Dimplex SI 26TU Bedienungsanleitung
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Produktspezifikationen
| Marke: | Dimplex |
| Kategorie: | Wärmepumpe |
| Modell: | SI 26TU |
Bedienungsanleitung Dimplex SI 26TU – Volltext
www. glendimplex. de 452237. 66. 48a · FD 0108 DE-1SI 26TU - SI 35TU DeutschInhaltsverzeichnis1 Sicherheitshinweise. DE-21. 1 Symbole und Kennzeichnung. DE-21. 2 Bestimmungsgemäßer Gebrauch. DE-21. 3 Gesetzliche Vorschriften und Richtlinien. DE-21. 4 Energiesparende Handhabung der Wärmepumpe. DE-22 Verwendungszweck der Wärmepumpe. DE-22. 1 Anwendungsbereich. DE-22. 2 Arbeitsweise. DE-23 Grundgerät. DE-34 Zubehör. DE-34. 1 Anschlussflansche. DE-34. 2 Fernbedienung. DE-34. 3 Gebäudeleittechnik. DE-35 Transport. DE-36 Aufstellung. DE-46. 1 Allgemeine Hinweise. DE-46. 2 Schallemissionen. DE-47 Montage. DE-47. 1 Allgemein. DE-47. 2 Heizungsseitiger Anschluss. DE-57. 3 Wärmequellenseitiger Anschluss. DE-57. 4 Temperaturfühler. DE-67. 5 Elektrischer Anschluss. DE-78 Inbetriebnahme. DE-88. 1 Allgemeine Hinweise. DE-88. 2 Vorbereitung. DE-88. 3 Vorgehensweise bei Inbetriebnahme.
DE-2 452237. 66. 48a · FD 0108 www. glendimplex. deDeutsch SI 26TU - SI 35TU1 Sicherheitshinweise1. 1 Symbole und KennzeichnungBesonders wichtige Hinweise sind in dieser Anleitung mit ACH-TUNG. und HINWEIS gekennzeichnet. ACHTUNG. Unmittelbare Lebensgefahr oder Gefahr für schwerePersonenschäden oder schwere Sachschäden. HINWEISººººººººººººººººººººRisiko für Sachschäden oder leichte Personenschäden oderwichtige Informationen ohne weitere Gefahren für Personenund Sache. 1. 2 Bestimmungsgemäßer GebrauchDieses Gerät ist nur für den vom Hersteller vorgesehenen Ver-wendungszweck freigegeben. Ein anderer oder darüber hinausgehender Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß. Dazuzählt auch die Beachtung der zugehörigen Projektierungsun-terlagen. Änderungen oder Umbauten am Gerät sind zu unter-lassen. 1.
3 Gesetzliche Vorschriften und RichtlinienDiese Wärmepumpe ist gemäß Artikel 1, Abschnitt 2 k) der EU-Richtlinie 2006/42/EC (Maschinenrichtlinie) für den Gebrauchim häuslichen Umfeld bestimmt und unterliegt damit den An-forderungen der EU-Richtlinie 2014/35/EU (Niederspannungs-richtlinie). Sie ist damit ebenfalls für die Benutzung durch Laienzur Beheizung von Läden, Büros und anderen ähnlichen Ar-beitsumgebungen, von landwirtschaftlichen Betrieben und vonHotels, Pensionen und ähnlichen oder anderen Wohneinrich-tungen vorgesehen. Die Wärmepumpe entspricht allen relevanten DIN-/VDE-Vor-schriften und EU-Richtlinien. Diese können der CE-Erklärungim Anhang entnommen werden. Der elektrische Anschluss der Wärmepumpe muss nach dengültigen VDE-, EN- und IEC-Normen ausgeführt werden. Au-ßerdem sind die Anschlussbedingungen der Versorgungsun-ternehmen zu beachten.
Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren und darüber sowievon Personen mit verringerten physischen, sensorischen odermentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissenbenutzt werden, wenn sie beaufsichtigt oder bezüglich des si-cheren Gebrauchs des Gerätes unterwiesen wurden und diedaraus resultierenden Gefahren verstehen. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Be-nutzer- Wartung dürfen nicht von Kindern ohne Beaufsichti-gung durchgeführt werden. ACHTUNG. Arbeiten an der Wärmepumpe dürfen nur vom autorisiertenund sachkundigen Kundendienst durchgeführt werden. ACHTUNG. Für den Betrieb und die Wartung einer Wärmepumpe sind dierechtlichen Anforderungen des Landes einzuhalten, in demdie Wärmepumpe betrieben wird.
Je nachKältemittelfüllmenge ist die Dichtheit der Wärmepumpe inregelmäßigen Abständen durch entsprechend geschultesPersonal zu überprüfen und zu protokollieren. Nähere Angaben dazu befinden sich im beiliegenden Logbuch. 1. 4 Energiesparende Handhabung der WärmepumpeDurch das Betreiben dieser Wärmepumpe tragen Sie zur Scho-nung unserer Umwelt bei. Für den effizienten Betrieb ist einesorgfältige Bemessung der Heizungsanlage und der Wärme-quelle sehr wichtig. Dabei ist besonderes Augenmerk auf mög-lichst niedrige Wasservorlauftemperaturen zu richten. Darumsollten alle angeschlossenen Wärmeverbraucher für niedrigeVorlauftemperaturen geeignet sein. Eine um 1 K höhere Heiz-wassertemperatur steigert den elektrischen Energieverbrauchum ca. 2,5 %. Eine Niedertemperaturheizung mit Vorlauftempe-raturen zwischen 30 °C und 50 °C ist für einen energiesparen-den Betrieb gut geeignet.
2 Verwendungszweck der Wärmepumpe2. 1 AnwendungsbereichDie Sole/Wasser-Wärmepumpe ist ausschließlich für die Erwär-mung von Heizungswasser vorgesehen. Sie kann in vorhande-nen oder neu zu errichtenden Heizungsanlagen eingesetzt wer-den. Als Wärmeträger in der Wärmequellenanlage dient einGemisch aus Wasser und Frostschutz (Sole).
Als Wärmequel-lenanlage können Erdsonden, Erdkollektoren oder ähnliche An-lagen genutzt werden. 2. 2 ArbeitsweiseDas Erdreich speichert Wärme, die von Sonne, Wind und Regeneingebracht wird. Diese Erdwärme wird im Erdkollektor, derErdsonde oder Ähnlichem von der Sole bei niedriger Tempera-tur aufgenommen. Eine Umwälzpumpe fördert dann die „er-wärmte“ Sole in den Verdampfer der Wärmepumpe. Dort wirddiese Wärme an das Kältemittel im Kältekreislauf abgegeben. Dabei kühlt sich die Sole wieder ab, so dass sie im Solekreis wie-der Wärmeenergie aufnehmen kann. Das Kältemittel wird vom elektrisch angetriebenen Verdichterangesaugt, verdichtet und auf ein höheres Temperaturniveau„gepumpt“. Die bei diesem Vorgang zugeführte elektrische An-triebsleistung geht nicht verloren, sondern wird größtenteilsdem Kältemittel zugeführt.
Daraufhin gelangt das Kältemittel in den Verflüssiger und über-trägt hier wiederum seine Wärmeenergie an das Heizwasser. Abhängig vom Betriebspunkt erwärmt sich so das erhitzte Heiz-wasser auf bis zu 62 °C.
www. glendimplex. de 452237. 66. 48a · FD 0108 DE-3SI 26TU - SI 35TU Deutsch3 GrundgerätDas Grundgerät besteht aus einer anschlussfertigen Wärme-pumpe für Innenaufstellung mit Blechgehäuse, Schaltkastenund integriertem Wärmepumpenmanager. Der Kältekreis ist„hermetisch geschlossen“ und enthält das vom Kyoto-Protokollerfasste fluorierte Kältemittel R410A. Angaben zum GWP-Wertund CO2-Äquivalent des Kältemittels finden sich im Kapitel Ge-räteinformation. Es ist FCKW-frei, baut kein Ozon ab und istnicht brennbar. Im Schaltkasten sind alle für den Betrieb der Wärmepumpe not-wendigen Bauteile angebracht. Ein Fühler für die Außentempe-ratur mit Befestigungsmaterial sowie ein Schmutzfänger liegender Wärmepumpe bei. Die Zuleitung für Last- und Steuerspa-nung ist bauseits zu verlegen. Die im Lieferumfang enthaltenen Umwälzpumpen (Sole- undHeizwasserseite) sind gemäß den Hydraulikschemen (sieheKap.
4 auf S. XX) bzw. nach den Projektierungsunterlagen zu in-stallieren. Der elektrische Anschluss der Umwälzpumpen istgemäß Kap. 7. 5. 3 auf S. 8 herzustellen. Die Wärmequellenanlage mit Soleverteiler ist bauseits zu erstel-len. 1) Schaltkasten2) Verdampfer3) Verflüssiger4) Filtertrockner5) Verdichter 16) Verdichter 27) Expansionsventil8) Economizer4 Zubehör4. 1 AnschlussflanscheDurch den Einsatz der flachdichtenden Anschlussflanschekann das Gerät optional auf Flanschanschluss umgestellt wer-den. 4. 2 FernbedienungAls Komforterweiterung ist im Sonderzubehör eine Fernbedien-station erhältlich. Bedienung und Menüführung sind identischmit denen des Wärmepumpenmanagers. Der Anschluss erfolgtüber eine Schnittstelle (Sonderzubehör) mit Westernstecker RJ12. HINWEISººººººººººººººººººººBei Heizungsreglern mit abnehmbarem Bedienteil kanndieses direkt als Fernbedienstation genutzt werden. 4.
3 GebäudeleittechnikDer Wärmepumpenmanager kann durch die Ergänzung der je-weiligen Schnittstellen-Steckkarte an ein Netzwerk eines Ge-bäudeleitsystems angeschlossen werden. Für den genauen An-schluss und die Parametrierung der Schnittstelle muss dieergänzende Montageanweisung der Schnittstellenkarte beach-tet werden. Für den Wärmepumpenmanager sind folgende Netzwerkver-bindungen möglich:ModbusEIB, KNXEthernetACHTUNG. Bei einer externen Ansteuerung der Wärmepumpe bzw. derUmwälzpumpen ist ein Durchflussschalter vorzusehen, derdas Einschalten des Verdichters bei fehlendemVolumenstrom verhindert. 5 TransportZum Transport auf ebenem Untergrund eignet sich ein Hubwa-gen. Muss die Wärmepumpe auf unebenem Untergrund oderüber Treppen befördert werden, kann dies mit Tragriemen ge-schehen. Diese können direkt unter der Palette hindurchge-führt werden. ACHTUNG.
DE-4 452237.66.48a · FD 0108 www.glendimplex.deDeutsch SI 26TU - SI 35TUZum Anheben des Gerätes ohne Palette sind die seitlich imRahmen vorgesehenen Bohrungen zu benutzen. Die seitlichenVerkleidungsbleche sind dabei abzunehmen. Als Tragehilfekann ein handelsübliches Rohr dienen.Nach dem Transport ist die Transportsicherung im Gerät amBoden beidseitig zu entfernen.ACHTUNG!!!!!!Vor der Inbetriebnahme ist die Transportsicherung zuentfernen.Um an das Geräteinnere zu gelangen, ist es möglich, alle Fassa-dierungsbleche abzunehmen.Dazu sind die beiden Schrauben zu lösen. Die Bleche lassensich durch leichtes Kippen nach vorne nach oben herausneh-men.6 Aufstellung6.1 Allgemeine HinweiseDie Sole/Wasser-Wärmepumpe muss in einem frostfreien undtrockenen Raum auf einer ebenen, glatten und waagerechtenFläche aufgestellt werden.
Dabei sollte der Rahmen rundumdicht am Boden anliegen, um eine ausreichende Schallabdich-tung zu gewährleisten. Ist dies nicht der Fall, können zusätzlichschalldämmende Maßnahmen notwendig werden.Die Wärmepumpe muss so aufgestellt sein, dass ein Kunden-diensteinsatz problemlos durchgeführt werden kann. Dies istgewährleistet, wenn ein Abstand von ca. 1 m vor der Wärme-pumpe eingehalten wird.Im Aufstellraum dürfen zu keiner Jahreszeit Frost oder höhereTemperaturen als 35 °C auftreten.HINWEISººººººººººººººººººººDie Wärmepumpe ist nicht für die Nutzung über 2000 Meter(NHN) bestimmt.6.2 SchallemissionenAufgrund der wirkungsvollen Schallisolation arbeitet dieWärmepumpe sehr leise. Eine Schwingungsübertragung aufdas Fundament bzw.
auf das Heizsystem wird durch interneEntkopplungsmaßnahmen weitgehend verhindert.7 Montage7.1 AllgemeinAn der Wärmepumpe sind folgende Anschlüsse herzustellen.Dabei ist das hydraulische Einbindungsschema zu beachten:Vor-/Rücklauf Sole (Wärmequellenanlage)Vor-/Rücklauf HeizungTemperaturfühlerSpannungsversorgungXX1.3.2.0,5 m0,3 m1,0 m
www. glendimplex. de 452237. 66. 48a · FD 0108 DE-5SI 26TU - SI 35TU Deutsch7. 2 Heizungsseitiger AnschlussACHTUNG. Vor Anschluss der Wärmepumpe Heizungsanlage spülen. Bevor die heizwasserseitigen Anschlüsse der Wärmepumpe er-folgen, muss die Heizungsanlage gespült werden, um eventuellvorhandene Verunreinigungen, Reste von Dichtmaterial oderÄhnliches, zu entfernen. Ein Ansammeln von Rückständen imVerflüssiger kann zum Totalausfall der Wärmepumpe führen. Nach erstellter heizungsseitiger Installation ist die Heizungsan-lage zu füllen, zu entlüften und abzudrücken. ACHTUNG. Der maximale Prüfdruck beträgt heiz- und soleseitig 6,0bar(ü). Dieser Wert darf nicht überschritten werden.
Beim Füllen der Anlage ist folgendes zu beachten:unbehandeltes Füll- und Ergänzungswasser muss Trink-wasserqualität haben(farblos, klar, ohne Ablagerungen)das Füll- und Ergänzungswasser muss vorfiltriert sein(Porenweite max. 5 µm). Eine Steinbildung in Warmwasserheizungsanlagen kann nichtvermieden werden, ist aber in Anlagen mit Vorlauftemperaturenkleiner 60 °C vernachlässigbar gering. Bei Hochtemperatur-Wärmepumpen und vor allem bei bivalenten Anlagen im gro-ßen Leistungsbereich (Kombination Wärmepumpe + Kessel)können auch Vorlauftemperaturen von 60 °C und mehr erreichtwerden. Daher sollte das Füll- und Ergänzungswasser nach VDI2035 - Blatt 1 folgende Richtwerte erfüllen. Die Werte der Ge-samthärte können der Tabelle entnommen werden. Abb. 7.
1:Richtwerte für Füll- und Ergänzungswasser nach VDI 2035Bei Anlagen mit überdurchschnittlich großem spezifischem An-lagenvolumen von 50 l/kW empfiehlt die VDI 2035 den Einsatzvon vollentsalztem Wasser und einem pH-Stabilisator um dieKorrosionsgefahr in der Wärmepumpe und der Heizungsanlagezu minimieren. ACHTUNG. Bei vollentsalztem Wasser ist darauf zu achten, dass derminimal zulässige pH-Wert von 7,5 (minimal zulässiger Wertfür Kupfer) nicht unterschritten wird.
Eine Unterschreitungkann zur Zerstörung der Wärmepumpe führen. MindestheizwasserdurchsatzDer Mindestheizwasserdurchsatz der Wärmepumpe ist injedem Betriebszustand der Heizungsanlage sicherzustellen. Dieses kann z. B. durch Installation eines doppelt differenz-drucklosen Verteilers erreicht werden. Sofern Wärmepumpenmanager und Heizungsumwälzpumpenbetriebsbereit sind, arbeitet die Frostschutzfunktion desWärmepumpenmanagers. Bei Außerbetriebnahme der Wärme-pumpe oder Stromausfall ist die Anlage zu entleeren. BeiWärmepumpenanlagen, an denen ein Stromausfall nicht er-kannt werden kann (Ferienhaus), ist der Heizungskreis mit sei-nem geeigneten Frostschutz zu betreiben. 7. 3 Wärmequellenseitiger AnschlussFolgende Vorgehensweise ist beim Anschluss einzuhalten:Die Soleleitung am Vor- und Rücklauf Wärmequelle derWärmepumpe anschließen. Dabei ist das hydraulische Einbindungsschema zu beachten.
ACHTUNG. Im Wärmequelleneintritt der Wärmepumpe ist derbeiliegende Schmutzfänger zu montieren, um denVerdampfer gegen Verunreinigungen zu schützen. Die Sole ist vor dem Befüllen der Anlage herzustellen. Die Sole-konzentration muss mindestens 25 % betragen. Das gewähr-leistet Frostsicherheit bis ca. -14 °C. Es dürfen nur Frostschutzmittel auf Monoethylenglykol- oderPropylenglykolbasis verwendet werden. Die Wärmequellenanlage ist zu entlüften und auf Dichtheit zuprüfen. ACHTUNG. Die Sole muss mindestens zu 25 % aus einem Frostschutz aufMonoethylenglykol- oder Propylenglykolbasis bestehen undist vor dem Befüllen zu mischen. HINWEISººººººººººººººººººººBei Bedarf kann der Einsatzbereich bis zu einerSoleeintrittstemperatur von -10 °C erweitert werden. Indiesem Fall ist die minimale Solekonzentration auf 30 %anzupassen. (Einfriertemperatur -17 °C)ACHTUNG.
2 Montage des AußentemperaturfühlersDer Temperaturfühler muss so angebracht werden, dass sämt-liche Witterungseinflüsse erfasst werden und der Messwertnicht verfälscht wird. an der Außenwand möglischst an der Nord- bzw. Nord-westseite anbringennicht in „geschützter Lage“ (z. B. in einer Mauernische oderunter dem Balkon) montierennicht in der Nähe von Fenstern, Türen, Abluftöffnungen,Außenleuchten oder Wärmepumpen anbringenzu keiner Jahreszeit direkter Sonneneinstrahlung ausset-zen-7. 4. 3 Montage der AnlegefühlerDie Montage der Anlegefühler ist nur notwendig, falls diese imLieferumfang der Wärmepumpe enthalten, aber nicht einge-baut sind. Die Anlegefühler können als Rohranlegefühler montiert oder indie Tauchhülse des Kompaktverteilers eingesetzt werden.
DE-8 452237. 66. 48a · FD 0108 www. glendimplex. deDeutsch SI 26TU - SI 35TU8) Die Heizungsumwälzpumpe (M13) wird über den KontaktN1-J13/NO5 angesteuert. Anschlusspunkte für die Pumpesind X2/M13 und X2/N. Bei Verwendung von Pumpen, diedie Schaltkapazität des Ausgangs übersteigen muss einKoppelrelais zwischengeschaltet werden. 9) Die Zusatzumwälzpumpe (M16) wird über den Kontakt N1-J16/NO9 angesteuert. Anschluspunkte für die Pumpe sindX2/M16 und X2/N. Ein Koppelrelais ist in diesem Ausgangbereits integriert. 10) Die Warmwasserladepumpe (M18) wird über den KontaktN1-J13/NO6 angesteuert. Anschlusspunkte für die Pumpesind X2/M18 und X2/N. Bei Verwendung von Pumpen, diedie Schaltkapazität des Ausgangs übersteigen muss einKoppelrelais zwischengeschaltet werden. 11) Die Sole- bzw. Brunnenpumpe (M11) wird über den Kon-takt N1-J12/NO3 angesteuert. Anschluspunkte für diePumpe sind X2/M11 und X2/N.
Ein Koppelrelais ist in die-sem Ausgang bereits integriert. 12) Der Rücklauffühler (R2) ist bei der Wärmepumpe für Innen-aufstellung integriert. Der Anschluss am WPM erfolgt an den Klemmen: X3/GNDund X3/R2. 13) Der Außenfühler (R1) wird an den Klemmen X3/GND undX3/R1 angeklemmt. 14) Der Warmwasserfühler (R3) liegt dem Warmwasserspei-cher bei und wird an den Klemmen GND und X3/R3 ange-klemmt. 7. 5. 3 Anschluss von elektronisch geregelten UmwälzpumpenElektronisch geregelte Umwälzpumpen weisen hohe Anlauf-ströme auf, die unter Umständen die Lebenszeit des Wärme-pumpenmanagers verkürzen können. Aus diesem Grund, istzwischen dem Ausgang des Wärmepumpenmanagers und derelektronisch geregelten Umwälzpumpe ein Koppelrelais zu ins-tallieren bzw. installiert.
Dies ist nicht erforderlich, wenn der zu-lässige Betriebsstrom von 2 A und ein maximaler Anlaufstromvon 12 A der elektronisch geregelten Umwälzpumpe nichtüberschritten wird, oder es liegt eine ausdrückliche Freigabedes Pumpenherstellers vor. ACHTUNG.
Es ist nicht zulässig über einen Relaisausgang mehr als eineelektronisch geregelte Umwälzpumpe zu schalten. 8 Inbetriebnahme8. 1 Allgemeine HinweiseUm eine ordnungsgemäße Inbetriebnahme zu gewährleisten,sollte diese von einem vom Werk autorisierten Kundendienstdurchgeführt werden. Unter bestimmten Bedingungen istdamit eine zusätzliche Garantieleistung verbunden (vgl. Garan-tieleistung). 8. 2 VorbereitungVor der Inbetriebnahme müssen folgende Punkte geprüft wer-den:Alle Anschlüsse der Wärmepumpe müssen, wie in Kapitel 7beschrieben, montiert sein. Die Wärmequellenanlage und der Heizkreis müssen gefülltund geprüft sein. Der Schmutzfänger muss im Soleeintritt der Wärmepumpeeingebaut sein. Im Sole- und Heizkreislauf müssen alle Schieber, den denkorrekten Fluss behindern könnten, geöffnet sein.
Der Wärmepumpenmanager muss gemäß seiner Ge-brauchsanweisung auf die Heizungsanlage abgestimmtsein. 8. 3 Vorgehensweise bei InbetriebnahmeDie Inbetriebnahme der Wärmepumpe erfolgt über denWärmepumpenmanager. ACHTUNG. Die Inbetriebnahme erfolgt gemäß der Montage- undGebrauchsanweisung des Wärmepumpenmanager.
www. glendimplex. de 452237. 66. 48a · FD 0108 DE-9SI 26TU - SI 35TU Deutsch9 Pflege / Reinigung9. 1 PflegeUm Betriebsstörungen durch Schmutzablagerungen in denWärmetauschern zu vermeiden, ist dafür Sorge zu tragen, dasskeinerlei Verschmutzungen in die Wärmequellen- und Hei-zungsanlage gelangen können. Sollte es dennoch zu derartigenBetriebsstörungen kommen, ist die Anlage wie unten angege-ben zu reinigen. 9. 2 Reinigung HeizungsseiteSauerstoff kann im Heizwasserkreis, insbesondere bei Verwen-dung von Stahlkomponenten, Oxidationsprodukte (Rost) bil-den. Diese gelangen über Ventile, Umwälzpumpen oder Kunst-stoffrohre in das Heizsystem. Deshalb sollte besonders bei denRohren der Fußbodenheizung auf eine diffusionsdichte Instal-lation geachtet werden. HINWEISººººººººººººººººººººZur Vermeidung von Ablagerungen (z. B.
Rost) im Kondensatorder Wärmepumpe wird empfohlen, ein geeignetesKorrosionsschutzsystem einzusetzen. Auch Reste von Schmier- und Dichtmitteln können dasHeizwasser verschmutzen. Sind die Verschmutzungen so stark, dass sich die Leistungsfä-higkeit des Verflüssigers in der Wärmepumpe verringert, mussein Installateur die Anlage reinigen. Nach heutigem Kenntnisstand empfehlen wir, die Reinigungmit einer 5 %-igen Phosphorsäure oder, falls häufiger gereinigtwerden muss, mit einer 5 %-igen Ameisensäure durchzuführen. In beiden Fällen sollte die Reinigungsflüssigkeit Raumtempera-tur haben. Es ist empfehlenswert, den Wärmetauscher entge-gen der normalen Durchflussrichtung zu spülen. Um zu verhindern, dass säurehaltiges Reinigungsmittel in denHeizungsanlagenkreislauf gelangt, empfehlen wir, das Spülge-rät direkt an den Vor- und Rücklauf des Verflüssigers derWärmepumpe anzuschließen.
Die Säuren sind mit Vorsicht anzuwenden und es sind die Vor-schriften der Berufsgenossenschaften einzuhalten. Die Herstellerangaben des Reinigungsmittels sind in jedem Fallzu beachten. 9. 3 Reinigung WärmequellenseiteACHTUNG. Im Wärmequelleneintritt der Wärmepumpe ist derbeiliegende Schmutzfänger zu montieren, um denVerdampfer gegen Verunreinigungen zu schützen. Einen Tag nach der Inbetriebnahme sollte das Filtersieb desSchmutzfängers gereinigt werden. Weitere Kontrollen sind jenach Verschmutzung festzulegen. Sind keine Verunreinigun-gen mehr erkennbar, kann das Sieb des Schmutzfängers aus-gebaut werden, um die Druckverluste zu reduzieren. 10 Störungen / FehlersucheDiese Wärmepumpe ist ein Qualitätsprodukt und sollte stö-rungsfrei arbeiten. Tritt dennoch eine Störung auf, wird diese imDisplay des Wärmepumpenmanagers angezeigt.
Schlagen Siedazu auf der Seite Störungen und Fehlersuche in der Montage-und Gebrauchsanweisung des Wärmepumpenmanagers nach. Wenn die Störung nicht selbst behoben werden kann, verstän-digen Sie bitte den zuständigen Kundendienst. ACHTUNG. Vor Öffnen des Gerätes ist sicherzustellen, dass alleStromkreise spannungsfrei geschaltet sind. Nach dem Spannungsfreischalten ist mindestens 5 Minuten zuwarten, damit sich elektrisch geladenen Bauteile entladen kön-nen. ACHTUNG. Arbeiten an der Wärmepumpe dürfen nur vom autorisiertenund sachkundigen Kundendienst durchgeführt werden. 11 Außerbetriebnahme / EntsorgungBevor die Wärmepumpe ausgebaut wird, ist die Maschinespannungsfrei zu schalten und abzuschiebern. Der Ausbau derWärmepumpe muss durch Fachpersonal erfolgen.
Umweltrelevante Anforderungen in Bezug auf Rückgewinnung,Wiederverwendung und Entsorgung von Betriebsstoffen undBauteilen gemäß den gängigen Normen sind einzuhalten. Dabei ist besonders Wert auf eine fachgerechte Entsorgungdes Kältemittels und Kälteöles zu legen.
(Einfriertemperatur -17 °C)Bei Soleeintrittstemperaturen von -10 °C bis -5 °C, Vorlauftemperatur von 50 °C bis 60 °C steigend. Bei Soleeintrittstemperaturen von -5 °C bis 0°C, Vorlauftemperatur von 60 °C bis 62 °C steigend. 2. Der Betrieb ist bis zu einer Soleeintrittstemperatur von +35 °C möglich. Bei Soleeintrittstemperaturen von +25 °C bis 35 °C, Vorlauftemperatur von 62 °C bis 58 °C fallend. 3. Der angegebene Schalldruckpegel entspricht dem Betriebsgeräusch der Wärmepumpe im Heizbetreib bei 55 °C Vorlauftemperatur. Der angegebene Schalldruckpegel stellt den Freifeldpegel dar. Je nach Aufstellungsort kann der Messwert um bis zu 16 dB(A) abweichen. 4. Beachten Sie, dass der Platzbedarf für Rohranschluss, Bedienung und Wartung größer ist. 5. Diese Angaben charakterisieren die Größe und die Leistungsfähigkeit der Anlage nach EN 14511.
Für wirtschaftliche und energetische Betrachtungen sind Bivalenzpunkt undRegelung zu berücksichtigen. Diese Angaben werden ausschließlich mit sauberen Wärmeübertragern erreicht.
Hinweis zur Pflege, Inbetriebnahme und Betrieb sind den ent-sprechenden Abschnitten der Montage- und Gebrauchsanweisung zu entnehmen. Dabei bedeuten z. B. B0 / W55: Wärmequellentemperatur 0 °C und Heizwasser-Vorlauftem-peratur 55 °C6. siehe CE-Konformitätserklärung7. Die Heizungsumwälzpumpe und der Wärmepumpenmanager müssen immer betriebsbereit sein. 8. Die Leistungszahlen gelten mit den im Lieferungfang enthaltenen Umwälzpumpen.
DE-14 452237. 66. 48a · FD 0108 www. glendimplex. deDeutsch SI 26TU - SI 35TU14 GarantieurkundeGlen Dimplex Deutschland(Heizungs-Wärmepumpen, Zentrale Wohnungslüftungsgeräte)gültig für Deutschland und Österreich(Ausgabestand 01/2021)Die nachstehenden Bedingungen, die die Voraussetzungen undden Umfang unserer Garantieleistung umschreiben, lassen die Ge-währleistungsverpflichtungen des Verkäufers aus dem Kaufvertragmit dem Endabnehmer unberührt. Für die Geräte leisten wir Garan-tie gemäß nachstehenden Bedingungen:Wir beheben unentgeltlich nach Maßgabe der folgenden Bedin-gungen Mängel am Gerät, die auf einem Material und/oder Herstel-lungsfehler beruhen, wenn sie uns unverzüglich nach Feststellungund innerhalb von 24 Monaten nach Lieferung an den Ers-tendabnehmer gemeldet werden. Bei Ersatzteilen und bei gewerb-lichem Gebrauch innerhalb von 12 Monaten.
Dieses Gerät fällt nur dann unter diese Garantie, wenn es von einemKunden in einem der Mitgliedstaaten der Europäischen Union ge-kauft wurde, es bei Auftreten des Mangels in Deutschland oder Ös-terreich betrieben wird und Garantieleistungen auch in Deutsch-land oder Österreich erbracht werden können. Die Behebung der von uns als garantiepflichtig anerkannten Män-gel geschieht dadurch, dass die mangelhaften Teile unentgeltlichnach unserer Wahl instandgesetzt oder durch einwandfreie Teileersetzt werden. Durch Art oder Ort des Einsatzes des Gerätes oderschlechte Zugänglichkeit des Gerätes bedingte außergewöhnlicheKosten der Nachbesserung werden nicht übernommen. Der freieGerätezugang muss durch den Kunden gestellt werden. Ausge-baute Teile, die wir zurücknehmen, gehen in unser Eigentum über.
Die Garantiezeit für Nachbesserungen und Ersatzteile endet mitdem Ablauf der ursprünglichen Garantiezeit für das Gerät. Die Ga-rantie erstreckt sich nicht auf leicht zerbrechliche Teile, die denWert oder die Gebrauchstauglichkeit des Gerätes nur unwesentlichbeeinträchtigen.
Es ist jeweils der Original-Kaufbeleg mit Kauf-und/oder Lieferdatum vorzulegen. Eine Garantieleistung entfällt, wenn vom Kunden oder einem Drit-ten die entsprechenden VDE-Vorschriften, die Bestimmungen derörtlichen Versorgungsunternehmen oder unsere Montage- und Ge-brauchsanweisung sowie die in den Projektierungsunterlagen ent-haltenen Hinweise zu Wartungsarbeiten oder Einbindungsschemennicht beachtet worden sind oder wenn unser funktionsnotwendi-ges Zubehör nicht eingesetzt wurde. Durch etwa seitens des Kun-den oder Dritter unsachgemäß vorgenommenen Änderungen undArbeiten, wird die Haftung für die daraus entstehenden Folgen auf-gehoben. Die Garantie erstreckt sich auf das Gerät und vom Liefererbezogene Teile. Nicht vom Lieferer bezogene Teile und Geräte-/An-lagenmängel, die auf nicht vom Lieferer bezogene Teile zurückzu-führen sind, fallen nicht unter den Garantieanspruch.
Bei endgültig fehlgeschlagener Nachbesserung wird der Herstellerentweder kostenfreien Ersatz liefern oder den Minderwert vergü-ten. Im Falle einer Ersatzlieferung behalten wir uns die Geltendma-chung einer angemessenen Nutzungsanrechnung für die bisherigeNutzungszeit vor. Weitergehende oder andere Ansprüche, insbe-sondere solche auf Ersatz außerhalb des Gerätes entstandenenSchäden, sind ausgeschlossen. Eine Verlängerung der Garantie auf 60 Monate oder mehr für Hei-zungs-Wärmepumpen und zentrale Wohnungslüftungsgeräte abder ersten Inbetriebsetzung, spätestens jedoch 6 Monate nachKaufdatum, wird gemäß den nachfolgenden Bedingungen gewährtVoraussetzung für die Übernahme der verlängerten Garantie ist einkostenpflichtiger Anlagencheck (siehe Pauschalen in der Service-preisliste) durch den autorisierten Systemtechnik-Kundendienstmit Protokoll zum Anlagencheck.
Die Beauftragung des kosten-pflichtigen Anlagenchecks oder eines Service-Paketes durch denSystemtechnik-Kundendienst erfolgt schriftlich mit dem entspre-chenden Auftragsformular oder mittels der Online-Beauftragungim Internet (https://glendimplex. de/service-paket-beauftragen). Voraussetzung zur Bestätigung der Garantiezeitverlängerung ist dievollständige Bezahlung der Pauschale. Für eine Garantiezeitverlän-gerung auf 10 Jahre ist zudem eine Online-Verbindung für Ferndia-gnose vorgegeben. Sollte keine Online-Verbindung bestehen bzw. verfügbar sein, behält sich GDD vor, evtl. entstehende Kosten fürLeistungen, welche per Ferndiagnose zu vermeiden wären, in Rech-nung zu stellen. Falls im Protokoll des Anlagenchecks Mängel ver-merkt sind, müssen diese beseitigt werden.
Die Bestätigung derGarantiezeitverlängerung erfolgt von unten angegebener Adressenach erfolgreichem Anlagencheck und der Einreichung des Proto-kolls durch den Systemtechnik-Kundendienst an GDD. Vorausset-zung ist die Prüfung der Daten im Protokoll des Anlagenchecks unddie Zustimmung durch GDD. Der Leistungsinhalt des Anlagenchecks sowie der Pauschale ist inder aktuellen Service-Preisliste (zu finden unter https://glendim-plex. de/dimplex-service-downloads) beschrieben. Es wird keineHaftung für die ordnungsgemäße Planung, Dimensionierung undAusführung der Gesamtanlage übernommen. Die Behebung vonAnlagenmängeln und Wartezeiten sind Sonderleistungen. Die aktuellen Pauschalen und die damit verbundenen Leistungs-umfänge sind im Internet unter: https://glendimplex. de/dimplex-service-downloads hinterlegt.
Glen Dimplex DeutschlandGlen Dimplex Deutschland GmbHAbteilung: ServiceAm Goldenen Feld 1895326 KulmbachFür die Auftragsbearbeitung werden der Typ, die Seriennummer S/N, das Fertigungsdatum FD und falls angegeben der Kundendiens-tindex KI des Gerätes benötigt. Diese Angaben befinden sich auf dem Typschild des Gerätes. Kundendienstadresse:Tel. -Nr. :Fax. -Nr.
An den Steckklemmen N1-J1 bis J11, J19, J20; J23 bis J26 und der Klemmleisten X3, liegt Kleinspannung an. Auf keinen Fall darf hier eine höhere Spannung angelegt werden. ATTENTION. Plug-in terminals N1-J1 to J11, J19, J20, J23 to J26 and terminal strip X3 are connected to extra-low voltage. A higher voltage must on no account be connected. ATTENTION. Une faible tension est appliquée auxbornes enfichables N1-J1 à J11, J19,J20, J23 à J26 et au bornier X3. Nejamais appliquer une tension plusélevée.
An den Steckklemmen N1-J1 bis J11, J19, J20; J23 bis J26 und der Klemmleisten X3, liegt Kleinspannung an. Auf keinen Fall darf hier eine höhere Spannung angelegt werden. ATTENTION. Plug-in terminals N1-J1 to J11, J19, J20, J23 to J26 and terminal strip X3 are connected to extra-low voltage. A higher voltage must on no account be connected. ATTENTION. Une faible tension est appliquée auxbornes enfichables N1-J1 à J11, J19,J20, J23 à J26 et au bornier X3. Nejamais appliquer une tension plusélevée.
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