Dimplex WIH 120TU Bedienungsanleitung


Seiten 60 Deutsch Wärmepumpe

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WIH 120TU
Montage- und
Gebrauchsanweisung
Wasser-Wasser-
Wärmepumpe
für Innenaufstellung
Installation and
Operating Instruction
Water-to-Water
Heat Pump for
Indoor Installation
Instuctions d‘installation
et d‘utilisation
Pompe à chaleur
eau-eau pour
installation intérieure
Glen
Dimplex
Thermal
Solutions
Dimplex

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Produktspezifikationen

Marke: Dimplex
Kategorie: Wärmepumpe
Modell: WIH 120TU

Bedienungsanleitung Dimplex WIH 120TU – Volltext

www. gdts. one 452234. 66. 74 · FD 9912 DE-1WIH 120TU DeutschInhaltsverzeichnis1 Bitte sofort lesen. DE-21. 1 Wichtige Hinweise. DE-21. 2 Bestimmungsgemäßer Gebrauch. DE-21. 3 Gesetzliche Vorschriften und Richtlinien. DE-21. 4 Energiesparende Handhabung der Wärmepumpe. DE-32 Verwendungszweck der Wärmepumpe. DE-32. 1 Anwendungsbereich. DE-32. 2 Arbeitsweise. DE-33 Grundgerät. DE-34 Zubehör. DE-44. 1 Anschlussflansche. DE-44. 2 Fernbedienung. DE-44. 3 Gebäudeleittechnik. DE-45 Transport. DE-46 Aufstellung. DE-56. 1 Allgemeine Hinweise. DE-56. 2 Schallemissionen. DE-57 Montage. DE-57. 1 Allgemein. DE-57. 2 Heizungsseitiger Anschluss. DE-57. 3 Wärmequellenseitiger Anschluss. DE-67. 4 Temperaturfühler. DE-67. 5 Elektrischer Anschluss. DE-88 Inbetriebnahme. DE-98. 1 Allgemeine Hinweise. DE-98. 2 Vorbereitung. DE-98. 3 Vorgehensweise bei Inbetriebnahme. DE-99 Pflege / Reinigung. DE-99. 1 Pflege.

DE-2 452234. 66. 74 · FD 9912 www. gdts. oneDeutsch WIH 120TU1 Bitte sofort lesen1. 1 Wichtige HinweiseACHTUNG. Arbeiten an der Wärmepumpe dürfen nur vom autorisiertenund sachkundigen Kundendienst durchgeführt werden. ACHTUNG. Für den Betrieb und die Wartung einer Wärmepumpe sind dierechtlichen Anforderungen des Landes einzuhalten, in demdie Wärmepumpe betrieben wird. Je nachKältemittelfüllmenge ist die Dichtheit der Wärmepumpe inregelmäßigen Abständen durch entsprechend geschultesPersonal zu überprüfen und zu protokollieren. ACHTUNG. Das Brunnenwasser muss der geforderten Wasserqualitätentsprechen (siehe. Kap. 9. 4 auf S. 10)ACHTUNG. Bei einer externen Ansteuerung der Wärmepumpe bzw. derUmwälzpumpen ist ein Durchflussschalter vorzusehen, derdas Einschalten des Verdichters bei fehlendemVolumenstrom verhindert. ACHTUNG.

Die Wärmepumpe darf nur bis zu einer Neigung von maximal45° (in jeder Richtung) gekippt werden. ACHTUNG. Vor der Inbetriebnahme ist die Transportsicherung zuentfernen. ACHTUNG. Vor Anschluss der Wärmepumpe Heizungsanlage spülen. ACHTUNG. Bei vollentsalztem Wasser ist darauf zu achten, dass derminimal zulässige pH-Wert von 7,5 (minimal zulässiger Wertfür Kupfer) nicht unterschritten wird. Eine Unterschreitungkann zur Zerstörung der Wärmepumpe führen. ACHTUNG. Der im Beipack mitgelieferte Schmutzfänger ist unbedingt imRücklauf (Eintritt) der Wärmequelle einzubauen. ACHTUNG. Rechtsdrehfeld beachten: Bei falscher Verdrahtung wird dasAnlaufen der Wärmepumpe verhindert. Ein entsprechenderWarnhinweis wird im Wärmepumpenmanager angezeigt(Verdrahtung anpassen). ACHTUNG. Es ist nicht zulässig über einen Relaisausgang mehr als eineelektronisch geregelte Umwälzpumpe zu schalten. ACHTUNG.

Im Wärmequelleneintritt der Wärmepumpe ist derbeiliegende Schmutzfänger zu montieren, um denVerdampfer gegen Verunreinigungen zu schützen. ACHTUNG. Vor Öffnen des Gerätes sind alle Stromkreise spannungsfreizu schalten. 1. 2 Bestimmungsgemäßer GebrauchDieses Gerät ist nur für den vom Hersteller vorgesehenen Ver-wendungszweck freigegeben. Ein anderer oder darüber hinausgehender Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß. Dazuzählt auch die Beachtung der zugehörigen Projektierungsun-terlagen. Änderungen oder Umbauten am Gerät sind zu unter-lassen. 1. 3 Gesetzliche Vorschriften und RichtlinienDiese Wärmepumpe ist gemäß Artikel 1, Abschnitt 2 k) der EG-Richtlinie 2006/42/EG (Maschinenrichtlinie) für den Gebrauchim häuslichen Umfeld bestimmt und unterliegt damit den An-forderungen der EU-Richtlinie 2014/35/EU (Niederspannungs-richtlinie).

Sie ist damit ebenfalls für die Benutzung durch Laienzur Beheizung von Läden, Büros und anderen ähnlichen Ar-beitsumgebungen, von landwirtschaftlichen Betrieben und vonHotels, Pensionen und ähnlichen oder anderen Wohneinrich-tungen vorgesehen. Die Wärmepumpe entspricht allen relevanten DIN-/VDE-Vor-schriften und EU-Richtlinien. Diese können der CE-Erklärungim Anhang entnommen werden. Der elektrische Anschluss der Wärmepumpe muss nach dengültigen VDE-, EN- und IEC-Normen ausgeführt werden. Au-ßerdem sind die Anschlussbedingungen der Versorgungsun-ternehmen zu beachten. Die Wärmepumpe ist entsprechend den einschlägigen Vor-schriften in die Wärmequellen- und Heizungsanlage einzubin-den.

Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren und darüber sowievon Personen mit verringerten physischen, sensorischen odermentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissenbenutzt werden, wenn sie beaufsichtigt oder bezüglich des si-cheren Gebrauchs des Gerätes unterwiesen wurden und diedaraus resultierenden Gefahren verstehen. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen.

Reinigung und Be-nutzer- Wartung dürfen nicht von Kindern ohne Beaufsichti-gung durchgeführt werden. ACHTUNG. Arbeiten an der Wärmepumpe dürfen nur vom autorisiertenund sachkundigen Kundendienst durchgeführt werden. ACHTUNG. Für den Betrieb und die Wartung einer Wärmepumpe sind dierechtlichen Anforderungen des Landes einzuhalten, in demdie Wärmepumpe betrieben wird. Je nachKältemittelfüllmenge ist die Dichtheit der Wärmepumpe inregelmäßigen Abständen durch entsprechend geschultesPersonal zu überprüfen und zu protokollieren. Nähere Angaben dazu befinden sich im Kapitel Pflege / Reini-gung.

www. gdts. one 452234. 66. 74 · FD 9912 DE-3WIH 120TU Deutsch1. 4 Energiesparende Handhabung der WärmepumpeDurch das Betreiben dieser Wärmepumpe tragen Sie zur Scho-nung unserer Umwelt bei. Für den effizienten Betrieb ist einesorgfältige Bemessung der Heizungsanlage und der Wärme-quelle sehr wichtig. Dabei ist besonderes Augenmerk auf mög-lichst niedrige Wasservorlauftemperaturen zu richten. Darumsollten alle angeschlossenen Wärmeverbraucher für niedrigeVorlauftemperaturen geeignet sein. Eine um 1 K höhere Heiz-wassertemperatur steigert den elektrischen Energieverbrauchum ca. 2,5 %. Eine Niedertemperaturheizung mit Vorlauftempe-raturen zwischen 30 °C und 50 °C ist für einen energiesparen-den Betrieb gut geeignet. 2 Verwendungszweck der Wärmepumpe2. 1 AnwendungsbereichDie Wasser/Wasser-Wärmepumpe ist ausschließlich für die Er-wärmung von Heizungswasser vorgesehen.

Sie kann in vorhan-denen oder neu zu errichtenden Heizungsanlagen eingesetztwerden. Als Wärmeträger dient Wasser. Dieses kann aus Brun-nen oder ähnlichen Anlagen zugeführt werden. Um Korrosionsrisiken am Verdampfer auszuschließen, mussdas Brunnenwasser auf die Korrosionswahrscheinlichkeit vonmetallischen Werkstoffen nach der DIN 50930 bewertet wer-den. Einzelheiten dazu sind im Projektierungs- und Installations-handbuch für Heizungswärmepumpen zu finden. ACHTUNG. Das Brunnenwasser muss der geforderten Wasserqualitätentsprechen (siehe. Kap. 9. 4 auf S. 10)2. 2 ArbeitsweiseEine Brunnenpumpe fördert das Wasser in den Verdampfer derWärmepumpe. Dort gibt es Wärme an das Kältemittel im Kälte-kreislauf ab. Das Kältemittel wird vom elektrisch angetriebenen Verdichterangesaugt, verdichtet und auf ein höheres Temperaturniveau"gepumpt".

Daraufhin gelangt das Kältemittel in den Verflüssiger und über-trägt hier wiederum seine Wärmeenergie an das Heizwasser. Abhängig vom Betriebspunkt erwärmt sich so das Heizwasserauf bis zu 70 °C. 3 GrundgerätDas Gerät besteht aus einer anschlussfertigen Wärmepumpefür Innenaufstellung mit Blechgehäuse, Schaltkasten und inte-griertem Wärmepumpenmanager. Der Kältekreis ist „herme-tisch geschlossen“ und enthält das vom Kyoto-Protokoll er-fasste fluorierte Kältemittel R134a. Angaben zum GWP-Wertund CO2-Äquivalent des Kältemittels finden sich im Kapitel Ge-räteinformation. Es ist FCKW-frei, baut kein Ozon ab und istnicht brennbar. Im Schaltkasten sind alle für den Betrieb der Wärmepumpe not-wendigen Bauteile angebracht. Ein Fühler für die Außentempe-ratur mit Befestigungsmaterial sowie ein Schmutzfänger liegender Wärmepumpe bei.

Die Zuleitung für Last- und Steuerspan-nung ist bauseits zu verlegen. Die Umwälzpumpen (Heizungspumpe im Lieferumfang) sindgemäß den Hydraulikschemen (siehe Kap. 4 auf S. XII) bzw. nach den Projektierungsunterlagen zu installieren. Der elektri-sche Anschluss der Umwälzpumpen ist gemäß Kap. 7. 5. 3 auf S. 8 herzustellen. Die Primärpumpe sowie die hydraulischen Komponenten derBrunnenwasserseite sind bauseits zu erstellen. Die Ansteue-rung der Primärpumpe ist über den Schaltkasten zu realisieren. Dabei ist – falls erforderlich – für diese ein Motorschutz vorzu-sehen. 1) Schaltkasten2) Verdampfer3) Verflüssiger4) Verdichter5) Filtertrockner6) Economizer7) Expansionsventil4123567.

DE-4 452234. 66. 74 · FD 9912 www. gdts. oneDeutsch WIH 120TU4 Zubehör4. 1 AnschlussflanscheDurch den Einsatz der flachdichtenden Anschussflansche kanndas Gerät optional auf Flanschanschluss umgestellt werden. 4. 2 FernbedienungAls Komforterweiterung ist im Sonderzubehör eine Fernbedien-station erhältlich. Bedienung und Menüführung sind identischmit denen des Wärmepumpenmanagers. Der Anschluss erfolgtüber eine Schnittstelle (Sonderzubehör) mit WesternsteckerRJ12. HINWEISBei Heizungsreglern mit abnehmbarem Bedienteil kanndieses direkt als Fernbedienstation genutzt werden. 4. 3 GebäudeleittechnikDer Wärmepumpenmanager kann durch die Ergänzung der je-weiligen Schnittstellen-Steckkarte an ein Netzwerk eines Ge-bäudeleitsystems angeschlossen werden. Für den genauen An-schluss und die Parametrierung der Schnittstelle muss dieergänzende Montageanweisung der Schnittstellenkarte beach-tet werden.

Für den Wärmepumpenmanager sind folgende Netzwerkver-bindungen möglich:ModbusEIB, KNXEthernetACHTUNG. Bei einer externen Ansteuerung der Wärmepumpe bzw. derUmwälzpumpen ist ein Durchflussschalter vorzusehen, derdas Einschalten des Verdichters bei fehlendemVolumenstrom verhindert. 5 TransportZum Transport auf ebenem Untergrund eignet sich ein Hubwa-gen. Muss die Wärmepumpe auf unebenem Untergrundoder über Treppen befördert werden, kann dies mit Tragrie-men geschehen. Diese können direkt unter der Palette hin-durchgeführt werden. ACHTUNG. Die Wärmepumpe darf nur bis zu einer Neigung von maximal45° (in jeder Richtung) gekippt werden. Zum Anheben des Gerätes ohne Palette sind die seitlich imRahmen vorgesehenen Bohrungen zu benutzen. Die seitlichenVerkleidungsbleche sind dabei abzunehmen. Als Tragehilfekann ein handelsübliches Rohr dienen.

Nach dem Transport ist die Transportsicherung im Gerät amBoden beidseitig zu entfernen. ACHTUNG. Vor der Inbetriebnahme ist die Transportsicherung zuentfernen.

Um an das Geräteinnere zu gelangen, ist es möglich, alle Fassa-dierungsbleche abzunehmen. Zum Abnehmen der Fassadierung sind die einzelnen Deckel anden jeweiligen Drehverschlüssen zu öffnen und nur leicht vomGerät weg zu kippen. Danach können sie nach oben aus derHalterung gehoben werden. 45°45°Transportsicherungentfernen/einschrauben.

www. gdts. one 452234. 66. 74 · FD 9912 DE-5WIH 120TU Deutsch6 Aufstellung6. 1 Allgemeine HinweiseDie Wasser/Wasser-Wärmepumpe muss in einem frostfreienund trockenen Raum auf einer ebenen, glatten und waagerech-ten Fläche aufgestellt werden. Dabei sollte der Rahmenrundum dicht am Boden anliegen, um eine ausreichende Schal-labdichtung zu gewährleisten. Ist dies nicht der Fall, können zu-sätzlich schalldämmende Maßnahmen notwendig werden. Die Wärmepumpe muss so aufgestellt sein, dass ein Kunden-diensteinsatz problemlos durchgeführt werden kann. Dies istgewährleistet, wenn ein Abstand von ca. 1 m vor der Wärme-pumpe eingehalten wird. Im Aufstellraum dürfen zu keiner Jahreszeit Frost oder höhereTemperaturen als 35 °C auftreten. 6. 2 SchallemissionenAufgrund der wirkungsvollen Schallisolation arbeitet dieWärmepumpe sehr leise. Eine Schwingungsübertragung aufdas Fundament bzw.

auf das Heizsystem wird durch interneEntkopplungsmaßnahmen weitgehend verhindert. 7 Montage7. 1 AllgemeinAn der Wärmepumpe sind folgende Anschlüsse herzustellen. Dabei ist das hydraulische Einbindungsschema zu beachten:Vor-/Rücklauf BrunnenanlageVor-/Rücklauf HeizungTemperaturfühlerSpannungsversorgung7. 2 Heizungsseitiger AnschlussACHTUNG. Vor Anschluss der Wärmepumpe Heizungsanlage spülen. Bevor die heizwasserseitigen Anschlüsse der Wärmepumpe er-folgen, muss die Heizungsanlage gespült werden, um eventuellvorhandene Verunreinigungen, Reste von Dichtmaterial oderÄhnliches, zu entfernen. Ein Ansammeln von Rückständen imVerflüssiger kann zum Totalausfall der Wärmepumpe führen. Nach erstellter heizungsseitiger Installation ist die Heizungsan-lage zu füllen, zu entlüften und abzudrücken.

Beim Füllen der Anlage ist folgendes zu beachten:unbehandeltes Füll- und Ergänzungswasser muss Trink-wasserqualität haben(farblos, klar, ohne Ablagerungen)das Füll- und Ergänzungswasser muss vorfiltriert sein (Po-renweite max. 5 µm).

Eine Steinbildung in Warmwasserheizungsanlagen kann nichtvermieden werden, ist aber in Anlagen mit Vorlauftemperaturenkleiner 60 °C vernachlässigbar gering. Bei Hochtemperatur-Wärmepumpen und vor allem bei bivalenten Anlagen im gro-ßen Leistungsbereich (Kombination Wärmepumpe + Kessel)können auch Vorlauftemperaturen von 60 °C und mehr erreichtwerden. Daher sollte das Füll- und Ergänzungswasser nach VDI2035 - Blatt 1 folgende Richtwerte erfüllen. Die Werte der Ge-samthärte können der Tabelle entnommen werden. Abb. 7. 1:Richtwerte für Füll- und Ergänzungswasser nach VDI 2035Bei Anlagen mit überdurchschnittlich großem spezifischem An-lagenvolumen von 50 l/kW empfiehlt die VDI 2035 den Einsatzvon vollentsalztem Wasser und einem pH-Stabilisator um dieKorrosionsgefahr in der Wärmepumpe und der Heizungsanlagezu minimieren. ACHTUNG.

Bei vollentsalztem Wasser ist darauf zu achten, dass derminimal zulässige pH-Wert von 7,5 (minimal zulässiger Wertfür Kupfer) nicht unterschritten wird. Eine Unterschreitungkann zur Zerstörung der Wärmepumpe führen. 1,0 m0,5 mGesamtheiz- leistung in kWSummeErdalkalien in mol/m³ bzw. mmolSpezifisches Anlagenvolumen(VDI 2035) in l/kW< 20 20 < 50 50Gesamthärte in °dH< 50 2,0 16,8 11,2< 0,11150 - 200 2,0  11,2 8,4200 - 600 1,5 8,4 < 0,111 > 600 < 0,02 < 0,1111. Dieser Wert liegt außerhalb des zulässigen Werts für Wärmetauscher inWärmepumpen.

DE-6 452234. 66. 74 · FD 9912 www. gdts. oneDeutsch WIH 120TUMindestheizwasserdurchsatzDer Mindestheizwasserdurchsatz der Wärmepumpe ist injedem Betriebszustand der Heizungsanlage sicherzustellen. Dieses kann z. B. durch Installation eines doppelt differenz-drucklosen Verteilers erreicht werden. Sofern Wärmepumpenmanager und Heizungsumwälzpumpenbetriebsbereit sind, arbeitet die Frostschutzfunktion desWärmepumpenmanagers. Bei Außerbetriebnahme der Wärme-pumpe oder Stromausfall ist die Anlage zu entleeren. BeiWärmepumpenanlagen, an denen ein Stromausfall nicht er-kannt werden kann (Ferienhaus), ist der Heizungskreis miteinem geeigneten Frostschutz zu betreiben. 7. 3 Wärmequellenseitiger AnschlussFolgende Vorgehensweise ist beim Anschluss einzuhalten:Die Brunnenleitung am Vor- und Rücklauf Wärmequelle derWärmepumpe anschließen. ACHTUNG.

www. gdts. one 452234. 66. 74 · FD 9912 DE-7WIH 120TU Deutsch7. 4. 2 Montage des AußentemperaturfühlersDer Temperaturfühler muss so angebracht werden, dass sämt-liche Witterungseinflüsse erfasst werden und der Messwertnicht verfälscht wird. an der Außenwand möglichst an der Nord- bzw. Nordwest-seite anbringennicht in „geschützter Lage“ (z. B. in einer Mauernische oderunter dem Balkon) montierennicht in der Nähe von Fenstern, Türen, Abluftöffnungen,Außenleuchten oder Wärmepumpen anbringenzu keiner Jahreszeit direkter Sonneneinstrahlung ausset-zen-7. 4. 3 Montage der AnlegefühlerDie Montage der Anlegefühler ist nur notwendig, falls diese imLieferumfang der Wärmepumpe enthalten, aber nicht einge-baut sind. Die Anlegefühler können als Rohranlegefühler montiert oder indie Tauchhülse des Kompaktverteilers eingesetzt werden.

Montage als RohranlegefühlerHeizungsrohr von Lack, Rost und Zunder säubernGereinigte Fläche mit Wärmeleitpaste bestreichen (dünnauftragen)Fühler mit Schlauchschelle befestigen (gut festziehen, loseFühler führen zu Fehlfunktionen) und thermisch isolieren7. 4. 4 Verteilsystem HydraulikKompaktverteiler und doppelt differenzdruckloser Verteilerfungieren als Schnittstelle zwischen der Wärmepumpe, demHeizungsverteilsystem, dem Pufferspeicher und evtl. auch demWarmwasserspeicher. Dabei wird statt vieler Einzelkomponen-ten ein kompaktes System verwendet, um die Installation zuvereinfachen. Weitere Informationen sind der jeweiligen Mon-tageanweisung zu entnehmen. KompaktverteilerDer Rücklauffühler kann in der Wärmepumpe verbleiben oderist in die Tauchhülse einzubringen. Der noch vorhandene Hohl-raum zwischen Fühler und Tauchhülse muss mit Wärmeleit-paste vollständig ausgefüllt sein.

Doppelt differenzdruckloser VerteilerDer Rücklauffühler muss in die Tauchhülse des doppelt diffe-renzdrucklosen Verteilers eingebaut werden, um von den Heiz-kreispumpen der Erzeuger- und Verbraucherkreise durch-strömt zu werden. Auslegungsparameter FühlerleitungLeitermaterial CuKabellänge 50 mUmgebungstemperatur 35 °CVerlegeart B2 (DIN VDE 0298-4 /IEC 60364-5-52)Außendurchmesser 4-8 mmSchlauchschelleAnlegefühlerWärmeisolierung.

DE-8 452234. 66. 74 · FD 9912 www. gdts. oneDeutsch WIH 120TU7. 5 Elektrischer Anschluss 7. 5. 1 AllgemeinSämtliche elektrische Anschlussarbeiten dürfen nur von einerElektrofachkraft oder einer Fachkraft für festgelegte Tätigkei-ten unter Beachtung der Montage- und Gebrauchsanweisung, länderspezifischen Installationsvorschriften z. B. VDE 0100technischen Anschlussbedingungen der Energieversor-ger- und Versorgungsnetzbetreiber (z. B. TAB) undörtlicher Gegebenheiten durchgeführt werden. Zur Gewährleistung der Frostschutzfunktion darf der Wärme-pumpenmanager nicht spannungsfrei geschaltet werden unddie Wärmepumpe muss durchströmt werden. Die Schaltkontakte der Ausgangsrelais sind entstört. Deshalbwird abhängig vom Innenwiderstand eines Messinstrumentsauch bei nicht geschlossenen Kontakten eine Spannung ge-messen, die aber weit unterhalb der Netzspannung liegt.

An den Regler-Klemmen N1-J1 bis N1-J11; N1-J23 bis N1-J26und der Klemmleiste X3 liegt Kleinspannung an. Wenn wegeneines Verdrahtungsfehlers an diese Klemmen Netzspannungangelegt wird, wird der Wärmepumpenmanager zerstört. 7. 5. 2 Elektrische Anschlussarbeiten 1) Die 4-adrige elektrische Versorgungsleitung für den Leis-tungsteil der Wärmepumpe wird vom Stromzähler derWärmepumpe über das EVU-Sperrschütz (falls gefordert)in die Wärmepumpe geführt (Lastspannung siehe Anwei-sung Wärmepumpe). Anschluss der Lastleitung am Schaltkasten der Wärme-pumpe über Klemmen X1: L1/L2/L3/PE. ACHTUNG. Rechtsdrehfeld beachten: Bei falscher Verdrahtung wird dasAnlaufen der Wärmepumpe verhindert. Ein entsprechenderWarnhinweis wird im Wärmepumpenmanager angezeigt(Verdrahtung anpassen). In der Leistungsversorgung für die Wärmepumpe ist eineallpolige Abschaltung mit mindestens 3 mm Kontaktöff-nungsabstand (z. B.

EVU-Sperrschütz, Leistungsschütz),sowie ein allpoliger Sicherungsautomat, mit gemeinsamerAuslösung aller Außenleiter, vorzusehen (Auslösestromund Charakteristik gemäß Geräteinformation). 2) Die 3-adrige elektrische Versorgungsleitung für denWärmepumpenmanager (Heizungsregler N1) wird in dieWärmepumpe geführt. Anschluss der Steuerleitung amSchaltblech der Wärmepumpe über Klemmen X2: L/N/PE. Die Versorgungsleitung (L/N/PE~230 V, 50 Hz) für denWPM muss an Dauerspannung liegen und ist aus diesemGrund vor dem EVU-Sperrschütz abzugreifen bzw. an denHaushaltsstrom anzuschließen, da sonst während der EVU-Sperre wichtige Schutzfunktionen außer Betrieb sind. 3) Das EVU-Sperrschütz (K22) mit Hauptkontakten undeinem Hilfskontakt ist entsprechend der Wärmepumpen-leistung auszulegen und bauseits beizustellen.

Der Schließer-Kontakt des EVU-Sperrschütz wird vonKlemmleiste X3/G zur Steckerklemme X3/A1 geschleift. VORSICHT. Kleinspannung. 4) Das Schütz (K20) für den Tauchheizkörper (E10) ist bei mo-noenergetischen Anlagen (2. WE) entsprechend der Heiz-körperleistung auszulegen und bauseits beizustellen. DieAnsteuerung (230 V AC) erfolgt aus dem Wärmepumpen-manager über die Klemmen X2/N und X2/K205) Das Schütz (K21) für die Flanschheizung (E9) im Warmwas-serspeicher ist entsprechend der Heizkörperleistung aus-zulegen und bauseits beizustellen. Die Ansteuerung(230 V AC) erfolgt aus dem WPM über die Klemmen X2/Nund X2/K21. 6) Die Schütze der Punkte 3;4;5 werden in die Elektrovertei-lung eingebaut. Lastleitungen für eingebaute Heizungensind gemäß den gültigen Normen und Vorschriften auszu-legen und abzusichern.

7) Alle installierten elektrischen Leitungen müssen als dauer-hafte und feste Verdrahtung ausgeführt sein. 8) Die Heizungsumwälzpumpe (M13) wird über den KontaktN1-J13/NO5 angesteuert. Anschlusspunkte für die Pumpesind X2/M13 und X2/N.

Bei Verwendung von Pumpen, diedie Schaltkapazität des Ausgangs übersteigen muss einKoppelrelais zwischengeschaltet werden. 9) Die Zusatzumwälzpumpe (M16) wird über den Kontakt N1-J16/NO9 angesteuert. Anschluspunkte für die Pumpe sindX2/M16 und X2/N. Ein Koppelrelais ist in diesem Ausgangbereits integriert. 10) Die Warmwasserladepumpe (M18) wird über den KontaktN1-J13/NO6 angesteuert. Anschlusspunkte für die Pumpesind X2/M18 und X2/N. Bei Verwendung von Pumpen, diedie Schaltkapazität des Ausgangs übersteigen muss einKoppelrelais zwischengeschaltet werden. 11) Die Sole- bzw. Brunnenpumpe (M11) wird über den Kon-takt N1-J12/NO3 angesteuert. Anschluspunkte für diePumpe sind X2/M11 und X2/N. Ein Koppelrelais ist in die-sem Ausgang bereits integriert. 12) Der Rücklauffühler (R2) ist bei der Wärmepumpe für Innen-aufstellung integriert.

Der Anschluss am WPM erfolgt an den Klemmen: X3/GNDund X3/R2. 13) Der Außenfühler (R1) wird an den Klemmen X3/GND undX3/R1 angeklemmt. 14) Der Warmwasserfühler (R3) liegt dem Warmwasserspei-cher bei und wird an den Klemmen GND und X3/R3 ange-klemmt. 7. 5. 3 Anschluss von elektronisch geregelten UmwälzpumpenElektronisch geregelte Umwälzpumpen weisen hohe Anlauf-ströme auf, die unter Umständen die Lebenszeit des Wärme-pumpenmanagers verkürzen können. Aus diesem Grund, istzwischen dem Ausgang des Wärmepumpenmanagers und derelektronisch geregelten Umwälzpumpe ein Koppelrelais zu ins-tallieren bzw. installiert. Dies ist nicht erforderlich, wenn der zu-lässige Betriebsstrom von 2 A und ein maximaler Anlaufstromvon 12 A der elektronisch geregelten Umwälzpumpe nichtüberschritten wird, oder es liegt eine ausdrückliche Freigabedes Pumpenherstellers vor. ACHTUNG.

www. gdts. one 452234. 66. 74 · FD 9912 DE-9WIH 120TU Deutsch8 Inbetriebnahme8. 1 Allgemeine HinweiseUm eine ordnungsgemäße Inbetriebnahme zu gewährleisten,sollte diese von einem vom Werk autorisierten Kundendienstdurchgeführt werden. Unter bestimmten Bedingungen istdamit eine zusätzliche Garantieleistung verbunden (vgl. Garan-tieleistung). 8. 2 VorbereitungVor der Inbetriebnahme müssen folgende Punkte geprüft wer-den:Alle Anschlüsse der Wärmepumpe müssen, wie in Kapitel 7beschrieben, montiert sein. Die Wärmequellenanlage und der Heizkreis müssen gefülltund geprüft sein. Der Schmutzfänger muss im Brunnenwassereintritt derWärmepumpe eingebaut sein. Im Brunnen- und Heizkreislauf müssen alle Schieber, dieden korrekten Fluss behindern könnten, geöffnet sein. Der Wärmepumpenmanager muss gemäß seiner Ge-brauchsanweisung auf die Heizungsanlage abgestimmtsein. 8.

3 Vorgehensweise bei InbetriebnahmeDie Inbetriebnahme der Wärmepumpe erfolgt über denWärmepumpenmanager. ACHTUNG. Die Inbetriebnahme erfolgt gemäß der Montage- undGebrauchsanweisung des Wärmepumpenmanager. 9 Pflege / Reinigung9. 1 PflegeUm Betriebsstörungen durch Schmutzablagerungen in denWärmetauschern zu vermeiden, ist dafür Sorge zu tragen, dasskeinerlei Verschmutzungen in die Wärmequellen- und Hei-zungsanlage gelangen können. Sollte es dennoch zu derartigenBetriebsstörungen kommen, ist die Anlage wie unten angege-ben zu reinigen. 9. 2 Reinigung HeizungsseiteSauerstoff kann im Heizwasserkreis, insbesondere bei Verwen-dung von Stahlkomponenten, Oxidationsprodukte (Rost) bil-den. Diese gelangen über Ventile, Umwälzpumpen oder Kunst-stoffrohre in das Heizsystem. Deshalb sollte besonders bei denRohren der Fußbodenheizung auf eine diffusionsdichte Instal-lation geachtet werden.

Auch Reste von Schmier- und Dichtmitteln können dasHeizwasser verschmutzen. Sind die Verschmutzungen so stark, dass sich die Leistungsfä-higkeit des Verflüssigers in der Wärmepumpe verringert, mussein Installateur die Anlage reinigen. Nach heutigem Kenntnisstand empfehlen wir, die Reinigungmit einer 5 %-igen Phosphorsäure oder, falls häufiger gereinigtwerden muss, mit einer 5 %-igen Ameisensäure durchzuführen. In beiden Fällen sollte die Reinigungsflüssigkeit Raumtempera-tur haben. Es ist empfehlenswert, den Wärmetauscher entge-gen der normalen Durchflussrichtung zu spülen. Um zu verhindern, dass säurehaltiges Reinigungsmittel in denHeizungsanlagenkreislauf gelangt, empfehlen wir, das Spülge-rät direkt an den Vor- und Rücklauf des Verflüssigers derWärmepumpe anzuschließen.

Danach muss mit geeigneten neutralisierenden Mitteln gründ-lich nachgespült werden, um Beschädigungen durch eventuellim System verbliebene Reinigungsmittelreste zu verhindern. Die Säuren sind mit Vorsicht anzuwenden und es sind die Vor-schriften der Berufsgenossenschaften einzuhalten. Die Herstellerangaben des Reinigungsmittels sind in jedem Fallzu beachten. 9. 3 Reinigung WärmequellenseiteACHTUNG. Im Wärmequelleneintritt der Wärmepumpe ist derbeiliegende Schmutzfänger zu montieren, um denVerdampfer gegen Verunreinigungen zu schützen. Im Wärmequelleneintritt der Wärmepumpe ist ein Schmutzfän-ger montiert, um den Verdampfer gegen Verunreinigungen zuschützen. Anfangs sollte das Filtersieb des Schmutzfängers inrelativ kurzen Abständen gereinigt werden. Sind weniger Ver-unreinigungen erkennbar, kann der Zeitabstand entsprechendverlängert werden.

Diese Angaben charakterisieren die Größe und die Leistungsfähigkeit der Anlage nach EN 14511. Für wirtschaftliche und energetische Betrachtungen sind Bivalenzpunktund Regelung zu berücksichtigen. Diese Angaben werden ausschließlich mit sauberen Wärmeübertragern erreicht. Hinweis zur Pflege, Inbetriebnahme und Betrieb sindden entsprechenden Abschnitten der Montage- und Gebrauchsanweisung zu entnehmen. Dabei bedeuten z.B. W10 / W55: Wärmequellentemperatur 10 °C und Heizwas-ser-Vorlauftemperatur 55 °C4. siehe CE-Konformitätserklärung5. Die Heizungsumwälzpumpe und der Wärmepumpenmanager müssen immer betriebsbereit sein.6. Die Leistungszahlen gelten mit der/den im Lieferungfang enthaltenen Umwälzpumpe(n).

813/2013, Anhang II, Tabelle 2Erforderliche Angaben über Raumheizgeräte und Kombiheizgeräte mit Wärmepumpe Angabe Symbol Wert Einheit Angabe Symbol WertEinheit Tj = - 7°CPdh 118,7 kW Tj = - 7°C COPd3,83 -Tj = + 2°CPdh 121,8 kW Tj = + 2°C COPd4,37 -Tj = + 7°CPdh 123,7 kW Tj = + 7°C COPd4,77 -Tj = + 12°CPdh 125,6 kW Tj = + 12°C COPd5,23 -Tj = Bivalenztemperatur Pdh 117,8 kW Tj = Bivalenztemperatur COPd3,70 -Tj = BetriebstemperaturgrenzwertPdh 117,8 kW Tj = Betriebstemperaturgrenzwert COPd3,70 -Für Luft-Wasser-Wärmepumpen:Für Luft-Wasser-Wärmepumpen:Tj = -15°C (wenn TOL < -20°C)Pdh 117,8 kW Tj = -15°C (wenn TOL < -20°C) COPd3,70 -BivalenztemperaturTbiv -10 °CFür Luft-Wasser-Wärmepumpen: Betriebsgrenzwert-TemperaturTOL -10 °CLeistung bei zyklischem Intervall-HeizbetriebPcych - kWLeistungszahl bei zyklischem Intervall-HeizbetriebCOPcyc - -Minderungsfaktor (**)Cdh 0,9 -Grenzwert der Betriebstemperatur des Heizwassers WTOL 70 °CZusatzheizgerät Aus-Zustand POFF 0,015 kW Wärmenennleistung (*) Psup 0,00 kWThermostat-aus-ZustandPTO 0,020 kW Art der Energiezufuhr Elektrisch BereitschaftszustandPSB 0,015 kW Betriebszustand mit KurbelgehäuseheizungPCK0,130kW Sonstige Elemente Leistungssteuerungfest - --m³ /hSchallleistungspegel, innen/außenLWA 70/-- dB - 9,9 m³ /hStickoxidausstoßNOx- (mg/kWh) Angegebenes LastprofilWarmwasserbereitungs-Energieeffizienzηwh -- %Täglicher StromverbrauchQelec -- kWh Täglicher Brennstoffverbrauch Qfuel --kWhKontakt(**) Wird der Cdh -Wert nicht durch Messung bestimmt, gilt für den Minderungsfaktor der Vorgabewert Cdh = 0,9(--) Nicht zutreffendneinModellLuft-Wasser-Wärmepumpe:jaWasser-Wasser-Wärmepumpe:Niedertemperatur-Wärmepumpe:neinMit Zusatzheizgerät:neinKombiheizgerät mit Wärmepumpe:neinWIH 120TUSole-Wasser-Wärmepumpe:neinFür Wasser/Sole-Wasser-Wärmepumpen: Wasser- oder Sole-NenndurchsatzKombiheizgerät mit WärmepumpeFür Luft-Wasser-Wärmepumpen: Nenn-Luftdurchsatz, außen Glen Dimplex Deutschland GmbH, Am Goldenen Feld 18, 95326 Kulmbach(*) Für Heizgeräte und Kombiheizgeräte mit Wärmepumpe ist die Wärmenennleistung Prated gleich der Auslegungslast im Heizbetrieb Pdesingh und die Wärmenennleistung eines Zusatzheizgerätes Psup gleich der zusaätzlichen Heizleistung sup(Tj ).

--Stromverbrauch in anderen Betriebsarten als dem Betriebszustand Die Parameter sind für eine Mitteltemperaturanwendung anzugeben, außer für die Niedertemperatur-Wärmepumpen. Für Niedertemperatur-Wärmepumpen sind die Parameter für eine Niedertemperaturanwendung anzugeben. Die Parameter sind für durchschnittliche Klimaverhältnisse anzugeben:Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienzηs168%Angegebene Leistung für Teillast bei Raumlufttemperatur 20 °C und Außenlufttemperatur TjAngegebene Leistungszahl oder Heizzahl für Teillast bei Raumlufttemperatur 20 °C und Außenlufttemperatur TjWärmenennleistung (*)Prated 118 kW.

DE-14 452234. 66. 74 · FD 9912 www. gdts. oneDeutsch WIH 120TU14 GarantieurkundeGlen Dimplex Thermal SolutionsGarantieurkunde GDTS(Heizungs-Wärmepumpen, Zentrale Wohnungslüftungsgeräte)gültig für Deutschland und Österreich(Ausgabestand 11/2019)Die nachstehenden Bedingungen, die die Voraussetzungen undden Umfang unserer Garantieleistung umschreiben, lassen die Ge-währleistungsverpflichtungen des Verkäufers aus dem Kaufvertragmit dem Endabnehmer unberührt. Für die Geräte leisten wir Garan-tie gemäß nachstehenden Bedingungen:Wir beheben unentgeltlich nach Maßgabe der folgenden Bedin-gungen Mängel am Gerät, die auf einem Material und/oder Herstel-lungsfehler beruhen, wenn sie uns unverzüglich nach Feststellungund innerhalb von 24 Monaten nach Lieferung an den Ers-tendabnehmer gemeldet werden. Bei Ersatzteilen und bei gewerb-lichem Gebrauch innerhalb von 12 Monaten.

Dieses Gerät fällt nur dann unter diese Garantie, wenn es von einemKunden in einem der Mitgliedstaaten der Europäischen Union ge-kauft wurde, es bei Auftreten des Mangels in Deutschland oder Ös-terreich betrieben wird und Garantieleistungen auch in Deutsch-land oder Österreich erbracht werden können. Die Behebung der von uns als garantiepflichtig anerkannten Män-gel geschieht dadurch, dass die mangelhaften Teile unentgeltlichnach unserer Wahl instandgesetzt oder durch einwandfreie Teileersetzt werden. Durch Art oder Ort des Einsatzes des Gerätes oderschlechte Zugänglichkeit des Gerätes bedingte außergewöhnlicheKosten der Nachbesserung werden nicht übernommen. Der freieGerätezugang muss durch den Kunden gestellt werden. Ausge-baute Teile, die wir zurücknehmen, gehen in unser Eigentum über.

Die Garantiezeit für Nachbesserungen und Ersatzteile endet mitdem Ablauf der ursprünglichen Garantiezeit für das Gerät. Die Ga-rantie erstreckt sich nicht auf leicht zerbrechliche Teile, die denWert oder die Gebrauchstauglichkeit des Gerätes nur unwesentlichbeeinträchtigen.

Es ist jeweils der Original-Kaufbeleg mit Kauf-und/oder Lieferdatum vorzulegen. Eine Garantieleistung entfällt, wenn vom Kunden oder einem Drit-ten die entsprechenden VDE-Vorschriften, die Bestimmungen derörtlichen Versorgungsunternehmen oder unsere Montage- und Ge-brauchsanweisung sowie die in den Projektierungsunterlagen ent-haltenen Hinweise zu Wartungsarbeiten oder Einbindungsschemennicht beachtet worden sind oder wenn unser funktionsnotwendi-ges Zubehör nicht eingesetzt wurde. Durch etwa seitens des Kun-den oder Dritter unsachgemäß vorgenommenen Änderungen undArbeiten, wird die Haftung für die daraus entstehenden Folgen auf-gehoben. Die Garantie erstreckt sich auf das Gerät und vom Liefererbezogene Teile. Nicht vom Lieferer bezogene Teile und Geräte-/An-lagenmängel, die auf nicht vom Lieferer bezogene Teile zurückzu-führen sind, fallen nicht unter den Garantieanspruch.

Bei endgültig fehlgeschlagener Nachbesserung wird der Herstellerentweder kostenfreien Ersatz liefern oder den Minderwert vergü-ten. Im Falle einer Ersatzlieferung behalten wir uns die Geltendma-chung einer angemessenen Nutzungsanrechnung für die bisherigeNutzungszeit vor. Weitergehende oder andere Ansprüche, insbe-sondere solche auf Ersatz außerhalb des Gerätes entstandenenSchäden, sind ausgeschlossen.

Eine Verlängerung der Garantie auf 60 Monate oder mehr für Hei-zungs-Wärmepumpen und zentrale Wohnungslüftungsgeräte abdem Datum der Inbetriebnahme wird gemäß den nachfolgendenBedingungen gewährtVoraussetzung für die Übernahme der verlängerten Garantie isteine kostenpflichtige Feststellung der Betriebstauglichkeit (siehePauschalen in der Servicepreisliste) durch den autorisierten Sys-temtechnik-Kundendienst mit Protokoll zur Betriebstauglichkeits-feststellung innerhalb einer Betriebszeit (Verdichterlaufzeit) vonweniger als 150 Stunden.

Die Beauftragung der kostenpflichtigenFeststellung der Betriebstauglichkeit durch den Systemtechnik-Kundendienst erfolgt schriftlich mit dem entsprechenden Auf-tragsformular oder mittels der Online-Beauftragung im Internet(www. dimplex. de/garantieverlaengerung). Voraussetzung zur Be-stätigung der Garantiezeitverlängerung ist die vollständige Bezah-lung der Pauschale. Falls im Protokoll der Betriebstauglichkeitsfest-stellung Mängel vermerkt sind, müssen diese beseitigt werden. DieBestätigung der Garantiezeitverlängerung erfolgt von unten ange-gebener Adresse nach erfolgreicher Feststellung der Betriebstaug-lichkeit und der Einreichung des Protokolls durch den Systemtech-nik-Kundendienst an GDTS. Voraussetzung ist die Prüfung derDaten im Protokoll der Betriebstauglichkeitsfeststellung und dieZustimmung durch GDTS. Die Garantie endet spätestens 72 Mo-nate ab Auslieferung Werk bzw.

78 Monate ab Fertigungsdatum. Die Pauschale beinhaltet den Arbeitsaufwand für die Feststellungder Betriebstauglichkeit sowie die Fahrtkosten. Es wird keine Haf-tung für die ordnungsgemäße Planung, Dimensionierung und Aus-führung der Gesamtanlage übernommen. Die Behebung von Anla-genmängeln und Wartezeiten sind Sonderleistungen. Die aktuellen Pauschalen und die damit verbundenen Leistungs-umfänge sind im Internet unter: http://www. dimplex. de/garantie-verlaengerung hinterlegt. Hier ist ebenfalls eine Online-Beauftra-gung integriert. Glen Dimplex Thermal SolutionsGlen Dimplex Deutschland GmbHAbteilung: ServiceAm Goldenen Feld 1895326 KulmbachFür die Auftragsbearbeitung werden der Typ, die Seriennummer S/N, das Fertigungsdatum FD und falls angegeben der Kundendiens-tindex KI des Gerätes benötigt. Diese Angaben befinden sich auf dem Typschild des Gerätes. Kundendienstadresse:Tel. -Nr. :Fax.

Pont de blocage : à retirer si l’entrée est utilisée(entrée ouverte = pompe à chaleur bloquée)A3 Brücke Störung M11: muß entfernt werden, wenn der Eingang genutzt wird (Eingang offen = Störung M11)M11 link cable fault: must be removed when the input is being used (input open = M11 fault)Pont défaut M11 : à retirer si l'entrée est utilisée (entrée ouverte = défaut M11)A11 Brücke Solar: bei Verwendung eines Solarmoduls muss die Brücke durch den „Solarstecker“ ersetzt werden. Solar bridge: The bridge must be replaced by a "solar plug" when a solar energy module is used. Pont solaire : en cas d'utilisation d'un module solaire, le pont doit être remplacé par un « connecteur solaire ». A-R2 Brücke Rücklauffühler: - muss versetzt werden, wenn doppel differenzdruckloser-Verteiler und „Heizkreisumkehrventil“ verwendet wird.

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