PSSO DDA-3500 Bedienungsanleitung
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Produktspezifikationen
| Marke: | PSSO |
| Kategorie: | Empfänger |
| Modell: | DDA-3500 |
Bedienungsanleitung PSSO DDA-3500 – Volltext
Die Stereo-P ühne oder in Diskotheken setzt werden. Alle Modelle ie Verstärker eine deutlich teil. Dadurch sind die Vers er sind durch umfangreiche • Stereo-PA-V• Geringes Gewicht und Bauhöhe durch integriertes Schaltnetzteil • Zuverlässiges Arbeitsgerät mit hoher Impulsfestigkeit für einen breiten Anwendungsbereich (z. B.
Kompakt-PAs, Mehrwege-PAs, internationale Konzerte) • Limiter und Lautsprecher-Einschaltverzögerung • 3 Betriebsarten einstellbar (Stereo, Parallel oder Brücke) • 2 separate Pegelregler • Eingangsempfindlichkeit • Pro Kanal LED-VU-Meter und LEDs für aktivierte Schutzschaltung (Protect), Übersteuerung (Clip) und Signal • Hocheffiziente Luftführung von vorne nach hinten • Elektronisch symmetrierte Eingänge über XLR-Einbaubuchsen mit XLR-Durchschleifausgängen • Lautsprecherausgänge über verriegelbare Speaker-Buchsen • Robustes Stahlgehäuse mit Aluminium-Frontplatte • Rackeinbau mit 2 Höheneinheiten 4
1 Einführung. 5 2 Sicherheitshinweise. 6 3 Bestimmungsgemäße. 7 4 Bedienelemente und Anschlüsse. 9 5 Inbetriebnahme. 10 5. 1 Installation. 10 5. 2 Signalanschlüsse. 10 5. 2. 1 Stereobetrieb. 10 5. 2. 2 Parallelbetrieb. 10 5. 2. 3 Brückenbetrieb. 10 6 Bedienung. 11 6. 1 Ein-/Ausschalten. 11 6. 2 Eingangsempfindlichkeit einstellen. 11 6. 3 Pegel einstellen. 11 6. 4 Schutzschaltungen. 11 7 Problembehebung. 11 8 Technische Daten. 12 8. 1 Maße (mm). 12 8. 2 Anschlussbelegungen. 13 8. 2. 1 XLR-Buchsen. 13 8. 2. 2 Speaker-Buchsen. 13 D00112679, Version 1. 0, Stand 15/12/2017 Produkt-Updates, Dokumentationen, Software und Support erhalten Sie unter www. psso. de. Die neueste Version der Bedienungsanleitung finden Sie im Downloadbereich des Produkts. © 2017 PSSO. Alle Rechte vorbehalten.
Dieses Dokument darf ohne schriftliche Genehmigung des Copyrightinhabers weder ganz noch teilweise reproduziert werden. Der Inhalt dieses Dokuments kann ohne vorherige Ankündigung modifiziert werden, wenn Änderungen in Methodik, Design oder Herstellung dies erforderlich machen. Alle in diesem Dokument erwähnten Marken gehören den jeweiligen Eigentümern. Herzlichen Glückwunsch zum Kauf Ihrer neuen Endstufe von PSSO. PSSO bietet professionelles Audio-Equipment aus High-Quality-Komponenten. Bitte lesen Sie vor dem Einrichten und Verwenden der Endstufe diese Bedienungsanleitung sorgfältig durch, das Gerät effektiv und effizient zu nutzen. Diese Bedienungsanleitung gilt für die Artikelnummern: 10451684, 10451685, 10451687. Bitte bewahren Sie dieses Dokument für weiteren Gebrauch auf und geben Sie es ggf. an nachfolgende Besitzer weiter. 5.
Achtung. Gerät vor Feuchtigkeit und Nässe schützen. Achtung. Seien Sie besonders vorsichtig beim Umgang mit gefährlicher Netzspannung. Bei dieser Spannung können Sie einen lebensgefährlichen elektrischen Schlag erhalten. Gesundheitsrisiko. Beim Betreiben einer Beschallungsanlage lassen sich Lautstärkepegel erzeugen, die zu irreparablen Gehörschäden führen können. Dieses Gerät hat das Werk in sicherheitstechnisch einwandfreiem Zustand verlassen. Um diesen Zustand zu erhalten und einen gefahrlosen Betrieb sicherzustellen, muss der Anwender unbedingt die Sicherheitshinweise und die Warnvermerke beachten, die in dieser Gebrauchsanweisung enthalten sind. Bei Schäden, die durch Nichtbeachtung dieser Bedienungsanleitung verursacht werden, erlischt der Garantieanspruch. Für daraus resultierende Folgeschäden übernimmt der Hersteller keine Haftung.
Inbetriebnahme • Packen Sie das Gerät aus und überprüfen Sie es sorgfältig auf Transportschäden, bevor Sie es verwenden. Im Schadenfall nehmen Sie das Gerät nicht in Betrieb und setzen sich bitte mit Ihrem Fachhändler in Verbindung. • Heben Sie die Verpackung auf. Um das Gerät bei Transport und Lagerung optimal vor Erschütterungen, Staub und Feuchtigkeit zu schützen, benutzen Sie bitte die Originalverpackung. Schutzklasse • Der Aufbau entspricht der Schutzklasse I. Der Netzstecker darf nur an eine Schutzkontakt-Steckdose angeschlossen werden, deren Spannung und Frequenz mit dem Typenschild des Gerätes genau übereinstimmt. Ungeeignete Spannungen und ungeeignete Steckdosen können zur Zerstörung des Gerätes und zu tödlichen Stromschlägen führen. Stromanschluss • Den Netzstecker immer als letztes einstecken. Der Netzstecker muss dabei gewaltfrei eingesetzt werden.
Achten Sie auf einen festen Sitz des Netzsteckers. • Lassen Sie die Netzleitung nicht mit anderen Kabeln in Kontakt kommen. Seien Sie vorsichtig beim Umgang mit Netzleitungen und -anschlüssen.
Fassen Sie diese Teile nie mit feuchten Händen an. Feuchte Hände können tödliche Stromschläge zur Folge haben. • Netzleitungen nicht verändern, knicken, mechanisch belasten, durch Druck belasten, ziehen, erhitzen und nicht in die Nähe von Hitze- oder Kältequellen bringen. Bei Missachtung kann es zu Beschädigungen der Netzleitung, zu Brand oder zu tödlichen Stromschlägen kommen. • Die Kabeleinführung oder die Kupplung am Gerät dürfen nicht durch Zug belastet werden. Es muss stets eine ausreichende Kabellänge zum Gerät hin vorhanden sein. Andernfalls kann das Kabel beschädigt werden, was zu tödlichen Stromschlägen führen kann. • Achten Sie darauf, dass die Netzleitung nicht gequetscht oder durch scharfe Kanten beschädigt werden kann. Überprüfen Sie das Gerät und die Netzleitung in regelmäßigen Abständen auf Beschädigungen.
• Werden Verlängerungsleitungen verwendet muss sichergestellt werden, dass der Adernquerschnitt für die benötigte Stromzufuhr des Gerätes zugelassen ist. Alle Warnhinweise für die Netzleitung gelten auch für evtl. Verlängerungsleitungen. • Gerät bei Nichtbenutzung und vor jeder Reinigung vom Netz trennen. Fassen Sie dazu den Netzstecker an der Grifffläche an und ziehen Sie niemals an der Netzleitung. Ansonsten kann das Kabel und der Stecker beschädigt werden was zu tödlichen Stromschlägen führen kann. Sind Stecker oder Geräteschalter, z. B. durch Einbau nicht erreichbar, so muss netzseitig eine allpolige Abschaltung vorge-nommen werden. Wenn der Netzstecker oder das Gerät staubig ist, dann muss es außer Betrieb genommen werden, der Stromkreis muss allpolig unterbrochen werden und das Gerät mit einem trockenen Tuch gereinigt werden.
Flüssigkeit • Es dürfen unter keinen Umständen Flüssigkeiten aller Art in Steckdosen, Steckverbindungen oder in irgendwelche Geräteöffnungen oder Geräteritzen eindringen. Besteht der Verdacht, dass - auch nur minimale - Flüssigkeit in das Gerät eingedrungen sein könnte, muss das Gerät sofort allpolig vom Netz getrennt werden. Dies gilt auch, wenn das Gerät hoher Luftfeuchtigkeit ausgesetzt war. Auch wenn das Gerät scheinbar noch funktioniert, muss es von einem Fachmann überprüft werden ob durch den Flüssigkeitseintritt eventuell Isolationen beeinträchtigt wurden. Reduzierte Isolationen können tödliche Stromschläge hervorrufen. Metallteile • In das Gerät dürfen keine fremden Gegenstände gelangen. Dies gilt insbesondere für Metallteile.
Sollten auch nur kleinste Metallteile wie Heft- und Büroklammern oder gröbere Metallspäne in das Gerät gelangen, so ist das Gerät sofort außer Betrieb zu nehmen und allpolig vom Netz zu trennen. Durch Metallteile hervorgerufene Fehlfunktionen und Kurzschlüsse können tödliche Verletzungen zur Folge haben. Vermeidung von Brummstörungen • Installieren Sie die Endstufe niemals in der Nähe von hochsensiblen Geräten wie Vorverstärkern oder Kassettendecks, da das starke Magnetfeld der Endstufe bei diesen Geräten Brummstörungen erzeugen kann. Dieses Magnetfeld ist direkt ober- und unterhalb der Endstufe am stärksten. Wird ein Rack verwendet, sollte die Endstufe ganz unten und die hochsensiblen Geräte ganz oben installiert werden. 6.
Spannungsversorgung • Dieses Produkt ist nur für den Anschluss an 100-240 V, 50/60 Hz Wechselspannung zugelassen und wurde ausschließlich zur Verwendung in Innenräumen konzipiert. Die Belegung der Anschlussleitungen ist wie folgt: Leitung Pin International Braun Außenleiter L Blau Neutralleiter N Gelb/Grün Schutzleiter • Der Schutzleiter muss unbedingt angeschlossen werden. Wenn das Gerät direkt an das örtliche Stromnetz angeschlossen wird, muss eine Trennvor-richtung mit mindestens 3 mm Kontaktöffnung an jedem Pol in die festverlegte elektrische Installation eingebaut werden. Das Gerät darf nur an eine Elektroinstallation angeschlossen werden, die den VDE-Bestimmungen DIN VDE 0100 entspricht. Die Hausinstallation muss mit einem Fehlerstromschutz-schalter (RCD) mit 30 mA Bemessungsdifferenzstrom ausgestattet sein.
Installation • Vermeiden Sie Erschütterungen und jegliche Gewaltanwendung bei der Installation oder Inbetriebnahme des Geräts. Achten Sie bei der Wahl des Installationsortes darauf, dass das Gerät nicht zu großer Hitze, Feuchtigkeit und Staub ausgesetzt wird. Vergewissern Sie sich, dass keine Kabel frei herumliegen. Sie gefährden Ihre eigene und die Sicherheit Dritter. Umgebungsbedingungen • Die Umgebungstemperatur muss zwischen -5° C und +45° C liegen. Halten Sie das Gerät von direkter Sonneneinstrahlung (auch beim Transport in geschlossenen Wägen) und Heizkörpern fern. Die relative Luftfeuchte darf 50 % bei einer Umgebungs-temperatur von 45° C nicht überschreiten. • Dieses Gerät darf nur in einer Höhenlage zwischen -20 und 2000 m über NN betrieben werden. • Verwenden Sie das Gerät nicht bei Gewitter. Überspannung könnte das Gerät zerstören.
Das Gerät bei Gewitter allpolig vom Netz trennen (Netzstecker ziehen). • Das Gerät darf nicht in einer Umgebung eingesetzt oder gelagert werden, in der mit Spritzwasser, Regen, Feuchtigkeit oder Nebel zu rechnen ist.
Feuchtigkeit oder sehr hohe Luftfeuchtigkeit kann die Isolation reduzieren und zu tödlichen Stromschlägen führen. • Beim Einsatz von Nebelgeräten ist zu beachten, dass das Gerät nie direkt dem Nebelstrahl ausgesetzt ist und mindestens 0,5 m von einem Nebelgerät entfernt betrieben wird. Der Raum darf nur so stark mit Nebel gesättigt sein, dass eine gute Sichtweite von mindestens 10 m besteht. Unsachgemäße Bedienung • Nehmen Sie das Gerät erst in Betrieb, nachdem Sie sich mit seinen Funktionen vertraut gemacht haben. Lassen Sie das Gerät nicht von Personen bedienen, die sich nicht mit dem Gerät auskennen. Wenn Geräte nicht mehr korrekt funktionieren, ist das meist das Ergebnis von unsachgemäßer Bedienung. Eigenmächtige Veränderungen und Garantie • Beachten Sie bitte, dass eigenmächtige Veränderungen an dem Gerät aus Sicherheitsgründen verboten sind.
• Wird das Gerät anders verwendet als in dieser Bedienungsanleitung beschrieben, kann dies zu Schäden am Produkt führen und der Garantieanspruch erlischt. Außerdem ist jede andere Verwendung mit Gefahren, wie z. B. Kurzschluss, Brand, elektrischem Schlag, etc. verbunden. Vermeidung von Gehörschäden • Beim Betreiben einer Beschallungsanlage lassen sich Lautstärkepegel erzeugen, die zu Gehörschäden führen können. Bitte beachten Sie unbedingt den Abschnitt "Rechtliche Hinweise". Öffentlicher und gewerblicher Einsatz • Beim Einsatz dieser Endstufe in öffentlichen bzw. gewerblichen Bereichen ist eine Fülle von Vorschriften zu beachten, die hier nur auszugsweise wiedergegeben werden können. Der Betreiber muss sich selbständig um Beschaffung der geltenden Sicherheitsvorschriften bemühen und diese einhalten. Reinigung und Wartung • Vor der Reinigung den Netzstecker aus der Steckdose ziehen.
Wartungs- und Servicearbeiten sind ausschließ-lich dem autorisierten Fachhandel vorbehalten. Sollten einmal Ersatzteile benötigt werden, verwenden Sie bitte nur Originalersatzteile. Serienbarcode • Der Serienbarcode darf niemals vom Gerät entfernt werden, da ansonsten der Garantieanspruch erlischt. WEEE-Richtlinie Bitte übergeben Sie das Gerät bzw. die Geräte am Ende der Nutzungsdauer zur umweltgerechten Entsorgung einem örtlichen Recyclingbetrieb. Nicht im Hausmüll entsorgen. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihren Händler oder die zuständige örtliche Behörde. 7.
3. 1 Rechtliche Hinweise Beim Betreiben einer Beschallungsanlage lassen sich Lautstärkepegel erzeugen, die zu Gehörschäden führen können. Nach DIN 15905 Teil 5 hat der Veranstalter die Pflicht, den Pegel zu messen, eine Überschreitung des Grenzwertes zu verhindern und die Messung zu protokollieren. Bitte beachten Sie für den Themenkomplex "Lärm bei Veranstaltungen" die folgenden Rechtsgrundlagen: Strafgesetzbuch § 223 ff: bundesrecht. juris. de/bundesrecht/stgb TA Lärm: www. umweltdaten. de DIN 15905-5: www. din. de Arbeitsstättenverordnung § 15: www. lgl. bayern. de/arbeitsschutz Berufsgenossenschaftliche Vorschrift BGV B3: www. pr-o. info VDI-Richtlinie: VDI 2058 Blatt 2: www. vdi. de Durch hohe Lautstärken hervorgerufene Gehörschädigungen können den Tatbestand der Körperverletzung erfüllen und strafrechtlich verfolgt werden.
bitte beachten Sie, dass der Veranstalter für die Einhaltung von bestimmten Lärmpegeln verantwortlich ist. Wird dieser Lärmpegel überschritten, muss evtl. die Veranstaltung abgebrochen werden. Kommt der Veranstalter seinen Verkehrssicherungs-pflichten nicht nach, ist er zivilrechtlich für alle dadurch entstehende Schäden haftbar, z. B. : Die Krankenkasse der Geschädigten kann die Behandlungskosten einklagen. Der Geschädigte selbst kann auf Schmerzensgeld klagen. Dadurch entstehende (wirtschaftliche) Schäden können durch eine zivilrechtliche Klage vom Bediener der Anlage eingefordert werden. Wenn sozialversicherungspflichtig Beschäftigte eine Beschallungsanlage betreiben gilt: Bei Musikveran-staltungen liegt fast immer ein Lärmbereich vor. Somit hat der Arbeitgeber Warnschilder aufzustellen und Gehörschutzmittel bereitzustellen. Die Arbeitnehmer haben diese zu benutzen.
2 Kleine Hörkunde Immer mehr junge Menschen leiden unter einem Hörverlust von 25 Dezibel und mehr, überwiegend hervorgerufen durch laute Musik von tragbaren MP3-Playern und CD-Abspielgeräten oder in der Diskothek. Wer Musik über Beschallungsanlagen wiedergibt, sollte wissen, welchen Schallpegeln er sein Gehör und das des Publikums aussetzt. Sie erreichen im zeitlichen Mittel ohne weiteres 75 bis 105 dB(A) in der Disco bzw. 95 bis 115 dB(A) bei einem Rockkonzert. Einzelne Pegelspitzen können die Schmerzgrenze überschreiten, die bei 130 dB(A) liegt. Solche Werte sind typisch für den Betrieb einer Motorkettensäge oder eines Presslufthammers. Dabei ist zu beachten, dass eine Verdoppelung der Leistungszufuhr eine Steigerung des Schallpegels um 3 dB bedeutet. Das menschliche Gehör empfindet aber erst eine Steigerung des Schallpegels um 10 dB als eine Verdoppelung der Lautstärke.
Die Schädigung des Gehörs hängt aber vom Schallpegel ab und setzt schon lange vor dem Erreichen der Schmerzgrenze ein. Viele täuschen sich selbst mit der Vorstellung, dass Lärm etwas sei, woran man sich "gewöhne". Dass eine positive Einstellung zu einem bestimmten Geräusch physiologische Reaktionen abschwächen kann, soll nicht bestritten werden. Eine ganz andere Sache ist jedoch die schleichende Wirkung auf das Innenohr: die Überreizung und allmähliche Auflösung der Haarzellen des Cortischen Organs. Der Grund, weshalb Menschen nach einer gewissen Belastungszeit Lärm, an den sie sich scheinbar "gewöhnt" haben, nicht mehr als störend empfinden, liegt schlicht darin, dass sie einen Hörschaden erlitten haben. Dieser macht sie unempfindlich für die Frequenzen, die den lautesten Teil des Lärms bilden.
"Anpassung" an Lärm kann also nichts anderes bedeuten als den Versuch, mit der durch Lärm verursachten Taubheit im täglichen Leben zurechtzukommen. Die Taubheit selbst ist unheilbar; sie kann durch Hilfsmittel wie z. B. Hörgeräte nur sehr unvollkommen ausgeglichen werden.
Subjektiv wird die Hörverschlechterung so empfunden, als seien die Ohren "in Watte gepackt". Häufig bildet sie sich zwar recht rasch zurück, jedoch bleibt meist eine Einbuße der Hörempfindlichkeit zurück. Um eine ausreichende Erholung des Gehörs zu gewährleisten, sollte der Lärmpegel während mindestens 10 Stunden nicht über 70 dB(A) steigen. Wesentlich höhere Schalldruckpegel während dieser Ruhepause können die Erholung erschweren und die Bildung einer bleibenden Gehörminderung oder eines Gehörschadens (Tinnitus) begünstigen. Verwenden Sie daher immer einen Gehörschutz.
Nr. Element Funktion 1 Statusanzeigen Kanal 1/2 • PROTECT: Schutzschaltung aktiv • CLIP: Übersteuerung • SIGNAL: Signalanzeige • -5 dB, -10 dB, -20 dB: Eingangspegelanzeige • ON: Betriebsanzeige 2 Lautstärkeregler Kanal 1/2 Die Lautstärke kann für jeden Kanal unabhängig voneinander eingestellt werden. Im Brückenbetrieb ist der Laustärkeregler für Kanal 2 deaktiviert. Der Pegel lässt sich mit dem Lautstärkeregler für Kanal 1 einstellen. 3 Netzschalter Schaltet das Gerät ein und aus. 4 Netzanschluss Der Verstärker besitzt ein internes Netzteil, welches Spannungen von 100-240 V und Frequenzen von 50-60 Hz akzeptiert. Ein passendes Netzkabel ist inbegriffen. 5 Lautsprecheranschlüsse Kanal 1/2 Die Ausgänge des Verstärkers sind über Speaker-Buchsen ausgeführt. Im Brückenbetrieb wird nur der Anschluss von Kanal 1 verwendet.
6 Eingangsbuchsen mit Durchschleifausgängen Kanal 1/2 Die Eingangssektion des Verstärkers bietet zwei symmetrische XLR-Anschlüsse mit Durchschleifausgängen. Der Eingangsempfindlichkeit lässt sich einstellen. 7 Schalter SENSITIVITY Zum Einstellen der Eingangsempfindlichkeit. 8 Schalter MODE Zur Wahl der Betriebsart Stereo, Parallel oder Brücke. 9
5. 1 Installation Der Verstärker ist für den Einbau in ein 19"-Rack (483 mm) vorgesehen, kann aber auch als Tischgerät verwendet werden. In jedem Fall muss Luft ungehindert durch alle Lüftungsöffnungen strömen können, damit eine ausreichende Kühlung gewährleistet ist. Für die Rackmontage werden 2 HE benötigt. Werden mehrere Verstärker übereinander montiert, so ist darauf zu achten, dass zwischen den Geräten mindestens 1 Höheneinheit Luft bleibt. Bauen Sie die schwersten Geräte in den unteren Teil des Racks ein. Die Frontplatte allein reicht allerdings nicht aus, um einen Verstärker sicher zu befestigen. Es muss eine gleichmäßige Befestigung durch Boden- und Seitenschienen gewährleistet sein. Die vom Verstärker abgegebene, erhitzte Luft muss aus dem Rack austreten können.
Anderenfalls kommt es im Rack zu einem Hitzestau, wodurch nicht nur der Verstärker, sondern auch andere Geräte im Rack beschädigt werden können. Setzen Sie bei unzureichendem Wärmeabfluss eine Lüftereinheit in das Rack ein. 5. 2 Signalanschlüsse Wenn Sie den Verstärker in Betrieb nehmen, stellen Sie die Anschlüsse wie folgt her: – Als erstes alle Anschlüsse am Verstärker herstellen und dann einschalten. – Verbinden Sie die Ausgänge der Signalquellen (z. B. Vorverstärker, Mischpult) mit den XLR-Eingängen. (6)– Zum parallelen Anschluss weiterer Verstärker können die analogen Durchschleifausgänge über die XLR-Buchsen (6)werden. Verbinden Sie die Ausgänge mit den Eingängen der Verstärker. – Schließen Sie die Lautsprecher mit einem zweipoligen Speaker-Stecker an die Buchsen an.
Achten Sie beim Zusammenschalten von mehreren Lautsprechern besonders auf die richtige Polung und darauf, dass die Gesamtimpedanz im Mehrkanalbetrieb mindestens 4 Ω beträgt und im Brückenbetrieb mindestens 8 Ω. – Schließen Sie den Verstärker nach dem Anschließen aller Geräte über das Netzkabel ans Netz an.
– Stellen Sie sicher, dass der Verstärker als Gerät ein- und als Gerät ausgeschaltet wird. letztes erstes 5. 2. 1 Stereobetrieb Im Stereobetrieb kann der Verstärker zwei Lautsprecher bzw. zwei Lautsprechergruppen unabhängig voneinander betreiben. Die größte Ausgangsleistung wird beim Anschluss von 4-Ω-Lautsprechern erreicht. Bei 8-Ω-Lautsprechern fällt die Ausgangsleistung etwas geringer aus. Stellen Sie den Schalter für Stereobetrieb in die Position. MODE STEREO 5. 2. 2 Parallelbetrieb Im Parallelbetrieb erhalten die Kanäle 1 und 2 jeweils das gleiche Eingangssignal. Ein Signal am Eingang von Kanal 2 wird ignoriert. Die Lautstärkeeinstellung erfolgt für die Ausgänge separat. Auf diese Weise lassen sich z. B. mehrere Räume mit demselben Mono-Signal beschallen und separat in der Lautstärke regeln. Stellen Sie den Schalter für MODE Parallelbetrieb in Position. PAR 5. 2.
3 Brückenbetrieb Im Brückenbetrieb sind die Kanäle 1 und 2 in Brücke geschaltet und geben dadurch jeweils eine höhere Leistung als ein einzelner Kanal ab. Dadurch verdoppelt sich die Spannung am Ausgang von Kanal 1 und somit auch die Ausgangsimpedanz. Ein Signal am Eingang von Kanal 2 wird ignoriert. Die Lautstärkeeinstellung erfolgt für beide Ausgänge gemeinsam mit dem Regler von Kanal 1. Stellen Sie den Schalter für Brückenbetrieb in die Position MODE BRI. 10.
6. 1 Ein-/Ausschalten Schalten Sie den Endverstärker in einer Verstärkeranlage zur Vermeidung von lauten Schaltgeräuschen immer nach allen anderen Geräten ein und nach dem Betrieb wieder als erstes Gerät aus. Stellen Sie vor dem Einschalten alle Lautstärkeregler in die linke Anschlagsposition und vergewissern Sie sich, dass der Betriebsartschalter in der MODErichtigen Position steht. Schalten Sie das Gerät mit dem Netzschalter ein. Nach dem Einschalten leuchten für etwa 10 Sekunden die Schutzanzeigen PROTECT. Ist dies nicht der Fall, prüfen Sie bitte, ob der Verstärker an eine spannungsführende Netzleitung angeschlossen ist. Nach der Einschaltverzögerung werden die Lautsprecherausgänge aktiviert (Schutzanzeigen aus). Danach zeigt die Betriebsleuchte den eingeschalteten Zustand des Verstärkers PROTECT ONan. 6.
2 Eingangsempfindlichkeit einstellen Mit dem Schalter können Sie die Eingangsempfindlichkeit des Verstärkers an den Ausgangspegel des SENSITIVITYvorgeschalteten Geräts anpassen. 6. 3 Pegel einstellen Drehen Sie zunächst die Pegelregler der Vorstufen zu und stellen Sie die Lautstärkeregler des Verstärkers in die Mittelposition. Es darf nun kein lautes Brummen zu hören sein. Falls doch, überprüfen Sie bitte nochmals die Verbindungskabel (Komponenten vorher abschalten) zwischen Vor- und Endstufe. Stellen Sie mit den Lautstärkereglern den gewünschten Lautstärkewert ein. Die LEDs “, „ “ und „ “ „-5 dB -10dB -20 dBzeigen den eingestellten Eingangspegel an. Bei Übersteuerung leuchtet die Anzeige. Reduzieren Sie dann die CLIPLautstärke entsprechend. Im Brückenbetrieb ist der Laustärkeregler für Kanal 2 deaktiviert. Der Pegel lässt sich mit dem Lautstärkeregler für Kanal 1 einstellen. 6.
Ist eine der Schaltungen aktiviert, sind die Lautsprecher elektrisch vom Verstärker getrennt und die Schutzanzeige PROTECT leuchtet rot auf. Leuchtet die rote Schutzanzeige während des Betriebs oder erlischt nicht nach dem Einschalten, muss der Verstärker ausgeschaltet und die Fehlerursache behoben werden. Problem Ursache Lösung Gerät lässt sich nicht anschalten. • Netzleitung ist nicht angeschlossen. • Überprüfen Sie die Netzleitung und eventuelle Verlängerungsleitungen. Kein Signal. • Die Anschlussleitung des ent-sprechenden Geräts ist nicht richtig oder überhaupt nicht ange-schlossen. • Die Anschlussbuchse oder der Stecker sind schmutzig. • Überprüfen Sie die Anschlussleitung und ob die Stecker fest in den Buchsen sitzen. • Reinigen Sie die Buchse und/oder den Stecker. Lüfter arbeiten nicht, LEDs leuchten nicht. • Die Netzleitung ist nicht ange-schlossen.
• Überprüfen Sie, ob Spannung anliegt. LED PROTECT leuchtet permanent • Überhitzung des Geräts durch Verunreinigungen. • Zu niedrige Impedanz der Laut-sprecher. • Kurzschluss in der Lautsprecher-leitung oder in den Lautsprechern. • Technischer Defekt im Verstärker. • Reinigen Sie das Lüftergitter. • Verwenden Sie andere Lautsprecher. • Überprüfen Sie die Lautsprecher. • Schalten Sie den Verstärker ab und lassen Sie das Gerät von einem Servicetechniker prüfen. 11.
39,3 dB/37 dB/32 dB, umschaltbar Spannungsverstärkung 38,2 dB 39,7 dB 41,2 dB Eingangsimpedanz: 20 kΩ (symmetrisch), 10 kΩ (unsymmetrisch) Anschluss Eingang: 4 x XLR Anschluss Ausgang: 4 x Speaker, 4 x XLR-Durchschleifausgang Schaltung: Class D Schutzschaltungen: Softstart, Überhitzung, Überlast, Kurzschluss, Pegelbegrenzung, HF- und VHF-Signale Steuerelemente: Netzschalter, Gain-Regler, Betriebswahlschalter Stereo/Parallel/Brücke, Eingangsempfindlichkeit LED-Anzeige: Protect, Clip, - 5 dB, - 10 dB, - 20 dB (pro Kanal) Kühlung: 2 temperaturgesteuerte Lüfter, Front-to-Rear Bauweise: Stahlchassis mit Aluminiumfrontplatte Maße (BxTxH): 483 x 461 x 89 mm / Rackeinbau mit 2 HE Gewicht: 7 kg 7,5 kg 8,5 kg Technische Daten können im Zuge der Weiterentwicklung des Produkts ohne vorherige Ankündigung geändert werden. 8.1 Maße (mm) 12
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