Reely Gen7 Bedienungsanleitung


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Bedienungsanleitung
7-Kanal Pistolengriff-Fernsteueranlage 2,4 GHz
„Gen7”
Best.-Nr. 2611680Seite 2 - 40
Operating Instructions
2.4 GHz 7-channel pistol-grip remote controller
“Gen7”
Item No. 2611680Page 41 - 79

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4.5/5 (5 Bewertungen)

Produktspezifikationen

Marke: Reely
Kategorie: Fernbedienung
Modell: Gen7

Bedienungsanleitung Reely Gen7 – Volltext

42 EinführungWir bedanken uns für den Kauf dieses Produkts. Dieses Produkt entspricht den gesetzlichen, nationalen und europäischen Anforderungen. Um diesen Zustand zu erhalten und einen gefahrlosen Betrieb sicherzustellen, müssen Sie als Anwender diese Bedienungsanleitung be-achten. Diese Bedienungsanleitung gehört zu diesem Produkt. Sie enthält wichtige Hinweise zur Inbetriebnahme und Handhabung. Achten Sie hierauf, auch wenn Sie dieses Produkt an Dritte weitergeben. Heben Sie deshalb diese Bedienungsanleitung zum Nachlesen auf. Alle enthaltenen Firmennamen und Produktbezeichnungen sind Warenzeichen der jeweiligen Inhaber. Alle Rechte vorbehalten. Bei technischen Fragen wenden Sie sich bitte an:Deutschland: www. conrad. deÖsterreich: www. conrad. atSchweiz: www. conrad.

ch3 Bestimmungsgemäße VerwendungMit der 7-Kanal Fernsteuerung besitzen Sie ein Funkfernsteuersystem, das ideal für Modellfahrzeuge oder Modell-schiffe geeignet ist. Für die Fahr- und Lenkfunktion stehen zwei proportionale Steuerkanäle zur Verfügung (Fingergriff und Steuerrad); für Sonderfunktionen verfügt die Fernsteuerung über 5 weitere Steuerkanäle (einer davon proportio-nal). Über ein integriertes LC-Display können alle Einstellungen bequem vorgenommen werden. Das ergonomisch geformte Gehäuse des Senders liegt komfortabel in der Hand und ermöglicht so eine bequeme Bedienung des Senders sowie eine sichere Steuerung des Modells. Zum Betrieb des Senders sind noch vier AA/Mignon-Batterien für den Sender erforderlich, die Stromversorgung kann auch mittels speziellem 2zelligem LiPo-Akku erfolgen (jeweils nicht im Lieferumfang).

Sofern kein Fahrtregler mit BEC-Schaltung eingesetzt wird, benötigen Sie für den Empfänger ebenfalls vier AA/Mignon-Batterien (oder Akkus) mit entsprechendem Batterie-/Akkuhalter (jeweils nicht im Lieferumfang). Das Produkt ist kein Spielzeug, es ist nicht für Kinder unter 14 Jahren geeignet.

Beachten Sie die Sicherheitshinweise dieser Bedienungsanleitung. Diese enthalten wichtige Informatio-nen zum Umgang mit dem Produkt. Lesen Sie sich die komplette Bedienungsanleitung vor der Inbetrieb-nahme und dem Betrieb des Fahrzeugs aufmerksam durch. Bei Nichtbeachtung bestehen diverse Gefahren; z. B. Verletzungsgefahr. 4 Lieferumfang Sender (Fernsteuerung) Empfänger BVD-Sensorkabel für Empfänger, zur Spannungsmessung (siehe Kapitel 12) Binding-Stecker Bedienungsanleitung.

55 Neueste Informationen zum ProduktLaden Sie die neuesten Produktinformationen unter www. conrad. com/downloads herunter oder scannen Sie den abgebildeten QR-Code. Folgen Sie den Anweisungen auf der Website. 6 SymbolerklärungFolgende Symbole benden sich im Text: Das Symbol mit dem Ausrufezeichen im Dreieck weist auf wichtige Hinweise in dieser Bedienungsanlei-tung hin, die unbedingt zu beachten sind. Das Pfeil-Symbol ist zu nden, wenn Ihnen besondere Tipps und Hinweise zur Bedienung gegeben wer-den sollen. 7 Sicherheitshinweise Bei Schäden, die durch Nichtbeachtung dieser Bedienungsanleitung verursacht werden, erlischt die Gewährleistung/Garantie. Für Folgeschäden übernehmen wir keine Haftung. Bei Sach- oder Personenschäden, die durch unsachgemäße Handhabung oder Nichtbeachten der Sicherheitshinweise verursacht werden, übernehmen wir keine Haftung.

In solchen Fällen erlischt die Gewährleistung/Garantie. Von der Garantie und Gewährleistung ausgeschlossen sind normaler Verschleiß bei Betrieb und Unfall-schäden (z. B. abgerissene Empfängerantenne und gebrochenes Empfängergehäuse usw. ). Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, diese Sicherheitshinweise dienen nicht nur zum Schutz des Produkts, sondern auch zu Ihrer eigenen Sicherheit und der anderer Personen. Lesen Sie sich deshalb dieses Kapitel sehr aufmerksam durch, bevor Sie das Produkt in Betrieb nehmen. 7. 1 Allgemein Aus Sicherheits- und Zulassungsgründen ist das eigenmächtige Umbauen und/oder Verändern des Produkts nicht gestattet. Das Produkt ist kein Spielzeug, es ist nicht für Kinder unter 14 Jahren geeignet. Das Produkt darf nicht feucht oder nass werden. Beim Betrieb eines Modells (z. B. ein Automodell) es zu Sach- und/oder Personenschäden kommen.

Falls Sie eine solche bereits besitzen, so informieren Sie sich, ob der Betrieb eines funkferngesteuerten Modells mit unter den Versicherungsschutz fällt. Schließen Sie bei Elektromodellen den Antriebsmotor erst nach dem vollständigen Einbau der Empfangsanlage an. So verhindern Sie, dass der Antriebsmotor plötzlich ungewollt anläuft. Überprüfen Sie vor jeder Inbetriebnahme die Funktionssicherheit Ihres Modells und der Fernsteueranlage. Achten Sie dabei auf sichtbare Beschädigungen, wie z. B. defekte Steckverbindungen oder beschädigte Kabel. Sämtliche bewegten Teile müssen leichtgängig funktionieren, dürfen jedoch kein Spiel in der Lagerung aufweisen. Die Bedienung und der Betrieb von ferngesteuerten Modellen muss erlernt werden.

Wenn Sie noch nie ein Modell ferngesteuert haben, so beginnen Sie besonders vorsichtig und machen Sie sich erst mit den Reaktionen des Modells auf die Fernsteuerbefehle vertraut. Haben Sie Geduld.

6 Lassen Sie das Verpackungsmaterial nicht achtlos liegen, dieses könnte für Kinder zu einem gefährlichen Spiel-zeug werden. Sollten sich Fragen ergeben, die nicht mit Hilfe der Bedienungsanleitung abgeklärt werden können, setzen Sie sich bitte mit uns (Kontaktinformationen siehe Kapitel 1) oder einem anderen Fachmann in Verbindung. 7. 2 Betrieb Sollten Sie noch nicht über ausreichende Kenntnisse über den Umgang mit ferngesteuerten Modellen verfügen, so wenden Sie sich an einen erfahrenen Modellsportler oder an einen Modellbau-Club. Bevor Sie einen Akku an ein Modell anschließen, stellen Sie es auf eine geeignete Unterlage. Fassen Sie wäh-rend dem Anschluss des Akkus nicht in drehbare Teile des Modells hinein, Verletzungsgefahr. – Bei einem Automodell ist die Unterlage so zu wählen, dass sich die Räder sich frei drehen können. Halten Sie das Automodell nicht an den Rädern fest.

– Bei einem Schiffsmodell ist darauf zu achten, dass sich die Schiffsschraube frei drehen kann. Fassen Sie niemals in den Drehbereich der Schiffsschraube hinein, Verletzungsgefahr. Schalten Sie bei der Inbetriebnahme immer zuerst den Sender ein. Erst danach darf die Spannungs-/Stromver-sorgung für den Empfänger im Modell eingeschaltet werden. Andernfalls kann es zu unvorhersehbaren Reaktio-nen des Modells kommen. Prüfen Sie vor dem Betrieb am stehenden Modell, ob es wie erwartet auf die Fernsteuerbefehle reagiert. Achten Sie während dem Betrieb eines Modells immer darauf, dass sich niemals Körperteile oder Gegenstände im Gefahrenbereich von Motoren oder sonstigen drehenden Antriebsteilen benden. Der unsachgemäße Betrieb kann schwerwiegende Personen- und Sachschäden verursachen. Achten Sie immer auf direkten Sichtkontakt zum Modell und betreiben Sie es deshalb auch nicht bei Nacht.

Müdigkeit, Alkohol- oder Medikamenten-Einuss kann zu Fehlreaktionen führen. Betreiben Sie Ihr Modell in einem Bereich, in dem Sie keine anderen Personen, Tiere oder Gegenstände gefähr-den. Betreiben Sie es nur auf privaten oder extra zu diesem Zweck ausgewiesenen Plätzen. Stellen Sie den Betrieb Ihres Modells im Falle einer Störung sofort ein und beseitigen Sie die Ursache der Fehl-funktion, bevor Sie das Modell weiter einsetzen. Betreiben Sie Ihre Fernsteueranlage nicht bei Gewitter, unter Hochspannungsleitungen oder in der Nähe von Funkmasten. Lassen Sie immer den Sender eingeschaltet, solange das Modell in Betrieb ist. Bei der Beendigung des Betriebs stellen Sie immer zuerst den Motor ab und schalten Sie dann die Empfangsanlage aus. Erst danach darf der Sender ausgeschaltet werden. Schützen Sie die Fernsteueranlage vor Feuchtigkeit und starker Verschmutzung.

Setzen Sie den Sender nicht über längere Zeit der direkten Sonneneinstrahlung oder großer Hitze aus. Bei schwachen Batterien im Sender kann sich die Reichweite verringern. Werden die Empfängerbatterien bzw. der Empfängerakku (bzw. der Fahrakku, über den bei einem Fahrtregler mit BEC der Empfänger mitversorgt wird) schwach, reagiert das Modell nicht mehr korrekt auf die Steuerbefehle am Sender. In diesem Fall beenden Sie den Fahrbetrieb sofort. Tauschen Sie danach die Batterien gegen neue aus bzw. laden Sie den Empfängerakku/Fahrakku wieder auf. Gehen Sie bei Betrieb des Produkts kein Risiko ein. Ihre eigene Sicherheit und die Ihres Umfeldes hängen alleine von Ihrem verantwortungsbewussten Umgang mit dem Modell ab.

78 Batterie- und Akku-Hinweise Obwohl der Umgang mit Batterien und Akkus im täglichen Leben heute eine Selbstverständlich-keit ist, bestehen zahlreiche Gefahren und Probleme. Beachten Sie deshalb unbedingt die nach-folgend genannten Informationen und Sicherheitshinweise zum Umgang mit Batterien und Akkus. Batterien/Akkus gehören nicht in Kinderhände. Bewahren Sie Batterien/Akkus außerhalb der Reichweite von Kindern auf. Lassen Sie Batterien/Akkus nicht offen herumliegen, es besteht die Gefahr, dass diese von Kindern oder Haustie-ren verschluckt werden. Suchen Sie in einem solchen Fall sofort einen Arzt auf. Batterien/Akkus dürfen niemals kurzgeschlossen, zerlegt oder ins Feuer geworfen werden. Es besteht Explosi-onsgefahr. Beschädigen Sie niemals die Außenhülle von Batterien oder Akkus.

Ausgelaufene oder beschädigte Batterien/Akkus können bei Berührung mit der Haut Verätzungen verursachen, benutzen Sie deshalb in diesem Fall geeignete Schutzhandschuhe. Aus Batterien/Akkus auslaufende Flüssigkeiten sind chemisch sehr aggressiv. Gegenstände oder Oberächen, die damit in Berührung kommen, können teils massiv beschädigt werden. Bewahren Sie Batterien/Akkus deshalb an einer geeigneten Stelle auf. Herkömmliche (nicht wiederauadbare) Batterien dürfen nicht aufgeladen werden. Es besteht Brand- und Explo-sionsgefahr. Nicht wiederauadbare Batterien sind nur für den einmaligen Gebrauch vorgesehen und müssen ordnungsgemäß entsorgt werden, wenn sie leer sind. Laden Sie ausschließlich dafür vorgesehene Akkus, ver-wenden Sie ein zum Akkutyp (LiPo, NiMH usw. ) geeignetes Ladegerät, verwenden Sie das richtige Ladeverfah-ren.

Bewahren Sie Batterien/Akkus an einem trockenen, sauberen, kühlen Ort auf, der für Kinder unzugänglich ist. Laden Sie Akkus etwa alle 3 Monate nach, da es andernfalls durch die Selbstentladung zu einer sog. Tiefentla-dung kommen kann, wodurch die Akkus unbrauchbar werden. Laden Sie niemals beschädigte, ausgelaufene oder verformte Akkus. Dies kann zu einem Brand oder einer Explo-sion führen. Entsorgen Sie solche unbrauchbar gewordenen Akkus umweltgerecht, verwenden Sie sie nicht mehr. Achten Sie beim Einlegen von Batterien/Akkus bzw. dem Anschluss des Empfängers an die Spannungs-/Strom-versorgung auf die richtige Polung (Plus/+ und Minus/- beachten). Wechseln Sie im Sender immer den ganzen Satz Batterien/Akkus aus. Mischen Sie nicht volle mit halbvollen Batterien/Akkus. Verwenden Sie immer Batterien/Akkus des gleichen Typs und Herstellers. Mischen Sie niemals Batterien mit Akkus.

Da Rundzellen-Akkus eine geringere Ausgangsspannung (1,2 V) wie Batterien (1,5 V) haben, empfehlen wir Ih-nen aus Gründen der Betriebssicherheit, im Fernsteuersender nur 4 AA/Mignon-Batterien einzusetzen und keine Akkus. Andernfalls würde der Sender bereits nach relativ kurzer Zeit eine zu geringe Betriebsspannung melden. Alternativ kann im Sender auch ein zweizelliger LiPo-Akku (Nennspannung 7,4 V) mit BEC-Stecker verwendet werden (siehe Kapitel „Technische Daten“).

91. LC-Display2. Druckschalter „SW1“3. Drehrad „VR1“4. 5-Wege-Taster „TR“5. Steuerrad für Lenkfunktion (Kanal 1; CH1)6. 5-Wege-Taster für Menüsteuerung, siehe Kapitel 10.47. LED-Ring8. Taster „SW2“9. Trimmtaster „TR1“10. Schiebeschalter „SW3“11. Ein-/Ausschalter12. Drehschalter „VR2“13. Gashebel für Fahrfunktion (Kanal 2; CH2)14. Batterie-/Akkufach für 4 Batterien vom Typ AA/Mignon oder 2zelligen LiPo-Akkupack15. USB-C®-Buchse (für Firmware-Upgrade, Einsatz als USB-Gamecontroller und externe Stromversorgung)16. Öffnung mit Schraubgewinde z.B. für Smartphone-Halter, Umhängeschlaufe o.ä.17. BEC-Anschluss für 2zelligen LiPo-Akkupack Im Einstellmenü des Senders können die Bedienelemente (2), (3), (4), (8), (9), (10) und (12) den Kanälen 3 - 7 (CH3 - CH7, siehe Kapitel 9.2) frei zugeordnet werden.

9.2 EmpfängerA Kanal 1 (CH1/P)B Kanal 2 (CH2)C Kanal 3 (CH3)D Kanal 4 (CH4)E Kanal 5 (CH5)F Anschluss „BIND“ G Anschluss „BVD/VCC“ für Spannungs-/Strom-versorgung, sofern kein Fahrtregler mit BEC verwendet wird; oder für Spannungserkennung über das mitgelieferte BVD-KabelH Kanal 7 (CH7)I Anschluss „SERVO“ für den Anschluss von Erwei-terungen („i-BUS“)J LEDK AntennenkabelL Binding-Taste (liegt versteckt unterhalb des Aufklebers)M Interface-Anschluss „SENS“ für externe „i-BUS“-SensorenN Kanal 6 (CH6) Der Binding-Vorgang (die digitale Bindung zwischen Sender und Empfänger) kann entweder über die Binding-Taste (L) oder alternativ über den Anschluss „BIND“ (F) vorgenommen werden.Bild 2

1010 Inbetriebnahme des Senders10. 1 Batterien/Akkus in den Sender einlegen Öffnen Sie das Batterie-/Akkufach unten am Sender, indem Sie die Abdeckung auf der Unterseite des Senders in Pfeilrichtung nach hinten herausschieben. Legen Sie 4 Batterien der Baugröße AA/Mignon ein, achten Sie auf die richtige Polung (Plus/+ und Minus/-), siehe Beschriftung im Batterie-/Akkufach. Verschließen Sie das Batterie-/Akkufach wieder. Wir empfehlen Ihnen aus Gründen der Betriebsdauer und Betriebssicherheit, den Sender nicht mit 4 AA/Mignon-Akkus zu betreiben, da diese eine geringere Ausgangsspannung haben. Dies führt dazu, dass der Sender bereits nach relativ kurzer Zeit eine zu geringe Betriebsspannung anzeigt.

Alternativ zu 4 AA/Mignon-Batterien können Sie für die Spannungs-/Stromversorgung des Senders auch einen zweizelligen LiPo-Akku (Nennspannung 7,4 V) verwenden (siehe Kapitel „Technische Daten“). Hierzu nden Sie im Batteriefach einen entsprechenden BEC-Anschluss (Bild 1, Pos. 17). Achten Sie dabei auf die korrekte Polarität; diese ist unterhalb des BEC-Anschlusses angegeben. Der Sender kann auch über ein USB-Kabel (nicht im Lieferumfang) über die USB-C®-Buchse (15) z. B. per USB-Netzteil, Powerbank usw. betrieben werden. Bei zu geringer Betriebsspannung blinkt das Batteriesymbol obern rechts im Display. Falls die Tonsignale im Einstellmenü aktiviert sind, gibt der Sender bei zu geringer Betriebsspannung Warntöne aus. 10. 2 Einschalten des Senders Lassen Sie die Bedienelemente am Sender los, bewegen Sie sie nicht.

Schalten Sie den Sender mit dem Ein-/Aus-Schalter (11) ein („ON“ = eingeschaltet). Der Sender gibt ein Tonsignal aus, die Displayanzeige erscheint und die Displaybeleuchtung wird aktiviert. Außer-dem leuchtet der LED-Ring (7) auf. Nehmen Sie nun den Empfänger bzw. das Modellfahrzeug in Betrieb. Achtung.

Schalten Sie grundsätzlich immer zuerst den Sender ein, bevor Sie den Empfänger in Betrieb nehmen und mit der Spannungs-/Stromversorgung verbinden bzw. das Modellfahrzeug einschalten. Andernfalls kann es zu unvorhersehbaren Reaktionen des Modells kommen. 10. 3 Ausschalten des Senders Trennen Sie zuerst den Empfänger von der Spannungs-/Stromversorgung, schalten Sie das Modellfahrzeug aus. Schalten Sie anschließend den Sender mit dem Ein-/Aus-Schalter (11) aus („OFF“ = ausgeschaltet). Achtung. Vor dem Ausschalten des Senders ist immer zuerst der Empfänger von der Spannungs-/Stromversorgung zu trennen (bzw. das Modellfahrzeug auszuschalten). Andernfalls kann es zu unvorhersehbaren Reaktio-nen des Modells kommen.

1110. 4 Bedienung des EinstellmenüsDer Aufruf des Einstellmenüs sowie Veränderungen der Einstellungen lassen sich mit dem 5-Wege-Taster (6) vor-nehmen. Im weiteren Verlauf der Anleitung wird die Bedienung des Tasters mit den nachfolgenden 5 Symbolen beschrieben:  = Taster nach unten bewegen: Nächsten Menüpunkt auswählen/Wert verringern  = Taster nach oben bewegen: Vorherigen Menüpunkt auswählen/Wert erhöhen  = Taster nach links bewegen: Zur vorherigen Menüebene wechseln bzw. Einstellmenü verlassen  = Taster nach rechts bewegen: Einstellmenü aufrufen bzw. zur nächsten Menüebene wechseln  = Taster drücken: Eingabe bestätigen10. 5 Kanal-Überwachung anzeigenAusgehend vom Startbildschirm gelangen Sie mit zur Anzeige des aktuellen Zu-stands der 7 Kanäle, siehe Bild rechts. Die Anzeige ist „live“, d. h. jede Steuerbewe-gung wird sofort im Display angezeigt.

Mit der Anzeige können Sie kontrollieren, ob ein Bedienelement des Sen-ders einem Steuerkanal zugewiesen ist und wie die Steuerrichtung bzw. der Servoausschlag ist. Kanal 1 (CH1) wird immer mit dem Steuerrad (5) bedient, Kanal 2 (CH2) mit dem Gashebel (13). Die Kanäle 3 - 7 (CH3 - CH7) können jedoch unterschiedlichen Bedienelementen (2), (3), (4), (8), (10) und (12) des Senders zugewiesen werden. Wichtig: Erst nachdem Sie diese Zuweisung vorgenommen haben, reagieren die am Empfängerkanal 3 - 7 ange-schlossenen Servos, Schalter, etc. Mit gelangen Sie zum Startbildschirm zurück. 10. 6 Einstellmenü aufrufen Ausgehend vom Startbildschirm gelangen Sie mit zur Anzeige der Sensordaten (z. B. Batterie-/Akkuspannung des Senders).

wenn statt des BEC eines Fahrtreglers eine sepa-rate Empfängerstromversorgung (Batteriebox) verwendet wird; oder Spannungsmessung über das mitgelie-ferte BVD-Sensorkabel (0 - 70 V/DC messbar) – „SIGNAL“ = Signalqualität – „NOISE“ = Rauschpegel bei der Funkübertragung Wechseln Sie mit ins Hauptmenü. Bild 3.

12 Wählen Sie mit oder eines der nachfolgenden Untermenüs aus:(SET) = Grundeinstellungen wie Dualrate, EPA usw.)(AUX.CH) = Zuweisung eines Bedienelements für Kanäle 3 - 7)(MIXES) = Einstellungen für Mischer(TIMER) = Timer-Einstellung bzw. Rundenzeiten(SW ASSIGN) = Zuweisung bestimmter Funktionen an die Bedienelemente(RX SET) = Einstellungen für den Empfänger (z.B. Binding)(MODEL) = Modell-Einstellungen (z.B. Modellname einstellen, Modellspeicher wählen usw.)(SYSTEM SET) = System-Einstellungen vornehmen Bild 4Bild 5Bild 6Bild 7Bild 8Bild 9Bild 10Bild 11

13 Wird das gewünschte Untermenü angezeigt, in dem Sie Einstellungen vornehmen wollen, drücken Sie oder . Mit gelangen Sie eine Ebene zurück bzw. das Untermenü/Einstellmenü wird verlassen. Die Beschreibung der Untermenüs nden Sie in den nachfolgenden Abschnitten.10.7 Untermenü „(SET)“ Wählen Sie wie in Kapitel 10.6 beschrieben das Untermenü „(SET)“ aus. Nach der Bestätigung mit oder ist die erste Option „REV“ markiert, siehe Bild 12. Mit oder kann nun wie gewohnt die gewünschte Funktion ausgewählt wer-den; bestätigen Sie die Auswahl mit oder . Anschließend können Sie je nach Funktion die entsprechenden Einstellungen vornehmen, siehe nächste Abschnitte.10.7.1 Funktion „REV“, Reverse-EinstellungJe nach Einbaulage und Anlenkung im Modell kann es erforderlich werden, die Drehrichtung eines Servos zu verän-dern bzw. die Reaktion des Fahrtreglers umzukehren.

Die Reverse-Einstellung kann für jeden der 7 Kanäle separat vorgenommen werden.Gehen Sie wie folgt vor: Nachdem Sie wie in Kapitel 10.7 beschrieben die Funktion „REV“ ausgewählt ha-ben, ist der Kanal 1 markiert. Wählen Sie mit oder den gewünschten Kanal aus; der ausgewählte Kanal (1....7) ist jeweils markiert (z.B. Kanal 4 in Bild 13). Drücken Sie oder , dann blinkt die Kanalzahl. Verändern Sie die Einstellung mit oder („NOR“ = Normal, „REV“ = Reverse). Beenden Sie die Einstellung mit . Die Anzeige hört auf zu blinken. Die aktuelle Einstellung ist gespeichert. Sie können nun wie beschrieben einen anderen Kanal umschalten. Mit gelangen Sie eine Ebene zurück bzw. das Untermenü/Einstellmenü wird verlassen.Bild 12Bild 13

1410. 7. 2 Funktion „EPA“, Einstellen des maximalen Servo-AusschlagsMit dieser Funktion kann genau festgelegt werden, wie groß der maximal zu-lässige Ausschlag z. B. für das Lenk-, Gas- oder Zusatz-Servo auf jeder Seite sein darf (EPA = „End Point Adjustment“). Diese Funktion wird im Regelfall dazu genutzt, um die Mechanik eines Servos bei voller Auslenkung vor dem mechanischen Anschlagen an ein Hindernis zu schützen. Sie können dazu einen Wert von 0% - 120% einstellen. Je kleiner der Wert, desto kleiner ist der Servoweg auf der entsprechenden Seite. Versuchen Sie, die mechanische Ansteuerung durch ein Servo so zu gestalten, dass EPA-Einstellwerte von 100 - 120% genutzt werden können. Welche Drehrichtung des Servos (bzw. Einstellung für einen Fahrtregler) Sie begrenzen, ist natürlich abhängig von Ihrem Modell.

Stellen Sie für die Lenkung den maximal möglichen Lenk-Ausschlag ein, ohne dass dabei das Lenk-Servo anschlägt und zu brummen beginnt. Sollte für den späteren Betrieb ein geringerer Lenk-Ausschlag erforderlich werden (für schnelle bzw. langsame Fahrt), so kann dieser mit der sog. „Dual-Rate“-Funktion eingestellt werden. Wenn Sie für die Fahrfunktion einen elektronischen Fahrtregler einsetzen, können Sie ebenfalls einen maximalen Ansteuerwert festlegen. Um jedoch die höchstmögliche Motordrehzahl nutzen zu können, sollte in beide Richtungen der Wert von 100% nicht unterschritten werden. Um für einen Anfänger ein Automodell langsamer zu machen, stellen Sie für die Vorwärtsfahrt einen kleineren Wert ein (z. B. 70%). Die Bremsfunktion (bzw. Rückwärtsfahrt) lassen Sie auf 100% stehen, so haben Sie bei einem Fahrt-regler mit Bremsfunktion die maximale Bremskraft zur Verfügung.

Bevor Sie in der EPA-Funktion die Ausschläge für das Lenk-Servo begrenzen, sollten Sie überprüfen, ob bei der Dual Rate-Einstellung noch die Werkseinstellung von 100% gespeichert ist.

Die EPA-Einstellung kann für jeden der 7 Kanäle separat vorgenommen werden. Gehen Sie wie folgt vor: Nachdem Sie wie in Kapitel 10. 7 beschrieben die Funktion „EPA“ ausgewählt haben, ist der linke Servo-Ausschlag von Kanal 1 („ST“ = Lenkservo) markiert, siehe Bild 15. Wählen Sie mit oder die gewünschte Einstellung des entsprechenden Ka-nals aus. – Kanal 1 („ST“ = Lenkservo): „L“ = Links, „R“ = rechts – Kanal 2 („TH“ = Fahrtregler/Gasservo): „B“ = Rückwärts, „F“ = Vorwärts – Kanal 3 - 7: „L“ = unterer/linker Anschlag, „H“ = oberer/rechter Anschlag Drücken Sie oder , dann blinkt der ausgewählte Wert. Verändern Sie den Wert mit oder. Beenden Sie die Einstellung mit. Die Anzeige hört auf zu blinken. Die aktuelle Einstellung ist gespeichert. Sie können nun wie beschrieben einen anderen Wert auswählen. Mit gelangen Sie eine Ebene zurück bzw. das Untermenü/Einstellmenü wird verlassen.

1510.7.3 Funktion „SUB TR“, Servo-MittenverstellungBeim Einbau der Servos gibt der Modellhersteller im Regelfall die genaue Mittelstellung der Servohebel vor. Durch eine grobe Verzahnung am Servohebel kann es jedoch vorkommen, dass der Servohebel nicht exakt in der richtigen Position steht, wenn am Sender der Bedienhebel und die dazugehörige Trimmung in der Mittelstellung stehen.In diesem Fall würde bei Geradeausfahrt die Trimmung nicht mittig stehen. Dies begrenzt den Trimmweg, man kann nicht nach beiden Seiten den vollen Trimmweg nutzen. Mit Hilfe der Servo-Mittenverstellung können Sie diesen Missstand beseitigen.Außerdem steht dadurch bei Geradeausfahrt die Trimm-Anzeige genau mittig, was eine leichtere Einschätzung der Geradeausfahrt und die evtl.

nötige Trimmung ermöglicht.Gehen Sie wie folgt vor: Nachdem Sie wie in Kapitel 10.7 beschrieben die Funktion „SUB-TR“ ausgewählt haben, ist die Mittenverstellung von Kanal 1 („ST“ = Lenkservo) markiert, siehe Bild 16. Wählen Sie mit oder den gewünschten Kanal aus; der ausgewählte Kanal ist jeweils markiert. Drücken Sie oder , dann blinkt der ausgewählte Wert. Verändern Sie den Wert mit oder . – Kanal 1 („ST“ = Lenkservo): „L“ = Links, „R“ = rechts – Kanal 2 („TH“ = Fahrtregler/Gasservo): „B“ = Rückwärts, „F“ = Vorwärts – Kanal 3 - 7: „L“ = unterer/linker Anschlag, „H“ = oberer/rechter Anschlag Die Richtungsangaben sind natürlich abhängig vom jeweiligen Modell und der Servofunktion. Im Display werden jedoch entsprechende Buchstaben für die Mittenverstellung verwendet. Beenden Sie die Einstellung mit . Die Anzeige hört auf zu blinken. Die aktuelle Einstellung ist gespeichert.

Sie können nun wie beschrieben einen anderen Wert auswählen. Mit gelangen Sie eine Ebene zurück bzw. das Untermenü/Einstellmenü wird verlassen.Bild 16

1610. 7. 4 Funktion „D/R“, Dualrate-EinstellungMit dieser Funktion kann der Servoweg für Kanal 1 (Lenk-Servo) und Kanal 2 (Fahrtregler bzw. Gas-/Bremsservo) eingestellt werden. Hierüber lässt sich beispielsweise der maximale Lenkeinschlag begrenzen, wodurch sich das Fahrzeug bei schneller Fahrt besser steuern lässt, da es feinfühliger reagiert. Die Funktion kann auch verwendet werden, um die Maximalgeschwindigkeit eines Fahrzeugs für einen Anfänger zu begrenzen. Wenn z. B. ein elektronischer Fahrtregler an Kanal 2 angeschlossen ist, so führt eine Begrenzung auf 50% dazu, dass trotz Vollausschlag am Gas-/Bremshebel nur noch 50% der Motorleistung zur Verfügung steht. Die Einstellung für Kanal 1 (Lenkservo) wirkt sich auf beide Seiten des Servowegs gleichzeitig aus. Für Kanal 2 (Fahrtregler bzw.

Gas-/Bremsservo) kann die Einstellung getrennt für Vorwärts- und Rück-wärtsfahrt vorgenommen werden. Dies hat den Vorteil, dass sich eine Begrenzung nur für die Vorwärts-fahrt einstellen lässt, die Bremse (oder Rückwärtsfahrt) davon aber unbeeinusst ist. Beachten Sie: Wird der Wert für Kanal 1 (Lenkservo) verringert, so führt dies zu einem großen Wendekreis (bzw. das Lenkservo bewegt sich u. U. überhaupt nicht mehr). Wenn Sie die Werte für Kanal 2 (Fahrtregler bzw. Gas-/Bremsservo) zu weit verringern, fährt das Fahrzeug möglicherweise nicht mehr. Gehen Sie wie folgt vor: Nachdem Sie wie in Kapitel 10. 7 beschrieben die Funktion „D/R“ ausgewählt ha-ben, ist die Dualrate-Einstellung von Kanal 1 („ST“ = Lenkservo) markiert, siehe Bild 17. Wählen Sie mit oder die gewünschte Einstellung aus.

– „ST“ = Kanal 1 (Lenkservo), Dualrate für links/rechts – „TH“ = Kanal 2 (Fahrtregler/Gas-/Bremsservo, Vorwärts), Dualrate für die Vorwärtsfahrt – „BK“ = Kanal 2 (Fahrtregler/Gas-/Bremsservo, Rückwärts), Dualrate für die Rückwärtsfahrt – „ON“ = eingeschaltet, „OFF“ = ausgeschaltet Drücken Sie oder , dann blinkt der ausgewählte Wert. Verändern Sie den Wert bzw. die Einstellung mit oder. Mittels der Balkenanzeige im unteren Bereich von Bild 17 können Sie die Steuerrichtung bzw. den Servo-ausschlag kontrollieren. Beenden Sie die Einstellung mit. Die Anzeige hört auf zu blinken. Die aktuelle Einstellung ist gespeichert. Sie können nun wie beschrieben eine andere Einstellung auswählen. Mit gelangen Sie eine Ebene zurück bzw. das Untermenü/Einstellmenü wird verlassen. Bild 17.

1710. 7. 5 Funktion „CURVE“, Exponential-EinstellungMit Hilfe der Exponentialfunktion kann die lineare Kopplung zwischen Steu-ergeber und Servoweg im Bereich der Mittelstellung verändert werden. Der maximal mögliche Servoausschlag (Endstellungen des Servos) wird durch die Einstellung der Exponentialfunktion nicht begrenzt. Die Servobewegungen können im Bereich der Mittelstellung stärker oder schwächer ausfallen, je nachdem, welcher Wert eingestellt wird. Bei der Einstellung von „0%“ ist der Servoweg linear. Wird z. B. für das Lenkservo an Kanal 1 ein Wert von -50% eingestellt, so ergibt sich ein feinfühligeres Lenkverhalten im Bereich der Mittelstellung (großer Drehwinkel am Steuerrad = kleiner Drehwinkel am Lenkservo). Gehen Sie wie folgt vor: Nachdem Sie wie in Kapitel 10.

7 beschrieben die Funktion „CURVE“ ausgewählt haben, ist die Exponential-Einstellung von Kanal 1 („ST“ = Lenkservo) markiert, siehe Bild 19. Wählen Sie mit oder den gewünschten Kanal aus. – „ST CURVE“ = Kanal 1 (Lenkservo); Exponential für links/rechts – „TH CURVE“ = Kanal 2 (Fahrtregler/Gas-/Bremsservo, Vorwärts), Exponen-tial für die Vorwärtsfahrt – „BK CURVE“ = Kanal 2 (Fahrtregler/Gas-/Bremsservo, Rückwärts), Exponential für die Rückwärtsfahrt Drücken Sie oder , dann ist der Wert für die Exponential-Einstellung markiert. Wechseln Sie mit oder zwischen der Einstellung des Exponentialwerts („EXP:“) und dem Feld „USE:“ zum Einschalten („ON“) bzw. Ausschalten („OFF“) der Exponentialfunktion. Drücken Sie oder , dann dann blinkt der ausgewählte Wert. Verändern Sie den Wert bzw. die Einstellung mit oder. Für eine Schnellverstellung des Exponentialwerts halten Sie einfach bzw.

länger gedrückt. Beenden Sie die Einstellung mit. Die Anzeige hört auf zu blinken. Die aktuelle Einstellung ist gespeichert. Sie können nun wie beschrieben eine andere Einstellung auswählen.

Mit gelangen Sie eine Ebene zurück bzw. das Untermenü/Einstellmenü wird verlassen. 10. 7. 6 Funktion „SVC“„SVC“ bedeutet „Smart Vehicle Control“; diese Einstellung wird bei einem Empfänger mit integriertem Gyro verwendet. Der mitgelieferte Empfänger hat keinen Gyro, deshalb steht die Funktion nicht zur Verfügung. Es erscheint nur eine Fehlermeldung, siehe Bild 20. Falls Sie die Einstellung versehentlich aufgerufen haben, drücken Sie , um zum vorherigen Menü zurückzukehren. Bild 18Bild 19Bild 20.

1810.7.7 Funktion „BEGINNER“, Anfängermodus Mit dem Anfängermodus lassen sich Kanal 1 (Lenkservo) und/oder Kanal 2 (Fahrtregler oder Gas-/Bremsservo) im Maximalausschlag auf 50% limitieren. Sie können mit dieser Funktion nicht nur ein schnelles Fahrzeug für einen Anfänger „langsamer“ machen, sondern sie auch für Testzwecke z.B. nach einer Reparatur o.ä. einsetzen. Gehen Sie wie folgt vor: Nachdem Sie wie in Kapitel 10.7 beschrieben die Funktion „BEGINNER“ ausge-wählt haben, erscheint z.B. die in Bild 21 gezeigte Ansicht - hier ist der Anfänger-modus eingeschaltet. Bei ausgeschaltetem Anfängermodus wird nur „USE: OFF“ angezeigt, die beiden unteren Zeilen fehlen. Drücken Sie oder , dann blinkt „ON“ oder „OFF“. Wählen Sie mit oder die gewünschte Einstellung aus. – „ON“ = Anfängermodus eingeschaltet – „OFF“ = Anfängermodus ausgeschaltet Beenden Sie die Einstellung mit , das „ON“ bzw.

„OFF“ hört auf zu blinken. Falls Sie den Anfängermodus eingeschaltet („ON“) haben, so erscheinen nun die unteren beiden Zeilen, siehe Bild 21. Mit oder können Sie nun zu diesen beiden Zeilen wechseln: – „ST“ = Kanal 1, Lenkservo – „TH“ = Kanal 2, Fahrtregler/Gasservo Drücken Sie oder , dann blinkt die ausgewählte Einstellung. – „ON“ = Anfängermodus eingeschaltet – „OFF“ = Anfängermodus ausgeschaltet Je nach Modell lässt sich somit entweder nur die Fahrfunktion in der Maximalgeschwindigkeit auf 50% begrenzen - oder Sie können den Lenkwinkel auf 50% begrenzen. Mittels der Balkenanzeige im unteren Bereich von Bild 21 lässt sich die Steuerrichtung bzw. der Servoaus-schlag kontrollieren. Beenden Sie die Einstellung mit , die Anzeige hört auf zu blinken. Die aktuelle Einstellung ist gespeichert. Sie können nun wie beschrieben eine andere Einstellung auswählen.

1910. 8 Untermenü „(AUX. CH)“In diesem Untermenü können Sie den Kanälen 3 - 7 (CH3 - CH7) bestimmte Bedienelemente am Sender zuordnen. Es ist also nicht erforderlich, die am Empfänger an Kanal 3 - 7 angeschlossenen Servos oder Servoschal-ter umzustecken, sondern Sie können einfach im Menü des Senders festlegen, welches Bedienelement (z. B. der Taster „SW2“ am Griffstück) welchen Kanal steuern soll. Gehen Sie wie folgt vor: Wählen Sie wie in Kapitel 10. 6 beschrieben das Untermenü „(AUX. CH)“ aus. Nach der Bestätigung mit oder ist Kanal 3 markiert, siehe Bild 22. Mit oder lässt sich der gewünschte Kanal (3 - 7) auswählen, bestätigen Sie den Kanal mit oder. Anschließend können Sie dem ausgewählten Kanal eines der Bedienelemente des Senders zuweisen. In der Grundeinstellung bei Lieferung ist keinem der Kanäle 3 - 7 ein Bedienelement zugewiesen, im Display steht „TYPE: NULL“.

Drücken Sie oder , so blinkt die Anzeige. Wählen Sie bei „TYPE:“ mit oder die Funktion für den Kanal aus: – „NULL“: Kein Bedienelement zugewiesen – „TRIM“: Trimmregler/-taster – „SWIT“: Taster; oder Schalter mit 2 Schaltstellungen – „KNOB“: Analoger Drehregler; oder Drehschalter mit 3 Schaltstellungen Beenden Sie die Einstellung mit. Die Anzeige hört auf zu blinken. Die aktuelle Einstellung ist gespeichert. Wechseln Sie mit oder zur Auswahl des Bedienelements („CONTROL:“). Drücken Sie oder , so blinkt die Anzeige. Wählen Sie mit oder das gewünschte Bedienelement.

Abhängig davon welche Funktion („TRIM“, „SWIT“, „KNOB“) Sie im vorangegangenen Schritt programmiert haben, stehen nur bestimmte Bedienelemente zur Verfü-gung (Nummern der Bedienelemente siehe Bild 1): – „SW1“ = Druckschalter (2) mit 2 Schaltstellungen – „VR1“ = Drehrad (3) – „TR-Z“ = Tastfunktion des 5-Wege-Tasters „TR“ (4) – „TR-X“ = X-Achse des 5-Wege-Tasters „TR“ (4) – „TR-Y“ = Y-Achse des 5-Wege-Tasters „TR“ (4) – „ST“ = Steuerrad (5) – „SW2“ = Taster (8) – „TR1“ = Trimmtaster (9) – „SW3“ = Schiebeschalter (10) mit 3 Schaltstellungen – „VR2“ = Drehschalter (12) mit 3 Schaltstellungen – „TH“ = Gashebel (13) Haben Sie „KNOB“ ausgewählt, können Sie den Kanälen 3 - 7 sogar das Steuersignal von Gashebel oder Steuerrad zuweisen.

20 Beenden Sie die Einstellung mit , die Anzeige hört auf zu blinken. Die aktuelle Einstellung ist gespeichert. Abhängig davon, welche Funktion Sie zu Beginn ausgewählt haben, gibt es weitere Optionen: – Funktion „SWIT“: Bei Auswahl des Bedienelements „TR-Z“ oder „SW2“ erscheint zusätzlich die Option „MODE“: Diese lässt sich zwischen „NOR“ (Normal) und „REV“ (Reverse) umschalten, abhängig davon, was mit dem Bedienelement gesteuert/geschaltet werden soll. – Funktion „TRIM“: Bei Auswahl des Bedienelements „TR1“, „TR-X“ oder „TR-Y“ erscheint zusätzlich die Option „STEP“: Hier lässt sich die Schrittweite (1 - 120) für die Ansteuerung z. B. eines Servos einstellen. Wie üblich ist mit oder zur Einstelloption zu wechseln. Mit oder wird der Einstellmodus aktiviert (Anzeige blinkt).

Mit oder erfolgt die Veränderung der blinkenden Anzeige (bei der Schrittweite die jeweilige Taste für eine Schnellverstellung länger gedrückt halten). Beenden Sie die Einstellung mit. Die Anzeige hört auf zu blinken. Die aktuelle Einstellung ist gespeichert. Sie können nun wie beschrieben eine andere Einstellung auswählen. Mit gelangen Sie eine Ebene zurück bzw. das Untermenü/Einstellmenü wird verlassen. 10. 9 Untermenü „(MIXES)“In diesem Untermenü können Sie die Mischerfunktionen ein-/ausschalten bzw. einstellen. Es können alle Kanäle miteinander gemischt werden; es stehen dabei 5 verschiedene Mischer-Speicher zur Verfügung. Zusätzlich gibt es noch einen Mischer für die Lenkfunktion; hier lassen sich Einstellungen für ein Fahrzeug mit Allradlenkung (separate Lenkservos an Vorder- und Hinterachse) vornehmen, ebenso wie für ein Kettenfahrzeug.

Gehen Sie wie folgt vor: Wählen Sie wie in Kapitel 10. 6 beschrieben das Untermenü „(MIXES)“ aus. Nach der Bestätigung mit oder ist „ST MIXING“ markiert, siehe Bild 23.

Mit oder lässt sich der gewünschte Mischer-Speicher auswählen, bestätigen Sie ihn mit oder. Abhängig davon, ob Sie „ST MIXING“ oder „MIX1. MIX5“ ausgewählt haben, ist die folgende Anzeige im LC-Display und auch die verfügbaren Einstellungen unterschiedlich, siehe nachfolgende Unterkapitel 10. 9. 1 und 10. 9. 2. 10. 9. 1 Mischer-Speicher „ST MIXING“ Ist noch kein Mischer aktiviert, erscheint „OFF“ im Display. Drücken Sie oder , so blinkt die Anzeige. Mit oder können Sie umschalten zwischen: – „OFF“ = Mischer für die Lenkfunktion ausgeschaltet – „4WS“ = Mischer für Fahrzeuge mit Allradlenkung (Bild 24) – „TRACK“ = Mischer für Kettenfahrzeug (Bild 25) Beenden Sie die Einstellung mit. Die Anzeige hört auf zu blinken. Die aktuelle Einstellung ist gespeichert.

Bei Auswahl von „4WS“ = Fahrzeug mit Allradlenkung: Mit oder können Sie umschalten zwischen: – „CH“ = Kanal, an dem das Lenkservo der Hinterachse angeschlossen ist – „MODE“ = Lenkmodus für Vorder-/Hinterachse (siehe Symbole am unteren Rand in Bild 24) – „RATE“ = Mischrate Drücken Sie oder , so blinkt die Anzeige. Mit oder lässt sich die Einstellung verändern (für eine Schnellverstellung der Mischrate die entsprechende Taste länger gedrückt halten). Bild 23Bild 24.

21 Beenden Sie die Einstellung mit , die Anzeige hört auf zu blinken. Die aktuelle Einstellung ist gespeichert. Sie können nun wie beschrieben eine andere Einstellung auswählen. Mit gelangen Sie eine Ebene zurück bzw. das Untermenü/Einstellmenü wird verlassen. Bei Auswahl von „TRACK“ = Kettenfahrzeug:Kettenfahrzeuge werden in der Regel über zwei Motoren (je einer an der linken und rechten Kette) gesteuert. Im unteren Bereich des LC-Displays (siehe Bild 25) nden Sie eine Anzeige für den aktuellen Zustand von Kanal 1 („ST“) und Kanal 2 („TH“). Die Anzeige ist „live“, d. h. jede Steuerbewegung wird sofort im Display angezeigt. Mit der Anzeige können Sie kontrollieren, wie sich die vorgenommenen Einstellungen auf die Ansteuerung der beiden Ketten/Kanäle auswirken. Bei Vollgas vorwärts sollten in der Grundeinstellung beide Kanäle auf Vollausschlag in eine Richtung gehen.

Ist dies nicht der Fall, so kontrollieren Sie beispielsweise die Einstellung für die Dualrate (10. 7. 4) oder den Beginner-Modus (10. 7. 7) bzw. die Reverse-Einstellung. Wird nur gelenkt (ohne den Gashebel zu bewegen) müssen die beiden Kanäle gegensätzlich laufen, damit das Kettenfahrzeug auf der Stelle dreht. Mit oder können Sie umschalten zwischen: – „F“ = Steuerweg für Vorwärts – „L“ = Steuerweg für Links – „B“ = Steuerweg für Rückwärts – „R“ = Steuerweg für Rechts Drücken Sie oder , so blinkt die Anzeige. Mit oder lässt sich die Einstellung verändern (für eine Schnellverstellung die entsprechende Taste länger gedrückt halten). Beenden Sie die Einstellung mit , die Anzeige hört auf zu blinken. Die aktuelle Einstellung ist gespeichert. Sie können nun wie beschrieben eine andere Einstellung auswählen. Mit gelangen Sie eine Ebene zurück bzw. das Untermenü/Einstellmenü wird verlassen.

MIX5“ Mit oder können Sie umschalten zwischen: – „USE“ = Mischer einschalten („ON“) oder ausschalten („OFF“) – „MASTER“ = Masterkanal, dessen Signal den Slavekanal steuert – „SLAVE“ = Slavekanal, der vom Masterkanal gesteuert wird – „OFFSET“ = Neutral-/Mittelstellung des Slavekanals – „HIGH“ & „LOW“ = Einstellung des Servowegs in beide Richtungen (EPA) Drücken Sie oder , so blinkt die Anzeige. Mit oder lässt sich die Einstellung verändern (für eine Schnellverstellung die entsprechende Taste länger gedrückt halten). Beenden Sie die Einstellung mit , die Anzeige hört auf zu blinken. Die aktuelle Einstellung ist gespeichert. Mittels der Balkenanzeige im unteren Bereich von Bild 26 können Sie die Steuerrichtung bzw. den Servo-ausschlag kontrollieren (Mischer muss hierzu natürlich eingeschaltet sein („USE: ON“). Sie können nun wie beschrieben eine andere Einstellung auswählen.

2210. 10 Untermenü „(TIMER)“In diesem Untermenü steht ein Countdown-/Count-Up-Timer zur Verfügung. Es ist auch die Runden-Zeitnahme bei einem Autorennen möglich. Gehen Sie wie folgt vor: Wählen Sie wie in Kapitel 10. 6 beschrieben das Untermenü „(TIMER)“ aus, siehe Bild 27. Nach der Bestätigung mit oder ist „TIMER“ markiert. Mit oder können Sie umschalten zwischen: – „TIMER“ = Timer-Funktionen – „LAP LIST“ = Rundenzeiten anzeigen/zurücksetzen10. 10. 1 „TIMER“ = Timer-Funktionen Wählen Sie wie in Kapitel 10. 10 beschrieben die Funktion „TIMER“ aus. Nach der Bestätigung mit oder erscheint das Timer-Menü, siehe Bild 28.

Mit oder können Sie umschalten zwischen: – „TYPE“ = Timerfunktion („DOWN“ = Countdown-Timer, „UP“ = Count-Up-Timer oder „LAP“ = Rundenzeit-Modus) – „TH“ = Bei Einstellung von „ON“ erfolgt der Timerstart bei Betätigung des Gas-hebels; bei „OFF“ muss der Timer manuell gestartet werden – „ALARM“ = Nach Ablauf des Countdown-Timers erfolgt ein Alarmton; wird der Alarm eingeschaltet, kann die Timerzeit (Grundeinstellung MM:SS = 05:00) verändert werden – „START“ = Manueller Start des Timers – „RESET“ = Timer zurücksetzen (beim Countdown-Timer auf die eingestellte Timerzeit, beim Count-Up-Zähler und beim Rundenzeit-Modus auf „00:00:00“) Drücken Sie oder , so blinkt die jeweilige Anzeige. Mit oder lässt sich die Einstellung verändern (für eine Schnellverstellung der Timerzeit die entsprechende Taste länger gedrückt halten). Beenden Sie die Einstellung mit , die Anzeige hört auf zu blinken.

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