Nubert NuBox 300 Bedienungsanleitung

Nubert Lautsprecher NuBox 300

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Aufstellung / Entwicklung Nubert nuBox 300
nuBox 300
nuBox 300
nuBox 300 nuBox 300
Die nuBox 300 hat für ihre Größe einen erstaunlich vollen
Klang und recht kräftige Höhen. Sie klingt meistens auch
dann schon ausgezeichnet, wenn man der Auf-stellung
keine besondere Beachtung schenkt. Für diejenigen, die
den bestmöglichen Klang herausholen wollen, gibt es je-
doch einige Tips:
Der optimale vertikale Winkelbereich liegt 12 Grad über
der Mittenachse + - 5 Grad. Bei Ohrhöhe in Boxenmitte hat
man im Bereich von 2 bis 4 kHz etwa 3 dB weniger Mitten,
was im Klang einem leichten “Loudness-Charakter” ent-
spricht.
Der optimale horizontale Abstrahlwinkel liegt bei etwa 10-
15 Grad links oder rechts der Achse. Messtechnisch ist die
Box etwas zu hell, wenn man sie exakt auf sich ausrichtet,
- aber ein großer Teil unserer Kunden schätzt diesen “luf-
tigen Klang”. - Also die Lautsprecher je nach Geschmack
(z.B. bei Aufstellung im gleichseitigen Dreieck mit dem Hö-
rer) mindestens "zur Hälfte", oder “voll” in Hörposition dre-
hen! Bei Winkeln über 15 Grad wird das Klangbild etwas
dunkler.
Bei Installation oberhalb
Ohrhöhe, (also z.B. als Rücklaut-
sprecher in Dolby-Surround-Anlagen) empfehlen wir eine
Aufstellung oder Montage “auf dem Kopf” - also Hochtöner
nach unten. (Wenn man bei “Box exakt in
Ohrhöhe” das
Maximum herausholen will, also die umgedrehte Box leicht
nach hinten neigen.) Die Stoffbespannung kann dann ab-
genommen und anders herum wieder aufgesetzt werden.
Falls die nuBox 300 gelegt
werden muss, sollten die Hoch-
töner nach innen zeigen. Das “Nubert”-Schild kann dann
vorsichtig entfernt, und - um 90 Grad gedreht - wieder auf-
geklebt werden.
Bei Aufstellung in Regalen oder auf Sockeln erreicht man
den besten Klang, wenn die Boxenvorderkante entweder
bündig mit den Regalböden abschließt, oder sogar etwas
übersteht. Im Allgemeinen leidet der Klang leicht darunter,
wenn die Box (auch nur 1, 2 oder 3 cm) nach hinten ge-
schoben wird. Die Nähe von Wänden oder Regalrücksei-
ten zur Bassreflexöffnung ist normalerweise unkritisch. -
Der Abstand sollte aber möglichst nicht unter 3 cm sein.
Wenn die Box mit der Rückseite direkt an der Wand mon-
tiert wird, kann man das Bassreflexrohr mit einem Pfropfen
aus Schaumgummi oder zusammengedrückter Watte et-
was abdichten. Dabei werden die tieferen Bässe etwas
schwächer wiedergegeben. Weil man aber durch wandna-
he Aufstellung oft zu viel
Bass bekommt, kann das Ver-
schließen der Bassreflexöffnung sogar vorteilhaft sein.
Die Dämpfung der Box ist für beide Anwendungen geeig-
net. Im Bassreflexbetrieb hat man mehr Substanz im Bass,
- mit geschlossener Öffnung sind dafür die Ausschwing-
vorgänge im Bassbereich etwas besser.
Zur Befestigung an Wänden können passende Wandhalter
benutzt werden. Falls es nötig ist, Schrauben zu verwen-
den, können diese an allen Stellen der Box angebracht
werden, auch wenn deren Länge über der Gehäusestärke
von 16 mm liegt. Um nicht die “Frequenz-weiche anzuboh-
ren”, sind im Bereich zwischen Terminal und Bassreflex-
rohr maximal 16 mm zulässig.
Mit abgenommener Stoffbespannung klingt die Box etwas
heller und klarer. Die Gefahr für die Lautsprecher-chassis
(z. B. eingedrückte Membranen durch Kinderhände), muss
im Einzelfall gegen den Klangunterschied abgewogen
werden.
Lautsprecherkabel
Lautsprecherkabel
Lautsprecherkabel
LautsprecherkabelLautsprecherkabel
und Anschluss:
und Anschluss:
und Anschluss:
und Anschluss:und Anschluss:
Bei Einsatz der nuBox 300 als Haupt- oder Centerlaut-
sprecher empfehlen wir bis zu Kabellängen von etwa 7 m
das als Zubehör lieferbare, hochwertige 2 x 2.5 mm² - Ka-
bel mit transparenter Isolation.
Bei Verwendung als Rücklautsprecher in Dolby-Sur-round-
Anlagen reicht im Allgemeinen bis zu Längen von 10 m ein
Kabelquerschnitt von 1.5 mm², weil für dieses Einsatzge-
biet nicht das letzte Quäntchen Auflösungsvermögen ge-
fragt ist.
Bei 2.5 mm² - Kabel wird gegenüber Leitungen mit sehr
geringem Querschnitt das Klangbild merklich dynamischer.
- Eine weitere Steigerung auf 2 x 4 mm² oder darüber ist
bei einer Länge unter 10 m nicht so leicht als Verbesse-
rung zu hören.
Achtung: die Kabelenden bei Klemm- und Schraub-
Kontakten nie verzinnen! - Sonst könnten nach einiger
Zeit Verzerrungen entstehen, die durch einen “halbleiterar-
tigen” Übergangswiderstand hervorgerufen werden. (Oxi-
dation der Zinnoberfläche)
Falls kein hochwertiges Anschlusskabel als externes Zu-
behör bestellt wurde, legen wir der Box 300 ein "Notkabel"
mit 2 x 0.75 mm² bei. (Nur, um den aufkommenden "Frust"
zu verhindern, wenn man überhaupt kein
Kabel hat!) Bitte
Polung beachten! - Eine Rille, ein Grat, oder eine Farbco-
dierung an einer der beiden Adern kennzeichnen den
Plus-Pol. (Rote Buchse). Die Anschlussklemmen bitte kräf-
tig zuschrauben! - Ein zu lockerer Kontakt kann deutlich
hörbares Klirren erzeugen.
Verwendung als Center-Speaker, Rear-
Speaker oder Computer-Lautsprecher:
Durch den voll magnetisch geschirmten Aufbau kann die
nuBox 300 auch als “Center-Speaker” für Surround-
Anlagen eingesetzt werden. Für Anwendungen in großen
Räumen oder bei höheren Ansprüchen an die erreichbare
Lautstärke eignen sich aber unsere Center-Speaker CS-3
oder CS-4 wegen ihres höheren Wirkungsgrades und der
höheren Belastbarkeit besser.
Bei Verwendung als “Rear-Speaker” in Dolby-Surround-
Anlagen empfiehlt sich eine um etwa 30 bis 45 Grad an-
gewinkelte Montage mit 10 -15 cm Wandabstand. - Das
kann sehr leicht mit einem der Wandhalter bewerkstelligt
werden, die wir als Zubehör in unserem Angebot haben
(z.B. WH-5 oder Vogels VLB-100).
Durch die extrem wirkungsvolle Abschirmung kann die Box
auch direkt neben Computer-Bildschirmen stehen, ohne
irgendwelche Farbverschiebungen oder geometrische
Verzerrungen des Bildes zu erzeugen. Sie findet zuneh-
mend Anhänger unter den “Sound-Fetischisten” aus dem
PC-Bereich; - in Verbindung mit einem kleinen HiFi-
Verstärker ist sie jedem uns bekannten “Computer-
Aktivboxen-System” haushoch überlegen!
Konstruktionsziel:
Konstruktionsziel:
Konstruktionsziel:
Konstruktionsziel:Konstruktionsziel:
optimaler vertikaler Winkel 12 ° ü-
ber Mittenachse + - 5 Grad
(Sicht von oben) optimaler horizontaler Winkel + - 10 bis 15 °
empfohlener Winkel 0 bis + - 10 °
0 bis + - 15 °
Das Ziel bei der Entwicklung der nuBox 300 war es, einen
sehr kompakten Lautsprecher zu verwirklichen, dessen
Klang in seiner Preisklasse Maßstäbe setzt. Es sollte eine
Box entstehen, die neben einwandfreiem Frequenzgang
auch über eine (für die Gehäusegröße) bemerkenswert
tiefreichende Basswiedergabe verfügt und in kleineren
Räumen “vollwertige” HiFi-Wiedergabe ermöglicht. Da
man mit einem 13 cm-Basslautsprecher ohnehin keine
großen Räume “massiv” beschallen kann, haben wir uns
zugunsten tieferer Bässe für einen niedrigeren Wirkungs-
grad entschieden; - etwa 3 dB weniger als beim Modell
nuBox 360.
Die sehr durchsichtige Abstimmung sollte auch bei fast
quer gestellten Boxen als Rearspeaker in Dolby-Surround-
Anlagen Vorteile bringen.
Basis:
Basis:
Basis:
Basis:Basis:
Die nuBox 300 beruht in der technischen Auslegung des
Hochtöners und der Kompensationstechnik in der Weiche
auf dem Konstruktionsprinzip ihrer “großen Schwester”, -
der 25 Liter-Box 360, die in zahlreichen Evolutionsstufen
über 20 Jahre hinweg immer auf dem Vorläufermodell auf-
baute. Erstaunlich war die Rückkehr zur Papiermembrane
des Tieftöners, nachdem schon Mitte der 80er Jahre die
damals noch mit großen Exemplarstreuungen behafteten
Tieftonlautsprecher mit Polypropylen-Membranen einge-
setzt wurden. Damals “bügelte” die Weiche noch aufwän-
diger als heute (aber weniger effektiv) die Frequenz- und
Phasengangwellen der selektierten Chassis aus, wurde
ständig komplizierter und musste immer wieder an die ge-
änderten Chassis-Parameter angepasst werden.
Konstruktions-Details:
Konstruktions-Details:
Konstruktions-Details:
Konstruktions-Details: Konstruktions-Details:
Für eine weitgehend fehlerfreie Box der angestrebten
Preisklasse ist aber auch die neueste Generation von
Basslautsprechern mit Polypropylenmembranen weniger
gut geeignet. Entweder gibt es Probleme mit Spitzen und
Einbrüchen im eigentlichen Übertragungsbereich (übli-
cherweise zwischen 500 und 1000 Hz) oder es treten Wel-
ligkeiten im "Roll-Off" (jenseits von 2 kHz) auf. Beides er-
fordert streng selektierte Chassis und hohen Kompensati-
onsaufwand in der Weiche.
Die Ergebnisse mit der Papiermembrane sind selbst bei
dem “kaum noch vertretbaren” Aufwand der 300-er Wei-
che (14 Bauteile) immer noch besser als die, die mit dem
Material Polypropylen erreicht wurden; - die holen im All-
gemeinen erst bei noch aufwendigeren Weichen auf.
Mit dem in der nuBox 300 eingesetzten Bassautsprecher
wird ein (für die Größe der Box) so rundes und erwachse-
nes Klangbild erreicht, dass eine “letzte kleine Unsauber-
keit” im Mittenbereich in Kauf genommen wurde: der klei-
ne, sehr schmale (in der Serie zwischen 1.5 und 2.5 dB tief
“streuende”) Einbruch bei ca. 1350 Hz. Diese Störung, die
bei unseren größeren Boxen nicht auftritt, ist in Verglei-
chen praktisch unhörbar und könnte nur mit erheblichem
Mehraufwand korrigiert werden. Ähnliche Effekte kommen
häufig - wesentlich ausgeprägter - selbst bei sehr hoch-
wertigen Boxen bis in die Preisklasse von über 3000 DM /
Paar vor; - besonders bei Verwendung von Carbonfiber-
oder Kevlargewebe-Membranen. Diese interessanten “Hi-
Tech-Werkstoffe” haben in einigen Bereichen günstige Ei-
genschaften, sind aber oft vom Membranaufbau noch nicht
ausgereift und können bei den Partialschwingungen ein
echtes Problem darstellen.
Als Hochtöner wird eine für uns gefertigte, weiterentwickel-
te 25 mm-Gewebekalotte eingesetzt, die auf einem Modell
basiert, mit dem wir seit Jahren Erfahrungen haben. Um
die leichten Schwächen des Tieftöners in den “oberen Mit-
ten” umgehen zu können, mußten wir diesen sehr hoch-
wertigen Hochtöner einsetzen, der in dieser Boxen-
Preisklasse eigentlich “zu wertvoll” ist. In der Entwick-
lungsphase der Box wurden in verschiedene Laborprototy-
pen auch deutlich preisgünstigere Hochtonlautsprecher
eingebaut; - aber keiner davon konnte dem Tieftöner die
perfekte Übertragung des oberen Mitteltonbereiches ab-
nehmen.
Die extrem niedrige Trennfrequenz zwischen Bass und
Hochtöner von 1800 Hz und eine Kompensations-
Schaltung im Tieftonzweig verbessern das mit “üblichen
Frequenzweichen” eher durchschnittliche Ein- und Aus-
klingverhalten sowie die Präzision von Nadelimpulsen der-
artig, daß in der Box 300 in dieser Hinsicht sogar ein Spit-
zenplatz erreicht wird! - Das führt in Hörvergleichen sehr
deutlich zu einem wesentlich lebendigerem Klangbild, als
es in dieser Preisklasse - aber auch weit darüber - sonst
üblich ist!
Außer dem verbesserten Übertragungsverhalten wird
durch die tief liegende Übergangsfrequenz auch ein sehr
großer vertikaler Winkelbereich ohne Phasenauslöschun-
gen erreicht.
Der optimale Frequenzgang ergibt sich - wie schon er-
wähnt - auf der Mitte des “erlaubten Winkelbereiches ohne
Auslöschungen” - also auf der um 12 Grad “hochgeklapp-
ten" Lotsenkrechten. Wenn die Ohrhöhe unter
der Ober-
kante der Box liegt, hat die Box etwas weniger Mitten al-
so eine leichte “Loudness-Charakteristik” im Klang.
Aufbau:
Aufbau:
Aufbau:
Aufbau: Aufbau:
Der Aufbau der Frequenzweiche mit so hochwertigen Bau-
teilen ist für eine Box dieser Preisklasse nicht selbstver-
ständlich. Im Hochtonzweig kommen sowohl für die Tren-
nung der Frequenzen als auch für den Linearisierungs-
Schaltkreis anstelle der deutlich billigeren Elektrolyt-
Kondensatoren Kunststoff-Folienkondensato-ren zum Ein-
satz. Dadurch gewinnt man bessere elektrische Eigen-
schaften und perfekte Langzeitstabilität. Sämtliche Bautei-
le der Weiche sind für die doppelte Nennbelastbarkeit der
Box ausgelegt. Mit 4 Drosselspulen, 4 Kondensatoren und
5 Leistungswiderständen in der Frequenzweiche wurde ein
in dieser Preisklasse wohl einzigartiger Aufwand betrieben.
Ebenso wie alle sonstigen Nubert-Lautsprecher besitzt die
nuBox 300 darüber hinaus eine Schutzschaltung, die den
Hochtöner bei drohender Überlastung abschaltet und sich
danach selbständig wieder in den "Normalbetrieb" zurück-
setzt.
Technische Daten nuBox 300
Technische Daten nuBox 300
Technische Daten nuBox 300
Technische Daten nuBox 300 Technische Daten nuBox 300
2-Wege-System, bassreflex
Nennbelastbarkeit:
(
DIN EN 60268-5 300 Std.-Test
)
50 Watt
Musikbelastbarkeit: 70 Watt
Impedanz: 4 Ohm
Frequenz
g
an
g
: 74 - 20000 Hz +- 3 dB
Übertra
g
un
g
sbereich:
(
nach DIN 45500
)
28 - 30000 Hz
Wirkun
g
s
g
rad: 84.5 dB
(
1W / 1 m
)
Gewicht: 4.5 k
g
Maße: B x H x T
(
ohne / mit Stoffrahmen
)
170 x 270 x 240 / 255 mm
Brutto-Volumen des Korpus:
(
o. Stoffrahmen
)
11 Liter
Günther Nubert Juni 2001


Produktspezifikationen

Marke: Nubert
Kategorie: Lautsprecher
Modell: NuBox 300

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