Dimplex WI 120TU Bedienungsanleitung


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WI 120TU
Montage- und
Gebrauchsanweisung
Wasser/Wasser-
Wärmepumpe
für Innenaufstellung
Installation and
Operating Instruction
Water-to-Water
Heat Pump for
Indoor Installation
Instuctions d‘installation
et d‘utilisation
Pompe à chaleur
eau-eau pour
installation intérieure
Glen
Dimplex
Deutschland
Dimplex

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Produktspezifikationen

Marke: Dimplex
Kategorie: Wärmepumpe
Modell: WI 120TU

Bedienungsanleitung Dimplex WI 120TU – Volltext

www. dimplex. de 452237. 66. 68 · FD 0302 DE-1WI 120TU DeutschInhaltsverzeichnis1 Sicherheitshinweise. DE-21. 1 Symbole und Kennzeichnung. DE-21. 2 Bestimmungsgemäßer Gebrauch. DE-21. 3 Gesetzliche Vorschriften und Richtlinien. DE-21. 4 Energiesparende Handhabung der Wärmepumpe. DE-22 Verwendungszweck der Wärmepumpe. DE-22. 1 Anwendungsbereich. DE-22. 2 Arbeitsweise. DE-23 Grundgerät. DE-34 Zubehör. DE-34. 1 Anschlussflansche. DE-34. 2 Fernbedienung. DE-34. 3 Gebäudeleittechnik. DE-35 Transport. DE-46 Aufstellung. DE-46. 1 Allgemeine Hinweise. DE-46. 2 Schallemissionen. DE-47 Montage. DE-57. 1 Allgemein. DE-57. 2 Heizungsseitiger Anschluss. DE-57. 3 Wärmequellenseitiger Anschluss. DE-67. 4 Temperaturfühler. DE-67. 5 Elektrischer Anschluss. DE-78 Inbetriebnahme. DE-88. 1 Allgemeine Hinweise. DE-88. 2 Vorbereitung. DE-88. 3 Vorgehensweise bei Inbetriebnahme. DE-99 Pflege / Reinigung. DE-99.

DE-2 452237. 66. 68 · FD 0302 www. dimplex. deDeutsch WI 120TU1 Sicherheitshinweise1. 1 Symbole und KennzeichnungBesonders wichtige Hinweise sind in dieser Anleitung mit ACHTUNG. und HINWEIS gekennzeichnet. ACHTUNG. Unmittelbare Lebensgefahr oder Gefahr für schwerePersonenschäden oder schwere Sachschäden. HINWEISRisiko für Sachschäden oder leichte Personenschäden oderwichtige Informationen ohne weitere Gefahren für Personenund Sache. 1. 2 Bestimmungsgemäßer GebrauchDieses Gerät ist nur für den vom Hersteller vorgesehenen Ver-wendungszweck freigegeben. Ein anderer oder darüber hinausgehender Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß. Dazuzählt auch die Beachtung der zugehörigen Projektierungsun-terlagen. Änderungen oder Umbauten am Gerät sind zu unter-lassen. 1.

3 Gesetzliche Vorschriften und RichtlinienDiese Wärmepumpe ist gemäß Artikel 1, Abschnitt 2 k) der EU-Richtlinie 2006/42/EG (Maschinenrichtlinie) für den Gebrauchim häuslichen Umfeld bestimmt und unterliegt damit den An-forderungen der EU-Richtlinie 2014/35/EU (Niederspannungs-richtlinie). Sie ist damit ebenfalls für die Benutzung durch Laienzur Beheizung von Läden, Büros und anderen ähnlichen Ar-beitsumgebungen, von landwirtschaftlichen Betrieben und vonHotels, Pensionen und ähnlichen oder anderen Wohneinrich-tungen vorgesehen. Die Wärmepumpe entspricht allen relevanten DIN-/VDE-Vor-schriften und EU-Richtlinien. Diese können der CE-Erklärungim Anhang entnommen werden. Der elektrische Anschluss der Wärmepumpe muss nach dengültigen VDE-, EN- und IEC-Normen ausgeführt werden. Au-ßerdem sind die Anschlussbedingungen der Versorgungsun-ternehmen zu beachten.

Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren und darüber sowievon Personen mit verringerten physischen, sensorischen odermentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissenbenutzt werden, wenn sie beaufsichtigt oder bezüglich des si-cheren Gebrauchs des Gerätes unterwiesen wurden und diedaraus resultierenden Gefahren verstehen. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Be-nutzer- Wartung dürfen nicht von Kindern ohne Beaufsichti-gung durchgeführt werden. ACHTUNG. Arbeiten an der Wärmepumpe dürfen nur vom autorisiertenund sachkundigen Kundendienst durchgeführt werden. ACHTUNG. Für den Betrieb und die Wartung einer Wärmepumpe sind dierechtlichen Anforderungen des Landes einzuhalten, in demdie Wärmepumpe betrieben wird.

Je nach Kältemittelfüll-menge ist die Dichtheit der Wärmepumpe in regelmäßigenAbständen durch entsprechend geschultes Personal zu über-prüfen und zu protokollieren. Nähere Angaben dazu befinden sich im beiliegenden Logbuch. 1. 4 Energiesparende Handhabung der WärmepumpeDurch das Betreiben dieser Wärmepumpe tragen Sie zur Scho-nung unserer Umwelt bei. Für den effizienten Betrieb ist einesorgfältige Bemessung der Heizungsanlage und der Wärme-quelle sehr wichtig. Dabei ist besonderes Augenmerk auf mög-lichst niedrige Wasservorlauftemperaturen zu richten. Darumsollten alle angeschlossenen Wärmeverbraucher für niedrigeVorlauftemperaturen geeignet sein. Eine um 1 K höhere Heiz-wassertemperatur steigert den elektrischen Energieverbrauchum ca. 2,5 %. Eine Niedertemperaturheizung mit Vorlauftempe-raturen zwischen 30 °C und 50 °C ist für einen energiesparen-den Betrieb gut geeignet.

Dieses kann aus Brun-nen oder ähnlichen Anlagen zugeführt werden. Um Korrosionsrisiken am Verdampfer auszuschließen, mussdas Brunnenwasser auf die Korrosionswahrscheinlichkeit vonmetallischen Werkstoffen nach der DIN 50930 bewertet wer-den. Einzelheiten dazu sind im Projektierungs- und Installations-handbuch für Heizungswärmepumpen zu finden. ACHTUNG. Das Brunnenwasser muss der geforderten Wasserqualitätentsprechen (siehe. Kap. 9. 4 auf S. 9)2. 2 ArbeitsweiseEine Brunnenpumpe fördert das Wasser in den Verdampfer derWärmepumpe. Dort gibt es Wärme an das Kältemittel im Kälte-kreislauf ab. Das Kältemittel wird vom elektrisch angetriebenen Verdichterangesaugt, verdichtet und auf ein höheres Temperaturniveau"gepumpt". Die bei diesem Vorgang zugeführte elektrische An-triebsleistung geht nicht verloren, sondern wird größtenteilsebenfalls dem Kältemittel zugeführt.

Daraufhin gelangt das Kältemittel in den Verflüssiger und über-trägt hier wiederum seine Wärmeenergie an das Heizwasser. Abhängig vom Betriebspunkt erwärmt sich so das Heizwasserauf bis zu 62 °C.

www. dimplex. de 452237. 66. 68 · FD 0302 DE-3WI 120TU Deutsch3 GrundgerätDas Grundgerät besteht aus einer anschlussfertigen Wärme-pumpe für Innenaufstellung mit Blechgehäuse, Schaltkastenund integriertem Wärmepumpenmanager. Der Kältekreis ist„hermetisch geschlossen“ und enthält das vom Kyoto-Protokollerfasste fluorierte Kältemittel R410A. Angaben zum GWP-Wertund CO2-Äquivalent des Kältemittels finden sich im Kapitel Ge-räteinformation. Es ist FCKW-frei, baut kein Ozon ab und istnicht brennbar. Im Schaltkasten sind alle für den Betrieb der Wärmepumpe not-wendigen Bauteile angebracht. Ein Fühler für die Außentempe-ratur mit Befestigungsmaterial sowie ein Schmutzfänger liegender Wärmepumpe bei. Die Zuleitung für Last- und Steuerspan-nung ist bauseits zu verlegen. Die Umwälzpumpen (Heizungspumpe im Lieferumfang) sindgemäß den Hydraulikschemen (siehe Kap. 4 auf S. XIII) bzw.

nach den Projektierungsunterlagen zu installieren. Der elektri-sche Anschluss der Umwälzpumpen ist gemäß Kap. 7. 5. 3 aufS. 8 herzustellen. Die Primärpumpe sowie die hydraulischen Komponenten derBrunnenwasserseite sind bauseits zu erstellen. Die Ansteue-rung der Primärpumpe ist über den Schaltkasten zu realisieren. Dabei ist – falls erforderlich – für diese ein Motorschutz vorzu-sehen. 1) Schaltkasten2) Verdampfer3) Verflüssiger4) Filtertrockner5) Verdichter 16) Verdichter 27) Expansionsventil8) Economizer4 Zubehör4. 1 AnschlussflanscheDurch den Einsatz der flachdichtenden Anschlussflanschekann das Gerät optional auf Flanschanschluss umgestellt wer-den. 4. 2 FernbedienungAls Komforterweiterung ist im Sonderzubehör eine Fernbedien-station erhältlich. Bedienung und Menüführung sind identischmit denen des Wärmepumpenmanagers.

Der Anschluss erfolgtüber eine Schnittstelle (Sonderzubehör) mit Westernstecker RJ12. HINWEISBei Heizungsreglern mit abnehmbarem Bedienteil kanndieses direkt als Fernbedienstation genutzt werden. 4.

3 GebäudeleittechnikDer Wärmepumpenmanager kann durch die Ergänzung der je-weiligen Schnittstellen-Steckkarte an ein Netzwerk eines Ge-bäudeleitsystems angeschlossen werden. Für den genauen An-schluss und die Parametrierung der Schnittstelle muss dieergänzende Montageanweisung der Schnittstellenkarte beach-tet werden. Für den Wärmepumpenmanager sind folgende Netzwerkver-bindungen möglich:ModbusEIB, KNXEthernetACHTUNG. Bei einer externen Ansteuerung der Wärmepumpe bzw. derUmwälzpumpen ist ein Durchflussschalter vorzusehen, derdas Einschalten des Verdichters bei fehlendemVolumenstrom verhindert. 23415678WI 120TU.

DE-4 452237.66.68 · FD 0302 www.dimplex.deDeutsch WI 120TU5 TransportZum Transport mit einem Sack- oder Kesselkarren kann dieseran der Stirnseite des Gerätes unter dem Transportschutz ange-setzt werden.Das Gerät kann zum Transport auf ebenem Untergrund vonhinten oder vorne mittels Hubwagen oder Gabelstapler ange-hoben werden. Hierzu ist der Transportschutz nicht unbedingtnotwendig.ACHTUNG!!!!!!Die Wärmepumpe darf nur bis zu einer Neigung von maximal45° (in jeder Richtung) gekippt werden.Nach dem Transport ist die Transportsicherung im Gerät amBoden beidseitig zu entfernen.ACHTUNG!!!!!!Vor der Inbetriebnahme ist die Transportsicherung zuentfernen.Um an das Geräteinnere zu gelangen, ist es möglich, alle Fassa-dierungsbleche abzunehmen.Zum Abnehmen der Fassadierung sind die einzelnen Deckel anden jeweiligen Drehverschlüssen zu öffnen und nur leicht vomGerät weg zu kippen.

Danach können sie nach oben aus derHalterung gehoben werden.6 Aufstellung6.1 Allgemeine HinweiseDie Wasser/Wasser-Wärmepumpe muss in einem frostfreienund trockenen Raum auf einer ebenen, glatten und waagerech-ten Fläche aufgestellt werden. Dabei sollte der Rahmenrundum dicht am Boden anliegen, um eine ausreichende Schal-labdichtung zu gewährleisten. Ist dies nicht der Fall, können zu-sätzlich schalldämmende Maßnahmen notwendig werden.Die Wärmepumpe muss so aufgestellt sein, dass ein Kunden-diensteinsatz problemlos durchgeführt werden kann. Dies istgewährleistet, wenn ein Abstand von ca.

1 m vor der Wärme-pumpe eingehalten wird.Im Aufstellraum dürfen zu keiner Jahreszeit Frost oder höhereTemperaturen als 35 °C auftreten.HINWEISDie Wärmepumpe ist nicht für die Nutzung über 2000 Meter(NHN) bestimmt.6.2 SchallemissionenAufgrund der wirkungsvollen Schallisolation arbeitet dieWärmepumpe sehr leise. Eine Schwingungsübertragung aufdas Fundament bzw. auf das Heizsystem wird durch interneEntkopplungsmaßnahmen weitgehend verhindert.45°max. XX1,0 m0,5 m

www. dimplex. de 452237. 66. 68 · FD 0302 DE-5WI 120TU Deutsch7 Montage7. 1 AllgemeinAn der Wärmepumpe sind folgende Anschlüsse herzustellen. Dabei ist das hydraulische Einbindungsschema zu beachten:Vor-/Rücklauf BrunnenanlageVor-/Rücklauf HeizungTemperaturfühlerSpannungsversorgung7. 2 Heizungsseitiger AnschlussACHTUNG. Vor Anschluss der Wärmepumpe Heizungsanlage spülen. Bevor die heizwasserseitigen Anschlüsse der Wärmepumpe er-folgen, muss die Heizungsanlage gespült werden, um eventuellvorhandene Verunreinigungen, Reste von Dichtmaterial oderÄhnliches, zu entfernen. Ein Ansammeln von Rückständen imVerflüssiger kann zum Totalausfall der Wärmepumpe führen. Nach erstellter heizungsseitiger Installation ist die Heizungsan-lage zu füllen, zu entlüften und abzudrücken. ACHTUNG. Der maximale Prüfdruck beträgt heiz- und primärseitig 6,0bar(ü). Dieser Wert darf nicht überschritten werden.

Beim Füllen der Anlage ist folgendes zu beachten:unbehandeltes Füll- und Ergänzungswasser muss Trink-wasserqualität haben(farblos, klar, ohne Ablagerungen)das Füll- und Ergänzungswasser muss vorfiltriert sein (Po-renweite max. 5 µm). Eine Steinbildung in Warmwasserheizungsanlagen kann nichtvermieden werden, ist aber in Anlagen mit Vorlauftemperaturenkleiner 60 °C vernachlässigbar gering. Bei Hochtemperatur-Wärmepumpen und vor allem bei bivalenten Anlagen im gro-ßen Leistungsbereich (Kombination Wärmepumpe + Kessel)können auch Vorlauftemperaturen von 60 °C und mehr erreichtwerden. Daher sollte das Füll- und Ergänzungswasser nach VDI2035 - Blatt 1 folgende Richtwerte erfüllen. Die Werte der Ge-samthärte können der Tabelle entnommen werden. Abb. 7.

1:Richtwerte für Füll- und Ergänzungswasser nach VDI 2035Bei Anlagen mit überdurchschnittlich großem spezifischem An-lagenvolumen von 50 l/kW empfiehlt die VDI 2035 den Einsatzvon vollentsalztem Wasser und einem pH-Stabilisator um dieKorrosionsgefahr in der Wärmepumpe und der Heizungsanlagezu minimieren. ACHTUNG. Bei vollentsalztem Wasser ist darauf zu achten, dass derminimal zulässige pH-Wert von 7,5 (minimal zulässiger Wertfür Kupfer) nicht unterschritten wird. Eine Unterschreitungkann zur Zerstörung der Wärmepumpe führen. MindestheizwasserdurchsatzDer Mindestheizwasserdurchsatz der Wärmepumpe ist injedem Betriebszustand der Heizungsanlage sicherzustellen. Dieses kann z. B. durch Installation eines doppelt differenz-drucklosen Verteilers erreicht werden. Sofern Wärmepumpenmanager und Heizungsumwälzpumpenbetriebsbereit sind, arbeitet die Frostschutzfunktion desWärmepumpenmanagers.

Bei Außerbetriebnahme der Wärme-pumpe oder Stromausfall ist die Anlage zu entleeren. BeiWärmepumpenanlagen, an denen ein Stromausfall nicht er-kannt werden kann (Ferienhaus), ist der Heizungskreis miteinem geeigneten Frostschutz zu betreiben. Füll- und Ergänzungswasser sowie Heizwasser, heizleistungsabhängigGesamtheizleistung in kWSumme Erdalkalien in mol/m³ (Gesamthärte in °dH)Spezifisches Anlagenvolumen in l/kWHeizleistung 11. Zur Berechnung des spezifischen Anlagenvolumens ist bei Anlagen mitmehreren Wärmeerzeugern die kleinste Einzelheizleistung einzusetzen.  20 20 bis  50 5050spezifischer Wasserinhalt Wärmeerzeuger > 0,3 k je kW 22. Bei Anlagen mit mehreren Wärmeerzeugern mit unterschiedlichen spezifi-schen Wasserinhalten ist der jeweils kleinste spezifische Wasserinhalt maß-gebend.

Umlaufwasserheizer) und Anlagen mit elektrischen Hei-zelementen 3,0 (16,8) 1,5 (8,4)> 50 kW bis 200 kW 2,0 (11,2) 1,0 (5,6) > 200 kW bis 600 kW 1,5 (8,4 < 0,05 (0,3)> 600 kW < 0,05 (0,3)Heizwasser, heizleistunsabhängigBetriebsweise Elektrische Leitfähigkeit in µS/cmsalzarm 33. Für Anlagen mit Aluminiumlegierungen ist Vollenthärtung mit empfohlen. > 10 bis  100Salzhaltig > 100 bis  1500Aussehenklar, frei von sedimentierenden StoffenWerkstoffe in der Anlage pH Wertohne Aluminiumlegierungen 8,2 bis 10,0mit Aluminiumlegierungen 8,2 bis 9,0.

DE-6 452237. 66. 68 · FD 0302 www. dimplex. deDeutsch WI 120TU7. 3 Wärmequellenseitiger AnschlussFolgende Vorgehensweise ist beim Anschluss einzuhalten:Die Brunnenleitung am Vor- und Rücklauf Wärmequelle derWärmepumpe anschließen. ACHTUNG. Der im Beipack mitgelieferte Schmutzfänger ist unbedingt imRücklauf (Eintritt) der Wärmequelle einzubauen. ACHTUNG. Das Brunnenwasser muss der geforderten Wasserqualitätentsprechen. (siehe Kap. 9. 4 auf S. 9)ACHTUNG. Der als Zubehör erhältliche Durchflussschalter ist zwingendim Vorlauf (Austritt) der Wärmequelle einzubauen. Dabei ist das hydraulische Einbindungsschema zu beachten. 7. 4 TemperaturfühlerFolgende Temperaturfühler sind bereits eingebaut bzw.

müs-sen zusätzlich montiert werden:Außentemperatur (R1) beigelegt (NTC-2)Rücklauftemperatur Sekundärkreis (R2) eingebaut (NTC-10)Rücklauftemperatur Primärkreis (R24) eingebaut (NTC-10)Vorlauftemperatur Sekundärkreis (R9) eingebaut (NTC-10)Vorlauftemperatur Primärkreis (R6) eingebaut (NTC-10)7. 4. 1 FühlerkennlinienDie an den Wärmepumpenmanager anzuschließenden Tempe-raturfühler müssen der in Abb. 7. 2 auf S. 6 gezeigten Fühler-kennlinie entsprechen. Einzige Ausnahme ist der im Lieferum-fang der Wärmepumpe befindliche Außentemperaturfühler(siehe Abb. 7. 3 auf S. 6)Abb. 7. 2:Fühlerkennlinie NTC-10 Abb. 7. 3:Fühlerkennlinie NTC-2 nach DIN 44574 Außentemperaturfühler7. 4. 2 Montage des AußentemperaturfühlersDer Temperaturfühler muss so angebracht werden, dass sämt-liche Witterungseinflüsse erfasst werden und der Messwertnicht verfälscht wird.

3 Montage der AnlegefühlerDie Montage der Anlegefühler ist nur notwendig, falls diese imLieferumfang der Wärmepumpe enthalten, aber nicht einge-baut sind. Die Anlegefühler können als Rohranlegefühler montiert oder indie Tauchhülse des Kompaktverteilers eingesetzt werden.

www. dimplex. de 452237. 66. 68 · FD 0302 DE-7WI 120TU Deutsch7. 4. 4 Verteilsystem HydraulikKompaktverteiler und doppelt differenzdruckloser Verteilerfungieren als Schnittstelle zwischen der Wärmepumpe, demHeizungsverteilsystem, dem Pufferspeicher und evtl. auch demWarmwasserspeicher. Dabei wird statt vieler Einzelkomponen-ten ein kompaktes System verwendet, um die Installation zuvereinfachen. Weitere Informationen sind der jeweiligen Mon-tageanweisung zu entnehmen. KompaktverteilerDer Rücklauffühler kann in der Wärmepumpe verbleiben oderist in die Tauchhülse einzubringen. Der noch vorhandene Hohl-raum zwischen Fühler und Tauchhülse muss mit Wärmeleit-paste vollständig ausgefüllt sein.

Doppelt differenzdruckloser VerteilerDer Rücklauffühler muss in die Tauchhülse des doppelt diffe-renzdrucklosen Verteilers eingebaut werden, um von den Heiz-kreispumpen der Erzeuger- und Verbraucherkreise durch-strömt zu werden. 7. 5 Elektrischer Anschluss 7. 5. 1 AllgemeinSämtliche elektrische Anschlussarbeiten dürfen nur von einerElektrofachkraft oder einer Fachkraft für festgelegte Tätigkei-ten unter Beachtung der Montage- und Gebrauchsanweisung, länderspezifischen Installationsvorschriften z. B. VDE 0100technischen Anschlussbedingungen der Energieversor-ger- und Versorgungsnetzbetreiber (z. B. TAB) undörtlicher Gegebenheiten durchgeführt werden. Zur Gewährleistung der Frostschutzfunktion darf der Wärme-pumpenmanager nicht spannungsfrei geschaltet werden unddie Wärmepumpe muss durchströmt werden. Die Schaltkontakte der Ausgangsrelais sind entstört.

Deshalbwird abhängig vom Innenwiderstand eines Messinstrumentsauch bei nicht geschlossenen Kontakten eine Spannung ge-messen, die aber weit unterhalb der Netzspannung liegt. An den Regler-Klemmen N1-J1 bis N1-J11; N1-J19 bis N1-J20; N1-J23 bis N1-J26 und der Klemmleiste X3 liegt Klein-spannung an.

Wenn wegen eines Verdrahtungsfehlers an dieseKlemmen Netzspannung angelegt wird, wird der Wärmepum-penmanager zerstört. HINWEISBei den Anschlussarbeiten des Schaltkastens ist darauf zuachten, dass die Lastleitungen und die Signalleitungengetrennt voneinander in den Schaltkasten eingeführt werden. Dafür sind die speziell angeordnetenSchaltkasteneinführungen zu verwenden (siehe Abb. 7. 4 aufS. 7). Auch bei den Verdrahtungsarbeiten im Schaltkasten sindimmer die Last- und Signalleitungen getrennt voneinander zuverlegen. Abb. 7. 4:Kabeleinführung Schaltkasten7. 5. 2 Elektrische Anschlussarbeiten 1) Die 4-adrige elektrische Versorgungsleitung für den Leis-tungsteil der Wärmepumpe wird vom Stromzähler derWärmepumpe über das EVU-Sperrschütz (falls gefordert)in die Wärmepumpe geführt (Lastspannung siehe Anwei-sung Wärmepumpe).

Anschluss der Lastleitung am Schaltblech der Wärme-pumpe über Klemmen X1: L1/L2/L3/PE. ACHTUNG. Rechtsdrehfeld beachten: Bei falscher Verdrahtung wird dasAnlaufen der Wärmepumpe verhindert. Ein entsprechenderWarnhinweis wird im Wärmepumpenmanager angezeigt(Verdrahtung anpassen). In der Leistungsversorgung für die Wärmepumpe ist eine allpo-lige Abschaltung mit mindestens 3 mm Kontaktöffnungsab-stand (z. B. EVU-Sperrschütz, Leistungsschütz), sowie ein allpo-liger Sicherungsautomat, mit gemeinsamer Auslösung allerAußenleiter, vorzusehen (Auslösestrom und Charakteristikgemäß Geräteinformation). 2) Die 3-adrige elektrische Versorgungsleitung für denWärmepumpenmanager (Heizungsregler N1) wird in dieWärmepumpe geführt. Anschluss der Steuerleitung amSchaltblech der Wärmepumpe über Klemmen X2: L/N/PE.

Die Versorgungsleitung (L/N/PE~230 V, 50 Hz) für denWPM muss an Dauerspannung liegen und ist aus diesemGrund vor dem EVU-Sperrschütz abzugreifen bzw. an denHaushaltsstrom anzuschließen, da sonst während der EVU-Sperre wichtige Schutzfunktionen außer Betrieb sind.

3) Das EVU-Sperrschütz (K22) mit Hauptkontakten undeinem Hilfskontakt ist entsprechend der Wärmepumpen-leistung auszulegen und bauseits beizustellen. Der Schließer-Kontakt des EVU-Sperrschütz wird vonKlemmleiste X3/G zur Steckerklemme X3/ID3 geschleift. VORSICHT. Kleinspannung. ZuführungLastleitungenNetzspannungZuführungSignalleitungenKleinspannungAA.

DE-8 452237. 66. 68 · FD 0302 www. dimplex. deDeutsch WI 120TU4) Das Schütz (K20) für den Tauchheizkörper (E10) ist bei mo-noenergetischen Anlagen (2. WE) entsprechend der Heiz-körperleistung auszulegen und bauseits beizustellen. DieAnsteuerung (230 V AC) erfolgt aus dem Wärmepumpen-manager über die Klemmen X2/N und X2/K205) Das Schütz (K21) für die Flanschheizung (E9) im Warmwas-serspeicher ist entsprechend der Heizkörperleistung aus-zulegen und bauseits beizustellen. Die Ansteuerung(230 V AC) erfolgt aus dem WPM über die Klemmen X2/Nund X2/K21. 6) Die Schütze der Punkte 3;4;5 werden in die Elektrovertei-lung eingebaut. 7) Alle installierten elektrischen Leitungen müssen als dauer-hafte und feste Verdrahtung ausgeführt sein. 8) Die Heizungsumwälzpumpe (M13) wird über den KontaktN1-J13/NO5 angesteuert. Anschlusspunkte für die Pumpesind X2/M13 und X2/N.

Bei Verwendung von Pumpen, diedie Schaltkapazität des Ausgangs übersteigen muss einKoppelrelais zwischengeschaltet werden. 9) Die Zusatzumwälzpumpe (M16) wird über den Kontakt N1-J16/NO9 angesteuert. Anschluspunkte für die Pumpe sindX2/M16 und X2/N. Ein Koppelrelais ist in diesem Ausgangbereits integriert. 10) Die Warmwasserladepumpe (M18) wird über den KontaktN1-J13/NO6 angesteuert. Anschlusspunkte für die Pumpesind X2/M18 und X2/N. Bei Verwendung von Pumpen, diedie Schaltkapazität des Ausgangs übersteigen muss einKoppelrelais zwischengeschaltet werden. 11) Die Sole- bzw. Brunnenpumpe (M11) wird über den Kon-takt N1-J12/NO3 angesteuert. Anschluspunkte für diePumpe sind X2/M11 und X2/N. Ein Koppelrelais ist in die-sem Ausgang bereits integriert. 12) Der Rücklauffühler (R2) ist bei der Wärmepumpe für Innen-aufstellung integriert.

Der Anschluss am WPM erfolgt an den Klemmen: X3/GNDund X3/U2. 13) Der Außenfühler (R1) wird an den Klemmen X3/GND undX3/U1 angeklemmt. 14) Der Warmwasserfühler (R3) liegt dem Warmwasserspei-cher bei und wird an den Klemmen GND und X3/U3 ange-klemmt. 7. 5.

3 Anschluss von elektronisch geregelten UmwälzpumpenElektronisch geregelte Umwälzpumpen weisen hohe Anlauf-ströme auf, die unter Umständen die Lebenszeit des Wärme-pumpenmanagers verkürzen können. Aus diesem Grund, istzwischen dem Ausgang des Wärmepumpenmanagers und derelektronisch geregelten Umwälzpumpe ein Koppelrelais zu ins-tallieren bzw. installiert. Dies ist nicht erforderlich, wenn der zu-lässige Betriebsstrom von 2 A und ein maximaler Anlaufstromvon 12 A der elektronisch geregelten Umwälzpumpe nichtüberschritten wird, oder es liegt eine ausdrückliche Freigabedes Pumpenherstellers vor. ACHTUNG. Es ist nicht zulässig über einen Relaisausgang mehr als eineelektronisch geregelte Umwälzpumpe zu schalten. 8 Inbetriebnahme8. 1 Allgemeine HinweiseUm eine ordnungsgemäße Inbetriebnahme zu gewährleisten,sollte diese von einem vom Werk autorisierten Kundendienstdurchgeführt werden.

Unter bestimmten Bedingungen istdamit eine zusätzliche Garantieleistung verbunden (vgl. Garan-tieleistung). 8. 2 VorbereitungVor der Inbetriebnahme müssen folgende Punkte geprüft wer-den:Alle Anschlüsse der Wärmepumpe müssen, wie in Kapitel 7beschrieben, montiert sein. Die Wärmequellenanlage und der Heizkreis müssen gefülltund geprüft sein. Im Brunnen- und Heizkreislauf müssen alle Schieber, dieden korrekten Fluss behindern könnten, geöffnet sein. Der Wärmepumpenmanager muss gemäß seiner Ge-brauchsanweisung auf die Heizungsanlage abgestimmtsein. Vor Einbau der Wärmepumpe ist das hydraulische Netzfachgerecht zu spülen. Hierbei ist die Zuleitung zur Wärme-pumpe inbegriffen. Erst nach dem die Spülung erfolgt ist,darf die Wärmepumpe hydraulisch eingebunden werden.

Je nach Ver-schmutzungsgrad sind weitere Wartungsintervalle vorzu-sehen, die von einer sach- und fachkundigen Personfestgelegt und durchgeführt werden müssen. Besondere Hinweise für die Integration von Wärmepumpen in Bestandsanlagen (Sanierungsfälle):Das vorhandene Wärmeverteilungsnetz (Rohrleitungsmateria-lien, Verbindungsarten, etc. ) und die vorhandenen Heizflächen(z. B. Radiatoren, Fußbodenheizung, etc. ) können im BestandEinfluss auf die Güte der Wasserbeschaffenheit haben. Insbe-sondere bei Verwendung von verschweißten Stahlrohren oderRohren die nicht sauerstoffdiffusionsdicht sind können Ablage-rungen, Verzunderungen, Verschlammungen oder ähnlichesvorhanden sein die in der Wärmepumpenanlage zu Schädenführen können. Dies kann bis zum Totalausfall der Wärme-pumpe führen.

Um dies zu vermeiden sind folgende Maßnah-men zwingend zu berücksichtigen:Einhaltung der Wasserbeschaffenheit und Wasserqualität Spülung der Hydraulikanlage Wartungsintervall der SchmutzfängerIst im hydraulischem Netz mit Verschlammungen oder fer-romagnetischen Partikeln zu rechnen, sind bauseits vordem Eintritt des Mediums in die Wärmepumpe Schlamm-abscheider bzw. Magnetitabscheider vorzusehen. Die War-tungsintervalle sind von einer sach- und fachkundigen Per-son festzulegen.

www. dimplex. de 452237. 66. 68 · FD 0302 DE-9WI 120TU Deutsch8. 3 Vorgehensweise bei InbetriebnahmeDie Inbetriebnahme der Wärmepumpe erfolgt über denWärmepumpenmanager. ACHTUNG. Die Inbetriebnahme erfolgt gemäß der Montage- undGebrauchsanweisung des Wärmepumpenmanager. 9 Pflege / Reinigung9. 1 PflegeUm Betriebsstörungen durch Schmutzablagerungen in denWärmetauschern zu vermeiden, ist dafür Sorge zu tragen, dasskeinerlei Verschmutzungen in die Wärmequellen- und Hei-zungsanlage gelangen können. Sollte es dennoch zu derartigenBetriebsstörungen kommen, ist die Anlage wie unten angege-ben zu reinigen. 9. 2 Reinigung HeizungsseiteSauerstoff kann im Heizwasserkreis, insbesondere bei Verwen-dung von Stahlkomponenten, Oxidationsprodukte (Rost) bil-den. Diese gelangen über Ventile, Umwälzpumpen oder Kunst-stoffrohre in das Heizsystem.

Deshalb sollte besonders bei denRohren der Fußbodenheizung auf eine diffusionsdichte Instal-lation geachtet werden. HINWEISZur Vermeidung von Ablagerungen (z. B. Rost) im Kondensatorder Wärmepumpe wird empfohlen, ein geeignetesKorrosionsschutzsystem einzusetzen. Auch Reste von Schmier- und Dichtmitteln können dasHeizwasser verschmutzen. Sind die Verschmutzungen so stark, dass sich die Leistungsfä-higkeit des Verflüssigers in der Wärmepumpe verringert, mussein Installateur die Anlage reinigen. Nach heutigem Kenntnisstand empfehlen wir, die Reinigungmit einer 5 %-igen Phosphorsäure oder, falls häufiger gereinigtwerden muss, mit einer 5 %-igen Ameisensäure durchzuführen. In beiden Fällen sollte die Reinigungsflüssigkeit Raumtempera-tur haben. Es ist empfehlenswert, den Wärmeaustauscher ent-gegen der normalen Durchflussrichtung zu spülen.

Danach muss mit geeigneten neutralisierenden Mitteln gründ-lich nachgespült werden, um Beschädigungen durch eventuellim System verbliebene Reinigungsmittelreste zu verhindern. Die Säuren sind mit Vorsicht anzuwenden und es sind die Vor-schriften der Berufsgenossenschaften einzuhalten. Die Herstellerangaben des Reinigungsmittels sind in jedem Fallzu beachten. 9. 3 Reinigung WärmequellenseiteACHTUNG. Im Wärmequelleneintritt der Wärmepumpe ist derbeiliegende Schmutzfänger zu montieren, um denVerdampfer gegen Verunreinigungen zu schützen. Im Wärmequelleneintritt der Wärmepumpe ist ein Schmutzfän-ger montiert, um den Verdampfer gegen Verunreinigungen zuschützen. Anfangs sollte das Filtersieb des Schmutzfängers inrelativ kurzen Abständen gereinigt werden. Sind weniger Ver-unreinigungen erkennbar, kann der Zeitabstand entsprechendverlängert werden. 9.

4 Anforderungen an die WasserqualitätUnabhängig von den rechtlichen Bestimmungen dürfen keineabsetzbaren Stoffe im Grundwasser enthalten sein und die EI-SEN- (< 0,2 mg/l) und MANGAN- (.

DE-10 452237. 66. 68 · FD 0302 www. dimplex. deDeutsch WI 120TUTabelle:Beständigkeit von kupfergelöteten Edelstahl-Plattenwärme-tauschern gegenüber Wasserinhaltstoffen+ normalerweise gute Beständigkeit;0 Korrosionsprobleme können entstehen,insbesondere, wenn mehrere Faktoren mit 0bewertet sind;- von der Verwendung ist abzusehen[: größer als]10 Störungen / FehlersucheDiese Wärmepumpe ist ein Qualitätsprodukt und sollte stö-rungsfrei arbeiten. Tritt dennoch eine Störung auf, wird diese imDisplay des Wärmepumpenmanagers angezeigt. Schlagen Siedazu auf der Seite Störungen und Fehlersuche in der Montage-und Gebrauchsanweisung des Wärmepumpenmanagers nach. Wenn die Störung nicht selbst behoben werden kann, verstän-digen Sie bitte den zuständigen Kundendienst. ACHTUNG. Vor Öffnen des Gerätes ist sicherzustellen, dass alleStromkreise spannungsfrei geschaltet sind.

Nach dem Spannungsfreischalten ist mindestens 5 Minuten zuwarten, damit sich elektrisch geladenen Bauteile entladen kön-nen. ACHTUNG. Arbeiten an der Wärmepumpe dürfen nur vom autorisiertenund sachkundigen Kundendienst durchgeführt werden. 11 Außerbetriebnahme / EntsorgungBevor die Wärmepumpe ausgebaut wird, ist die Maschinespannungsfrei zu schalten und abzuschiebern. Der Ausbau derWärmepumpe muss durch Fachpersonal erfolgen. Umweltrelevante Anforderungen in Bezug auf Rückgewinnung,Wiederverwendung und Entsorgung von Betriebsstoffen undBauteilen gemäß den gängigen Normen sind einzuhalten. Dabei ist besonders Wert auf eine fachgerechte Entsorgungdes Kältemittels und Kälteöles zu legen. Beurteilungsmerk-malUngefährer Konzent-rationsbereich (mg/l)Beurteilung Kupferabsetzbare Stoffe (org.

DE-12 452237.66.68 · FD 0302 www.dimplex.deDeutsch WI 120TU9 Heizleistung / Leistungszahl9.1 Wärmeleistung / Leistungszahl 5 8EN 14511Leistungsstufe 1 2bei W10 / W55 kW / --- 49,6 / 3,5 106,3 / 3,8bei W10 / W45 kW / --- 57,5 / 4,9 111,6 / 4,7bei W10 / W35 kW / --- 64,3 / 6,9 117,4 / 6,11. Einsatzgrenzen müssen in der Projektierungsphase beachtet werden, detaillierte Infos siehe Einsatzgrenzen-Diagramm. Bei Nichtbeachtung ist mit Betriebseinschränkungenzu rechnen. Der bestimmungsgemäße Gebrauch befindet sich innerhalb der dargestellten Einsatzgrenzen. Die Wärmepumpe ist hierbei für die Anwendung Raumheizung nachEN14825 optimiert. Bei Projektierungen mit dauerhaftem Betrieb bei Wärmequellen-Eintrittstemperaturen größer +17°C sind die dargestellten Einsatzgrenzen z.B. mit nach-gelagerten hydraulischen Einrichtungen einzuhalten.2. Tonhaltigkeit nach DIN 45681 Tabelle 1 beträgt 4 dB3.

Der angegebene Schalldruckpegel entspricht dem Betriebsgeräusch der Wärmepumpe im Heizbetreib bei 55 °C Vorlauftemperatur. Der angegebene Schalldruckpegel stellt den Freifeldpegel dar. Je nach Aufstellungsort kann der Messwert um bis zu 16 dB(A) abweichen.4. Beachten Sie, dass der Platzbedarf für Rohranschluss, Bedienung und Wartung größer ist.5. Diese Angaben charakterisieren die Größe und die Leistungsfähigkeit der Anlage nach EN 14511. Für wirtschaftliche und energetische Betrachtungen sind Bivalenzpunkt undRegelung zu berücksichtigen. Diese Angaben werden ausschließlich mit sauberen Wärmeübertragern erreicht. Hinweis zur Pflege, Inbetriebnahme und Betrieb sind den ent-sprechenden Abschnitten der Montage- und Gebrauchsanweisung zu entnehmen. Dabei bedeuten z.B. W10 / W55: Wärmequellentemperatur 10 °C und Heizwasser-Vor-lauftemperatur 55 °C6. siehe CE-Konformitätserklärung7.

Die Heizungsumwälzpumpe und der Wärmepumpenmanager müssen immer betriebsbereit sein.8. Die Leistungszahlen gelten mit den im Lieferumfang enthaltenen Umwälzpumpen.

813/2013, Anhang II, Tabelle 2Erforderliche Angaben über Raumheizgeräte und Kombiheizgeräte mit Wärmepumpe Angabe Symbol Wert Einheit Angabe Symbol WertEinheit Tj = - 7°CPdh 107,4 kW Tj = - 7°C COPd3,92 -Tj = + 2°CPdh 111,3 kW Tj = + 2°C COPd4,60 -Tj = + 7°CPdh 113,6 kW Tj = + 7°C COPd5,11 -Tj = + 12°CPdh 116,0 kW Tj = + 12°C COPd5,73 -Tj = Bivalenztemperatur Pdh 106,3 kW Tj = Bivalenztemperatur COPd3,75 -Tj = BetriebstemperaturgrenzwertPdh 106,3 kW Tj = Betriebstemperaturgrenzwert COPd3,75 -Für Luft-Wasser-Wärmepumpen:Für Luft-Wasser-Wärmepumpen:Tj = -15°C (wenn TOL < -20°C)Pdh 106,3 kW Tj = -15°C (wenn TOL < -20°C) COPd3,75 -BivalenztemperaturTbiv -10 °CFür Luft-Wasser-Wärmepumpen: Betriebsgrenzwert-TemperaturTOL -10 °CLeistung bei zyklischem Intervall-HeizbetriebPcych - kWLeistungszahl bei zyklischem Intervall-HeizbetriebCOPcyc - -Minderungsfaktor (**)Cdh 0,9 -Grenzwert der Betriebstemperatur des Heizwassers WTOL 60 °CStromverbrauch in anderen Betriebsarten als dem Betriebszustand Zusatzheizgerät Aus-Zustand POFF 0,015 kW Wärmenennleistung (*) Psup 0 kWThermostat-aus-ZustandPTO 0,020 kW Art der Energiezufuhr Elektrisch BereitschaftszustandPSB 0,015 kW Betriebszustand mit KurbelgehäuseheizungPCK0,180kW Sonstige Elemente Leistungssteuerungfest - 11600m³ /hSchallleistungspegel, innen/außenLWA 73 dB - - m³ /hStickoxidausstoßNOx- (mg/kWh) Angegebenes LastprofilWarmwasserbereitungs-Energieeffizienzηwh - %Täglicher StromverbrauchQelec - kWh Täglicher Brennstoffverbrauch Qfuel -kWhKontakt(**) Wird der Cdh -Wert nicht durch Messung bestimmt, gilt für den Minderungsfaktor der Vorgabewert Cdh = 0,9(--) Nicht zutreffendDie Parameter sind für eine Mitteltemperaturanwendung anzugeben, außer für die Niedertemperatur-Wärmepumpen.

Die Parameter sind für durchschnittliche Klimaverhältnisse anzugeben:Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienzηs176%Angegebene Leistung für Teillast bei Raumlufttemperatur 20 °C und Außenlufttemperatur TjAngegebene Leistungszahl oder Heizzahl für Teillast bei Raumlufttemperatur 20 °C und Außenlufttemperatur TjWärmenennleistung (*)Prated 106 kWFür Wasser/Sole-Wasser-Wärmepumpen: Wasser- oder Sole-NenndurchsatzKombiheizgerät mit WärmepumpeFür Luft-Wasser-Wärmepumpen: Nenn-Luftdurchsatz, außen Glen Dimplex Deutschland GmbH, Am Goldenen Feld 18, 95326 Kulmbach(*) Für Heizgeräte und Kombiheizgeräte mit Wärmepumpe ist die Wärmenennleistung Prated gleich der Auslegungslast im Heizbetrieb Pdesingh und die Wärmenennleistung eines Zusatzheizgerätes Psup gleich der zusaätzlichen Heizleistung sup(Tj ).

DE-14 452237. 66. 68 · FD 0302 www. dimplex. deDeutsch WI 120TU14 GarantieurkundeGlen Dimplex Deutschland(Heizungs-Wärmepumpen, Zentrale Wohnungslüftungsgeräte)gültig für Deutschland und Österreich(Ausgabestand 01/2021)Die nachstehenden Bedingungen, die die Voraussetzungen undden Umfang unserer Garantieleistung umschreiben, lassen die Ge-währleistungsverpflichtungen des Verkäufers aus dem Kaufvertragmit dem Endabnehmer unberührt. Für die Geräte leisten wir Garan-tie gemäß nachstehenden Bedingungen:Wir beheben unentgeltlich nach Maßgabe der folgenden Bedin-gungen Mängel am Gerät, die auf einem Material und/oder Herstel-lungsfehler beruhen, wenn sie uns unverzüglich nach Feststellungund innerhalb von 24 Monaten nach Lieferung an den Ers-tendabnehmer gemeldet werden. Bei Ersatzteilen und bei gewerb-lichem Gebrauch innerhalb von 12 Monaten.

Dieses Gerät fällt nur dann unter diese Garantie, wenn es von einemKunden in einem der Mitgliedstaaten der Europäischen Union ge-kauft wurde, es bei Auftreten des Mangels in Deutschland oder Ös-terreich betrieben wird und Garantieleistungen auch in Deutsch-land oder Österreich erbracht werden können. Die Behebung der von uns als garantiepflichtig anerkannten Män-gel geschieht dadurch, dass die mangelhaften Teile unentgeltlichnach unserer Wahl instandgesetzt oder durch einwandfreie Teileersetzt werden. Durch Art oder Ort des Einsatzes des Gerätes oderschlechte Zugänglichkeit des Gerätes bedingte außergewöhnlicheKosten der Nachbesserung werden nicht übernommen. Der freieGerätezugang muss durch den Kunden gestellt werden. Ausge-baute Teile, die wir zurücknehmen, gehen in unser Eigentum über.

Die Garantiezeit für Nachbesserungen und Ersatzteile endet mitdem Ablauf der ursprünglichen Garantiezeit für das Gerät. Die Ga-rantie erstreckt sich nicht auf leicht zerbrechliche Teile, die denWert oder die Gebrauchstauglichkeit des Gerätes nur unwesentlichbeeinträchtigen.

Es ist jeweils der Original-Kaufbeleg mit Kauf-und/oder Lieferdatum vorzulegen. Eine Garantieleistung entfällt, wenn vom Kunden oder einem Drit-ten die entsprechenden VDE-Vorschriften, die Bestimmungen derörtlichen Versorgungsunternehmen oder unsere Montage- und Ge-brauchsanweisung sowie die in den Projektierungsunterlagen ent-haltenen Hinweise zu Wartungsarbeiten oder Einbindungsschemennicht beachtet worden sind oder wenn unser funktionsnotwendi-ges Zubehör nicht eingesetzt wurde. Durch etwa seitens des Kun-den oder Dritter unsachgemäß vorgenommenen Änderungen undArbeiten, wird die Haftung für die daraus entstehenden Folgen auf-gehoben. Die Garantie erstreckt sich auf das Gerät und vom Liefererbezogene Teile. Nicht vom Lieferer bezogene Teile und Geräte-/An-lagenmängel, die auf nicht vom Lieferer bezogene Teile zurückzu-führen sind, fallen nicht unter den Garantieanspruch.

Bei endgültig fehlgeschlagener Nachbesserung wird der Herstellerentweder kostenfreien Ersatz liefern oder den Minderwert vergü-ten. Im Falle einer Ersatzlieferung behalten wir uns die Geltendma-chung einer angemessenen Nutzungsanrechnung für die bisherigeNutzungszeit vor. Weitergehende oder andere Ansprüche, insbe-sondere solche auf Ersatz außerhalb des Gerätes entstandenenSchäden, sind ausgeschlossen. Eine Verlängerung der Garantie auf 60 Monate oder mehr für Hei-zungs-Wärmepumpen und zentrale Wohnungslüftungsgeräte abder ersten Inbetriebsetzung, spätestens jedoch 6 Monate nachKaufdatum, wird gemäß den nachfolgenden Bedingungen gewährtVoraussetzung für die Übernahme der verlängerten Garantie ist einkostenpflichtiger Anlagencheck (siehe Pauschalen in der Service-preisliste) durch den autorisierten Systemtechnik-Kundendienstmit Protokoll zum Anlagencheck.

Die Beauftragung des kosten-pflichtigen Anlagenchecks oder eines Service-Paketes durch denSystemtechnik-Kundendienst erfolgt schriftlich mit dem entspre-chenden Auftragsformular oder mittels der Online-Beauftragungim Internet (https://glendimplex. de/service-paket-beauftragen). Voraussetzung zur Bestätigung der Garantiezeitverlängerung ist dievollständige Bezahlung der Pauschale. Für eine Garantiezeitverlän-gerung auf 10 Jahre ist zudem eine Online-Verbindung für Ferndia-gnose vorgegeben. Sollte keine Online-Verbindung bestehen bzw. verfügbar sein, behält sich GDD vor, evtl. entstehende Kosten fürLeistungen, welche per Ferndiagnose zu vermeiden wären, in Rech-nung zu stellen. Falls im Protokoll des Anlagenchecks Mängel ver-merkt sind, müssen diese beseitigt werden.

Die Bestätigung derGarantiezeitverlängerung erfolgt von unten angegebener Adressenach erfolgreichem Anlagencheck und der Einreichung des Proto-kolls durch den Systemtechnik-Kundendienst an GDD. Vorausset-zung ist die Prüfung der Daten im Protokoll des Anlagenchecks unddie Zustimmung durch GDD. Der Leistungsinhalt des Anlagenchecks sowie der Pauschale ist inder aktuellen Service-Preisliste (zu finden unter https://glendim-plex. de/dimplex-service-downloads) beschrieben. Es wird keineHaftung für die ordnungsgemäße Planung, Dimensionierung undAusführung der Gesamtanlage übernommen. Die Behebung vonAnlagenmängeln und Wartezeiten sind Sonderleistungen. Die aktuellen Pauschalen und die damit verbundenen Leistungs-umfänge sind im Internet unter: https://glendimplex. de/dimplex-service-downloads hinterlegt.

Glen Dimplex DeutschlandGlen Dimplex Deutschland GmbHAbteilung: ServiceAm Goldenen Feld 1895326 KulmbachFür die Auftragsbearbeitung werden der Typ, die Seriennummer S/N, das Fertigungsdatum FD und falls angegeben der Kundendiens-tindex KI des Gerätes benötigt. Diese Angaben befinden sich auf dem Typschild des Gerätes. Kundendienstadresse:Tel. -Nr. :Fax. -Nr.

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