Wiking Volcanic 2 Bedienungsanleitung

Wiking Herd Volcanic 2

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Installations- und Bedienungsanleitung ....................................... 3
Installation- and Users Manual ................................................... 19
Istruzioni per l’installazione e l’uso ............................................. 35
WIKING Volcanic 1
WIKING Volcanic 2
14.11.2011 / 97-9504
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Produktspezifikationen

Marke: Wiking
Kategorie: Herd
Modell: Volcanic 2

Bedienungsanleitung Wiking Volcanic 2 – Volltext

4EinleitungWir beglückwünschen Sie zu Ihrem neuen WIKING Kaminofen und gehen davon aus, dass Sie damit viel Freude haben werden. WIKING, die seit 30 Jahren hochwertige Öfen entwickelt und fertigt, hat sich in Europa bezüglich Design und fortschrittlicher Technik einen Namen gemacht. Sie können also sicher sein, einen Kaminofen in zeitlosem Design erworben zu haben, der Sie durch seine lange Lebensdauer erfreut. Bevor Sie mit der Aufstellung beginnen, sollten Sie diese Anleitung sorgfältig durchlesen, denn so vermeiden Sie Fehler und kommen schneller zum Ziel.GarantieAlle WIKING Kaminöfen entsprechen den Vorschriften der Normen EN 13240 (EU) und NS 3058 und NS 3059 (norwegische Normen bezüglich Partikelemission). Sie können also sicher sein, dass Ihr neuer Ofen alle europäischen Anforderungen an Sicherheit, Qualität und Um-weltfreundlichkeit erfüllt.

WIKING gewährt 5 Jahre Garantie auf den Kaminofen. Die Pluspunkte Ihres KaminofensDas elegante Modell WIKING Volcanic passt in jede Wohnlandschaft, in der minimalistisches Design erwünscht ist. Da er eine große Scheibe aufweist, können alle Familienmitglieder,die vor dem Ofen Platz nehmen, den Anblick der Flammen genießen. Durch die ’Scheiben-spülung’ ist bei ordnungsgemäßem Betrieb dafür gesorgt, dass die Scheibe nicht verrußt, sodass die Freude nicht getrübt wird. Die Luftzufuhr lässt sich mit nur einem, unter der Tür bendlichen Regulierhebel regeln, was das Ganze kinderleicht macht. Auf diese Weise kann man mehr Heizleistung aus dem Brennholz herausholen und bares Geld sparen. Kurzum: Beim Modell WIKING Volcanic handelt es sich um einen leistungsfähigen, formschönen Kaminofen, der Ihnen viele Jahre hindurch Freude bereiten wird.Viel Spaß damit!

5InstallationsanleitungVorbemerkungenDie Abb. 1 zeigt einen Querschnitt durch Ihren Kaminofen. Nachfolgend ist aufgeführt, aus welchen Teilen er besteht. 1. Rauch-Umlenkplatte aus Stahl2. Rauch-Umlenkplatte aus Vermiculit3. Rückwärtige Platte aus Vermiculit4. Bodenplatten aus Vermiculit5. Rost6. Vordere Verkleidung aus Vermiculit7. Hitzeschild8. LuftregulierklappeBitte beachten. Der Feuerraum ist mit Platten aus dem Wär-medämmmaterial Vermiculit ausgekleidet. Damit ist gewähr-leistet, dass die optimale Verbrennungstemperatur schnell erreicht werden kann, weshalb Sie im Ofen bleiben müssen. Die Rauch-Umlenkplatten dienen dazu, den Weg des heißen Rauchgases durch den Ofen zu verlängern, sodass möglichst viel Wärme abgegeben wird. Weil die Hitze nicht durch den Schornstein entweicht, wird der Brennwert des Holzes optimal genutzt.

Überprüfung loser TeileDie nicht fest mit dem Ofen verbundenen Teile sind auf Unversehrtheit und richtigen Sitz zu über-prüfen. Die Abb. 1 gibt Auskunft über die zu kontrollierenden Teile im Ofen, bestehend aus:1. Die Rauchleitplatte aus Stahl ist an 2 Haken aufgehängt und mit einer Transportsicherung in Form von 2 Splinten ausgestattet. Diese beiden Splinte müssen vor der Inbetriebnahme des Ofens entfernt werden. Dazu wird die Rauchleitplatte aus dem Skamol aus dem Feuer- raum gehoben und dann werden die beiden Splinte aus den Haken zur Aufhängung gezogen. 2. Rauch-Umlenkplatte aus Vermiculit, die - auf den seitlichen Platten sitzend - ganz nach hinten geschoben sein muss. 3. Rückwärtige Platte, die ganz hinten im Feuerraum sitzen muss. 4. Die Bodenplatten, die plan liegen müssen und den Rost umfangen.

Nachdem man sich vom richtigen Sitz der Teile überzeugt hat, kann mit Aufstellung und An-schluss begonnen werden. Änderung des Rauchabgangs von oberem Rauchabgang zu hinterem RauchabgangUm den Rauchabgang von oben nach hinten zu verlegen, ist Folgendes zu tun:1. Die obere Platte des Kaminofens wird abgenommen. 2.

Zur Demontage des Rauchrings oben am Kaminofen werden die 3 Schrauben entfernt. Jetzt kann der Rauchring abgenommen werden. 3. Die Rückwand hat eine Aussparung für das Rauchrohr. Die Platte wird an dieser Aussparung so ausgebrochen, dass in der Rückwand eine für das Rauchrohr passende Öffnung entsteht. 4. Zur Demontage der Abdeckplatte von der Rückwand des Kaminofens werden die 3 Schrauben (Torx Bit Nr. 30) entfernt. Jetzt lässt sich die Abdeckung abnehmen. Abb. 112345687.

65. Die Abdeckplatte wird mit den 3 Schrauben oben auf den Kaminofen geschraubt. 6. Der Rauchring wird in die Rauchabgangsöffnung an der Rückseite des Kaminofens eingesetzt und mit den 3 Schrauben befestigt. 7. Dann wird die obere Platte wieder auf den Kaminofen gelegt. Einhaltung gesetzlicher BestimmungenBei Aufstellung des WIKING Kaminofens ist sicherzustellen, dass alle einschlägigen Bestim-mungen einschließlich der europäischen Normvorschriften beachtet werden. Zuvor sollte man den Bezirksschornsteinfegermeister zurate ziehen, denn er muss den fertig angeschlossenen Ofen abnehmen. Anforderungen an den RaumEs ist zu gewährleisten, dass jederzeit Luft in den Raum, in dem der Kaminofen aufgestellt ist, nachströmen kann. Ein Fenster, das sich öffnen lässt, oder ein regelbares Luftventil ist aus-reichend. Durch das Luftventil bzw. Lüftungsgitter muss Luft frei strömen können.

Die nachfolgende Tabelle gibt Auskunft über die Mindestabstände zu Wänden aus brennbarem bzw. nicht brennbarem Material. Abstand vom Kaminofen zur … Abstand in cmMauer hinter dem Ofen 5Mauer neben dem Ofen 5brennbaren Wand hinter dem Ofen 10brennbaren Wand neben dem Ofen 20Bei Wandmontage muss der Kaminofen mindestens 28 Zentimeter über brennbaren Boden aufgehängt werden. Dies gilt auch obwohl eine Bodenplatte auf dem Boden platziert wird. Es ist darauf zu achten, dass Glas nicht unbedingt hitzefest sein muss. Da eine Glasäche ggf. in die Kategorie ’brennbare Wand’ einzustufen ist, sollte der Hersteller bzw. der Schornstein-fegermeister befragt werden. Anforderungen an den AufstellortSoll der Ofen auf einem brennbaren Fußboden aufgestellt werden, ist der umgebende Bereich mit einer nicht brennbaren Unterlage abzudecken.

Diese muss mindestens 50 cm vor dem Ofen und mindestens je 30 cm an den Seiten herausreichen. Ferner muss der Fußboden so stabil sein, dass er das Gewicht von Ofen und Schornstein tragen kann.

Das Gewicht des Schornsteins lässt sich anhand von Durchmesser und Höhe ermitteln. Angaben für den Kaminofen gehen aus der nachstehenden Tabelle hervor. WIKING Volcanic 1 WIKING Volcanic 2Gewicht des Ofens 99 kg 117 kgMaße des Ofens (H/B/T) 72,5 x 58,1 x 38,1 cm 100,5 x 58,1 x 38,1 cmMindestbreite der Bodenplatte (Deutschland)97 cm 97 cmVorderer Abstand zu den Möbeln 80 cm 80 cm.

7Anschluss an den SchornsteinDen Schornstein für das Modell WIKING Volcanic lässt sich wahlweise oben und hinten am Ofen anschließen. Darauf lässt sich ein zugelassenes Rauchrohr aufsetzen, oder eine Ableitung mittels Rauchrohr zum gemauerten Schornstein herstellen. Anforderungen bezüglich der HöheDer Schornstein muss so hoch sein, dass guter Zug gewährleistet ist und kein Rauch die Nach-barn belästigt. Ist der Schornstein zu Reinigungszwecken nicht von oben zugänglich, muss er eine Reinigungsklappe aufweisen. Wir empfehlen jedoch, sich vor dem Kauf eines Schornsteins mit dem Schornsteinfegermeister in Verbindung zu setzen. Anforderungen an Zug und DurchlassZug (Nennwert): ca. 12 Pascal / 1,2 mm Wassersäule. Durchlass (Mindestgröße): Ø 150 mm, d. h. entsprechend dem Durchmesser des Rauchab-zugstutzens am Ofen.

GebrauchsanleitungVor dem ersten AnheizenVorab ist dafür zu sorgen, dass …• Alle losen Teile im Ofen richtig sitzen, • Der Schornstein vom Schornsteinfegermeister abgenommen wurde und• Frischluft in den Raum gelangen kann, wo der Ofen steht. Zum Thema BrennstoffZulässige BrennstoffeDer Kaminofen ist gemäß der EN/NS Normen für die Befeuerung mit Holz zugelassen. Es wird empfohlen, trockenes Holz mit einer Restfeuchte von höchstens 20% zu verwenden. Bei Holz mit einem höheren Feuchtigkeitsgrad sind Versottung, umweltschädliche Emissionen und schlechte Brennwertausnutzung die Folge. Empfohlene HolzartenAls Brennstoff für diesen Ofen eignet sich Holz von Birken, Buchen, Eichen, Ulmen, Eschen, Nadel- und Obstbäumen usw. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Arten sind weniger im Brennwert als vielmehr im Raumgewicht zu suchen.

Unzulässige BrennstoffeFolgende Brennstoffe dürfen nicht verfeuert werden: Bedrucktes Papier • Kunststoffe • Brenn-bare Flüssigkeiten • Spanplatten • Gummi • Lackiertes, bemaltes oder imprägniertes Holz • Abfälle wie Milchpackungen o. Ä. Eine Verfeuerung dieser Materialien ist unzulässig, weil sich dabei gesundheits- und umwelt-schädliche Stoffe bilden. Da hierbei auch Kaminofen und Schornstein Schaden nehmen können, entfällt die Garantie bei Zuwiderhandlung.

8Befeuerung mit Kohle und KoksDer WIKING Volcanic ist nicht für die Verfeuerung von Steinkohle und Koks ausgelegt.Lagerung des BrennholzesEine Restfeuchte von höchstens 20% kann durch mindestens einjährige (besser zweijährige) Lagerung im Freien erreicht werden, wobei eine Überdachung vorzusehen ist. Im Haus aufbe-wahrtes Holz wird leicht zu trocken und verbrennt daher zu schnell. Dies gilt jedoch nicht für Anmachholz, das vor der Benutzung einige Tagen drinnen liegen sollte. Die richtige GrößeDa die Größe der Holzstücke Einuss auf die Verbrennung hat, sollten folgende Angaben beachtet werden:Brennstoff Länge in cm Durchmesser in cmAnmachholz 25-33 2-5Holzscheite 25-33 7-9Der LuftzufuhrreglerIm Interesse einer guten, wirtschaftlichen Verbrennung muss dem Feuer die richtige Luftmenge zugeführt werden.

Die Luftzufuhr wird bedienfreundlich mit nur einem Regulierhebel geregelt, der sich beim Modell WIKING Volcanic unter der Tür bendet (s. Abb. 2). Er lässt sich 20 mm nach vorn und zurückbewegen. Aus nachstehender Tabelle ist das Verhältnis zwischen Hebelposition und zugeführter Luft zu entnehmen.Position des Regulierhe-belsLuftzufuhr BetriebssituationGanz eingedrücktPrimärluft wird nur minimal zugeführt.Diese Einstellung kommt nur bei erloschenem Feuer infrage, etwa zu Reinigungsarbeiten.Regulierhebel 1-10 mm herausgezogenGeöffnet für Verbrennungsluft (Sekundär) und Luftstrom für ’Scheibenspülung’. Die Ein-stellung erfolgt durch Heraus-ziehen um 1-10 mm. Empehlt sich bei gut bren-nendem Holz, wenn zur opti-malen Ausnutzung der Heiz-energie heruntergeregelt werden soll.Regulierhebel ganz herausgezogen (11-20 mm)Bedarfsweise Einstellung zum Anheizen (Primär).

Diese Einstellung ist beim An-heizen des kalten Ofens bzw. beim Nachlegen von Holz vor-zunehmen.Abb. 3 macht deutlich, welche Auswirkungen die Luftzufuhr auf die Verbrennung hat.Keine PrimärluftKeine SekundärluftRichtige Menge an Primär- und Sekundärluft Abb. 3Abb. 2

9Tipps für das BefeuernHöchstmenge beim NachlegenFolgende Mengen dürfen pro Stunde verbrannt werden:Brennstoff Max. Nachlegemenge pro Std. Holzscheite 3,0 kgAchtung. Zu starke Hitze kann Kaminofen, Rauchrohr und Schornstein beschädigen. Werden die o. a. Mengen überschritten, entfällt die Werksgarantie hierfür. Durchschnittliche NachlegeintervalleBrennstoff kg Durchschnittliche NachlegeintervalleHolzscheite 3,0 Alle 50 Min. Bitte beachten. Der Kaminofen ist für intermittierende Verbrennung zugelassen. Kurze und lange BrenndauerKurze BrenndauerDurch das Verbrennen vieler, kleiner Holzstücke lässt sich schnell eine starke Heizleistung erzeugen. Lange BrenndauerDurch das Verbrennen weniger, großer Holzstücke verlängert sich die Brenndauer. Die beste Verbrennung erreicht man durch Drosseln der Zuluft.

Im Interesse einer guten Verbrennung ist jedoch darauf zu achten, dass etwas Luft über die ‚Scheibenspülung’ zuströmen kann. Optimale VerbrennungBenutzen Sie sauberes, trockenes Holz. Nasses Holz führt zu schlechter Verbrennung und damit zu Rußbildung und Versottung. Ferner geht viel Energie für die Trocknung verloren, die dann zum Heizen fehlt. Maßvoll nachlegenBeste Verbrennung erreichen Sie durch Nachlegen kleiner Mengen. Wird zu viel auf einmal nachgelegt, vergeht bis zum Erreichen einer optimalen Verbrennungstemperatur zu viel Zeit. Sorgen Sie für ausreichend LuftzufuhrEs ist dafür zu sorgen, dass- insbesondere während der Anheizphase - reichlich Luft zugeführt wird, damit die Temperatur im Kaminofen schnell ansteigt. Auf diese Weise verbrennen nämlich auch die beim Verbrennungsvorgang entstehenden Gase und Partikel.

Geschieht das nicht, führt das entweder zu einer Versottung des Schornsteins mit der Gefahr eines Schornsteinbrandes oder zu einer umweltschädlichen Emission. Durchheizen sollte unterbleiben. Vor dem Zubettgehen sollte man kein Brennholz mehr auegen und die Luftzufuhr drosseln, um bis zum Morgen durchzuheizen.

10Anheizen und Nachlegen Erstmalige IngebrauchnahmeBeim ersten Befeuern ist behutsam vorzugehen, da die Materialen im neuen Ofen erst ‚einge-brannt’ werden müssen. Der Kaminofen muss langsam auf maximale Betriebstemperatur gebracht werden, und dabei ist einige Male nachzulegen, bis er gründlich durchgeheizt ist. Einbrennen des LacksDa der Lack auf dem Ofen bei den ersten zwei bis drei Heizdurchgängen erst aushärten muss, kann es dabei leicht rauchen und riechen. Aus diesem Grund sollte gut gelüftet werden. Während dieser Zeit ist die Tür vorsichtig zu öffnen, da sonst die Gefahr besteht, dass die Dichtungen am Lack kleben bleiben. Achtung. Solange das Einbrennen noch nicht abgeschlossen ist, dürfen die lackierten Flächen nicht berührt werden, auch nicht mit dem mitgelieferten Handschuh. Anmachen des Ofens1. Die Regulierklappe wird durch vollständiges Herausziehen (20 mm) geöffnet. 2.

Danach sind 8 bis 10 Stücke Anmachholz (1-2 kg) in den Feuerraum einzulegen. Je kleiner die Stücke sind, desto schneller erreicht der Ofen die optimale Verbrennung-stemperatur. 3. In die obere Schicht sind jetzt 2 Kaminanzünder einzulegen. Wir empfehlen welche von guter Qualität zu verwenden, damit sie nicht rauchen oder riechen. 4. Entzünden Sie die Kaminanzünder. Danach ist die Tür einige Minuten angelehnt zu lassen. An dem warmen Glas kann sich so kein Kondenswasser bilden. Abschließend ist die Tür zu schließen. 5. Wenn das Holz gut brennt, wird der Regulierhebel zur Hälfte eingedrückt (10 mm). Mit dieser Einstellung geht die Verbrennung ruhig und gleichmäßig vor sich. Achtung. Die Tür darf nur zum Anheizen, Nachlegen und zur Ofenreinigung geöffnet werden, da durch stärkere Verbrennung die Gefahr besteht, dass der Ofen überhitzt wird.

Nachlegen von BrennholzWenn keine Flammen mehr zu sehen sind und eine ausreichende Glutschicht vorhanden ist, kann Brennstoff nachgelegt werden. 1. Öffnen Sie die Tür so vorsichtig, dass keine Glut herausfallen kann.

2. Nun sind 2 bis 4 Holzscheite (ca. 2 kg) auf die Glut zu legen. 3. Tür schließen und die Regulierklappe durch Herausziehen des Regulierhebels voll-ständig öffnen. 4. Wenn das Feuer nach kurzer Zeit wieder auodert und gut brennt, wird der Regulier-hebel mindestens 10 mm wieder eingedrückt - je nach Wärmebedarf. Je stärker der Regulierhebel eingeschoben wird, desto geringer die Wärmeabgabe. Achtung. Da Ofen und Tür beim Betrieb des Ofens sehr heiß werden, muss man Vorsicht walten lassen.

11Zum Thema RauchrohrDie Aufgabe des RauchrohrsDas Rauchrohr bendet sich zwischen Kaminofen und Schornstein. Der WIKING Kaminofen weist einen Rauchabzugsstutzen mit 150 mm Durchmesser auf. Soll der Ofen an einen gemauerten Schornstein angeschlossen werden, empehlt es sich, hierfür ein gebogenes, oben anzusetzendes Rohr vorzusehen. Bei einer solchen Lösung kön-nen Sie mit 1 kW mehr Heizleistung rechnen. Durch die gebogene Form ist geringe Verrußung gewährleistet und die Gefahr eines Schornsteinbrandes minimiert. Aus diesem Grund empfehlen wir diese unter der Voraussetzung, dass der Schornstein dicht ist und gut zieht. Mehr über den Schornstein erfahren Sie im nächsten Kapitel. Zum Thema SchornsteinDie Aufgabe des SchornsteinsDer Schornstein hat als ’Motor’ des Kaminofens entscheidenden Einuss auf dessen Leistungs-fähigkeit. Durch den Luftzug entsteht im Ofen ein Unterdruck.

Dieser dient dazu, …1. den Rauch aus dem Ofen abzuziehen2. und Luft durch die Klappe einzusaugen, die zum Anheizen, zur Verbrennung und zur ’Scheibenspülung’ benötigt wird. Optimaler ZugWenn man einige Dinge missachtet, kann auch ein guter Schornstein keine volle Leistung erbringen. Entscheidend ist, dass Kaminofen und Schornstein den Vorschriften entsprechend installiert werden, da andernfalls keine befriedigende Verbrennung zu erwarten ist. Der Zug im Schornstein entsteht durch unterschiedliche Temperaturen im Schornstein und außerhalb des Schornsteins. Je höher die Innentemperatur, desto besser ist der Zug. Daher ist es von größter Wichtigkeit, dass sich der Schornstein gut aufgewärmt hat, bevor man die Lüftungsklappen schließt und dadurch die Verbrennung im Ofen drosselt (s. Seite 8). Dies dauert bei einem gemauerten Schornstein länger als bei einem Stahlschornstein.

An Tagen mit widrigen Wind- und Witterungsverhältnissen und entsprechend geringem Zug im Schornstein ist es unerlässlich, für eine möglichst schnelle Erwärmung zu sorgen.

Um das durch schnell auodernde Flammen zu erreichen, werden feines Anmachholz und ein zusätzlicher Kaminanzünder empfohlen. Zur richtigen Bemessung des Schornsteins hilft Ihnen nachstehende Tabelle mit Leistungs-angaben. Nennleistung 6 kW nach EN NormRauchgastemperatur 260o CAbgasmassenstrom 6,0 g/sek.

12Kontrolle bei WiederinbetriebnahmeWurde der Kaminofen längere Zeit (z. B. während des Sommers) nicht benutzt, ist das Rauch-rohr auf evtl. Verstopfungen hin zu untersuchen. Wenden Sie sich in dieser Frage an den Schornsteinfegermeister. Anschluss mehrerer Heizquellen an denselben SchornsteinDies ist bei einigen Schornsteinen grundsätzlich möglich, wobei ein Schornsteinfeger hinzuzu-ziehen ist, der sich mit den einschlägigen Vorschriften auskennt. Verhalten bei einem SchornsteinbrandGehen Sie wie folgt vor:• Regulierklappen im Ofen und Schornstein schließen und die Feuerwehr alarmieren. Vor der Benutzung des Schornsteins nach dem Brand ist dieser von einem Schornsteinfeger zu überprüfen. Reinigung und Wartung Achtung. Arbeiten am Kaminofen dürfen nur vorgenommen werden, wenn dieser kalt ist.

Äußere ReinigungsarbeitenHierzu verwenden Sie je nach Bedarf einen trockenen weichen Lappen oder einen Handfe-ger. Reinigung des GlasesDa das Modell mit einer sogenannten ‚Scheibenspülung’ ausgestattet ist, wird die Rußabla-gerung gering gehalten. Sollten sich dennoch Spuren von Ruß zeigen, lassen sich diese mit einem feuchten Stück Küchenkrepp reinigen, das leicht in Asche eingetaucht wird. Danach wird mit einem trockenen Stück nachgewischt. Die Reinigung sollte mit vertikalen Bewegungen erfolgen. Ferner ist darauf zu achten, dass die Luftspalte im Türrahmen frei von Asche und Ruß ist, und die Dichtungen weich sind und keine Beschädigung aufweisen. Sollte dort Luft in den Ofen eindringen können, erschwert dies die Regelung der Zuluft, was zu Überhitzung und Rußablagerungen führen kann. Die Dichtungen sollten daher ausgetauscht werden. Sie sind beim Ofenhändler erhältlich.

Am einfachsten lässt sich der Aschenkasten entleeren, wenn man einen Abfallbeutel darüber zieht, ihn auf den Kopf stellt und danach vorsichtig aus dem Beutel herauszieht. Reinigung des FeuerraumsIm Interesse einer langen Lebensdauer sollte der Kaminofen jährlich einer gründlichen Inspek-tion unterzogen werden. Zunächst ist der Feuerraum von Asche und Ruß zu befreien. Auf der Abb. 4 sind die Platten zu sehen, die den Feuerraum auskleiden. Nehmen Sie vorsichtig die wärmedämmenden Vermiculit-Platten einzeln heraus, in der unten angeführten Reihenfolge.

131. Obere Rauch-Umlenkplatte2. Vordere Verkleidung3. Bodenplatten4. Linke Seitenplatte5. Rechte Seitenplatte6. Rückwärtige PlatteNach erfolgter Reinigung sind diese - beginnend mit der rückwärtige Platte - wieder einzusetzen.Das widerstandsfähige, poröse Isoliermaterial des Feuerraums kann mit der Zeit verschleißen und Beschädigungen davontragen. Bilden sich Risse in der rückwärtigen Platte, kann das dazu führen, dass die Sekundärluft im Feuerraum nicht mehr richtig verteilt wird. Aus diesem Grund sollte die Platte ausgetauscht werden. Dagegen hat es keinen Einuss auf die Leistungsfähigkeit des Ofens, wenn sich Risse in den anderen Platten bilden. Ein Austausch sollte jedoch erfolgen, wenn sie soweit abgenutzt sind, dass ihre Stärke auf die Hälfte geschrumpft ist.Nachbehandlung der äußeren FlächenDies ist nicht erforderlich.

Bei Lackschäden kann man diese mit einem besonderen Spray (Senotherm) beheben, das Ihr Händler vorrätig hält.SchornsteinreinigungUm einem Schornsteinbrand vorzubeugen, ist der Schornstein jährlich zu reinigen. Parallel hierzu sind Rauchrohr, Rauchkammer (über der Rauch-Umlenkplatte aus Stahl) zu säubern. Sollte eine Reinigung wegen der Schornsteinhöhe nicht möglich sein, ist eine Reinigungsklappe vorzusehen.InspektionDamit Sie lange Jahre Freude an Ihrem Kaminofen haben, empfehlen wir eine jährliche Inspektion durch einen Fachmann. Dabei sollten nur Original-Ersatzteile zur Anwendung kommen. Zu einer solchen Inspektion gehören folgende Leistungen: • Gründliche Ofenreinigung • Einstellung von Handgriff und Tür• Schmieren der Scharniere mit Kupferfett • Überprüfung der wärmedämmenden Vermiculit-Platten• Überprüfung der Regulierklappe unter der Tür• Sichtprüfung der Dichtungen und ggf.

14Fehlersuche und -behebungSollten Ihr Kaminofen Funktionsstörungen aufweisen, können Sie zunächst versuchen, diese mithilfe der Angaben in nachfolgender Tabelle zu beheben. Sollte Ihnen das nicht möglich sein, wenden Sie sich bitte an den Händler, bei dem Sie den Ofen erworben haben. Problem Mögliche Ursache AbhilfeDas Feuer im Ofen brennt nicht zufriedenstellend. Das Anheizen ist nicht or-dentlich erfolgt. Hinweis: Beachten Sie bitte die Angaben auf Seite 8. Unzureichender Zug im Schornstein. Überprüfen Sie, ob Rauchrohr oder Schornstein verstopft ist. Stimmt die Höhe des Schornsteins unter den herrschenden Verhältnissen. Die Scheibe verrußt. Das Brennholz ist zu nass. Verwenden Sie nur Holz, das mindestens 12 Monate getrocknet wurde und eine Restfeuchte von höchstens 20% aufweist. Eine Türdichtung ist undicht. Wenn sich die Dichtungen hart anfühlen, sind sie auszutauschen.

Neue Dichtungen erhalten Sie bei Ihrem Ofenhändler. Keine Zufuhr von Sekundär-luft für die ’Scheibenspülung’. Ziehen Sie den Regulierhebel für die Regu-lierklappe zur Hälfte heraus (max. 10 mm). Temperatur im Ofen ist zu niedrig. Mehr Holz nachlegen und den Regulier-hebel für die Regulierklappe etwas weiter herausziehen. Wenn die Tür geöffnet wird, dringt Rauch ins Zimmer. Die Klappe im Schornstein ist geschlossen. Öffnen Sie die Regulierklappe. Unzureichender Zug im Schornstein. Überprüfen Sie, ob Rauchrohr oder Schornstein verstopft ist. Stimmt die Höhe des Schornsteins unter den herrschenden Verhältnissen. Es schlagen noch Flammen aus dem Holz. Warten Sie, bis sich die Flammen gelegt haben. Die feuerfesten Teile im Feuer-raum sind nach dem Verlöschen des Feuers schwarz. Die Verbrennung war durch zu wenig Brennholz bzw. Luft-zufuhr zu schwach.

Eine Dichtung an der Tür bzw. am Aschenkasten ist undicht. Wenn sich die Dichtungen hart anfühlen, sind sie auszutauschen. Neue Dichtungen erhalten Sie bei Ihrem Ofenhändler. Zu starker Zug im Schorn-stein. Schließen Sie die Regulierklappe des Schornsteins so weit, bis das Problem gelöst ist. Dabei ist der Zuuss von Primär-luft ganz zu stoppen. Die Tür ist nicht dicht. Sorgen Sie für ein dichtes Schließen der Tür. Ist das nicht möglich, ist diese durch ein Originalteil zu ersetzen.

15Konformitätserklärung Der Hersteller:HWAM A/SNydamsvej 53DK - 8362 Hørningerklärt hierdurch, dass sich dasProdukt: Modell:Kaminofen WIKING Volcanic 1WIKING Volcanic 2in Übereinstimmung mit den Vorschriften folgender EU-Richtlinien bendet:Bezeichnung Titel:89/106/EWG Richtlinie über BauprodukteDazu gehören auch folgende angeglichenen Normen:Nr.: Titel: Ausgabe:EN 13240 Raumheizer für feste Brennstoffe 2001EN 13240/A2 Raumheizer für feste Brennstoffe - Anforderungen und Prüfung2004sowie folgende Normen und/oder technische VorgabenNr.: Titel:NS 3058 Geschlossene, holzbefeuerte Feuerstätten - Rauchemissionen NS 3059 Geschlossene, holzbefeuerte Feuerstätten - AnforderungenHørning, 29.04.2010 Torsten Hvam SølundWerksleiter, verantwortlich für Qualitätssicherung

16Bedingungen für Garantie und Reklamationen - erweiterte Gewährleistung (5 Jahre)Wir beglückwünschen Sie zum Erwerb Ihres WIKING Kaminofens. Alle unsere Produkte sind von bester handwerklicher Qualität, hergestellt aus erstklassigen Materialien, und einer gründlichen Qualitätskontrolle unterzogen. Wir sind daher davon über-zeugt, dass Sie ein Produkt erhalten haben, welches über viele Jahre hinweg problemlos funktionieren wird. Sollten Sie dennoch Grund zu einer Reklamation haben, sichern wir Ihnen natürlich erstklassigen Kundendienst zu. Über die allgemein üblichen gesetzlichen Bestimmungen für Handelsgeschäfte hinaus gewährt HWAM A/S ein erweitertes Reklamationsrecht von 5 Jahren ab Kaufdatum. Heben Sie den Rechnungsbeleg auf, damit sich das Kaufdatum nachweisen lässt.

GewährleistungsumfangDas erweiterte Reklamationsrecht schließt die Grundkonstruktion des Ofens ein, wie Plattenteile, Schweißnähte usw. und umfasst die Teile, die nach HWAM’s Einschätzung ausgetauscht oder repariert werden müssen. Verschleißteile fallen nicht unter die Garantie. Das Reklamationsrecht wird dem ersten Käufer des Produkts gewährt, und kann nicht über-tragen werden (außer bei einem Zwischenverkauf). Das Reklamationsrecht gilt nur in dem Land, in dem das Produkt ursprünglich geliefert wur-de. Frachtkosten, die durch Einsendung des Ofens oder Teile hiervon zur Reparatur oder Aus- tausch von Teilen entstehen, werden von HWAM A/S nicht übernommen. Einschränkungen / Verlust des GewährleistungsanspruchsBestimmte Dinge fallen nicht unter die Garantie, und Gewährleistungsansprüche können ent-fallen, wenn der Ofen nicht ordnungsgemäß behandelt wird.

· Reparaturen, die von anderen als HWAM A/S oder einem autorisierten Händler vorgenommen wurden. · Verwendung nicht originaler Ersatzteile. · fehlende oder unzureichende Wartung. · Änderung des Produkts oder Zubehörs auf irgendeine Weise im Verhältnis zum ursprünglichen Zustand und der Konstruktion. • Konstruktive Änderungen am Kaminofen. • Wenn die Seriennummer des Kaminofens beschädigt oder entfernt wurde. • Verschleißteilen / beweglichen Teilen. • Rost• Transportkosten.

17• Transportschäden.• Kosten in Verbindung mit einem evt. Abbau und einer erneuten Aufstellung • des Kaminofens.• Allen Formen von Zusatzkosten und Folgeschäden, die auftreten mögen.Oberächenbehandlung Sollte sie werkseitig nicht korrekt ausgeführt worden sein, tritt dies bereits nach kurzer Nut-zungsdauer zutage. Spätere Reklamationen bezüglich des Lacks können nicht berücksichtigt werden.VerschleißteileEinige Teile des Ofens, die einem natürlichen Verschleiß unterliegen, fallen nicht unter die Gewährleistung. Dazu gehören u. a.:• Wärmeisolierendes Material - entweder feuerfeste Steine oder spezielle Platten • aus Vermiculit.• Rauchwendeplatten.• Glas.• Kacheln und Speckstein.• Gusseisenteile wie z. B.

der Feuerrost.• Dichtungen.• Alle beweglichen Teile.Inspektion und PegeEs wird empfohlen, den Kaminofen regelmäßig zu pegen und ihn gemäß den Anweisungen in der Bedienungsanleitung nachsehen zu lassen. Dies trägt zu einwandfreier Funktion bei.ReklamationenBei Reklamationen wenden Sie sich bitte an den Fachhändler, bei dem das Modell erworben wurde. Die HWAM A/S ist hierfür nicht zuständig. Geben Sie immer die Seriennummer Ihres Kaminofens an – sie bendet sich auf dem Typenschild an der Rückseite des Kaminofens.Unberechtigte Reklamationen / Anforderung des KundendienstesVor einer Reklamation sollten Sie das Modell anhand der Bedienungsanleitung zunächst auf Fehler überprüfen und diese ggf. abstellen. Sollte sich erweisen, dass Ihre Reklamation und die Forderung nach Nachbesserung unberechtigt war, werden Ihnen die entstandenen Kosten in Rechnung gestellt.

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