PSSO QCA-10000 MK2 Bedienungsanleitung
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Produktspezifikationen
| Marke: | PSSO |
| Kategorie: | Empfänger |
| Modell: | QCA-10000 MK2 |
Bedienungsanleitung PSSO QCA-10000 MK2 – Volltext
4Wir freuen uns, dass Sie sich für einen PA-Verstärker von PSSO entschieden haben. Wenn Sie nachfolgende Hinweise beachten, sind wir sicher, dass Sie lange Zeit Freude an Ihrem Kauf haben werden. Bitte bewahren Sie diese Bedienungsanleitung für weiteren Gebrauch auf. Alle Personen, die mit der Aufstellung, Inbetriebnahme, Bedienung, Wartung und Instandhaltung dieses Produkts zu tun haben, müssen • entsprechend qualifiziert sein • diese Bedienungsanleitung genau beachten • die Bedienungsanleitung als Teil des Produkts betrachten • die Bedienungsanleitung während der Lebensdauer des Produkts behalten • die Bedienungsanleitung an jeden nachfolgenden Besitzer oder Benutzer des Produkts weitergeben • sich die letzte Version der Anleitung im Internet herunter laden. Dieses Gerät hat das Werk in sicherheitstechnisch einwandfreiem Zustand verlassen.
Um diesen Zustand zu erhalten und einen gefahrlosen Betrieb sicherzustellen, muss der Anwender unbedingt die Sicherheits-hinweise und die Warnvermerke beachten, die in dieser Gebrauchsanweisung enthalten sind. Bei Schäden, die durch Nichtbeachtung dieser Bedienungsanleitung verursacht werden, erlischt der Garantieanspruch. Für daraus resultierende Folgeschäden übernimmt der Hersteller keine Haftung. ACHTUNG. Seien Sie besonders vorsichtig beim Umgang mit gefährlicher Netzspannung. Bei dieser Spannung können Sie einen lebensgefährlichen elektrischen Schlag erhalten. GESUNDHEITSRISIKO. Beim Betreiben einer Beschallungsanlage lassen sich Lautstärkepegel erzeugen, die zu irreparablen Gehörschäden führen können. Lesen Sie vor der ersten Inbetriebnahme zur eigenen Sicherheit diese Bedienungs-anleitung sorgfältig. >> ese Bedienungsanleitung gilt für die Artikelnummern 10451696 und 10451698.
5 Inbetriebnahme Bitte überprüfen Sie vor der ersten Inbetriebnahme, ob kein offensichtlicher Transportschaden vorliegt. Sollten Sie Schäden an der Netzleitung oder am Gehäuse entdecken, nehmen Sie das Gerät nicht in Betrieb und setzen sich bitte mit Ihrem Fachhändler in Verbindung. Schutzklasse Der Aufbau entspricht der Schutzklasse I. Der Netzstecker darf nur an eine Schutzkontakt-Steckdose angeschlossen werden, deren Spannung und Frequenz mit dem Typenschild des Gerätes genau übereinstimmt. Ungeeignete Spannungen und ungeeignete Steckdosen können zur Zerstörung des Gerätes und zu tödlichen Stromschlägen führen. Netzstecker Den Netzstecker immer als letztes einstecken. Der Netzstecker muss dabei gewaltfrei eingesetzt werden. Achten Sie auf einen festen Sitz des Netzsteckers. Lassen Sie die Netzleitung nicht mit anderen Kabeln in Kontakt kommen.
Seien Sie vorsichtig beim Umgang mit Netzleitungen und -anschlüssen. Fassen Sie diese Teile nie mit feuchten Händen an. Feuchte Hände können tödliche Stromschläge zur Folge haben. Netzleitungen nicht verändern, knicken, mechanisch belasten, durch Druck belasten, ziehen, erhitzen und nicht in die Nähe von Hitze- oder Kältequellen bringen. Bei Missachtung kann es zu Beschädigungen der Netzleitung, zu Brand oder zu tödlichen Stromschlägen kommen. Die Kabeleinführung oder die Kupplung am Gerät dürfen nicht durch Zug belastet werden. Es muss stets eine ausreichende Kabellänge zum Gerät hin vorhanden sein. Andernfalls kann das Kabel beschädigt werden, was zu tödlichen Stromschlägen führen kann. Achten Sie darauf, dass die Netzleitung nicht gequetscht oder durch scharfe Kanten beschädigt werden kann. Überprüfen Sie das Gerät und die Netzleitung in regelmäßigen Abständen auf Beschädigungen.
Werden Verlängerungsleitungen verwendet muss sichergestellt werden, dass der Adernquerschnitt für die benötigte Stromzufuhr des Gerätes zugelassen ist.
Alle Warnhinweise für die Netzleitung gelten auch für evtl. Verlängerungsleitungen. Gerät bei Nichtbenutzung und vor jeder Reinigung vom Netz trennen. Fassen Sie dazu den Netzstecker an der Grifffläche an und ziehen Sie niemals an der Netzleitung. Ansonsten kann das Kabel und der Stecker beschädigt werden was zu tödlichen Stromschlägen führen kann. Sind Stecker oder Geräteschalter, z. B. durch Einbau nicht erreichbar, so muss netzseitig eine allpolige Abschaltung vorgenommen werden. Wenn der Netzstecker oder das Gerät staubig ist, dann muss es außer Betrieb genommen werden, der Stromkreis muss allpolig unterbrochen werden und das Gerät mit einem trockenen Tuch gereinigt werden. Staub kann die Isolation reduzieren, was zu tödlichen Stromschlägen führen kann. Stärkere Verschmut-zungen im und am Gerät dürfen nur von einem Fachmann beseitigt werden.
Die Endstufe und ihre Zuleitungen sind vor Blitzschlag zu schützen. Flüssigkeit Es dürfen unter keinen Umständen Flüssigkeiten aller Art in Steckdosen, Steckverbindungen oder in irgendwelche Geräteöffnungen oder Geräteritzen eindringen. Besteht der Verdacht, dass - auch nur minimale - Flüssigkeit in das Gerät eingedrungen sein könnte, muss das Gerät sofort allpolig vom Netz getrennt werden. Dies gilt auch, wenn das Gerät hoher Luftfeuchtigkeit ausgesetzt war. Auch wenn das Gerät scheinbar noch funktioniert, muss es von einem Fachmann überprüft werden ob durch den Flüssigkeitseintritt eventuell Isolationen beeinträchtigt wurden. Reduzierte Isolationen können tödliche Stromschläge hervorrufen. Metallteile In das Gerät dürfen keine fremden Gegenstände gelangen. Dies gilt insbesondere für Metallteile.
Sollten auch nur kleinste Metallteile wie Heft- und Büroklammern oder gröbere Metallspäne in das Gerät gelangen, so ist das Gerät sofort außer Betrieb zu nehmen und allpolig vom Netz zu trennen.
Durch Metallteile hervorgerufene Fehlfunktionen und Kurzschlüsse können tödliche Verletzungen zur Folge haben. Vermeidung von Brummstörungen Installieren Sie die Endstufe niemals in der Nähe von hochsensiblen Geräten wie Vorverstärkern oder Kassettendecks, da das starke Magnetfeld der Endstufe bei diesen Geräten Brummstörungen erzeugen kann. Dieses Magnetfeld ist direkt ober- und unterhalb der Endstufe am stärksten. Wird ein Rack verwendet, sollte die Endstufe ganz unten und die hochsensiblen Geräte ganz oben installiert werden. Vor dem Einschalten Bevor das Gerät eingeschaltet wird, müssen alle Fader und Lautstärkeregler auf Null oder auf Minimum gestellt werden. Endstufen immer zuletzt einschalten und zuerst ausschalten. Schließen Sie das Gerät nur im ausgeschalteten Zustand an. Schließen Sie die Ein- oder Ausgänge niemals an eine Stromquelle an (Batterie, o. ä. ).
Vermeiden Sie unter allen Umständen, dass Ausgang mit Ausgang verbunden wird. Kinder und Laien Kinder und Laien vom Gerät fern halten. Wartung und Service Im Gehäuseinneren befinden sich keine zu wartenden Teile. Eventuelle Servicearbeiten sind ausschließlich dem autorisierten Fachhandel vorbehalten.
6Die Verstärker der QCA-Serie sind speziell für den Einsatz auf der Bühne oder in Diskotheken konzipiert. Spannungsversorgung Dieses Produkt ist für den Anschluss an 230 V, 50 Hz Wechselspannung zugelassen und wurde ausschließ-lich zur Verwendung in Innenräumen konzipiert. Die Belegung der Anschlussleitungen ist wie folgt: Leitung Pin International Braun Außenleiter L Blau Neutralleiter N Gelb/Grün Schutzleiter Der Schutzleiter muss unbedingt angeschlossen werden. Wenn das Gerät direkt an das örtliche Stromnetz angeschlossen wird, muss eine Trennvorrichtung mit mindestens 3 mm Kontaktöffnung an jedem Pol in die festverlegte elektrische Installation eingebaut werden. Das Gerät darf nur an eine Elektroinstallation angeschlossen werden, die den VDE-Bestimmungen DIN VDE 0100 entspricht.
Die Hausinstallation muss mit einem Fehlerstromschutz-schalter (RCD) mit 30 mA Bemessungsdifferenzstrom ausgestattet sein. Inbetriebnahme Vermeiden Sie Erschütterungen und jegliche Gewaltanwendung bei der Installierung oder Inbetriebnahme des Gerätes. Achten Sie bei der Wahl des Installationsortes darauf, dass das Gerät nicht zu großer Hitze, Feuchtigkeit und Staub ausgesetzt wird. Vergewissern Sie sich, dass keine Kabel frei herumliegen. Sie gefährden Ihre eigene und die Sicherheit Dritter. Umgebungsbedingungen Das Gerät darf nicht in einer Umgebung eingesetzt oder gelagert werden, in der mit Spritzwasser, Regen, Feuchtigkeit oder Nebel zu rechnen ist. Feuchtigkeit oder sehr hohe Luftfeuchtigkeit kann die Isolation reduzieren und zu tödlichen Stromschlägen führen.
Beim Einsatz von Nebelgeräten ist zu beachten, dass das Gerät nie direkt dem Nebelstrahl ausgesetzt ist und mindestens 0,5 m von einem Nebelgerät entfernt betrieben wird. Die Umgebungstemperatur muss zwischen -5° C und +35° C liegen. Halten Sie das Gerät von direkter Sonneneinstrahlung (auch beim Transport in geschlossenen Wägen) und Heizkörpern fern.
Die relative Luftfeuchte darf 50 % bei einer Umgebungstemperatur von 45° C nicht überschreiten. Dieses Gerät darf nur in einer Höhenlage zwischen -20 und 2000 m über NN betrieben werden. Der Umgebungsverschmutzungsgrad darf 1 nicht überschreiten: keine oder nur trockene, nichtleitende Verschmutzung. Verwenden Sie das Gerät nicht bei Gewitter. Überspannung könnte das Gerät zerstören. Das Gerät bei Gewitter allpolig vom Netz trennen (Netzstecker ziehen). Transport Soll das Gerät transportiert werden, verwenden Sie bitte die Originalverpackung, um Transportschäden zu vermeiden. Reinigung Reinigen Sie die Lautsprecherbox niemals mit Lösungsmitteln oder scharfen Reinigungsmitteln, sondern verwenden Sie ein weiches und angefeuchtetes Tuch. Unsachgemäße Bedienung Nehmen Sie das Gerät erst in Betrieb, nachdem Sie sich mit seinen Funktionen vertraut gemacht haben.
Lassen Sie das Gerät nicht von Personen bedienen, die sich nicht mit dem Gerät auskennen. Wenn Geräte nicht mehr korrekt funktionieren, ist das meist das Ergebnis von unsachgemäßer Bedienung. Serienbarcode Der Serienbarcode darf niemals vom Gerät entfernt werden, da ansonsten der Garantieanspruch erlischt. Eigenmächtige Veränderungen und Garantie Beachten Sie bitte, dass eigenmächtige Veränderungen an dem Gerät aus Sicherheitsgründen verboten sind. Wird das Gerät anders verwendet als in dieser Bedienungsanleitung beschrieben, kann dies zu Schäden am Produkt führen und der Garantieanspruch erlischt. Außerdem ist jede andere Verwendung mit Gefahren, wie z. B. Kurzschluss, Brand, elektrischem Schlag, etc. verbunden. Vermeidung von Gehörschäden Beim Betreiben einer Beschallungsanlage lassen sich Lautstärkepegel erzeugen, die zu Gehörschäden führen können.
gewerblichen Bereichen ist eine Fülle von Vorschriften zu beachten, die hier nur auszugsweise wiedergegeben werden können. Der Betreiber muss sich selbständig um Beschaffung der geltenden Sicherheitsvorschriften bemühen und diese einhalten. WEEE-Richtlinie Bitte übergeben Sie das Gerät bzw. die Geräte am Ende der Nutzungsdauer zur umweltgerechten Entsorgung einem örtlichen Recyclingbetrieb. Nicht im Hausmüll entsorgen. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihren Händler oder die zuständige örtliche Behörde.
7Rechtliche Hinweise Beim Betreiben einer Beschallungsanlage lassen sich Lautstärkepegel erzeugen, die zu Gehörschäden führen können. Nach DIN 15905 Teil 5 hat der Veranstalter die Pflicht, den Pegel zu messen, eine Überschreitung des Grenzwertes zu verhindern und die Messung zu protokollieren. Bitte beachten Sie für den Themenkomplex "Lärm bei Veranstaltungen" die folgenden Rechtsgrundlagen: Strafgesetzbuch § 223 ff: bundesrecht. juris. de/bundesrecht/stgb TA Lärm: www. umweltdaten. de DIN 15905-5: www. din. de Arbeitsstättenverordnung § 15: www. lgl. bayern. de/arbeitsschutz Berufsgenossenschaftliche Vorschrift BGV B3: www. pr-o. info VDI-Richtlinie: VDI 2058 Blatt 2: www. vdi. de Durch hohe Lautstärken hervorgerufene Gehörschädigungen können den Tatbestand der Körperverletzung erfüllen und strafrechtlich verfolgt werden.
bitte beachten Sie, dass der Veranstalter für die Einhaltung von bestimmten Lärmpegeln verantwortlich ist. Wird dieser Lärmpegel überschritten, muss evtl. die Veranstaltung abgebrochen werden. Kommt der Veranstalter seinen Verkehrssicherungspflichten nicht nach, ist er zivilrechtlich für alle dadurch entstehende Schäden haftbar, z. B. : Die Krankenkasse der Geschädigten kann die Behandlungskosten einklagen. Der Geschädigte selbst kann auf Schmerzensgeld klagen. Dadurch entstehende (wirtschaftliche) Schäden können durch eine zivilrechtliche Klage vom Bediener der Anlage eingefordert werden. Wenn sozialversicherungspflichtig Beschäftigte eine Beschallungsanlage betreiben gilt: Bei Musikveran-staltungen liegt fast immer ein Lärmbereich vor. Somit hat der Arbeitgeber Warnschilder aufzustellen und Gehörschutzmittel bereitzustellen. Die Arbeitnehmer haben diese zu benutzen.
Kleine Hörkunde Immer mehr junge Menschen leiden unter einem Hörverlust von 25 Dezibel und mehr, überwiegend hervorgerufen durch laute Musik von tragbaren MP3-Playern und CD-Abspielgeräten oder in der Diskothek. Wer Musik über Beschallungsanlagen wiedergibt, sollte wissen, welchen Schallpegeln er sein Gehör und das des Publikums aussetzt. Sie erreichen im zeitlichen Mittel ohne weiteres 75 bis 105 dB(A) in der Disco bzw. 95 bis 115 dB(A) bei einem Rockkonzert. Einzelne Pegelspitzen können die Schmerzgrenze überschreiten, die bei 130 dB(A) liegt. Solche Werte sind typisch für den Betrieb einer Motorkettensäge oder eines Presslufthammers. Dabei ist zu beachten, dass eine Verdoppelung der Leistungszufuhr eine Steigerung des Schallpegels um 3 dB bedeutet. Das menschliche Gehör empfindet aber erst eine Steigerung des Schallpegels um 10 dB als eine Verdoppelung der Lautstärke.
Die Schädigung des Gehörs hängt aber vom Schallpegel ab und setzt schon lange vor dem Erreichen der Schmerzgrenze ein. Viele täuschen sich selbst mit der Vorstellung, dass Lärm etwas sei, woran man sich "gewöhne". Dass eine positive Einstellung zu einem bestimmten Geräusch physiologische Reaktionen abschwächen kann, soll nicht bestritten werden. Eine ganz andere Sache ist jedoch die schleichende Wirkung auf das Innenohr: die Überreizung und allmähliche Auflösung der Haarzellen des Cortischen Organs. Der Grund, weshalb Menschen nach einer gewissen Belastungszeit Lärm, an den sie sich scheinbar "gewöhnt" haben, nicht mehr als störend empfinden, liegt schlicht darin, dass sie einen Hörschaden erlitten haben. Dieser macht sie unempfindlich für die Frequenzen, die den lautesten Teil des Lärms bilden.
"Anpassung" an Lärm kann also nichts anderes bedeuten als den Versuch, mit der durch Lärm verursachten Taubheit im täglichen Leben zurechtzukommen. Die Taubheit selbst ist unheilbar; sie kann durch Hilfsmittel wie z. B. Hörgeräte nur sehr unvollkommen ausgeglichen werden.
Subjektiv wird die Hörverschlechterung so empfunden, als seien die Ohren "in Watte gepackt". Häufig bildet sie sich zwar recht rasch zurück, jedoch bleibt meist eine Einbuße der Hörempfindlichkeit zurück. Um eine ausreichende Erholung des Gehörs zu gewährleisten, sollte der Lärmpegel während mindestens 10 Stunden nicht über 70 dB(A) steigen. Wesentlich höhere Schalldruckpegel während dieser Ruhepause können die Erholung erschweren und die Bildung einer bleibenden Gehörminderung oder eines Gehörschadens (Tinnitus) begünstigen. Verwenden Sie daher immer einen Gehörschutz.
8Diese Anleitung beschreibt exemplarisch das Modell QCA-6400. Die Abbildungen und Eigenschaften des anderen Modells sind ähnlich. Frontseite 1 Griff 2Lautstärkeregler Kanal 1-4 3 Status-LEDs Kanal 1-4 • PROT: Schutzschaltung aktiv • CLIP: Übersteuerung • -10 dB, -40 dB: Eingangspegelanzeige • ON: Betriebsanzeige 4Netzschalter 5Luftfilter Rückseite 6Netzkabel 7 Lautsprecheranschlüsse Kanal 1-4 8 Eingangsbuchsen mit Durchschleifausgängen Kanal 1-4 9 DIP-Schalter Betriebsmodus 10 DIP-Schalter Eingangsempfindlichkeit mit LED
9Diese Endstufe ist für ein 19"-Rack (483 mm) vorgesehen. Bei dem Rack sollte es sich um ein „Double-Door-Rack“ handeln, an dem sich sowohl die Vorder- als auch die Rückseite öffnen lassen. Das Rackgehäuse sollte mit einem Lüfter versehen sein. Achten Sie bei der Standortwahl der Endstufe darauf, dass die warme Luft aus dem Rack entweichen kann und genügend Abstand zu anderen Geräten vorhanden ist. Dauerhafte Überhitzung kann zu Schäden an der Endstufe führen. Die Umgebungs-temperatur muss immer unter +35° C liegen. Sie können die Endstufe mit vier Schrauben M6 im Rack befestigen. Werden mehrere Endstufen übereinander montiert, so ist darauf zu achten, dass zwischen den Geräten mindestens 1 Höheneinheit Luft bleibt. Seien Sie vorsichtig beim Einbau der Endstufe in ein Rack. Bauen Sie die schwersten Geräte in den unteren Teil des Racks ein.
Die Frontplatte allein reicht allerdings nicht aus, um eine Endstufe sicher zu befestigen. Es muss eine gleichmäßige Befestigung durch Boden- und Seitenschienen gewährleistet sein. Wenn Racks transportiert oder für mobile Beschallungen verwendet werden, sollte man die Rückbügel der Geräte noch zusätzlich an den Boden- oder den Seitenschienen des Racks befestigen. So kann sich die Endstufe beim Transport nicht nach hinten verschieben, da die Frontplatte Beschleunigungskräfte, wie sie beim Transport vorkommen, nicht alleine auffangen kann.
10Eingänge Der Anschluss der Eingänge ist vom gewählten Betriebsmodus abhängig. Wählen Sie daher vor dem Herstellen der Anschlüsse den Betriebsmodus für Ihre Anwendung aus. Schließen Sie dann die Line-Signalquellen (z. B. Vorverstärker oder Mischpult) an die symmetrischen XLR-Eingänge INPUT CH1-CH4 an. Durchschleifausgänge Zum parallelen Anschluss weiterer Verstärker können die Durchschleifausgänge über die symmetrischen XLR-Buchsen LINK 1-4 genutzt werden. Verbinden Sie die Ausgänge mit den Eingängen der Verstärker. Belegung der XLR-Verbindung Lautsprecherausgänge Der Verstärker kann im Stereo- und Parallelbetrieb vier Lautsprecher bzw. vier Lautsprechergruppen betreiben. Zur Bereitstellung der doppelten Ausgangsleistung, lassen sich die Kanäle 1,2 und/oder 3,4 auf Brückenbetrieb umschalten und jeweils einen Lautsprecher bzw. eine Lautsprechergruppe betreiben.
Der Lautsprecheranschluss erfolgt über Speakon-Buchsen. Drehen Sie jeweils die Stecker nach rechts, bis sie einrasten. Zum Entriegeln eines Steckers drücken Sie die Entriegelungstaste und drehen ihn nach links. Achten Sie beim Zusammenschalten mehrerer Lautsprecher darauf, dass die Gesamtimpedanz im Stereo- und Parallelbetrieb mindestens 2 , im Brückenbetrieb mindestens 4 beträgt. Ω Ω Belegung der Speakon-Buchsen Stereobetrieb, Parallelbetrieb (Kanal 1 und 3) Stereobetrieb, Parallelbetrieb (Kanal 2 und Kanal 4) Brückenbetrieb (Kanal 1 und 3) ACHTUNG! Alle Anschlüsse dürfen nur bei ausgeschaltetem Gerät hergestellt bzw. verändert werden! 2 131 23SymmetrischeXLR-Verbindung1= Masse/Schirm2= (+)Plus-Phase3= (-)Minus-PhaseEingang AusgangUmeineXLR Verbindungunsymmetrischanzuschließen,müssenPin1und3gebrücktwerden.-
11 Beispiel für die Umrechnung Anzahl der Boxen/Impedanz Anzahl der Boxen ≙ ≙ ≙ ≙ ≙ Impedanz 1 Box à 8 8 Ω Ω2 Boxen à 8 4 (parallel geschaltet) Ω Ω2 Boxen à 8 16 (in Reihe geschaltet) Ω Ω3 Boxen à 8 2,66 (parallel geschaltet) Ω Ω3 Boxen à 8 24 (in Reihe geschaltet) Ω Ω4 Boxen à 8 2 (parallel geschaltet) Ω Ω Die Eingangsimpedanz der Lautsprecher sollte immer größer oder gleich der Ausgangsimpedanz des Verstärkers sein. Hinweise zur Auswahl geeigneter Lautsprecherkabel • Lautsprecherboxen dürfen nur über ausreichend dimensionierte Kabel angeschlossen werden. Zu schwach dimensionierte Kabel führen zu einer Erhitzung der Kabel und zu enormen Leistungsverlusten und Klangverschlechterungen. • Wir empfehlen für alle Lautsprecherboxen bis 400 Watt einen Kabeldurchmesser von 2,5 mm², für alle höheren Leistungen 4 mm². • Ein hoher Dämpfungsfaktor Ihres Verstärkers sorgt für eine klare Wiedergabe.
Unnötig lange und dünne Laut-sprecherkabel können den Dämpfungsfaktor und damit die niedrigen Frequenzen negativ beeinflussen. Der Dämpfungsfaktor sollte mindestens bei 50 liegen, um gute Audioqualitäten zu gewährleisten. Je länger ein Kabel sein muss, um so dicker sollte es sein. So reduziert sich ein Dämpfungsfaktor von 200 bei einem 10 Meter langen, 2,5 mm² Lautsprecherkabel auf 47 (8 Ohm). Der Leistungsverlust beträgt bei 8 Ohm bereits 1,63 %, bei 4 Ohm 3,25 % und bei 2 Ohm sogar 6,5 %. Allgemeine Hinweise zur Verlegung von Kabeln • Behandeln Sie Kabel immer sorgfältig und schützen Sie sie beim Transport vor Beschädigung. • Verlegen Sie Kabel immer sauber und übersichtlich und schützen Sie sie vor Beschädigung. Kabel müssen so verlegt werden, dass keine Personen darüber stolpern können. Fixieren Sie die Kabel immer mit geeignetem Klebeband.
• Kabel immer weit entfernt von Netzzuleitungen verlegen (keinesfalls dicht parallel). • Stellen Sie niemals schwere Gegenstände wie Boxen, Flightcases etc. auf Kabel. • Betreiben Sie Kabel nie im aufgewickelten Zustand. Stereobetrieb Im Stereobetrieb kann der Verstärker vier Lautsprecher bzw. vier Lautsprechergruppen unabhängig voneinander betreiben. Die größte Ausgangsleistung wird beim Anschluss von 2- -Lautsprechern erreicht. ΩBei 4- - und 8- -Lautsprechern fällt die Ausgangsleistung etwas geringer aus. Stellen Sie die DIP-Schalter Ω ΩMODE 1-4 für Stereobetrieb in die untere Position. Hinweis: An Kanal 1 und Kanal 3 kann das Signal für Kanal 2 bzw. Kanal 4 auch über die Pole 2+/2- abgegriffen werden.
12 Parallelbetrieb Im Parallelbetrieb erhalten die Kanäle 1 und 2 sowie die Kanäle 3 und 4 jeweils das gleiche Eingangssignal. Ein Signal am Eingang von Kanal 2 und Kanal 4 wird ignoriert. Die Lautstärkeeinstellung erfolgt für die Ausgänge separat. Auf diese Weise lassen sich z. B. mehrere Räume mit demselben Mono-Signal beschallen und separat in der Lautstärke regeln. Stellen Sie die DIP-Schalter für MODE 3 und 4Parallelbetrieb in die obere Position. Hinweis: An Kanal 1 und Kanal 3 kann das Signal für Kanal 2 bzw. Kanal 4 auch über die Pole 2+/2- abgegriffen werden. Brückenbetrieb Im Brückenbetrieb sind die Kanäle 1 und 2 sowie die Kanäle 3 und 4 in Brücke geschaltet und geben dadurch jeweils eine höhere Leistung als ein einzelner Kanal ab. Dadurch verdoppelt sich die Spannung am Ausgang von Kanal 1 und Kanal 3 somit auch die Ausgangsimpedanz.
Ein Signal am Eingang von Kanal 2 und Kanal 4 wird ignoriert. Die Lautstärkeeinstellung erfolgt jeweils für beide Ausgänge gemeinsam mit dem Regler von Kanal 1 und Kanal 3. Stellen Sie die DIP-Schalter für Brückenbetrieb in die obere MODE 1 und 2Position. Hinweis: Im Brückenbetrieb wird das Signal über die Pole 1+/2- abgegriffen. Anschluss ans Netz Schließen Sie das Gerät nach dem Anschließen aller Geräte über das Netzkabel ans Netz an. Die Betriebsanzeige ON leuchtet.
13Ein-/Ausschalten 1 Schalten Sie den Endverstärker in einer Verstärkeranlage zur Vermeidung von lauten Schaltgeräuschen immer nach allen anderen Geräten ein und nach dem Betrieb wieder als erstes Gerät aus. Stellen Sie vor dem Einschalten alle Lautstärkeregler in die linke Anschlagsposition und vergewissern Sie sich, dass der Betriebsartschalter in der richtigen Position steht. MODE2 Schalten Sie das Gerät mit dem Netzschalter ein. Nach dem Einschalten leuchten für etwa 10 Sekunden die Schutzanzeigen. Ist dies nicht der Fall, prüfen Sie bitte, ob der Verstärker an eine PROTspannungsführende Netzleitung angeschlossen ist. Nach der Einschaltverzögerung werden die Lautsprecherausgänge aktiviert (Schutzanzeigen aus). Danach zeigt die Betriebsleuchte den PROT ONeingeschalteten Zustand des Verstärkers an.
Eingangsempfindlichkeit einstellen Mit den DIP-Schaltern können Sie die Eingangsempfindlichkeit des SENSITIVITYVerstärkers an den Ausgangspegel des vorgeschalteten Geräts anpassen. Dabei können Sie zwischen den Modi V und dB (Kontrollanzeige blinkt) wählen oder die Funktion abschalten (DIP 1 in der oberen Position). Pegel einstellen 1 Drehen Sie zunächst die Pegelregler der Vorstufen zu und stellen Sie die Lautstärkeregler des Verstärkers in die Mittelposition. Es darf nun kein lautes Brummen zu hören sein. Falls doch, überprüfen Sie bitte nochmals die Verbindungskabel (Komponenten vorher abschalten) zwischen Vor- und Endstufe. 2 Stellen Sie mit den Lautstärkereglern den gewünschten Lautstärkewert ein. Die LEDs „ “ und -10 dB„ “ zeigen den eingestellten Eingangspegel an. Bei Übersteuerung leuchtet die Anzeige. -40dB CLIPReduzieren Sie dann die Lautstärke entsprechend.
3 Im Brückenbetrieb sind die Laustärkeregler für Kanal 2 und Kanal 4 deaktiviert. Der Pegel lässt sich mit dem Lautstärkeregler für Kanal 1 und Kanal 3 einstellen.
Hinweise zum Betrieb Bitte achten Sie während des Betriebs darauf, dass die Lautsprecher stets angenehm klingen. Werden Verzerrungen hörbar, dann ist davon auszugehen, dass entweder der Verstärker oder die Lautsprecher überlastet sind. Dies kann schnell zu Schäden am Verstärker und an den Lautsprechern führen. Regeln Sie daher bei hörbaren Verzerrungen die Lautstärke entsprechend herunter, um Schäden zu vermeiden. Durch Überlast zerstörte Boxen sind von der Garantie ausgeschlossen. Kontrollieren Sie regelmäßig mit einem Schallpegelmesser, ob Sie den geforderten Grenzwert einhalten. Schutzschaltungen Die integrierten Schutzschaltungen verhindern Beschädigungen der Lautsprecher und des Verstärkers.
Ist eine der Schaltungen aktiviert, sind die Lautsprecher elektrisch vom Verstärker getrennt und die Schutzanzeige leuchtet rot auf: PROT • etwa 10 Sekunden lang nach dem Einschalten bis zur Freischaltung der Lautsprecherausgänge • wenn der Verstärker überhitzt ist • wenn an einem Signaleingang kein Audiosignal sondern ein VHF-Signal über 10 kHz anliegt • wenn an einem Lautsprecherausgang ein Kurzschluss aufgetreten ist • wenn an einem Lautsprecherausgang eine Gleichspannung anliegt Leuchtet die rote Schutzanzeige während des Betriebs oder erlischt nicht nach dem Einschalten, PROTmuss der Verstärker ausgeschaltet und die Fehlerursache behoben werden.
14 PROBLEM URSACHE LÖSUNG Gerät lässt sich nicht anschalten. • Netzleitung ist nicht angeschlossen. • Überprüfen Sie die Netzleitung und eventuelle Verlängerungsleitungen. Kein Signal. • Die Anschlussleitung des ent-sprechenden Geräts ist nicht richtig oder überhaupt nicht angeschlossen. • Die Anschlussbuchse oder der Stecker sind schmutzig. • Überprüfen Sie die Anschlussleitung und ob die Stecker fest in den Buchsen sitzen. • Reinigen Sie die Buchse und/oder den Stecker. Lüfter arbeiten nicht, LEDs leuchten nicht. • Die Netzleitung ist nicht ange-schlossen. • Überprüfen Sie, ob Spannung anliegt. LED PROT leuchtet permanent • Überhitzung des Geräts durch Verunreinigungen. • Zu niedrige Impedanz der Laut-sprecher. • Kurzschluss in der Lautsprecher-leitung oder in den Lautsprechern. • Technischer Defekt im Verstärker. • Reinigen Sie das Lüftergitter. • Verwenden Sie andere Lautsprecher.
• Überprüfen Sie die Lautsprecher. • Schalten Sie den Verstärker ab und lassen Sie das Gerät von einem Servicetechniker prüfen. Das Gerät sollte regelmäßig von Verunreinigungen wie Staub usw. gereinigt werden. Insbesondere die Luftfilter auf der Frontseite sollten vor dem ersten Betrieb und dann vierteljährlich gereinigt werden. Verwenden Sie zur Reinigung ein fusselfreies, angefeuchtetes Tuch, Pinsel oder einen Druckluftreiniger. Auf keinen Fall Alkohol oder ir-gendwelche Lösungsmittel zur Reinigung verwenden. Im Geräteinneren befinden sich keine zu wartenden Teile. Wartungs- und Servicearbeiten sind ausschließlich dem autorisierten Fachhandel vorbehalten. Sollten einmal Ersatzteile benötigt werden, verwenden Sie bitte nur Originalersatzteile.
Wenn die Anschlussleitung dieses Gerätes beschädigt wird, muss sie durch eine besondere Anschlussleitung ersetzt werden, die von Ihrem Fachhändler erhältlich ist. Abb.
15 Spannungsversorgung: 230 V AC, 50 Hz Gesamtanschlusswert: 820 W (1/8 Power) 1150 W (1/8 Power) Sinus-Ausgangsleistung: (1 kHz, 1 % THD+N) Stereo, Parallel an 2 Ω 4 x 1600 W 4 x 2500 W Stereo, Parallel an 4 Ω 4 x 1400 W 4 x 2100 W Stereo, Parallel an 8 Ω 4 x 800 W 4 x 1300 W Brückenbetrieb an 4 Ω 2 x 3200 W 2 x 5000 W Brückenbetrieb an 8 Ω 2 x 2800 W 2 x 4200 W Frequenzgang: 20-20000 Hz Geräuschspannungsabstand: >80 dB Klirrfaktor: 800 Slewrate: >10 V/µs Übersprechdämpfung: >65 dB Eingänge: Eingangsempfindlichkeit: 0,775 V/1,0 V/1,4 V/38 dB/32 dB/26 dB, umschaltbar Spannungsverstärkung: 40,3 dB (0,775 V), 38 dB (1,0 V), 35,1 dB (1,4 V) Eingangsimpedanz: 20 kΩ (symmetrisch), 10 kΩ (unsymmetrisch) Anschlüsse: 4 x XLR Ausgänge: Lautsprecheranschlüsse: 4 x Neutrik Speakon Durchschleifausgang: 4 x XLR Schaltung: Class I Schutzschaltungen: Überhitzung, Überlast, Kurzschluss, Gleichspannung, Softstart, VHF Steuerelemente: Netzschalter, Gain-Regler, Betriebswahlschalter Stereo/Parallel/Brücke, Eingangsempfindlichkeit LED-Anzeige: Protect, Clip, -10 dB, - 40 dB (pro Kanal), dB/V-Modus Kühlung: 2 temperaturgesteuerte Lüfter, Front-to-Rear Bauweise: Stahlchassis mit Aluminiumfrontplatte Maße (BxTxH): 483 x 445 x 89 mm Rackeinbau mit 2 HE 483 x 445 x 89 mm Rackeinbau mit 2 HE Gewicht: 13,5 kg 13,9 kg Maße in cm
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