Dimplex SI LAW 9IMR Bedienungsanleitung

Dimplex Wärmepumpe SI LAW 9IMR

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LAW 14IMR
LAW 14ITR
LAW 9IMR
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LAW 9IMR
LAW 14IMR
LAW 14ITR
Montage- und
Gebrauchsanweisung
Split-Luft-Wasser-
Wärmepumpe
mit Hydrotower
Installation and
Operating Instruction
Split air-to-Water
Heat Pump
with Hydrotower
Instuctions d‘installation
et d‘utilisation
Pompe à chaleur
deux unitès air-eau avec
tour hydraulique combinèe
Glen
Dimplex
Thermal
Solutions
Dimplex

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Produktspezifikationen

Marke: Dimplex
Kategorie: Wärmepumpe
Modell: SI LAW 9IMR

Bedienungsanleitung Dimplex SI LAW 9IMR – Volltext

www. gdts. one 452162. 66. 04 · FD 9912 DE-1LAW 9IMR - LAW 14ITR DeutschInhaltsverzeichnis1 Bitte sofort lesen. DE-21. 1 Wichtige Hinweise. DE-21. 2 Bestimmungsgemäßer Gebrauch. DE-21. 3 Gesetzliche Vorschriften und Richtlinien. DE-22 Verwendungszweck. DE-32. 1 Anwendungsbereich. DE-32. 2 Allgemeine Eigenschaften. DE-33 Lieferumfang. DE-33. 1 Inneneinheit. DE-33. 2 Schaltblech. DE-33. 3 Wärmepumpenmanager. DE-34 Transport. DE-35 Aufstellung. DE-45. 1 Inneneinheit. DE-45. 2 Außeneinheit. DE-45. 3 Vorsichtshinweise im Winter und bei jahreszeitlich bedingten Winden. DE-66 Innengerätemontage. DE-76. 1 Allgemein. DE-76. 2 Heizungsseitiger Anschluss. DE-77 Inbetriebnahme. DE-97. 1 Allgemein. DE-97. 2 Vorbereitung. DE-97. 3 Vorgehensweise bei Inbetriebnahme. DE-98 Anschluss der Rohrleitungen und Kabel am Außengerät. DE-108. 1 Kältemittelrohre. DE-108. 2 Elektrische Anschlüsse. DE-128.

DE-2 452162. 66. 04 · FD 9912 www. gdts. oneDeutsch LAW 9IMR - LAW 14ITR1 Bitte sofort lesen1. 1 Wichtige HinweiseACHTUNG. Verwenden Sie nie sand-, soda-, säure- oder chloridhaltigePutzmittel, da diese die Oberfläche angreifen. ACHTUNG. Vor Öffnen des Gerätes ist sicherzustellen, dass alleStromkreise spannungsfrei geschaltet sind. ACHTUNG. Inneneinheit und Transportpalette sind mittels Schraubenmiteinander verbunden. ACHTUNG. Im unbefüllten Zustand (Pufferspeicher undWarmwasserspeicher ohne Wasser) neigt das Gerät zumUmkippen in Richtung der hydraulischenMontagebaugruppe. Nicht an die Geräterückseite lehnen. ACHTUNG. Bei vollentsalztem Wasser ist darauf zu achten, dass derminimal zulässige pH-Wert von 7,5 (minimal zulässiger Wertfür Kupfer) nicht unterschritten wird. Eine Unterschreitungkann zur Zerstörung der Wärmepumpe führen. ACHTUNG.

Ein Betrieb der Wärmepumpe mit niedrigerenSystemtemperaturen kann zum Totalausfall derWärmepumpe führen. Nach einem längeren Stromausfall istdie oben genannte Vorgehensweise für die Inbetriebnahmeanzuwenden. ACHTUNG. Arbeiten an der Anlage dürfen nur vom autorisierten undsachkundigen Kundendienst durchgeführt werden. ACHTUNG. Bei unsachgemäßer Kältemittelbefüllung besteht die Gefahrvon Störungen beim Betrieb. ACHTUNG. Öffnen Sie auf keinen Fall die Ventile des Außenteils. FührenSie erst die Arbeiten aus den Kap. 8. 2 auf S. 12 und Kap. 8. 3auf S. 13 aus. Die Funktionssicherheit des Sicherheitsventils ist in regelmäßi-gen Abständen zu überprüfen. Eine jährliche Wartung durcheine Fachfirma wird empfohlen. Der Ablauf des Sicherheitsventils sollte einsehbar in einenSchmutzwasser-Abfluss führen.

Der Errichter der Heizanlage muss eigenverantwortlich prüfen,ob ein zusätzliches Ausdehnungsgefäß erforderlich ist. Durch eine vernünftige Betriebsweise sind erhebliche Energie-einsparungen möglich. Im Wärmepumpenbetrieb sollte dieHeizwassertemperatur so gering wie nötig sein.

Die Auslegungder Systemtemperatur obliegt dem Planer der Heizungsanlage. Bei Installation einer Fußbodenheizung sollte ein sinnvollerWert für die maximale Vor- bzw. Rücklauftemperatur imWärmepumpenmanager eingestellt werden. Die Position desTemperaturfühlers ist hierbei zu beachten. 1. 2 Bestimmungsgemäßer GebrauchDieses Gerät ist nur für den vom Hersteller vorgesehenen Ver-wendungszweck freigegeben. Ein anderer oder darüber hinausgehender Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß. Dazuzählt auch die Beachtung der zugehörigen Projektierungsun-terlagen. Änderungen oder Umbauten am Gerät sind zu unter-lassen. 1.

3 Gesetzliche Vorschriften und RichtlinienDiese Wärmepumpe ist gemäß Artikel 1, Abschnitt 2 k) der EU-Richtlinie 2006/42/EC (Maschinenrichtlinie) für den Gebrauchim häuslichen Umfeld bestimmt und unterliegt damit den An-forderungen der EU-Richtlinie 2014/35/EU (Niederspannungs-richtlinie). Sie ist damit ebenfalls für die Benutzung durch Laienzur Beheizung von Läden, Büros und anderen ähnlichen Ar-beitsumgebungen, von landwirtschaftlichen Betrieben und vonHotels, Pensionen und ähnlichen oder anderen Wohneinrich-tungen vorgesehen. Bei der Konstruktion und Ausführung des LAW-Gerätes wurdenalle entsprechenden EG-Richtlinien, DIN- und VDE-Vorschrif-ten eingehalten (siehe CE-Konformitätserklärung). Beim elektrischen Anschluss des LAW-Gerätes sind die ent-sprechenden VDE-, EN- und IEC-Normen einzuhalten. Außer-dem müssen die Anschlussbedingungen der Versorgungsnetz-betreiber beachtet werden.

Beim Anschließen der Heizungsanlage sind die einschlägigenVorschriften einzuhalten. Weiterhin sind bei dem Anschluss desLAW-Gerätes an die Trinkwasserversorgung die für die örtlicheTrinkwasserversorgung geltenden Vorschriften zu beachten.

Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren und darüber sowievon Personen mit verringerten physischen, sensorischen odermentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissenbenutzt werden, wenn sie beaufsichtigt oder bezüglich des si-cheren Gebrauchs des Gerätes unterwiesen wurden und diedarausresultierenden Gefahren verstehen. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Be-nutzer-Wartung dürfen nicht von Kindern ohne Beaufsichti-gung durchgeführt werden. ACHTUNG. Für den Betrieb und die Wartung einer Wärmepumpe sind dierechtlichen Anforderungen des Landes einzuhalten, in demdie Wärmepumpe betrieben wird. Je nachKältemittelfüllmenge ist die Dichtheit der Wärmepumpe inregelmäßigen Abständen durch entsprechend geschultesPersonal zu überprüfen und zu protokollieren. Nähere Angaben dazu befinden sich im beiliegenden Logbuch.

www. gdts. one 452162. 66. 04 · FD 9912 DE-3LAW 9IMR - LAW 14ITR Deutsch2 Verwendungszweck2. 1 AnwendungsbereichDie Inneneinheit bildet die Schnittstelle zwischen einer rever-siblen Wärmepumpe und dem Heiznetz im Gebäude. Die Inne-neinheit beinhaltet alle hydraulischen Komponenten die zwi-schen Wärmeerzeugung und Wärmeverteilung mit einemungemischten Heizkreis benötigt werden. 2. 2 Allgemeine EigenschaftenGeringer InstallationsaufwandAnschlussfertig, enthält alle wesentlichen Komponentenüber Pumpen, Absperrungen, Sicherheitstechnik undWärmepumpenmanagerIntegrierter 300 l WarmwasserspeicherIntegrierter 100 l PufferspeicherDie stufenlos arbeitende Umwälzpumpe ermöglicht einebedarfsabhängige Leistungsanpassung. optionaler Tauchheizkörper bis max. 6 kWUmschaltbare Rohrheizung (2/4/6 kW) zur Heizungsunter-stützung. 3 Lieferumfang3.

1 InneneinheitHydraulische KomponentenKombinierter Speicher- mit integriertem 100 l Pufferspei-cher und 300 l WarmwasserspeicherUngemischter Heizkreis inkl. geregelter UmwälzpumpeAbsperrungen 2. Wärmeerzeuger elektrische Rohrheizung, Heizleistungvon 2, 4 bis 6 kW, abgesichert über Sicherheitstemperatur-begrenzerÜberströmventil3-Wege Umschaltventil zur Erzeugung von WarmwasserSicherheitstechnische Ausstattung:Sicherheitsventil, Ansprechdruck 2,5 barAnschluss für externes AusdehnungsgefäßKältetechnische KomponentenWärmetauscher Kältemittel / HeizwasserAnschlüsse für Splitleitung3. 2 SchaltblechACHTUNG. Vor Öffnen des Gerätes ist sicherzustellen, dass alleStromkreise spannungsfrei geschaltet sind. Das Schaltblech befindet sich im oberen Bereich der Innenein-heit. Nach der Demontage der Frontabdeckung ist der Elekt-robereich frei zugänglich.

Auf dem Schaltblech befinden sich die Netzanschluss-klemmen, Heizungsschütze, Anschlussklemmen für die Verbin-dungsleitung zur Wärmepumpe und der Wärmepumpenmana-ger. 3.

3 WärmepumpenmanagerDer integrierte Wärmepumpenmanager ist ein komfortableselektronisches Regel- und Steuergerät. Er steuert und über-wacht die gesamte Heizungsanlage in Abhängigkeit von derAußentemperatur, die Warmwasserbereitung und die sicher-heitstechnischen Einrichtungen. Funktionsweise und Handhabung des Wärmepum-penmanagers sind in der beiliegenden Gebrauchsanweisungbeschrieben. 4 TransportDer Transport zum endgültigen Aufstellungsort sollte mit derPalette erfolgen. Das Grundgerät bietet einerseits die Trans-portmöglichkeit mit Hubwagen, Sackkarre o. Ä. ACHTUNG. Inneneinheit und Transportpalette sind mittels Schraubenmiteinander verbunden.

DE-4 452162. 66. 04 · FD 9912 www. gdts. oneDeutsch LAW 9IMR - LAW 14ITR5 Aufstellung5. 1 InneneinheitDas Gerät ist grundsätzlich in Innenräumen auf einer ebenen,glatten und waagerechten Fläche aufzustellen. Die Innenein-heit muss so aufgestellt sein, dass Wartungsarbeiten von derBedienseite problemlos durchgeführt werden können. Dies istgewährleistet, wenn ein Abstand von 1 m an der Frontseite ein-gehalten wird. Bei der erforderlichen Höhe des Aufstellraumesmuss der Platzbedarf (ca. 30 cm siehe Maßbild) für den Wech-sel der Schutzanode berücksichtigt werden. Der Einbau mussin einem frostsicheren Raum und über kurze Leitungswege er-folgen. ACHTUNG. Im unbefüllten Zustand (Pufferspeicher undWarmwasserspeicher ohne Wasser) neigt das Gerät zumUmkippen in Richtung der hydraulischenMontagebaugruppe. Nicht an die Geräterückseite lehnen.

Die Aufstellung und Installation muss von einer zugelassenenFachfirma erfolgen. Abb. 5. 1: Abstände InneneinheitBei Installation der Inneneinheit in einem Obergeschoss ist dieTragfähigkeit der Decke zu prüfen und aus akustischen Grün-den die Schwingungsentkoppelung sehr sorgfältig zu planen. Eine Aufstellung auf einer Holzdecke ist abzulehnen. 5. 2 AußeneinheitEs wird empfohlen, die Außeneinheit wandnah auf einemvom Gebäude getrennten Fundament zu montieren miteinem Abstand von mindestens 0,3 m an der Ansaugseite(Abb. 5. 2 + Abb. 5. 3). Falls eine Überdachung gegen direkte Sonneneinstrah-lung, Regen oder Schnee angebracht wird, darf der Wär-meaustausch des Gerätes nicht behindert werden. Bei freier Aufstellung ist das Fundament auf der An-saugseite bündig mit dem Geräte abzuschließen. Dies ver-meidet, dass sich Schnee zwischen Fundament und Ver-dampfer aufbaut.

www.gdts.one 452162.66.04 · FD 9912 DE-5LAW 9IMR - LAW 14ITR DeutschAbb. 5.4Eine Montage auf Wandkonsolen wird nicht empfohlen, da eshäufig zu Schallproblemen kommen kann. Falls diese Aufstellungsvariante gewählt wird, sind folgendePunkte zu beachten:Gummipuffer vorsehenGewicht der Außeneinheit beachten maximale Höhe der Wandkonsole über Boden 1 mMindestabstände sind einzuhaltenAbb.

DE-6 452162. 66. 04 · FD 9912 www. gdts. oneDeutsch LAW 9IMR - LAW 14ITR5. 2. 3 Montage in KüstengebietenHINWEISDie Luft-Wasser-Wärmepumpe darf NICHT in Gebietenmontiert werden, an denen korrosive Gase wie z. B. Säurenoder alkalische Gase auftreten können. HINWEISFalls das Außengerät in einem Küstengebiet montiert wird,sollte ein direkter Seewind vermieden werden. Fall 1: Falls das Außengerät in einem Küstengebiet montiertwird, sollte ein direkter Seewind vermieden werden. MontierenSie das Außengerät entgegen der Seewindrichtung. Fall 2: Falls das Außengerät in Seewindrichtung montiert wird,errichten Sie einen Windschutz, um den Seewind abzufangen. Der Windschutz sollte robust genug sein, um den Seewindabzufangen, etwa aus Beton. Höhe und Breite des Windschutzes sollten mindestens150% des Außengerätes betragen.

Es sollte ein Abstand von mindestens 700 mm zum Außen-gerät eingehalten werden, um einen ausreichenden Luft-strom zu gewährleisten. HINWEISFalls die beschriebenen Anforderungen bei der Montage inKüstengebieten nicht eingehalten werden können, setzen Siesich bitte mit Dimplex Mitarbeitern in Verbindung, um weitereHinweise zum Korrosionsschutz zu erhalten. HINWEISStaub- und Salzverunreinigungen am Wärmetauscher solltenregelmäßig (mindestens jährlich) mit Wasser gereinigtwerden. 5. 3 Vorsichtshinweise im Winter und bei jahreszeitlich bedingten WindenIn Schneegebieten oder an sehr kalten Orten müssen aus-reichende Schutzmaßnahmen getroffen werden, um denordnungsgemäßen Betrieb des Gerätes zu gewährleisten. Montieren Sie das Außengerät so, dass Schnee nicht direktauf das Gerät fallen kann. Wenn sich Schnee im Lufteinlassansammelt und gefriert, können Fehlfunktionen auftreten.

Montieren Sie in Gebieten mit Schneefall eine Abdeckung. Montieren Sie das Außengerät in Gebieten mit viel Schnee-fall mindestens auf mittlere Schneefallhöhe (durchschnitt-licher jährlicher Schneefall).

www. gdts. one 452162. 66. 04 · FD 9912 DE-7LAW 9IMR - LAW 14ITR Deutsch6 Innengerätemontage6. 1 AllgemeinAn der Inneneinheit sind folgende Anschlüsse herzustellen. Vor-/ Rücklauf HeizungsanlageAblauf SicherheitsventilStromversorgungWarmwasserleitungZirkulationsleitung (optional)KaltwasserleitungSpannungsversorgungSplit-KältemittelleitungHINWEISBei der Demontage der Gerätehaube ist zu berücksichtigen,dass die Länge der Verbindungsleitung - zwischen demBedienteil in der Gerätehaube und dem Regler auf demSchaltblech - nur 1,5m beträgt. Kann die demontierteGerätehaube nur weiter entfernt abgestellt werden, ist zuvordie Steckverbindung am Regler oder am Bedienteil zu lösen. 6. 2 Heizungsseitiger AnschlussDie heizungsseitigen Anschlüsse an der Inneneinheit sind mit1 1/4" flachdichtendem Außengewinde versehen.

Beim An-schluss muss an den Übergängen mit einem Schlüssel gegen-gehalten werden. Vom Sicherheitsventil führt ein ¾"-formstabiler Kunststoff-schlauch (Außendurchmesser ca. 19 mm) (im Bereich hinterden Splitleitungsanschlüssen) nach außen. Dieser Schlau mussmit der bauseits erforderlichen Verlängerung, in ein Syphonbzw. Abfluss geführt werden. Bevor die heizwasserseitigen Anschlüsse der Wärmepumpe er-folgen, muss die Heizungsanlage gespült werden, um eventuellvorhandene Verunreinigungen, Reste von Dichtmaterial oderÄhnliches zu entfernen. Ein Ansammeln von Rückständen imVerflüssiger kann zum Totalausfall der Wärmepumpe führen. Nach erstellter heizungsseitiger Installation ist die Heizungsan-lage zu füllen, zu entlüften und abzudrücken.

Beim Füllen der Anlage ist folgendes zu beachten: unbehandeltes Füll- und Ergänzungswasser muss Trink-wasserqualität haben(farblos, klar, ohne Ablagerungen) das Füll- und Ergänzungswasser muss vorfiltriert sein (Po-renweite max. 5 µm).

Eine Steinbildung in Warmwasserheizungsanlagen kann nichtvermieden werden, ist aber in Anlagen mit Vorlauftemperaturenkleiner 60 °C vernachlässigbar gering. Bei Hochtemperatur-Wärmepumpen und vor allem bei bivalenten Anlagen im gro-ßen Leistungsbereich (Kombination Wärmepumpe + Kessel)können auch Vorlauftemperaturen von 60 °C und mehr erreichtwerden. Daher sollte das Füll- und Ergänzungswasser nach VDI2035 - Blatt 1 folgende Richtwerte erfüllen. Die Werte der Ge-samthärte können der Tabelle entnommen werden. Abb. 6. 1:Richtwerte für Füll- und Ergänzungswasser nach VDI 2035Bei Anlagen mit überdurchschnittlich großem spezifischem An-lagenvolumen von 50 l/kW empfiehlt die VDI 2035 den Einsatzvon vollentsalztem Wasser und einem pH-Stabilisator um dieKorrosionsgefahr in der Wärmepumpe und der Heizungsanlagezu minimieren. ACHTUNG.

Bei vollentsalztem Wasser ist darauf zu achten, dass derminimal zulässige pH-Wert von 7,5 (minimal zulässiger Wertfür Kupfer) nicht unterschritten wird. Eine Unterschreitungkann zur Zerstörung der Wärmepumpe führen. Pufferspeicher und Heizungsnetz sind über den Füll- und Ent-leerungshahn an der Inneneinheit zu befüllen. Die Entlüftungdes Speicherbehälters erfolgt über den Entlüftungshahn an deroberen Rohrverbindung zum Speicher. Für das vollständige Entlüften der Inneneinheit ist das 3-WegeMischerventil manuell auf die "mittlere Position" zu stellen(nach dem Entlüften zurückstellen). HINWEISFalls das Gerät an einem vorhandenen hydraulischenWasserkreislauf angeschlossen wird, müssen diehydraulischen Rohrleitungen unbedingt gereinigt werden, umRückstände und Kalk zu entfernen. Im Heizkreis ist bauseits noch eine entsprechende Entlüftungs-einrichtung vorzusehen.

DE-8 452162. 66. 04 · FD 9912 www. gdts. oneDeutsch LAW 9IMR - LAW 14ITRWeiter ist es empfehlenswert vor der Einbindung der Innenein-heit im Heizungsrücklauf eine Absperrvorrichtung vorzusehen. Heizungsanschlussrohre zur Wärmepumpe können ggf. auchunter den Speicher zu dessen Rückseite geführt werden. Für die Einbindung eines zweiten (externen) Wärmeerzeugers inden Heizwasserkreis ist es erforderlich an der Unterseite derGeräteabdeckhaube den materialverdünnten Bereich heraus-zuschneiden. Weiterhin muss die Kupferrohrbrücke (in Fließrichtung) vor derElektoheizung entfernt werden. Soll die Elektroheizung imHeizwasserkreis verbleiben muss der Heizkörper um ca. 18° -20° zum Speicher hin gedreht werden. Dies ist für einen behin-derungsfreien Anschluss (mit Rohrbogen 28 und Überwurf-mutter) erforderlich.

Soll die Elektroheizung aus dem Heizkreis entfallen, erfolgt dieflachdichtende Anbindung der Heizungsrohre direkt an die Ge-windeanschlüsse 1 1/4". In diesem Fall ist das angeschlosseneVorlaufrohr im Bereich der vormaligen Heizkörperbefestigunggeeignet (schwingungsfrei und fest) zu fixieren. MindestheizwasserdurchsatzDer Mindestheizwasserdurchsatz der Wärmepumpe ist injedem Betriebszustand der Heizungsanlage sicherzustellen. Eine Unterschreitung des Mindestheizwasserdurchsatzes kannzum Totalschaden der Wärmepumpe durch ein Aufgefrierendes Plattenwärmetauschers im Kältekreislauf führen. Der Nenndurchfluss wird in Abhängigkeit der max. Vorlauftem-peratur in den Geräteinformationen angegeben und ist bei derProjektierung zu berücksichtigen. Bei Auslegungstemperatu-ren unter 30 °C im Vorlauf ist zwingend auf den max. Volumen-strom mit 5 K Spreizung bei A7/W35 auszulegen.

Eineingebauter Durchflussschalter dient ausschließlich zur Ab-schaltung der Wärmepumpe bei einem außergewöhnlichemund abruptem Abfall des Heizwasserdurchsatzes und nicht zurÜberwachung und Absicherung des Nenndurchflusses. FrostschutzBei Wärmepumpeninnenteile, die frostgefährdet aufgestelltsind, ist bei Bedarf eine manuelle Entleerung vorzusehen. So-fern Wärmepumpenmanager und Heizungsumwälzpumpe be-triebsbereit sind, arbeitet die Frostschutzfunktion des Wärme-pumpenmanagers. Bei Außerbetriebnahme der Wärmepumpeoder Stromausfall ist die Anlage zu entleeren. Bei Wärmepum-penanlagen, an denen ein Stromausfall nicht erkannt werdenkann (Ferienhaus), ist das hydraulische Netz mit einem geeigne-ten Frostschutz zu betreiben. HINWEISVom Monteur sollte eine chemische Behandlung zurVermeidung von Rost durchgeführt werden. **** ca. 18° -20 °.

www. gdts. one 452162. 66. 04 · FD 9912 DE-9LAW 9IMR - LAW 14ITR Deutsch7 Inbetriebnahme7. 1 AllgemeinUm eine ordnungsgemäße Inbetriebnahme zu gewährleisten,sollte diese von einem vom Werk autorisierten Kundendienstdurchgeführt werden. Unter bestimmten Bedingungen istdamit eine zusätzliche Garantieleistung verbunden (vgl. Garan-tieleistung). 7. 2 VorbereitungVor der Inbetriebnahme müssen folgende Punkte geprüft wer-den:Alle Anschlüsse der Inneneinheit müssen wie in Kapitel 6. 1beschrieben montiert sein. Alle Anschlüsse der Außeneinheit müssen wie in Kapitel 8beschrieben montiert sein. Im Heizkreislauf müssen alle Schieber, die den korrektenFluss des Heizwassers behindern könnten, geöffnet sein. Der Luftansaug-/-ausblasweg muss frei sein. Die Einstellungen des Wärmepumpenmanagers müssengemäß seiner Gebrauchsanweisung auf die Heizungsan-lage abgestimmt sein.

Der Heizwasserkreis sowie Warmwasser- und Pufferspei-cher der Inneneinheit müssen vollständig befüllt und ent-lüftet sein. Der Kondensatablauf muss sichergestellt sein. Der Ablauf des Heizwasserüberdruckventils muss sicher-gestellt werden. Entlüftung der Heizungsanlage:Es ist sicherzustellen, dass alle Heizkreise offen sind, Sys-tem an höchster Stelle entlüften, ggf. Wasser nachfüllen(statischen Mindestdruck einhalten). 7. 3 Vorgehensweise bei InbetriebnahmeDie Inbetriebnahme der Wärmepumpe erfolgt über denWärmepumpenmanager. Die Einstellungen müssen gemäßdessen Anweisung vollzogen werden. Die Einstellung des im Geräteinnenteil integrierten Überström-ventiles ist an die Heizungsanlage anzupassen. Eine falscheEinstellung kann zu verschiedenen Fehlerbildern und einem er-höhten elektrischen Energiebedarf führen.

Um das Überström-ventil richtig einzustellen, empfehlen wir folgende Vorgehens-weise:Schließen Sie alle Heizkreise, die auch in Betrieb je nach Nut-zung geschlossen sein können, so dass der vom Wasserdurch-satz ungünstigste Betriebszustand vorliegt. Dies sind in derRegel die Heizkreise der Räume auf der Süd- und Westseite. Mindestens ein Heizkreis muss geöffnet bleiben (z. B. Bad). Das Überströmventil ist so weit zu öffnen, dass sich bei der ak-tuellen Wärmequellentemperatur die in der nachstehenden Ta-belle angegebene maximale Temperaturspreizung zwischenHeizungsvor- und Rücklauf ergibt. Die Temperaturspreizung istmöglichst nahe am Geräteinnenteil zu messen. Bei monoener-getischen Anlagen ist der Heizstab während der Inbetrieb-nahme zu deaktivieren. Bei Heizwassertemperaturen kleiner 7 °C ist eine Inbetrieb-nahme nicht möglich. Das Wasser im Pufferspeicher muss mitdem 2.

Wärmeerzeuger auf mindestens 18 °C aufgeheizt wer-den. Anschließend muss folgender Ablauf eingehalten werden, umdie Inbetriebnahme störungsfrei zu realisieren:1) Alle Verbraucherkreise sind zu schließen. 2) Der Wasserdurchsatz der Wärmepumpe ist sicherzustel-len. 3) Am Manager Betriebsart "Automatik" wählen. 4) Im Menü Sonderfunktionen muss das Programm "Inbe-triebnahme" gestartet werden. 5) Warten, bis eine Rücklauftemperatur von mindestens25 °C erreicht wird. 6) Anschließend werden die Ventile der Heizkreise nachein-ander wieder langsam geöffnet, und zwar so, dass derHeizwasserdurchsatz durch leichtes Öffnen des betreffen-den Heizungskreises stetig erhöht wird. Die Heizwas-sertemperatur im Pufferspeicher darf dabei nicht unter20 °C absinken, um jederzeit eine Abtauung der Wärme-pumpe zu ermöglichen.

7) Wenn alle Heizkreise voll geöffnet sind und eine Rück-lauftemperatur von mindestens 18 °C gehalten wird, ist dieInbetriebnahme abgeschlossen. ACHTUNG. Ein Betrieb der Wärmepumpe mit niedrigerenSystemtemperaturen kann zum Totalausfall derWärmepumpe führen.

DE-10 452162. 66. 04 · FD 9912 www. gdts. oneDeutsch LAW 9IMR - LAW 14ITR8 Anschluss der Rohrleitungen und Kabel am AußengerätIn diesem Kapitel werden die Kältemittelrohranschlüsse und dieelektrischen Kabelanschlüsse am Außengerät beschrieben. 8. 1 KältemittelrohreACHTUNG. Arbeiten an der Anlage dürfen nur vom autorisierten undsachkundigen Kundendienst durchgeführt werden. Bei der Installation der Kältemittelrohre müssen bestimmte Vo-raussetzungen bzgl. Rohrlänge und Erhöhung eingehalten wer-den. Nachdem alle Voraussetzungen erfüllt wurden, sind be-stimmte Vorbereitungen erforderlich. Daraufhin kann der Anschluss des Verbindungsrohrs vom Aus-sengerät zum Innengerät beginnen. 8. 1. 1 Voraussetzungen für Rohrlängeund ErhöhungDie Standard-Rohrlänge beträgt 7,5 m. Bis zu einer Länge von15 m ist keine zusätzliche Kältemittelbefüllung erforderlich.

Falls die Rohrlänge mehr als 15 m beträgt, muss das Systemgemäß der Tabelle mit zusätzlichem Kältemittel befüllt werden. *Beispiel: Bei der Montage des 14 kW-Modells in einer Entfer-nung von 50 m müssen gemäß der folgenden Berechnung2100g Kältemittel hinzugefügt werden: (50-15) x 60g = 2100gHINWEISWenn die Inneneinheit höher montiert wird als dieAußeneinheit, ist ab einem Höhenunterschied von größer 4 m,der Einbau von Öl-Abriss- und Öl-Hebebögen in derHeißgasleitung durch eine kältetechnische Fachkraftgesondert zu prüfen. HINWEISDie Nennleistung des Gerätes richtet sich nach der Standard-Rohrlänge und der maximal möglichen Länge. ACHTUNG. Bei unsachgemäßer Kältemittelbefüllung besteht die Gefahrvon Störungen beim Betrieb.

Eine Hauptursache für Kältemittellecks sind unsachgemäßeBördelungsarbeiten. Bördelungen müssen sorgfältig und nachden folgenden Schritten erfolgen. Schritt 1: Rohre und Kabel schneidenVerwenden Sie den Einbausatz für Rohrleitungen bzw. diebei Ihrem örtlichen Händler erworbenen Rohre. Messen Sie den Abstand zwischen Innen- und Außengerät. Schneiden Sie die Rohre etwas länger als den gemessenenAbstand zu. Schritt 2: Schnittgrate entfernenEntfernen Sie alle Grate von der Schnittstelle der Rohrlei-tungen. Halten Sie das Rohrende nach unten, damit keine Grate indas Rohr fallen können. Schritt 3: Schraubenmutter einsetzenNehmen Sie die Schraubenmuttern am Innengerät und Au-ßengerät ab. Setzen Sie die Schraubenmuttern in das entgratete Rohr. Nach der Bördelung können keine Muttern in das Rohr ein-gesetzt werden.

www.gdts.one 452162.66.04 · FD 9912 DE-11LAW 9IMR - LAW 14ITR DeutschSchritt 4: BördelungBördelungen müssen wie folgt mit einem Bördelgerät fürR-410A-Kältemittel vorgenommen werden, wie in der Ab-bildung gezeigt.Halten Sie das Kupferrohr fest in einer Form mit den in derunteren Tabelle gezeigten Abmessungen fest.Schritt 5: ÜberprüfungVergleichen Sie die Bördelung mit der Abbildung rechts.Wenn die Bördelung offensichtlich beschädigt ist, schnei-den Sie diesen Teil ab und wiederholen Sie die Bördelung.8.1.3 Rohranschlüsse am InnengerätDer Rohranschluss am Innengerät erfolgt in zwei Schritten.Lesen Sie die folgenden Anleitungen sorgfältig.Schritt 1: VorbefestigungRichten Sie die Mitte der Rohre aus und ziehen Sie dieSchraubenmutter mit der Hand fest.Schritt 2: BefestigungZiehen Sie die Schraubenmutter mit einem Schrauben-schlüssel fest.Drehmomente8.1.4 Rohranschlüsse am AußengerätDer Rohranschluss am Außengerät erfolgt in Schritten.Schritt 1: Laufrichtung der Rohre festlegenDie Rohre sind in vier Richtungen anschließbarAußendurchmesser "A"mm inch mm9.52 3/8 1.5 ~ 1.715.88 5/8 1.6 ~ 1.8SchieneKupferrohrSpannbügel Rote PfeilmarkierungKonusBügelGriffSchiene"A"SchrägDas Innere glänzt ohne KratzerRundum glattRundum gleiche LängeBeschädigteOberflächeRissigUngleicheStärke= Unsachgemäße Bördelung =Außendurchmesser Drehmomentmm Zoll Nm9.52 3/8 34 - 4215.88 5/8 65 - 81Rohrleitungen der InnenanlageSchraubenmutterRohrleitungenDrehmomentschlüsselRohrleitungen der InnenanlageMaulschlüssel (fixiert)AnschlussrohrSchraubenmutterNach vorn Zur SeiteNach hintenNach vorn Zur SeiteNachhinten

DE-12 452162. 66. 04 · FD 9912 www. gdts. oneDeutsch LAW 9IMR - LAW 14ITRSchritt 2: BefestigungRichten Sie die Mitte der Rohre aus und ziehen Sie dieSchraubenmutter mit der Hand fest. Ziehen Sie die Schraubenmutter mit einem Schrauben-schlüssel bis zum Klicken fest. Drehmomente. Schritt 3: Eindringen von Fremdkörpern vermeidenDichten Sie alle Rohrdurchführungen mit Kitt oder andererIsolierung (separat erhältlich) gut ab. Falls Insekten oder Kleintiere in das Außengerät eindrin-gen, können Kurzschlüsse im Reglerkasten verursachtwerden. Die Rohre verlegen. Dazu den Verbindungsteil des Innen-gerätes mit einer Isolation umwickeln und mit zwei Klebe-bändern fixieren. Eine ausreichende Wärmeisolierung ist äußerst wichtig. ACHTUNG. Öffnen Sie auf keinen Fall die Ventile des Außenteils. Führen Sie erst die Arbeiten aus den Kap. 8. 2 auf S. 12und Kap. 8. 3 auf S. 13 aus. 8.

2 Elektrische Anschlüsse8. 2. 1 AußengerätHINWEISDie DIP-Schalter auf den Platinen im Außengerät haben keineFunktion. Die Stellungen der DIP-Schalter müssen imAuslieferungszustand bleiben und dürfen nicht verändertwerden. Am Außengerät müssen zwei Kabel angeschlossen werden: Ein ‚Netzkabel‘ und ein ‚Datenkabel‘Beide Kabel müssen zwischen dem Innen- und Außengerät ver-legt werden. Das Netzkabel dient zur Stromversorgung des Au-ßengeräts und das Datenkabel dient zum Kommunikation zwi-schen Außen- und Innenteil. Bei der Auslegung und Installationder beiden Kabel sind VDE Richtlinien und Vorschriften sowiedie örtlichen Gegebenheiten zu beachten. Im Innenteil befindet sich bereits ein Absicherungsorgan fürdas Außenteil. Die Absicherung der gesamten Wärmepumpemuss extern zusätzlich erfolgen.

Beim 14kW-Außengerät muss das Netzkabel 5-adrig ausgeführt sein und an den Klemmen R/S/T/N/PE ange-schlossen werden (siehe im Anhang Lastanschlußplan Kap. 2. 3). Falls keine Anschlussösen vorhanden sind, gehen Sie wie folgtvor. Es dürfen keine Kabel unterschiedlicher Stärke an der An-schlussklemme befestigt werden. (Bei starker Wärmeent-wicklung könnte sich eines der Kabel lösen. )Mehrere Kabel gleicher Stärke müssen wie in der Abbil-dung gezeigt angeschlossen werden. Als Datenkabel ist ein geschirmtes 2-adriges Kabel zu verwen-den. Das Datenkabel wird an den Klemmen (Bus_A(+)/Bus_B(-)) derGateway-Platine (kleinere Platine im Außenteil) und am Wärme-pumpenmanager (+/-) im Innenteil angeschlossen (siehe im An-hang Anschlussplan Kap. 2. 5).

www. gdts. one 452162. 66. 04 · FD 9912 DE-13LAW 9IMR - LAW 14ITR Deutsch8. 2. 2 InnenteilAm Innenteil müssen zwei Versorgungsleitungen angeschlos-sen werden: Die Leistungsversorgung der Wärmepumpe unddie Steuerspannung für den integrierten Wärmepumpenmana-ger (siehe Anhang Kapitel 3. 3). (Last: 3~; 1x 5-adrig; Steuerung:1~; 1x 3-adrig) Bei der Auslegung und Installation der Kabelsind VDE Richtlinien und Vorschriften sowie die örtlichen Gege-benheiten zu beachten. Nur bei der Wärmepumpen-Kombination mit dem 6 kW bzw. 9 kW-Außengerät kann durch eine Lastaufteilung die Leis-tungsversorgung durch zwei getrennte Versorgungsleitungen(2x 1~/N/PE; 230 VAC; 50 Hz) erfolgen. Sonst erfolgt die Leis-tungsversorgung immer über eine Leitung (3~/N/PE; 400 VAC;50 Hz). HINWEISDie Positionen der Kupferbrücken in den Klemmen für dieLeistungseinspeisung müssen beachtet werden.

ImAuslieferungszustand sind die Kupferbrücken für jeweils eineeinzige Versorgungsleitung richtig gesteckt. Speziell beim9kW-Gerät und beim Einsatz von zwei Versorgungsleitungenmüssen die Positionen der Kupferbrücken verändert werden(siehe im Anhang Lastanschlußplan Kap. 2. 3). Die bis zu 5-adrige Versorgungsleitung für den Leistungsteil derWärmepumpe wird vom Stromzähler der Wärmepumpe überdas EVU-Sperrschütz (falls gefordert) in die Wärmepumpe ge-führt (Lastspannung siehe Anweisung Wärmepumpe). In derLeistungsversorgung für die Wärmepumpe ist eine allpoligeAbschaltung mit mindestens 3 mm Kontaktöffnungsabstand(z. B. EVU-Sperrschütz, Leistungsschütz), sowie ein allpoliger Si-cherungsautomat, mit gemeinsamer Auslösung aller Außenlei-ter, vorzusehen (Auslösestrom und Charakteristik gemäß Gerä-teinformation).

an den Haushaltsstrom anzuschließen, da sonst währendder EVU-Sperre wichtige Schutzfunktionen außer Betrieb sind. Die Steuerspannung muss entsprechend dem GI-Blatt/Typ-schild abgesichert werden. Das EVU-Sperrschütz (K22) mit 3 Hauptkontakten (1/3/5 // 2/4/6) und einem Hilfskontakt (Schließer 13/14) ist entsprechendder Wärmepumpenleistung auszulegen und bauseits beizustel-len. Der Schließer-Kontakt des EVU-Sperrschütz (13/14) wirdvon Klemmleiste X3/G zur Steckerklemme N1-J5/ID3 ge-schleift. VORSICHT. Kleinspannung. Im Innenteil muss die Leistungsversorgung an der KlemmleisteX1 und die Steuerspannung an der Klemme X2 angeschlossenwerden. Genaue Anweisungen über den Anschluss externer Kompo-nenten und die Funktion des Wärmepumpenmanagers entneh-men Sie bitte dem Geräteanschlussplan und der beigefügtenGebrauchsanweisung des Wärmepumpenmanagers. Der 2.

Wärmeerzeugers ist im Auslieferungszustand auf 6 kWHeizleistung angeklemmt. Zur Leistungsreduzierung auf 4 kWbzw. 2 kW müssen eine bzw. beide Kupferbrücken im Klemm-bereich X7 (siehe Schaltplan) entfernt werden. Detaillierte Informationen siehe Stromlaufpläne im Anhang. Die elektrischen Leitungen können von unten (im Bereich desKälteanschlusses) oder oben (unter der Speicherabdeckkappebefindet sich ein im PU-Schaum eingeformter Leitungskanal) indas Gerät eingeführt werden. 8. 3 Abschließende ArbeitenNach dem Anschluss der Rohre und elektrischen Kabel müssendie Rohre gebogen und einige Tests durchgeführt werden. DieDichtigkeitsprüfung sollte besonders sorgfältig durchgeführtwerden, da ein Leck des Kältemittels eine direkte Minderungder Leistung zur Folge hat. Leckstellen lassen sich zudem nach der vollständigen Montagenur schwer ermitteln. 8. 3.

1 RohrbiegungenBiegen Sie die Rohre, indem Sie den Anschlusskabel und Kälte-mittelrohr (zwischen Innengerät und Außengerät) mit Isolationumwickeln und diese mit zwei Klebebändern fixieren.

1) Kältemittelrohr, Netzkabel und Anschlusskabel mit Klebe-band von unten nach oben befestigen. Fixieren Sie die ge-bundenen Rohrleitungen entlang der Wand. 2) Einen Siphon formen, um das Eindringen von Wasser inden Raum und in elektrische Bauteile zu verhindern. 3) Rohrleitungen mit Hilfe von Schellen o. ä. an der Wand be-festigen. Rohrleitungen mit Klebeband umwickeln1) Rohre, Anschlusskabel und Netzkabel von unten nachoben mit Klebeband befestigen. Bei einer Reihenfolge vonoben nach unten könnte Regen in die Rohre oder Kabel ge-langen. 2) Die gebundenen Rohrleitungen mit Schellen o. ä. entlangder Außenwand befestigen. 3) Ein Siphon verhindert das Eindringen von Wasser in dieElektrik. Ablassschlauch(nicht verwendet)Klebeband(schmal)RohrMit Klebeband umwickeln (breit)• Ein Siphon verhindert das Eindringen von Wasser in die Elektrik.

DE-14 452162. 66. 04 · FD 9912 www. gdts. oneDeutsch LAW 9IMR - LAW 14ITR8. 4 Dichtigkeitsprüfung und EvakuierenLuft und Feuchtigkeit im Kühlsystem haben unerwünschteAuswirkungen, wie im Folgenden aufgeführt. 1) Der Druck im System steigt. 2) Betriebsstrom steigt. 3) Leistung von Kühlung (bzw. Erwärmung) sinkt. 4) Feuchtigkeit im Kühlkreislauf kann gefrieren und dieKapillarrohre verstopfen. 5) Wasser kann Korrosion von Teilen im Kühlsystemverursachen. Daher müssen Innen- und Außengerät sowie das Anschlussrohrauf Leckstellen überprüft und leergepumpt werden, um nichtkondensierbare Gase und Feuchtigkeit aus dem System zu ent-fernen. 8. 4. 1 VorbereitungSicherstellen, dass jedes Rohr (Flüssigkeits- und Luftseite) zwi-schen Innen- und Außengerät richtig verbunden sind und dieVerkabelung für den Testbetrieb durchgeführt wurde.

Entfer-nen Sie die Wartungsventilkappen sowohl von der Gas- alsauch von der Flüssigkeitsseite des Außengerätes. Achten Siedarauf, dass beide Wartungsventile auf Flüssigkeits- und Lufts-eite des Außengerätes zu diesem Zeitpunkt geschlossen sind. 8. 4. 2 DichtigkeitsprüfungMehrwegeventil (mit Druckmessern) und Trockenstick-stoff-Gasflasche mit den Füllschläuchen an diesem War-tungsanschluss anschließen. HINWEISZur Dichtigkeitsprüfung muss ein Mehrwegeventil verwendetwerden. Falls keines verfügbar ist kann auch ein Absperrventilverwendet werden. Der Hebel "Hi" des 3-Wege-Ventils mussstets geschlossen sein. Das System darf mit max. 3,0 MPa Trockenstickstoffgasbelastet werden. Das Flaschenventil muss bei einem Druckvon 3,0 MPa geschlossen werden. Als nächstes mit Flüs-sigseife nach Leckstellen suchen.

HINWEISUm das Eindringen von flüssigem Stickstoff in dasKühlsystem zu verhindern, muss die Oberseite der Gasflaschebeim Druckaufbau des Systems höher gelegen sein als dieUnterseite. 1) Die Gasflasche wird normalerweise in aufrechter Positionverwendet.

Alle Rohrverbindungen (Innen und Außen) undWartungsventile der Luft- und Flüssigkeitsseite auf Lecksprüfen. Blasen weisen auf ein Leck hin. Die Seife muss miteinem sauberen Tuch abgewischt werden. 2) Wenn keine Leckstellen am System festgestellt wurden,senken Sie den Stickstoffdruck durch Abnehmen des Füll-schlauchanschlusses von der Gasflasche. Wenn der Sys-temdruck wieder normal ist, muss der Schlauch von derGasflasche abgenommen werden. 8. 4. 3 Evakuieren1) Das zuvor beschriebene Ende des Füllschlauchs an die Va-kuumpumpe anschließen, um Rohrleitung und Innengerätleer zu pumpen. Die Hebel "Lo" und "Hi" des Mehrwege-ventils müssen geöffnet sein. Die Vakuumpumpe starten. Die Dauer des Leerpumpens variiert bei unterschiedlichenLängen der Rohrleitung und der Pumpenleistung. Die fol-gende Tabelle zeigt die erforderliche Zeit für ein Leerpum-pen.

2) Die Hebel "Lo" und "Hi" des Mehrwegeventils bei ge-wünschtem Vakuumdruck schließen und die Vakuum-pumpe ausschalten. Abschließend1) Den Ventilgriff der Flüssigkeitsseite mit einem Wartungs-ventilschlüssel entgegen dem Uhrzeigersinn vollständigöffnen. 2) Ventilgriff des Ventils der Gasseite entgegen dem Uhrzei-gersinn vollständig öffnen. 3) Den an der Luftseite angeschlossenen Füllschlauch etwasvom Wartungsanschluss lösen, um den Druck zu senken,und dann den Schlauch abnehmen. 4) Schraubenmutter und Kappen mit einem Verstellschlüsselwieder am Wartungsanschluss der Luftseite fest anziehen. Dieser Vorgang ist sehr wichtig, um Lecks am System zuvermeiden. 5) Ventilkappen wieder auf die Wartungsventile der Luft- undFlüssigkeitsseite setzen und festziehen. Die Entlüftung mitVakuumpumpe ist abgeschlossen. Die Split-Wärmepumpeist nun für einen Testbetrieb bereit.

www. gdts. one 452162. 66. 04 · FD 9912 DE-15LAW 9IMR - LAW 14ITR Deutsch9 Prüfpunkte, Wartung und StörungsbehebungFalls bisher keine Störungen eingetreten sind, kann das Gerätnun in Betrieb genommen werden, um die Vorzüge der LAW-Split-Wärmepumpe zu genießen. Gehen Sie vor der Inbetriebnahme die in diesem Kapitel be-schriebenen Prüfpunkte durch. Hier finden Sie ebenfalls einige Hinweise zur Wartung und Stö-rungsbehebung. 9. 1 Checkliste vor InbetriebnahmeACHTUNG. Vor Öffnen des Gerätes ist sicherzustellen, dass alleStromkreise spannungsfrei geschaltet sindPos. Kategorie Komponenten Prüfpunkt1StromFeldverdrahtungSämtliche Schalter, die Kontakte mit unterschiedlichen Polungen besitzen,sollten unter Beachtung der vorgeschriebenen Richtlinien oder Gesetze festangeschlossen werden. Kabelanschlüsse sollten ausschließlich von ausgebildetem Fachpersonal vor-genommen werden.

Kabelanschlüsse und separat erhältliche elektrische Bauteile sollten den euro-päischen und örtlichen Bestimmungen entsprechen. Kabelanschlüsse sollten nach dem Anschlussschaltplan vorgenommen wer-den, der diesem Gerät beiliegt. 2 SchutzgeräteEs sollte ein Schutzschalter (Erdschlussschalter) mit 30 mA installiert werden. Der Schutzschalter im Reglerkasten des Innengerätes sollte vor Inbetrieb-nahme des Gerätes eingeschaltet werden. 3 ErdungEs sollte eine Erdungsleitung angeschlossen werden. Die Erdungsleitung nie-mals an ein Gasrohr, Wasserrohr, einem metallischen Gegenstand des Ge-bäudes, an einen Überspannungsschutz o. ä. anschließen. 4 Netzteil Verwenden Sie eine separate Netzleitung. 5Kabelanschlüsse der AnschlussleisteAnschlüsse an der Anschlussleiste (im Reglerkasten des Innengerätes) solltenausreichend befestigt werden.

7 EntlüftungWährend der Wasserbefüllung sollte das System über die Entlüftungsöffnungentlüftet werden. Falls beim Drücken auf die Spitze (an der Oberseite der Öffnung) kein Wasseraustritt, wurde die Entlüftung noch nicht abgeschlossen. Bei optimal entlüftetem System spritzt das Wasser beim Drücken auf dieSpitze wie eine Fontäne heraus. Vorsicht beim Testen der Entlüftung. Spritzwasser könnte auf Ihre Kleidung gelangen. 8 Absperrventil Die beiden Absperrventile sollten geöffnet sein. 11Montage des GerätesWartung der Bauteile Im Innengerät sollten sich keine offensichtlich beschädigten Bauteile befinden. 12 Kältemittelleck Durch Kältemittellecks wird die Leistung des Gerätes vermindert. Verständi-gen Sie bei einer Leckstelle einen autorisierten Kundendienstpartner.

DE-16 452162. 66. 04 · FD 9912 www. gdts. oneDeutsch LAW 9IMR - LAW 14ITR9. 2 WartungFür eine optimale Leistung der LAW-Split-Wärmepumpe solltedas Gerät regelmäßig überprüft und gewartet werden. Es wird empfohlen, mindestens einmal pro Jahr die folgendeCheckliste abzuarbeiten. ACHTUNG. Vor Öffnen des Gerätes ist sicherzustellen, dass alleStromkreise spannungsfrei geschaltet sind9. 3 StörungsbehebungFalls die LAW-Split-Wärmepumpe nicht störungsfrei oder garnicht arbeitet, prüfen Sie folgende Punkte. ACHTUNG. Vor Öffnen des Gerätes ist sicherzustellen, dass alleStromkreise spannungsfrei geschaltet sind9. 3. 1 Behebung von Störungen während des BetriebsPos. Kategorie Komponenten Prüfpunkt1WasserWasserdruck Im Normalbetrieb sollte der Druckmesser einen Druck von 2,0 bis 2,5 baranzeigen. Bei einem Druck unter 0,3 bar sollte Wasser nachgefüllt werden.

2Schmutzfänger (Wasserfilter)Schließen Sie die Absperrventile und nehmen Sie den Schmutzfänger heraus. Reinigen Sie den Schmutzfänger. Beim Auseinandernehmen des Schmutzfängers könnte Wasserherausfließen. 4 Strom Kabelanschlüsse derAnschlussleisteÜberprüfen Sie die Anschlussleiste auf lockere oder defekte Anschlüsse. Pos. Störung Ursache Lösung1Unzureichende Heizungoder Kühlung. Falsche Einstellung derZieltemperatur. Überprüfen der Einstellung der Heizkurve am WärmepumpenmanagerUnzureichendeWasserbefüllung. Überprüfen Sie den Druckmesser und füllen Sie Wasser nach, bis der Druck-messer einen Druck von 2,0 bis 2,5 bar anzeigt. Wasserfluss ist gering. Überprüfen Sie, ob der Schmutzfänger stark verunreinigt ist. In diesem Fallsollte der Schmutzfänger gereinigt werden. Überprüfen Sie, ob die Druckanzeige einen Druck von mindestens 0,3 bar auf-weist.

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