ARRI EB 200 Bedienungsanleitung


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Bedienungsanleitung
Operating Instructions
Elektronisches Vorschaltgerät
Electronic Ballast
EB 200
- flicker free -
Arnold & Richter Cine Technik
Lighting Division
Pulvermühle
D-83071 Stephanskirchen
Tel. (0)8036-3009-0
Fax (0)8036-2471L2.76115.0

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Produktspezifikationen

Marke: ARRI
Kategorie: Beleuchtung
Modell: EB 200

Bedienungsanleitung ARRI EB 200 – Volltext

___________________________________________________________________________Deutsch________- 3 -BEDIENUNGSANLEITUNGElektronisches Vorschaltgerät EB 2001. Allgemeine Hinweise Vor der ersten Inbetriebnahme des Elektronischen Vorschaltgerätes EB 200 (EVG) sindalle im folgenden aufgeführten Informationen aufmerksam durchzulesen. Sie enthaltenwichtige Hinweise für die Sicherheit, den Gebrauch und die Wartung des Gerätes. DieGebrauchsanweisung ist sorgfältig aufzubewahren und an eventuelle Nachbesitzerweiterzugeben. 2. Wichtige 2. 1 Vorsicht Netzspannung. Lebensgefahr. Sicherheitshinweise Vor dem Öffnen des EVG ist das Gerät vom Netz zu trennen (Netzstecker ziehen). Nicht am Anschlußkabel, sondern am Stecker ziehen, um das Gerät vom Netz zutrennen. Reparaturen dürfen nur durch eingewiesenes Fachpersonal oder vom ARRI-Service durchgeführt werden. 2.

2 Der Schutzkontaktstecker der Netzzuleitung ist nur für den Betrieb an 230V-Netzenzulässig. Wird das Gerät an einem 120V-Netz betrieben, ist der Schutzkontaktsteckerdurch einen für diese Netze zugelassenen Stecker zu ersetzen. Dieser Stecker muß fürden in diesem Fall auftretenden Strom ausreichend dimensioniert sein (siehe dieAngaben des Maximalstromes unter "5. Technischen Daten", Seite 6). Die jeweiligennationalen Vorschriften sind zu beachten. Die Adern der Netzzuleitung sind durch folgenden Farbcode gekennzeichnet:Schutzleiter / PE: grün/gelbNeutralleiter: blauPhasenleiter: braunVor dem Anschließen des Vorschaltgerätes an das Netz sind die Netzsteckdosen auf dieEinhaltung der Schutzmaßnahmen zu prüfen. Bei spannungsführendem Schutzleiterdarf die Steckdose unter keinen Umständen benutzt werden.

Bei fehlendem Schutzleiterist entweder auf eine ordnungsgemäße Steckdose auszuweichen, ein Trenntrafo zubenutzen, ein FI-Schutzschalter oder ein Anschlußkasten mit FI-Schutzschalter (30mA,Erdanschluß und Meßeinrichtung) zu verwenden.

Hinweis: Zur Verhinderung von unbeabsichtigten Auslösungen durch Ableitströme undvorübergehende Störungen muß darauf geachtet werden, daß die Summe derAbleitströme der Betriebsmittel auf der Lastseite einer RCD (FI-Schutzschalter)weniger als 1/3 des Bemessungsauslösestromes beträgt. Der typische Ableitstrom dieses Gerätes beträgt 0,5 mA (gemäß EN 60598-1:1996,Anhang G). 2. 3 Für den Lampenwechsel einer an das Vorschaltgerät angeschlossenen Leuchte istdas Vorschaltgerät auszuschalten und die Leuchte elektrisch vom Vorschaltgerät zutrennen (Leuchtensteckverbinder). 2. 4 Vor dem Lösen bzw. Anschließen des Lampenkabels an der Lampensteck-verbindung ist das Gerät auszuschalten. Es dürfen nur original Lampenkabel mit für dieLampenleistung zugelassenem Querschnitt zum Anschluß der Leuchte an dasVorschaltgerät verwendet werden.

Der Betrieb von Leuchten anderer Hersteller als vonARRI angegeben (siehe Abb. 1, Seite 13) ist am Vorschaltgerät nicht zulässig. 2. 5 Das Elektronische Vorschaltgerät EB 200 entspricht den anerkannten Regeln derTechnik und den einschlägigen Sicherheitsbestimmungen EN 60598/1 und EN60598/2/17.

___________________________________________________________________________Deutsch________- 4 -2. 6 Das Gerät ist in ein Gehäuse der Schutzart IP 23 (Schutz gegen Sprühwasser)eingebaut. Die in den technischen Daten (siehe Seite 6) und auf dem Typenschildangegebenen Grenzwerte für die Netzspannung müssen unbedingt eingehalten werden. Die zulässige Umgebungstemperatur liegt im Bereich -20°C bis +50°C. BeideSeitenwände des Gehäuses sind als Außenkühler ausgeführt. Diese Außenkühler dürfennicht abgedeckt werden und die Lüftungsschlitze am Gehäuse müssen frei sein. Das Vorschaltgerät darf nur auf festem, ebenem, trockenem und nicht heißemUntergrund (Temperatur ≤ 50°C) aufgestellt werden. Bei Rutschgefahr Gerät zusätzlichgegen Verrutschen sichern. Weiterhin muß das Gerät gegen direkte Sonneneinstrahlung geschützt werden.

EinRegenschutz ist erforderlich, wenn die Beanspruchung des Vorschaltgerätes durchSprühwasser über dem durch IP 23 vorgegebenen Rahmen liegt. Das EVG darf nicht im betauten Zustand und nicht in aggressiven oder explosivenMedien eingeschaltet werden. 2. 7 Das Vorschaltgerät darf nur gemäß den in der Bedienungsanleitung beschriebenenBetriebsbedingungen eingesetzt werden. Der Hersteller haftet nicht für evtl. Schäden,die durch nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch oder falsche Bedienung verursachtwerden. 2. 8 Der Benutzer dieses Gerätes wird dringend aufgefordert, die nachfolgendenHinweise zu beachten:• Verpackungsmaterial ordnungsgemäß entsorgen. • Ein Gerät, das Schaden aufweist, nicht in Betrieb nehmen. • Zur Gewährleistung eines sicheren Betriebes Gerät nur nach den Vorgaben in derBedienungsanleitung einsetzen und gemäß Typenschildangaben anschließen undbetreiben.

• Reparaturen, Ersatzteilaustausch und Eingriffe in das Gerät nur von einer für dieseEVG geschulten Fachkraft oder vom ARRI-Service ausführen lassen. • Für Reparaturen dürfen nur original Ersatzteile verwendet werden. • Ausgediente Geräte unbrauchbar machen und einer ordnungsgemäßen Entsorgungzuführen. • Kindern die Benutzung von EVG untersagen. • Gerät nur trocken oder mit feuchtem Tuch reinigen. Vorher Netzstecker ziehen. EVG niemals in Wasser tauchen. • Anschlußkabel oder Leuchtenkabel nicht zum Tragen benutzen, nicht über scharfeKanten ziehen, nicht unter Türen quetschen oder anderweitig einklemmen. • Gerät ausschalten, wenn es nicht benötigt wird. Gerät nur unter den in derBedienungsanleitung vorgegebenen Umgebungsbedingungen betreiben.

___________________________________________________________________________Deutsch________- 5 -3. Produktbeschreibung Das Elektronische Vorschaltgerät EB 200 von ARRI bildet eine Funktionseinheit mitden für das EVG zugelassenen Tageslichtscheinwerfer (siehe Abb. 1, Seite 13). Es istfür die professionelle Anwendung sowohl in Gebäuden als auch für den Betrieb imFreien geeignet (Schutzklasse IP 23, Schutz gegen Sprühwasser). Das elektronische Vorschaltgerät EB 200 entspricht der EMV Richtlinie. 2004/108/EGEs erfüllt die Grenzwerte der europäischen Normen EN 61000/6/1; EN 61000/6/3 undEN 61000/3/2. Beim Einsatz von Elektronischen Vorschaltgeräten (EVG) für Metalldampflampenergeben sich eine Reihe von Vorteilen gegenüber den bisherigenDrosselvorschaltgeräten (DVG):• Flickerfreies Licht• Keine Kamerasynchronisation erforderlich• Typischer Lichteinbruch 3%• Lichtausbeute um ca.

5% erhöht• Konstante Brennerleistung• Gleichbleibende Farbtemperatur• Stabile, optimale Farbqualität des Lichtes• Einstellung der elektrischen Leistung zwischen 70 und 100% derLampennennleistung• Netzspannungsschwankungen im zugelassenen Spannungsbereich (siehe technischeDaten auf Seite 6) haben keinen Einfluß auf die Lichtstabilität• Änderungen der Netzfrequenz bis max. 10% bleiben ebenso ohne Einfluß auf dasLicht• Brennerlebensdauer um 20% höher• Geringeres Volumen und Gewicht gegenüber DVG4. Inbetriebnahme Sämtliche Bedienelemente und Kabelverbindungen sind auf der Frontplatte des EVG angeordnet (siehe Abb. 2, Seite 13). 4. 1 Einschaltvorgang• Prüfen, ob sich der Netzschalter in der "O"-Stellung befindet• Geprüfte Leuchte an den entsprechenden Steckverbinder des EVGs anschließen• EVG ans Netz anschließen• Netzschalter am EVG einschalten.

Die grüne LED "POWER" beginnt zu leuchtenwenn das Gerät mit Netzspannung versorgt wird. Startet die Lampe nicht, so ist zu Prüfen, ob der Ein-/Auschalter am Scheinwerfereingeschaltet ist.

• Bei erfolgreicher Zündung leuchtet die gelbe LED "LAMP". • Die rote LED "TEMP" zeigt an, daß sich das EVG wegen Übertemperaturabgeschaltet hat. Nach dem Abkühlen des EVG wird die Lampe automatisch wiedergezündet. 4. 2 Einstellung der Lichtintensität. Die Lichtintensität der betriebswarmen Lampe kann durch Drehen des Dimm-Potentiometers verändert werden. Dabei wird die elektrische Lampenleistung zwischen70% und 100% des Nennwertes eingestellt (linker Poti-Anschlag min. , rechterAnschlag max. Leistung).

___________________________________________________________________________Deutsch________- 7 -6. Störungssuche 6. 1 Wird das EVG mit der richtigen Netzspannung versorgt. Der zulässige Bereich istauf dem Typenschild vermerkt. EVG für mehrere Netzspannungsbereiche schaltenautomatisch um. 6. 2 Ist das EVG mit der richtigen Leistungsklasse an den Scheinwerfer angeschlossen. 6. 3. Scheinwerfer an das ausgeschaltete EVG anschließen. Dann Netzschaltereinschalten. WARTEN. Nach ungefähr 5 Sekunden sollte die Lampe starten. 6. 4 Wenn die Lampe nicht zündet, ist möglicherweise die Sicherheitsschleife durchden Scheinwerfer unterbrochen - es ist zu prüfen, ob die Leuchtentür richtiggeschlossen und die Fresnellinse korrekt positioniert ist. 6. 5 Ist das EVG an einer stabilen und ausreichend bemessenen Netzversorgungangeschlossen. 6.

6 Wenn die Kombination Vorschaltgerät/Verlängerungskabel/Leuchte nicht startet,kann der Fehler in jeder der drei Einheiten vorliegen. Eine verdächtige Leuchte solltenicht mit einem anderen EVG erneut gestartet werden - andernfalls könnten zweizerstörte EVG das Ergebnis sein. Um zu Prüfen, ob ein EVG funktionstüchtig ist, isteine geprüfte Leuchte direkt ohne Verlängerungskabel an das EVG zu schalten. 6. 7 Wenn das EVG nach einigen Minuten abschaltet, können verschiedene Ursachenvorliegen. • Die Lampe selbst kann fehlerhaft sein oder das Ende ihrer Lebensdauer erreichthaben. • Die Thermoschalter im EVG könnten aktiviert sein (rote LED-Anzeige "TEMP"),weil die Umgebungstemperatur zu hoch ist oder das EVG direkterSonnenbestrahlung in heißer Umgebung ausgesetzt wurde. Auch könnte der freieZu- und Ablauf der Kühlluft im EVG verhindert sein.

Nach dem Abkühlen desEVG wird die Lampe automatisch wieder gezündet. Darüber hinaus kann sich dasEVG, zum Schutz vor Zerstörung, abschalten, wenn die Netzspannung zu hoch, zuniedrig oder mit Spannungsspitzen überlagert ist.

Beim Generatorbetrieb sollte dieGeneratorspannung zwischen 95 V und 125 V bzw. 185 V und 245 V geregelt sein. Schaltet das EVG durch einen kurzzeitigen Netzausfall ab, genügt das Aus- undWiedereinschalten des EVG, um die Lampe erneut zu starten. • Defekte in der Leuchte wie z. B. ein Erdschluß können ebenso zur Abschaltungführen. In diesem Fall ist das EVG mit einer geprüften Leuchte zu testen. Wenn einVerlängerungskabel defekt erscheint, ist es unbedingt durch ein geprüftes Kabelauszutauschen. Wenn ein EVG ausgefallen ist, sollte es idealerweise zusammen mitVerlängerungskabel und Leuchte vom ARRI-Service geprüft werden.

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