Dimplex LA60TU Bedienungsanleitung
Seiten 48 Engels Wärmepumpe
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Produktspezifikationen
| Marke: | Dimplex |
| Kategorie: | Wärmepumpe |
| Modell: | LA60TU |
Bedienungsanleitung Dimplex LA60TU – Volltext
www. dimplex. de 452163. 66. 23 · FD 9304 DE-1Deutsch LA 60TUInhaltsverzeichnis1 Bitte sofort lesen. DE-21. 1 Wichtige Hinweise. DE-21. 2 Bestimmungsgemäßer Gebrauch. DE-21. 3 Gesetzliche Vorschriften und Richtlinien. DE-21. 4 Energiesparende Handhabung der Wärmepumpe. DE-32 Verwendungszweck der Wärmepumpe. DE-32. 1 Anwendungsbereich. DE-32. 2 Arbeitsweise. DE-33 Lieferumfang. DE-43. 1 Grundgerät. DE-43. 2 Schaltkasten. DE-43. 3 Wärmepumpenmanager. DE-44 Transport. DE-45 Aufstellung. DE-55. 1 Allgemein. DE-55. 2 Kondensatleitung. DE-56 Montage. DE-66. 1 Allgemein. DE-66. 2 Heizungsseitiger Anschluss. DE-66. 3 Elektrischer Anschluss. DE-77 Inbetriebnahme. DE-77. 1 Allgemein. DE-77. 2 Vorbereitung. DE-77. 3 Vorgehensweise. DE-78 Reinigung / Pflege. DE-88. 1 Pflege. DE-88. 2 Reinigung Heizungsseite. DE-88. 3 Reinigung Luftseite. DE-88. 4 Wartung. DE-99 Störungen / Fehlersuche.
DE-2 452163. 66. 23 · FD 9304 www. dimplex. deDeutschLA 60TU1 Bitte sofort lesen1. 1 Wichtige HinweiseACHTUNG. Für den Betrieb und die Wartung einer Wärmepumpe sind die rechtlichenAnforderungen des Landes einzuhalten, in dem die Wärmepumpebetrieben wird. Je nach Kältemittelfüllmenge ist die Dichtheit derWärmepumpe in regelmäßigen Abständen durch entsprechendgeschultes Personal zu überprüfen und zu protokollieren. ACHTUNG. Die Wärmepumpe darf beim Transport nur bis zu einer Neigung von 45°(in jeder Richtung) gekippt werden. ACHTUNG. Vor der Inbetriebnahme ist die Transportsicherung zu entfernen. ACHTUNG. Der Ansaug- und Ausblasbereich darf nicht eingeengt oder zugestelltwerden. ACHTUNG. Länderspezifische Bauvorschriften sind zu beachten. ACHTUNG. Bei wandnaher Aufstellung sind bauphysikalische Beeinflussungen zubeachten. Im Ausblasfeld des Ventilators sollten keine Fenster bzw.
Türen vorhanden sein. ACHTUNG. Bei wandnaher Aufstellung kann es durch die Luftströmung im Ansaug-und Ausblasbereich zu verstärkter Schmutzablagerung kommen. Diekältere Außenluft sollte so ausblasen, dass sie bei angrenzendenbeheizten Räumen die Wärmeverluste nicht erhöht. ACHTUNG. Eine Aufstellung in Mulden oder Innenhöfen ist nicht zulässig, da sich dieabgekühlte Luft am Boden sammelt und bei längerem Betrieb wieder vonder Wärmepumpe angesaugt wird. ACHTUNG. Die Frostgrenze kann je nach Klimaregion variieren. Es sind dieVorschriften der jeweiligen Länder zu berücksichtigen. ACHTUNG. Rechtsdrehfeld beachten: Bei falscher Verdrahtung wird das Anlaufender Wärmepumpe verhindert. Ein entsprechender Warnhinweis wird imWärmepumpenmanager angezeigt (Verdrahtung anpassen). ACHTUNG. Die Steuerleitung ist ein funktionsnotwendiges Zubehör füraußenaufgestellte Luft/Wasser-Wärmepumpen.
Ein Betrieb der Wärmepumpe mit niedrigeren Systemtemperaturen kannzum Totalausfall der Wärmepumpe führen. Nach einem längerenStromausfall ist die oben genannte Vorgehensweise für dieInbetriebnahme anzuwenden. ACHTUNG. Der eingebaute Schmutzfänger ist in regelmäßigen Abständen zureinigen. ACHTUNG. Vor Öffnen des Gerätes ist sicherzustellen, dass alle Stromkreisespannungsfrei geschaltet sind. ACHTUNG. Die landesspezifischen Gesetze können eventuell von der Verordnung(EG) 842/2006 abweichen. Die jeweiligen Landesgesetze zurDichtheitsprüfung von Wärmepumpen sind zu beachten. ACHTUNG. Arbeiten an der Wärmepumpe dürfen nur vom autorisierten undsachkundigen Kundendienst durchgeführt werden. 1. 2 Bestimmungsgemäßer GebrauchDieses Gerät ist nur für den vom Hersteller vorgesehenen Ver-wendungszweck freigegeben. Ein anderer oder darüber hinausgehender Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß.
Dazuzählt auch die Beachtung der zugehörigen Projektierungsunter-lagen. Änderungen oder Umbauten am Gerät sind zu unterlas-sen. 1. 3 Gesetzliche Vorschriften und RichtlinienDiese Wärmepumpe ist gemäß Artikel 1, Abschnitt 2 k) der EG-Richtlinie 2006/42/EC (Maschinenrichtlinie) für den Gebrauch imhäuslichen Umfeld bestimmt und unterliegt damit den Anforde-rungen der EG-Richtlinie 2006/95/EC (Niederspannungsrichtli-nie). Sie ist damit ebenfalls für die Benutzung durch Laien zurBeheizung von Läden, Büros und anderen ähnlichen Arbeitsum-gebungen, von landwirtschaftlichen Betrieben und von Hotels,Pensionen und ähnlichen oder anderen Wohneinrichtungen vor-gesehen. Bei der Konstruktion und Ausführung der Wärmepumpe wurdenalle entsprechenden EG-Richtlinien, DIN- und VDE-Vorschrifteneingehalten (siehe CE-Konformitätserklärung).
Beim elektrischen Anschluss der Wärmepumpe sind die entspre-chenden VDE-, EN- und IEC-Normen einzuhalten. Außerdemmüssen die Anschlussbedingungen der Versorgungsnetzbetrei-ber beachtet werden.
Beim Anschließen der Heizungsanlage sind die einschlägigenVorschriften einzuhalten. Personen, insbesondere Kinder, die aufgrund ihrer physischen,sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder ihrer Unerfahren-heit oder Unkenntnis nicht in der Lage sind, das Gerät sicher zubenutzen, sollten dieses Gerät nicht ohne Aufsicht oder Anwei-sung durch eine verantwortliche Person benutzen. Kinder sollten beaufsichtigt werden, um sicherzustellen, dass sienicht mit dem Gerät spielen. ACHTUNG. Für den Betrieb und die Wartung einer Wärmepumpe sind die rechtlichenAnforderungen des Landes einzuhalten, in dem die Wärmepumpebetrieben wird. Je nach Kältemittelfüllmenge ist die Dichtheit derWärmepumpe in regelmäßigen Abständen durch entsprechendgeschultes Personal zu überprüfen und zu protokollieren. Nähere Angaben dazu befinden sich im Kapitel Reinigung /Pflege.
www. dimplex. de 452163. 66. 23 · FD 9304 DE-3Deutsch LA 60TU1. 4 Energiesparende Handhabung der WärmepumpeMit dem Betrieb dieser Wärmepumpe tragen Sie zur Schonungder Umwelt bei. Die Voraussetzung für eine energiesparendeBetriebsweise ist die richtige Auslegung der Wärmequellen- undWärmenutzungsanlage. Besonders wichtig für die Effektivität einer Wärmepumpe ist es,die Temperaturdifferenz zwischen Heizwasser und Wärmequellemöglichst gering zu halten. Deshalb ist eine sorgfältige Ausle-gung der Wärmequelle und der Heizungsanlage dringend anzu-raten. Eine um ein Kelvin (ein °C) höhere Temperatur-differenz führt zu einer Steigerung des Stromverbrauchesvon ca. 2,5 %. Es ist darauf zu achten, dass bei der Auslegungder Heizanlage auch Sonderverbraucher, wie z. B. die Warmwas-serbereitung berücksichtigt und für niedrige Temperaturen di-mensioniert werden.
Eine Fußbodenheizung (Flächenhei-zung) ist durch niedrige Vorlauftemperaturen (30 °C bis 40 °C)optimal für den Einsatz einer Wärmepumpe geeignet. Während des Betriebes ist es wichtig, dass keine Verunreinigun-gen der Wärmetauscher auftreten, weil dadurch die Temperatur-differenz erhöht und damit die Leistungszahl verschlechtert wird. Einen beträchtlichen Beitrag zur energiesparenden Handhabungleistet auch der Wärmepumpenmanager bei richtiger Einstel-lung. Weitere Hinweise dazu sind der Gebrauchsanweisung desWärmepumpenmanagers zu entnehmen. 2 Verwendungszweck der Wärmepumpe2. 1 AnwendungsbereichDie Luft/Wasser-Wärmepumpe ist ausschließlich für die Erwär-mung von Heizungswasser vorgesehen. Sie kann in vorhande-nen oder neu zu errichtenden Heizungsanlagen eingesetzt wer-den. Die Wärmepumpe ist für den monoenergetischen und bivalentenBetrieb bis -20 °C Luftaußentemperatur geeignet.
Die Wärmepumpe ist nicht ausgelegt für den erhöhten Wärme-bedarf während der Bauaustrocknung, deshalb muss der zusätz-liche Wärmebedarf mit speziellen, bauseitigen Geräten erfolgen. Für eine Bauaustrocknung im Herbst oder Winter empfiehlt essich, einen zusätzlichen Elektroheizstab (als Zubehör erhältlich)zu installieren. HINWEISDas Gerät ist nicht für Frequenzumrichterbetrieb geeignet. 2. 2 ArbeitsweiseUmgebungsluft wird vom Ventilator angesaugt und dabei überden Verdampfer (Wärmetauscher) geleitet. Der Verdampferkühlt die Luft ab, d. h. er entzieht ihr Wärme. Die gewonneneWärme wird im Verdampfer auf das Arbeitsmedium (Kältemittel)übertragen. Mit Hilfe der elektrisch angetriebenen Verdichter wird die aufge-nommene Wärme durch Druckerhöhung auf ein höheres Tempe-raturniveau „gepumpt“ und über den Verflüssiger (Wärmetau-scher) an das Heizwasser abgegeben.
Dabei wird die elektrische Energie eingesetzt, um die Wärme derUmwelt auf ein höheres Temperaturniveau anzuheben. Da dieder Luft entzogene Energie auf das Heizwasser übertragen wird,bezeichnet man dieses Gerät als Luft-Wasser-Wärmepumpe. Die Luft-Wasser-Wärmepumpe besteht aus den HauptbauteilenVerdampfer, Ventilator und Expansionsventil, sowie den ge-räuscharmen Verdichtern, dem Verflüssiger und der elektrischenSteuerung. Bei tiefen Umgebungstemperaturen lagert sich Luftfeuchtigkeitals Reif auf dem Verdampfer an und verschlechtert die Wärmeü-bertragung. Eine ungleichmäßige Anlagerung stellt dabei keinenMangel dar. Der Verdampfer wird durch die Wärmepumpe nachBedarf automatisch abgetaut. Je nach Witterung können dabeiDampfschwaden am Luftausblas entstehen.
DE-4 452163. 66. 23 · FD 9304 www. dimplex. deDeutschLA 60TU3 Lieferumfang3. 1 GrundgerätDie Wärmepumpe enthält unten aufgeführte Bauteile. Der Kältekreis ist „hermetisch geschlossen“ und enthält das vomKyoto-Protokoll erfasste fluorierte Kältemittel R417A mit einemGWP-Wert von 2235. Es ist FCKW-frei, baut kein Ozon ab undist nicht brennbar. 1) Verdampfer2) Verflüssiger3) Ventilator4) Schaltkasten5) Verdichter 16) Verdichter 27) Filtertrockner8) Expansionsventil3. 2 SchaltkastenDer Schaltkasten befindet sich in der Wärmepumpe. Nach Ab-nahme der unteren Frontabdeckung und dem Lösen der sichrechts oben befindenden Befestigungsschraube kann derSchaltkasten herausgeklappt werden. Im Schaltkasten befinden sich die Netzanschlussklemmen,sowie die Leistungsschütze und die Sanftanlauf-Einheit. Die Steckverbinder für die Steuerleitung befinden sich amSchaltkastenblech in der Nähe des Drehpunktes.
3. 3 WärmepumpenmanagerFür den Betrieb Ihrer Luft-Wasser-Wärmepumpe ist der im Lie-ferumfang enthaltene Wärmepumpenmanager zu verwenden. Der Wärmepumpenmanager ist ein komfortables elektronischesRegel- und Steuergerät. Er steuert und überwacht die gesamteHeizungsanlage in Abhängigkeit von der Außentemperatur, dieWarmwasserbereitung und die sicherheitstechnischen Einrich-tungen. Der bauseits anzubringende Außentemperaturfühler inkl. Befes-tigungsmaterial liegt der Einheit Wärmepumpe und Manager bei. Funktionsweise und Handhabung des Wärmepumpenmanagerssind in der dazu beiliegenden Gebrauchsanweisung beschrie-ben. 4 TransportACHTUNG. Die Wärmepumpe darf beim Transport nur bis zu einer Neigung von 45°(in jeder Richtung) gekippt werden. Der Transport zum endgültigen Aufstellungsort sollte mit Paletteerfolgen. Das Grundgerät bietet die Transportmöglichkeit mitHubwagen oder Krantransport.
Nach dem Krantransport müssen die Transportösen ausge-schraubt werden und die Blechdurchbrüche mit den mitgeliefer-ten Verschlussstopfen verschlossen werden.
www. dimplex. de 452163. 66. 23 · FD 9304 DE-5Deutsch LA 60TU5 Aufstellung5. 1 AllgemeinDas Gerät ist grundsätzlich auf einer dauerhaft ebenen, glattenund waagerechten Fläche aufzustellen. Dabei sollte der Rahmenrundum dicht am Boden anliegen, um eine ausreichende Schall-abdichtung zu gewährleisten und ein Auskühlen wasserführen-der Teile zu verhindern. Ist dies nicht der Fall, können zu-sätzliche dämmende Maßnahmen notwendig werden. DesWeiteren sollte die Wärmepumpe so aufgestellt werden, dass dieLuftausblasrichtung des Ventilators quer zur Hauptwindrichtungverläuft, um ein reibungsfreies Abtauen des Verdampfers zu er-möglichen. Das Gerät ist grundsätzlich für eine ebenerdige Auf-stellung konzipiert. Bei abweichenden Bedingungen (z. B. : Mon-tage auf Podest, Flachdach,. ) oder erhöhter Kippgefahr (z. B. exponierte Lage, hohe Windlast,. ) ist eine zusätzliche Kippsi-cherung vorzusehen.
Die Verantwortung für die Aufstellung derWärmepumpe liegt bei der anlageerrichtenden Fachfirma. Hier-bei sind die örtlichen Gegebenheiten wie Bauvorschriften, stati-sche Belastung des Bauwerks, Windlasten etc. zu berücksichti-gen. Wartungsarbeiten müssen problemlos durchgeführt werden kön-nen. Dies ist gewährleistet, wenn die im Bild dargestellten Ab-stände zu festen Wänden eingehalten werden. Die angegebenen Maße gelten nur für Einzelaufstellung. ACHTUNG. Der Ansaug- und Ausblasbereich darf nicht eingeengt oder zugestelltwerden. ACHTUNG. Länderspezifische Bauvorschriften sind zu beachten. ACHTUNG. Bei wandnaher Aufstellung sind bauphysikalische Beeinflussungen zubeachten. Im Ausblasfeld des Ventilators sollten keine Fenster bzw. Türen vorhanden sein. ACHTUNG. Bei wandnaher Aufstellung kann es durch die Luftströmung im Ansaug-und Ausblasbereich zu verstärkter Schmutzablagerung kommen.
Eine Aufstellung in Mulden oder Innenhöfen ist nicht zulässig, da sich dieabgekühlte Luft am Boden sammelt und bei längerem Betrieb wieder vonder Wärmepumpe angesaugt wird. 5. 2 KondensatleitungDas im Betrieb anfallende Kondenswasser muss frostfrei abge-leitet werden. Um einen einwandfreien Abfluss zu gewährleisten,muss die Wärmepumpe waagerecht stehen. Das Kondenswas-serrohr muss mindestens einen Durchmesser von 50 mm habenund muss frostsicher in den Abwasserkanal geführt werden. Kondensat nicht direkt in Klärbecken und Gruben einleiten. Dieaggressiven Dämpfe sowie eine nicht frostfrei verlegte Konden-satleitung können die Zerstörung des Verdampfers zur Folge ha-ben. ACHTUNG. Die Frostgrenze kann je nach Klimaregion variieren. Es sind dieVorschriften der jeweiligen Länder zu berücksichtigen. P PPPP)URVWJUHQ]H.
DE-6 452163. 66. 23 · FD 9304 www. dimplex. deDeutschLA 60TU6 Montage6. 1 AllgemeinAn der Wärmepumpe sind folgende Anschlüsse herzustellen:Vor-/Rückläufe der Heizungsanlage KondensatablaufSteuerleitung zum WärmepumpenmanagerSpannungsversorgung6. 2 Heizungsseitiger AnschlussDie heizungsseitigen Anschlüsse an der Wärmepumpe sind imGeräteinneren herzustellen. Die jeweiligen Anschlussgrößensind den Geräteinformationen zu entnehmen. Die anzuschlie-ßenden Schläuche werden nach unten aus dem Gerät geführt. Als Zubehör ist ein optionaler Rohrbausatz erhältlich, mit demdie Anschlüsse seitlich herausgeführt werden können. Beim Anschluss an die Wärmepumpe muss an den Übergängenmit einem Schlüssel gegengehalten werden.
Bevor die heizwasserseitigen Anschlüsse der Wärmepumpe er-folgen, muss die Heizungsanlage gespült werden, um eventuellvorhandene Verunreinigungen, Reste von Dichtmaterial oderÄhnliches zu entfernen. Ein Ansammeln von Rückständen imVerflüssiger kann zum Totalausfall der Wärmepumpe führen. Nach erstellter heizungsseitiger Installation ist die Heizungsan-lage zu füllen, zu entlüften und abzudrücken. Beim Füllen der Anlage ist folgendes zu beachten:unbehandeltes Füll- und Ergänzungswasser muss Trink-wasserqualität haben(farblos, klar, ohne Ablagerungen)das Füll- und Ergänzungswasser muss vorfiltriert sein (Po-renweite max. 5 µm). Eine Steinbildung in Warmwasserheizungsanlagen kann nichtvollständig vermieden werden, ist aber bei Anlagen mit Vorlauf-temperaturen kleiner 60 °C vernachlässigbar gering.
Bei Mittel- und Hochtemperatur-Wärmepumpen können auchTemperaturen über 60 °C erreicht werden. Daher sollten für das Füll- und Ergänzungswasser nach VDI2035 Blatt 1 folgende Richtwerte eingehalten werden:MindestheizwasserdurchsatzDer Mindestheizwasserdurchsatz der Wärmepumpe ist in jedemBetriebszustand der Heizungsanlage sicherzustellen. Dieseskann z. B.
durch Installation eines doppelt differenzdrucklosenVerteilers erreicht werden. Eine Unterschreitung des Mindest-durchflusses kann zum Totalschaden der Wärmepumpe durchein Aufgefrieren des Plattenwärmetauschers im Kältekreislaufführen. FrostschutzBei Wärmepumpenanlagen, an welchen Frostfreiheit nicht ge-währleistet werden kann, sollte eine Entleerungsmöglichkeit(siehe Bild) vorgesehen werden. Sofern Wärmepumpenmanagerund Heizungsumwälzpumpe betriebsbereit sind, arbeitet dieFrostschutzfunktion des Wärmepumpenmanagers. BeiAußerbetriebnahme der Wärmepumpe oder Stromausfall ist dieAnlage zu entleeren. Bei Wärmepumpenanlagen, an denen einStromausfall nicht erkannt werden kann (Ferienhaus), ist derHeizungskreis mit einem geeigneten Frostschutz zu betreiben. Gesamtheiz-leistung in [kW]Summe Erdalkalienin mol/m³ bzw.
www. dimplex. de 452163. 66. 23 · FD 9304 DE-7Deutsch LA 60TU6. 3 Elektrischer AnschlussDer Leistungsanschluss der Wärmepumpe erfolgt über ein han-delsübliches 5-adriges Kabel. Das Kabel ist bauseits beizustellen und der Leitungsquerschnittgemäß der Leistungsaufnahme der Wärmepumpe (siehe An-hang Geräteinformation) sowie der einschlägigen VDE- (EN-)und VNB-Vorschriften zu wählen. In der Leistungsversorgung für die Wärmepumpe ist eine allpo-lige Abschaltung mit mindestens 3 mm Kontaktöffnungsabstand(z. B. EVU-Sperrschütz, Leistungsschütz), sowie ein 3-poliger Si-cherungsautomat, mit gemeinsamer Auslösung aller Außenlei-ter, vorzusehen (Auslösestrom gemäß Geräteinformation). BeimAnschließen ist das Rechtsdrehfeld der Lasteinspeisung sicher-zustellen. Phasenfolge: L1, L2, L3. ACHTUNG. Rechtsdrehfeld beachten: Bei falscher Verdrahtung wird das Anlaufender Wärmepumpe verhindert.
Ein entsprechender Warnhinweis wird imWärmepumpenmanager angezeigt (Verdrahtung anpassen). Die Steuerspannung wird über den Wärmepumpenmanager zu-geführt. Die Stromversorgung des Wärmepumpenmanagers mit230 V AC, 50 Hz, erfolgt gemäß seiner eigenen Gebrauchsan-weisung. ACHTUNG. Die Steuerleitung ist ein funktionsnotwendiges Zubehör füraußenaufgestellte Luft/Wasser-Wärmepumpen. Steuer- und Lastleitungsind getrennt zu verlegen. Eine bauseitige Verlängerung derSteuerleitung ist nicht zulässig. Als Steuerleitungen werden drei getrennte Leitungen verwendet(nicht im Lieferumfang der Wärmepumpe enthalten). Zwei derLeitungen sind mit rechteckigen Steckverbindern versehen, dieim Wärmepumpenmanager und an der Unterseite des Schalt-kastens eingesteckt werden müssen. Eine Leitung ist hiervon fürdie 230 V-Spannungsebene, die andere für die Kleinspannungs-ebene vorgesehen.
Sie muss beimWärmepumpenmanager an der „field card“ und an der Wärme-pumpe im Schaltkasten am Expansionsventiltreiber (N23/Net-work) eingesteckt werden. Genauere Anweisungen sind der Gebrauchsanweisung desWärmepumpenmanagers zu entnehmen. Detaillierte Informationen siehe Anhang Stromlaufpläne. 7 Inbetriebnahme7. 1 AllgemeinUm eine ordnungsgemäße Inbetriebnahme zu gewährleisten,sollte diese von einem vom Werk autorisierten Kundendienstdurchgeführt werden. Unter bestimmten Bedingungen ist damiteine zusätzliche Garantieleistung verbunden (vgl. Garantieleis-tung). 7. 2 VorbereitungVor der Inbetriebnahme müssen folgende Punkte geprüft wer-den:Alle Anschlüsse der Wärmepumpe müssen, wie in Kapitel 6beschrieben, montiert sein. Im Heizkreislauf müssen alle Schieber, die den korrektenFluss des Heizwassers behindern könnten, geöffnet sein. Der Luftansaug-/-ausblasweg muss frei sein.
Die Drehrichtung des Ventilators muss der Pfeilrichtung ent-sprechen. Die Einstellungen des Wärmepumpenmanagers müssengemäß seiner Gebrauchsanweisung an die Heizungsanlageangepasst sein. Der Kondensatablauf muss sichergestellt sein. 7. 3 VorgehensweiseDie Inbetriebnahme der Wärmepumpe erfolgt über den Wärme-pumpenmanager. Die Einstellungen müssen gemäß dessen An-weisung vollzogen werden. Bei Heizwassertemperaturen kleiner 7 °C ist eine Inbetrieb-nahme nicht möglich. Das Wasser im Pufferspeicher muss mitdem 2. Wärmeerzeuger auf mindestens 18 °C aufgeheiztwerden. Anschließend muss folgender Ablauf eingehalten werden, umdie Inbetriebnahme störungsfrei zu realisieren:1) Alle Verbraucherkreise sind zu schließen. 2) Der Wasserdurchsatz der Wärmepumpe ist sicherzustellen. 3) Am Manager Betriebsart "Automatik" wählen.
6) Anschließend werden die Schieber der Heizkreise nachein-ander wieder langsam geöffnet, und zwar so, dass der Heiz-wasserdurchsatz durch leichtes Öffnen des betreffendenHeizungskreises stetig erhöht wird. Die Heizwasser-temperatur im Pufferspeicher darf dabei nicht unter20 °C absinken, um jederzeit eine Abtauung der Wärme-pumpe zu ermöglichen. 7) Wenn alle Heizkreise voll geöffnet sind und eine Rücklauf-temperatur von mindestens 18 °C gehalten wird, ist die In-betriebnahme abgeschlossen. ACHTUNG. Ein Betrieb der Wärmepumpe mit niedrigeren Systemtemperaturen kannzum Totalausfall der Wärmepumpe führen. Nach einem längerenStromausfall ist die oben genannte Vorgehensweise für dieInbetriebnahme anzuwenden.
DE-8 452163. 66. 23 · FD 9304 www. dimplex. deDeutschLA 60TU8 Reinigung / Pflege8. 1 PflegeVermeiden Sie zum Schutz des Lackes das Anlehnen und Able-gen von Gegenständen am und auf dem Gerät. Die Außenteileder Wärmepumpe können mit einem feuchten Tuch und mit han-delsüblichen Reinigern abgewischt werden. HINWEISVerwenden Sie nie sand-, soda-, säure- oder chloridhaltige Putzmittel, dadiese die Oberfläche angreifen. Um Störungen durch Schmutzablagerungen im Wärme-austauscher der Wärmepumpe zu vermeiden, ist dafür zu sor-gen, dass der Wärmeaustauscher in der Heizungsanlage nichtverschmutzen kann. Sollte es dennoch zu Betriebsstörungenwegen Verschmutzungen kommen, ist die Anlage wie unten an-gegeben zu reinigen. 8. 2 Reinigung HeizungsseiteACHTUNG. Der eingebaute Schmutzfänger ist in regelmäßigen Abständen zureinigen.
Die Wartungsintervalle sind je nach Verschmutzungsgrad derAnlage selbst zu wählen. Der Siebeinsatz ist hierbei zu reinigen. Zur Reinigung ist der Heizkreis im Bereich des Schmutzfängersdrucklos zu machen, der Siebeinsatz durch Aufschrauben desSiebraumes zu entnehmen und zu reinigen. Beim Zusammenbau in umgekehrter Reihenfolge ist auf korrek-ten Einbau des Siebeinsatzes und Dichtheit der Verschraubungzu achten. Sauerstoff kann im Heizwasserkreis, insbesondere bei Verwen-dung von Stahlkomponenten, Oxidationsprodukte (Rost) bilden. Diese gelangen über Ventile, Umwälzpumpen oder Kunststoff-rohre in das Heizsystem. Deshalb sollte besonders bei der kom-pletten Verrohrung auf eine diffusionsdichte Installation geachtetwerden. HINWEISZur Vermeidung von Ablagerungen (z. B. Rost) im Kondensator derWärmepumpe wird empfohlen, ein geeignetes Korrosionsschutzsystemeinzusetzen.
Wir empfehlen diffusionsoffene Heizungsanlagen mit einerelektrophysikalischen Korrosionsschutzanlage auszurüsten (z. B. ELYSATOR-Anlage). Auch Reste von Schmier- und Dichtmitteln können das Heizwas-ser verschmutzen.
Sind die Verschmutzungen so stark, dass sich die Leistungsfä-higkeit des Verflüssigers in der Wärmepumpe verringert, mussein Installateur die Anlage reinigen. Nach heutigem Kenntnisstand empfehlen wir, die Reinigung miteiner 5%-igen Phosphorsäure oder, falls häufiger gereinigt wer-den muss, mit einer 5%-igen Ameisensäure durchzuführen. In beiden Fällen sollte die Reinigungsflüssigkeit Raumtempera-tur haben. Es ist empfehlenswert, den Wärmetauscher entgegender normalen Durchflussrichtung zu spülen. Um zu verhindern, dass säurehaltiges Reinigungsmittel in denHeizungsanlagenkreislauf gelangt, empfehlen wir, das Spülgerätdirekt an den Vor- und Rücklauf des Verflüssigers der Wärme-pumpe anzuschließen. Danach muss mit geeigneten neutralisierenden Mitteln gründlichnachgespült werden, um Beschädigungen durch eventuell imSystem verbliebene Reinigungsmittelreste zu verhindern.
Die Säuren sind mit Vorsicht anzuwenden und es sind die Vor-schriften der Berufsgenossenschaften einzuhalten. Die Herstellerangaben des Reinigungsmittels sind in jedem Fallzu beachten. 8. 3 Reinigung LuftseiteVerdampfer, Lüfter und Kondensatablauf sind vor der Heizperi-ode von Verunreinigungen (Blätter, Zweige usw. ) zu reinigen. ACHTUNG. Vor Öffnen des Gerätes ist sicherzustellen, dass alle Stromkreisespannungsfrei geschaltet sind. Die Verwendung von scharfen und harten Gegenständen ist beider Reinigung zu vermeiden, um eine Beschädigung am Ver-dampfer und der Kondensatwanne zu verhindern. Bei extremen Witterungsbedingungen (z. B. Schneeverwehun-gen) kann es vereinzelt zu Eisbildung an den Ansaug- und Aus-blasgittern kommen. Um den Mindestluftdurchsatz sicherzustel-len, ist in diesem Fall der Ansaug- und Ausblasbereich von Eisund Schnee zu befreien.
Um einen einwandfreien Abfluss aus der Kondensatwanne zugewährleisten, ist diese regelmäßig zu prüfen und gegebenen-falls zu reinigen. Um an das Geräteinnere zu gelangen, ist es möglich, alle Fassa-dierungsbleche abzunehmen.
Dazu sind die beiden Vorreiber zu öffnen. Anschließend ist derDeckel leicht nach vorne zu kippen und nach oben herauszuhe-ben. Die oberen Bleche sind am Deckelblech eingehakt. Zur Demon-tage werden die beiden Vorreiber geöffnet und die Bleche durchZurückziehen ausgehängt. Öffnen der unteren Deckel Schließen der unteren Deckel2311321111312312.
www.dimplex.de 452163.66.23 · FD 9304 DE-9Deutsch LA 60TU8.4 WartungGemäß der Verordnung (EG) Nr. 842/2006 müssen alle Kälte-kreise die eine Kältemittelfüllmenge von mindestens 3 kg, bei„hermetisch geschlossenen“ Kältekreisen von mindestens 6 kgenthalten, einmal jährlich durch den Betreiber auf Dichtheit ge-prüft werden.Die Dichtheitsprüfung ist zu dokumentieren und mindestens5 Jahre aufzubewahren. Die Kontrolle ist gemäß Verordnung(EG) Nr. 1516/2007 von zertifiziertem Personal durchzuführen.Zur Dokumentation kann die Tabelle im Anhang verwendet wer-denACHTUNG!Die landesspezifischen Gesetze können eventuell von der Verordnung(EG) 842/2006 abweichen. Die jeweiligen Landesgesetze zurDichtheitsprüfung von Wärmepumpen sind zu beachten.9 Störungen / FehlersucheDiese Wärmepumpe ist ein Qualitätsprodukt und sollte störungs-frei arbeiten.
Tritt dennoch eine Störung auf, wird dies im Displaydes Wärmepumpenmanagers angezeigt. Schlagen Sie dazu aufder Seite Störungen und Fehlersuche in der Gebrauchsanwei-sung des Wärmepumpenmanagers nach. Wenn die Störungnicht selbst behoben werden kann, verständigen Sie bitte denzuständigen Kundendienst.ACHTUNG!Arbeiten an der Wärmepumpe dürfen nur vom autorisierten undsachkundigen Kundendienst durchgeführt werden.10 Außerbetriebnahme / EntsorgungBevor die Wärmepumpe ausgebaut wird, ist die Maschine span-nungsfrei zu schalten und abzuschiebern. Der Ausbau der Wär-mepumpe muss durch Fachpersonal erfolgen. UmweltrelevanteAnforderungen, in Bezug auf Rückgewinnung, Wiederverwen-dung und Entsorgung von Betriebsstoffen und Bauteilen gemäßden gängigen Normen, sind einzuhalten.
Dabei ist besondersWert auf eine fachgerechte Entsorgung des Kältemittels und Käl-teöles zu legen.Öffnen der oberen Deckelbleche Schließen der oberen Deckelbleche223112113
DE-10 452163. 66. 23 · FD 9304 www. dimplex. deDeutschLA 60TU11 Geräteinformation1 Typ- und Verkaufsbezeichnung LA 60TU2 Bauform2. 1 Ausführung / Regler Universal / extern2. 2 Wärmemengenzählung integriert2. 3 Aufstellungsort / Schutzart nach EN 60529 Außen / IP242. 4 Frostschutz Kondensatwanne / Heizwasser beheizt / ja11. Die Heizungsumwälzpumpe und der Wärmepumpenmanager müssen immer betriebsbereit sein. 2. 5 Leistungsstufen 23 Einsatzgrenzen3. 1 Heizwasser-Vorlauf2 / -Rücklauf °C 2. Bei Lufteintrittstemperaturen von -20 °C bis 0 °C Vorlauftemperatur von 55 °C bis 65 °C steigend. (siehe Einsatzgrenzendiagramm). bis 65 ± 2 / ab 18Luft (Wärmequelle) °C -20 bis +354 Leistungsangaben / Durchfluss4. 1 Heizwasserdurchfluss / interne Druckdifferenz A7/W35/30 m³/h / Pa 10,4 / 8300A7/W45/38 m³/h / Pa 7,7 / 4500Mindestheizwasserdurchsatz A7/W55/45 m³/h / Pa 5,3 / 21004.
Der angegebene Schalldruckpegel entspricht dem Betriebsgeräusch der Wärmepumpe im Heizbetrieb bei 35 °C Vorlauftemperatur. 504. 5 Luftdurchsatz m³/h 140005 Abmessungen, Anschlüsse und Gewicht5.
1 Geräteabmessungen ohne Anschlüsse 7H x B x L mm7. Beachten Sie, dass der Platzbedarf für Rohranschluss, Bedienung und Wartung größer ist. 2300 x 1900 x 10005. 2 Geräteanschlüsse für Heizung Zoll R 2" 5. 3 Gewicht der Transporteinheit(en) incl. Verpackung kg 9155. 4 Kältemittel; Gesamt-Füllgewicht Typ / kg R417A / 20,95. 5 Schmiermittel; Gesamt-Füllmenge Typ / Liter Polyolester (POE) / 8,286 Elektrischer Anschluss6. 1 Lastspannung; Absicherung 3~/N/PE 400 V (50 Hz); Z50 A6. 2 Steuerspannung; Absicherung ---6. 3 Anlaufstrom m. Sanftanlasser A 786. 4 Nennaufnahme A2 W35/ max. Aufnahme 3 , 4kW / kW 14,9 / 27,66. 5 Nennstrom A2 W35 / cos A / --- 29,5 / 0,86. 6 max. Leistungsaufnahme Verdichterschutz(pro Verdichter) W 70; thermostatisch geregelt7 Entspricht den europäischen Sicherheitsbestimmungen 88.
www. dimplex. de 452163. 66. 23 · FD 9304 DE-11Deutsch LA 60TU12 GarantieurkundeGlen Dimplex Deutschland GmbHGarantieurkunde Systemtechnik(Heizungs-Wärmepumpen, Zentrale Wohnungslüftungs-geräte) gültig für Deutschland und Österreich(Ausgabestand 04/2012)Die nachstehenden Bedingungen, die Voraussetzungen und Umfangunserer Garantieleistung umschreiben, lassen die Gewährleistungs-verpflichtungen des Verkäufers aus dem Kaufvertrag mit dem En-dabnehmer unberührt. Für die Geräte leisten wir Garantie gemäßnachstehenden Bedingungen:Wir beheben unentgeltlich nach Maßgabe der folgenden Bedingun-gen Mängel am Gerät, die auf einem Material-und/ oder Herstel-lungsfehler beruhen, wenn sie uns unverzüglich nach Feststellungund innerhalb von 24 Monaten nach Lieferung an den Erstendabneh-mer gemeldet werden. Bei gewerblichem Gebrauch innerhalb von 12Monaten.
Dieses Gerät fällt nur dann unter diese Garantie, wenn es von einemUnternehmer in einem der Mitgliedstaaten der Europäischen Uniongekauft wurde, es bei Auftreten des Mangels in Deutschland oderÖsterreich betrieben wird und Garantieleistungen auch in Deutsch-land oder Österreich erbracht werden können. Die Behebung der von uns als garantiepflichtig anerkannter Mängelgeschieht dadurch, dass die mangelhaften Teile unentgeltlich nachunserer Wahl instandgesetzt oder durch einwandfreie Teile ersetztwerden. Durch Art oder Ort des Einsatzes des Gerätes oderschlechte Zugänglichkeit des Gerätes bedingte außergewöhnlicheKosten der Nachbesserung werden nicht übernommen. Der freie Ge-rätezugang muß durch den Endabnehmer gestellt werden. Ausge-baute Teile, die wir zurücknehmen, gehen in unser Eigentum über.
Die Garantiezeit für Nachbesserungen und Ersatzteile endet mit demAblauf der ursprünglichen Garantiezeit für das Gerät. Die Garantieerstreckt sich nicht auf leicht zerbrechliche Teile, die den Wert oderdie Gebrauchstauglichkeit des Gerätes nur unwesentlich beeinträch-tigen.
Es ist jeweils der Original-Kaufbeleg mit Kauf- und/oder Liefer-datum vorzulegen. Eine Garantieleistung entfällt, wenn vom Endabnehmer oder einemDritten die entsprechenden VDE-Vorschriften, die Bestimmungender örtlichen Versorgungsunternehmen oder unsere Montage- undGebrauchsanweisung sowie die in den Projektierungsunterlagenenthaltenen Hinweise zu Wartungsarbeiten oder Einbindungssche-men nicht beachtet worden sind oder wenn unser funktionsnotwendi-ges Zubehör nicht eingesetzt wurde. Durch etwa seitens des Endab-nehmers oder Dritter unsachgemäß vorgenommenen Änderungenund Arbeiten, wird die Haftung für die daraus entstehenden Folgenaufgehoben. Die Garantie erstreckt sich auf das Gerät und vom Lie-ferer bezogene Teile. Nicht vom Lieferer bezogene Teile und Geräte-/Anlagenmängel die auf nicht vom Lieferer bezogene Teile zurückzu-führen sind fallen nicht unter den Garantieanspruch.
Bei endgültig fehlgeschlagener Nachbesserung wird der Herstellerentweder kostenfreien Ersatz liefern oder den Minderwert vergüten. Im Falle einer Ersatzlieferung behalten wir uns die Geltendmachungeiner angemessenen Nutzungsanrechnung für die bisherige Nut-zungszeit vor. Weitergehende oder andere Ansprüche, insbeson-dere solche auf Ersatz außerhalb des Gerätes entstandener Schä-den, sind ausgeschlossen. Eine Verlängerung der Garantie auf 60 Monate für Heizungs-Wärme-pumpe und zentrale Wohnungslüftungsgeräte ab Inbetriebnahmeda-tum, jedoch maximal 72 Monate ab Auslieferung Werk bzw.
78 Mo-nate ab Fertigungsdatum, wird gemäß den nachfolgendenBedingungen gewährt: Voraussetzung für die Übernahme der ver-längerten Garantie ist eine kostenpflichtige Inbetriebnahme durchden autorisierten Systemtechnik-Kundendienst mit Inbetriebnahme-protokoll innerhalb einer Betriebszeit (Verdichterlaufzeit) von weni-ger als 150 Stunden.
Die Beauftragung der kostenpflichtigen Inbe-triebnahme durch den Systemtechnik-Kundendienst erfolgtschriftlich mit dem entsprechenden Auftragsformular oder mittels derOnline-Beauftragung im Internet (www. dimplex. de/garantieverlaen-gerung). Der Bestätigung der Garantiezeitverlängerung vorausge-setzt, ist die vollständige Bezahlung der Inbetriebnahmepauschaleund die Beseitigung etwaiger, im Feld Bemerkungen des Inbetrieb-nahmeprotokolls, vermerkter Mängel. Die Bestätigung der Garantie-zeitverlängerung erfolgt von unten angegebener Adresse nach er-folgreichem Abschluss der Inbetriebnahme und der Einreichung desInbetriebnahmeprotokolls durch den Systemtechnik-Kundendienst. Die Inbetriebnahmepauschale beinhaltet die eigentliche Inbetrieb-nahme und die Fahrtkosten. Es wird keine Haftung für die ordnungs-gemäße Planung, Dimensionierung und Ausführung der Gesamtan-lage übernommen.
Die Behebung von Anlagenmängeln undWartezeiten sind Sonderleistungen. Die aktuellen Inbetriebnahmepauschalen und der in der Inbetrieb-nahmepauschale enthaltene Leistungsumfang sind im Internet unter:www. dimplex. de/garantieverlaengerung hinterlegt. Hier ist ebenfallseine Online-Beauftragung integriert. Glen Dimplex Deutschland GmbHGeschäftsbereich DimplexKundendienst SystemtechnikAm Goldenen Feld 18 · 95326 KulmbachFür die Auftragsbearbeitung werden der Typ, die ErzeugnisnummerE-Nr. bzw. Fabrikationsnummer Fabr. -Nr. oder Seriennummer S/N, das Fertigungsdatum FD und falls angegeben der Kundendienst-index KI des Gerätes benötigt. Diese Angaben befinden sich auf dem Typschild des Gerätes. Kundendienstadresse:Tel. -Nr. :Fax. -Nr. :E-Mail-Adresse:Internet:+49 (0) 9221 709 562+49 (0) 9221 709 56509221709565@glendimplex. de09221709565@dimplex. dewww. dimplex. dewww. dimplex.
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