Siemens QAA55 Warmtepomp Bedienungsanleitung
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Produktspezifikationen
| Marke: | Siemens |
| Kategorie: | Wärmepumpe |
| Modell: | QAA55 Warmtepomp |
Fehlercodes Siemens QAA55 Warmtepomp
Fehlercodes aus der offiziellen Bedienungsanleitung, mit Bedeutung und Lösung.
| Code | Bedeutung | Lösung |
|---|---|---|
| 100 | Zwei Uhrzeitmaster | In der LPB-Anlage sind zwei Uhrzeitmaster konfiguriert. Dies ist nicht zulässig. Konfigurieren Sie nur einen Regler als Master und alle anderen als Slave (mit oder ohne Fernverstellung). |
| 102 | Uhr Gangreserve fehlt | Die Batterie oder Gangreserve der Uhr des Reglers ist leer. Überprüfen Sie die Batterie und ersetzen Sie diese bei Bedarf. Die Uhr kann die Zeit nicht mehr korrekt halten. |
| 105 | Wartungsmeldung | Eine planmäßige Wartung ist erforderlich. Überprüfen Sie die Wartungsintervalle und führen Sie die erforderliche Wartung durch. Quittieren Sie die Meldung nach Durchführung der Wartung. |
| 106 | Quellentemp zu tief | Die Quellentemperatur ist zu tief. Die Wärmepumpe kann nicht ordnungsgemäß arbeiten. Überprüfen Sie die Wärmequelle (Sole, Wasser oder Luft). Bei Sole-Wärmepumpen: Prüfen Sie den Sole-Kreislauf. Bei Wasser-Wärmepumpen: Prüfen Sie die Wasserzirkulation. Bei Luft-Wärmepumpen: Prüfen Sie, ob Lufteinlass nicht blockiert ist. Die Wärmepumpe wird ausgeschaltet. |
| 107 | Heissgas Verdichter 1 | Die Heißgastemperatur am Verdichter 1 ist zu hoch. Dies ist eine kritische Überhitzung. Überprüfen Sie die Kältemittelladung und den Verdichter. Überprüfen Sie Sensor B81 (Heissgasfühler 1). Wenn der Fehler mehrmals wiederkehrt, kontaktieren Sie den Kundendienst. Die Wärmepumpe wird ausgeschaltet. |
| 108 | Heissgas Verdichter 2 | Die Heißgastemperatur am Verdichter 2 ist zu hoch. Dies ist eine kritische Überhitzung. Überprüfen Sie die Kältemittelladung und den Verdichter. Überprüfen Sie Sensor B82 (Heissgasfühler 2). Wenn der Fehler mehrmals wiederkehrt, kontaktieren Sie den Kundendienst. Die Wärmepumpe wird ausgeschaltet. |
| 117 | Wasserdruck zu hoch | Der Wasserdruck im System ist zu hoch. Überprüfen Sie den Druckwächter H1 und die Druckanzeige. Überprüfen Sie auf Blockierungen oder geschlossene Ventile im Heizkreis. Lassen Sie ggf. Wasser ab oder überprüfen Sie die Druckregelventile. Der Fehler muss manuell quittiert werden. |
| 121 | Vorl'temp HK1 zu tief | Die Vorlauftemperatur des Heizkreises 1 ist zu tief (Sensor B1). Dies wird ausgelöst wenn die Solltemperatur während mehr als der eingestellten Zeit nicht eingehalten wird. Überprüfen Sie die Wärmeabgabe der Wärmepumpe, die Verdichterleistung und die Quellentemperatur. Überprüfen Sie auch Parameter 6740. Die Wärmepumpe läuft weiter. |
| 122 | Vorl'temp HK2 zu tief | Die Vorlauftemperatur des Heizkreises 2 ist zu tief (Sensor B12). Dies wird ausgelöst wenn die Solltemperatur während mehr als der eingestellten Zeit nicht eingehalten wird. Überprüfen Sie die Wärmeabgabe der Wärmepumpe, die Verdichterleistung und die Quellentemperatur. Überprüfen Sie auch Parameter 6741. Die Wärmepumpe läuft weiter. |
| 126 | Trinkwasser-Ladeüberwachung | Der Trinkwasserspeicher kann nicht innerhalb der parametrierten Zeit bis mindestens zur Schaltdifferenz geladen werden. Überprüfen Sie die Speichertemperatur (Sensoren B3 und B31) und die Wärmeabgabe der Wärmepumpe. Überprüfen Sie auch Parameter 6745. Prüfen Sie, ob die Wärmepumpe ausreichend Leistung abgibt. Die Wärmepumpe läuft weiter. |
| 201 | Frost-Alarm | Frostgefahr erkannt (Sensor B21 - Vorlauffühler WP). Dies ist kritisch, da Rohre einfrieren können. Überprüfen Sie die Quellentemperatur und die Wärmepumpenleistung. Stellen Sie sicher, dass die Wärmequelle nicht einfriert. Bei Sole-Wärmepumpen: Überprüfen Sie die Sole-Konzentration. Bei Wasser-Wärmepumpen: Überprüfen Sie die Wasserzirkulation. Die Wärmepumpe wird ausgeschaltet. |
| 204 | Ventilator überlastet | Der Ventilator (z.B. bei Luft-Wärmepumpe) ist überlastet oder blockiert. Überprüfen Sie Sensor E14. Prüfen Sie auf Verschmutzungen oder Blockierungen des Ventilators oder Lufteinlasses. Überprüfen Sie die Lüfterdrehzahl und die Motorleistung. Wenn der Fehler mehrmals wiederkehrt, kontaktieren Sie den Kundendienst. Die Wärmepumpe wird ausgeschaltet. |
| 222 | HD bei WP-Betrieb | Der Hochdruck ist zu hoch während der Wärmepumpe läuft. Überprüfen Sie Sensor E10. Dies deutet auf ein Verdichter- oder Kältemittel-Problem hin. Überprüfen Sie die Kältemittelladung, den Kondensator und auf Blockierungen. Wenn der Fehler mehrmals wiederkehrt, kontaktieren Sie den Kundendienst. Die Wärmepumpe wird ausgeschaltet. |
| 225 | Niederdruck | Der Niederdruck ist zu niedrig. Dies deutet auf unzureichende Kältemittelladung oder ein Leck hin. Überprüfen Sie Sensor E9. Überprüfen Sie die Kältemittelladung und auf Undichtigkeiten im System. Überprüfen Sie auch die Quelle/Verflüssiger-Leistung. Wenn der Fehler mehrmals wiederkehrt, kontaktieren Sie den Kundendienst. Die Wärmepumpe wird ausgeschaltet. |
| 226 | Verdichter 1 überlastet | Verdichter 1 ist überlastet. Überprüfen Sie Sensor E11. Dies kann durch zu hohen Druck, Blockierungen oder Motorprobleme verursacht werden. Überprüfen Sie die Quellentemperatur und die Verdichterleistung. Wenn der Fehler mehrmals wiederkehrt, kontaktieren Sie den Kundendienst. Die Wärmepumpe wird ausgeschaltet. |
| 227 | Verdichter 2 überlastet | Verdichter 2 ist überlastet. Überprüfen Sie Sensor E12. Dies kann durch zu hohen Druck, Blockierungen oder Motorprobleme verursacht werden. Überprüfen Sie die Quellentemperatur und die Verdichterleistung. Wenn der Fehler mehrmals wiederkehrt, kontaktieren Sie den Kundendienst. Die Wärmepumpe wird ausgeschaltet. |
| 6640 | Uhrbetrieb | Überprüfen Sie die Uhrzeiteinstellung des Reglers. Wählen Sie den passenden Uhrbetrieb: Autonom (Uhrzeit manuell verstellbar), Slave ohne Fernverstellung (automatische Anpassung), Slave mit Fernverstellung (manuell verstellbar mit Systemzeit-Anpassung), oder Master (Regler gibt Systemzeit vor). |
| 6650 | Aussentemperatur Lieferant | Überprüfen Sie, dass genau ein Aussentemperaturfühler in der LPB-Anlage konfiguriert ist. Der Fühler muss an einem frei wählbaren Regler angeschlossen sein und das Signal über LPB an Regler ohne Fühler liefern. Überprüfen Sie die Segmentnummer und Gerätenummer in der Anzeige. |
| 6710 | Reset Alarmrelais | Wenn ein Fehler vorliegt und das Relais QX.. konfiguriert ist, können Sie mit dieser Einstellung das Relais zurücksetzen. Beachten Sie, dass der Fehler selbst weiterhin bestehen bleibt. Wählen Sie 'Ja' um das Alarmrelais zurückzusetzen. |
| 6711 | Reset Wärmepumpe | Setzen Sie anstehende Wärmepumpen-Fehlermeldungen zurück. Diese Bedienzeile überbrückt auch die voreingestellte Einschaltverzögerung, was während der Inbetriebnahme oder Fehlersuche unerwünschte Wartezeiten vermeidet. Verwenden Sie diese Funktion nur bei Bedarf, nicht im Normalbetrieb. |
| 6740 | Vorlauftemperatur 1 Alarm | Überprüfen Sie die Vorlauftemperatur des Heizkreises 1 (Sensor B1). Wenn die Vorlauftemperatur während mehr als der eingestellten Zeit nicht eingehalten wird, wird Fehler 121 ausgelöst. Prüfen Sie den Sollwert und überprüfen Sie, ob die Wärmepumpe ordnungsgemäß heizt. Die Temperatur gilt als eingehalten, wenn die Abweichung kleiner als 1°K ist. |
| 6741 | Vorlauftemperatur 2 Alarm | Überprüfen Sie die Vorlauftemperatur des Heizkreises 2 (Sensor B12). Wenn die Vorlauftemperatur während mehr als der eingestellten Zeit nicht eingehalten wird, wird Fehler 122 ausgelöst. Prüfen Sie den Sollwert und überprüfen Sie, ob die Wärmepumpe ordnungsgemäß heizt. Die Temperatur gilt als eingehalten, wenn die Abweichung kleiner als 1°K ist. |
| 6745 | Trinkwasserladung Alarm | Wenn der Trinkwasserspeicher bei einer Trinkwasserladung nicht innerhalb der parametrierten Zeit bis mindestens zur Schaltdifferenz geladen wird, wird Fehler 126 ausgelöst. Überprüfen Sie die Trinkwasserladung und die Speichertemperatur. Prüfen Sie, ob die Wärmepumpe ausreichend Wärme liefert. |
| 6746 | Vorlauftemp Kühlen 1 Alarm | Überprüfen Sie die Vorlauftemperatur des Kühlkreises 1. Wenn diese nicht erreicht wird, wird Fehler 357 ausgelöst. Überprüfen Sie den Sollwert, die Kühlleistung der Wärmepumpe und den Kühlkreis-Sensor B16. |
| 6800 | Zeitstempel und Errorhistorie 1 | Der Regler speichert die letzten 10 aufgetretenen Fehler unverlierbar ab. Überprüfen Sie die Fehlerhistorie in den Einträgen 6800-6819 um bisherige Fehler und deren Zeitpunkte zu sehen. Pro Eintrag werden Fehlercode und Zeitpunkt gespeichert. Verwenden Sie das ACS 700-PC Tool um relevante Ist- und Sollwerte sowie Relaisausgänge anzuzeigen. |
Bedienungsanleitung Siemens QAA55 Warmtepomp – Volltext
4/258 Siemens Schweiz AG Benutzerhandbuch RVS61. 843, RVS41. 813 CE1U2355de_02 HVAC Products Inhaltsverzeichnis 1. April 2009 3. 8. 4 Funk-Repeater AVS14. 390. 34 Montageart. 34 Anschlüsse. 34 Funkverbindung. 34 Masse und Bohrbild. 35 3. 8. 5 Kontrolle der Funkkomponenten. 35 4 Inbetriebnahme. 36 4. 1 Wärmepumpenregler. 36 5 Handhabung. 37 5. 1 QAA75. / QAA78. / AVS37. 37 5. 1. 1 Bedienung. 37 Bedienelemente. 37 Anzeigemöglichkeiten. 38 Heizbetrieb wählen. 38 Kühlbetrieb wählen. 39 Trinkwasserbetrieb wählen. 39 Raumsollwert einstellen. 40 Präsenztaste. 40 Information anzeigen. 40 Manuelles WP-Abtauen / Reset. 42 5. 1. 2 Programmierung QAA75. / QAA78. / AVS37. 43 Einstellprinzip. 43 Beispiel „Uhrzeit einstellen“. 43 5. 1. 3 Benutzerebenen. 44 Einstellgliederung „Endbenutzer“. 45 Einstellgliederung „Fachmann“. 45 5. 1. 4 Übersicht der Einstellungen. 46 5. 2 QAA55. 77 5. 2. 1 Bedienung.
10/258 Siemens Schweiz AG Benutzerhandbuch RVS61.843, RVS41.813 CE1U2355de_02 HVAC Products 1 Übersicht 1. April 2009 1 Übersicht Dieses Benutzerhandbuch beschreibt die Produkte aus folgender Tabelle über Handhabung und Konfigurierung der Geräte für Lesergruppen von Anwendern bis Heizungs-Fachspezialisten.
ASN Titel RVS41.813 Grundgerät Wärmepumpe RVS61.843 Grundgerät Wärmepumpe AVS75.390 Erweiterungsmodul AVS37.290 Bediengerät ohne Textdisplay (nur Leiterplatte) AVS37.294 Bediengerät mit Textdisplay QAA75.610 Raumgerät Draht QAA75.611 Raumgerät Draht mit Hintergrundbeleuchtung QAA78.610 Raumgerät Funk QAA55.110 Raumgerät RDX33.21 RDX43.2 Raumthermostat mit LCD für die Freigabe einer Wärmepumpe AVS38.291 Blinddeckel (96 x 144 mm) AVS71.390 Funkmodul AVS14.390 Funk-Repeater AVS13.399 Aussentemperaturfühler mit Funkmodul AVS82.490 Flachbandkabel zu Erweiterungsmodul AVS82.491 Flachbandkabel zu Bediengerät Folgenden Schulungs-/Demokoffer sind dazu erhältlich: KF8921 Demokoffer für RVS61.843 KF8920 Demokoffer für RVS41.813 Folgende Produkte sind in separaten Dokumentationen beschrieben: QAC34 Aussentemperaturfühler QAD36 Anlegetemperaturfühler QAZ36 Tauchtemperaturfühler
12/258 Siemens Schweiz AG Benutzerhandbuch RVS61.843, RVS41.813 CE1U2355de_02 HVAC Products 1 Übersicht 1. April 2009 1.1.2 Bedienungsmöglichkeiten Drahtgebunden Drahtlos CDA2359Z01T CDFA2359Z03T CE1DA2359Z66T CDFA2359Z67TE1 CEDA2359Z02T CDFAE2359Z04T A Grundgerät RVS… C Raumgerät QAA75… / 78… / QAA55.. D Aussentemperaturfühler AVS13… E Bediengerät AVS37.294 (Klartext) E1 Bediengerät AVS37.390 (basic) F Funkmodul AVS71… Bedienung mit Raumgerät Bedienung mit Bediengerät "basic" (zusätzliches Raumgerät optional) Bedienung mit Bediengerät "Klartext" (zusätzliches Raumgerät optional)
13/258 Siemens Schweiz AG Benutzerhandbuch RVS61.843, RVS41.813 CE1U2355de_02 HVAC Products 2 Sicherheitshinweise 1. April 2009 2 Sicherheitshinweise 2.1 Hinweise zur Produktehaftpflicht • Die Geräte dürfen nur in gebäudetechnischen Anlagen und nur für die beschriebenen Anwendungen eingesetzt werden. • Zur Verwendung der Geräte müssen alle Anforderungen, die in den Kapiteln „Handhabung“ und “Technische Daten” beschrieben sind, eingehalten werden. • Die örtlichen Vorschriften (Installation etc.) sind einzuhalten. • Ein Öffnen der Geräte ist nicht erlaubt. Bei Zuwiderhandlung entfällt die Gewährleistungspflicht.
14/258 Siemens Schweiz AG Benutzerhandbuch RVS61. 843, RVS41. 813 CE1U2355de_02 HVAC Products 3 Montage und Installation 1. April 2009 2359Z093 Montage und Installation 3. 1 Vorschriften • Die elektrische Spannungsversorgung muss vor der Installation unterbrochen werden. • Die Anschlüsse für Klein- und Netzspannung sind getrennt voneinander angebracht. • Für die Verdrahtung müssen die Anforderungen der Schutzklasse II eingehalten werden. • Derselbe Fühler kann nicht für mehrere Eingänge verwendet werden. Fühler- und Netzleitungen dürfen nicht im gleichen Kabelkanal geführt werden. 3. 2 Wärmepumpenregler RVS. Projektierung • Die Luftzirkulation um das Gerät muss gewährleistet sein, damit die vom Regler produzierte Wärme abgeführt werden kann. Auf alle Fälle muss über den Kühlschlitzen auf der Ober- und Unterseite des Gerätes ein Abstand von mindestens 10 mm freigehalten werden.
Dieser Freiraum darf nicht zugänglich sein und es dürfen keine Gegenstände in diesem Bereich eingeschoben werden. Wenn das eingebaute Gerät mit einem weiteren geschlossenen, isolierenden Gehäuse umgeben wird, so müssen die Freiräume um die Kühlschlitze bis zu 100 mm betragen. • Das Gerät ist nach den Richtlinien der Schutzklasse II konzipiert und muss entsprechend diesen Vorschriften eingebaut werden. • Das Gerät darf erst unter Spannung gesetzt werden, wenn der Einbau vollständig erfolgt ist. An den Klemmen und durch die Kühlschlitze besteht sonst Gefahr von elektrischem Schlag. • Das Gerät darf keinem Tropfwasser ausgesetzt sein. • Zulässige Umgebungstemperatur im eingebauten Zustand bei betriebsbereitem Gerät 0. 50°C. • Netzleitungen müssen von Kleinspannungsleitungen (Fühler) sauber getrennt verlegt werden (Minimaler Abstand 100 mm).
22/258 Siemens Schweiz AG Benutzerhandbuch RVS61.843, RVS41.813 CE1U2355de_02 HVAC Products 3 Montage und Installation 1. April 2009 Klemmenbezeichnung Verwendung Steckplatz Stecker TypL Phase AC 230 V Grundgerät N L AGP4S.03E/109 Schutzleiter N Nullleiter QX21 Zuordnung gemäss Funktion T AGP8S.04B/109N Nullleiter Schutzleiter QX22 Zuordnung gemäss Funktion N Nullleiter S AGP8S.03B/109 Schutzleiter QX23 Zuordnung gemäss Funktion Verwendung Steckplatz Stecker Typ Bediengerät X30 AVS82.491/109BX21 Zuordnung gemäss Funktion AGP4S.02F/109M Masse n BX22 Zuordnung gemäss Funktion AGP4S.02F/109M Masse n H2 Digital-/ 0 – 10 V-Eingang AGP4S.02F/109M Masse n Klemmenzuordnung Mit den beiden Parametern • Funktion Erweiter’modul 1 (Bedienzeile 6020) • Funktion Erweiter’modul 2 (Bedienzeile 6021) wird die Anwendung des jeweiligen Moduls festgelegt. Netzspannung Kleinspannung
24/258 Siemens Schweiz AG Benutzerhandbuch RVS61.843, RVS41.813 CE1U2355de_02 HVAC Products 3 Montage und Installation 1. April 2009 3.5 Bediengerät AVS37.390 Anschlüsse Das Bediengerät AVS37.390 wird mit dem Verbindungskabel AVS82.491/109 am Grundgerät an Steckbuchse X30 angeschlossen. Die Stecker sind codiert. Massbilder 23 5 4M 0 1130,5 A A Schalttafel, Schaltfront Das Bediengerät AVS37.390 ist eine reine Leiterplattenlösung und wird von Siemens ohne Gehäuse geliefert.
25/258 Siemens Schweiz AG Benutzerhandbuch RVS61.843, RVS41.813 CE1U2355de_02 HVAC Products 3 Montage und Installation 1. April 2009 3.6 Raumgerät QAA55… Projektierung min. 10 cm2261Z03 Das Raumgerät sollte unter Berücksichtigung nachfolgender Punkte im Hauptaufenthaltsraum stationiert werden. • Der Platzierungsort ist so zu wählen, dass der Fühler die Lufttemperatur im Raum möglichst unverfälscht messen kann und nicht durch direkte Sonneneinstrahlung oder andere Wärme- bzw. Kältequellen beeinflusst wird ( ca. 1,5 m über dem Boden) • Bei der Wandmontage muss über dem Gerät genügend Platz für das Herausschieben und wieder Aufsetzen vorhanden sein. Wird das Gerät aus dem Sockel entfernt, ist keine Speisung mehr vorhanden und somit ausser Betrieb.
26/258 Siemens Schweiz AG Benutzerhandbuch RVS61.843, RVS41.813 CE1U2355de_02 HVAC Products 3 Montage und Installation 1. April 2009 3.7 Raumgerät QAA75… Projektierung min. 10 cm2261Z03 Das Raumgerät sollte unter Berücksichtigung nachfolgender Punkte im Hauptaufenthaltsraum stationiert werden. • Der Platzierungsort ist so zu wählen, dass der Fühler die Lufttemperatur im Raum möglichst unverfälscht messen kann und nicht durch direkte Sonneneinstrahlung oder andere Wärme- bzw. Kältequellen beeinflusst wird ( ca. 1,5 m über dem Boden) • Bei der Wandmontage muss über dem Gerät genügend Platz für das Herausschieben und wieder Aufsetzen vorhanden sein. Wird das Gerät aus dem Sockel entfernt, ist keine Speisung mehr vorhanden und das Gerät somit ausser Betrieb.
28/258 Siemens Schweiz AG Benutzerhandbuch RVS61.843, RVS41.813 CE1U2355de_02 HVAC Products 3 Montage und Installation 1. April 2009 3.8 Funkkomponenten Der Platzierungsort ist so zu wählen, dass ein möglichst ungestörtes Senden gewährleistet ist. Dabei sind die folgenden Punkte zu beachten: • Nicht in die Nähe von elektrischen Leitungen, starke magnetische Felder oder Geräten wie PC’s, Fernseher, Mikrowellengeräte etc. • Nicht im Empfangsschatten von grösseren Eisenbauteilen, oder baulichen Elementen mit engmaschigen Metallgittern wie Spezialglas oder –beton • Distanz zum Empfänger nicht grösser als 30 m oder 2 Stockwerke 3.8.1 Funkmodul AVS71.390 Das Funkmodul erweitert das Sortiment mit der Möglichkeit einer drahtlosen Kommunikation. Dabei können die vorgesehenen Geräte wie z.B. ein Raumgerät per Funk Daten übermitteln und benötigen keine drahtgebundenen Installationen mehr.
Das Gerät nicht im Inneren eines Metallgehäuses (z.B. Wärmepumpe) montieren. 2359Z23 Das Kabel ist mit einem Stecker vorkonfektioniert, der am Anschluss X60 des Reglers angeschlossen wird. Das Grundgerät muss vor dem Anschliessen spannungslos sein! Das Herstellen der Funkverbindung ist nachfolgend in den Kapiteln der entsprechenden Funkkomponenten beschrieben. 432354Z11 Projektierung Montageart Anschluss Funkverbindung Masse und Bohrbild 2359Z57ABLED Taster
29/258 Siemens Schweiz AG Benutzerhandbuch RVS61.843, RVS41.813 CE1U2355de_02 HVAC Products 3 Montage und Installation 1. April 2009 3.8.2 Raumgerät QAA78.610 Projektierung min. 10 cm2261Z03 Das Raumgerät sollte unter Berücksichtigung nachfolgender Punkte im Hauptaufenthaltsraum stationiert werden. • Der Platzierungsort ist so zu wählen, dass der Fühler die Lufttemperatur im Raum möglichst unverfälscht messen kann und nicht durch direkte Sonneneinstrahlung oder andere Wärme- bzw. Kältequellen beeinflusst wird ( ca. 1,5 m über dem Boden) • Bei der Wandmontage muss über dem Gerät genügend Platz für das Herausschieben und wieder Aufsetzen vorhanden sein. Montageart mit Sockel 2359Z252359Z202359Z262359Z222359Z21
30/258 Siemens Schweiz AG Benutzerhandbuch RVS61.843, RVS41.813 CE1U2355de_02 HVAC Products 3 Montage und Installation 1. April 2009 2359Z61 Anschlüsse/Speisung Die Speisung erfolgt mit 3 Stk. 1.5 V alkaline Batterien des Typs AA (LR06). Funkverbindung Die Funkverbindung im unmontierten Zustand, in der Nähe des Funkmoduls aufbauen, damit alle Komponenten in Reichweite sind. Grundvoraussetzung für die Funkverbindung, ist die Sicherstellung der Speisung an sämtlichen Komponenten, d.h. das Funkmodul muss ordnungsgemäss am Grunderät angeschlossen und die Batterien im Raumgerät richtig eingesetzt sein. 1. Am installierten Funkmodul den Taster mindestes für 8 Sek. drücken, bis die LED am Funkmodul schnell blinkt. 2. Am Raumgerät mit der OK Taste in die Programmierung wechseln. 3. Die Infotaste mind. für 3 Sek. drücken und mit dem Drehknopf die Bedienebene „Inbetriebsetzung“ auswählen.
Danach OK Taste drücken. 4. Mit dem Drehknopf die Bedienseite „Funk“ wählen und OK Taste drücken. 5. Einstellzeile „Einsatz als“ (Zeile 40) auswählen und dementsprechend einstellen. Danach OK Taste drücken. 6. Mit dem Drehknopf auf „JA“ einstellen und die OK Taste drücken. Der Verbindungsaufbau wird gestartet. 7. In der Anzeige ist der Stand des Verbindungsaufbaus in % ersichtlich. Dieser Vorgang kann zwischen 2…120 Sek. dauern. 8. Die Verbindung ist erfolgt, wenn „Gerät betriebsbereit“ angezeigt wird und die LED vom Funkmodul erlischt. Mit dem Test wird die Qualität der Funkverbindung überprüft. • Der Test kann mit der ESC Taste abgebrochen werden. • Während das Aufbauen der Funkverbindung am Regler erfolgen kann, sollte das Testen am vorgesehenen Montageort des Raumgerätes durchgeführt werden.
31/258 Siemens Schweiz AG Benutzerhandbuch RVS61.843, RVS41.813 CE1U2355de_02 HVAC Products 3 Montage und Installation 1. April 2009 Beispiel einer Anzeige beim Testen: Die linke Ziffer zeigt gesendete, die rechte empfangene Telegramme. Nach 24 Telegrammen wird der Test beendet. Der Test ist erfolgreich wenn mindestens 50 % der gesendeten Telegramme wieder empfangen werden. War der Test nicht erfolgreich, ist entweder ein anderer Montageort zu wählen oder es kann der Funk-Repeater AVS14.390 eingesetzt werden. Masse und Bohrbild 421852359Z1210082 2359Z504,29566010080113967 BedieneinheitTestmode
32/258 Siemens Schweiz AG Benutzerhandbuch RVS61.843, RVS41.813 CE1U2355de_02 HVAC Products 3 Montage und Installation 1. April 2009 2359Z533.8.3 Aussenfühler Funk AVS13.399 • Der Funksender muss im inneren des Gebäudes montiert werden. • Der Funksender soll so platziert sein, dass er für den Batteriewechsel zugänglich bleibt. Montageart Funksender Aussenfühler Der Aussenfühler wird mit dem Funksender über einen 2-adrigen Leiter verbunden, die Anschlüsse sind vertauschbar. Die Speisung erfolgt mit 2 Stk. 1.5 V alkaline Batterien des Typs AAA (LR03). Anschlüsse 2359Z542359Z302359Z332359Z592359Z312359Z55AAAAAAIsolierstreifen entfernen Batterie 2359Z32
33/258 Siemens Schweiz AG Benutzerhandbuch RVS61.843, RVS41.813 CE1U2355de_02 HVAC Products 3 Montage und Installation 1. April 2009 Funkverbindung Die Funkverbindung im unmontierten Zustand, in der Nähe des Funkmoduls aufbauen, damit alle Komponenten in Reichweite sind. Grundvoraussetzung für die Funkverbindung, ist die Speisung aller Komponenten, d.h. das Funkmodul muss ordnungsgemäss am Grundgerät angeschlossen und die Batterien im Sendegerät des Aussenfühlers richtig eingesetzt sein. 1. Am Funkmodul den Taster mindestes für 8 Sek. drücken, bis die LED am Funkmodul schnell blinkt. 2. Am Sendegerät des Funk-Aussenfühlers, den Taster mindestes für 8 Sek.drücken, bis auch diese LED schnell blinkt. 3. Die Verbindung ist erfolgt, wenn die LED des Funkmoduls erlischt. 4. Den Taster am Sendegerät des Funk-Aussenfühlers erneut kurz drucken bis die LED erlischt.
Mit dem Test wird die Qualität der Funkverbindung überprüft. • Der Test kann mit der ESC Taste abgebrochen werden. • Während das Aufbauen der Funkverbindung am Regler erfolgen kann, sollte das Testen am vorgesehenen Montageort des Raumgerätes durchgeführt werden. 1. Am Sendegrät des Funk-Aussenfühlers den Taster 3 bis höchstens 8 Sek. Drücken, bis die LED langsam blinkt. 2. Bei funktionierender Funkkommunikation leuchtet die LED am Funkmodul alle 10 Sek. kurz auf. 3. Nach der Kontrolle den Taster am Sendegerät des Funk-Aussenfühlers erneut kurz drücken, bis die LED erlischt. Masse und Bohrbild 90100322359Z16 79,891,649,71811M01 122359Z274,256605660 35,5Ø 14,12524,549,545,561811M02 Aufbauen Testen 2359Z58AAAAAALEDTaster
34/258 Siemens Schweiz AG Benutzerhandbuch RVS61.843, RVS41.813 CE1U2355de_02 HVAC Products 3 Montage und Installation 1. April 2009 3.8.4 Funk-Repeater AVS14.390 • Zur Herstellung der Funkverbindung muss das Gerät vor der Montage provisorisch an der Speisung angeschlossen werden, damit Aufbau und Test der Funkverbindung durchgeführt werden kann. • Der Funk-Repeaters muss im Inneren des Gebäudes montiert werden. Montageart 12359Z30 22359Z33 42359Z31 Anschlüsse Die Speisung erfolgt mit dem beiliegenden Netzadapter. Die Anschlüsse sind vertauschbar. Funkverbindung Die Funkverbindung im unmontierten Zustand, in der Nähe des Funkmoduls aufbauen, damit alle Komponenten in Reichweite sind. Grundvoraussetzung für die Funkverbindung, ist die Sicherstellung der Speisung an sämtlichen Komponenten, d.h.
Das Funkmodul muss ordnungsgemäss am Grundgerät und die Speisung am Funk-Repeaters richtig angeschlossen sein. 1. Am Funkmodul den Taster mindestes für 8 Sek. drücken, bis die LED am Funkmodul schnell blinkt. 2. Am installierten Funk-Repeater, den Taster drücken, bis die LED schnell blinkt. 3. Die Verbindung ist erfolgt, wenn die LED des Funkmoduls erlischt. Mit dem Test wird die Qualität der Funkverbindung überprüft. • Der Test kann mit der ESC Taste abgebrochen werden. • Während das Aufbauen der Funkverbindung am Regler erfolgen kann, sollte das Testen am vorgesehenen Montageort des Raumgerätes durchgeführt werden. 1. Am Funk-Repeaters den Taster 3 bis höchstens 8 Sek. Drücken, bis die LED langsam blinkt. 2. Bei funktionierender Funkkommunikation leuchtet die LED am Funkmodul alle 10 Sek. kurz auf. 3.
36/258 Siemens Schweiz AG Benutzerhandbuch RVS61.843, RVS41.813 CE1U2355de_02 HVAC Products 4 Inbetriebnahme 1. April 2009 4 Inbetriebnahme Zur Inbetriebsetzung sind folgende Arbeiten durchzuführen: • Voraussetzung ist die korrekte Montage und elektrische Installation und bei Funklösungen eine korrekt erfolgte Funkverbindung aller nötigen Zusatzgeräte. • Alle anlagenspezifischen Einstellungen vornehmen. Zu beachten ist dabei vor allem die Bedienseite „Konfiguration“. Dafür ist die entsprechende Bedienebene wie folgt anzuwählen: Am Raumgerät mit der OK Taste in die Programmierung wechseln. Die Infotaste mind. für 3 Sek. drücken und mit dem Drehknopf die Bedienebene „Inbetriebsetzung“ auswählen. Danach OK Taste drücken. • Funktionskontrolle wie nachfolgend beschrieben durchführen. • Die gedämpfte Aussentemperatur zurücksetzen.
(Bedienseite „Diagnose Verbraucher“, Bedienzeile Aussentemperatur gedämpft 8703) Zur Erleichterung der Inbetriebsetzung und der Fehlersuche verfügt der Regler über einen Ein-/Ausgangstest. Damit können die Ein- und Ausgänge des Reglers kontrolliert werden. Wechseln Sie dazu in die Bedienseite „Ein-/Ausgangstest“ und gehen Sie alle vorhandenen Einstellzeilen durch. Falls bei der Kontrolle Fehler aufgetreten sind, bitte die Beschreibungen „Diagnose Erzeuger“ und „Diagnose Verbraucher“ in diesem Handbuch beachten. Der aktuelle Betriebszustand kann in der Bedienseite „Status“ überprüft werden. Für eine detaillierte Diagnose der Anlage bitte die Bedienseiten „Diagnose Erzeuger“ und „Diagnose Verbraucher“ überprüfen.
37/258 Siemens Schweiz AG Benutzerhandbuch RVS61.843, RVS41.813 CE1U2355de_02 HVAC Products 5 Handhabung 1. April 2009 5 Handhabung 5.1 QAA75.. / QAA78.. / AVS37.. 5.1.1 Bedienung Bedienelemente Raumgeräte QAA75.. / QAA78.. Bediengerät AVS37.. Heizbetrieb wählen Trinkwasserbetrieb wählen Information anzeigen Raumkomfortsollwert verstellen Navigation und Einstellungen Präsenztaste Einstellung verlassen Einstellung übernehemenTrinkwasserbetrieb wählen Heizbetrieb wählen Information anzeigenEinstellung verlassen Raumkomfortsollwert verstellen Navigation und Einstellungen Einstellung übernehmen Service Stecker (BSB) Kühltaste Kühltaste WP-Reset- und WP-Abtau-Taste
38/258 Siemens Schweiz AG Benutzerhandbuch RVS61.843, RVS41.813 CE1U2355de_02 HVAC Products 5 Handhabung 1. April 2009 Anzeigemöglichkeiten Heizen auf Komfortsollwert Ferienfunktion aktiv Heizen auf Reduziertsollwert Bezug auf den Heizkreis Heizen auf Frostschutzsollwert Wartung / Sonderfunktionen Kühlen Fehlermeldungen Laufender Prozess – bitte warten Infoebene aktiviert Batterie wechseln Programmierung aktiviert Heizung vorübergehend ausgeschaltet ECO Funktion aktiv Beispiel sämtlicher anzeigbaren Segmente. 2358Z07XxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxXxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxXxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Heizbetrieb wählen Mit der Taste kann zwischen den einzelnen Betriebsarten gewechselt werden. Die Wahl ist durch Erscheinen eines Balkens in der Anzeige unterhalb der Symbole ersichtlich. Automatikbetrieb Die Automatik-Betriebsart regelt die Raumtemperatur entsprechend dem Zeitprogramm.
Eigenschaften des Automatikbetriebs: − Heizbetrieb nach Zeitprogramm − Temperatur-Sollwerte nach Heizprogramm „Komfortsollwert“ oder „Reduziertsollwert“ − Schutzfunktionen aktiv − So/Wi Umstellautomatik und Tages-Heizgrenzenautomatik aktiv (ECO-Funktionen) Dauerbetrieb oder Die Dauer-Betriebsart hält die Raumtemperatur konstant auf dem gewählten Betriebsniveau. Heizen auf Komfortsollwert Heizen auf Reduziertsollwert Eigenschaften des Dauerbetriebs: • Heizbetrieb ohne Zeitprogramm • Schutzfunktionen aktiv • So/Wi Umstellautomatik (ECO-Funktionen) und Tages-Heizgrenzenautomatik inaktiv bei Dauerbetrieb mit Komfortsollwert Anzeige
39/258 Siemens Schweiz AG Benutzerhandbuch RVS61.843, RVS41.813 CE1U2355de_02 HVAC Products 5 Handhabung 1. April 2009 Schutzbetrieb Im Schutzbetrieb ist die Heizung ausgeschaltet. Sie bleibt aber gegen Frost geschützt (Frostschutz-Temperatur); dabei darf jedoch die Spannungsversorgung nicht unterbrochen werden. Eigenschaften des Dauerbetriebs: • Heizbetrieb aus • Temperatur nach Frostschutz • Schutzfunktionen aktiv • So/Wi Umschaltautomatik (ECO-Funktionen) und Tages-Heizgrenzenautomatik aktiv Kühlbetrieb wählen Kühlbetrieb Mit der Kühltaste kann die Betriebsart „Kühlen“ gewählt werden. Die Wahl ist durch Erscheinen eines Balkens in der Anzeige unterhalb des Symbols ersichtlich. Die Betriebsart „Kühlen“ regelt die Raumtemperatur entsprechend dem Zeitprogramm.
Eigenschaften des Kühlbetriebs: • Kühlbetrieb nach Zeitprogramm • Temperatur-Sollwert nach „Komfortsollwert Kühlen“ • Schutzfunktionen aktiv • Kühlgrenze nach Aussentemperatur Trinkwasserbetrieb wählen Mit der Taste kann der Trinkwasserbetrieb ein- / ausgeschaltet werden. Die Wahl ist durch Erscheinen eines Balkens in der Anzeige unterhalb der Symbole ersichtlich. Trinkwasserbetrieb • Ein Das Trinkwasser wird entsprechend dem gewählten Schaltprogramm bereitet. • Aus Keine Trinkwasserbereitung, Schutzfunktion ist aktiv. Trinkwasser-Push Auslösung erfolgt durch konstanten Druck auf die Trinkwasser-Betriebsarttaste des Bedien- oder Raumgeräts, während mindestens drei Sekunden. Er kann auch gestartet werden wenn: • die Betriebsart Aus ist • eine Betriebsart-Umschaltung über H1 oder zentral (LPB) wirkt • alle Heizkreise in Ferienfunktion sind (falls vorhanden)
40/258 Siemens Schweiz AG Benutzerhandbuch RVS61.843, RVS41.813 CE1U2355de_02 HVAC Products 5 Handhabung 1. April 2009 Raumsollwert einstellen Für den Komfortsollwert stellen Sie direkt am Drehknopf tiefer oder höher und bestätigen mit Ok. Während aktivem Heizbetrieb verändern Sie den Komfortsollwert Heizen, während aktivem Kühlbetrieb verändern Sie den Komfortsollwert Kühlen. Für den Reduziertsollwert − drücken Sie OK, − wählen Sie die Bedienseite Heizkreis und − stellen den „Reduziertsollwert“ ein. Warten Sie nach jeder Korrektur mindestens 2 Std., damit sich die Raumtemperatur anpassen kann. Der Reduziertsollwert kann nur für den Heizbetrieb eingestellt werden. Im Kühlbetrieb existiert nur der Komfortsollwert.
Präsenztaste Wenn Sie die Räume während der Komfortperiode für kurze Zeit nicht benutzen, können Sie mit der Präsenztaste die Temperatur absenken und dadurch Heizenergie (Umschaltung vom Komfortsollwert auf den Reduziertsollwert) oder Kühlenergie (Umschaltung vom Komfortsollwert auf AUS) sparen. Sind Ihre Räume wieder belegt, betätigen Sie erneut die Präsenztaste, damit wieder geheizt (Umschaltung vom Reduziertsollwert auf den Komfortsollwert) oder gekühlt (Umschaltung von Kühlen AUS auf Komfortsollwert) wird. Im Heizbetrieb: Im Kühlbetrieb: Heizen auf Komfortsollwert Kühlen auf Komfortsollwert Heizen auf Reduziertsollwert Künlen AUS (kein Symbol) • Die Präsenztaste wirkt nur im Automatikbetrieb • Die aktuelle Wahl ist bis zur nächsten Schaltung nach Heizprogramm aktiv Information anzeigen Mit der Infotaste können verschiedene Informationen abgerufen werden.
Je nach Gerätetyp, -konfiguration und Betriebszustand können einzelne der hier aufgeführten Infozeilen nicht vorhanden sein. Anzeigen: • Mögliche Fehlermeldungen aus der Fehlercodeliste S. 202 • Mögliche Wartungmeldungen aus der Wartungscodeliste S. 206 • Mögliche Sonderbetriebmeldungen Mögliche Anzeigen 04 8 12 16 20 24AUTORaumtemperatur
Drücken Sie die Infotaste und lesen Sie die weiteren Angaben. Text3 Text430:Vorlauffühler 104 8 12 16 20 24AUTOFehler Wartung oder Sonderbetrieb Erscheint dieses Symbol, liegt eine Wartungsmeldung oder ein Sonderbetrieb vor. Drücken Sie die Infotaste und lesen Sie die weiteren Angaben.
Text3 Text43:Wartungsintervall04 8 12 16 20 24AUTOWartung Mit der LPB-Nummer (Ziffern in der Anzeige) wird das Gerät im LPB-System angegeben, an welchem die Fehler- oder Wartungsmeldung oder ein Sonderbetrieb ausgelöst wurde. Die ersten beiden Ziffern geben die Segmentadresse an, die beiden Ziffern nach dem Punkt stehen für die Geräteadresse. 02. 01 bedeutet Segment 2, Gerät 1. Eine Fehlerliste ist im Kapitel „Fehler“ ab S. 201 zu finden. Ausnahmefall.
42/258 Siemens Schweiz AG Benutzerhandbuch RVS61.843, RVS41.813 CE1U2355de_02 HVAC Products 5 Handhabung 1. April 2009 Manuelles WP-Abtauen / Reset Die Reset-Taste löst in Abhängigkeit der Dauer des Tastendrucks unterschiedliche Funktionen aus. Ein Tastendruck von über drei Sekunden löst die manuelle Abtaufunktion aus. Ein Tastendruck von unter drei Sekunden löst einen Reset aus. Wenn Sie eine Luft / Wasser-Wärmepumpe verwenden, können Sie die Abtaufunktion für den Verdampfer manuell auslösen. Nach erfolgreichem Abtauen oder nach Ablauf der maximal erlaubten Abtaudauer und erlaubten Anzahl Abtauversuche wird die Wärmepumpe automatisch wieder freigegeben. Weitere Informationen zur Abtaufunktion sinden Sie ab S. 130. Anstehende Wärmepumpen-Fehlermeldungen werden mit dieser Taste zurückgesetzt.
Die voreingestellte Einschaltverzögerung wird überbrückt, womit während der Inbetriebnahme / Fehlersuche unerwünschte Wartezeiten vermieden werden. Im Normalbetrieb sollte die Funktion nicht verwendet werden. 04 8 12 16 20 24Reset WärmepumpeJa Nach dem Loslassen der Taste erfolgt das Reset nach zwei Sekunden. Manuelles WP-Abtauen WP-Reset RESET
43/258 Siemens Schweiz AG Benutzerhandbuch RVS61.843, RVS41.813 CE1U2355de_02 HVAC Products 5 Handhabung 1. April 2009 5.1.2 Programmierung QAA75.. / QAA78.. / AVS37.. Einstellprinzip Einstellungen, die nicht direkt mit Bedienelementen bedienbar sind, werden in Programmierung vorgenommen. Dazu sind die einzelnen Einstellungen in Bedienseiten und Bedienzeilen gegliedert und damit zu zweckmässigen Gruppen zusammengefasst. Das folgende Beispiel zur Einstellung der Uhrzeit und Datum soll dies veranschaulichen. Beispiel „Uhrzeit einstellen“ • Durch Drücken der Taste ESC gelangen Sie jeweils einen Schritt zurück, verstellte Werte werden dabei nicht übernommen. • Erfolgt acht Minuten lang (bei Funk-Geräten zwei Minuten) keine Einstellung, wird automatisch in die Grundanzeige gewechselt. • Bedienzeilen können je nach Gerät und Bedienebene unterschiedlich ausgeblendet sein.
Bedienung Anzeigebeispiel Beschreibung 1 04 8 12 16 20 24AUTORaumtemperatur Sie befinden sich in der Grundanzeige. Falls nicht die Grundanzeige eingestellt ist, gelangen Sie mit der Taste ESC zurück. Drücken Sie die Taste OK. 2 Text304 8 12 16 20 24AUTOBedieneinheitUhrzeit und Datum Im unteren Bereich der Anzeige erscheinen verschiedene Bedienseiten. Drehen Sie den Drehknopf bis die Bedienseite Uhrzeit und Datum angewählt ist. Drücken Sie zur Bestätigung die Taste OK. 3 Uhrzeit und Datum04 8 12 16 20 24AUTOStunden / Minuten Im unteren Bereich der Anzeige erscheint die erste Bedienzeile der Bedienseite Uhrzeit und Datum. Drehen Sie den Drehknopf bis zur Bedienzeile Stunden / Minuten. Drücken Sie zur Bestätigung die Taste OK 4 Uhrzeit und Datum04 8 12 16 20 24AUTOStunden / Minuten In der Anzeige werden die Stunden blinkend dargestellt.
44/258 Siemens Schweiz AG Benutzerhandbuch RVS61.843, RVS41.813 CE1U2355de_02 HVAC Products 5 Handhabung 1. April 2009 5 Uhrzeit und Datum04 8 12 16 20 24AUTOStunden / Minuten In der Anzeige werden die Minuten blinkend dargestellt. Drehen Sie den Drehknopf bis der Minutenwert der Uhrzeit richtig eingestellt ist. Drücken Sie zur Bestätigung die Taste OK 6 Uhrzeit und Datum04 8 12 16 20 24AUTOStunden / Minuten Die Einstellung ist abgespeichert, die Anzeige blinkt nicht mehr. Sie können direkt mit weiteren Einstellungen fortfahren oder die Betriebsarttaste oder ESC drücken, um in die Grundanzeige zu gelangen. 7 Sie befinden sich nun wieder in der Grundanzeige. 5.1.3 Benutzerebenen Es sind Benutzerebenen vorhanden die Einstellungen nur für entsprechende Zielgruppen zugänglich machen.
Um in die gewünschte Benutzerebene zu gelangen, gehen Sie wie folgt vor: Bedienung Anzeigebeispiel Beschreibung 1 04 8 12 16 20 24AUTORaumtemperatur Sie befinden sich in der Grundanzeige. Falls nicht die Grundanzeige eingestellt ist, gelangen Sie mit der Taste ESC zurück. Drücken Sie die Taste OK. 2 Text304 8 12 16 20 24AUTOBedieneinheitUhrzeit und Datum Sie befinden sich in der Benutzerebene Endbenutzer. Drücken Sie während 3 Sek. die Taste INFO. Beispiel Menüaufbau Uhrzeit und DatumBedieneinheitFunkZeitprogramm Heizkreis 1Zeitprogramm Heizkreis 2Zeitprogramm Heizkreis PFerien Heizkreis 1Diagnose VerbraucherStunden / MinutenTag / MonatJahrSommerzeitbeginnSommerzeitendeStunden 1...24 hMinuten 0...60 min
45/258 Siemens Schweiz AG Benutzerhandbuch RVS61.843, RVS41.813 CE1U2355de_02 HVAC Products 5 Handhabung 1. April 2009 Text304 8 12 16 20 24AUTOInbetriebsetzungEndbenutzer Sie haben nun eine Auswahl der Benutzerebenen. Drehen Sie den Drehknopf bis zur gewünschten Benutzerebene. Drücken Sie die Taste OK. 3 Text304 8 12 16 20 24AUTOBedieneinheitUhrzeit und Datum Sie befinden sich nun in der gewählten Benutzerebene. Um in die OEM Ebene zu gelangen, muss der entsprechende Code eingegeben werden. Einstellgliederung „Endbenutzer“ Als Beispiel ist hier ersichtlich, wie je nach gewählter Benutzerebene einzelne Einstellungen nicht wählbar sind. Diese sind hier nur beispielhaft grau dargestellt. Am Gerät sind sie effektiv ausgeblendet.
Bedienzeile Bedienebene Funktion Standardwert Min Max Einheit Uhrzeit und Datum 1 E Stunden / Minuten - 00:00 23:59 hh:mm 2 E Tag / Monat - 01.01 31.12 tt.MM 3 E Jahr - 2004 2099 jjjj 5 F Sommerzeitbeginn 25.03 01.01 31.12 tt.MM 6 F Sommerzeitende 25.10 01.01 31.12 tt.MM Bedieneinheit 20 E Sprache Deutsch ¦ … Deutsch - 22 F Info Temporär ¦ Permanent Temporär - 26 F Sperre Bedienung Aus ¦ Ein Aus - 27 F Sperre Programmierung Aus ¦ Ein Aus - 28 I Direktverstellung Speichern automatisch ¦ Speichern mit Bestätig Speichern mit Bestätig 40 I Einsatz als Raumgerät 1 ¦ Raumgerät 2 ¦ Raumgerät P ¦ Bediengerät 1 ¦ Bediengerät 2 ¦ Bediengerät P ¦ Servicegerät Raumgerät 1 - 42 I Zuordnung Gerät 1 Heizkreis 1 ¦ Heizkreis 1 und 2 ¦ Heizkreis 1 und P ¦ alle Heizkreise Heizkreis 1 - 44 I Bedienung HK2 Gemeinsam mit HK1 ¦ Unabhängig Gemeinsam mit HK1 - 46 I Bedienung HKP Gemeinsam mit HK1 ¦ Unabhängig Gemeinsam mit HK1 - 48 I Wirkung Präsenztaste Keine ¦ Heizkreis 1 ¦ Heizkreis 2 ¦ Gemeinsam Heizkreis 1 - 54 F Korrektur Raumfühler 0.0 -3 3 °C 70 F Software Version - 0 99.9 - Funk 120 I Binding Nein ¦ Ja Nein - 121 I Testmode Aus ¦ Ein Aus - 130 I Raumgerät 1 Fehlt ¦ Betriebsbereit ¦ Kein Empfang ¦ Batt.
April 2009 Bedienzeile Bedienebene Funktion Standardwert Min Max Einheit 1640 F Legionellenfunktion Aus ¦ Periodisch ¦ Fixer Wochentag Aus - 1641 F Legionellenfkt Periodisch 3 1 7 Tage 1642 F Legionellenfkt Wochentag Montag ¦ Dienstag ¦ Mittwoch ¦ Donnerstag ¦ Freitag ¦ Samstag ¦ Sonntag - 1644 F Legionellenfunktion Zeitpunkt − − − − − − / 00:00 23:50 hh:mm 1645 F Legionellenfunktion Sollwert 65 55 95 °C 1646 F Legionellenfkt Verweildauer 30 − − − / 10 360 min 1647 F Legionellenfkt Zirk'pumpe Aus ¦ Ein Ein - 1660 F Zirkulationspumpe Freigabe Zeitprogramm 3 / HKP ¦ Trinkwasser Freigabe ¦ Zeitprogramm 4 / TWW ¦ Zeitprogramm 5 Zeitprogramm 3 / HKP - 1661 F Zirk'pumpe Taktbetrieb Aus ¦ Ein Aus - 1663 F Zirkulationssollwert 45 8 80 °C Hx-Pumpe 2010 F H1 Übertemperaturabnahme Aus¦ Ein* Ein - 2012 F H1 mit Pufferspeicher Nein¦ Ja* Ja - 2014 F H1 Vorregler/Zubring'pumpe Nein¦ Ja* Ja - 2015 F H1 Kälteanforderung 2-Leitersystem* ¦ 4-Leitersystem 2-Leitersystem - 2035 F H2 Übertemperaturabnahme Aus¦ Ein* Ein - 2037 F H2 mit Pufferspeicher Nein¦ Ja* Ja - 2039 F H2 Vorregler/Zubring'pumpe Nein¦ Ja* Ja - 2040 F H2 Kälteanforderung 2-Leitersystem* ¦ 4-Leitersystem 2-Leitersystem - 2046 F H3 Übertemperaturabnahme Aus¦ Ein* Ein - 2048 F H3 mit Pufferspeicher Nein¦ Ja* Ja - 2050 F H3 Vorregler/Zubring'pumpe Nein¦ Ja* Ja - 2051 F H3 Kälteanforderung 2-Leitersystem ¦ 4-Leitersystem 2-Leitersystem - Schwimmbad 2055 E Sollwert Solarheizung 26 8 80 °C 2056 E Sollwert Erzeugerheizung 22 8 80 °C 2065 F Ladevorrang Solar Nein ¦ Ja Nein - 2080 F Mit Solareinbindung Nein ¦ Ja Ja - Vorregler / Zubringerpumpe 2150 I Vorregler/Zubringerpumpe Vor Pufferspeicher ¦ Nach Pufferspeicher Nach Pufferspeicher - 6)
April 2009 Bedienzeile Bedienebene Funktion Standardwert Min Max Einheit 2964 I Abtaudauer Maximal 10 1 42 min 2965 I Abtropfdauer Verdampfer 2 0 10 min 3000 I Ausschalttemp Max Kühlen 40 20 60 °C 3002 F Quellentemp Min Kühlbetrieb 2 -20 30 °C 3004 F SD Umschalt Kühlen Pas/Akt 5 1 10 °C 3006 F Während Verdichterbetrieb Passives Kühlen aus ¦ Passives Kühlen ein Passsives Kühlen ein 1 - 3007 F Im passiven Kühlbetrieb Kondensatorpumpe aus ¦ Kondensatorpumpe ein Kondensatorpumpe aus 1 - 3008 F Spreizung Konden Kühlbetrieb 5 0 20 °C 3030 F Autokorr WP Kondens'fühler Aus ¦ Jetzt ¦ Nach Pumpenvorlauf Aus - 3031 F Korrektur WP Vorlauffühler 0 -20 20 °C 3032 F Korrektur WP Rückl'fühler 0 -20 20 °C 3033 F Korrekturstatus Nicht korrigiert ¦ Manuell korrigiert ¦ Automatisch korrigiert ¦ Korrektur läuft Energiezähler 3090 F Impulszählung Wärme Keine Mit ¦ Eingang H1 ¦ Mit Eingang H3 Keine - 3092 F Impulseinheit Wärme Keine ¦ kWh ¦ Liter Keine 3093 F Impulswert Wärme Zähler 1 1 1000 - 3094 F Impulswert Wärme Nenner 1 1 1000 3097 F Durchfluss Heizen --- 10 60000 l/h 3098 F Durchfluss Trinkwasser --- 10 60000 l/h 3100 F Impulszählung Energie Keine ¦ Mit Eingang H1 ¦ Mit Eingang H3 Keine 3102 F Impulseinheit Energie Keine ¦ kWh ¦ m3 Keine 3103 F1 Impulswert Energie Zähler 1 1 1000 3104 F1 Impulswert Energie Nenner 1 1 1000 3106 F2 Mittlerer Gasenergieinhalt 11.
April 2009 Bedienzeile Bedienebene Funktion Standardwert Min Max Einheit 3190 F Reset Stichtagspeicher Nein ¦ Ja Nein - Kaskade 3533 F Zuschaltverzögerung 5 0 120 min 3540 F Auto Erz'folge Umschaltung 500 − − − / 10 990 h 3541 F Auto Erz'folge Ausgrenzung Keine ¦ Erster ¦ Letzter ¦ Erster und Letzter Keine Zusatzerzeuger 3700 F Freigabe unter Aussentemp --- -50 50 °C 3701 F Freigabe über Aussentemp --- -50 50 °C 3705 F Nachlaufzeit 10 0 120 min 3720 F Schaltintegral 50 0 500 °C*min 3722 F Schaltdifferenz Aus 15 0 20 °C 3723 F Sperrzeit 30 − − − / 0 120 min Solar 3810 F Temperaturdifferenz EIN 8 BZ 3811 40 °C 3811 F Temperaturdifferenz AUS 4 0 BZ 3812 °C 3812 F Ladetemp Min TWW-Speicher − − − − − − / 8 95 °C 3815 F Ladetemp Min Puffer − − − − − − / 8 95 °C 3818 F Ladetemp Min Schwimmbad − − − − − − / 8 95 °C 3822 F Ladevorrang Speicher Kein ¦ Trinkwasserspeicher ¦ Pufferspeicher Trinkwasserspeicher - 3825 F Ladezeit relativer Vorrang − − − − − − / 2 60 min 3826 F Wartezeit relativer Vorrang 5 1 40 min 3827 F Wartezeit Parallelbetrieb − − − − − − / 0 40 min 3828 F Verzögerung Sekundärpumpe 60 0 600 s 3831 F Mindestlaufzeit Kollek’pumpe 20 5 120 s 3834 F Kollektorstartfkt Gradient − − − − − − / 1 20 min/°C 3840 F Kollektor Frostschutz − − − − − − / -20 5 °C 3850 F Kollektorüberhitzschutz − − − − − − / 30 350 °C 3860 F Verdampfung Wärmeträger − − − − − − / 60 350 °C 3870 F Pumpendrehzahl Minimum 40 0 100 % 3871 F Pumpendrehzahl Maximum 100 0 100 % 3880 F Frostschutzmittel Kein ¦ Ethylenglykol ¦ Propylenglykol ¦ Ethylen- und Propylenglykol Kein - 3881 F Frost'mittel Konzentration 30 1 100 % 3884 F Pumpendurchfluss 200 10 1500 l/h Pufferspeicher 4708 F Zwangsladungsollwert Kühlen − − − 6 35 °C 4709 I Zwangsladung Heizen Min 40 20 80 °C 4710 I Zwangsladungsollwert Heizen Max 50 20 80 °C 4711 I Zwangsladung Zeitpunkt − − − − − − / 00:00 23:50 hh:mm 4712 I Zwangsladung Dauer Max 4 1 20 h 4720 F Auto Erzeugersperre Keine ¦ Mit B4 ¦ Mit B4 und B42/B41 Mit B4 - 4722 F Temp’diff Puffer/Heizkreis 0 -20 20 °C 4739 F Schichtschutz Aus ¦ Immer Aus - 4750 F Ladetemperatur Maximum 80 8 95 °C 4755 F Rückkühltemperatur 60 8 95 °C 4).
April 2009 Bedienzeile Bedienebene Funktion Standardwert Min Max Einheit 4756 F Rückkühlung TWW/HK's Aus ¦ Ein Aus - 4757 F Rückkühlung Kollektor Aus ¦ Sommer ¦ Immer Aus - 4760 F Ladefühler Elektroeinsatz Mit B4 ¦ Mit B42/B41 Mit B4 - 4761 F Zwangsladung mit Elektro Nein ¦ Ja Nein - 4783 F Mit Solareinbindung Nein ¦ Ja Nein - Trinkwasser-Speicher 5020 F Vorlaufsollwertüberhöhung 0 0 30 °C 5021 F Umladeüberhöhung 8 0 30 °C 5022 F Ladeart Mit B3 ¦ Mit B3/B31 ¦ Mit B3, Legio B3/B31 Mit B3/B31 5024 F Schaltdifferenz 5 0 20 °C 5030 F Ladezeitbegrenzung 240 − − − / 10 600 min 5050 F Ladetemperatur Maximum 80 8 BZ 5051 OEM °C 5055 F Rückkühltemperatur 80 8 95 °C 5056 F Rückkühlung Erzeuger/HK Aus ¦ Ein Aus - 5057 F Rückkühlung Kollektor Aus ¦ Sommer ¦ Immer Aus - 5060 F Elektroeinsatz Betriebsart Ersatz ¦ Sommer ¦ Immer Ersatz - 5061 F Elektroeinsatz Freigabe 24h/Tag ¦ Trinkwasser Freigabe ¦ Zeitprogramm 4/TWW Trinkwasser Freigabe - 5085 F Übertemperaturabnahme Aus ¦ Ein Ein - 5090 F Mit Pufferspeicher Nein ¦ Ja Nein - 5092 F Mit Vorregler/Zubring'pumpe Nein ¦ Ja Nein - 5093 F Mit Solareinbindung Nein ¦ Ja Ja - 5101 F Pumpendrehzahl Minimum 40 0 100 % 5102 F Pumpendrehzahl Maximum 100 0 100 % 5130 F Umladestrategie Aus ¦ Immer ¦ Trinkwasser Freigabe Immer - Trinkwasser Durchl’erhitzer 5406 F Min Sollw'diff zu Speich'temp 4 0 20 °C 5530 F Pumpendrehzahl Minimum 20 0 100 % 5544 F Antrieb Laufzeit 60 7.5 480 s Konfiguration 5700 I Voreinstellung − − − − − − / 1 24 - 5710 I Heizkreis 1 Aus ¦ Ein Ein - 5711 I Kühlkreis 1 Aus ¦ 4-Leitersystem ¦ 2-Leitersystem Aus 5712 I Verwendung Mischer 1 Keine ¦ Heizen ¦ Kühlen ¦ Heizen und Kühlen Heizen und Kühlen 5715 I Heizkreis 2 Aus ¦ Ein Aus - 6) 6)
77/258 Siemens Schweiz AG Benutzerhandbuch RVS61.843, RVS41.813 CE1U2355de_02 HVAC Products 5 Handhabung 1. April 2009 5.2 QAA55.. 5.2.1 Bedienung Bedienelemente 2358Z34 Anzeigemöglichkeiten Heizen / Kühlen auf Komfortsollwert Fehlermeldungen Heizen auf Reduziertsollwert Beispiel sämtlicher anzeigbaren Segmente. Beispiel sämtlicher anzeigbaren Segmente: Beispiel Grundanzeige: 2354Z09 2354Z09 Heizbetrieb wählen Mit der Taste kann zwischen den einzelnen Betriebsarten gewechselt werden. Die Wahl ist durch Erscheinen eines Balkens in der Anzeige unterhalb der Symbole ersichtlich. Automatikbetrieb Die Automatik-Betriebsart regelt die Raumtemperatur entsprechend dem Zeitprogramm.
78/258 Siemens Schweiz AG Benutzerhandbuch RVS61.843, RVS41.813 CE1U2355de_02 HVAC Products 5 Handhabung 1. April 2009 Dauerbetrieb oder Die Dauer-Betriebsart hält die Raumtemperatur konstant auf dem gewählten Betriebsniveau. Heizen auf Komfortsollwert Heizen auf Reduziertsollwert Eigenschaften des Dauerbetriebs: • Heizbetrieb ohne Zeitprogramm • Schutzfunktionen aktiv • So/Wi Umstellautomatik (ECO-Funktionen) und Tages-Heizgrenzenautomatik inaktiv bei Dauerbetrieb mit Komfortsollwert Schutzbetrieb Im Schutzbetrieb ist die Heizung ausgeschaltet. Sie bleibt aber gegen Frost geschützt (Frostschutz-Temperatur), dabei darf jedoch die Spannungsversorgung nicht unterbrochen werden.
Eigenschaften des Schutzbetriebs: • Heizbetrieb aus • Temperatur nach Frostschutz • Schutzfunktionen aktiv • So/Wi Umstellautomatik (ECO-Funktionen) und Tages-Heizgrenzenautomatik aktiv Anzeige Kühlbetrieb Kühlbetrieb Die Freigabe des Kühlbetriebes ist durch Erscheinen eines Balkens in der Anzeige unterhalb des Symbols ersichtlich. Der Kühlbetrieb ist aktiv, wenn der Balken für den Heizbetrieb ausgeblendet ist. . Eigenschaften des Kühlbetriebs: • Kühlbetrieb nach Zeitprogramm • Temperatur-Sollwert nach „Komfortsollwert Kühlen“ • Schutzfunktionen aktiv • Kühlgrenze nach Aussentemperatur Raumsollwert einstellen Je nach aktivem Betriebszustand wird jeweils der Heizsollwert oder der Kühlsollwert eingestellt. Für den Komfortsollwert stellen Sie direkt am Drehknopf tiefer oder höher. Warten Sie nach jeder Korrektur mindestens 2 Std., damit sich die Raumtemperatur anpassen kann.
Präsenztaste Wenn Sie die Räume für kurze Zeit nicht benützen, können Sie mit der Präsenztaste die Heizung / Kühlung vorübergehend reduzieren. Sind Ihre Räume wieder belegt, betätigen Sie erneut die Präsenztaste. • Die Präsenztaste wirkt nur im Automatikbetrieb • Die aktuelle Wahl ist bis zur nächsten Schaltung nach Heizprogramm aktiv (Falls vorhanden)
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