Dovre 250 Bedienungsanleitung


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INSTALLATIEVOORSCHRIFTEN EN GEBRUIKSAANWIJZING
INSTALLATION ET MODE D’EMPLOI
INSTALLATION INSTRUCTIONS AND OPERATING MANUAL
EINBAUANLEITUNG UND GEBRAUCHSANWEISUNG
MULTIBRANDSTOFKACHEL
POELE MULTICOMBUSTIBLES-
MULTIFUEL STOVE
MULTIBRENNSTOFFOFEN
250

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Produktspezifikationen

Marke: Dovre
Kategorie: Heizung
Modell: 250

Bedienungsanleitung Dovre 250 – Volltext

Fussboden, Wände. 33 3. 2. Vorbereitende Arbeiten. 34 3. 2. 1. Montage der Füsse. 34 3. 2. 2. Rauchgasausgang. 34 3. 2. 3. Anbau des Schüttelstangenknaufs. 35 3. 3. Abfertigung. 35 3. 4. Verpackungsmaterialien. 35 4. Gebrauchsanleitung. 36 4. 1. Brennstoff. 36 4. 2. Anzünden. 36 4. 3. Heizen mit Holz. 37 4. 4. Heizen mit Kohlen. 37 4. 5. Entaschen. 38 4. 6. Geringes Heizen. 38 4. 7. Auslöschen. 38 4. 8. Wetterlage. 38 5. Wartung. 39 Anlage 1 : Technischen Daten. 40 Anlage 2 : Abmessungen. 41.

250 31 03. 27934. 000 Vorwort Zusammen mit diesem Ofen erhalten Sie die Einbauanleitung und Gebrauchsanwei-sung. Neben Informationen über Installation und Betrieb finden Sie hierin auch Tipps im Zusammenhang mit Sicherheit und Wartung. Bitte lesen Sie dieses Heft sorgfältig durch, bevor Sie mit dem Einbau und der Inbe-triebnahme des Geräts beginnen. Heben Sie es bitte auch für den Fall gut auf, dass ein zukünftiger Benutzer sich zu-rechtfinden kann. 1. EinleitungMit dem Kauf eines DOVRE haben Sie ein Qualitätsprodukt gekauft. Ein Gerät, das symbolisch für eine neue Generation von energiesparenden und umweltfreundlichen Heizgeräten steht, wobei ein optimaler Gebrauch von sowohl Konvektionswärme als auch Strahlungswärme gemacht wird.

Durch Anwendung eines revolutionären Ver-brennungskonzeptes liefert ein DOVRE verblüffende Ergebnisse und entspricht den strengen Umwelt- und Sicherheitsnormen. Dabei können Sie nach wie vor das schöne Spiel der Flammen genießen. Die Geräte werden gemäss ISO 9002 mit den modernsten Produktionsmitteln produ-ziert. Sollte unerwartet doch ein Mangel an Ihrem Gerät auftreten, können Sie jederzeit den Service von DOVRE in Anspruch nehmen. Dieses Gerät wurde zur Verwendung in einem Wohnraum entworfen, und zum her-metischen Anschluss an einen Rauchgasabführkanal (Schornstein). Eine fachkundige Montage, ein gut funktionierender Schornstein und eine wirksame Entlüftung sind die Garantie für eine langfristige und fehlerlose Funktion Ihres Gerä-tes. Lassen Sie sich bei der Montage und dem Anschluss von einem Fachmann bera-ten oder helfen. 2. SicherheitDas Gerät wurde für Heizzwecke entworfen.

Es wird empfohlen, den Ofen nach der Montage einige Stunden auf dem höchsten Stand zu heizen, und dabei gleichzeitig gut zu lüften, damit der hitzebeständige Lack die Möglichkeit hat, zu erhärten. Dabei kann eine Rauchentwicklung entstehen, die jedoch nach einiger Zeit von selbst wieder verschwindet. Eine regelmäßige Reinigung und Wartung des Gerätes und des Schornsteins ist not-wendig, um eine langfristige und sichere Funktion zu gewährleisten. Befolgen Sie zu diesem Zweck gewissenhaft die Anweisungen des entsprechenden Kapitels. In Falle eines Schronsteinfeuer, schliessen Sie die Luftregelklappen des Geräts und alarmie-ren Sie die den Feuerwehr. Gebrochenes oder gesprungenes Glas muss ersetzt werden, bevor man das Gerät wieder in Betrieb nimmt. Das Gerät wurde speziell für die Verwendung von bestimmten Brennstoffarten ent-worfen.

250 32 03. 27934. 000 3. Montagevorschrift 3. 1. Vorher Der Ofen muss in einem Raum mit ausreichender Entlüftung hermetisch an einen gut funktionierenden Schornstein angeschlossen, und ausreichend von brennbaren Materialien (Fußboden, Wände) abgeschirmt werden. Erkundigen Sie sich über diesbezügliche nationale oder regionale Normen und Vor-schriften. Ihr Händler kann Ihnen dabei helfen. Informieren Sie sich eventuell auch bei der Feuerwehr und/oder Versicherungsgesellschaft nach speziellen Vorschriften oder Erfordernissen. Machen Sie sich auch mit den technischen Spezifikationen in der Anlage dieser Gebrauchsanleitung vertraut, bevor Sie mit der Montage beginnen. 3. 1. 1. Der Schornstein Der Schornstein (der Rauchkanal) hat eine zweifache Funktion: ฀ Das Ansaugen der Luft aus dem Zimmer, was für die Verbrennung des Brennstof-fes im Ofen oder Kamin nötig ist.

฀ Das Abführen der Verbrennungsgase durch thermischen und natürlichen Zug. Der thermische Zug entsteht durch den Wärmeunterschied zwischen der Luft im und außerhalb des Rauchkanals. Die erwärmte Luft im Rauchkanal ist leichter als die kältere Luft außerhalb des Kanals, und steigt darum nach oben, gemeinsam mit den Verbrennungsgasen. Der natürliche Zug wird durch Umgebungsfaktoren, wie z. B. Wind, verursacht. Es ist verboten, mehrere Geräte an einen einzigen Schornstein anzuschließen (z. B. den Zentralheizungskessel), es sei denn, dass regionale oder nationale Reglementie-rungen dies vorsehen. Bei Ofen mit selbstschliessenden Feuerraumtüren oder mit Fûlltüren mit Öffnungen kleiner als 0. 05 m³. ist ein Anschluss an einen bereits mit anderen Öfen und Herden belegten Schornstein möglich, sofern die Schornsteinbemessung gem. DIN 4705, Teil 3, dem nicht widerspricht.

Prüfen Sie, welcher Schornstein für das gewählte Gerät erforderlich ist, und ob der bestehende Schornstein sich dafür eignet. Lassen Sie sich hierbei von einem Spezialisten beraten.

Der Schornstein entspricht am besten folgenden Voraussetzungen: ฀ Der Rauchkanal muss aus feuerfestem Material hergestellt sein. Elemente aus Keramik oder rostfreiem Stahl sind empfehlenswert. ฀ Der Schornstein muss luftdicht und gut gereinigt sein, sowie einen ausreichenden Zug garantieren (ein Zug oder Unterdruck von 15 bis 20 Pa während der Normalbelastung ist ideal). ฀ Er muss möglichst vertikal verlaufen, ausgehend vom Ausgang des Gerätes. Von Richtungsveränderungen und horizontalen Stücken wird aufgrund der Störung der Rauchgasabfuhr und einer möglichen Anhäufung von Russ (Verstopfung. ) abgeraten. ฀ Die Innenmasse des Schornsteins dürfen nicht zu groß sein, um die Rauchgase nicht zu stark abkühlen zu lassen. Lesen Sie die technischen Spezifikationen in der Anlage über den empfohlenen Schornsteindurchmesser.

Wenn der Rauchka-nal angemessen isoliert ist, kann der Durchmesser eventuell größer sein. ฀ Der Abschnitt des Rauchkanals muss vor allem konstant sein. Verbreiterungen und vor allem Verengungen sollten möglichst vermieden werden. Das selbe gilt für eine Deckplatte oder Abfuhrabdeckung oben auf dem Schornstein. Geben Sie acht, dass dadurch die Ausmündung nicht verengt wird, und dass die Abdeckung so gestaltet ist, dass sie bei Wind die Abfuhr der Rauchgase nicht behindert,.

250 33 03. 27934. 000 sondern fördert. ฀ Vor allem, wenn der Rauchkanal durch ungeheizte Räume läuft oder Außenwän-de hat, ist eine zusätzliche Isolierung wichtig. Metallene Schornsteine, oder Schornsteinteile außerhalb der Wohnung müssen stets in doppelwandig isolier-ten Rohren ausgeführt sein. Jener Teil des Schornsteins, der sich außerhalb am Dach befindet, muss immer isoliert sein. ฀ Der Schornstein muss ausreichend hoch sein (mindestens 4 Meter), und in einen Bereich münden, der nicht durch umliegende Gebäude, nahe gelegene Bäume oder andere Hindernisse gestört wird. Als Faustregel gilt: 60 cm ober dem Dach-first. Wenn der Dachfirst mehr als 3 Meter vom Schornstein entfernt ist, sehen Sie sich die Abmessungen an, die in untenstehender Abbildung angegeben sind. Abhängig von eventuell nahe gelegenen Gebäuden und/oder Bäumen muss der Schornstein höher sein. 3. 1. 2.

Lüftung des Raumes Die Verbrennung von Holz, Kohlen oder Gas verbraucht Sauerstoff. Es ist also von großer Bedeutung, dass der Raum, in dem das Gerät montiert wurde, ausreichend gelüftet oder ventiliert wird. Bei einer unzureichenden Lüftung kann die Verbren-nung gestört werden, und kann die fehlerlose Abfuhr der Rauchgase durch den Schornstein nicht mehr garantiert werden, mit möglichen Rauchausdünstungen im Wohnraum zur Folge. Platzieren Sie nötigenfalls ein Lüftungsgitter, das die Zufuhr von frischer Luft garan-tiert. Diese Vorkehrung ist sicher nötig bei gut isolierten Räumen, wenn eine mecha-nische Lüftung vorhanden ist. Geben Sie auch auf andere Luftverbraucher acht, die sich im selben Raum oder in der Wohnung befinden, wie beispielsweise ein anderes Heizgerät, ein Dunstabzug, ein Trockner oder ein Badezimmerventilator.

Fussboden, Wände Sehen Sie einen ausreichenden Abstand zwischen dem Gerät und brennbaren Materi-alien, wie beispielsweise hölzernen Wänden oder Möbeln vor. Für freistehende Gerä-te muss dieser Abstand mindestens 40 cm betragen. Das aufstellen der Feuerstätte is nur bei ausreichender Tragfähigkeit der Aufstellflä-che möglich. Bei unzureichender Tragfähigkeit müssen geeignete Massnahmen (z. B. Platte zur Lastverteilung) getroffen werden, um diese zu errichen. Ein brennbarer Fußboden muss mit einer feuerfesten Schutzplatte ausreichend ge-gen Wärmeabstrahlung geschützt werden. Ein Fußbodenbelag muss mindestens 80 cm vom Feuer entfernt sein. min 1 m höhste Punkt des Dachs innerhalb Abstand von 3 m. 3 m min 0. 5 m.

250 34 03.27934.000 3.2. Vorbereitenden Arbeiten Kontrollieren Sie das Gerät unmittelbar nach dem Erhalt auf Transportschaden und/oder sichtbaren Schaden, und informieren Sie nötigenfalls den Lieferanten. Nehmen Sie das Gerät in der Zwischenzeit nicht in Betrieb. Um eine Beschädigung des Gerätes bei der Montage zu vermeiden, und um das Ge-rät leichter handhaben zu können, kann es nützlich sein, erst einen Teil aller beweg-lichen Bestandteile aus dem Kamin zu entfernen (lose Oberplatte, feuerfeste Steine, Gitter, Aschenlade etc.). Achten Sie beim Herausnehmen der feuerfesten Steine auf deren Position, damit Sie diese danach auf die richtige Art und Weise wieder im Ge-rät anbringen können.

Mit dem Ofen wird das nachstehende Zubehör mitgeliefert:  Ein Satz Füsse  Ein Anschlusskragen mit Befestigungsschienen  Ein “kalter Handgriff” zum Ausnehmen der Aschenlade  Eine Zugschaufel für die Asche 3.2.1. Montage der Füsse Kippen Sie den Ofen nach hinten auf die Rückseite und bauen Sie die 4 Füsse an den Ofen. Verwenden Sie die Schlussteilen und die Muttern (M8) die sich bereits auf der Bodenplatte befinden. 3.2.2. Rauchgasausgang Ihr Ofen lässt die nachstehenden Anschlüsse zu: Obenanschluss und Rückanschluss. Je nach der Wahl des Anschlusses, darf ein der beiden Löcher mit Hilfe des mitgelie-ferten Deckels abgedichtet weren, das andere erhält den mitgelieferten Anschluss-kragen. Verwenden Sie dazu die mitgelieferten Befestigungsmitteln. Sorgen Sie zwi-chen dem Anschlusskragen bsw. Deckel und dem Gerät für eine sichere Abdichtung mit dem mitgeliefertem Kitt.

250 35 03.27934.000 3.2.3. Anbau des Schüttelstangenknaufs Der Knauf läßt sich ganz einfach an die Schüttelstange festschrauben. Ihr Ofen lässt die nachstehenden 3.3. Abfertigung Wenn das Gerät am richtigen Platz steht, und hermetisch an den Schornstein ange-schlossen ist, werden alle losen Teile wieder zurück im Gerät platziert. Ihr Gerät ist jetzt gebrauchsfertig. Achtung!!: Lassen Sie das Gerät NIEMALS ohne Innenplatten oder feuerfeste Stei-ne brennen. 3.4. Verpackungsmaterialien Die Verpackungsmaterialien müssen auf verantwortungsvolle Art und Weise und gemäss den amtlichen Bestimmungen entsorgt werden.

250 36 03. 27934. 000 4. Gebrauchsanleitung 4. 1 Brennstoff Dieses Gerät ist ausschließlich zum Heizen mit Holz, Braunkohlebriketts und Kohlen geeignet. Alle anderen Brennstoffe sind verboten. Die Verwendung davon kann zu ernsthaftem Schaden an Ihrem Gerät führen. Heizen Sie auch nicht mit behandeltem Holz, wie z. B. Abbruchsholz, gefärbtem Holz, imprägniertem Holz oder haltbar gemachtem Holz, Mehrfach- oder Spannplat-ten. Das Heizen dieser Materialien, ebenso wie von Kunststoff, Altpapier und Haus-haltsmüll ist stark verschmutzend für das Gerät, den Schornstein und die Umwelt. Es kann einen Schornsteinbrand zur Folge haben. Holz Verwenden Sie vorzugsweise Hartholz. Eiche, Birke und Holz von Obstbäumen sind sehr gute Holzsorten zum Heizen. Das Holz muss mindestens 2 Jahre gut auf einem überdachten und gut gelüfteten Platz getrocknet sein. Bereits gespaltetes Holz trocknet besser.

Der maximale Prozent-satz an Feuchtigkeit für trockenes Holz beträgt 20%. Nasses Holz ist als Brennstoff nicht geeignet. Es gibt keine Wärme, da die ganze Ener-gie im Verdampfen der Feuchtigkeit verloren geht. Es werden schlecht riechende Gase freigesetzt und es verursacht viel Russbelag auf der Scheibe der Türen und im Schorn-stein. Braunkohlebriketts Braunkohlebriketts brennen ungefähr auf die gleiche Art und Weise wie Holz. Sorgen Sie dafür, dass ein gutes Aktivkohlenbett im Ofen vorhanden ist, bevor Sie mit Bri-ketts heizen. Kohlen Anthrazitkohlen sind in verschiedenen Kategorien erhältlich. Einige Merkmale kön-nen gesetzlich festgelegt sein. So muss Anthrazitkohle "A" weniger als 10% flüchtige Bestandteile enthalten, Anthrazit "B" weniger als 12%. Der Aschengehalt kann von 3 bis 13% variieren.

Für eine gute Funktionsweise Ihres Gerätes wird die Verwendung von Anthrazit "A" mit einer Lage Aschengehalt empfohlen. Brandstoff mit einem höheren Aschengehalt hat immerhin einen niedrigeren Heizwert, muss öfter entascht werden und erlischt schneller.

Das empfohlene Maß ist 12/22 oder 20/30. 4. 2. Anzünden Um genügend Zug im Schornstein zu erzeugen, und um so keinen Rauch im Raum zu bekommen, muss der Schornstein vor dem Anzünden des Ofens erst ausrei-chend erwärmt werden. Bei einem kalten Schornstein kann man am besten ein "Lockfeuer" machen, durch beispielsweise einen Ball mit (Zeitungs-)Papier oberhalb der Flammenplatte anzuzünden. Das Gerät wird mit (Zeitungs-)Papier und/oder Zündblö-cken und kleinen Holzstücken angezündet. Machen Sie die Tür einen Spaltbreit und die 1 : Primarluft 2 : Sekundärluft  = geöffnet  = geschlossen 1 2.

250 37 03. 27934. 000 Luftschieber vollständig auf. Sehen Sie sich auf der nebenstehenden Abbildung die Funktionsweise der Luftschieber an. Es ist wichtig, dass das Anbrennfeuer heftig durchbrennt. Danach können dickere Holzstücke aufgelegt und die Tür geschlossen werden. Wenn das Feuer ausreichend stabilisiert und genügend Glut vorhanden ist, kann man Holz, Kohlen oder Braun-kohlebriketts auflegen. 4. 3. Heizen mit Holz Die beste Regelung der Feuerstelle erhält man, indem man die Anbrenn-Luftschieber auf der Unterseite vollständig schließt und die Luftzufuhr vollständig mit dem obers-ten Luftschieber regelt. Wenn diese Regelung nicht ausreichend erscheint, oder um das Feuer anzufachen, kann vorübergehend der unterste Luftschieber teilweise ge-öffnet werden, um eine zusätzliche Luftzufuhr zu erhalten. Sorgen Sie dafür, dass die Tür des Ofens immer gut geschlossen ist.

Heizen Sie nie-mals mit offener Tür. Füllen Sie rechtzeitig Brennstoff nach. Füllen Sie nie zuviel zugleich ein. Es ist am besten, die Feuerstelle bis zu maximal einem Drittel zu füllen, und dann regelmäßig nachzufüllen. Öffnen Sie die Fülltüre immer langsam und für möglichst kurze Zeit. Sorgen Sie dafür, dass das Aktivkohlenbett gleichmässig über den Kaminboden verteilt wird, bevor Sie nachfüllen. Öffnen Sie nötigenfalls kurz den unteren Anbrenn-Luftschieber. Wenn das Holz lose gestapelt wird, wird es sehr schnell verbrennen, da der Sauerstoff jedes Holzstück leicht erreichen kann. Diese Staplung verwendet man, wenn man kurz heizen möchte. Wenn das Holz kompakter gestapelt wird, wird es langsamer verbrennen, da die Luft nur bestimmte Holzstücke erreichen kann. Das Holz wird am besten auf diese Weise gestapelt, wenn man für eine längere Zeit heizen möchte.

Wenn sich diese Stoffe zuviel im Schornstein absetzen, kann bei einer plötzlichen hohen Temperatur ein Schornsteinbrand entstehen. Darum ist es nötig, das Gerät regelmässig kräftig durchzuheizen, damit geringe Beläge von Teer und Teerölen sofort verschwinden. Bei einem zu niedrigen Stand wird sich Teer auch auf den Scheiben und Türen abset-zen. Es ist besser, bei milden Außentemperaturen den Ofen nur einige Stunden pro Tag intensiv brennen zu lassen. 4. 4. Heizen mit Kohlen FÜR DAS HEIZEN VON KOHLEN WIRD DER LUFTSCHIEBER OBEN STETS GESCHLOSSEN GEHALTEN. Wenn das Feuer ausreichend stabilisiert ist, und genug Glut vorhanden ist, kann man eine erste Schaufel Kohlen auf das Feuer geben. Sobald die Kohlen Feuer ge-fasst haben, vervollständigen Sie die Füllung. Geben Sie acht, dass Sie das Feuer nicht löschen, weil sie auf einmal zu viele Kohlen hineingeben.

250 38 03. 27934. 000 dem Nachfüllen öffnen Sie den Luftschieber unten vollständig. Verwenden Sie jetzt den Schüttelrost oder die mitgelieferte Zugschaufel, schütten Sie, bis glühende Teile in die Aschenlade fallen, und füllen Sie danach die Kohlen nach. Setzen Sie nach einigen Minuten den Luftschieber wieder in die gewünschte Position. Füllen Sie höchstens so viele Kohlen nach, bis Sie noch gerade die Glut der vorigen Nachfül-lung sehen können. Wenn der Feuerkorb oder die Gusseisen-Lamellen rot glühen, heizen Sie zu kräftig. 4. 5. Entaschen Unter der Feuerstätte ist das Gerät mit einem Heiz-oder Schüttelrost ausgestattet, durch den die Asche im Aschenbehälter landet. Durch das Hin- und Herbewegen des Schüttelstabes und/oder die Verwendung der Zug-schaufel kann die Asche ordentlich entfernt und im Aschenbehälter gesammelt werden.

Mit der mitgeliefer-ten "kalten" Hand kann der Aschenbehälter aus dem Gerät genommen werden (siehe Abbildung). Von Holz erhält man relativ wenig Asche, und es ist nicht erforderlich, Ihr Gerät jedes Mal zu entaschen. Das Heizen von Holz in einem Aschenbett ergibt übrigens eine bessere Verbrennung. Bei Kohlenheizung muss regelmässig entascht, und die Aschenladen rechtzeitig entleert werden. Die Asche darf die Unterseite des Heizrostes NIEMALS berühren. 4. 6. Geringes Heizen (für Geräte, die für unaufhörlichen Gebrauch geeig- net sind) Wenn Sie das Gerät als ein „unaufhörliches Feuer“ nutzen möchten, können Sie die primären und sekundären Lufteintrittsöffnungen in solcher Weise wählen, dass Sie immer die richtige Brenngeschwindigkeit bekommen. Kümmern Sie sich immer da-rum, dass es genügend Glut auf dem Heizboden gibt. 4. 7.

Das Feuer muss darum von selbst ausbrennen, und darf erst verlas-sen werden, wenn es gut ausgelöscht ist. 4. 8. Wetterlage Warnung. Bei Nebel wird die Abfuhr der Rauchgase durch den Schornstein stark erschwert, und es können sich Rauchgase niederschlagen und Geruchsbelästigung verursachen. Wenn es nicht unbedingt nötig ist, ist es besser, unter diesen Wetterbe-dingungen nicht zu heizen.

250 39 03.27934.000 5. WartungEs erfordert wenig Anstrengungen, um Ihr Gerät in gutem Zustand zu erhalten. Kontrollieren Sie regelmäßig, ob die Dichtungen der Türen noch gut abschließen. Das Gerät wird an der Aussenseite mit einem feuchten Ledertuch gereinigt, wenn es ausreichend kalt ist. Putzen Sie das Gerät niemals, solange es noch warm ist. Kleine Farbbeschädigungen können mit einer Spraydose ausgebessert werden. Ihr Händler kann Ihnen die passende Spraydose besorgen. Bei der ersten Benutzung nach dem Sprayen kann Ihr Gerät noch etwas Geruch abgeben. Dies verschwindet jedoch schnell. Das Glas wird mit im Handel erhältlichen Glasreinigungsprodukten (z.B. Produkte für keramische Kochplatten) gereinigt. Ihr Installateur kann Ihnen auch passende Produkte besorgen. Verwenden Sie jedoch nie scheuernde oder ätzende Produk-te.

Passen Sie auf, dass keine aggressiven, sauren Produkte mit emaillierten Tei-len in Kontakt kommen. Eine eventuell schlecht laufende Luftlade kann geregelt werden mit Hilfe der zwei Schrauben in der Vorderplatte über die Luftlöchern (siehe Zeichnung). Am Ende der Heizsaison schliessen Sie den Schornstein mit Hilfe einer Zeitungs-papierkugel ab. Sie können dann den Innenofen gut sau-bermachen. Ersetzen Sie, falls notwendig, die Dichtungs-schnur und dichten Sie eventuelle Brüche mit Kitt. Entfer-nen Sie gegebenenfalls auch die Flammplatte oben im Herd für eine gründliche Reinigung. Lassen Sie erst den Schornstein durch einen anerkannten Fachmann fegen, bevor Sie mit der neuen Heizsaison beginnen. Auch während der Heizsaison ist es nützlich, den Schornstein auf Russ zu kontrollieren. Die Kontrolle und Pflege des Schornsteins ist eine gesetz-liche Verpflichtung.

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