Dimplex DHW 300 Bedienungsanleitung


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DHW300
DHW300+
Montage- und
Gebrauchsanweisung
Warmwasser-
Wärmepumpe
für Innenaufstellung
Installation and
Operating Instruction
Hot Water
Heat Pump for
Indoor Installation
Instructions de montage
et d‘utilisation
Chauffee-eau
thermodynamique
d‘intérieur
Glen
Dimplex
Deutschland
Dimplex

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Produktspezifikationen

Marke: Dimplex
Kategorie: Wärmepumpe
Modell: DHW 300

Bedienungsanleitung Dimplex DHW 300 – Volltext

www. glendimpex. de 451905. 66. 01a · FD 0102 DE-1DHW 300 - DHW 300+ DeutschInhaltsverzeichnis1 Bitte sofort lesen. DE-21. 1 Wichtige Hinweise. DE-21. 2 Bestimmungsgemäßer Gebrauch. DE-21. 3 Vorschriften / Sicherheitshinweise. DE-22 Beschreibung. DE-32. 1 Allgemein. DE-32. 2 Kältemittelkreislauf (Funktionsprinzip der Wärmepumpe). DE-32. 3 Sicherheits- und Regeleinrichtungen. DE-42. 4 Temperaturfühler. DE-43 Lagerung und Transport. DE-53. 1 Allgemein. DE-53. 2 Transport mit Gabelstapler (oder Hubwagen). DE-53. 3 Transport von Hand (Auslieferungszustand). DE-53. 4 Transport im Tragesack (Zubehör mit Sicherungsblech). DE-53. 5 Öffnen des Gerätes. DE-64 Aufstellung. DE-64. 1 Aufstellungsort. DE-64. 2 Aufstellung. DE-65 Montage. DE-75. 1 Anschluss der Wasserleitungen. DE-75. 2 Anschluss der Kondensatleitung. DE-75. 3 Elektrischer Anschluss. DE-75. 4 Anschluss Luftkanal (optional).

DE-76 Inbetriebnahme. DE-86. 1 Warmwasserkreislauf. DE-87 Bedienung und Funktion der Warmwasser-Wärmepumpe. DE-87. 1 Bedienung und Display. DE-87. 2 Menüstruktur. DE-97. 3 Funktionen. DE-128 Wartung / Instandhaltung. DE-138. 1 Wasserkreislauf / Kondensatablauf. DE-138. 2 Luftkreisversorgung. DE-138. 3 Korrosionsschutzanode. DE-149 Störungen / Fehlersuche (für den Nutzer). DE-1410 Außerbetriebnahme. DE-1411 Umweltrelevante Anforderungen. DE-1412 Geräteinformation. DE-1513 Garantieurkunde. DE-17Anhang · Appendix · Annexes. A-IMaßbild / Dimension drawing / Schéma coté. A-IIEinbindungsschemen / Integration diagram / Schéma d'intégration. A-IIIElektroschema / Electrical circuit diagram / Schéma électrique. A-VKonformitätserklärung / Declaration of Conformity / Déclaration de conformité. A-VI.

DE-2 451905. 66. 01a · FD 0102 www. glendimpex. deDeutsch DHW 300 - DHW 300+1 Bitte sofort lesen1. 1 Wichtige HinweiseACHTUNG. Vor Inbetriebnahmen ist diese Montage- undGebrauchsanweisung zu lesen. ACHTUNG. Arbeiten an der Warmwasser-Wärmepumpe dürfen nur vonfachkundigen Personen ausgeführt werden. Unfallverhütungsvorschriften sind zu beachten. ACHTUNG. Die Gerätehaube ist nicht für den Tragevorgang nutzbar (dieHaube kann keine größeren Kräfte aufnehmen. )ACHTUNG. Nach dem Aufstellen der Wärmepumpe muss dasSicherungsblech entfernt werden. ACHTUNG. Die Wärmepumpe darf nicht Überkopf transportiert werden. ACHTUNG. Bei Erstellung der bauseitigen Verrohrung sindVerschmutzungen im Leitungssystem zu vermeiden (evtl. vorAnschluss der Warmwasser-Wärmepumpe Leitungen spülen). ACHTUNG. Die Warmwasser-Wärmepumpe darf nur im mit Wasserbefüllten Zustand betrieben werden. ACHTUNG.

Für den Kollektorfühler muss ein Temperaturfühler mit derWiderstandskennlinie eines PT1000 (siehe Kap. 2. 4. 2 auf S. 4)verwendet werden. ACHTUNG. Vor dem Öffnen der Warmwasser-Wärmepumpe ist diesespannungsfrei zu schalten, auf nachlaufenden Ventilator istzu achten. ACHTUNG. Verletzungsgefahr durch scharfkantige Lamellen. Lamellendürfen nicht deformiert oder beschädigt werden. ACHTUNG. Vor öffnen des Gerätes ist dieses Spannungsfrei zu schalten. ACHTUNG. Die Klemme X8 kann auch in ausgeschalteten Zustand derWärmepumpe unter Spannung stehenACHTUNG. Bei Einstellungen zur Nutzung von Photovoltaikenergie,Solarthermie oder einem externen Kessel sindWarmwassertemperaturen >60°C möglich und deshalb ist einexterner Verbrühschutz vorzusehen. 1. 2 Bestimmungsgemäßer GebrauchDieses Gerät ist nur für den vom Hersteller vorgesehenen Ver-wendungszweck freigegeben.

Ein anderer oder darüber hinausgehender Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß. Dazuzählt auch die Beachtung der zugehörigen Projektierungsunter-lagen. Änderungen oder Umbauten am Gerät sind zu unterlas-sen. 1.

3 Vorschriften / SicherheitshinweiseACHTUNG. Vor Inbetriebnahmen ist diese Montage- undGebrauchsanweisung zu lesen. Die Warmwasser-Wärmepumpe dient ausschließlich zurErwärmung von Brauch- bzw. Trinkwasser in den angege-benen Temperatureinsatzgrenzen. Die Erwärmung andererFlüssigkeiten als Trinkwasser ist nicht zulässig. Die techni-schen Regeln für die Trinkwasserinstallation sind zu beach-ten. Die Leitungsnennweiten für die bauseitige Sanitärins-tallation sind unter Berücksichtigung dergebäudespezifischen Anforderungen festzulegen und gel-tenden Richtlinien und Vorschriften auszuführen. Gegebe-nenfalls erforderliche Sicherheitseinrichtungen wie Druck-minderventile sind spezifisch zu installieren.

Nicht erlaubt ist:Die Aufstellung des Gerätes darf nicht erfolgen:Unzulässig ist der Betrieb des Gerätes:Bei der Konstruktion und Ausführung der Warmwasser-Wärmepumpe wurden die relevanten EU-Richtlinien ein-gehalten. (Siehe auch CE-Konformitätserklärung. )Der Sachkundige hat dafür zu sorgen, dass vor Beginn vonInstandhaltungs-/Instandsetzungsarbeiten an kältemittel-führenden Teilen, das Kältemittel soweit entfernt wird, wiedies für die gefahrlose Durchführung der Arbeiten notwen-dig ist. Kältemittel ist vorschriftsmäßig zu handhaben bzw. zu entsorgen, es darf nicht in die Umwelt gelangen. Der Kältekreis ist „hermetisch geschlossen“ und enthältdas vom Kyoto-Protokoll erfasste fluorierte KältemittelR134a.

Angaben zum GWP-Wert und CO2-Äquivalent des- der Betrieb mit lösemittelhaltiger oder explosiver Abluft- Nutzung fetthaltiger, staubbelasteter oder mit klebender Aerosole belasteter Abluft- der Anschluss von Dunstabzugshauben an das Lüftungssystem- im Freien- in frostgefährdeten Räumen- in Nassräumen (z. B. Badezimmer)- in Räumen die durch Gase, Dämpfe oder Staubexplosionsgefährdet sind- mit leerem Speicherbehälter- in der Bauphase des Gebäudes.

www. glendimpex. de 451905. 66. 01a · FD 0102 DE-3DHW 300 - DHW 300+ DeutschKältemittels finden sich im Kapitel Geräteinformation. Es istFCKW-frei, baut kein Ozon ab und ist nicht brennbar. Nähere Angaben dazu finden sich im beiliegenden Log-buch. Bei Arbeiten an der Warmwasser-Wärmepumpe ist dieseimmer spannungsfrei zu schalten. Bei dem elektrischen Anschluss der Warmwasser-Wärme-pumpe sind die entsprechenden VDE-, EN- bzw. IEC-Nor-men einzuhalten. Darüber hinaus sind die technischen An-schlussbedingungen der Energie-Versorgungsunternehmen zu beachten. Diese Wärmepumpe ist gemäß Artikel 1, Abschnitt 2 k) derEU-Richtlinie 2006/42/EG (Maschinenrichtlinie) für denGebrauch im häuslichen Umfeld bestimmt und unterliegtdamit den Anforderungen der EU-Richtlinie 2014/35/EU(Niederspannungsrichtlinie).

Sie ist damit ebenfalls für dieBenutzung durch Laien zur Bereitung von Brauchwasserfür Läden, Büros und anderen ähnlichen Arbeitsumgebun-gen, von landwirtschaftlichen Betrieben und Hotels, Pensi-onen und ähnlichen oder anderen Wohneinrichtungen vor-gesehen. ACHTUNG. Arbeiten an der Warmwasser-Wärmepumpe dürfen nur vonfachkundigen Personen ausgeführt werden. Unfallverhütungsvorschriften sind zu beachten. 2 Beschreibung2. 1 AllgemeinDie Warmwasser-Wärmepumpe ist ein anschlussfertiges Heiz-gerät und besteht im Wesentlichen aus dem Warmwasserspei-cher, den Komponenten des Kältemittel-, Luft- und Wasser-kreislaufes sowie allen für den automatischen Betrieberforderlichen Steuer-, Regel- und Überwachungseinrichtun-gen. Die Warmwasser-Wärmepumpe nutzt, unter Zuführung elektri-scher Energie, die Wärme der angesaugten Luft für die Warm-wasserbereitung.

Maßgebend für den Energiebedarf und die Aufheizdauer für dieWarmwasserbereitung ist die Temperatur der angesaugten Luftder Wärmequelle und die Warmwassertemperatur. Aus diesem Grunde kann zur gezielten Abwärmenutzung anden serienmäßigen Stutzen der Warmwasser-Wärmepumpeein Luftkanalsystem (DN 160, max. Länge 10 m) angeschlossenwerden. Grundsätzlich muss für einen effektiven Wärmepum-penbetrieb, ein Luftkurzschluss zwischen angesaugter undausgeblasener Luft vermieden werden. Eine mögliche Varianteist z. B. der Einsatz eines Bogens auf der Ansaug- und Aus-blasseite. Mit fallender Ablufttemperatur sinkt die Wärmepumpenheiz-leistung und es verlängert sich die Aufheizdauer. Für einen wirt-schaftlichen Betrieb sollte die Luftansaugtemperatur 15 °Cnicht dauerhaft unterschreiten.

Die Elektroheizung erfüllt folgende Funktionen:ZusatzheizungMit der Taste "Boost" kann für eine einstellbare Dauer dieWarmwasserbereitung mit Unterstützung der Elektrohei-zung erfolgen. EinsatzgrenzeSinkt die Lufteintrittstemperatur unter 7 ±1,0 °C, schaltetsich die Elektroheizung automatisch ein und erwärmt dasWasser (nominal) bis zur eingestellten Sollwert-Warmwas-sertemperatur. NotheizungBei einer Störung der Wärmepumpe kann durch die Elekt-roheizung die Warmwasserversorgung aufrecht erhaltenwerden. Vorbeugende thermische DesinfektionAn der Bedienfeldtastatur können im Menüpunkt thermi-sche Desinfektion Wassertemperaturen über 60 °C (bis85 °C) programmiert werden. NacherwärmungWassertemperaturen über 60 °C werden mit der Elektro-heizung erreicht.

HINWEISBei Warmwassertemperaturen > 60 °C wird die Wärmepumpeabgeschaltet, und die Warmwasserbereitung erfolgt nur überdie Elektroheizung. Werkseitig ist der Heizstabregler auf 65 °Ceingestellt. 2. 2 Kältemittelkreislauf (Funktionsprinzip der Wärmepumpe)Der Kältemittelkreislauf ist ein geschlossenes System in demdas Kältemittel R134a als Arbeitsmittel fungiert.

Im Lamel-lentauscher wird der angesaugten Luft bei niedriger Verdamp-fungstemperatur die Wärme entzogen und an das Kältemittelübertragen. Das dampfförmige Kältemittel wird von einem Ver-dichter angesaugt und auf ein höheres Druck-/Temperaturni-veau verdichtet und zum Verflüssiger transportiert, wo die imVerdampfer aufgenommene Wärme und ein Teil der aufge-nommenen Verdichterenergie an das Wasser abgegeben wird. Anschließend wird der hohe Verflüssigungsdruck mittels einesDrosselorgans (Expansionsventil) bis auf den Verdampfungs-druck entspannt und das Kältemittel kann im Verdampfer wie-der Wärme aus der angesaugten Luft aufnehmen.

DE-4 451905. 66. 01a · FD 0102 www. glendimpex. deDeutsch DHW 300 - DHW 300+2. 3 Sicherheits- und RegeleinrichtungenDie Warmwasser-Wärmepumpe ist mit folgenden Sicherheits-einrichtungen ausgerüstet:Hochdruckpressostat (HD)Der Hochdruckpressostat schützt die Wärmepumpe vor unzu-lässig hohem Betriebsdruck im Kältemittelkreislauf. Im Störfallschaltet der Pressostat die Wärmepumpe ab. Die Wiederein-schaltung der Wärmepumpe erfolgt zeitverzögert nach Druck-absenkung im Kältemittelkreislauf. Sicherheitstemperaturbegrenzer für Elektroheizung (STB)Der STB verhindert die Erzeugung unzulässig hoher Tempera-turen im Warmwasserspeicher. Bei Überschreitung des eingestellten Schaltwertes (99 °C) wirddie Elektroheizung abgeschaltet.

Eine Wiedereinschaltung der Elektroheizung ist erst möglich,wenn die Warmwassertemperatur auf ≤ 90 °C abgesunken istund danach der Rückstellknopf (siehe Bild) am STB (unter Flan-schabdeckung) gedrückt wird (darf nur von fachkundigen Per-sonen erfolgen. ). Die Warmwasser-Wärmepumpe ist weiter mit folgenden Regel-und Steuerungseinrichtungen ausgerüstet:Temperaturregelung-WärmepumpeDie Temperaturkontrolle im Warmwasserspeicher und die Re-gelung für den Verdichterbetrieb übernimmt die Steuerelektro-nik. Elektronische Fühler erfassen die Wassertemperatur, diesewird in Abhängigkeit vom eingestellten Sollwert geregelt. DieEinstellung des gewünschten Temperaturniveaus (Sollwert) er-folgt über die Tastatur an der Bedienblende. LufteintrittstemperaturDer an die Regelung angeschlossene Fühler erfasst die Tempe-ratur in der Warmwasser-Wärmepumpe direkt vor dem Ver-dampfer (Luftansaugtemperatur).

www. glendimpex. de 451905. 66. 01a · FD 0102 DE-5DHW 300 - DHW 300+ Deutsch3 Lagerung und Transport3. 1 AllgemeinGrundsätzlich ist die Warmwasser-Wärmepumpe verpackt undstehend ohne Wasserfüllung zu lagern bzw. zu transportieren. Für kurze Wege ist eine Schräglage bis 45° bei vorsichtigemTransport erlaubt. Sowohl beim Transportieren als auch bei derLagerung sind Umgebungstemperaturen von -20 bis +60 °Czulässig. 3. 2 Transport mit Gabelstapler (oder Hubwagen)Für den Transport mit Gabelstaplern muss die Warmwasser-Wärmepumpe auf der Palette montiert bleiben. Die Hubge-schwindigkeit ist klein zu halten. Bedingt durch die Kopflastig-keit muss die Warmwasser-Wärmepumpe gegen Umfallen ge-sichert werden. Um Schaden zu vermeiden, hat das Absetzender Warmwasser-Wärmepumpe auf einer ebenen Fläche zu er-folgen. 3.

3 Transport von Hand (Auslieferungszustand)Für den Transport von Hand kann im unteren Bereich die Holz-palette verwendet werden. Mit der Zuhilfenahme von Seilenoder Tragegurten (diese können um den Speichermantel gelegtund an den Wasserrohrnippeln fixiert werden) kann eine zweiteoder dritte Trageposition bestimmt werden. Bei diesem Trans-portvorgang (auch bei Transport mit Sackkarre) ist darauf zuachten die max. zulässige Schräglage von 45° nicht zu über-schreiten (siehe Bild). ACHTUNG. Die Gerätehaube ist nicht für den Tragevorgang nutzbar (dieHaube kann keine größeren Kräfte aufnehmen. )3. 4 Transport im Tragesack (Zubehör mit Sicherungsblech)Unter Zuhilfenahme des Zubehörs Tragesack ist es möglich, dieWärmepumpe liegend innerhalb des Gebäudes zu transportie-ren. Dazu ist die Haube abzunehmen und das dem Tragesackbeiliegende Sicherungsblech zu montieren.

Es ist darauf zu achten, dass das Gerät während des gesamtenTragevorgangs nicht Überkopf transportiert wird. ACHTUNG. Die Wärmepumpe darf nicht Überkopf transportiert werden. 45°Sicherungsblech anTrennwand befestigtSicherungsblechSicherungsblech am Verdichter befestigtAuflagefläche Wärmepumpeim Tragesack.

DE-6 451905. 66. 01a · FD 0102 www. glendimpex. deDeutsch DHW 300 - DHW 300+3. 5 Öffnen des GerätesDie Gerätehaube ist zweigeteilt. Um an das Geräteinnere zu ge-langen oder zur Erleichterung des Transports (Vermeidung vonSchäden) ist es möglich, beide Haubenteile abzunehmen. Dazusind die vier Verriegelungen mit Viertelverdrehungen gegenden Uhrzeigersinn zu öffnen (das nach vorne gerichteteSchloss-Symbol zeigt den Zusand der Verriegelung an). Danach kann die Fronthaube nach vorne abgenommen wer-den. Um die Luftführungshaube abzunehmen, sind die beiden Ver-schlussschrauben zu entfernen. Danach kann die Haube nachhinten abgenommen werden. 4 Aufstellung4. 1 AufstellungsortFür die Wahl des Gerätestandortes gilt:Die Warmwasser-Wärmepumpe muss in einem frostfreienund trockenen Raum aufgestellt werden.

Die Aufstellung und die Luftansaugung darf ferner nicht inRäumen erfolgen, die durch Gase, Dämpfe oder Staub ex-plosionsgefährdet sind. Zur Vermeidung von Feuchteschäden an Innenwänden isteine gute Wärmeisolierung des Raumes in den die Aus-blasluft eingeleitet wird zu angrenzenden Wohnräumenempfehlenswert. Ein Wasserablauf (mit Siphon) für das anfallende Konden-sat muss vorhanden sein. Die angesaugte Luft darf nicht übermäßig verunreinigtbzw. stark staubbelastet sein. Der Untergrund muss eine ausreichende Tragfähigkeit auf-weisen (Gewicht Warmwasser-Wärmepumpe befüllt ca. 420 kg. ). Für einen störungsfreien Betrieb, sowie für Wartungs- und Re-paraturarbeiten sind Mindestabstände von 0,6 m links undrechts vom Gerät erforderlich (siehe Bild).

Die Verbindung zurWarmwasser-Wärmepumpe erfolgt (optional) mit EPP-Luftlei-tungen NW 160 mm innen, 190 mm außen, die eine Länge voninsgesamt 10 m nicht überschreiten dürfen. Bei nicht eingesetzten Luftleitungen kann für einen schallopti-mierten Betrieb ausblasseitig ein nach unten gerichteter 90°EPP-Bogen eingesetzt werden (siehe Bild)4.

2 AufstellungDie drei Transportsicherungsschrauben (M12 – verbindenPalette mit Gerät) von der Palettenunterseite her entfer-nen. Palette entfernen und die drei Stellfüße (M12 – im Poly-beutel am Speicherrohrnippel fixiert) montieren. Warmwasser-Wärmepumpe platzieren und durch Verstel-len der Gerätefüße Warmwasser-Wärmepumpe lotrechtausrichten. Anschließend die Kontermuttern an Gerätefü-ßen festziehen. min. 0,6 m min. 0,6 m90° EPP-Bogen(Zubehör)Bedienseitemin. 0,3 m.

www. glendimpex. de 451905. 66. 01a · FD 0102 DE-7DHW 300 - DHW 300+ Deutsch5 Montage5. 1 Anschluss der WasserleitungenDie Wasseranschlüsse siehe Maßbild (Kap. 1 auf S. II) befindensich an der Geräterückseite. HINWEISZirkulationsleitungAus energetischer Sicht sollte möglichst auf die Ausführungeiner Zirkulationsleitung verzichtet werden. Bei Anschlusseiner Zirkulationsleitung für das Warmwasserverteilsystemmuss diese, um unnötige Energieverluste zu vermeiden,durch ein Ventil oder eine ähnliche Einrichtung absperrbarausgeführt werden. Die Freischaltung der Zirkulation erfolgtnutzungsabhängig (Zeit- oder Bedarfsteuerung). Die Leitungsnennweiten für die bauseitige Sanitärinstallationsind unter Berücksichtigung des verfügbaren Wasserdruckesund der zu erwartenden Druckverluste im Rohrleitungssystemfestzulegen. Die technischen Regeln für die Trinkwasserinstallation sind zubeachten.

Die Leitungsnennweiten für die bauseitige Sani-tärinstallation sind unter Berücksichtigung der gebäudespezifi-schen Anforderungen festzulegen und geltenden Richtlinienund Vorschriften auszuführen. Gegebenenfalls erforderliche Si-cherheitseinrichtungen wie Druckminderventile sind spezifischzu installieren. Die Wasserleitungen können in fester oder flexibler Bauart aus-geführt werden. Das Korrosionsverhalten der verwendeten Ma-terialien im Rohrleitungssystem ist zu beachten, um Schädendurch Korrosion zu vermeiden (siehe Abschnitt Inbetrieb-nahme). HINWEISAnschlüsse Warmwasser, Kaltwasser, Zirkulation:In diesen Rohrnippeln befinden sich Kunststoffeinsätze, diedem Korrosionsschutz (speziell der Rohrnippelstirnflächen)dienen. Diese Kunststoffeinsätze verbleiben nach derMontage der Wasserleitungen in ihrer Position. ACHTUNG.

2 Anschluss der KondensatleitungDer Kondensatschlauch ist an der Geräterückseite durch denMantel geführt. Der Kondensatschlauch ist so zu verlegen, dassdas (im Wärmepumpenbetrieb) anfallende Kondensat ohne Be-hinderung abfließen kann. Am Kondensatschlauchende befindet sich ein drucklos öffnen-des Dichtlippenventil, das bei Kürzung des Kondensatschlau-ches mit versetzt werden muss (Ventil lässt sich leicht entfer-nen und wieder einfügen). Das Kondensat ist in einen Siphonabzuleiten (siehe hierzu auch Wartungshinweis unter 8. 1). HINWEISDas Dichtlippenventil muss eingesetzt sein, um Schädendurch Kondensat zu vermeiden. 5. 3 Elektrischer AnschlussDie Warmwasser-Wärmepumpe ist anschlussfertig vorverdrah-tet. Die Stromversorgung erfolgt über die Netzanschlussleitungzu einer Schutzkontaktsteckdose (~230 V, 50 Hz). Auch nachder Installation muss diese Steckdose zugänglich sein.

Für dieAnsteuerung externer Geräte, z. B. für den zweiten Wärmeer-zeuger, die Solarumwälzpumpe oder den Temperaturfühlervom Kollektor, muss eine separate Leitung in das Gerät, durcheine freie Kabelverschraubung, eingeführt und zugentlastetwerden. Dazu ist die Gerätehaube wie in Kap. 3. 5 auf S. 6 be-schrieben zu öffnen. Die jeweiligen Anschusspunkte der Kom-ponenten sind dem Elektroschema Kap. 3 auf S. V und derElektrodokumentation zu entnehmen. 5. 4 Anschluss Luftkanal (optional)Das Gerät ist für den Anschluss eines EPP-Luftkanals (Einzel-teile als Zubehör erhä sgelegt. Durch dieltlich DN 160 innen) au90°-Stellung der beiden Anschlussstutzen sind die verschie-densten Kanalführungen möglich.

DE-8 451905. 66. 01a · FD 0102 www. glendimpex. deDeutsch DHW 300 - DHW 300+6 Inbetriebnahme6. 1 WarmwasserkreislaufACHTUNG. Die Warmwasser-Wärmepumpe darf nur im mit Wasserbefüllten Zustand betrieben werden. Anforderungen an den WarmwasserkreislaufVerbraucherseitig können folgende Materialien im Warmwas-serkreislauf eingebaut sein:KupferEdelstahlMessingKunststoffAbhängig von den eingesetzten Materialien des Warmwasser-kreislaufes (kundenseitige Installation), können Materialunver-träglichkeiten zu Korrosionsschäden führen. Dies ist besondersbei Verwendung von verzinkten und aluminiumhaltigen Werk-stoffen zu beachten. Besteht während des Betriebes die Ge-fahr, dass das Wasser Verschmutzung beinhaltet, ist gegebe-nenfalls ein Filter vorzusehen.

Inbetriebnahme der WarmwasseranlageAlle Installationen am Wasser- und Luftkreis sowie alleElektroinstallationen müssen ordnungsgemäß und voll-ständig ausgeführt worden seinWarmwasserkreislauf über externen Anschluss befüllen. Warmwasserkreislauf entlüften (Warmwasserhähne an denobersten Entnahmestellen öffnen, bis keine Luft mehr fest-zustellen ist). Gesamten Warmwasserkreislauf auf Dichtheit prüfen. Spannungsversorgung herstellen. „Wärmepumpe“ einschalten. Die gewünschte Warmwassertemperatur (z. B. 45 °C) wirdan der Tastatur eingestellt (Kap. 7 auf S. 8). Bis zum Errei-chen des gewählten Temperaturniveaus ist immer eineentsprechende Aufladezeit erforderlich. 7 Bedienung und Funktion der Warmwasser-Wärmepumpe7. 1 Bedienung und Display7. 1. 1 Beschreibung Tastenfunktion7. 1.

Bo o s tSchnellheizen Heizstab wird aktiviert und arbeitet bis zum ein-gestellten Warmwassersollwert für maximal 4 StundenEs c ESC Rücksprung in die nächsthöher gelegene MenüebeneOK Beginn und Abschluss der Änderung eines Parameters bzw. Auswahl des gewünschten MenüpunktesAUF Wertänderung nach oben, bzw. Auswahl Menü und Parameter Sonderfunktion in der Startmaske: Erhöhung WarmwassersollwertAB Wertänderung nach unten, bzw. Auswahl Menü und Parameter Sonderfunktion in der Startmaske: Verringe-rung WarmwassersollwertKopfzeile:Gerätetyp, Wochentag, UhrzeitHauptfeld:Informationsübersicht in Klartext.

www. glendimpex. de 451905. 66. 01a · FD 0102 DE-9DHW 300 - DHW 300+ Deutsch7. 2 MenüstrukturParameteränderung: Mit der Taste „Menü“ gelangt man insMenü. Hier können Änderungen an Parametern vorgenommenwerden. Mit den Pfeiltasten „AUF“ „AB“ wird der gewünschteMenüpunkt ausgewählt. Mit der Taste „OK“ gelangt man dannin das Untermenü. Hier kann ebenfalls über die Pfeiltasten der zu verstellende Pa-rameter ausgewählt werden. Mit der Taste „OK“ wird der mar-kierte Wert ausgewählt und dann über die Pfeiltasten geändert. Durch erneutes Drücken der Taste „OK“ wird die Eingabe ab-geschlossen. wMenüblock Menüpunkt Parameter Wert BeschreibungEinstellungenUhrzeit 00:00 Einstellung Zeit (24h Zeitform)Datum TT:MM:JJJJ Einstellung Datum (Tag:Monat:Jahr)SpracheDEUTSCHENGLISCHFRANCAISITALIANOPOLSKISprachauswahlSignalton EinAusEinstellung Tasten-Ton an / ausHintergrundbel. 0 %. 50 %.

100 % Einstellung Hintergrundbeleuchtung DisplayWerkseinstellung Zurücksetzen der WerkseinstellungTypDHW 300DHW 300+DHW 300DDHW 300D+Brauchwasserwärmepumpe DHW 300Brauchwasserwärmepumpe DHW 300+ mit Zusatz-WärmetauscherBrauchwasserwärmepumpe DHW 300D mit AbtaufunktionBrauchwasserwärmepumpe DHW 300D+mit Abtaufunktion und Zusatz-WärmetauscherWarmwasserSolltemperatur 25 °C. 45 °C. 85 °C Einstellung der gewünschten Warmwasser-SolltemperaturAbsenkung 15 °C. 25 °C. 40 °C Einstellung der minimalen Warmwasser-Temperatur, die auch wäh-rend einer programmierten Absenkung nicht unterschritten werden sollHysterese 2 K. 3 K. 10 K Einstellung der Schalt-HystereseElektroheizungModusVerzögerungBoost DauerBoost Solltemp. ECOAUTO2 h. 8 h. 16 h1 h. 4 h. 8 h25 °C. 60 °C. 85 °CECO: Schaltet nur im Fehlerfall sowie bei PV u. /o,.

thermischer Des-infektion einDie Elektroheizung wird automatisch eingeschaltet, wenn die Warmwassersolltemperatur im Wärmepumpenbetrieb innerhalb der eingestellten Verzögerungszeit nicht erreicht wird.

Boost: einstellbare Zeit (einmalig, unabhängig von der Einstellung Auto/Eco)Boost: einstellbare SolltemperaturZeitprogrammeTherm. Desinfektion Thermische DesinfektionStart 00:00. 23:59 Einstellung der Startzeit für eine thermische Desinfektion (24h Zeit-format)Tage Mo. So Einstellung an welchem Tag die thermische Desinfektion aktiviert werden sollSollwert 60 °C. 65 °C. 85 °C Einstellung der Solltemperatur für eine thermische Desinfektion1. AbsenkungStart 00:00. 23:59 Einstellung der Startzeit für eine Absenkung der Warmwasser-SolltemperaturEnde 00:00. 23:59 Einstellung der Endezeit für eine Absenkung der Warmwasser-SolltemperaturTage So. MoMo - FrSa - SoMo - SoEinstellung an welchem Wochentag / Tagblock die Absenkung akti-viert sein soll2. AbsenkungStart 00:00. 23:59 Einstellung der Startzeit für eine Absenkung der Warmwasser-SolltemperaturEnde 00:00.

DE-10 451905. 66. 01a · FD 0102 www. glendimpex. deDeutsch DHW 300 - DHW 300+Tage So. MoMo - FrSa - SoMo - SoEinstellung an welchem Wochentag / Tagblock die Absenkung akti-viert sein soll(nur sichtbar bei Geräten mit Zusatzwärmetauscher und Auswahl AUS oder Sol SolarAuswahl AusBivalentSolAuswahl der zusätzlichen WärmequelleAus: (keine zus. Wärmequelle)Bivalent: 2. Wärmeerzeuger, z. B. Öl, Gas- oder HolzkesselSol: Thermische SolaranlageEinschaltdifferenz 6 K. 8 K. 10 K Einstellung der Temperaturdifferenz zwischen Kollektor und Spei-chertemperatur, bei der die Solarpumpe eingeschaltet werden sollAusschaltdifferenz 2 K. 4 K. 6 K Einstellung der Temperaturdifferenz zwischen Kollektor und Spei-chertemperatur, bei der die Solarpumpe ausgeschaltet werden sollmax. Speichertemp. 60 °C. 65 °C. 85 °C Einstellung der maximal zulässigen Speichertemperatur, wenn sola-rer Ertrag vorhanden istmax.

Kollektortemp. 125 °C. 130 °C. 135 °C Einstellung der maximal zulässigen Temperatur am Kollektor(nur sichbar bei Geräten mit Zusatzwärmetauscher und Auswahl AUS oder Bivalent)2. WärmeerzeugerAuswahl AusBivalentSolAuswahl der zusätzlichen WärmequelleAus: (keine zus. Wärmequelle)Bivalent: 2. Wärmeerzeuger, z. B. Öl, Gas- oder HolzkesselSol: Thermische SolaranlageBivalenztemperatur -8 °C. 10 °C. 15 °C Grenztemperatur für den 2. Wärmeerzeuger. Unterhalb dieser Tem-peratur ist die Wärmepumpe gesperrtPhotovoltaikElektroheizung JaNeinAktivierung der Elektroheizung (parallel zur Wärmepumpe) im Pho-tovoltaikbetriebSolltemperatur 35 °C. 45 °C. 60 °CEingabe des Warmwasser-Sollwertes, die bei Beschaltung des Pho-tovoltaikeingangs aktiv ist. Der erhöhte Sollwert ist auch aktiv, wenn die Luftansaugtemperatur den Betrieb der Wärmepumpe nicht erlaubt.

DE-12 451905. 66. 01a · FD 0102 www. glendimpex. deDeutsch DHW 300 - DHW 300+7. 3 Funktionen7. 3. 1 ZeitprogrammeAbsenkungDurch das Einstellen von Absenkzeiten, kann der Betrieb derBrauchwasserwärmepumpe gesperrt werden. Es sind zwei un-abhängige Absenkzeiten programmierbar. Die einzelnen Ab-senkzeiten werden aktiviert, sobald der Stunden- oder Minu-tenwert ungleich Null ist. Während der Absenkzeiten wird derSpeicher auf die Absenktemperatur gehalten. Die FunktionenSolarthermie, Nutzung von Strom aus Photovoltaikanlagen undBoost (Schnellheizen) sind während einer Sperrzeit möglich. Vorbeugende thermische DesinfektionDie Startzeit der vorbeugenden thermischen Desinfektion undder gewünschte Sollwert müssen eingestellt werden. Die Funk-tion wird aktiviert, sobald der Stunden- oder Minutenwert un-gleich Null ist.

Zum Erreichen der eingestellten Solltemperatur wird sowohl dieWärmepumpe als auch die Elektroheizung von Beginn an ein-geschaltet. Damit wird sichergestellt, dass der geforderte Soll-wert möglichst schnell erreicht werden kann. HINWEISIst nach 4 Stunden die Solltemperatur nicht erreicht, wird dievorbeugende thermische Desinfektion abgebrochen. Dieeingestellte Startzeit kann an jedem Wochentag aktiviertwerden. Die vorbeugende thermische Desinfektion solltenicht nach 20 Uhr gestartet werden, damit die 4 Stunden zurVerfügung stehen. 7. 3. 2 ElektroheizungDie integrierte Elektroheizung kann zur Unterstützung desWärmepumpenbetriebs verwendet werden. Die Elektroheizungwird automatisch eingeschaltet, wenn die Warmwasser-Solltemperatur im Wärmepumpenbetrieb innerhalb der einge-stellten Verzögerungszeit nicht erreicht wird.

Im ECO Moduswird die Elektroheizung nur angefordert, wenn die Einsatzberei-che der Wärmepumpe verlassen werden und kein 2. Wärmeer-zeuger vorhanden ist. Dies ist z. B. der Fall, wenn die Lufteintritt-stemperatur unter-/überschritten wird.

Über die Taste "Boost"kann für eine einstellbare Dauer die Warmwasserbereitung mitUnterstützung der Elektroheizung erfolgen. Ist die Lufttemperatur größer als +7°C, ist die Elektroheizunggesperrt. Nur für die Boost-Funktion (Schnellheizen) kann sieauch oberhalb der +7°C-Grenze manuell eingeschaltet werden. 7. 3. 3 Zweiter Wärmeerzeuger (nur bei DHW 300+)Mit Hilfe des integrierten Rohrwärmetauschers (1 m²) kann einvorhandener Wärmeerzeuger zur Aufheizung des Speichers ge-nutzt werden. Die Nutzung eines 2. Wärmerzeugers muss imMenü aktiviert werden. Er wird dann angefordert, wenn die Ein-satzbereiche der Wärmepumpe verlassen werden. Dies ist derFall wenn die untere oder obere Lufteintrittsgrenze oder derWarmwasser-Sollwert über der erreichbaren Temperatur imWärmepumpenbetrieb liegt (z. B. vorbeugende thermische Des-infektion). Der 2.

Wärmeerzeuger hat in diesem Fall Vorrang vorder Elektrozeizung in der Wärmepumpe. Beim Aktivieren des 2. Wärmeerzeugers kann abweichend von der unteren Einsatz-grenze der Lufttemperatur zusätzlich eine Bivalenztemperaturgewählt werden. Wird diese Temperatur unterschritten, so wirdder Wärmepumpenbetrieb bereits ab der eingestellten Tempe-ratur gesperrt und der 2. Wärmeerzeuger genutzt. Für die Beladung des Speichers über den Zusatzwärmetau-scher ist eine Umwälzpumpe erforderlich, die bei Bedarf betrie-ben werden soll. Dazu sind zwei Lösungen möglich:Ansteuerung einer Umwälzpumpe zur Nutzung des Wärmetauschers durch vorhandene Warmwasser-Wärmepumpen-Regelung Diese Variante empfehlen wir beim Vorhandensein einer steti-gen Wärmequelle z. B. Pufferspeicher einer Holzheizung wäh-rend der Nutzung des 2. Wärmeerzeugers. Der Anschluss der Umwälzpumpe erfolgt an der Klemme X4.

Ansteuerung einer Umwälzpumpe zur Nutzung des Wärmetauschers durch vorhandene KesselregelungDiese Variante empfehlen wir, wenn neben der Umwälzpumpeauch ein Kessel für die Erzeugung der Wärme eingeschaltetwerden muss.

In diesem Fall ist in der Regel ein Fühler der vor-handenen Kesselregelung im Speicher der Wärmepumpe erfor-derlich. Der vorhandene Fühler muss elektrisch angeklemmtund physisch im Gerät verbleiben. Hierzu innerhalb der Däm-mung im Bereich der Elektroheizung aufgerollt verstauen undggf. die Sollwerte im Menü verringern. Bild unten zeigt die Posi-tion des auszutauschenden Fühlers R5, der elektrisch an die ex-terne Kesselregelung angeschlossen wird. Empfohlene Tiefedes Fühlers im Rohr: ca. 550 mm. Einbauposition externer Temperaturfühler für bivalenten Betrieb(Darstellung mit demontierter Gerätehaube)R5.

www. glendimpex. de 451905. 66. 01a · FD 0102 DE-13DHW 300 - DHW 300+ Deutsch7. 3. 4 SolarthermiefunktionAlternativ zur Nutzung eines 2. Wärmeerzeugers kann dieWarmwasser-Wärmepumpen in Kombination mit einer thermi-sche Solaranlage betrieben werden. Sobald ausreichender So-larertrag erkannt wird, wird dieser zur Warmwasserbereitunggenutzt und die Wärmepumpe gesperrt. Die Schalthysteresenkönnen im Menü eingestellt werden. Die Umwälzpumpe wirdwieder ausgeschaltet, wenn kein Ertrag mehr vorhanden ist,oder ein Temperaturgrenzwert, entweder am Kollektor, oder imSpeicher, überschritten wird. Die Solarthermiefunktion hat Vor-rang vor dem Wärmepumpenbetrieb und der Elektroheizung. ACHTUNG. Für den Kollektorfühler muss ein Temperaturfühler mit derWiderstandskennlinie eines PT1000 (siehe Kap. 2. 4. 2 auf S. 4)verwendet werden. 7. 3.

5 PhotovoltaikfunktionFür die Photovoltaik-Funktion ist die Klemme X8 mit 230 V50 Hz zu beschalten. Eine Auswerteeinheit (z. B. Wechselrichter)ermittelt die aktuelle zur Verfügung stehende Leistung. Wennder Photovoltaik-Eingang aktiv ist, regelt die Wärmepumpe aufden Sollwert für den PV-Betrieb. Als Einstellungsrichtwert fürdie Leistungsschwelle im Wechselrichter der Photovoltik-An-lage kann bei PV-Betrieb ohne Elektroheizung 1kW verwendetwerden (700 W Leistungsaufnahme Wärmepumpe zuzüglichGrundlast des Haushaltes). Soll das Gerät immer mit Elektrohei-zung im PV-Betrieb arbeiten, empfiehlt sich ein Einstellungs-richtwert von 2,5 kW (2200 W Leistungsaufnahme Wärme-pumpe inkl. Elektroheizung zuzüglich Grundlast des Hauses). Die Solarthermiefunktion hat Vorrang gegenüber der Photovol-taikfunktion. Der Betrieb der Wärmepumpe mit Strom aus derPhotovoltaikanlage wird im Display angezeigt.

Vor dem Öffnen der Warmwasser-Wärmepumpe ist diesespannungsfrei zu schalten, auf nachlaufenden Ventilator istzu achten. AllgemeinesDie Warmwasserwärmepumpe ist sehr wartungsarm. Einmalignach der Inbetriebnahme im Abstand von einigen Tagen isteine Sichtkontrolle auf eventuelle Undichtigkeiten im Wasser-system oder Verstopfung des Kondensatablaufes durchzufüh-ren. Am Kältekreis der Wärmepumpe sind keine Wartungsarbeitenauszuführen. Für eine Reinigung der Warmwasser-Wärmepumpe ist lediglichein feuchtes Tuch mit etwas Seifenlösung zu verwenden. 8. 1 Wasserkreislauf / KondensatablaufDie Überprüfung des Wasserkreislaufes beschränkt sich aufeventuell bauseitig installierte Filter und etwaige Undichtigkei-ten. Verschmutzte Wasserfilter sind zu reinigen und ggf. zu er-neuern. Das Dichtlippenventil im Kondensatschlauchende ist gelegent-lich auf Verschmutzung zu prüfen und ggf. zu reinigen.

Funk-tion Dichtlippenventil muss dauerhaft gesichert sein. 8. 2 LuftkreisversorgungDie Wartungsarbeiten beschränken sich auf das bedarfsabhän-gige bzw. turnusmäßige Reinigen des Verdampfers. ACHTUNG. Verletzungsgefahr durch scharfkantige Lamellen. Lamellendürfen nicht deformiert oder beschädigt werden. Bei der etwaigen Verwendung von Luftfiltern sind diese regel-mäßig auf Verschmutzung zu prüfen und ggf. zu reinigen oderzu erneuern. ACHTUNG. Vor öffnen des Gerätes ist dieses Spannungsfrei zu schalten. ACHTUNG. Die Klemme X8 kann auch in ausgeschalteten Zustand derWärmepumpe unter Spannung stehen.

DE-14 451905. 66. 01a · FD 0102 www. glendimpex. deDeutsch DHW 300 - DHW 300+8. 3 KorrosionsschutzanodeDie im Warmwasserspeicher eingebaute Korrosionsschutzan-ode (Abb. 8. 1) ist regelmäßig mindestens alle zwei Jahre nachder Inbetriebnahme elektrisch zu überprüfen und, falls erfor-derlich, zu erneuern. Die elektrische Überprüfung erfolgt mit-tels geeignetem Strommessgerät, ohne das Wasser im Spei-cher abzulassen. Vorgehensweise:1) PE-Leitung von Steckzunge der Schutzanode abziehen. 2) Amperemeter (0. 50 mA) zwischen PE-Leitung und Steck-zunge schalten. 3) Bewertung der Schutzanodenabnutzung:Messwert > 1 mA. Schutzanode ist in Ordnung. Messwert < 1 mA. Schutzanode muss geprüft bzw. aus-getauscht werden. Ist eine eindeutige elektrische Überprüfung nicht möglich, wirdeine visuelle Kontrolle der Schutzanode durch den Fachmannempfohlen. (Für einen evtl.

erforderlichen Austausch der Schutzanode[durch den Fachmann] muss das Wasser über das vorgeseheneEntleerungsventil (bei Installation vorzusehen - siehe Anhang)aus dem Speicher abgelassen werden. HINWEISFunktionsgeminderte Schutzanoden verringern dieGerätelebensdauer. (Opferanode: elektrisch Isolierte Magnesiumanode mit Selennach DIN 4753 Teil 6)Abb. 8. 1:Anode Elektoheizung9 Störungen / Fehlersuche (für den Nutzer)ACHTUNG. Arbeiten an der Warmwasser-Wärmepumpe dürfen nur vonfachkundigen Personen ausgeführt werden. Unfallverhütungsvorschriften sind zu beachten. Die Wärmepumpe läuft nicht. Bitte überprüfen Sie obder Stecker eingesteckt istan der Tastatur der Stand-By Modus gewählt wurdean der Steckdose Spannung anliegtdie Luftansaug- bzw.

Kondensat läuft nicht ab (Wasser unter dem Gerät)Bitte überprüfen Sie obdas Dichtlippenventil am Kondensatschlauchende verun-reinigt oder verstopft ist, reinigen Sie es ggf. , das Ventillässt sich leicht entfernen und wieder einsetzen. die Luftzufuhr / Luftabführung stark vermindert ist (abge-knickte Luftleitung / zugesetzter Luftfilter). Wenn die oben genannten Fragen nicht der Fehlerbehebungdienen, wenden Sie sich an Ihren Installateur oder an den Kun-dendienstservice. 10 AußerbetriebnahmeAuszuführende Tätigkeiten:Warmwasser-Wärmepumpe spannungsfrei schalten. Wasserkreislauf komplett absperren (Warmwasser-, Kalt-wasser- und Zirkulationsleitung) und den Warmwasser-speicher entleeren.

11 Umweltrelevante AnforderungenBei Instandsetzung oder Außerbetriebsetzung der Warmwas-ser-Wärmepumpe sind die umweltrelevanten Anforderungen inBezug auf Rückgewinnung, Wiederverwendung und Entsor-gung von Betriebsstoffen und Bauteilen gemäß DIN EN 378einzuhalten.

www. glendimpex. de 451905. 66. 01a · FD 0102 DE-15DHW 300 - DHW 300+ Deutsch12 Geräteinformation1 Typ- und Verkaufsbezeichnung DHW 300 DHW 300+2 Bauform2. 1 Anzahl Einheiten 1 12. 2 Wärmequelle Luft Luft2. 3 Abtauung nein nein2. 4 Speicher-Nennvolumen Liter 285 2802. 5 Wärmetauscher innen liegend - Übertragungsfläche m 2- 1,02. 6 Fühlerrohr ø innen für externen Fühler mm 9 92. 7 Aufstellort frostfrei frostfrei2. 8 Speicherwerkstoff Stahl emailliert nach DIN 4753 Stahl emailliert nach DIN 47532. 9 Speicher-Dämmung PU mit PS-Mantel PU mit PS-Mantel2. 10 Speicher-Nenndruck bar 6 63 Einsatzgrenzen3. 1 Einsatzgrenze Wärmequelle 1°C 7 bis 35 7 bis 353. 2 Einstellbereich Warmwasser im Wärmepumpenbetrieb °C 20 bis 60 ± 1,0 K 20 bis 60 ± 1,0 K4 Durchfluss / Schall4. 1 Luftstrom m3/h 325 3254. 2 Externe Pressung max. Pa 80 804. 3 Luftkanalanschlußlänge max. m 10 104.

DE-16 451905.66.01a · FD 0102 www.glendimpex.deDeutsch DHW 300 - DHW 300+8 Leistungswerte8.1 Aufheizzeit 3 4h:min 09:22 09:228.2 Energieaufnahme während der Aufheizzeit 3 4kWh 4,25 4,258.3 Leistungsaufnahme während Bereitschaftsperiode 4 5W29 298.4 Täglicher elektrischer Stromverbrauch Qelec nach EN 16147 Zyklus XL 4 5kWh 5,781 5,7818.5 COP nach EN 16147 Zyklus XL 4 53,3 3,38.6 Bezugswarmwassertemperatur 4 5°C 55,9 55,98.7 Maximal nutzbare Warmwassermenge 4 5Liter 421 4218.8 Lastprofil 4 5XL XL8.9 Warmwasserbereitungs-Energieeffizienz ŋwh 4 5%137 1371. Bei Temperaturen unter 7 °C ± 1 °C schaltet sich automatisch der Heizstab ein und das Wärmepumpenmodul aus.2. In 1m Abstand (bei Freiaufstellung bzw. bei Aufstellung ohne Ablustkanal oder 90°-Rohrbogen abluftseitig).3. Aufheizvorgang des Nenninhaltes von 10 °C auf 55 °C bei Luftansaugtemperatur von 15 °C und relat. Feuchte von 70 %4.

www. glendimpex. de 451905. 66. 01a · FD 0102 DE-17DHW 300 - DHW 300+ Deutsch13 GarantieurkundeGlen Dimplex Deutschland(Warmwasser-Wärmepumpen, dezentrale Lüftungsgeräte)gültig für Deutschland und Österreich(Ausgabestand 01/2021)Die nachstehenden Bedingungen, die die Voraussetzungen undden Umfang unserer Garantieleistung umschreiben, lassen die Ge-währleistungsverpflichtungen des Verkäufers aus dem Kaufvertragmit dem Endabnehmer unberührt. Für die Geräte leisten wir Garan-tie gemäß nachstehenden Bedingungen:Wir beheben unentgeltlich nach Maßgabe der folgenden Bedin-gungen Mängel am Gerät, die auf einem Material und/oder Herstel-lungsfehler beruhen, wenn sie uns unverzüglich nach Feststellungund innerhalb von 24 Monaten nach Lieferung an den Ers-tendabnehmer gemeldet werden. Bei Ersatzteilen und bei gewerb-lichem Gebrauch innerhalb von 12 Monaten.

Dieses Gerät fällt nur dann unter diese Garantie, wenn es von einemKunden in einem der Mitgliedstaaten der Europäischen Union ge-kauft wurde, es bei Auftreten des Mangels in Deutschland oder Ös-terreich betrieben wird und Garantieleistungen auch in Deutsch-land oder Österreich erbracht werden können. Die Behebung der von uns als garantiepflichtig anerkannten Män-gel geschieht dadurch, dass die mangelhaften Teile unentgeltlichnach unserer Wahl instandgesetzt oder durch einwandfreie Teileersetzt werden. Durch Art oder Ort des Einsatzes des Gerätes oderschlechte Zugänglichkeit des Gerätes bedingte außergewöhnlicheKosten der Nachbesserung werden nicht übernommen. Der freieGerätezugang muss durch den Kunden gestellt werden. Ausge-baute Teile, die wir zurücknehmen, gehen in unser Eigentum über.

Die Garantiezeit für Nachbesserungen und Ersatzteile endet mitdem Ablauf der ursprünglichen Garantiezeit für das Gerät. Die Ga-rantie erstreckt sich nicht auf leicht zerbrechliche Teile, die denWert oder die Gebrauchstauglichkeit des Gerätes nur unwesentlichbeeinträchtigen.

Es ist jeweils der Original-Kaufbeleg mit Kauf-und/oder Lieferdatum vorzulegen. Eine Garantieleistung entfällt, wenn vom Kunden oder einem Drit-ten die entsprechenden VDE-Vorschriften, die Bestimmungen derörtlichen Versorgungsunternehmen oder unsere Montage- und Ge-brauchsanweisung sowie die in den Projektierungsunterlagen ent-haltenen Hinweise zu Wartungsarbeiten oder Einbindungsschemennicht beachtet worden sind oder wenn unser funktionsnotwendi-ges Zubehör nicht eingesetzt wurde. Durch etwa seitens des Kun-den oder Dritter unsachgemäß vorgenommenen Änderungen undArbeiten, wird die Haftung für die daraus entstehenden Folgen auf-gehoben. Die Garantie erstreckt sich auf das Gerät und vom Liefererbezogene Teile. Nicht vom Lieferer bezogene Teile und Geräte-/An-lagenmängel, die auf nicht vom Lieferer bezogene Teile zurückzu-führen sind, fallen nicht unter den Garantieanspruch.

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