heizungsseitiger AnschlussACHTUNG. Vor Anschluss der Wärmepumpe Heizungsanlage spülen. Bevor die heizwasserseitigen Anschlüsse der Wärmepumpe er-folgen, muss die Heizungsanlage gespült werden, um eventuellvorhandene Verunreinigungen, Reste von Dichtmaterial oderähnliches, zu entfernen. Ein Ansammeln von Rückständen imVerflüssiger kann zum Totalausfall der Wärmepumpe führen. Nach erstellter heizungsseitiger Installation ist die Heizungsan-lage zu füllen, zu entlüften und abzudrücken. ACHTUNG. Der maximale Prüfdruck beträgt heiz- und soleseitig 6,0bar(ü). Dieser Wert darf nicht überschritten werden.

Beim Füllen der Anlage ist folgendes zu beachten:unbehandeltes Füll- und Ergänzungswasser muss Trink-wasserqualität haben(farblos, klar, ohne Ablagerungen)das Füll- und Ergänzungswasser muss vorfiltriert sein (Po-renweite max. 5 µm). Eine Steinbildung in Warmwasserheizungsanlagen kann nichtvermieden werden, ist aber in Anlagen mit Vorlauftemperaturenkleiner 60 °C vernachlässigbar gering. Bei Hochtemperatur-Wärmepumpen und vor allem bei bivalenten Anlagen im gro-ßen Leistungsbereich (Kombination Wärmepumpe + Kessel)können auch Vorlauftemperaturen von 60 °C und mehr erreichtwerden. Daher sollte das Füll- und Ergänzungswasser nach VDI2035 - Blatt 1 folgende Richtwerte erfüllen. Die Werte der Ge-samthärte können der Tabelle entnommen werden. Abb. 7.

1: Richtwerte für Füll- und Ergänzungswasser nach VDI 2035Bei Anlagen mit überdurchschnittlich großem spezifischem An-lagenvolumen von 50 l/kW empfiehlt die VDI 2035 den Einsatzvon vollentsalztem Wasser und einem pH-Stabilisator um dieKorrosionsgefahr in der Wärmepumpe und der Heizungsanlagezu minimieren. ACHTUNG. Bei vollentsalztem Wasser ist darauf zu achten, dass derminimal zulässige pH-Wert von 7,5 (minimal zulässiger Wertfür Kupfer) nicht unterschritten wird.

Eine Unterschreitungkann zur Zerstörung der Wärmepumpe führen. MindestheizwasserdurchsatzDer Mindestheizwasserdurchsatz der Wärmepumpe ist injedem Betriebszustand der Heizungsanlage sicherzustellen. Dieses kann z. B. durch Installation eines doppelt differenz-drucklosen Verteilers oder eines Überströmventiles erreichtwerden. Die Einstellung eines Überströmventiles ist in KapitelInbetriebnahme erklärt. HINWEISDer Einsatz eines Überströmventils ist nur beiFlächenheizungen und einem max. Heizwasserdurchsatz von1,3 m³/h ratsam. Bei Nichtbeachten kann es zu Störungen derAnlage führen. Sofern Wärmepumpenmanager und Heizungsumwälzpumpenbetriebsbereit sind, arbeitet die Frostschutzfunktion desWärmepumpenmanagers. Bei Außerbetriebnahme der Wärme-pumpe oder Stromausfall ist die Anlage zu entleeren.

BeiWärmepumpenanlagen, an denen ein Stromausfall nicht er-kannt werden kann (Ferienhaus), ist der Heizungskreis miteinem geeigneten Frostschutz zu betreiben. 7. 3 Wärmequellenseitiger AnschlussFolgende Vorgehensweise ist beim Anschluss einzuhalten:Die Soleleitung am Vor- und Rücklauf Wärmequelle derWärmepumpe anschließen. Dabei ist das hydraulische Einbin-dungsschema zu beachten. ACHTUNG. Im Wärmequelleneintritt der Wärmepumpe ist derbeiliegende Schmutzfänger zu montieren, um denVerdampfer gegen Verunreinigungen zu schützen. Die Sole ist vor dem Befüllen der Anlage herzustellen. Die Sole-konzentration muss mindestens 25 % betragen. Das gewähr-leistet Frostsicherheit bis -14 °C. Es dürfen nur Frostschutzmittel auf Monoethylenglykol- oderPropylenglykolbasis verwendet werden. Die Wärmequellenanlage ist zu entlüften und auf Dichtheit zuprüfen. ACHTUNG.

Indiesem Fall ist die minimale Solekonzentration auf 30 %anzupassen. (Einfriertemperatur -17 °C)ACHTUNG. Der maximale Prüfdruck beträgt heiz- und soleseitig 6,0bar(ü). Dieser Wert darf nicht überschritten werden. HINWEISIm Wärmequellenkreis ist ein geeigneter Luftabscheider(Mikroluftblasenabscheider) bauseits vorzusehen. Gesamtheiz-leistung in kWSummeErdalkalien in mol/m³ bzw. mmolSpezifisches Anlagenvolumen(VDI 2035) in l/kW< 20 20 < 50 50Gesamthärte in °dH< 50 2,0 16,8 11,2< 0,11150 - 200 2,0  11,2 8,4200 - 600 1,5 8,4 < 0,111 > 600 < 0,02 < 0,1111. Dieser Wert liegt außerhalb des zulässigen Werts für Wärmetauscher inWärmepumpen.

2 Montage des AußentemperaturfühlersDer Temperaturfühler muss so angebracht werden, dass sämt-liche Witterungseinflüsse erfasst werden und der Messwertnicht verfälscht wird. an der Außenwand möglichst an der Nord- bzw. Nordwest-seite anbringennicht in „geschützter Lage“ (z. B. in einer Mauernische oderunter dem Balkon) montierennicht in der Nähe von Fenstern, Türen, Abluftöffnungen,Außenleuchten oder Wärmepumpen anbringenzu keiner Jahreszeit direkter Sonneneinstrahlung ausset-zen-7. 4. 3 Montage der AnlegefühlerDie Montage der Anlegefühler ist nur notwendig, falls diese imLieferumfang der Wärmepumpe enthalten, aber nicht einge-baut sind. Die Anlegefühler können als Rohranlegefühler montiert oder indie Tauchhülse des Kompaktverteilers eingesetzt werden.

www. glendimplex. de 452235. 66. 22a · FD 0106 DE-7SI 6TU - SI 18TU Deutsch7. 4. 4 Verteilsystem HydraulikKompaktverteiler und Doppelt differenzdruckloser Verteilerfungieren als Schnittstelle zwischen der Wärmepumpe, demHeizungsverteilsystem, dem Pufferspeicher und evtl. auch demWarmwasserspeicher. Dabei wird statt vieler Einzelkomponen-ten ein kompaktes System verwendet, um die Installation zuvereinfachen. Weitere Informationen sind der jeweiligen Mon-tageanweisung zu entnehmen. KompaktverteilerDer Rücklauffühler kann in der Wärmepumpe verbleiben oderist in die Tauchhülse einzubringen. Der noch vorhandene Hohl-raum zwischen Fühler und Tauchhülse muss mit Wärmeleit-paste vollständig ausgefüllt sein.

Doppelt differenzdruckloser Verteiler Der Rücklauffühler muss in die Tauchhülse des doppeltdifferenzdrucklosen Verteilers eingebaut werden, um von denHeizkreispumpen der Erzeuger- und Verbraucherkreise durch-strömt zu werden. 7. 5 Elektrischer Anschluss 7. 5. 1 AllgemeinSämtliche elektrische Anschlussarbeiten dürfen nur von einerElektrofachkraft oder einer Fachkraft für festgelegte Tätigkei-ten unter Beachtung der Montage- und Gebrauchsanweisung, länderspezifischen Installationsvorschriften z. B. VDE 0100technischen Anschlussbedingungen der Energieversor-ger- und Versorgungsnetzbetreiber (z. B. TAB) undörtlicher Gegebenheiten durchgeführt werden. Zur Gewährleistung der Frostschutzfunktion darf der Wärme-pumpenmanager nicht spannungsfrei geschaltet werden unddie Wärmepumpe muss durchströmt werden. Die Schaltkontakte der Ausgangsrelais sind entstört.

Deshalbwird abhängig vom Innenwiderstand eines Messinstrumentsauch bei nicht geschlossenen Kontakten eine Spannung ge-messen, die aber weit unterhalb der Netzspannung liegt. An den Regler-Klemmen N1-J1 bis N1-J11; N1-J19; N1-J20;N1-J23 bis N1-J26 und der Klemmleiste X3; X5. 1 liegt Klein-spannung an.

Wenn wegen eines Verdrahtungsfehlers an dieseKlemmen Netzspannung angelegt wird, wird der Wärmepum-penmanager zerstört. 7. 5. 2 Elektrische Anschlussarbeiten 1) Die 4-adrige elektrische Versorgungsleitung für den Leis-tungsteil der Wärmepumpe wird vom Stromzähler derWärmepumpe über das EVU-Sperrschütz (falls gefordert)in die Wärmepumpe geführt. Anschluss der Lastleitung am Schaltblech der Wärme-pumpe über Klemmen X1: L1/L2/L3/PE. In der Leistungsversorgung für die Wärmepumpe ist eineallpolige Abschaltung mit mindestens 3 mm Kontaktöff-nungsabstand (z. B. EVU-Sperrschütz, Leistungsschütz),sowie ein allpoliger Sicherungsautomat, mit gemeinsamerAuslösung aller Außenleiter, vorzusehen (Auslösestromund Charakteristik gemäß Geräteinformation). ACHTUNG. Rechtsdrehfeld beachten: Bei falscher Verdrahtung wird dasAnlaufen der Wärmepumpe verhindert.

Ein entsprechenderWarnhinweis wird im Wärmepumpenmanager angezeigt(Verdrahtung anpassen). 2) Die 3-adrige elektrische Versorgungsleitung für denWärmepumpenmanager (Heizungsregler N1) wird in dieWärmepumpe geführt. Anschluss der Steuerleitung am Schaltblech der Wärme-pumpe über Klemmen X2: L/N/PE. Die Leistungsaufnahme der Wärmepumpe entnehmen Sieder Produktinformation oder dem Typschild. Die Versorgungsleitung (L/N/PE~230 V, 50 Hz) für denWPM muss an Dauerspannung liegen und ist aus diesemGrund vor dem EVU-Sperrschütz abzugreifen bzw. an denHaushaltsstrom anzuschließen, da sonst während der EVU-Sperre wichtige Schutzfunktionen außer Betrieb sind. 3) Das EVU-Sperrschütz (K22) mit 3 Hauptkontakten (1/3/5 // 2/4/6) und einem Hilfskontakt (Schließer 13/14) ist ent-sprechend der Wärmepumpenleistung auszulegen undbauseits beizustellen.

WE) entsprechend der Heiz-körperleistung auszulegen und bauseits beizustellen. DieAnsteuerung (230 V AC) erfolgt aus dem Wärmepumpen-manager über die Klemmen X2/N und X2/K20. 5) Das Schütz (K21) für die Flanschheizung (E9) imWarmwasserspeicher ist entsprechend derHeizkörperleistung auszulegen und bauseits beizustellen. Die Ansteuerung (230 V AC) erfolgt aus dem WPM über dieKlemmen X2/N und X2/K21. 6) Die Schütze der Punkte 3;4;5 werden in die Elektrovertei-lung eingebaut. Die Lastleitung für die eingebaute Rohrhei-zung ist gemäß den gültigen Normen und Vorschriftenauszulegen und abzusichern. 7) Alle installierten elektrische Leitungen müssen alsdauerhafte und feste Verdrahtung ausgeführt sein. 8) Die Heizungsumwälzpumpe (M13) wird an den KlemmenX2/N und X2/M13 angeschlossen. 9) Die Warmwasserladepumpe (M18) wird an den KlemmenX2/N und X2/M18 angeschlossen. 10) Die Sole- bzw.

Brunnenpumpe (M11) wird an den Klem-men X2/N und X2/M11 und PE angeschlossen. 11) Bei der Wärmepumpe ist der Rücklauffühler integriert undwird über die Steuerleitung zum Wärmepumpenmanagergeführt. Nur beim Einsatz eines Doppelt-Differenzdruck-losen-Verteilers muss der Rücklauffühler in der Tauch-hülse im Verteiler eingebaut werden. Dann werden die Ein-zeladern an den Klemmen X3/GND und X3/R2. 1angeklemmt. Die Brücke A-R2, die im Auslieferzustandzwischen X3/B2 und X3/1 sitzt, muss anschließend auf dieKlemmen X3/1 und X3/2 versetzt werden. 12) Der Außenfühler (R1) wird an den Klemmen X3/GND undX3/R1 angeklemmt. 13) Der Warmwasserfühler (R3) liegt dem Warmwasserspei-cher bei und wird an den Klemmen X3/GND und X3/R3 an-geklemmt.

DE-8 452235. 66. 22a · FD 0106 www. glendimplex. deDeutsch SI 6TU - SI 18TU7. 5. 3 Anschluss von elektronisch geregelten UmwälzpumpenElektronisch geregelte Umwälzpumpen weisen hohe Anlauf-ströme auf, die unter Umständen die Lebenszeit des Wärme-pumpenmanagers verkürzen können. Aus diesem Grund, istzwischen dem Ausgang des Wärmepumpenmanagers und derelektronisch geregelten Umwälzpumpe ein Koppelrelais zu ins-tallieren bzw. installiert. Dies ist nicht erforderlich, wenn der zu-lässige Betriebsstrom von 2 A und ein maximaler Anlaufstromvon 12 A der elektronisch geregelten Umwälzpumpe nichtüberschritten wird, oder es liegt eine ausdrückliche Freigabedes Pumpenherstellers vor. ACHTUNG. Es ist nicht zulässig über einen Relaisausgang mehr als eineelektronisch geregelte Umwälzpumpe zu schalten. 8 Inbetriebnahme8.

1 Allgemeine HinweiseUm eine ordnungsgemäße Inbetriebnahme zu gewährleisten,sollte diese von einem vom Werk autorisierten Kundendienstdurchgeführt werden. Unter bestimmten Bedingungen istdamit eine Verlängerung der Gewährleistung verbunden (vgl. Garantieleistungen). 8. 2 VorbereitungVor der Inbetriebnahme müssen folgende Punkte geprüft wer-den:Alle Anschlüsse der Wärmepumpe müssen, wie in Kapitel 7beschrieben, montiert sein. Die Wärmequellenanlage und der Heizkreis müssen gefülltund geprüft sein. Der Schmutzfänger muss im Soleeintritt der Wärmepumpeeingebaut sein. Im Sole- und Heizkreis müssen alle Schieber, die den kor-rekten Fluss behindern könnten, geöffnet sein. Der Wärmepumpenmanager muss gemäß seiner Ge-brauchsanweisung auf die Heizungsanlage abgestimmtsein. 8. 3 Vorgehensweise bei InbetriebnahmeDie Inbetriebnahme der Wärmepumpe erfolgt über denWärmepumpenmanager. ACHTUNG.

Wird der Mindestheizwasserdurchsatz mittels Überströmventilsichergestellt, so ist dieses auf die Heizungsanlage abzustim-men. Eine falsche Einstellung kann zu verschiedenen Fehlerbil-dern und einem erhöhten elektrischen Energiebedarf führen. Um das Überströmventil richtig einzustellen, empfehlen wir fol-gende Vorgehensweise:Schließen Sie alle Heizkreise, die auch im Betrieb je nach Nut-zung geschlossen sein können, so dass der vom Wasserdurch-satz ungünstigste Betriebs-zustand vorliegt. Dies sind in derRegel die Heizkreise der Räume auf der Süd- und Westseite. Mindestens ein Heizkreis muss geöffnet bleiben (z. B. Bad). Das Überströmventil ist so weit zu öffnen, dass sich bei der ak-tuellen Wärmequellentemperatur die in der unten stehendenTabelle angegebene maximale Temperaturspreizung zwischenHeizungsvor- und Rücklauf ergibt.

Die Temperaturspreizung istmöglichst nahe an der Wärmepumpe zu messen. Bei monoe-nergetischen Anlagen ist der Heizstab während der Inbetrieb-nahme zu deaktivieren. Wärmequellen-temperatur max. Temperaturspreizung zwischen Heizungsvor- und Rück-laufvon bis-5 °C 0 °C 10 K1 °C 5 °C 11 K6 °C 9 °C 12 K10 °C 14 °C 13 K15 °C 20 °C 14 K21 °C 25 °C 15 K.

www. glendimplex. de 452235. 66. 22a · FD 0106 DE-9SI 6TU - SI 18TU Deutsch9 Pflege / Reinigung9. 1 PflegeUm Betriebsstörungen durch Schmutzablagerungen in denWärmetauschern zu vermeiden, ist dafür Sorge zu tragen, dasskeinerlei Verschmutzungen in die Wärmequellen- und Hei-zungsanlage gelangen können. Sollte es dennoch zu derartigenBetriebsstörungen kommen, ist die Anlage wie unten angege-ben zu reinigen. 9. 2 Reinigung HeizungsseiteSauerstoff kann im Heizwasserkreis, insbesondere bei Verwen-dung von Stahlkomponenten, Oxidationsprodukte (Rost) bil-den. Dieser gelangt über Ventile, Umwälzpumpen oder Kunst-stoffrohre in das Heizsystem. Deshalb sollte – besonders beiden Rohren der Fußbodenheizung – auf eine diffusionsdichteInstallation geachtet werden. HINWEISZur Vermeidung von Ablagerungen (z. B.

Rost) im Kondensatorder Wärmepumpe wird empfohlen, ein geeignetesKorrosionsschutzsystem einzusetzen. Auch Reste von Schmier- und Dichtmitteln können dasHeizwasser verschmutzen. Sind die Verschmutzungen so stark, dass sich die Leistungsfä-higkeit des Verflüssigers in der Wärmepumpe verringert, mussein Installateur die Anlage reinigen. Nach heutigem Kenntnisstand empfehlen wir, die Reinigungmit einer 5%-igen Phosphorsäure oder, falls häufiger gereinigtwerden muss, mit einer 5%-igen Ameisensäure durchzuführen. In beiden Fällen sollte die Reinigungsflüssigkeit Raumtempera-tur haben. Es ist empfehlenswert, den Wärmetauscher entge-gen der normalen Durchflussrichtung zu spülen. Um zu verhindern, dass säurehaltiges Reinigungsmittel in denHeizungsanlagenkreislauf gelangt, empfehlen wir, das Spülge-rät direkt an den Vor- und Rücklauf des Verflüssigers anzu-schließen.

Danach muss mit geeigneten neutralisierenden Mit-teln gründlich nachgespült werden, um Beschädigungen durcheventuell im System verbliebene Reinigungsmittelreste zu ver-hindern. Die Säuren sind mit Vorsicht anzuwenden und es sind die Vor-schriften der Berufsgenossenschaften einzuhalten.

Die Herstellerangaben des Reinigungsmittels sind in jedem Fallzu beachten. 9. 3 Reinigung WärmequellenseiteACHTUNG. Im Wärmequelleneintritt der Wärmepumpe ist derbeiliegende Schmutzfänger zu montieren, um denVerdampfer gegen Verunreinigungen zu schützen. Einen Tag nach der Inbetriebnahme sollte das Filtersieb desSchmutzfängers gereinigt werden. Weitere Kontrollen sind jenach Verschmutzung festzulegen. Sind keine Verunreinigun-gen mehr erkennbar, kann das Sieb des Schmutzfängers aus-gebaut werden, um die Druckverluste zu reduzieren. 10 Störungen / FehlersucheDiese Wärmepumpe ist ein Qualitätsprodukt und sollte stö-rungsfrei arbeiten. Tritt dennoch eine Störung auf, wird diese imDisplay des Wärmepumpenmanagers angezeigt. Schlagen Siedazu auf der Seite Störungen und Fehlersuche in der Ge-brauchsanweisung des Wärmepumpenmanagers nach.

Wenn die Störung nicht selbst behoben werden kann, verstän-digen Sie bitte den zuständigen Kundendienst. ACHTUNG. Vor Öffnen des Gerätes ist sicherzustellen, dass alleStromkreise spannungsfrei geschaltet sind. Nach dem Spannungsfreischalten ist mindestens 5 Minuten zuwarten, damit sich elektrisch geladenen Bauteile entladen kön-nen. ACHTUNG. Arbeiten an der Wärmepumpe dürfen nur vom autorisiertenund sachkundigen Kundendienst durchgeführt werden. 11 Außerbetriebnahme / EntsorgungBevor die Wärmepumpe ausgebaut wird, ist die Maschinespannungsfrei zu schalten und abzuschiebern. Der Ausbau derWärmepumpe muss durch Fachpersonal erfolgen. Umweltrele-vante Anforderungen, in Bezug auf Rückgewinnung, Wieder-verwendung und Entsorgung von Betriebsstoffen und Bautei-len gemäß den gängigen Normen, sind einzuhalten.

DE-10 452235. 66. 22a · FD 0106 www. glendimplex. deDeutsch SI 6TU - SI 18TU12 Geräteinformation1 Typ- und Verkaufsbezeichnung SI 6TU SI 8TU SI 11TU2 Bauform2. 1 Ausführung Universal Universal Universal2. 2 Regler Intern Intern Intern2. 3 Wärmemengenzählung integriert integriert integriert2. 4 Aufstellungsort / Schutzart nach EN 60 529 Innen / IP 21 Innen / IP 21 Innen / IP 212. 5 Leistungsstufen 1113 Einsatzgrenzen3. 1 Heizwasser-Vorlauf 1 °C 1. Bei Bedarf kann der Einsatzbereich bis zu einer Soleeintrittstemperatur von -10 C° erweitert werden. In diesem Fall ist die minimale Solekonzentration auf 30% anzupassen. (Einfriertemperatur -17 C°). Bei Soleeintrittstemperaturen von -10 C° bis -5 C°, Vorlauftemperatur von 55 C° bis 62 C° steigend. 20 bis 62 ±2 20 bis 62 ±2 20 bis 62 ±23.

2 Sole (Wärmequelle Heizen) °CFrostschutzmittelMinimale Solekonzentration (-13 °C Einfriertemperatur) 1-51 bis +252Monoethylenglykol 25 %12. Der Betrieb ist bis zu einer Soleeintrittstemperatur von +35°C möglich. Bei Soleeintrittstemperaturen von +25°C bis +35°C, Vorlauftempertur von 62°C bis 55°C fallend. 4 Leistungsangaben / Durchfluss33. Diese Angaben charakterisieren die Größe und die Leistungsfähigkeit der Anlage nach EN 14511. Für wirtschaftliche und energetische Betrachtungen sind Bivalenzpunkt undRegler zu berücksichtigen. Dabei bedeuten z. B. B0W55: Wärmequellentemperatur 0 °C und Heizwasser-Vorlauftemperatur 55 °C. Diese Angaben werden ausschließlich mitsauberem Wärmeübertragern erreicht. Hinweise zur Pflege, Inbetriebnahme und Betrieb sind den entsprechenden Abschnitten der Montage- und Gebrauchsanleitung zu ent-nehmen. 4.

5 Soledurchsatz bei interner Druckdifferenz (Wärmequelle) m³/h / Pa 1,45 / 8700 1,9 / 11000 2,6 / 140005 Abmessungen / Anschlüsse und Gewicht5. 1 Geräteabmessungen ohne Anschlüsse 6H x B x L cm6. Beachten Sie, dass der Platzbedarf für Rohranschluss, Bedienung und Wartung größer ist. 840 x 650 x 555 840 x 650 x 555 840 x 650 x 5555. 2 Geräteanschlüsse für Heizung Zoll G 1 1/4“ AG77. flachdichtend5. 3 Geräteanschlüsse für Wärmequelle Zoll G 1 1/4“ AG75. 4 Gewicht der Transporteinheit(en) inkl. Verpackung kg 119 128 1345. 5 Kältemittel / Gesamt-Füllgewicht Typ / kg R410A / 2,5 R410A / 2,9 R410A / 3,35. 6 GWP-Wert / CO2-Äquivalent --- / t 2008 / 5 2088 / 6 2088 / 75. 7 Kältekreis hermetisch geschlossen ja ja ja5. 8 Schmiermittel / Gesamt-Füllmenge Typ / Liter Polyolester (POE)/ 0,7 Polyolester (POE)/ 1,2 Polyolester (POE)/ 1,26 Elektrischer Anschluss6.

5 Nennstrom B0 / W35 / cos A / --- 2,35 / 0,8 3,01 / 0,8 4,01 / 0,87 Entspricht den europäischenSicherheitsbestimmungen 88. siehe CE-Konformitätserklärung 8 88 Sonstige Ausführungsmerkmale8. 1 Wasser im Gerät gegen Einfrieren geschützt 99. Die Heizungsumwälzpumpe und der Wärmepumpenmanager müssen betriebsbereit sein. ja ja ja8. 2 max. Betriebsüberdruck (Wärmequelle/Wärmesenke) 3,0 3,0 3,0.

www. glendimplex. de 452235. 66. 22a · FD 0106 DE-11SI 6TU - SI 18TU Deutsch1 Typ- und Verkaufsbezeichnung SI 14TU SI 18TU2 Bauform2. 1 Ausführung Universal Universal 2. 2 Regler Intern Intern2. 3 Wärmemengenzählung integriert integriert2. 4 Aufstellungsort / Schutzart nach EN 60 529 Innen / IP 21 Innen / IP 212. 5 Leistungsstufen 1 13 Einsatzgrenzen3. 1 Heizwasser-Vorlauf 1 °C 1. Bei Bedarf kann der Einsatzbereich bis zu einer Soleeintrittstemperatur von -10 C° erweitert werden. In diesem Fall ist die minimale Solekonzentration auf 30% anzupassen. (Einfriertemperatur -17 C°). Bei Soleeintrittstemperaturen von -10 C° bis -5 C°, Vorlauftemperatur von 55 C° bis 62 C° steigend. 20 bis 62 ±2 20 bis 62 ±23. 2 Sole (Wärmequelle Heizen) °CFrostschutzmittelMinimale Solekonzentration (-13 °C Einfriertemperatur) 1-51 bis +252Monoethylenglykol 25 %12.

Der Betrieb ist bis zu einer Soleeintrittstemperatur von +35°C möglich. Bei Soleeintrittstemperaturen von +25°C bis +35°C, Vorlauftempertur von 62°C bis 55°C fallend. -51 bis +252Monoethylenglykol 25 %14 Leistungsangaben / Durchfluss33. Diese Angaben charakterisieren die Größe und die Leistungsfähigkeit der Anlage nach EN 14511. Für wirtschaftliche und energetische Betrachtungen sind Bivalenzpunkt undRegler zu berücksichtigen. Dabei bedeuten z. B. B0W55: Wärmequellentemperatur 0 °C und Heizwasser-Vorlauftemperatur 55 °C. Diese Angaben werden ausschließlich mitsauberem Wärmeübertragern erreicht. Hinweise zur Pflege, Inbetriebnahme und Betrieb sind den entsprechenden Abschnitten der Montage- und Gebrauchsanleitung zu ent-nehmen. 4. 1 Heizwasserdurchfluss / interne Druckdifferenzmaximal (EN14511) m³/h / Paminimal m³/h / Pa 2,4 / 107001,2 / 27003,0 / 180001,5 / 45004.

3 Schall-Leistungspegel nach EN 12102 4 dB(A)4. Die angegebenen Schallwerte gelten ohne die optional erhältlichen Stellfüße. Bei Verwendung der Stellfüße kann sich der Pegel um bis zu 3db (A) erhöhen. 47 504. 4 Schall-Druckpegel in 1 m Entfernung 4 5dB(A)5. Der angegebene Schalldruckpegel entspricht dem Betriebsgeräusch der Wärmepumpe im Heizbetrieb bei 35 °C Vorlauftemperatur. Der angegebene Schalldruckpegel stellt den Freifeldpegel dar. Je nach Aufstellungsort kann der Messwert um bis zu 16 dB (A) abweichen. 35 384. 5 Soledurchsatz bei interner Druckdifferenz (Wärmequelle) m³/h / Pa 3,4 / 14000 4,3 / 215005 Abmessungen / Anschlüsse und Gewicht5. 1 Geräteabmessungen ohne Anschlüsse 6H x B x L cm6. Beachten Sie, dass der Platzbedarf für Rohranschluss, Bedienung und Wartung größer ist. 840 x 650 x 555 840 x 650 x 6555. 2 Geräteanschlüsse für Heizung Zoll G 1 1/4“ AG77.

siehe CE-Konformitätserklärung88 Sonstige Ausführungsmerkmale8. 1 Wasser im Gerät gegen Einfrieren geschützt 99. Die Heizungsumwälzpumpe und der Wärmepumpenmanager müssen betriebsbereit sein. ja ja8.

www. glendimplex. de 452235. 66. 22a · FD 0106 DE-17SI 6TU - SI 18TU Deutsch14 GarantieurkundeGlen Dimplex Deutschland(Heizungs-Wärmepumpen, Zentrale Wohnungslüftungsgeräte)gültig für Deutschland und Österreich(Ausgabestand 01/2021)Die nachstehenden Bedingungen, die die Voraussetzungen undden Umfang unserer Garantieleistung umschreiben, lassen die Ge-währleistungsverpflichtungen des Verkäufers aus dem Kaufvertragmit dem Endabnehmer unberührt. Für die Geräte leisten wir Garan-tie gemäß nachstehenden Bedingungen:Wir beheben unentgeltlich nach Maßgabe der folgenden Bedin-gungen Mängel am Gerät, die auf einem Material und/oder Herstel-lungsfehler beruhen, wenn sie uns unverzüglich nach Feststellungund innerhalb von 24 Monaten nach Lieferung an den Ers-tendabnehmer gemeldet werden. Bei Ersatzteilen und bei gewerb-lichem Gebrauch innerhalb von 12 Monaten.

Dieses Gerät fällt nur dann unter diese Garantie, wenn es von einemKunden in einem der Mitgliedstaaten der Europäischen Union ge-kauft wurde, es bei Auftreten des Mangels in Deutschland oder Ös-terreich betrieben wird und Garantieleistungen auch in Deutsch-land oder Österreich erbracht werden können. Die Behebung der von uns als garantiepflichtig anerkannten Män-gel geschieht dadurch, dass die mangelhaften Teile unentgeltlichnach unserer Wahl instandgesetzt oder durch einwandfreie Teileersetzt werden. Durch Art oder Ort des Einsatzes des Gerätes oderschlechte Zugänglichkeit des Gerätes bedingte außergewöhnlicheKosten der Nachbesserung werden nicht übernommen. Der freieGerätezugang muss durch den Kunden gestellt werden. Ausge-baute Teile, die wir zurücknehmen, gehen in unser Eigentum über.

Die Garantiezeit für Nachbesserungen und Ersatzteile endet mitdem Ablauf der ursprünglichen Garantiezeit für das Gerät. Die Ga-rantie erstreckt sich nicht auf leicht zerbrechliche Teile, die denWert oder die Gebrauchstauglichkeit des Gerätes nur unwesentlichbeeinträchtigen.

Es ist jeweils der Original-Kaufbeleg mit Kauf-und/oder Lieferdatum vorzulegen. Eine Garantieleistung entfällt, wenn vom Kunden oder einem Drit-ten die entsprechenden VDE-Vorschriften, die Bestimmungen derörtlichen Versorgungsunternehmen oder unsere Montage- und Ge-brauchsanweisung sowie die in den Projektierungsunterlagen ent-haltenen Hinweise zu Wartungsarbeiten oder Einbindungsschemennicht beachtet worden sind oder wenn unser funktionsnotwendi-ges Zubehör nicht eingesetzt wurde. Durch etwa seitens des Kun-den oder Dritter unsachgemäß vorgenommenen Änderungen undArbeiten, wird die Haftung für die daraus entstehenden Folgen auf-gehoben. Die Garantie erstreckt sich auf das Gerät und vom Liefererbezogene Teile. Nicht vom Lieferer bezogene Teile und Geräte-/An-lagenmängel, die auf nicht vom Lieferer bezogene Teile zurückzu-führen sind, fallen nicht unter den Garantieanspruch.

Bei endgültig fehlgeschlagener Nachbesserung wird der Herstellerentweder kostenfreien Ersatz liefern oder den Minderwert vergü-ten. Im Falle einer Ersatzlieferung behalten wir uns die Geltendma-chung einer angemessenen Nutzungsanrechnung für die bisherigeNutzungszeit vor. Weitergehende oder andere Ansprüche, insbe-sondere solche auf Ersatz außerhalb des Gerätes entstandenenSchäden, sind ausgeschlossen. Eine Verlängerung der Garantie auf 60 Monate oder mehr für Hei-zungs-Wärmepumpen und zentrale Wohnungslüftungsgeräte abder ersten Inbetriebsetzung, spätestens jedoch 6 Monate nachKaufdatum, wird gemäß den nachfolgenden Bedingungen gewährtVoraussetzung für die Übernahme der verlängerten Garantie ist einkostenpflichtiger Anlagencheck (siehe Pauschalen in der Service-preisliste) durch den autorisierten Systemtechnik-Kundendienstmit Protokoll zum Anlagencheck.

Die Beauftragung des kosten-pflichtigen Anlagenchecks oder eines Service-Paketes durch denSystemtechnik-Kundendienst erfolgt schriftlich mit dem entspre-chenden Auftragsformular oder mittels der Online-Beauftragungim Internet (https://glendimplex. de/service-paket-beauftragen). Voraussetzung zur Bestätigung der Garantiezeitverlängerung ist dievollständige Bezahlung der Pauschale. Für eine Garantiezeitverlän-gerung auf 10 Jahre ist zudem eine Online-Verbindung für Ferndia-gnose vorgegeben. Sollte keine Online-Verbindung bestehen bzw. verfügbar sein, behält sich GDD vor, evtl. entstehende Kosten fürLeistungen, welche per Ferndiagnose zu vermeiden wären, in Rech-nung zu stellen. Falls im Protokoll des Anlagenchecks Mängel ver-merkt sind, müssen diese beseitigt werden.

Die Bestätigung derGarantiezeitverlängerung erfolgt von unten angegebener Adressenach erfolgreichem Anlagencheck und der Einreichung des Proto-kolls durch den Systemtechnik-Kundendienst an GDD. Vorausset-zung ist die Prüfung der Daten im Protokoll des Anlagenchecks unddie Zustimmung durch GDD. Der Leistungsinhalt des Anlagenchecks sowie der Pauschale ist inder aktuellen Service-Preisliste (zu finden unter https://glendim-plex. de/dimplex-service-downloads) beschrieben. Es wird keineHaftung für die ordnungsgemäße Planung, Dimensionierung undAusführung der Gesamtanlage übernommen. Die Behebung vonAnlagenmängeln und Wartezeiten sind Sonderleistungen. Die aktuellen Pauschalen und die damit verbundenen Leistungs-umfänge sind im Internet unter: https://glendimplex. de/dimplex-service-downloads hinterlegt.

Glen Dimplex DeutschlandGlen Dimplex Deutschland GmbHAbteilung: ServiceAm Goldenen Feld 1895326 KulmbachFür die Auftragsbearbeitung werden der Typ, die Seriennummer S/N, das Fertigungsdatum FD und falls angegeben der Kundendiens-tindex KI des Gerätes benötigt. Diese Angaben befinden sich auf dem Typschild des Gerätes. Kundendienstadresse:Tel. -Nr. :Fax. -Nr.

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