ResMed AcuCare F1-4 Bedienungsanleitung
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Produktspezifikationen
| Marke: | ResMed |
| Kategorie: | Nicht kategorisiert |
| Modell: | AcuCare F1-4 |
Bedienungsanleitung ResMed AcuCare F1-4 – Volltext
Deutsch 1 DEUTSCH Full Face Masken für Krankenhäuser Vielen Dank, dass Sie sich für die Produktreihe AcuCare entschieden haben. Diese Anleitung ist für die folgenden Produkte dieser Reihe, die auf dem Deckblatt abgebildet sind. • AcuCare F1-0 Full Face Maske ohne Luftauslassöffnungen für die Verwendung in Krankenhäusern – das blaue Kniestück zeigt an, dass die Maske nicht über einen integrierten passiven Luftauslassmechanismus oder ein AAV verfügt. • AcuCare F1-1 Full Face Maske ohne Luftauslassöffnungen und mit AAV für die Verwendung in Krankenhäusern – das durchsichtige Kniestück mit dem blauen Punkt (NV) zeigt an, dass die Maske nicht über einen integrierten passiven Luftauslassmechanismus verfügt.
• AcuCare F1-4 Full Face Maske mit Luftauslassöffnungen für die Verwendung in Krankenhäusern – das durchsichtige Kniestück zeigt an, dass die Maske über einen integrierten passiven Luftauslassmechanismus und ein Anti-Asphyxie-Ventil (AAV) verfügt. Diese Gebrauchsanweisung Lesen Sie bitte vor dem Gebrauch die gesamte Gebrauchsanweisung. Schauen Sie sich beim Befolgen der Anweisungen die Abbildungen vorne in der Gebrauchsanweisung an. Verwendungszweck Verwendungszweck der AcuCare F1-0 Die AcuCare F1-0 Maske führt dem Patienten auf nicht-invasive Weise Luft von einem Beatmungssystem mit aktivem Auslassventil zu.
2 Die Maske ist: • für Patienten mit einem Gewicht > 30 kg vorgesehen, denen eine nicht-invasive Positivdruck-Atemwegstherapie verschrieben wurde. • ein Einweggerät für die Kurzzeitbehandlung (bis zu sieben Tage) eines einzigen Patienten ausschließlich in Krankenhäusern. • zur Verwendung mit Atemschläuchen oder Geräten mit Positiv-Druck-Beatmung mit eigenem Mechanismus zum Ausstoß von Ausatemluft oder zusätzlichen Gasen vorgesehen. Verwendungszweck der AcuCare F1-1 Die AcuCare F1-1 Maske führt dem Patienten auf nicht-invasive Weise Luft von einem PAP-Gerät (positiver Atemwegsdruck) zu. Die Maske ist: • für Patienten mit einem Gewicht > 30 kg vorgesehen, denen eine nicht-invasive Positivdruck-Atemwegstherapie verschrieben wurde. • ein Einweggerät für die Kurzzeitbehandlung (bis zu sieben Tage) eines einzigen Patienten ausschließlich in Krankenhäusern.
• zur Verwendung mit Atemschläuchen oder Geräten mit Positiv-Druck-Beatmung mit eigenem Mechanismus zum Ausstoß von Ausatemluft oder zusätzlichen Gasen vorgesehen. Verwendungszweck der AcuCare F1-4 Die AcuCare F1-4 Maske führt dem Patienten auf nicht-invasive Weise Luft von einem PAP-Gerät (positiver Atemwegsdruck) zu. Die Maske ist: • für Patienten mit einem Gewicht > 30 kg vorgesehen, denen eine nicht-invasive Positivdruck-Atemwegstherapie verschrieben wurde. • ein Einweggerät für die Kurzzeitbehandlung (bis zu sieben Tage) eines einzigen Patienten ausschließlich in Krankenhäusern.
Deutsch 3 Zielpatientenpopulation/Erkrankungen AcuCare F1-0 und F1-1 (ohne Luftauslassöffnung) Obstruktive Lungenerkrankungen (z. B. chronisch obstruktive Lungenerkrankung), restriktive Lungenerkrankungen (z. B. Erkrankungen des Lungenparenchyms, Erkrankungen der Brustwand, neuromuskuläre Erkrankungen), Erkrankungen der zentralen Atemregulation und Adipositas-Hypoventilationssyndrom (OHS). AcuCare F1-4 (Mit Luftauslass) Obstruktive Lungenerkrankungen (z. B. chronisch obstruktive Lungenerkrankung), restriktive Lungenerkrankungen (z. B. Lungenparenchymerkrankungen, Brustwanderkrankungen, neuromuskuläre Erkrankungen), Erkrankungen der zentralen Atemregulation, obstruktive Schlafapnoe (OSA) und Adipositas- Hypoventilationssyndrom (OHS).
Klinischer Nutzen AcuCare F1-0 und F1-1 Mund-Nasen-Masken ohne Luftauslassöffnungen ermöglichen die Bereitstellung einer wirksamen Therapie von einem Therapiegerät an den Patienten. AcuCare F1-4 Masken mit Luftauslassöffnungen ermöglichen die Bereitstellung einer wirksamen Therapie von einem Therapiegerät an den Patienten. ALLGEMEINE WARNUNGEN • Wie bei allen Masken besteht bei niedrigen Druckwerten das Risiko der Rückatmung. • Wird die Maske bei Patienten eingesetzt, die nicht in der Lage sind, die Maske selbst abzunehmen, ist die Überwachung durch qualifiziertes Pflegepersonal erforderlich. • Die Maske darf nicht bei Patienten eingesetzt werden, die unter beeinträchtigten Larynxreflexen oder anderen Zuständen leiden, die bei Regurgitation oder Erbrechen zur Aspiration prädisponieren.
4 • Die Maske darf nur verwendet werden, wenn das Atemtherapiegerät eingeschaltet ist und ordnungsgemäß funktioniert. • Bei zusätzlicher Sauerstoffgabe müssen alle Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden. • Sauerstoff fördert die Verbrennung. Rauchen und offenes Feuer während der Verwendung von Sauerstoff müssen daher unbedingt vermieden werden. Die Sauerstoffzufuhr darf nur in gut belüfteten Räumen erfolgen. • Wenn Sauerstoff verwendet wird, muss die Sauerstoffzufuhr abgeschaltet sein, wenn das Gerät außer Betrieb ist, so dass sich nicht verwendeter Sauerstoff nicht im Gehäuse des Gerätes ansammelt, wo er eine Feuergefahr darstellen könnte. • Wird eine konstante Menge an zusätzlichem Sauerstoff zugeführt, ist die Konzentration des eingeatmeten Sauerstoffes je nach Druckeinstellung, Atemrhythmus des Patienten, Maskengröße und Leckagerate unterschiedlich.
• Anhand der technischen Daten der Maske können Sie ihre Kompatibilität mit dem Beatmungsgerät überprüfen. Werden die technischen Daten der Maske nicht beachtet bzw. wird die Maske mit inkompatiblen Atemtherapiegeräten verwendet, können Sitz, Komfort und Therapie beeinträchtigt werden, und Leckagen bzw. Leckagevariationen die Funktion des Gerätes beeinträchtigen. • Verwenden Sie die Maske nicht mehr, falls beim Patienten durch die Verwendung dieser Maske auch nur IRGENDEINE Nebenwirkung auftritt. • Masken können Zahn-, Gaumen- oder Kieferschmerzen verursachen bzw. ein bestehendes Zahnleiden verschlimmern. Wenden Sie sich in einem solchen Fall an den Zahnarzt. • Informationen über Einstellungen und Betrieb finden Sie in der Gebrauchsanweisung des Gerätes. • Setzen Sie die Maske nicht direkter Sonneneinstrahlung aus. • Entfernen Sie vor dem Gebrauch der Maske alles Verpackungsmaterial.
Deutsch 5 • (nur AcuCare F1-1 und AcuCare F1-4) Das Kniestück und das Sicherheitsventil übernehmen spezielle Sicherheitsfunktionen. Die Maske darf nicht benutzt werden, wenn das Sicherheitsventil beschädigt ist, da es ansonsten diese Sicherheitsfunktion nicht ausüben kann. Die Maske muss ausgewechselt werden, wenn das Sicherheitsventil beschädigt, verdreht oder gerissen ist. • (nur AcuCare F1-4) Die Ausatemöffnungen müssen frei sein. Hinweis: Jeder schwerwiegende Vorfall im Zusammenhang mit dem Gerät sollte ResMed und der zuständigen Behörde in Ihrem Land gemeldet werden. Verwendung der Maske Die Masken in dieser Anleitung sind mit: • einem weiblichen, 22 mm langen, kegelförmigen Standardanschlussstück für den externen Anschluss an das Beatmungsgerät ausgerüstet. • einem standardmäßigen Luer-Verbindungsstück zur Druckmessung oder zusätzlichen Sauerstoffgabe ausgerüstet.
Anlegen Hinweise: • Auf der Verpackung der Maske befindet sich eine Anpassungsschablone zur Bestimmung der korrekten Maskengröße. • Überprüfen Sie die Maske vor Gebrauch und ersetzen Sie sie, falls ein Teil davon beschädigt ist. • Ziehen Sie die Bänder nicht zu fest an, da das doppelwandige Maskenkissen mit Luft gefüllt wird und so für eine bequeme Abdichtung sorgt. • Die beste Abdichtung wird erreicht, wenn die seitlichen Bänder enger anliegen als das obere Band.
6 1. Positionieren Sie das Maskenkissen über der Nase und dem Mund des Patienten und ziehen Sie das Kopfband über den Kopf. 2. Während Sie die Maske an das Gesicht des Patienten halten, ziehen Sie jedes der seitlichen Bänder am Gesicht des Patienten seitlich entlang. Die Bänder werden unter die Ohren des Patienten geführt. Die Seitenarme der Maske sollten sich beim Engerstellen der Bänder nach hinten biegen. 3. Passen Sie das obere Band behutsam an. 4. Beginnen Sie mit der Beatmung gemäß der Betriebsanleitung des Beatmungssystems und schließen Sie die Maske an das Beatmungssystem an. 5. Falls um das Kissen eine Luftleckage entsteht, positionieren Sie die Maske neu auf dem Gesicht des Patienten, um eine bessere Abdichtung zu erhalten. Sie müssen möglicherweise auch die Kopfbänder neu anpassen. Abnehmen 1. Nehmen Sie das Kopfband mithilfe des Schnelllöseclips von der Maske ab. 2.
Ziehen Sie die Maske und das Kopfband nach oben über den Kopf des Patienten. Reinigung Die Maske (mit Kopfband) ist ein Einwegartikel und sollte bei starker Verschmutzung entsorgt werden. Wenn die Innenseite der Maske leicht verschmutzt ist, kann sie durch Abwischen mit einem sauberen Tuch und Wasser gereinigt werden. Nehmen Sie die Maske nicht auseinander. WARNUNG Befolgen Sie stets die Reinigungsanweisungen. Einige Reinigungsprodukte können die Maske oder ihre Bestandteile beschädigen und die Funktion beeinträchtigen oder schädliche Restdämpfe hinterlassen.
Deutsch 7 VORSICHT • Setzen Sie die Komponenten der Maske oder des Schlauchsystems nie direkter Sonneneinstrahlung aus, da sie so Schaden nehmen können. • Weist eine der Systemkomponenten sichtbare Verschleißerscheinungen (wie z. B. Brüche, Verfärbungen oder Risse) auf, muss das System entsorgt und durch ein neues ersetzt werden. • Entsorgen Sie die Maske (und das Kopfband), falls sie stark verschmutzt sind, vor allem, wenn die Luftauslassöffnungen blockiert sind. Fehlersuche Problem/Mögliche Ursache Lösung Die Maske ist unbequem. Die Kopfbänder sind zu stramm. Die Kissenmembran bläst sich gegen das Gesicht des Patienten auf und sorgt so für eine bequeme Abdichtung bei geringer Kopfbandspannung. Ziehen Sie die Bänder gleichmäßig an. Stellen Sie sicher, dass die Kopfbänder nicht zu stramm angezogen sind und dass das Maskenkissen nicht zerknittert ist.
Sie verwenden möglicherweise die falsche Maskengröße. Überprüfen Sie die Größe der Maske mithilfe der Anpassungsschablone, die sich auf der Verpackung der Maske befindet.
8 Problem/Mögliche Ursache Lösung Es treten Maskenleckagen um das Gesicht herum auf. Die Maskenkissenmembran ist gefaltet oder zerknittert. Legen Sie die Maske entsprechend den Anweisungen wieder an. Stellen Sie sicher, dass das Maskenkissen richtig auf dem Gesicht des Patienten sitzt, bevor Sie das Kopfband über den Kopf ziehen. Schieben Sie die Maske beim Anlegen nicht auf dem Gesicht des Patienten herunter, da dies ein Falten oder Aufrollen des Maskenkissens nach sich ziehen könnte. Sie verwenden möglicherweise die falsche Maskengröße. Überprüfen Sie die Größe der Maske mithilfe der Anpassungsschablone, die sich auf der Verpackung der Maske befindet. Technische Daten Die folgenden allgemeinen technischen Daten gelten für alle Masken in dieser Gebrauchsanweisung.
Deutsch 9 Kompatibilität Eine vollständige Liste der kompatiblen Geräte für diese Maske finden Sie in der Kompatibilitätsliste Maske/Gerät unter www.resmed.com auf der Seite Produkte unter Service und Unterstützung. Wenn Sie keinen Internetanschluss haben, wenden Sie sich bitte an Ihren ResMed-Vertreter. Technische Daten: AcuCare F1-0 Druck (cm H20) 0 bis 20 20 bis 40 Durchfluss (l/min)
10 Inspiratorischer und exspiratorischer Widerstand mit der Umgebung bei geöffnetem Anti-Asphyxie-Ventil (AAV). Inspiration bei 50 l/min 1,0 cm H2O Exspiration bei 50 l/min 1,5 cm H2O Druck gegenüber der Umgebung bei geöffnetem Anti-Asphyxie-Ventil (AAV) ≤2 cm H2O Druck gegenüber der Umgebung bei geschlossenem Anti-Asphyxie-Ventil (AAV) ≤2 cm H2O Technische Daten: AcuCare F1-4 Druck-Fluss-Kurve Die Maske verfügt über einen passiven Luftauslass zum Schutz gegen Rückatmung. Aufgrund von Schwankungen im Herstellungsprozess kann die Flussrate an der Ausatemöffnung variieren. Druck (cm H2O) Durchfluss (l/min) 3 19 10 37 20 54 30 69 40 82
Deutsch 11 Therapiedruck 3 bis 40 cm H20 Informationen zum Totraum Der gerätetechnische Totraum (Maske und Kniestück) bei Maskenkissen der Größe Large beträgt 364 ml. Widerstand mit der Umgebung bei geschlossenem Anti-Asphyxie-Ventil (AAV). Gemessener Druckabfall (Sollwert) bei 50 l/min: 0,5 cm H2O bei 100 l/min: 1,2 cm H2O Inspiratorischer und exspiratorischer Widerstand mit der Umgebung bei geöffnetem Anti-Asphyxie-Ventil (AAV). Inspiration bei 50 l/min 0,6 cm H2O Exspiration bei 50 l/min 0,8 cm H2O Druck gegenüber der Umgebung bei geöffnetem Anti-Asphyxie-Ventil (AAV) ≤2 cm H2O Druck gegenüber der Umgebung bei geschlossenem Anti-Asphyxie-Ventil (AAV) ≤2 cm H2O Geräusche ANGEGEBENER ZWEIZAHL-GERÄUSCHEMISSIONSWERT gemäß ISO 4871: Der A-gewichtete Schallleistungspegel der Maske liegt bei 42 dBA (mit einem Unsicherheitsfaktor von 3 dBA).
Der A-gewichtete Schalldruckpegel der Maske bei 1 m Entfernung liegt bei 34 dBA (mit einem Unsicherheitsfaktor von 3 dBA). Aufbewahrung Stellen Sie vor jeder Aufbewahrung sicher, dass die Maske sauber und trocken ist. Bewahren Sie die Maske an einem trockenen Ort und vor direktem Sonnenlicht geschützt auf.
12 Entsorgung Diese Maske und Verpackung enthalten keine Schadstoffe und können gemäß den lokalen Umweltschutzbestimmungen entsorgt werden. Symbole Die folgenden Symbole erscheinen eventuell auf dem Produkt oder der Verpackung: Dieses Produkt enthält kein Latex aus Naturkautschuk. Medizinprodukt Importeur Maske ohne Luftauslassöffnungen Anti-Asphyxie-Ventil Maske mit Luftauslassöffnungen Siehe Symbolglossar unter ResMed.com/symbols.
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