Dimplex SI35TU Bedienungsanleitung
Seiten 56 Engels Wärmepumpe
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Produktspezifikationen
| Marke: | Dimplex |
| Kategorie: | Wärmepumpe |
| Modell: | SI35TU |
Bedienungsanleitung Dimplex SI35TU – Volltext
www. dimplex. de 452235. 66. 01 · FD 9310 DE-1Deutsch SI 22TUInhaltsverzeichnis1 Bitte sofort lesen. DE-21. 1 Wichtige Hinweise. DE-21. 2 Bestimmungsgemäßer Gebrauch. DE-21. 3 Gesetzliche Vorschriften und Richtlinien. DE-21. 4 Energiesparende Handhabung der Wärmepumpe. DE-22 Verwendungszweck der Wärmepumpe. DE-32. 1 Anwendungsbereich. DE-32. 2 Arbeitsweise. DE-33 Grundgerät. DE-34 Zubehör. DE-44. 1 Soleverteiler. DE-44. 2 Fernbedienung. DE-44. 3 Gebäudeleittechnik. DE-44. 4 Wärmemengenzähler WMZ. DE-45 Transport. DE-56 Aufstellung. DE-56. 1 Allgemeine Hinweise. DE-56. 2 Schallemissionen. DE-57 Montage. DE-67. 1 Allgemein. DE-67. 2 Heizungsseitiger Anschluss. DE-67. 3 Wärmequellenseitiger Anschluss. DE-67. 4 Temperaturfühler. DE-67. 5 Elektrischer Anschluss. DE-88 Inbetriebnahme. DE-98. 1 Allgemeine Hinweise. DE-98. 2 Vorbereitung. DE-98. 3 Vorgehensweise bei Inbetriebnahme.
DE-2 452235. 66. 01 · FD 9310 www. dimplex. deDeutschSI 22TU1 Bitte sofort lesen1. 1 Wichtige HinweiseACHTUNG. Für den Betrieb und die Wartung einer Wärmepumpe sind die rechtlichenAnforderungen des Landes einzuhalten, in dem die Wärmepumpebetrieben wird. Je nach Kältemittelfüllmenge ist die Dichtheit derWärmepumpe in regelmäßigen Abständen durch entsprechendgeschultes Personal zu überprüfen und zu protokollieren. ACHTUNG. Bei einer externen Ansteuerung der Wärmepumpe bzw. derUmwälzpumpen ist ein Durchflussschalter vorzusehen, der dasEinschalten des Verdichters bei fehlendem Volumenstrom verhindert. ACHTUNG. Die Wärmepumpe ist nicht an der Palette befestigt. ACHTUNG. Die Wärmepumpe darf nur bis zu einer Neigung von maximal 45° (in jederRichtung) gekippt werden. ACHTUNG. Gerät nicht an den Bohrungen in den Verkleidungsblechen anheben. ACHTUNG.
Vor der Inbetriebnahme ist die Transportsicherung zu entfernen. ACHTUNG. Vor Anschluss der Wärmepumpe Heizungsanlage spülen. ACHTUNG. Im Wärmequelleneintritt der Wärmepumpe ist der beiliegendeSchmutzfänger zu montieren, um den Verdampfer gegenVerunreinigungen zu schützen. ACHTUNG. Die Sole muss mindestens zu 25 % aus einem Frostschutz aufMonoethylenglykol- oder Propylenglykolbasis bestehen und ist vor demBefüllen zu mischen. ACHTUNG. Beim Anschluss der Lastleitungen auf Rechtsdrehfeld achten (beifalschem Drehfeld bringt die Wärmepumpe keine Leistung, ist sehr lautund es kann zu Verdichterschäden kommen). ACHTUNG. Es ist nicht zulässig über einen Relaisausgang mehr als eine elektronischgeregelte Umwälzpumpe zu schalten. ACHTUNG. Die Inbetriebnahme der Wärmepumpe muss gemäß der Montage- undGebrauchsanweisung des Wärmepumpenmanager erfolgen. ACHTUNG.
2 Bestimmungsgemäßer GebrauchDieses Gerät ist nur für den vom Hersteller vorgesehenen Ver-wendungszweck freigegeben. Ein anderer oder darüber hinausgehender Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß. Dazuzählt auch die Beachtung der zugehörigen Projektierungsunter-lagen. Änderungen oder Umbauten am Gerät sind zu unterlas-sen. 1. 3 Gesetzliche Vorschriften und RichtlinienDiese Wärmepumpe ist gemäß Artikel 1, Abschnitt 2 k) der EG-Richtlinie 2006/42/EC (Maschinenrichtlinie) für den Gebrauch imhäuslichen Umfeld bestimmt und unterliegt damit den Anforde-rungen der EG-Richtlinie 2006/95/EC (Niederspannungsrichtli-nie). Sie ist damit ebenfalls für die Benutzung durch Laien zurBeheizung von Läden, Büros und anderen ähnlichen Arbeitsum-gebungen, von landwirtschaftlichen Betrieben und von Hotels,Pensionen und ähnlichen oder anderen Wohneinrichtungen vor-gesehen.
Die Wärmepumpe entspricht allen relevanten DIN-/VDE-Vor-schriften und EG-Richtlinien. Diese können der CE-Erklärung imAnhang entnommen werden. Der elektrische Anschluss der Wärmepumpe muss nach den gül-tigen VDE-, EN- und IEC-Normen ausgeführt werden. Zusätzlichsind die Anschlussbedingungen der Versorgungsunternehmenzu beachten. Die Wärmepumpe ist entsprechend den einschlägigen Vorschrif-ten in die Wärmequellen- und Heizungsanlage einzubinden. Personen, insbesondere Kinder, die aufgrund ihrer physischen,sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder ihrer Unerfahren-heit oder Unkenntnis nicht in der Lage sind, das Gerät sicher zubenutzen, sollten dieses Gerät nicht ohne Aufsicht oder Anwei-sung durch eine verantwortliche Person benutzen. Kinder sollten beaufsichtigt werden, um sicher zu stellen, dasssie nicht mit dem Gerät spielen. ACHTUNG.
Je nach Kältemittelfüllmenge ist die Dichtheit derWärmepumpe in regelmäßigen Abständen durch entsprechendgeschultes Personal zu überprüfen und zu protokollieren. 1. 4 Energiesparende Handhabung der WärmepumpeDurch das Betreiben dieser Wärmepumpe tragen Sie zur Scho-nung unserer Umwelt bei. Für den effizienten Betrieb ist einesorgfältige Bemessung der Heizungsanlage und der Wärme-quelle sehr wichtig. Dabei ist besonderes Augenmerk auf mög-lichst niedrige Wasservorlauftemperaturen zu richten. Darumsollten alle angeschlossenen Energieverbraucher für niedrigeVorlauftemperaturen geeignet sein. Eine um 1 K höhere Heiz-wassertemperatur steigert den Energieverbrauch um ca. 2,5%. Eine Niedertemperaturheizung mit Vorlauftemperaturen zwi-schen 30 °C und 50 °C ist für einen energiesparenden Betriebgut geeignet.
www. dimplex. de 452235. 66. 01 · FD 9310 DE-3Deutsch SI 22TU2 Verwendungszweck der Wärmepumpe2. 1 AnwendungsbereichDie Sole/Wasser-Wärmepumpe ist ausschließlich für die Erwär-mung von Heizungswasser vorgesehen. Sie kann in vorhande-nen oder neu zu errichtenden Heizungsanlagen eingesetzt wer-den. Als Wärmeträger in der Wärmequellenanlage dient einGemisch aus Wasser und Frostschutz (Sole). Als Wärmequel-lenanlage können Erdsonden, Erdkollektoren oder ähnliche An-lagen genutzt werden. 2. 2 ArbeitsweiseDas Erdreich speichert Wärme die von Sonne, Wind und Regeneingebracht wird. Diese Erdwärme wird im Erdkollektor, der Erd-sonde oder ähnlichem von der Sole bei niedriger Temperaturaufgenommen. Eine Umwälzpumpe fördert dann die "erwärmte"Sole in den Verdampfer der Wärmepumpe. Dort wird dieseWärme an das Kältemittel im Kältekreislauf abgegeben.
Dabeikühlt sich die Sole wieder ab, so dass sie im Solekreis wiederWärmeenergie aufnehmen kann. Das Kältemittel wird vom elektrisch angetriebenen Verdichter an-gesaugt, verdichtet und auf ein höheres Temperaturniveau "ge-pumpt". Die bei diesem Vorgang zugeführte elektrische Antriebs-leistung geht nicht verloren, sondern wird größtenteils demKältemittel zugeführt. Daraufhin gelangt das Kältemittel in den Verflüssiger und über-trägt hier wiederum seine Wärmeenergie an das Heizwasser. Abhängig vom Betriebspunkt erwärmt sich so das Heizwasserauf bis zu 58 °C. 3 GrundgerätDas Grundgerät besteht aus einer anschlussfertigen Wärme-pumpe für Innenaufstellung mit Blechgehäuse, Schaltkasten undintegriertem Manager. Der Kältekreis ist „hermetisch geschlos-sen“ und enthält das vom Kyoto-Protokoll erfasste fluorierte Käl-temittel R407C mit einem GWP-Wert von 1653.
Ein Fühler für die Außentempe-ratur mit Befestigungsmaterial sowie ein Schmutzfänger liegender Wärmepumpe bei. Die Zuleitung für Last- und Steuerspan-nung ist bauseits zu verlegen. Die Zuleitung der bauseits zu stellenden Solepumpe ist amSchaltblech anzuschließen. Dabei ist - falls erforderlich - fürdiese ein Motorschutz vorzusehen. Die Wärmequellenanlage mit Soleverteiler ist bauseits zu erstel-len. 1) Verflüssiger2) Schaltblech3) Verdampfer4) Verdichter.
DE-4 452235. 66. 01 · FD 9310 www. dimplex. deDeutschSI 22TU4 Zubehör4. 1 SoleverteilerDer Soleverteiler vereinigt die Kollektorschleifen der Wärmequel-lenanlage zu einer Hauptleitung, welche an die Wärmepumpeangeschlossen wird. Mittels der integrierten Kugelhähne könnenzum Entlüften einzelne Solekreise abgesperrt werden. 4. 2 FernbedienungAls Komforterweiterung ist im Sonderzubehör eine Fernbe-dienstation erhältlich. Bedienung und Menüführung sind iden-tisch mit denen des Wärmepumpenmanagers. Der Anschluss er-folgt über eine Schnittstelle (Sonderzubehör) mit WesternsteckerRJ 12. HINWEISBei Heizungsreglern mit abnehmbarem Bedienteil kann dieses direkt alsFernbedienstation genutzt werden. 4. 3 GebäudeleittechnikDer Wärmepumpenmanager kann durch die Ergänzung der je-weiligen Schnittstellen-Steckkarte an ein Netzwerk eines Gebäu-deleitsystems angeschlossen werden.
Für den genauen An-schluss und die Parametrierung der Schnittstelle muss dieergänzende Montageanweisung der Schnittstellenkarte beachtetwerden. Für den Wärmepumpenmanager sind folgende Netzwerkverbin-dungen möglich:ModbusEIB, KNXEthernetACHTUNG. Bei einer externen Ansteuerung der Wärmepumpe bzw. derUmwälzpumpen ist ein Durchflussschalter vorzusehen, der dasEinschalten des Verdichters bei fehlendem Volumenstrom verhindert. 4. 4 Wärmemengenzähler WMZ4. 4. 1 Allgemeine BeschreibungDer Wärmemengenzähler (WMZ 25/32) dient dazu, die angege-bene Wärmemenge zu erfassen. Er ist als Zubehör erhältlich. Durch den vorhandenen Zusatzwärmetauscher werden für dieErfassung der Wärmemenge zwei Wärmemengenzähler benö-tigt.
Sensoren im Vor- und Rücklauf der Wärmetauscherleitungenund ein Elektronikmodul erfassen die gemessenen Werte undübertragen ein Signal an den Wärmepumpenmanager, der ab-hängig von der aktuellen Betriebsart der Wärmepumpe (Heizen/Warmwasser/Schwimmbad) die Wärmemenge in kWh aufsum-miert und im Menü Betriebsdaten und Historie zur Anzeigebringt.
HINWEISDer Wärmemengenzähler entspricht den Qualitätsanforderungen desdeutschen Marktanreizprogramms zur Förderung von effizientenWärmepumpen. Er unterliegt nicht der Eichpflicht und ist deshalb nichtzur Heizkostenabrechnung verwendbar. 4. 4. 2 Hydraulische und elektrische Einbindung des WärmemengenzählersZur Datenerfassung benötigt der Wärmemengenzähler zweiMesseinrichtungen. Das Messrohr für die Durchflussmessung Dieses ist in den Wärmepumpenvorlauf (Durchflussrichtungbeachten) zu montieren. Einen Temperatursensor (Kupferrohr mit Tauchhülse)Dieser ist im Wärmepumpenrücklauf zu montieren. Der Einbauort der beiden Messrohre sollte sich möglichst nahean der Wärmepumpe im Erzeugerkreis befinden.
Der Abstand zu Pumpen, Ventilen und anderen Einbauten ist zubeachten, da Verwirbelungen zu Verfälschungen bei der Wärme-mengenzählung führen können (empfohlen wird eine Beruhi-gungsstrecke von 50 cm). imVorlaufimRücklaufWMZ Gehäuse - ElektronikL / N / PE230 V / 50 Hz Impuls WärmemengenzählerN1 / IDX24 V AC.
www.dimplex.de 452235.66.01 · FD 9310 DE-5Deutsch SI 22TU5 TransportZum Transport auf ebenem Untergrund eignet sich ein Hubwa-gen. Muss die Wärmepumpe auf unebenem Untergrund oderüber Treppen befördert werden, kann dies mit Tragriemen ge-schehen. Diese können direkt unter der Palette hindurchgeführtwerden.ACHTUNG!Die Wärmepumpe ist nicht an der Palette befestigt.ACHTUNG!Die Wärmepumpe darf nur bis zu einer Neigung von maximal 45° (in jederRichtung) gekippt werden.Zum Anheben des Gerätes ohne Palette sind die seitlich im Rah-men vorgesehenen Bohrungen zu benutzen. Die seitlichen Ver-kleidungsbleche sind dabei abzunehmen. Als Tragehilfe kannein handelsübliches Rohr dienen.ACHTUNG!Gerät nicht an den Bohrungen in den Verkleidungsblechen anheben!Nach dem Transport ist die Transportsicherung im Gerät zu ent-fernen.
ACHTUNG!Vor der Inbetriebnahme ist die Transportsicherung zu entfernen.6 Aufstellung6.1 Allgemeine HinweiseDie Sole/Wasser Wärmepumpe muss in einem Frostfreien undtrockenen Raum auf einer ebenen, glatten und waagerechtenFläche aufgestellt werden. Dabei sollte der Rahmen rundumdicht am Boden anliegen, um eine ausreichende Schallabdich-tung zu gewährleisten. Ist dies nicht der Fall, können zusätzlicheschalldämmende Maßnahmen notwendig werden.Die Wärmepumpe muss so aufgestellt sein, dass ein Kunden-diensteinsatz problemlos durchgeführt werden kann. Dies ist ge-währleistet, wenn ein Abstand von ca. 1 m vor und neben derWärmepumpe eingehalten wird.Im Aufstellraum dürfen zu keiner Jahreszeit Frost oder höhereTemperaturen als 35 °C auftreten.6.2 SchallemissionenAufgrund der wirkungsvollen Schallisolation arbeitet die Wärme-pumpe sehr leise. Eine Schallübertragung auf das Fundamentbzw.
DE-6 452235. 66. 01 · FD 9310 www. dimplex. deDeutschSI 22TU7 Montage7. 1 AllgemeinAn der Wärmepumpe sind folgende Anschlüsse herzustellen:- Vor-/Rücklauf Sole (Wärmequellenanlage)- Vor-/Rücklauf Heizung - Temperaturfühler- Spannungsversorgung7. 2 Heizungsseitiger AnschlussACHTUNG. Vor Anschluss der Wärmepumpe Heizungsanlage spülen. Bevor die heizwasserseitigen Anschlüsse der Wärmepumpe er-folgen, muss die Heizungsanlage gespült werden, um eventuellvorhandene Verunreinigungen, Reste von Dichtmaterial oderähnliches, zu entfernen. Ein Ansammeln von Rückständen imVerflüssiger kann zum Totalausfall der Wärmepumpe führen. Nach erstellter heizungsseitiger Installation ist die Heizungsan-lage zu füllen, zu entlüften und abzudrücken.
Beim Füllen der Anlage ist folgendes zu beachten:unbehandeltes Füll- und Ergänzungswasser muss Trink-wasserqualität haben(farblos, klar, ohne Ablagerungen)das Füll- und Ergänzungswasser muss vorfiltriert sein (Po-renweite max. 5 µm). Eine Steinbildung in Warmwasserheizungsanlagen kann nichtvollständig vermieden werden, ist aber bei Anlagen mit Vorlauf-temperaturen kleiner 60 °C vernachlässigbar gering. Bei Mittel- und Hochtemperatur-Wärmepumpen können auchTemperaturen über 60 °C erreicht werden. Daher sollten für das Füll- und Ergänzungswasser nach VDI2035 Blatt 1 folgende Richtwerte eingehalten werden:Die im Schaltkasten angeschlossenen und lose eingelegten Füh-ler müssen, wie im Prinzipschema dargestellt, angebracht undisoliert werden. MindestheizwasserdurchsatzDer Mindestheizwasserdurchsatz der Wärmepumpe ist in jedemBetriebszustand der Heizungsanlage sicherzustellen. Dieseskann z.
Sofern Wärmepumpenmanager und Heizungsumwälzpumpenbetriebsbereit sind, arbeitet die Frostschutzfunktion des Wärme-pumpenmanagers. Bei Außerbetriebnahme der Wärmepumpeoder Stromausfall ist die Anlage zu entleeren. Bei Wärmepum-penanlagen, an denen ein Stromausfall nicht erkannt werdenkann (Ferienhaus), ist der Heizungskreis mit seinem geeignetenFrostschutz zu betreiben. 7. 3 Wärmequellenseitiger AnschlussFolgende Vorgehensweise ist beim Anschluss einzuhalten:Die Soleleitung am Vor- und Rücklauf Wärmequelle der Wärme-pumpe anschließen Dabei ist das hydraulische Einbindungs-schema zu beachten. ACHTUNG. Im Wärmequelleneintritt der Wärmepumpe ist der beiliegendeSchmutzfänger zu montieren, um den Verdampfer gegenVerunreinigungen zu schützen. Die Sole ist vor dem Befüllen der Anlage herzustellen. Die Sole-konzentration muss mindestens 25 % betragen. Das gewährleis-tet Frostsicherheit bis -14 °C.
Es dürfen nur Frostschutzmittel auf Monoethylenglykol- oderPropylenglykolbasis verwendet werden. Die Wärmequellenanlage ist zu entlüften und auf Dichtheit zuprüfen. ACHTUNG. Die Sole muss mindestens zu 25 % aus einem Frostschutz aufMonoethylenglykol- oder Propylenglykolbasis bestehen und ist vor demBefüllen zu mischen. ACHTUNG. Im Wärmequellenkreis ist ein geeignete Luftabscheider(Mikroluftblasenabscheider) bauseits vorzusehen. 7. 4 TemperaturfühlerFolgende Temperaturfühler sind bereits eingebaut bzw. müssenzusätzlich montiert werden:Außentemperatur (R1) beigelegt (NTC-2)Rücklauftemperatur (R2) eingebaut (NTC-10) Vorlauftemperatur Heizkreis (R9) eingebaut (NTC-10)Vorlauftemperatur Primärkreis (R6) eingebaut (NTC-10)Gesamtheiz-leistung in [kW]Summe Erdalkalienin mol/m³ bzw. mmol/lGesamt-härte in °dHbis 200 2,0 11,2200 bis 600 1,5 8,4> 600 < 0,02 < 0,11.
in einer Mauernische oderunter dem Balkon) montierennicht in der Nähe von Fenstern, Türen, Abluftöffnungen,Außenleuchten oder Wärmepumpen anbringenzu keiner Jahreszeit direkter Sonneneinstrahlung aussetzenFühlerleitung: Länge max. 40 m; Adernquerschnitt min. 0,75 mm²; Außendurchmesser des Kabels 4-8 mm. 7. 4. 3 Montage der AnlegefühlerDie Montage der Anlegefühler ist nur notwendig, falls diese imLieferumfang der Wärmepumpe enthalten, aber nicht eingebautsind. Die Anlegefühler können als Rohranlegefühler montiert oder indie Tauchhülse des Kompaktverteilers eingesetzt werden. Montage als RohranlagefühlerHeizungsrohr von Lack, Rost und Zunder säubernGereinigte Fläche mit Wärmeleitpaste bestreichen (dünnauftragen)Fühler mit Schlauchschelle befestigen (gut festziehen, loseFühler führen zu Fehlfunktionen) und thermisch isolieren7. 4.
4 Verteilsystem HydraulikKompaktverteiler und doppelt differenzdruckloser Verteiler fun-gieren als Schnittstelle zwischen der Wärmepumpe, dem Hei-zungsverteilsystem, dem Pufferspeicher und evtl. auch demWarmwasserspeicher. Dabei wird statt vieler Einzelkomponen-ten ein kompaktes System verwendet, um die Installation zu ver-einfachen.
Weitere Informationen sind der jeweiligen Monta-geanweisung zu entnehmen. KompaktverteilerDer Rücklauffühler kann in der Wärmepumpe verbleiben oder istin die Tauchhülse einzubringen. Der noch vorhandene Hohlraumzwischen Fühler und Tauchhülse muss mit Wärmeleitpaste voll-ständig ausgefüllt sein. Doppelt differenzdruckloser VerteilerDer Rücklauffühler muss in die Tauchhülse des doppelt differen-zdrucklosen Verteilers eingebaut werden, um von den Heizkreis-pumpen der Erzeuger- und Verbraucherkreise durchströmt zuwerden.
DE-8 452235. 66. 01 · FD 9310 www. dimplex. deDeutschSI 22TU7. 5 Elektrischer Anschluss 7. 5. 1 AllgemeinSämtliche elektrische Anschlussarbeiten dürfen nur von einerElektrofachkraft oder einer Fachkraft für festgelegte Tätigkeitenunter Beachtung der Montage- und Gebrauchsanweisung, länderspezifischen Installationsvorschriften z. B. VDE 0100technischen Anschlussbedingungen der Energieversorger-und Versorgungsnetzbetreiber (z. B. TAB) undörtlicher Gegebenheiten durchgeführt werden. Zur Gewährleistung der Frostschutzfunktion darf der Wärme-pumpenmanager nicht spannungsfrei geschaltet werden und dieWärmepumpe muss durchströmt werden. Die Schaltkontakte der Ausgangsrelais sind entstört. Deshalbwird abhängig vom Innenwiderstand eines Messinstrumentsauch bei nicht geschlossenen Kontakten eine Spannung gemes-sen, die aber weit unterhalb der Netzspannung liegt.
An den Regler-Klemmen N1-J1 bis N1-J11; N1-J19; N1-J20; N1-J23 bis N1-J26 und der Klemmleiste X3 liegt Kleinspannung an. Wenn wegen eines Verdrahtungsfehlers an diese KlemmenNetzspannung angelegt wird, wird der Wärmepumpenmanagerzerstört. 7. 5. 2 Elektrische Anschlussarbeiten 1) Die 5-adrige elektrische Versorgungsleitung für den Leis-tungsteil der Wärmepumpe wird vom Stromzähler der Wär-mepumpe über das EVU-Sperrschütz (falls gefordert) in dieWärmepumpe geführt. Anschluss der Lastleitung am Schaltblech der Wärme-pumpe über Klemmen X1: L1/L2/L3/PE. In der Leistungsversorgung für die Wärmepumpe ist eine all-polige Abschaltung mit mindestens 3 mm Kontaktöffnungs-abstand (z. B. EVU-Sperrschütz, Leistungsschütz), sowieein allpoliger Sicherungsautomat, mit gemeinsamer Auslö-sung aller Außenleiter, vorzusehen (Auslösestrom und Cha-rakteristik gemäß Geräteinformation). ACHTUNG.
2) Die 3-adrige elektrische Versorgungsleitung für den Wärme-pumpen-manager (Heizungsregler N1) wird in die Wärme-pumpe geführt. Anschluss der Steuerleitung am Schaltblech der Wärme-pumpe über Klemmen X2: L/N/PE. Die Leistungsaufnahme der Wärmepumpe entnehmen Sieder Produktinformation oder dem Typschild. Die Versorgungsleitung (L/N/PE~230 V, 50 Hz) für denWPM muss an Dauerspannung liegen und ist aus diesemGrund vor dem EVU-Sperrschütz abzugreifen bzw. an denHaushaltsstrom anzuschließen, da sonst während der EVU-Sperre wichtige Schutzfunktionen außer Betrieb sind. 3) Das EVU-Sperrschütz (K22) mit 3 Hauptkontakten (1/3/5 //2/4/6) und einem Hilfskontakt (Schließer 13/14) ist entspre-chend der Wärmepumpenleistung auszulegen und bauseitsbeizustellen. Der Schließer-Kontakt des EVU-Sperrschütz (13/14) wirdvon Klemmleiste X3/G zur Steckerklemme X3/A1 geschleift. VORSICHT. Kleinspannung.
4) Das Schütz (K20) für den Tauchheizkörper (E10) ist bei mo-noenergetischen Anlagen (2. WE) entsprechend der Heiz-körperleistung auszulegen und bauseits beizustellen. DieAnsteuerung (230 V AC) erfolgt aus dem Wärmepumpen-manager über die Klemmen X2/N und X2/K20. 5) Das Schütz (K21) für die Flanschheizung (E9) imWarmwasserspeicher ist entsprechend derHeizkörperleistung auszulegen und bauseits beizustellen. Die Ansteuerung (230 V AC) erfolgt aus dem WPM über dieKlemmen X2/N und X2/K21. 6) Die Schütze der Punkte 3;4;5 werden in die Elektrovertei-lung eingebaut. Lastleitungen für eingebaute Heizungensind gemäß den gültigen Normen und Vorschriften auszule-gen und abzusichern. 7) Alle installierten elektrischen Leitungen müssen alsdauerhafte und feste Verdrahtung ausgeführt sein. 8) Die Heizungsumwälzpumpe (M13) wird über den KontaktN1-J13/NO5 angesteuert.
9) Die Zusatzumwälzpumpe (M16) wird über den Kontakt N1-J16/NO9 angesteuert. Anschluspunkte für die Pumpe sindX2/M16 und X2/N. Bei Verwendung von Pumpen, die dieSchaltkapazität des Ausgangs übersteigen muss ein Kop-pelrelais zwischengeschaltet werden. 10) Die Warmwasserladepumpe (M18) wird über den Kon-takt N1-J13/NO6 angesteuert. Anschlusspunkte für diePumpe sind X2/M13 und X2/N. Bei Verwendung von Pum-pen, die die Schaltkapazität des Ausgangs übersteigenmuss ein Koppelrelais zwischengeschaltet werden. 11) Die Sole- bzw. Brunnenpumpe (M11) wird über den KontaktN1-J12/NO3 angesteuert. Anschluspunkte für die Pumpesind X2/M11 und X2/N. Bei Verwendung von Pumpen, diedie Schaltkapazität des Ausgangs übersteigen muss einKoppelrelais zwischengeschaltet werden. 12) Bei der Wärmepumpen ist der Rücklauffühler integriert undwird über die Steuerleitung zum Wärmepumpenmanagergeführt.
Nur beim Einsatz eines doppelt differenzdrucklosenVerteilers muss der Rücklauffühler in der Tauchhülse imVerteiler eingebaut werden. Dann werden die Einzeladernan den Klemmen X3/GND und X3/R2. 1 angeklemmt. DieBrücke A-R2, die im Auslieferzustand zwischen X3/B2und X3/1 sitzt, muss anschließend auf die Klemmen X3/1 und X3/2 versetzt werden. 13) Der Außenfühler (R1) wird an den Klemmen X3/GND undX3/R1 angeklemmt. 14) Der Warmwasserfühler (R3) liegt dem Warmwasserspei-cher bei und wird an den Klemmen X3/GND und X3/R3 an-geklemmt.
www. dimplex. de 452235. 66. 01 · FD 9310 DE-9Deutsch SI 22TU7. 5. 3 Anschluss von elektronisch geregelten UmwälzpumpenElektronisch geregelte Umwälzpumpen weisen hohe Anlauf-ströme auf, die unter Umständen die Lebenszeit des Wärme-pumpenmanagers verkürzen können. Aus diesem Grund, ist zwi-schen dem Ausgang des Wärmepumpenmanagers und derelektronisch geregelten Umwälzpumpe ein Koppelrelais zu in-stallieren bzw. installiert. Dies ist nicht erforderlich, wenn der zu-lässige Betriebsstrom von 2 A und ein maximaler Anlaufstromvon 12 A der elektronisch geregelten Umwälzpumpe nicht über-schritten wird, oder es liegt eine ausdrückliche Freigabe desPumpenherstellers vor. ACHTUNG. Es ist nicht zulässig über einen Relaisausgang mehr als eine elektronischgeregelte Umwälzpumpe zu schalten. 8 Inbetriebnahme8.
1 Allgemeine HinweiseUm eine ordnungsgemäße Inbetriebnahme zu gewährleisten,sollte diese von einem vom Werk autorisierten Kundendienstdurchgeführt werden. Unter bestimmten Bedingungen ist damiteine zusätzliche Garantieleistung verbunden (vgl. Garantieleis-tungen). 8. 2 VorbereitungVor der Inbetriebnahme müssen folgende Punkte geprüft wer-den:Alle Anschlüsse der Wärmepumpe müssen, wie in Kapitel 7beschrieben, montiert sein. Die Wärmequellenanlage und der Heizkreis müssen gefülltund geprüft sein. Der Schmutzfänger muss im Soleeintritt der Wärmepumpeeingebaut sein. Im Sole- und Heizkreis müssen alle Schieber, die den kor-rekten Fluss behindern könnten, geöffnet sein. Der Wärmepumpenmanager muss gemäß seiner Ge-brauchsanweisung auf die Heizungsanlage abgestimmtsein. 8. 3 Vorgehensweise bei InbetriebnahmeDie Inbetriebnahme der Wärmepumpe erfolgt über den Wärme-pumpenmanager. ACHTUNG.
1 PflegeUm Betriebsstörungen durch Schmutzablagerungen in den Wär-metauschern zu vermeiden, ist dafür Sorge zu tragen, dass kei-nerlei Verschmutzungen in die Wärmequellen- und Heizungsan-lage gelangen können. Sollte es dennoch zu derartigenBetriebsstörungen kommen, ist die Anlage wie unten angegebenzu reinigen. 9. 2 Reinigung HeizungsseiteSauerstoff kann im Heizwasserkreis, insbesondere bei Verwen-dung von Stahlkomponenten, Oxidationsprodukte (Rost) bilden. Dieser gelangt über Ventile, Umwälzpumpen oder Kunststoff-rohre in das Heizsystem. Deshalb sollte – besonders bei denRohren der Fußbodenheizung – auf eine diffusionsdichte Instal-lation geachtet werden. HINWEISZur Vermeidung von Ablagerungen (z. B. Rost) im Kondensator derWärmepumpe wird empfohlen, ein geeignetes Korrosionsschutzsystemeinzusetzen.
Wir empfehlen diffusionsoffene Heizungsanlagen mit einerelektrophysikalischen Korrosionssschutzanlage auszurüsten (z. B. ELYSATOR-Anlage)Auch Reste von Schmier- und Dichtmitteln können das Heizwas-ser verschmutzen. Sind die Verschmutzungen so stark, dass sich die Leistungsfä-higkeit des Verflüssigers in der Wärmepumpe verringert, mussein Installateur die Anlage reinigen. Nach heutigem Kenntnisstand empfehlen wir, die Reinigung miteiner 5%-igen Phosphorsäure oder, falls häufiger gereinigt wer-den muss, mit einer 5%-igen Ameisensäure durchzuführen. In beiden Fällen sollte die Reinigungsflüssigkeit Raumtempera-tur haben. Es ist empfehlenswert, den Wärmeaustauscher ent-gegen der normalen Durchflussrichtung zu spülen.
Um zu verhindern, dass säurehaltiges Reinigungsmittel in denHeizungsanlagenkreislauf gelangt, empfehlen wir, das Spülgerätdirekt an den Vor- und Rücklauf des Verflüssigers anzuschlie-ßen. Danach muss mit geeigneten neutralisierenden Mittelngründlich nachgespült werden, um Beschädigungen durch even-tuell im System verbliebene Reinigungsmittelreste zu verhin-dern.
Die Säuren sind mit Vorsicht anzuwenden und es sind die Vor-schriften der Berufsgenossenschaften einzuhalten. Die Herstellerangaben des Reinigungsmittels sind in jedem Fallzu beachten. 9. 3 Reinigung WärmequellenseiteACHTUNG. Im Wärmequelleneintritt der Wärmepumpe ist der beiliegendeSchmutzfänger zu montieren, um den Verdampfer gegenVerunreinigungen zu schützen. Einen Tag nach der Inbetriebnahme sollte das Filtersieb desSchmutzfängers gereinigt werden. Weitere Kontrollen sind je-nach Verschmutzung festzulegen. Sind keine Verunreinigungen-mehr erkennbar, kann das Sieb des Schmutzfängers ausgebaut-werden, um die Druckverluste zu reduzieren.
DE-10 452235.66.01 · FD 9310 www.dimplex.deDeutschSI 22TU10 Störungen / FehlersucheDiese Wärmepumpe ist ein Qualitätsprodukt und sollte störungs-frei arbeiten. Tritt dennoch eine Störung auf, wird dies im Displaydes Wärmepumpenamanagers angezeigt. Schlagen Sie dazuauf der Seite Störungen und Fehlersuche in der Gebrauchsan-weisung des Wärmepumpenmanagers nach.Wenn die Störungnicht selbst behoben werden kann, verständigen Sie bitte denzuständigen Kundendienst.ACHTUNG!Arbeiten an der Wärmepumpe dürfen nur vom autorisierten undsachkundigen Kundendienst durchgeführt werden.ACHTUNG!Vor Öffnen des Gerätes sind alle Stromkreise spannungsfrei zu schalten.11 Außerbetriebnahme / EntsorgungBevor die Wärmepumpe ausgebaut wird, ist die Maschine span-nungsfrei zu schalten und abzuschiebern. Der Ausbau der Wär-mepumpe muss durch Fachpersonal erfolgen.
UmweltrelevanteAnforderungen, in Bezug auf Rückgewinnung, Wiederverwen-dung und Entsorgung von Betriebsstoffen und Bauteilen gemäßden gängigen Normen, sind einzuhalten. Dabei ist besondersWert auf eine fachgerechte Entsorgung des Kältemittels und Käl-teöles zu legen.
www.dimplex.de 452235.66.01 · FD 9310 DE-11Deutsch SI 22TU12 Geräteinformation1 Typ- und Verkaufsbezeichnung SI 22TU2 BauformWärmequelle Sole2.1 Ausführung Universal2.2 Regler integriert2.3 Wärmemengenzählung integriert2.4 Aufstellungsort Innen2.5 Leistungsstufe 13 Einsatzgrenzen3.1 Heizwasser-Vorlauf ° C bis 58 ± 2 3.2 Sole (Wärmequelle) ° C -5 bis +253.3 Frostschutzmittel Monoethylenglykol 3.4 Minimale Solekonzentration (-13°C Einfriertemperatur) 25%4 Durchfluss / Schall4.1 Heizwasserdurchfluss / interne Druckdifferenznach EN 14511 m³/h / Pa 4,0 / 31000minimal m³/h / Pa 1,9 / 50004.2 Soledurchsatz bei interner Druckdifferenz (Wärmequelle) m³/h / Pa 5,5 / 340004.3 Schall-Leistungspegel nach EN 12102 dB(A) 534.4 Schalldruckpegel in 1 m Entfernung, innen 1dB(A) 415 Abmessungen, Gewicht und Füllmenge5.1 Geräteabmessungen 2H x B x T mm 845 x 650 x 665 5.2 Gewicht der Transporteinheit(en) incl.
DE-12 452235.66.01 · FD 9310 www.dimplex.deDeutschSI 22TU7 Entspricht den europäischen Sicherheitsbestimmungen 48 Sonstige Ausführungsmerkmale8.1 Wasser im Gerät gegen Einfrieren geschützt 5 Ja8.2 max. Betriebsüberdruck (Wärmesenke) bar 3,09 Heizleistung / Leistungszahlen 9.1 Wärmeleistung / Leistungszahl 3EN 14511bei B-5 / W35 kW / --- 18,6 / 2,5bei B0 / W55 kW / --- 21,5 / 2,9bei B0 / W45 kW / --- 22,3 / 3,6bei B0 / W35 kW / --- 22,9 / 4,41. Der angegebene Schalldruckpegel entspricht dem Betriebsgeräusch der Wärmepume im Heizbetrieb bei 35 °C Vorlauftemperatur.Der angegebene Schalldruckpegel stellt den Freifeldpegel dar. Je nach Aufstellunsort kann der Messwert um bis zu 16 dB(A) abweichen2. Beachten Sie, daß der Platzbedarf für Rohranschluss, Bedienung und Wartung größer ist. 3. Diese Angaben charakterisieren die Größe und Leistungsfähigkeit der Anlage nach EN 14511.
Für wirtschaftliche und energetische Betrachtungen sind Bivalenzpunkt und Rege-lung zu berücksichtigen. Diese Angaben werden ausschließlich mit sauberen Wärmeübertragern erreicht. Hinweise zur Pflege, Inbetriebnahme und Betrieb sind den entsprechen-den Abschnitten der Montage- und Gebrauchsanweisung zu entnehmen. Dabei bedeuten z. B. A 7 / W35 Wärmequellentemperatur 7 °C und Heizwasser-Vorlauftemperatur 35 °C4. siehe CE-Konformitätserklärung5. Die Heizungsumwälzpumpe und der Wärmepumpenmanager müssen immer betriebsbereit sein.
www. dimplex. de 452235. 66. 01 · FD 9310 DE-13Deutsch SI 22TU13 GarantieurkundeGlen Dimplex Deutschland GmbHGarantieurkunde Systemtechnik(Heizungs-Wärmepumpen, Zentrale Wohnungslüftungs-geräte) gültig für Deutschland und Österreich(Ausgabestand 04/2012)Die nachstehenden Bedingungen, die Voraussetzungen und Umfangunserer Garantieleistung umschreiben, lassen die Gewährleistungs-verpflichtungen des Verkäufers aus dem Kaufvertrag mit dem En-dabnehmer unberührt. Für die Geräte leisten wir Garantie gemäßnachstehenden Bedingungen:Wir beheben unentgeltlich nach Maßgabe der folgenden Bedingun-gen Mängel am Gerät, die auf einem Material-und/ oder Herstel-lungsfehler beruhen, wenn sie uns unverzüglich nach Feststellungund innerhalb von 24 Monaten nach Lieferung an den Erstendabneh-mer gemeldet werden. Bei gewerblichem Gebrauch innerhalb von 12Monaten.
Dieses Gerät fällt nur dann unter diese Garantie, wenn es von einemUnternehmer in einem der Mitgliedstaaten der Europäischen Uniongekauft wurde, es bei Auftreten des Mangels in Deutschland oderÖsterreich betrieben wird und Garantieleistungen auch in Deutsch-land oder Österreich erbracht werden können. Die Behebung der von uns als garantiepflichtig anerkannter Mängelgeschieht dadurch, dass die mangelhaften Teile unentgeltlich nachunserer Wahl instandgesetzt oder durch einwandfreie Teile ersetztwerden. Durch Art oder Ort des Einsatzes des Gerätes oderschlechte Zugänglichkeit des Gerätes bedingte außergewöhnlicheKosten der Nachbesserung werden nicht übernommen. Der freie Ge-rätezugang muß durch den Endabnehmer gestellt werden. Ausge-baute Teile, die wir zurücknehmen, gehen in unser Eigentum über.
Die Garantiezeit für Nachbesserungen und Ersatzteile endet mit demAblauf der ursprünglichen Garantiezeit für das Gerät. Die Garantieerstreckt sich nicht auf leicht zerbrechliche Teile, die den Wert oderdie Gebrauchstauglichkeit des Gerätes nur unwesentlich beeinträch-tigen.
Es ist jeweils der Original-Kaufbeleg mit Kauf- und/oder Liefer-datum vorzulegen. Eine Garantieleistung entfällt, wenn vom Endabnehmer oder einemDritten die entsprechenden VDE-Vorschriften, die Bestimmungender örtlichen Versorgungsunternehmen oder unsere Montage- undGebrauchsanweisung sowie die in den Projektierungsunterlagenenthaltenen Hinweise zu Wartungsarbeiten oder Einbindungssche-men nicht beachtet worden sind oder wenn unser funktionsnotwendi-ges Zubehör nicht eingesetzt wurde. Durch etwa seitens des Endab-nehmers oder Dritter unsachgemäß vorgenommenen Änderungenund Arbeiten, wird die Haftung für die daraus entstehenden Folgenaufgehoben. Die Garantie erstreckt sich auf das Gerät und vom Lie-ferer bezogene Teile. Nicht vom Lieferer bezogene Teile und Geräte-/Anlagenmängel die auf nicht vom Lieferer bezogene Teile zurückzu-führen sind fallen nicht unter den Garantieanspruch.
Bei endgültig fehlgeschlagener Nachbesserung wird der Herstellerentweder kostenfreien Ersatz liefern oder den Minderwert vergüten. Im Falle einer Ersatzlieferung behalten wir uns die Geltendmachungeiner angemessenen Nutzungsanrechnung für die bisherige Nut-zungszeit vor. Weitergehende oder andere Ansprüche, insbeson-dere solche auf Ersatz außerhalb des Gerätes entstandener Schä-den, sind ausgeschlossen. Eine Verlängerung der Garantie auf 60 Monate für Heizungs-Wärme-pumpe und zentrale Wohnungslüftungsgeräte ab Inbetriebnahmeda-tum, jedoch maximal 72 Monate ab Auslieferung Werk bzw.
78 Mo-nate ab Fertigungsdatum, wird gemäß den nachfolgendenBedingungen gewährt: Voraussetzung für die Übernahme der ver-längerten Garantie ist eine kostenpflichtige Inbetriebnahme durchden autorisierten Systemtechnik-Kundendienst mit Inbetriebnahme-protokoll innerhalb einer Betriebszeit (Verdichterlaufzeit) von weni-ger als 150 Stunden.
Die Beauftragung der kostenpflichtigen Inbe-triebnahme durch den Systemtechnik-Kundendienst erfolgtschriftlich mit dem entsprechenden Auftragsformular oder mittels derOnline-Beauftragung im Internet (www. dimplex. de/garantieverlaen-gerung). Der Bestätigung der Garantiezeitverlängerung vorausge-setzt, ist die vollständige Bezahlung der Inbetriebnahmepauschaleund die Beseitigung etwaiger, im Feld Bemerkungen des Inbetrieb-nahmeprotokolls, vermerkter Mängel. Die Bestätigung der Garantie-zeitverlängerung erfolgt von unten angegebener Adresse nach er-folgreichem Abschluss der Inbetriebnahme und der Einreichung desInbetriebnahmeprotokolls durch den Systemtechnik-Kundendienst. Die Inbetriebnahmepauschale beinhaltet die eigentliche Inbetrieb-nahme und die Fahrtkosten. Es wird keine Haftung für die ordnungs-gemäße Planung, Dimensionierung und Ausführung der Gesamtan-lage übernommen.
Die Behebung von Anlagenmängeln undWartezeiten sind Sonderleistungen. Die aktuellen Inbetriebnahmepauschalen und der in der Inbetrieb-nahmepauschale enthaltene Leistungsumfang sind im Internet unter:www. dimplex. de/garantieverlaengerung hinterlegt. Hier ist ebenfallseine Online-Beauftragung integriert. Glen Dimplex Deutschland GmbHGeschäftsbereich DimplexKundendienst SystemtechnikAm Goldenen Feld 18 · 95326 KulmbachFür die Auftragsbearbeitung werden der Typ, die ErzeugnisnummerE-Nr. bzw. Fabrikationsnummer Fabr. -Nr. oder Seriennummer S/N, das Fertigungsdatum FD und falls angegeben der Kundendienst-index KI des Gerätes benötigt. Diese Angaben befinden sich auf dem Typschild des Gerätes. Kundendienstadresse:Tel. -Nr. :Fax. -Nr. :E-Mail-Adresse:Internet:+49 (0) 9221 709 562+49 (0) 9221 709 56509221709565@glendimplex. de09221709565@dimplex. dewww. dimplex. dewww. dimplex.
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