Edilkamin FANTASY Bedienungsanleitung
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Produktspezifikationen
| Marke: | Edilkamin |
| Kategorie: | Backöfen |
| Modell: | FANTASY |
Bedienungsanleitung Edilkamin FANTASY – Volltext
- 94 -- 94 -DEUTSCHSehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,wir danken Ihnen und beglückwünschen Sie zur Wahl unseres Produkts. Wir bitten Sie, vor dem Gebrauch dieses Merkblatt aufmerksam zu lesen, um sämtliche Leistungen des Geräts auf die beste Weise und in völliger Sicherheit auszunutzen. Für weitere Erläuterungen oder Erfordernisse setzen Sie sich bitte mit dem HÄNDLER in Verbindung, bei dem Sie denKauf getätigt haben oder besuchen Sie unsere Webseite www. edilkamin. com unter dem Menüpunkt HÄNDLER. HINWEIS- Nach dem Auspacken des Ofens, sich der Unversehrtheit und der Vollständigkeit des Inhalts vergewissern (Verkleidung, Fernbe-dienung mit Display, „Kalthandgriff “für Öffnung der Tür, Garantieheft, Handschuh, CD/technische Beschreibung, Spachtel, Entfeuchtungssalz, Inbusschlüssel).
Im Fall von Störungen wenden Sie sich bitte sofort an den Händler, bei dem der Kauf getätigt wurde und händigen Sie ihm Kopie des Garantiehefts und die steuerlich gültige Kaufbescheinigung aus. - Inbetriebnahme/AbnahmeDiese hat unbedingt durch den zu erfolgen, andernfalls verfällt die Garantie. Die Inbetriebnahme besteht gemäß der UNI 10683 in einer Reihe von Kontrollarbeiten, die mit eingebautem Heizofen dur-chgeführt werden und darauf abzielen, die korrekte Funktionsweise des Systems und seine Entsprechung mit den geltenden Vor-schriften sicherzustellen. - Fehlerhafte Installation, nicht ordnungsgemäß ausgeführte Wartungsarbeiten, unsachgemäßer Gebrauch des Produkts entheben den Hersteller von jeglicher Haftung für durch den Gebrauch verursachten Schaden.
- Die Nummer des Kontrollabschnitts, der für die Identifi zierung des Heizofen erforderlich ist, ist angegeben:- Im oberen Teil der Verpackung- Im Garantieheft im inneren des Brennraums- Auf dem auf der Rückseite des Geräts angebrachten SchildDie besagten Unterlagen sind zusammen mit der Kaufbescheinigung aufzubewahren, deren Angaben bei etwaigen Auskunftsbe-gehren mitzuteilen und für den Fall von etwaigen Wartungseingriffen zur Verfügung zu stellen sind. - Die abgebildeten Details sind graphisch und geometrisch unverbindlich. Die Firma EDILKAMIN S. p. A. mit Sitz in Via Vincenzo Monti 47 - 20123 Mailand - USt. ID-Nr.
00192220192erklärt hiermit eigenverantwortlich, dass:Der hier beschriebene Pelletofen entspricht der EU-Richtlinie 305/2011 (CPR) und der harmonisierten Europäischen Norm EN14785:2006PELLET-HEIZOFEN der Handelsmarke EDILKAMIN, mit dem Modellnamen FANTASY - FATA - SIRENA - STORYSERIEN-NUMMER: Typenschild-Daten Leistungserklärung (DoP - EK 083): Typenschild Nr. Außerdem wird erklärt, dass:der Holzpellet-Heizofen FANTASY - FATA - SIRENA - STORY den folgenden EU-Richtlinien entspricht:2006/95/EG – Niederspannungsrichtlinie2004/108/EG – Richtlinie über elektromagnetische VerträglichkeitEDILKAMIN S. p. a. schließt im Fall von Ersetzungen, Installationsarbeiten und/oder Änderungen, die nicht von EDILKAMINMitarbeitern bzw. ohne unsere Zustimmung durchgeführt wurden, jede Haftung für Funktionsstörungen des Gerätes aus.
- 95 -- 95 -DEUTSCHBETRIEBSWEISEDie Öfen erwärmen die Luft, indem sie Holz-Pellet als Brennstoff verwenden, dessen Verbrennung elektronisch gesteuert wird. Nachfolgend wird deren Betriebsweise beschrieben (die Bu-chstaben beziehen sich auf die Abbildung 1). Der Brennstoff (Pellet) wird dem Brennstoffbehälter (A) entnommen und mittels einer durch einen Getriebemotor (C) angetriebenen Förderschnecke (B) in den Verbrennungstiegel (D) befördert. Das Anzünden des Pellet erfolgt durch von einem elektrischenWiderstand (E) erzeugte Heißluft, die mittels eines Rau-chabzugsgebläses (F), in den Tiegel gesaugt wird. Die durch die Verbrennung erzeugten Rauchgase werden durch denselben Fliehkraftventilator (F) aus dem Feuerraum abgezogen und vom Stutzen (G) auf der unteren Rückseite des Öfen ausgestoßen.
Die Öfen ermöglichen die Kanalisierung der Warmluft, sodass diese für die Erwärmung der benachbarten Räume dorthin befördert wird. Auf der Rückseite der Öfen befi nden sich Steck-Stutzen mit Ø 10 cm für den Anschluss der Warmluftka-nalisierung. Um die Warmluft in einen oder zwei benachbar-te Räume zu leiten, ist der Ofen mit zwei Stutzen auf der Rückseite versehen, an die die entsprechenden Aluminiumroh-re anzuschließen sind. Um die Verteilung der Warmluft zu begünstigen, sind die Kit 11 und KIT 11 BIS als Optional erhältlich (siehe S. 103-104-105). Die Brennstoffmenge und der Rauchabzug bzw. die Versorgung mit Verbrennungsluft werden durch die elektronischeKarte gesteuert, die mit einer Software mit System Leonardo® ausgestattet ist, um eine Verbrennung von hohem Wirkungsgrad und mit niedrigem Schadstoffausstoß zu erhalten.
Auf dem Oberteil des Ofens ist ein Display (M) eingebaut, das den Betrieb und die Anzeige aller Betriebsphasen ermöglicht. Die Hauptphasen können auch mit der Fernbedienung vorge-nommen werden.
Der Ofen ist auf der Rückseite mit einem se-riellen Anschluss für die Verbindung (mittels des auf Wunscherhältlichen Kabels Code 640560) mit Fernschaltvorrichtungen versehen (wie Telefonschalter, Zeitthermostaten, usw. ). Die Öfen sind mit einem völlig aus Gusseisen bestehendeminneren Aufbau versehen. ABCDEFGMAbb. 1SICHERHEITSHINWEISEDer Heizofen wurde entwickelt, um den Raum, in dem er sich befi ndet, durch die automatische Verbrennung von Pellet im Feuerraum sowohl durch Abstrahlung als auch durch Bewe-gung von Warmluft, die vorne aus dem Gitter austritt, zu erwärmen. • Das Gerät ist nicht dazu geeignet, durch Personen mit kör-perlich, sensoriell oder geistig eingeschränkten Fähigkeiten betrieben zu werden - Kinder eingeschlossen. Kinder sind zu überwachen, damit sichergestellt wird, dass sie nicht mit dem Gerät spielen.
• Die einzigen vom Gebrauch des Ofens ausgehenden Gefahren rühren von einer mangelnden Einhaltung der Installationsvor-schriften oder einer direkten Berührung von (inneren) elektri-schen Teilen oder einer Berührung des Feuers und heißer Teile (Scheibe, Rohre, Warmluftaustritt) Beim Einführen fremder Stoffe, bei falschen Brennstoffen, bei unzureichender Wartung. • Als Brennmaterial nur Holzpellets mit einem Durchmesser von 6 mm verwenden, von sehr guter Qualität und mit Zertifi kat• Für den Fall des mangelhaften Betriebs sind die Öfen mitSicherheitsvorrichtungen ausgestattet, die deren Abschaltengewährleisten; dieses muss ohne Eingreifen des Benutzersautomatisch erfolgen. • Für einen ordnungsgemäßen Betrieb muss der Ofen unterEinhaltung der in diesem technischen Merkblatt enthaltenenAngaben installiert werden.
Während des Betriebs darf dieTür nicht geöffnet werden: Die Verbrennung wird nämlichautomatisch verwaltet und bedarf keines Eingriffs. • In keinem Fall dürfen in den Feuerraum oder den Brenn-stoffbehälter fremde Stoffe eingeführt werden.
• Für die Reinigung des Rauchablasses (Rohrabschnitt, derden Rauchablassstutzen des Ofens mit dem Schornstein ver-bindet) dürfen keine entfl ammbaren Erzeugnisse verwendet werden • Die Teile des Feuerraums und des Brennstoffbehälters dürfen nur KALT abgesaugt werden. • Die Scheibe kann in KALTEM Zustand mit einem besonde-ren Erzeugnis (z. B. GlassKamin Edilkamin) und einem Tuch gereinigt werden. • Nicht in warmem Zustand reinigen. • Sicherstellen, dass der Heizofen durch ein von Edilkamin zugelassenes CAT (Technisches Kundendienst-Center) gemäß den Angaben in diesem Datenblatt, die zudem für die Vali-dierung der Garantie unverzichtbare Voraussetzungen sind, aufgestellt und eingeschaltet wird. • Während des Betriebs des Ofens erreichen die Abzugsrohreund die Tür sehr hohe Temperaturen (nicht ohne den entspre-chenden Handschuh berühren).
• Keine nicht hitzebeständigen Gegenstände in unmittelbarerNähe des Ofens ablegen. • NIEMALS fl üssige Brennstoffe verwenden, um denOfen anzuzünden oder die Glut zu entfachen. • Die Belüftungsöffnungen im Installationsraum, noch dieLufteinlässe des Ofens selbst verschließen. • Den Ofen nicht nässen, sich den elektrischen Teilen nichtmit nassen Händen nähern. • Keine Reduzierstücke auf die Rauchabzugsrohre stecken. • Der Ofen ist in Räumen zu installieren, die denBrandschutzvorschriften entsprechen und die mit allen für denordnungsgemäßen und sicheren Betrieb des Geräts erforderli-chen Ausstattungen (Luftzufuhr und Abzüge) versehen sind. • Im Fall von erfolglosem Anzünden, dieses NICHT wie-derholen, ohne den Brenntiegel geleert zu haben. • ACHTUNG: DAS AUS DEM BRENNTIEGEL ENTLE-ERTE PELLET DARF NICHT IN DEN PELLETBEHÄL-TER GEGEBEN WE RDEN.
- 97 -- 97 -DEUTSCH***MERKMALE• ELEKTRONISCHE SCHALTKARTE• ELEKTROAPPARATESERIELLEN PORTAuf dem AUX-Portal ist es möglich, von Händler ein Optional für die Kontrolle der Registrierungen und Löschungen - wie zum Beispiel Telefonumschalter und Wärmere-gler - installieren zu lassen, an der Rückseite des Heizofens. Anschließbar mit entspre-chendem Bügel, als Optional erhältlich (Art. -Nr. 640560). PUFFERBATTERIEAuf der Elektronikkarte ist eine Pufferbatterie vorhanden (Typ CR 2032 zu 3 Volt). Deren mangelnder Betrieb (nicht als Produktfehler zu betrachten, sondern als norma-ler Verbrauch) wir durch die Schriftzüge “Batterie leerPrüf” angezeigt. Für nähere diesbezügliche Auskünfte, wenden Sie sich an den Händler, der die Erstinbetriebnahme vorgenommen hat.
SICHERUNGam Stromanschluss mit Schalter auf der Rückseite des Ofens sind zwei Siche-rungen eingesetzt, davon einer funktion-sfähig*, der andere als Reserve**. LEONARDO® ist ein Sicherheits- und Regelsystem der Verbrennung, das unter jeder Bedingung einenoptimalen Betrieb gewährleistet dank zweier Sensoren, die den Druckpegel in der Verbrennungskam-mer und die Rauchgastemperatur messen, einen optimalen Betrieb. Die Messung und die daraus folgende Optimierung der beiden Parameter erfolgt ständig, sodass even-tuelle Betriebsstörungen in Echtzeit behoben werden können. Das System LEONARDO® bewirkt eine konstante Verbrennung, indem es automatisch den Ofenzug auf der Grundlage der Merkmale des Abzugsrohrs (Kurven, Länge, Form, Durchmesser, usw. ) und der Umgebungsbedingungen (Wind, Feuchtigkeit, Luftdruck, Installation in großer Höhe, usw. ) regelt.
Es ist erforderlich, dass die Installationsvorschriften befolgt werden. Das System LEONARDO® ist darüber hinaus in der Lage, den Pellet-Typ zu erkennen und dessen Beschickung automatisch zu regeln, um in jedem Augenblick das Maß der erforderlichen Verbrennung zu gewährleisten.
- 98 -- 98 -DEUTSCHELEKTRISCHE MERKMALEStromversorgung 230Vac +/- 10% 50 HzSchalter AN/AUS jaDurchschnittliche Leistungsaufnahme 100 WLeistungsaufnahme bei Zündvorgang 400 WFrequenz der Fernbedienung InfrarotwellenSchutzvorrichtung auf Hauptversorgungl * (siehe S. 97)Sicherung 2AT, 250 Vac 5x20Schutzvorrichtung auf elektronischer Schaltkarte * Sicherung 2AT, 250 Vac 5x20SICHERHEITSVORRICHTUNGEN• THERMOELEMENT:Am Rauchabzug installiert, ermittelt es die Rauchgastemperatur am Abzug. In Abhängigkeit von den eingegebenen Parameternsteuert es die Zünd-, Betriebs- und Abschaltphasen. • UNTERDRUCKMESSER:Misst den Depressionswert (im Vergleich zur Installationsumgebung) in der Brennkammer.
• FLUSSSENSOR LUFT:Im Luftansaugkanal angebracht, greift dieser ein, wenn der Fluss der Verbrennungsluft nicht einwandfrei ist, mit daraus resultie-renden Unterdruckproblemen im Rauchgaskreislauf, wodurch das Erlöschen des Ofens bewirkt wird. • SICHERHEITSTHERMOSTAT:Schreitet ein, wenn die Temperatur im Inneren des Ofens zu sehr ansteigt. Er verhindert die Versorgung mit Pellet undbewirkt das Erlöschens des Ofens. MERKMALE* Das Beheizbare Raumvolumen ist berechnet bei einer Isolation nach den neuesten aurichtlinien, und anschließenden Änderun-gen und aufgrund einer Wärmeanforderung con 33 Kcal/m³ pro Stunde. ACHTUNG:1) daran denken, dass externe Geräte den Betrieb der elektronischen Schaltkarte stören können. 2) Eingriffe nur von geschultem Fachpersonal durchführen lassen. Die oben aufgeführten Angaben sind Richtwerte. EDILKAMIN s. p. a.
• Die Keramikfl iesen (138-139) auf die Plättchen (29) streifen• 2 silikonhaltige Abstandsstücke (150) im hinteren Teil zwischen dem Gusseisensockel und der unteren rechten Fliese (139) anordnen (siehe Detail Y - Abb. 4). • Zur korrekten Befestigung der oberen rechten Seitenfl iese aus Keramik sowie der unteren linken Seitenfl iese aus Keramik die Feststellschrauben entsprechend einstellen, die sich auf den verzinkten Seitenteilen der Struktur befi nden (Abb. 5-6)• Rechte Seite (Abb. 5): Die Klemmschraube regulieren, die als Anschlag für die obere rechte Seitenfl iese aus Keramik fungiert (138)• Linke Seite (Abb. 6): Die obere linke Seitenfl iese aus Kera-mik abnehmen (139) und die Klemmschraube regulieren, die als Anschlag für die untere linke Seitenfl iese aus Keramik dient (138)• Die obere linke Seitenfl iese aus Keramik wieder einbauen (139)für das Modell SIRENA (Abb.
• Die Keramikfl iesen (61) auf die Plättchen (29) streifen” HINWEIS: Da die Plättchen gussgefertigt sind, könnten sie in der Höhe voneinenander abweichen. Um den eventuellen Höhenunterschied auszugleichen, können die Silikon-Ab-standshalter (150 - Abb. 4-9) dazwischen gelegt werden, ohne übrigens das Aussehen des Ofens zu beeinträchtigen. • Die Profi le (75) wieder montieren die Rückwand (33) wieder anbauen. “MONTAGE DES OBEREN FRONTPANEELSVORN FATA/SIRENA (Abb. 10-11)• Das vordere obere Frontpaneel aus Keramik (62) abgestützt auf die Frontpaneel Halterung (24) in Position bringen, wurde oberhalb der Tür positioniert”• Die Blende mit den mitgelieferten 2 Schrauben M6x25(mittels eines Inbusschlüssels) zuvor ist die Tür zu öffnen.
HINWEIS: Zur korrekten Montage des oberen vorderen Frontpaneels (62) ist es notwendig, dass zwischen diesem und dem Frontpaneel (24) der mitgelieferte Einsatz platziert wird, so wie es im Detail “Z” auf Abb. 11 angegeben ist. MONTAGE DER UNTEREN VORDEREN BLENDE FATA/SIRENA (Abb. 10-12)• Mit dem Inbusschlüssel die Befestigungsschrauben desSockelgitters aus Gusseisen (4) ausschrauben und diesesabnehmen. • Die Blende (62) platzieren und sie mit den mitgelieferten2 Schrauben M6x12 (mithilfe eines Inbusschlüssels) wie im Detail “X” angegeben, befestigen (Abb. 12). DETAIL. ZSchraubendetailz. “Y”Abb. 7Abb. 5Abb. 62929.
- 100 -- 100 -DEUTSCHMONTAGE DER VERKLEIDUNGEN STORYAbb. 1Abb. 4*6246214024MITGELIEFERTE KLEINTEILE:2 Schrauben M6 x 252 Schrauben M6 x 124 Silikon-Abstandshalter für die Aufsatzplatte aus Keramik8 fl ache Unterlegscheiben mit Durchmesser 62 BuchsenDer Ofen wird mit bereits montierten Metallseitenteilen ausge-liefert, während das obere und untere (62) Frontpaneel aus Keramik und das Top (140) separat verpackt sind und wie folgt montiert werden müssen: MONTAGE DER OBEREN VORDEREN BLENDE (Abb. 1-2)• Das vordere obere Frontpaneel aus Keramik (62) abgestützt auf die Frontpaneel Halterung (24) in Position bringen, wurde oberhalb der Tür positioniert. • Die Blende mit den mitgelieferten 2 Schrauben M6x25(mittels eines Inbusschlüssels) zuvor ist die Tür zu öffnen.
HINWEIS: Zur korrekten Montage des oberen vorderen Frontpaneels (62) ist es notwendig, dass zwischen diesem und dem Frontpaneel (24) der mitgelieferte Einsatz platziert wird, so wie es im Detail “Z” in Abb. 2 angegeben ist. MONTAGE DER UNTEREN VORDEREN BLENDE (Abb. 1-3)• Mit dem Inbusschlüssel die Befestigungsschrauben desSockelgitters aus Gusseisen (4) ausschrauben und diesesabnehmen. • Die Blende (62) platzieren und sie mit den mitgelieferten2 Schrauben M6x12 (mithilfe eines Inbusschlüssels) wie im Detail “X” angegeben, befestigen (Abb. 3). MONTAGE DES KERAMIKAUFSATZES (Abb. 4)• Die 4 Keramik-Abstandshalter (*) in die entsprechenden vier freien Öffnungen des Gusseisen-Oberteils stecken und die Keramik-Ablage (140) aufsetzen• Wo erforderlich, zwischen dem Silikon-Abstandshalter und dem Gusseisen-Oberteil eine mitgelieferte Unterlegscheibe einlegen. 6262n°2 vitiPart.
13)• Die 4 Keramik-Abstandshalter (*) in die entsprechenden vier freien Öffnungen des Gusseisen-Oberteils stecken und die Keramik-Ablage (140) aufsetzen • Falls erforderlich, zwischen dem Abstandshalter aus Silikon und dem Gusseisenaufsatz eine Unterlegscheibe legen. HINWEIS:• Die rote Kristallinemaille auf den Steingutkacheln bildet einheitliche Haarrisse auf der gesamten Fläche. Diese Haarrisse stellen keinen Mangel dar, sondern ein typisches Merkmal der Emaille auf Steingutkacheln (“Craclé”-Effekt). • Die Keramikteile (Steingutkacheln) sind von Hand gegos-sen und emailliert und können daher geringfügige Unre-gelmäßigkeiten aufweisen (kleine Mulden oder Poren in der Emailleschicht), die ihre Qualität jedoch nicht beeinträchtigen, sondern bezeugt dessen Bearbeitung von Hand. 6262n°2 vitiPart. “X”6224Abb. 12Abb. 13*1402 SchraubenDETAIL. X.
- 101 -- 101 -DEUTSCHBei Installation und Gebrauch des Geräts müssen alle lo-kalen und nationalen Gesetzesvorschriften und Europanor-men beachtet werden. In Italien gilt UNI 10683 sowie alle etwaigen regionalen Vorgaben und Vorgaben der örtlichen Gesundheitsämter ASL. In jedem Fall sind die einschlägigen nationalen Bestimmungen zu beachten. Bei der Installation in einem Mehrparteienhaus sollte zunächst die Genehmigung des Hausverwalters eingeholt werden. PRÜFUNG DER VERTRÄGLICHKEIT MIT ANDEREN GERÄTENDer Ofen darf NICHT in Räumen aufgestellt werden, in denen Gasheizgeräte vom Typ B in Betrieb sind (z. B. Gas-Wasse-rerhitzer, Öfen und Geräte, die über Abzugshauben betrieben werden), da der Ofen Unterdruck im Raum erzeugen und dadurch den Betrieb solcher Geräte beeinfl ussen bzw. beein-trächtigen kann.
PRÜFUNG DES ELEKTROANSCHLUSSES(die Steckdose an zugänglicher Stelle anbringen)Der Ofen wird mit einem Netzversorgungskabel geliefert, dasan eine Steckdose mit 230 V 50 Hz anzuschließen ist, vor-zugsweise mit einem Magnet-Thermoschutzschalter versehen. Spannungsschwankungen von mehr als 10% können denOfen beeinträchtigen ( falls noch nicht vorhanden, einen geei-gneten Differenzialschalter vorsehen). Die Elektroanlage mussden Vorschriften entsprechen; insbesondere die Wirksamkeitdes Erdungskreislaufs überprüfen. Die Versorgungsleitungmuss einen der Leistung des Einsatzes entsprechendenQuerschnitt aufweisen. AUFSTELLUNGFür einen ordnungsgemäßen Betrieb des Ofens, muss diesemit der Wasserwaage ausgerichtet werden. Die Tragfähigkeit des Fußbodens überprüfen.
BRANDSCHUTZSICHERHEITSABSTÄNDEDer Ofen ist unter Einhaltung der folgenden Sicherheitsbedin-gungen zu installieren:- Seitlich und auf der Rückseite 20 cm Mindestabstand zu entzündlichen Materialien lassen. - vor dem Ofen dürfen keine entzündlichen Materialien mit einem Abstand von weniger als 80 cm aufgestellt werden.
Sollte es nicht möglich sein, die oben angegebenen Abstände einzuhalten, müssen technische und bauliche Maßnahmen ge-troffen werden, um jede Brandgefahr auszuschließen. Für den Fall der Montage auf einer Wand aus Holz oder ande-rem brennbaren Material muss das Rauchabzugsrohr angemes-sen gedämmt werden. INSTALLATION LUFTEINLASSDer Aufstellungsraum muss über einen Lufteinlass mit einemQuerschnitt von mindestens 80 cm² verfügen, der sicherstellt,dass die bei der Verbrennung verbrauchte Luft ersetzt wird. Statt dessen kann man die Luft für den Heizofen auch direkt aus dem Freien entnehmen, indem man das Rohr mit 4 cm Durchmesser mit einem Stahlrohrstück verlängert. In diesem Fall kann es zu Problemen durch Kondenswasserbildung kom-men, und es ist notwendig, den Lufteinlass mit einem Gitter zu schützen das einen freien Querschnitt von mindestens 12 cm² aufzuweisen hat.
Das Rohr muss eine Länge von weniger als 1 Meter aufweisen und darf nicht gekrümmt sein. Es muss in einen Endabschnitt münden, der um 90 Grad nach unten gerichtet oder mit einem Windschutz versehen ist. In jedem Fall den ganzen Weg Luftansaugkanal muss ein freierQuerschnitt von mindestens 12 cm² gewährleistet sein. Dasäußere Ende des Luftleiters muss mit einem Fliegengitter geschützt werden, wobei der nutzbare Durchgang von 12 cm² nicht verringert werden darf. INSTALLATIONRAUCHABZUGDIn Deutschland kann der Auslass über einen Mehrfachrau-chabzug erfolgen: - Die Pelletöfen befi nden sich in derselben Wohnung. - oder sind vom selben Typ (Gerätewärmeleistung und Ge-bläsekennlinie). - Die Pelletöfen dürfen nicht zusammen mit Geräten ohne Ge-bläse an einen gemeinsamen Abzug angeschlossen werden. Darüber hinaus müssen alle lokalen Vorschriften eingehalten werden.
Der Abzug erfolgt über den Stutzen mit 8 cm Durchmesser auf der Rückseite. Der Rauchabzug muss mit dem Äußeren mittels geeigneter Stahlrohre Rohne Behinderungen EN 1856. Das Rohr muss hermetisch versiegelt werden.
Für die Dich-tigkeit der Rohre und gegebenenfalls deren Isolierung ist die Verwendung von Material erforderlich, das hohen Temperaturen widersteht (Silikon oder Dichtmasse für hohe Temperaturen). Eine eventuelle waagerechte Leitung kann eine Länge bis zu 2 Metern besitzen. Es sind 2 Kurven mit einem Höchstwin-kel von 90° möglich. Falls der Rauchabzug nicht in einen Schornstein eingeleitet wird, sind ein senkrechtes Außenstück von mindestens 1,5 m und ein abschließender Windschutz erforderlich (gemäß UNI 10683). Das senkrechte Stück kann innen oder außen verlaufen. Ist das Rohr außen verlegt, muss es angemessen gedämmt sein. Wird der Rauchabzug in einen Schornstein eingeleitet, muss dieser für Festbrennstoffe zu-gelassen sein und, falls sein Durchmesser mehr als 150 mm beträgt, muss ein neues Rohr mit geeignetem Durchmesser und aus geeignetem Material eingezogen werden (z. B.
Nirosta zu 80 mm Durchmesser). Alle Rohrabschnitte müssen inspizierbar sein. Die Schornsteine und die Rauchabzüge, an die Festbrenn-stoff-Verbraucher angeschlossen sind, sind ein Mal im Jahr zu reinigen (prüfen, ob im eigenen Land eine entsprechende Rege-lung gilt). Eine mangelnde Überprüfung und regelmäßige Rei-nigung erhöht die Wahrscheinlichkeit eines Schornsteinbrands. In diesem Fall wie folgt vorgehen: Nicht mit Wasser löschen; den Pelletbehälter leeren. Sich nach dem Zwischenfall vor dem erneuten Betrieb des Geräts an Fachpersonal wenden. Der Ofen ist für den Betrieb unter beliebigen klimatischen Be-dingungen ausgelegt. Unter besonderen Bedingungen, etwa bei starkem Wind, springen ggf. die Sicherheitseinrichtungen an und der Ofen schaltet ab. Das Gerät in diesem Fall nicht mit deakti-vierten Sicherheitsvorkehrungen betreiben.
A: Rauchabzug aus gedämmten StahlB: Mindesthöhe 1,5 m und jedenfalls über die Traufe des Daches hinausC-E: Lufteinlass von außen (Mindestquerschnitt 80 cm²)D: Rauchabzug aus Stahl in Rauchabzug aus Mauerwerk eingezogen. SCHORNSTEINDie wichtigsten Merkmale sind:- Innenquerschnitt an der Basis gleich dem des Rauchabzugs- Öffnungsquerschnitt nicht geringer als dem zweifachen desRauchabzugs- Lage in vollem Wind, oberhalb des Daches und außerhalbder Rückfl ussbereiche, Lage in vollem Wind, über denDachfi rst hinaus und außerhalb des Rückschlagbereichs. TYPISCHE FÄLLEAbb. 1 Abb. 2.
- 102 -- 102 -DEUTSCHINSTALLATIONWARMLUFTZIRKULATIONDie Abgabe von Warmluft in den Installationsraum erfolgt durch das im oberen Teil frontal eingebaute Gitter (Abb. E).Um die Warmluft in einen oder zwei benachbarte Räumezu leiten, ist der Ofen mit zwei Stutzen auf der Rückseiteversehen (Abb. A), an die entsprechende Aluminiumrohre anzuschließen sind.Um die Verteilung der Warmluft zu erleichtern, sind dieKIT 11 und KIT 11 BIS auf Wunsch erhältlich (siehe S. 103-104-105).Es ist wichtig, daran zu erinnern, dass das Rohr, durchdas die Warmluft fl ießt, zweckmäßigerweise gedämmtwird, um Wärmeverluste zu vermeiden.Es sind soweit wir möglich Kurven des Rohrs zu vermeiden.NB: DIE SCHLÄUCHE MÜSSEN VOR DERANBRINGUNG DER VERKLEIDUNG UND NACHDEM AUSBAU DES OBEREN SEITENTEILS AUSGUSSEISEN AUF DIE WARMLUFTAUSLASSSTUTZENGESTECKT WERDEN.
DER ANFANGSTEILDES SCHLAUCHES MUSS VOLLKOMMENAUSGEZOGEN WERDEN, UM DIE FALTENZU BESEITIGEN; AUF DIESE WEISE WEITETSICH DER INNENDURCHMESSER MERKLICHUND ERLEICHTERT DAS AUFSTECKEN.Die Verteilung der kanalisierten Luft wird mittels derHebel “L” (Abb. D) geregelt.Um diese bewegen zu können, müssen die mit Schraubenbefestigten Abdeckungen “P” entfernt werden (Abb. B-C).Sind die Abdeckungen abgenommen, kann die Warmluft entweder zum Frontgitter Abb. E (Hebel ganz nach hinten - siehe Abb. D) oder zur Rückseite Abb. F (Hebel ganz nach vor-ne - siehe Abb. D) oder zur Hälfte nach vorne und zur Rücksei-te (Hebel in Mittelstellung - siehe Abb. D) geleitet werden.NB: WIRD DER OFEN NICHT KANALISIERT, DÜR-FEN DIE ABDECKUNGEN (P) NICHT ENTFERNT WERDEN.Abb. AAbb. FAbb. BAbb. EAbb. CAbb. DPWarmluft-Auslass-StutzenPPPLLFrontalMittelstellungRückseitig
- 103 -- 103 -DEUTSCH1. LÖSUNG: KIT 11 (Art.-Nr. 645700) - NUR BENACHBARTER RAUMNB: DIE SCHLÄUCHE MÜSSEN VOR DER ANBRINGUNG DER VERKLEIDUNG UND NACH DEMAUSBAU DES OBEREN SEITENTEILS AUS GUSSEISEN AUF DIE WARMLUFTAUSLASSSTUTZENGESTECKT WERDEN. DER ANFANGSTEIL DES SCHLAUCHES MUSS VOLLKOMMEN AUSGEZOGENWERDEN, UM DIE FALTEN ZU BESEITIGEN; AUF DIESE WEISE WEITET SICH DER INNENDURCHMESSERMERKLICH UND ERLEICHTERT DAS AUFSTECKEN.-Die Stellung des Ofens gegenüber der Mauer festlegen (Abb. a).-Den oberen Teil der rückwärtigen Abdeckung (132) abbauen und einen der beiden vorgestanzten Deckel der Warmluftau-strittsstutzen entfernen (Abb. b).-Den Hebel der Warmluftkanalisierung (13) betätigen, nachdem die Sperrabdeckungen (133) entfernt wurden (Abb. b).-Die Rohrhülse (6) an der auf der Wand zugewandten Seite nach Maß abschneiden (Abb.
c).-Den Ofen in die endgültige Stellung setzen.-Das Aluminiumrohr(3) für die Warmluftkanalisierung ausrollen, ohne es an den Stutzen des Ofens anzuschließen.-Auf das Aluminiumrohr die Rosette (5) und die Rohrhülse (6a) aufstecken, ohne sie zu befestigen (Abb. c).-Das Aluminiumrohr auf den Warmluftaustrittsstutzen auf der Rückseite des Ofens aufstecken (8) (Abb. d).-Das Oberteil der rückwärtigen Abdeckung (132) wieder anbauen.-Die Rohrhülse (6) in ihre endgültige Stellung bringen und auf der Rückseite des Ofens mit den mitgelieferten Schrauben (7) befestigen (Abb. d).-Den Abschlussstutzen (4) und das entsprechende Aluminiumrohr (3) einbauen (Abb. d).-Die Rosette an der Wand (5) mit Silikon befestigen (Abb.
- 104 -- 104 -DEUTSCH2. LÖSUNG: KIT 11 (Art. -Nr. 645710) - NUR NICHT BENACHBARTERNB: DIE SCHLÄUCHE MÜSSEN VOR DER ANBRINGUNG DER VERKLEIDUNG UND NACH DEMAUSBAU DES OBEREN SEITENTEILS AUS GUSSEISEN AUF DIE WARMLUFTAUSLASSSTUTZENGESTECKT WERDEN. DER ANFANGSTEIL DES SCHLAUCHES MUSS VOLLKOMMEN AUSGEZOGENWERDEN, UM DIE FALTEN ZU BESEITIGEN; AUF DIESE WEISE WEITET SICH DER INNENDURCHMESSERMERKLICH UND ERLEICHTERT DAS AUFSTECKEN. -Die Stellung des Ofens gegenüber der Mauer festlegen (Abb. a). -Den oberen Teil der rückwärtigen Abdeckung (132) abbauen und einen der beiden vorgestanzten Deckel der Warmluftau-strittsstutzen entfernen (Abb. b). -Den Hebel der Warmluftkanalisierung (13) betätigen, nachdem die Sperrabdeckungen (133) entfernt wurden (Abb. b). -Die Rohrhülse (6) an der auf der Wand zugewandten Seite nach Maß abschneiden (Abb. c). -Den Ofen in die endgültige Stellung setzen.
-Das Aluminiumrohr(2) für die Warmluftkanalisierung ausrollen, ohne es an den Stutzen des Ofens anzuschließen. -Auf das Aluminiumrohr die Rosette (5) und die Rohrhülse (6a) aufstecken, ohne sie zu befestigen (Abb. c). -Das Aluminiumrohr auf den Warmluftaustrittsstutzen auf der Rückseite des Ofens aufstecken (8) (Abb. d). -Das Oberteil der rückwärtigen Abdeckung (132) wieder anbauen. -Die Rohrhülse (6) in ihre endgültige Stellung bringen und auf der Rückseite des Ofens mit den mitgelieferten Schrauben (7) befestigen (Abb. d). -Den Abschlussstutzen (4) und das entsprechende Aluminiumrohr (2) einbauen, wobei dieses mit der Rohrmanschette (9) und den Dübeln mit Schrauben (10-11) an der Wand befestigt wird (Abb. d). -Die Rosette an der Wand (5) mit Silikon befestigen (Abb. d).
- 105 -- 105 -DEUTSCH3. LÖSUNG: KIT 11 (Art. -Nr. 645700) und KIT 11 BIS (Art. -Nr. 645710) - BEIDE RÄUME NB: DIE SCHLÄUCHE MÜSSEN VOR DER ANBRINGUNG DER VERKLEIDUNG UND NACH DEMAUSBAU DES OBEREN SEITENTEILS AUS GUSSEISEN AUF DIE WARMLUFTAUSLASSSTUTZENGESTECKT WERDEN. DER ANFANGSTEIL DES SCHLAUCHES MUSS VOLLKOMMEN AUSGEZOGENWERDEN, UM DIE FALTEN ZU BESEITIGEN; AUF DIESE WEISE WEITET SICH DER INNENDURCHMESSERMERKLICH UND ERLEICHTERT DAS AUFSTECKEN. -Die Stellung des Ofens gegenüber der Mauer festlegen (Abb. a). -Den oberen Teil der rückwärtigen Abdeckung (132) abbauen und die beiden vorgestanzten Deckel der Warmluftaustrittsstutzen entfernen (Abb. b). -Die Hebel der Warmluftkanalisierung (13) betätigen, nachdem die Sperrabdeckungen (133) entfernt wurden (Abb. b). -Die Rohrhülsen (6) an der auf der Wand zugewandten Seite nach Maß abschneiden (Abb. c).
-Den Ofen in die endgültige Stellung setzen. -Die Aluminiumrohre (2-3) für die Warmluftkanalisierung ausrollen, ohne sie an den Stutzen des Ofens anzuschließen. -Auf die Aluminiumrohre die Rosetten (5) und die Rohrhülsen (6a) aufstecken, ohne sie zu befestigen (Abb. c). -Die Aluminiumrohre auf die Warmluftaustrittsstutzen auf der Rückseite des Ofens aufstecken (8) (Abb. d). -Das Oberteil der rückwärtigen Abdeckung (132) wieder anbauen. -Die Rohrhülsen (6) in ihre endgültige Stellung bringen und auf der Rückseite des Ofens mit den mitgelieferten Schrauben (7) befestigen (Abb. d). -Die Abschlussstutzen (4) und die entsprechenden Aluminiumrohre (2-3) einbauen, wobei diese mit den Rohrmanschetten (9) und den Dübeln mit Schrauben (10-11) an der Wand befestigt wird (Abb. d). -Die Rosetten an der Wand (5) mit Silikon befestigen (Abb. d).
- 106 -- 106 -DEUTSCHGEBRAUCHSANWEISUNGENDie Inbetriebnahme ist einem autorisierten Servicecenter von Edilkamin zu übertragen. Die erste Einschaltung und die Abnahme hat nach UNI 10683. Diese Norm bezeichnet die vor Ort vorzunehmenden Kon-trolltätigkeiten, die den ordnungsgemäßen Betrieb des Systems bestätigen sollen. Vor dem AnzündenBeim ersten Zünden ist das zuständige Servicecenter von Edilkamin zu verständigen (Informationen auf der Website www. edilkamin. com), das den Ofen in Funktion zum verwen-deten Pellet und der Einbausituation justiert und die Garantie für den Ofen ausstellt. Wenn das erste Zünden nicht durch ein autorisiertes Service-center erfolgt, kann Edilkamin den einwandfreien Betrieb des Ofens nicht garantieren. Während der ersten Brennvorgänge können sich leichteFarbgerüche entwickeln, die nach kurzer Zeit verschwinden.
Vor dem Anzünden ist jedenfalls zu überprüfen:• Die ordnungsgemäße Installation• Die Stromversorgung• Der Verschluss der Tür, die dicht sein muss• Die Sauberkeit des Brenntiegels• Das Vorliegen der Stand-By-Anzeige auf dem Display (blinkendes Datum, Leistung oder Temperatur). LADEN DES PELLET IN DEN BEHÄLTERDer Deckel des Behälters öffnet und schließt sich mittels despraktischen Klick-Klack-System durch einen leichten Druck auf das vordere Teil des Gusseisen-Deckels (fi g. 1). ACHTUNG : Den beigefügten Handschuh beim Laden des Ofens verwen-den, wenn dieser in Betrieb und daher heiß ist. Abb. 1Durchmesser: 6 MillimeterHöchstlänge: 40 mmHöchst-Feuchtigkeitsgehalt: 8 % Heizwert: Mindestens 4300 kcal/kgDie Verwendung von Pellet mit unterschiedlichen Eigenschaf-ten erfordert eine spezifi sche Einstellung des Ofens, die der entspricht, die der Händler bei der Erstanzündung vornimmt.
Eine einfache Sichtprüfung des Pellet kann Aufschluss über dessen Qualität geben. Gute Qualität: Glatt, regelmäßige Länge, wenig staubig. Minderwertige Qualität: mit Längs- und Querspalten, sehr staubig, sehr veränderliche Längen und Anwesenheit vonFremdkörpern. ANMERKUNGEN zum BrennstoffDe Ofen ist ausgelegt für den Einsatz von Holz-Pellets zu verbrennen mit 6 mm Durchemesser. Pellet ist ein Brennstoff, der sich in der Form von kleinen Zylindern von etwa 6 mm Durchmesser präsentiert, die durch das Pressen von Sägemehl, ohne Zusatz von Kleb- oder ande-ren Fremdstoffen, erhalten werden. Er ist im Handel in Säcken von 15 kg erhältlich. Um den Betrieb des Ofens NICHT zu beeinträchtigen, ist es unerlässlich, NICHTS anderes darin zu verbrennen.
Die Verwendung von anderen Materialien, Brennholz inbegriffen, die durch Laboruntersuchungen festge-stellt werden kann, bewirkt den Verfall der Garantie. Edilka-min hat seine Erzeugnisse dahingehend entwickelt, geprüft und programmiert, dass sie die besten Ergebnisse mit Pellet der folgenden Eigenschaften gewährleisten:.
- 107 -- 107 -DEUTSCHNach kurzem Druck schaltet der Ofen von Handbetrieb auf Automatikbetrieb um; hält man die Taste hingegen etwas länger gedrückt (2”), hat man Zugang zu den diversen Programmiermenüs. Bei jedem Druck informiert der Speicher der Leiterplatte den Bediener, dass 15Kg im Tank eingefüllt wurden, ein kontinuierliches Drücken von 5” löscht die restlichen oder vorher eingegebenen KgBei kurzem Drücken wird die Belüftung des Ofens abwechselnd von einem geräuschärmeren Niveau mit dem Namen “Comfort” auf ein energischeres Niveau mit dem Namen “Turbo” umgeschaltet.
1 2 3 4 5 Befüllen der FörderschneckeBeim ersten Gebrauch oder bei völliger Entleerung des Pellet-behälters müssen zur Befüllung der Förderschnecke gleichzei-tig die Tasten „+“ und „-“ (des Bedienfelds oder der Fernbe-dienung) einige Sekunden lang gedrückt werden; nach dem Loslassen der Tasten erscheint die Anzeige NACHFÜLLUNG. Der Vorgang ist vor dem Zünden auszuführen, wenn der Ofen wegen Pelletmangels seinen Betrieb eingestellt hat. Es ist normal, dass im Brennstoffbehälter eine Restmenge Pel-let zurückbleibt, die die Förderschnecke nicht ansaugen kann. Einmal im Monat den Behälter vollständig saugen, um die Ablagerung von Staubresten zu vermeiden.
Automatisches AnzündenBei Ofen in Standby, durch Drücken der Taste 0/1 (des Bedien-felds oder der Fernbedienung) 2 Sekunden lang, beginnt das Zündverfahren und es wird die Schrift ZUENDUNG ange-zeigt, gleichzeitig beginnt eine Rückwärtszählung in Sekun-den (von 1020). Die Zündungsphase ist jedoch zeitlich nicht vorbestimmt: Ihre Dauer wird automatisch verkürzt, wenn die Schaltkarte das Bestehen einiger Tests feststellt. Nach etwa 5 Minuten erscheint die Flamme. Manuelles AnzündenIm Fall von Temperaturen unter 3°C, die dem Widerstand nicht erlaubt, sich genügend zu erhitzen oder bei zeitweiligen Ausfall des Widerstands selbst, ist es möglich, für den Zündvorgang Zündhilfe zu verwenden.
In den Tiegel ein gut brennendes Stück Zündhilfe geben, die Tür schließen und 0/1 auf dem Bedienfeld oder der Fernbedienung drücken. BetriebsartenManuell: Der Benutzer stellt die gewünschte Leistung ein (von 1 bis 5). Automatisch: der Bediener stellt mit Hilfe der Taste +/- oder mit der Fernbedienung die gewünschte Raumtemperatur ein; der Ofen liest diese, passt die Leistung an um die gewünschte Temperatur zu erreichen und geht dann auf Leistungsstufe 1 über. Handbetrieb mittels Bedienfeld/Fernbedienung Befi ndet sich der Ofen in Betrieb oder auf Stand-By, er-scheint auf dem Dispaly nach einem einmaligen Drücken der MENÜ Taste vom Bedienfeld/von der Fernbedienung aus die Aufschrift Leistung (mit der Leistung, mit welcher der Ofen gerade arbeitet); mit der Taste + kann man von der Fernbedie-nung aus die Betriebsleistung steigern (von Leistungsstufe 1 bis 5).
In Übereinstimmung mit den LED Punkten berühren um die gewünschte Arbeitsleistung au-szuwählen. Alternativ dazu kann man die traditionelle Einstellung benutzen, die mit Hilfe der Tasten +/- erfolgt. GEBRAUCHSANWEISUNGENBEDIENFELD2 Sek. lang gedrückt, schaltet ein und ausZur Erhöhung der unterschiedlichen EinstellungenZur Verminderung der unterschiedlichen Einstellungen; Drückt man 5“ wird die Tastatur blockiert, drückt man 5“ wird die Tastatur freigegeben.
- 108 -- 108 -DEUTSCHGEBRAUCHSANWEISUNGENAutomatischer Betrieb mittels Bedienfeld/FernbedienungBetätigt man die MENÜ Taste hingegen 2 Mal, schaltet man von Handbetrieb auf Automatikbetrieb um und regelt die Temperatur, die man im Raum erreichen möchte (zum Regeln der Temperatur von 10°C auf 29°C die Tasten + und - auf der Fernbedienung benutzen) und der Ofen regelt die Arbeitslei-stung um diese zu erreichen. Gibt man eine Temperatur ein, die geringer als die des Raumes ist, arbeitet der Ofen auf Lei-stungsstufe 1. AbstellenFür eine größere Bequemlichkeit stellt sich der Ofen mitder gleichen Gebläsestufe ab, mit der er arbeitet.
Bei Ofen in Betrieb 2 Sekunden lang die Taste 0/1 drücken (auf dem Bedienfeld oder der Fernbedienung):Es startet das Abstellverfahren und es wird die Rückzählung ange-zeigt, die je nach der Leistung verschieden ist, in der sich der Ofen beim Start der Abstellphase befand. Die Abstellphase (die denn Zweck hat, die Flamme zu löschen, keine unverbrannten Rückstände im Brenntiegel zu belassen und den Ofen abzukühlen) sieht vor:• Unterbrechung der Pelletzufuhr. • Gebläse auf der Stufe, in der sich der Ofen befand. • Rauchabzugsmotor in Betrieb. Während der Abstellphase niemals den Netzstecker ziehen. Einstellung der UhrzeitDurch 2 Sekunden langes Drücken der Taste MENÜ und mit den Tasten +/- den Angaben des Displays folgend, gelangt man ins Menü „Uhr“ und ermöglicht damit die Einstellung der in der Schaltkarte befi ndlichen Uhr.
Durch aufeinanderfolgendes Drücken der Taste MENÜ erscheinen folgende Daten in Folge und können eingestellt werden:Tag, Monat, Jahr, Stunde, Minuten, Wochentag. Der Schriftzug Speichern. , der mit der MENÜ-Taste zu be-stätigen ist, ermöglicht die Überprüfung der erfolgten Einga-ben vor der Bestätigung (daraufhin erscheint auf dem Display Speicherung OK).
Programmierer der Ein- und Abschaltstunden während derWocheDurch 2 Sekunden langes Drücken der Taste MENÜ gelangt man zur Einstellung der Uhr und durch Drücken der Taste + zur wöchentlichen Stundenprogrammierung, die auf dem Display mit dem Schriftzug „Programm. ON/OFF“ angezeigt wird. Die Programmierung ermöglicht eine Anzahl von tägli-chen Ein- und Abschaltungen (bis zu drei) an allen Tagen der Woche. Nach Bestätigung mit der Taste MENÜ erscheint eine derfolgenden Möglichkeiten:- „No Prog. “ (kein Programm eingegeben)- „Tägl. Progr. “ (ein einziges Programm für alle Tage)- „Wöchtl. Progr. “ (Einstellung für jeden einzelnen Tag)Man wechselt mit den Tasten +/-von einem zum anderen. Bestätigt man mit der Taste MENÜ die Option „Tägl. Programm“, erhält man Zugriff auf die Wahl der Anzahl deran einem Tag auszuführenden Programme (Ein-/Abschaltun-gen). Verwendet man „Tägl. Progr.
“, wird das eingegebeneProgramm für alle Tage der Woche gleich sein. Durch aufei-nanderfolgendes Drücken von + werden angezeigt:- No Progr. (keine Programme)- 1. tägl. Programm (ein Ein- und ein Abschalten am Tag),2. tägl. Programm (ebenso), 3. tägl. Programm (ebenso)Die Taste MENÜ benutzen, um in umgekehrter Reihenfolgeanzuzeigen. Wählt man 1. Programm, wird die Uhrzeit des Einschaltens angezeigt. Auf dem Display erscheint: 1 Einschal-ten 10:30, mit den Tasten +/- verändert man die Uhrzeit und bestätigt mit MENÜ. Auf die gleiche Weise stellt man die Uhrzeit der Abschaltung ein. Die Bestätigung des Programms erfolgt mit der Taste MENÜ, wenn man auf dem Display „Speicherung OK“ liest. Bestätigt man „Wöchentl. Progr.
“, ist der Tag zu wählen, andem die Programmierung erfolgen soll:1 Mo, 2 Di, 3 Mi, 4 Do, 5 Fr, 5 Sa, 7 SoNach Wahl des Tages mittels der Tasten +/- und nachBestätigung mit der Taste MENÜ, fährt man mit derProgrammierung auf die gleiche Weise fort wie bei derProgrammierung des „Tägl.
Programms“, indem man fürjeden Tag entscheidet, ob ein Programm erfolgen soll unddie Anzahl der Eingriffe und der Uhrzeiten bestimmt. Im Fall einer Falscheingabe kann man in jedem Zeitpunktder Programmierung das Programm durch Drücken der Taste0/1 ohne zu speichern verlassen. Hinweis zur Veränderlichkeit der FlammeEventuelle Veränderungen des Zustands der Flamme hän-gen vom eingesetzten Pellet ab, sowie von einer normalen Veränderlichkeit der Flamme eines Festbrennstoffes und den regelmäßigen Reinigungen des Brenntiegels, die der Ofen automatisch ausführt. N. B. Die automatisch vom Ofen ausgeführten Reinigungenersetzen nicht das erforderliche Absaugen in kaltem Zustandseitens des Benutzers vor dem Anzünden. Pelletreserve-AnzeigeDie Öfen sind mit einer elektronischen Funktion zur Mes-sung der Pelletmenge versehen.
Die Messvorrichtung, die im Inneren der elektronischen Schaltkarte integriert ist, ermöglicht dem Ofen, jederzeit zu überwachen, wie viel Stunden und Kilos bis zum Versiegen der Pelletladung fehlen. Für den ordnungsgemäßen Betrieb des Systems ist wichtig, dass während des ersten Anzündens (seitens des Händlers) fol-gende Prozedur befolgt wird. Vor der Aktivierung des Systems, muss ein Sack Pellet in den Behälter geladen und bis zum Versiegen des geladenen Pellet verbraucht werden. Dies dient einer kurzen Einlaufphase des Ladesystems. Anschließend 15 kg Pellet laden. Anschließend einmal die Taste “Reserve” drücken, um damit dem Speicher mitzuteilen, dass 15 kg Pellet geladen wurden. Ab diesem Augenblick erscheint auf dem Display die verblie-bene Pelletmenge in abnehmender Anzeige inn kg (15. 14. 13)Bei jedem Nachfüllen ist die geladene Pelletmenge zu spei-chern.
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