Trumatic S 3004 P Bedienungsanleitung
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Produktspezifikationen
| Marke: | Trumatic |
| Kategorie: | Heizung |
| Modell: | S 3004 P |
Bedienungsanleitung Trumatic S 3004 P – Volltext
2SicherheitshinweiseEin geöffnetes Dachfenster / Hubdach im Umkreis des Ab-gaskamins birgt die Gefahr des Eintritts von Abgas in das Fahrzeuginnere. Die Heizung darf nur bei geschlossenem Dachfenster / Hubdach betrieben werden. Für den Betrieb von Gasreglern, Gasgeräten bzw. Gasanlagen, ist die Verwendung von stehenden Gasflaschen aus denen Gas aus der wird zwingend vorge-Gasphase entnommenschrieben. Gasflaschen aus denen Gas aus der Flüssigphase entnommen wird (z. B. für Stapler) sind für den Betrieb verbo-ten, da sie zur Beschädigung der Gasanlage führen. Bei Undichtigkeiten der Gasanlage bzw. bei Gasgeruch:alle offenen Flammen löschennicht rauchenGasgeräte ausschaltenGasflasche schließenFenster und Türe öffnenkeine elektrischen Schalter betätigendie gesamte Anlage von einem Fachmann überprüfen lassen. Reparaturen dürfen nur vom Fachmann durchgeführt werden.
Nach jeder Demontage der Abgasführung muss ein neuer O-Ring montiert werden. Zum Erlöschen von Gewährleistungs- und Garantieansprüchen sowie zum Ausschluss von Haftungsansprüchen führen insbesondere:Veränderungen am Gerät (einschließlich Zubehörteilen),Veränderungen an der Abgasführung und am Kamin,Verwendung von anderen als Truma Originalteilen als Ersatz- und Zubehörteile,das Nichteinhalten der Einbau- und Gebrauchsanweisung. Außerdem erlischt die Betriebserlaubnis des Gerätes und dadurch in manchen Ländern auch die Betriebserlaubnis des Fahrzeuges. Der Betriebsdruck der Gasversorgung 30 mbar muss mit dem Betriebsdruck des Gerätes (siehe Typenschild) über einstimmen. Flüssiggasanlagen müssen den technischen und administra-tiven Bestimmungen des jeweiligen Verwendungslandes ent-sprechen (z. B. EN 1949 für Fahrzeuge). Nationale Vorschriften und Regelungen (in Deutschland z. B.
das DVGW-Arbeitsblatt G 607) müssen beachtet werden. Die Prüfung der Gasanlage ist in Deutschland alle 2 Jahre von einem Flüssiggas-Sachkundigen (DVFG, TÜV, DEKRA) zu wiederholen.
Sie ist auf der Prüfbescheinigung nach DVGW-Arbeitsblatt G 607 zu bestätigen. Verantwortlich für die Ver anlassung der Überprüfung ist der Fahrzeughalter. Flüssiggasgeräte dürfen beim Tanken, in Parkhäusern, Gara-gen oder auf Fähren nicht benutzt werden. Bei erster Inbetriebnahme eines fabrikneuen Gerätes (bzw. nach längerer Stillstandzeit) kann kurzzeitig eine leichte Rauch- und Geruchsentwicklung auftreten. Es ist zweckmä-ßig, das Gerät dann sofort mit höchster Leis tung brennen zu lassen und für gute Durchlüftung des Raumes zu sorgen. Ein ungewohntes Brenner geräusch oder Abheben der Flam-me lässt auf einen Reglerdefekt schließen und macht eine Überprüfung des Reglers notwendig. Wärmeempfindliche Ge genstände (z. B. Spraydosen) dürfen nicht im Einbauraum der Heizung verstaut werden, da es hier zu erhöhten Temperaturen kommen kann.
–––––––––––S 3004 / S 3004 P / S 5004InhaltsverzeichnisVerwendete Symbole. 2Sicherheitshinweise. 2Wichtige Bedienungshinweise. 3Verwendungszweck. 3GebrauchsanweisungHeizung S 3004 / S 3004 P. 4Heizung S 5004. 4Inbetriebnahme. 4S 3004 P mit Piezo-Druckzünder. 4S 3004 / S 5004 mit Zündautomat. 4Bedienung des Gebläses. 5Beleuchtung. 5Raumthermostat. 5Ausschalten. 5Wartung. 5Reinigung (nur bei ausgeschaltetem Gerät. ). 5Verkleidung abnehmen. 5Verkleidung anbringen. 6Batteriewechsel am Zündautomat. 6Besondere Hinweise. 6Entsorgung. 6Technische Daten. 6Abmessungen. 6Konformitätserklärung. 7Truma Hersteller-Garantieerklärung. 7Verwendete SymboleSymbol weist auf mögliche Gefahren hin. Verbrennungsgefahr. Heiße Oberfläche. Schutzhandschuhe gegen mögliche mechanische Verletzungen tragen. ESD-Vorschriften beachten. Elektrostatische Aufladung kann zum Zerstören der Elektronik führen.
3Für die Gasanlage dürfen nur Druckregeleinrichtungen gemäß EN 12864 (in Fahrzeugen) mit einem festen Ausgangsdruck von 30 mbar verwendet werden. Die Durchflussrate der Druckregeleinrichtung muss mindestens dem Höchstver-brauch aller eingebauten Geräte entsprechen. Für Fahrzeuge empfehlen wir die Gasdruck-Regelanlage Truma MonoControl CS sowie für die Zweiflaschen-Gas-anlage die Gasdruck-Regelanlagen Truma DuoComfort / DuoControl CS. Bei Temperaturen um 0 °C und darunter sollten die Gasdruck-Regelanlage bzw. das Umschaltventil mit der Reglerbeheizung EisEx betrieben werden. Es dürfen nur für das Bestimmungsland geeignete Regler-anschlussschläuche, die den Anforderungen des Landes entsprechen, verwendet werden. Diese sind regelmäßig auf Brüchigkeit zu überprüfen.
Druckregelgeräte und Schlauchleitungen müssen späte-stens 10 Jahre (bei gewerblicher Nutzung 8 Jahre) nach Herstellungs datum gegen neue ausgewechselt werden. Der Betreiber ist dafür verantwortlich. Wichtige BedienungshinweiseDie Verbrennungsluftansaugung unter dem Fahrzeugboden muss von Schmutz und Schneematsch freigehalten werden. Der Abgaskamin muss während des Betriebs der Heizung stets frei im Luftstrom liegen. Dachaufbauten können die Funktion der Heizung stören. Im Winter muss vor Inbetriebnahme der Heizung der Kamin vom Schnee befreit werden. Für Winter- bzw. Dauercamping empfehlen wir den auf das Kaminteil aufschraubbaren Kamin-verlängerungssatz SKV (3 x 15 cm – Art. -Nr. 30690-00). Sollte die Heizung bei Standorten mit extremen Windverhält-nissen oder bei Nutzung im Winter wiederholt verlöschen, empfehlen wir die Verwendung einer Kaminverlängerung AKV (15 cm – Art. -Nr.
30010-20800) sowie zusätzlich den Kami-naufsatz T2 (Art. -Nr. 30700-02) oder T3 (Art. -Nr. 30070-03). Werden 2 oder 3 Verlängerungen a 15 cm verwendet, müssen diese vor einer Fahrt abgenommen werden um nicht verloren zu gehen (Unfallgefahr).
Eine verbleibende Verlängerung muss festgeschraubt und mit einer Schraube gesichert sein. Falls am Wohnwagen ein Überdach montiert wird, muss der Abgaskamin unbedingt durch dieses Dach hindurchgeführt werden. Verwenden Sie dafür die Kamindurchführung UEK (Art. -Nr. 30630-04). Der Wärmetauscher, Abgasrohr das und alle An schlüsse müssen regelmäßig, in jedem Fall nach Verpuffungen (Fehl-zündungen), von einem Fachmann überprüft werden. Das Abgasrohr muss:an der Heizung und am Kamin angeschlos-dicht und festsen sein,aus einem Stück (ohne Trennstellen) bestehen,ohne Querschnittsverengung auf ganzer und unbedingt Länge steigend verlegt sein,zusammen mit dem Überrohr mit mehreren Schellen fest montiert sein. Es dürfen keine Gegenstände auf das Abgasrohr gelegt wer den, da dies zu Beschä digungen führen könnte. Heizungen mit falsch montiertem oder beschä-digtem Abgasrohr bzw.
beschädigtem Wärmetau-scher dürfen auf keinen Fall weiter betrieben werden. ––––Der Warmluftaustritt an der Heizung darf unter keinen Umständen behindert werden. Deshalb keinesfalls Textilien oder Ähnliches zum Trocknen vor oder auf die Heizung hän-gen. Solche Zweckentfrem dung könnte Ihre Heizung und die Textilien durch die dabei hervorgerufene Überhitzung schwer be schä digen. Keine brennbaren Ge genstände in die Nähe der Heizung bringen. Bauartbedingt wird während des Betriebes die Heizungsverkleidung heiß. Die Sorgfaltspflicht gegenüber Dritten (insbesondere Kleinkindern) obliegt dem Betreiber. Für das Heizen während der Fahrt ist in der Richtlinie 2004/78/EG für Motorcaravans eine Sicherheitsabsperreinrichtung vorge-schrieben. Die Gasdruck-Regelanlage Truma MonoControl CS erfüllt die-se Anforderung. Wenn Sicherheitsabsperreinrichtung (z. B.
wie in keineder Gasdruck-Regelanlage Truma MonoControl CS ent-halten) installiert ist, muss die Gasflasche während der Fahrt geschlossen sein und es müssen jeweils Hinweis-Schilderim Flaschenschrank und in der Nähe des Bedienteiles ange-bracht werden. Für das Heizen während der Fahrt in Caravans empfehlen wir zur Sicherheit ebenfalls die Sicherheitsabsperreinrichtung. Bei Inbetriebnahme unbedingt Gebrauchsanweisung und „Wichtige Bedienungshinweise“ beachten. Der Fahr-zeughalter ist dafür verantwortlich, dass die Bedienung des Gerätes ordnungsgemäß erfolgen kann. Die dem Gerät beiliegenden Aufkleber sind vom Einbauer bzw. Fahrzeughalter an einer für jeden Benutzer gut sichtbaren Stelle im Fahrzeug anzubringen. Fehlende Aufkleber können bei Truma angefordert werden. VerwendungszweckDiese Heizung wurde für den Einbau in Caravans und sonstige Anhänger konstruiert.
Die Heizung S 3004 / S 3004 P ist zu-sätzlich für den Einbau in Motorcaravans geeignet. Der Einbau in Boote ist nicht zulässig. Andere Anwendungen sind nach Rücksprache mit Truma möglich.
4Heizung S 3004 / S 3004 Peabcd i f gha = Bedienungsgriff (Thermostat)b = Piezo-Druckzünder (S 3004 P)c = Blinddeckeld = Integriertes Bedienteil für ein Truma Gebläse TEB-3e = Sensorfläche zum Einschalten der Beleuchtung (optional) f = Zündautomat mit Batteriefach (S 3004)g = Sichtfenster zum Beobachten der Flammeh = Thermostatfühler i = Typenschild (Verkleidung abnehmen. )Die Darstellung zeigt einen Rechtseinbau. Bei Linksein-bau sind die Teile auf der anderen Seite (gespiegelt) angeordnet. Heizung S 5004i f gheabcda = Bedienungsgriff (Thermostat)b = Integriertes Bedienteil für ein Truma Gebläse TEB-3c = Integriertes Bedienteil für ein zweites Truma Gebläse TEB-3d = Blinddeckele = Sensorfläche zum Einschalten der Beleuchtung (optional) f = Zündautomat mit Batteriefach g = Sichtfenster zum Beobachten der Flammeh = Thermostatfühler i = Typenschild (Verkleidung abnehmen.
)Die Darstellung zeigt einen Rechtseinbau. Bei Linksein-bau sind die Teile auf der anderen Seite (gespiegelt) an-geordnet. Es können ein oder zwei Gebläse montiert werden. Für den Einbau von zwei Gebläsen ist ein spezieller Einbauka-sten lieferbar. InbetriebnahmeS 3004 P mit Piezo-Druckzünder1. Gasflasche und Schnellschlussventil in der Gaszuleitung öffnen. 2. Bedienungsgriff (a) in Thermostatstellung 1 – 5 drehen und bis zum Anschlag niederdrücken. Gleichzeitig Druckzünder so lange rasch hintereinander drücken, bis die Flamme brennt. 01234554321Oab3. Bedienungsgriff (a) noch bis zu 10 Sekunden gedrückt halten, damit die Zündsicherung anspricht. 4. Weitere 10 Sekunden durch Sichtfenster beobachten, ob die Flamme nicht durch Luft in der Leitung (verursacht durch Gas flaschenwechsel) verlischt. Auf keinen Fall vor Ablauf von 3 Minuten nachzün-den, sonst entsteht Verpuffungsgefahr.
Falls die Gaszuleitung luftgefüllt ist, kann es bis zu zwei Mi-nuten dauern, bis Gas zur Verbrennung bereitsteht. Während dieser Zeit ist der Bedienungsgriff gedrückt zu halten und der Druckzünder dauernd zu betätigen, bis die Flamme brennt. 5. Um eine gleichmäßige und rasche Warmluftverteilung sowie eine Absenkung der Oberflächentemperaturen am Austrittsgitter der Warmluft zu erreichen, empfehlen wir, die Heizung mit laufender Truma Warmluftanlage zu betreiben. Die Heizung S 3004 P (mit Piezo-Druckzünder) ist so konstruiert, dass ein nachträglicher Einbau eines Zünd-automaten (Art. -Nr. 30580-01) möglich ist. S 3004 / S 5004 mit Zündautomat Vor der ersten Inbetriebnahme vergewissern, dass eine Batte-rie eingelegt ist (siehe „Batteriewechsel am Zündautomat“). 1. Gasflasche und Schnellschlussventil in der Gaszuleitung öffnen. 2.
Bedienungsgriff (a) in Thermostatstellung 1 – 5 drehen und bis zum Anschlag niederdrücken. Die Zündung erfolgt automatisch (Zündfunke hörbar), bis die Flamme brennt. 01234554321OaBedienungsgriff noch bis zu 10 Sekunden gedrückt halten, damit die Zündsicherung anspricht. Bei Störungen vor erneutem Zündversuch min. 3 Minuten warten, sonst entsteht Verpuffungsgefahr. Gebrauchsanweisung.
5Sollte die Flamme während des Betriebs verlöschen, erfolgt innerhalb der Schließzeit der Zündsicherung (ca. 30 Se-kunden) sofortige Wiederzündung. Wenn keine Flamme zustande kommt, arbeitet der Zündauto-mat weiter, bis am Bedienungsgriff (a) auf „0“ geschaltet wird. Falls die Gaszuleitung luftgefüllt ist, kann es bis zu zwei Mi-nuten dauern, bis Gas zur Verbrennung bereitsteht. Während dieser Zeit ist der Bedienungsgriff gedrückt zu halten, bis die Flamme brennt. 3. Um eine gleichmäßige und rasche Warmluftverteilung sowie eine Absenkung der Oberflächentemperaturen am Austrittsgitter der Warmluft zu erreichen, empfehlen wir, die Heizung mit laufender Truma Warmluftanlage zu betreiben.
Bedienung des Gebläses54321AOMba a = Drehknopf / Skala für die Gebläseleistung (1 – 5) b = Drehschalter / Skala für die Betriebsarten A Automatik Die Elektronik regelt die erforderliche Gebläseleistung und begrenzt die Drehzahl auf den eingestellten Wert. – 0 AUS Gebläse ausschalten. – M Manuell Die gewünschte Gebläseleistung einstellen. – Booster-Stufe Gebläseleistung auf höchsten Wert einstellen (für maximalen Luftvolumenstrom). –BeleuchtungDie Beleuchtung (optional) für die Bedienelemente wird durch einen Näherungsschalter aktiviert. Dazu von oben auf die Mit-te der Abdeckung fassen. Dadurch wird die Beleuchtung für ca. 20 Sekunden eingeschaltet. Nach jedem Herstellen der 12 V-Spannungsversorgung kalibriert sich die Sensorelektronik der Beleuchtung. Dies kann einige Sekunden dauern. Während der Kalibrierung die Abdeckung nicht berühren.
RaumthermostatEine mittlere Raumtempe ratur von ca. 22 °C erreicht man ohne Gebläsebetrieb mit einer Thermostateinstel lung von ca. Wir empfehlen den Betrieb und eine 3. mit Gebläse Thermostateinstellung von ca. für eine behagliche Warmluft-4 verteilung und zur Verringerung von Kondensation an kalten Oberflächen.
Die genaue Thermostateinstellung muss entsprechend der Bauart des Fahrzeuges und nach dem individuellen Wärmebe-dürfnis ermittelt werden. Der Thermostatfühler befindet sich unten an der Heizung. Bitte beachten Sie, dass kalter Luftzug durch Kühlschrank-belüftungen, Türspalten usw. oder ein hochfloriger Teppich den Thermos tat ungünstig beeinflussen. Solche Störquellen sind in jedem Fall zu beseitigen, da sonst keine befriedigende Temperaturregelung gewährleistet ist. AusschaltenBedienungsgriff der Heizung auf „0“ stellen (der Zündauto-mat wird damit gleichzeitig ausgeschaltet). Gebläse ausschalten (Drehschalter auf „0“ stellen). Wird das Gerät längere Zeit nicht benutzt, Schnellschluss ventil in der Gaszuleitung und Gasflasche schließen.
WartungBei Störungen wenden Sie sich bitte an das Truma Servicezen-trum oder an einen unserer autorisierten Servicepartner (siehe Truma Serviceheft oder www. truma. com). Trotz sorgfältiger Fertigung kann die Heizung scharfkan-tige Teile enthalten, deshalb bei Wartungs- und Reini-gungsarbeiten immer Schutzhandschuhe verwenden. ESD-Vorschriften beachten. Durch statische Aufladung besteht die Gefahr, dass die Elektronik beschädigt wird. Reparaturen dürfen nur vom Fach-mann durchgeführt werden. Reinigung (nur bei ausgeschaltetem Gerät. )Es empfiehlt sich, mindestens einmal jährlich vor Beginn der Heizsaison den sich am Wärmetauscher, an der Bodenplatte und am Lüfterrad der Truma Warmluftanlage ansammelnden Staub zu entfernen. Das Lüfterrad vorsichtig mit einem Pinsel oder einer kleinen Bürste reinigen. Verkleidung abnehmenDie Verkleidung nur bei abgeschalteter und kalter Heizung abnehmen.
Durch gleichzeitiges Drücken der beiden Verschlusshebel (1) nach außen wird die Verkleidung entriegelt. Sie kann heraus-geschwenkt und aus den unteren Lagern gehoben werden. 1.
6Verkleidung anbringenVerkleidung in die unteren Lager einhängen (1), einschwen-ken (2) bis die Verriegelung hörbar einrastet. Durch Ziehen an der Verkleidung den festen Sitz kontrollieren. 12Batteriewechsel am ZündautomatSind bei der Inbetriebnahme keine Zündfunken hörbar oder nur in Zeitabständen von mehr als einer Sekunde, muss die Batterie erneuert werden. Batterie nur bei ausgeschalteter Heizung wechseln. Vor Be-ginn jeder Heizsaison neue Batterie einsetzen. Alte Batterie fachgerecht entsorgen. Nur temperaturbeständige (+70 °C), auslaufsichere Mignon-Batterie (LR 6, AA, AM 3) verwenden (Art. -Nr. 30030-99200), andere Batterien können Funktionsstörungen verursachen. Verkleidung abnehmen, Batteriefachabdeckung nach oben schieben und Batterie wechseln. Plus / Minus beachten. Bat-teriefach wieder schließen. Verkleidung wieder anbringen.
Besondere HinweiseWird der Fahrzeugboden mit Unterbodenschutz versehen, müssen alle unter dem Wagen befindlichen Heizungsteile abgedeckt werden, damit der entstehende Spritznebel nicht zu Funktionsstörungen der Heizungsanlage führt. Nach Ab-schluss der Arbeiten Abdeckungen wieder entfernen. EntsorgungDas Gerät und die Batterie im Zündautomaten getrennt, gemäß den administrativen Bestimmungen des jeweiligen Verwendungslandes, entsorgen. Nationale Vorschriften und Gesetze (in Deutschland ist dies z. B. die Altfahrzeug-Verord-nung) müssen beachtet werden. In anderen Ländern sind die jeweils gültigen Vorschriften zu beachten. Technische Daten(ermittelt nach EN 624 bzw.
Grundlage des KonformitätsnachweisesDIN EN 624, DIN EN 437, DIN 3362, EN 61000-6-1, -6-3, -3-2, -3-3, EN 55014-1, -2, EN 62233, EN 60335-1, EN 60335-2-30; 5. Überwachende StelleKraftfahrt-Bundesamt, DVGW6. Angaben zur Funktion des UnterzeichnersUnterschrift: Dr. Andreas Schmoll Geschäftsleitung Technik Putzbrunn, 13. 09. 2011 Truma Hersteller-Garantieerklärung1. GarantiefallDer Hersteller gewährt Garantie für Mängel des Gerätes, die auf Material- oder Fertigungsfehler zurückzuführen sind. Da-neben bestehen die gesetzlichen Gewährleistungsansprüche gegen den Verkäufer fort. Der Garantieanspruch besteht nicht für Verschleißteile und bei natürlicher Abnutzung,infolge Verwendung von anderen als Truma Originalteilen in den Geräten,bei Gasdruck-Regelanlagen infolge Schäden durch Fremd-stoffe (z. B.
Öle, Weichmacher) im Gas,infolge Nichteinhaltung der Truma Einbau- und Gebrauchsanweisungen,infolge unsachgemäßer Behandlung,infolge unsachgemäßer Transportverpackung. 2. Umfang der Garantie Die Garantie gilt für Mängel im Sinne von Ziffer 1, die inner-halb von 24 Monaten seit Abschluss des Kaufvertrages zwi-schen dem Verkäufer und dem Endverbraucher eintreten.
Der Hersteller wird solche Mängel durch Nacherfüllung beseitigen, das heißt nach seiner Wahl durch Nachbesserung oder Ersatz-lieferung. Leistet der Hersteller Garantie, beginnt die Garan-tiefrist hinsichtlich der reparierten oder ausgetauschten Teile nicht von neuem, sondern die alte Frist läuft weiter. Weiterge-hende Ansprüche, insbesondere Schadensersatzansprüche des Käufers oder Dritter sind ausgeschlossen. Die Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes bleiben unberührt. Die Kosten der Inanspruchnahme des Truma Werkskunden-dienstes zur Beseitigung eines unter die Garantie fallenden Mangels – insbesondere Transport-, Wege-, Arbeits- und Materialkosten – trägt der Hersteller, soweit der Kundendienst innerhalb von Deutschland eingesetzt wird. Kundendienstein-sätze in anderen Ländern sind nicht von der Garantie gedeckt.
Zusätzliche Kosten aufgrund erschwerter Aus- und Einbau-bedingungen des Gerätes (z. B. Demontage von Möbel- oder Karosserieteilen) können nicht als Garantieleistung anerkannt werden. 3. Geltendmachung des Garantiefalles Die Anschrift des Herstellers lautet: Truma Gerätetechnik GmbH & Co. KG Wernher-von-Braun-Straße 12 85640 Putzbrunn, DeutschlandBei Störungen wenden Sie sich bitte an das Truma Service-zentrum oder an einen unserer autorisierten Servicepartner (siehe Truma Serviceheft oder www. truma. com). Bezeichnen Sie bitte Ihre Beanstandungen im Detail und geben Sie die Fabriknummer des Gerätes sowie das Kaufdatum an. Damit der Hersteller prüfen kann, ob ein Garantiefall vorliegt, ist durch den Endverbraucher das Gerät auf seine Gefahr zum Hersteller / Servicepartner zu bringen oder ihm zu übersen-den. Bei Schäden am Wärmetauscher ist der verwendete Gas-druckregler mit einzusenden.
Andernfalls trägt das Risiko für eventuell entstehende Transportschäden der Versender. Bei Einsendung ins Werk bitte per Frachtgut versenden. Im Garantiefall übernimmt das Werk die Transportkosten bzw. Kosten der Einsendung und Rücksendung. Liegt kein Garan-tiefall vor, gibt der Hersteller dem Kunden Bescheid und nennt die vom Hersteller nicht zu übernehmenden Reparaturkosten; in diesem Fall gehen auch die Versandkosten zu Lasten des Kunden. ––––––.
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