Wiking Optic Bedienungsanleitung

Wiking Herd Optic

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Produktspezifikationen

Marke: Wiking
Kategorie: Herd
Modell: Optic

Bedienungsanleitung Wiking Optic – Volltext

5EinleitungWir beglückwünschen Sie zu Ihrem neuen WIKING Kaminofen und gehen davon aus, dass Sie damit viel Freude haben werden. Die Fa. Wiking, die seit 30 Jahren hochwertige Öfen entwickelt und fertigt, hat sich in Europa bezüglich Design und fortschrittlicher Technik einen Namen gemacht. Sie können also sicher sein, einen Kaminofen in zeitlosem Design erworben zu haben, der Sie durch seine lange Lebensdauer erfreut. Bevor Sie mit der Aufstellung beginnen, sollten Sie diese Anleitung sorgfältig durchlesen, denn so vermeiden Sie Fehler und kommen schneller zum Ziel.GarantieAlle WIKING Kaminöfen entsprechen den Vorschriften der Normen EN 13240 (EU) und NS 3058 und NS 3059 (norwegische Normen bezüglich Partikelemission). Alle Einsätze entspre-chen den Vorschriften der Normen EN 13240 oder EN 13229 sowie NS 3058 und NS 3059.

Sie können also sicher sein, dass Ihr neuer Ofen alle europäischen Anforderungen an Si-cherheit, Qualität und Umweltfreundlichkeit erfüllt. WIKING gewährt 5 Jahre Garantie auf den WIKING Optic.Die Pluspunkte Ihres KaminofensDas elegante Modell WIKING Optic passt in jede Wohnlandschaft, in der minimalistisches Design erwünscht ist. Da er eine große Scheibe aufweist, können alle Familienmitglieder, die vor dem Kaminofen Platz nehmen, den Anblick der Flammen genießen. Durch die ’Schei-benspülung’ ist bei ordnungsgemäßem Betrieb dafür gesorgt, dass die Scheibe nicht verrußt, sodass die Freude nicht getrübt wird. Die Luftzufuhr lässt sich mit nur einem, unter der Tür bendlichen Regulierhebel regeln, was das Ganze kinderleicht macht. Auf diese Weise kann man mehr Heizleistung aus dem Brennholz herausholen und bares Geld sparen.

10GebrauchsanleitungVor dem ersten AnheizenVorab ist dafür zu sorgen, dass …• Alle losen Teile im Ofen richtig sitzen, • Installationen vom Schornsteinfegermeister abgenommen wurde und• Frischluft in den Raum gelangen kann, wo der Kaminofen steht. Zum Thema BrennstoffZulässige BrennstoffeDer WIKING Optic ist gemäß der o. a. Normen für die Befeuerung mit Holz zugelassen. Es wird empfohlen, trockenes Holz mit einer Restfeuchte von höchstens 20 % zu verwenden. Bei Holz mit einem höheren Feuchtigkeitsgrad sind Versottung, umweltschädliche Emissionen und schlechte Brennwertausnutzung die Folge. Empfohlene HolzartenAls Brennstoff für diesen Ofen eignet sich Holz von Birken, Buchen, Eichen, Ulmen, Eschen, Nadel- und Obstbäumen usw. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Arten sind weniger im Brennwert als vielmehr im Raumgewicht zu suchen.

Da 1 m³ Buchenholz mehr wiegt als die gleiche Menge Rotchte, muss man von Letzterer zur Erzielung des gleichen Heizeffekts mehr nehmen. Unzulässige BrennstoffeFolgende Brennstoffe dürfen nicht verfeuert werden: Bedrucktes Papier • Kunststoffe • Brenn-bare Flüssigkeiten • Spanplatten • Gummi • Lackiertes, bemaltes oder imprägniertes Holz • Abfälle wie Milchpackungen o. Ä. Eine Verfeuerung dieser Materialien ist unzulässig, weil sich dabei gesundheits- und umweltschädliche Stoffe bilden. Da hierbei auch Kaminofen und Sch-ornstein Schaden nehmen können, entfällt die Garantie bei Zuwiderhandlung. Befeuerung mit Kohle und KoksDer WIKING Optic ist nicht für die Verfeuerung von Steinkohle und Koks ausgelegt. Lagerung des BrennholzesEine Restfeuchte von höchstens 20% kann durch mindestens einjährige (besser zweijährige) Lagerung im Freien erreicht werden, wobei eine Überdachung vorzusehen ist.

Im Haus aufbe-wahrtes Holz wird leicht zu trocken und verbrennt daher zu schnell. Dies gilt jedoch nicht für Anmachholz, das vor der Benutzung einige Tagen drinnen liegen sollte.

11Abb. 2Der LuftzufuhrreglerIm Interesse einer guten, wirtschaftlichen Verbrennung muss dem Feuer die richtige Luftmenge zugeführt werden. Die Luftzufuhr wird bedien-freundlich mit nur einem Regulierhebel geregelt, der sich beim Modell WIKING Optic unter der Tür bendet (s. Abb. 2). Er lässt sich 20 mm nach vorn und zurückbewegen. Aus nachstehender Tabelle ist das Ver-hältnis zwischen Hebelposition und zugeführter Luft zu entnehmen.Position des Regulierhebels Luftzufuhr BetriebssituationGanz eingedrückt Primärluft wird nur minimal zugeführt. Diese Einstellung kommt nur bei erloschenem Feuer infrage, etwa zu Reinigungs-arbeiten.Regulierhebel 1-10 mm herausgezogen Geöffnet für Verbrennungs-luft (Sekundär) und Luft-strom für ’Scheibenspülung’. Die Einstellung erfolgt durch Herausziehen um 1-10 mm.

Empehlt sich bei gut bren-nendem Holz, wenn zur optimalen Ausnutzung der Heizenergie heruntergere-gelt werden soll.Regulierhebel ganz heraus-gezogen (11-20 mm) Bedarfsweise Einstellung zum Anheizen (Primär). Diese Einstellung ist beim Anheizen des kalten Ofens bzw. beim Nachlegen von Holz vorzunehmen.Tipps für das BefeuernHöchstmenge beim NachlegenFolgende Mengen dürfen pro Stunde verbrannt werden:Brennstoff Max. Nachlegemenge pro Std.Holzscheite 3,0 kgAchtung! Zu starke Hitze kann Kaminofen, Rauchrohr und Schornstein beschädigen. Werden die o. a. Mengen überschritten, entfällt die Werksgarantie hierfür.Durchschnittliche NachlegeintervalleBrennstoff kg Durchschnittliche NachlegeintervalleHolzscheite 1,6 Alle 50 Min.Bitte beachten!

Der Kaminofen ist für intermittierendeVerbrennung zugelassen!Kurze und lange BrenndauerKurze BrenndauerDurch das Verbrennen vieler, kleiner Holzstücke lässt sich schnell eine starke Heizleistung erzeugen.

12Lange BrenndauerDurch das Verbrennen weniger, großer Holzstücke verlängert sich die Brenndauer. Die beste Verbrennung erreicht man durch Drosseln der Zuluft. Im Interesse einer guten Verbrennung ist jedoch darauf zu achten, dass etwas Luft über die ‚Scheibenspülung’ zuströmen kann.Optimale VerbrennungBenutzen Sie sauberes, trockenes Holz!Nasses Holz führt zu schlechter Verbrennung und damit zu Rußbildung und Versottung. Fer-ner geht viel Energie für die Trocknung verloren, die dann zum Heizen fehlt. Maßvoll nachlegen!Beste Verbrennung erreichen Sie durch Nachlegen kleiner Mengen. Wird zu viel auf einmal nachgelegt, vergeht bis zum Erreichen einer optimalen Verbrennungstemperatur zu viel Zeit.Sorgen Sie für ausreichend Luftzufuhr!Es ist dafür zu sorgen, dass - insbesondere während der Anheizphase - reichlich Luft zuge-führt wird, damit die Temperatur im Ofen schnell ansteigt.

Auf diese Weise verbrennen nämlich auch die beim Verbrennungsvorgang entstehenden Gase und Partikel. Geschieht das nicht, führt das entweder zu einer Versottung des Schornsteins mit der Gefahr eines Schornstein-brandes oder zu einer umweltschädlichen Emission.Durchheizen sollte unterbleiben!Vor dem Zubettgehen sollte man kein Brennholz mehr auegen und die Luftzufuhr drosseln, um bis zum Morgen durchzuheizen. In diesem Fall käme es nämlich zu einer starken Entwick-lung von gesundheitsschädlichem Rauch. Ferner kann sich Ruß im Schornstein ablagern, was wiederum zum Schornsteinbrand führen kann.

13Anheizen und Nachlegen Erstmalige IngebrauchnahmeBeim ersten Befeuern ist behutsam vorzugehen, da die Materialen im neuen Ofen erst‚ einge-brannt’ werden müssen. Der Kaminofen muss langsam auf maximale Betriebstemperatur ge-bracht werden, und dabei ist einige Male nachzulegen, bis er gründlich durchgeheizt ist. Einbrennen des LacksDa der Lack auf dem Kaminofen bei den ersten zwei bis drei Heizdurchgängen erst aushärten muss, kann es dabei leicht rauchen und riechen. Aus diesem Grund sollte gut gelüftet werden. Während dieser Zeit ist die Tür vorsichtig zu öffnen, da sonst die Gefahr besteht, dass die Dichtungen am Lack kleben bleiben. Achtung. Solange das Einbrennen noch nicht abgeschlossen ist, dürfen die lackierten Flächen nicht berührt werden, auch nicht mit dem mitgelieferten Handschuh. Anmachen des Ofens1. Die Regulierklappe wird durch vollständiges Herausziehen (20 mm) geöffnet.

2. Danach sind 8 bis 10 Stücke Anmachholz (1-2 kg) in den Feuerraum einzulegen. Je kleiner die Stücke sind, desto schneller erreicht der Ofen die optimale Verbrennungs-temperatur. 3. In die obere Schicht sind jetzt 2 Kaminanzünder einzulegen. Sie sollten von guter Qua-lität sein, damit sie nicht rauchen oder riechen. 4. Entzünden Sie die Kaminanzünder. Danach ist die Tür einige Minuten angelehnt zu lassen. An dem warmen Glas kann sich so kein Kondenswasser bilden. Abschließend ist die Klappe zu schließen. 5. Wenn das Holz gut brennt, wird der Regulierhebel zur Hälfte eingedrückt (10 mm). Mit dieser Einstellung geht die Verbrennung ruhig und gleichmäßig vor sich. Achtung. Die Tür darf nur zum Anheizen, Nachlegen und zur Ofenreinigung geöffnet werden, da durch stärkere Verbrennung die Gefahr besteht, dass der Kaminofen überhitzt wird.

Nachlegen von BrennholzWenn keine Flammen mehr zu sehen sind und eine ausreichende Glutschicht vorhanden ist, kann Brennstoff nachgelegt werden. 1. Öffnen Sie die Tür so vorsichtig, dass keine Glut herausfallen kann. 2.

Nun sind 2 bis 4 Holzscheite (ca. 2 kg) auf die Glut zu legen. 3. Tür schließen und die Regulierklappe durch Herausziehen des Regulierhebels voll-ständig öffnen. 4. Wenn das Feuer nach kurzer Zeit wieder auodert und gut brennt, wird der Regulier-hebel mindestens 10 mm wieder eingedrückt - je nach Wärmebedarf. Je stärker der Regulierhebel eingeschoben wird, desto geringer die Wärmeabgabe. Achtung. Da Kaminofen und Tür beim Betrieb des Ofens sehr heiß werden, muss man Vor-sicht walten lassen.

14Zum Thema SchornsteinDie Aufgabe des SchornsteinsDer Schornstein hat als ’Motor’ des Kaminofens entscheidenden Einuss auf dessen Leis-tungsfähigkeit. Durch den Luftzug entsteht im Ofen ein Unterdruck. Dieser dient dazu, …1. den Rauch aus dem Kaminofen abzuziehen2. und Luft durch die Klappe einzusaugen, die zum Anheizen, zur Verbrennung und zur ’Scheibenspülung’ benötigt wird. Optimaler ZugWenn man einige Dinge missachtet, kann auch ein guter Schornstein keine volle Leistung erbringen. Entscheidend ist, dass Kaminofen und Schornstein den Vorschriften entsprechend installiert werden, da andernfalls keine befriedigende Verbrennung zu erwarten ist. Der Zug im Schornstein entsteht durch unterschiedliche Temperaturen im Schornstein und außerhalb des Schornsteins. Je höher die Innentemperatur, desto besser ist der Zug.

Daher ist es von größter Wichtigkeit, dass sich der Schornstein gut aufgewärmt hat, bevor man die Lüftungsklappen schließt und dadurch die Verbrennung im Ofen drosselt. Dies dauert bei einem gemauerten Schornstein länger als bei einem Stahlschornstein. An Tagen mit widrigen Wind- und Witterungsverhältnissen und entsprechend geringem Zug im Schornstein ist es unerlässlich, für eine möglichst schnelle Erwärmung zu sorgen. Um das durch schnell auodernde Flammen zu erreichen, werden feines Anmachholz und ein zusätz-licher Kaminanzünder empfohlen. Zur richtigen Bemessung des Schornsteins hilft Ihnen nachstehende Tabelle mit Leistungs-angaben. Nennleistung 6 kW nach ENRauchgastemperatur 263o CMassenuss 4,9 g/sek Kontrolle bei WiederinbetriebnahmeWurde der Kaminofen längere Zeit (z. B. während des Sommers) nicht benutzt, ist das Rauch-rohr auf evtl. Verstopfungen hin zu untersuchen.

Anschluss mehrerer Heizquellen an denselben SchornsteinDies ist bei einigen Schornsteinen grundsätzlich möglich, wobei ein Schornsteinfeger hinzuzu-ziehen ist, der sich mit den einschlägigen Vorschriften auskennt. Verhalten bei einem SchornsteinbrandGehen Sie wie folgt vor:• Regulierklappen im Kaminofen und Schornstein schließen und die Feuerwehr alarmieren. Vor der Benutzung des Schornsteins nach dem Brand ist dieser von einem Schornsteinfeger zu überprüfen.

15Reinigung und Wartung Achtung. Arbeiten am Kaminofen dürfen nur vorgenommen werden, wenn dieser kalt ist. Äußere ReinigungsarbeitenHierzu verwenden Sie je nach Bedarf einen trockenen weichen Lappen oder einen Handfeger. Kein Wasser, Alkohol und keinerlei Reinigungsmittel verwenden, weil dadurch der Lack beschä-digt wird. Reinigung des GlasesDa das Modell mit einer sogenannten ’Scheibenspülung’ ausgestattet ist, wird die Rußabla-gerung gering gehalten. Sollten sich dennoch Spuren von Ruß zeigen, lassen sich diese mit einem feuchten Stück Küchenkrepp reinigen, das leicht in Asche eingetaucht wird. Danach wird mit einem trockenen Stück nachgewischt. Ferner ist darauf zu achten, dass die Luft-spalte im Türrahmen frei von Asche und Ruß ist, und die Dichtungen weich sind und keine Beschädigung aufweisen.

Sollte dort Luft in den Ofen eindringen können, erschwert dies die Regelung der Zuluft, was zu Überhitzung und Rußablagerungen führen kann. Die Dichtungen sollten daher ausgetauscht werden. Sie sind beim Ofenhändler erhältlich. Entleeren des AschenkastensZu beachten. Auch 24 Stunden nach Verlöschen des Feuers kann sich noch Glut in der Asche benden. Am einfachsten lässt sich der Aschenkasten entleeren, wenn man einen Abfallbeu-tel darüber zieht, ihn auf den Kopf stellt und danach vorsichtig aus dem Beutel herauszieht. Reinigung des FeuerraumsIm Interesse einer langen Lebensdauer sollte der Kamin-ofen jährlich einer gründlichen Inspektion unterzogen werden. Zunächst ist der Feuerraum von Asche und Ruß zu befreien. Auf der Abb. 3 sind die Platten zu sehen, die den Feuerraum auskleiden. Nehmen Sie vorsichtig die wärmedämmenden Vermiculit-Platten einzeln heraus: 1.

Das widerstandsfähige, poröse Isoliermaterial des Feuerraums kann mit der Zeit verschleißen und Beschädigungen davontragen. Bilden sich Risse in der rückwärtigen Platte, kann das dazu führen, dass die Sekundärluft im Feuerraum nicht mehr richtig verteilt wird. Aus diesem Grund sollte die Platte ausgetauscht werden. Dagegen hat es keinen Einuss auf die Leis-tungsfähigkeit des Ofens, wenn sich Risse in den anderen Platten bilden. Ein Austausch sollte jedoch erfolgen, wenn sie soweit abgenutzt sind, dass ihre Stärke auf die Hälfte geschrumpft ist. Abb. 3314526.

16Nachbehandlung der äußeren FlächenDies ist nicht erforderlich. Bei Lackschäden kann man diese mit einem besonderen Spray (Senotherm) beheben, das Ihr Händler vorrätig hält.SchornsteinreinigungUm einem Schornsteinbrand vorzubeugen, ist der Schornstein jährlich zu reinigen. Parallel hierzu sind Rauchrohr, Rauchkammer (über der Rauch-Umlenkplatte aus Stahl) zu säubern. Sollte eine Reinigung wegen der Schornsteinhöhe nicht möglich sein, ist eine Reinigungs-klappe vorzusehen.InspektionDamit Sie lange Jahre Freude an Ihrem Kaminofen haben, empfehlen wir eine jährliche In-spektion durch einen Fachmann. Dabei sollten nur Original-Ersatzteile zur Anwendung kom-men.

• Zu einer solchen Inspektion gehören folgende Leistungen: • Gründliche Ofenreinigung • Einstellung von Handgriff und Tür• Schmieren der Scharniere mit Kupferfett • Überprüfung der wärmedämmenden Vermiculit-Platten• Überprüfung der Regulierklappe unter der Tür• Sichtprüfung der Dichtungen und ggf. Austausch verschlissener TeileSollten Sie hierzu Fragen haben, können Sie die Rubrik FAQ (häug gestellte Fragen) auf der Website www.wiking.com aufrufen oder sich an Ihren Ofenhändler wenden.

17Fehlersuche und -behebungSollten Ihr Kaminofen Funktionsstörungen aufweisen, können Sie zunächst versuchen, diese mithilfe der Angaben in nachfolgender Tabelle zu beheben. Sollte Ihnen das nicht möglich sein, wenden Sie sich bitte an den Händler, bei dem Sie den Ofen erworben haben. Problem Mögliche Ursache AbhilfeDas Feuer im Kamin-ofen brennt nicht zufriedenstellend. Das Anheizen ist nicht ordentlich erfolgt. Hinweis: Beachten Sie bitte die Angaben auf Seite 13. Unzureichender Zug im Schornstein Überprüfen Sie, ob Rauchrohr oder Schornstein verstopft ist. Stimmt die Höhe des Schornsteins unter den herrschenden Verhältnissen. Die Scheibe verrußt. Das Brennholz ist zu nass. Verwenden Sie nur Holz, das mindestens 12 Monate getrocknet wurde und eine Restfeuchte von höchstens 20% aufweist. Eine Türdichtung ist undicht. Wenn sich die Dichtungen hart anfühlen, sind sie auszutauschen.

Neue Dichtungen erhalten Sie bei Ihrem Ofenhändler. Keine Zufuhr von Sekundär-luft für die ‚Scheibenspü-lung’. Ziehen Sie den Regulierhebel für die Regulier-klappe zur Hälfte heraus (max. 10 mm). Temperatur im Kaminofen ist zu niedrig. Mehr Holz nachlegen und den Regulierhebel für die Regulierklappe etwas weiter herausziehen. Wenn die Tür geöffnet wird, dringt Rauch ins Zimmer. Die Klappe im Schornstein ist geschlossen. Öffnen Sie die Regulierklappe. Unzureichender Zug im Schornstein Überprüfen Sie, ob Rauchrohr oder Schornstein verstopft ist. Stimmt die Höhe des Schornsteins unter den herrschenden Verhältnissen. Es schlagen noch Flammen aus dem Holz. Warten Sie, bis sich die Flammen gelegt haben. Die feuerfesten Teile im Feuerraum sind nach dem Ver-löschen des Feuers schwarz. Die Verbrennung war durch zu wenig Brennholz bzw. Luftzufuhr zu schwach.

Eine Dichtung an der Tür bzw. am Aschenkasten ist undicht. Wenn sich die Dichtungen hart anfühlen, sind sie auszutauschen. Neue Dichtungen erhalten Sie bei Ihrem Ofenhändler. Zu starker Zug im Schorn-stein Schließen Sie die Regulierklappe des Schorn-steins so weit, bis das Problem gelöst ist. Dabei ist der Zuuss von Primärluft ganz zu stoppen. Die Tür ist nicht dicht. Sorgen Sie für ein dichtes Schließen der Tür. Ist das nicht möglich, ist diese durch ein Originalteil zu ersetzen.

18Konformitätserklärung Der Hersteller:HWAM A/SNydamsvej 53DK - 8362 Hørningerklärt hierdurch, dass sich dasProdukt: Modell:Kaminofen WIKING Opticin Übereinstimmung mit den Vorschriften folgender EU-Richtlinien bendet:Bezeichnung Titel:89/106/EWG Richtlinie über BauprodukteDazu gehören auch folgende angeglichenen Normen:Nr.: Titel: Ausgabe:EN 13240 Raumheizer für feste Brennstoffe 2001EN 13240/A2 Raumheizer für feste Brennstoffe - Anforderungen und Prüfung 2004sowie folgende Normen und/oder technische VorgabenNr.: Titel:NS 3058 Geschlossene, holzbefeuerte Feuerstät-ten- Rauchemissionen NS 3059 Geschlossene, holzbefeuerte Feuerstät-ten - AnforderungenHørn ing, 0 5.0 9. 20 08 Torsten Hvam Sølund Werksleiter, verantwortlich für Qualitätssicherung

19Bedingungen für Garantie und Reklamationen - erweiterte Gewährleistung (5 Jahre)Wir beglückwünschen Sie zum Erwerb Ihres WIKING Kaminofen. Alle unsere Produkte sind von bester handwerklicher Qualität, hergestellt aus erstklassigen Materialien, und einer gründlichen Qualitätskontrolle unterzogen. Wir sind daher davon über-zeugt, dass Sie ein Produkt erhalten haben, welches über viele Jahre hinweg problemlos funktionieren wird. Sollten Sie dennoch Grund zu einer Reklamation haben, sichern wir Ihnen natürlich erstklassigen Kundendienst zu. Über die allgemein üblichen gesetzlichen Bestimmungen für Handelsgeschäfte hinaus ge-währt HWAM A/S ein erweitertes Reklamationsrecht von 5 Jahren ab Kaufdatum. Heben Sie den Rechnungsbeleg auf, damit sich das Kaufdatum nachweisen lässt.

GewährleistungsumfangDas erweiterte Reklamationsrecht schließt die Grundkonstruktion des Ofens ein, wie Platten-teile, Schweißnähte usw. und umfasst die Teile, die nach HWAMs Einschätzung ausgetauscht oder repariert werden müssen. Verschleißteile fallen nicht unter die Garantie. Das Reklamationsrecht wird dem ersten Käufer des Produkts gewährt, und kann nicht über-tragen werden (außer bei einem Zwischenverkauf). Das Reklamationsrecht gilt nur in dem Land, in dem das Produkt ursprünglich geliefert wurde. Frachtkosten, die durch Einsendung des Ofens oder Teile hiervon zur Reparatur oder Aus-tausch von Teilen entstehen, werden von HWAM A/S nicht übernommen. Einschränkungen / Verlust des GewährleistungsanspruchsBestimmte Dinge fallen nicht unter die Garantie, und Gewährleistungsansprüche können ent-fallen, wenn der Kaminofen nicht ordnungsgemäß behandelt wird.

· Reparaturen, die von anderen als HWAM A/S oder einem autorisierten Händler vorgenommen wurden. · Verwendung nicht originaler Ersatzteile. · fehlende oder unzureichende Wartung. · Änderung des Produkts oder Zubehörs auf irgendeine Weise im Verhältnis zum ursprünglichen Zustand und der Konstruktion. • Konstruktive Änderungen am Kaminofen. • Wenn die Seriennummer des Kaminofens beschädigt oder entfernt wurde. • Verschleißteilen / beweglichen Teilen. • Rost• Transportkosten.

20• Transportschäden.• Kosten in Verbindung mit einem evt. Abbau und einer erneuten Aufstellung des Kamin-ofens.• Allen Formen von Zusatzkosten und Folgeschäden, die auftreten mögen.Oberächenbehandlung Sollte sie werkseitig nicht korrekt ausgeführt worden sein, tritt dies bereits nach kurzer Nut-zungsdauer zutage. Spätere Reklamationen bezüglich des Lacks können nicht berücksichtigt werden.VerschleißteileEinige Teile des Ofens, die einem natürlichen Verschleiß unterliegen, fallen nicht unter die Gewährleistung. Dazu gehören u. a.:• Wärmeisolierendes Material - entweder feuerfeste Steine oder spezielle Platten aus Vermiculit.• Rauchwendeplatten.• Glas.• Kacheln und Speckstein.• Gusseisenteile wie z. B.

der Feuerrost.• Dichtungen.• Alle beweglichen Teile.Inspektion und PegeEs wird empfohlen, den Kaminofen regelmäßig zu pegen und ihn gemäß den Anweisungen in der Bedienungsanleitung nachsehen zu lassen. Dies trägt zu einwandfreier Funktion bei.ReklamationenBei Reklamationen wenden Sie sich bitte an den Fachhändler, bei dem das Modell erworben wurde. Die HWAM A/S ist hierfür nicht zuständig. Geben Sie immer die Seriennummer Ihres Kaminofens an – sie bendet sich auf dem Typenschild an der Rückseite des Kaminofens.Unberechtigte Reklamationen / Anforderung des KundendienstesVor einer Reklamation sollten Sie das Modell anhand der Bedienungsanleitung zunächst auf Fehler überprüfen und diese ggf. abstellen. Sollte sich erweisen, dass Ihre Reklamation und die Forderung nach Nachbesserung unberechtigt war, werden Ihnen die entstandenen Kosten in Rechnung gestellt.

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