Dimplex SI90TU Bedienungsanleitung


Seiten 72 Engels Wärmepumpe

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Montage- und
Gebrauchsanweisung
Instructions d’installation
et d’utilisation
Installation and
Operating Instructions
Sole/Wasser-
Wärmepumpe für
Innenaufstellung
SI 90TU
Brine-to-Water
Heat Pump for
Indoor Installation
Pompe à chaleur
eau glycolée-eau
pour installation
intérieure
SI 130TU
Bestell-Nr. / Order no. / No de commande : 452237.66.24FD 9404

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Produktspezifikationen

Marke: Dimplex
Kategorie: Wärmepumpe
Modell: SI90TU

Bedienungsanleitung Dimplex SI90TU – Volltext

www. dimplex. de 452237. 66. 24 · FD 9404 DE-1Deutsch SI 90TU - SI 130TUInhaltsverzeichnis 1 Bitte sofort lesen. DE-2 1. 1 Wichtige Hinweise. DE-2 1. 2 Bestimmungsgemäßer Gebrauch. DE-2 1. 3 Gesetzliche Vorschriften und Richtlinien. DE-2 1. 4 Energiesparende Handhabung der Wärmepumpe. DE-3 2 Verwendungszweck der Wärmepumpe. DE-3 2. 1 Anwendungsbereich. DE-3 2. 2 Arbeitsweise. DE-3 3 Grundgerät. DE-3 4 Zubehör. DE-4 4. 1 Anschlussflansche. DE-4 4. 2 Fernbedienung. DE-4 4. 3 Gebäudeleittechnik. DE-4 5 Transport. DE-4 6 Aufstellung. DE-5 6. 1 Allgemeine Hinweise. DE-5 6. 2 Schallemissionen. DE-5 7 Montage. DE-5 7. 1 Allgemein. DE-5 7. 2 Heizungsseitiger Anschluss. DE-5 7. 3 Wärmequellenseitiger Anschluss. DE-6 7. 4 Temperaturfühler. DE-6 7. 5 Elektrischer Anschluss. DE-7 8 Inbetriebnahme. DE-9 8. 1 Allgemeine Hinweise. DE-9 8. 2 Vorbereitung. DE-9 8. 3 Vorgehensweise bei Inbetriebnahme.

DE-2 452237. 66. 24 · FD 9404 www. dimplex. deDeutsch SI 90TU - SI 130TU 1 Bitte sofort lesen 1. 1 Wichtige HinweiseACHTUNG. Arbeiten an der Wärmepumpe dürfen nur vom autorisierten undsachkundigen Kundendienst durchgeführt werden. ACHTUNG. Für den Betrieb und die Wartung einer Wärmepumpe sind die rechtlichenAnforderungen des Landes einzuhalten, in dem die Wärmepumpebetrieben wird. Je nach Kältemittelfüllmenge ist die Dichtheit derWärmepumpe in regelmäßigen Abständen durch entsprechendgeschultes Personal zu überprüfen und zu protokollieren. ACHTUNG. Bei einer externen Ansteuerung der Wärmepumpe bzw. derUmwälzpumpen ist ein Durchflussschalter vorzusehen, der dasEinschalten des Verdichters bei fehlendem Volumenstrom verhindert. ACHTUNG. Die Wärmepumpe darf nur bis zu einer Neigung von maximal 45° (in jederRichtung) gekippt werden. ACHTUNG.

Vor der Inbetriebnahme ist die Transportsicherung zu entfernen. ACHTUNG. Vor Anschluss der Wärmepumpe Heizungsanlage spülen. ACHTUNG. Der maximale Prüfdruck beträgt heiz- und soleseitig 6,0 bar(ü). DieserWert darf nicht überschritten werden. ACHTUNG. Im Wärmequellenkreis ist ein geeigneter Luftabscheider(Mikroluftblasenabscheider) bauseits vorzusehen. ACHTUNG. Im Wärmequelleneintritt der Wärmepumpe ist der beiliegendeSchmutzfänger zu montieren, um den Verdampfer gegenVerunreinigungen zu schützen. ACHTUNG. Die Sole muss mindestens zu 25 % aus einem Frostschutz aufMonoethylenglykol- oder Propylenglykolbasis bestehen und ist vor demBefüllen zu mischen. ACHTUNG. Rechtsdrehfeld beachten: Bei falscher Verdrahtung wird das Anlaufender Wärmepumpe verhindert. Ein entsprechender Warnhinweis wird imWärmepumpenmanager angezeigt (Verdrahtung anpassen). ACHTUNG.

Es ist nicht zulässig über einen Relaisausgang mehr als eine elektronischgeregelte Umwälzpumpe zu schalten. ACHTUNG. Die Inbetriebnahme erfolgt gemäß der Montage- undGebrauchsanweisung des Wärmepumpenmanager. ACHTUNG.

Im Wärmequelleneintritt der Wärmepumpe ist der beiliegendeSchmutzfänger zu montieren, um den Verdampfer gegenVerunreinigungen zu schützen. ACHTUNG. Vor Öffnen des Gerätes sind alle Stromkreise spannungsfrei zu schalten. 1. 2 Bestimmungsgemäßer GebrauchDieses Gerät ist nur für den vom Hersteller vorgesehenen Ver-wendungszweck freigegeben. Ein anderer oder darüber hinausgehender Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß. Dazuzählt auch die Beachtung der zugehörigen Projektierungsunter-lagen. Änderungen oder Umbauten am Gerät sind zu unterlas-sen. 1. 3 Gesetzliche Vorschriften und RichtlinienDiese Wärmepumpe ist gemäß Artikel 1, Abschnitt 2 k) der EG-Richtlinie 2006/42/EC (Maschinenrichtlinie) für den Gebrauch imhäuslichen Umfeld bestimmt und unterliegt damit den Anforde-rungen der EG-Richtlinie 2006/95/EC (Niederspannungsrichtli-nie).

Sie ist damit ebenfalls für die Benutzung durch Laien zurBeheizung von Läden, Büros und anderen ähnlichen Arbeitsum-gebungen, von landwirtschaftlichen Betrieben und von Hotels,Pensionen und ähnlichen oder anderen Wohneinrichtungen vor-gesehen. Die Wärmepumpe entspricht allen relevanten DIN-/VDE-Vor-schriften und EG-Richtlinien. Diese können der CE-Erklärung imAnhang entnommen werden. Der elektrische Anschluss der Wärmepumpe muss nach den gül-tigen VDE-, EN- und IEC-Normen ausgeführt werden. Außerdemsind die Anschlussbedingungen der Versorgungsunternehmenzu beachten. Die Wärmepumpe ist entsprechend den einschlägigen Vorschrif-ten in die Wärmequellen- und Heizungsanlage einzubinden.

Personen, insbesondere Kinder, die aufgrund ihrer physischen,sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder ihrer Unerfahren-heit oder Unkenntnis nicht in der Lage sind, das Gerät sicher zubenutzen, sollten dieses Gerät nicht ohne Aufsicht oder Anwei-sung durch eine verantwortliche Person benutzen. Kinder sollten beaufsichtigt werden, um sicherzustellen, dass sienicht mit dem Gerät spielen. ACHTUNG.

Arbeiten an der Wärmepumpe dürfen nur vom autorisierten undsachkundigen Kundendienst durchgeführt werden. ACHTUNG. Für den Betrieb und die Wartung einer Wärmepumpe sind die rechtlichenAnforderungen des Landes einzuhalten, in dem die Wärmepumpe betrie-ben wird. Je nach Kältemittelfüllmenge ist die Dichtheit der Wärmepumpein regelmäßigen Abständen durch entsprechend geschultes Personal zuüberprüfen und zu protokollieren. Nähere Angaben dazu befinden sich im Kapitel Pflege / Reini-gung.

www. dimplex. de 452237. 66. 24 · FD 9404 DE-3Deutsch SI 90TU - SI 130TU 1. 4 Energiesparende Handhabung der WärmepumpeDurch das Betreiben dieser Wärmepumpe tragen Sie zur Scho-nung unserer Umwelt bei. Für den effizienten Betrieb ist einesorgfältige Bemessung der Heizungsanlage und der Wärme-quelle sehr wichtig. Dabei ist besonderes Augenmerk auf mög-lichst niedrige Wasservorlauftemperaturen zu richten. Darumsollten alle angeschlossenen Wärmeverbraucher für niedrige Vorlauftemperaturen geeignet sein. Eine um 1 K höhere Heiz-wassertemperatur steigert den elektrischen Energieverbrauch um ca. 2,5 %. Eine Niedertemperaturheizung mit Vorlauftempe- raturen zwischen 30 °C und 50 °C ist für einen energiesparen-den Betrieb gut geeignet. 2 Verwendungszweck der Wärmepumpe 2. 1 AnwendungsbereichDie Sole/Wasser-Wärmepumpe ist ausschließlich für die Erwär-mung von Heizungswasser vorgesehen.

Sie kann in vorhande-nen oder neu zu errichtenden Heizungsanlagen eingesetzt wer-den. Als Wärmeträger in der Wärmequellenanlage dient einGemisch aus Wasser und Frostschutz (Sole). Als Wärmequel-lenanlage können Erdsonden, Erdkollektoren oder ähnliche An-lagen genutzt werden. 2. 2 ArbeitsweiseDas Erdreich speichert Wärme, die von Sonne, Wind und Regeneingebracht wird. Diese Erdwärme wird im Erdkollektor, der Erd-sonde oder Ähnlichem von der Sole bei niedriger Temperaturaufgenommen. Eine Umwälzpumpe fördert dann die „erwärmte“Sole in den Verdampfer der Wärmepumpe. Dort wird dieseWärme an das Kältemittel im Kältekreislauf abgegeben. Dabeikühlt sich die Sole wieder ab, so dass sie im Solekreis wiederWärmeenergie aufnehmen kann. Das Kältemittel wird vom elektrisch angetriebenen Verdichter an-gesaugt, verdichtet und auf ein höheres Temperaturniveau „ge-pumpt“.

Daraufhin gelangt das Kältemittel in den Verflüssiger und über-trägt hier wiederum seine Wärmeenergie an das Heizwasser. Abhängig vom Betriebspunkt erwärmt sich so das erhitzte Heiz- wasser auf bis zu 62 °C. 3 GrundgerätDas Gerät besteht aus einer anschlussfertigen Wärmepumpe fürInnenaufstellung mit Blechgehäuse, Schaltkasten und integrier-tem Wärmepumpenmanager. Der Kältekreis enthält das vomKyoto-Protokoll erfasste fluorierte Kältemittel R410A mit einemGWP-Wert von 1975. Es ist FCKW-frei, baut kein Ozon ab undist nicht brennbar. Im Schaltkasten sind alle für den Betrieb der Wärmepumpe not-wendigen Bauteile angebracht. Ein Fühler für die Außentempe-ratur mit Befestigungsmaterial sowie ein Schmutzfänger liegender Wärmepumpe bei. Die Zuleitung für Last- und Steuerspa-nung ist bauseits zu verlegen.

Die im Lieferumfang enthaltenen Umwälzpumpen (Sole- undHeizwasserseite) sind gemäß den Hydraulikschemen (sieheKap. 4 auf S. XXII) bzw. nach den Projektierungsunterlagen zuinstallieren. Der elektrische Anschluss der Umwälzpumpen istgemäß Kap. 7. 5. 3 auf S. 8 herzustellen. Die Wärmequellenanlage mit Soleverteiler ist bauseits zu erstel-len. 1) Schaltkasten 2) Verdampfer 3) Verflüssiger 4) Filtertrockner 5) Verdichter 1 6) Verdichter 2 7) Expansionsventil 8) Economizer SI 90TU SI 130TU.

DE-4 452237. 66. 24 · FD 9404 www. dimplex. deDeutsch SI 90TU - SI 130TU 4 Zubehör 4. 1 AnschlussflanscheDurch den Einsatz der flachdichtenden Anschlussflansche kanndas Gerät optional auf Flanschanschluss umgestellt werden. 4. 2 FernbedienungAls Komforterweiterung ist im Sonderzubehör eine Fernbe-dienstation erhältlich. Bedienung und Menüführung sind iden-tisch mit denen des Wärmepumpenmanagers. Der Anschluss er-folgt über eine Schnittstelle (Sonderzubehör) mit WesternsteckerRJ 12. HINWEISBei Heizungsreglern mit abnehmbarem Bedienteil kann dieses direkt alsFernbedienstation genutzt werden. 4. 3 GebäudeleittechnikDer Wärmepumpenmanager kann durch die Ergänzung der je-weiligen Schnittstellen-Steckkarte an ein Netzwerk eines Gebäu-deleitsystems angeschlossen werden.

Für den genauen An-schluss und die Parametrierung der Schnittstelle muss dieergänzende Montageanweisung der Schnittstellenkarte beachtetwerden. Für den Wärmepumpenmanager sind folgende Netzwerkverbin-dungen möglich: Modbus EIB, KNX EthernetACHTUNG. Bei einer externen Ansteuerung der Wärmepumpe bzw. derUmwälzpumpen ist ein Durchflussschalter vorzusehen, der dasEinschalten des Verdichters bei fehlendem Volumenstrom verhindert. 5 TransportZum Transport auf ebenem Untergrund eignet sich ein Hubwa-gen. Muss die Wärmepumpe auf unebenem Untergrund oderüber Treppen befördert werden, kann dies mit Tragriemen ge-schehen. Diese können direkt unter der Palette hindurchgeführtwerden. ACHTUNG. Die Wärmepumpe darf nur bis zu einer Neigung von maximal 45° (in jederRichtung) gekippt werden. Zum Anheben des Gerätes ohne Palette sind die seitlich im Rah-men vorgesehenen Bohrungen zu benutzen.

Die seitlichen Ver-kleidungsbleche sind dabei abzunehmen. Als Tragehilfe kannein handelsübliches Rohr dienen. Nach dem Transport ist die Transportsicherung im Gerät amBoden beidseitig zu entfernen. ACHTUNG. Vor der Inbetriebnahme ist die Transportsicherung zu entfernen.

Um an das Geräteinnere zu gelangen, ist es möglich, alle Fassa-dierungsbleche abzunehmen. Zum Abnehmen der Fassadierung sind die einzelnen Deckel anden jeweiligen Drehverschlüssen zu öffnen und nur leicht vomGerät weg zu kippen. Danach können sie nach oben aus der Hal-terung gehoben werden. PD[;;.

www. dimplex. de 452237. 66. 24 · FD 9404 DE-5Deutsch SI 90TU - SI 130TU 6 Aufstellung 6. 1 Allgemeine HinweiseDie Sole/Wasser-Wärmepumpe muss in einem frostfreien undtrockenen Raum auf einer ebenen, glatten und waagerechtenFläche aufgestellt werden. Dabei sollte der Rahmen rundumdicht am Boden anliegen, um eine ausreichende Schallabdich-tung zu gewährleisten. Ist dies nicht der Fall, können zusätzlichschalldämmende Maßnahmen notwendig werden. Die Wärmepumpe muss so aufgestellt sein, dass ein Kunden-diensteinsatz problemlos durchgeführt werden kann. Dies ist ge- währleistet, wenn ein Abstand von ca. 1 m vor der Wärmepumpeeingehalten wird. Im Aufstellraum dürfen zu keiner Jahreszeit Frost oder höhere Temperaturen als 35 °C auftreten. 6. 2 SchallemissionenAufgrund der wirkungsvollen Schallisolation arbeitet die Wärme-pumpe sehr leise. Eine Schwingungsübertragung auf das Fun-dament bzw.

auf das Heizsystem wird durch interne Entkopp-lungsmaßnahmen weitgehend verhindert. 7 Montage 7. 1 AllgemeinAn der Wärmepumpe sind folgende Anschlüsse herzustellen. Dabei ist das hydraulische Einbindungsschema zu beachten: Vor-/Rücklauf Sole (Wärmequellenanlage) Vor-/Rücklauf Heizung Temperaturfühler Spannungsversorgung 7. 2 Heizungsseitiger AnschlussACHTUNG. Vor Anschluss der Wärmepumpe Heizungsanlage spülen. Bevor die heizwasserseitigen Anschlüsse der Wärmepumpe er-folgen, muss die Heizungsanlage gespült werden, um eventuellvorhandene Verunreinigungen, Reste von Dichtmaterial oderÄhnliches, zu entfernen. Ein Ansammeln von Rückständen imVerflüssiger kann zum Totalausfall der Wärmepumpe führen. Nach erstellter heizungsseitiger Installation ist die Heizungsan-lage zu füllen, zu entlüften und abzudrücken. ACHTUNG. Der maximale Prüfdruck beträgt heiz- und soleseitig 6,0 bar(ü).

Beim Füllen der Anlage ist folgendes zu beachten: unbehandeltes Füll- und Ergänzungswasser muss Trink-wasserqualität haben(farblos, klar, ohne Ablagerungen) das Füll- und Ergänzungswasser muss vorfiltriert sein (Po- renweite max. 5 µm). Eine Steinbildung in Warmwasserheizungsanlagen kann nichtvollständig vermieden werden, ist aber bei Anlagen mit Vorlauf- temperaturen kleiner 60 °C vernachlässigbar gering. Bei Mittel- und Hochtemperatur-Wärmepumpen können auch Temperaturen über 60 °C erreicht werden. Daher sollten für das Füll- und Ergänzungswasser nach VDI2035 Blatt 1 folgende Richtwerte eingehalten werden:MindestheizwasserdurchsatzDer Mindestheizwasserdurchsatz der Wärmepumpe ist in jedemBetriebszustand der Heizungsanlage sicherzustellen. Dieseskann z. B. durch Installation eines doppelt differenzdrucklosenVerteilers erreicht werden.

Sofern Wärmepumpenmanager und Heizungsumwälzpumpenbetriebsbereit sind, arbeitet die Frostschutzfunktion des Wärme-pumpenmanagers. Bei Außerbetriebnahme der Wärmepumpeoder Stromausfall ist die Anlage zu entleeren. Bei Wärme-pumpenanlagen, an denen ein Stromausfall nicht erkannt wer-den kann (Ferienhaus), ist der Heizungskreis mit seinem geeig-neten Frostschutz zu betreiben. PPGesamtheiz-leistung in [kW]Summe Erdalkalienin mol/m³ bzw. mmol/lGesamt-härte in °dHbis 200  2,0 11,2200 bis 600  1,5  8,4 > 600 < 0,02 < 0,11.

DE-6 452237. 66. 24 · FD 9404 www. dimplex. deDeutsch SI 90TU - SI 130TU 7. 3 Wärmequellenseitiger AnschlussFolgende Vorgehensweise ist beim Anschluss einzuhalten:Die Soleleitung am Vor- und Rücklauf Wärmequelle der Wärme-pumpe anschließen. Dabei ist das hydraulische Einbindungsschema zu beachten. ACHTUNG. Im Wärmequelleneintritt der Wärmepumpe ist der beiliegendeSchmutzfänger zu montieren, um den Verdampfer gegenVerunreinigungen zu schützen. Die Sole ist vor dem Befüllen der Anlage herzustellen. Die Sole- konzentration muss mindestens 25 % betragen. Das gewährleis- tet Frostsicherheit bis ca. -14 °C. Es dürfen nur Frostschutzmittel auf Monoethylenglykol- oderPropylenglykolbasis verwendet werden. Die Wärmequellenanlage ist zu entlüften und auf Dichtheit zuprüfen. ACHTUNG.

Die Sole muss mindestens zu 25 % aus einem Frostschutz aufMonoethylenglykol- oder Propylenglykolbasis bestehen und ist vor demBefüllen zu mischen. HINWEISBei Bedarf kann der Einsatzbereich bis zu einer Soleeintrittstemperatur von -10 °C erweitert werden. In diesem Fall ist die minimale Solekonzentration auf 30 % anzupassen. (Einfriertemperatur -17 °C)ACHTUNG. Der maximale Prüfdruck beträgt heiz- und soleseitig 6,0 bar(ü). DieserWert darf nicht überschritten werden. ACHTUNG. Im Wärmequellenkreis ist ein geeigneter Luftabscheider(Mikroluftblasenabscheider) bauseits vorzusehen. 7. 4 TemperaturfühlerFolgende Temperaturfühler sind bereits eingebaut bzw.

www. dimplex. de 452237. 66. 24 · FD 9404 DE-7Deutsch SI 90TU - SI 130TU 7. 4. 2 Montage des AußentemperaturfühlersDer Temperaturfühler muss so angebracht werden, dass sämtli-che Witterungseinflüsse erfasst werden und der Messwert nichtverfälscht wird. an der Außenwand eines beheizten Wohnraumes und mög-lichst an der Nord- bzw. Nordwestseite anbringen nicht in „geschützter Lage“ (z. B. in einer Mauernische oderunter dem Balkon) montieren nicht in der Nähe von Fenstern, Türen, Abluftöffnungen, Au-ßenleuchten oder Wärmepumpen anbringen zu keiner Jahreszeit direkter Sonneneinstrahlung aussetzen Fühlerleitung: Länge max. 40 m; Adernquerschnitt min. 0,75 mm²; Außendurchmesser des Kabels 4-8 mm. 7. 4. 3 Montage der AnlegefühlerDie Montage der Anlegefühler ist nur notwendig, falls diese imLieferumfang der Wärmepumpe enthalten, aber nicht eingebautsind.

Die Anlegefühler können als Rohranlegefühler montiert oder indie Tauchhülse des Kompaktverteilers eingesetzt werden. Montage als Rohranlegefühler Heizungsrohr von Lack, Rost und Zunder säubern Gereinigte Fläche mit Wärmeleitpaste bestreichen (dünnauftragen) Fühler mit Schlauchschelle befestigen (gut festziehen, loseFühler führen zu Fehlfunktionen) und thermisch isolieren 7. 4. 4 Verteilsystem HydraulikKompaktverteiler und doppelt differenzdruckloser Verteiler fun-gieren als Schnittstelle zwischen der Wärmepumpe, dem Hei-zungsverteilsystem, dem Pufferspeicher und evtl. auch demWarmwasserspeicher. Dabei wird statt vieler Einzelkomponen-ten ein kompaktes System verwendet, um die Installation zu ver-einfachen. Weitere Informationen sind der jeweiligen Monta-geanweisung zu entnehmen. KompaktverteilerDer Rücklauffühler kann in der Wärmepumpe verbleiben oder istin die Tauchhülse einzubringen.

Doppelt differenzdruckloser VerteilerDer Rücklauffühler muss in die Tauchhülse des doppelt diffe-renzdrucklosen Verteilers eingebaut werden, um von den Heiz-kreispumpen der Erzeuger- und Verbraucherkreise durchströmtzu werden. 7. 5 Elektrischer Anschluss 7. 5. 1 AllgemeinSämtliche elektrische Anschlussarbeiten dürfen nur von einerElektrofachkraft oder einer Fachkraft für festgelegte Tätigkeitenunter Beachtung der Montage- und Gebrauchsanweisung, länderspezifischen Installationsvorschriften z. B. VDE 0100 technischen Anschlussbedingungen der Energieversorger-und Versorgungsnetzbetreiber (z. B. TAB) und örtlicher Gegebenheiten durchgeführt werden. Zur Gewährleistung der Frostschutzfunktion darf der Wärme-pumpenmanager nicht spannungsfrei geschaltet werden und dieWärmepumpe muss durchströmt werden. Die Schaltkontakte der Ausgangsrelais sind entstört.

Deshalbwird abhängig vom Innenwiderstand eines Messinstrumentsauch bei nicht geschlossenen Kontakten eine Spannung gemes-sen, die aber weit unterhalb der Netzspannung liegt. An den Regler-Klemmen N1-J1 bis N1-J11; N1-J19 bis N1-J20;N1-J23 bis N1-J26 und der Klemmleiste X3 liegt Kleinspannungan. Wenn wegen eines Verdrahtungsfehlers an diese KlemmenNetzspannung angelegt wird, wird der Wärmepumpenmanagerzerstört. HINWEISBei den Anschlussarbeiten des Schaltkastens ist darauf zu achten, dassdie Lastleitungen und die Signalleitungen getrennt voneinander in denSchaltkasten eingeführt werden. Dafür sind die speziell angeordnetenSchaltkasteneinführungen zu verwenden (siehe Abb. 7. 3 auf S. 7). Auch bei den Verdrahtungsarbeiten im Schaltkasten sind immer die Last-und Signalleitungen getrennt voneinander zu verlegen. Abb. 7.

DE-8 452237. 66. 24 · FD 9404 www. dimplex. deDeutsch SI 90TU - SI 130TU 7. 5. 2 Elektrische Anschlussarbeiten 1) Die 4-adrige elektrische Versorgungsleitung für den Leis-tungsteil der Wärmepumpe wird vom Stromzähler der Wär-mepumpe über das EVU-Sperrschütz (falls gefordert) in dieWärmepumpe geführt (Lastspannung siehe AnweisungWärmepumpe). Anschluss der Lastleitung am Schaltblech der Wärme-pumpe über Klemmen X1: L1/L2/L3/PE. ACHTUNG. Rechtsdrehfeld beachten: Bei falscher Verdrahtung wird das Anlaufender Wärmepumpe verhindert. Ein entsprechender Warnhinweis wird imWärmepumpenmanager angezeigt (Verdrahtung anpassen). In der Leistungsversorgung für die Wärmepumpe ist eine allpo- lige Abschaltung mit mindestens 3 mm Kontaktöffnungsabstand(z. B.

EVU-Sperrschütz, Leistungsschütz), sowie ein allpoliger Si-cherungsautomat, mit gemeinsamer Auslösung aller Außenlei-ter, vorzusehen (Auslösestrom und Charakteristik gemäß Ge-räteinformation). 2) Die 3-adrige elektrische Versorgungsleitung für den Wärme-pumpenmanager (Heizungsregler N1) wird in die Wärme-pumpe geführt. Anschluss der Steuerleitung am Schaltblechder Wärmepumpe über Klemmen X2: L/N/PE. Die Versorgungsleitung (L/N/PE~230 V, 50 Hz) für denWPM muss an Dauerspannung liegen und ist aus diesemGrund vor dem EVU-Sperrschütz abzugreifen bzw. an denHaushaltsstrom anzuschließen, da sonst während der EVU-Sperre wichtige Schutzfunktionen außer Betrieb sind. 3) Das EVU-Sperrschütz (K22) mit Hauptkontakten und einemHilfskontakt ist entsprechend der Wärmepumpenleistungauszulegen und bauseits beizustellen.

Der Schließer-Kontakt des EVU-Sperrschütz wird vonKlemmleiste X3/G zur Steckerklemme X3/ID3 geschleift. VORSICHT. Kleinspannung. 4) Das Schütz (K20) für den Tauchheizkörper (E10) ist bei mo-noenergetischen Anlagen (2. WE) entsprechend der Heiz-körperleistung auszulegen und bauseits beizustellen.

Die Ansteuerung (230 V AC) erfolgt aus dem Wärmepumpen-manager über die Klemmen X2/N und X2/K20 5) Das Schütz (K21) für die Flanschheizung (E9) im Warmwas-serspeicher ist entsprechend der Heizkörperleistung auszu-legen und bauseits beizustellen. Die Ansteuerung (230 V AC) erfolgt aus dem WPM über die Klemmen X2/Nund X2/K21. 6) Die Schütze der Punkte 3;4;5 werden in die Elektrovertei-lung eingebaut. 7) Alle installierten elektrischen Leitungen müssen als dauer-hafte und feste Verdrahtung ausgeführt sein. 8) Die Heizungsumwälzpumpe (M13) wird über den KontaktN1-J13/NO5 angesteuert. Anschlusspunkte für die Pumpesind X2/M13 und X2/N. Bei Verwendung von Pumpen, diedie Schaltkapazität des Ausgangs übersteigen muss einKoppelrelais zwischengeschaltet werden. 9) Die Zusatzumwälzpumpe (M16) wird über den Kontakt N1-J16/NO9 angesteuert. Anschluspunkte für die Pumpe sindX2/M16 und X2/N.

Ein Koppelrelais ist in diesem Ausgangbereits integriert. 10) Die Warmwasserladepumpe (M18) wird über den KontaktN1-J13/NO6 angesteuert. Anschlusspunkte für die Pumpesind X2/M18 und X2/N. Bei Verwendung von Pumpen, diedie Schaltkapazität des Ausgangs übersteigen muss einKoppelrelais zwischengeschaltet werden. 11) Die Sole- bzw. Brunnenpumpe (M11) wird über den KontaktN1-J12/NO3 angesteuert. Anschluspunkte für die Pumpesind X2/M11 und X2/N. Ein Koppelrelais ist in diesem Aus-gang bereits integriert. 12) Der Rücklauffühler (R2) ist bei der Wärmepumpe für Innen-aufstellung integriert. Der Anschluss am WPM erfolgt an den Klemmen: X3/GNDund X3/R2. 13) Der Außenfühler (R1) wird an den Klemmen X3/GND undX3/R1 angeklemmt. 14) Der Warmwasserfühler (R3) liegt dem Warmwasserspei-cher bei und wird an den Klemmen GND und X3/R3 ange-klemmt. 7. 5.

Aus diesem Grund, ist zwi-schen dem Ausgang des Wärmepumpenmanagers und derelektronisch geregelten Umwälzpumpe ein Koppelrelais zu in-stallieren bzw. installiert. Dies ist nicht erforderlich, wenn der zu-lässige Betriebsstrom von 2 A und ein maximaler Anlaufstromvon 12 A der elektronisch geregelten Umwälzpumpe nicht über-schritten wird, oder es liegt eine ausdrückliche Freigabe desPumpenherstellers vor. ACHTUNG. Es ist nicht zulässig über einen Relaisausgang mehr als eine elektronischgeregelte Umwälzpumpe zu schalten.

www. dimplex. de 452237. 66. 24 · FD 9404 DE-9Deutsch SI 90TU - SI 130TU 8 Inbetriebnahme 8. 1 Allgemeine HinweiseUm eine ordnungsgemäße Inbetriebnahme zu gewährleisten,sollte diese von einem vom Werk autorisierten Kundendienstdurchgeführt werden. Unter bestimmten Bedingungen ist damiteine zusätzliche Garantieleistung verbunden (vgl. Garantieleis-tung). 8. 2 VorbereitungVor der Inbetriebnahme müssen folgende Punkte geprüft wer-den: Alle Anschlüsse der Wärmepumpe müssen, wie in Kapitel 7beschrieben, montiert sein. Die Wärmequellenanlage und der Heizkreis müssen gefülltund geprüft sein. Der Schmutzfänger muss im Soleeintritt der Wärmepumpeeingebaut sein. Im Sole- und Heizkreislauf müssen alle Schieber, den denkorrekten Fluss behindern könnten, geöffnet sein. Der Wärmepumpenmanager muss gemäß seiner Ge-brauchsanweisung auf die Heizungsanlage abgestimmtsein. 8.

3 Vorgehensweise bei InbetriebnahmeDie Inbetriebnahme der Wärmepumpe erfolgt über den Wärme-pumpenmanager. ACHTUNG. Die Inbetriebnahme erfolgt gemäß der Montage- undGebrauchsanweisung des Wärmepumpenmanager. 9 Pflege / Reinigung 9. 1 PflegeUm Betriebsstörungen durch Schmutzablagerungen in den Wär-metauschern zu vermeiden, ist dafür Sorge zu tragen, dass kei-nerlei Verschmutzungen in die Wärmequellen- und Heizungsan-lage gelangen können. Sollte es dennoch zu derartigenBetriebsstörungen kommen, ist die Anlage wie unten angegebenzu reinigen. 9. 2 Reinigung HeizungsseiteSauerstoff kann im Heizwasserkreis, insbesondere bei Verwen-dung von Stahlkomponenten, Oxidationsprodukte (Rost) bilden. Diese gelangen über Ventile, Umwälzpumpen oder Kunststoff-rohre in das Heizsystem. Deshalb sollte besonders bei den Roh-ren der Fußbodenheizung auf eine diffusionsdichte Installationgeachtet werden.

Auch Reste von Schmier- und Dichtmitteln können das Heizwas-ser verschmutzen. Sind die Verschmutzungen so stark, dass sich die Leistungsfä-higkeit des Verflüssigers in der Wärmepumpe verringert, mussein Installateur die Anlage reinigen. Nach heutigem Kenntnisstand empfehlen wir, die Reinigung mit einer 5 %-igen Phosphorsäure oder, falls häufiger gereinigt wer- den muss, mit einer 5 %-igen Ameisensäure durchzuführen. In beiden Fällen sollte die Reinigungsflüssigkeit Raumtempera-tur haben. Es ist empfehlenswert, den Wärmeaustauscher ent-gegen der normalen Durchflussrichtung zu spülen. Um zu verhindern, dass säurehaltiges Reinigungsmittel in denHeizungsanlagenkreislauf gelangt, empfehlen wir, das Spülgerätdirekt an den Vor- und Rücklauf des Verflüssigers der Wärme-pumpe anzuschließen.

Danach muss mit geeigneten neutralisierenden Mitteln gründlichnachgespült werden, um Beschädigungen durch eventuell imSystem verbliebene Reinigungsmittelreste zu verhindern. Die Säuren sind mit Vorsicht anzuwenden und es sind die Vor-schriften der Berufsgenossenschaften einzuhalten. Die Herstellerangaben des Reinigungsmittels sind in jedem Fallzu beachten.

DE-10 452237. 66. 24 · FD 9404 www. dimplex. deDeutsch SI 90TU - SI 130TU 9. 3 Reinigung WärmequellenseiteACHTUNG. Im Wärmequelleneintritt der Wärmepumpe ist der beiliegendeSchmutzfänger zu montieren, um den Verdampfer gegenVerunreinigungen zu schützen. Einen Tag nach der Inbetriebnahme sollte das Filtersieb desSchmutzfängers gereinigt werden. Weitere Kontrollen sind jenach Verschmutzung festzulegen. Sind keine Verunreinigungenmehr erkennbar, kann das Sieb des Schmutzfängers ausgebautwerden, um die Druckverluste zu reduzieren. 9. 4 Wartung Gemäß der Verordnung (EG) Nr. 842/2006 müssen alle Kälte- kreise die eine Kältemittelfüllmenge von mindestens 3 kg, bei „hermetisch geschlossenen“ Kältekreisen von mindestens 6 kgenthalten, einmal jährlich durch den Betreiber auf Dichtheit ge-prüft werden. Die Dichtheitsprüfung ist zu dokumentieren und mindestens 5 Jahre aufzubewahren.

Die Kontrolle ist gemäß Verordnung (EG) Nr. 1516/2007 von zertifiziertem Personal durchzuführen. Zur Dokumentation kann die Tabelle im Anhang verwendet wer-den. HINWEISDie landesspezifischen Gesetze können eventuell von der Verordnung(EG) 842/2006 abweichen. Die jeweiligen Landesgesetze zurDichtheitsprüfung von Wärmepumpen sind zu beachten. 10 Störungen / FehlersucheDiese Wärmepumpe ist ein Qualitätsprodukt und sollte störungs-frei arbeiten. Tritt dennoch eine Störung auf, wird diese im Dis-play des Wärmepumpenmanagers angezeigt. Schlagen Siedazu auf der Seite Störungen und Fehlersuche in der Montage-und Gebrauchsanweisung des Wärmepumpenmanagers nach. Wenn die Störung nicht selbst behoben werden kann, verständi-gen Sie bitte den zuständigen Kundendienst. ACHTUNG. Arbeiten an der Wärmepumpe dürfen nur vom autorisierten undsachkundigen Kundendienst durchgeführt werden. ACHTUNG.

11 Außerbetriebnahme / EntsorgungBevor die Wärmepumpe ausgebaut wird, ist die Maschine span-nungsfrei zu schalten und abzuschiebern. Der Ausbau der Wär-mepumpe muss durch Fachpersonal erfolgen. Umweltrelevante Anforderungen in Bezug auf Rückgewinnung,Wiederverwendung und Entsorgung von Betriebsstoffen undBauteilen gemäß den gängigen Normen sind einzuhalten. Dabeiist besonders Wert auf eine fachgerechte Entsorgung des Kälte-mittels und Kälteöles zu legen.

Bei Soleeintrittstemperaturen von -5 °C bis 0°C, Vorlauftemperatur von 60 °C bis 62 °C steigend. 2. Der Betrieb ist bis zu einer Soleeintrittstemperatur von +35 °C möglich. Bei Soleeintrittstemperaturen von 25 °C bis 35 °C, Vorlauftemperatur von 62 °C bis 58 °C fallend. 3. Der angegebene Schalldruckpegel entspricht dem Betriebsgeräusch der Wärmepumpe im Heizbetreib bei 55 °C Vorlauftemperatur. Der angegebene Schalldruckpegel stellt den Freifeldpegel dar. Je nach Aufstellungsort kann der Messwert um bis zu 16 dB(A) abweichen. 4. Beachten Sie, dass der Platzbedarf für Rohranschluss, Bedienung und Wartung größer ist. 5. Diese Angaben charakterisieren die Größe und die Leistungsfähigkeit der Anlage nach EN 14511. Für wirtschaftliche und energetische Betrachtungen sind Bivalenzpunkt undRegelung zu berücksichtigen. Diese Angaben werden ausschließlich mit sauberen Wärmeübertragern erreicht.

Hinweis zur Pflege, Inbetriebnahme und Betrieb sind den entspre- chenden Abschnitten der Montage- und Gebrauchsanweisung zu entnehmen. Dabei bedeuten z. B.

B0 / W55: Wärmequellentemperatur 0 °C und Heizwasser-Vorlauftemperatur 55 °C 6. siehe CE-Konformitätserklärung 7. Die Heizungsumwälzpumpe und der Wärmepumpenmanager müssen immer betriebsbereit sein. 8. Die Leistungszahlen gelten mit den im Lieferumfang enthaltenen Umwälzpumpen. 1 Typ- und Verkaufsbezeichnung SI 130TU2 Bauform Wärmequelle Sole 2. 1 Ausführung Universal 2. 2 Regler integriert 2. 3 Wärmemengenzähler integriert 2. 4 Aufstellungsort Innen 2. 5 Leistungsstufen 2 3 Einsatzgrenzen 3. 1 Heizwasser-Vorlauf 1 2°C 20 bis 62 ±2 3. 2 Sole (Wärmequelle) 1 2°C -5 bis 25 3. 3 Frostschutzmittel Monoethylenglykol 3. 4 Minimale Solekonzentration (-13 °C Einfriertemperatur) 1 25 % 4 Durchfluss / Schall 4. 1 Heizwasserdurchfluss / freie Pressung (max). Nenndurchfluss bei B0. -3 / W35. 28 m³/h / Pa 17,2 / 58000 bei B0. -3 / W45. 38 m³/h / Pa 16,5 / 60000 bei B0. -3 / W55.

1 Wärmeleistung / Leistungszahl 5 8 Leistungsstufe 1 2 bei B-5 / W45 kW / --- 58,5 / 3,2 117,0 / 3,3 bei B0 / W55 kW / --- 65,0 / 3,0 129,6 / 3,1 bei B0 / W45 kW / --- 67,2 / 3,7 132,1 / 3,7 bei B0 / W35 kW / --- 70,7 / 4,7 138,1 / 4,6 1. Bei Bedarf kann der Einsatzbereich bis zu einer Soleeintrittstemperatur von -10 °C erweitert werden. In diesem Fall ist die minimale Solekonzentration auf 30% anzupassen. (Ein- friertemperatur -17 °C) Bei Soleeintrittstemperaturen von -10 °C bis -5 °C, Vorlauftemperatur von 50 °C bis 60 °C steigend. Bei Soleeintrittstemperaturen von -5 °C bis 0°C, Vorlauftemperatur von 60 °C bis 62 °C steigend. 2. Der Betrieb ist bis zu einer Soleeintrittstemperatur von 35 °C möglich. Bei Soleeintrittstemperaturen von 25 °C bis 35 °C, Vorlauftemperatur von 62 °C bis 58 °C fallend. 3.

Beachten Sie, dass der Platzbedarf für Rohranschluss, Bedienung und Wartung größer ist. 5. Diese Angaben charakterisieren die Größe und die Leistungsfähigkeit der Anlage nach EN 14511. Für wirtschaftliche und energetische Betrachtungen sind Bivalenzpunkt undRegelung zu berücksichtigen. Diese Angaben werden ausschließlich mit sauberen Wärmeübertragern erreicht. Hinweis zur Pflege, Inbetriebnahme und Betrieb sind den entspre- chenden Abschnitten der Montage- und Gebrauchsanweisung zu entnehmen. Dabei bedeuten z. B. B0 / W55: Wärmequellentemperatur 0 °C und Heizwasser-Vorlauftemperatur 55 °C 6. siehe CE-Konformitätserklärung 7. Die Heizungsumwälzpumpe und der Wärmepumpenmanager müssen immer betriebsbereit sein. 8. Die Leistungszahlen gelten mit den im Lieferumfang enthaltenen Umwälzpumpen.

DE-14 452237. 66. 24 · FD 9404 www. dimplex. deDeutsch SI 90TU - SI 130TU 13 GarantieurkundeGlen Dimplex Deutschland GmbHGarantieurkunde Systemtechnik(Heizungs-Wärmepumpen, Zentrale Wohnungslüftungs-geräte) gültig für Deutschland und Österreich(Ausgabestand 04/2012)Die nachstehenden Bedingungen, die Voraussetzungen undUmfang unserer Garantieleistung umschreiben, lassen die Ge-währleistungsverpflichtungen des Verkäufers aus dem Kaufver-trag mit dem Endabnehmer unberührt. Für die Geräte leisten wirGarantie gemäß nachstehenden Bedingungen:Wir beheben unentgeltlich nach Maßgabe der folgenden Bedin-gungen Mängel am Gerät, die auf einem Material-und/ oder Her-stellungsfehler beruhen, wenn sie uns unverzüglich nach Fest-stellung und innerhalb von 24 Monaten nach Lieferung an denErstendabnehmer gemeldet werden. Bei gewerblichem Ge-brauch innerhalb von 12 Monaten.

Dieses Gerät fällt nur dann unter diese Garantie, wenn es voneinem Unternehmer in einem der Mitgliedstaaten der Europäi-schen Union gekauft wurde, es bei Auftreten des Mangels inDeutschland oder Österreich betrieben wird und Garantieleistun-gen auch in Deutschland oder Österreich erbracht werden kön-nen. Die Behebung der von uns als garantiepflichtig anerkannterMängel geschieht dadurch, dass die mangelhaften Teile unent-geltlich nach unserer Wahl instandgesetzt oder durch einwand-freie Teile ersetzt werden. Durch Art oder Ort des Einsatzes desGerätes oder schlechte Zugänglichkeit des Gerätes bedingte au-ßergewöhnliche Kosten der Nachbesserung werden nicht über-nommen. Der freie Gerätezugang muß durch den Endabnehmergestellt werden. Ausgebaute Teile, die wir zurücknehmen, gehenin unser Eigentum über.

Die Garantiezeit für Nachbesserungenund Ersatzteile endet mit dem Ablauf der ursprünglichen Garan-tiezeit für das Gerät. Die Garantie erstreckt sich nicht auf leichtzerbrechliche Teile, die den Wert oder die Gebrauchstauglichkeitdes Gerätes nur unwesentlich beeinträchtigen.

Es ist jeweils derOriginal-Kaufbeleg mit Kauf- und/oder Lieferdatum vorzulegen. Eine Garantieleistung entfällt, wenn vom Endabnehmer odereinem Dritten die entsprechenden VDE-Vorschriften, die Bestim-mungen der örtlichen Versorgungsunternehmen oder unsereMontage- und Gebrauchsanweisung sowie die in den Projektie-rungsunterlagen enthaltenen Hinweise zu Wartungsarbeitenoder Einbindungsschemen nicht beachtet worden sind oderwenn unser funktionsnotwendiges Zubehör nicht eingesetztwurde. Durch etwa seitens des Endabnehmers oder Dritter un-sachgemäß vorgenommenen Änderungen und Arbeiten, wird dieHaftung für die daraus entstehenden Folgen aufgehoben. DieGarantie erstreckt sich auf das Gerät und vom Lieferer bezogeneTeile. Nicht vom Lieferer bezogene Teile und Geräte-/Anlagen-mängel die auf nicht vom Lieferer bezogene Teile zurückzufüh-ren sind fallen nicht unter den Garantieanspruch.

Bei endgültig fehlgeschlagener Nachbesserung wird der Herstel-ler entweder kostenfreien Ersatz liefern oder den Minderwert ver-güten. Im Falle einer Ersatzlieferung behalten wir uns die Gel-tendmachung einer angemessenen Nutzungsanrechnung für diebisherige Nutzungszeit vor. Weitergehende oder andere Ansprü-che, insbesondere solche auf Ersatz außerhalb des Gerätes ent-standener Schäden, sind ausgeschlossen. Eine Verlängerung der Garantie auf 60 Monate für Heizungs-Wärmepumpe und zentrale Wohnungslüftungsgeräte ab Inbe-triebnahmedatum, jedoch maximal 72 Monate ab AuslieferungWerk bzw.

78 Monate ab Fertigungsdatum, wird gemäß dennachfolgenden Bedingungen gewährt: Voraussetzung für dieÜbernahme der verlängerten Garantie ist eine kostenpflichtigeInbetriebnahme durch den autorisierten Systemtechnik-Kunden-dienst mit Inbetriebnahmeprotokoll innerhalb einer Betriebszeit(Verdichterlaufzeit) von weniger als 150 Stunden.

Die Beauftra-gung der kostenpflichtigen Inbetriebnahme durch den System-technik-Kundendienst erfolgt schriftlich mit dem entsprechendenAuftragsformular oder mittels der Online-Beauftragung im Inter-net (www. dimplex. de/garantieverlaengerung). Der Bestätigungder Garantiezeitverlängerung vorausgesetzt, ist die vollständigeBezahlung der Inbetriebnahmepauschale und die Beseitigungetwaiger, im Feld Bemerkungen des Inbetriebnahmeprotokolls,vermerkter Mängel. Die Bestätigung der Garantiezeitverlänge-rung erfolgt von unten angegebener Adresse nach erfolgreichemAbschluss der Inbetriebnahme und der Einreichung desInbetriebnahmeprotokolls durch den Systemtechnik-Kunden-dienst. Die Inbetriebnahmepauschale beinhaltet die eigentliche Inbe-triebnahme und die Fahrtkosten. Es wird keine Haftung für dieordnungsgemäße Planung, Dimensionierung und Ausführungder Gesamtanlage übernommen.

Die Behebung von Anlagen-mängeln und Wartezeiten sind Sonderleistungen. Die aktuellen Inbetriebnahmepauschalen und der in der Inbe-triebnahmepauschale enthaltene Leistungsumfang sind im Inter-net unter: www. dimplex. de/garantieverlaengerung hinterlegt. Hier ist ebenfalls eine Online-Beauftragung integriert. Glen Dimplex Deutschland GmbHGeschäftsbereich DimplexKundendienst SystemtechnikAm Goldenen Feld 18 · 95326 KulmbachFür die Auftragsbearbeitung werden der Typ, die Erzeugnisnum- mer E-Nr. bzw. Fabrikationsnummer Fabr. -Nr. oder Serien-nummer S/N, das Fertigungsdatum FD und falls angegeben derKundendienstindex KI des Gerätes benötigt. Diese Angaben befinden sich auf dem Typschild des Gerätes. Kundendienstadresse:Tel. -Nr. :Fax. -Nr. :E-Mail-Adresse:Internet:+49 (0) 9221 709 562+49 (0) 9221 709 56509221709565@glendimplex. de09221709565@dimplex. dewww. dimplex. dewww. dimplex.

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