Junkers SUPRAECO W - SWI 270-1X Bedienungsanleitung

Junkers Wärmepumpe SUPRAECO W - SWI 270-1X

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Installations- und Bedienungsanleitung
Wärmepumpe
SUPRAECO W
6720645393-00.1V
SWI 270-1
SWI 270-1 X
6 720 645 395 (2012/11) DE
Vor Installation des Geräts Installationsanleitung lesen!
Vor Inbetriebnahme des Geräts Bedienungsanleitung lesen!
Die in der Bedienungsanleitung enthaltenen Sicherheitshinweise beachten!
Der Aufstellort muss den Anforderungen für eine ausreichende Belüftung genügen!
Die Installation darf nur durch einen zugelassenen Fachbetrieb erfolgen!

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Produktspezifikationen

Marke: Junkers
Kategorie: Wärmepumpe
Modell: SUPRAECO W - SWI 270-1X

Bedienungsanleitung Junkers SUPRAECO W - SWI 270-1X – Volltext

Installations- und BedienungsanleitungWärmepumpeSUPRAECO W6720645393-00.1VSWI 270-1SWI 270-1 X6 720 645 395 (2012/11) DEVor Installation des Geräts Installationsanleitung lesen!Vor Inbetriebnahme des Geräts Bedienungsanleitung lesen!Die in der Bedienungsanleitung enthaltenen Sicherheitshinweise beachten!Der Aufstellort muss den Anforderungen für eine ausreichende Belüftung genügen!Die Installation darf nur durch einen zugelassenen Fachbetrieb erfolgen!

InhaltsverzeichnisSUPRAECO W – 6 720 645 395 (2012/11)2Inhaltsverzeichnis1 Symbolerklärung und Sicherheitshinweise. 31. 1 Symbolerklärung. 31. 2 Sicherheitshinweise. 32 Lieferumfang. 43 Angaben zum Gerät. 43. 1 Bestimmungsgemäßer Gebrauch. 43. 2 Typenübersicht. 43. 3 Typschild. 53. 4 Gerätebeschreibung. 53. 5 Abmessungen und Mindestabstände. 53. 6 Geräteübersicht. 63. 7 Elektrische Verdrahtung. 73. 8 Kältemittelkreis. 83. 9 Sicherheits-, Regelungs- und Schutzeinrichtungen. 93. 9. 1 Hoch-/Niederdruckschalter. 93. 9. 2 Sicherheitstemperaturbegrenzer. 93. 9. 3 Temperaturfühler der Luftansaugung. 93. 10 Korrosionsschutz. 93. 11 Technische Daten. 103. 12 Anlagenschema. 113. 12. 1 Wärmepumpe mit Zusatzheizgerät zur Unterstützung der Warmwasserbereitung. 113. 12. 2 Wärmepumpe mit solarer Unterstützung der Warmwasserbereitung. 123. 12.

3 Wärmepumpe mit Pellets Unterstützung der Warmwasserbereitung. 134 Transport und Lagerung. 145 Installation. 145. 1 Aufstellort. 145. 2 Gerät aufstellen. 145. 3 Luftleitungen anschließen. 155. 3. 1 Raumluftabhängiger Betrieb. 155. 4 Anschluss der Wasserleitungen. 165. 5 Anschluss des Wärmetauschers. 165. 6 Anschluss der Zirkulationsleitung. 165. 7 Anschluss der Kondensatleitung. 165. 8 Trinkwasser-Ausdehnungsgefäß. 175. 9 Speicher füllen. 175. 9. 1 Wasserqualität. 186 Elektrischer Anschluss. 186. 1 Elektrischer Anschluss des Geräts. 187 Inbetriebnahme. 187. 1 Vor der Inbetriebnahme. 187. 2 Gerät ein-/ausschalten. 188 Bedienung. 198. 1 Betriebsanzeige. 198. 2 Betriebsarten. 198. 3 Menü "Bedienung". 198. 3. 1 Betriebsart "manuell". 198. 3. 2 Betriebsarten "P1", "P2" und "P3". 198. 3. 3 Betriebsart "Full". 208. 3. 4 Betriebsart "Off". 208. 4 Warmwassertemperatur einstellen. 208.

238. 5. 5 Funktion "Purg" - Entlüften. 238. 5. 6 Funktion "Info" - Information. 248. 6 Störungsdiagnose. 248. 7 Werkseitige Einstellungen. 248. 8 Auswahl der Temperatureinheit - "°C" oder "°F". 258. 9 Uhrzeit und Wochentag einstellen. 258. 10 Bedienungsübersicht. 269 Umweltschutz/Entsorgung. 2710 Wartung. 2810. 1 Generalinspektionen. 2810. 2 Leistungsprüfung. 2810. 3 Magnesiumanode prüfen/austauschen. 2810. 4 Reinigung Luftwege. 2810. 5 Kondensatleitung. 2810. 6 Sicherheitsventil. 2810. 7 Kältemittelkreis. 2810. 8 Sicherheitstemperaturbegrenzer. 2810. 9 Verflüssiger entkalken. 2910. 10 Speicher entleeren. 2911 Display. 3011. 1 Störungen, die im Display angezeigt werden. 3011. 2 Anzeigen im Display. 30.

Symbolerklärung und SicherheitshinweiseSUPRAECO W – 6 720 645 395 (2012/11) 31 Symbolerklärung und Sicherheitshinweise1. 1 SymbolerklärungWarnhinweiseFolgende Signalwörter sind definiert und können im vorliegenden Doku-ment verwendet sein:•HINWEIS bedeutet, dass Sachschäden auftreten können. •VORSICHT bedeutet, dass leichte bis mittelschwere Personenschä-den auftreten können. •WARNUNG bedeutet, dass schwere bis lebensgefährliche Personen-schäden auftreten können. •GEFAHR bedeutet, dass schwere bis lebensgefährliche Personen-schäden auftreten werden. Wichtige InformationenWeitere Symbole1. 2 SicherheitshinweiseAufstellung▶ Die Installation darf nur von einem zertifizierten Fachmann vorgenom-men werden. ▶ An folgenden Orten darf das Gerät nicht installiert werden:–im Freien– an korrosionsfördernden Orten– an Orten mit Temperaturen unter 0 °C– an Orten, an denen Explosionsgefahr besteht.

▶ Verpackung des Geräts erst am Aufstellort entfernen. ▶ Vor dem Anschluss des Geräts an die Spannungsversorgung alle Hyd-raulikanschlüsse auf Dichtheit prüfen. Verbrühungsgefahr an den Warmwasserzapftstellen▶ Wenn Warmwassertemperaturen über 60 °C eingestellt werden oder die thermische Desinfektion eingeschaltet ist, muss eine Mischvor-richtung installiert werden. Wartung▶ Der Betreiber ist für die Sicherheit und Umweltverträglichkeit des Geräts und für seine Wartung verantwortlich. ▶ Die Wartung darf nur von einem zertifizierten Fachmann vorgenom-men werden. ▶ Vor allen Wartungsarbeiten Gerät vom Netz trennen. Wartung und Reparatur▶ Reparaturen dürfen nur von einem zertifizierten Fachbetrieb vorge-nommen werden. Fehlerhafte Reparaturen können Gefahren für den Betreiber sowie Funktionsstörungen des Geräts zur Folge haben. ▶ Nur Originalersatzteile verwenden.

Raum-/AnsaugluftAnsaugluft frei von Verunreinigungen halten. Es dürfen keine der folgen-den Stoffe enthalten sein:• aggressive Stoffe (Ammoniak, Schwefel, Halogenprodukte, Chlor, Lösungsmittel)• fetthaltige oder explosive Stoffe• AerosolkonzentrationenEs dürfen keine anderen Luftansaugsysteme an das Gebläse angeschlos-sen werden. Kältemittel▶ Bei Verwendung und Wiederverwertung des Kältemittels entspre-chende Umweltvorschriften beachten. Nicht in die Umwelt entwei-chen lassen. Als Kältemittel wird R134a verwendet. Es ist nicht entflammbar und hat keine zerstörende Wirkung auf die Ozonschicht. ▶ Vor Arbeiten an Teilen des Kältemittelkreises Kältemittel entfernen, um sicheres Arbeiten zu gewährleisten. Zu Wartungszwecken HFC-134a und PAG-ÖL verwenden. Es enthält flu-oriertes Treibhausgas und wird im Kyoto-Protokoll mit einem Treib-hauspotenzial von 1300 bewertet.

Einweisung des Kunden▶ Kunden über Wirkungsweise des Geräts informieren und in die Bedie-nung einweisen. ▶ Kunden darauf hinweisen, dass er keine Änderungen oder Instand-setzungen vornehmen darf. Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche ZweckeZur Vermeidung von Gefährdungen durch elektrische Geräte gelten ent-sprechend EN 60335-1 folgende Vorgaben:„Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren und darüber sowie von Per-sonen mit verringerten physischen, sensorischen oder mentalen Fähig-keiten oder Mangel an Erfahrung und Wissen benutzt werden, wenn sie beaufsichtigt oder bezüglich des sicheren Gebrauchs des Gerätes unter-wiesen wurden und die daraus resultierenden Gefahren verstehen. Kin-der dürfen nicht mit dem Gerät spielen.

Reinigung und Benutzer-Wartung dürfen nicht von Kindern ohne Beaufsichtigung durchgeführt werden“„Wenn die Netzanschlussleitung beschädigt wird, muss Sie durch den Hersteller oder seinen Kundendienst oder eine ähnlich qualifizierte Per-son ersetzt werden, um Gefährdungen zu vermeiden.

“Warnhinweise im Text werden mit einem Warndreieck gekennzeichnet. Zusätzlich kennzeichnen Signalwörter die Art und Schwere der Folgen, falls die Maßnahmen zur Abwen-dung der Gefahr nicht befolgt werden. Wichtige Informationen ohne Gefahren für Menschen oder Sachen werden mit dem nebenstehenden Symbol gekennzeichnet. Symbol Bedeutung▶ Handlungsschritt Querverweis auf eine andere Stelle im Dokument• Aufzählung/Listeneintrag– Aufzählung/Listeneintrag (2. Ebene)Tab. 1.

LieferumfangSUPRAECO W – 6 720 645 395 (2012/11)42 LieferumfangBild 1[1] Wärmepumpe[2] Druckschriftensatz zur Produktdokumentation3 Angaben zum Gerät Wärmepumpen der Baureihe SWI270... nutzen die in der Umgebungs-luft gespeicherte Energie zur Warmwasserbereitung.3.1 Bestimmungsgemäßer GebrauchDas Gerät darf nur zur Warmwasserbereitung eingesetzt werden.Eine andere Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß. Daraus resultie-rende Schäden sind von der Haftung ausgeschlossen.Das Gerät eignet sich nicht für industrielle Anwendungen. Es ist nur für den häuslichen Gebrauch zugelassen.3.2 Typenübersicht [S] Supraeco[W] Warmwasserbereitung[I] Innenaufstellung für Raumluft[270] Integrierter Warmwasserspeicher mit 270l Inhalt[-1] Generation[X] Wärmetauscher zur Warmwasserbereitung über externe Heizge-räte126720645393-03.3VSW I 270 -1SW I 270 -1 XTab. 2

Angaben zum GerätSUPRAECO W – 6 720 645 395 (2012/11) 53.3 TypschildDas Typschild befindet sich an der Rückseite des Geräts.Dort finden Sie Angaben zu Geräteleistung, Bestellnummer, Zulassungs-daten, das verschlüsselte Fertigungsdatum (FD) und weitere techni-schen Daten.3.4 GerätebeschreibungGerät zur Warmwasserbereitung mit folgenden Merkmalen:• Speicher aus Emaille-Stahl mit Wärmedämmung durch Polyurethan-Hartschaum.• zusätzlicher Korrosionsschutz des Warmwasserspeichers durch interne Magnesiumanode.• Separater Kältemittel- und Warmwasserkreis.• Automatischer Stopp im Betriebsmodus "Wärmepumpe"1) wenn die Luftansaugtemperatur unter 5 °C oder über 35 °C liegt.• Hoch-/Niederdruckschalter zum Schutz des Kältemittelkreises.• Verwendung von R134a als Kältemittel.• Warmwassertemperaturen zwischen 30 °C und 70 °C (Die werkseitig eingestellte Warmwassertemperatur beträgt 50 °C).3.5 Abmessungen und MindestabständeBild 2 Geräteabmessungen1) Abschnitt 8.5.16720649329-01.1V670258332061972412569051820362724745390160

Angaben zum GerätSUPRAECO W – 6 720 645 395 (2012/11)83.8 KältemittelkreisDer Kältemittelkreis ist ein geschlossenes System, in dem das Kältemit-tel R134a als Wärmeträger zirkuliert.Im Verdampfer wird die Wärme aus der Luft in den Kältemittelkreis über-führt und das Kältemittel zu Gas verdampft.Der Verdichter erhöht die Temperatur des Kältemittels R134a durch Verdichtung.Anschließend wird die Wärme über einen Wärmetauscher, auch Verflüs-siger genannt, an das Wasser im Speicher abgegeben. Dabei konden-siert das Kältemittel R134a. Der Wärmetauscher ist doppelwandig und verhindert so den Kontakt zwischen Kältemittel- und Warmwasserkreis.R134a durchströmt in flüssigem Zustand das Expansionsventil, wobei sein Druck abnimmt.

Angaben zum GerätSUPRAECO W – 6 720 645 395 (2012/11) 93.9 Sicherheits-, Regelungs- und Schutzeinrichtungen3.9.1 Hoch-/NiederdruckschalterLiegt der Betriebsdruck außerhalb des empfohlenen Bereichs, schaltet der Druckschalter das Gerät aus und zeigt eine Störung an ( Abschnitt 11, Seite 30).3.9.2 SicherheitstemperaturbegrenzerDer Sicherheitstemperaturbegrenzer stellt sicher, dass die Wassertem-peratur im Speicher den vorgeschriebenen Grenzwert nicht überschrei-tet. Erreicht die Temperatur höhere Werte, wird die Warmwasserbereitung unterbrochen. Die Entriegelung erfolgt manuell durch einen zertifizierten Fachmann.3.9.3 Temperaturfühler der LuftansaugungDer Temperaturfühler misst die Temperatur der angesaugten Luft im Verdampfer.

Liegt der gemessene Wert außerhalb des Betriebstempera-turbereichs, wechselt die Warmwasserbereitung automatisch von der Betriebsart "Kombi" in die Betriebsart "Elektrischer Zuheizer". Befindet sich das Gerät in der Betriebsart "Wärmepumpe", wird die Warmwasser-bereitung gestoppt, bis der gemessene Wert im Betriebstemperaturbe-reich liegt.3.10 KorrosionsschutzDie Innenwand des Warmwasserspeichers ist emaillebeschichtet. Auf diese Weise wird ein vollständig neutraler und wasserverträglicher Kon-takt mit dem Trinkwasser gewährleistet.Als zusätzlicher Korrosionsschutz ist der Speicher mit einer internen Magnesiumanode ausgestattet.

Diese muss in regelmäßigen Abständen geprüft und bei Bedarf ausgetauscht werden.In Gebieten mit aggressiverem Wasser müssen spezielle Schutzmaßnah-men (Filter etc.) getroffen werden, und die Wartung der Magnesium-anode muss in kürzeren Zeitabständen erfolgen.Die erste Prüfung muss 6 Monate nach der Installation vorgenommen werden.

Angaben zum GerätSUPRAECO W – 6 720 645 395 (2012/11) 133.12.3 Wärmepumpe mit Pellets Unterstützung der WarmwasserbereitungBild 9[AF] Außentemperaturfühler[CU] Regler Warmwasserwärmepumpe[FW100] wittergeführter Regler[IGM] Universelles Gateway-Modul[IPM2] Powermodul für zwei Heizkreise[KF] Kesseltemperaturfühler[KP] Heizungspumpe (Primärkreis)[LP] Speicherladepumpe[MF] Mischerkreistemperaturfühler[MI] 3-Wege-Mischer[MR] Kesselinternes Regelgerät[P] Heizungspumpe[RLG] Rücklaufgruppe[SF] Speichertemperaturfühler[TB] Temperaturwächter[VF] Vorlauftemperaturfühler[ZP] Zirkulationspumpe[1] Position: am Wärmeerzeuger[5] Position: an der WandSuprapellets KRP2-...AFTTTKPRLGMFMMITTPTB1MR5IGM5IPM25FW1001CUKFVFSWI/SWO270-1xSFLPZP6 720 801 405-10.1ITL

Transport und LagerungSUPRAECO W – 6 720 645 395 (2012/11)144 Transport und LagerungAllgemeinesDas Gerät wird auf einer Einzelpalette geliefert und ist durch eine spezi-elle Verpackung gegen Transportschäden geschützt. Das Gerät immer in seiner Originalverpackung, senkrecht und mit lee-rem Speicher lagern und transportieren. Für Lagerung und Transport sind Umgebungstemperaturen von -20 °C bis +60 °C zulässig. Bild 10Manueller TransportUm das Gerät am Aufstellort in Position zu bringen, Bänder oder Spann-gurte um den Speicher legen. 5 Installation▶ Das Gerät darf nur von einem zertifizierten Fachmann installiert wer-den. ▶ Bei der Installation der Wärmepumpe müssen geltende Vorschriften eingehalten werden. ▶ Kontrollieren, dass alle Rohranschlüsse intakt sind und sich während des Transports nicht gelöst haben. 5.

1 AufstellortBei der Wahl des Aufstellorts sind folgende Punkte zu beachten:• Das Gerät muss in einem trockenen und frostsicheren Raum aufge-stellt werden. Der Betrieb der Wärmepumpe ist bei Luftansaugtempe-raturen zwischen 5 °C und 35 °C möglich. Aufstellfläche des Geräts auf die erforderliche Tragfähigkeit und Ausrichtung prüfen. • Bei niedriger Raumhöhe muss die Luftströmung in unterschiedliche Richtungen geführt werden, sonst kann ein Luftkurzschluss entste-hen. • Luftauslass und Luftansaugung dürfen nicht an Orten erfolgen, an denen Explosionsgefahr durch Gas, Dampf oder Staub besteht. • Sind am Aufstellort bereits raumluftabhängige Gasgeräte installiert, ist der Betrieb des Geräts mit Raumluftzirkulation verboten. Die Ver-wendung einer Ansaugleitung einer anderen Vorrichtung, die eine vom Gasgerät getrennte Luftansaugung gewährleistet, sind obligato-risch.

• Korrekten Ablauf des Kondensats sicherstellen. • Der Unterbau des Geräts muss über ausreichende Festigkeit verfügen (das Gerätegewicht beträgt bei gefülltem Speicher ungefähr 400 kg und verteilt sich gleichmäßig auf die 3 Stellfüße).

Um den einwandfreien Betrieb sowie den ungehinderten Zugang zu allen Bauteilen und Anschlüssen für Wartung und Reparatur sicherzustellen, Mindestabstände in Bild 11 einhalten. Bild 11 Empfohlene Mindestabstände (mm)5. 2 Gerät aufstellen▶Folie und äußere Schutzverpackung entfernen. ▶ Gerät von der Palette heben. HINWEIS: Transportschaden. ▶ Gerät nicht mehr als 45° neigen. ▶ Vorsichtig mit dem Gerät umgehen. ▶ Gerät nicht schwenken, um zu vermeiden, dass das Gerät herunterfällt oder beschädigt wird. HINWEIS: Transportschaden. ▶ Zur Vermeidung von Transportschäden Schutzverpa-ckung erst am Aufstellort entfernen. ▶ Gerät vorsichtig transportieren und absetzen. Durch ruckartige Bewegungen können die innere Emaillebe-schichtung, Bauteile und ihre Anschlüsse oder die Außenverkleidung beschädigt werden. ▶ Kratzer am Gerät durch Bänder oder Spanngurte ver-meiden.

▶ Gerät mit geeignetem Transportmittel an den Aufstel-lort bringen (Spezialwagen, Hubwagen etc. ). HINWEIS: Beschädigung durch Bänder oder Spanngur-te. ▶ Frontabdeckung abnehmen ( Bild 3, [24]). ▶ Darauf achten, dass die Geräteoberfläche von den Bändern oder Spanngurte nicht verkratzt oder einge-drückt wird. ▶ Bänder und Spanngurte weder am elektrischer Zuhei-zer ( Bild 3, [17]) noch an der Öffnung des Tempe-raturfühlers befestigen ( Bild 3, [4]). 6720646160-45. 1V50040022004306720645393-04. 2V.

InstallationSUPRAECO W – 6 720 645 395 (2012/11) 15▶ Zur korrekten Ausrichtung des Geräts am Aufstellort Höhe der Stell-füße anpassen. 5. 3 Luftleitungen anschließenDie Luftansaugung kann aus dem Aufstellraum oder einem Nebenraum erfolgen. Für Nutzung von Luft aus einem Nebenraum müssen Luftan-saugleitungen installiert werden. Raum für die Luftansaugung wählen. Durchschnittliche Lufttemperatur und maximal erforderlichen Luftdurchsatz beachten (Tab. 3). Um einen kleinstmöglichen Luftwiderstand zu erreichen, Luftansaug- und Luftauslassleitungen (Ø 160 mm) möglichst gerade anbringen. Die Druckverlust der Luftansaugung und des Luftauslasses darf 32 Pa nicht überschreiten.

Um den Ablauf des Kondensats aus dem Gerät sicherzustellen, das sich in den Luftansaug- und Luftauslassleitungen bildet:▶ Luftleitungen waagerecht oder mit leichter Neigung zu den Luftan-saug- und Luftauslassöffnungen auf der Oberseite des Geräts anbrin-gen. 5. 3. 1 Raumluftabhängiger BetriebBei raumluftabhängigem Betrieb sicherstellen, dass das Raumvolumen mehr als 20 m3 beträgt. Bild 12[1] Luftansaugung[2] LuftauslassBild 13 Druckverlust (Pa)Um den einwandfreien Betrieb der Anlage und den Ab-lauf des Kondensats zu gewährleisten, muss das Gerät senkrecht ausgerichtet sein. Die Neigung darf 1°, vor-zugsweise in Richtung des Kondensatablaufs, nicht überschreiten. HINWEIS: Beschädigung der Außenverkleidung. ▶ Gerät nicht mehr als 20° neigen. Um die maximale Geräteleistung zu gewährleisten die angegebene Rohrleitungslänge einhalten.

InstallationSUPRAECO W – 6 720 645 395 (2012/11)165. 4 Anschluss der Wasserleitungen▶ Nenndurchmesser der Wasserleitungen im Raum bestimmen. Vor-handenen Wasserdruck und voraussichtlichen Druckverlust beach-ten. ▶ Installation der Wasserleitungen gemäß den geltenden Vorschriften durchführen. Lokale Vorschriften zur Installation von Trinkwasserlei-tungen beachten. ▶ Die Wasserleitungen können starr oder flexibel sein. Zur Vermeidung von Korrosionsschäden Verhalten der verwendeten Materialien im Leitungssystem und an den Anschlüssen berücksichtigen. Um Wärmeverluste zu vermeiden und die maximale Geräteleistung zu gewährleisten:▶ Wasseranschlüsse thermisch isolieren. Sicherheitsventil1)▶ Sicherheitsventil am Kaltwassereintritt des Geräts einbauen. 5.

5 Anschluss des Wärmetauschers2)Das Gerät SWI270-1 X ist mit einem Wärmetauscher für die Unterstüt-zung der Warmwasserbereitung durch eine Solaranlage oder ein Zusatz-heizgerät ausgestattet. Wenn die Wassertemperatur im Speicher 80 °C erreicht, muss der 2. Wärmeerzeuger deaktiviert werden. Auf diese Weise werden Schäden im Kühlmittelkreis der Wärmepumpe und die Aktivierung des Sicher-heitstemperturbegrenzers vermieden. Wird der Wärmetauscher nicht verwendet:▶ Ein- und Austrittsöffnung des Wärmetauschers mit Kappen verschlie-ßen. Warmwasser-Temperaturfühler im Speicher▶ Warmwasser-Temperaturfühler in der entsprechenden Leitung ein-bauen ( Bild 3, [4]). ▶ Leitung isolieren, um Wärmeverluste zu vermeiden. 5. 6 Anschluss der ZirkulationsleitungIm Hinblick auf die Wärmeleistung sollte von der Zirkulation nur dann Gebrauch gemacht werden, wenn sie wirklich erforderlich ist.

▶ Kondensatleitung am Kondensatablauf (Bild 14, [1]) anschließen, damit das Kondensat ungehindert ablaufen kann. ▶ Kondensat über einen Trichtersiphon (Bild 14, [2]) abführen. Bild 14 Kondensatablauf[1] Kondensatablauf[2] TrichtersiphonHINWEIS: Beschädigung der Leitungen durch unsach-gemäße Handhabung. ▶ Leitungen während des Einbaus nicht verunreinigen. ▶ Bei Bedarf Leitungen vor Inbetriebnahme mit Wasser spülen. Wasserrohre vor der Installation gründlich spülen, da der Wasserdurchfluss durch Schmutzpartikel verringert und bei starker Verschmutzung blockiert werden kann. Filter am Kaltwasseranschluss des Geräts installieren. HINWEIS: Korrosionsschäden an den Anschlüssen des Speichers. Wenn die Anschlüsse in Kupfer ausgeführt werden:▶ Für den Hydraulikanschluss Isolier-Trennverschrau-bung1) verwenden. So wird die Lebensdauer der Ma-gnesiumanode verlängert.

1) Zubehör nicht im Lieferumfang enthalten1) Zubehör nicht im Lieferumfang enthaltenIst der Wassereintrittsdruck größer als 8 bar – 80 % des zulässigen Höchstwerts (10 bar) –, einen Druckminde-rer einbauen. Das Sicherheitsventil wird angesteuert, sobald der Wasserdruck den Höchstwert des Ventils ( Tab. 5, Seite 17) überschreitet. In diesem Fall muss die Möglichkeit gegeben sein, austretendes Wasser in einen Auffangbehälter umzuleiten. ABLAUF DES SICHERHEITSVENTILS NIEMALS VERSCHLIESSEN. Zwischen Sicherheitsventil und Kaltwasseranschluss des Geräts keinesfalls Zubehör einbauen. HINWEIS: Die Abblaseleitung des Sicherheitsventils muss in einer frostfreien Umgebung und mit Gefälle verlegt werden. 2) nur für SWI 270-1 XWARNUNG: Verbrühungsgefahr. Heißes Wasser kann zu schweren Verbrühungen führen. ▶ Die thermische Desinfektion nur außerhalb der nor-malen Betriebszeiten durchführen.

InstallationSUPRAECO W – 6 720 645 395 (2012/11) 175. 8 Trinkwasser-Ausdehnungsgefäß1)▶ Ausdehnungsgefäß am Kaltwasseranschluss zwischen Speicher und Sicherheitsgruppe einbauen. Tabelle 5 dient als Referenz bei der Auswahl eines Ausdehnungsgefä-ßes. Das Fassungsvermögen des Ausdehnungsgefäßes muss abhängig vom Wasserdruck der Anlage gewählt werden. Die Angaben beziehen sich auf eine Speichertemperatur von 60 °C. 5. 9 Speicher füllen▶ Ventil des Warmwasseraustritts (Bild 6, [6]) und mindestens einen Warmwasserhahn öffnen. ▶ Ventil des Kaltwassereintritts am Speicher öffnen (Bild 6, [9]). Speicher füllen. ▶ Warmwasserhähne erst schließen, wenn das Wasser kontinuierlich und frei von Luftblasen fließt. ▶ Gerät über eine separate Steckdose mit Schutzleiter an das elektri-sche Netz anschließen. ▶ Hauptschalter ( Bild 3, [18]) auf "I" stellen.

▶ Drehschalter für Pumpendrehzahlstufe in Position „III“ stellen. Bild 15 Pumpe▶ Funktion "Purg" (Entlüften) aufrufen ( Seite 23, section 8. 5. 5), ▶ Entlüftungsventil öffnen ( Bild 16, [1]), bis Wasser aus dem Ablauf des Ventils fließt. Korrekten Ablauf des Wassers sicherstellen. Bild 16 Entlüftungsventil[1] Entlüftungsventil[2] Verflüssiger (Wärmetauscher Kältemittel/Wasser)▶ Entlüftungsventil schließen. ▶ Ungefähr 5 Minuten warten, bis die Funktion "Purg" nicht mehr ange-zeigt wird. ▶ Drehschalter für Pumpendrehzahlstufe in Position „I“ stellen. Die Befüllung des Speichers ist abgeschlossen. Wenn nach wenigen Minuten Betriebszeit Störungs-Code "E09" ange-zeigt wird:▶ Störung zurücksetzen ( Seite 24, Abschnitt "Störungsmeldung zurücksetzen"). ▶ Drehschalter für Pumpendrehzahlstufe in Position „III“ stellen. ▶ Funktion "Purg" (Entlüften) aufrufen ( Seite 23, section 8. 5.

▶ Drehschalter für Pumpendrehzahlstufe in Position „I“ stellen. 1) Zubehör nicht im Lieferumfang enthaltenUm Wasserverlust durch das Sicherheitsventil zu ver-meiden kann ein trinkwassergeeignetes Ausdehnungs-gefäß eingebaut werden. Speicher-typSicherheits-ventil (maxi-maler Druck)Wasser-druck der AnlageFassungsvermögen des Ausdehnungsgefäßes ent-sprechend dem Auslöse-druck des SicherheitsventilsSWI 270-1 (X)6 bar212 l318 l425 l8 bar212 l312 l418 l10 bar212 l312 l418 lTab. 5HINWEIS: Geräteschaden. ▶ Vor der Inbetriebnahme des Geräts Speicher mit Wasser füllen und Anlage entlüften. Prüfen, ob das Entlüftungsventil nach unten gedreht ist. Falls nicht:▶ Entlüftungsventil im Uhrzeigersinn drehen (schlie-ßen), bis Öffnung nach unten zeigt. VORSICHT: Verbrühungsgefahr.

Elektrischer AnschlussSUPRAECO W – 6 720 645 395 (2012/11)185. 9. 1 WasserqualitätUnzureichende Wasserqualität oder verunreinigtes Wasser können zu Geräteschäden führen. 6 Elektrischer AnschlussAlle Regel-, Überwachungs- und Sicherheitseinrichtungen des Geräts sind betriebsfertig verdrahtet und geprüft. Das Gerät ist mit einem Kabel für den Netzanschluss ausgestattet. Die Spannungsversorgung erfolgt über das Anschlusskabel (2 m) und eine Steckdose mit Schutzleiter (230 V AC/50 Hz). 6. 1 Elektrischer Anschluss des Geräts▶ Alle Leitungen so kurz wie möglich ausführen. ▶ Gerät über eine separate Steckdose mit Schutzleiter an das Netz anschließen. 7 Inbetriebnahme7. 1 Vor der Inbetriebnahme▶ Prüfen, ob der Speicher mit Wasser gefüllt ist. ▶ Alle Anschlüsse auf Dichtheit prüfen. ▶ Elektrischen Anschluss prüfen. 7.

2 Gerät ein-/ausschaltenEinschalten▶ Hauptschalter (auf der Geräterückseite oberhalb des Netzkabels ( Bild 3, [18]) auf "I" stellen. Ausschalten▶ Hauptschalter auf "0" stellen. Härte (°dH) pH Wasseraufbereitung3,0 - 20,0 6,5 - 8,5 nicht empfohlen3,0 - 20,0 < 6,5 oder > 8,5 empfohlen< 3,0 oder > 20,0 -empfohlenTab. 6 WasserqualitätLeitfähigkeit130 μS/cm - 1500 μS/cmTab. 7 LeitfähigkeitFür diesen Speichertyp kein vollständig entsalztes, des-tilliertes oder deionisiertes Wasser verwenden. Die Aufstellung des Geräts, der Anschluss an das elektri-sche Netz, der Einbau von Luftauslass/Luftansaugung und die Inbetriebnahme dürfen nur von einem zertifizier-ten Fachmann vorgenommen werden. GEFAHR: Stromschlag. ▶ Vor Arbeiten am elektrischen Teil Gerät mithilfe der Sicherung, des Schutzschalters oder einer anderen elektrischen Schutzvorrichtung spannungsfrei schal-ten. GEFAHR: Stromschlag.

Ein defektes Anschlusskabel darf nur von einem zertifi-zierten Fachmann ausgetauscht werden, um sicherzu-stellen, dass alle Sicherheitsanforderungen eingehalten werden. Das Gerät ist werkseitig auf eine Spannungsversorgung von 230 V (einphasig) eingestellt. VORSICHT: Elektrische Absicherung. ▶ Im Schaltkasten muss für das Gerät ein separater An-schluss mit einem 30 mA FI-Schutzschalter und Schutzleiter vorgesehen wer-den. Aus Sicherheitsgründen und zu Wartungszwecken sicherstellen, dass die Steckdose nach der Aufstellung zugänglich ist. Der elektrische Anschluss muss den geltenden Landes-vorschriften für Elektroinstallationen entsprechen. HINWEIS: Geräteschaden. Nach der Aufstellung muss mindestens 30 Minuten ge-wartet werden, bevor das Gerät eingeschaltet werden darf. HINWEIS: Inbetriebnahme ohne Wasser zerstört das Gerät. ▶ Gerät nur mit Wasser gefüllt betreiben.

Nach dem Start des Verdichters muss das Gerät mindes-tens 5 Minuten lang betrieben werden, bevor es erneut ausgeschaltet werden darf. HINWEIS: Gefahr des Einfrierens bei Minustemperatu-ren. Minustemperaturen können zum Einfrieren des Wassers führen. ▶ Gerät nicht spannungsfrei schalten. ▶ Hauptschalter auf "I" stellen. ▶ Gerät auf Betriebsart "Off" stellen (Abschnitt 8. 3. 4, Seite 20). -oder-▶ Gerät vollständig entleeren.

Symbol " " wird angezeigtDauerbetrieb (24 h / 7 Tage) ohne Programmierung oder Betriebsart "Full". 8. 3 Menü "Bedienung"Menü "Bedienung" aufrufen▶ Taste "menu" drücken und nicht länger als 3 Sekunden gedrückt hal-ten. Bild 19 Menü "Bedienung" aufrufenNach dem Aufrufen des Menüs "Bedienung" können folgende Betriebsarten ausgewählt werden:• manuell •P1•P2•P3•Full•Off▶ Taste "+" oder "-" drücken, um die gewünschte Betriebsart auszuwäh-len. ▶ Mit Taste "ok" bestätigen8. 3. 1 Betriebsart "manuell"Durch Auswählen dieser Betriebsart läuft das Gerät im Dauerbetrieb, um die Temperatur über längere Zeit auf dem eingestellten Wert zu halten. Der Wärmeerzeuger wird mit der Funktion "Mode" ( Kapitel 8. 5. 1) im Hauptmenü festgelegt. Bild 20 Betriebsart "manuell"8. 3.

2 Betriebsarten "P1", "P2" und "P3"Betriebsart "P1"Bei Auswahl dieses Menüs geht das Gerät innerhalb der werkseitig vor-eingestellten Betriebszeiten in Betrieb ("Betriebszeit "P1", Seite 21).

BedienungSUPRAECO W – 6 720 645 395 (2012/11)208. 3. 3 Betriebsart "Full"Bei Auswahl dieser Betriebsart werden zwei Wärmeerzeuger gleichzeitig verwendet: Wärmepumpe und elektrischer Zuheizer. Bild 21 Betriebsart "Full"Die Wassertemperatur kann zwischen 30 °C und 70 °C eingestellt wer-den. Sobald die eingestellte Warmwassertemperatur erreicht ist, verlässt das Gerät die Betriebsart "Full" und kehrt in die zuvor eingestellte Betriebs-art zurück. 8. 3. 4 Betriebsart "Off"In dieser Betriebsart ist das Gerät ausgeschaltet. Bei Bedarf wird für die Frostschutzfunktion lediglich der elektrische Zuheizer eingeschaltet. Bild 22 Betriebsart "Off"FrostschutzfunktionDer elektrische Zuheizer schaltet ein, wenn die Wassertemperatur im Speicher 5 °C erreicht. Er schaltet ab, wenn sie auf 10 °C steigt. 8.

4 Warmwassertemperatur einstellen▶ Taste "+" oder "-" drücken, bis der gewünschte Wert eingestellt ist. Bild 23 Temperatur einstellen▶ Taste "ok" drücken, um die Einstellung zu bestätigen. Die eingestellte Temperatur blinkt 3x zur Bestätigung. 8. 5 HauptmenüAufrufen des Hauptmenüs▶ Taste "menu" drücken und mindestens 3 Sekunden lang gedrückt hal-ten. Bild 24 Aufrufen des HauptmenüsNach dem Aufrufen des Hauptmenüs können die folgenden Funktionen ausgewählt werden:• Mode - "Betriebsarten der Heizung"• Prog - "Programmierung der Betriebszeiten"•Leg - "Thermische Desinfektion"• Set - "Einstellungen"• Purg - „Entlüften“• Info - "Information"▶ Taste "+" oder "-" drücken, um das gewünschte Menü auszuwählen. ▶ Mit Taste "ok" bestätigen8. 5.

1 Funktion "Mode" - Betriebsarten der HeizungDie Funktion "Mode" ermöglicht die Auswahl zwischen 3 verschiedenen Betriebsarten für die Heizung:• Betriebsart "Elektrischer Zuheizer"• Betriebsart "Wärmepumpe"• Betriebsart "Kombi"Die Einstellung der Betriebsart "Full" hat einen Rückgang der Geräteeffizienz zur Folge.

Deshalb darf sie nur ver-wendet werden, wenn ein schneller Anstieg der Wasser-temperatur erreicht werden soll. Beide Wärmeerzeuger werden gleichzeitig verwendet, bis die gewünschte Temperatur erreicht ist. Bei Werten über 60 °C wird nur der elektrische Zuheizer verwendet. Die werkseitig eingestellte Wassertemperatur beträgt 50 °C. 6720646160-08. 1V6720646160-10. 1VDer eingestellte Wert blinkt, bis die Einstellung bestätigt wird. Wird die Einstellung nicht innerhalb von 10 Sekunden bestätigt, bleibt der zuvor eingestellte Wert erhalten. 6720646160-13. 1V6720646160-49. 1Vmenu -ok+>3s.

BedienungSUPRAECO W – 6 720 645 395 (2012/11) 21Bild 25 Funktion "Mode"Betriebsart "Elektrischer Zuheizer"Bei Auswahl dieser Betriebsart wird der elektrische Zuheizer als einziger Wärmeerzeuger verwendet.Bild 26 Betriebsart "Elektrischer Zuheizer"Die Wassertemperatur kann zwischen 30 °C und 70 °C eingestellt wer-den.Betriebsart "Wärmepumpe"Bei Auswahl dieser Betriebsart wird die Wärmepumpe als einziger Wär-meerzeuger verwendet.Bild 27 Betriebsart "Wärmepumpe"Die Wassertemperatur kann zwischen 30 °C und 60 °C eingestellt wer-den.Betriebsart "Kombi"Bei Auswahl dieser Betriebsart werden je nach Fall zwei Wärmeerzeuger eingesetzt: die Wärmepumpe oder der elektrische Zuheizer.Bild 28 Betriebsart "Kombi"Die Wassertemperatur kann zwischen 30 °C und 70 °C eingestellt wer-den.8.5.2 Funktion "Prog" - Programmierung der BetriebszeitenDie Funktion "Prog" ermöglicht es, die Wärmepumpe so zu programmie-ren, dass sie nur innerhalb einer bestimmten Zeit in Betrieb geht.Bild 29 Funktion "Prog"Mit der Funktion "Prog" können die folgenden Menüs ausgewählt wer-den:• Betriebszeit "P1" (Tage 1 bis 5)• Betriebszeit "P1" (Tage 6 und 7)• Betriebszeit "P2" (Tage 1 bis 5)• Betriebszeit "P2" (Tage 6 und 7)• Betriebszeit "P3" (Tage 1 bis 5)• Betriebszeit "P3" (Tage 6 und 7)Betriebszeit "P1"Die Wärmepumpe geht nur innerhalb der werkseitig voreingestellten Betriebszeiten in Betrieb.

BedienungSUPRAECO W – 6 720 645 395 (2012/11)22Bild 30 Betriebszeit "P1"Betriebszeiten "P2" und "P3"Die Wärmepumpe geht innerhalb der anwenderdefinierten Betriebszei-ten in Betrieb.Bild 31 Betriebszeiten "P2" und "P3"Einstellen der Betriebszeiten für "P2" und "P3"In jeder Funktion werden 4 Betriebszeiten eingestellt:• 2 Betriebszeiten für die Tage "1 bis 5"• 2 Betriebszeiten für die Tage "6 bis 7"Einstellen der Betriebszeiten▶ Funktion "P2" oder "P3" aufrufen ( Abschnitt 8.3).▶"ok" drücken.Der Beginn der 1. Betriebszeit blinkt.Bild 32 Beginn der 1. Betriebszeit▶ Taste "+" oder "-" drücken, um den Beginn der Betriebszeit einzustel-len.▶"ok" drücken.Das Ende der 1. Betriebszeit blinkt.▶ Taste "+" oder "-" drücken, um die Dauer der Betriebszeit einzustellen.▶"ok" drücken.Der Beginn der 2. Betriebszeit blinkt.Bild 33 Beginn der 2.

Betriebszeit▶ Taste "+" oder "-" drücken, um den Beginn der 2. Betriebszeit einzu-stellen.▶"ok" drücken.Das Ende der 2. Betriebszeit blinkt.▶ Taste "+" oder "-" drücken, um die Dauer der Betriebszeit einzustellen.▶"ok" drücken.Die Tage "1 bis 5" sind gespeichert.Bild 34 Beginn der 1. Betriebszeit für die Tage "6 bis 7"▶ Die zuvor beschriebenen Schritte für die Betriebszeiten der Tage "6 und 7" wiederholen.Nach dem Einstellen der 2. Betriebszeit für die Tage "6 und 7" ist die Einstellung der Betriebszeiten abgeschlossen.6720646160-16.1V6720646160-35.1V6720646160-39.2VWird der Beginn der 2. Betriebszeit so eingestellt, dass er innerhalb der 1. Betriebszeit liegt, endet die 1. Be-triebszeit automatisch mit dem Beginn der 2. Betriebs-zeit.Wenn keine 2. Betriebszeit ausgewählt werden soll:▶ Ende und Beginn der 2. Betriebszeit auf denselben Zeitpunkt einstellen. 6720646160-40.2V6720646160-41.1V

BedienungSUPRAECO W – 6 720 645 395 (2012/11) 23Bild 35 Betriebszeiten einstellen[1] Beginn der 1. Betriebszeit[2] Ende der 1. Betriebszeit[3] Beginn der 2. Betriebszeit[4] Ende der 2. BetriebszeitLöschen der Betriebzeit▶ Ende und Beginn der Betriebzeit auf denselben Zeitpunkt einstellen. Die Betriebszeit wird gelöscht. 8. 5. 3 Funktion "Leg" - automatische thermische DesinfektionDie Funktion "Leg" ermöglicht das Aktivieren/Deaktivieren der thermi-schen Desinfektion. Sie dient der Abtötung von Bakterien und ist vom Anwender mindestens einmal wöchentlich durchzuführen. Bild 36 Funktion "Leg"Aktivieren der automatischen Funktion "Leg"▶ Funktion "Leg" aufrufen und "OK" drücken. Das Display zeigt " " blinkend an. ▶ "+" drücken. Das Display zeigt " " blinkend an. ▶"ok" drücken. Die Funktion "Leg" ist aktiviert und der 1. Wochentag blinkt. Wochentag der Desinfektion festlegen.

▶ Tag mit der Taste "+" oder "-" auswählen. ▶"OK" drücken. Uhrzeit der Desinfektion festlegen▶ Uhrzeit mit der Taste "+" oder "-" auswählen. ▶"OK" drücken. Sobald die Temperatur 70 °C erreicht hat, kehrt das Gerät in die zuvor eingestellte Betriebsart zurück. Aktivieren der manuellen Funktion "Leg"▶ Funktion "Leg" aufrufen und "OK" drücken. Das Display zeigt " " blinkend an. ▶"ok" drücken. Die Funktion "Leg" ist aktiviert. Sobald die Temperatur 70 °C erreicht hat, kehrt das Gerät in die zuvor eingestellte Betriebsart zurück. 8. 5. 4 Funktion "Set" - EinstellungenDie Funktion "Set" ermöglicht die Einstellung der folgenden Werte:• Temperatureinheiten ( Kapitel 8. 8)•Uhrzeit und Wochentag ( Kapitel 8. 9). Bild 37 Funktion "Set"8. 5. 5 Funktion "Purg" - EntlüftenFunktion "Purg" unterstützt die Entlüftung des Systems. Die Funktion ist werkseitig am Gerät deaktiviert.

Heißes Wasser kann zu schweren Verbrühungen führen. ▶ Thermische Desinfektion nur außerhalb der normalen Betriebszeiten durchführen. ▶ Bewohner auf die Verbrühungsgefahr hinweisen und die thermische Desinfektion unbedingt überwachen. Thermostatischen Trinkwassermischer einbauen. Die Funktion "Leg" ist maximal 24 Stunden lang aktiv. Wird innerhalb dieses Zeitraumes die Temperatur von 70 °C nicht erreicht (aufgrund des Verbrauchs von Warmwasser), kehrt das Gerät automatisch in die zuvor eingestellte Betriebsart zurück. 6720646160-38. 1V1 2 3 46720646160-17. 1VDie Warmwassertemperatur wird automatisch auf 70 °C eingestellt. Die Warmwassertemperatur wird automatisch auf 70 °C eingestellt. Um die Desinfektion zu wiederholen, muss die Funktion "Leg" erneut aktiviert werden. 6720646160-18. 1V.

BedienungSUPRAECO W – 6 720 645 395 (2012/11)24Bild 38 Funktion „Purg“Funktion "Purg" aktivieren▶ Funktion "Purg" aufrufen und "OK" drücken.Die Pumpe läuft an. Nach einer Laufzeit der Pumpe von 5 Minuten kehrt das Gerät in den vorherigen Betriebszustand zurück.8.5.6 Funktion "Info" - InformationDie Funktion "Info" ermöglicht es, den Gesamtstromverbrauch der letz-ten 30 Tage anzuzeigen.Bild 39 Funktion "Info"Anzeigen des Verbrauchs▶ Funktion "Info" aufrufen und "OK" drücken.Das Display zeigt den Gesamtstromverbrauch (in kWh) an.Zurücksetzen des VerbrauchsDas Display zeigt den Gesamtstromverbrauch an.▶"-" drücken.Das Display zeigt "del" blinkend an.Bild 40 Funktion "del"▶"ok" drücken.Der Zähler wird zurückgesetzt.8.6 StörungsdiagnoseDas Gerät ist mit einem System zur Störungsdiagnose ausgestattet.

Funktionsstörungen werden durch einen Störungs-Code (Tabelle 8, Seite 30) und ein Störungssymbol auf dem Display (Fig. 18, [6]) und das Blinken der Funktionsanzeige angezeigt. Das Gerät ist erst nach Beseitigung der Störung und erneuter Inbetriebnahme wieder betriebs-bereit. Eine Übersicht der Störungen ist in Kapitel 11 enthalten.Bild 41 Störungsanzeige mit zugehörigem FehlercodeStörungsmeldung zurücksetzen▶ Taste "ok" drücken und mindestens 3 Sekunden lang gedrückt halten.Bild 42 Entriegelung des Systems8.7 Werkseitige EinstellungenNach dem Einstellen der Temperatureinheiten und der Uhrzeit über-nimmt das Gerät die werkseitig eingestellten Werte.Heizbetrieb: "Combi" ( Kapitel 8.5.1)Betriebsart: "manuell" ( Kapitel 8.3)Bild 43 StartmenüDrehschalter für Pumpendrehzahl während des Entlüf-tens in Position III stellen.

Verwendung muss die Temperatureinheit ausgewählt werden.Bild 44 Temperatureinheit auswählen▶ Taste "+" oder "-" drücken, um die Temperatureinheit auszuwählen.▶ Auswahl mit Taste "ok" bestätigen.8.9 Uhrzeit und Wochentag einstellenBild 45 Uhrzeit einstellen▶ Taste "+" oder "-" drücken, um die Stunde einzustellen.▶ Auswahl mit Taste "ok" bestätigen.Das Display zeigt die Minuten blinkend an.▶ Taste "+" oder "-" drücken, um die Minuten einzustellen.▶ Auswahl mit Taste "ok" bestätigen.Die Einstellung der Uhrzeit ist abgeschlossen und der Wochentag blinkt.Bild 46 Wochentag einstellen▶ Taste "+" oder "-" drücken, um den Wochentag einzustellen.▶ Auswahl mit Taste "ok" bestätigen."am/pm" kann nur bei "°F" als Temperatureinheit ausge-wählt werden.Standardmäßig ist Montag als erster Wochentag festge-legt.

Umweltschutz/EntsorgungSUPRAECO W – 6 720 645 395 (2012/11) 279 Umweltschutz/EntsorgungUmweltschutz ist ein Unternehmensgrundsatz der Bosch Gruppe. Qualität der Erzeugnisse, Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz sind für uns gleichrangige Ziele. Gesetze und Vorschriften zum Umweltschutz werden strikt eingehalten.Zum Schutz der Umwelt setzen wir unter Berücksichtigung wirtschaftli-cher Gesichtspunkte bestmögliche Technik und Materialien ein.VerpackungBei der Verpackung sind wir an den länderspezifischen Verwertungssys-temen beteiligt, die ein optimales Recycling gewährleisten. Alle verwendeten Verpackungsmaterialien sind umweltverträglich und wiederverwertbar.AltgerätAltgeräte enthalten Wertstoffe, die einer Wiederverwertung zuzuführen sind.Die Baugruppen sind leicht zu trennen und die Kunststoffe sind gekenn-zeichnet.

WartungSUPRAECO W – 6 720 645 395 (2012/11)2810 Wartung10. 1 GeneralinspektionenUm eventuelle Funktionsstörungen zu erkennen, sind regelmäßig Ins-pektionen des Geräts vorzunehmen. ▶ Gerät und Aufstellort sauber halten. ▶ Anlage regelmäßig mit einem feuchten Tuch von Staub reinigen. Auf diese Weise können undichte Stellen frühzeitig entdeckt und repariert werden. ▶ Alle Anschlüsse regelmäßig auf Dichtheit prüfen. 10. 2 LeistungsprüfungDer Temperaturunterschied zwischen Luftansaugung und Luftauslass muss 5 - 7K betragen. Bei größerem Temperaturunterschied:▶ Luftansaug- und Luftauslassleitungen prüfen (zu geringer Luftdurchsatz)Bei kleinerem Temperaturunterschied:▶ Fachmann oder Kundenservice hinzuziehen (es muss eine Inspektion des Geräts durchgeführt werden, um eine höhere Leistung zu erzie-len). 10.

3 Magnesiumanode prüfen/austauschenDie Innenwand des Warmwasserspeichers ist mit einer Emaillierung beschichtet. Die Beschichtung ist auf Wasser normaler Qualität ausge-legt. Bei der Verwendung aggressiveren Wassers ist die Garantie nur dann gewährleistet, wenn zusätzliche Schutzmaßnahmen getroffen wer-den (z. B. Isolier-Trennverschraubung) und die Magnesiumanode häufi-ger geprüft wird. Zum Prüfen der Schutzanode:▶ Gerät vom elektrischen Netz trennen. ▶ Frontabdeckung abnehmen. ▶ Magnesiumanode ausbauen. Bild 48 Kontrolle des Zustands der Magnesiumanode▶ Magnesiumanode prüfen und gegebenenfalls austauschen. 10. 4 Reinigung Luftwege▶ Verdampfer regelmäßig prüfen und reinigen. ▶ Die Luftansaug- und Luftauslassöffnungen müssen frei und zugänglich sein. ▶ Luftgitter, -filter und -leitungen regelmäßig prüfen und bei Bedarf rei-nigen. 10.

6 Sicherheitsventil▶ Sicherheitsventil mindestens einmal monatlich manuell öffnen, um seine Funktionstüchtigkeit sicherzustellen. 10. 7 Kältemittelkreis10. 8 SicherheitstemperaturbegrenzerDer Gerät ist mit einer automatischen Sicherheitsvorrichtung ausgestat-tet. Steigt die Wassertemperatur im Warmwasserspeicher über einen bestimmten Grenzwert an, trennt die Sicherheitsvorrichtung den Warm-wasserspeicher wegen Unfallgefahr vom elektrischen Netz. GEFAHR: Stromschlag. ▶ Vor Arbeiten am elektrischen Teil Gerät mithilfe der Sicherung, des Schutzschalters oder einer anderen elektrischen Schutzvorrichtung spannungsfrei schal-ten. Das Gerät ist durch eine interne Magnesiumanode gegen Korrosion geschützt. HINWEIS: Geräteschaden. Das Gerät darf nicht ohne Magnesiumanode betrieben werden. HINWEIS: Geräteschaden. Die Magnesiumanode muss jährlich überprüft und bei Bedarf ausgetauscht werden.

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