Dimplex SI100TE Bedienungsanleitung


Seiten 72 Engels Wärmepumpe

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Montage- und
Gebrauchsanweisung
DeutschEnglishFrançais
Instructions d’installation
et d’utilisation
Installation and
Operating Instructions
Sole/Wasser-
Wärmepumpe für
Innenaufstellung
SI 50TE
SI 75TE
SI 100TE
SI 130TE
Brine-to-Water
Heat Pump for
Indoor Installation
Pompe à chaleur
eau glycolée-eau
pour installation
intérieure
Bestell-Nr. / Order no. / No de commande : 452234.66.02FD 9311

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Produktspezifikationen

Marke: Dimplex
Kategorie: Wärmepumpe
Modell: SI100TE

Bedienungsanleitung Dimplex SI100TE – Volltext

www. dimplex. de 452234. 66. 02 · FD 9311 DE-1Deutsch SI 50TE - SI 130TEInhaltsverzeichnis 1 Bitte sofort lesen. DE-2 1. 1 Wichtige Hinweise. DE-2 1. 2 Bestimmungsgemäßer Gebrauch. DE-2 1. 3 Gesetzliche Vorschriften und Richtlinien. DE-2 1. 4 Energiesparende Handhabung der Wärmepumpe. DE-3 2 Verwendungszweck der Wärmepumpe. DE-3 2. 1 Anwendungsbereich. DE-3 2. 2 Arbeitsweise. DE-3 3 Grundgerät. DE-3 4 Zubehör. DE-4 4. 1 Anschlussflansche. DE-4 4. 2 Fernbedienung. DE-4 4. 3 Gebäudeleittechnik. DE-4 4. 4 Wärmemengenzähler WMZ. DE-4 5 Transport. DE-5 6 Aufstellung. DE-5 6. 1 Allgemeine Hinweise. DE-5 6. 2 Schallemissionen. DE-5 7 Montage. DE-6 7. 1 Allgemein. DE-6 7. 2 Heizungsseitiger Anschluss. DE-6 7. 3 Wärmequellenseitiger Anschluss. DE-6 7. 4 Temperaturfühler. DE-6 7. 5 Elektrischer Anschluss. DE-8 8 Inbetriebnahme. DE-9 8. 1 Allgemeine Hinweise. DE-9 8. 2 Vorbereitung. DE-9 8.

DE-2 452234. 66. 02 · FD 9311 www. dimplex. deDeutsch SI 50TE - SI 130TE 1 Bitte sofort lesen 1. 1 Wichtige HinweiseACHTUNG. Arbeiten an der Wärmepumpe dürfen nur vom autorisierten undsachkundigen Kundendienst durchgeführt werden. ACHTUNG. Für den Betrieb und die Wartung einer Wärmepumpe sind die rechtlichenAnforderungen des Landes einzuhalten, in dem die Wärmepumpebetrieben wird. Je nach Kältemittelfüllmenge ist die Dichtheit derWärmepumpe in regelmäßigen Abständen durch entsprechendgeschultes Personal zu überprüfen und zu protokollieren. ACHTUNG. Bei einer externen Ansteuerung der Wärmepumpe bzw. derUmwälzpumpen ist ein Durchflussschalter vorzusehen, der dasEinschalten des Verdichters bei fehlendem Volumenstrom verhindert. ACHTUNG. Die Wärmepumpe darf nur bis zu einer Neigung von maximal 45° (in jederRichtung) gekippt werden. ACHTUNG.

Vor der Inbetriebnahme ist die Transportsicherung zu entfernen. ACHTUNG. Vor Anschluss der Wärmepumpe Heizungsanlage spülen. ACHTUNG. Im Wärmequelleneintritt der Wärmepumpe ist der beiliegendeSchmutzfänger zu montieren, um den Verdampfer gegenVerunreinigungen zu schützen. ACHTUNG. Es wird empfohlen, die Soleseite mit dem optional erhältlichenDurchflussschalter auszustatten. ACHTUNG. Die Sole muss mindestens zu 25 % aus einem Frostschutz aufMonoethylenglykol- oder Propylenglykolbasis bestehen und ist vor demBefüllen zu mischen. ACHTUNG. Beim Anschluss der Lastleitungen auf Rechtsdrehfeld achten (beifalschem Drehfeld bringt die Wärmepumpe keine Leistung, ist sehr lautund es kann zu Verdichterschäden kommen). ACHTUNG. Es ist nicht zulässig über einen Relaisausgang mehr als eine elektronischgeregelte Umwälzpumpe zu schalten. ACHTUNG.

Die landesspezifischen Gesetze können eventuell von der Verordnung(EG) 842/2006 abweichen. Die jeweiligen Landesgesetze zurDichtheitsprüfung von Wärmepumpen sind zu beachten. ACHTUNG. Vor Öffnen des Gerätes sind alle Stromkreise spannungsfrei zu schalten. 1. 2 Bestimmungsgemäßer GebrauchDieses Gerät ist nur für den vom Hersteller vorgesehenen Ver-wendungszweck freigegeben. Ein anderer oder darüber hinausgehender Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß. Dazuzählt auch die Beachtung der zugehörigen Projektierungsunter-lagen. Änderungen oder Umbauten am Gerät sind zu unterlas-sen. 1. 3 Gesetzliche Vorschriften und RichtlinienDiese Wärmepumpe ist gemäß Artikel 1, Abschnitt 2 k) der EG-Richtlinie 2006/42/EC (Maschinenrichtlinie) für den Gebrauch imhäuslichen Umfeld bestimmt und unterliegt damit den Anforde-rungen der EG-Richtlinie 2006/95/EC (Niederspannungsrichtli-nie).

Sie ist damit ebenfalls für die Benutzung durch Laien zurBeheizung von Läden, Büros und anderen ähnlichen Arbeitsum-gebungen, von landwirtschaftlichen Betrieben und von Hotels,Pensionen und ähnlichen oder anderen Wohneinrichtungen vor-gesehen. Die Wärmepumpe entspricht allen relevanten DIN-/VDE-Vor-schriften und EG-Richtlinien. Diese können der CE-Erklärung imAnhang entnommen werden. Der elektrische Anschluss der Wärmepumpe muss nach den gül-tigen VDE-, EN- und IEC-Normen ausgeführt werden. Außerdemsind die Anschlussbedingungen der Versorgungsunternehmenzu beachten. Die Wärmepumpe ist entsprechend den einschlägigen Vorschrif-ten in die Wärmequellen- und Heizungsanlage einzubinden.

Personen, insbesondere Kinder, die aufgrund ihrer physischen,sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder ihrer Unerfahren-heit oder Unkenntnis nicht in der Lage sind, das Gerät sicher zubenutzen, sollten dieses Gerät nicht ohne Aufsicht oder Anwei-sung durch eine verantwortliche Person benutzen. Kinder sollten beaufsichtigt werden, um sicherzustellen, dass sienicht mit dem Gerät spielen.

ACHTUNG. Arbeiten an der Wärmepumpe dürfen nur vom autorisierten undsachkundigen Kundendienst durchgeführt werden. ACHTUNG. Für den Betrieb und die Wartung einer Wärmepumpe sind die rechtlichenAnforderungen des Landes einzuhalten, in dem die Wärmepumpebetrieben wird. Je nach Kältemittelfüllmenge ist die Dichtheit derWärmepumpe in regelmäßigen Abständen durch entsprechendgeschultes Personal zu überprüfen und zu protokollieren. Nähere Angaben dazu befinden sich im Kapitel Pflege / Reini-gung.

www. dimplex. de 452234. 66. 02 · FD 9311 DE-3Deutsch SI 50TE - SI 130TE 1. 4 Energiesparende Handhabung der WärmepumpeDurch das Betreiben dieser Wärmepumpe tragen Sie zur Scho-nung unserer Umwelt bei. Für den effizienten Betrieb ist einesorgfältige Bemessung der Heizungsanlage und der Wärme-quelle sehr wichtig. Dabei ist besonderes Augenmerk auf mög-lichst niedrige Wasservorlauftemperaturen zu richten. Darumsollten alle angeschlossenen Wärmeverbraucher für niedrige Vorlauftemperaturen geeignet sein. Eine um 1 K höhere Heiz-wassertemperatur steigert den elektrischen Energieverbrauch um ca. 2,5 %. Eine Niedertemperaturheizung mit Vorlauftempe- raturen zwischen 30 °C und 50 °C ist für einen energiesparen-den Betrieb gut geeignet. 2 Verwendungszweck der Wärmepumpe 2. 1 AnwendungsbereichDie Sole/Wasser-Wärmepumpe ist ausschließlich für die Erwär-mung von Heizungswasser vorgesehen.

Sie kann in vorhande-nen oder neu zu errichtenden Heizungsanlagen eingesetzt wer-den. Als Wärmeträger in der Wärmequellenanlage dient einGemisch aus Wasser und Frostschutz (Sole). Als Wärmequel-lenanlage können Erdsonden, Erdkollektoren oder ähnliche An-lagen genutzt werden. 2. 2 ArbeitsweiseDas Erdreich speichert Wärme, die von Sonne, Wind und Regeneingebracht wird. Diese Erdwärme wird im Erdkollektor, der Erd-sonde oder Ähnlichem von der Sole bei niedriger Temperaturaufgenommen. Eine Umwälzpumpe fördert dann die „erwärmte“Sole in den Verdampfer der Wärmepumpe. Dort wird dieseWärme an das Kältemittel im Kältekreislauf abgegeben. Dabeikühlt sich die Sole wieder ab, so dass sie im Solekreis wiederWärmeenergie aufnehmen kann. Das Kältemittel wird vom elektrisch angetriebenen Verdichter an-gesaugt, verdichtet und auf ein höheres Temperaturniveau „ge-pumpt“.

Daraufhin gelangt das Kältemittel in den Verflüssiger und über-trägt hier wiederum seine Wärmeenergie an das Heizwasser. Abhängig vom Betriebspunkt erwärmt sich so das erhitzte Heiz- wasser auf bis zu 58 °C. 3 GrundgerätDas Gerät besteht aus einer anschlussfertigen Wärmepumpe fürInnenaufstellung mit Blechgehäuse, Schaltkasten und integrier-tem Wärmepumpenmanager. Der Kältekreis enthält das vomKyoto-Protokoll erfasste fluorierte Kältemittel R404A mit einemGWP-Wert von 3784. Es ist FCKW-frei, baut kein Ozon ab undist nicht brennbar. Im Schaltkasten sind alle für den Betrieb der Wärmepumpe not-wendigen Bauteile angebracht. Ein Fühler für die Außentempe-ratur mit Befestigungsmaterial sowie ein Schmutzfänger liegender Wärmepumpe bei. Die Zuleitung für Last- und Steuerspan-nung ist bauseits zu verlegen.

Die Ansteuerung der bauseits zu stellenden Solepumpe ist überden Schaltkasten zu realisieren. Dabei ist – falls erforderlich – fürdiese ein Motorschutz vorzusehen. Die Wärmequellenanlage mit Soleverteiler ist bauseits zu erstel-len. 1) Steuerung 2) Verdampfer 3) Verflüssiger 4) Verdichter 5) Transportsicherung 6) Filtertrockner  .

DE-4 452234. 66. 02 · FD 9311 www. dimplex. deDeutsch SI 50TE - SI 130TE 4 Zubehör 4. 1 AnschlussflanscheDurch den Einsatz der flachdichtenden Anschlussflansche kanndas Gerät optional auf Flanschanschluss umgestellt werden. 4. 2 FernbedienungAls Komforterweiterung ist im Sonderzubehör eine Fernbe-dienstation erhältlich. Bedienung und Menüführung sind iden-tisch mit denen des Wärmepumpenmanagers. Der Anschluss er-folgt über eine Schnittstelle (Sonderzubehör) mit WesternsteckerRJ 12. HINWEISBei Heizungsreglern mit abnehmbarem Bedienteil kann dieses direkt alsFernbedienstation genutzt werden. 4. 3 GebäudeleittechnikDer Wärmepumpenmanager kann durch die Ergänzung der je-weiligen Schnittstellen-Steckkarte an ein Netzwerk eines Gebäu-deleitsystems angeschlossen werden.

Für den genauen An-schluss und die Parametrierung der Schnittstelle muss dieergänzende Montageanweisung der Schnittstellenkarte beachtetwerden. Für den Wärmepumpenmanager sind folgende Netzwerkverbin-dungen möglich: Modbus EIB, KNX EthernetACHTUNG. Bei einer externen Ansteuerung der Wärmepumpe bzw. derUmwälzpumpen ist ein Durchflussschalter vorzusehen, der dasEinschalten des Verdichters bei fehlendem Volumenstrom verhindert. 4. 4 Wärmemengenzähler WMZ 4. 4. 1 Allgemeine BeschreibungDer Wärmemengenzähler (WMZ 25/32) dient dazu, die angege-bene Wärmemenge zu erfassen. Er ist als Zubehör erhältlich. Durch den vorhandenen Zusatzwärmetauscher werden für dieErfassung der Wärmemenge zwei Wärmemengenzähler benö-tigt.

Sensoren im Vor- und Rücklauf der Wärmetauscherleitungenund ein Elektronikmodul erfassen die gemessenen Werte undübertragen ein Signal an den Wärmepumpenmanager, der ab-hängig von der aktuellen Betriebsart der Wärmepumpe (Heizen/Warmwasser/Schwimmbad) die Wärmemenge in kWh aufsum-miert und im Menü Betriebsdaten und Historie zur Anzeigebringt.

HINWEISDer Wärmemengenzähler entspricht den Qualitätsanforderungen desdeutschen Marktanreizprogramms zur Förderung von effizientenWärmepumpen. Er unterliegt nicht der Eichpflicht und ist deshalb nichtzur Heizkostenabrechnung verwendbar. 4. 4. 2 Hydraulische und elektrische Einbindung des WärmemengenzählersZur Datenerfassung benötigt der Wärmemengenzähler zweiMesseinrichtungen. Das Messrohr für die Durchflussmessung Dieses ist in den Wärmepumpenvorlauf (Durchflussrichtungbeachten) zu montieren. Einen Temperatursensor (Kupferrohr mit Tauchhülse)Dieser ist im Wärmepumpenrücklauf zu montieren. Der Einbauort der beiden Messrohre sollte sich möglichst nahean der Wärmepumpe im Erzeugerkreis befinden.

Der Abstand zu Pumpen, Ventilen und anderen Einbauten ist zuvermeiden, da Verwirbelungen zu Verfälschungen bei der Wär-memengenzählung führen können (empfohlen wird eine Beruhi- ungsstrecke von 50 cm). LP9RUODXILP5FNODXI:0=*HKlXVH(OHNWURQLN/13(9+],PSXOV:lUPHPHQJHQ]lKOHU 1,'*9$&.

www.dimplex.de 452234.66.02 · FD 9311 DE-5Deutsch SI 50TE - SI 130TE 5 TransportZum Transport mit einem Sack- oder Kesselkarren kann dieseran der Stirnseite des Gerätes unter dem Transportschutz ange-setzt werden.Das Gerät kann zum Transport auf ebenem Untergrund von hin-ten oder vorne mittels Hubwagen oder Gabelstapler angehobenwerden. Hierzu ist der Transportschutz nicht unbedingt notwen-dig.ACHTUNG!Die Wärmepumpe darf nur bis zu einer Neigung von maximal 45° (in jederRichtung) gekippt werden.Nach dem Transport ist die Transportsicherung im Gerät amBoden beidseitig zu entfernen.ACHTUNG!Vor der Inbetriebnahme ist die Transportsicherung zu entfernen.Zum Abnehmen der Fassadierung sind die einzelnen Deckel anden jeweiligen Drehverschlüssen zu öffnen und nur leicht vomGerät weg zu kippen. Danach können sie nach oben aus der Hal-terung gehoben werden.

6 Aufstellung 6.1 Allgemeine HinweiseDie Sole/Wasser-Wärmepumpe muss in einem frostfreien undtrockenen Raum auf einer ebenen, glatten und waagerechte Flä-che aufgestellt werden. Dabei sollte der Rahmen rundum dichtam Boden anliegen, um eine ausreichende Schallabdichtung zugewährleisten. Ist dies nicht der Fall, können zusätzlich schall-dämmende Maßnahmen notwendig werden.Die Wärmepumpe muss so aufgestellt sein, dass ein Kunden-diensteinsatz problemlos durchgeführt werden kann. Dies ist ge- währleistet, wenn ein Abstand von ca. 1 m vor der Wärmepumpeeingehalten wird.Im Aufstellraum dürfen zu keiner Jahreszeit Frost oder höhere Temperaturen als 35 °C auftreten. 6.2 SchallemissionenAufgrund der wirkungsvollen Schallisolation arbeitet die Wärme-pumpe sehr leise. Eine Schwingungsübertragung auf das Fun-dament bzw.

DE-6 452234. 66. 02 · FD 9311 www. dimplex. deDeutsch SI 50TE - SI 130TE 7 Montage 7. 1 AllgemeinAn der Wärmepumpe sind folgende Anschlüsse herzustellen: Vor-/Rücklauf Sole (Wärmequellenanlage) Vor-/Rücklauf Heizung Spannungsversorgung Temperaturfühler 7. 2 Heizungsseitiger AnschlussACHTUNG. Vor Anschluss der Wärmepumpe Heizungsanlage spülen. Bevor die heizwasserseitigen Anschlüsse der Wärmepumpe er-folgen, muss die Heizungsanlage gespült werden, um eventuellvorhandene Verunreinigungen, Reste von Dichtmaterial oderÄhnliches, zu entfernen. Ein Ansammeln von Rückständen imVerflüssiger kann zum Totalausfall der Wärmepumpe führen. Nach erstellter heizungsseitiger Installation ist die Heizungsan-lage zu füllen, zu entlüften und abzudrücken.

Beim Füllen der Anlage ist folgendes zu beachten: unbehandeltes Füll- und Ergänzungswasser muss Trink-wasserqualität haben(farblos, klar, ohne Ablagerungen) das Füll- und Ergänzungswasser muss vorfiltriert sein (Po- renweite max. 5 µm). Eine Steinbildung in Warmwasserheizungsanlagen kann nichtvollständig vermieden werden, ist aber bei Anlagen mit Vorlauf- temperaturen kleiner 60 °C vernachlässigbar gering. Bei Mittel- und Hochtemperatur-Wärmepumpen können auch Temperaturen über 60 °C erreicht werden. Daher sollten für das Füll- und Ergänzungswasser nach VDI2035 Blatt 1 folgende Richtwerte eingehalten werden:MindestheizwasserdurchsatzDer Mindestheizwasserdurchsatz der Wärmepumpe ist in jedemBetriebszustand der Heizungsanlage sicherzustellen. Dieseskann z. B. durch Installation eines doppelt differenzdrucklosenVerteilers erreicht werden.

Sofern Manager und Heizungsumwälzpumpen betriebsbereitsind, arbeitet die Frostschutzfunktion des Managers. Bei Außer-betriebnahme der Wärmepumpe oder Stromausfall ist die An-lage zu entleeren.

Bei Wärmepumpenanlagen, an denen einStromausfall nicht erkannt werden kann (Ferienhaus), ist derHeizungskreis mit seinem geeigneten Frostschutz zu betreiben. 7. 3 Wärmequellenseitiger AnschlussFolgende Vorgehensweise ist beim Anschluss einzuhalten:Die Soleleitung am Vor- und Rücklauf Wärmequelle der Wärme-pumpe anschließen. Dabei ist das hydraulische Einbindungsschema zu beachten. ACHTUNG. Im Wärmequelleneintritt der Wärmepumpe ist der beiliegendeSchmutzfänger zu montieren, um den Verdampfer gegenVerunreinigungen zu schützen. ACHTUNG. Es wird empfohlen, die Soleseite mit dem optional erhältlichenDurchflussschalter auszustatten. Die Sole ist vor dem Befüllen der Anlage herzustellen. Die Sole- konzentration muss mindestens 25 % betragen. Das gewährleis- tet Frostsicherheit bis ca. -14 °C. Es dürfen nur Frostschutzmittel auf Monoethylenglykol- oderPropylenglykolbasis verwendet werden.

Die Wärmequellenanlage ist zu entlüften und auf Dichtheit zuprüfen. ACHTUNG. Die Sole muss mindestens zu 25 % aus einem Frostschutz aufMonoethylenglykol- oder Propylenglykolbasis bestehen und ist vor demBefüllen zu mischen. HINWEISIm Wärmequellenkreis ist ein geeignete Luftabscheider(Mikroluftblasenabscheider) bauseits vorzusehen. 7. 4 TemperaturfühlerFolgende Temperaturfühler sind bereits eingebaut bzw. müssenzusätzlich montiert werden: Außentemperatur (R1) beigelegt (NTC-2) Rücklauftemperatur Sekundärkreis (R2) eingebaut (NTC-10) Vorlauftemperatur Sekundärkreis (R9 ) eingebaut (NTC-10) Vorlauftemperatur Primärkreis (R6) eingebaut (NTC-10)Gesamtheiz-leistung in [kW]Summe Erdalkalienin mol/m³ bzw. mmol/lGesamt-härte in °dHbis 200 2,0 11,2200 bis 600 1,5 8,4 > 600 < 0,02 < 0,11.

in einer Mauernische oderunter dem Balkon) montieren nicht in der Nähe von Fenstern, Türen, Abluftöffnungen,Außenleuchten oder Wärmepumpen anbringen zu keiner Jahreszeit direkter Sonneneinstrahlung aussetzen Fühlerleitung: Länge max. 40 m; Adernquerschnitt min. 0,75 mm²; Außendurchmesser des Kabels 4-8 mm. 7. 4. 3 Montage der AnlegefühlerDie Montage der Anlegefühler ist nur notwendig, falls diese imLieferumfang der Wärmepumpe enthalten, aber nicht eingebautsind. Die Anlegefühler können als Rohranlegefühler montiert oder indie Tauchhülse des Kompaktverteilers eingesetzt werden. Montage als Rohranlegefühler Heizungsrohr von Lack, Rost und Zunder säubern Gereinigte Fläche mit Wärmeleitpaste bestreichen (dünnauftragen) Fühler mit Schlauchschelle befestigen (gut festziehen, loseFühler führen zu Fehlfunktionen) und thermisch isolieren 7. 4.

4 Verteilsystem HydraulikKompaktverteiler und Doppelt differenzdruckloser Verteiler fun-gieren als Schnittstelle zwischen der Wärmepumpe, dem Hei-zungsverteilsystem, dem Pufferspeicher und evtl. auch demWarmwasserspeicher.

Dabei wird statt vieler Einzelkomponen-ten ein kompaktes System verwendet, um die Installation zu ver-einfachen. Weitere Informationen sind der jeweiligen Monta-geanweisung zu entnehmen. KompaktverteilerDer Rücklauffühler kann in der Wärmepumpe verbleiben oder istin die Tauchhülse einzubringen. Der noch vorhandene Hohlraumzwischen Fühler und Tauchhülse muss mit Wärmeleitpaste voll-ständig ausgefüllt sein. Doppelt differenzdruckloser VerteilerDer Rücklauffühler muss in die Tauchhülse des doppelt diffe-renzdrucklosen Verteilers eingebaut werden, um von den Heiz-kreispumpen der Erzeuger- und Verbraucherkreise durchströmtzu werden.

DE-8 452234. 66. 02 · FD 9311 www. dimplex. deDeutsch SI 50TE - SI 130TE 7. 5 Elektrischer Anschluss 7. 5. 1 AllgemeinSämtliche elektrische Anschlussarbeiten dürfen nur von einerElektrofachkraft oder einer Fachkraft für festgelegte Tätigkeitenunter Beachtung der Montage- und Gebrauchsanweisung, länderspezifischen Installationsvorschriften z. B. VDE 0100 technischen Anschlussbedingungen der Energieversorger-und Versorgungsnetzbetreiber (z. B. TAB) und örtlicher Gegebenheiten durchgeführt werden. Zur Gewährleistung der Frostschutzfunktion darf der Wärme-pumpenmanager nicht spannungsfrei geschaltet und die Wär-mepumpe muss durchströmt werden. Die Schaltkontakte der Ausgangsrelais sind entstört. Deshalbwird abhängig vom Innenwiderstand eines Messinstrumentsauch bei nicht geschlossenen Kontakten eine Spannung gemes-sen, die aber weit unterhalb der Netzspannung liegt.

An den Regler-Klemmen N1-J1 bis N1-J11; N1-J24 und derKlemmleiste X3 liegt Kleinspannung an. Wenn wegen eines Ver-drahtungsfehlers an diese Klemmen Netzspannung angelegtwird, wird der Wärmepumpenmanager zerstört. 7. 5. 2 Elektrische Anschlussarbeiten 1) Die 4-adrige elektrische Versorgungsleitung für den Leis-tungsteil der Wärmepumpe wird vom Stromzähler der Wär-mepumpe über das EVU-Sperrschütz (falls gefordert) in dieWärmepumpe geführt (Lastspannung siehe GI-Blatt). Anschluss der Lastleitung am Schaltblech der Wärme-pumpe über Klemmen X1: L1/L2/L3/PE. ACHTUNG. Beim Anschluss der Lastleitungen auf Rechtsdrehfeld achten (beifalschem Drehfeld bringt die Wärmepumpe keine Leistung, ist sehr lautund es kann zu Verdichterschäden kommen). In der Leistungsversorgung für die Wärmepumpe ist eine allpo-lige Abschaltung mit mindestens 3 mm Kontaktöffnungsabstand(z. B.

2) Die 3-adrige elektrische Versorgungsleitung für denWärmepumpenmanager (Heizungsregler N1) wird in dieWärmepumpe geführt. Anschluss der Steuerleitung amSchaltblech der Wärmepumpe über Klemmen X2: L/N/PE. Die Versorgungsleitung (L/N/PE~230 V, 50 Hz) für denWPM muss an Dauerspannung liegen und ist aus diesemGrund vor dem EVU-Sperrschütz abzugreifen bzw. an denHaushaltsstrom anzuschließen, da sonst während der EVU-Sperre wichtige Schutzfunktionen außer Betrieb sind. 3) Das EVU-Sperrschütz (K22) mit Hauptkontakten und einemHilfskontakt ist entsprechend der Wärmepumpenleistungauszulegen und bauseits beizustellen. Der Schließer-Kontakt des EVU-Sperrschütz wird vonKlemmleiste X3/G zur Steckerklemme J5/ID3 geschleift. VORSICHT. Kleinspannung. 4) Das Schütz (K20) für den Tauchheizkörper (E10) ist beimonoenergetischen Anlagen (2.

WE) entsprechend derHeizkörperleistung auszulegen und bauseits beizustellen. Die Ansteuerung (230 V AC) erfolgt aus demWärmepumpenmanager über die Klemmen X2/N und N1-J13/NO4 5) Das Schütz (K21) für die Flanschheizung (E9) imWarmwasserspeicher ist entsprechend derHeizkörperleistung auszulegen und bauseits beizustellen. Die Ansteuerung (230 V AC) erfolgt aus dem WPM über dieKlemmen X2/N und N1-J16/NO 10. 6) Die Schütze der Punkte 3;4;5 werden in dieElektroverteilung eingebaut. Lastleitungen für eingebauteHeizungen sind gemäß den gültigen Normen undVorschriften auszulegen und abzusichern. 7) Alle installierten elektrischen Leitungen müssen alsdauerhafte und feste Verdrahtung ausgeführt sein. 8) Die Heizungsumwälzpumpe (M13) wird an N1-J13/NO5und X2/N angeschlossen. Bei Verwendung von Pumpen,die die Schaltkapazität des Ausgangs übersteigen mussein Koppelrelais zwischengeschaltet werden.

9) Die Zusatzumwälzpumpe (M16) wird an N1-J16/NO9 undX2/N angeschlossen. Anschluspunkte für die Pumpe sindX2/M16 und X2/N. Ein Koppelrelais ist in diesem Ausgangbereits integriert.

10) Die Warmwasserladepumpe (M18) wird an N1-J12/NO6und X2/N angeschlossen. Bei Verwendung von Pumpen,die die Schaltkapazität des Ausgangs übersteigen mussein Koppelrelais zwischengeschaltet werden. 11) Die Sole- bzw. Brunnenpumpe (M11) wird über den KontaktN1-J12/NO3 angesteuert. Anschluspunkte für die Pumpesind an Schütz K5:2/4/6. Ein Koppelrelais ist in diesem Aus-gang bereits integriert. 12) Der Rücklauffühler (R2) ist bei der Wärmepumpe fürInnenaufstellung integriert. Der Anschluss am WPM erfolgt an den Klemmen: X3/GNDund N1-J2/B2. 13) Der Außenfühler (R1) wird an den Klemmen X3/GND undN1-J2/B1 angeklemmt. 14) Der Warmwasserfühler (R3) liegt dem Warmwassers-peicher bei und wird an den Klemmen GND und N1-J2/B3angeklemmt. Das Netzkabel ist durch die Führungsrohre seitlich in den Schalt-kasten zu führen und mit der Zugentlastung zu sichern.

www. dimplex. de 452234. 66. 02 · FD 9311 DE-9Deutsch SI 50TE - SI 130TE 7. 5. 3 Anschluss von elektronisch geregelten UmwälzpumpenElektronisch geregelte Umwälzpumpen weisen hohe Anlauf-ströme auf, die unter Umständen die Lebenszeit des Wärme-pumpenmanagers verkürzen können. Aus diesem Grund, ist zwi-schen dem Ausgang des Wärmepumpenmanagers und derelektronisch geregelten Umwälzpumpe ein Koppelrelais zu in-stallieren bzw. installiert. Dies ist nicht erforderlich, wenn der zu-lässige Betriebsstrom von 2 A und ein maximaler Anlaufstromvon 12 A der elektronisch geregelten Umwälzpumpe nicht über-schritten wird, oder es liegt eine ausdrückliche Freigabe desPumpenherstellers vor. ACHTUNG. Es ist nicht zulässig über einen Relaisausgang mehr als eine elektronischgeregelte Umwälzpumpe zu schalten. 8 Inbetriebnahme 8.

1 Allgemeine HinweiseUm eine ordnungsgemäße Inbetriebnahme zu gewährleisten,sollte diese von einem vom Werk autorisierten Kundendienstdurchgeführt werden. Unter bestimmten Bedingungen ist damiteine zusätzliche Garantieleistung verbunden (vgl. Garantieleis-tung). 8. 2 VorbereitungVor der Inbetriebnahme müssen folgende Punkte geprüft wer-den: Alle Anschlüsse der Wärmepumpe müssen, wie in Kapitel 7beschrieben, montiert sein. Die Wärmequellenanlage und der Heizkreis müssen gefülltund geprüft sein. Der Schmutzfänger muss im Soleeintritt der Wärmepumpeeingebaut sein. Im Sole- und Heizkreislauf müssen alle Schieber, den denkorrekten Fluss behindern könnten, geöffnet sein. Der Wärmepumpenmanager muss gemäß seiner Ge-brauchsanweisung auf die Heizungsanlage abgestimmtsein. 8. 3 Vorgehensweise bei InbetriebnahmeDie Inbetriebnahme der Wärmepumpe erfolgt über den Wärme-pumpenmanager. ACHTUNG.

1 PflegeUm Betriebsstörungen durch Schmutzablagerungen in den Wär-meaustauschern zu vermeiden, ist dafür Sorge zu tragen, dasskeinerlei Verschmutzungen in die Wärmequellen- und Heizungs-anlage gelangen können. Sollte es dennoch zu derartigen Be-triebsstörungen kommen, ist die Anlage wie unten angegeben zureinigen. 9. 2 Reinigung HeizungsseiteSauerstoff kann im Heizwasserkreis, insbesondere bei Verwen-dung von Stahlkomponenten, Oxidationsprodukte (Rost) bilden. Diese gelangen über Ventile, Umwälzpumpen oder Kunststoff-rohre in das Heizsystem. Deshalb sollte besonders bei den Roh-ren der Fußbodenheizung auf eine diffusionsdichte Installationgeachtet werden. HINWEISZur Vermeidung von Ablagerungen (z. B. Rost) im Kondensator derWärmepumpe wird empfohlen, ein geeignetes Korrosionsschutzsystemeinzusetzen. Auch Reste von Schmier- und Dichtmitteln können das Heizwas-ser verschmutzen.

Sind die Verschmutzungen so stark, dass sich die Leistungsfä-higkeit des Verflüssigers in der Wärmepumpe verringert, mussein Installateur die Anlage reinigen. Nach heutigem Kenntnisstand empfehlen wir, die Reinigung mit einer 5 %-igen Phosphorsäure oder, falls häufiger gereinigt wer- den muss, mit einer 5 %-igen Ameisensäure durchzuführen. In beiden Fällen sollte die Reinigungsflüssigkeit Raumtempera-tur haben. Es ist empfehlenswert, den Wärmeaustauscher ent-gegen der normalen Durchflussrichtung zu spülen. Um zu verhindern, dass säurehaltiges Reinigungsmittel in denHeizungsanlagenkreislauf gelangt, empfehlen wir, das Spülgerätdirekt an den Vor- und Rücklauf des Verflüssigers der Wärme-pumpe anzuschließen. Danach muss mit geeigneten neutralisierenden Mitteln gründlichnachgespült werden, um Beschädigungen durch eventuell imSystem verbliebene Reinigungsmittelreste zu verhindern.

Die Säuren sind mit Vorsicht anzuwenden und es sind die Vor-schriften der Berufsgenossenschaften einzuhalten. Die Herstellerangaben des Reinigungsmittels sind in jedem Fallzu beachten.

DE-10 452234. 66. 02 · FD 9311 www. dimplex. deDeutsch SI 50TE - SI 130TE 9. 3 Reinigung WärmequellenseiteACHTUNG. Im Wärmequelleneintritt der Wärmepumpe ist der beiliegendeSchmutzfänger zu montieren, um den Verdampfer gegenVerunreinigungen zu schützen. Einen Tag nach der Inbetriebnahme sollte das Filtersieb desSchmutzfängers gereinigt werden. Weitere Kontrollen sind jenach Verschmutzung festzulegen. Sind keine Verunreinigungenmehr erkennbar, kann das Sieb des Schmutzfängers ausgebautwerden, um die Druckverluste zu reduzieren. 9. 4 Wartung Gemäß der Verordnung (EG) Nr. 842/2006 müssen alle Kälte- kreise die eine Kältemittelfüllmenge von mindestens 3 kg, bei „hermetisch geschlossenen“ Kältekreisen von mindestens 6 kgenthalten, einmal jährlich durch den Betreiber auf Dichtheit ge-prüft werden. Die Dichtheitsprüfung ist zu dokumentieren und mindestens 5 Jahre aufzubewahren.

Die Kontrolle ist gemäß Verordnung (EG) Nr. 1516/2007 von zertifiziertem Personal durchzuführen. Zur Dokumentation kann die Tabelle im Anhang verwendet wer-den. ACHTUNG. Die landesspezifischen Gesetze können eventuell von der Verordnung(EG) 842/2006 abweichen. Die jeweiligen Landesgesetze zurDichtheitsprüfung von Wärmepumpen sind zu beachten. 10 Störungen / FehlersucheDiese Wärmepumpe ist ein Qualitätsprodukt und sollte störungs-frei arbeiten. Tritt dennoch eine Störung auf, wird diese im Dis-play des Wärmepumpenmanagers angezeigt. Schlagen Siedazu auf der Seite Störungen und Fehlersuche in der Montage-und Gebrauchsanweisung des Wärmepumpenmanagers nach. Wenn die Störung nicht selbst behoben werden kann, verständi-gen Sie bitte den zuständigen Kundendienst. ACHTUNG. Arbeiten an der Wärmepumpe dürfen nur vom autorisierten undsachkundigen Kundendienst durchgeführt werden. ACHTUNG.

11 Außerbetriebnahme / EntsorgungBevor die Wärmepumpe ausgebaut wird, ist die Maschine span-nungsfrei zu schalten und abzuschiebern. Der Ausbau der Wär-mepumpe muss durch Fachpersonal erfolgen. Umweltrelevante Anforderungen in Bezug auf Rückgewinnung,Wiederverwendung und Entsorgung von Betriebsstoffen undBauteilen gemäß den gängigen Normen sind einzuhalten. Dabeiist besonders Wert auf eine fachgerechte Entsorgung des Kälte-mittels und Kälteöles zu legen.

www. dimplex. de 452234. 66. 02 · FD 9311 DE-11Deutsch SI 50TE - SI 130TE 12 Geräteinformation 1 Typ- und Verkaufsbezeichnung SI 50TE SI 75TE SI 100TE SI 130TE2 Bauform 2. 1 Regler intern intern intern intern 2. 2 Aufstellungsort / Schutzart nach EN 60 529 Innen / IP 21 Innen / IP 21 Innen / IP 21 Innen / IP 21 2. 3 Leistungsstufen 2222 3 Einsatzgrenzen 3. 1 Heizwasser-Vorlauf °C 20 bis 58 ±2 Sole (Wärmequelle) °C -5 bis +25 Frostschutzmittel Monoethylenglykol Minimale Solekonzentration (-13 °C Einfriertemperatur) 25% 25% 25% 25% 4 Leistungsangaben / Durchfluss1 1. Diese Angaben charakterisieren die Größe und die Leistungsfähigkeit der Anlage nach EN 14511 (5K bei B0/W35). Für wirtschaftliche und energetische Betrachtungen sind Bi-valenzpunkt und Regelung zu berücksichtigen. Diese Angaben werden ausschließlich mit sauberen Wärmeübertragern erreicht.

DE-12 452234. 66. 02 · FD 9311 www. dimplex. deDeutsch SI 50TE - SI 130TE 13 GarantieurkundeGlen Dimplex Deutschland GmbHGarantieurkunde Systemtechnik(Heizungs-Wärmepumpen, Zentrale Wohnungslüftungs-geräte) gültig für Deutschland und Österreich(Ausgabestand 04/2012)Die nachstehenden Bedingungen, die Voraussetzungen undUmfang unserer Garantieleistung umschreiben, lassen die Ge-währleistungsverpflichtungen des Verkäufers aus dem Kaufver-trag mit dem Endabnehmer unberührt. Für die Geräte leisten wirGarantie gemäß nachstehenden Bedingungen:Wir beheben unentgeltlich nach Maßgabe der folgenden Bedin-gungen Mängel am Gerät, die auf einem Material-und/ oder Her-stellungsfehler beruhen, wenn sie uns unverzüglich nach Fest-stellung und innerhalb von 24 Monaten nach Lieferung an denErstendabnehmer gemeldet werden. Bei gewerblichem Ge-brauch innerhalb von 12 Monaten.

Dieses Gerät fällt nur dann unter diese Garantie, wenn es voneinem Unternehmer in einem der Mitgliedstaaten der Europäi-schen Union gekauft wurde, es bei Auftreten des Mangels inDeutschland oder Österreich betrieben wird und Garantieleistun-gen auch in Deutschland oder Österreich erbracht werden kön-nen. Die Behebung der von uns als garantiepflichtig anerkannterMängel geschieht dadurch, dass die mangelhaften Teile unent-geltlich nach unserer Wahl instandgesetzt oder durch einwand-freie Teile ersetzt werden. Durch Art oder Ort des Einsatzes desGerätes oder schlechte Zugänglichkeit des Gerätes bedingte au-ßergewöhnliche Kosten der Nachbesserung werden nicht über-nommen. Der freie Gerätezugang muß durch den Endabnehmergestellt werden. Ausgebaute Teile, die wir zurücknehmen, gehenin unser Eigentum über.

Die Garantiezeit für Nachbesserungenund Ersatzteile endet mit dem Ablauf der ursprünglichen Garan-tiezeit für das Gerät. Die Garantie erstreckt sich nicht auf leichtzerbrechliche Teile, die den Wert oder die Gebrauchstauglichkeitdes Gerätes nur unwesentlich beeinträchtigen.

Es ist jeweils derOriginal-Kaufbeleg mit Kauf- und/oder Lieferdatum vorzulegen. Eine Garantieleistung entfällt, wenn vom Endabnehmer odereinem Dritten die entsprechenden VDE-Vorschriften, die Bestim-mungen der örtlichen Versorgungsunternehmen oder unsereMontage- und Gebrauchsanweisung sowie die in den Projektie-rungsunterlagen enthaltenen Hinweise zu Wartungsarbeitenoder Einbindungsschemen nicht beachtet worden sind oderwenn unser funktionsnotwendiges Zubehör nicht eingesetztwurde. Durch etwa seitens des Endabnehmers oder Dritter un-sachgemäß vorgenommenen Änderungen und Arbeiten, wird dieHaftung für die daraus entstehenden Folgen aufgehoben. DieGarantie erstreckt sich auf das Gerät und vom Lieferer bezogeneTeile. Nicht vom Lieferer bezogene Teile und Geräte-/Anlagen-mängel die auf nicht vom Lieferer bezogene Teile zurückzufüh-ren sind fallen nicht unter den Garantieanspruch.

Bei endgültig fehlgeschlagener Nachbesserung wird der Herstel-ler entweder kostenfreien Ersatz liefern oder den Minderwert ver-güten. Im Falle einer Ersatzlieferung behalten wir uns die Gel-tendmachung einer angemessenen Nutzungsanrechnung für diebisherige Nutzungszeit vor. Weitergehende oder andere Ansprü-che, insbesondere solche auf Ersatz außerhalb des Gerätes ent-standener Schäden, sind ausgeschlossen. Eine Verlängerung der Garantie auf 60 Monate für Heizungs-Wärmepumpe und zentrale Wohnungslüftungsgeräte ab Inbe-triebnahmedatum, jedoch maximal 72 Monate ab AuslieferungWerk bzw.

78 Monate ab Fertigungsdatum, wird gemäß dennachfolgenden Bedingungen gewährt: Voraussetzung für dieÜbernahme der verlängerten Garantie ist eine kostenpflichtigeInbetriebnahme durch den autorisierten Systemtechnik-Kunden-dienst mit Inbetriebnahmeprotokoll innerhalb einer Betriebszeit(Verdichterlaufzeit) von weniger als 150 Stunden.

Die Beauftra-gung der kostenpflichtigen Inbetriebnahme durch den System-technik-Kundendienst erfolgt schriftlich mit dem entsprechendenAuftragsformular oder mittels der Online-Beauftragung im Inter-net (www. dimplex. de/garantieverlaengerung). Der Bestätigungder Garantiezeitverlängerung vorausgesetzt, ist die vollständigeBezahlung der Inbetriebnahmepauschale und die Beseitigungetwaiger, im Feld Bemerkungen des Inbetriebnahmeprotokolls,vermerkter Mängel. Die Bestätigung der Garantiezeitverlänge-rung erfolgt von unten angegebener Adresse nach erfolgreichemAbschluss der Inbetriebnahme und der Einreichung desInbetriebnahmeprotokolls durch den Systemtechnik-Kunden-dienst. Die Inbetriebnahmepauschale beinhaltet die eigentliche Inbe-triebnahme und die Fahrtkosten. Es wird keine Haftung für dieordnungsgemäße Planung, Dimensionierung und Ausführungder Gesamtanlage übernommen.

Die Behebung von Anlagen-mängeln und Wartezeiten sind Sonderleistungen. Die aktuellen Inbetriebnahmepauschalen und der in der Inbe-triebnahmepauschale enthaltene Leistungsumfang sind im Inter-net unter: www. dimplex. de/garantieverlaengerung hinterlegt. Hier ist ebenfalls eine Online-Beauftragung integriert. Glen Dimplex Deutschland GmbHGeschäftsbereich DimplexKundendienst SystemtechnikAm Goldenen Feld 18 · 95326 KulmbachFür die Auftragsbearbeitung werden der Typ, die Erzeugnisnum- mer E-Nr. bzw. Fabrikationsnummer Fabr. -Nr. oder Serien-nummer S/N, das Fertigungsdatum FD und falls angegeben derKundendienstindex KI des Gerätes benötigt. Diese Angaben befinden sich auf dem Typschild des Gerätes. Kundendienstadresse:Tel. -Nr. :Fax. -Nr. :E-Mail-Adresse:Internet:+49 (0) 9221 709 562+49 (0) 9221 709 56509221709565@glendimplex. de09221709565@dimplex. dewww. dimplex. dewww. dimplex.

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