GYS VAS 821 005 80 023 Bedienungsanleitung
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Produktspezifikationen
| Marke: | GYS |
| Kategorie: | Nicht kategorisiert |
| Modell: | VAS 821 005 80 023 |
Bedienungsanleitung GYS VAS 821 005 80 023 – Volltext
32BetriebsanleitungVAS 821 005 80 023Übersetzung der OriginalbetriebsanleitungWARNUNGEN - SICHERHEITSREGELNALLGEMEINDie Missachtung dieser Bedienungsanleitung kann zu schweren Personen- und Sachschäden führen. Nehmen Sie keine Wartungsarbeiten oder Veränderungen an dem Gerät vor, die nicht in der Anlei-tung genannt werden. Der Hersteller haftet nicht für Verletzungen oder Schäden, die durch unsachgemäße Handhabung dieses Gerätes entstanden sind. Bei Problemen oder Fragen zum korrekten Gebrauch dieses Gerätes, wenden Sie sich bitte an entsprechend qualiziertes und geschultes Fachpersonal. UMGEBUNGDieses Gerät darf ausschließlich für Schweißarbeiten für die auf dem Siebdruck-Aufdruck bzw. dieser Anleitung angegebenen Materialanforderungen (Material, Materialstärke, usw. ) verwendet werden. Beachten Sie die Sicherheitsanweisungen.
Der Hersteller ist nicht für Schäden bei falscher oder gefährlicher Verwendung verantwortlich. L’installation doit être utilisée dans un local sans poussière, ni acide, ni gaz inammable ou autres substances corrosives. Il en est de même pour son stockage. Achten Sie auf eine gute Belüftung und ausreichenden Schutz bzw. Ausstattung der Räumlichkeiten. Betriebstemperatur:Verwendung zwischen -10 und +40°C (+14 und +104°F). Lagertemperatur zwischen -20 und +55°C (-4 und 131°F). Luftfeuchtigkeit:Niedriger oder gleich 50% bis 40°C (104°F). Niedriger oder gleich 90% bis 20°C (68°F). Höhe:Das Gerät ist bis in einer Höhe von 1000 m (über NN) einsetzbar. SICHERHEITSHINWEISELichtbogenschweißen kann gefährlich sein und zu schweren - unter Umständen auch tödlichen - Verletzungen führen.
Beim Lichtbogenschweißen ist der Anwender einer Vielzahl potenzieller Risiken ausgesetzt: gefährlicher Hitze, Lichtbogenstrahlung, elektromagnetische Störungen (Personen mit Herzschrittmacher oder Hörgerät sollten sich vor Arbeiten in der Nähe der Maschinen von einem Arzt beraten lassen), elektrische Schläge, Schweißlärm und -rauch. Schützen Sie daher sich selbst und andere. Beachten Sie unbedingt die folgenden Sicherheitshinweise:Die Lichtbogenstrahlung kann zu schweren Augenschäden und Hautverbrennungen führen. Die Haut muss durch geeignete trockene Schutzbekleidung (Schweißhandschuhe, Lederschürze, Sicherheitsschuhe) geschützt werden. Tragen Sie elektrisch- und wärmeisolierende Handschuhe. Tragen Sie bitte Schweißschutzkleidung und einen Schweißschutzhelm mit einer ausreichenden Schutzstufe (je nach Schweißart und -strom). Schützen Sie Ihre Augen bei Reinigungsarbeiten.
Kontaktlinsen sind ausdrücklich verboten. Schirmen Sie den Schweißbereich bei entsprechenden Umgebungsbedingungen durch Schweißvorhänge ab, um Dritte vor Lichtbogenstrahlung, Schweißspritzen, usw. zu schützen. In der Nähe des Lichtbogens bendliche Personen müssen ebenfalls auf Gefahren hingewiesen werden und mit der nötigen Schutzausrüstung ausgerüstet werden. Bei Gebrauch des Schweißgerätes entsteht sehr großer Lärm, der auf Dauer das Gehör schädigt. Tragen Sie daher im Dauereinsatz ausreichend Gehörschutz und schützen Sie in der Nähe arbeitende Personen. Halten Sie mit den ungeschützten Händen, Haaren und losen Kleidungstücken ausreichenden Abstand zu sich bewegenden Teilen (Lüfter, Elektroden). Entfernen Sie unter keinen Umständen das Gerätegehäuse, wenn dieses am Stromnetz angeschlossen ist.
Der Hersteller haftet nicht für Verletzungen oder Schäden, die durch unsachgemäße Handhabung dieses Gerätes bzw. Nichteinhaltung der Sicherheitshinweise entstanden sind. ACHTUNG. Das Werkstück ist nach dem Schweißen sehr heiß.
Seien Sie daher im Umgang mit dem Werkstück vorsichtig, um Verbrennungen zu vermeiden. Achten Sie vor Instandhaltung / Reinigung eines wassergekühlten Brenners darauf, dass Kühlaggregat nach Schweißende ca. 10min weiterlaufen zu lassen, damit die Kühlüssigkeit entsprechend abkühlt und Verbrennungen vermieden werden. Der Arbeitsbereich muss zum Schutz von Personen und Geräten vor dem Verlassen gesichert werden.
DE33BetriebsanleitungVAS 821 005 80 023Übersetzung der OriginalbetriebsanleitungSCHWEISSRAUCH/-GASBeim Schweißen entstehen Rauchgase bzw. toxische Dämpfe, die zu Sauersto?mangel in der Atemluft führen können. Sorgen Sie daher immer für ausreichend Frischluft, technische Belüftung (oder ein zugelassenes Atmungsgerät). Verwenden Sie die Schweßanlagen nur in gut belüfteten Hallen, im Freien oder in geschlossenen Räumen mit einer den aktuellen Sicherheitsstandards entsprechender Absaugung. Achtung: Das Schweißen in kleinen Räumen erfordert eine Überwachung des Sicherheitsabstands. Beim Schweißen von Blei, auch in Form von Überzügen, verzinkten Teilen, Kadmium, «kadmierte Schrauben», Beryllium (meist als Legierungsbestandteil, z. B. Beryllium-Kupfer) und andere Metalle entstehen giftige Dämpfe. Entfetten Sie die Werkstücke vor dem Schweißen.
Die zum Schweißen benötigten Gasaschen müssen in gut belüfteter, gesicherter Umgebung aufbewahrt werden. Lagern Sie sie ausschließlich stehend und sichern Sie sie z. B. mithilfe eines entsprechenden Fahrwagens gegen Umkippen. Informationen zum richtigen Umgang mit Gasaschen erhalten Sie von Ihrem Gaslieferanten. Schweißarbeiten in unmittelbarer Nähe von Fetten und Farben sind grundsätzlich verboten. BRAND- UND EXPLOSIONSGEFAHRSorgen Sie für ausreichenden Schutz des Schweißbereiches. Der Sicherheitsabstand für Gasaschen (brennbare Gase) und andere brennbare Materialien beträgt mindestens 11 Meter. Brandschutzausrüstung muss im Schweißbereich vorhanden sein. Beachten Sie, dass die beim Schweißen entstehende heiße Schlacke, Spritzer und Funken eine potentielle Quelle für Feuer oder Explosionen darstellen.
Falls sie geö?net sind, müssen entammbares oder explosive Material entfernt werden. Arbeiten Sie bei Schleifarbeiten immer in entgegengesetzter Richtung zu diesem Gerät und entammbaren Materialen. GASDRUCKAUSRÜSTUNGAustretendes Gas kann in hoher Konzentration zum Erstickungstod führen. Sorgen Sie daher immer für eine gut belüftete Arbeits- und Lagerumgebung. Achten Sie darauf, dass die Gasaschen beim Transport verschlossen sind und das Schweißgerät ausgeschaltet ist. Lagern Sie die Gasaschen ausschließlich in vertikaler Position und sichern Sie sie z. B. mithilfe eines entsprechenden Gasaschenfahrwagens gegen Umkippen. Verschließen Sie die Flaschen nach jedem Schweißvorgang. Schützen Sie sie vor direkter Sonneneinstrahlung, o?enem Feuer und starken Temperaturschwankungen (z. B. sehr tiefen Temperaturen).
Positionieren Sie die Gasaschen stets mit ausreichendem Abstand zu Schweiß- und Schleifarbeiten bzw. jeder Hitze-, Funken- und Flammenquelle. Halten Sie mit den Gasaschen Abstand zu Hochspannung und Schweißarbeiten. Das Schweißen einer Druckglasasche ist untersagt. Bei Erstö?nung des Gasventils muss der Plastikverschluss/Garantiesiegel von der Flasche entfernt werden. Verwenden Sie ausschließlich Gas, das für die Schweißarbeit mit den von Ihnen ausgewählten Materialen geeignet ist. ELEKTRISCHE SICHERHEITDas Schweißgerät darf nur an einer geerdeten Netzversorgung betrieben werden. Verwenden Sie nur die empfohlenen Sicherungen. Das Berühren stromführender Teile kann tödliche elektrische Schläge, schwere Verbrennungen bis zum Tod verursachen. Berühren Sie daher UNTER KEINEN UMSTÄNDEN Teile des Geräteinneren oder das geö?nete Gehäuse, wenn das Gerät mit dem Stromnetz verbunden ist.
Trennen Sie das Gerät IMMER vom Stromnetz und warten Sie zwei weitere Minuten BEVOR Sie das Gerät ö?nen, damit sich die Spannung der Kondensatoren entladen kann.
Berühren Sie niemals gleichzeitig Brenner und Masseklemme. Sorgen Sie dafür, dass beschädigte Kabel oder Brenner von qualiziertem und autorisiertem Personal ausgetauscht werden. Achten Sie beim Austausch stets darauf, das entsprechende Äquivalent zu verwenden. Tragen Sie zur Isolierung beim Schweißen immer trockene Kleidung in gutem Zustand. Achten Sie unabhängig der Umgebungsbedingungen stets auf isolierendes Schuhwerk. CEM-KLASSE DES GERÄTESDer Norm IEC 60974-10 entsprechend, wird dieses Gerät als Klasse A Gerät eingestuft und ist somit für den industriellen und/oder professionellen Gebrauch geeignet. Es ist nicht für den Einsatz in Wohngebieten bestimmt, in denen die lokale Energieversorgung über das ö?entliche Niederspannungsnetz erfolgt. In diesem Umfeld ist es aufgrund von Hochfrequenz- Störungen und Strahlungen schwierig die elektromagnetische Verträglichkeit zu gewährleisten.
34BetriebsanleitungVAS 821 005 80 023Übersetzung der OriginalbetriebsanleitungUnter der Voraussetzung, dass die Impedanz des ö?entlichen Niederspannungsversorgungsnetzes an der Übergabestelle unter Zmax = 0. 349 Ohm liegt, ist dieses Gerät konform der Norm CEI 61000-3-11 und kann an einem ö?entlichen Niederspannungsversorgungsnetz angeschlossen werden. Es in der Verantwortung des Betreibers oder des Anwenders des Gerätes, gegebenenfalls nach Konsultation mit dem Betreiber des Versorgungsnetzes sicherzustellen, dass das Gerät angeschlossen werden kann. ELEKTROMAGNETISCHE FELDER UND STÖRUNGENDer durch einen Leiter ießende elektrische Strom erzeugt lokale elektrische und magnetische Felder (EMV). Beim Betrieb von Lichtbogenschweißanlagen kann es zu elektromagnetischen Störungen kommen.
Durch den Betrieb dieses Gerätes können medizinische, informationstechnische und andere Geräte in Ihrer Funktionsweise beeinträchtigt werden. Personen, die Herzschrittmacher oder Hörgeräte tragen, sollten sich vor Arbeiten in der Nähe der Maschine, von einem Arzt beraten lassen. Zum Beispiel Zugangseinschränkungen für Passanten oder individuelle Risikobewertung für Schweißer. Alle Schweißer sollten das folgende Verfahren befolgen, um die Exposition zu elektromagnetischen Feldern aus der Schaltung zum Lichtbogenschweißen zu minimieren:• Elektrodenhalter und Massekabel bündeln, wenn möglich machen Sie sie mit Klebeband fest;• Achten Sie darauf, dass ihren Oberkörper und Kopf sich so weit wie möglich von der Schweißarbeit benden ;• Achten Sie darauf, dass sich die Kabel, den Brenner oder die Masseklemme nicht um Ihren Körper wickeln;• Stehen Sie niemals zwischen Masse- und Brennerkabel.
Die Kabel sollten stets auf einer Seite liegen;• Verbinden Sie die Massezange mit dem Werkstück möglichst nahe der Schweißzone;• Arbeiten Sie nicht unmittelbar neben der Schweißstromquelle;• Während des Transportes der Stromquelle oder des Drahtvorschubko?er nicht schweißen. Personen, die Herzschrittmacher oder Hörgeräte tragen, sollten sich vor Arbeiten in der Nähe der Maschine, von einem Arzt beraten lassen. Durch den Betrieb dieses Gerätes können medizinische, informationstechnische und andere Geräte in Ihrer Funktionsweise beeinträchtigt werden. HINWEIS ZUR PRÜFUNG DES SCHWEISSPLATZES UND DER SCHWEISSANLAGEAllgemeinDer Anwender ist für den korrekten Einsatz des Schweißgerätes und des Materials gemäß den Herstellerangaben verantwortlich. Treten elektromagnetischer Störungen auf, liegt es in der Verantwortung des Anwenders mit Hilfe des Herstellers eine Lösung zu nden.
Die korrekte Erdung des Schweißplatzes inklusive aller Geräte hilft in vielen Fällen. In einigen Fällen kann eine elektromagnetische Abschirmung des Schweißstroms erforderlich sein. Eine Reduzierung der elektromagnetischen Störungen auf ein niedriges Niveau ist auf jeden Fall erforderlich. Prüfung des SchweißplatzesDer Anwender sollte den Arbeitsplatz vor dem Einsatz des Schweißgerätes auf mögliche elektromagnetische Probleme der Umgebung prüfen.
Zur Bewertung potenzieller elektromagnetischer Probleme in der Umgebung sollte der Anwender folgendes berücksichtigen:a) Netz-, Steuer-, Signal-, und Telekommunikationsleitungen;b) Radio- und Fernsehgeräte;c) Computer und andere Steuereinrichtungen;d) sicherheitskritische Einrichtungen wie Industrieanlagen;e) die Gesundheit benachbarter Personen, insbesondere wenn diese Herzschrittmacher oder Hörgeräte tragen;f) Kalibrier- und Messeinrichtungen;g) die Störfestigkeit anderer Einrichtungen in der Umgebung. Der Anwender muss die Verfügbarkeit anderer Alternativen prüfen.
Weitere Schutzmaßnahmen können erforderlich sein;h) durch die Tageszeit, zu der die Schweißarbeiten ausgeführt werden müssen. Die Größe der zu beachtenden Umgebung ist von den örtlichen Strukturen und anderen dort stattndenden Aktivitäten abhängig. Die Umgebung kann sich über die Grenzen des Schweißplatzes hinaus erstrecken. Prüfung des SchweißgerätesNeben der Überprüfung des Schweißplatzes kann eine Überprüfung des Schweißgerätes weitere Probleme lösen. Die Prüfung sollte gemäß Art. 10 der IEC/CISPR 11 durchgeführt werden. In-situ Messungen können auch die Wirksamkeit der Maßnahmen bestätigen. HINWEIS ÜBER DIE METHODEN ZUR REDUZIERUNG ELEKTROMAGNETISCHER FELDERa. Ö?entliche Stromversorgung: Das Lichtbogenschweißgerät sollte gemäß der Hinweise des Herstellers an die ö?entliche Versorgung angeschlossen werden. Falls Interferenzen auftreten, können weitere Maßnahmen erforderlich sein (z.
B. Netzlter). Eine Abschirmung der Versorgungskabel durch ein Metallrohr kann erforderlich sein. Kabeltrommeln sollten vollständig abgerollt werden. Abschirmung anderer Einrichtungen in der Umgebung oder der gesamten Schweißeinrichtung können erforderlich sein. b. Wartung des Gerätes und des Zubehörs: Das Lichtbogenschweißgerät muss gemäß der Hinweise des Herstellers an die ö?entliche Versorgung angeschlossen werden. Alle Klappen und Deckel am Gerät müssen im Betrieb geschlossen sein. Das Schweißgerät und das Zubehör dürfen nur den Anweisungen des Geräteherstellers gemäß verändert werden. Für die Einstellung und Wartung der Lichtbogenzünd- und Stabilisierungseinrichtungen sind die Anweisungen des Geräteherstellers besonders zu beachten.
DE35BetriebsanleitungVAS 821 005 80 023Übersetzung der Originalbetriebsanleitungc. Schweißkabel: Schweißkabel sollten so kurz wie möglich sein und zusammengelegt am Boden verlaufen. d. Potenzialausgleich: Alle metallischen Teile des Schweißplatzes müssen in den Potenzialausgleich einbezogen werden. Bei gleichzeitiger Berührung der Brennerspitze und metallischer Teile besteht die Gefahr eines elektrischen Schlags. Berühren Sie beim Schweißen keine nicht geerdeten Metallteile. e. Erdung des Werkstücks: Die Erdung des Werkstücks kann in bestimmten Fällen die Störung reduzieren. Erden Sie keine Werkstücke, wenn dadurch ein Verletzungsrisiko für den Benutzer oder die Gefahr der Beschädigung anderer elektrischer Geräte entsteht. Die Erdung kann direkt oder über einen Kondensator erfolgen. Wählen Sie den Kondensator gemäß der nationalen Normen. f.
Schutz und Trennung: Der Schutz und die selektive Abschirmung andere Leitungen und Geräte in der Umgebung können Interferenzprobleme reduzieren. Die Abschirmung der gesamten Schweißzone kann bei speziellen Anwendungen nötig sein. TRANSPORT DER SCHWEISSSTROMQUELLEZiehen Sie niemals an Brenner oder Kabeln, um das Gerät zu bewegen. Das Gerät darf ausschließlich in vertikaler Position transportiert werden. Führen Sie die Stromquelle nicht über Personen oder Gegenstände. Halten Sie sich unbedingt an die unterschiedlichen Transportrichtlinien für Schweißgeräte und Gasaschen. Für beide gibt es unterschiedliche Beförderungsvorschriften. Vorzugsweise ist die Drahtspule zu entfernen, bevor die Schweißstromquelle angehoben oder transportiert wird. AUFBAU• Stellen Sie das Gerät ausschließlich auf festen und sicheren Grund, dessen Neigungswinkel nicht größer als 10° ist.
• Achten Sie auf eine gute Belüftung und ausreichend Schutz bzw. Ausstattung der Räumlichkeiten. • Verwenden Sie das Gerät nicht in einer elektromagnetisch sensiblen Umgebung.
• Der Netzstecker muss zu jeder Zeit frei zugänglich sein. Schützen Sie das Gerät vor Regen und direkter Sonneneinstrahlung. • Das Gerät ist IP21 konform, d. h:- das Gerät schützt die eingebauten Teile vor Berührungen und mittelgroße Fremdkörpern mit einem Durchmesser >12,5 mm, - Schutzgitter gegen senkrecht fallendes Tropfwasser. Schweißkriechströme können Erdungsleiter zerstören, die Schweißanlage und elektrische Geräte beschädigen und die Erwärmung der Bauteile verursachen, die zum Brand führen können. - Alle Schweißkabel müssen fest verbunden werden. Überprüfen Sie diese regelmäßig. - Überprüfen Sie die Befestigung des Werkstücks. Diese muss fest und gut elektrisch leitend sein. - Befestigen Sie alle elektrisch leitfähige Elemente (Rahmen, Wagen und Hebesysteme) der Schweißquelle, sodass sie isoliert sind.
- Legen Sie keine andere nicht isolierten Geräte (Bohrmaschine, Schleifgeräte usw. ) auf die Schweißquelle, den Wagen oder die Hebesysteme. - Legen Sie die Schweißbrenner oder die Elektrodenhalter auf eine isolierte Oberäche, wenn sie nicht benutzt werden. Die Versorgungs-, Verlängerungs- und Schweißkabel müssen komplett abgerollt werden, um ein Überhitzen zu verhindern. Der Hersteller JBDC haftet nicht für Verletzungen oder Schäden, die durch unsachgemäße Handhabung dieses Gerätes entstanden sind. WARTUNG / HINWEISE• Alle Wartungsarbeiten müssen von qualiziertem und geschultem Fachpersonal durchgeführt werden. Eine jährliche Wartung wird empfohlen. • Trennen Sie das Gerät von der Stromversorgung und warten Sie bis der Lüfter nicht mehr läuft. Erst dann dürfen Sie das Gerät warten. Die Spannungen und Ströme im Gerät sind hoch und gefährlich.
• Nehmen Sie regelmäßig (mindestens 2 bis 3 Mal im Jahr) das Gehäuse ab und reinigen Sie das Innere des Gerätes mit Pressluft. Lassen Sie das Gerät regelmäßig von einem qualizierten Techniker auf die elektrische Betriebssicherheit prüfen.
• Prüfen Sie regelmäßig den Zustand der Netzleitung. Bei Beschädigung muss sie durch den Hersteller, seinen Reparaturservice oder eine qualizierte Person ausgetauscht werden. • Lüftungsschlitze nicht bedecken. • Diese Stromquelle darf nicht zum Auftauen von gefrorenen Wasserleitungen, zur Batterieladung und zum Starten von Motoren benutzt werden.
36BetriebsanleitungVAS 821 005 80 023Übersetzung der OriginalbetriebsanleitungAUFBAU - PRODUKTFUNKTIONDas Gerät darf nur von qualizierten und befugten Personen montiert und in Betrieb genommen werden. Der Aufbau darf nur im ausgeschalteten, nicht angeschlossenen Zustand vorgenommen werden. Reihen- oder Parallelschaltungen von Generatoren sind nicht zulässig. Für optimale Schweißergebnisse sollten Sie das dem Gerät beiliegende Zubehör benutzen. BESCHREIBUNGDie VAS 821 005 80 023 ist ein halbautomatisches, synergisch geregeltes Schweißgerät zum MIG/-MAG Schweißen. Dieses Gerät ist zum Schweißen vom Stahl, Edelstahl, Aluminium und zum «MIG-Löten» geeignet. Einfach und schnelle Einstellung im «synergetischen» Modus.
BESCHREIBUNG (I)1- Kabelverschraubung (Netzleitung) 9- Umschalter Gas und Drahtvorschub2- Umschalter Start/Stop 10- USB-Buchse3- Gasanschluss T1 11- Bedienfeld4- Gasanschluss T2 12- (PP) Push Pull-Anschluss5- Gasanschluss T3 13- Texas-Buchse (-)6- Flaschenhalterung 14- Euroszentralanschluss T17- Drahtförderrollen 1, 2 und 3 15- Eurozentralanschluss T28- Drahtvorschubmotor 16- Eurozentralanschluss T317- (SP) Spool Gun-AnschlussBEDIENFELDHMIBitte lesen Sie die Betriebsanleitung für die Schnittstelle (HMI), die Bestandteil der kompletten Hardware-Dokumentation ist. VERSORGUNG - INBETRIEBNAHME• Die Geräte besitzen einen Schutzkontaktsstecker (Schukostecker) (EEC7/7) und müssen an eine einphasige, geerdete 230V/16A (50-60Hz) Schutz-kontaktsteckdose angeschlossen werden. Die Stromaufnahme (I1e?) bei maximaler Leistung ist auf dem Typenschild der Maschine angegeben.
Bitte prüfen Sie, ob die Stromversorgung und die Absicherung mit dem Strom, den Sie benötigen, übereinstimmen. In Ländern mit abweichender Netzversorgungswerten kann ein Tausch des Netzsteckers erforderlich sein, um die maximale Leistung abrufen zu können. • Das Schweißgerät arbeitet mit einer elektrische Spannung von 230V -20% +15%.
Unter 185Ve? und über 265Ve? wird der Spannungschutz des Gerätes aktiviert. (auf der Bildschirmanzeige erscheint ein Standard-Code). • Eingeschaltet wird das Gerät mit Drehung des Hauptschalter, (2 - Abb. 1 ) auf Position I, mit Drehung auf Position 0 wird das Gerät ausgeschaltet. Achtung. Ziehen Sie niemals den Netzstecker, wenn das Gerät eingeschaltet ist. GENERATORBETRIEBDas Gerät kann an einem Stromaggregat betrieben werden: Die Wechselspannung 230 V -20% +15% beträgt und die Spitzenspannung kleiner als 400V ist. Die Frequenz muss zwischen 50 und 60 Hz liegen. Überprüfen SIe diese Angaben vor dem Betrieb. Höhere Spannungsspitzen können das Gerät beschädigen. EINSATZ VON VERLÄNGERUNGSLEITUNGENEingesetzte Verlängerungsleitungen müssen für die auftretenden Spannungen und Ströme geeignet sein. Verlängerungsleitungen müssen den na-tionalen Regeln entsprechen.
DE37BetriebsanleitungVAS 821 005 80 023Übersetzung der Originalbetriebsanleitungabc- Ö?nen Sie die Generatorklappe. - Positionieren Sie die Spule auf ihrer Halterung. - Achten Sie auf den Mitnehmerzapfen (c) der Spulenhalterung. Um eine 200-mm-Spule zu montieren, ziehen Sie den Kunststo?-Spulenhalter (a) bis zum Maximum an. - Stellen Sie das Bremsrad (b) so ein, dass sich der Draht beim Stoppen des Schweißvor-gangs nicht durch die Trägheit der Spule verheddert. Ziegen Sie die Bremse nicht zu stark an, um ein Überhitzen des Motors zu vermeiden. EINSETZEN DES SCHWEISSDRAHTESabbUm die Rollen zu wechseln, gehen Sie wie folgt vor:- Lösen Sie die Drehknöpfe (a) komplett und drücken Sie sie ein. - Entriegeln Sie die Rollen durch Lösen der Befestigungsschrauben (b). - Setzen Sie die richtigen Motorrollen für Ihre Anwendung ein und ziehen Sie die Befesti-gungsschrauben fest.
Bei den mitgelieferten Rollen handelt es sich um Doppelnut-Stahlrollen :- Alu Ø 1. 0/1. 2 - Stahl Ø 0. 8/1. 0- Stahl Ø 0. 6/0. 8- Die sichtbare Angabe auf der Drahtführungsrolle muss dem gewählten Drahtdurchmesser ents-prechen. (für einen Ø 1,2 mm Draht benutzen Sie die Ø1,2 mm mm Rille). - Zum Schweißen von Stahl und anderer Drähte benötigen Sie Drahtführungsrollen mit V-Form Nut. - Zum Aluminiumschweißen benötigen Sie Drahtführungsrollen mit U-Form Nut. : sichtbare Beschriftung auf der Drahtführungsrolle (z. B. : 1. 2 VT): Rille zur VerwendungGehen Sie wie folgt vor, um den Zusatzdraht zu installieren:- Lösen Sie die Drehknöpfe (a) komplett und drücken Sie sie ein. - Legen Sie den Draht ein, schließen Sie dann die Drahtvorschubeinheit und ziehen Sie die Drehknöpfe wie angegeben fest. - Betätigen Sie den Motor am Brennertaster oder an der manuellen Drahtvorschubtaste (I-6).
• Der Brenner muss fest im Eurozentralanschluss montiert sein, um ein Überhitzung zu vermeiden. • Weder Draht noch Spule dürfen mit der Mechanik des Gerätes in Berührung kommen, da sonst die Gefahr eines Kurzschluss besteht. MIT BEWEGLICHEN KOMPONENTEN ZUSAMMENHÄNGENDEN VERLETZUNGSGEFAHRDrahtvorschubko?er verfügen über bewegliche Komponenten, die die Hände, Haare, Kleidungsstücke oder Werkzeuge er-fassen und von daher Verletzungen verursachen können. • Nicht in rotierende oder bewegliche Bauteile oder Antriebsteile greifen. • Achten Sie darauf, dass Gehäuse- und Schutzdeckel während des Betriebs geschlossen bleiben. • Tragen Sie weder beim Einlegen des Drahts noch beim Wechseln der Drahtspule Handschuhe. HALBAUTOMATISCHES SCHWEISSEN STAHL / EDELSTAHL (MAG-MODUS)Das VAS 821 005 80 023 kann Stahldraht von Ø 0,6 bis 1,2 mm und Edelstahl von Ø 0,8 bis 1,2 mm schweißen (II-A).
Das Gerät wird standardmäßig mit Rollen Ø 0,6/0,8 und Ø 0,8/1,0 für Stahl oder Edelstahl geliefert. Das Kontaktrohr, die Rille der Drahftführungs-rolle, die Drahtseele des Brenners sind für diese Verwendung geeignet. Das Schweißen vom Stahl erfordert die Verwendung eines bestimmten Gas, d. h. Argon+CO2. Der Anteil von CO2 kann je nach der benutzten Gasart variieren. Für Edelstahl, nutzen Sie eine Mischung von Argon und CO2 mit 2% CO2. Beim Schweißen mit reinem CO2 sollen Sie eine Gasvorwärmeinrichtung an die Gasasche anschließen. Für spezielle Gasanforderungen fragen Sie Ihren Schweißfachhändler oder Schweiß-gasehändler. Der Gasdurchuss für Stahl liegt zwischen 8 und 15 l/Min je nach Umgebung.
38BetriebsanleitungVAS 821 005 80 023Übersetzung der OriginalbetriebsanleitungHALBAUTOMATISCHES SCHWEISSEN ALUMINIUM (MIG-MODUS)Das VAS 821 005 80 023 ist zum Schweißen von Ø 0,8/1,2 mm Aluminiumdraht geeignet (II-B). Das Schweißen vom Aluminium erfordert die Verwendung eines bestimmten Gas, d. h. reines Argon (Ar). Für die Auswahl des Gases, wenden Sie sich an einen Händler. Der Gasdurchuss für Aluminium liegt zwischen 15 und 25 l/Min je nach Umgebung und Schweißererfahrung. Unterschiede zwischen der Stahl- und Alu-Anwendung:- Nutzen Sie spezielle Drahtführungsrollen beim Alu-Schweißen (U-Rille). - Bei Aluminium-Draht muss der Anpressdruck gering sein, da der Draht sonst zerdrückt wird. - Das Kapillarrohr zwischen dem Drahtvorschubmotor und dem Euroanschluss darf nur beim Schweißen von Stahl und Edelstahl montiert sein (II-B). - Nutzen Sie einen für Aluminium geeigneten Brenner.
Dieser Aluminiumbrenner ist mit einer reibungsarmen Teonseele ausgerüstet. Schneiden Sie die Drahtseele am Anschluss nicht ab. Diese Drahtseele führt den Draht bis zu den Drahtführungsrollen. - Kontaktrohr: Nutzen Sie ein speziell zum Schweißen vom Aluminium geeignetes Kontaktrohr, das an den Drahtdurchmesser angepasst ist. Bei Verwendung von roter oder blauer Drahtseele (Alu-Schweißen) wird empfohlen, das Zubehör 90950 zu verwenden (II-C). Diese Mantelführung aus Edelstahl verbessert die Zentrierung des Mantels und erleichtert das Ablaufen des Drahtes. HALBAUTOMATISCHES SCHWEISSEN BEI CUSI UND CUAL (LÖTEN)Das Gerät ist zum Schweißen von Ø 0,8/1. 2 mm CuSi und CuAl-Draht geeignet. Wie beim Schweißen vo Stahl, muss ein Kapillarrohr eingesetzt werden. Der Brenner sollte mit einer Stahldrahtseele ausgerüstet werden. Beim Löten muss reines Argon (Ar) als Schutzgas eingesetzt werden.
achten Sie in jedem Fall die Empfehlungen des Fühldrahtherstellers zur Wahl der Polarität. GAS-ANSCHLUSS- Installieren Sie einen geeigneten Druckminderer an der Gasasche.
Schließen Sie ihn mit dem mitgelieferten Schlauch an das Schweißgerät an. Benutzen Sie die beiden mitgelieferten Ohrschellen, um Undichtigkeiten zu vermeiden. - Stellen Sie sicher, dass die Gasasche ordnungsgemäß befestigt ist und die Kette am Generator befestigt ist. - Stellen Sie die Gasdurchussmenge am Druckminderer ein. Anmerkung: Um die Einstellung des Gasdurchuss zu erleichtern, betätigen Sie die motorisierten Drahtführungsrollen durch Drücken des Brenner-tasters (lösen Sie den Knopf an dem Drahtvorschubmotor, um keinen Draht anzutreiben). Maximaler Gasdruck: 0. 5 MPa (5 bar). Diese Verfahren ist beim «No Gas» (Fülldraht) Schweißen unnötig. SCHWEISSMODUS MIG / MAG (GMAW/FCAW)SchweissverfahrenParameter EinstellungenMANUELLSTD DYNAMICPULSECOLD PULSEMaterial- GasKopplung- Fe Ar 25% CO2-. -Auswahl des zu verschweißenden Materials.
Synergische SchweißparameterDrahtdurchmesser Ø 0,6 > Ø 1,2 mm - Auswahl des DrahtdurchmessersModulArc (Lichtbogen-Modul)OFF - ON - -Aktiviert oder deaktiviert die Modulation des Schweißstroms (Doppelim-puls)Betrieb Brenner-taster2T, 4T Auswahl der ZündartHeftschweißen-Mo-dusSPOT, DELAY - - Auswahl des Heftschweißen-Modus1. EinstellungMaterialstärkeStromGeschwindigkeit-Auswahl der anzuzeigenden Haupteinstellung (Dicke des zu schweißen-den Werkstücks, durchschnittlicher Schweißstrom oder Drahtgeschwin-digkeit). EnergieHoldWärmekoe?zientSiehe Kapitel «ENERGIE» auf den Seiten folgend. Der Zugri? auf einige Schweißparameter hängt vom gewählten Anzeigemodus ab: Einstellungen/Anzeigemodus: Einfach, Expert, Erweitert. Beachten Sie die Betriebsanleitung für die Schnittstelle (HMI).
HEFTSCHWEISSEN-MODUS• HEFTEN - SPOTDieser Schweißmodus ermöglicht das Heften der Werkstücke vor dem eigentlichen Schweißprozess. Das Heften kann manuell mit der Brenner-taste erfolgen oder mit einer eingestellten Heftzeit automatisiert werden.
DE39BetriebsanleitungVAS 821 005 80 023Übersetzung der Originalbetriebsanleitung• SPOT DELAYDieser Heft-Modus ist dem SPOT ähnlich, aber Heftpunkte und Stillstandzeiten folgen aufeinander, solange die Brennertaste gedrückt gehalten wird. FESTLEGUNG DER EINSTELLUNGENMaßein-heitDrahtgeschwindigkeit m/min Menge des aufgetragenen Schweißzusatzwerksto?s und indirekt Schweißintensität und EindringtiefeSpannung V Einuss auf die Breite der Schweißnaht. Drossel - Dämpft den Schweißstrom mehr oder weniger. Wird entsprechend der Schweißposition eingestellt. Gasvorströmung s Dauer der Gasvorströmung vor der Zündung. Gasnachströmung s Dauer der Schutzgasnachströmung Es schützt das Werkstück und die Elektrode vor Oxidation. Materialstärke mmDie Synergie ermöglicht eine vollautomatische Einstellung.
Das Einwirken auf die Schichtdicke parametriert automatisch die passende Drahtspannung und Geschwindigkeit. Strom ADer Schweißstrom wird in Abhängigkeit vom verwendeten Drahttyp und dem zu schweißenden Material ein-gestellt geschweißt werden. Lichtbogenlänge - Dient zur Einstellung des Abstands zwischen dem Drahtende und dem Schmelzbad (Spannungseinstellung). Anschleichgeschwin-digkeit%Stufenlose Drahtgeschwindigkeit Vor der Zündung kommt der Draht langsam an, um der ersten Kontakt her-zustellen ohne Ruck. Hot Start % & sDer Hot Start ist ein Überstrom beim Zünden, der verhindert, dass der Draht am Werkstück klebt. Die Parame-ter sind Strom (% des Schweißstroms) und Zeit (Sekunden). Crater Filler %Der Endstrom beschreibt die Phase nach der Stromabsenkung. Die Parameter sind Strom (% des Schweißstroms) und Zeit (Sekunden).
Soft Start sVor der Zündung kommt der Draht langsam an, um den ersten Kontakt mit dem Werkstück herzustellen. Zur Vermeidung starker Anhaftungen oder ruckartiger Aktionen wird der Strom zwischen erstem Kontakt und Schweißvorgang in Grenzen gehalten. Stromanstieg s Stromanstieg.
Zweitstrom % Zweitstrom (Kaltstrom)Puls-Frequenz Hz Puls-FrequenzZyklisches Verhältnis % Beim Puls-Modus steht die Heißstromzeit in Bezug zur Kaltstromzeit. Stromabsenkung s Absenkzeit des Schweißstroms (Endkraterfüllstrom)Punkt s Denierte Dauer. Dauer zwischen 2 HeftpunktensDauer zwischen Punktschweißende (außer Nachgasströmung) und nächstem Punktschweißvorgang (inkl. Vorgasströmung). Burnback sFunktion, um das Risiko des Anhaftens des Drahtes am Ende der Naht zu verhindern. Diese Zeit entspricht der Zeit, in der der Draht wieder aus dem Schmelzbad auftaucht. Der Zugang zu bestimmten Schweißparametern ist abhängig vom Schweißverfahren (Manuell, Standard, usw. ) und dem gewählten Anzeigemodus (Easy, Experte oder Fortgeschritten). Beachten Sie die Betriebsanleitung für die Schnittstelle (HMI).
40BetriebsanleitungVAS 821 005 80 023Übersetzung der OriginalbetriebsanleitungMIG/ MAG-SCHWEISSZYKLEN2T Standard:IstartDstartI hot startT hotstartGas Pre-FlowCreep SpeedI blackoutT burn-backI burn-backGas post-FlowISoft-startT crater FillerI crater FillerBeim Druck auf den Brennertaster startet die Gasvorströmung. Berührt der Draht das Werkstück, zündet ein Puls den Lichtbogen und der Schweiß-zyklus startet. Beim Loslassen des Brennerstaster stoppt der Drahtvorschub und ein Puls ermöglicht den sauberen Schnitt des Drahtes, danach startet die Gasnachströmung. Ist die Gasnachströmung noch nicht beendet, ermöglicht ein Druck auf den Brennertaster den schnellen Neustart des Schweißvorgangs (manueller «Kettenpunkt»), ohne die Hotstartphase.
Eine Hostart- und/oder eine Crater-Filler-Phase kann dem Schweißzyklus hinzugefügt werden.4T Standard:IstartDstartI hot startT hotstartI BlackoutT burn-backI burn-backGas post-Flow4T4TSoft-startIT crater FillerI crater FillerGas Pre-FlowCreep SpeedBeim 4T Standardverfahren wird die Dauer von Gasvorströmung und Gasnachströmung über Zeiten gesteuert. Der Hot Start und Kraterfüller mittels Brennertaster.
DE41BetriebsanleitungVAS 821 005 80 023Übersetzung der Originalbetriebsanleitung2T Puls:IstartDstartI hot startT hotstartT upslopeGas Pre-FlowCreep SpeedT downslopeI blackoutT burn-backI burn-backGas post-FlowISoft-startT crater FillerI crater FillerBeim Druck auf den Brennertaster startet die Gasvorströmung. Berührt der Draht das Werkstück, zündet ein Puls den Lichtbogen. Dann folgen Hot-Start und Stromanstieg, der Schweißzyklus beginnt. Beim Loslassen des Brennertasters beginnt der Stromabsenkung bis der Crater Filler-Strom erreicht wird. Danach schneidet die Stopp-Phase den Draht ab und es folgt die Gasnachströmung.
Wie im Standardmodus kann der Schweißvorgang während der Gasnachströmung ohne Hotstartphase neugestartet werden.4T Puls:IstartDstartI hot startT hotstartT upslopeT downslopeI BlackoutT burn-backI burn-backGas post-Flow4T4TSoft-startIT crater FillerI crater FillerGas Pre-FlowCreep SpeedBeim 4T Pulsverfahren wird die Dauer der Gasvorströmung und Gasnachströmung zeitgesteuert. Hot Start und Kraterfüller mittels Brennertaster
42BetriebsanleitungVAS 821 005 80 023Übersetzung der OriginalbetriebsanleitungENERGIEModus, der zum Schweißen mit Energieregelung entwickelt wurde, und für den eine Schweißbeschreibung (WPS) beiliegt. Dieser Modus er-möglicht, zusätzlich zur Energieanzeige der Naht nach dem Schweißen die Einstellung des Wärmekoe?zienten entsprechend der verwendeten Norm: 1 für ASME-Normen und 0,6 (WIG) oder 0,8 (MMA/MIG-MAG) für europäische Normen. Die angezeigte Energie wird berechnet unter Berücksichtigung dieses Koe?zienten. PUSH-PULL-BRENNER (OPTIONAL)Referenz Drahtdurchmesser Mindest Art der Kühlung044111 0. 6 > 1. 0 mm 4 m Luft046283 0. 6 > 1. 2 mm 4 m LuftEin Push-Pull-Brenner kann über den Anschluss (I-13) an den Generator angeschlossen werden. Dieser Brennertyp ermöglicht die Verwendung von AlSi-Draht auch in Ø 0,8 mm mit einem 8 m langen Brenner.
Der Brenner kann in allen MIG-MAG-Schweißmodi verwendet werden. Die Erkennung des Push-Pull-Brenners erfolgt durch einfaches Drücken der Brennertaste. Bei Verwendung eines Potentiometer-Push-Pull-Brenner wird über die Einstellung an der Schnittstelle der Maximalwert des Einstellbereichs einges-tellt. Das Potenziometer ermöglicht es dann, zwischen 50 % und 100 % dieses Wertes zu variieren. SPOOL GUN-BRENNER (OPTIONAL)Referenz Drahtdurchmesser Mindest Art der Kühlung041486 0. 6 > 1. 0 mm 4 m LuftEin Spool Gun-Brenner kann über den Anschluss (I-17) an den Generator angeschlossen werden. Sie kann nur im Synergie-, Standard- und ma-nuellen Modus verwendet werden. - Im manuellen Modus ist nur der Einstellknopf für die Drahtgeschwindigkeit an den Brenner verlagert (keine Einstellung über die Maschinensch-nittstelle möglich).
- Im synergischen Modus kann der Einstellknopf zwischen 50% und 100% des am HMI eingestellten Wertes wirken. Die Erkennung des Push-Pull-Brenners erfolgt durch einfaches Drücken des Auslösers. Für weitere Einzelheiten lesen Sie bitte die mit dem Brenner gelieferte Anleitung.
FEHLER, URSACHEN, LÖSUNGENSYMPTOME MÖGLICHE URSACHEN ABHILFENDer Schweißdrahtvorschub ist nicht konstant. Partikel verstopfen die GasdüseReinigen Sie das Kontaktrohr oder ersetzen Sie es. Der Draht rutscht in den Drahtführungsrollen. Fügen Sie Antihaftmittel hinzu. Eine Drahtführungsrolle rutscht. Prüfen Sie den Sitz der Drahtführungs-rollenschraube. Das Brennerkabel ist verdreht. Das Brennerkabel muss möglichst gerade sein. Der Drahtvorschubmotor funktioniert nicht. Spulenbremse oder Drahtführungsrollen zu fest. Lösen Sie die Bremse und die Drahtführungs-rollen. Falscher Drahtvorschub. Schmutzige oder beschädigtes Drahtfüh-rungsseele. Reinigen oder ersetzen Sie es. Fehlende Passfeder bei den Drahtführungs-rollenErgänzen Sie die fehlende Passfeder im Gehäuse. Spulenbremse zu fest angezogen. Lösen Sie die Bremse. Kein Strom oder falscher Schweißstrom. Falscher Netzanschluss.
Kontrollieren Sie den Anschluss der Steckdose und überprüfen Sie, ob die Steckdose richtig versorgt ist. Falscher Masseanschluss. Prüfen Sie das Massekabel (Anschluss und Zustand der Masseklemme). Keine Leistung. Prüfen Sie den Brennertaster. Der Draht reibt sich auf den Drahtführungs-rollen ab. Zerdrückter Drahtführungsmantel. Prüfen Sie die Drahtseele und den Bren-nerkörper. Draht stockt im Brenner. Ersetzen Sie oder reinigen Sie den Brenner. Kein Kapillarrohr. Prüfen Sie, ob das Kapillarrohr vorhanden ist. Drahtgeschwindigkeit zu hoch. Drahtgeschwindigkeit reduzieren.
DE43BetriebsanleitungVAS 821 005 80 023Übersetzung der OriginalbetriebsanleitungPoröse Schweißnaht.Gasdurchuss zu niedrig.Einstellbereich von 15 bis 20 l/min.Reinigen Sie das Basismetall.Gasasche leer. Das Gas ersetzen.Schlechte Gasqualität. Das Gas ersetzen.Belüftung oder Einuss des Windes.Vermeiden Sie Luftzug und schützen Sie den Schweißbereich.Verstopfte Gasdüse. Reinigen oder ersetzen Sie die Gasdüse.Schlechte Drahtqualität.Nutzen Sie nur zum MIG/MAG-Schweißen geeigneten Draht.Werkstück nicht ausreichend vorbereitet (Rost usw.)Reinigen Sie das Werkstück vor dem Schweißen.Das Gas ist nicht angeschlossenPrüfen Sie, ob das Gas an das Gerät angeschlossen ist.Starke Funkenbildung.Lichtbogen-Spannung zu niedrig oder zu hoch. Siehe Schweiß-Parameter.Falscher Masseanschluss. Die Masseklemme am Werkstück anschließen.Schutzgasmenge zu niedrig.
Stellen Sie den Gasdurchuss ein.Kein Gas am Ausgang des Brenners Falscher GasanschlussPrüfen Sie die GasanschlüssePrüfen Sie, ob das Gasventil richtig funktio-niert.Fehler beim DownloadDie Daten auf die SD-Karte sind falsch oder beschädigt.Prüfen Sie Ihre Daten.Backup-Problem Alle Speicherplätze sind belegt.Sie müssen Programme löschen.Die Anzahl an Speicherplätzen ist auf 500 beschränkt.Automatische Löschung der JOBs.Manche JOBs wurden gelöscht, weil sie mit den neuen Synergien nicht mehr kompatibel waren.-Fehler bei der Erkennung des Push Pull Brenner.-Prüfen Sie den Anschluss Ihres Push Pull Brenners.Fehler beim USB-StickKein JOB auf dem USB-Stick entdeckt -Kein Speicher mehr frei Geben Sie Speicher auf dem USB-Stick frei.
In diesem Fall wird der Lichtbogen abgeschaltet und die entsprechende Warnung erscheint auf der Anzeige. Das Gerät zum Abkühlen nicht ausschalten und laufen lassen bis das Gerät wieder bereit ist. Je nach ausgewähltem Modus arbeitet das Gerät mit einer Konstantstrom- oder Konstantspannungs-Kennlinie. In einigen Ländern wird U0 als TCO bezeichnet. *I cicli di lavoro sono realizzati secondo la norma EN60974-1 a 40°C e su un ciclo di 10 min. Durante l’uso intensivo (> al ciclo di lavoro) la protezione termica può attivarsi, in questo caso, l’arco si spegne e la spia si illumina. Lasciate il dispositivo collegato per permetterne il raffreddamento no all’annullamento della protezione. A seconda della modalità selezionata, il dispositivo descrive una caratteristica a corrente costante o a tensione costante. In alcuni Paesi, U0 viene chiamata TCO.
The declaration Cم (CMIM) of conformity is available on our website (see cover page). DE Das Gerät entspricht die marokkanischen Standards. Die Konformitätserklärung Cم (CMIM) ist auf unserer Webseite verfügbar (siehe Titelseite). ES Equipamiento conforme a las normas marroquíes. La declaración de conformidad Cم (CMIM) está disponible en nuestra página web (ver página de portada). RU Товар соответствует нормам Марокко. Декларация Cم (CMIM) доступна для скачивания на нашем сайте (см на титульной странице). NL Dit materiaal voldoet aan de Marokkaanse normen. De verklaring Cم (CMIM) van overeenstemming is beschikbaar op onze internet site (vermeld op de omslag). IT Materiale conforme alle normative marocchine. La dichiarazione Cم (CMIM) di conformità è disponibile sul nostro sito (vedi scheda del prodotto).
DE1717Diese Anleitung zur Bedienung des Bedienfelds (HMI) ist Teil der kompletten Dokumentation. Eine allgemeine Anleitung liegt dem Gerät bei. Lesen und beachten Sie die allgemeine Anleitung, vor allem die Sicherheitshinweise!Nutzung und Betrieb ausschließlich mit den folgenden ProduktenVASSoftware-VersionIn dieser Anleitung werden die folgenden Software-Versionen beschrieben:1.86Die Software-Version des Bedienfelds wird im Menü „Allgemein“ angezeigt: Informationen / MMI (Mensch-Maschine-Sch-nittstelle)
18Bedienung des BedienfeldesSteuerung der StromquelleDer Hauptbildschirm enthält alle notwendigen Informationen für das Schweißverfahren vor, während und nach dem Schweißen (das Bedienfeld kann sich je nach gewähltem Prozess leicht ändern).(4)(8)(7)(1)(2)(6)(5)(3)(1) Name des Bedieners / Rückverfolgbarkeit(2) Drucktaste Nr. 1: Menü „Allgemein“ oder Rückkehr zumvorigen Menü(3) Drucktaste Nr. 2: Parameter des aktuellen Ver-fahrens(4) Navigationsrädchen(5) Drucktaste Nr. 3: Einstellungen(6) Drucktaste Nr. 4: Job oder Validierung(7) Aktuelle Einstellungen(8) Messung von Spannung, Stromstärke undEnergieMenü „ Allgemein“ Der Bildschirm Menü „Allgemein“ wird angezeigt, wenn das Gerät zum ersten Mal gestartet wird.
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