Dimplex FLH25M Bedienungsanleitung
Seiten 24 Engels Wärmepumpe
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Produktspezifikationen
| Marke: | Dimplex |
| Kategorie: | Wärmepumpe |
| Modell: | FLH25M |
Bedienungsanleitung Dimplex FLH25M – Volltext
www. dimplex. de D-1DeutschInhaltsverzeichnis1 Funktion. D-22 Energiesparen. D-23 Bedienung und Temperatureinstellung. D-24 Betriebsvoraussetzungen. D-25 Montage-, Einbau- und Sicherheitshinweise. D-25. 1 Allgemeine Einbau- und Sicherheitshinweise. D-25. 2 Aufbauskizzen. D-35. 3 Montage der Einbauheizung. D-35. 4 Hinweise zum Korrosionsschutz. D-35. 5 Wasseranschluß des Behälters. D-35. 6 Elektrischer Anschluß. D-45. 7 Erste Inbetriebnahme. D-46 Kontrolle, Wartung, Pflege. D-47 Funktionsstörungen. D-48 Technische Daten. D-59 Elektrischer Anschlussplan. D-6.
D-2Deutsch11 FunktionHINWEISDieses Gerät ist nicht dafür bestimmt, durch Personen (einschließlichKinder) mit eingeschränkt ischen oder geistigenen physischen, sensorFähigkeiten oder mangels Erfahrung und/oder mangels Wissen benutztzu werden, es sei denn, sie werden durch eine für ihre Sicherheitzuständige Person beaufsichtigt oder erhielten von ihr Anweisungen, wiedas Gerät zu benutzen ist. Kinder sollten beaufsichtigt werden, umsicherzustellen, dass sie nicht mit dem Gerät spielen. Die Elektro-Einbauheizungen FLH 25M, FLHU 70, FLH 60 undFLH 90 sind als Hauptheizung für elektrisch beheizte Warmwas-serbereiter wartungsfrei. Nur bei stark kalkhaltigem Wasser istes sinnvoll, in gewissen Zeitabständen die Heizkörper von Kes-selstein zu befreien. Der Nutzer kann die gewünschte Temperatur am Reglerknebelvorwählen.
Die Heizung wird, während der (vom zuständigenEVU festgelegten) Aufheizzeit, durch den Temperaturreglerselbsttätig ein – und nach Erreichen der gewünschten Speicher-wassertemperatur wieder abgeschaltet. Sinkt die Wassertempe-ratur, z. B. durch Wasserentnahme oder natürliche Abkühlung,so schaltet sich die Geräteheizung solange wieder ein, bis dievorgewählte Speicherwassertemperatur erreicht ist. 2 EnergiesparenNiedrige Speicherwassertemperaturen erweisen sich als beson-ders wirtschaftlich. Deshalb wird empfohlen die stufenlos ein-stellbare Temperatur nur so hoch zu wählen, wie sie für den tat-sächlichen Warmwasserbedarf benötigt wird. Hierdurch lässtsich nicht nur Elektroenergie einsparen, sondern auch Kalkabla-gerungen im Speicher können vermieden werden.
3 Bedienung und TemperatureinstellungDie Wassertemperatur im Speicher kann entsprechend ihremWarmwasserbedarf mit dem Temperaturwähler stufenlos oderanhand der drei markierten Hauptstufen eingestellt werden.
Damit ist ein energieeffizenter Betrieb der Einbauheizung mög-lich:Als Einstellhilfe weist der Knebel des Temperaturreglers an derElektroheizung vier markierte Hauptstufen auf:ACHTUNG. Reglerknebel am linken Anschlag entspricht keiner Nullstellung bzw. hatkeine Abschaltung der Geräteheizung zur Folge. Beim Betrieb mit Tagstrom wird empfohlen den Temperatur-regler nicht höher als auf Stellung •• (ca. 60°C) einzustellen. 4 Betriebsvoraus-setzungenDie Einbauheizungen sind ausschließlich gemäß den am Leis-tungsschild genannten Bedingungen (Betriebsdruck, Aufheiz-zeit, Anschlußspannung etc. ) einsetzbar. Die elektrische Ver-bindung ist nach dem an der Innenseite der Schutzkappeaufgeklebten Anschlußplan herzustellen. Neben den gesetzlich anerkannten nationalen Vorschriften (VDEbzw. DIN EN usw.
) sind auch die Anschlußbedingungen der ört-lichen Elektrizitäts- und Wasserwerke einzuhalten sowie den An-weisungen der Montage- und Bedienungsanleitung Folge zuleisten. Bei stark kalkhaltigem Wasser empfehlen wir die Vorschaltungeines handelsüblichen Entkalkungsgerätes. Die Einbauheizungist besonders geeignet für den Einbau in emaillierte Standspei-cher sowie Doppelmantelgeräten. Durch die besondere Konzep-tion können die Geräte aber auch in Fremdfabrikate mit emaillier-ten, kunststoffbeschichteten oder feuerverzinkten Kesselneingebaut werden. Eine Kombination mit CrNi (NIRO) Kesseln istproblematisch und daher nicht zu empfehlen. (Kap. 5. 4 auf S. 3). Für den Einbau in emaillierten Kesseln sind die Einbauheizun-gen mit einem Schutzstromableitwiderstand ausgestattet (Korro-sionsschutz emaillierter Kessel).
Alle Heizeinbauten sind fürdruckfesten Betrieb und der Aufheizung von Trink- oder Hei-zungswasser bis zu einem max. Betriebsdruck von 10 bar geeig-net. 5 Montage-, Einbau- und Sicherheitshinweise5. 1 Allgemeine Einbau- und SicherheitshinweiseIm Betrieb müssen Elektro-Heizkörper und Fühlerschutzrohrkomplett von Wasser umgeben sein.
Die thermisch bedingteWasserströmung darf nicht behindert werden. Die Einbauheizung ist mit einem Sicherheitstemperaturbegren-zer ausgestattet, der bei einer Wassertemperatur von max. 95°Cdie weitere Beheizung des Gerätes abschaltet. Entsprechendder Norm DIN EN 60335-2-21 darf die max. Wassertemperaturum + 20°C höher liegen (115°C) und hat damit auch Einflussauf alle folgenden „Bauteile“. HINWEISEs ist sicherzustellen, dass Wasser aus dem Abflussrohr derDruckentlastungseinrichtung tropfen kann und dieses Rohr zurAtmosphäre hin offen gelassen werden muss; dieDruckentlastungseinrichtung regelmäßig betrieben werden muss, umKalkablagerungen zu entfernen und um sicher zu sein, sie nicht blockiertist; eine an die Druckentlastungseinrichtung angeschlosseneAbflussleitung mit einer stetigen Abwärtsneigung in einer frostfreienUmgebung zu installieren ist.
Es ist darauf zu achten, dass die Anschlußkomponenten (An-schlußrohre, Sicherheitsventil-Kombinationen etc. ) bei einereventuellen Fehlfunktion des Temperaturreglers Temperaturenvon 115°C (gemäß Norm) Stand halten und Schadensfolgen ver-mieden werden. Montage und Installation dürfen nur von autori-siertem und sachkundigem Personal durchgeführt werden. Stellung:Frostschutz für den SpeicherStellung: ca. 40°C, handwarmes SpeicherwasserStellung:••ca. 60°C, mäßig heißes Speicherwasser. Um ein unbeabsichtigtes Verbrühen mit zu heißem Wasser auszuschließen ist diese Stellung zu empfehlen. Bei dieser Einstellung arbeitet das Gerät besonders wirtschaft-lich. Die Wärmeverluste sind gering, und die Kesselsteinbildung wird weitgehend vermieden. Niedriger Bereitschaftsenergieverbrauch. Stellung:••• ca. 85°C, heißes Speicherwasser.
D-3Deutsch5. 5Einbaulage:Die Flanschzarge darf nicht länger als max. 110 mm sein, damitTemperaturfühler und Heizkörper noch ausreichend in den Kes-sel ragen. Die Einbauheizung ist im Kessel möglichst weit unten einzu-bauen, um den ganzen Kesselinhalt gleichmäßig zu erwärmen. Vor dem Kesselflansch ist ein Mindestabstand (Einbaulänge +100 mm) für Montage etc. einzuhalten. Kesselsteinbildung beeinträchtigt die Funktion. Bei stark kalkhal-tigem Wasser sind entsprechende Vorkehrungen zu treffen, wiez. B. Temperaturabsenkung, Einbau einer Enthärtungsanlageoder das Entfernen des Kesselsteines. ACHTUNG. Beim Einbau ist darauf zu achten, dass sich die Heizstäbe unterhalb desTauchrohres befinden. 5. 2 AufbauskizzenPassende Kesselfansche: für alle Typen 180 Ø, TK 1505.
3 Montage der EinbauheizungNeben den gültigen Gesetztes-Vorschriften sind den Anschluß-bedingungen der örtlichen Elektrizitäts- und Wasserwerke Folgezu leisten. 1) Schutzkappe, Pos. 1, entfernen. 2) Heizflansch, Pos. 2, mit Dichtung, Pos. 3, in den Kessel ein-bauen. Beim Einbau muß das Fühlerschutzrohr des Temperatur-reglers über den Rohrheizkörpern liegen (siehe Einbauhin-weise). 3) Heizflansch, Pos. 2, mit Flanschschrauben M 12 befestigen(max. Drehmoment 22 Nm). Die Flanschschrauben über Kreuz anziehen. Die Heizkör-perverschraubung ist zu überprüfen und gegebenenfalls miteinem Drehmoment von 2-3 Nm nachzuziehen. 4) Elektrischen Anschluß laut Schaltbild herstellen, (siehePunkt 5. 6). Auf Zugentlastung des Elektrokabels achten. ACHTUNG. Schutzleiteranschluß nicht vergessen. 5) Schutzkappe aufsetzen und mit Mutter befestigen, beige-packten Reglerknebel, Pos. 4. , aufstecken. ACHTUNG.
Vor Inbetriebnahme muss der Speicher mit Wasser gefüllt sein. ACHTUNG. Die Montage des Heizeinsatzes und die erste Inbetriebnahme dürfen nurvon fachkundigem Personal durchgeführt werden. 5.
4 Hinweise zum KorrosionsschutzBei emaillierten Kesseln (Fremdfabrikate) ist kesselseitig nachden Angaben des Herstellers entsprechender Anodenschutzvorzusehen. Die Schutzanoden des Behälters sollten erneuert werden, wennmehr als 3/4 des Materials abgebaut ist. (Erste Kontrolle nachca. 2-jähriger Betriebszeit. )Bei Kombination mit CrNi (NIRO) Behältern bzw. CrNi Wärme-tauschern u. Einbauten in kunststoffbeschichteten Behälternsind folgende Maßnahmen erforderlich:Trennen des Schutzstromableitwiderstandes (PAW) umeinen isolierten Einbau des Heizkörpers zu gewährleisten. 5. 5 Wasseranschluß des BehältersDie Montage-, Anschluß- und Bedienungsanleitung des Warm-wasserspeichers (-kessels) sind unbedingt einzuhalten, ebensodie technischen Regeln für Trinkwasser-Installationen (TRWI)nach DIN 1988.
Druckfester AnschlußBei Verwendung von ungeeigneten oder funktionslosen Spei-cheranschlußarmaturen erlischt jeglicher Garantieanspruch. Dies gilt auch bei der Überschreitung des angegebenen Be-triebsdruckes. Der Wasseranschluß darf nur über ein baumustergeprüftesMembransicherheitsventil oder eine Membransicherheitsventil-kombination – Anschlußarmatur für druckfeste Speicher – erfol-gen. 5LFKWLJ )DOVFK7HPSHUDWXUUHJOHU+HL]N|USHU7HPSHUDWXUUHJOHU+HL]N|USHU)ODQVFK]DUJH]XODQJXQG]XKRFKHLQJHVFKZHLW7HPSHUDWXUUHJOHUXQWHU+HL]N|USHU.
D-4Deutsch5. 6Eine Sicherheitsventilkombination besteht aus Absperr-, Prüf-,Rücklauf-, Entleerungs- und Sicherheitsventil mit Dehnwasser-ablauf. Dieses Bauteil wird zwischen Kaltwasserzuleitung undKaltwasserzulauf des Speichers in gezeichneter Reihenfolgeeingebaut. 5. 6 Elektrischer AnschlußACHTUNG. Die Montage des Heizeinsatzes und die erste Inbetriebnahme dürfen ausGarantiegründen nur durch autorisiertes und fachkundiges Personalerfolgen. ACHTUNG. Der elektrische Anschluß ist grundsätzlich nach dem typenbezogenenSchaltbild (Klemmenplan im Gehäusedeckel) vorzunehmen. ACHTUNG. Auf die richtige Anschlußspannung ist zu achten. Alle berührbaren Metallteile des Behälters sind in die Schutzmaßnahmeeinzubeziehen. In der elektrischen Zuleitung ist ein Trennschalter (1- oder 3-po-lig) mit einer 3 mm Kontaktöffnungsweite vorzusehen.
Als Trenn-schaltvorrichtung sind auch Sicherungsautomaten (träge) zuläs-sig. Das Anschlußkabel muß durch die mitgelieferte Verschraubungin die Einbauheizung eingeführt und mittels einer Zugentlas-tungsvorrichtung gegen Herausziehen und Verdrehen gesichertwerden. HINWEISFür den elektrischen Berührungsschutz bei emaillierten Warmwasser-Speichern ist es notwendig, dass die Heizeinsätze nur in Wasserbereiterneingesetzt werden bei welchen der Wasserzu- und –ablauf aus Metallbestehen und an die Schutzleiterklemme angeschlossen sind. Ausführung mit SchützsteuerungBei der Installation sind VDE-geprüfte Schaltschütze zu verwen-den, die bauseits z. B. in einem Schaltschrank oder in einer Elek-troverteilung installiert werden. Für den Sicherheitstemperatur-begrenzer und den Temperaturregler sind getrennteSchaltschütze zu verwenden.
Die Schütze müssen mit einer Auf-schrift versehen sein, die ihre Sicherheitsfunktion für den Wasse-rerwärmer (Flanschheizung) kenntlich macht. (TR und STB). Die Leistungsangaben für die Auswahl der Schütze sind aus derTabelle (Abschn.
Technische Daten) unter den Spalten »Schalt-gruppe« zu entnehmen. Das STB-Schütz muß für die Gesamt-leistung der Schaltgruppen ausgelegt sein. Nach erfolgter Instal-lation muß die einwandfreie Funktion der Schütze geprüftwerden. 5. 7 Erste InbetriebnahmeACHTUNG. Vor der elektrischen Inbetriebnahme muß der Speicher mit Wasser gefülltsein. Während des Aufheizvorganges muß das im Innenkessel entste-hende Wasser bei druckfestem Anschluß aus dem Sicherheits-ventil, bei drucklosem Anschluß aus der Überlaufmischbatterietropfen oder in ein angeschlossenes Ausdehnungsgefäß fließen. ACHTUNG. Warmwasserablaufrohr sowie Teile der Sicherheitsarmatur können heißwerden. 6 Kontrolle, Wartung, PflegeBei stark kalkhaltigem Wasser ist die Entfernungdes sich im Speicherinneren bildenden Kesselsteines sowiedes frei abgelagerten Kalkesnach ein bis zwei Betriebsjahren durch einen Fachmann erfor-derlich.
Die Reinigung erfolgt durch die Flanschöffnung – Einbauheizungausbauen, Speicher reinigen. Bei der erneuten Montage wirdempfohlen eine neue Dichtung zu verwenden. Der Schutzstromableitwiderstand darf bei Wartungsarbeitennicht beschädigt oder entfernt werden. HINWEISDer emaillierte Innenbehälter des Warmwasserbereiters darf nicht mitKesselsteinlösemittel in Berührung kommen. Nicht mit einerEntkalkungspumpe arbeiten. Für die Reinigung des Gerätes keine scheuernden Putzmittelund keine Farbverdünnungen (wie Nitro, Trichlor usw. ) verwen-den. Abschließend das Gerät gründlich ausspülen und den Aufheiz-vorgang beobachten. 7 FunktionsstörungenWird das Speicherwasser nicht aufgeheizt, prüfen Sie bitte, obim Verteiler der Leitungsschutzschalter/(Sicherungsautomat)oder die Schmelzsicherung ausgelöst hat. Kontrollieren Sie auchdie Einstellung des Temperaturreglers.
D-5Deutsch88 Technische DatenFlanschdurchmesser 180 mm –spritzwassersichere Ausführung nach DIN EN 60529 - IPX4.Höhe der Schutzkappe: 110 mmEinstellbereich des Temperaturwählers:einstellbar von 30°C bis ca. 80°C, sowie Frostschutzstellung.Die entsprechende Flanschdichtung ist beigepackt.ACHTUNG!Beim elektrischen Anschluß: Die Flanschheizungen FLH 25M, FLH 60, FLHU 70 und FLH 90 werdenmittels Schütz an den Wärmepumpenmanager angeschlossen.
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