Dimplex LA 40TU Bedienungsanleitung
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Produktspezifikationen
| Marke: | Dimplex |
| Kategorie: | Wärmepumpe |
| Modell: | LA 40TU |
Bedienungsanleitung Dimplex LA 40TU – Volltext
www. dimplex. de 452163. 66. 10 · FD 9506 DE-1Deutsch LA 17TU - LA 40TUInhaltsverzeichnis1 Bitte sofort lesen. DE-21. 1 Wichtige Hinweise. DE-21. 2 Bestimmungsgemäßer Gebrauch. DE-21. 3 Gesetzliche Vorschriften und Richtlinien. DE-21. 4 Energiesparende Handhabung der Wärmepumpe. DE-32 Verwendungszweck der Wärmepumpe. DE-32. 1 Anwendungsbereich. DE-32. 2 Arbeitsweise. DE-33 Lieferumfang. DE-43. 1 Grundgerät. DE-43. 2 Schaltkasten. DE-43. 3 Wärmepumpenmanager. DE-44 Transport. DE-45 Aufstellung. DE-55. 1 Allgemein. DE-55. 2 Kondensatleitung. DE-56 Montage. DE-56. 1 Allgemein. DE-56. 2 Heizungsseitiger Anschluss. DE-66. 3 Elektrischer Anschluss. DE-77 Inbetriebnahme. DE-77. 1 Allgemein. DE-77. 2 Vorbereitung. DE-77. 3 Vorgehensweise. DE-78 Reinigung / Pflege. DE-88. 1 Pflege. DE-88. 2 Reinigung Heizungsseite. DE-88. 3 Reinigung Luftseite. DE-88. 4 Wartung. DE-99 Störungen / Fehlersuche.
DE-2 452163. 66. 10 · FD 9506 www. dimplex. deDeutschLA 17TU - LA 40TU1 Bitte sofort lesen1. 1 Wichtige HinweiseACHTUNG. Für den Betrieb und die Wartung einer Wärmepumpe sind die rechtlichenAnforderungen des Landes einzuhalten, in dem die Wärmepumpebetrieben wird. Je nach Kältemittelfüllmenge ist die Dichtheit derWärmepumpe in regelmäßigen Abständen durch entsprechendgeschultes Personal zu überprüfen und zu protokollieren. ACHTUNG. Die Wärmepumpe darf beim Transport nur bis zu einer Neigung von 45°(in jeder Richtung) gekippt werden. ACHTUNG. Vor der Inbetriebnahme ist die Transportsicherung zu entfernen. ACHTUNG. Der Ansaug- und Ausblasbereich darf nicht eingeengt oder zugestelltwerden. ACHTUNG. Länderspezifische Bauvorschriften sind zu beachten. ACHTUNG. Bei wandnaher Aufstellung sind bauphysikalische Beeinflussungen zubeachten. Im Ausblasfeld des Ventilators sollten keine Fenster bzw.
Türen vorhanden sein. ACHTUNG. Bei wandnaher Aufstellung kann es durch die Luftströmung im Ansaug-und Ausblasbereich zu verstärkter Schmutzablagerung kommen. Diekältere Außenluft sollte so ausblasen, dass sie bei angrenzendenbeheizten Räumen die Wärmeverluste nicht erhöht. ACHTUNG. Eine Aufstellung in Mulden oder Innenhöfen ist nicht zulässig, da sich dieabgekühlte Luft am Boden sammelt und bei längerem Betrieb wieder vonder Wärmepumpe angesaugt wird. ACHTUNG. Die Frostgrenze kann je nach Klimaregion variieren. Es sind dieVorschriften der jeweiligen Länder zu berücksichtigen. ACHTUNG. Der mitgelieferte Schmutzfänger ist im Heizungsrücklauf vor derWärmepumpe einzubauen. ACHTUNG. Rechtsdrehfeld beachten: Bei falscher Verdrahtung wird das Anlaufender Wärmepumpe verhindert. Ein entsprechender Warnhinweis wird imWärmepumpenmanager angezeigt (Verdrahtung anpassen). ACHTUNG.
Eine bauseitige Verlängerung derSteuerleitung ist nicht zulässig. ACHTUNG. Ein Betrieb der Wärmepumpe mit niedrigeren Systemtemperaturen kannzum Totalausfall der Wärmepumpe führen. ACHTUNG. Vor Öffnen des Gerätes ist sicherzustellen, dass alle Stromkreisespannungsfrei geschaltet sind. ACHTUNG. Arbeiten an der Wärmepumpe dürfen nur vom autorisierten undsachkundigen Kundendienst durchgeführt werden. 1. 2 Bestimmungsgemäßer GebrauchDieses Gerät ist nur für den vom Hersteller vorgesehenen Ver-wendungszweck freigegeben. Ein anderer oder darüber hinausgehender Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß. Dazuzählt auch die Beachtung der zugehörigen Projektierungsunter-lagen. Änderungen oder Umbauten am Gerät sind zu unterlas-sen. 1.
3 Gesetzliche Vorschriften und RichtlinienDiese Wärmepumpe ist gemäß Artikel 1, Abschnitt 2 k) der EG-Richtlinie 2006/42/EC (Maschinenrichtlinie) für den Gebrauch imhäuslichen Umfeld bestimmt und unterliegt damit den Anforde-rungen der EG-Richtlinie 2006/95/EC (Niederspannungsrichtli-nie). Sie ist damit ebenfalls für die Benutzung durch Laien zurBeheizung von Läden, Büros und anderen ähnlichen Arbeitsum-gebungen, von landwirtschaftlichen Betrieben und von Hotels,Pensionen und ähnlichen oder anderen Wohneinrichtungen vor-gesehen. Bei der Konstruktion und Ausführung der Wärmepumpe wurdenalle entsprechenden EG-Richtlinien, DIN- und VDE-Vorschrifteneingehalten (siehe CE-Konformitätserklärung). Beim elektrischen Anschluss der Wärmepumpe sind die entspre-chenden VDE-, EN- und IEC-Normen einzuhalten. Außerdemmüssen die Anschlussbedingungen der Versorgungsnetzbetrei-ber beachtet werden.
Personen, insbesondere Kinder, die aufgrund ihrer physischen,sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder ihrer Unerfahren-heit oder Unkenntnis nicht in der Lage sind, das Gerät sicher zubenutzen, sollten dieses Gerät nicht ohne Aufsicht oder Anwei-sung durch eine verantwortliche Person benutzen. Kinder sollten beaufsichtigt werden, um sicherzustellen, dass sienicht mit dem Gerät spielen. ACHTUNG. Für den Betrieb und die Wartung einer Wärmepumpe sind die rechtlichenAnforderungen des Landes einzuhalten, in dem die Wärmepumpebetrieben wird. Je nach Kältemittelfüllmenge ist die Dichtheit derWärmepumpe in regelmäßigen Abständen durch entsprechendgeschultes Personal zu überprüfen und zu protokollieren. Nähere Angaben dazu befinden sich im Kapitel Reinigung /Pflege.
www. dimplex. de 452163. 66. 10 · FD 9506 DE-3Deutsch LA 17TU - LA 40TU1. 4 Energiesparende Handhabung der WärmepumpeMit dem Betrieb dieser Wärmepumpe tragen Sie zur Schonungder Umwelt bei. Die Voraussetzung für eine energiesparendeBetriebsweise ist die richtige Auslegung der Wärmequellen- undWärmenutzungsanlage. Besonders wichtig für die Effektivität einer Wärmepumpe ist es,die Temperaturdifferenz zwischen Heizwasser und Wärmequellemöglichst gering zu halten. Deshalb ist eine sorgfältige Ausle-gung der Wärmequelle und der Heizungsanlage dringend anzu-raten. Eine um ein Kelvin (ein °C) höhere Temperatur-differenz führt zu einer Steigerung des Stromverbrauchesvon ca. 2,5 %. Es ist darauf zu achten, dass bei der Auslegungder Heizanlage auch Sonderverbraucher, wie z. B. die Warmwas-serbereitung berücksichtigt und für niedrige Temperaturen di-mensioniert werden.
Eine Fußbodenheizung (Flächenhei-zung) ist durch niedrige Vorlauftemperaturen (30 °C bis 40 °C)optimal für den Einsatz einer Wärmepumpe geeignet. Während des Betriebes ist es wichtig, dass keine Verunreinigun-gen der Wärmetauscher auftreten, weil dadurch die Temperatur-differenz erhöht und damit die Leistungszahl verschlechtert wird. Einen beträchtlichen Beitrag zur energiesparenden Handhabungleistet auch der Wärmepumpenmanager bei richtiger Einstel-lung. Weitere Hinweise dazu sind der Gebrauchsanweisung desWärmepumpenmanagers zu entnehmen. 2 Verwendungszweck der Wärmepumpe2. 1 AnwendungsbereichDie Luft/Wasser-Wärmepumpe ist ausschließlich für die Erwär-mung von Heizungswasser vorgesehen. Sie kann in vorhande-nen oder neu zu errichtenden Heizungsanlagen eingesetzt wer-den. Die Wärmepumpe ist für den monoenergetischen und bivalentenBetrieb bis -25 °C Luftaußentemperatur geeignet.
Die Wärmepumpe ist nicht ausgelegt für den erhöhten Wärme-bedarf während der Bauaustrocknung, deshalb muss der zusätz-liche Wärmebedarf mit speziellen, bauseitigen Geräten erfolgen. Für eine Bauaustrocknung im Herbst oder Winter empfiehlt essich einen zusätzlichen Elektroheizstab (als Zubehör erhältlich)zu installieren. HINWEISDas Gerät ist nicht für Frequenzumrichterbetrieb geeignet. 2. 2 ArbeitsweiseUmgebungsluft wird vom Ventilator angesaugt und dabei überden Verdampfer (Wärmetauscher) geleitet. Der Verdampferkühlt die Luft ab, d. h. er entzieht ihr Wärme. Die gewonneneWärme wird im Verdampfer auf das Arbeitsmedium (Kältemittel)übertragen. Mit Hilfe der elektrisch angetriebenen Verdichter wird die aufge-nommene Wärme durch Druckerhöhung auf ein höheres Tempe-raturniveau „gepumpt“ und über den Verflüssiger (Wärmetau-scher) an das Heizwasser abgegeben.
Dabei wird die elektrische Energie eingesetzt, um die Wärme derUmwelt auf ein höheres Temperaturniveau anzuheben. Da dieder Luft entzogene Energie auf das Heizwasser übertragen wird,bezeichnet man dieses Gerät als Luft-Wasser-Wärmepumpe. Die Luft/Wasser-Wärmepumpe besteht aus den HauptbauteilenVerdampfer, Ventilator und Expansionsventil, sowie den ge-räuscharmen Verdichtern, dem Verflüssiger und der elektrischenSteuerung. Bei tiefen Umgebungstemperaturen lagert sich Luftfeuchtigkeitals Reif auf dem Verdampfer an und verschlechtert die Wärmeü-bertragung. Eine ungleichmäßige Anlagerung stellt dabei keinenMangel dar. Der Verdampfer wird durch die Wärmepumpe nachBedarf automatisch abgetaut. Je nach Witterung können dabeiDampfschwaden am Luftausblas entstehen.
DE-4 452163. 66. 10 · FD 9506 www. dimplex. deDeutschLA 17TU - LA 40TU3 Lieferumfang3. 1 GrundgerätDie Wärmepumpe enthält unten aufgeführte BauteileDer Kältekreis ist „hermetisch geschlossen“ und enthält das vomKyoto-Protokoll erfasste fluorierte Kältemittel R404A mit einemGWP-Wert von 3922. Es ist FCKW-frei, baut kein Ozon ab undist nicht brennbar. 1) Verdampfer2) Verflüssiger3) Ventilator4) Schaltkasten5) Verdichter 16) Verdichter 27) Filtertrockner8) Expansionsventil9) Sammler3. 2 SchaltkastenDer Schaltkasten befindet sich in der Wärmepumpe. Nach Ab-nahme der unteren Frontabdeckung und dem Lösen der sichrechts oben befindenden Befestigungsschraube kann derSchaltkasten herausgeklappt werden. Im Schaltkasten befinden sich die Netzanschlussklemmen,sowie die Leistungsschütze und die Sanftanlauf-Einheit.
Die Steckverbinder für die Steuerleitung befinden sich amSchaltkastenblech in der Nähe des Drehpunktes. 3. 3 WärmepumpenmanagerFür den Betrieb Ihrer Luft-Wasser-Wärmepumpe ist der im Lie-ferumfang enthaltene Wärmepumpenmanager zu verwenden. Der Wärmepumpenmanager ist ein komfortables elektronischesRegel- und Steuergerät. Er steuert und überwacht die gesamteHeizungsanlage in Abhängigkeit von der Außentemperatur, dieWarmwasserbereitung und die sicherheitstechnischen Einrich-tungen. Der bauseits anzubringende Außentemperaturfühler incl. Befes-tigungsmaterial liegt der Einheit Wärmepumpe und Manager bei. Funktionsweise und Handhabung des Wärmepumpenmanagerssind in der dazu beiliegenden Gebrauchsanweisung beschrie-ben. 4 TransportACHTUNG. Die Wärmepumpe darf beim Transport nur bis zu einer Neigung von 45°(in jeder Richtung) gekippt werden.
Der Transport zum endgültigen Aufstellungsort sollte mit der Pa-lette erfolgen. Wärmepumpe und Transportpalette sind durch 4Kippsicherungen fest verbunden. Diese müssen entfernt werden(nur bei LA 17TU und LA 25TU).
Das Grundgerät bietet dieTransportmöglichkeit mit Hubwagen, Kran oder mit 34"-Rohren,die durch Bohrungen in der Grundplatte geführt werden. DieBohrungen sind am Aufstellungsort durch 8 schwarze Schutz-kappen zu verschließen, die dem Gerät als Beipack beiliegen(nur bei LA 17TU und LA 25TU):Nach dem Transport müssen die Transportösen ausgeschraubtwerden und die Blechdurchbrüche mit den 4 mitgelieferten Ver-schlussstopfen verschlossen werden. Nach dem Transport ist die Transportsicherung im Gerät amBoden beidseitig zu entfernen. ACHTUNG. Vor der Inbetriebnahme ist die Transportsicherung zu entfernen.
www. dimplex. de 452163. 66. 10 · FD 9506 DE-5Deutsch LA 17TU - LA 40TU5 Aufstellung5. 1 AllgemeinDas Gerät ist grundsätzlich auf einer dauerhaft ebenen, glattenund waagerechten Fläche aufzustellen. Dabei sollte der Rahmenrundum dicht am Boden anliegen, um eine ausreichende Schall-abdichtung zu gewährleisten, ein Auskühlen wasserführenderTeile zu verhindern und den Geräteinnenraum vor Kleintieren zuschützen. Ist dies nicht der Fall, können zusätzliche dämmendeMaßnahmen notwendig werden. Um das Eindringen von Klein-tieren in den Geräteinnenraum zu verhindern, ist z. B. eine ab-dichtung des Anschlussdurchbruches im Bodenblech erforder-lich. Des Weiteren sollte die Wärmepumpe so aufgestelltwerden, dass die Luftausblasrichtung des Ventilators quer zurHauptwindrichtung verläuft, um ein reibungsfreies Abtauen desVerdampfers zu ermöglichen.
Das Gerät ist grundsätzlich für eine ebenerdige Aufstellung kon-zipiert. Bei abweichenden Bedingungen (z. B. : Montage auf Po-dest, Flachdach,. ) oder erhöhter Kippgefahr (z. B. exponierteLage, hohe Windlast,. ) ist eine zusätzliche Kippsicherung vor-zusehen. Die Verantwortung für die Aufstellung der Wärme-pumpe liegt bei der anlageerrichtenden Fachfirma. Hierbei sinddie örtlichen Gegebenheiten wie Bauvorschriften, statische Be-lastung des Bauwerks, Windlasten etc. zu berücksichtigen. Wartungsarbeiten müssen problemlos durchgeführt werden kön-nen. Dies ist gewährleistet, wenn die im Bild dargestellten Ab-stände zu festen Wänden eingehalten werden. Klammerwerte gelten für die LA 40TU. Die angegebenen Maße gelten nur für Einzelaufstellung. ACHTUNG. Der Ansaug- und Ausblasbereich darf nicht eingeengt oder zugestelltwerden. ACHTUNG. Länderspezifische Bauvorschriften sind zu beachten. ACHTUNG.
Bei wandnaher Aufstellung kann es durch die Luftströmung im Ansaug-und Ausblasbereich zu verstärkter Schmutzablagerung kommen. Diekältere Außenluft sollte so ausblasen, dass sie bei angrenzendenbeheizten Räumen die Wärmeverluste nicht erhöht. ACHTUNG. Eine Aufstellung in Mulden oder Innenhöfen ist nicht zulässig, da sich dieabgekühlte Luft am Boden sammelt und bei längerem Betrieb wieder vonder Wärmepumpe angesaugt wird. 5. 2 KondensatleitungDas im Betrieb anfallende Kondenswasser muss frostfrei abge-leitet werden. Um einen einwandfreien Abfluss zu gewährleisten,muss die Wärmepumpe waagerecht stehen. Das Kondenswas-serrohr muss mindestens einen Durchmesser von 50 mm habenund muss frostsicher in den Abwasserkanal geführt werden. Kondensat nicht direkt in Klärbecken und Gruben einleiten.
Dieaggressiven Dämpfe sowie eine nicht frostfrei verlegte Konden-satleitung können die Zerstörung des Verdampfers zur Folge ha-ben. ACHTUNG. Die Frostgrenze kann je nach Klimaregion variieren. Es sind dieVorschriften der jeweiligen Länder zu berücksichtigen. 6 Montage6. 1 AllgemeinAn der Wärmepumpe sind folgende Anschlüsse herzustellen:Vor-/Rückläufe der Heizungsanlage KondensatablaufSteuerleitung zum WärmepumpenmanagerSpannungsversorgung.
DE-6 452163. 66. 10 · FD 9506 www. dimplex. deDeutschLA 17TU - LA 40TU6. 2 Heizungsseitiger AnschlussDie heizungsseitigen Anschlüsse an der Wärmepumpe sind imGeräteinneren herzustellen. Die jeweiligen Anschlussgrößensind den Geräteinformationen zu entnehmen. Die anzuschlie-ßenden Schläuche werden nach unten aus dem Gerät geführt. Als Zubehör ist ein optionaler Rohrbausatz erhältlich, mit demdie Anschlüsse seitlich herausgeführt werden können. Beim Anschluss an die Wärmepumpe muss an den Übergängenmit einem Schlüssel gegengehalten werden. Bevor die heizwasserseitigen Anschlüsse der Wärmepumpe er-folgen, muss die Heizungsanlage gespült werden, um eventuellvorhandene Verunreinigungen, Reste von Dichtmaterial oderÄhnliches zu entfernen. Ein Ansammeln von Rückständen imVerflüssiger kann zum Totalausfall der Wärmepumpe führen. ACHTUNG.
Der mitgelieferte Schmutzfänger ist im Heizungsrücklauf vor derWärmepumpe einzubauen. Die Reinigungs- und Wartungshinweise sind der Montage- undBedienungsanweisung Schmutzfänger zu entnehmen. Nach erstellter heizungsseitiger Installation ist die Heizungsan-lage zu füllen, zu entlüften und abzudrücken. Beim Füllen der Anlage ist folgendes zu beachten:unbehandeltes Füll- und Ergänzungswasser muss Trink-wasserqualität haben(farblos, klar, ohne Ablagerungen)das Füll- und Ergänzungswasser muss vorfiltriert sein (Po-renweite max. 5 µm). Eine Steinbildung in Warmwasserheizungsanlagen kann nichtvollständig vermieden werden, ist aber bei Anlagen mit Vorlauf-temperaturen kleiner 60 °C vernachlässigbar gering. Bei Mittel- und Hochtemperatur-Heizsysteme können auch Tem-peraturen über 60 °C erreicht werden.
Daher sollten für das Füll- und Ergänzungswasser nach VDI2035 Blatt 1 folgende Richtwerte eingehalten werden:MindestheizwasserdurchsatzDer Mindestheizwasserdurchsatz der Wärmepumpe ist in jedemBetriebszustand der Heizungsanlage sicherzustellen. Dieseskann z. B.
durch Installation eines doppelt differenzdrucklosenVerteilers oder eines Überströmventiles erreicht werden. DieEinstellung eines Überströmventiles ist in Kapitel Inbetrieb-nahme erklärt. Eine Unterschreitung des Mindestheizwasser-durchflusses kann zum Totalschaden der Wärmepumpe durchein Aufgefrieren des Plattenwärmetauschers im Kältekreislaufführen. Der Nenndurchfluss wird in Abhängigkeit der max. Vorlauftem-peratur in den Geräteinformationen angegeben und ist bei derProjektierung zu berücksichtigen. Bei Auslegungstemperaturenunter 30 C im Vorlauf ist zwingend auf den max. Volumenstrommit 5 K Spreizung bei A7/W35 auszulegen. HINWEISDer Einsatz eines Überströmventils ist nur bei Flächenheizungen undeinem max. Heizwasserdurchsatz von 1,3 m³/h ratsam. Bei Nichtbeachtenkann es zu Störungen der Anlage führen.
FrostschutzBei Wärmepumpenanlage, an welchen Frostfreiheit nicht ge-währleistet werden kann, sollte einen Entleerungsmöglichkeit(siehe Bild) vorgesehen werden. Sofern Manager und Heizungs-umwälzpumpe betriebsbereit sind, arbeitet die Frostschutzfunk-tion des Managers. Bei Außerbetriebnahme der Wärmepumpeoder Stromausfall ist die Anlage zu entleeren. Bei Wärmepum-penanlagen, an denen ein Stromausfall nicht erkannt werdenkann (Ferienhaus), ist der Heizungskreis mit einem geeignetenFrostschutz zu betreiben. Gesamtheiz-leistung in [kW]Summe Erdalkalienin mol/m³ bzw. mmol/lGesamt-härte in °dHbis 200 2,0 11,2200 bis 600 1,5 8,4> 600 < 0,02 < 0,11.
www. dimplex. de 452163. 66. 10 · FD 9506 DE-7Deutsch LA 17TU - LA 40TU6. 3 Elektrischer AnschlussDer Leistungsanschluss der Wärmepumpe erfolgt über ein han-delsübliches 4-adriges Kabel. Das Kabel ist bauseits beizustellen und der Leitungsquerschnittgemäß der Leistungsaufnahme der Wärmepumpe (siehe An-hang Geräteinformation) sowie der einschlägigen VDE- (EN-)und VNB-Vorschriften zu wählen. In der Leistungsversorgung für die Wärmepumpe ist eine allpo-lige Abschaltung mit mindestens 3 mm Kontaktöffnungsabstand(z. B. EVU-Sperrschütz, Leistungsschütz), sowie ein 3-poliger Si-cherungsautomat, mit gemeinsamer Auslösung aller Außenlei-ter, vorzusehen (Auslösestrom gemäß Geräteinformation). Die relevanten Komponenten in der Wärmepumpe enthalteneinen internen Überlastschutz. Beim Anschließen ist das Rechtsdrehfeld der Lasteinspeisungsicherzustellen. Phasenfolge: L1, L2, L3. ACHTUNG.
Rechtsdrehfeld beachten: Bei falscher Verdrahtung wird das Anlaufender Wärmepumpe verhindert. Ein entsprechender Warnhinweis wird imWärmepumpenmanager angezeigt (Verdrahtung anpassen). Die Steuerspannung wird über den Wärmepumpenmanager zu-geführt. Die Stromversorgung des Wärmepumpenmanagers mit230 V AC-50 Hz, erfolgt gemäß seiner eigenen Gebrauchsan-weisung (Absicherung max. 16 A). ACHTUNG. Die Steuerleitung ist ein funktionsnotwendiges Zubehör füraußenaufgestellte Luft/Wasser-Wärmepumpen. Steuer- und Lastleitungsind getrennt zu verlegen. Eine bauseitige Verlängerung derSteuerleitung ist nicht zulässig. Die Steuerleitungen (nicht im Lieferumfang enthalten) haben anbeiden Enden rechteckige Steckverbinder. An ihrem einen Endewird sie mit dem Wärmepumpenmanager und an ihrem anderenEnde mit dem Schaltkasten in der Wärmepumpe verbunden.
Die eine Leitung ist für die 230 V Steuerspannungsebene unddie andere ist für die Signal- bzw. Kleinspannungsebene vorge-sehen. Genauere Anweisungen sind der Gebrauchsanweisung desWärmepumpenmanagers zu entnehmen. Detaillierte Informationen siehe Anhang Stromlaufpläne. 7 Inbetriebnahme7. 1 AllgemeinUm eine ordnungsgemäße Inbetriebnahme zu gewährleisten,sollte diese von einem vom Werk autorisierten Kundendienstdurchgeführt werden. Unter bestimmten Bedingungen ist damiteine zusätzliche Garantieleistung verbunden. (vgl. Garantieleis-tung)7. 2 VorbereitungVor der Inbetriebnahme müssen folgende Punkte geprüft wer-den:Alle Anschlüsse der Wärmepumpe müssen, wie in Kapitel 6beschrieben, montiert sein. Im Heizkreislauf müssen alle Schieber, die den korrektenFluss des Heizwassers behindern könnten, geöffnet sein. Der Luftansaug-/-ausblasweg muss frei sein.
Die Drehrichtung des Ventilators muss der Pfeilrichtung ent-sprechen. Die Einstellungen des Wärmepumpenmanagers müssengemäß seiner Gebrauchsanweisung an die Heizungsanlageangepasst sein. Der Kondensatablauf muss sichergestellt sein. 7. 3 VorgehensweiseDie Inbetriebnahme der Wärmepumpe erfolgt über den Wärme-pumpenmanager. Die Einstellungen müssen gemäß dessen An-weisung vollzogen werden. Bei Heizwassertemperaturen kleiner 7 °C ist eine Inbetrieb-nahme nicht möglich. Das Wasser im Pufferspeicher muss mitdem 2. Wärmeerzeuger auf mindestens 18 °C aufgeheiztwerden. Anschließend muss folgender Ablauf eingehalten werden, umdie Inbetriebnahme störungsfrei zu realisieren:1) Alle Verbraucherkreise sind zu schließen. 2) Der Wasserdurchsatz der Wärmepumpe ist sicherzustellen. 3) Am Manager Betriebsart "Automatik" wählen.
6) Anschließend werden die Schieber der Heizkreise nachein-ander wieder langsam geöffnet, und zwar so, dass der Heiz-wasserdurchsatz durch leichtes Öffnen des betreffendenHeizungskreises stetig erhöht wird. Die Heizwasser-temperatur im Pufferspeicher darf dabei nicht unter20 °C absinken, um jederzeit eine Abtauung der Wärme-pumpe zu ermöglichen. 7) Wenn alle Heizkreise voll geöffnet sind und eine Rücklauf-temperatur von mindestens 18 °C gehalten wird, ist die In-betriebnahme abgeschlossen. ACHTUNG. Ein Betrieb der Wärmepumpe mit niedrigeren Systemtemperaturen kannzum Totalausfall der Wärmepumpe führen.
DE-8 452163. 66. 10 · FD 9506 www. dimplex. deDeutschLA 17TU - LA 40TU8 Reinigung / Pflege8. 1 PflegeVermeiden Sie zum Schutz des Lackes das Anlehnen und Able-gen von Gegenständen am und auf dem Gerät. Die Außenteileder Wärmepumpe können mit einem feuchten Tuch und mit han-delsüblichen Reinigern abgewischt werden. HINWEISVerwenden Sie nie sand-, soda-, säure- oder chloridhaltige Putzmittel, dadiese die Oberfläche angreifen. Um Störungen durch Schmutzablagerungen im Wärmetauscherder Wärmepumpe zu vermeiden, ist dafür zu sorgen, dass derWärmetauscher in der Heizungsanlage nicht verschmutzenkann. Sollte es dennoch zu Betriebsstörungen wegen Ver-schmutzungen kommen, ist die Anlage wie unten angegeben zureinigen. 8. 2 Reinigung HeizungsseiteSauerstoff kann im Heizwasserkreis, insbesondere bei Verwen-dung von Stahlkomponenten, Oxidationsprodukte (Rost) bilden.
Diese gelangen über Ventile, Umwälzpumpen oder Kunststoff-rohre in das Heizsystem. Deshalb sollte besonders bei der kom-pletten Verrohrung auf eine diffusionsdichte Installation geachtetwerden. HINWEISZur Vermeidung von Ablagerungen (z. B. Rost) im Kondensator derWärmepumpe wird empfohlen, ein geeignetes Korrosionsschutzsystemeinzusetzen. Wir empfehlen diffusionsoffene Heizungsanlagen mit einerelektrophysikalischen Korrosionsschutzanlage auszurüsten (z. B. ELYSATOR-Anlage). Auch Reste von Schmier- und Dichtmitteln können das Heizwas-ser verschmutzen. Sind die Verschmutzungen so stark, dass sich die Leistungsfä-higkeit des Verflüssigers in der Wärmepumpe verringert, mussein Installateur die Anlage reinigen. Nach heutigem Kenntnisstand empfehlen wir, die Reinigung miteiner 5%-igen Phosphorsäure oder, falls häufiger gereinigt wer-den muss, mit einer 5%-igen Ameisensäure durchzuführen.
Um zu verhindern, dass säurehaltiges Reinigungsmittel in denHeizungsanlagenkreislauf gelangt, empfehlen wir, das Spülgerätdirekt an den Vor- und Rücklauf des Verflüssigers der Wärme-pumpe anzuschließen. Danach muss mit geeigneten neutralisierenden Mitteln gründlichnachgespült werden, um Beschädigungen durch eventuell imSystem verbliebene Reinigungsmittelreste zu verhindern. Die Säuren sind mit Vorsicht anzuwenden und es sind die Vor-schriften der Berufsgenossenschaften einzuhalten. Die Herstellerangaben des Reinigungsmittels sind in jedem Fallzu beachten. 8. 3 Reinigung LuftseiteVerdampfer, Lüfter und Kondensatablauf sind vor der Heizperi-ode von Verunreinigungen (Blätter, Zweige usw. ) zu reinigen. ACHTUNG. Vor Öffnen des Gerätes ist sicherzustellen, dass alle Stromkreisespannungsfrei geschaltet sind.
Die Verwendung von scharfen und harten Gegenständen ist beider Reinigung zu vermeiden, um eine Beschädigung am Ver-dampfer und der Kondensatwanne zu verhindern. Bei extremen Witterungsbedingungen (z. B. Schneeverwehun-gen) kann es vereinzelt zu Eisbildung an den Ansaug- und Aus-blasgittern kommen. Um den Mindestluftdurchsatz sicherzustel-len, ist in diesem Fall der Ansaug- und Ausblasbereich von Eisund Schnee zu befreien. Um einen einwandfreien Abfluss aus der Kondensatwanne zugewährleisten, ist diese regelmäßig zu prüfen und gegebenen-falls zu reinigen. Um an das Geräteinnere zu gelangen, ist es möglich, alle Fassa-dierungsbleche abzunehmen. Dabei ist zu beachten, dass sichdie oberen Deckel erst nach Abnahme der unteren Deckel ent-fernen lassen. Dazu sind die beiden Vorreiber zu öffnen. Anschließend ist derDeckel leicht nach vorne zu kippen und nach oben herauszuhe-ben.
Die oberen seitlichen und hinteren Bleche sind am Deckelblecheingehakt. Zur Demontage werden die beiden Schrauben gelöstund die Bleche durch Zurückziehen ausgehängt.
www. dimplex. de 452163. 66. 10 · FD 9506 DE-9Deutsch LA 17TU - LA 40TUDie lüfterseitigen Deckelbleche lassen sich nach Abnahme derbeiden oberen Seitenbleche demontieren. Dazu sind die Schrau-ben zu lösen, das Blech leicht nach rechts bzw. links zu schiebenund anschließend nach vorne herauszunehmen. 8. 4 WartungGemäß der Verordnung (EG) Nr. 842/2006 müssen alle Kälte-kreise die eine Kältemittelfüllmenge von mindestens 3 kg, bei„hermetisch geschlossenen“ Kältekreisen von mindestens 6 kgenthalten, einmal jährlich durch den Betreiber auf Dichtheit ge-prüft werden. Die Dichtheitsprüfung ist zu dokumentieren und mindestens5 Jahre aufzubewahren. Die Kontrolle ist gemäß Verordnung(EG) Nr. 1516/2007 von zertifiziertem Personal durchzuführen. Zur Dokumentation kann die Tabelle im Anhang verwendet wer-den.
HINWEISDie landesspezifischen Gesetze können eventuell von der Verordnung(EG) 842/2006 abweichen. Die jeweiligen Landesgesetze zurDichtheitsprüfung von Wärmepumpen sind zu beachten. 9 Störungen / FehlersucheDiese Wärmepumpe ist ein Qualitätsprodukt und sollte störungs-frei arbeiten. Tritt dennoch einmal eine Störung auf, wird diese imDisplay des Wärmepumpenmanagers angezeigt. Schlagen Siedazu auf der Seite Störungen und Fehlersuche in der Ge-brauchsanweisung des Wärmepumpenmanagers nach. Wenndie Störung nicht selbst behoben werden kann, verständigen Siebitte den zuständigen Kundendienst. ACHTUNG. Arbeiten an der Wärmepumpe dürfen nur vom autorisierten undsachkundigen Kundendienst durchgeführt werden. 10 Außerbetriebnahme / EntsorgungBevor die Wärmepumpe ausgebaut wird, ist die Maschine span-nungsfrei zu schalten und abzuschiebern.
Der Ausbau der Wär-mepumpe muss durch Fachpersonal erfolgen. UmweltrelevanteAnforderungen, in Bezug auf Rückgewinnung, Wiederverwen-dung und Entsorgung von Betriebsstoffen und Bauteilen gemäßden gängigen Normen, sind einzuhalten.
DE-10 452163. 66. 10 · FD 9506 www. dimplex. deDeutschLA 17TU - LA 40TU11 Geräteinformation1 Typ- und Verkaufsbezeichnung LA 17TU LA 25TU2 Bauform2. 1 Ausführung / Regler Universal / extern Universal / extern2. 2 Wärmemengenzählung integriert integriert2. 3 Aufstellungsort / Schutzart nach EN 60529 Außen / IP24 Außen / IP242. 4 Frostschutz Kondensatwanne / Heizwasser beheizt / ja11. Die Heizungsumwälzpumpe und der Wärmepumpenmanager müssen immer betriebsbereit sein. beheizt / ja12. 5 Leistungsstufen 2 23 Einsatzgrenzen3. 1 Heizwasser-Vorlauf / -Rücklauf °C bis 58 ± 2 / ab 18 bis 58 ± 2 / ab 18Luft (Wärmequelle) °C -25 bis +35 -25 bis +354 Leistungsangaben / Durchfluss4. 1 Heizwasserdurchfluss / interne Druckdifferenz A7/W35/30 m³/h / Pa 3,4 / 9900 4,5 / 8300A7/W45/38 m³/h / Pa 2,3 / 5000 3,1 / 4000Mindestheizwasserdurchsatz A7/W55/45 m³/h / Pa 1,7 / 2900 2,2 / 21004.
2 Wärmeleistung / Leistungszahl 22. Diese Angaben charakterisieren die Größe und die Leistungsfähigkeit der Anlage nach EN 255 (10K bei A2) bzw. EN 14511 (5K bei A7) ohne Wetterschutzhaube. Für wirtschaft-liche und energetische Betrachtungen sind weitere Einflussgrößen, insbesondere Abtauverhalten, Bivalenzpunkt und Regelung zu berücksichtigen. Dabei bedeuten z. B. A7/W35:Außenlufttemperatur 7 °C und Heizwasser-Vorlauftemperatur 35 °C. EN 255 EN 14511 EN 255 EN 14511bei A-7 / W35 kW / --- 33. 2-Verdichterbetrieb11,2 / 3,0 17,0 / 3,1 16,7 / 3,010,3 / 2,8kW / --- 44.
www. dimplex. de 452163. 66. 10 · FD 9506 DE-11Deutsch LA 17TU - LA 40TU1 Typ- und Verkaufsbezeichnung LA 40TU2 Bauform2. 1 Ausführung / Regler Universal / extern2. 2 Wärmemengenzählung integriert2. 3 Aufstellungsort / Schutzart nach EN 60529 Außen / IP242. 4 Frostschutz Kondensatwanne / Heizwasser beheizt / ja11. Die Heizungsumwälzpumpe und der Wärmepumpenmanager müssen immer betriebsbereit sein. 2. 5 Leistungsstufen 23 Einsatzgrenzen3. 1 Heizwasser-Vorlauf / -Rücklauf °C bis 58 ± 2 / ab 18Luft (Wärmequelle) °C -25 bis +354 Leistungsangaben / Durchfluss4. 1 Heizwasserdurchfluss / interne Druckdifferenz A7/W35/30 m³/h / Pa 6,2 / 3900A7/W45/38 m³/h / Pa 4,3 / 1900Mindestheizwasserdurchsatz A7/W55/45 m³/h / Pa 3,0 / 9504. 2 Wärmeleistung / Leistungszahl 22. Diese Angaben charakterisieren die Größe und die Leistungsfähigkeit der Anlage nach EN 255 (10K bei A2) bzw.
Der angegebene Schalldruckpegel entspricht dem Betriebsgeräusch der Wärmepumpe im Heizbetrieb bei 35 °C Vorlauftemperatur. 434. 5 Luftdurchsatz m³/h 110005 Abmessungen, Anschlüsse und Gewicht5. 1 Geräteabmessungen ohne Anschlüsse H x B x L mm 2100 x 1735 x 952 (750)5.
DE-12 452163. 66. 10 · FD 9506 www. dimplex. deDeutschLA 17TU - LA 40TU12 GarantieurkundeGlen Dimplex Deutschland GmbHGarantieurkunde Systemtechnik(Heizungs-Wärmepumpen, Zentrale Wohnungslüftungs-geräte) gültig für Deutschland und Österreich(Ausgabestand 04/2012)Die nachstehenden Bedingungen, die Voraussetzungen undUmfang unserer Garantieleistung umschreiben, lassen die Ge-währleistungsverpflichtungen des Verkäufers aus dem Kaufver-trag mit dem Endabnehmer unberührt. Für die Geräte leisten wirGarantie gemäß nachstehenden Bedingungen:Wir beheben unentgeltlich nach Maßgabe der folgenden Bedin-gungen Mängel am Gerät, die auf einem Material-und/ oder Her-stellungsfehler beruhen, wenn sie uns unverzüglich nach Fest-stellung und innerhalb von 24 Monaten nach Lieferung an denErstendabnehmer gemeldet werden. Bei gewerblichem Ge-brauch innerhalb von 12 Monaten.
Dieses Gerät fällt nur dann unter diese Garantie, wenn es voneinem Unternehmer in einem der Mitgliedstaaten der Europäi-schen Union gekauft wurde, es bei Auftreten des Mangels inDeutschland oder Österreich betrieben wird und Garantieleistun-gen auch in Deutschland oder Österreich erbracht werden kön-nen. Die Behebung der von uns als garantiepflichtig anerkannterMängel geschieht dadurch, dass die mangelhaften Teile unent-geltlich nach unserer Wahl instandgesetzt oder durch einwand-freie Teile ersetzt werden. Durch Art oder Ort des Einsatzes desGerätes oder schlechte Zugänglichkeit des Gerätes bedingte au-ßergewöhnliche Kosten der Nachbesserung werden nicht über-nommen. Der freie Gerätezugang muß durch den Endabnehmergestellt werden. Ausgebaute Teile, die wir zurücknehmen, gehenin unser Eigentum über.
Die Garantiezeit für Nachbesserungenund Ersatzteile endet mit dem Ablauf der ursprünglichen Garan-tiezeit für das Gerät. Die Garantie erstreckt sich nicht auf leichtzerbrechliche Teile, die den Wert oder die Gebrauchstauglichkeitdes Gerätes nur unwesentlich beeinträchtigen.
Es ist jeweils derOriginal-Kaufbeleg mit Kauf- und/oder Lieferdatum vorzulegen. Eine Garantieleistung entfällt, wenn vom Endabnehmer odereinem Dritten die entsprechenden VDE-Vorschriften, die Bestim-mungen der örtlichen Versorgungsunternehmen oder unsereMontage- und Gebrauchsanweisung sowie die in den Projektie-rungsunterlagen enthaltenen Hinweise zu Wartungsarbeitenoder Einbindungsschemen nicht beachtet worden sind oderwenn unser funktionsnotwendiges Zubehör nicht eingesetztwurde. Durch etwa seitens des Endabnehmers oder Dritter un-sachgemäß vorgenommenen Änderungen und Arbeiten, wird dieHaftung für die daraus entstehenden Folgen aufgehoben. DieGarantie erstreckt sich auf das Gerät und vom Lieferer bezogeneTeile. Nicht vom Lieferer bezogene Teile und Geräte-/Anlagen-mängel die auf nicht vom Lieferer bezogene Teile zurückzufüh-ren sind fallen nicht unter den Garantieanspruch.
Bei endgültig fehlgeschlagener Nachbesserung wird der Herstel-ler entweder kostenfreien Ersatz liefern oder den Minderwert ver-güten. Im Falle einer Ersatzlieferung behalten wir uns die Gel-tendmachung einer angemessenen Nutzungsanrechnung für diebisherige Nutzungszeit vor. Weitergehende oder andere Ansprü-che, insbesondere solche auf Ersatz außerhalb des Gerätes ent-standener Schäden, sind ausgeschlossen. Eine Verlängerung der Garantie auf 60 Monate für Heizungs-Wärmepumpe und zentrale Wohnungslüftungsgeräte ab Inbe-triebnahmedatum, jedoch maximal 72 Monate ab AuslieferungWerk bzw.
78 Monate ab Fertigungsdatum, wird gemäß dennachfolgenden Bedingungen gewährt: Voraussetzung für dieÜbernahme der verlängerten Garantie ist eine kostenpflichtigeInbetriebnahme durch den autorisierten Systemtechnik-Kunden-dienst mit Inbetriebnahmeprotokoll innerhalb einer Betriebszeit(Verdichterlaufzeit) von weniger als 150 Stunden.
Die Beauftra-gung der kostenpflichtigen Inbetriebnahme durch den System-technik-Kundendienst erfolgt schriftlich mit dem entsprechendenAuftragsformular oder mittels der Online-Beauftragung im Inter-net (www. dimplex. de/garantieverlaengerung). Der Bestätigungder Garantiezeitverlängerung vorausgesetzt, ist die vollständigeBezahlung der Inbetriebnahmepauschale und die Beseitigungetwaiger, im Feld Bemerkungen des Inbetriebnahmeprotokolls,vermerkter Mängel. Die Bestätigung der Garantiezeitverlänge-rung erfolgt von unten angegebener Adresse nach erfolgreichemAbschluss der Inbetriebnahme und der Einreichung desInbetriebnahmeprotokolls durch den Systemtechnik-Kunden-dienst. Die Inbetriebnahmepauschale beinhaltet die eigentliche Inbe-triebnahme und die Fahrtkosten. Es wird keine Haftung für dieordnungsgemäße Planung, Dimensionierung und Ausführungder Gesamtanlage übernommen.
Die Behebung von Anlagen-mängeln und Wartezeiten sind Sonderleistungen. Die aktuellen Inbetriebnahmepauschalen und der in der Inbe-triebnahmepauschale enthaltene Leistungsumfang sind im Inter-net unter: www. dimplex. de/garantieverlaengerung hinterlegt. Hier ist ebenfalls eine Online-Beauftragung integriert. Glen Dimplex Deutschland GmbHGeschäftsbereich DimplexKundendienst SystemtechnikAm Goldenen Feld 18 · 95326 KulmbachFür die Auftragsbearbeitung werden der Typ, die Erzeugnisnum-mer E-Nr. bzw. Fabrikationsnummer Fabr. -Nr. oder Serien-nummer S/N, das Fertigungsdatum FD und falls angegeben derKundendienstindex KI des Gerätes benötigt. Diese Angaben befinden sich auf dem Typschild des Gerätes. Kundendienstadresse:Tel. -Nr. :Fax. -Nr. :E-Mail-Adresse:Internet:+49 (0) 9221 709 562+49 (0) 9221 709 56509221709565@glendimplex. de09221709565@dimplex. dewww. dimplex. dewww. dimplex.
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