GYS WF 51 Bedienungsanleitung
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Produktspezifikationen
| Marke: | GYS |
| Kategorie: | Nicht kategorisiert |
| Modell: | WF 51 |
Bedienungsanleitung GYS WF 51 – Volltext
DE33BetriebsanleitungWF 51Übersetzung der OriginalbetriebsanleitungWARNUNGEN - SICHERHEITSREGELNALLGEMEINER HINWEISDie Missachtung dieser Bedienungsanleitung kann zu schweren Personen- und Sachschäden führen. Nehmen Sie keine Wartungsarbeiten oder Veränderungen an dem Gerät vor, die nicht in der Anlei-tung genannt werden. Der Hersteller haftet nicht für Verletzungen oder Schäden, die durch unsachgemäße Handhabung dieses Geräts entstanden sind. Bei Problemen oder Fragen zum korrekten Gebrauch dieses Geräts wenden Sie sich bitte an entsprechend qualiziertes und geschultes Fachpersonal. Lesen Sie die Bedienungsanleitung der Schweißquelle, bevor Sie den Drahtvorschubko?er verwenden. UMGEBUNGDieses Gerät darf nur dazu verwendet werden, Schweißarbeiten innerhalb der auf dem Typenschild und/oder in der Anleitung angegebenen Grenzbereichen durchzuführen. Beachten Sie die Sicherheitsanweisungen.
Der Hersteller ist nicht für Schäden bei fehlerhafter oder gefährlicher Verwendung verantwortlich. Das Gerät muss in einem Raum betrieben oder gelagert werden, der frei von Staub, Säuren, brennbaren Gasen oder anderen korrosiven Sto?en ist. Achten Sie auf eine gute Belüftung und ausreichenden Schutz bzw. Ausstattung der Räumlichkeiten. Betriebstemperatur:Verwendung zwischen -10 und +40°C (+14 und +104°F). Lagertemperatur zwischen -20 und +55°C (-4 und 131°F). Luftfeuchtigkeit:Kleiner oder gleich 50 % bei 40 °C (104 °F). Kleiner oder gleich 90 % bei 20 °C (68 °F). Meereshöhe:Das Gerät ist bis in eine Meereshöhe von 1000 m (3280 Fuß) einsetzbar. PERSONENSCHUTZLichtbogenschweißen kann gefährlich sein und zu schweren - unter Umständen auch tödlichen - Verletzungen führen.
Beim Schweißen sind Personen einer gefährlichen Quelle von Hitze, Lichtbogenstrahlung, elektromagnetischen Feldern (Vorsicht bei Trägern von Herzschrittmachern), der Gefahr eines Stromschlags, Lärm und Gasen ausgesetzt. Schützen Sie daher sich selbst und andere.
Beachten Sie unbedingt die folgenden Sicherheitshinweise:Die Lichtbogenstrahlung kann zu schweren Augenschäden und Hautverbrennungen führen. Die Haut muss durch geeignete trockene Schutzbekleidung (Schweißhandschuhe, Lederschürze, Sicherheitsschuhe) geschützt werden. Tragen Sie elektrisch- und wärmeisolierende Handschuhe. Tragen Sie bitte Schweißschutzkleidung und einen Schweißschutzhelm mit einer ausreichenden Schutzstufe (je nach Schweißart und -strom). Schützen Sie Ihre Augen bei Reinigungsarbeiten. Kontaktlinsen sind ausdrücklich verboten. Schirmen Sie den Schweißbereich bei entsprechenden Umgebungsbedingungen durch Schweißvorhänge ab, um Dritte vor Lichtbogenstrahlung, Schweißspritzen, usw. zu schützen. In der Nähe des Lichtbogens bendliche Personen müssen ebenfalls auf Gefahren hingewiesen werden und mit der nötigen Schutzausrüstung ausgerüstet werden.
Verwenden Sie einen Lärmschutzhelm, wenn der Schweißprozess einen Geräuschpegel über dem zulässigen Grenzwert erreicht (dasselbe gilt für alle Personen im Schweißbereich). Hände, Haare, Kleidung von den beweglichen Teilen (Ventilator) fernhalten. Entfernen Sie unter keinen Umständen das Gerätegehäuse, wenn dieses am Stromnetz angeschlossen ist. Der Hersteller haftet nicht für Verletzungen oder Schäden, die durch unsachgemäße Handhabung dieses Gerätes bzw. Nichteinhaltung der Sicherheitshinweise entstanden sind. ACHTUNG. Das Werkstück ist nach dem Schweißen sehr heiß. Seien Sie daher im Umgang mit dem Werkstück vorsichtig, um Verbrennungen zu vermeiden. Bei Wartungsarbeiten am Brenner oder Elektrodenhalter muss sichergestellt werden, dass dieser ausreichend abgekühlt ist, indem vor der Arbeit mindestens 10 Minuten gewartet wird.
Das Kühlaggregat muss bei der Verwendung eines wassergekühlten Brenners eingeschaltet sein, damit die Flüssigkeit keine Verbrennungen verursachen kann.
Der Arbeitsbereich muss zum Schutz von Personen und Geräten vor dem Verlassen gesichert werden. SCHWEISSRAUCH/-GASBeim Schweißen entstehen Rauchgase bzw. toxische Dämpfe. Es muss für eine ausreichende Belüftung gesorgt werden, und manchmal ist eine Luftzufuhr erforderlich. Eine Frischluftmaske kann bei unzureichender Belüftung eine Lösung sein. Überprüfen Sie die Wirksamkeit der Luftansaugung, indem Sie diese anhand der Sicherheitsnormen überprüfen. Achtung: Das Schweißen in kleinen Räumen erfordert eine Überwachung des Sicherheitsabstands. Außerdem kann das Löten von bestimmten Materialien, die Blei, Cadmium, Zink oder Quecksilber oder sogar Beryllium enthalten, besonders schädlich sein. Vor dem Schweißen sollten Sie die Elemente entfetten.
34BetriebsanleitungWF 51Übersetzung der OriginalbetriebsanleitungDie Flaschen müssen in o?enen oder gut belüfteten Räumen gelagert werden. Sie müssen sich in senkrechter Position benden und an einer Halterung oder einem Fahrwagen angebracht sein. Es darf nicht in der Nähe von Fett oder Farbe geschweißt werden. BRAND- UND EXPLOSIONSGEFAHRSorgen Sie für ausreichenden Schutz des Schweißbereiches. Der Sicherheitsabstand für Gasaschen (brennbare Gase) und andere brennbare Materialien beträgt mindestens 11 Meter. Brandschutzausrüstung muss im Schweißbereich vorhanden sein. Beachten Sie, dass die beim Schweißen entstehende heiße Schlacke, Spritzer und Funken eine potenzielle Quelle für Feuer oder Explosionen darstellen. Halten Sie einen Sicherheitsabstand zu Personen, entammbaren Gegenständen und Druckbehältern ein.
Das Schweißen in geschlossenen Behältern oder Rohren ist zu untersagen und wenn diese geö?net sind, müssen diese von brennbaren oder explosiven Sto?en (Öl, Kraftsto?, Gasrückstände etc. ) entleert werden. Schleifarbeiten dürfen nicht auf die Schweißstromquelle oder auf brennbare Materialien gerichtet werden. UMGANG MIT GASFLASCHENAustretendes Gas kann in hoher Konzentration zum Erstickungstod führen. Sorgen Sie daher immer für eine gut belüftete Arbeits- und Lagerumgebung. Der Transport muss auf sichere Art und Weise erfolgen: Flaschen geschlossen und die Schweißstromquelle ausgeschaltet. Lagern Sie die Gasaschen ausschließlich in vertikaler Position und sichern Sie sie z. B. mithilfe eines entsprechenden Gasaschenfahrwagens gegen Umkippen. Verschließen Sie die Gasaschen nach jedem Schweißvorgang. Achten Sie auf Temperaturschwankungen und Sonneneinstrahlung.
Die Flasche darf nicht in Kontakt mit einer Flamme, einem Lichtbogen, einem Brenner, einer Erdungsklemme oder einer anderen Wärme- oder Glühquelle kommen.
Halten Sie die Flasche von Strom- und Schweißkreisen fern und schweißen Sie niemals in ihre unmittelbarer Nähe. Vorsicht beim Ö?nen des Flaschenventils: Halten Sie den Kopf von der Armatur weg und vergewissern Sie sich, dass das verwendete Gas sich für den Schweißprozess eignet. ELEKTRISCHE SICHERHEITDas verwendete Stromnetz muss zwingend geerdet sein. Verwenden Sie nur die empfohlenen Sicherungen. Das Berühren stromführender Teile kann tödliche elektrische Schläge und schwere Verbrennungen bis zum Tod verursachen. Berühren Sie niemals gleichzeitig Teile innerhalb und außerhalb der Stromquelle (Brenner, Zangen, Kabel, Elektroden), da diese mit dem Schweißstromkreis verbunden sind und Stromführen können. Bevor Sie die Schweißstromquelle ö?nen, müssen Sie sie unbedingt vom Netz trennen und paar Minuten warten, damit alle Kondensatoren entladen werden.
Berühren Sie niemals gleichzeitig den Brenner oder den Elektrodenhalter und die Masseklemme. Sorgen Sie dafür, dass beschädigte Kabel oder Brenner von qualiziertem und autorisiertem Personal ausgetauscht werden. Dimensionieren Sie den Querschnitt der Kabel entsprechend der Anwendung. Tragen Sie zur Isolierung beim Schweißen immer trockene Kleidung in gutem Zustand. Achten Sie unabhängig der Umgebungsbedingungen stets auf isolierendes Schuhwerk. MONTAGE DER SPULE UND DER UND LADUNG DES DRAHTS Isolierung des Lichtbogenschweißers von der Schweißspannung. Nicht alle aktiven Teile im Schweißstromkreis können vor direktem Kontakt geschützt werden. Der Schweißer muss daher den Risiken durch ein Verhalten entgegenwirken, das den Sicherheitsregeln entspricht. Selbst der Kontakt mit einer niedrigen Spannung kann überraschend sein und daher zu einem Unfall führen.
• Trockene und intakte Schutzausrüstung tragen (Schuhe mit Gummisohle/Schweißerschutzhandschuhe aus Leder ohne Nieten oder Klammern). • Vermeiden Sie den direkten Kontakt mit nicht isolierten Anschluss- oder Steckdosen.
• Legen Sie den Schweißbrenner oder den Elektrodenhalter immer auf einer isolierten Unterlage ab. Verbrühungsgefahr am Schweißstromanschluss. Wenn die Schweißstromanschlüsse nicht richtig verriegelt sind, können sich die Anschlüsse und Kabel erhitzen und bei Berührung Verbrennungen verursachen. • Überprüfen Sie täglich die Schweißstromanschlüsse und verriegeln Sie sie ggf. durch Drehen nach rechts. Gefahr eines Stromschlags. Wenn mit unterschiedlichen Verfahren geschweißt wird, während der Brenner und der Elektrodenhalter an die Hardware angeschlossen sind, wird eine Leerlauf- oder Schweißspannung an die Schaltkreise angelegt. • Isolieren Sie zu Beginn der Arbeit und während der Unterbrechungen immer den Brenner und den Elektrodenhalter.
DE35BetriebsanleitungWF 51Übersetzung der OriginalbetriebsanleitungELEKTROMAGNETISCHE EMISSIONENDer durch einen Leiter ießende elektrische Strom erzeugt lokale elektrische und magnetische Felder (EMV). Beim Betrieb von Lichtbogenschweißanlagen kann es zu elektromagnetischen Störungen kommen. Elektromagnetische Felder (EMF) können bestimmte medizinische Implantate stören, z. B. Herzschrittmacher. Für Personen, die medizinische Implantate tragen, müssen Schutzmaßnahmenergri?en werden. Zum Beispiel Zugangseinschränkungen oder individuelle Risikobewertung für Schweißer.
Alle Schweißer sollten die folgenden Verfahren anwenden, um die Wirkung von elektromagnetischen Feldern aus dem Schweißstromkreis zu minimieren:• Elektrodenhalter und Massekabel bündeln, wenn möglich machen Sie sie mit Klebeband fest;• Achten Sie darauf, dass Ihr Oberkörper und Kopf sich so weit wie möglich vom Schweißschaltkreis benden;• Achten Sie darauf, dass sich die Schweißkabel nicht um Ihren Körper wickeln;• Positionieren Sie den Körper nicht zwischen den Schweißkabeln. Die Kabel sollten stets auf einer Seite liegen;• Verbinden Sie die Massezange mit dem Werkstück möglichst nahe der Schweißzone;• nicht in der Nähe der Schweißstromquelle arbeiten, darauf sitzen , oder sich dagegen lehnen;• beim Tragen der Schweißstromquelle oder des Drahtvorschubko?ers nicht schweißen.
Personen, die Herzschrittmacher oder Hörgeräte tragen, sollten sich vor Arbeiten in der Nähe der Maschine, von einem Arzt beraten lassen. Durch den Betrieb dieses Gerätes können medizinische, informationstechnische und andere Geräte in Ihrer Funktionsweise beeinträchtigt werden. TRANSPORT UND TRANSIT DES DRAHTVORSCHUBKOFFERS Der Drahtvorschubko?er verfügt über einen oberen Gri?, an dem er von Hand getragen werden kann. Unterschätzen Sie jedoch nicht dessen Eigengewicht. Der Gri? ist nicht als Lastaufnahmemittel gedacht.
Heben Sie niemals eine Gasasche und das Gerät gleichzeitig an. Für beide gibt es unterschiedliche Beförderungsvorschriften. Transportieren Sie das Gerät nicht oberhalb von Personen oder Gegenständen. Es ist besser, die Spule zu entfernen, bevor Sie den Drahtvorschubko?er anheben oder transportieren. AUFBAU• Stellen Sie den Drahtvorschubko?er auf einen Boden mit einer maximalen Neigung von 10°. • Das Gerät muss vor Starkregen geschützt sein und darf nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. • Das Gerät ist IP23S-Schutzart-konform, d. h. :- das Gerät ist vor dem Eindringen mittelgroßer Fremdkörper mit einem Durchmesser > 12,5 mm und- mit einem Regenschutz, der in einem Winkel von 60° zur Vertikalen ausgerichtet ist, geschützt, wenn seine beweglichen Teile (Ventilator) stationär sind. Dieses Gerät kann gemäß IP23 im Freien gelagert werden.
Der Hersteller GYS haftet nicht für Verletzungen oder Schäden, die durch unsachgemäße Handhabung dieses Gerätes entstanden sind. Die Versorgungs-, Verlängerungs- und Schweißkabel müssen komplett abgerollt werden, um ein Überhitzen zu verhindern. WARTUNG / HINWEISE• Alle Wartungsarbeiten müssen von qualiziertem und geschultem Fachpersonal durchgeführt werden. Eine jährliche Wartung wird empfohlen. • Trennen Sie die Verbindungen zwischen dem Drahtvorschubko?er und der Schweißstromquelle und warten Sie zwei Minuten, bevor Sie an dem Gerät arbeiten. • Nehmen Sie regelmäßig (mindestens 2 bis 3 Mal im Jahr) das Gehäuse ab und reinigen Sie das Innere des Gerätes mit Pressluft. Nutzen Sie die Gelegenheit, um die elektrischen Verbindungen mit einem isolierten Werkzeug auf festen Sitz prüfen zu lassen.
Wenn während des Schweißens ein anderes als das vom Hersteller empfohlene Transportmittel verwendet wird, muss eine Isolierung zwischen dem Gehäuse der Drahtvorschubeinheit und dem Transportmittel vorgesehen werden. • Der Drahtvorschubko?er darf nur bei geschlossenen Klappen in Betrieb genommen werden.
36BetriebsanleitungWF 51Übersetzung der OriginalbetriebsanleitungINSTALLATION - FUNKTION DES GERÄTSDas Gerät darf nur von qualizierten und befugten Personen montiert und in Betrieb genommen werden. Stellen Sie während der Installation sicher, dass die Stromquelle vom Netz getrennt ist. Es wird empfohlen, die mit dem Gerät mitgelieferten Schweißkabel zu verwenden, um die optimalen Produkteinstellungen zu erhalten. BESCHREIBUNGDieses Gerät ist ein separater Drahtvorschubko?er für das halbautomatische „synergetische“ Schweißen (MIG oder MAG), das Schweißen mit umhül-lter Elektrode (MMA) und das Schweißen mit feuerfester Elektrode (WIG). Er nimmt Drahtspulen mit Ø 200 und 300 mm auf.
GERÄTEBESCHREIBUNG (II)1- Spulenträger Ø 200/300 mm 10- USB-Anschluss2- Schalter Spülen - Drahtvorschub 11- Brennerhalter3- Drahtvorschubmotor 12- Kabelbaumanschluss4- Kühlmitteleinlass (Blau) 13- Gasanschluss5- Kühlmittelauslass (Rot) 14- Stromanschluss6- Push-Pull-Brenneranschluss 15- Kabelbaumhalter7- Euro-Anschluss (Brenner) 16- Transportgri?e8- IHM (Interface Homme Machine) 17- Drehkopf9- Bildschirmschutz 18- Abdeckung für optionales Durchussmesser-Kit (073395)MENSCH-MASCHINE-SCHNITTSTELLE (HMI)HMIBitte lesen Sie die Betriebsanleitung für die Schnittstelle (HMI), die Bestandteil der kompletten Hardware-Dokumentation ist.
8 m 70 mm² 0754675 m 70 mm² 07547410 m70 mm² 07548195 mm² 07550415 m 95 mm² 07981620 m 95 mm² 082106ANSCHLUSS DES KABELBAUMSDas Anschließen oder Trennen des Kabelbaums zwischen Stromquelle und Drahtvorschubko?er muss bei ausgeschalteter Stromquelle erfolgen. Schalten Sie das Gerät mit dem Schalter auf der Rückseite aus und warten Sie zwei Minuten. Den Anschluss des Kabelbaums zwischen Stromquelle und Drahtvorschubko?er entnehmen Sie bitte der Seite 3 und 4.
DE37BetriebsanleitungWF 51Übersetzung der OriginalbetriebsanleitungEINBAU DER SPULEa b- Entfernen Sie die Düse (a) und das Kontaktrohr (b) von Ihrem MIG/MAG-Brenner. abc- Ö?nen Sie die Klappe des Drahtvorschubko?ers. - Positionieren Sie die Spule auf ihrer Halterung. - Achten Sie auf den Mitnehmerzapfen (c) der Spulenhalterung. Um eine 200-mm-Spule zu montieren, ziehen Sie den Kunststo?-Spulenhalter (a) bis zum Maximum an. - Stellen Sie das Bremsrad (b) so ein, dass sich der Draht beim Stoppen des Schweißvor-gangs nicht durch die Trägheit der Spule verheddert. Ziegen Sie die Bremse nicht zu stark an, um ein Überhitzen des Motors zu vermeiden. EINSETZEN DES SCHWEISSDRAHTESabaUm die Rollen zu wechseln, gehen Sie wie folgt vor:- Lösen Sie die Drehknöpfe (a) komplett und drücken Sie sie ein. - Entriegeln Sie die Rollen, indem Sie die Halteringe (b) um eine Vierteldrehung drehen.
- Setzen Sie die für Ihren Gebrauch geeigneten Antriebsrollen ein und verriegeln Sie die Halteringe. Die im Lieferumfang enthaltenen Rollen sind Doppelnutrollen:- Stahl Ø 1,0/1,2- Kontrollieren Sie die Beschriftung auf der Rolle, um sicherzustellen, dass die Rollen für den Draht-durchmesser und das Drahtmaterial geeignet sind (für einen Draht mit Ø 1,0 verwenden Sie die Nut mit Ø 1,0). - Zum Schweißen von Stahl und anderer Drähte benötigen Sie Drahtführungsrollen mit V-Form Nut. - Zum Aluminiumschweißen benötigen Sie Drahtführungsrollen mit U-Form Nut. : sichtbare Beschriftung auf der Drahtführungsrolle (z. B. : 1,2 = Ø 1,2): Aktive NutbreiteGehen Sie wie folgt vor, um den Zusatzdraht zu installieren:- Lösen Sie die Drehknöpfe (a) komplett und drücken Sie sie ein.
- Drücken Sie auf den Brennertaster des Brenners oder drücken Sie den Umkehrschalter Drah-tvorschub (II-2) im Drahtvorschubko?er, um den Motor zu betätigen. Hinweis:• Eine falsche Drahtseele kann Drahtvorschubprobleme und Überhitzung des Motors verursachen. • Der Brenner muss fest im Eurozentralanschluss montiert sein, um ein Überhitzung zu vermeiden. • Weder Draht noch Spule dürfen mit der Mechanik des Gerätes in Berührung kommen, da sonst die Gefahr eines Kurzschluss besteht. MIT BEWEGLICHEN KOMPONENTEN ZUSAMMENHÄNGENDEN VERLETZUNGSGEFAHRDrahtvorschubko?er verfügen über bewegliche Komponenten, die die Hände, Haare, Kleidungsstücke oder Werkzeuge er-fassen und von daher Verletzungen verursachen können. • Nicht in rotierende oder bewegliche Bauteile oder Antriebsteile greifen. • Achten Sie darauf, dass Gehäuse- und Schutzdeckel während des Betriebs geschlossen bleiben.
38BetriebsanleitungWF 51Übersetzung der OriginalbetriebsanleitungHALBAUTOMATISCHES SCHWEISSEN STAHL / EDELSTAHL (MAG-MODUS)Das Gerät kann Stahl- und Edelstahldraht von Ø 0,6 bis 1,6 mm (I-A) schweißen. Das Gerät wird standardmäßig mit Rollen Ø 1,0/1,2 für Stahl oder Edelstahl geliefert. Das Kontaktrohr, die V-Nut der Drahtvorschubrolle, die Drahtseele des Brenners sind für diese Verwendung geeignet. Das Schweißen vom Stahl erfordert die Verwendung eines bestimmten Schutzgas (Argon+CO2). Der Anteil von CO2 kann je nach der benutzten Gasart variieren. Für Edelstahl, nutzen Sie eine Mischung von Argon und CO2 mit 2% CO2. Beim Schweißen mit reinem CO2 sollen Sie eine Gasvorwärmeinrichtung an die Gasasche anschließen. Für spezielle Gasanforderungen fragen Sie Ihren Schweißfachhändler oder Schweiß-gasehändler. Der Gasdurchuss für Stahl liegt zwischen 8 und 15 l/Min je nach Umgebung.
Um den Gasdurchsatz auf dem Manometer zu prüfen, ohne einen Fülldraht abzuwickeln, drücken Sie lange auf die Drucktaste Nr. 1 und folgen Sie dem Verfahren auf dem Bildschirm. Dies muss re-gelmäßig überprüft werden, um ein optimales Schweißen zu gewährleisten. Beachten Sie die Betriebsanleitung für die Schnittstelle (HMI). HALBAUTOMATISCHES SCHWEISSEN ALUMINIUM (MIG-MODUS)Dieses Gerät ist zum Schweißen von Aluminiumdraht mit Ø 0,8 bis 1,6 mm geeignet (I-B). Der Einsatz bei Aluminium erfordert ein spezielles Gas, nämlich reines Argon (Ar). Lassen Sie sich bei der Wahl des Gases von einem Gasliefe-ranten beraten. Der Gasuss liegt je nach Umgebung und Erfahrung des Schweißers zwischen 15 und 20 l/min. Unterschiede zwischen der Stahl- und Alu-Anwendung:- Nutzen Sie spezielle Drahtführungsrollen beim Alu-Schweißen (U-Rille).
- Verwenden Sie das Kapillarrohr (zur Drahtführung zwischen den Rollen des Drahtvorschubko?ers und dem EURO-Anschluss) nur für das Schweißen von Stahl/Edelstahl (I-B). - Nutzen Sie einen für Aluminium geeigneten Brenner. Dieser Aluminiumbrenner ist mit einer reibungsarmen Teonseele ausgerüstet. Schneiden Sie die Drahtseele am Anschluss nicht ab. Diese Drahtseele wird verwendet, um den Draht von den Rollen zu führen. - Kontaktrohr: Nutzen Sie ein speziell zum Schweißen vom Aluminium geeignetes Kontaktrohr, das an den Drahtdurchmesser angepasst ist. Bei der Verwendung von rotem oder blauem Mantel (Aluminiumschweißen) wird empfohlen, das Zubehör 91151 (I-C) zu verwenden. Diese Mantelführung aus Edelstahl verbessert die Zentrierung des Mantels und erleichtert das Ablaufen des Drahtes.
VideoHALBAUTOMATISCHES SCHWEISSEN BEI CUSI UND CUAL (LÖTEN)Das Gerät ist zum Schweißen von CuSi- und CuAl-Draht mit Ø 0,8 bis 1,6 mm geeignet. Wie beim Schweißen von Stahl, muss ein Kapillarrohr eingesetzt werden. Der Brenner sollte mit einer Teonseele ausgerüstet werden. Beim Löten muss reines Argon (Ar) als Schutzgas eingesetzt werden. HALBAUTOMATISCHES SCHWEISSEN FÜLLDRAHT Das Gerät ist zum Schweißen von Aluminiumdraht mit Ø 0,9 bis 2,4 mm geeignet. Die Originalrollen müssen durch Rollen ersetzt werden, die spe-ziell für Fülldraht geeignet sind (optional). Das Verschweißen vom Fühldraht mit einer Standarddüse kann zu Überhitzung und Beschädigung des Brenners führen. Entfernen Sie die Originaldüse von Ihrem MIG-MAG-Brenner.
auf einige Schweißparameter hängt vom gewählten Anzeigemodus ab: Einstellungen/Anzeigemodus: Easy oder Expert. Beachten Sie die Betriebsanleitung für die Schnittstelle (HMI). SCHWEISSVERFAHRENFür weitere Informationen zu GYS-Synergien und Schweißverfahren, scannen Sie den QR-Code :HEFTSCHWEISSEN-MODUS• SpotDieser Schweißmodus ermöglicht das Heften der Werkstücke vor dem eigentlichen Schweißprozess. Das Heften kann manuell über die Brennertaste erfolgen oder mit einer eingestellten Heftzeit automatisiert werden. Diese Zeit für das Punktschweißen ermöglicht eine bessere Reproduzierbarkeit und die Herstellung eines nicht oxidierten Punktes. • Spot-VerzögerungDies ist ein ähnlicher Anheft-Modus wie Spot, bei dem jedoch denierte Heft- und Stoppzeiten aufeinander folgen, solange der Brennertaster gedrückt wird.
Diese Funktion ermöglicht das Schweißen von sehr dünnen Stahl- oder Aluminiumblechen, wobei das Risiko des Durchfallens und der Verfor-mung des Blechs (vor allem beim Aluminiumschweißen) minimiert wird.
FESTLEGUNG DER EINSTELLUNGENMaßeinheitRückbrand -Funktion, die das Risiko des Anhaftens des Drahtes am Ende der Naht zu verhindert. Diese Zeit entspricht der Zeit, in der der Draht wieder aus dem Schmelzbad auftaucht. Kalter Strom % Zweiter Schweißstrom, der als «kalter» Schweißstrom bezeichnet wird. Crater Filler %/sDieser Endstrom beim Anhalten ist eine Phase nach der Stromabsenkung. Die Parameter sind Strom (% des Schweißstroms) und Zeit (Sekunden). Verzögerung sDauer zwischen dem Ende eines Punktes (ohne Gas-nach) und der Wiederaufnahme eines neuen Punktes (einschließlich Gas- vor). Stärke mmDie Synergie ermöglicht eine vollautomatische Einstellung. Die Anpassung für die Dicke stellt auto-matisch die passende Prozessspannung und die Drahtgeschwindigkeit ein.
Stromabsenkung s Absenkzeit des Schweißstroms (Endkraterfüllstrom)Frequenz des Impulses Hz Frequenz des ImpulsesHot Start %/sDer Hot Start ist ein Überstrom beim Zünden, der verhindert, dass der Draht am Werkstück klebt. Die Parameter sind Strom (% des Schweißstroms) und Zeit (Sekunden). Stärke A Der Schweißstrom muss je nach verwendetem Draht und Material ausgewählt werden. I Start - Einstellung des Zündstroms. Lichtbogenlänge -Dient zur Einstellung des Abstands zwischen dem Drahtende und dem Schmelzbad (Spannungseins-tellung). Gasvorströmung s Dauer der Gasvorströmung vor der Zündung. Punkt s Denierte Dauer.
40BetriebsanleitungWF 51Übersetzung der OriginalbetriebsanleitungGasnachströmung sDauer der Aufrechterhaltung des Schutzgases nach dem Erlöschen des Lichtbogens. Es schützt das Werkstück und die Elektrode vor Oxidation. Duty cycle % Im gepulsten Betrieb wird die Heißstromzeit im Verhältnis zur Kaltstromzeit eingestellt. Drossel - Reguliert den Schweißstromanstieg. Wird entsprechend der Schweißposition eingestellt. Heften - Spot s Denierte Dauer. Spannung V Einuss auf die Breite der Schweißnaht. Upslope s Stromanstieg. Anschleichgeschwin-digkeit-Stufenlose Drahtgeschwindigkeit Vor der Zündung kommt der Draht langsam an, um den ersten Kontakt sanft herzustellen. Drahtgeschwindigkeit m/min Menge des aufgetragenen Schweißzusatzwerksto?s und indirekt Schweißintensität und EindringtiefeDer Zugri?
auf bestimmte Schweiß- und Punktschweißparameter hängt vom Schweißverfahren (Manuell, Synergie) und dem gewählten Anzeige-modus (Easy oder Expert) ab. Beachten Sie die Betriebsanleitung für die Schnittstelle (HMI). STEUERUNG DES GASDURCHSATZESUm den Gasdurchsatz auf dem Manometer zu prüfen, ohne einen Fülldraht abzuwickeln, drücken Sie lange auf die Drucktaste Nr. 1 der HMI und folgen Sie dem Verfahren auf dem Bildschirm, oder drücken Sie den Umkehrschalter Drahtvorschub (I-2) im Drahtvorschubko?er. Dies muss re-gelmäßig überprüft werden, um ein optimales Schweißen zu gewährleisten. Beachten Sie die Betriebsanleitung für die Schnittstelle (HMI). SCHWEISSMODUS WIG (GTAW)ANSCHLUSS UND HINWEISESiehe Anleitung für die Stromquelle. ELEKTRODE-SCHLEIFENFür optimale Funktion wird empfohlen, eine wie folgt geschli?ene Elektrode zu verwenden:dLL = 3 x d bei niedrigem Schweißs-trom.
EMPFOHLENE KOMBINATIONEN (mm)Strom (A) Ø Elektrode (mm) Ø Düse (mm) Argon-Durchsatz (l/min)0,3 - 3 3 - 75 1 6,5 6 - 72,4 - 6 60 - 150 1,6 8 6 - 74 - 8 100 - 200 2 9,5 7 - 86,8 - 8,8 170 - 250 2,4 11 8 - 99 - 12 225 - 300 3,2 12,5 9 - 10PROZESSPARAMETERParameter EinstellungenSchweißverfahrenStandard GleichstromPuls ImpulsstromHeften - Spot Durchgehendes PunktschweißenSpot-Gepulst Puls PunktschweißenZündungsart 2T, 4T, Valve Wahl des Modus zur Verwaltung des Schweißens am Brennertaster. Der Zugri? auf einige Schweißparameter hängt vom gewählten Anzeigemodus ab: Einstellungen/Anzeigemodus: Easy oder Expert. Beachten Sie die Betriebsanleitung für die Schnittstelle (HMI).
EINSTELLUNGEN• StandardverfahrenDas WIG-Standard-Schweißverfahren mit Gleichstrom (TIG DC Standard) ermöglicht qualitativ hochwertiges Schweißen auf den meisten Eisenwerksto?en wie Stahl, Edelstahl, aber auch Kupfer und seinen Legierungen, Titan. Die zahlreichen Möglichkeiten des Strom- und Gasmana-gements erlauben es Ihnen, Ihren Schweißvorgang perfekt zu steuern, vom Start bis zur endgültigen Abkühlung Ihrer Schweißraupe. • PulseDieser Modus lässt den Schweißstrom zwischen Puls- (I, Schweißimpuls) und Grundstrom (I-Kalt, Abkühlphase) wechseln. Der Pulsmodus er-möglicht die Bearbeitung von Werkstücken bei begrenztem Temperaturanstieg und geringer Verformung. Hält auch ideal die Position bei.
DE41BetriebsanleitungWF 51Übersetzung der OriginalbetriebsanleitungBeispiel:Der Schweißstrom I ist eingestellt auf 100A und % (I-Kalt) = 50, d.h. Grundstrom = 50 % x 100A = 50A. F(Hz) ist auf 10Hz eingestellt, die Signalperiode wird 1/10Hz betragen = 100ms -> Alle 100ms folgt auf einen 100A-Impuls einer mit 50A.• SpotDieser Schweißmodus ermöglicht das Heften der Werkstücke vor dem eigentlichen Schweißprozess. Das Heften kann manuell über die Brenner-taste erfolgen oder mit einer eingestellten Heftzeit automatisiert werden. Die einstellbare Schweißdauer ermöglicht die kontrollierte Reduzierung der Schweißzeit für bessere, nicht oxidierte Ergebnisse beim Heftschweißen.• Spot-GepulstDieser Schweißmodus auf feinem Blech ermöglicht die Vormontage der Teile vor dem Schweißen. Das Heften kann manuell über die Brennertaste erfolgen oder mit einer eingestellten Heftzeit automatisiert werden.
42BetriebsanleitungWF 51Übersetzung der OriginalbetriebsanleitungPuls- frequenzHzPulsfrequenz (Tipps zur Einstellung):• Beim Schweißen mit manueller Zusatzdraht-Zuführung, F(Hz) mit der Zufuhr synchronisieren• Bei dünnen Materialien (< 0,8mm) und ohne Zusatzdraht F(Hz) > 10Hz wählen• Beim Schweißen spezieller Materialien die ein oszillierendes Schweißbad benötigen, F(Hz) < 100Hz wählenStromanstieg s Ermöglicht einen progressiven Anstieg des Schweißstroms. Gasnachströmung sDauer der Aufrechterhaltung des Schutzgases nach dem Erlöschen des Lichtbogens. Er schützt das Werkstück und die Elektrode vor Oxidation beim Abkühlen. Gasvorströmung s Dauer der Gasvorströmung vor der Zündung. Pausenzeit s Die Stopp-Stromstufe ist eine Phase nach der Stromabstiegsrampe. Startzeit s Start-Stromstufe vor der Stromanstiegsrampe. Kaltanteil % Zeitanteil des Impuls-Heißstroms (I)Der Zugri?
auf einige Schweißparameter hängt vom gewählten Anzeigemodus ab: Einstellungen/Anzeigemodus: Easy oder Expert. Beachten Sie die Betriebsanleitung für die Schnittstelle (HMI). MANUELLE GASSPÜLUNGDas Vorhandensein von Sauersto? im Brenner kann zu einer Verschlechterung der mechanischen Eigenschaften führen und eine Verringerung der Korrosionsbeständigkeit zur Folge haben. Um das Gas aus dem Brenner zu spülen, halten Sie die Drucktaste Nr. 1 gedrückt und befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm, oder drücken Sie auf den Umkehrschalter Spülen (I-2) im Drahtvorschubko?er. Beachten Sie die Betriebsanleitung für die Schnittstelle (HMI). SCHWEISSMODUS MMA (SMAW)ANSCHLUSS UND HINWEISESiehe Anleitung für die Stromquelle.
Anti-Sticking ON - OFFDie Antihaft-Funktion wird empfohlen, um die Elektrode sicher zu ent-fernen, wenn sie am zu schweißenden Werkstück festklebt (der Strom wird automatisch abgeschaltet). Der Zugri? auf einige Schweißparameter hängt vom gewählten Anzeigemodus ab: Einstellungen/Anzeigemodus: Easy, oder Expert. Beachten Sie die Betriebsanleitung für die Schnittstelle (HMI). SCHWEISSVERFAHREN• StandardDer Schweißmodus MMA Standard ist für die meisten Anwendungen geeignet. Dieses Verfahren erlaubt ein Verschweißen mit aller gängigen umhül-lten, Rutil-, Zellulose- und basischen Elektroden und auf allen Materialen : Stahl, Edelstahl• PulseDas MMA-Puls Schweißverfahren ist besonders für Steignähte geeignet. Der Pulsstrom ermöglicht eine Materialverschmelzung bei geringerer Ener-gieeinbringung. Ohne Pulsen erfordert das Steignahtschweißen eine Elektrodenführung nach dem „Tannenbaumprinzip“, d.
h. schwierige Dreiecks-bewegungen. Dank dem MMA-Puls-Modus sind solche Bewegungsabläufe nicht mehr zwingend notwendig. Je nach Werkstückstärke kann eine geradlinige Aufwärtsbewegung genügen. Wenn Sie Ihr Schmelzbad verbreitern möchten, ist eine einfache Seitwärtsbewegung ausreichend, ähnlich wie beim Schweißen in acher Position. Über das Display lässt sich die Frequenz des Pulsstroms einstellen. Mit diesem Verfahren ist das Schweißen von Steignähten besser beherrschbar. AUSWAHL DER UMHÜLLTEN ELEKTRODEN• Rutile Elektrode: einfache Bedienung in allen Positionen. • Basische Elektrode: Bedienung in allen Positionen, und dank ihrer mechanischen Eigenschaften für Sicherheitsarbeiten geeignet. • Zellulose-Elektroden: sehr dynamischer Lichtbogen mit hoher Verschmelzgeschwindigkeit und Bedienung in allen Positionen, deswegen besonders geeignet fürRohrleitungsarbeiten.
FESTLEGUNG DER EINSTELLUNGENMaßeinheitArc ForceDie Arc Force ist ein Überstrom, der erzeugt wird, um ein Festkleben zu vermeiden, wenn die Elektrode mit dem Schweißbad in Kontakt kommt. Schweißstrom A Der Schweißstrom muss je nach Elektrodentyp ausgewählt werden (siehe Elektrodenverpackung). Dauer Hot Start sDer Hot Start ist ein Überstrom beim Zünden, der verhindert, dass die Elektrode am Werkstück kleben bleibt. Die Parameter sind Strom (% des Schweißstroms) und Zeit (Sekunden).
DE43BetriebsanleitungWF 51Übersetzung der OriginalbetriebsanleitungImpuls- frequenzHz Verhältnis zwischen Pulsstromzeit u. GrundstromzeitProzentsatz Hot Start %Der Hot Start ist ein Überstrom beim Zünden, der verhindert, dass die Elektrode am Werkstück kleben bleibt. Die Parameter sind Strom (% des Schweißstroms) und Zeit (Sekunden). Prozentsatz I Kaltanteil %Kaltanteil sDer Zugri? auf einige Schweißparameter hängt vom gewählten Anzeigemodus ab: Einstellungen/Anzeigemodus: Easy oder Expert. Beachten Sie die Betriebsanleitung für die Schnittstelle (HMI). EINSTELLUNG DER SCHWEISSINTENSITÄTDie folgenden Einstellungen entsprechen dem nutzbaren Stärkebereich je nach Elektrodentyp und -durchmesser. Hinweis: Der Einstellbereich des Arc Force ist abhängig vom ausgewählten Elektrodentyp.
Ø Elektrode (mm) Rutile-Elektrode E6013 (A) Basische Elektrode E7018 (A)1,6 30-60 30-552,0 50-70 50-802,5 60-100 80-1103. 15 80-150 90-1404,0 100-200 125-2105 150-290 200-2606,3 200-385 220-340EINSTELLUNG DER ARC FORCEEs wird empfohlen, die Arc Force auf die mittlere Position (0) einzustellen, um mit dem Schweißen zu beginnen, und sie entsprechend den Ergeb-nissen und Schweißpräferenzen anzupassen. Hinweis: Der Einstellbereich der Arc Force ist spezisch für den gewählten Elektrodentyp. FUGENHOBELNBeim Fugenhobeln brennt ein elektrischer Lichtbogen zwischen der Fugenhobel-Elektrode und dem metallischen Werkstück und erhitzt das Werkstück bis zum Schmelzpunkt. Das üssige Schmelzbad wird mit Druckluft „gereinigt“. Zum Fugenhobeln wird ein Elektrodenhalter benötigt, der mit einem Druckluftanschluss (Art. Nr. 041516) und Fugenhobel-Elektroden ausgestattet ist:Typ Menge Ampere Art. -Nr. ø 6.
Der Zugri? auf bestimmte Schnittstellenfunktionen ist im Fugenhobel-Modus nicht möglich (JOB, usw. )PUSH-PULL-BRENNER (OPTIONAL)Artikel-Nr. Drahtdurchmesser Länge Art der Kühlung038738 0,8 > 1,2 mm 8 m Luft038141 0,8 > 1,2 mm 8 m üssig038745 0,8 > 1,6 mm 8 m üssigEine Push-Pull-brenner kann über den Stecker (II-6) an die Haspel angeschlossen werden. Dieser Brennertyp ermöglicht die Verwendung von AlSi-Draht auch in Ø 0,8 mm mit einem 8 m langen Brenner. Der Brenner kann in allen MIG-MAG-Schweißmodi verwendet werden. Die Erkennung des Push-Pull-Brenners erfolgt durch einfaches Drücken der Brennertaste. Bei Verwendung eines Potentiometer-Push-Pull-Brenner wird über die Einstellung an der Schnittstelle der Maximalwert des Einstellbereichs einges-tellt. Das Potenziometer ermöglicht es dann, zwischen 50 % und 100 % dieses Wertes zu variieren.
ANOMALIEN, URSACHEN, LÖSUNGENSYMPTOME MÖGLICHE URSACHEN LÖSUNGENDer Schweißdrahtvorschub ist nicht konstant. Partikel verstopfen die GasdüseReinigen Sie das Kontaktrohr oder ersetzen Sie es. Der Draht rutscht in den Drahtführungsrollen. Fügen Sie Antihaftmittel hinzu. Eine Drahtführungsrolle rutscht. Prüfen Sie den Sitz der Drahtführungs-rollenschraube. Das Brennerschlauch ist geknickt. Das Brennerkabel muss möglichst gerade sein. Der Drahtvorschubmotor funktioniert nicht. Spulenbremse oder Drahtführungsrollen zu fest. Lösen Sie die Bremse und die Drahtführungs-rollen. Falscher Drahtvorschub. Schmutzige oder beschädigtes Drahtfüh-rungsseele. Reinigen oder ersetzen Sie es. Fehlende Passfeder bei den Drahtführungs-rollenErgänzen Sie die fehlende Passfeder im Gehäuse. Spulenbremse zu fest angezogen. Lösen Sie die Bremse. Kein Strom oder falscher Schweißstrom. Falscher Netzanschluss.
Prüfen Sie das Massekabel (Anschluss und Zustand der Masseklemme). Keine Leistung. Prüfen Sie den Brennertaster. Der Draht reibt sich auf den Drahtführungs-rollen ab. Zerdrückter Drahtführungsmantel. Prüfen Sie die Drahtseele und den Bren-nergri?. Draht stockt im Brenner. Ersetzen Sie oder reinigen Sie den Brenner. Kein Kapillarrohr. Prüfen Sie, ob das Kapillarrohr vorhanden ist. Drahtgeschwindigkeit zu hoch. Drahtgeschwindigkeit reduzieren.
DE45BetriebsanleitungWF 51Übersetzung der OriginalbetriebsanleitungPoröse Schweißnaht. Gasdurchuss zu niedrig. Einstellbereich von 15 bis 20l/min. Reinigen Sie das Basismetall. Gasasche leer. Das Gas ersetzen. Schlechte Gasqualität. Das Gas ersetzen. Durchzug oder Einuss des Windes. Vermeiden Sie Luftzug und schützen Sie den Schweißbereich. Verstopfte Gasdüse. Reinigen oder ersetzen Sie die Gasdüse. Schlechte Drahtqualität. Nutzen Sie nur zum MIG/MAG-Schweißen geeigneten Draht. Werkstück nicht ausreichend vorbereitet (Rost usw. )Reinigen Sie das Werkstück vor dem Schweißen. Das Gas ist nicht angeschlossenPrüfen Sie, ob das Gas an das Gerät angeschlossen ist. Starke Funkenbildung. Lichtbogen-Spannung zu niedrig oder zu hoch. Siehe Schweiß-Parameter. Falscher Masseanschluss. Die Masseklemme am Werkstück anschließen. Schutzgasmenge zu niedrig. Stellen Sie den Gasdurchuss ein.
Kein Gas am Ausgang des Brenners Falscher GasanschlussPrüfen Sie die GasanschlüssePrüfen Sie, ob das Gasventil richtig funktio-niert. Fehler beim DownloadDie Daten auf die SD-Karte sind falsch oder beschädigt. Prüfen Sie Ihre Daten. Backup-Problem Alle Speicherplätze sind belegt. Sie müssen Programme löschen. Die Anzahl an Speicherplätzen ist auf 200 beschränkt. Automatische Löschung der JOBs. Manche JOBs wurden gelöscht, weil sie mit den neuen Synergien nicht mehr kompatibel waren. -Fehler beim USB-StickKein JOB auf dem USB-Stick entdeckt -Kein Speicher mehr frei Geben Sie Speicher auf dem USB-Stick frei. Datei-ProblemDie Datei «. » entspricht nicht den herunterge-ladenen Synergien des Produktes. Die Datei wurde mit Synergien erstellt, die nicht in der Maschine sind.
AKTUALISIERUNG/UPDATEDownload der neuesten Firmware:Um die neueste Software-Version herunterzuladen, geben Sie hier die Seriennummer Ihres Produkts an:https://update. jbdc. pro/getlastupdateKopieren Sie anschließend die Datei „.
egf“ auf den USB-Stick (USB-Stick nicht im Lieferumfang enthalten). Diese Datei darf sich nicht in einem Ord-ner oder Unterordner des USB-Sticks benden. Der USB-Stick darf nur eine einzige „. egf“-Datei enthalten und muss mit FAT32 formatiert sein. Aktualisierung des Produkts:1. Schalten Sie Ihr Produkt über den Ein/Aus-Schalter aus. 2. Stecken Sie den USB-Stick in den USB-Anschluss. 3. Halten Sie die beiden mittleren Tasten des GUI (HMI) gedrückt. 4. Schalten Sie Ihr Produkt über die Ein/Aus-Taste ein, während Sie die beiden mittleren Tasten des MMI gedrückt halten. Wenn der Bildschirm eine dieser Meldungen anzeigt, können Sie die Tasten loslassen“. System Update V__. __ Please Wait. Versions are up-to-date USB Key DetectionDas Update wird durchgeführt. Wenn das Update abgeschlossen ist, zeigt das Produkt „Update completed“ an und startet nach 3 Sekunden automatisch neu.
Das Produkt ist bereits auf dem neuesten Stand und startet nach 3 Sekunden automatisch neu. Der USB-Stick wird nicht erkannt. Formatieren Sie Ihren USB-Stick mit FAT32 und kopieren Sie die Datei «. egf» wieder auf den USB-Stick. GARANTIEBEDINGUNGENDie Garantieleistung des Herstellers erfolgt ausschließlich bei Fabrikations- oder Materialfehlern, die binnen 24 Monate nach Kauf angezeigt wer-den (Nachweis Kaufbeleg). Nach Anerkenntnis des Garantieanspruchs durch den Hersteller bzw. seines Beauftragten erfolgen eine für den Käufer kostenlose Reparatur und ein kostenloser Ersatz von Ersatzteilen. Die Garantiezeitraum bleibt aufgrund erfolgter Garantieleistungen unverändert. Die Garantieleistung erfolgt nicht bei Defekten, die durch:• Transportschäden, die infolge des Einsendens zur Reparatur, hervorgerufen worden sind. • Normalen Verschleiß von Teilen (Bsp. : Kabel, Klemmen usw. ).
In dat geval gaat de boog uit en gaat het beveiligingslampje gaat branden. Laat het apparaat aan de netspanning staan om het te laten afkoelen, totdat de beveiliging afslaat. Om schade aan de draadaanvoer te voorkomen, moet de inschakelduur van de lasstroombron altijd lager zijn dan die welke op de draadaanvoer is aangegeven. * Einschaltdauer gemäß EN60974-1 (10 Minuten - 40°C). Bei sehr intensivem Gebrauch (>Einschaltdauer) kann der Thermoschutz ausgelöst werden. In diesem Fall wird der Lichtbogen abgeschaltet und die entsprechende Warnung erscheint auf der Anzeige. Das Gerät zum Abkühlen nicht ausschalten und laufen lassen bis das Gerät wieder bereit ist. Um die Drahtvorschubeinheit nicht zu beschädigen, muss die Einschaltdauer der Schweißstromquelle immer kleiner sein als die auf der Drahtvorschubeinheit angegebene Einschaltdauer.
La déclaration Cم (CMIM) de conformité est disponible sur notre site (voir à la page de couverture). EN Equipment in conformity with Moroccan standards. The declaration Cم (CMIM) of conformity is available on our website (see cover page). DE Das Gerät entspricht die marokkanischen Standards. Die Konformitätserklärung Cم (CMIM) ist auf unserer Webseite verfügbar (siehe Titelseite). ES Equipamiento conforme a las normas marroquíes. La declaración de conformidad Cم (CMIM) está disponible en nuestra página web (ver página de portada). RU Товар соответствует нормам Марокко. Декларация Cم (CMIM) доступна для скачивания на нашем сайте (см на титульной странице). NL Dit materiaal voldoet aan de Marokkaanse normen. De verklaring Cم (CMIM) van overeenstemming is beschikbaar op onze internet site (vermeld op de omslag). IT Materiale conforme alle normative marocchine.
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