Heylo K 50 Bedienungsanleitung
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Produktspezifikationen
| Marke: | Heylo |
| Kategorie: | Heizung |
| Modell: | K 50 |
Bedienungsanleitung Heylo K 50 – Volltext
Mobile Warmlufterzeuger Typ K 50 2 DE EG-Konformitätserklärung Gemäß der EG-Richtlinie für Maschinen ( 98 / 37 / EG ) Anhang ll A Für Gerätebaureihe : Warmlufterzeuger mit WärmetauscherTyp: K 30, K 30 T, K 50, K 80, K 120, K 160 eco, K 170, K 220 HEYLO GmbH, Im Finigen 9, 28832 Achim, erklärt, dass die genannten Maschinen in ihrer Konzeption und in der von uns in Verkehr gebrachten Bauart den grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen der EG-Richtlinie von Maschinen entsprechen. Bei eigenmächtigen Veränderungen der Maschinen verliert die Erklärung ihre Gültigkeit. Zutreffende EG-Richtlinien: Maschinenrichtlinie 98 /37 /EG Niederspannungsrichtlinie 2006 / 95 / EG EMV – Richtlinie 2004 / 108 / EG Angewandte harmonisierte Normen: - DIN EN 12100-1 01 : 2003 Sicherheit von Maschinen - Grundbegriffe, allgemeine Gestaltungsleitsätze Teil 1: Grundsätzliche Terminologie u.
Methodologie - DIN EN 12100-2 02 : 2003 Sicherheit von Maschinen - Grundbegriffe, allgemeine Gestaltungsleitsätze Teil 2: Technische Leitsätze und Spezifikationen - DIN EN 60204-1 06 : 2007 Sicherheit von Maschinen und elektrische Ausrüstung von Maschinen - DIN EN 50081-2 03 : 1993 Elektromagnetische Verträglichkeit, Fachgrundnorm Störaussendung Industriebereiche Angewandte nationale Normen sowie technische Spezifikationen: - DIN 4794-1 12 : 1980 Ortsfeste Warmlufterzeuger mit und ohne Wärmetauscher - DIN 4794-2 12 : 1980 Ortsfeste Warmlufterzeuger mit Wärmetauscher Achim, 18.10.2011 …………………….…….…………….. Dr . Thomas Wittleder - Geschäftsführer -
3 DE Inhaltsverzeichnis Seite 1. Allgemeines 4 2. Technische Daten 5 3. Geräteaufbau 6 4. Arbeitsweise 6 5. Anschlüsse 7 6. Inbetriebnahme 8 7. Aufstellungsrichtlinien 9 – 10 8. Wartung 10 9. Fehlersuche und -behebung 11 – 13 10. Schaltplan 14 11. Ersatzteilliste 15 – 16 12. Brennereinstellung 17 13. Ersatzteile Ölbrenner 18 - 19 ACHTUNG: Vor Inbetriebnahme unbedingt lesen! Bitte beachten Sie sorgfältig die Hinweise in der Bedienungsanleitung. Bei Nichtbeachtung erlischt der Gewährleistungsanspruch. Für Schäden bzw. Folgeschäden die daraus entstehen, übernimmt der Hersteller keine Haftung.
Mobile Warmlufterzeuger Typ K 50 4 DE 1. Allgemeines Gerätebeschreibung Der mit Heizöl EL befeuerte K 50 ist ein kompakter, vielseitig verwendbarer, gut transportabler Warmlufterzeuger (WLE) für Heizung und Trocknung. Er arbeitet mit und ohne Schornsteinanschluss gleich gut und ist mit seiner großen Heizleistung kompakt, leicht und doch robust gebaut. Der WLE darf nur gewerblich eingesetzt werden. Warmlufterzeuger sind gedacht für die Punktbeheizung an Reparaturstellen im Freien und in geschlossenen Räumen, zum Auftauen und Anwärmen von Maschinen, von Vorrichtungen und Rohrleitungen, zum Trocknen von Räumen, Heu und Getreide sowie als Hilfsheizung in Notfällen. Es ist ein nach DIN EN 267 geprüfter Ölbrenner eingebaut. Die vorliegende Bedienungsanweisung für den WLE wird auf jeden Fall durch die Bedienungsanweisung des Brennerherstellers für den Brenner ergänzt.
Sicherheitshinweise Die Geräte dürfen nur von ausreichend unterwiesenen Personen bedient werden. Ortsveränderliche Brennstoffbehälter dürfen nur nach Beachtung der Technischen Regeln für brennbare Flüssigkeiten (TRbF 20) aufgestellt und betrieben werden. Die Geräte nicht in öl-, schwefel- und salzhaltiger Atmosphäre aufstellen und betreiben. Die Geräte dürfen keinem direkten Wasserstrahl ausgesetzt werden (z.B. Hochdruckreiniger). Es dürfen nur nach DIN EN 230 und DIN EN 267 geprüfte Gebläse-Ölbrenner in WLE-Ausführung verwendet werden. Die Sicherheitseinrichtungen dürfen auf keinen Fall blockiert oder überbrückt werden. Unbeaufsichtigt dürfen die Geräte nur mit einer thermostatischen Regelung betrieben werden. Das Gerät grundsätzlich nur im abgekühlten Zustand vom Stromnetz trennen. Die Geräte müssen auf ebenen Flächen standsicher aufgestellt werden. Alle Geräte tragen ein CE-Zeichen.
Mobile Warmlufterzeuger Typ K 50 6 DE 3. Geräteaufbau Gehäuse, darin und mit Wärmetauscher und Ventilator Chrom-Titanstahl-BrennkammerAbgasstutzen. Der sitzt mit seinen Steuereinheiten innerhalb der Verkleidung über Ölbrennerder Luftansaugung im Schaltkasten Die Düsenstockeinheit mit Flammrohr ist an der vertikal stehenden Brennkammer montiert. Beide Funktionseinheiten sind mittels Versorgungsleitungen für Luft, Brennstoff sowie Zünd- und Überwachungsorganen miteinander verbunden. Da die Flamme innerhalb der Brennkammer umgekehrt, muss sie schlank und lang sein. Im Gerät sind Kapillarrohrthermostate eingebaut. Beim Aufheizen sorgt der Temperaturregler für verkürzte Aufheizzeiten durch verzögertes Zuschalten des Ventilators. Beim Ausschalten lässt der Temperaturregler den Ventilator nachlaufen, um die Restwärme aus dem Gerät herauszuholen.
Dadurch wird gleichzeitig die Brennkammer vor Überhitzung durch Nachwärme geschützt. In den Geräten ist für den Betrieb bei kalten Außentemperaturen eine leistungsfähige Ölvorwärmung eingebaut. Sie erwärmt eine bestimmte Menge Heizöl soweit, dass der Brenner damit anlaufen kann. Der erlaubt die raumtemperaturabhängige Steuerung des Gerätes Raumthermostatanschlussdurch einen Raumthermostaten. Im Gerät ist ein Betriebsstundenzähler integriert. Dieser zeigt die Laufzeiten in [h] des Gerätes im Heizbetrieb an. Die Laufzeiten können nach dem Öffnen der Schaltkastentür abgelesen werden. 4. Arbeitsweise Beim Betrieb wird das Heizöl EL von der Brennerpumpe über die Saugleitung aus dem beigestellten Tank oder aus einer fest installierten Ölversorgung angesaugt.
Die für die Heizleistung erforderliche Ölmenge wird der Brennerdüse über die Druckleitung zugeführt, in die Brennkammer gesprüht und gezündet. Es entsteht eine Flamme, die zusammen mit ihren Verbrennungsgasen die Brennkammer und den Wärmetauscher erwärmt.
Von der Pumpe gefördertes, überschüssiges Heizöl fließt zurück in den Behälter. Nach einer kurzen Aufheizzeit schaltet der Temperaturregler den Ventilator an. Dadurch wird eine sehr kurze Aufheizzeit erreicht. Der Ventilator bläst die angesaugte kalte Luft über die Brennkammer und den Wärmetauscher. Dadurch wird sie erwärmt. Die erwärmte Luft tritt auf der Gegenseite durch den Ausblasstutzen aus. Zum wird der Hauptschalter auf Stellung -II- "Heizen" eingeschaltet. Zunächst läuft der HeizenBrenner an und nach Erwärmen von Brennkammer und Wärmetauscher schaltet auch der Ventilator zu und fördert warme Luft. Ein evtl. angeschlossener Raumthermostat muss höher als die Umgebungstemperatur eingestellt sein, sonst läuft das Gerät nicht an, weil keine Stromzufuhr vorhanden ist. Zum wird der Hauptschalter auf Stellung -I- "Lüften" Lüftenam Schaltkasten eingeschaltet.
Es läuft ausschließlich der Ventilator, das Gerät arbeitet nun als Lüftungsgerät. Zum des Gerätes wird der Hauptschalter Abschalten auf Stellung -0- gestellt. Hauptschalter.
7 DE 5. Anschlüsse Stromanschluss Das Gerät wird mit 230V Wechselstrom, 50 Hz betrieben. Der K 50 wird über ein 2,5 m langes Kabel mit Schukostecker betrieben. Der Anschluss darf nur an solche Netze erfolgen, die mit einer Sicherung von minimal 10 A abgesichert sind. Längere Zuleitungen sollten mindestens 3 x 2,5 mm² bzw. 5 x 2,5 mm² Querschnitt haben, um einen zu starken Spannungsabfall bis zum Gerät zu vermeiden. Bei Unterspannung bis 195 V arbeitet das Gerät noch einwandfrei. Bei Störungen also Spannung am Gerät kontrollieren. Betrieb mit Raumthermostat Soll das Gerät die Temperatur geschlossener Räume automatisch auf einer bestimmten Temperatur halten, so wird ein 230 V Raumthermostat angeschlossen. Dazu muss die Kappe von der Gerätebuchse entfernt werden, nun kann der Thermostatstecker in den Buchseneinsatz gesteckt werden.
Ölvorwärmung Heizöl scheidet bei tiefen Temperaturen Paraffin aus. Es verstopft den Ölfilter und lässt sich nicht pumpen. Das Gerät startet damit nicht. Die Geräte besitzen deshalb elektrische Heizelemente. Die Ölvorwärmung macht das Öl fließfähig. Sie arbeitet thermostatgesteuert, unabhängig vom Geräteschalter, jedoch muss der Stecker der Netzleitung an eine funktionierende und abgesicherte Stromversorgungsquelle angeschlossen sein. Schornsteinanschluss Im Freien oder in offenen Räumen empfehlen wir 1 m Rohr, 150 mm Durchmesser mit einer Regenhaube, um das Eindringen von Regen und Schmutz weitgehend auszuschließen und um einen geringen Zug zu erzeugen. Bei vorübergehendem Betrieb in geschlossenen Räumen, z. B. Winterbau, sind die Verbrennungsgase ins Freie abzuführen. Die Abgasleitung ist so zu verlegen, dass mindestens 10 Pa Zug darin gewährleistet und in der Leitung möglich ist.
Sie muss mindestens über Traufhöhe, besser über Firsthöhe geführt werden, um Gegendruck durch den Wind und daher rührendes Rußen des Brenners zu vermeiden. Die Abgasrohre müssen einen Mindestabstand von 0,5 m von brennbaren Teilen haben und zuverlässig befestigt sein. Ihr Durchmesser darf nicht kleiner als der Abgasstutzen des Warmlufterzeugers sein. Bei Dauerbetrieb in geschlossenen Räumen ist nach der Bauordnung ein Anschluss an einen Schornstein vom Durchmesser 200 mm vorgeschrieben, der mindestens 0,40 m über First geführt sein muss.
Mobile Warmlufterzeuger Typ K 50 8 DE Steckdose für Raumthermostat 6. Inbetriebnahme Heizen 1. Anschluss zu den Ölversorgungsleitungen über den Vor- und Rücklaufanschluss am Gerät herstellen. 2. Netzstecker in geeignete Netzdose stecken. 3. Falls nach Bauordnung erforderlich, Schornsteinanschluss herstellen, sonst 1 m Rauchrohr mit Regenhaube. 4. Hauptschalter auf Stellung -II- "Heizen schalten. Der Brenner läuft im Vorbelüftungsmodus an. Nach ca. 45 sec. erfolgt die Zündung der Flamme. 5. Sind Gerät und/oder Öl ausgekühlt, muss man je nach Temperatur 15 - 20 Minuten warten, bis die Ölvorwärmung genügend vorgewärmt hat. Dann erst den Hauptschalter auf Heizen schalten und, wenn vorhanden, angeschlossenen Raumthermostat über Umgebungstemperatur einstellen. 6.
: Hauptschalter am Schaltkasten ausschalten - - Abschalten nicht den Netzstecker ziehenda der Ventilator beim Abschalten zur Kühlung kurz weiterlaufen muss. Der Temperaturregler schaltet den Ventilator verzögert nach 2 - 3 Minuten automatisch ab. Dieser Vorgang kann sich einige Male wiederholen. Daher auf keinen Fall zum Abschalten den Netzstecker herausziehen. Beim Abschalten durch Ziehen des Gerätesteckers oder Hauptschalter kann das Gerät nicht nachkühlen und zu Schäden an der Brennkammer, an der Flammüberwachung führen. Der Sicherheitstemperaturbegrenzer kann unter Umständen ausschalten und verriegeln. Das Gerät läuft dann erst nach Entriegeln des Sicherheitstemperaturbegrenzers wieder an. Lüften 1. Den Hauptschalter auf Stellung -I- " einschalten. "Lüften 2. Lüften abschalten: Hauptschalter auf Stellung -0- „ “ stellen. Aus Hauptschalter
9 DE 7. Aufstellungsrichtlinien Aufstellvorschriften Bei der Aufstellung von ortsveränderlichen WLE mit geschlossener Brennkammer sind grundsätzlich die jeweiligen örtlichen Bau-, Brandschutz- und Berufsgenossenschafts-vorschriften einzuhalten Aufstellorte Die Geräte dürfen nicht an Orten betrieben werden, an denen zündfähige Gas-Luft- oder Staub-Luft-Gemische auftreten können (z.B. Tankstellen, Lackierereien usw.). Fußböden und Decken müssen feuerhemmend sein. Ansaug- und Ausblasstutzen dürfen nicht verengt werden. Aufstellräume 1. Aufstellung des WLE in geschlossenen, gut durchlüfteten Räumen mit Schornsteinanschluss: - Die Mindestraumgröße muss einem mittleren Wärmebedarf des Aufstellraumes von 0,058 kW/m³ entsprechen. - Die nötige Frischluftzufuhr zur Sicherung einer einwandfreien Verbrennung muss auf jeden Fall gewährleistet sein (Fenster, Türen oder sonstige Öffnungen).
Heizleistung (kW) Raumgröße (m³) nötige Frischluftmenge (m³/h ) 25 kW 500 m³ 50 m³/h 50 kW 1000 m³ 80 m³/h 80 kW 1400 m³ 130 m³/h 110 kW 1900 m³ 180 m³/h 140 kW 2500 m³ 220 m³/h 160 kW 2800 m³ 240 m³/h 2. Aufstellung des WLE in geschlossenen, gut durchlüfteten Räumen ohne Schornsteinanschluss: - Die Mindestraumgröße muss einem mittleren Wärmebedarf des Aufstellraumes von 0,058 KW/m³ entsprechen. - Eine natürliche Lufterneuerung des 2,5 fachen des Rauminhalts/h ist grundsätzlich zu gewährleisten (Beseitigung der Verbrennungsgase und Zufuhr von Frischluft). - Für diese Frisch- und Abluftmenge sind min. folgende Öffnungen erforderlich: Frischluft: 2,8 m³ Abluft: 2,8 m³ Heizleistung (kW) Frischluftmenge (m³/h) natürliche Lufterneuerung (m³/h ) 25 kW 500 m³ 1250 m³/h 50 kW 1000 m³ 2500 m³/h 80 kW 1400 m³ 3500 m³/h 110 kW 1900 m³ 4750 m³/h 140 kW 2500 m³ 6250 m³/h 160 kW 2800 m³ 7000 m³/h
Mobile Warmlufterzeuger Typ K 50 10 DE Sicherheitsabstände - Seitlich zu brennbaren Teilen: 0,60 m - Ausblasseite zu brennbaren Teilen: 2,00 m - Ansaugseitig für freie Luftzufuhr: 0.60 m - nach oben: 3,00 m Gesetzliche Vorschriften Folgende Vorschriften sind bei Aufstellung und Inbetriebnahme zu beachten: - Arbeitsstättenverordnung §§ 5 und 14 - Arbeitsstättenrichtlinie ASR 5 - Unfallverhütungsvorschriften VBG 43, VBG 21 - Feuerungsanlagenverordnung (FeuVo) der einzelnen Bundesländer erhältlich bei: Deutsches Informationszentrum für technische Regeln (DITR) im DIN, Burggrafenstraße 6, 10787 Berlin 8. Wartung Um die Betriebssicherheit und die ökologischen Grenzwerte einzuhalten sowie die Wirtschaftlichkeit zu sichern, muss das Gerät in regelmäßigen Abständen gewartet und gereinigt werden. Wartungsarbeiten dürfen nur durch sachkundige Fachleute durchgeführt werden.
Ein stets sauber gehaltener Warmlufterzeuger gewährleistet eine gute Verbrennung mit störungsfreiem Betrieb und langer Lebensdauer. ACHTUNG !!! Wartungsarbeiten nur bei herausgezogenem Netzstecker vornehmen! 1. Nach jeder Heizperiode oder früher muss der Ölfilter gesäubert werden. 2. Nach jeder Heizperiode oder früher, je nachdem wie viel Schmutz am Einsatzort vorhanden ist, müssen die Innenteile gründlich von Staub und Schmutz gesäubert werden. 3. Nach jeder Heizperiode muss die Brennkammer entrusst und der Brenner auf einwandfreie Werte kontrolliert werden. (Nur vom Fachmann durchzuführen). 4. Nur Originalersatzteile verwenden. Zur beim K 50 sind 3 Öffnungen vorgesehen. Eine befindet Reinigung des Wärmetauscherssich am Abgasstutzen, sie kann nach Abnahme des Haubenbleches und nach Lösen der Verschraubungen des Flansches geöffnet werden.
11 DE 9. Fehlersuche und -behebung Problem mögliche Ursache Lösung Brenner läuft nicht Kein Strom Raumthermostat (falls vorhanden) zu niedrig eingestellt Raumthermostat defekt Ölfeuerungsautomat zeigt Störung an (Störlampe leuchtet auf). Sicherheitstemperaturbegrenzer hat den Strom unterbrochen, Ausblastemperatur zu hoch, Lufteinlass oder Luftauslass beengt oder Gerät konnte nicht nachkühlen: Gerät wurde durch Herausziehen des Steckers ausgeschaltet, statt durch Ausschalten. Mit Phasenprüfer oder Lampe prüfen, Hauptschalter einschalten, Sicherung auswechseln, Zuleitung auf lose Kontakte untersuchen. Bei Betrieb ohne Raumthermostat: prüfen, ob Kappe auf Raumthermostatanschluss vorhanden ist, da Heizer ohne Kappe nicht anläuft, ggf. Kappe aufsetzen (Kappe enthält Strombrücke). Raumthermostat über Raumtemperatur stellen Raumthermostat untersuchen (darf nur ein Fachmann vornehmen).
Notfalls auswechseln oder überbrücken an der Anschlussklemme am Gerät und mit der Hand schalten Schaltkastenabdeckblech abschrauben. Nach einer Wartezeit von ca. 1 Minute den leuchtenden Entstörknopf am Steuergerät des Brenners betätigen. Störmeldung am Steuergerät und Signalanzeige müssen erlöschen. Der Brenner unternimmt dann einen neuen Startversuch. Bei der ersten Inbetriebnahme kann es sein, dass die Entstörtaste so oft gedrückt werden muss, bis der Brenner luftfreien Öls angesaugt hat. Öl auf Blasenfreiheit in Rücklaufleitung prüfen, dann erst Heizbetrieb möglich. Weitere Details zur Brennerstörung (LED-Code) lt. beiliegender Brenner-Bedienungsanleitung. Die schwarze Schutzkappe nach links drehen und abnehmen. Entstörknopf des STB drücken. Dieser befindet sich oberhalb der Gerätekabeleinführung. Ursache der Überhitzung beseitigen (Ansaug- oder Ausblaswiderstände).
Mobile Warmlufterzeuger Typ K 50 12 DE Problem mögliche Ursache Lösung Brenner läuft an, geht aber auf Störung Öltank leer Ölleitung nicht angeschlossen oder Haupthahn geschlossen Ölfilter verschmutzt Ölsaugleitung ist nicht dicht, Pumpe saugt Luft mit an Ölpumpe erzeugt keinen Druck Öl nachfüllen Leitung bzw. Haupthahn prüfen Düsenfilter, Pumpenfilter, Vorfilter reinigen, evtl. Düse auswechseln Ölsaugleitung abdichten. Das Öl in der Rücklaufleitung muss blasenfrei sein. Druck richtig einstellen, Kupplung oder Pumpe auswechseln (darf nur ein Fachmann vornehmen). Entstörknopf am Steuergerät betätigen (siehe Abschnitt Brenner läuft nicht an) Brenner läuft an, zündet aber nicht, geht auf Störung Kein Zündfunke. Zündelektroden verkokt oder verstellt. Brennerdüse verstopft Zur Kontrolle den Düsenstock überprüfen.
Netzstecker herausziehen oder Strom abschalten und Düsenstock kontrollieren Brennerdüse herausschrauben. Auswechseln der Düse gegen eine neue. Nicht versuchen, die Düse zu reinigen! Düse immer erneuern, geöffnete gereinigte Düsen brennen nie einwandfrei. Flamme erlischt nach Anlaufen oder brennt unruhig Fotowiderstand verschmutzt Ölfilter verschmutzt Ölsaugleitung ist nicht dicht, Pumpe saugt Luft mit an: Luftblasen im Öl der Rücklaufleitung. Brennerdüse verstopft Fotowiderstand herausziehen und mit einem sauberen Lappen abwischen. In sehr staubigen Räumen sollte diese Reinigung öfter vorgenommen werden. Alle Ölfilter kontrollieren und reinigen: Vorfilter, Pumpenfilter, Düsenfilter. Ölsaugleitung abdichten, alle Verschraubungen nachziehen. Öl aus Rücklaufleitung in Topf mit Öl fließen lassen. Es muss blasenfrei sein. Pumpendruck richtig einstellen (darf nur ein Fachmann vornehmen).
13 DE Problem mögliche Ursache Lösung Verbrennungsluft nicht richtig eingestellt Verbrennungsluft einregulieren (darf nur ein Fachmann vornehmen). Brenner schaltet nicht ab Raumthermostat an ungünstiger Stelle montiert. Raumthermostat defekt Raumthermostat an einem anderen Ort anbringen. Für eine richtige Steuerung ist es wichtig, den Raumthermostat so in dem zu beheizenden Raum anzubringen, daß ihn kein Kaltluftstrom von Fenstern, Türen, usw. trifft. Im zutreffenden Fall Raumthermostat versetzen. Raumthermostat untersuchen (darf nur ein Fachmann vornehmen), Notfalls auswechseln. Raumthermostat schaltet Brenner ab, ehe gewünschte Raumtemperatur erreicht ist Raumthermostat ist an einer Stelle angebracht, wo ihn Warmluft oder Wärmestrahlen treffen, z. B. von Sonne, Maschinen, Warmwasser- oder Dampfleitungen.
Thermostat versetzen Ventilator läuft nicht an Temperaturregler -1S3.1 (siehe Schaltplan) arbeitet nicht Keine Stromversorgung Prüfen, ob der Temperaturregler -1S3.1 arbeitet, ggf. ist dieser auszutauschen. Mit einem Phasenprüfer auf der Klemmleiste X1 (siehe Schaltplan) prüfen, ob der Ventilatorantrieb mit Strom versorgt wird. Klemme 5 und 7N (siehe Schaltplan). Ist das Gerät durch das Netzkabel mit Strom versorgt, dürfen die Arbeiten an der elektrischen Anlage nur von elektrischem Fachpersonal bzw. einer elektrisch unterwiesenen Person entsprechend VBG 4 ausgeführt werden. Bitte lassen Sie Reparaturarbeiten der Elektro- Gas- und Ölanschlüsse für WLE nur von Servicepartnern der Firma HEYLO durchführen. Außerbetriebnahme und Entsorgung des Gerätes Das Gerät ist für langjährigen Betrieb ausgelegt.
17 DE 12. Brennereinstellung Hinweis: Um das Stauscheibenstocksystem (1) einzustellen, lösen Sie die Schraube (3). Und um das Elektrodensystem (2) einzustellen, lösen Sie die Schraube (4). Gerät Heiz--leistung Düse Pumpen-druck Luftklappen- einstellung Brennerkopf- einstellung Brennertyp K 50 50 kW 1,1 Gph 45°B Delavan Art.-Nr. 1630014 10,5 bar 4,0 5,0 RG 1 RK
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