Kathrein RCU 672 Bedienungsanleitung
Seiten 36 Deutsch, English Fernbedienung
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Produktspezifikationen
| Marke: | Kathrein |
| Kategorie: | Fernbedienung |
| Modell: | RCU 672 |
Bedienungsanleitung Kathrein RCU 672 – Volltext
1 / 36■Refl ektor in bewährter Aluminium-Ausführung, pulverbeschichtet■Speisesystem-Halterung aus verzinktem Stahlblech, kunststoffbeschichtet■Mastbefestigung aus Stahlblech, feuerverzinkt■Optimale elektrische Daten durch Offset-Speisung bei geringsten mechanischen Abmessungen■Patentierte Schwenkmöglichkeit der Multifeed-Adapterplatte für Optimierung der LNB-Positionen bei Multifeed-Empfang■Lieferumfang: Refl ektor, vormontierte Mast- und Speisesystem-Halterung, Innensechskant-Schlüssel (SW 5)CAS 90gr 20010033CAS 90ro 20010034CAS 90ws 20010035Offset-ParabolantennenMerkmale■Am Tragarm können, ohne zusätzliche Bauteile, zwei Universal-Speisesysteme zum Empfang von 3° bis 4°(z. B. ASTRA 19,2°/23,5°) oder 6° (z. B.
ASTRA/EUTELSAT-HOTBIRD) auseinander liegenden Satelliten befestigt werden Für andere Kombinationen ist zusätzlich die Multifeed-Adapterplatte ZAS 90 (BN 218684) erforderlich (siehe unten). Bestimmungsgemäßer Gebrauch (Verwendungszweck)Die Parabolantenne CAS 90 ist ausschließlich für den Empfang von Satellitensignalen und nur für den Einsatz alsHaushaltsantenne vorgesehen. Als Haushaltsantenne gilt gemäß DIN 4131 eine Antenne mit höchstens 6 m freier Mastlänge und einem Einspannmoment biszu 1650 Nm. Nicht geeignet für die Montage an schwingungsanfälligen Bauwerken. Beachten Sie unbedingt die Angaben über die Grenzlast in den Technischen Daten (letzte Seite). Bei Überschreitung dieser Last können Teile losbrechen.
Die Parabolantenne CAS 90 ist für die Verwendung mit einem Speisesystem (LNB) zum Empfang der Signale von einer Satellitenposi-tion oder zwei Speisesystemen für Multifeed-Anwendungen zum Empfang der Signale von zwei Satellitenpositionen mit 3°-4° oder 6° Satellitenabstand konzipiert. Unter Verwendung der zusätzlich lieferbaren Multifeed-Adapterplatte ZAS 90 ist die Parabolantenne auch für drei Speisesysteme geeig-net.
Die Speisesysteme sowie Hinweise zu deren Montage gehören nicht zum Lieferumfang der Parabolantenne. Verwenden Sie die Parabolantenne nicht zu anderen Zwecken als in dieser Anleitung angegeben. Jegliche anderweitige Nutzung hat den Verlust der Gewährleistung bzw. Garantie zur Folge. Insbesondere dürfen Sie niemals• irgendwelche Bauteile verändern oder• andere Bauteile verwenden, als vom Hersteller ausdrücklich für die Verwendung mit der Antenne vorgesehen. Andernfalls kann es sein, dass die Antenne nicht mehr ausreichend stabil und sicher ist. Optional erhältliches Zubehör■Multifeed-Adapterplatte ZAS 90 (BN 218684)Montageposition 2 und 3 kann nicht gleichzeitig bestückt werden. Die Elevationswerte für Ihren Empfangsort können Sie mit der Azimut-/Elevations-Berechnung im Internet (http://www. kathrein. de/de/sat/index_satpos. htm) ermitteln.
• Die hier beschriebenen Montageschritte setzen gute handwerkliche Fähigkeiten und Kenntnisse vom Materialverhalten bei Windeinwirkung voraus. Lassen Sie die Arbeiten daher von einem Fachmann ausführen, wenn Sie nicht selbst über solche Voraussetzungen verfügen. • Die montierende Person muss festes und rutschsicheres Schuhwerk tragen, schwindelfrei sein, sich sicher auf dem Dach bewegen können sowie eine sichere Stand- und Halteposition haben (evtl. am Dach angurten). • Vergewissern Sie sich, ob das Dach Ihr Gewicht trägt. Betreten Sie niemals brüchige oder unstabile Flächen. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an einen qualifi zierten Fachhändler oder an einen Fachmann des Dachhandwerks, um einen geeigneten Montageort zu fi nden. • Betreten Sie Dächer oder absturzgefährdete Stellen nur mit einem ordnungsgemäß angelegten intakten Sicherheitsgurt oder verwenden Sie eine Arbeitsbühne.
• Wenn Passanten durch herabfallende Gegenstände während der Montage gefährdet werden können, müssen Sie den Gefahrenbereich absperren. Achten Sie darauf, dass sich niemand unterhalb des Montageortes befi ndet. Es besteht Lebens-/Verletzungsgefahr durch möglichen Absturz, Durchbruch und durch evtl. herabfallende Teile sowie die Möglichkeit, dass das Dach beschädigt wird. • Die jeweiligen landesspezifi schen Sicherheitsbestimmungen und aktuellen Normen z. B. DIN EN 60728-11 sind zubeachten. • Jegliche anderweitige Nutzung oder die Nichtbeachtung dieses Anwendungshinweises hat den Verlust der Gewähr-leistung bzw. Garantie zur Folge. Bevor Sie die Parabolantenne montieren, anschließen oder verwenden, beachten Sie unbedingt die Hinweise in dieser Anleitung.
Wenn Sie die Hinweise nicht beachten,• können durch Fehlverhalten Gefahren für Ihre Gesundheit und Ihr Leben entstehen,• können durch Fehler bei der Montage oder beim Anschluss Schäden an der Antenne oder am Montageort entstehen,• haftet der Hersteller nicht für darauf zurückzuführende Fehlfunktionen und Schäden. Bitte beachten Sie bei Arbeiten an Antennenanlagen Ihre Verantwortung für Ihre Mitmenschen. Heben Sie die Anleitung für später auftretende Fragen auf und geben Sie diese bei einem Besitzerwechsel an den neuen Besitzerweiter. Montageort wählenDer richtige Montageort ist entscheidend darüber, ob Ihre Parabolantenne sicher aufgebaut ist und optimal funktionieren kann. Bei der Montageortwahl sind bauwerkstypische Besonderheiten zu berücksichtigen. Bei Montage an Dach- und Gebäudekanten und zylindrischen Bauwerken ist gemäß DIN 1055, Teil 4 bzw.
4131 mit erhöhten Wind oder Schwingungsbelastungen zu rechnen. Die dyna-mischen Eigenschaften der Antenne und des Bauwerks können sich gegenseitig beeinfl ussen und negativ verändern. Bei Nichtbeachtung kann eine Überschreitung der unter den technischen Daten genannten Grenzbelastung oder Schwingungsfestigkeit auftreten.
Die Parabolantenne muss nicht unbedingt auf das Dach, weil es nicht auf die Höhe über Grund ankommt, sondern nur auf die freie „Sicht“ zum Satelliten. Deshalb kann ein geeigneter Montageort zum Beispiel auch im Garten, auf dem Balkon, auf der Terrasse, an einer Fassade oder an einer Garage zu fi nden sein. Wenn also möglich, sollten Sie besser nicht auf dem Dach montieren. Sie verringern damit Ihren Arbeitsaufwand und die Gefahren bei Montagearbeiten auf dem Dach.
3 / 36• Für einen einwandfreien Empfang muss eine freie „Sicht“ in Empfangsrichtung gewährleistet sein, bei einer Erhebung von etwa 30°. Dann stehen Ihnen folgende Satelliten zur Auswahl:• Achten Sie darauf, dass sich keine Hindernisse zwischen der Antenne montierenAchten Sie bei der Montage des Antennenträgers (Mast oder Wandausleger) darauf, dass dieser senkrecht steht. Andern-falls kann die Ausrichtung der Antenne auf den Satelliten zuSchwierigkeiten führen. a) Anforderungen an den Antennenträger Verwenden Sie nur Masten oder Tragrohre, die speziell für Antennenmontage geeignet sind. Andere Rohre oder Träger haben zumeist nicht die erforderliche Festigkeit bei Wind- und Wettereinfl üssen. • Wählen Sie bei Mastmontage einen Rohrdurchmesser zwi-schen 48 bis 90 mm mit einer Wanddicke von mindestens2 mm.
Bei Wandmontage empfi ehlt Kathrein die Verwendung der Wandhalterungen ZAS 62 oder ZAS 63. • Bei einer Mastmontage auf dem Dach, muss der Mast über mindestens 1/6 der freien Länge eingespannt werden(im Beispiel unten rechts sind dies 0,7 m). b) Mehrere Antennen an einem Antennenträger:• Montieren Sie die Parabolantenne am Mast ganz unten,um das Biegemoment an der Einspannstelle gering zu halten. • Überschreiten Sie keinesfalls die maximale Belastbarkeit für den Mast oder Masthalter, wie in deren technischen Daten angegeben. Die maximale Belastbarkeit ist ausreichend be-rücksichtigt, wenn Sie Ihre Antennenanlage so ausführen, wie im Beispiel rechts gezeichnet und übliche Haushaltsantennen sowie aus dem Fachhandel bezogene Mastbauteile (Rohr in Stahlgüte St 52 mit Außendurchmesser 60 mm und Wand-dicke 2,5 mm an der Masteinspannstelle – z. B. ZSH 59 vonKathrein) verwenden.
Diese kön-nen den Empfang sogar so beeinträchtigen, dass dieser bei ungünstiger Witterungslage völlig ausfällt. *) Empfang abhängig vom jeweiligen Standort und der Ausleuchtzone des Satelliten6 EUTELSATHOTBIRD 13° Ost7 EUTELSAT W 1 10° Ost8 HISPA-Sat 30° WestØ 48-90 mmBei einer anderen Bauweise müssen Sie Windlast und Biegemoment an der Einspannstelle gemäßDIN EN 60728-11 errechnen (oder von einem Fachmann errechnen lassen).
4 / 36• Befestigen Sie den Tragarm am Antennenträger, wie aus der Zeichnung ersichtlich. Flügelmuttern der Mastschelle wechsel-seitig handfest anziehen ().c) Montage Tragarmd) Montage Parabolantenne• Hängen Sie nun den Parabolrefl ektor in die vier am Tragarm an-gebrachten Befestigungsschrauben ein (siehe Bild rechts) ().• Ziehen Sie jetzt die vier Schrauben mit dem Innensechskant-schlüssel nur leicht an (halten Sie den Innensechskantschlüssel dazu am kurzen Ende, siehe Grafi k rechts) ().• Drehen Sie nun den Innensechskantschlüsssel um. Wenn Sie mit dem langen Ende (siehe Grafi k rechts) jetzt etwa eine 1/4 Umdrehung weiter anziehen, sind die Schrauben fest. Sollten Sie einen Drehmomentschlüssel zur Verfügung haben, ziehen Sie die Schrauben mit etwa 4-5 Nm fest ().
5 / 36e) Speisesystem (LNB) Das/die Speisesystem/e sowie Hinweise zu deren Montage ge-hören nicht zum Lieferumfang der Parabolantenne. Bitte entnehmen Sie daher die näheren Informationen zur sachgerechten Montage den Anleitungen, die dem jeweiligen Speisesystem beiliegen.• An der schwenkbaren Haltevorrichtung am Tragarm können Sie über die Multifeed-Adapterplatte am Tragarm können Sie ein oder zwei Kathrein-Universal-Speisesysteme montieren.Auf der Adapterplatte zeigt die Markierung- 3 die Montageposition für ein einzelnes Speisesystem,- 2 und 4 die Montagepositionen für zwei Multifeed-Speise-systeme bei 3°-4° Satellitenabstand,- 1 und 5 die Montagepositionen für zwei Multifeed-Speise-systeme bei 6° Satellitenabstand.• Beispiel für Montagepositionen bei einer Mutifeed-Anwendung mit 3°-4° Satellitenabstand:Pos. 2 Pos.
4ASTRA 19,2° Ost EUTELSAT 16° OstASTRA 23,5° Ost ASTRA 19,2° OstEUTELSAT 16° Ost EUTELSAT 13° OstEUTELSAT 13° Ost EUTELSAT 10° OstEUTELSAT 10° Ost EUTELSAT 7° OstMultifeed-AdapterplatteTipp:Bei Multifeed-Anwendungen sollte die Antenne auf den Satelliten ausgerichtet werden, der die pegelschwächeren Signale sendet.• Beispiel für Montagepositionen bei einer Mutifeed-Anwendung mit 6° Satellitenabstand:Pos. 1 Pos. 5ASTRA 19,2° Ost EUTELSAT 13° OstEUTELSAT 16° Ost EUTELSAT 10° OstEUTELSAT 13° Ost EUTELSAT 7° OstTipp:Bei Multifeed-Anwendungen sollte die Antenne auf den Satelliten ausgerichtet werden, der die pegelschwächeren Signale sendet.
6 / 36f) Polarisations-Voreinstellung• Ein Speisesystem (Monofeed) In Abhängigkeit Ihres Standortes und der Position des zu emp-fangenden Satelliten stellen Sie am Speisesystem den Polari-sationswinkel entsprechend Tabelle (siehe Anwendungshinweis LNB) ein. Die schwenkbare Adapterplatte verbleibt dabei in der Nullposition (siehe Grafi k rechts). • Mehrere Speisesysteme (Multifeed) Zur Optimierung des Multifeedempfangs ist die schwenkbare Haltevorrichtung „H“ entsprechend der hier anhängenden Tabel-le um den Winkel „V“ zu schwenken.
Der Polarisationswinkel am jeweiligen Speisesystem ist nach folgender Formel einzustellen: PWNEU = PWTAB - V PWNEU = einzustellender Polarisationswinkel PWTAB = Polarisationswinkel des gewählten Satelliten gemäß Ta-belle der Bedienungsanleitung des LNBs V = Einstellwinkel der Haltevorrichtung gemäß gewählter Satel-litenkombination der anhängenden Tabelle Bei den Einstellungen und der Berechnung auf die Vorzeichen achten. Um die Haltevorrichtung schwenken zu können, müssen Sie zu-erst mit dem Innensechskantschlüssel die in den Grafi ken rechts (Pfeile) markierte Schraube lockern. V = 0° V = -20° V = +20°0°Antenne ausrichtenDie Antenne muss sowohl von der Richtung (Azimut), als auch von der Neigung (Elevation) her genau auf den Satelliten ausgerichtet sein. Bei Multifeed-Lösungen sollte die Antenne auf den Satelliten mit dem schwächsten Signalpegel ausgerichtet werden.
a) Neigung (Elevation) einstellen• Lösen Sie jeweils die beiden Schrauben an der Neigungsska-la (Elevation) links und rechts an der Halterung mit dem der Parabolantenne beiliegenden Innensechskantschlüssel (). • Stellen Sie dann die Neigung (Elevation) ein – den genauen Elevationswinkel für Ihren Standort fi nden Sie in der Anleitung für das Speisesystem (LNB). • Ziehen Sie im Anschluss daran erst nur eine der Schrauben an der Neigungsskala wieder handfest an ().
Lösen Sie nicht die oberen Muttern () an der Halterung – diese sind ab Werk mit einem festen Anzugsmoment eingestellt. b) Richtung (Azimut) einstellenFür die folgenden Schritte benötigen Sie gegebenenfalls einen Helfer, falls Sie nicht selbst an einem Antennenmessgerät oder Bildschirm mit angeschlossenem Satelliten-Receiver das Ergeb-nis der Ausrichtarbeiten beobachten können. Eine exakte Ausrich-tung der Antenne kann nur mittels eines digitalen Antennenmess-gerätes geschehen. Fragen Sier hierzu Ihren Fachhändler. • Stellen Sie am Satelliten-Receiver einen bekannten Programm-platz ein, um kontrollieren zu können, ob Sie auch wirklich den gewünschten Satelliten „getroffen“ haben. • Lösen Sie nun leicht die Flügelmuttern an der Mastschelle (). • Drehen Sie die Antenne grob in Richtung Süden.
Drehen Sie dann die Antenne langsam um die Mittelachse – nach links und rechts, bis das eingestellte Programm am besten zu empfan-gen ist. Skala V-WinkelDrehsinn fürPolarisationswinkel (PW).
7 / 36c) Feineinstellung• Lösen Sie dann erneut die Schraube an der Neigungsskala und schwenken Sie die Antenne leicht nach oben und unten, bis Sie entweder am Antennenmessgerät das stärkste An-tennensignal messen oder bei optischer Beurteilung am Bild-schirm den besten Bildeindruck erzielen: Hierzu schwenken Sie die Antenne soweit nach oben und unten, bis Sie jeweils an die Grenze kommen, wo die ersten sogenannten „Fischchen“ (analog) oder „Klötzchen“ (digital) am Bildschirm erscheinen. Stellen Sie die Antenne dann in die Mitte zwischen diesen bei-den Grenzpunkten.• Korrigieren Sie nun abwechselnd die Richtung (Azimut) und Neigung (Elevation), bis sich das Mess- oder Bildergebnis nicht mehr verbessert.Hinweis: Beim Festdrehen der Muttern an der Schließschelle kann sich die Antenne leicht verdrehen!
Dies sollten Sie bei der Feineinstellung beachten (und eventuell für eine ganz genaue Einstellung ausnutzen).• Ziehen Sie im Anschluss die Flügelmuttern erst nur soweit fest, dass sich die Antenne nicht verdrehen kann.d) Antenne endgültig festschrauben• Ziehen Sie anschließend die Muttern an der Schließschelle wechselseitig per Hand fest. Im Anschluss ziehen Sie die Flü-gelmuttern mit einem Gabelschlüssel (SW 13 mm) je um eine Umdrehung nach ().
• Ziehen Sie danach links und rechts an der Halterung die Schrauben an der Neigungsskala fest, indem Sie diese mit dem Sechskantschlüssel erst mit dem kurzen Ende handfest anziehen und dann am langen Ende 1/4-1/2 Umdrehung wei-terdrehen (Drehmomentschlüssel: 5-10 Nm) ().• Kontrollieren Sie zum Schluss noch einmal alle Schraubver-bindungen auf festen Sitz.• Befestigen Sie die Kabel am Tragarm durch Einklippsen in die Kabelhalterungen an der Innenseite des Tragarms und mit Ka-belbindern im gesamten Verlauf am Antennenträger, damit diese nicht durch Windbewegung scheuern und beschädigt werden können.
8 / 36Erdungs- und Blitzschutzarbeiten dürfen wegen der Gefahr unzulänglicher Arbeitsergebnisse nur von hierfür speziell geschulten Fachkräften des Elektrohandwerks ausgeführt werden. Führen Sie niemals Erdungs- und Blitzschutzarbeiten durch, wenn Sie nicht selbst Fachkraft mit entsprechenden Kenntnissen sind. Die hier abgedruckten Hinweise sind keine Aufforderung an Nichtfachleute, Erdungs- und Blitzschutzarbeiten in eigener Verantwortung durchzuführen, sondern dienen der von Ihnen beauftragten Fachkraft als zusätzliche Information. PotenzialausgleichsschieneNetzanschlussPotenzial-ausgleichs-leitungPotenzialausgleichsschieneErdungs-anschlussErdungs-leitungPotenzial-ausgleichs-leitungIm schraffi erten Bereichist lt. Norm eineAntennenerdung nicht zwingend erforderlich. Antenne erden/BlitzschutzDie Antenne muss gemäß DIN EN 60728-11 aufgebaut und ent-sprechend geerdet werden.
Von der Erdungspfl icht ausgenommen sind nur solche Antennen:– die mehr als 2 m unterhalb der Dachkante– und zugleich weniger als 1,5 m von Gebäudenangebracht sind. Zur Erdung muss der Mast auf kürzestem Weg über einen ge-eigneten Erdungsleiter mit der Blitzschutzanlage des Gebäudesverbunden sein, falls keine Blitzschutzanlage vorhanden ist: mit der Gebäudeerdung. Anschlüsse an die Blitzschutzanlage dürfen nur von einem qualifi -zierten Blitzschutzanlagen-Installateur durchgeführt werden. a) Geeignet als Erdungsleiter– ist ein Einzelmassivdraht mit einem Querschnitt von min. 16 mm2 Kupfer, min. 25 mm2 Aluminium oder min. 50 mm2 Stahl. b) Nicht geeignet als Erdungsleiter- sind die Außenleiter der Antennenkabel- metallische Hausinstallationen (z. B.
Metallrohre der Was-ser- oder Heizungsanlage) da die Dauerhaftigkeit der Verbin-dung nicht gewährleistet werden kann- oder Schutzleiter oder Neutralleiter des Starkstromnetztes.
c) Führung von Erdungsleitern• Antennenkabel und Erdungsleiter dürfen nicht durch Räume geführt werden, die zur Lagerung von leicht entzündlichen Stoffen dienen (z. B. Heu, Stroh) oder in denen sich eine ex-plosive Atmosphäre bilden kann (z. B. Gase, Dämpfe). • Bei Verwendung der Parabolantenne in kompletten Antennen-anlagen (z. B. Verteilanlagen) müssen zudem die Erdungs-maßnahmen so ausgeführt sein, dass der Erdungsschutz auch dann bestehen bleibt, wenn einzelne Einheiten entfernt oder ausgetauscht werden. Gefahren können nicht nur durch Gewitter entstehen (Blitzschlag), sondern auch durch statische Aufl adung oder Kurzschluss in den angeschlossenen Geräten. Deshalb muss generell für alle Antennenanlagen aus Sicherheits-gründen ein Potenzialausgleich aus 4 mm² Kupfer vorgenommen werden.
Elektronische Geräte gehören nicht in den Hausmüll, sondern müssen - gemäß Richtlinie 2002/96/EG DES EUROPÄISCHENPARLAMENTS UND DES RATES vom 27. Januar 2003 über Elektro- und Elektronik-Altgeräte fachgerecht entsorgt werden.Bitte geben Sie dieses Gerät am Ende seiner Verwendung zur Entsorgung an den dafür vorgesehenen öffentlichen Sammelstellen ab.Garantiebedingungen für die Korrosionsbeständigkeit der AntenneWichtige Hinweise zu den Garantiebedingungen für die Korrosionsbeständigkeit der Kathrein-Offset-Parabolantennen:● Die Antenne muss fachmännisch, unter Berücksichtigung der Vorgaben desihr beigelegten Anwendungshinweises, aufgebaut und montiert werden● Die Antenne darf nicht verändert (z. B. angebohrt) werden● Die Antenne darf nicht mechanisch beschädigt werden (z. B. Deformationen, tiefe oder großfl ächige Verletzungen bzw.
Abschabungen der Pulverschichten und Oberfl ächenbeschichtung)● Die Antenne darf nicht durch Chemikalien (z. B. aus Lösungsmitteln, Lacken,Reinigungsmitteln o.ä.) beschädigt werden● An der Antenne darf nur original Kathrein-Zubehör verwendet werdenDiese Garantiebedingungen sind gültig ab Kaufdatum.Als Garantienachweis dient ausschließlich der Original-Kaufbeleg.Weiterhin besteht keine Garantie für Korrosionsbeständigkeit für Folgen höherer Gewalt, z. B. durch Blitzeinschlag oder bei derVerwendung der Antenne in Klimaregionen, die oft wiederkehrende, starke erosive Belastungen aufweisen (z. B.
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