Junkers IGM Bedienungsanleitung


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IGM
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6 720 616 621 (2008/07)

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Produktspezifikationen

Marke: Junkers
Kategorie: Thermostat
Modell: IGM

Bedienungsanleitung Junkers IGM – Volltext

2Inhaltsverzeichnis6 720 616 621 (2008/07)Inhaltsverzeichnis1 Sicherheitshinweise und Symbolerklärung. 31. 1 Sicherheitshinweise. 31. 2 Symbolerklärung. 32 Angaben zum Zubehör. 42. 1 Bestimmungsgemäßer Gebrauch. 42. 2 Lieferumfang. 42. 3 Zubehör. 42. 4 Reinigung. 42. 5 Technische Daten. 52. 5. 1 Allgemeines. 52. 5. 2 Messwerte Vorlauftemperaturfühler 52. 5. 3 Messwerte Außentemperaturfühler. 62. 5. 4 Kennwerte elektrischer Anschluss. 62. 6 Systemintegration des IGM. 72. 6. 1 Übersicht Konfigurationen. 72. 6. 2 Heizungsregelung bei IGM-Kaskadensystemen. 72. 6. 3 Interne Frostschutzfunktion. 72. 6. 4 Prinzipien der Kaskaden-Regelung. 82. 6. 5 Prinzip eines Pufferspeichers mit 2 Fühlern (oben und unten). 82. 6. 6 Übersicht der Systemvarianten. 92. 6. 7 Anschluss weiterer Module bei Heizungsreglern mit 2-Draht-BUS-Ansteuerung. 102. 7 Legenden zum Kapitel Anhang. 103 Installation. 133.

1 Montage. 133. 1. 1 Montage an der Wand. 133. 1. 2 Montage auf der Montageschiene 35 mm (DIN-Rail 46277 oder EN 60 715-TH 35-7. 5). 133. 1. 3 Demontage von der Montage- schiene. 133. 2 Elektrischer Anschluss. 133. 2. 1 Anschluss Niederspannungsteil mit BUS-Verbindungen. 133. 2. 2 Anschluss 230 VAC. 143. 2. 3 Funktion der Stecker B, C. 143. 2. 4 Elektrischer Anschluss des Außentemperaturfühlers. 153. 2. 5 Entsorgung. 153. 3 Montage des ergänzenden Zubehörs. 154 Inbetriebnahme und Außerbetrieb- nahme. 164. 1 Konfiguration. 164. 2 Inbetriebnahme. 164. 3 Reset der Konfiguration. 174. 4 Außerbetriebnahme. 175 Betriebs- und Störungsanzeigen. 185. 1 Über die Displays der Heizgeräte. 185. 2 Service Key. 185. 3 Über den Heizungsregler. 185. 4 Über die LEDs am Modul IGM. 195. 5 Durch die interne Anzeige. 235. 5. 1 Display. 235. 5. 2 Bedienung. 235. 5. 3 Fehlercodes. 235. 6 Parameter. 255. 6.

3Sicherheitshinweise und Symbolerklärung6 720 616 621 (2008/07)1 Sicherheitshinweise und Symbolerklärung1.1 SicherheitshinweiseBFür einwandfreie Funktion diese Anleitung beachten.BHeizgerät und weitere Zubehöre entspre-chend den zugehörigen Anleitungen montie-ren und in Betrieb nehmen.BZubehör nur von einem zugelassenen Installa-teur montieren lassen.BDieses Zubehör ausschließlich in Verbindung mit den aufgeführten Reglern und Heizgeräten verwenden. Anschlussplan beachten!BDieses Zubehör benötigt unterschiedliche Spannungen.

Niederspannungsseite nicht an das 230 V-Netz anschließen und umgekehrt.BVor Montage dieses Zubehörs: Spannungsversorgung (230 VAC) zum Heizge-rät und zu allen weiteren BUS-Teilnehmern unterbrechen.BDieses Zubehör nicht in Feuchträumen mon-tieren.1.2 SymbolerklärungSignalwörter kennzeichnen die Schwere der Gefahr die auftritt, wenn die Maßnahmen zur Schadensverminderung nicht befolgt werden.•Vorsicht bedeutet, dass leichte Sachschäden auftreten können.•Warnung bedeutet, dass leichte Personen-schäden oder schwere Sachschäden auftreten können.•Gefahr bedeutet, dass schwere Personen-schäden auftreten können.

In besonders schweren Fällen besteht Lebensgefahr.Hinweise enthalten wichtige Informationen in sol-chen Fällen, in denen keine Gefahren für Mensch oder Gerät drohen.Warnung: Sicherheitshinweise im Text werden mit einem Warndrei-eck gekennzeichnet und grau hin-terlegt.Hinweise im Text werden mit ne-benstehendem Symbol gekenn-zeichnet. Sie werden durch horizontale Linien ober- und unter-halb des Textes begrenzt.

Ein Kaskaden-system ist ein Heizungssystem, in dem mehrere Heizgeräte parallel geschaltet werden, um eine größere Heizleistung zu erhalten.Das Modul IGM verfügt über vier Ausgänge zum Fremdwärmeerzeuger (Æ Bild 14, Seite 58): 1,2,4-Schnittstelle [D2], 0 - 10 V-Schnittstelle [D3] oder potenzialfrei mit 2-Punktsteuerung (wahlweise 230 VAC oder Kleinspannung) [B, D1].Das Modul IGM kann nur ein Fremdheizgerät steuern.2.2 Lieferumfang(Æ Bild 1, Seite 55)1IGM2Schrauben und Dübel zur Befestigung3Zugentlastungen4Installationsanleitung5VorlauftemperaturfühlerBPrüfen Sie den Lieferumfang auf Vollständig-keit.2.3 Zubehör•Außentemperaturfühler für den Anschluss an die Klemmen F:–im Lieferumfang des Heizungsreglers FW x oder;–Zubehör Außentemperaturfühler AF 2.•Vorlauftemperaturfühler für den Anschluss an die Klemmen E:–Weichentemperaturfühler komplett mit Tauchhülse im Lieferumfang der hydrauli-schen Weiche oder;–Zubehör Anlegetemperaturfühler VF.•HW ...: Hydraulische Weiche mit Temperatur-fühler für den Anschluss an die Klemmen E.•FW x: Witterungsgeführter Heizungsregler mit Klartextanzeige zur Regelung einer Heizungs-anlage mit gemischten oder ungemischten Heizkreisen.•FR x: Raumtemperaturregler eines Heizkrei-ses.•IPM (Intelligent Power Module): Modul zur Ansteuerung der Heizkreise.2.4 ReinigungReiben Sie die Oberfläche des IGM, wenn nötig, mit einem feuchten Tuch ab.

Verwenden Sie keine scharfen oder ätzenden Reinigungsmittel.Hier finden Sie eine Liste mit typi-schem Zubehör. Um eine vollständi-ge Übersicht aller lieferbaren Zubehöre zu erhalten, wenden Sie sich an den Hersteller.

2, Seite 5)IEingang Heizungsregelung (potenzialfreier Kontakt mit 2-Punktsteuerung)24 VDCJ2-Draht-BUS Eingang digitaler modulierender witterungsge-führter Regler – K2-Draht-BUS Möglichkeit weiteren 2-Draht-BUS Mitglieder anzuschließen. Identisch zu Position J. – L2-Draht-BUS Ausgang zum Heatronic3-Heizgerät – D2 1,2,4 Ausgang zum Heizgerät – D3 0 - 10 V 0 - 10 V Ausgang zum Heizgerät 0 - 10 VDCTab. 41) Æ Bild 14, Seite 582) Das Modul ICM hat keinen Hauptschalter und keinen Ausgang für die Versorgungsspannung von die Moduls IGM‘s.

7Angaben zum Zubehör6 720 616 621 (2008/07)2. 6 Systemintegration des IGM2. 6. 1 Übersicht KonfigurationenEs gibt vier mögliche Konfigurationen (Æ Bild 13, Seite 57):BKonfiguration I: Am Modul IGM ist ein Heizge-rät mit Heatronic3 und ein Fremdheizgerät angeschlossen. BKonfiguration II: Am Modul IGM ist nur ein Fremdheizgerät angeschlossen. BKonfiguration III: Am Modul IGM ist ein Fremd-heizgerät angeschlossen. Das Modul IGM ist an einem Modul ICM (Intelligent Cascade Module) angeschlossen. Am Module ICM ist außerdem (mindestens) ein Heizgerät mit Heatronic3 angeschlossen. BKonfiguration IV: Zwei Module IGM mit je einem Fremdwärmeerzeuger sind an einem Modul ICM angeschlossen. Am Modul ICM können noch ein oder zwei Heizgeräte mit Heatronic3 angeschlossen sein. 2. 6.

2 Heizungsregelung bei IGM-Kaskadensys-temenDas Modul IGM steuert die Heizgeräte entspre-chend dem von einem Heizungsregler berechne-ten Wärmebedarf. Für die Regelung entsprechend dem Wärmebedarf muß das Modul IGM also immer in Verbindung mit einem Hei-zungsregler (Æ Bild 14, Seite 58, Klemmen I, J oder K) installiert werden. In Abhängigkeit vom verwendeten Heizungsregler gibt es zwei mögli-che Systemvarianten (Æ Tabelle 5, Seite 9). Von einem Modul IGM können maximal zwei Heiz-geräte gesteuert werden: ein Heizgerät mit Heatronic3 und ein Fremdheizgerät 1). Wenn ein Module IGM an einem Module ICM angeschlos-sen wird, dann übernimmt der Modul ICM die Steuerung der Kaskade. Das Modul IGM regelt den kompletten Wärmeer-zeugerkreis (Primärkreis bis einschließlich hydraulischer Weiche). Alle übrigen Komponen-ten der Heizungsanlage (Sekundärseite der Wei-che wie z. B.

Heizkreise, Trinkwassererwärmer) können von einen witterungsgeführten Heizungs-regler mit 2-Draht-BUS-Schnittstelle und weite-ren Modulen (IPM,. ) (Æ Kapitel 2. 3, Seite 4) gesteuert werden. Für weitere Informationen wenden Sie sich an den Hersteller. Die Adresse finden Sie auf der Rückseite. 2. 6.

3 Interne FrostschutzfunktionDas Modul ist mit einer internen Frostschutzfunk-tion ausgestattet: Sinkt die Vorlauftemperatur unter 7 °C wird ein Heizgerät gestartet und läuft solange, bis eine Vorlauftemperatur von 15 °C erreicht wird. BVorlauftemperaturführer am Modul IGM anschließen, wenn die interne Frostschutz-funktion Anwendung finden soll. Beachten Sie, dass zur korrekten Funktion nur ein Heizungsregler/Gebäudeleitsystem angeschlossen sein darf. 1) 1,2,4-Schnittstelle, 0 - 10 V--Schnittstelle oder ein potenzialfreier Kontakt mit 2-Punktsteuerung. Weitere Informationen finden Sie in den Installationsanleitung des ICM. Die unterschiedlichen Systemvari-anten erfordern den Anschluss be-stimmter Zubehöre (Temperatur-fühler VF und AF 2, und Heizungs-regler) (Æ Tabelle 5, Seite 9). BDer Anschluss dieser Zubehöre erfolgt ausschließlich am Modul IGM.

8Angaben zum Zubehör6 720 616 621 (2008/07)2. 6. 4 Prinzipien der Kaskaden-RegelungBei Wärmeanforderung durch den Heizungsregler (Tabelle 5, Seite 9) wird zuerst ein Heizgerät gestartet und falls erforderlich die Heizleistung bis auf die maximale Nennleistung hochgefahren. Erst jetzt wird ein weiteres Heizgerät gestartet. Wird zuviel Wärme produziert, werden ohne War-tezeit nacheinander Heizgeräte bis zur minimale Nennleistung heruntergeregelt und abgeschaltet, bis Wärmebedarf und Wärmeproduktion überein-stimmen. Die Schaltfolge der Heizgeräte wird vom Modul IGM automatisch festgelegt. Das Modul IGM sorgt für eine gleichmäßige Verteilung der Betriebsstunden der Brenner über alle Heizge-räte. Hierbei werden sowohl die Anzahl der Betriebsstunden für den Heizbetrieb als auch für den Warmwasserbetrieb berücksichtigt. Das erhöht die Lebensdauer der Heizgeräte.

Im Falle einer Spannungsunterbrechung zum Modul IGM werden die Betriebsstundenzähler im Modul IGM auf null gesetzt. Sobald ein Heizgerät nicht einsatzbereit ist (Warmwasserbereitung für direkt angeschlosse-nen Warmwasserspeicher, Störung am Heizgerät, Störung der Kommunikation zum Modul IGM) wird zur Deckung des Wärmebedarfs automa-tisch ein anderes Heizgerät eingeschaltet. Es können Heizgeräte mit beliebiger Leistung in der Kaskadenschaltung eingesetzt werden. 2. 6. 5 Prinzip eines Pufferspeichers mit 2 Füh-lern (oben und unten)Wird ein Fremdheizgerät (z. B. Wärmepumpe oder Feststoffkessel) verwendet, das lange Betriebszeiten hat oder nicht vom Modul IGM geregelt werden kann, dann wird ein Pufferspei-cher im Heizsystem eingebunden. Der Pufferspei-cher nimmt die abgegebene Wärme auf. Ist der obere Pufferspeicherfühler zu kalt, wird eine Wärmeanforderung an das Fremdheizgerät aus-gelöst.

9Angaben zum Zubehör6 720 616 621 (2008/07)2. 6. 6 Übersicht der SystemvariantenSystemvariante 1: Modulierender (witterungs-geführter) Heizungsregler mit 2-Draht-BUS-AnsteuerungAls Hersteller modernster Heiztechnik legen wir sehr viel Wert auf die Entwicklung und Fertigung von sparsamen und sauber verbrennenden Heiz-geräten. Um dies zu gewährleisten, sind unsere Heizgeräte mit einem modulierenden Brenner ausgerüstet. Zur optimalen Ausnutzung der Bren-nereigenschaften sollten Heizungsregler mit 2-Draht-BUS-Ansteuerung verwendet werden. Ein weiterer Vorteil dieser Systemvariante ist die Kommunikationsmöglichkeit der Module zur Ansteuerung der Heizkreise (IPM) mit dem Modul IGM über den gemeinsamen BUS parallel zum Anschluss J am Modul IGM (Æ Bild 14, Seite 58).

Hierdurch ist eine optimale Anpassung der pro-duzierten Wärmemenge mit dem tatsächlichen Wärmebedarf aller Heizkreise der Heizungsan-lage gewährleistet. Bei dieser Systemvariante erreicht die Heizungsanlage einen optimalen Komfort bei maximaler Energieeinsparung. Systemvariante 2: Heizungsregelung mit poten-zialfreier Kontakt mit 2-PunktsteuerungIn Verbindung mit einer Regelung mit potenzial-freiem Kontakt mit 2-Punktsteuerung regelt das Modul IGM die Leistung der Kaskade nach Schlie-ßen des Kontaktes stetig bis zur Maximalleistung, in dem es ein Gerät nach dem Anderen einschal-tet. Beim Öffnen des Kontaktes werden alle Heiz-geräte gleichzeitig ausgeschaltet.

10Angaben zum Zubehör6 720 616 621 (2008/07)2.6.7 Anschluss weiterer Module bei Heizungs-reglern mit 2-Draht-BUS-AnsteuerungEventuell vorhandene weitere Module, wie z. B. die Modul IPM (Æ Bild 14, [2], Seite 58), müssen am BUS des Heizungsreglers (parallel zum Anschluss J am Modul IGM) angeschlossen wer-den.Um Kontaktprobleme an den Klemmen im Modul IGM zu vermeiden, wird eine Abzweigdose emp-fohlen (Æ Bild 14, [1], Seite 58).2.7 Legenden zum Kapitel AnhangLegende (Æ Bild 9, Seite 56)Legende (Æ Bild 10 und 11, Seite 57)Benennung Bedeutung1Sicherung2Ersatzsicherung3Auswahlknopf4Taste5Display6Anschluß Service KeyTab. 6Benennung Symbol Einheit BedeutungUVDC AusgangsspannungVT °C VorlauftemperaturP%Ausgangsmodulation1Kurve 1, 0%-Leistung2Kurve 2, minimale Brennerleistung3Kurve 3, minimale LeistungTab. 7

11Angaben zum Zubehör6 720 616 621 (2008/07)Legende (Æ Bild 12, Seite 57)Legende (Æ Bild 14, Seite 58)Benennung Symbol Bedeutung1Netzspannung2Kommunikation mit dem F x-System3Störanzeige4Fremdheizgerät5Heizgerät mit Heatronic3Tab. 8BenennungKlemmen-bezeichnungSymbol Funktion1Abzweigdose2Weitere Teilnehmer am BUS des Heizungsreglers (z. B. IPM)3Ersatzsicherung 5 AT4Sicherung für Anschluss Fremdheizgerät5SteckbrückeANetzanschlussBStandard-Stecker zum Brennerautomaten (Wärmeanforderung, Störung, Flammensignal)Cpotenzialfreier Eingang vom Ein-/Aus-TemperaturreglerD1 1-2-3 Ausgang zum Fremd-Heizgerät: potenzialfreier Kontakt mit 2-Punkt-steuerungE4-5 Vorlauftemperaturfühler (VF)F6-7 Außentemperaturfühler (AF 2)G8-9 Pufferspeicher Fühler obenTab. 9

13Installation6 720 616 621 (2008/07)3Installation3. 1 Montage3. 1. 1 Montage an der Wand(Æ Bild 2 bis 5, Seite 55)BEntsprechend den Abmessungen des Moduls IGM den Ort der Wandbefestigung bestim-men. BZwei Schrauben unten am Modul IGM lösen, Deckel unten nach vorne ziehen und nach oben abnehmen. BFür die obere Befestigungsschraube ein Loch mit Ø 6 mm bohren, Dübel einstecken und die Schraube bis auf 1,5 mm eindrehen. BIn der Rückwand des Moduls IGM an den vor-gesehenen Stellen zwei Durchbrüche für untere Befestigungsschrauben herstellen. BModul IGM an der oberen Befestigungs-schraube einhängen. BDurch die Durchbrüche die Bohrlöcher an der Wand markieren. BModul IGM abnehmen. BLöcher mit Ø 6 mm bohren und Dübel einste-cken. BModul IGM an der oberen Befestigungs-schraube einhängen und mit den unteren Schrauben an der Wand fixieren. 3. 1.

2 Montage auf der Montageschiene 35 mm (DIN-Rail 46277 oder EN 60 715-TH 35-7. 5)(Æ Bild 6, Seite 56)3. 1. 3 Demontage von der Montageschiene(Æ Bild 7, Seite 56)3. 2 Elektrischer Anschluss(Æ Bild 14, Seite 58)BUnter Berücksichtigung der geltenden Vor-schriften für den Anschluss mindestens Elek-trokabel der Bauart H05 VV-. (NYM-I. ) verwenden. BLeitungen unbedingt wegen Tropfwasser-schutz durch die bereits vormontierten Tüllen führen und die mitgelieferten Zugentlastun-gen montieren. BFür den Anschluss vorzugsweise Leitungen mit massiven Einzeladern verwenden. Falls Litzendraht (flexibler Draht) benutzt wird, diese Drähte mit Aderendhülsen versehen. BZum Anschluss der Kabel an die Schraubklem-men können diese von der Kontaktleiste abge-zogen werden. Durch farbliche und mechanische Kodierung ist ein Vertauschen der Kabelklemmen nicht möglich. 3. 2.

BVor dem elektrischen Anschluss die Spannungsversorgung zu den Heizgeräten und zu allen an-deren BUS-Teilnehmern unter-brechen. Leitungslänge minimale Querschnitt< 80 m 0,40 mm280 - 100 m 0,50 mm2100 - 150 m 0,75 mm2150 - 200 m 1,00 mm2200 - 300 m 1,50 mm2Tab. 10 Minimale zulässige Querschnitt der 2-Draht-BUS-Verbindungen.

14Installation6 720 616 621 (2008/07)BUm induktive Beeinflussungen zu vermeiden: Alle Niederspannungsleitungen von 230 VAC oder 400 VAC führenden Leitungen getrennt verlegen (Mindestabstand 100 mm).BBei induktiven äußeren Einflüssen Leitungen geschirmt ausführen.Dadurch sind die Leitungen gegen äußere Ein-flüsse abgeschirmt (z. B. Starkstromkabel, Fahrdrähte, Trafostationen, Rundfunk- und Fernsehgeräte, Amateurfunkstationen, Mikro-wellengeräte, usw.).BBei Verlängerung der Fühlerleitung folgende Leiterquerschnitte verwenden:3.2.2 Anschluss 230 VACBNur Elektrokabel gleicher Qualität verwenden.3.2.3 Funktion der Stecker B, CLeitungslänge minimale Querschnitt< 20 m 0,75 mm220 - 30 m 1,00 mm2Tab.

11 Verlängerung der FühlerleitungFür Spritzwasserschutz (IPX4D): Leitungen so verlegen, dass der Ka-belmantel mindestens 20 mm in der Kabeldurchführung steckt (Æ Bild 8, Seite 56).Vorsicht: Verpolungsgefahr.Funktionsstörung durch verpolten Anschluss an die 0 - 10 V-Schnitt-stelle.BAuf polrichtigen Anschluss ach-ten 23 = Minus, 24 = Plus).Vorsicht: Der Eingang der Module IGM besitzt keine Sicherung.Bei Überlast an den Ausgängen können die Module IGM beschädigt werden.BSpannungsversorgung zum Mo-dul IGM mit maximal 16 A absi-chern.BDer Ausgang C (externes Gerät) des Moduls IGM darf mit maxi-mal 500 W belastet werden.Stekker Klem FunktionB8-12 Störsignal des Fremdheizgerätes.B9-12 Flammensignal des Fremdheizgerätes.B10-11 Wärmeforderung an Fremdheizgerät.C15-16 Sicherheitstemperaturbegrenzer (bei Verwendung des Steckers B als Brennerstecker)C15-16 2-Punktsteuerung oder Steckbrücke [5] (Stecker B darf nicht als Brennerstecker verwendet werden, da keine Sicherheitsfunktionen möglich sind!)

15Installation6 720 616 621 (2008/07)3.2.4 Elektrischer Anschluss des Außentempe-raturfühlersIn Verbindung mit einem Heizungsregler mit 2-Draht-BUS-Ansteuerung den Außentemperatur-fühler AF 2 unbedingt am Modul IGM anschließen (Æ Bild 14, Seite 58), nicht am Heizgerät. In Kombination mit dem Modul ICM ist der Fühler am ICM anzuschließen.3.2.5 EntsorgungBDie Verpackung umweltgerecht entsorgen.BBei Austausch einer Komponente: alte Kompo-nente umweltgerecht entsorgen.3.3 Montage des ergänzenden Zube-hörsBDas ergänzende Zubehör entsprechend den gesetzlichen Vorschriften und der mitgeliefer-ten Installationsanleitung montieren.Vorsicht: Das Modul IGM unter-stützt selbst keine sicherheitsrele-vanten Funktionen!BSämtliche sicherheitsrelevanten Maßnahmen müssen bauseits erfolgen. Diese müssen in die Si-cherheitsschleife am Stecker C (Æ Bild 14, Seite 58) im 230 VAC-Bereich eingeschleift werden.

Dazu muß die Steckbrü-cke [5] entfernt werden.BDer Stecker B darf nur direkt am einen Feuerungsautomaten an-geschlossen werden, wenn an dem Stecker C (Klemmen 15-16) ein zugelassener Sicher-heitstemperaturbegrenzer ange-schlossen ist. Die Steckbrücke darf nicht eingesetzt werden.BDie Steckbrücke muß bauseits eingesetzt werden, wenn die Si-cherheitsfunktionen durch das Fremdheizgerät übernommen werden.

16Inbetriebnahme und Außerbetriebnahme6 720 616 621 (2008/07)4 Inbetriebnahme und Außerbetriebnahme4. 1 KonfigurationBei der Konfiguration wird das Regelverhalten des Moduls IGM an die spezifische Heizungsan-lage angepasst. Die Konfiguration des Moduls IGM erfolgt auto-matisch:•bei der ersten Inbetriebnahme eines Moduls IGM;•bei Wiederinbetriebnahme nach einem Reset der Konfiguration (Æ Kapitel 4. 3, Seite 17). Die gespeicherte Konfiguration bleibt auch bei Unterbrechung der Stromversorgung erhalten. Wird nach der Konfiguration im laufenden Betrieb ein Heizgerät vorübergehend ausgeschaltet (z. B. zur Wartung), so beginnt die diesem Heizgerät zugeordnete LED oder die LED zur Anzeige der BUS-Kommunikation zu blinken. Nach dem Wiedereinschalten wird das Heizgerät wieder erkannt und die zugehörige LED hört auf zu blin-ken.

Die Konfiguration enthalt die Detektion eines Heizgerätes mit Heatronic3 und die sensorconfi-guration (Vorlauf- und beide Pufferspeichersen-soren). 4. 2 InbetriebnahmeBKorrekten Anschluss aller Komponenten der Heizungsanlage sicherstellen. BPrüfen, ob mindestens ein Vorlauftemperatur-fühler angeschlossen ist. BSpannungsversorgung (230 VAC) für alle Kom-ponenten der Heizungsanlage, außer für das Modul IGM, herstellen. BAlle Heizgeräte in Betrieb nehmen (einschal-ten). BSpannungsversorgung über Netzstecker des Moduls IGM herstellen. Die Konfiguration des Moduls IGM erfolgt automatisch. Dies dauert weniger als 5 Minu-ten. BAn den einzelnen BUS-Teilnehmern gemäß den beiliegenden Unterlagen die notwendigen Einstellungen vornehmen. Stimmt die gespeicherte Konfigura-tion nicht mit der tatsächlichen Konfiguration der Heizungsanlage überein, wird die Fehlersuche im Störungsfall erschwert.

nach einem Reset wird die Konfigu-ration der Kaskade eingestellt (Æ Kapitel 4. 1, Seite 16). BWährend der Konfiguration die LEDs überwachen, um Kabelbrü-che oder Verdrahtungsfehler zu erkennen. Bei der Inbetriebnahme muss der verwendete Sicherheitstemperatur-begrenzer (STB) auf seine Funktio-nalität geprüft werden.

17Inbetriebnahme und Außerbetriebnahme6 720 616 621 (2008/07)4.3 Reset der KonfigurationBeim Reset der Konfiguration wird eine im Modul IGM gespeicherte Anlagenkonfiguration gelöscht.

Bei der nächsten Inbetriebnahme wird dann die aktuelle Anlagenkonfiguration im Modul IGM gespeichert.BSpannungsversorgung am Modul IGM unter-brechen.BGehäuse des Moduls IGM öffnen (Æ Bild 3, Seite 55).BReset der Module IGM mit Kommando 5b (Æ Tabelle 16, Seite 25)BKorrekten Anschluss aller Komponenten der Heizungsanlage sicherstellen.BSpannungsversorgung (230 VAC) für alle Kom-ponenten der Heizungsanlage, außer für Modul IGM, herstellen.BAlle Heizgeräte in Betrieb nehmen (einschal-ten).BSpannungsversorgung über Netzstecker des Moduls IGM herstellen.BGehäuse des Moduls IGM schließen (Æ Bild 3, Seite 55).4.4 AußerbetriebnahmeZur Außerbetriebnahme der Heizungsanlage:BStromversorgung zu allen Modulen (IGM, ICM, IPM, ...) und allen Heizgeräten unterbrechen.Die Konfiguration der Heizungsanla-ge ist im Modul IGM gespeichert.Warnung: Anlagenschäden durch Frosteinwirkung.BWenn die Heizungsanlage län-gere Zeit außer Betrieb bleibt, Frostschutz beachten (Æ Bedienunganleitung der Heizgeräte).

18Betriebs- und Störungsanzeigen6 720 616 621 (2008/07)5 Betriebs- und StörungsanzeigenEs gibt fünf Möglichkeiten, wie Betriebszustand oder Störungen angezeigt werden:•über die Displays der Heizgeräte;•über den Service Key;•über den Heizungsregler (z. B. FW x);•über die LEDs am Modul IGM;•durch die interne Anzeige.5.1 Über die Displays der Heizge-räteÜber das Display des Heizgerätes können die Betriebs- oder Störungsanzeigen des Heizgerätes abgelesen werden. (Æ Dokumentation Heizge-rät).5.2 Service KeyDie IGM unterstützt die Nutzung des Service Key (Æ Bild 9 [6], Seite 56).5.3 Über den HeizungsreglerAm Heizungsregler mit 2-Draht-BUS-Ansteue-rung, z. B. F x, können die Betriebs- oder Stö-rungsanzeigen aller Heizgeräte und des Moduls IGM abgelesen werden.Die Bedeutung der von den Modulen IGM ausge-henden Display-Anzeigen sind in Tabelle 12 zusammengefasst.

der Heizgeräte enthalten.Andere Heizungsregler können keine Betriebs- oder Störungsmeldungen des Moduls IGM oder der daran angeschlossenen Heizgeräte anzeigen.Der Service Key ist ein Werkzeug, über das unsere Produkte diagnos-tiziert werden können.Display Beschreibung BeseitigungA8 BUS-Kommunikation unter-brochen.Verbindungskabel zwischen Heizgerät und Modul IGM prü-fen.Modul IGM tauschen.E2 Vorlauftemperaturfühler defekt.Verwendete Temperaturfühler am Modul IGM und Anschlusskabel prüfen.Prüfen, ob ein Heizgerät diese Störung verursacht (siehe Installationsanleitung des Heizgeräts).Modul IGM tauschen.b4 EEPROM-Datenfehler: allgemeine ParameterFalls der Fehler an einem der Heizgeräte angezeigt wird: Leiterplatte des entsprechenden Heizgeräts tauschen.Falls die Störung nicht an einem der Heizgeräte angezeigt wird: IGM tauschen.Tab. 12 Störungsanzeigen im Heizungsregler

19Betriebs- und Störungsanzeigen6 720 616 621 (2008/07)5.4 Über die LEDs am Modul IGMGrundsätzlich kann zwischen drei verschiedenen Zuständen der Gesamtanlage unterschieden wer-den:•Konfiguration (bei der ersten Inbetriebnahme oder nach einem Reset);•normaler Betrieb;•Störung.In Abhängigkeit vom Zustand der Gesamtanlage geben die LEDs am Modul IGM (Æ Bild 12, Seite 57) Hinweise über den Betriebs- oder Stö-rungszustand einzelner Komponenten und ermöglichen damit die gezielte Störungsbehe-bung (Æ Tabelle 13, Seite 20).

20Betriebs- und Störungsanzeigen6 720 616 621 (2008/07)LED Aus An BlinktZahl/ Funk-tion/ Farbe/Symbol Diagnose Abhilfe Diagnose Abhilfe Diagnose Abhilfe1Netz-span-nunggrünStörung: keine Netzspannung vorhanden.Stromversor-gung kontrollie-ren.Modul IGM tau-schen.Betrieb: Nor-malbetrieb. – 2Kommu-nikationgrünBetrieb: keine Kommunika-tion zwischen IGM und ICM bzw. dem Hei-zungsregler (2-Draht-BUS).Normale Betriebsart bei IGM ohne ICM und ohne 2-Draht-BUS-Regler.Betrieb: Kom-munikation zwi-schen IGM und dem Heizungs-regler (2-Draht-BUS). – Störung: keine Kommunika-tion IGM und ICM bzw.

dem Heizungsregler (2-Draht-BUS), obwohl diese Komponente noch vorhan-den ist.Entsprechen-des Verbin-dungskabel kontrollieren.Modul IGM oder Heizungs-regler tau-schen.Störung: keine Kommunika-tion zwischen IGM und dem Heizungsregler (2-Draht-BUS), weil diese Kom-ponente absichtlich ent-fernt wurde.Reset der Kon-figuration durchführen (Æ Kapitel 4.3, Seite 17).3Störan-zeigerotBetrieb: Schalt-kontakt nicht betätigt, keine Störung vor-handen. – Störung: Heiz-gerät an IGM hat Störung.Störung(en) am(n) Heizge-rät(en) beseiti-gen.Störung: Sys-temdruck zu niedrig.Wasser nachfül-len.Tab. 13 Betriebs- und Störungsanzeigen am Modul IGM

21Betriebs- und Störungsanzeigen6 720 616 621 (2008/07)4Fremd-heizge-rätgrünBetrieb: keine Wärmeanforde-rung an das Heizgerät, Heiz-gerät in Betriebsbereit-schaft. – Betrieb: Wär-meanforde-rung an das Heizgerät, Heiz-gerät in Betrieb. – Betrieb: Kein Heizgerät ange-schlossen. – Konfiguration/Störung: keine Kommunika-tion zwischen dem Modul IGM und die-sem Heizgerät, obwohl das Heizgerät vor-handen ist.Entsprechen-des Verbin-dungskabel kontrollieren.Störung am Heizgerät beseitigen.Modul IGM tau-schen.LED Aus An BlinktZahl/ Funk-tion/ Farbe/Symbol Diagnose Abhilfe Diagnose Abhilfe Diagnose AbhilfeTab. 13 Betriebs- und Störungsanzeigen am Modul IGM

22Betriebs- und Störungsanzeigen6 720 616 621 (2008/07)5Heizge-rät mit Heatro-nic3grünBetrieb: keine Wärmeanforde-rung an das Heizgerät, Heiz-gerät in Betriebsbereit-schaft. – Betrieb: Wär-meanforde-rung an das Heizgerät, Heiz-gerät in Betrieb. – Betrieb: Kein Heizgerät ange-schlossen.

– Störung: Stö-rung am Heiz-gerät1).Störung am Heizgerät beseitigen.Konfiguration/Störung: keine Kommunika-tion zwischen dem Modul IGM und die-sem Heizgerät, obwohl das Heizgerät vor-handen ist.Entsprechen-des Verbin-dungskabel kontrollieren.Störung in Heizgerät beseitigen.Modul IGM tau-schen.Störung: keine Kommunika-tion zwischen dem Modul IGM und die-sem Heizgerät, weil das Heiz-gerät absicht-lich entfernt wurde.Reset der Kon-figuration durchführen (Æ Kapitel 4.3, Seite 17).Störung: Kom-munikations-störung zwischen Modul IGM und Heizgerät1).Entsprechen-des Verbin-dungskabel kontrollieren.Modul IGM tau-schen.1) Bei Wärmeanforderung wird automatisch ein anderes Heizgerät aktiviert.LED Aus An BlinktZahl/ Funk-tion/ Farbe/Symbol Diagnose Abhilfe Diagnose Abhilfe Diagnose AbhilfeTab. 13 Betriebs- und Störungsanzeigen am Modul IGM

23Betriebs- und Störungsanzeigen6 720 616 621 (2008/07)5.5 Durch die interne AnzeigeBGehäuses des Moduls IGM öffnen (Æ Bild 3, Seite 43).Die interne Arbeitsweise besteht aus einem Dis-play (Æ Bild 9, [5], Seite 56) und Bedienele-mente (Æ Bild 9, [3] und [4], Seite 56).5.5.1 DisplayDer rechte Teil des Displays zeigt:Bden Buchstaben C (Command) nach der Num-mer eines Kommando;Bden Buchstaben E (Error) nach einem Fehler-code;Bden Buchstaben P (Parameter) nach der Num-mer eines Parameters;Bdie Einheit zu einem Wert;Bweitere Informationen.Das linke Teil des Displays zeigt:Bden eingestellten Wert;Bdie eingestellte Nummer eines Kommandos oder Parameters;Bden Fehlercode.5.5.2 BedienungBZuerst die gewünschte Nummer durch Drehen von Knopf 3 auswählen.BZum Ausführen eines Kommandos oder zum Ändern eines Parameters Knopf 3 drücken.

Bei Parametern erscheint der aktuelle Wert.BSoll der Wert nicht geändert werden, Taste 4 drücken. Es erscheint wieder die Nummer des Parameters.BKnopf 3 drehen, um den gewünschten Wert einzustellen.BSoll der geänderte Wert nicht übernommen werden: Taste 4 drücken. Es erscheint wieder der zuletzt gespeicherte Wert.BSoll der geänderte Wert übernommen wer-den: Taste 3 drücken. Es erscheint wieder die Nummer des Parameters.BNächste Nummer auswählen.5.5.3 FehlercodesDie Störungen, die vom Modul IGM gemeldet werden, haben drei Hauptursachen: interne IGM-Störung, Fremdheizgerät Störung und Heizgerät mit Heatronic3 Störung. Interne IGM-Störungen und Fremdheizgerät Störungen generieren einen Fehler- und Ursachencode; Heizgerät mit Heatronic3 Störungen generieren nicht in jeden Fall eine Ursachencode.Die Fehler- und, wenn vorhanden, Ursachen-codes werden zum F x-Regler gesendet.

24Betriebs- und Störungsanzeigen6 720 616 621 (2008/07)IGMFremdheizgerätHeizgerät mit Hetronic3Anzeige LED Fehlermeldung Fehlercode UrsachencodexEin Vorlauftemperaturfühler kurzge-schlossen.E2 222xVorlauftemperaturfühler unter-brochen.E2 223xPFO kurzgeschlossen. 92 84xPFO unterbrochen. 92 85xPFU kurzgeschlossen. 93 86xPFU unterbrochen. 93 87xEEPROM Störung (interner Feh-ler).b4 254xAusblinktKeine Kommunikation mit Heiz-gerät und Heatronic3.A8 310xHeizgerät mit Heatronic3 mel-det eine Störung.Fehler des Heizgerä-tes mit Heatronic3 wird angezeigt.xAusblinktStörung im Fremdheizgerät. 95 88xHeizgerät mit 1,2,4-Schnittstelle meldet Störung.96 89xFremdheizgerät meldet verrie-gelnde Störung.97 90xKeine Flammensignalmeldung vom Fremdheizgerät.98 91xAusAusKeine Kommunikation mit F x.

25Betriebs- und Störungsanzeigen6 720 616 621 (2008/07)5.6 Parameter5.6.1 Kommandos5.6.2 System-ParameterPara-meter Bereich1) Ein-heit Bemerkung5A 0 = keine Vorgabe 1 = Gas 2 = Öl 3 = Pellet 4 = Holz 5 = Wärmepumpe [0] – Auswahl der Brennstoffart des Fremdheizgerätes. Bei jeder Ände-rung des Parameters werden die Vorgabewerte für die Parameter 1A - 4E voreingestellt. Zur Feinjustierung der Anlage können anschließend einzelne Parameter angepasst werden.5b 0 = kein Rücksetzen 1 = Rücksetzen der Parame-ter auf Werksauslieferung (nach erfolgtem Rücksetzen der Parameter erscheint wie-der der Wert 0) – Rücksetzen aller Parameter (einschließlich 5A) auf Werkseinstel-lung. Hinweis: Da eventuell die Heizanlage individuell konfiguriert wurde, kann mit dem Rücksetzen der Parameter auch das Verhal-ten verschlechtert werden, da die Vorgabewerte sicherlich nicht immer ideal sind.Tab.

16 Kommando-Parameter1) Standardwerte sind in eckigen Klammern angegeben; [x] ÆAuslieferung auf Wert x.Para-meter Bereich1) Ein-heit Bemerkung1A 0 > Fremdheizgerät (vorzugs-weise bei Verwendung der 0 - 10 V mit Vorlaufregelung) (Æ Parameter 1b). 1 > IGM (vorzugsweise bei Leis-tungsregelung und Fremdheiz-geräten ohne eigene Regelung). [1] – Vorgabe, wer die Temperaturregelung des Fremdheizgerätes im System übernimmt.1b 0 > Vorgabe der Vorlaufsolltem-peratur, 1 > Vorgabe der Leistung. [0] – Vorgabe, wie die 0 - 10 V-Schnittstelle am Fremdheizgerät betrieben wird.1C 0 > 0 V entspricht 0%-Leistung (Æ Bild 11 [Kurve 1], Seite 57), 1 > 0 V entspricht minimale Brennerleistung (Æ Bild 11 [Kurve 2], Seite 57).

[0] – Vorgabe, wie die Leistungsregelung über die 0 - 10 V-Schnitt-stelle erfolgen soll; nur wenn Parameter 1b = 11E 30 - 90 [85]°C Einstellung der maximalen gewünschten Vorlauftemperatur des Fremdheizgerätes. Dieser Wert wird am F x-Regler benötigt.Tab. 17 System-Parameter

Dieser Wert bestimmt, nach welcher Zeit der Feuerungsautomat frühestens wieder starten darf. (Æ Parameter 2A). 2E 0 - 90 [30]°C Einstellung der minimalen Abschalttemperatur des Brenners. Dieser Wert bestimmt, wann der Feuerungsautomat frühestens abschalten darf. Dieser Parameter hat keinen Einfluss auf die externen Pumpen. Dieser Wert sollte immer größer oder gleich wie Parameter 4E sein. 2F 0 - 127 [0]kW Einstellung der Nennleistung des Fremdheizgerätes. Dieser Wert wird für die Temperaturregelung benötigt. Ebenso muss dieser Parameter für die Kaskadenregelung zwingend eingestellt werden. 2n 0 - 100 [0]%Einstellung der minimalen Leistung des Fremdheizgerätes. Dieser Wert wird für die Temperaturregelung benötigt und gibt den Modulationsbe-reich vor. Tab. 18 Fremdheizgerät-Parameter1) Standardwerte sind in eckigen Klammern angegeben; [x] ÆAuslieferung auf Wert x.

Hier-mit können entsprechend der Brennstoffkosten die Systemkosten opti-miert werden. Im Falle einer Störung startet immer das verfügbare Gerät. 3b 0 - 127 [3]min Vorgabe der Verzögerungszeit bis zum Zuschalten des zweiten Gerätes. 3C 0 - 127 [20]%Einstellung der Effizienzklasse des Fremdheizgerätes am IGM. Dieser Wert wird nur bei Verwendung eines Moduls ICM benötigt. Geräte mit Heatronic3 müssen in diesem Fall am Modul ICM angeschlossen werden. Tab. 19 Kaskaden-Parameter1) Standardwerte sind in eckigen Klammern angegeben; [x] ÆAuslieferung auf Wert x.

27Betriebs- und Störungsanzeigen6 720 616 621 (2008/07)5.6.5 Allgemeine Parameter5.7 Tauschen der SicherungBSpannungsversorgung unterbrechen.BGehäuse des Moduls IGM öffnen (Æ Bild 3, Seite 55).BSicherung gegen eine desselben Typs (5 AT, keramisch, sandgefüllt) tauschen (Æ Bild 9, [1], Seite 56). Eine Ersatzsicherung [2] ist auf der Abdeckung im Modul IGM vor-handen.BGehäuse des Moduls IGM schließen (Æ Bild 3, Seite 55).Para-meter Bereich1) Ein-heit Bemerkung4A 4 - 75 [15]K²sec Einstellung der Obergrenze des Integrals des Temperaturreglers im IGM für das Einschalten des Brenners. Damit kann verhindert werden, dass das Fremdheizgerät zu spät wiedereinschaltet und zu stark auskühlt. Dieser Parameter ist insbesondere wichtig bei einer 2er-Kaskade am IGM und bei Verwendung eines Fremdheizgerätes ohne eigene Regelung (2-Punkt-Gerät). Kleiner Wert: Heizgerät schaltet früher ein.

Großer Wert: Heizgerät schaltet später ein. Abhängig von der Brennstoffart und der hydraulischen Anordnung muss über diesen Parameter eventuell eine Feinjustierung vorgenommen wer-den.4E 0 - 80 [0]°C Einstellung die Betriebstemperatur für das Fremdheizgerät. Diese Funk-tion unterstützt, dass das Fremdheizgerät nach dem Start schnell den Kondensatbereich verlassen kann, in dem die externen Pumpen an den Modulen IPM abgeschaltet werden. Unterhalb dieser Temperatur werden die externen Pumpen abgeschalten. Der Wert 0 bewirkt, dass diese Funk-tion nicht aktiv ist. Dieser Wert sollte immer kleiner oder gleich zu Para-meter 2E sein.Tab. 20 Algemeine Parameter1) Standardwerte sind in eckigen Klammern angegeben; [x] ÆAuslieferung auf Wert x.

28Umweltschutz6 720 616 621 (2008/07)6 UmweltschutzUmweltschutz ist ein Unternehmensgrundsatz der Bosch Gruppe. Qualität der Erzeugnisse, Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz sind für uns gleichrangige Ziele. Gesetze und Vorschriften zum Umweltschutz werden strikt eingehalten. Zum Schutz der Umwelt setzen wir unter Berück-sichtigung wirtschaftlicher Gesichtspunkte best-mögliche Technik und Materialien ein.VerpackungBei der Verpackung sind wir an den länderspezi-fischen Verwertungssystemen beteiligt, die ein optimales Recycling gewährleisten. Alle verwen-deten Verpackungsmaterialien sind umweltver-träglich und wiederverwertbar.AltgerätAltgeräte enthalten Wertstoffe, die einer Wieder-verwertung zuzuführen sind. Die Baugruppen sind leicht zu trennen und die Kunststoffe sind gekennzeichnet.

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