Schmid Camina S16 Kachel Bedienungsanleitung
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Produktspezifikationen
| Marke: | Schmid |
| Kategorie: | Herd |
| Modell: | Camina S16 Kachel |
Bedienungsanleitung Schmid Camina S16 Kachel – Volltext
3FeuerungstechnikVorwortSie haben sich für ein Produkt aus dem Hause Schmid entschieden - herzlichen Dank für Ihr Vertrauen.Wir liefern deutsche Qualitätsprodukte. Sie erhalten modernste Technik und zahlreiche Komfortausstattungen, die sich sicherlich im täglichen Gebrauch positiv bemerkbar machen.Unsere hohen Qualitätsansprüche an Technik und Design sorgen für Nachhaltigkeit und Zufriedenheit unserer Kunden. Diese Anleitung enthält wichtige Tipps und Hilfen rund um Ihr Produkt. Sollten Sie weitere Fragen zu Ihrem Produkt haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Schmid-Partner.Wir wünschen Ihnen viele behagliche Stunden mit Ihrem Schmid Produkt.Ihr Schmid TeamDiese Montageanleitung ist ausschließlich für die hier aufgeführten Schmid Kamineinsätze gültig. Schmid Kami-neinsätze, einschließlich deren Innenauskleidung sind nach DIN EN 13229 gefertigt und typgeprüft.
Kaminein-sätze sind Zeitbrandfeuerstätten für den Holzbrand und ausschließlich als Einzelraumfeuerungsanlagen zulässig (gemäß Auslegungsfragen zur Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen - 1. BImSchV der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft für Immissionsschutz / LAI). Bildliche Darstellungen können von der gelieferten Produktvariante abweichen.
4FeuerungstechnikInhaltsverzeichnis1 Allgemeine Hinweise. 52 Brennstoffe. 52. 1 Scheitholztabelle. 52. 2 Die richtige Holzart. 52. 3 Holzlagerung. 53 Einstellungen. 63. 1 Weitesgehend rußfreie Scheibe. 63. 2 Luftregulierung. 63. 2. 1 Anheizphase, Heizphase und Leistungsphase 62. 4 Anheizen und Befeuerung. 62. 5 Nachlegen von Brennmaterial. 63. 2. 2 Glutphase. 73. 2. 3 Abkühlphase. 73. 3 Heizen in der Übergangszeit. 74 Die erste Inbetriebnahme. 74. 1 Offene Betriebsweise (gilt nur für Kamine mit Be-zeichnung A). 74. 2 Absperrvorrichtung für die Verbrennungsluftleitung 74. 3 Umluft / Frischluft. 74. 4 Verbrennungsluftversorgung. 75 Funktion der Türen. 75. 1 Aufschwenken/Kippen der hochschiebbaren Tür. 75. 1. 1 Version 1 (Baureihe Lina / Lina TV). 76 Brandschutz. 86. 1 Brandschutz im Strahlungsbereich. 86. 2 Brandschutz außerhalb des Strahlungsbereiches. 85. 1.
5Feuerungstechnik1 Allgemeine Hinweise Lesen Sie die Bedienungsanleitung unbedingt vor der ersten Inbetriebnahme der Feuerstätte. Die genaue Be-achtung ist Voraussetzung für einwandfreie Funktion, Betriebssicherheit und umweltverträgliche Betriebswei-se. Beachten Sie bitte, dass bei unsachgemäßer Be-handlung der Feuerstätte Ihr Garantieanspruch erlischt. Schmid-Kamineinsätze sind für den geschlossenen Betrieb konzipiert und ausgelegt. Die 1. Bundes - Im-missionsschutzverordnung gestattet die gelegentli-chen Nutzung von Kaminanlagen im offenem Betrieb. Schmid-Kamineinsätze, dürfen nur dann in offener Be-triebsweise betrieben werden, wenn dies im Datenblatt des jeweiligen Gerätes gestattet wird (Bezeichnung A). 2 BrennstoffeIhr Schmid-Kamineinsatz ist für die Feuerung von lufttrockenem Holz (mit einer Restfeuchte von weni-ger als 20 %) und einer Größe der Holzscheite in der Länge von ca.
200 mm für Einsätze mit der Größen-angabe 45 (z. B. Ekko U 45, Ekko U 55(45) h) und ca. 330 mm für alle anderen Einsätze ausgelegt. 2. 1 ScheitholztabelleEinsatzNenn-wärme- leistungBrennstoff- aufgabe-mengeScheitholzEkko U 45 4 ca. 1,2 kgLina 45 GT, Ekko L/R 55 5 ca. 1,6 kgLina 45, Lina 55, Ekko 45, Ronda 55, Pano 557 ca. 2,2 kgLina 67, Lina 73, Ekko L/R 67, Ekko L/R 84, Ekko L/R 100, Ekko U 55(45) h, Ekko U 55(67) h, Ekko U 67, Ronda 67, Ronda 60/57 h 180°, Pano 679 ca. 2,9 kg Lina 87, Lina 100, Lina 120 10 ca. 3,2 kgEkko U 84 10,5 ca. 3,3 kgVerwenden Sie nur naturbelassenes Holz, das wenigstens 2 Jahre abgelagert ist, als Scheitholz. Der Heizwert von frischem Holz ist wesentlich geringer als von tro-ckenem. Darüber hinaus riskiert man durch die Verbrennung von feuchtem Brennstoff eine rasche Kaminversottung.
Auch werden die Nachbarn sowie unsere gesamte Atmosphäre durch die ent-stehenden Schwelgase und den dadurch beding-ten stark Kohlenmonoxid enthaltenen Rauchanfall zusätzlich belastet. iDie 1.
Bundes - Immissionsschutzverordnung fordert bei Scheitholz lediglich eine Restfeuch-te von unter 25 %, bezogen auf das Trockenge-wicht des Brennstoffes. Für unsere Kaminein-sätze schreiben wir Scheitholz mit einer relativen Restfeuchte von maximal 20 % vor. iNach der 1. Bundes - Immissionsschutzverord-nung sind unter anderem folgende Brennstof-fe unzulässig: waldfrisches, imprägniertes, la-ckiertes, verleimtes oder beschichtetes Holz, Spanplatten, Hobel- und Sägespäne, Rinden- und Spanplattenabfälle. Kartonagen, Altpa-pierbriketts, Kunststoffe, Haushaltsabfälle, usw. 2. 2 Die richtige HolzartWählen Sie das Scheitholz nach folgenden Kriterien aus: Für offene Kaminfeuerung oder beim offenen Betrieb von Kaminen keine harzhaltigen Hölzer verwenden (z. B. Tanne, Kiefer, Fichte). Diese Höl-zer neigen zu starkem Funkenug.
Am besten eignen sich dafür Laubhölzer (Buche, Eiche, Birke, Obstbaumgehölze). Das Holz sollte nicht überlagert sein. Bei extrem langer oder nicht ausreichend durchlüfteter Lage-rung verliert es seine Flammfähigkeit. 2. 3 HolzlagerungAlle Holzarten sollten ca. 2 bis 3 Jahre gegen Feuchtig-keit geschützt und gut belüftet gelagert werden. Dazu eignet sich besonders ein überstehendes Dach des Hauses oder der Garage, entgegen der Wetterseite. Die Lagerung unter Plastikfolien, in schlecht belüfteten Garagen oder Kellerräumen ist nicht geeignet. Die im Holz vorhandene Feuchtigkeit kann so schlecht ent-weichen. Dies führt zum „Stockig werden“ des Holzes und Heizwertverlust des Brennstoffes. Das Holz nicht ungespalten lagern, die Rinde verhin-dert das Entweichen der Feuchtigkeit. Abb. : 1AbdeckungHolzstapelFreier Bodenabstand Holzlagerung.
6Feuerungstechnik3 Einstellungen3. 1 Weitesgehend rußfreie ScheibeIhre Scheibe bleibt weitestgehend rußfrei durch: trockenes Holz (ca. 20 % Holzfeuchte durch 1- bis 2-jährige Lagerung) voll geöffnete Sekundär- und Tertiärzuluft (Ver-brennungsluftschieber auf „auf“) hohe Brennraumtemperaturen (durch trockenes Holz, passende Holzmenge und Sauerstoffzufuhr) Anfeuern wie in „2. 4 Anheizen und Befeuerung“ beschriebenauf zu Abb. : 3 Mit Hilfe des Verbrennungsluftschiebers kann der Abbrand beeinusst werden. 3. 2 LuftregulierungDie Regelung der Verbrennungsluft erfolgt über die Regulierung unterhalb der Tür (siehe Abb. : 3) wie folgt:3. 2. 1 Anheizphase, Heizphase und Leistungs-phaseIn diesen drei Heizphasen besteht voller Verbren-nungsluftbedarf, daher den Schieber ganz nach links setzen auf Position „auf“.
Jetzt wird die Verbrennungsluft unterhalb des Gerätes angesogen und über den Feuerrost, die Bodenvorder-kante und die Oberluftleiste der Feuerstelle zugeführt. Diese Einstellung beibehalten, bis sich ein ausreichen-des Glutbett gebildet hat, d. h. dass das Holz gänzlich angebrannt ist. 2. 4 Anheizen und BefeuerungWARNUNG: Brandgefahr durch Zünd-amme oder Verpuffung. Verwenden Sie keine üssigen Brennstoffe wie z. B. Spiritus, Benzin, Öl oder andere feuergefährliche Flüs-sigkeiten. Verwenden Sie Paraffinanzünder oder ande-re Anzündhilfen wie z. B. Ofenanzünder aus Holzspä-nen mit drei bis vier Stücken Kleinholz. Anders als bei einem Lagerfeuer wird das Kaminfeuer von oben angezündet. Legen Sie oben auf die Holz-scheite möglichst klein gespaltenes, trockenes Weich-holz als Anfeuermodul auf. Öffnen Sie den Verbren-nungsluftschieber zum Anheizen vollständig.
Entzünden Sie die oben auf den Holzscheiten liegende Anzündhilfe. Um das Anfeuern zu beschleunigen, können Sie die Ofentür einen Spalt geöffnet lassen, bis das Feuer richtig entfacht ist. Dann jedoch die Tür bitte vollständig schließen.
Lassen Sie den Ofen während dieser Anbrennphase nicht unbeaufsichtigt. Ein schnelles Anheizen ist wichtig, um Emissionen sowie eine Verunreinigung der Brennkammer möglichst zu vermeiden. In der Anheizphase lassen Sie den Verbrennungsluft-hebel bitte komplett offen. Anschließend können Sie mit dem Hebel, sowie mit der Auswahl Ihres Brennstoffes, Ihren Abbrand nach eigenem Gefallen bestimmen. In der Glutphase drosseln Sie bitte den Verbrennungs-lufthebel für eine längere Gluthaltung. AnzünderAnmachholzdickes Holz Abb. : 2 Beispiel: Anzündvorgang2. 5 Nachlegen von BrennmaterialZum Nachlegen von Brennmaterial den Luftschie-ber schließen, die Feuerungstür nicht ruckartig auf-schwenken, da sonst Abgase in den Raum eindringen können. Stets nur kleine Brennstoffmengen auegen (2 bis 3 Holzscheite).
7Feuerungstechnik4 Die erste InbetriebnahmeBeim ersten Anheizen brennt die Ofenfarbe ein und mit diesem Vorgang ist eine Geruchsbelästigung und eine Rauchbildung von der Kaminoberäche möglich. Deshalb bitte Ihren neuen Kamineinsatz gut durchhei-zen und dabei für ausreichende Raumbelüftung sorgen. 4. 1 Offene Betriebsweise (gilt nur für Kamine mit Bezeichnung A)Der offene Kamin darf bei geöffneter Feuerraumtür nur unter Aufsicht betrieben werden, um Brandgefahr durch Funkenug und herausspritzende Glutstück-chen zu vermeiden. 5 Funktion der Türen5. 1 Aufschwenken/Kippen der hoch-schiebbaren TürZum Aufschwenken/Kippen der hochschiebbaren Tür, z. B. zur Reinigung der Scheibe, schieben Sie die Ka-mintür ganz nach unten, und je nach Verschluss:5. 1. 1 Version 1 (Baureihe Lina / Lina TV)Links und/oder rechts oberhalb der Kamintür bendet sich eine Haltezunge.
Diese nach vorne drehen, damit die Laufschienen beim Öffnen der Tür nicht nach oben rutschen können (siehe Abb. : 4). Abb. : 4 HaltezungeHaltezunge Bei offener Betriebsweise darf nur Scheitholz verfeuert werden. 4. 2 Absperrvorrichtung für die Verbren-nungsluftleitungDiese muss bei Betrieb des offenen Kamins stets geöffnet sein, damit ausreichend Verbrennungsluft zuströmen kann. 4. 3 Umluft / FrischluftBei Betrieb des Kamins sind die installierten Öffnungen für Umluft/Frischluft aus Sicherheitsgründen stets offen zu halten. 4. 4 VerbrennungsluftversorgungDie Vorkehrungen zur Verbrennungsluftversorgung dürfen nicht verändert werden. Insbesondere muss sichergestellt bleiben, dass not-wendige Verbrennungsluftleitungen während des Be-triebes der Feuerstätte offen sind. Zum schnelleren Anfeuern empfehlen wir, die Kamintür in der Anheizphase einen Spalt breit zu öffnen (anleh-nen).
Hat sich nach dem Anzünden die Flamme stabilisiert, schließen Sie Ihre Feuerungstür. iZum Umweltschutz und ökologischem wie ökonomischem Betrieb: Kamin bitte stets mit geschlossener Tür heizen. 3. 2.
2 GlutphaseIn der Glutphase des Abbrandes, nachdem Ihr Holz vollständig angebrannt ist und sich ein Glutbett ohne sichtbare Flamme in Ihrem Brennraum gebildet hat, können Sie den Abbrand über den Luftschieber regulie-ren (Verbrennungsluftzufuhr drosseln) oder alternativ Brennstoff nachlegen. 3. 2. 3 AbkühlphaseSchieben Sie den Verbrennungslufthebel ganz nach rechts, um die Glut möglichst lange zu erhalten. 3. 3 Heizen in der ÜbergangszeitIn der Übergangszeit, d. h. bei höheren Außentempe-raturen, kann es bei plötzlichem Temperaturanstieg zu Störungen des Schornsteinzuges kommen, so dass die Heizgase nicht vollständig abgesaugt werden.
Die Feuerstätte ist dann mit geringeren Brennstoffmen-gen zu befüllen und bei größerer Stellung des Verbren-nungsluftschiebers /-reglers so zu betreiben, dass der vorhandene Brennstoff schneller (mit Flammenent-wicklung) abbrennt und dadurch der Schornsteinzug stabilisiert wird. Zur Vermeidung von Widerständen im Glutbett sollte die Asche öfter vorsichtig abgeschürt werden.
8Feuerungstechnik6 BrandschutzAbb. : 81 = Kamineinsatz2 = Belag aus nicht brennbaren Baustoffen3 = z. B. Möbelstück13332mind. 50 mmmind. 400 mmmind. 800 mm mind. 20 mmmind. 20 mm6. 1 Brandschutz im StrahlungsbereichVon der Feuerraumöffnung müssen nach vorn, nach oben und nach den Seiten mindestens 800 mm Ab-stand zu Bauteilen aus brennbaren Baustoffen oder brennbaren Bestandteilen sowie zu Einbaumöbeln ein-gehalten werden; bei Anordnung eines auf beiden Sei-ten belüften Strahlungsschutzes genügt ein Abstand von 400 mm. Dabei muss der belüftete Abstand des Strahlungs-schutzes mindestens 20 mm betragen. 6. 2 Brandschutz außerhalb des Strah-lungsbereichesAn dem offenen Kamin dürfen bis zu einem Abstand von 50 mm keine Gegenstände aus brennbaren Mate-rialien oder Baustoffen mit brennbaren Bestandteilen abgestellt werden. Abb.
: 7 Hebelverschluss, seitlich – Zweipunktverriegelung, für Kamineinsätze - Baureihe Ekko, Pano, RondaDie Türverriegelung bendet sich mittig oben an dem Türügel. Hebel an der Krümmung greifen und ca. 1/4 Umdrehung nach außen drehen. Den Türügel kippen. Zum Schließen die Kamintür in die Ausgangsstellung bringen, etwas andrücken und den Hebel wieder in die Ausgangsstellung bringen. Die Haltezunge wieder nach innen drehen. (siehe Abb. : 5 und Abb. : 6)Abb. : 5 Hebelveschluss, oben, für Kamineinsatz, Baureihe Lina, hochschiebbar / kippbar Abb. : 6 Hebelveschluss, seitlich – Einpunktverriegelung, für Kamin-einsatz, Baureihe Lina TV, zur Reinigung der Rückseite5. 1. 2 Version 2 (Baureihe Ekko, Ronda und Pano)Links und/oder rechts oberhalb der Kamintür bendet sich eine Haltezunge. Diese nach vorne drehen, damit die Laufschienen beim Öffnen der Tür nicht nach oben rutschen können.
Die Leiste, die sich seitlich rechts oder links an dem Tür-rahmen bendet, nach oben schieben oder den seitlich links oder rechts bendlichen Hebel an der Krümmung greifen und ca. ¼ Umdrehung nach außen drehen (sie-he Abb. : 7).
9Feuerungstechnik7 Pegeanweisungen7. 1 OberächenLackierte Oberächen können Sie mit einem feuchten Tuch abwischen. Bei Ihrem Fachhändler erhalten Sie ggf. Reparaturlack und Sprühdosen zur Ausbesserung von eventuellen Schäden. Vergoldete bzw. verchromte Oberächen bitte nur mit einem weichen Tuch reinigen. Die Oberäche ist mit wenig Druck vorsichtig zu behandeln (Abriebgefahr). 7. 2 Reinigung der GlasächenBei hochschiebbaren Kamintüren unbedingt Kapitel „5 Funktion der Türen“ auf Seite 7“, dieser Anleitung beachten. Ihr Schmid-Kamineinsatz ist mit hochtemperaturbe-ständiger Glaskeramik verglast. Wenn der Ofen nicht optimal ausgenutzt wird, z. B. bei Feuerung mit nassem Holz, beim Anfeuern, im Schwelbrand und in der Über-gangszeit, wo der Wärmebedarf gering ist, wird die Glasscheibe Ihrer Kamintür häuger verrußen.
Die Scheibe können Sie am Besten mit dem beigefüg-ten Schmid Glasreiniger säubern (im Webshop erhält-lich unter www. schmid. st). Oder mit handelsüblichem Kaminglasreiniger, den Sie bei Ihrem Fachhändler er-halten. Dazu ein umweltfreundlicher Tipp:Tauchen Sie ein feuchtes Tuch oder weiches Zei-tungspapier in die Asche und putzen Sie damit die Glasscheibe. Anschließend mit einem trockenen Tuch nachwischen. Die Glasdichtungen sollten nicht mit Rei-nigungsmitteln getränkt werden. Die offenen Kamine müssen so beschaffen und aufge-stellt sein, dass Raumluftleitungen leicht gereinigt wer-den können, die Abstandsächen zu Decken, Wänden und Einbaumöbeln leicht eingesehen und freigehalten werden können und die Reinigung der Verbindungsstü-cke und Schornsteine nicht erschwert wird. Der Kamineinsatz, Abgaswege und Abgasrohre sollten jährlich – evtl. auch öfter, z. B.
nach der Reinigung des Schornsteins – von einem Fachmann nach Ablagerun-gen untersucht und ggf. gereinigt werden. Der Schornstein muss ebenfalls regelmäßig durch den Schornsteinfeger gereinigt werden.
Über die notwen-digen Intervalle gibt Ihr zuständiger Schornsteinfeger-meister Auskunft. 7. 3 EntaschungIhr Schmid-Kamineinsatz ist besonders geeignet für die Verbrennung von trockenem Holz, das am besten in seiner eigenen Asche verbrennt. Diese Verbrennung ist dann nahezu rückstandsfrei. Dennoch muss regelmä-ßig die Asche vollständig aus dem Feuerraum entfernt werden. VORSICHT: Verbrennungs- und Brand-gefahr. Die Glut kann 24 Stunden und länger glimmen. Keine heiße Asche entsorgen. Entnehmen Sie die Asche vor-sichtig aus Ihrem Ofen. Asche in geschlossenen, nicht brennbaren Behältern entsorgen. Bitte stellen Sie dazu den Ofenrost auf und entleeren Sie den innenliegenden Aschetopf (Abb. : 9). Abb. : 9 Aufgestellter Rost und Aschetopf Bei einigen Geräteausführungen kann der Rost nicht aufgestellt, sondern muss mit dem Handschuh heraus-genommen werden (Abb. : 10). Abb.
10Feuerungstechnik8 Erste Hilfe bei kleinen Störungen8. 1 Rußspuren auf dem Glas Bitte heizen Sie stets gemäß den aufgeführten Heiz-Tipps. Ist Ihr Holz wirklich trocken genug. 8. 2 Gerät „zieht nicht“ Sind die Abgasleitungen frei. Holzfeuchte prüfen Ist die Außentemperatur zu hoch. Möglichst viel Unterluft geben und zum Anfeuern die Tür angelehnt lassen (nicht ganz schließen). 8. 3 Schamotte defektLeichte Risse sind Verschleißmerkmale, die auftreten können, insbesondere wenn der Brennstoff heftig ge-gen die Auskleidung gelegt wird. Sie können dennoch beruhigt weiterheizen. Schamotte erst austauschen, wenn der Stein stark bröselt. 8. 4 LackschädenLackschäden mit dem beigefügten Sprüh-Ofenlack ausbessern. Wenden Sie sich bei größeren Schäden an Ihren Händler. Vergoldete bzw. verchromte Ober-ächen bitte nur mit weichem Tuch pegen.
Nicht mit Druck häug auf der gleichen Stelle reiben – Abrieb-gefahr. 8. 5 Hochschiebbare Tür klemmtDie hochschiebbare Tür können Sie auch aufschwen-ken/kippen, z. B. zur Reinigung des Glases – siehe Punkt 5. Sollte der Liftmechanismus Ihrer hochschieb-baren Tür einmal klemmen, prüfen Sie, ob der seitliche/obere Türverschluss richtig verriegelt ist. Ggf. Kunden-dienst anfordern. 8. 6 Verhalten bei SchornsteinbrandWird falscher oder zu feuchter Brennstoff verwendet, kann es auf Grund von Ablagerungen im Schornstein zu einem Schornsteinbrand kommen. Vorgehensweise und Verhalten bei einem Schornsteinbrand. Bringen Sie niemals sich selbst oder andere Personen in Lebensgefahr. Warnen Sie andere Personen. 1. Schließen sie die Verbrennungsluftzufuhr. 2. Unterlassen Sie jeglichen Löschversuch. Rufen Sie die Feuerwehr. 3. Zugang zu den Reinigungsöffnungen (z. B. Keller und Dachboden) ermöglichen.
Schornsteinfeger informieren und den Schorn-stein auf Schäden kontrollieren lassen. 2. Ursache für den Schornsteinbrand durch den Schornsteinfeger feststellen und beheben lassen. 7. 4 NachschaltheizächenDer Rußanfall bei nachgeschalteten Flächen ist in re-gel-mäßigen Abständen (zwei mal jährlich) zu entfer-nen. 7. 5 ErsatzteileEs dürfen nur Ersatzteile verwendet werden, die vom Hersteller ausdrücklich zugelassen bzw. angeboten werden. Bitte wenden Sie sich bei Bedarf an Ihren Fachhändler. 9 Allgemeine GarantiebedingungenNach dem aktuellen Stand der Technik ist dieses Pro-dukt ein innovatives, deutsches Qualitätserzeugnis aus dem Hause Schmid. Bei unseren Produkten legen wir besonderen Wert auf gutes Design, hochwertige Verarbeitung und perfekte Technik.
Sollte dennoch ein Fehler auftreten, wird zur Inanspruchnahme von Ga-rantieleistungen Folgendes benötigt: Bedingungen für die Garantieleistungen1. Erwerbsnachweis (den Kaufbeleg oder die Rech-nung) sowie das ausgefüllte Garantie-Zertikat. Ohne Vorlage dieser Nachweise erlischt der Garantiean-spruch.
11Feuerungstechnik2. Die Produkte sind unter der Berücksichtigung der ge-setzlichen Bestimmungen von einem Fachbetrieb ein-gebaut und in Betrieb genommen worden. 3. Die Feuerstätte, die Abgaswege und die dazugehö-rigen Nachschaltungen sind vom Fachbetrieb zu inspi-zieren und nach Bedarf jährlich zu warten. In diesem Fall wird die Vorlage einer Bestätigung vom Fachbe-trieb über die durchgeführten Wartungsarbeiten benö-tigt. 4. Der Fachbetrieb wird innerhalb einer Woche nach Auftreten des Problems vom Betreiber informiert. 5. Der Fachbetrieb sendet dem Hersteller eine schrift-liche Meldung der Beanstandung. Eine eigenständige Behebung der Beanstandung durch den Fachbetrieb ist nur mit vorheriger schriftlicher Vereinbarung und Kostenklärung mit dem Hersteller möglich.
Mängelbeseitigung – InstandsetzungUnter folgenden Voraussetzungen werden Funktions-fehler innerhalb der Werksgarantie von unserem Kun-dendienst beseitigt: 1. Der Einbau und Anschluss erfolgte unter sachgemä-ßer Behandlung und Beachtung der gültigen Schmid Einbauvorschriften und Montageanleitungen, so dass das Problem nachweisbar auf Fabrikations- oder Mate-rialfehler zurückzuführen ist.
GarantiezeitDie Garantiezeit für unsere Produkte beginnt ab der werkseitigen Auslieferung, je nach Produkt:5 Jahre Guss-Heizeinsätze5 Jahre Kamineinsätze2 Jahre Kesselgeräte 2 Jahre • für die elektronischen Bauteile • Bedienelemente, wie Griffe, Tür- scharniere, Laufschienen • Innenraumauskleidungen* Oberächen und Glasscheiben* Dichtungen* Zerbrechliche Gegenstände*Von der Garantie ausgenommen: • Feuerberührte Teile** • Verschleißteile****Innenraumauskleidung Bedingt durch die hohen Temperaturen im Feuerraum und unterschiedliches Arbeiten unter hohen thermi-schen Belastungen, sind Risse in der Innenraumaus-kleidung nicht zu verhindern – schließlich handelt es sich hierbei um ein Naturprodukt (Schamotte, Vermicu-lite).
Solange keine größeren Stücke aus den Platten heraus bröckeln, ist ein Betrieb der Ofenanlage weiter-hin problemlos möglich. Ein Garantieanspruch bei der Innenraumauskleidung tritt nur dann in Kraft, wenn sich die Platten / Formsteine auf Grund schlechter Massen in sandiger oder stücki-ger Form auösen und damit die gewünschte Schutz-funktion beeinträchtigt. *Oberächen und GlasscheibenVerfärbungen auf galvanischen oder lackierten Ober-ächen, verrußte oder eingebrannte Glasscheiben so-wie alle Veränderungen, die auf Grund einer zu hohen Hitzeeinwirkung entstanden sind, sind aus der Garan-tie ausgeschlossen. *DichtungenSchadhafte Dichtungen, die altersbedingt in den meis-ten Fällen zur Undichtigkeit führen, sind aus der Garan-tie ausgeschlossen. *Zerbrechliche Gegenstände, wie z. B.
Glaskeramik, sind bei falschem Transport, fal-scher Lagerung und falschem Gebrauch, sowie bei fehlender Wartung aus der Garantie ausgeschlossen. **Feuerberührte Teile Dies betrifft alle Innenraumteile, die mit dem Feuer in Berührung kommen. Die starke Beanspruchung entsteht auf Grund der hohen Temperaturen im Feu-erraum und unterschiedliches Arbeiten unter hohen thermischen und mechanischen Belastungen. Betrifft Glasscheibe, Dichtung und Gussrost und weitere Ein-zelteile des Feuerraums. ***Verschleißteile Verschleiß bezeichnet den fortschreitenden Material-verlust der Oberäche eines festen Körpers (Grund-körper). Hervorgerufen wird dieser durch mechanische Ursachen, d. h.
Kontakt- und Relativbewegung eines festen, üssigen oder gasförmigen Gegenkörpers, also den Masseverlust (Oberächenabtrag) einer Stoffober-äche durch schleifende, rollende, schlagende, krat-zende, chemische und thermische Beanspruchung. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird Verschleiß auch mit anderen Arten der Abnutzung gleichgesetzt.
Bitte beachten Sie, dass sich die Garantiezeit des Pro-duktes bei Instandsetzung oder Austausch diverser Elemente nicht verlängert und nicht erneut beginnt. Die Garantie umfasst nicht die Kosten, die im Zusam-menhang mit Ein- und Ausbau von Teilen entstehen. HaftungDie Regelung zur Haftung bei Schäden entnehmen Sie unseren AGB, siehe www. schmid. st.
Vielen Dank, dass Sie sich für Original Schmid Feue-rungstechnik entschieden haben. Auf dieses Produkt erhalten Sie von uns 5 Jahre Garantie und 10 Jahre Ersatzteilzusicherung. Das ist unser Versprechen für Ihr Vertrauen in unsere Produkte.Die 5-jährige Garantie gilt ab werkseitiger Ausliefe-rung und ist grundsätzlich für alle Teile dieses Schmid Produktes gültig – Verschleißteile ausgenommen (alle Feuerraumteile wie z. B. Schamotte, Dichtungen, Ros-te, Glasscheiben, etc.). Zur Inanspruchnahme von Garantieleistungen benö-tigen wir Ihren Kaufbeleg oder Ihre Rechnung sowie dieses Garantie-Zerti kat.
Bitte beachten Sie unsere GARANTIE ZERTIFIKAT(bitte Auftragsbestätigungsnummer eintragen)Reg.-Nr.allgemeinen Garantiebedingungen.Beachten Sie bit-te, dass dieses Zerti kat ordnungsgemäß mit einer Registriernummer und mit einem Fachhändlerstem-pel zu versehen ist.Nur Original-Ersatzteile der Schmid Feuerungstech-nik verwenden (Bezug über Ihren Fachhändler).Wir wünschen Ihnen viele behagliche Stunden mit Ihrem Schmid Produkt.GerätetypKontrolleurKaufdatumFachhändlerStempel / UnterschriftDer Umwelt zuliebeSchmid Feuerungstechnik2 Jahre GarantieSchmid Produkt78/4666-2001Schmid 03 / 2016 / 0001
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