Dimplex LA 35TBS Bedienungsanleitung
Seiten 52 Engels Wärmepumpe
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Produktspezifikationen
| Marke: | Dimplex |
| Kategorie: | Wärmepumpe |
| Modell: | LA 35TBS |
Bedienungsanleitung Dimplex LA 35TBS – Volltext
www. dimplex. de 452166. 66. 11c · FD 0212 DE-1LA 35TBS DeutschInhaltsverzeichnis1 Sicherheitshinweise. DE-21. 1 Symbole und Kennzeichnung. DE-21. 2 Bestimmungsgemäßer Gebrauch. DE-21. 3 Gesetzliche Vorschriften und Richtlinien. DE-21. 4 Energiesparende Handhabung der Wärmepumpe. DE-22 Verwendungszweck der Wärmepumpe. DE-32. 1 Anwendungsbereich. DE-32. 2 Arbeitsweise. DE-33 Lieferumfang. DE-43. 1 Grundgerät. DE-43. 2 Schaltkasten. DE-43. 3 Wärmepumpenmanager. DE-44 Transport. DE-55 Aufstellung. DE-65. 1 Allgemein. DE-65. 2 Kondensatleitung. DE-66 Montage. DE-76. 1 Allgemein. DE-76. 2 Heizungsseitiger Anschluss. DE-76. 3 Elektrischer Anschluss. DE-87 Inbetriebnahme. DE-97. 1 Allgemein. DE-97. 2 Vorbereitung. DE-97. 3 Vorgehensweise. DE-98 Reinigung / Pflege. DE-108. 1 Pflege. DE-108. 2 Reinigung Heizungsseite. DE-108. 3 Reinigung Luftseite. DE-109 Störungen / Fehlersuche.
DE-2 452166. 66. 11c · FD 0212 www. dimplex. deDeutsch LA 35TBS1 Sicherheitshinweise1. 1 Symbole und KennzeichnungBesonders wichtige Hinweise sind in dieser Anleitung mitACHTUNG. und HINWEIS gekennzeichnet. ACHTUNG. Unmittelbare Lebensgefahr oder Gefahr für schwerePersonenschäden oder schwere Sachschäden. HINWEISººººººººººººººººººººRisiko für Sachschäden oder leichte Personenschäden oderwichtige Informationen ohne weitere Gefahren für Personenund Sache. 1. 2 Bestimmungsgemäßer GebrauchDieses Gerät ist nur für den vom Hersteller vorgesehenen Ver-wendungszweck freigegeben. Ein anderer oder darüber hinausgehender Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß. Dazuzählt auch die Beachtung der zugehörigen Projektierungsun-terlagen. Änderungen oder Umbauten am Gerät sind zu unter-lassen. 1.
3 Gesetzliche Vorschriften und RichtlinienDiese Wärmepumpe ist gemäß Artikel 1, Abschnitt 2 k) der EU-Richtlinie 2006/42/EG (Maschinenrichtlinie) für den Gebrauchim häuslichen Umfeld bestimmt und unterliegt damit den An-forderungen der EU-Richtlinie 2014/35/EU (Niederspannungs-richtlinie). Sie ist damit ebenfalls für die Benutzung durch Laienzur Beheizung von Läden, Büros und anderen ähnlichen Ar-beitsumgebungen, von landwirtschaftlichen Betrieben und vonHotels, Pensionen und ähnlichen oder anderen Wohneinrich-tungen vorgesehen. Bei der Konstruktion und Ausführung der Wärmepumpe wur-den alle entsprechenden EU-Richtlinien, DIN- und VDE-Vor-schriften eingehalten (siehe CE-Konformitätserklärung). Beim elektrischen Anschluss der Wärmepumpe sind die ent-sprechenden VDE-, EN- und IEC-Normen einzuhalten. Außer-dem müssen die Anschlussbedingungen der Versorgungsnetz-betreiber beachtet werden.
Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren und darüber sowievon Personen mit verringerten physischen, sensorischen odermentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissenbenutzt werden, wenn sie beaufsichtigt oder bezüglich des si-cheren Gebrauchs des Gerätes unterwiesen wurden und diedaraus resultierenden Gefahren verstehen. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Be-nutzer- Wartung dürfen nicht von Kindern ohne Beaufsichti-gung durchgeführt werden. ACHTUNG. Arbeiten an der Wärmepumpe dürfen nur vom autorisiertenund sachkundigen Kundendienst durchgeführt werden. ACHTUNG. Für den Betrieb und die Wartung einer Wärmepumpe sind dierechtlichen Anforderungen des Landes einzuhalten, in demdie Wärmepumpe betrieben wird.
Je nachKältemittelfüllmenge ist die Dichtheit der Wärmepumpe inregelmäßigen Abständen durch entsprechend geschultesPersonal zu überprüfen und zu protokollieren. Nähere Angaben dazu befinden sich im beiliegenden Logbuch. 1. 4 Energiesparende Handhabung der WärmepumpeMit dem Betrieb dieser Wärmepumpe tragen Sie zur Schonungder Umwelt bei. Die Voraussetzung für eine energiesparendeBetriebsweise ist die richtige Auslegung der Wärmequellen-und Wärmenutzungsanlage. Besonders wichtig für die Effektivität einer Wärmepumpe ist es,die Temperaturdifferenz zwischen Heizwasser und Wärme-quelle möglichst gering zu halten. Deshalb ist eine sorgfältigeAuslegung der Wärmequelle und der Heizungsanlage dringendanzuraten. Eine um ein Kelvin (ein °C) höhere Temperatur-differenz führt zu einer Steigerung des Stromverbrauches vonca. 2,5 %.
Es ist darauf zu achten, dass bei der Auslegung derHeizanlage auch Sonderverbraucher, wie z. B. die Warmwasser-bereitung berücksichtigt und für niedrige Temperaturen di-mensioniert werden. Eine Fußbodenheizung (Flächenheizung)ist durch niedrige Vorlauftemperaturen (30 °C bis 40 °C) opti-mal für den Einsatz einer Wärmepumpe geeignet.
Während des Betriebes ist es wichtig, dass keine Verunreini-gungen der Wärmetauscher auftreten, weil dadurch die Tem-peraturdifferenz erhöht und damit die Leistungszahl ver-schlechtert wird. Einen beträchtlichen Beitrag zur energiesparenden Handha-bung leistet auch der Wärmepumpenmanager bei richtiger Ein-stellung. Weitere Hinweise dazu sind der Gebrauchsanweisungdes Wärmepumpenmanagers zu entnehmen.
www. dimplex. de 452166. 66. 11c · FD 0212 DE-3LA 35TBS Deutsch2 Verwendungszweck der Wärmepumpe2. 1 AnwendungsbereichDie Luft/Wasser-Wärmepumpe ist ausschließlich für die Erwär-mung von Heizungswasser vorgesehen. Sie kann in vorhande-nen oder neu zu errichtenden Heizungsanlagen eingesetzt wer-den. Die Wärmepumpe ist für den monoenergetischen und bivalen-ten Betrieb bis -22 °C Luftaußentemperatur geeignet. Im Dauerlauf ist eine Temperatur des Heizwasserrücklaufs vonmehr als 22 °C einzuhalten, um ein einwandfreies Abtauen desVerdampfers zu gewährleisten. Die Wärmepumpe ist nicht ausgelegt für den erhöhten Wärme-bedarf während der Bauaustrocknung, deshalb muss der zu-sätzliche Wärmebedarf mit speziellen, bauseitigen Geräten er-folgen. Für eine Bauaustrocknung im Herbst oder Winterempfiehlt es sich, einen zusätzlichen Elektroheizstab (als Zube-hör erhältlich) zu installieren.
HINWEISººººººººººººººººººººDas Gerät ist nicht für Frequenzumrichterbetrieb geeignet. 2. 2 ArbeitsweiseUmgebungsluft wird vom Ventilator angesaugt und dabei überden Verdampfer (Wärmetauscher) geleitet. Der Verdampferkühlt die Luft ab, d. h. er entzieht ihr Wärme. Die gewonneneWärme wird im Verdampfer auf ein Arbeitsmedium (Kältemittel)übertragen. Mit Hilfe der elektrisch angetriebenen Verdichter wird die auf-genommene Wärme durch Druckerhöhung auf ein höheresTemperaturniveau „gepumpt“ und über den Verflüssiger (Wär-metauscher) an das Heizwasser abgegeben. Dabei wird die elektrische Energie eingesetzt, um die Wärmeder Umwelt auf ein höheres Temperaturniveau anzuheben. Dadie der Luft entzogene Energie auf das Heizwasser übertragenwird, bezeichnet man dieses Gerät als Luft-Wasser-Wärme-pumpe.
Die Luft/Wasser-Wärmepumpe besteht aus den Haupt-bauteilen Verdampfer, Ventilator und Expansionsventil, sowieden geräuscharmen Verdichtern, dem Verflüssiger und derelektrischen Steuerung.
Bei tiefen Umgebungstemperaturen lagert sich Luftfeuchtig-keit als Reif auf dem Verdampfer an und verschlechtert dieWärmeübertragung. Eine ungleichmäßige Anlagerung stelltdabei keinen Mangel dar. Der Verdampfer wird durch dieWärmepumpe nach Bedarf automatisch abgetaut. Je nach Wit-terung können dabei Dampfschwaden am Luftausblas entste-hen.
DE-4 452166.66.11c · FD 0212 www.dimplex.deDeutsch LA 35TBS3 Lieferumfang3.1 GrundgerätDie Wärmepumpe enthält unten aufgeführte Bauteile.Der Kältekreis ist „hermetisch geschlossen“ und enthält dasvom Kyoto-Protokoll erfasste fluorierte Kältemittel R407C. An-gaben zum GWP-Wert und CO2-Äquivalent des Kältemittelsfinden sich im Kapitel Geräteinformation. Es ist FCKW-frei, bautkein Ozon ab und ist nicht brennbar.1) Verdampfer2) Ventilator3) Schaltkasten4) Pressostate5) Verflüssiger6) Filtertrockner 7) Verdichter 18) Verdichter 23.2 SchaltkastenDer im Gerät befindliche Schaltkasten kann nach Abnahme derunteren Frontabdeckung und dem Lösen der Befesti-gungsschraube herausgeklappt werden.Im Schaltkasten befinden sich die Netzanschlussklemmen, dieLeistungsschütze, Sanftanlauf-Einheiten und die erweiterteReglereinheit (Kältekreisregler).
Der Kältekreisregler überwachtund steuert alle Wärmepumpensignale und kommuniziert mitdem Wärmepumpenmanager.Kommunikations- und Steuer- bzw. Lastleitung, die getrenntvoneinander verlegt werden sollten, werden durch den Lei-tungseinführungsbereich an der Grundplatte in den Schaltkas-ten geführt.3.3 WärmepumpenmanagerFür den Betrieb Ihrer Luft/Wasser-Wärmepumpe ist der imLieferumfang enthaltene Wärmepumpenmanager zu verwen-den.Der Wärmepumpenmanager ist ein komfortables elektroni-sches Regel- und Steuergerät. Er steuert und überwacht die ge-samte Heizungsanlage in Abhängigkeit von der Außentempera-tur, die Warmwasserbereitung und die sicherheitstechnischenEinrichtungen.Bauseits anzubringende Fühler für Heizungs-, Anforderungs-und Außentemperatur inkl.
www.dimplex.de 452166.66.11c · FD 0212 DE-5LA 35TBS Deutsch4 TransportACHTUNG!!!!!!Die Wärmepumpe darf beim Transport nur bis zu einerNeigung von 45° (in jeder Richtung) gekippt werden.Der Transport zum endgültigen Aufstellungsort sollte mit derPalette erfolgen. Das Grundgerät bietet einerseits die Trans-portmöglichkeit mit Hubwagen, Sackkarre o.Ä., oder mittels 3/4" Rohren, die durch Bohrungen in der Grundplatte bzw. imRahmen geführt werden (max. Rohrdurchmesser im Rahmen-bereich Verdampfer-Verdichter, 25 mm). Im Rahmenbereichdürfen die Rohre nur parallel zur Bedienseite geführt werden(siehe Darstellung)Wärmepumpe und Transportpalette sind durch 4 Kippsiche-rungen fest verbunden. Diese müssen entfernt werden.Zur Nutzung der Transportbohrungen im Rahmen ist es not-wendig die zwei unteren seitlichen Fassadierungsteile abzu-nehmen. Jedes Verkleidungsblech ist mit zwei Schrauben gesi-chert.
Nach dem Lösen der Schrauben müssen dieVerkleidungsbleche gekippt werden (obere Bleche um ca. 20°,untere Bleche um ca. 45°). Die unteren Fassadenbleche könnendann aus dem Sockelblech gezogen werden, die oberen Fassa-denbleche, die für den Transport nicht zwingend entfernt wer-den müssen, können aus dem Deckelblech ausgehangen wer-den.
Beim Wiedereinhängen der oberen Blechteile sollten diesemit leichtem Druck nach oben geschoben werden.HINWEISººººººººººººººººººººBeim Durchstecken der Tragrohre durch den Rahmen istdarauf zu achten, dass keine Bauteile beschädigt werden.Am Aufstellungsort müssen 8 schwarze Schutzkappen, die alsBeipack dem Gerät beiliegen, in die möglichen Transportboh-rungen eingeschnappt werden.Nach dem Aufstellen der Wärmepumpe an ihrem Bestim-mungsort sind die Transportsicherungen (2x Schrauben M6)aus dem Verdichterblech zu entfernen (hierzu ist das vordereoder hintere Verkleidungsblech unten zu entfernen) ACHTUNG!!!!!!Vor Inbetriebnahme ist die Transportsicherung zu entfernen.20°45°Transportsicherung
DE-6 452166. 66. 11c · FD 0212 www. dimplex. deDeutsch LA 35TBS5 Aufstellung5. 1 AllgemeinDas Gerät ist grundsätzlich auf einer dauerhaft ebenen, glattenund waagerechten Fläche aufzustellen. Dabei sollte der Rah-men rundum dicht am Boden anliegen, um eine ausreichendeSchallabdichtung zu gewährleisten, ein Auskühlen wasserfüh-render Teile zu verhindern und den Geräteinnenraum vor Klein-tieren zu schützen. Ist dies nicht der Fall, können zusätzlichedämmende Maßnahmen notwendig werden. Um das Eindrin-gen von Kleintieren in den Geräteinnenraum zu verhindern, istz. B. eine Abdichtung des Anschlussdurchbruches im Boden-blech erforderlich. Des Weiteren sollte die Wärmepumpe soaufgestellt werden, dass die Luftausblasrichtung des Ventila-tors quer zur Hauptwindrichtung verläuft, um ein reibungsfreiesAbtauen des Verdampfers zu ermöglichen.
Das Gerät ist grund-sätzlich für eine ebenerdige Aufstellung konzipiert. Bei abwei-chenden Bedingungen (z. B. : Montage auf Podest, Flachdach,. ) oder erhöhter Kippgefahr (z. B. exponierte Lage, hohe Wind-last,. ) ist eine zusätzliche Kippsicherung vorzusehen. Die Ver-antwortung für die Aufstellung der Wärmepumpe liegt bei deranlageerrichtenden Fachfirma. Hierbei sind die örtlichen Gege-benheiten wie Bauvorschriften, statische Belastung des Bau-werks, Windlasten etc. zu berücksichtigen. Wartungsarbeiten müssen problemlos durchgeführt werdenkönnen. Dies ist gewährleistet, wenn die im Bild dargestelltenAbstände zu festen Wänden eingehalten werden. HINWEISººººººººººººººººººººDie Wärmepumpe ist nicht für die Nutzung über 2000 Meter(NHN) bestimmt. ACHTUNG. Der Ansaug- und Ausblasbereich darf nicht eingeengt oderzugestellt werden. ACHTUNG. Länderspezifische Bauvorschriften sind zu beachten.
Bei wandnaher Aufstellung kann es durch die Luftströmungim Ansaug- und Ausblasbereich zu verstärkterSchmutzablagerung kommen. Die kältere Außenluft sollte soausblasen, dass sie bei angrenzenden beheizten Räumen dieWärmeverluste nicht erhöht. ACHTUNG. Eine Aufstellung in Mulden oder Innenhöfen ist nicht zulässig,da sich die abgekühlte Luft am Boden sammelt und beilängerem Betrieb wieder von der Wärmepumpe angesaugtwird5. 2 KondensatleitungDas im Betrieb anfallende Kondenswasser muss frostfrei abge-leitet werden. Um einen einwandfreien Abfluss zu gewährleis-ten, muss die Wärmepumpe waagerecht stehen. Das Kondens-wasserrohr muss mindestens einen Durchmesser von 50 mmhaben und muss frostsicher in den Abwasserkanal geführt wer-den. Kondensat nicht direkt in Klärbecken und Gruben einlei-ten.
Die aggressiven Dämpfe sowie eine nicht frostfrei verlegteKondensatleitung können die Zerstörung des Verdampfers zurFolge haben. ACHTUNG. Die Frostgrenze kann je nach Klimaregion variieren. Es sinddie Vorschriften der jeweiligen Länder zu berücksichtigen. 2 m0,5 m0,5m0,5 mFrostgrenzeKondensatablaufHeizungsvor- und rücklaufElektroleitungenWärmepumpe0,20 mSteuer u. Lastleitung.
www. dimplex. de 452166. 66. 11c · FD 0212 DE-7LA 35TBS Deutsch6 Montage6. 1 AllgemeinAn der Wärmepumpe sind folgende Anschlüsse herzustellen:Vor-/Rückläufe der Heizungsanlage KondensatablaufKommunikationsleitungLeitung SteuerspannungLeitung Lastspannung6. 2 Heizungsseitiger AnschlussDie heizungsseitigen Anschlüsse an der Wärmepumpe sind imGeräteinneren herzustellen. Die jeweiligen Anschlussgrößensind den Geräteinformationen zu entnehmen. Die anzuschlie-ßenden Schläuche werden nach unten aus dem Gerät geführt. Beim Anschluss an die Wärmepumpe muss an den Übergän-gen mit einem Schlüssel gegengehalten werden. Bevor die heizwasserseitigen Anschlüsse der Wärmepumpe er-folgen, muss die Heizungsanlage gespült werden, um eventuellvorhandene Verunreinigungen, Reste von Dichtmaterial oderÄhnliches zu entfernen.
Ein Ansammeln von Rückständen imVerflüssiger kann zum Totalausfall der Wärmepumpe führen. Für Anlagen mit absperrbarem Heizwasserdurchfluss, bedingtdurch Heizkörper- bzw. Thermostatventile, muss ein Über-strömventil bauseits hinter der Heizungspumpe in einemHeizungsbypass eingebaut werden. Dies sichert einen Min-destheizwasserdurchfluss durch die Wärmepumpe und verhin-dert Störungen. Nach erstellter heizungsseitiger Installation ist die Heizungsan-lage zu füllen, zu entlüften und abzudrücken. Der eingebauteSchmutzfänger ist bedarfsabhängig in regelmäßigen Abstän-den (ca. 6 Monate) auf Verunreinigungen zu prüfen und ggf. zureinigenBeim Füllen der Anlage ist folgendes zu beachten:unbehandeltes Füll- und Ergänzungswasser muss Trink-wasserqualität haben(farblos, klar, ohne Ablagerungen)das Füll- und Ergänzungswasser muss vorfiltriert sein (Po-renweite max. 5 µm).
Bei Hochtemperatur-Wärmepumpen und vor allem bei bivalenten Anlagen im gro-ßen Leistungsbereich (Kombination Wärmepumpe + Kessel)können auch Vorlauftemperaturen von 60 °C und mehr erreichtwerden. Daher sollte das Füll- und Ergänzungswasser nach VDI2035 - Blatt 1 folgende Richtwerte erfüllen. Die Werte der Ge-samthärte können der Tabelle entnommen werden. Abb. 6. 1: Richtwerte für Füll- und Ergänzungswasser nach VDI 2035Bei Anlagen mit überdurchschnittlich großem spezifischem An-lagenvolumen von 50 l/kW empfiehlt die VDI 2035 den Einsatzvon vollentsalztem Wasser und einem pH-Stabilisator um dieKorrosionsgefahr in der Wärmepumpe und der Heizungsanlagezu minimieren. ACHTUNG. Bei vollentsalztem Wasser ist darauf zu achten, dass derminimal zulässige pH-Wert von 7,5 (minimal zulässiger Wertfür Kupfer) nicht unterschritten wird. Eine Unterschreitungkann zur Zerstörung der Wärmepumpe führen.
Füll- und Ergänzungswasser sowie Heizwasser, heizleistungsabhängigGesamtheizleistung in kWSumme Erdalkalien in mol/m³ (Gesamthärte in °dH)Spezifisches Anlagenvolumen in l/kWHeizleistung 11. Zur Berechnung des spezifischen Anlagenvolumens ist bei Anlagen mitmehreren Wärmeerzeugern die kleinste Einzelheizleistung einzusetzen. 20 20 bis 50 5050spezifischer Wasserinhalt Wärmeerzeuger > 0,3 k je kW 22. Bei Anlagen mit mehreren Wärmeerzeugern mit unterschiedlichen spezifi-schen Wasserinhalten ist der jeweils kleinste spezifische Wasserinhalt maß-gebend. keine 3,0 (16,8)< 0,05 (0,3)50spezifischer Wasserinhalt Wärmeerzeuger > 0,3 k je kW 2 (z. B.
DE-8 452166. 66. 11c · FD 0212 www. dimplex. deDeutsch LA 35TBSMindestheizwasserdurchsatzDer Mindestheizwasserdurchsatz der Wärmepumpe ist injedem Betriebszustand der Heizungsanlage sicherzustellen. Dieses kann z. B. durch Installation eines doppelt differenz-drucklosen Verteilers oder eines Überströmventiles erreichtwerden. Die Einstellung eines Überströmventiles ist in KapitelInbetriebnahme erklärt. Eine Unterschreitung des Mindes-theizwasserdurchflusses kann zum Totalschaden der Wärme-pumpe durch ein Aufgefrieren des Plattenwärmetauschers imKältekreislauf führen. Der Nenndurchfluss wird in Abhängigkeit der max. Vorlauftem-peratur in den Geräteinformationen angegeben und ist bei derProjektierung zu berücksichtigen. Bei Auslegungstemperatu-ren unter 30 °C im Vorlauf ist zwingend auf den max. Volumen-strom mit 5 K Spreizung bei A7/W35 auszulegen.
Der angegebene Nenndurchfluss (Siehe “Geräteinformation”auf Seite 11. ) ist in jedem Betriebszustand zu gewährleisten. Eineingebauter Durchflusssensor dient ausschließlich zur Ab-schaltung der Wärmepumpe bei einem außergewöhnlichemund abruptem Abfall des Heizwasserdurchsatzes und nicht zurÜberwachung und Absicherung des Nenndurchflusses. FrostschutzBei Wärmepumpenanlagen, an welchen Frostfreiheit nicht ge-währleistet werden kann, sollte einen Entleerungsmöglichkeit(siehe Bild) vorgesehen werden. Sofern Wärmepumpenmana-ger und Heizungsumwälzpumpe betriebsbereit sind, arbeitetdie Frostschutzfunktion des Wärmepumpenmanagers. BeiAußerbetriebnahme der Wärmepumpe oder Stromausfall istdie Anlage an drei Stellen (siehe Bild) zu entleeren und ggf. aus-zublasen.
Bei Wärmepumpenanlagen, an denen ein Strom-ausfall nicht erkannt werden kann (Ferienhaus), ist der Hei-zungskreis mit einem geeigneten Frostschutz zu betreiben. 6. 3 Elektrischer AnschlussInsgesamt sind zur Wärmepumpe 3 Leitungen/Kabel zu legen:Der Leistungsanschluss der Wärmepumpe erfolgt über einhandelsübliches 5-adriges Kabel.
Das Kabel ist bauseits beizustellen und der Leitungsquer-schnitt gemäß der Leistungsaufnahme der Wärmepumpe(siehe Anhang Geräteinformation) sowie der einschlägigenVDE- (EN-) und VNB-Vorschriften zu wählen. In der Leis-tungsversorgung für die Wärmepumpe ist eine allpoligeAbschaltung mit mindestens 3 mm Kontaktöffnungsab-stand (z. B. EVU-Sperrschütz, Leistungsschütz) vorzusehen. Ein 3-poliger Sicherungsautomat, mit gemeinsamer Aus-lösung aller Außenleiter, (Auslösestrom gemäß Gerätein-formation) sorgt unter Berücksichtigung der Auslegungder internen Verdrahtung für den Kurzschlussschutz. Die relevanten Komponenten in der Wärmepumpe enthal-ten einen internen Überlastschutz. Beim Anschließen ist das Rechtsdrehfeld der Lasteinspei-sung sicherzustellen. Phasenfolge: L1, L2, L3. ACHTUNG. Rechtsdrehfeld beachten: Bei falscher Verdrahtung wird dasAnlaufen der Wärmepumpe verhindert.
Ein entsprechenderWarnhinweis wird im Wärmepumpenmanager angezeigt(Verdrahtung anpassen). Die Steuerspannung wird über den Wärmepumpenmana-ger zugeführt. Hierzu ist eine 3-polige Leitung in Anlehnung zur Elektro-dokumentation zu verlegen. Weitere Informationen zurVerdrahtung des Wärmepumpenmanagers finden sie indessen Gebrauchsanweisung. Eine geschirmte Kommunikationsleitung (nicht im Liefer-umfang enthalten) verbindet den Wärmepumpenmanagermit dem in der Wärmepumpe eingebauten Kältekreisreg-ler. Genauere Anweisungen sind der Gebrauchsanweisungdes Wärmepumpenmanagers und der Elektrodokumenta-tion zu entnehmen. HINWEISººººººººººººººººººººDas Kommunikationskabel ist funktionsnotwendig füraußenaufgestellte Luft/Wasser-Wärmepumpen. Es mussgeschirmt sein und getrennt zur Lastleitung verlegt werden 6. 3. 1 Anschluss AnforderungsfühlerDem Wärmepumpenmanager liegt der AnforderungsfühlerR2.
Wird kein Anforderungsfühler angeschlossen, dann ist bei einerKommunikationsunterbrechung mit dem Wärmepumpenma-nager auch keine Regelung des 2. Wärmeerzeuger möglich. HINWEISººººººººººººººººººººDer in der Wärmepumpe eingebaute Rücklauffühler R2 ist beilaufendem Verdichter aktiv und darf nicht abgeklemmtwerden. 213.
www. dimplex. de 452166. 66. 11c · FD 0212 DE-9LA 35TBS Deutsch7 Inbetriebnahme7. 1 AllgemeinUm eine ordnungsgemäße Inbetriebnahme zu gewährleisten,sollte diese von einem vom Werk autorisierten Kundendienstdurchgeführt werden. Unter bestimmten Bedingungen istdamit eine zusätzliche Garantieleistung verbunden (vgl. Garan-tieleistung). 7. 2 VorbereitungVor der Inbetriebnahme müssen folgende Punkte geprüft wer-den:Alle Anschlüsse der Wärmepumpe müssen, wie in Kapitel 6beschrieben, montiert sein. Im Heizkreislauf müssen alle Schieber, die den korrektenFluss des Heizwassers behindern könnten, geöffnet sein. Der Luftansaug-/-ausblasweg muss frei sein. Die Drehrichtung des Ventilators muss der Pfeilrichtungentsprechen. Die Einstellungen des Wärmepumpenmanagers müssengemäß seiner Gebrauchsanweisung an die Heizungsan-lage angepasst sein. Der Kondensatablauf muss sichergestellt sein.
Vor Einbau der Wärmepumpe ist das hydraulische Netzfachgerecht zu spülen. Hierbei ist die Zuleitung zur Wärme-pumpe inbegriffen. Erst nach dem die Spülung erfolgt ist,darf die Wärmepumpe hydraulisch eingebunden werden. Die im Gerät serienmäßig vorhandenen oder zur Montagebeigelegten Schmutzfänger sind frühestens 4 Wochenund spätestens 8 Wochen nach Inbetriebnahme derWärmepumpe oder Änderungen an der Heizanlage zu in-spizieren und gegebenenfalls zu reinigen. Je nach Ver-schmutzungsgrad sind weitere Wartungsintervalle vorzu-sehen, die von einer sach- und fachkundigen Personfestgelegt und durchgeführt werden müssen. Besondere Hinweise für die Integration von Wärmepumpen in Bestandsanlagen (Sanierungsfälle):Das vorhandene Wärmeverteilungsnetz (Rohrleitungsmateria-lien, Verbindungsarten, etc. ) und die vorhandenen Heizflächen(z. B. Radiatoren, Fußbodenheizung, etc.
Insbe-sondere bei Verwendung von verschweißten Stahlrohren oderRohren die nicht sauerstoffdiffusionsdicht sind können Ablage-rungen, Verzunderungen, Verschlammungen oder ähnlichesvorhanden sein die in der Wärmepumpenanlage zu Schädenführen können. Dies kann bis zum Totalausfall der Wärme-pumpe führen. Um dies zu vermeiden sind folgende Maßnah-men zwingend zu berücksichtigen:Einhaltung der Wasserbeschaffenheit und Wasserqualität Spülung der Hydraulikanlage Wartungsintervall der SchmutzfängerIst im hydraulischem Netz mit Verschlammungen oder ferro-magnetischen Partikeln zu rechnen, sind bauseits vor dem Ein-tritt des Mediums in die Wärmepumpe Schlammabscheiderbzw. Magnetitabscheider vorzusehen. Die Wartungsintervallesind von einer sach- und fachkundigen Person festzulegen. 7. 3 VorgehensweiseDie Inbetriebnahme der Wärmepumpe erfolgt über denWärmepumpenmanager.
Die Einstellungen müssen gemäßdessen Anweisung vollzogen werden. Bei Heizwassertemperaturen kleiner 7 °C ist eine Inbetrieb-nahme nicht möglich. Das Wasser im Pufferspeicher muss mitdem 2. Wärmeerzeuger auf mindestens 22 °C aufgeheizt wer-den. Anschließend muss folgender Ablauf eingehalten werden, umdie Inbetriebnahme störungsfrei zu realisieren:1) Alle Verbraucherkreise sind zu schließen. 2) Der Wasserdurchsatz der Wärmepumpe ist sicherzustel-len. 3) Am Manager Betriebsart "Automatik" wählen. 4) Im Menü Sonderfunktionen muss das Programm "Inbe-triebnahme" gestartet werden. 5) Warten, bis eine Rücklauftemperatur von mindestens25 °C erreicht wird. 6) Anschließend werden die Schieber der Heizkreise nachein-ander wieder langsam geöffnet, und zwar so, dass derHeizwasserdurchsatz durch leichtes Öffnen des betreffen-den Heizungskreises stetig erhöht wird.
DE-10 452166. 66. 11c · FD 0212 www. dimplex. deDeutsch LA 35TBS8 Reinigung / Pflege8. 1 PflegeVermeiden Sie zum Schutz des Lackes das Anlehnen und Able-gen von Gegenständen an und auf dem Gerät. Die Außenteileder Wärmepumpe können mit einem feuchten Tuch und mithandelsüblichen Reinigern abgewischt werden. HINWEISººººººººººººººººººººVerwenden Sie nie sand-, soda-, säure- oder chloridhaltigePutzmittel, da diese die Oberfläche angreifen. Um Störungen durch Schmutzablagerungen im Wär-metauscher der Wärmepumpe zu vermeiden, ist dafür zu sor-gen, dass der Wärmetauscher in der Heizungsanlage nicht ver-schmutzen kann. Sollte es dennoch zu Betriebsstörungenwegen Verschmutzungen kommen, ist die Anlage wie untenangegeben zu reinigen. 8. 2 Reinigung HeizungsseiteSauerstoff kann im Heizwasserkreis, insbesondere bei Verwen-dung von Stahlkomponenten, Oxidationsprodukte (Rost) bil-den.
Diese gelangen über Ventile, Umwälzpumpen oder Kunst-stoffrohre in das Heizsystem. Deshalb sollte besonders bei denRohren der Fußbodenheizung auf eine diffusionsdichte Instal-lation geachtet werden. HINWEISººººººººººººººººººººZur Vermeidung von Ablagerungen (z. B. Rost) im Kondensatorder Wärmepumpe wird empfohlen, ein geeignetesKorrosionsschutzsystem einzusetzen. Auch Reste von Schmier- und Dichtmitteln können dasHeizwasser verschmutzen. Sind die Verschmutzungen so stark, dass sich die Leistungsfä-higkeit des Verflüssigers in der Wärmepumpe verringert, mussein Installateur die Anlage reinigen. Nach heutigem Kenntnisstand empfehlen wir, die Reinigungmit einer 5%-igen Phosphorsäure oder, falls häufiger gereinigtwerden muss, mit einer 5%-igen Ameisensäure durchzuführen. In beiden Fällen sollte die Reinigungsflüssigkeit Raumtempera-tur haben.
Um zu verhindern, dass säurehaltiges Reinigungsmittel in denHeizungsanlagenkreislauf gelangt, empfehlen wir, das Spülge-rät direkt an den Vor- und Rücklauf des Verflüssigers derWärmepumpe anzuschließen. Danach muss mit geeigneten neutralisierenden Mitteln gründ-lich nachgespült werden, um Beschädigungen durch eventuellim System verbliebene Reinigungsmittelreste zu verhindern. Die Säuren sind mit Vorsicht anzuwenden und es sind die Vor-schriften der Berufsgenossenschaften einzuhalten. Die Herstellerangaben des Reinigungsmittels sind in jedem Fallzu beachten. 8. 3 Reinigung LuftseiteVerdampfer, Lüfter und Kondensatablauf sind vor der Heizperi-ode von Verunreinigungen (Blätter, Zweige usw. ) zu reinigen. Dazu sind die oberen Verkleidungsbleche der Wärmepumpesiehe Kap. 4 zu entfernen. Für die Reinigung des Kondensatab-laufes bzw. der Kondensatschlauches ist ggf.
auch das unterelinke Verkleidungsblech zu entfernen. ACHTUNG. Vor Öffnen des Gerätes ist sicherzustellen, dass alleStromkreise spannungsfrei geschaltet sind. Das Abnehmen und Einhängen der Fassadierungsteile erfolgtwie in Kapitel 4 beschrieben. Die Verwendung von scharfen und harten Gegenständen ist beider Reinigung zu vermeiden, um eine Beschädigung am Ver-dampfer und der Kondensatwanne zu verhindern. Bei extremen Witterungsbedingungen (z. B. Schneeverwehun-gen) kann es vereinzelt zu Eisbildung an den Ansaug- und Aus-blasgittern kommen. Um den Mindestluftdurchsatz sicherzu-stellen, ist in diesem Fall der Ansaug- und Ausblasbereich vonEis und Schnee zu befreien. 9 Störungen / FehlersucheDiese Wärmepumpe ist ein Qualitätsprodukt und sollte stö-rungsfrei arbeiten. Tritt dennoch einmal eine Störung auf, wirddiese im Display des Wärmepumpenmanagers angezeigt.
Schlagen Sie dazu auf der Seite Störungen und Fehlersuche inder Gebrauchsanweisung des Wärmepumpenmanagers nach. Wenn die Störung nicht selbst behoben werden kann, verstän-digen Sie bitte den zuständigen Kundendienst. ACHTUNG.
Vor Öffnen des Gerätes ist sicherzustellen, dass alleStromkreise spannungsfrei geschaltet sind. Nach dem Spannungsfreischalten ist mindestens 5 Minuten zuwarten, damit sich elektrisch geladenen bauteile entladen kön-nen. ACHTUNG. Arbeiten an der Wärmepumpe dürfen nur vom autorisiertenund sachkundigen Kundendienst durchgeführt werden. 10 Außerbetriebnahme / EntsorgungBevor die Wärmepumpe ausgebaut wird, ist die Maschinespannungsfrei zu schalten und abzuschiebern. Der Ausbau derWärmepumpe muss durch Fachpersonal erfolgen. Umweltrele-vante Anforderungen, in Bezug auf Rückgewinnung, Wieder-verwendung und Entsorgung von Betriebsstoffen und Bautei-len gemäß den gängigen Normen, sind einzuhalten. Dabei istbesonders Wert auf eine fachgerechte Entsorgung des Kälte-mittels und Kälteöles zu legen.
www.dimplex.de 452166.66.11c · FD 0212 DE-11LA 35TBS Deutsch11 Geräteinformation1 Typ- und Verkaufsbezeichnung LA 35TBS2 BauformWärmequelle Luft2.1 Regler WPM2.2 Aufstellungsort Außen2.3 Wärmemengenzählung integriert2.4 Leistungsstufen 23 Einsatzgrenzen3.1 Heizwasser-Vorlauf / -Rücklauf 1°C bis 60 +0 -2 / ab 223.2 Heizwasser-Vorlauf 1 Verdichterbetrieb °C bis 643.3 Luft (Heizen) 1°C -22 bis +354 Durchfluss 2 / Schall4.1 Heizwasserdurchfluss / interne DruckdifferenzNenndurchfluss nach EN14511 A7/W35...30 m³/h / Pa 3,2 / 11300A7/W45...40 m³/h / Pa 3,1 / 11000A7/W55...47 m³/h / Pa 1,9 / 33004.2 Mindestheizwasserdurchsatz m³/h 1,64.3 Schall-Leistungspegel nach EN 12102 bei A7 / W55 außenNormalbetrieb / abgesenkter Betrieb 3 4dB(A) 61 / 584.4 Schall-Druckpegel in 10 m Entfernung Ausblasseite 5Normalbetrieb / abgesenkter Betrieb 3dB(A) 34 / 314.5 LuftdurchsatzNormalbetrieb / abgesenkter Betrieb 3 m³/h 5700 / 37005 Abmessungen, Anschlüsse und Gewicht5.1 Geräteabmessungen ohne Anschlüsse 6H x B x L mm 1815 x 1070 x 7655.2 Geräteanschlüsse für Heizung Zoll G 1 1/2“ AG5.3 Gewicht der Transporteinheit(en) incl.
DE-12 452166.66.11c · FD 0212 www.dimplex.deDeutsch LA 35TBS^7 Entspricht den europäischen Sicherheitsbestimmungen 78 Sonstige Ausführungsmerkmale8.1 Abtauart Kreislaufumkehr8.2 Frostschutz Kondensatwanne / Wasser im Gerät gegen Einfrieren geschützt 8Ja8.3 max. Betriebsüberdruck (Wärmesenke) bar 3,09 Heizleistung / Leistungszahl9.1 Wärmeleistung / Leistungszahl 2EN 14511Leistungsstufe 12bei A-7 / W35 kW / --- 12,5 / 3,33 22,3 / 3,10bei A2 / W35 kW / --- 14,1 / 3,56 23,7 / 3,35bei A7 / W35 kW / --- 17,6 / 4,33 --bei A7 / W45 kW / --- 18,0 / 3,70 --bei A7 / W55 kW / --- 17,4 / 3,11 --1. Bei Lufttemperaturen von -22 °C bis 0 °C, Vorlauftemperatur von 45 °C bis 60 °C steigend.2. Diese Angaben charakterisieren die Größe und die Leistungsfähigkeit der Anlage nach EN 14511.
Für wirtschaftliche und energetische Betrachtungen sind weitere Einfluß-größen, insbesondere Abtauverhalten, Bivalenzpunkt und Regelung zu berücksichtigen. Diese Angaben werden ausschließlich mit sauberen Wärmeübertragern erreicht.Hinweis zur Pflege, Inbetriebnahme und Betrieb sind den entsprechenden Abschnitten der Montage- und Gebrauchsanweisung zu entnehmen.Dabei bedeuten z.B. A2 / W35: Außentemperatur 2 °C und Heizwasser-Vorlauftemperatur 35 °C3. Im Absenkbetrieb reduziert sich die Heizleistung und COP um ca. 5 %4. Der maximale Schallleistungspegel unter Volllast kann um bis zu 5 dB(A) steigen.5. Der angegebene Schalldruckpegel stellt den Freifeldpegel dar. Je nach Aufstellungsort kann der Messwert um bis zu 16 dB(A) abweichen.6. Beachten Sie dass der Platzbedarf für Rohranschluss, Bedienung und Wartung größer ist.7. siehe CE-Konformitätserklärung8.
813/2013, Anhang II, Tabelle 2Erforderliche Angaben über Raumheizgeräte und Kombiheizgeräte mit Wärmepumpe Angabe Symbol Wert Einheit Angabe Symbol WertEinheit Tj = - 7°CPdh 22,2 kW Tj = - 7°C COPd2,36 -Tj = + 2°CPdh 14,1 kW Tj = + 2°C COPd3,22 -Tj = + 7°CPdh 17,6 kW Tj = + 7°C COPd3,95 -Tj = + 12°CPdh 21,3 kW Tj = + 12°C COPd4,93 -Tj = Bivalenztemperatur Pdh 20,6 kW Tj = Bivalenztemperatur COPd2,17 -Tj = BetriebstemperaturgrenzwertPdh 20,6 kW Tj = Betriebstemperaturgrenzwert COPd2,17 -Für Luft-Wasser-Wärmepumpen:Für Luft-Wasser-Wärmepumpen:Tj = -15°C (wenn TOL < -20°C)Pdh 0,0 kW Tj = -15°C (wenn TOL < -20°C) COPd0,00 -BivalenztemperaturTbiv -10 °CFür Luft-Wasser-Wärmepumpen: Betriebsgrenzwert-TemperaturTOL -10 °CLeistung bei zyklischem Intervall-HeizbetriebPcych - kWLeistungszahl bei zyklischem Intervall-HeizbetriebCOPcyc - -Minderungsfaktor (**)Cdh 0,9 -Grenzwert der Betriebstemperatur des Heizwassers WTOL 60 °CZusatzheizgerät Aus-Zustand POFF 0,020 kW Wärmenennleistung (*) Psup 0,00 kWThermostat-aus-ZustandPTO 0,020 kW Art der Energiezufuhr Elektrisch BereitschaftszustandPSB 0,020 kW Betriebszustand mit KurbelgehäuseheizungPCK0,000kW Sonstige Elemente Leistungssteuerungfest - 5700m³ /hSchallleistungspegel, innen/außenLWA -/61 dB - -- m³ /hStickoxidausstoßNOx- (mg/kWh) Angegebenes LastprofilWarmwasserbereitungs-Energieeffizienzηwh - %Täglicher StromverbrauchQelec - kWh Täglicher Brennstoffverbrauch Qfuel -kWhKontakt(**) Wird der Cdh -Wert nicht durch Messung bestimmt, gilt für den Minderungsfaktor der Vorgabewert Cdh = 0,9(--) Nicht zutreffendStromverbrauch in anderen Betriebsarten als dem Betriebszustand Die Parameter sind für eine Mitteltemperaturanwendung anzugeben, außer für die Niedertemperatur-Wärmepumpen.
Die Parameter sind für durchschnittliche Klimaverhältnisse anzugeben:Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienzηs125%Angegebene Leistung für Teillast bei Raumlufttemperatur 20 °C und Außenlufttemperatur TjAngegebene Leistungszahl oder Heizzahl für Teillast bei Raumlufttemperatur 20 °C und Außenlufttemperatur TjWärmenennleistung (*)Prated 21 kWFür Wasser/Sole-Wasser-Wärmepumpen: Wasser- oder Sole-NenndurchsatzKombiheizgerät mit WärmepumpeFür Luft-Wasser-Wärmepumpen: Nenn-Luftdurchsatz, außen Glen Dimplex Deutschland GmbH, Am Goldenen Feld 18, 95326 Kulmbach(*) Für Heizgeräte und Kombiheizgeräte mit Wärmepumpe ist die Wärmenennleistung Prated gleich der Auslegungslast im Heizbetrieb Pdesingh und die Wärmenennleistung eines Zusatzheizgerätes Psup gleich der zusaätzlichen Heizleistung sup(Tj ).
DE-14 452166. 66. 11c · FD 0212 www. dimplex. deDeutsch LA 35TBS13 GarantieurkundeGlen Dimplex Deutschland(Heizungs-Wärmepumpen, Zentrale Wohnungslüftungsgeräte)gültig für Deutschland und Österreich(Ausgabestand 01/2023)Die nachstehenden Bedingungen, die die Voraussetzungen undden Umfang unserer Garantieleistung umschreiben, lassen die Ge-währleistungsverpflichtungen des Verkäufers aus dem Kaufvertragmit dem Endabnehmer unberührt. Für die Geräte leisten wir Garan-tie gemäß nachstehenden Bedingungen:Wir beheben unentgeltlich nach Maßgabe der folgenden Bedin-gungen Mängel am Gerät, die auf einem Material und/oder Herstel-lungsfehler beruhen, wenn sie uns unverzüglich nach Feststellungund innerhalb von 24 Monaten nach Lieferung an den Ers-tendabnehmer gemeldet werden. Bei Ersatzteilen und bei gewerb-lichem Gebrauch innerhalb von 12 Monaten.
Dieses Gerät fällt nur dann unter diese Garantie, wenn es von einemKunden in einem der Mitgliedstaaten der Europäischen Union ge-kauft wurde, es bei Auftreten des Mangels in Deutschland oder Ös-terreich betrieben wird und Garantieleistungen auch in Deutsch-land oder Österreich erbracht werden können. Die Behebung der von uns als garantiepflichtig anerkannten Män-gel geschieht dadurch, dass die mangelhaften Teile unentgeltlichnach unserer Wahl instandgesetzt oder durch einwandfreie Teileersetzt werden. Durch Art oder Ort des Einsatzes des Gerätes oderschlechte Zugänglichkeit des Gerätes bedingte außergewöhnlicheKosten der Nachbesserung werden nicht übernommen. Der freieGerätezugang muss durch den Kunden gestellt werden. Ausge-baute Teile, die wir zurücknehmen, gehen in unser Eigentum über.
Die Garantiezeit für Nachbesserungen und Ersatzteile endet mitdem Ablauf der ursprünglichen Garantiezeit für das Gerät. Die Ga-rantie erstreckt sich nicht auf leicht zerbrechliche Teile, die denWert oder die Gebrauchstauglichkeit des Gerätes nur unwesentlichbeeinträchtigen.
Es ist jeweils der Original-Kaufbeleg mit Kauf-und/oder Lieferdatum vorzulegen. Eine Garantieleistung entfällt, wenn vom Kunden oder einem Drit-ten die entsprechenden VDE-Vorschriften, die Bestimmungen derörtlichen Versorgungsunternehmen oder unsere Montage- und Ge-brauchsanweisung sowie die in den Projektierungsunterlagen ent-haltenen Hinweise zu Wartungsarbeiten oder Einbindungsschemennicht beachtet worden sind oder wenn unser funktionsnotwendi-ges Zubehör nicht eingesetzt wurde. Durch etwa seitens des Kun-den oder Dritter unsachgemäß vorgenommenen Änderungen undArbeiten, wird die Haftung für die daraus entstehenden Folgen auf-gehoben. Die Garantie erstreckt sich auf das Gerät und vom Liefererbezogene Teile. Nicht vom Lieferer bezogene Teile und Geräte-/An-lagenmängel, die auf nicht vom Lieferer bezogene Teile zurückzu-führen sind, fallen nicht unter den Garantieanspruch.
Bei endgültig fehlgeschlagener Nachbesserung wird der Herstellerentweder kostenfreien Ersatz liefern oder den Minderwert vergü-ten. Im Falle einer Ersatzlieferung behalten wir uns die Geltendma-chung einer angemessenen Nutzungsanrechnung für die bisherigeNutzungszeit vor. Weitergehende oder andere Ansprüche, insbe-sondere solche auf Ersatz außerhalb des Gerätes entstandenenSchäden, sind ausgeschlossen. Eine Verlängerung der Garantie auf 60 Monate oder mehr für Hei-zungs-Wärmepumpen und zentrale Wohnungslüftungsgeräte aberfolgreich durchgeführten Anlagencheck wird gemäß den nach-folgenden Bedingungen gewährtVoraussetzung für die Übernahme der verlängerten Garantie ist einkostenpflichtiger Anlagencheck (siehe Pauschalen in der Service-preisliste) durch den autorisierten Systemtechnik-Kundendienstmit Protokoll zum Anlagencheck.
Die Beauftragung des kosten-pflichtigen Anlagenchecks oder eines Service-Paketes durch denSystemtechnik-Kundendienst erfolgt schriftlich mit dem entspre-chenden Auftragsformular oder mittels der Online-Beauftragungim Internet (www. dinplex.
de/dimplex-service). Voraussetzung zurBestätigung der Garantiezeitverlängerung ist die vollständige Be-zahlung der Pauschale. Für eine Garantiezeitverlängerung auf 10Jahre ist zudem eine Online-Verbindung für Ferndiagnose vorgege-ben. Sollte keine Online-Verbindung bestehen bzw. verfügbar sein,behält sich Glen Dimplex Deutschland vor, evtl. entstehende Kos-ten für Leistungen, welche per Ferndiagnose zu vermeiden wären,in Rechnung zu stellen. Falls im Protokoll des Anlagenchecks Män-gel vermerkt sind, müssen diese beseitigt werden. Die Bestätigungder Garantiezeitverlängerung erfolgt von unten angegebener Ad-resse nach erfolgreichem Anlagencheck und der Einreichung desProtokolls durch den Systemtechnik-Kundendienst an Glen Dim-plex Deutschland. Voraussetzung ist die Prüfung der Daten im Pro-tokoll des Anlagenchecks und die Zustimmung durch Glen DimplexDeutschland.
Der Leistungsinhalt des Anlagenchecks sowie der Pauschale ist inder aktuellen Service-Preisliste (zu finden unter www. dimplex. de/dimplex-service) beschrieben. Es wird keine Haftung für die ord-nungsgemäße Planung, Dimensionierung und Ausführung der Ge-samtanlage übernommen. Die Behebung von Anlagenmängelnund Wartezeiten sind Sonderleistungen. Informationen zu den Service-Paketen und den damit verbundenenLeistungsumfängen sind im Internet unter: www. dimplex. de/dim-plex-service hinterlegt. Glen Dimplex DeutschlandGlen Dimplex Deutschland GmbHAbteilung: ServiceAm Goldenen Feld 1895326 KulmbachFür die Auftragsbearbeitung werden der Typ, die Seriennummer S/N, das Fertigungsdatum FD und falls angegeben der Kundendiens-tindex KI des Gerätes benötigt. Diese Angaben befinden sich auf dem Typschild des Gerätes. Kundendienstadresse:Tel. -Nr. :Fax. -Nr.
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