Trumatic E 2800 Bedienungsanleitung


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Trumatic
E 2800
E 2800 A
E 4000
E 4000 A
Truma
Gerätetechnik GmbH & Co
Postfach 1252
D-85637 Putzbrunn
Service
Telefon0049 (0)89 4617-142
Telefax 0049 (0)89 4617-159e-mail: info@truma.com
http://www.truma.com
Istruzioni per l’usoPagina 23
Istruzioni di montaggio
Da tenere nel veicolo!
Gebrauchsanweisung Seite 1
Einbauanweisung
Im Fahrzeug mitzuführen!
Operating instructionsPage 8
Installation instructions
To be kept in the vehicle!
Mode d’emploi Page 15
Instructions de montage
À garder dans le véhicule !
Gebruiksaanwijzing Pagina 31
Inbouwhandleiding
In voertuig meenemen!
Brugsanvisning Side 39
Monteringsanvisning
Skal medbringes i køretøjet!
Instrucciones de usoPágina 45
Instrucciones de montaje
¡Ilévalas en el vehículo!
Bruks- och monteringsanvisningar på svenska
kan rekvireras från tillverkaren Truma eller från
Truma-Service i Sverige.
Käyttö- ja asennusohjeita on saatavissa
Truma-valmistajalta tai Truma-huollosta.
Bruksanvisningen og monteringsveiledningen
på ditt språk kan fås hos produsenten Truma
eller hos Truma-Service i ditt land.
Τις οδηγίες χρήσης και τοποθέτησης στη
µητρική σας γλώσσα µπορείτε να τις λάβετε
απ τον κατασκευαστή Truma ή απ το
σέρβις Truma στη χώρα σας.
Instruções de utilizaçaõ e de montagem
podem ser solicitadas junto ao fabricante Truma
ou da assistência técnica da Truma no seu país.
Návod k použití a montáži ve svém jazyce obdržíte
na požádání u firmy Truma nebo u jejího servisního
zástupce ve vaší zemi.
Návod na použitie a montážny návod vo Vašej
krajinskej reči si môžete vyžiadať u výrobcu
Truma alebo v servise Truma vo Vašej krajine.
A magyar nyelvü használati és szerelési utasítást
a gyártónál a Truma cégnél vagy a Truma
magyarországi képviseleténél lehet beszerezni.
Instrukcję obsługi i montażu w ojczystym
języku mogą Państwo dostać u producenta
(Truma) lub w serwisie Trumy w swoim kraju.

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Produktspezifikationen

Marke: Trumatic
Kategorie: Heizung
Modell: E 2800

Bedienungsanleitung Trumatic E 2800 – Volltext

TrumaticE 2800, E 2800 AE 4000, E 4000 AFlüssiggasheizungmit elektronischerSteuerung, Luftvertei-lung und ThermostatGebrauchs-anweisungVor Inbetriebnahme unbe-dingt Gebrauchsanwei-sung und Wichtige Bedie-nungshinweise beachten. Der Fahrzeughalter ist dafürverantwortlich, daß die Be-dienung des Gerätes ord-nungsgemäß erfolgen kann. Der dem Gerät beigegebenegelbe Aufkleber mit denWarnhinweisen muß durchden Einbauer bzw. Fahrzeug-halter an einer für jeden Be-nutzer gut sichtbaren Stelleim Fahrzeug (z. B. an der Klei-derschranktür) angebrachtwerden. Fehlende Aufkleberkönnen bei Truma angefor-dert werden.

Bedienteil mit Schiebeschaltera = Schiebeschalter Heizen - Aus - Ventilationb = Schiebeschalter für Vollast (großes Flammensymbol) undTeillast (kleines Flammensymbol)Bedienteil mit Drehschalter(Lieferbar ab 08/2002)c = Drehschalter „Heizen“Vollast (großes Flammensymbol) undTeillast (kleines Flammensymbol)d = Drehschalter „Aus“e = Drehschalter „Ventilation“Vollast (großes Symbol) Teillast (kleines Symbol)Trumatic E13579dceabInbetriebnahme Heizen1. Kaminkappe abnehmen. 2. Gasflasche und Schnell-schlußventil in der Gaszulei-tung öffnen. 3. Gewünschte Raumtempe-ratur am Drehknopf einstellen. 4. Einschalten der Heizung: Bedienteil mit Schiebeschalter:Schalter (a) auf Heizen undSchalter (b) auf die ge-wünschte Leistung stellen. Bedienteil mit Drehschalter:Drehschalter auf die ge-wünschte Leistung (c) stellen. Bei tiefen Außentempera-turen Heizung auf voller Lei-stung anlaufen lassen.

Hinweis: Die Heizung Trumatic E ist geprüft und zu-gelassen zum Betrieb auchwährend der Fahrt. Der geblä-seunterstützte Brenner garan-tiert eine einwandfreie Funkti-on, auch bei extremen Wind-verhältnissen. Evtl. müssennationale Einschränkungenzum Betrieb von Flüssiggas-geräten während der Fahrtberücksichtigt werden. InbetriebnahmeVentilationBedienteil mit Schiebeschalter:Schalter (a) auf Ventilationund Schalter (b) auf die ge-wünschte Leistung stellen.

Bedienteil mit Drehschalter:Drehschalter auf die ge-wünschte Leistung (e) stellen. AusschaltenSchiebeschalter (a) bzw. Drehschalter (d) in die Mittestellen. Wird die Heizungnach einer Heizphase abge-schaltet, kann das Gebläsezur Ausnutzung der Restwär-me noch nachlaufen. Wird das Gerät längere Zeitnicht benutzt, Kaminkappeaufsetzen, Schnellschlußven-til in der Gaszuleitung undGasflasche schließen. Grüne Kontrollampe„Betrieb“ (unter Drehknopf)Bei eingeschaltetem Gerät(Heizen oder Ventilation),muß die grüne Kontrollampeleuchten (das Gebläse ist inBetrieb). Leuchtet die Kon-trollampe nicht, eventuelle(Haupt-) Schalter kontrollie-ren. Hierzu die jeweilige An-leitung des Fahrzeugherstel-lers beachten. Beim Heizen, während dieFlamme brennt, verdoppeltsich die Leuchtstärke der grü-nen Kontrollampe. Damitkann auch der momentaneSchaltpunkt der Raumtempe-ratur ermittelt werden.

SicherungenBild H4: Die Gerätesicherung(F1) befindet sich auf derelektronischen Steuerplatine. Wichtiger Hinweis: DieFeinsicherung darf nur gegeneine baugleiche Sicherungausgetauscht werden:3,15 AT (träge) EN 60127-2-3Rote Kontrollampe„Störung“Bei einer Störung leuchtet dierote Kontrollampe ununter-brochen auf. Ursachen sindz. B. Gasmangel, Verbren-nungsluftmangel, stark ver-schmutztes Lüfterrad, Defekteiner Sicherung usw. DieEntriegelung der Störung er-folgt jeweils durch Ausschal-ten und erneutes Einschalten. Blinken deutet auf eine zugeringe oder zu hohe Be-triebsspannung für die Hei-zung hin (ggf. Batterie laden). Bei Störungen wenden Siesich in Deutschland bittegrundsätzlich an die Truma-Service-Zentrale, Telefon:(089) 46 17-142. Für andereLänder siehe internationalenService (Seite 57). ZubehörBild H6: 1.

bei Lade-raumheizungen (mit 4 m oder 10 m Anschlußkabel lieferbar). 3. Akustischer StörmelderASM - gibt akustisches Sig-nal bei einer eventuellenStörung. 4. Zeitschaltuhr ZUE - zum Vorprogrammieren von3 Einschaltzeiten innerhalbvon 7 Tagen, kpl. mit 4 m An-schlußkabel (für 12 V und 24 V Bordnetz geeignet). 5. Fernfühler FF - überwacht die Raumtempe-ratur unabhängig von der Po-sitionierung des Bedienteils(mit 4 m oder 10 m An-schlußkabel lieferbar). 6. Multisteckdose MSD - zum Anschluß mehrerer Zu-behörteile (z. B. Zeitschaltuhrund Fernfühler). Verlängerungskabel für Zubehör - Positionen 1 - 6 mit 4 m oder 10 m (ohne Ab-bildung). 7. Direktschalter DIS - für Betrieb der Heizung nurin Großstellung ohne Tempe-raturregelung (mit 4 m oder10 m Anschlußkabel liefer-bar). Ersetzt das Bedienteil.

Oder Direkt-Festtempera-turschalter DFS - für Betriebder Heizung mit einer festeingestellten Temperatur (40 °C - 70 °C je nach Ausfüh-rung). Ersetzt das Bedienteil. Alle elektrischen Zubehörteilesind mit Stecker versehenund können einzeln aufge-steckt werden. Wichtige Bedienungshinweise1. Falls der Kamin in der Näheeines zu öffnenden Fensters(bzw. einer Luke) - insbeson-dere direkt darunter - plaziertwurde, muß dieses währenddes Betriebes geschlossenbleiben (siehe Warnschild). 2. Das Abgas-Doppelrohrmuß regelmäßig, inbesonde-re nach längeren Fahrten, aufUnversehrtheit und festenAnschluß überprüft werden,ebenso die Befestigung desGerätes und des Kamins. 3. Nach einer Verpuffung(Fehlzündung) Abgasführungvom Fachmann überprüfenlassen. 4. Bei den außerhalb desFahrzeuges montierten Hei-zungen sind die flexiblen Luft-rohre regelmäßig auf Beschä-digungen zu prüfen.

spruchung in Wohnwagen,Booten und Fahrzeugen ent-wickelt. Sie besitzen nebendem Sicherheitsventil ein Ma-nometer, mit der die Dichtheitder Gasanlage überprüft wer-den kann. Schließen Sie die Regler im-mer sehr sorgfältig von Handan die Gasflaschen an. BeiTemperaturen um 0°C unddarunter sollten die Reglermit Enteisungsanlage (Eis-Ex)betrieben werden. Die Regler-Anschlußschläuche sind re-gelmäßig auf Brüchigkeit zuüberprüfen. Für Winterbetriebsollten nur winterfeste Spezi-alschläuche verwendet wer-den. Gasflaschen müssen im-mer senkrecht stehen. Falls der Druckregler Witte-rungseinflüssen ausgesetzt ist- besonders am LKW - ist derRegler stets durch die Truma-Schutzhaube zu schützen(Serienzubehör im LKW-An-bausatz).

Der eingebaute Tempera-turbegrenzer sperrt die Gaszu-fuhr, wenn das Gerät zu heißwird. Die Warmluftauslässeund die Öffnung für die Um-luft-Rückführung dürfen des-halb nicht verschlossen wer-den. 7. Bei Defekt der elektroni-schen Steuerplatine, diese gutgepolstert zurücksenden. Wird dies nicht beachtet, er-lischt jeglicher Garantiean-spruch. Als Ersatzteil nur Original-Steuerplatine ver-wenden. 8.

In Deutschland muß gemäß§ 22 a StVZO der Wärmetau-scher bei in Kraftfahrzeugeneingebauten Heizungen zehnJahre nach der ersten Inbe-triebnahme (das Jahr der er-sten Inbetriebnahme muß aufdem Fabrikschild dauerhafteingetragen sein) durch denHersteller oder eine seinerVertragswerkstätten durch einOriginalteil ersetzt werden. Das Heizgerät ist dann mit ei-nem Schild zu versehen, dasdas Verkaufsdatum des Wär-metauschers und das Wort„Originalersatzteil“ trägt(führen Abgasrohre durch dievon Personen benutzten Räu-me, sind sie nach 10 Jahrenebenfalls durch Originalteilezu ersetzen). Verantwortlichfür die Veranlassung derÜberprüfung und des Aus-tausches ist der Fahrzeug-halter. 9. Bei Abgasführung unterBoden muß der Fahrzeugbo-den dicht sein.

Außerdemmüssen mindestens drei Sei-ten unterhalb des Fahrzeug-bodens frei sein, um ein un-gehindertes Abziehen der Ab-gase sicherzustellen (Schnee,Schürzen usw. ). 10. Die Abdeckkappe für denWandkamin ist stets aufzuset-zen wenn die Heizung nicht inBetrieb ist. Dies gilt insbeson-dere beim Wagenwaschenund für Boote. Hinweise für mobileHeizungsanlagenVon der Berufsgenossen-schaft freigegeben sind diemobilen Laderaumheizungenvon Truma. Es handelt sichum komplette Heizungsanla-gen, die nach Bedarf einfachmit dem Ladegut in den Lade-raum gehoben werden. DieHeizungen sind vollkommenunabhängig und brauchenkeinerlei Außenanschlüsse. Die Zulassung betrifft aus-schließlich die original vonTruma gefertigten mobilen La-deraumheizungen. EtwaigeNachbauten durch Dritte ha-ben keine Zulassung.

Jegli-che Gewährleistung für Si-cherheit und Funktion einernachgebauten mobilen Lade-raumheizung wird von Trumaausgeschlossen. Der Einsatz in Fahrzeuge zumTransport gefährlicher Güterist nicht zulässig. Allgemeine SicherheitshinweiseBei Undichtheiten der Gas-anlage bzw. bei Gasgeruch:- alle offenen Flammenlöschen. - nicht rauchen. - Geräte ausschalten. - Gasflasche schließen. - Fenster öffnen.

- keine elektrischen Schalter betätigen. - die gesamte Anlage von einem Fachmann über-prüfen lassen. Reparaturen dürfen nur vom Fachmann durchgeführt wer-den. Achtung: Nach jeder De-montage der Abgasführungmuß ein neuer O-Ring mon-tiert werden. 1. Jede Veränderung amGerät, einschließlich Abgas-führung und Kamin, oder dieVerwendung von Ersatzteilenund funktionswichtigen Zu-behörteilen, die keine Origi-nal-Truma-Teile sind, sowiedas Nichteinhalten der Ein-bau- und Gebrauchsanwei-sung führt zum Erlöschen derGarantie sowie zum Aus-schluß von Haftungsansprü-chen. Außerdem erlischt dieBetriebserlaubnis des Gerätesund dadurch in manchenLändern auch die Betriebser-laubnis des Fahrzeuges. 2. Der Betriebsdruck derGasversorgung 30 mbar(bzw. 28 mbar Butan/37 mbar Propan) oder 50 mbar, muß mit dem Be-triebsdruck des Gerätes(siehe Fabrikschild) über-einstimmen. 3.

Nur für Deutschland: Flüssiggasanlagen für Frei-zeitfahrzeuge müssen demDVGW-Arbeitsblatt G 607bzw. G 608 für Wassersport-fahrzeuge entsprechen. Bei gewerblich genutztenFahrzeugen sind die entspre-chenden Unfall-Verhütungs-vorschriften der Berufsgenos-senschaften (BGV D 34) zubeachten. Die Prüfung der Gasanlageist alle 2 Jahre von einemFlüssiggas-Sachkundigen(DVFG, TÜV, DEKRA) zu wie-derholen. Sie ist auf der ent-sprechenden Prüfbescheini-gung (G 607, G 608 bzw. BGG 935) zu bestätigen. Verantwortlich für dieVeranlassung der Überprü-fung ist der Fahrzeughalter. 4. In anderen Ländern sinddie jeweils gültigen techni-schen und administrativenVorschriften für die Abnahmeund Dichtprüfung von Flüssig-gasanlagen zu beachten.

ZuIhrer Sicherheit ist es erforder-lich, die gesamte Gasinstallati-on, das Gerät und die Abgas-führung regelmäßig (späte-stens alle 2 Jahre) von einemFachmann überprüfen zu las-sen.

Nähere Angaben zu den Vor-schriften in den entsprechen-den Bestimmungsländernkönnen über unsere Aus-lands-Vertretungen (siehe in-ternationaler Service, Seite57) angefordert werden. 5. Das Gerät darf beimTanken und in der Garagenicht betrieben werden. 6. Bei erster Inbetriebnahmeeines fabrikneuen Gerätes(bzw. nach längerer Still-standzeit) kann kurzzeitig eineleichte Rauch- und Geruchs-entwicklung auftreten. Es istzweckmäßig, das Gerät dannmit höchster Leistung bren-nen zu lassen und für guteDurchlüftung des Raumes zusorgen. 7. Ein ungewohntes Brenner-geräusch oder Abheben derFlamme läßt auf einen Reg-lerdefekt schließen undmacht eine Überprüfung desReglers notwendig. 8. Wärmeempfindliche Ge-genstände (z. B. Spraydosen)dürfen nicht im Einbauraumder Heizung verstaut werden,da es hier unter Umständenzu erhöhten Temperaturenkommen kann.

Für die Gasanlage dürfen nurGasdruckregler mit einer Ab-sicherung gegen Überdruckverwendet werden. Dies sindz. B Gasdruckregler für Frei-zeitfahrzeuge nach DIN 4811bzw. VP 306 mit Sicherheits-ventil, für gewerblich genutz-te Fahrzeuge nach BGV D 34§ 11 Abs. 4. mit Schutz ge-gen unzulässig hohen Druck-anstieg. Wir empfehlen dieTruma-Fahrzeugregler bzw. für die Zweiflaschen-Gasanla-ge in nur von außen zugängli-chen Flaschenkästen die Truma-Triomatic mit automati-scher Reserveumschaltung. Die Truma-Regler wurdenspeziell für die harte Bean-.

EinbauanweisungBitte Bilderseite ausklappen. Einbau und Reparatur desGerätes darf nur vom Fach-mann durchgeführt wer-den. Vor Beginn der ArbeitenEinbauanweisung sorgfältigdurchlesen und befolgen. VerwendungszweckDieses Gerät wurde für denEinbau in Fahrzeuge (Reise-mobile, Caravans, Boote,LKW) konstruiert. Andere An-wendungen sind nach Rück-sprache mit Truma möglich. ZulassungKonformitätserklärung:Die Heizung Trumatic E istdurch den DVGW geprüftund erfüllt die EG Gasgeräte-Richtlinie (90/396/EWG) so-wie die mitgeltenden EG-Richtlinien. Für EU Länderliegt die CE Produkt-Ident-Nummer vor:E 2800 (A): CE-0085AP0231E 4000 (A): CE-0085AP0232Das Heizgerät ist für den Ein-bau in von Personen benütz-ten Räumen (in Kraftfahrzeu-gen) und für den Betrieb wäh-rend der Fahrt zugelassen. Der Einbau in das Innere vonKraftomnibussen ist nichtzulässig.

In Deutschland muß bei einerBegutachtung oder Prüfungdes Fahrzeuges gemäß §§ 19,20 und 21 StVZO der Einbaumit überprüft werden. Beinachträglichem Einbau istnach § 19 StVZO zu verfah-ren. Allg. Bauartgenehmi-gung des Kraftfahrt-Bun-desamtes:E 2800 (A): S 140E 4000 (A): S 139VorschriftenJede Veränderung am Gerät(einschließlich Abgasführungund Kamin) oder die Verwen-dung von Ersatzteilen undfunktionswichtigen Zubehör-teilen (z. B. Zeitschaltuhr), diekeine Original-Truma-Teile sind,sowie das Nichteinhalten derEinbau- und Gebrauchsan-weisung führt zum Erlöschender Garantie sowie zum Aus-schluß von Haftungsan-sprüchen. Außerdem erlischtdie Betriebserlaubnis des Gerä-tes und dadurch in manchenLändern auch die Betriebser-laubnis des Fahrzeuges. Der Betriebsdruck der Gas-versorgung 30 mbar (bzw.

28 mbar Butan/37 mbar Pro-pan) oder 50 mbar, muß mitdem Betriebsdruck des Gerä-tes (siehe Fabrikschild) über-einstimmen. Das Fabrikschild der Ge-brauchs- und Einbauan-weisung entnehmen undan gut sichtbarer, gegenBeschädigungen geschütz-ter Stelle auf die Heizungkleben.

Das Jahr der er-sten Inbetriebnahme mußauf dem Fabrikschild ange-kreuzt werden. Beim Einbau des Gerätesmüssen die technischenund administrativen Vor-schriften des Landes, indem das Fahrzeug zum er-sten Mal zugelassen wird,beachtet werden. In Deutschland z. B. müssenGasgeräte, Flaschenaufstel-lung, Leitungsverlegung so-wie Abnahme und Dicht-prüfung dem DVGW-Arbeits-blatt G 607 für Flüssiggasan-lagen in Freizeitfahrzeugenbzw. G 608 für Flüssiggasan-lagen auf Wassersportfahr-zeugen entsprechen. Bei gewerblich genutztenFahrzeugen sind die entspre-chenden Unfall-Verhütungs-vorschriften der Berufsgenos-senschaften (BGV D 34) zubeachten. Nähere Angaben zu den Vor-schriften in den entsprechen-den Bestimmungsländernkönnen über unsere Aus-lands-Vertretungen (siehe in-ternationaler Service) ange-fordert werden.

Abgasleitungen und Kaminemüssen so verlegt sein, daßAbgase nicht in das Fahrzeu-ginnere eindringen können. Betriebswichtige Teile desFahrzeuges dürfen in ihrerFunktion nicht beeinträchtigtwerden. Die Mündung desAbgasrohres soll nach oben,zur Seite oder bei Abgas-führung unter den Fahrzeug-boden bis in die Nähe derseitlichen oder hinteren Be-grenzung des Fahrerhausesoder des Fahrzeuges ge-bracht werden. Warmluftverteilung: Heiz-luftansaugöffnungen müssenso angeordnet sein, daß einAnsaugen von Abgasen desFahrzeugmotors und desHeizgerätes nicht erfolgenkann. Durch bauliche Maß-nahmen muß gewährleistetsein, daß die in das Fahrzeu-ginnere geführte Heizluftnicht verunreinigt werdenkann (z. B. durch Öldämpfe).

Das ist erfüllt zum Beispiel beiLuftheizungen im Umluftbe-trieb sowohl bei Innenrau-meinbauten als auch beiAußeneinbau (Bei Luftheizun-gen im Frischluftbetrieb darfdie Frischluft nicht aus demMotorraum oder in der Nähedes Auspuffs oder der Abgas-ausströmöffnung der Heizungangesaugt werden). Einbauhinweise für NutzfahrzeugeDer TÜV-geprüfte Flaschen-halter (Art. -Nr.

39741-00) -siehe Bild J1 - ist Bestandteilder Allgemeinen Bauartge-nehmigung des Kraftfahrt-Bundesamtes für die Heizun-gen Trumatic E, entsprechendder StVZO § 22 a. Danach dür-fen 2 Gasflaschen mit max. je15 kg Inhalt angeschlossensein und während der Fahrtzum Betrieb der Heizungenverwendet werden. ZumSchutz des Flaschenventilsund des Gasdruckreglers istlediglich die mit dem Fla-schenhalter mitgelieferteSchutzhaube erforderlich. Zum Schutz vor Diebstahloder aus optischen Gründenkann die Gasflasche auch mitdem verschließbaren Fla-schenschrank (Art. -Nr. 39010-21100) - siehe Bild J2 - ver-kleidet werden. Der Schrankwird zusammen mit dem Fla-schenhalter am Fahrzeugrah-men angeschraubt. Bei Einbau des Heizgerätes inSonderfahrzeuge (z. B. Fahr-zeuge zum Transport gefährli-cher Güter) müssen die fürsolche Fahrzeuge geltendenVorschriften berücksichtigtwerden. Einbauhinweise für Fahrerhäuser1.

Bei Heizungen mit Abgas-führung unter den Fahrzeug-boden muß der Abgaskaminbis in die Nähe der seitlichenoder hinteren Begrenzungdes Fahrerhauses oder desFahrzeuges gebracht werden,so daß das Eindringen vonAbgasen in das Fahrzeugin-nere nicht zu erwarten ist. 2. Typbezogene Montagean-leitungen und Einbausätzestehen bei Truma zur Verfü-gung. 3. In Deutschland ist für Ge-fahrgut-Tankfahrzeuge im Gel-tungsbereich der ADR dieHeizung nur mit Truma-Vor-schaltgerät zugelassen. Einbauhinweise für fest montierte Laderaumbeheizung1. Der Inneneinbau der Hei-zungen ist zu bevorzugen. Sofern das Eindringen vonWasser in die Heizung durchReinigungsarbeiten befürch-tet werden muß, sind die fürAußenmontage bestimmtenHeizungstypen (E 2800 A, E 4000 A) einzubauen. 2. Bei Platzmangel im Lade-raum ist die Heizung mit Bo-denkamin an der Stirnseite zumontieren.

Der Inneneinbau in Fahr-zeuge zum Transport gefährli-cher Güter ist nicht zulässig. Einbauhinweise für BooteFür den Einbau in Boote sinddie Einbauvorschriften sinn-gemäß anzuwenden. Zusätz-lich ist zu beachten:1. In Deutschland sind fürSportboote die „TechnischenRegeln“ DVGW-Arbeitsblatt G 608 und für die gewerbli-che Binnenschiffahrt die„Richtlinien für Bau, Ausrü-stung, Prüfung und Betriebvon Flüssiggasanlagen zuHaushaltszwecken auf Was-serfahrzeugen in der Binnen-schiffahrt“ (BGR 146) einzu-halten. Danach darf die Flüs-siggasanlage nur durch vonden Binnenschiffahrts-Berufs-genossenschaften anerkannteEinrichter eingebaut unddurch Sachverständige dieserBerufsgenossenschaften ge-prüft werden. In anderen Län-dern sind die jeweils gültigenVorschriften zu beachten. 2. Der Einbau der Heizungenmit Bodenkamin ist nichtmöglich. 3.

Weitere Einbauhinweisesind der Montageanleitungfür die Bootsheizung Trumatic E zu entnehmen. 1PlatzwahlDas Gerät und seine Abgas-führung grundsätzlich so ein-bauen, daß es für Servicear-beiten jederzeit gut zugäng-lich ist und leicht aus- undeingebaut werden kann. Um eine gleichmäßige Auf-heizung des Fahrzeuges zuerzielen, muß die Heizung3.

möglichst zentral im (oderunter dem) Fahrzeug montiertwerden, so daß die Luftvertei-lungsrohre annähernd gleichlang verlegt werden können. Kamine müssen so plaziertsein, daß das Eindringen vonAbgasen in den Innenraumnicht zu erwarten ist. Deshalbbei der Platzwahl beachten,daß sich direkt oberhalb und30 cm seitlich keine zu öff-nenden Fenster, Luken oderLüftungsöffnungen befindendürfen. Ist dies nicht möglich,muß durch ein innen am Fen-ster (bzw. an der Luke) ange-brachtes Warnschild daraufhingewiesen werden, daßdieses während des Betriebesgeschlossen bleiben muß. Belüftungen für Kühlschränkemüssen dann dicht zum In-nenraum ausgeführt werden. 2AbgasführungFür die Heizungen Trumatic E 2800 (A) und E 4000 (A)dürfen für den Einbau mitWand- bzw. Dachkamin nurdas Truma-Abgasrohr AA 3 (Art. -Nr. 39320-00) bzw. beiBootseinbau das Truma-Edel-stahl-Abgasrohr AEM 3 (Art. -Nr.

39360-00) und das Ver-brennungsluft-Zuführungs-rohr ZR (Art. -Nr. 39580-00)verwendet werden, da dieGeräte nur mit diesen Rohrengeprüft und zugelassen sind. Achtung: Nach jeder Demon-tage muß ein neuer O-Ringmontiert werden. Zulässige Rohrlängen1. Inneneinbau mit Wand-kamin (siehe Einbauvari-anten 1, Seite US 2):- Rohrlängen bis max. 30 cm können waagrecht oder mit einem Gefälle biszu 5 cm verlegt werden. - Rohrlängen bis max. 100 cm müssen mit einer Steigung von mindestens 5 cm zum Wandkamin verlegt werden. 2. Inneneinbau mit Dach-kamin (siehe Einbauvari-anten 2, Seite US 2):- Rohrlängen bis max. 200 cm müssen mit einemSteigungswinkel von min-destens 45° verlegt werden. 3. Unterflurmontage mit Wandkamin (siehe Ein-bauvariante 5, Seite US 2):- Rohrlängen bis max. 30 cm können waagrecht oder mit einem Gefälle biszu 5 cm verlegt werden.

Montage des WandkaminsBild A2: Wandkamin an ei-ner möglichst geraden Flächemontieren, die allseitig vomWind umströmt werden kann. Öffnung (8) mit Ø 83 mmbohren (bei Hohlräumen imBereich der Kaminbohrungmit Holz ausfüttern). Abdich-tung erfolgt mit beigelegterGummidichtung (10). Beistrukturierten Oberflächenmit plastischem Karosserie-Dichtmittel - kein Silikon - be-streichen. Schelle (4) auf das Kamin-In-nenteil (11) schieben. Abgas-rohr (1) am Anfang zusam-menstauchen, daß Windungan Windung liegt und überden O-Ring auf den Stutzen(2) schieben. Schelle (4) ein-hängen und festschrauben. Verbrennungsluft-Zuführungs-rohr (5) auf den gezahntenStutzen schieben und mit derschwarzen Schraube (12) si-chern. Dichtung (10) über das Ver-brennungsluft-Zuführungs-rohr (5) auf den Stutzen (2)schieben. Der breite Randmuß nach oben, der schmalemit dem Ablauf-Ausschnittnach unten zeigen.

Komplett vormontierten Ka-min in die Öffnung der Fahr-zeugwand stecken. Lamelleneinsatz (13) in Kamin-innenteil (11) stecken. Kamin-gitter (14) Kaminteil (11) undDichtung (10) mit 4 Schrau-ben (15) befestigen (Einbaula-ge beachten. Der Schriftzug„Top“ am Kaminteil mußoben sein, der Ablauf-Aus-schnitt in der Dichtung mußunten sein). Der nach obenüberstehende Teil dichtet dieAbdeckkappe (16) ab undkann an der Fahrzeugwandangeklebt werden. DurchAufsetzen der Kaminkappewird das Ankleben erleichtert. Doppelrohranschlußan die HeizungBild A1: Abgasrohr (1) amAnfang zusammenstauchen,daß Windung an Windungliegt. Schelle (4) über das Ab-gasrohr (1) schieben. Abgas-rohr über den O-Ring auf denStutzen (2) schieben. Schelle(4) einhängen und festschrau-ben. Verbrennungsluft-Zu-führungsrohr (5) auf Stutzen(6) mit Schelle (7) befestigen.

Vonder Heizung zum Kamin mußeine direkte, auf ganzer Län-ge steigende Rohrverlegung(max. 2 m) möglich sein. Montage des Kondens-wasserabscheidersZwischen Heizung und Dop-pelrohr ist ein Kondenswas-serabscheider zu montieren,durch den Kondens- und Re-genwasser abfließen kann. Achtung: Das Abgas-Dop-pelrohr darf nicht durchhän-gen, die tiefste Stelle muß derKondenswasserabscheidersein. Bild A3: Schelle (4) ganzgeöffnet über den O-Ring aufden Abgasstutzen (2) schie-ben. Abgasmuffe (17) überden O-Ring auf den Abgas-stutzen (2) schieben (wird derKondenswasserabscheidermit der Heizung waagrechteingebaut, muß der Ablauf(18) nach unten zeigen). Schelle (4) einhängen undfestschrauben. Ablauf (18)festziehen. Montage des DachkaminsBild A3: Öffnung (8) mit Ø 83 mm bohren (bei Hohl-räumen im Bereich der Ka-minbohrung mit Holz ausfüt-tern). Abdichtung erfolgt mitbeigelegter Gummidichtung(22).

Bei strukturierten Ober-flächen mit plastischem Ka-rosserie-Dichtmittel - kein Sili-kon - bestreichen. Bei größeren Dachstärken zu-erst Abgas-Doppelrohr vonaußen am Kamin anschlie-ßen. Gummidichtung (22) undSchelle (4) auf das Kamin-In-nenteil (23) schieben. Abgas-rohr (1) am Anfang zusam-menstauchen, daß Windungan Windung liegt, über den O-Ring auf den Stutzen (24)schieben. Schelle (4) einhän-gen und festschrauben. Verbrennungsluft-Zufüh-rungsrohr (5) auf den gezahn-ten Stutzen schieben und mitder schwarzen Schraube (25)sichern. Kaminteil (23) mit 6 Schrau-ben (26) befestigen. Kamin-dach (27) aufstecken und mit2 Schrauben (28) sichern. Achtung: Die Abgasöffnun-gen des Kamindaches müs-sen quer zur Fahrtrichtung lie-gen. Abdeckkappe (29) stets auf-setzen, wenn die Heizungnicht in Betrieb ist.

Stutzen(19) mit der weiten Seite überdas Abgasrohr führen undfest auf den Luftstutzen (6)der Heizung schieben. DieBohrung im Stutzen (19) mitdem Ablauf (18) ausrichten. Tülle (20) einschrauben undfestziehen. Verbrennungsluft-Zufüh-rungsrohr (5) fest auf denStutzen (19) schieben und mitSchelle (7) befestigen. Im Fahrzeugboden Öffnungfür Kondensschlauch (21) Ø 10 mm bohren. Kondens-schlauch auf die Tülle (20)stecken und durch die Öff-nung im Fahrzeugbodenführen. Achtung: Wegen Frostgefahrim Winter darf der Schlauchnicht mehr als 2 cm aus demFahrzeugboden ragen. 5Unterflurmontage mit WandkaminsetSiehe Einbauvariante Bild 5 (Seite US 2). Wandkamin an einer mög-lichst geraden Fläche an einerAußenwand (Fahrzeugschür-ze) einbauen (siehe Punkt 3Inneneinbau mit Wandkamin-set). Achtung: Falls der Wandka-min mit Haltewinkeln o. ä.

Luftrohren LF bzw. im ge-schützten Bereich mit Luft-rohren LI herzustellen (Ø 106 mm). Ein Schutzkasten über dieganze Heizungsanlageschützt diese vor Beschädi-gung und Witterungseinflüs-sen und dient als zusätzlicheIsolierung. Bild G1: Zwei Öffnungen Ø 100 mm bohren. Die bei-den Anschlußstutzen (41) amFlansch mit Dichtmittel verse-hen und an den Öffnungenaußen anschrauben. In Um-luft-Rückführung (U) zwi-schen Ansaugstutzen undFahrzeugwand das Gitter (47)einlegen. Drahtschelle LFS(42) auf die Luftrohre (43) auf-fädeln. Luftrohre über dieStutzen der Heizung (44) unddie Anschlußstutzen (41)schieben und jeweils mitDrahtschelle LFS (42) befesti-gen. Die Übergänge mit Sili-kon abdichten. Bild G2: Hohle Doppelwändesind im Bereich der Luftfüh-rung abzudichten. Dazu zweigerollte Blechstreifen oderRohrstücke (45) Ø 97 bis 100 mm in die Öffnung einle-gen.

Bild G3: Im Innenraum kanndie Warmluft mittels LuftrohrLI (Ø 106 mm) weitergeführtwerden. Für den Anschlußdes Luftrohres einen zweitenStutzen (41) an der Öffnunginnen befestigen. Beide An-schlußstutzen können durchdie Wand zusammen ver-schraubt werden. Bild G1: Falls im Innenraumeine Warmluftverteilung ge-wünscht wird, kann über derWarmluft-Zuführung (W) ein Luftverteiler (46) mit 4 Schrauben befestigt werden. Achtung: Die Öffnung fürUmluft-Rückführung nichtverschließen oder einengen. Der Luftverteiler (46) hat 2 Anschlüsse für Rohr VR (Ø 72 mm), von denen keinerverschlossen werden darf. Das mitgelieferte Schutzblech(48) dient als Wärmeschutzund ist über dem Luftverteiler(46) festzuschrauben. AlsVerstauschutz kann ein zwei-tes Schutzblech (49) über derÖffnung für die Umluft-Rück-führung angeschraubt wer-den (Sonderzubehör Art. -Nr. 39010-11500).

6Inneneinbau mit BodenkaminSiehe Einbauvariante Bild 3 (Seite US 2). Bei der Verwendung des Bo-denkamins müssen eventuel-le Einschränkungen in dennationalen Vorschriften desBestimmungslandes beachtetwerden. Die Heizung darf nur stehendmontiert werden. Bei Fahr-zeugen, die Wohn- undAufenthaltszwecken die-nen, muß der Fahrzeugbo-den dicht sein und darfkeine Öffnungen zum In-nenraum aufweisen, wiez. B. Lüftungsöffnungen fürKühlschrank, offene Pedal-durchbrüche, Belüftungs-schieber, hohle Doppelböden. Die Entlüftungsöffnung fürden Gasflaschenkasten darfnicht im Boden sein, sondernmuß seitlich unmittelbar überdem Boden durch die Außen-wand geführt werden. Der Bodenkamin darf nichtim Spritzbereich der Räderliegen (evtl. Spritzschutz an-bringen) und muß freistehen,damit die Funktion nichtdurch Träger, Achsen, Traver-sen u. ä. gestört wird.

Außer-dem müssen mindestens dreiSeiten unterhalb des Fahr-zeugbodens frei sein, um einungehindertes Abziehen derAbgase sicherstellen. Montage des BodenkaminsBild B1: Die rechteckige Öff-nung für den Abgasaustritt(30) muß quer zur Fahrtrich-tung stehen. Achtung: Am Bodenkamindürfen keine Veränderungenvorgenommen werden. Im Fahrzeugboden Öffnung Ø 83 mm bohren. ZwischenKamin und Fahrzeugbodenmit plastischem Karosserie-dichtmittel (31) - kein Silikon. -abdichten. Bodenkamin (32)mit 4 Schrauben (33) befesti-gen. 7Außenmontage mitBodenkaminSiehe Einbauvariante Bild 4 (Seite US 2). Die Heizung darf nur mit Ka-minstutzen senkrecht nachunten montiert werden. DieHeizung kann außerhalb desFahrzeuges an einer senk-rechten Wand (z. B. an derFahrerhaus-Rückwand oderan der Aufbau-Stirnwand ei-nes LKW) befestigt werden.

Die rechteckigeÖffnung für den Abgasaustritt(30) muß quer zur Fahrtrich-tung stehen. Die Befesti-gungslöcher seitlich unter-halb des Bundes durchboh-ren (Bohrer Ø 2,5 mm). Ka-min mit 4 Schrauben (33) be-festigen. 8Befestigung der HeizungInneneinbau mit Wand-oder DachkaminBild D: Je nach EinbaulageHeizung mit beigefügten La-schen (a) oder Winkeln (b)fest anschrauben. Inneneinbau mit BodenkaminBei Verwendung eines Bo-denkamins, Heizung auf Ka-minöffnung setzen und mit 4Winkeln fest anschrauben(siehe Bild B2). AußenmontageBild E: Die Montage erfolgtmittels Montagehalterung. Beide Halterungen (36) amFahrzeug mit Durchgangs-schrauben mind. M 5 sicherund dauerhaft befestigen. DieU-Schienen (37) an der Hei-zungs-Außenseite mit beilie-genden Schrauben (38) befe-stigen. Heizung mit 4 Schrau-ben M 6 x 10 (39) und selbst-sichernden Muttern befesti-gen.

Auf der Fahrzeug-Außenseite 2 Schutzkappen(40) aufstecken. Um Kondenswasser abzulei-ten, an tiefster Stelle ca. 20 mm vom Rand ein Loch Ø 8 mm in das Heizungs-gehäuse bohren. Beachten,daß der Bohrer nicht mehr als 10 mm eindringt, damit keinInnenteil beschädigt wird. Beigelegte Gummitülle (BildC, D + E: d) einstecken (sieragt ca. 4 cm nach unten). 9Warmluftverteilungund Umluft-Rückführung bei InneneinbauWarmluftverteilungBild F: Die Warmluft (W)wird von der Heizung durch2 Stutzen ausgeblasen, ent-weder direkt oder über einWarmluftrohr VR (Ø 72 mm). Von der Heizung zum erstenLuftaustritt nur Rohr VR (Ø 72 mm) bis ca. 1,5 m Län-ge verlegen. Um eine Über-hitzung zu vermeiden, mußder erste Luftstrang unver-schließbar sein (Schwenkdü-se SCW 2, Endstück ENE). Nach dem ersten Luftaustrittkann auch Rohr ÜR (Ø 65 mm)weiterverlegt werden.

Rohre mitSchellen befestigen. Das Warmluftsystem wird fürjeden Fahrzeugtyp individuellim Baukastenprinzip ausge-legt. Dafür steht ein reichhal-tiges Zubehör-Programm zurVerfügung (siehe Prospekt). Skizzen mit optimalen Ein-bauvorschlägen für Warmluft-anlagen in allen gängigen Ca-ravan- und Reisemobiltypenkönnen über die Truma-Servi-ce-Zentrale kostenlos ange-fordert werden. Umluft-RückführungBild F: Die Umluft (U) wirdvon der Heizung direkt wiederangesaugt. Ist die Heizung in einem Stau-kasten o. ä. eingebaut, in die-sem eine entsprechend großeÖffnung (ca. 200mm2) für dieUmluft-Rückführung anbrin-gen. Achtung: Luftwege zur Hei-zung nicht zustauen. 10Warmluftzuführungund Umluft-Rückführung bei AußenmontageSiehe Einbauvarianten Bild 4 + 5 (Seite US 2). Die Warmluft-Zuführung unddie Umluft-Rückführung zwi-schen Heizung und Fahrzeugist - insbesondere im Stein-schlagbereich - mit flexiblen5.

Skizzen mit optimalen Ein-bauvorschlägen für Warmluft-anlagen in allen gängigen Caravan- und Reisemobilty-pen können über die Truma-Service-Zentrale kostenlosangefordert werden. 11Montage des BedienteilsAchtung: Bei Verwendungvon fahrzeug- bzw. hersteller-spezifischen Bedienteilen,muß der elektrische Anschlußgemäß den Truma Schnitt-stellenbeschreibungen erfol-gen. Jede Veränderung derdazugehörigen Truma-Teileführt zum Erlöschen der Ga-rantie sowie zum Ausschlußvon Haftungsansprüchen. DerEinbauer (Hersteller) ist für ei-ne Gebrauchsanweisung fürden Benutzer sowie für dieBedruckung der Bedienteileverantwortlich. Bei der Platzwahl beachten,daß die Bedienteile nicht di-rekter Wärmeabstrahlungausgesetzt sein dürfen. Längedes Anschlußkabels 4 m oder10 m.

Ist eine Montage nur hinterVorhängen oder ähnlichenPlätzen mit Temperatur-schwankungen möglich, somuß ein Fernfühler für dieRaumtemperatur verwendetwerden (Sonderzubehör). Montage des Einbau-Bedienteils(Lieferbar ab 08/2002)Hinweis: Ist eine Unterputz-montage des Bedienteilsnicht möglich, liefert Trumaauf Wunsch einen Aufputz-rahmen (1) (Art. -Nr. 40000-52600) als Sonderzubehör. 1. Bild H1: Loch Ø 55 mmbohren. 2. Das Bedienteilkabel (2) amBedienteil (3) anstecken undanschließend die hintere Ab-deckkappe (4) als Zugentlas-tung aufstecken. 3. Das Kabel nach hintendurchschieben und zur elek-tronischen Steuereinheit ver-legen. 4. Bedienteil mit 4 Schrauben(5) befestigen und Abdeck-rahmen (6) aufstecken. Hinweis: Als Abschluß zuden Abdeckrahmen liefertTruma als Sonderzubehör ei-nen Satz Seitenteile (7) Art. -Nr. 34000-61200. Montage des Aufputz-Bedienteils1.

Bild H2: Loch Ø 22 mmfür die Kabeldurchführungbohren. 2. Das Bedienteilkabel (8)durchstecken und zur elektro-nischen Steuereinheit verle-gen. 3. Bedienteil (9) mit 2 Schrau-ben (10) befestigen und Dreh-knopf (11) aufstecken. Hinweis: Für Unterputzmon-tage des Bedienteils liefertTruma als Sonderzubehör ei-nen Bedienteilrahmen BR(Art.

-Nr. 39980-01). Montage des Sonder-BedienteilsBild H3: Für vorhandene Ein-bauausschnitte. 1. Abdeckblende aus demEinbauausschnitt entfernen. 2. Bedienteilkabel (12) am Be-dienteil (14) anstecken, durchden Einbauausschnitt nachhinten durchführen und zurelektronischen Steuereinheitverlegen. 3. Bedienteil (14) eindrücken,bis Frontfläche bündig ist. Hinweis: Wenn kein Einbau-ausschnitt vorhanden ist,kann das Bedienteil mit demmitgelieferten Unterputzrah-men montiert werden. Ist eine Unterputzmontagenicht möglich, liefert Trumaauf Wunsch einen Aufputz-rahmen (15) (Art. -Nr. 39050-11600) als Sonderzubehör. 12Montage der elektronischenSteuereinheit1. Bild H4: Deckel derSteuereinheit abschrauben. Achtung: Die Stecker an derelektronischen Steuereinheitdürfen nur abgezogen oderaufgesteckt werden, wennzuvor die Versorgungsspan-nung abgeklemmt wurde. Stecker gerade abziehen. 2.

Stecker vom Bedienteilka-bel (1) gemäß Bild auf die ro-te Stiftenleiste der Steuerein-heit aufstecken. Hinweis: Wird eine Zeit-schaltuhr ein Fernfühlerodereingebaut ist deren Steckeran der schwarzen Stiftenleisteanzustecken. Bei gleichzeiti-ger Verwendung von mehre-ren Zubehörteilen erfolgt derAnschluß über die Multisteck-dose (Bild H6: 6). 3. Unterteil an gut zugängli-cher, vor Nässe geschützterStelle mit 2 Schrauben befe-stigen (darf nicht über 65°Cerwärmt werden). 4. Deckel der Steuereinheitaufschrauben. Bei außerhalb des Fahrzeugesmontierten Heizungen mußdie elektronische Steuerein-heit im Fahrzeug-Innenraumgegen Feuchtigkeit und Be-schädigung geschützt mon-tiert werden. Im Boden bzw. in der Wand eine Öffnung vonØ 25 mm bohren, Stecker(Bild H4: 2) des 20poligen Ka-bels von der Steuereinheit ab-ziehen und durch die Öffnungführen. Mit Kabeltülle abdich-ten. Stecker wieder auf-stecken.

13Elektrischer Anschluß 12 V/24 VElektrische Leitungen, Schalt-und Steuergeräte für Heiz-geräte müssen im Fahrzeugso angeordnet sein, daß ihreeinwandfreie Funktion unternormalen Betriebsbedin-gungen nicht beeinträchtigtwerden kann. Alle nachaußen führenden Leitungenmüssen am Durchbruchspritzwasserdicht verlegtsein. Vor Beginn der Arbeit anelektrischen Teilen mußdas Gerät von der Strom-versorgung abgeklemmtwerden. Ausschalten amBedienteil reicht nicht. Bei Elektro-Schweißarbeitenan der Karosserie muß derGeräteanschluß vom Bord-netz getrennt werden. Achtung: Bei Verpolungder Anschlüsse bestehtGefahr von Kabelbrand. Außerdem erlischt jederGarantie- oder Haftungs-anspruch. Das rote Kabel ist Plus,das blaue Minus. Gerät am abgesichertenBordnetz (Zentralelektrik 5 - 10 A) mit Kabel 2 x 1,5 mm2, bei Längen über 6 m mit Kabel 2 x 2,5 mm2anschließen. Minusleitung an6Zentralmasse.

Bei direktemAnschluß an die Batterie istdie Plus- und Minusleitungabzusichern. Anschlüsse inFaston, voll isoliert (Kfz-Flach-stecksystem 6,3 mm) aus-führen. An die Zuleitung dürfen keineweiteren Verbraucher ange-schlossen werden. Bei Verwendung von Netztei-len ist zu beachten, daß dasGerät nur mit Sicherheitsklein-spannung nach EN 60742 be-trieben werden darf. Hinweis: Für den Anschlußmehrerer Geräte empfehlenwir das elektronisch geregelteTruma-Netzteil NT ( 230/12 V,6 A, Art. -Nr. 39900-01, oder230/24 V, 3 A, Art. -Nr. 39900-02 Bild H5). Das Truma-Netz-teil ist auch für das Erhal-tungsladen von Bleiakkus ge-eignet (nicht für Gelbatterien). Andere Ladegeräte sind nurmit einer Autobatterie als Puf-fer zu verwenden. Bei Be-rechnung des Leistungsbe-darfs Anlaufströme beachten. Das Spitzenverhalten vonNetzteilen kann unterschied-lich sein. Welligkeit UBR ≤ 1 Vmit Last ist noch möglich.

14GasanschlußDie Gaszuleitung Ø 8 mmwird am Anschlußstutzen mitSchneidringverbindung ange-schlossen. Beim Festziehensorgfältig mit einem zweitenSchlüssel gegenhalten. Achtung: Der Gasanschluß-stutzen am Gerät darf nichtgekürzt oder verbogen wer-den. Vor dem Anschluß an dasGerät sicherstellen, daß dieGasleitungen frei sind vonSchmutz, Spänen u. ä. Die Rohrverlegung ist so zuwählen, daß für Service-Ar-beiten das Gerät wieder aus-gebaut werden kann. In der Gaszuleitung ist dieZahl der Trennstellen, in vonPersonen benützten Räumen,auf die technisch unvermeid-bare Zahl zu begrenzen. DieGasanlage muß den techni-schen und administrativenBestimmungen des jeweili-gen Bestimmungslandes ent-sprechen.

715FunktionsprüfungNach dem Einbau muß dieDichtheit der Gaszuleitungnach der Druckabfallmethodegeprüft werden. Anschlies-send gemäß der Gebrauchs-anweisung sämtliche Funktio-nen prüfen. Die Gebrauchsan-weisung mit ausgefüllter Ga-rantiekarte ist dem Betreiberauszuhändigen.Das Fabrikschild der Ge-brauchs- und Einbauan-weisung entnehmen undan gut sichtbarer, gegenBeschädigungen geschütz-ter Stelle auf die Heizungkleben. Das Jahr der er-sten Inbetriebnahme mußauf dem Fabrikschild ange-kreuzt werden.16WarnhinweiseDer dem Gerät beigegebenegelbe Aufkleber mit denWarnhinweisen muß durchden Einbauer bzw. Fahrzeug-halter an einer für jeden Be-nutzer gut sichtbaren Stelleim Fahrzeug (z.B. an der Klei-derschranktür) angebrachtwerden! Fehlende Aufkleberkönnen bei Truma angefor-dert werden.

Der Garantieanspruch bestehtnicht - für Verschleißteile und beinatürlicher Abnutzung,- infolge Verwendung vonNicht-Original-Truma-Teilenin den Geräten und beiVerwendung ungeeigneterGasdruckregler,- infolge Nichteinhaltung derTruma-Einbau- und Gebrauchsanweisungen, - infolge unsachgemäßer Behandlung,- infolge unsachgemäßer,nicht von Truma veranlaßterTransportverpackung. 2.

Umfang der GarantieDie Garantie gilt für Mängelim Sinne von Ziffer 1, die in-nerhalb von 24 Monaten seitAbschluß des Kaufvertrageszwischen dem Verkäufer unddem Endverbraucher eintre-ten. Der Hersteller wird sol-che Mängel durch Nacher-füllung beseitigen, das heißtnach seiner Wahl durchNachbesserung oder Ersatz-lieferung. Leistet der Her-steller Garantie, beginnt dieGarantiefrist hinsichtlich derreparierten oder ausgetausch-ten Teile nicht von neuem,sondern die alte Frist läuftweiter. Weitergehende An-sprüche, insbesondere Scha-densersatzansprüche desKäufers oder Dritter sind aus-geschlossen. Die Vorschriftendes Produkthaftungsgesetzesbleiben unberührt.

Die Kosten der Inanspruch-nahme des Truma-Werkskun-dendienstes zur Beseitigungeines unter die Garantie fal-lenden Mangels - insbeson-dere Transport-, Wege-, Ar-beits- und Materialkosten -trägt der Hersteller, soweitder Kundendienst innerhalbvon Deutschland eingesetztwird. Kundendiensteinsätzeim Ausland sind nicht von derGarantie gedeckt. Zusätzliche Kosten aufgrunderschwerter Aus- und Ein-baubedingungen des Gerätes(z. B. Demontage von Möbel-oder Karosserieteilen) könnennicht als Garantieleistung an-erkannt werden. 3. Geltendmachung desGarantiefallesDie Anschrift des Herstellerslautet: Truma GerätetechnikGmbH & Co. KG, Wernher-von-Braun-Straße 12, D-85640Putzbrunn. In Deutschland istbei Störungen grundsätzlichdie Truma-Servicezentralebeim Hersteller zu benach-richtigen; im Ausland stehendie jeweiligen Servicepartner(siehe Adressenverzeichnis)zur Verfügung.

Beanstandun-gen sind näher zu bezeich-nen. Ferner ist die ordnungs-gemäß ausgefüllte Garantie-Urkunde vorzulegen oder dieFabriknummer des Gerätessowie das Kaufdatum anzu-geben. Damit der Hersteller prüfenkann, ob ein Garantiefall vor-liegt, muss der Endverbrau-cher das Gerät auf seine Ge-fahr zum Hersteller bringenoder ihm übersenden. BeiSchäden an Heizkörpern(Wärmetauscher) ist der Gas-druckregler ebenfalls mit ein-zusenden.

Bei Einsendung ins Werk hatder Versand per Frachtgut zuerfolgen. Im Garantiefall über-nimmt das Werk die Trans-portkosten bzw. Kosten derEinsendung und Rücksen-dung. Liegt kein Garantiefallvor, gibt der Hersteller demKunden Bescheid und nenntdie vom Hersteller nicht zuübernehmenden Reparatur-kosten; in diesem Fall gehenauch die Versandkosten zuLasten des Kunden. Manufacturer’sterms of warranty1. Case of warrantyThe manufacturer grants awarranty for malfunctions inthe appliance which arebased on material or produc-tion faults. In addition to this,the statutory warranty claimsagainst the seller remainvalid.

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